Monat: April 2015

[Beauty] Gilette Venus Embrace Rasierer im for me-Botschafterprojekt

Dank der Onlineplattform for me kam meine Mama in den Genuss, am Botschafterprojekt für zwei Rasierer von Gilette Venus teilzunehmen und sowohl den Embrace Sensitive als auch den Embrace Snap zu testen. Immer, wenn ich mir mal einen „teureren“ Rasierer gönne, bin ich zwar begeistert, auf Dauer leiste ich es mir aber einfach nicht und greife auf günstigere Eigenmarken aus der Drogerie zurück. Deren Ergebnis kann sich definitiv auch sehen lassen, man muss manchmal nur ein paar Minütchen mehr in der Dusche aufwenden. Aber darum soll es heute nicht gehen, somit Bühne frei für die beiden Gaststars von Gilette!

Bild Copyright: for me

Die beiden neuen Rasierer in der Gilette Venus Familie geben optisch schon eine gute Idee, was sie denn so können (sollen). Der Embrace Venus Sensitive (9,99€) sieht dank Aloe Vera Pflanze und den verwendeten Farben nach intensiver Pflege und für sensible Haut gemacht aus. Schick, elegant, unaufregend. Das Gegenteil zum Embrace Snap (9,99€), der durch seine kleine Größe sofort auffällt, sehr praktisch für unterwegs scheint und mit seinen bunten Party-Farben gute Laune bringt. Ihr seht, bei mir zieht die Verpackung schon gut!

Der Embrace Venus Sensitive soll mit seiner 5-Klingen-Technologie für weniger Irritation bei/nach der Rasur sorgen und somit für sensible Haut sehr gut geeignet sein. Das Feuchtigkeitsband mit Aloe Vera im Kopf lässt Rasiergel überflüssig werden und pflegt schon während der Rasur. Damit der Rasierer einem nicht aus der Hand fällt oder man sich doch mal schneidet, wurde der ergonomisch geformte Griff mit einem Rutschpolster versehen und der Klingenkopf sehr flexibel gestaltet. Klingt alles super und Mama bestätigt auch, dass der Rasierer intuitiv zu benutzen ist, er sich super anpasst, sie sich kein eines Mal geschnitten hat und auch keinerlei Hautirritation aufgetreten ist. Wobei sie nicht sonderlich sensible Haut hat, sondern einfach ganz normale Haut, die ab und zu mal meckert, meist aber still hinnimmt, dass es Zeit zum Rasieren ist. Gewohnt tolle Gilette-Qualität, die ich auch gerade gerne hätte, aber nein, ich habe günstige Drogerie-Klingen mit nach Kanada genommen und zweckentfremde Duschgel als Rasiergel 🙂

Gilette Embrace Sensitive Rasierer

Noch toller findet Mama allerdings den kleinen Embrace Snap, den sie in jede Tasche werfen kann (keine Angst, der kommt in einer Plastikdose, damit ihm nichts passiert oder man sich gekonnt den Fingernagel absäbelt, wenn man in die Tasche greift – ist mir schon häufiger passiert). Unsagbar praktisch für unterwegs bzw kurze Reisen, wenn es über Wochenende aufs Turnfest geht (ihre erste Amtshandlung mit ihm) oder man einfach etwas mehr Platz haben mag. Mir gefällt das Design sehr und natürlich hat auch der kleine Gilette die tolle sensible Klinge, das Feuchtigkeitsband und einen gut zu benutzenden Griff. Man musste sich zu Beginn nur an den kurzen Griff gewöhnen, aber das ging laut Mama sehr schnell!

Bei ihr sind beide Rasierer sehr gut angekommen und wenn ich im for me Forum stöbere, scheint das bei den meisten der 1.000 Tester der Fall zu sein. Was mich nicht überrascht, da ich von Gilette gute Qualität gewohnt bin, die eben ihren Preis hat. Sollte Mama sich am kleinen Rasierer satt-rasiert haben, werde ich mir dazu mal eine Klinge kaufen und ihn später ausprobieren, denn bisher habe ich noch keinen Pocket-Rasierer benutzt und bin sehr gespannt, wie das sich bei der Rasur so anfühlt. Ich stelle es mir ähnlich vor, wie zu meiner Umstellung von Haarbürste (mit Griff) zu Tangleteezer, was ich mir mittlerweile gar nicht mehr anders vorstellen kann als eben direkt die Bürste in der Hand zu haben und zu kämmen.

Seid ihr auch bei der Botschafteraktion dabei gewesen und könnt etwas zu euren Erfahrungen sagen? Ich bin neugierig, da ich dieses Mal nur aus zweiter Hand berichten kann und sich das schon ein wenig komisch anfühlt. 

