Monat: Januar 2016

[Beauty] That Vanilla Moment von Treaclemoon


Treaclemoon bringt mit der neuen That Vanilla Moment LE eine Duftrichtung auf den Markt, welche als sehr entspannend und beruhigend beschrieben wird. Ein warmer Vanilleduft geht im Winter definitiv immer, mir ist es meist nur zu langweilig und ich greife immer zu anderen Produkten. Natürlich werde ich aber an den drei neuen Kandidaten schnuppern, wenn ich sie im Laden finde – vielleicht überraschen sie mich ja doch! Das Design ist wie immer zuckersüß und ist auch praktisch zum Verschenken, denn bisher habe ich noch nie jemanden getroffen, der Vanille absolut nicht leiden konnte.

Preislich liegen sie im treaclemoon-üblichen Rahmen, die Duschcreme (500ml) kostet 3,95€, das Körperpeeling (225ml) 2,95€ und die Körpermilch (350ml) 3,95. Probiergrößen á 60ml gibt es natürlich auch, diese kosten je 95 Cent. Die Reihe ist bis Ende Juni erhältlich und das ebenfalls bei den üblichen Verdächtigen Rossmann, DM, Müller & Budni).

Hat wer die Reihe schon entdeckt und daran geschnuppert? Wie war der erste Eindruck? Da ich bisher noch nie ein Körperpeeling von Treaclemoon ausprobiert habe, juckt es mich schon in den Finger, hier zuzuschlagen..wobei es dann eher ein alltime-Liebling „One Ginger Morning“ werden würde, der macht einfach sooooo gute Laune morgens!

[Reisen] Von Montreal nach Chicago – Roadtrip #1

Am 30.12. ging es für mich endlich wieder on the road, mich hat der Stillstand (und Vollzeitjob) in Montreal schon ganz hibbelig gemacht. Verrückt, dass ich keine zwei Monate mehr an einem Platz sein will, wobei ich denke, dass das bald in Berlin wieder anders sein wird. Auf jeden Fall fuhr ich über Nacht mit dem Greyhoundbus (mittlerweile weiß ich, dass der Megabus die günstigere Alternative ist) von Montreal über Ottawa und Toronto nach London, Ontario (wer kennt es nicht *g*), wo mich mein bester Freund mit dem Mietwagen abgeholt hat. Die Fahrt über war es erst schneeig und dunkel und als es wieder hell wurde, ging es durch Ontario und ganz ehrlich, sonderlich schön ist es da nicht. Bis jetzt definitiv das hässlichste Fleckchen Kanadas, was ich gesehen habe. Schnee gab es dort auch nicht mehr, da war ich von Montreal wohl etwas verwöhnt – stattdessen also graue Wolken und Dauerregen, ole!

In London selbst haben wir nur den Internationalen Flughafen (davon gibt es mehr, als man denkt *g*) gesehen, da ich mich dort bei der Autovermietung eintragen lassen musste und meine Bank (CIBC, kann ich jedem nur empfehlen, ist das erste Jahr umsonst und überall in Kanada zu finden) gesehen, dann ging es gleich weiter Richtung Grenze! Wir stoppten kurz bei Walmart, da ich eigentlich noch Winterschuhe brauchte, aber sonst ging es geschwind nach Sarnia. Wir wählten diesen Grenzübergang, da wir uns dachten, dort sei weniger los, aber es hat ewig gedauert. Unser Auto (und alle Sachen) wurden penibel untersucht und auch wenn der Grenzbeamte durchaus nett war, das lange Warten war doof. Wieso mein Freund trotz Esta noch alle Fingerabdrücke und ich ohne Esta nur meinen Daumenabdruck geben musste, wird auch so ein Geheimnis bleiben. Kleiner Tipp: wenn ihr über den Landweg einreist, spart euch das Esta, ihr müsst nämlich trotzdem die $6 bezahlen, für die man das Land-Visum (I-94) bekommt.

