Tag: 28. Mai 2013

2 Monate Reisen in Buchform gepresst!

Urlaubsbilder. Ein Thema für sich!

Meine Großeltern lieben Fotoalben, sie schauen sich zwar gezwungenermaßen auch mal Bilder auf meinem Laptop an, aber meine Oma hegt und pflegt ihre Alben und ganz ehrlich, ich liebe alte Bilder! Aber trotzdem bin ich viel zu faul, Bilder entwickeln zu lassen oder auch nur zu DM zu gehen und sie auszudrucken, um sie dann in ein Album zu kleben (wobei hier noch gefühlte 5000 Fotoecken rumliegen, ich das also durchaus tun könnte).

Meine Mama nun, die Nachfolgegeneration, liebt Fotobücher. Von fast jedem Urlaub erstellt sie in stundenlanger Kleinstarbeit so ein Album, fügt Text ein und freut sich 😉 Diese Bücher gefallen dann auch wieder Oma und Opa, haben sie ja was zum Anfassen.

Und nun ich, ich ignoranter Mensch. Ich besitze externe Festplatten. Viele externe Festplatten. Und wer Urlaubsbilder sehen mag, bekommt dann selten die 50 „besten“, da ich sie nicht ordne, sondern nach Städten/Tagen in Ordner einsortiere und das war es dann. Da kommt man manchmal ganz schön ins Suchen sage ich euch. Die armen „Bilderguckenden“ sehen dann auch immer mehr, als sie vielleicht wollten oder verkraften können, aber hey, Risiko!

Jetzt habe ich mich aber auch einmal dazu durchgerungen, ein Fotobuch zu erstellen. Hatte ich vor Uhrzeiten schonmal als Geschenk getan, da ich das eine super Idee finde, nun sollte es aber für mich selbst sein. Entschieden habe ich mich für ein HighEnd Fotobuch von Saal-Digital und verglichen mit einigen Fotobüchern meiner Mama kann ich sagen, das war eine sehr gute Entscheidung. Die Qualität ist nämlich der Hammer, aber guckt mal selbst:

FotobuchFotobuchFotobuch
(irgendwie ist es verrückt, Bilder von Bildern zu machen, die man selbst schon gemacht hat. Philosophisch kann man sich nun mit der Abbildung von Realitäten beschäftigen.)

Ihr seht, HOCHGLANZ! Die Auflösung ist auch super, manchmal wurden die Bilder leider etwas abgeschnitten, da habe ich aber auch nicht genau geguckt, ich hätte sie im Rahmen ja verschieben können. 

Das Fotobuch erstellt man komplett mit einer eigenen Software von Saal-Digital. Die kann man sich schnell runterladen und dann ist der Vielfalt keine Grenze mehr gesetzt. Wobei man hier teilweise echt zuviel Auswahl hat und leicht überfordert wird. Ging mir zumindest so. Ich konnte z.b. nur noch eine Hintergrundfarbe wählen, weil ich mich für keinen Farbverlauf entscheiden konnte und Schrift habe ich weggelassen. Das aber primär, weil mir die Bilder ja als Erinnerung dienen und mir somit schon selbst erzählen, wo sie aufgenommen wurden. Andere Menschen müssen sich das dann eben von mir erläutern lassen, wenn sie es anschauen.

Besonders toll fand ich die vielen verschiedenen Seitenformate, so konnte man sich immer die Gestaltung aussuchen, die am besten zu den jeweiligen Bildern gepasst hat. Mein Liebling hier war ganz klar diese Anordnung, weil man einfach so viele Bilder untergebracht hat.

Fotobuch
(hier seht ihr ein wenig New Orleans)

Das Buch selbst ist ein Hardcover und hat jetzt schon einige Durchblätteraction mitgemacht ohne dass sich am Buchrücken Knicke zeigen. Somit denke ich, wird es auch noch eine ganze Weile halten und ich vielleicht meine Enkel damit nerven können..denn wer weiß, was es in 50 Jahren an Technik gibt! Da sind dann diese Art der Fotoalben bestimmt schon mehr als antiquiriert 😉

Der Versand ging sehr zügig, das Buch war am zweiten Tag da; bezahlt habe ich via Bankeinzug, also auch ganz unproblematisch. Das einzig Zeitintensive war wirklich die Zusammenstellung, die zwar spielend einfach war und intuitiv, aber die Auswahl war schlichtweg überfordernd. Man hätte noch soviele andere tolle Designs und Farben wählen können oder sogar Texte schreiben..ich hatte mir hier einen Sonntag Zeit genommen und den habe ich auch echt gebraucht..auch so eine Bilderauswahl ist ja kein Zuckerschlecken, aber wem sage ich das. Wisst ihr ja alle, wieviele Bilder man heute aus dem Urlaub mitbringt!

