Tag: 12. April 2014

[Reisen] Mit ADAC Postbus Busreisen quer durch die Republik!

Seit es die innerdeutschen Buslinien als Alternative zur Bahn gibt, bin ich schon mit so vielen davon gefahren, dass ich mich mal selbst als alten Hasen bezeichne 😉 Dies hat natĂŒrlich als Hauptgrund die enorm hohe Preisersparnis, die man im Vergleich zu einem Bahnticket hat und dann hatte ich einige unschöne Erlebnisse per Mitfahrgelegenheit, die mich auch zum Busfahren brachten. Klar, man muss dafĂŒr einige Zeit mitbringen, aber diese kann man auch im Bus sehr sinnvoll nutzen. Heute stelle ich euch nun meine Busreise Berlin Frankfurt/Main (und zurĂŒck) mit dem ADAC Postbus etwas nĂ€her vor. Mit dem Postbus bin ich davor noch nie unterwegs gewesen, sehr wohl aber mit anderen Unternehmen und kann mir somit einen Vergleich am Ende des Berichts erlauben!

ADAC PostbusBevor ich jedoch in diesen hĂŒbschen gelben Fernbus steigen konnte, musste ich mir erst einmal ein Ticket besorgen. Das geht entweder direkt am Bus (wenn noch Platz ist) oder eben ĂŒber das Internet oder die telefonische Hotline. Ich nahm letzteres in Anspruch und das ging leider erst einmal voll in die Hose. Da ich meine Testfahrt mit einem Gutschein buchen wollte und der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung es nicht hinbekam, hing ich locker-flockige 15 Minuten in der Hotline, mit dem Ergebnis, dass er mich am nĂ€chsten Tag zurĂŒckrufen wĂŒrde. Ein Ticket hatte ich also nicht. Dann rief er am nĂ€chsten Tag wieder an und teilte mir mit, dass er noch immer nicht weiß, wie es geht und er sich dann nĂ€chste Woche wieder melden werde; es war nĂ€mlich Freitag. Das war jetzt zwar nicht tragisch, da ich nicht schon nĂ€chste Woche losfahren wollte, aber wenn es schnell gehen muss oder man eben einen ganz speziellen Bus braucht..empfehle ich mal spontan, online zu buchen. Habe ich bei allen anderen Fernbussen bisher so gehandhabt und da kriegt man das gebuchte Ticket in Sekundenschnelle per Email zugeschickt. Ich „beschwerte“ (das ist ĂŒbertrieben, ich gab dem Kundenservice vom ADAC mal Bescheid, dass ihre Mitarbeiter vielleicht eingewiesen werden sollten, wenn sie so eine Bloggeraktion mit Gutschein starten) und bekam auch die Antwort, man werde sich hier noch einmal bei mir melden. Das ist bis jetzt (einen Monat spĂ€ter) nicht passiert und ich glaube auch, dass es nicht noch geschehen wird. Nicht tragisch, aber macht jetzt auch keinen sonderlich tollen Eindruck.

Nachdem ich dann wieder angerufen wurde und der Mitarbeiter endlich wusste, wie es geht, konnte ich mein Ticket buchen. Als ADAC-Mitglied kann man sich einen Sitzplatz aussuchen und ein zweites GepĂ€ckstĂŒck kostenlos mitnehmen. Ersteres sagte mir der Mitarbeiter, zweiteres erfuhr ich erst im Bus auf der RĂŒckfahrt und fand das sehr schade. Ich hĂ€tte nĂ€mlich gerne noch etwas mitgenommen! Ich fuhr mit dem Fernbus Berlin nach Frankfurt am Main, wo wir ĂŒber Leipzig und Erfurt gefahren sind. Das dauert natĂŒrlich einige Zeit und so fĂ€hrt man in beiden StĂ€dten morgens los und kommt am frĂŒhen Abend am Zielort an. Beide Male sehr pĂŒnktlich bzw sogar einige Minuten zu frĂŒh! Sehr löblich 🙂