[Reisen] Work & Travel Wednesday #1

Seit drei Monaten bin ich jetzt schon in Kanada und drücke mich davor, mit meiner Work & Travel Reihe loszulegen. Ich kann gar nicht genau sagen, wieso, ein paar Mal habe ich ja doch schon etwas berichtet und auch in meinem Wochenrückblick dreht es sich natürlich um meine Erlebnisse in Kanada. Doch jetzt wird sich nicht weiter gedrückt, sondern brav jeden Mittwoch bildreich etwas aus Kanada erzählt! Dann sind wir in spätestens drei Monaten bestimmt ungefähr in der Gegenwart mit dieser Reihe angekommen *g* Dieser Blogpost wird jetzt also erst einmal etwas um das Thema Organisation des Work & Travels in Kanada drehen und ich gehe auf unsagbar spannende Dinge wie Wohnungssuche, Jobsuche, Auslandsversicherung, Autokauf, Lebenskosten etc ein 😉 Ab nächster Woche gibt es dann mehr zu meiner Wahlheimat Vancouver, zu Sehenswürdigkeiten in und außerhalb der Stadt sowie zu ersten kürzeren Trips! 

Grouse MountainUm ein Jahr mit dem Working Holiday Visum nach Kanada zu kommen, muss man natürlich erst einmal dieses Visum bekommen. Das wird online beantragt, ist ein ziemlicher Akt, da man ewig nicht weiß, wann die Visumsvergabe geöffnet wird und dann sind die ersten Visa blitzschnell weg und es kommt etwas Panik auf 😉 Bei mir hat es in der zweiten Vergaberunde geklappt, man muss dann einige Formulare ausfüllen, ein polizeiliches Führungszeugnis und Passbild hochladen, eine Gebühr bezahlen und wieder warten. Danach bekommt man einen Brief, mit dem man später beim kanadischen Zoll vorstellig wird (also nach Ankunft in Kanada am Flughafen) und dort bekommt man dann das enorm große Visum in den Pass gefaltet (fragt nicht *g*). Ihr habt ab Erhalt dieses Briefes ein Jahr Zeit nach Kanada einzureisen und ab dann dürft ihr ein Jahr bleiben.

Die Suche nach dem Ziel

Erstmal müsst ihr euch überlegen, wo ihr eigentlich hinwollt, Kanada ist ja doch etwas größer 😉 Da ich den Osten schon „kenne“ (sehr übertrieben gesagt, ich war eine Woche in Ottawa und Toronto), habe ich beschlossen, an der Westküste zu starten. Natürlich wurde es dann die „lebenswerteste“ Stadt der Welt, Vancouver und ich begann mit der Flugsuche. Hier durchkämme ich zuerst Metaflugbörsen wie Skyscanner und Momondo, schaue, welche Routen sie mir raussuchen und schaue dann wiederum bei den jeweiligen Fluglinien direkt nach. So bekommt man z.b. die günstigsten Tage für einen Monat sofort angezeigt und kann sich dann auf diese konzentrieren. Ich bin mit einem one way ticket geflogen, was kein Problem bei der Einreise war, da ich eben absolut nicht weiß, wann und von wo ich zurück nach Deutschland fliege und mir das Umbuchen ersparen wollte. Muss man natürlich nicht machen, da es u. U. teurer sein kann. Am Ende flog ich mit Iceland Air von Frankfurt nach Reykjavik (machte einen Stopp-Over für drei Tage und war blitzverliebt, Bericht hier), von Reykjavik ging es nach Toronto (wo ich abends ganz ungestresst eingereist bin und die Nacht auf einer halbwegs bequemen Bank schlief) und am nächsten Morgen flog ich dann nach Vancouver. Insgesamt habe ich dafür 498€ bezahlt, womit ich total leben kann!

Vancouver

Wo wohne und arbeite ich

Vancouver ist enorm teuer, das habe ich gleich gemerkt, als ich von Deutschland aus nach Wohnungen suchte. Die Idee der eigenen Wohnung gab ich also sehr schnell auf, da ich keine $1000 im Monat verdienen würde und das alleine dann für die Miete draufgehen würde. Downtown wollte ich mir auch nicht direkt leisten und somit hielt ich in verschiedenen Facebookgruppen Ausschau (super, um sich zu vernetzen, Fragen zu stellen, Reisepartner zu finden, günstig Nationalparkpässe zu kaufen) und fragte auch bei Couchsurfing im Forum nach, ob jemand nicht einen Mitbewohner suchte. Dort wurde ich dann auch fündig, die Miete für die 2er-WG mit riesigem Zimmer betrug $525 und es war zentral (ich wohnte direkt am General Hospital). Für mich war wichtig, die Wohnung schon zu haben, so dass ich direkt vom Flughafen ins Bett fallen kann und nicht erst im Hostel wohnen muss und dann von dort aus zu suchen. Aber auch hier sind die Geschmäcker verschieden, ich wählte die „sicherere“ Variante. Achja, ob mit oder ohne eine Agentur das Abenteuer zu starten, ist auch immer eine Frage, ich sage, spart euch das Geld, traut euch, das wird schon!