Da es mittlerweile schon später Nachmittag war und langsam dunkel wurde, entschieden wir uns, in Flint, Michigan zu übernachten. Ja, das steht auf der Liste der zehn gefährlichsten Orte der USA (danke, Mama!), aber ach, da kommt Michael Moore her und wir hatten Hunger. Unser Sylvestermenü bestand aus einem ausgiebigen All-You-Can-Eat-Buffet, wo der Teufel los war und dann suchten wir uns ein Hotel. Wir haben immer kurz vorher (manchmal auch direkt im Motel) im Internet gebucht, da bekam man immer günstigere Preise als vor Ort und das meist über booking.com (und einmal über Expedia). Wir schliefen in einem Motel 6, eine Kette, die oft in den USA vertreten ist und nichts weltbewegendes ist, aber für eine Nacht mehr als ok. Silvester fand da aber irgendwie nicht statt, wir gingen um Mitternacht raus und standen dann ganz alleine auf dem Parkplatz *g* Also wieder rein ins Zimmer und ab ins Bett 😉

Am nächsten Morgen ging es zunächst nach Lansing (aka die Hauptstadt, die keiner kennt), wo wir uns das Capitol ansahen und dann über die Grenze nach Indiana. Unterwegs sahen wir einen Wolf, was ich ziemlich toll fand und stoppten am Lake Michigan. Hier sah es aus wie an der Ostsee und in dem kleinen Örtchen standen enorm tolle Häuser – ja, in so vierzig Jahren könnte ich da auch wohnen 😉 Wir marschierten etwas am Wasser entlang, aber durch den Wind war es soooo kalt, das war nicht mehr schön. Somit zurück ins Auto und nach Michigan City, was unser nächster Schlafplatz wurde. Hier gab es zufällig eine riesige Premium Outlet Mall, in der wir den Abend verbrachten und am nächsten Morgen ging es weiter nach Gary. Wem dieser Ort nichts sagt, hier ist Michael Jackson aufgewachsen und da das Haus noch steht, haben wir mal vorbeigeschaut. Auch dieser Ort steht auf der „Gefährlich-Liste“ und hier sah man schon sehr viel Armut und Verfall. Eingestürzte Gebäude überall und die Tankstelle mit Gittern und Panzerglas. Ich wurde gut bestaunt beim Tanken, aber so günstig habe ich das nirgendwo anders mehr!

Am Mittag kamen wir in Chicago an und haben gleich ein Weihnachtsgeschenk eingelöst. Ich schenkte meinem besten Freund eine Gangster Tour (Untouchable Tour), welche online sehr gute Bewertungen hatte. Jetzt kann ich sagen, auch wenn es eine reine Bustour war, ich bin restlos begeistert! Man hat so viel über die Stadt gelernt und viele Gebäude gesehen und Stories gehört, die man in keinem Reiseführer/online so gefunden hätte. Da Chicago parkmäßig ein Albtraum ist ($25 pro Tag fürs Parkhaus war günstig), war mir der Bus auch lieber! Da die Tour direkt neben unserem Hotel endete (lustiger Zufall), ging es danach kurz Ausruhen und dann Downtown (immer mit den Erzählungen aus der Prohibitionszeit und Al Capone im Kopf) erkunden. Wir spazierten einfach nur durch die enorm beeindruckenden Gebäude, machten Fotos und versuchten, nicht zu erfrieren. Abends ging es zur legendären Pizzeria Uno, wo die Chicago deep dish pizza erfunden wurde. Muss man natürlich auch probiert haben!

Solltet ihr da je hingehen, das war eine vegetarische Minipizza und ich musste stark mit mir kämpfen. Zum Glück hatten wir das Mittagessen ausgelassen, aber es war trotzdem enorm gut. Der Laden selbst ist klein, hektisch und überlaufen, wir mussten ca 40 Minuten auf einen Tisch warten, aber da man die Bestellung schon vor dem Warten aufgibt (die Pizza braucht ebenfalls 40-60 Minuten), hat das gut gepasst. Da das Lokal ebenfalls nicht allzu weit entfernt vom Hotel war, ging es noch eine Runde durch Downtown und aufs Hoteldach, den Ausblick genießen.

Zum zweiten Tag in Chicago und unserem weiteren Roadtrip erzähle ich euch dann mehr in Teil 2. Es ging zwar nicht mehr hoch nach Wisconsin, dafür aber quer durch Illinois, Indiana und Michigan zurück nach Toronto. 