Meine Testfahrt empfand ich als sehr angenehm! Der Bus Berlin – Frankfurt  war auf beiden Strecken sehr leer, man konnte es sich also auf zwei Sitzen bequem machen, ohne das es jemanden stört. Die Sitze sind schön breit, es gibt auch so etwas wie Beinfreiheit, man hat eine Armlehne und schöne Kopfpolster. Alles machte einen sehr neuen, hochwertigen Eindruck und das lange Sitzen war somit gut auszuhalten. An Bord gab es neben einer (enorm sauberen!) Toilette noch einen Automaten, an dem man sich HeißgetrĂ€nke holen konnte bzw holen lassen konnte. Hier kommt jetzt nĂ€mlich etwas, was ich aus den anderen Bussen nicht kenne. Es gibt nicht nur einen Busfahrer, nein, es gibt noch einen zweiten ADAC Mitarbeiter. Dieser kĂŒmmert sich um die GĂ€ste wie ein Steward im Flugzeug. Man hat einen Knopf, den man drĂŒcken kann, wenn man z.b. etwas aus dem „Bordbistro“ haben mag (oder eine Frage hat) und der Mitarbeiter kommt und bedient die jeweilige Person. Sehr schön ist auch, dass der Busfahrer und der Mitarbeiter sich beim Fahren abwechseln (es sind beides Busfahrer) und man somit auf die Zwangspausen verzichten kann, die man bei den anderen Bussen leider hat. Manchmal sind die Pausen toll, da man sich einen Kaffee holen kann etc, manchmal finden die Pausen aber auch dummerweise auf leeren RastplĂ€tzen statt, wo man dann dreißig Minuten in der KĂ€lte herumsteht. Hier hat sich der ADAC wirklich etwas tolles einfallen lassen, was mich erst ĂŒberrascht, dann aber begeistert hat. Davon einmal abgesehen, dass alle Busfahrer wirklich sehr nett und gut gelaunt waren; ich sitze im Bus meist vorne und habe schon so manchen Busfahrer sechs Stunden ĂŒber seinen Job und die Welt schimpfen hören, was auch nicht die beste AtmosphĂ€re ist 😉

ADAC PostbusFĂŒr mich als Internet-Kind sind noch zwei weitere Sachen im ADAC Postbus zu erwĂ€hnen. ZunĂ€chst einmal gibt es in jeder Sitzreihe (also zwischen je zwei Sitzen auf jeder Seite) eine Steckdose. Das klingt zunĂ€chst banal, aber wenn ihr sechs Stunden Bus fahrt und euer Laptopakku leer geht, dann freut ihr euch wie Bolle! In den meisten Fernbussen gibt es nur ganz wenige Steckdosen und die sind dann natĂŒrlich immer heiß umkĂ€mpft..hier hĂ€tte ich sogar in der Reihe vor mir noch mein Handy laden können 😉 Das WLAN an Bord hat auch durchgehend funktioniert; die anderen Busse haben immer nur WLAN fĂŒr 5 Personen..und da ausnahmslos immer mehr Personen ins WLAN wollen, stĂŒrzt es stĂ€ndig ab und man kann sich nie sicher sein, dass die Email gesendet wurde, was nur nervt (das stĂ€ndige sich neu verbinden ebenso).

Mit Steckdose und funktionierendem WLAN wĂ€re ich schon komplett zufrieden, aber es gibt auch noch ein Mediacenter, in dem der ADAC den Reisenden eine große Auswahl an Filmen, Ebooks, HörbĂŒchern und Musik bietet, um sich zu beschĂ€ftigen. Definitiv wie im Flugzeug und Luxus pur. Ich habe mir gleich mal „The Great Gatsby“ angesehen, da ich diesen Film schon ewig sehen wollte, aber nie dazu kam.