Am ersten Tag ging ich dann zu einem Service Canada Büro und holte mir meine SIN (Sozialversicherungsnummer) ab, was keine zehn Minuten gedauert hat, aber nötig ist, da ihr nur mit dieser Nummer arbeiten dürft. Am nächsten Morgen war ich also startklar für die Jobsuche, welche ich auf Craigslist und Kijiji bestritt. Anscheinend hatte ich enorm Glück, da ich auf fast jede Bewerbung eine Einladung erhielt, aber Butter bei die Fische, es waren Jobs knapp über Mindestlohn ($10.25) und mit meinen zwei Uniabschlüssen bin ich da natürlich sehr gerne gesehen *g* Ich entschied mich dann, dass ich doch am ehesten im Hostel arbeiten wollte, wo ich die letzten drei Monate nun war und an der Rezeption saß, die Zimmer saubermachte und viele spannende Menschen kennenlernte. Die Arbeit wurde trotz Routine irgendwie nie langweilig, aber länger hätte ich dann auch nicht bleiben wollen.

Pacific Spirit Regional Park

Lebenskosten

Wie schon erwähnt, Vancouver ist verflucht teuer. Egal ob Wohnung, Lebensmittel, Alkohol (holla die Waldfee), Weggehen, man muss hier häufig schwer schlucken. Da ich das vorher schon wusste, habe ich mir einige Sachen mitgebracht, da z.b. Körperpflegesachen (unsere Drogeriepreise sind ein Traum) enorm teuer sind und ich mir das hier zumindest in der ersten Zeit sparen konnte. Auf alle Sachen kommt dann noch die Tax drauf, das dürft ihr beim Einkaufen nicht vergessen und das läppert sich auch. Wenn man Essen geht, muss man den armen, unterbezahlten Kellnern auch noch ein gutes Trinkgeld geben und ich war nicht selten mit Freunden weg, die am Ende im Pub eine Rechnung von $70 pro Person hatten (ich war mit meiner Diet Coke bei ganzen $4). Auch Museen sind teuer, es gibt aber oft einen Abend, der den Eintritt gegen eine Spende ermöglicht und es lohnt sich sehr, sich vorher zu informieren. Einige Seiten wie boredinvancouver und vancitybuzz schreiben über kostenlose Events, was auch immer einen Blick wert ist. Umsonst gibt es die unbeschreiblich schöne Natur, ob Strand und Meer oder Wald und Berge, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man gut hin. Ein Monatsticket der Zone 1 (der „innerstädtische“ Teil) kostet z. B. $91 und am Wochenende sowie nach 18.30h täglich gibt es statt 3 Zonen nur noch 1 Zone und das Ticket kostet dann egal wohin $2.75 pro 90 Minuten. Zwar will ich niemandem zum Schwarzfahren animieren, aber doch noch anmerken, dass ich in drei Monaten täglichen Fahrens nur einmal Kontrolleure gesehen habe, die aber nicht in den Zug sprangen und losschrien, wie wir das kennen, sondern gut sichtbar vor der Station standen und sehr höflich nach dem Ticket fragten – ich hätte auch einfach wieder umdrehen und weggehen können.

Queen Elizabeth Park VancouverAuslandsversicherung und Autokauf

Nur kurz dazu, ich habe mich für die Versicherung der Hanse Merkur entschieden, da sie abdeckt, was ich für nötig erachte, mich während eines Deutschlandaufenthalts ebenfalls versichert (ich bin nicht mehr in der deutschen Krankenversicherung) und ich die Versicherung monatlich verlängern kann. Informiert euch hierzu, was ihr wollt, sprecht mit eurer Versicherung, lasst euch aber nicht in die Anwartschafts drängen, nach vielen langen Gesprächen wurde mir nämlich irgendwann zugestimmt, dass sie unnötig ist 😉 Da die meisten Work & Traveller nicht ein Jahr lang an einem Ort bleiben wollen, stellt sich irgendwann die Frage nach dem Transportmittel. Zugfahren ist hier recht teuer, das ist eher Luxus-Reise als Fortbewegungsmittel (mit hübschen Panoramadächern und Schlafkabinen, wenn es längere Strecken sind) und dann gibt es den Greyhound-Bus. Wir sind z.b. mit dem Bus übers Wochenende nach Seattle gefahren, was ok war, aber man war eben von den Abfahrtszeiten abhängig. Bei Facebook findet man viele Gesuche nach Mitfahrern für Strecken, was eine gute Option ist, wenn man nicht allzu oft rumreisen mag oder man kann auch ein Auto mieten, was für Leute unter 25 aber recht teuer ist.

Mein erstes Auto

Für mich kam jetzt nur der Autokauf in Frage und ich wurde enorm schnell fündig. Eine ganz liebe andere Deutsche musste sich von „Wilson“, ihrem Ford Windstar trennen und ich mochte ihn gleich. Klar, nicht der schönste und neueste Wagen, aber ich glaube, er wird mir nicht geklaut und macht noch einiges mit. In BC läuft alles über eine Versicherung, man geht einfach zu einem der zahlreichen Büros, überschreibt den Wagen, bekommt sofort die Nummernschilder angeschraubt und ich habe die Versicherung für ein Jahr in bar direkt bezahlt. Um hier mal Zahlen zu nennen, der Wagen hat mich noch 1800€ gekostet und die Versicherung für ein Jahr liegt bei knapp 960€, da ich von der Versicherung ein Schreiben hatte, dass ich seit zehn Jahren unfallfrei fahre. Sonst wäre es deutlich (40%) teurer geworden!