[Fashion] Winterboots von Airwalk!

Nachdem ich es fast schon aufgegeben hatte, mit Größe 41 noch Schuhe in den USA zu finden, bin ich am letzten Tag in Detroit doch noch fündig geworden. Bei Payless Shoes (oder so ähnlich, es hat ein orange-gelbes Logo) sind die Schuhe nämlich direkt nach Größen sortiert und es geht sogar bis 43, woohoo! Somit kann ich euch jetzt kurz meine neuen Winterboots von Airwalk, einem amerikanischen Skaterlabel aus Colorado vorstellen, die mich durch das verschneite und bitterkalte Montreal begleiten werden!

Airwalk Boots

Gekostet haben sie mich knapp 25€, sie waren 50% reduziert und das hat mich natürlich gefreut. Auch wenn sie auf den Bildern sehr braun rüberkommen, sie sind eigentlich mehr grau, ich mag diese gemischte Unfarbe aber sehr! Bisher ist sie noch etwas ungewohnt, da ich meist schwarze Schuhe trage, aber sie passt zu fast allen meinen Sachen.

Airwalk Boots

Wie der Name des Labels schon verspricht, sind die Schuhe wunderbar bequem, man läuft sehr gut darin und Highlight ist natürlich, dass sie mit weichem Teddybärstoff gefüttert sind. Das fühlt sich sagenhaft an und hält enorm warm! Dank Imprägnierspray machen sie mittelleichten Regen auch mit und die Sohle hält ebenfalls gut warm. Es sind zwar keine „schicken“ Schuhe, aber besser als alle anderen wintertauglichen Boots, die ich so gesehen und gar nicht gemocht habe. Ich bin irgendwie nicht der funktionale Schuhtyp, auch wenn es sinnvoller wäre *g* Da ich aber in zwei Wochen schon nicht mehr in Kanada bin, dachte ich mir, dass ich nicht in die bis -40Grad-Gummistiefel-Boots investieren muss, sondern lieber in diese plüschigen Boots schlüpfe.

Einen „schlanken“ Fuß machen sie nicht, aber ich trage schon seit Jahren die No-Name-Uggs von Primark und habe mich an diese klobigen Stiefel gewöhnt. Wenn es wirklich kalt ist, freue ich mich über jeden dicken Stoff/Schnitt, der mich vor der Kälte schützt. Vielleicht kriege ich es noch hin, ein Outfitbild mit den Schuhen zu posten, im Moment bin ich nur nie zuhause, wenn es hell ist, womit sich das etwas schwierig gestaltet *g*

Von welcher Marke sind eure Winterboots und wie gefallen euch meine neuen Lieblinge? Kennt wer Airwalk zufällig schon? Die Marke war zumindest in den USA sehr präsent, in Kanada habe ich sie noch nie gesehen.

[Beauty] Mein Bath & Body Works Einkauf!

Da hatte ich so viel geplant, was ich mir in den USA kaufen wollte und dann ist es irgendwie an der Zeit bzw deren Mangel und der Nichtexistenz einiger Läden in den Ecken, wo ich mich so rumgetrieben habe, gescheitert. Am Ende sind es doch tatsächlich nur drei Produkte von Bath & Body Works geworden, über die ich mich aber trotzdem enorm freue! Noch schöner ist die Tatsache, dass sie dank bestem Freund schon in Deutschland angekommen sind und ich mir somit gar keine Gedanken mehr über ihren Transport (und mein Gepäcklimit) machen muss! Perfekt, nicht 🙂

Bath & Body Works Haul

Geworden sind es drei Produkte aus der Sweet Cinnamon Pumpkin LE, die mich schon seit ihrem Erscheinen sehr angefixt hat, aber ohne SALE sind mir die Sachen schlichtweg zu teuer. Die Reihe ist sehr süß-würzig, erinnert mich irgendwie an Kürbiskuchen und Chai-Tee, was definitiv eine gute Mischung ist und passt nicht nur in den Herbst, sondern definitiv auch noch in die folgenden Wintertage.

