Das Wochenende war sehr anstrengend, da ich nur wenig Schlaf, viel Bewegung und viel geistige Anstrengung hatte. Freitag haben wir den Magenta-Club hier in Darmstadt ausprobiert und nunja, ich glaube wir waren ganze 15 Minuten drin. An sich keine schlechte Location und bis jetzt die beste in Darmstadt gefundene Anlage. Aber das Publikum war sehr anders als wir..der Altersdurchschnitt war locker 15 Jahre hoeher und nunja..sehr anzuglastig. Wenig los war leider auch und so haben wir uns dann doch lieber noch mit einem anderen Freund im Low Brow getroffen. In dieser Kneipe war ich bis jetzt auch nur bei der Eroeffnung und sie ist ganz nett, aber da es eine Raucherkneipe ist..hasse ich meine Haare und Klamotten danach doch sehr 😉 Also wenns eine ‚raus rauchen‘ bzw ‚in den anderen Raum da‘ Kneipe waere, faende ich sie besser. Oder besser Luftzufuhr, aber so wars schon stickig.

Samstag dachte ich dann ich sterbe nach drei Stunden Schlaf. Im Zug nach HD ausser mir noch sehr viele, motivierte Stuttgart 21 Demonstranten. Finde ich gut! Sehr sogar, aber Leute..um die Uhrzeit..keine Lieder singen 😉 In HD dann erst Referatstreffen, was eigentlich nicht produktiv war (irgendwie glaub ich, egal wie lange man studiert hat, was man ist), diese Treffen werden einfach immer mehr Quatschtreffen. Also sie machen Spass, man tauscht sich aus mit anderen Doktoranden, erfaehrt von ihren Problemen etc..alles wirklich superspannend, aber das unter dem Deckmantel ‚Referatstreffen‘ am Samstagmorgen..muss das sein? Danach dann kurze 30 Minuten Pause und dann gabs Seminar. Einfuehrung ueber die Arbeit mit dem genialen Programm ‚Endnote‘, was ich jetzt sogar noch umsonst von der Uni kriege, da ich in der Graduiertenschule bin..genial! Das ist ne super Sache 🙂 Danach dann gleich weiterrennen zu Freunden, kochen (Safranrisotto!), ueber die Welt jammern, sich gernhaben..weiterrennen zum Bus, zum anderen Bus, zum Zug, zu McDonalds (zwei Cappucchini), zum Bus, zur Bahn, nach Hause, gruenen Tee in mich kippen, wachbleiben, anziehen und ab ins Auto nach Frankfurt. Dort gabs Moonbootica im Monza. Review: Jungs, eure Uebergaenge sind Schrott. Genau wie der Schluss. Das Monza war ok, die Anlage gut, leider wars viel zu voll und wieso Moonbootica nur bis halb 4 gespielt haben ist genauso fragwuerdig wie wer verbrochen hat, dass danach gleich unendlich schlechter House gespielt wurde..somit standen wir noch etwas rum, quaelten uns und dann gings zurueck zum Auto. Wach war ich noch, bis jetzt nur ein Krampf in der Wade, also die ueblichen Schwaecheleien nach solchen Tagen 😉 In Frankfurt gibt’s Spaetkaufe, ich bin begeistert. Mit einem netten Inder, der uns per Muenzwurf Glueck wuenscht oder uns verfluchte..zum Glueck ersteres..wer weiss, was ein Fluch in der Kaiserstrasse fuer Folgen hat. Da meine Begleitung Hunger hatte, ging es hier in Darmstadt noch zum McDonalds am A5. Das ist wirklich eine Sache fuer sich. Sollte mein Kinder spaeter in der Pubertaet rumzicken von wegen Schule unnoetig, Zukunft egal..werde ich es dahinschleppen und ihm zeigen, was dann passiert. Die Menschen dort sind schon sehr speziell und ich war noch nie im A5, noch werde ich dort jemals hingehen..aber der McDonalds so zweimal im Jahr ist doch ganz spannend 😉

Sonntag habe ich dann primaer geschlafen, etwas Dexter geguckt und bin dann zu meinen Eltern gefahren, da ich heute frueh einen Zahnarzttermin hatte. Dort war ich auf dem Weihnachtsmarkt, welcher leider durch Regen und Matsch keinerlei Lust auf Weihnachten machte, sondern Hass auf den Herbst 😉 Aber ich bin immer wieder fasziniert, wie sich nichts aendert. Dieselben Staende an denselben Orten..eine Konstante in meinem Leben 😉 Leider kamen wir zu spaet fuer die Buchausstellung im Rathaus. Da war ich als Kind (und ja auch gestern noch) schon scharf drauf und habe eigentlich immer was gekauft.

Komisch wurde der Abend auch noch. Mein Opa gab mir eine DVD von der er nicht wusste, was darauf ist. Also reingelegt angemacht. Frontalansicht auf einen Sarg?! Skuril wurde es dann, als wir merkten, dass es die Beerdigung von meinem Grossonkel aus den USA ist. Welche zufaelligerweise genau an diesem Tag vor einem Jahr war. Ich war damals wirklich traurig, ich haette ihn gerne nochmal gesehen, aber durch dieses Filmchen..nunja, es war nicht traurig, es war sehr skuril, dass zu sehen wie einen Film. Inklusive diverser Klischees, die man von amerikanischen Beerdigungen in Filmen kennt (Glockenleuten, Salutieren, Kriegsveteranen, geoeffneter Sarg). Durch das Simultanuebersetzen hatte ich wirklich gar keine Zeit zu verarbeiten, was ich da sehe. Aber vielleicht wars ja so ganz gut.

Jetzt, halb 4, muss ich eigentlich sehr dringend ins Bett, ich wollte normalerweise um 8.00h aufstehen und diversen Kram in Heidelberg erledigen. Aber irgendwie glaube ich, dass das keine sehr gute Idee ist..hm, aber es ist noetig. Wenn ich ehrlich bin. Ach Mist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂŒber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.