Jetzt sind also drei Monate um, ich habe ein Auto und es geht für mich morgen „los“ – erst ein Monat nach Vancouver Island und dann endlich hoch nach Alaska, was freue ich mich! Dank Hostel kenne ich jetzt auch schon jemanden in Anchorage (dem Ziel) und hach, ich kann es nicht erwarten, mit dem Auto auf die Fähre zu fahren! Wenn ihr Fragen habt, her damit, ich versuche gerne zu helfen und beende den Beitrag jetzt aber erst einmal, bevor man vor der Wortanzahl erschlagen wird. Nächste Woche geht es dann weiter mit einigen Highlights aus Vancouver, die ich jedem nur ans Herz legen kann! 

[Outing] Sudokus & Hörbücher!

Heute oute ich mich einfach mal! Seit circa 1,5 Jahren bin ich wahnsinnig von Hörbüchern angefixt. Jetzt aber keine Klassiker wie TKKG, drei Fragezeichen oder Bibi Blocksberg, sondern von richtig schlimm kitschigen, aber irgendwie doch zum Mitfiebern geeigneten Liebesschnulzen 😉 Das sogenannte „New Adult“-Genre hat mich gepackt und wenn ich die Bücher niiiiiie lesen könnte, ohne laut zu lachen, anhören ist (meist) kein Problem. Manchmal wird es mir zwar auch da „too much“, aber meist bleibt es noch im Rahmen meiner Toleranzgrenze. Wobei das schon komisch ist, Liebesromane lese ich so gut wie nie und keine Ahnung, wieso ich da stundenlang gefesselt zuhören kann.

Bild via tumblr

Angefangen hat es übrigens damit, dass ich nirgends (in Berlin wohlgemerkt!) den dritten Teil der Tribute von Panem auf englisch bekommen habe und mir dann kurzerhand bei Audible das erste Hörbuch gratis geholt habe (der Nachfolger wurde nur wenige Tage später ernsthaft von mir gekauft *g*). Danach habe ich Youtube entdeckt, wo neben Videos ja auch eine Million Audiobooks zu finden sind und seitdem..lässt es mich nicht mehr los. Mal gibt es Phasen, wo ich bestimmt zwei Wochen kein Hörbuch höre, aber danach packt es mich gleich umso mehr.

Bild via tumblr

Da ich aber ein Multi-Tasking-Mensch bin und selten nur eine Sache mache, fällt mir reines Zuhören schwer, wenn ich nicht schon müde und im dunklen Raum im Bett liege. Somit gibt es zwei Dinge, die ich wahnsinnig gerne mache, wenn ich einem Hörbuch lausche: Sudokus & Puzzle. Alle, die bis eben dachten, es kann nicht schlimmer kommen, tut mir leid *g* Ich finde es enorm entspannend, entweder zu puzzlen oder eben ein paar Sudokus zu lösen – ich bilde mir ein, damit wirke ich einer möglichen späteren Alzheimer-Erkrankung etwas vor, indem ich mir ein paar mehr gute, kognitive Jahre aufbaue. Da ich gerade kein Puzzle habe und mein kanadischer Mitbewohner mich nur wie ein Auto angeschaut hat (anscheinend war das viel zu uncool für ihn..), beschränke ich mich im Moment auf die Online-Sudokus, die es überall gibt. Das von der Zeit mache ich eigentlich täglich und danach gibt es einfach welche, die Google so her gibt.

Wer jetzt denkt, was nur mit mir passiert ist (ich gehe in Berlin jedes Wochenende gerne ausgiebig tanzen), Vancouver ist passiert. Hier machen die Clubs gegen 2 Uhr nachts dicht, die „After Hour“-Clubs werden ihrem Namen auch nicht gerecht, da man hier um 4 rausgeworfen wird und die Alternative ist dann entweder Houseparties (mit leiser Musik und ständiger Angst vor den Nachbarn) oder Hörbücher & Sudokus *g* Ich sage euch, meine Nächte sind spannend ohne Ende, aber immerhin habe ich am nächsten Morgen keinen Muskelkater in den Waden. Nichtsdestotrotz vermisse ich mein Berliner Leben aber schon sehr..und freue mich, wenn ich wieder alles haben kann und nicht entweder oder 😉

Outet sich noch wer als Hörbuch und/oder Sudoku-Puzzle-Fan? Oder könnt ihr damit so gar nichts anfangen. Empfehlungen könnt ihr mir auch gerne geben, gerade habe ich „Lick“ fertig gehört, will aber nicht in die gesamte Stagedive-Reihe einsteigen. Wer denkt, „boah, das ist ja absolut nichts für mich, da bin ich viel zu alt für“, erstmal reinhören, es ist so schöne, leichte Kost, die man nebenbei hören kann 😉

[Beauty] Dontodent „Pink Crapefruit“ ab Juni wieder da!