Die Ultra Shea Body Cream ($13, Sale $4) habe ich schon in diversen anderen Sorten ausprobiert und mag sie gerne. Sie ist sehr reichhaltig, riecht einige Zeit und zieht schnell ein. Sie verpflegt meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit über zwei Tage hinweg und ist besonders im Winter eine gute Hilfe gegen die Heizungsluft-/Kältemischung. Ein Scrub ($17.50, Sale $4) habe ich bisher noch nicht von Bath & Body Works ausprobiert, der Preis hat mich da doch etwas abgeschreckt. Ich bin aber gespannt, was es so kann und mag es immer sehr, wenn alle Pflegeprodukt einen Duft haben. Leider waren alle Duschgels schon ausverkauft, da musste ich umschwenken, aber ich habe ja noch das Body Mist ($6, Sale $2) ergattern können. Da gab es noch eine größere Größe, die hatten aber keinen Deckel und das war mir dann transportbedingt doch zu heikel. Dieses passt gut in die Handtasche und da die meisten Body Mists rasch verfliegen, finde ich das mal gar nicht verkehrt. Ach, ich freue mich schon, wie ein in Tee getränkter Kürbiskuchen zu riechen *g*

An den reduzierten Duftkerzen musste ich vorbeigehen, die sind einfach zu schwer und leider auch zu anfällig, um sie mit nach Deutschland zu bringen. Da mich dieses Jahr besonders die Evergreen-Kerze angesprochen hat, war das echt nicht einfach, die riecht soooo gut nach Wald und Tannenbaum, hach! Trösten konnte ich mich nur damit, dass noch eine ganz leckere Kerze von Rituals zuhause auf mich wartet!

Ein kleiner, feiner Einkauf, welcher auch ein bisschen frustbedingt war, da ich in der kompletten Premium Outlet Mall in Michigan City keine Winterstiefel in meiner Größe fand. Dafür gab es dann Kürbispflege und Lieblingskekse (zum Outletpreis, das war witzig) und anschließend lecker Buffetessen mit dem besten Freund!

Kennt ihr Bath & Body Works? Welche Produkte gefallen euch besonders? Mag noch jemand Kürbisduft in seiner Pflege? Ich trauere ja noch immer dem Duschgel von The Body Shop hinterher, welches ich abgöttisch geliebt habe.

Sunday again.

[Gesehen] Shameless

[Gelesen] The Summons & A painted house von John Grisham

[Gehört] Hello – Adele

[Getan] von Chicago über Indianapolis & Columbus nach Detroit, Toronto und schließlich alleine zurück nach Montreal gefahren

[Gegessen] Salad & Gemüse am Buffet; Burritos bei Taco Bells; Enchiladas; Gemüseberge beim Chinesen; Oatmeal; Bananen-Nuss-Muffins; Dill Pickle Chips

[Getrunken] Kaaaffee; Crapefruit-Saft; Iced Mountain Dew

[Gefreut] Chicago hat mich sehr positiv überrascht & Detroit war noch besser als in meinen kühnsten Erwartungen! Da muss ich im Sommer wieder hin!

[Geärgert] rücksichtslose Hotelnachbarn

[Gewünscht] dass wir noch eine Woche Zeit hätten, zwei Tag Detroit waren einfach zu kurz

[Gekauft] Winterstiefel und Parkplätze (wie teuer das in den Innenstädten überall war)

[Yummi] Amerikanische Teller-Einblicke!

Heute ist der letzte Tag meines USA-Urlaubs und es geht schon wieder zurück nach Kanada, wo (dank liebster Kollegin) ein riesiges Glas Nutella auf mich wartet *g* Kulinarisch haben wir es in den letzten Tagen ganz schön krachen lassen, so viel (also mengenmässig) esse ich nie, aber wir waren oft bei Buffets und dann will man ja auch von allem mal probieren. Wobei es als Vegetarier da gerne auch noch mehr Auswahl geben dürfte, aber das kommt bestimmt noch!