Apropros Bankeinzug, gekostet hat das Buch im Hardcover Hochglanz Format 28x19cm für 26 Seiten + Cover 34,95 Euro. Dazu kommen dann noch einmal Versandkosten von den üblichen 3,95 Euro. Und wer es als ein Lastminute-Geschenk will, für 14,95 Euro kann man sogar noch die Expressversand-Variante wählen. Also ein Gesamtpreis von knapp 39 Euro, der dafür vollkommen angemessen ist in meinem Empfinden.

Wer also gerade auf der Suche nach einem Fotobuch-Anbieter ist, dem kann ich Saal-Digital guten Herzens empfehlen. Ich bin vollauf mit meinem Buch zufrieden und habe Freude an ihm 🙂

[Review] Lancaster Wet Skin Sun Sport LSF 15

Bei der Parfümerie Flaconi hatte ich Glück und wurde als eine der Testerinnen für die Sonnencreme von Lancaster ausgesucht. Diese hat „nur“ LSF 15, nehme ich also nur für den Körper und soll besonders gut sein, wenn man Sport macht. Wieso? Weil sie perfekt mit einer nassen Oberfläche zurechtkommen soll 😉

Lancaster SonnencremeLancaster Sonnencreme

Der erste positive Aspekt: die Sonnencreme ist zum Sprühen! Finde ich einfach super, da die Handhabung so leicht ist und man nicht ewig mit Verteilen beschäftigt ist. Die Verpackung ähnelt sehr einem Deo, ist sehr leicht und liegt gut in der Hand (auch wenn man schon etwas glitschige Hände hat). Die Bedienung ist auch kinderleicht – man hält sie etwas vom Körper weg und drückt auf den Sprühknopf – beim allerersten Mal (siehe obiges Bild) hatte ich da die Dosierung noch nicht raus und erstmal etwas zu viel auf der Hand; war jetzt aber nicht tragisch, da ich ja noch den ganzen Körper zum Eincremen vor mir hatte.

Das Produkt ist ein sehr leichtes Sonnenfluid und weniger eine Creme wie man sieht. Es lässt sich sehr gut verteilen, zieht schnell ein und hat zwar diesen (für mich ja tollen) Sonnencremegeruch, aber nur ganz dezent. Der verfliegt auch recht bald und man merkt ihn nicht mehr. Besonders positiv finde ich, dass man danach gar nicht das Gefühl hat, einen Film auf der Haut zu haben, wie es bei vielen Sonnencremes ja leider der Fall ist.

Die Wirksamkeit des LSF konnte ich leider noch nicht testen, da hat mir das Wetter einen enormen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber es ist nur LSF 15, somit würde ich das Produkt mit an den Strand nehmen und dort erneuern, wenn ich aus dem Wasser komme. Und genau dafür ist es ja konzipiert: man kann es auf nasse Haut aufsprühen und in die Haut einarbeiten, ohne dass dabei weiße Streifen entstehen oder sich die Creme absetzt. Das habe ich (aufgrund fehlendem Meer in Berlin) einfach mal nach der Dusche ausprobiert und kann hier sagen, das funktioniert! Fühlt sich im ersten Moment zwar komisch an, da es gegen jegliche Logik geht (Creme auf nasse Haut aufsprühen), aber lässt sich gut und ohne Rückstände verteilen und zieht auch schnell ein.

Hier bin ich nun sehr gespannt, wie das Produkt am Strand funktioniert – wird im Sommer (irgendwo außerhalb Deutschlands) auch definitiv noch ausprobiert und euch dann berichtet. Da ich ja so ein fauler Mensch bin, finde ich das Konzept nämlich super, da muss man nicht warten bis man getrocknet ist, um sich einzucremen (und sich in dieser Zeit schon den Sonnenbrand zu holen), sondern kann gleich lossprühen 🙂 Sandabweisend soll das Spray auch noch sein, ich bin gespannt, wie sich das in der Realität ausdrückt..bisher war nämlich jede meiner Sonnencremes eher sandanziehend und nie wieder loslassend 😉

125ml des Lancaster Wet Skin Sun Sport LSF 15 kosten allerdings 29,95 Euro, was ich einen ganz happigen Preis finde, aber hierzu muss ich auch sagen, dass ich meine Sonnencreme für den Körper meist in der Drogerie kaufe und nur die fürs Gesicht und die Tattoos in der Apotheke erwerbe..ich bin da preislich also einfach etwas ganz anderes gewöhnt. Sollte das Produkt mich aber so mega überzeugen..wieso nicht, soviele Flaschen davon braucht man ja nicht im Jahr.

Durfte hier noch wer testen? Wenn ja, was sagt ihr? Und hatte irgendwer das Wetter auf seiner Seite und konnte die Creme im Freibad testen? 😉