Ich muss gestehen, trotz „Kaufverbot“ habe ich letztes Jahr ordentlich bei der Pink Crapefruit LE von Dontodent zugeschlagen und war sehr traurig, als die Zahnpasta und Mundspülung im Herbst aus dem Sortiment genommen wurden. Die Mischung aus prickelnder Minze und fruchtiger Crapefruit war genau mein Geschmack und endlich mal eine spannende Zahnpasta auf dem deutschen Markt. Meist kaufe ich mir im Ausland die verrückteste Zahncreme (Zimt! Salz-Zitrone!) und stehe dann gelangweilt in der deutschen Drogerie und kann zwischen viel Minze und wenig Kräutergeschmack entscheiden. Jetzt sind die Produkte zurück, erweitert durch Zahnpflegekaugummis! Ebenso gibt es neue Designs der Dontodent-Zahnbürsten, was mir erst letztes Jahr beim DM Markencamp überhaupt aufgefallen ist – zuvor habe ich immer nur die billigste Zahnbürste beim Discounter gekauft, die von DM sind aber doch sehr viel hübscher anzusehen 🙂 Vielleicht ist ja ein Design für euch dabei! Wer freut sich noch so über das Pink Crapefruit-Revival?

Sunday again.

[Gesehen] Grey’s Anatomy (was habe ich geheult, peinlich *g*); The Vampire Diaries; Nashville; Criminal Minds; Finding Carter

[Gelesen] „Cold Blooded“ von Lisa Jackson; Reiseführer

[Gehört] die Hörbücher-Sucht hat mich wieder: „Rush of Love“ & „Lick“

[Getan] im Hostel gearbeitet; in der Bill Reid Gallery gewesen; in der Hot Art Wet City Gallery gewesen; Bingo im Pub gespielt; den Grouse Grind überlebt (hoch und runter) und die tolle Aussicht genossen

Grouse Mountain

[Gegessen] Timbits; Ketchup-Chips (nachdem mir jeder damit in den Ohren lag und bah, ich mag’s absolut nicht); Sesambagel; Nutellatoast; Nudelsalat; indische Snacks

[Getrunken] Diet Mountain Dew; Chai Tea von Oprah bei Starbucks; Kaffee; Pumpkin Spice Latte; Leitungswasser mit Zitrone; Mangosaft

[Gedacht] ich bin jetzt Autobesitzerin, verrückt; woooohooo, die Zeit verfliegt, nur noch vier Mal schlafen und es geht nach Vancouver Island

[Gefreut] wie jede Woche habe ich im Hostel wieder so viele spannende, nette Menschen kennengelernt; Sonnenschein; ich habe mein erstes kanadisches Reh im Wald getroffen und Wölfe (hinter einem Zaun) gesehen

[Geärgert] über den Versicherungsmitarbeiter, der mir erst arrogant sagt, dass er „pretty good“ in seinem Job ist und dann nicht mal den Basicskill „Lesen“ beherrscht, da mein Versicherungsschein ja nur auf Deutsch wäre..stimmt und auf Englisch und auf Französisch..

[Gekauft] Autoversicherung für ein Jahr (aua!); Lebensmittel; Eintrittskarten

Ich habe einen Baum gepflanzt mit Plant-for-the-Planet

Bei trnd nehme ich ab und zu an Produkttest-Aktionen teil und dieses Mal ging es um etwas anderes, nämlich um einen Baumpflanz-Gutschein. Für mich als absoluten Baumliebhaber (ja, ich umarme sie auch, wenn ich hier alleine durch den kanadischen Wald streife und wahnsinnige Angst habe, auf einen Bären zu treffen *g*) und ach, Bäume sind das Beste. Mich kann man weniger mit Schnittblumen glücklich machen, aber wenn jemand einen Baum pflanzt, strahle ich. Mein Opa verlor vor ein paar Jahren seinen Apfelbaum durch einen Sturm, der seit ich denken konnte, im Garten stand und ganz ehrlich, das war für uns alle ziemlich traurig.

Die Schülerinitiative Plant for the Planet wurde 2007 gegründet und hat mittlerweile über 1000 aktive Kinder, die das Projekt unterstützen. Man bildet sie zu kleinen Klimabotschaftern aus, was ich grandios finde, da sie so schon von klein auf lernen, wie wichtig unsere Umwelt ist und bestimmt den ein oder anderen Erwachsenen noch belehren können. Bis 2020 will man 1.000 Milliarden Bäume pflanzen, die auch dringend notwendig sind, wenn man bedenkt, was hier täglich abgeholzt wird 🙁 Man kann auf der Internetseite entweder selbst symbolisch einen Baum pflanzen oder jemand anderem einen Baumgutschein schenken. Hier war trnd so großzügig und hat jedem Mitglied, welches wollte, solch einen Gutschein zukommen lassen.

plant for the planet baumZunächst wählt man sich seinen Baum aus und muss sich dann nur noch ein richtiges Plätzchen für ihn  suchen. Als ich das tat, war anscheinend high-life auf der Plattform, ständig wurde mir nämlich gesagt, dass mir jemand schon den Platz weggeschnappt hat. Nach ein paar Minuten konnte aber auch ich meinen Baum pflanzen!

plant for the planet baum Da steht mein Bäumchen nun virtuell, was natürlich nett ist, aber nicht alles. Denn alle Bäume, die virtuell gepflanzt werden, werden natürlich auch in der Realität gepflanzt. In Campeche, Mexiko könnte man seinen Baum dann besuchen, wenn man mag 😉 Eine Baumpflanzer-Urkunde bekommt man auch noch, die man sich ausdrucken oder eben als Geschenk überreichen könnte. Teuer ist es wirklich nicht, einen Baum gibt es für einen Euro und euch ist kein Limit nach oben gegeben, was ihr spenden könnt.

