Tag: 8. März 2014

[Beauty] LUSH Sugar Scrub Peeling

Meine letzte LUSH-Review ist gerade einmal gestern getippt worden (es ging um das feste Gesichtsserum „Full of Grace“) und schon komme ich mit dem nächsten Produkt um die Ecke. Könnte daran liegen, dass ich beide Produkte gleichzeitig gekauft habe und nun genug Zeit hatte, sie ausgiebig zu testen. Das Sugar Scrub fiel mir bei LUSH ehrlich gesagt zuerst auf, weil es so günstig war 😉 Es kostet pro Stück nämlich nur 4,95 Euro und wer die Preise bei LUSH kennt, der weiß, dass das günstig ist. Somit war die Hemmung, es einfach mal auszuprobieren, etwas weniger hoch und ich habe mir nicht erst eine kleine Probe geben lassen.

Sugar Scrub LUSH Wie die meisten Produkte bei LUSH ist auch das „Sugar Scrub“ vegan und besteht zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffe. Um ganz genau zu sein, die folgenden Dinge sind drin: Sucrose (Fair Trade Zucker), Sodium Bicarbonate, Tartaric Acid, Sodium Laureth Sulfate, Foeniculum Vulgare Fruit (Frischer Fenchel), Foeniculum Vulgare Oil (Fenchelöl), Lavandula Angustifolia Oil (Lavendelöl), Zingiber Officinale Root Extract (Frischer Ingwer), Cocamide DEA, Lauryl Betaine, *Limonene, *Linalool, Parfüm, CI 75810.

Im Produkt selbst sind Ingwer und Fenchel, wonach es nicht unbedingt riecht. Es hat eine frische Note, die nicht sehr lange wahrnehmbar ist. Die grüne Kugel sieht nett aus, der Zucker in Kombi mit Öl ist recht „grob“ auf der Haut und somit sehr gut für die Oberschenkel (hinfort Cellulitis!) geeignet. Wer keine ein wenig schmerzenden Peelings mag, Hände weg, dann ist das nicht euer Produkt. Teilweise tut das nämlich ganz schön weh, da die Masse recht fest und hart ist und man schon das Gefühl hat, man schmiergelt sich etwas glatt 😉 Die Haut kann danach durchaus etwas gerötet sein, fühlt sich aber sensationell an!

Das „Danach-Gefühl“ ist aber leider auch das einzig Positive, ich mag bei diesem Produkt mal wieder die Handhabung überhaupt nicht (LUSH und ich werden da gerade nicht ganz warm). Man soll sich einfach ein Stück „abbröseln“, aber das geht nicht, der Klumpen ist nämlich steinhart. Ich habe ihn sogar gegen die Wand gehauen und nichts ist abgegangen. Man muss ihn mit unter die Dusche nehmen und höllisch aufpassen. Da es auf Zuckerbasis ist, sind Nässe und Wärme nämlich ganz schlecht, die lassen das Peeling einfach davonlaufen. Gleichzeitig muss man es aber warm und nass machen, um überhaupt etwas von der Masse auf die Hände zu bekommen. Ohne zu übertreiben, sage ich mal, dass ich nicht fähig bin, dieses Produkt richtig zu benutzen. Mir geht hier viel Produkt verloren, da es mir doch zu nass/ zu heiß in der Dusche wird, bis die Konsistenz erreicht ist, wo ich ein Stück abbekommen, ohne mir drei Fingernägel abzubrechen.

Auch ist die Aufbewahrung des angebrochenen Stückes keine Freude, es liegt jetzt in einer Bodybutterdose von TBS, aber richtig gut finde ich das nicht. Bei LUSH gibt es allerdings kein Behältnis zu kaufen, in welches das Sugar Scrub passt. Es „sifft“ auch etwas, also es zerfällt nach und nach und sonderlich appetitlich sieht diese grüne Masse einfach nicht mehr aus. Man fragte mich, ob ich zerhäckselten Frosch in der Dusche habe..damit dürfte alles gesagt sein *g*

Nachkaufen werde ich es nicht, denn auch wenn ich das Produkt von seinem Effekt her mag, die Anwendung mag ich überhaupt nicht leiden, da kaufe ich mir doch lieber wieder ein Balea-Peeling, welches ich einfach aus der Tube drücken kann. So toll ich LUSH und die „keine unnötige Verpackung“-Philosophie auch finde, dieses Produkt ist nicht meines. Wobei, sollte ein Einbrecher kommen, könnte ich ihn mit einem gezielten Wurf von diesem Klumpen immerhin sofort ausser Gefecht setzen 😉 Aber dafür will man ja kein Peeling kaufen, das soll meine abgestorbene Haut von meinem Körper kriegen und vielleicht noch nett duften. Mehr Anspruch habe ich gar nicht.