USA Food

Begonnen wurde der Trip mit einem Twinkie, welches mir mein bester Freund mitbrachte. Es war definitiv leckerer als gedacht, nachkaufen müsste ich es aber dann auch nicht unbedingt. Abends ging es dann zum ersten All you can eat buffet, wo es neben Salat und göttlichem Kartoffelbrei auch den ersten Brotpudding meines Lebens gab. Er schmeckte gut, die Konsistenz ist mir aber weiterhin etwas suspekt.

USA Food

Am nächsten Tag gab es Hotelfrühstück, welches aus Oatmeal, Muffin und Saft bestand und am frühen Abend dann wieder eine Menge Buffetzeugs, wobei ich besonders verrückt nach den Süßkartoffeln war. Die schmecken hier einfach besser! Den Nachtisch habe ich irgendwie vergessen, da gab es leckeren Kürbis-Schokokuchen!

USA Food

In Chicago gab es natürlich eine vegetarische Deep Dish Pizza in der Pizzeria Uno und die war schon verdammt gut. Was für mich (ich esse so +/- zwei Pizzen im Jahr) wirklich etwas heißt. Dann waren wir mal wieder beim Buffet, wo ich wieder mehr oder weniger dieselben Sachen gegessen habe. In Woodstock, der Stadt wo ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ gedreht wurde, haben wir einen enorm guten vegetarischen Burrito gegessen und dann gab es wieder ein Hotelfrühstück mit warmer Zimtschnecke & Joghurt (dem ersten seit Monaten).

Food USA

In einem chinesischen Restaurant waren wir auch zweimal und ich bestellte jedes Mal das Gemüse-Gericht, womit ich einen Berg (!) Brokkoli bekam. Ein weiteres Buffetbesuch und diesmal entdeckte ich Erbsen im Salat für mich, das macht eine ganz interessante Konsistenz. Absolut nicht gesund, aber ein Traum war mein Iced Mountain Dew von Taco Bell, welcher zwar nur aus Zucker bestand, ich aber bestimmt eine Stunde (mit der kleinen Größe) beschäftigt war.

Ihr seht, da ist echt einiges in meinem Magen gelandet und lecker war es 😉 In den USA ist es verhältnismäßig günstig, essen zu gehen und die Portionen sind absolut verrückt, da würde ich normalerweise zweimal von essen. So ein Buffet (da gibt es diverse Ketten) kostet abends so um die 12-14€, wo man nichts sagen kann und die chinesische Gemüseportion mit Reis hat dann z.b. 7€ gekostet. Wenn man es noch günstiger will, gibt es viele Fast Foodketten, die Angebote haben, da gibt es für mich aber dann meist nur Pommes und selten vegetarische Burger, somit fällt das (bis auf mein geliebtes Taco Bell) aber einfach raus. Was esst ihr besonders gerne in den USA?

[Lesenswert] Foreign Body – Robyn Cook!

Die erste Buchbesprechung 2016 und ich sage es gleich vorneweg, Foreign Body (Die Hand des Bösen) von Robyn Cook war nicht mein Buch! Der Autor war mir vorher unbekannt und da es a) kein mich neugierig machendes Cover hat und b) ein Thriller ist, wäre es nie bei mir gelandet, wäre da nicht die Müllkippe in Yellowknife gewesen, wo ich seit einigen Monaten alle meine Bücher herhabe. Was andere wegwerfen, lese ich jetzt und spende es dann an die Bücherei in Montreal, damit sich noch jemand anderes daran erfreuen kann! Bücher wegwerfen geht aber auch einfach gar nicht!

Foreign Body Robyn Cook

Worum geht’s Die Großmutter der Medizinstudentin Jennifer stirbt vollkommen überraschend nach einer Operation in Indien. Dies erfährt Jennifer allerdings erst durch einen Anruf des Krankenhaus und lässt sie vollkommen verwirrt nach Indien aufbrechen. Dort angekommen, wird sie gedrängt, den Leichnam schnellstmöglichst und ohne Autopsie verbrennen zu lassen und langsam kommen Jennifer Zweifel an den geschilderten Komplikationen. Sie lässt ein befreundetes Pathologen-Paar einfliegen und gemeinsam beginnen sie, zu ermitteln.