Passend zum heutigen Tag des Baumes dachte ich mir, stelle ich euch diese tolle Initiative einmal vor und vielleicht mag sie ja noch jemand unterstützen oder hat es schon getan. Ich habe die Aktion gleich mal an ein paar Lehrerfreunde weitergeleitet (jetzt fühle ich mich echt alt), vielleicht können sie an ihren Schulen auch ein paar Jugendliche dafür begeistern 🙂 Mich hätte man damit früher definitiv gekriegt, ich durfte allerdings immer nur den Müll aus dem Wald aufsammeln. Nicht, dass das schlecht ist, aber etwas mehr Abwechslung wäre schön gewesen. „To-Do“-Punkt heute: einen Baum umarmen und während meiner Arbeit im Hostel allen erzählen, dass Tag des Baumes ist!

[Lesenswert] „Cold Blooded“ von Lisa Jackson

Hach, da habe ich gestern doch wirklich den Welttag des Buches verschlafen, ich Schussel. Dabei liebe ich den Tag und will unbedingt auch einmal bei der Blogger schenken Lesefreude-Aktion mitmachen (zum Glück gibt es diese Gelegenheit in 364 Tagen erneut). Somit stelle ich euch stattdessen ein Buch meiner Neuentdeckung Lisa Jackson vor, wobei Neuentdeckung hier echt das falsche Wort ist. Die Autorin schrieb schon Bücher, bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickt hatte – es musste aber erst ein öffentlicher Bücherschrank kommen, damit ich von ihr Notiz nehme. Wobei Krimis nicht ganz mein Metier sind, somit verzeihe ich mir das jetzt einfach mal.

Cold Blooded Lisa JacksonDas Buch Cold Blooded ist der 2. Band aus der sogenannten Bentz/Montoya-Reihe, aber auch ohne dass man das vorherige Werk gelesen hat, kann man problemlos folgen. Zumindest mir ist erst mitten im Buch durch die Rückblenden aufgefallen, dass es wohl schon einen Vorgänger gegeben haben muss *g* Primär hatte ich mir das Buch ausgesucht, da es in einer meiner Lieblingsstädte, nämlich New Orleans, angesiedelt ist und ich mir dachte, selbst wenn die Handlung doof ist, kommt vielleicht tolles Südstaatenfeeling rüber.

Worum geht’s Ein grausamer, anscheinend religiös motivierter Serienmörder macht New Orleans unsicher und ist auf der Jagd nach Studentinnen. Die Hauptperson Olivia hat das „Talent“, durch die Augen des Killers zu sehen und die Morde so in Bruchstücken mitzuerleben. Was natürlich zunächst total verrückt klingt und sie somit auch von der Polizei nach Hause geschickt wird, als sie dort mit ihrer Geschichte über einen gerade begangenen Mord anrückt. Nachdem ihre „Vision“ sich aber zu 100% bestätigt und eine Leiche gefunden wird, beginnen die beiden Ermittler Bentz und Montoya mit ihr gemeinsam den sehr aktiven Mörder zu jagen. Mehr von der Story mag ich nicht vorwegnehmen, aber natürlich spielt die Olivia’s Vergangenheit eine große Rolle und auch Liebe wird wieder hineingequetscht.

Wie ist’s Meine Südstaaten-Hoffnung wurde voll und ganz erfüllt, man hat immer wieder tolle, atmosphärische Beschreibungen, die für mich das Buch besonders machen. Der Schreibstil von Lisa Jackson ist enorm spannend, die Handlung verzwickter als angenommen und man weiß lange Zeit nicht, wer der Mörder ist. Das gefällt mir an dem Buch richtig gut, auch die Idee mit den „Visionen“ konnte ich irgendwie annehmen, aber die aufgezwungene, sehr unrealistische Liebesgeschichte hätte man einfach lassen können. Das war teilweise wirklich zu skurril und äh nee, hätte die Story auch einfach nicht gebraucht. Aber anscheinend bin ich einfach nur unromantisch und es gehört mittlerweile zu jedem Thriller auch noch Liebe 😉

Den ersten Teil der Bentz/Montoya-Reihe muss man nach diesem Buch nicht mehr lesen, da man alles erfährt. Aber ich habe Blut geleckt und werde definitiv noch etwas von Lisa Jackson lesen. Dank diesem Buch bin ich nämlich einfach länger im Zug sitzen geblieben, da ich es fertig lesen wollte und das heißt schon etwas. Ich hatte es in knapp 3 Tagen durch und bin froh, dass ich es nicht die halbe Nacht lesen „musste“, sondern schon nachmittags damit durch war 😉 Notfalls hätte ich das aber auf jeden Fall getan. Von Lisa Jackson gibt es natürlich auch zig Bücher auf Deutsch und somit überlege ich, meinem krimiverrückten Opa einfach eines ganz uneigennützig zu Weihnachten zu schenken und dann einmal auszuborgen.