ADAC PostbusHier habe ich euch mal einen Screenshot des Mediacenters gemacht und ihr seht, es gibt eine ganze Reihe an Filmkategorien, wobei natĂŒrlich darauf geachtet wurde, dass alle eben auch kindergereicht sind. Ich habe mich auch lĂ€ngere Zeit durch die Musikauswahl geklickt und dann noch etwas Hörbuch („Er ist wieder da“) gehört, da das beim Busfahren einfach Spaß macht, wenn die Landschaft an einem vorbei rauscht. Mit dem Mediacenter geht die Busfahrt wirklich schnell vorbei und man kann sich das Mitbringen von eigenen BĂŒchern/DVDs sparen 🙂

Als Fazit kann ich sagen, dass ich die Fahrt mit dem ADAC Postbus genossen habe und davon sehr positiv angetan bin. Ich habe sowohl meiner Familie wie auch meinen Freunden schon begeistert davon erzĂ€hlt und ihnen auch geraten, die wenigen Euro „mehr“ zu investieren. Denn zumindest bei langen Strecken ist mir dieses „Mehr an Komfort“ das Geld wert. Als Beispiel habe ich mal die Busse am 19.5. von Berlin nach Frankfurt verglichen (gibt ja genug Seiten, wo man das machen kann): MeinFernbus bietet die Fahrt fĂŒr 19€ an und der ADAC Postbus liegt bei 23€ – beide fahren um 9.00h bzw 9.20h los und brauchen 7,5 Stunden. Da lohnen sich doch die 4€, wo man neben bequemen Sitzen, freundlichem Bordpersonal (immer noch verrĂŒckt!), funktionierendem WLAN und Steckdosen auch noch ein riesiges Mediacenter kriegt! Ich bin sehr froh, dass ich den ADAC Postbus testen durfte und bin mir jetzt schon sicher, dass das nicht meine letzte Fahrt mit ihm auf der Strecke Berlin-Frankfurt gewesen ist 😉

Seid ihr schon einmal mit einem Fernbus durch Deutschland gefahren? Ich bin oft auf der Strecke Berlin-Frankfurt und Berlin-Hamburg unterwegs und mag es wirklich nicht mehr missen. GĂŒnstig (im Vergleich zur Bahn) und verlĂ€sslich (im Vergleich zur MFG) komme ich damit immer an mein Ziel, ohne Panik zu haben, dass der Bus einfach nicht kommt und auch, ohne arm zu werden 🙂 Die Zeit „an Bord“ kann ich immer sinnvoll fĂŒr das Arbeiten an meiner Doktorarbeit nutzen oder eben mit Filmschauen verbringen..bisher stand ich auch noch nie im Stau, was der einzige Nachteil sein könnte, wenn man eben richtig sucht 🙂
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[Fashion] Ostereier-Suche bei Fashiola.de

Heute habe ich eine kleines blogexternes Gewinnspiel fĂŒr euch, auf das ich euch nur kurz aufmerksam machen mag. Veranstaltet wird die Ostereier-Suche von Fashiola und gewinnen könnt ihr tolle Preise dabei. Keine schnöden Schoki-Eier (davon werdet ihr bestimmt auch so genug bekommen in den nĂ€chsten Tagen), sondern tolle Fashion-Preise!

Ostergewinnspiel Fashiola

 (zur Aktion einfach auf das Bild klicken)

In Kooperation mit Spartoo, JOOP, Lacoste und Oasis könnt ihr Gutscheine im Wert von 150€ bzw 250€ gewinnen und euch somit selbst ein kleines Ostergeschenk machen 😉 Ich wĂŒrde mir damit eine neue Übergangsjacke kaufen, da mir mein Wintermantel zu dick und meine Sommerjacken noch zu dĂŒnn sind *g*

Los geht die Suche am Montag und wenn ihr mitmachen wollt, mĂŒsst ihr euch einfach nur einen Account bei Fashiola erstellen, der sich aber auch sonst lohnt..zumindest ich habe da bisher tolle Sachen gefunden, da sie u.a. die Marken ASOS und Topshop haben. Meine diesjĂ€hrige FrĂŒhlingstasche habe ich auch dort gefunden, ich zeige euch noch einmal ein Bild:

ASOS Satchel

Das ist die ASOS Sachtel und es gibt sie noch in vielen anderen Farben..die in lachsrot hat es mir auch angetan..sollte ich also bei der Ostereiersuche GlĂŒck haben..reicht der Gutschein vielleicht auch noch fĂŒr eine zweite frĂŒhlingshafte wunderbare Tasche. Qualitativ ist die nĂ€mlich wirklich top und der Preis (um die 35€) stimmt hier auch 🙂

 Dann wĂŒnsche ich euch allen viel GlĂŒck beim Ostereier-Suchen!