Kennt ihr dieses LUSH-Produkt? Mache ich vielleicht irgendetwas falsch und man wendet es anders an? Ich bin mit meinem Latein etwas am Ende, da es schon das zweite LUSH-Produkt ist, was wegen Unhandlichkeit bei mir durchgefallen ist..dooooof!

[Fashion] Männer in Anzügen.

Heute Mal ein etwas anderes Thema, da ich die Tage eine lustige Diskussion mit einer Freundin hatte und das nun auch noch einmal virtuell verarbeiten mag 😉 Vor einer Woche bin ich umgezogen und wohne nun neben dem Bundeswehrkrankenhaus. Wie der Name schon sagt, sieht man dort verdammt viele Menschen in Uniformen herumrennen (jupps, auch salutieren und das ganze Pipapo). Während ich Männer in Uniformen nun so gar nicht anziehend finde, kann ich bei Männern in Anzügen wiederum gar nicht genug kriegen 😉 Mir wurde nun gesagt, dass das doch dasselbe wäre, aber nein, das ist es doch ganz und gar nicht! Männer in Uniformen haben für mich eine ganz andere Aussage („führen Befehle aus“, „befürworten Dinge, die ich absolut verurteile“) als eben ein Mann, der einen Anzug trägt. Meine Freundin hatte immer nur das Argument „da ist kein Unterschied vom Kleidungsstil“ her..aber ganz ehrlich, da ist doch ein Unterschied! Ich habe dann als Argument einfach mal meinen absolut liebsten Anzugträger angeführt, der einigen von euch bestimmt bekannt sein dürfte 😉

Bild via Amilie auf weheartit

Ed Westwick in seiner Rolle als „Chuck Bass“ in Gossip Girl ist einfach ungeschlagen, wenn es darum geht, Anzüge und Krawatten zu kombinieren. Er hat nie das etwas langweilende „Bankerimage“, sondern sieht (für mich) einfach enorm gut aus. Klar, das tut er auch ohne Anzug und Krawatte, aber die Rolle, die er spielt, ist mir trotzdem sehr sympathisch und die Kleidung trägt hierzu bei 😉

Bild via Amilie auf weheartit

Die Requisite schafft es hier, ihn einfach immer anders wirken zu lassen und (zumindest mir) sind viele seiner Outfits in Erinnerung geblieben. Mein bester Freund trägt sehr gerne Anzug und Krawatte, ich schenke bzw bringe ihm häufig günstige Krawatten aus den amerikanischen Outlets mit. Aber leider ist er nicht so experimentierfreudig wie meine liebste Serienfigur, sondern bleibt im grau-schwarz-unifarben Schema. Wobei ich ihn letzt immerhin von einer schmalen schwarzen Calvin Klein Krawatte überzeugen konnte. Oder er hat sie nur zu unserem Treffen getragen, weil ich sie ihm zu Weihnachten geschenkt habe *g* Aber das hoffe ich einfach mal nicht! Ich werde hier auf jeden Fall nicht aufgeben und ihm weiterhin etwas ausgefallenere Krawatten mitbringen, vielleicht kommt er doch noch auf den Geschmack 🙂 Vielleicht wird die nächste einmal dezent gemustert, damit es in Babyschritten vorwärts geht und er sich nicht überfordert oder gar „verbogen“ fühlt, das will ich definitiv nicht.

Ich bin ganz ehrlich ein wenig neidisch, dass ich kein Mann bin. Es gibt einfach eine unendliche Auswahl an interessanten Krawatten und man kann einen Anzug nur mit diesem Stück Stoff so unterschiedlich wirken lassen. An Frauen mag ich Krawatten aber leider gar nicht, ich hatte mal eine zum Kellnern an und fand das einfach nur befremdlich. Somit muss ich mir wohl weiterhin mit Schals und Tüchern behelfen, die quasi meine Krawatte sind und meinen schwarzen Wintermantel täglich unterschiedlich wirken lassen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist das wohl echt die Kompensation, um meinen Krawatten-(nicht Penis)Neid im Zaum zu halten. Ich liebe es, wenn ich während ich einen Artikel tippe, mich selbst reflektiere und merke, was eigentlich Sache ist *g* Auch wenn niemand diesen Beitrag liest, ich habe gerade etwas über mein komisches Ich gelernt!

Aber zur Ausgangsfrage, was sagt ihr: sind Uniformen und Anzüge identisch? Muss man denn Soldaten anziehend finden, wenn man Männer mit Anzug und Krawatte/Fliege mag? Ich kann dieses Argument einfach null nachvollziehen, auch wenn Anzüge in gewisser Weise eine Uniform sind..trotzdem sind das für mich zwei Welten, so. Mein Wort zum Samstag ist gesprochen 🙂 Und ich habe nun verdammt große Lust, mich mit einer Staffel „Gossip Girl“ von der Welt zu isolieren.