Habt ihr schon etwas von Lisa Jackson gelesen – vielleicht könnt ihr mir eines ihrer Werke ja besonders empfehlen? Mögt ihr Krimis oder ist das gar nicht eures? Und wer hat schon bei der „Blogger schenken Lesefreude“-Aktion mitgemacht? 🙂 

[Beauty] „Culture and Spirit“ LE von p2!

Vom 1. Mai bis zum 30. Juni ist die p2 LE „Culture & Spirit“ bei DM erhältlich. Sie soll inspiriert sein von verschiedenen Kulturen der Welt und den Träger somit einen auffälligen Multikulti-Look gestalten lassen. Mir als Ethnologin dreht sich bei dem Beschreibungstext mehr als einmal der Magen um, aber im Grunde geht es doch nur um Kosmetik und somit gehe ich da jetzt einfach nicht näher drauf ein, sondern zeige euch die Produkte! Mir gefallen die Lippenstifte mit „exotischem“ Swirleffekt, die gebackenen Lidschatten und der goldenen Highlighter, den Rest würde ich eher nicht beachten..wobei, vielleicht noch eines der Rouges. Sagt euch was aus der LE zu?

[Beauty] Miracle Sleeping Cream von Garnier

Als ich den neuen Botschafter-Aufruf von der Garnier Blogger Academy sah, war ich sofort sehr neugierig. Klar benutze ich täglich eine Nachtcreme, aber von einer Schlaf-Creme hatte ich noch nicht gehört und dachte sofort an die Gesichtsmasken, die man über Nacht einwirken lässt. Eigentlich eine tolle Idee, bei mir landeten diese Masken aber immer im Kissen und in meinen Haaren, was nicht Sinn der Sache war. Somit erhoffte ich mir von der Schlafcreme den Effekt einer over-night-Maske, aber eben ohne die „Nebenwirkungen“, dass man das Produkt überall verteilt und morgens dringend duschen gehen muss, bevor man das Kopfkissen neu beziehen darf *g*

Bild Copyright: Garnier

Die Miracle Sleeping Cream spricht mich vom Design und ihrer Verpackung her sehr an, ich muss gestehen, ich hätte im Laden sofort danach gegriffen und geschaut, was denn in diesem tollen, eleganten Tiegel steckt. Apropros Tiegel, meine Liebe dazu kennt ihr mittlerweile alle, ich finde sie einfach die beste Aufbewahrungsmöglichkeit für Creme, da man präzise dosieren und alle Reste bekommen kann. Garnier verspricht eine schnelle Anti-Aging Pflege, schon nach der ersten Nacht soll die Schlafcreme für sichtbar glattere, erholtere und strahlendere Haut sorgen. Verantwortlich hierfür sind die 7 Wirkstoffe Ruscusextrakt, Jojobaöl, LHA, Adenosin, Albiziaextrakt, Hyaluronsäure und ätherisches Lavendelöl. Wenn man sich die Inhaltsstoffe genauer ansieht, meckert Codecheck aber ganz schön und ich hätte mich auch sehr darüber gefreut, wenn man auf den Zusatz von Silikonen oder auf das Einfärben der Creme verzichtet hätte. Da schlägt mein Herz mittlerweile einfach viel zu sehr für Naturkosmetik, aber jedem das Seine!

garnier miracle sleeping creamDie Idee hinter der Schlafcreme ist, dass die Hautbarriere nachts besonders durchlässig ist und regenerierende Pflege einfacher in sie hineingeschleust werden kann. Nach der Anwendung soll die Haut am nächsten Morgen intensiv gepflegt sein und dank des „Anti-Müdigkeits“-Effekt großartig aussehen. Da ich immer zu wenig Schlaf bekomme und Concealer mein bester Freund ist, klingt das natürlich genau nach meinem Produkt!

Der Plastiktiegel (huch, ich war überrascht) lässt sich gut öffnen, ich empfinde den Geruch der Creme als angenehm und bin von der festeren Konsistenz zunächst verwirrt, da sie sich etwas nach Bodybutter anfühlt und ich sie nicht mit Gewalt in meine Haut massieren mag. Sie lässt sich aber doch ganz leicht verteilen, die Körperwärme dürfte hier mithelfen. Man benötigt nur eine sehr kleine Menge, der 50ml Tiegel für 9,95€ wird einige Monate bei mir halten. Die Miracle Cream zieht erstaunlich schnell ein, ich bin da von reichhaltigen Cremes anderes gewöhnt, hinterlässt einen dezenten, blumigen Duft und ein sehr samtig-weiches Hautgefühl.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische, wirkt die Schlafcreme oder ist nur der Name verlockend? Meine Haut ist am nächsten Morgen mit genug Feuchtigkeit versorgt, sie fühlt sich gut an, ich sehe wach und frisch aus, aber einen Unterschied zu meiner normalen Nachtcreme kann ich nicht feststellen. Keine Wunderwirkung über Nacht, kein „Anti-Müdigkeits“-Effekt, ich sehe nicht weniger verknittert aus. Auch die Anwendung über einen längeren Zeitraum bringt keinen „Aha“-Effekt, die Creme macht einen soliden Job, aber eine außergewöhnliche Verbesserung kann ich leider nicht feststellen. Allerdings muss ich betonen, dass sich meine Haut nicht verschlechtert hat, ich die Creme also doch vertrage und keine Pickelchen bekommen habe wie einige andere Tester. Täglich benutze ich sie jetzt nicht mehr, sondern einfach wenn ich Lust darauf habe, da sie mich nicht begeistert hat.

Nachkaufen würde ich die Creme nicht und auch empfehlen kann ich sie nicht wirklich, da ich einfach keine großartige Wirkung sehe, was nicht auch andere Cremes hinkriegen. Weiterhin gefallen mir die Inhaltsstoffe einfach nicht, womit ich sie auch keinem raten würde, sondern eher ein Naturkosmetik-Pendant empfehlen würde. Preislich ist die Creme natürlich günstig, man hat viel von den investierten 10€ – wenn man allerdings keine sichtbare Wirkung, sondern „nur“ normal-aussehende, gepflegte Haut dafür bekommt, würde ich sie trotzdem nicht ausgeben.

Durftet ihr die Miracle Sleeping Cream auch testen oder habt sie einfach so schon ausprobiert? Wenn ja, wie kommt ihr denn damit zurecht? Ich habe bei anderen Testern sowohl Begeisterung als auch absolut vernichtende Urteile gelesen und dümpele jetzt so im Mittelfeld herum, aber Mittelmaß reicht nicht aus, wenn ich etwas weiterempfehlen soll. 

[Reisen] Ab die Post nach Kanada!

Seit fast drei Monaten bin ich jetzt schon in Kanada, es ist echt verrückt, wie die Zeit nur so verfliegt! Mittlerweile kenne ich mich in Vancouver aber auch recht gut aus, wenn man Strassen (oder zumindest Stadtteile nennt), sehe ich vor meinem inneren Auge, wo das auf der Landkarte ist und eine Art Alltag ist ebenfalls eingekehrt. Einerseits schön, andererseits juckt es mich aber auch schon soooo sehr, ich muss weiter! Wortwörtlich auf zu neuen Ufern, denn es geht für mich am 30.4. endlich mit der Fähre nach Vancouver Island mitten in die Natur *hupf*

Queen Elizabeth Park Vancouver

Neben all den tollen, neuen Erfahrungen vermisse ich aber auch einige Dinge aus Deutschland. Da es noch ein paar Wochen dauern wird, bis ich den ersten Besuch (und somit überlebenswichtige Dinge wie deutsches Brot) empfangen kann, habe ich mich mal auf dem Portal Packlink schlau gemacht, was denn ein Paket von Deutschland nach Kanada so kostet. Meine Oma, die immer Angst hat, dass ich verhungere, schickte mir schon Überlebenspakete nach Indien und will mir auch ein Essens-Päckchen nach Kanada kommen lassen und so langsam lässt mein Widerstand nach! Aber auch Dinge wie Abschminktücher, Wattepads etc sind so wahnsinnig teuer – da sie kaum was wiegen, könnte ich mir hier echt einiges schicken lassen und es wäre trotz Porto noch immer billiger als es vor Ort zu kaufen, verrückt! Der günstigste Versender scheint übrigens Keavo (der Versandkostenrechner sagt mir, dass ein 2kg-Paket 32€ kostet) zu sein, von dem ich natürlich noch nie gehört habe – eine Freundin von mir wartet hier seit knapp einem Monat auf ihr DHL-Päckchen, somit muss Bekanntheit aber nicht unbedingt besser sein.

Noch bin ich hin- und hergerissen, ob ich mir ein Paket schicken lassen soll oder nicht. Es würde sich im Moment nur so anbieten, da ich es an meine Adresse in Vancouver liefern lassen kann und dann einfach auf dem Weg nach Alaska Anfang Juni dort abholen kann. Mich stressen Pakete, die so lange unterwegs sind nämlich, da ich ständig denke, dass sie genau heute ankommen, wenn ich unterwegs bin und dieser Faktor würde dann komplett wegfallen. Mein kanadischer Mitbewohner hat mir schon versichert, dass er mein Paket annehmen und für mich aufbewahren würde, somit müsste ich gar keinen Gedanken daran verschwenden, sondern es einfach nur abholen. Es klingt schon sehr verlockend..

Habt ihr auch Freunde/Familie im Ausland, denen ihr Pakete schickt? Könnt ihr einen Anbieter besonders empfehlen? Durch unsere Verwandten in den USA bin ich über die Jahre schon sehr oft in den Genuss von amerikanischen Süßigkeiten (und Kosmetik!) gekommen, was ich natürlich grandios fand. Auch mit dem Zoll hatte ich hier noch nie Probleme und verschwunden ist auch noch nie eine Sendung. Ich habe ja schon so ein Gefühl, dass ich nach dem Jahr Kanada nicht nur zwei Koffer voller Erinnerungen im Flugzeug haben werde, sondern wohl auch noch 1-2 Pakete (ein Freund meinte scherzhaft, ich solle mir gleich einen Schiffscontainer mieten) nach Hause schicken darf.