Wie ist’s Irgendwie total übertrieben und aus der Luft gegriffen, ich fand das Buch einfach nicht glaubwürdig. Wie Indien dargestellt wurde, gefiel mir nicht sehr und die ganze Erzählart mit all seinen passenden Zufällen war nicht meines. Ich habe mich durchgequält, da ich es zu Ende lesen wollte, aber es hat sich gezogen und gezogen. Da man sich aber nicht großartig konzentrieren musste und die Story so langsam ablief, habe ich das Buch immer morgens um 6 auf dem Weg zur Arbeit gelesen und dafür war es ok. Aber empfehlen würde ich es niemandem und der Autor müsste mir jetzt auch nicht wieder unterkommen. Das war so gar nicht nach meinem Geschmack, dabei klang es zu Beginn noch gut, das Thema „Medizintourismus in Indien“ hätte sehr gut umgesetzt werden können.

Von welchem Buch seid ihr zuletzt enttäuscht gewesen und welches war euer Lieblingsbuch 2015? Eine schwere Frage, ich weiß, aber ich bin auf der Suche nach neuen, guten Bücher, die ich nach Kanada lesen werde!

[Reisen] Wohin mit all den Kanada-Fotos?!

Nach einem Jahr in Island, Kanada und den USA sind alle meine externen Festplatten, meine Dropbox und jeder noch so kleine USB-Stick sowie der iPhone-Speicher mit Bildern vollgestopft und ich darf mich jetzt erst einmal ans Sortieren machen. Wenn ich daran denke, wie leicht es damals war, als man nach dem Urlaub einfach nur zwei Filme zum Entwickeln gebracht hat, das war eine ganz andere Welt 😉 Seit ich meine Canon EOS 1100D habe (die sich auch gut für Einsteiger eignet), habe ich noch mehr Spaß an der Fotografie und dementsprechend natürlich auch noch häufiger zur Kamera gegriffen.

Grouse Mountain

Wenn ich jetzt zurück nach Deutschland komme, will natürlich jeder wissen, wie es war und was man so erlebt hat. Da für mich die so unterschiedliche, raue, schmerzhaft-schöne Natur Kanadas sowie ihre Bewohner das Highlight dieses Jahres waren, wollen meine Familie und Freunde davon auch Bilder sehen. Denn auch wenn man sich ständig per WhatsApp oder Facebook Bilder schickt, das ist einfach etwas anderes, als sich gemeinsam hinzusetzen und die Bilder anzusehen und Erlebnisse dazu zu erzählen (wer mag, kann einfach mal auf meinem Instagram-Account vorbeischauen, da bekommt ihr ein paar Ideen, wo ich überall war).

Atlin BC

Neben der Aufgabe des Bildersortierens für diese kleinen Bildershows (bisher habe ich nur zwölf Monats-Ordner), will ich mich noch ans Auswählen von ein paar für mich besonders bedeutsamen Schnappschüssen machen, die ich auch zum Anfassen haben mag. Gerne natürlich auch sichtbar in der Wohnung, sei es als Poster oder auch als Fotokalender. Ich selbst verschenke ja sehr gerne genau solche selbstgemachten Kalender oder auch Fotobücher von gemeinsamen Reisen, wie CEWE es z.b. anbietet. Meine Mama liebt diese Fotobücher, verbringt Stunden damit, sie zu erstellen und sie sind auch einfach eine schöne Erinnerung.

Wenn meine Bilder einfach nur auf Festplatten zu finden sind, schaue ich sie doch nie oder nur selten noch einmal an. Sehr gerne würde ich mir aber auch ein paar Wandbilder rahmen und diese dann in meiner neuen Wohnung aufhängen, um Kanada immer sichtbar zu haben. Da habe ich dann gleichzeitig eine tolle Erinnerung an ein Abenteuer und Dekoration für die noch weißen Wände. Gleichzeitig will ich mich auch dekomässig etwas mehr mit Holz beschäftigen und dazu passen die Bilder dann auch gleich noch.

Bisher habe ich mit selbsterstellten Fotobüchern, -kalendern und auch vergrößerten Bildern immer gute Erfahrungen gemacht. Die Qualität stimmte jeweils und die Geschenke kamen sehr gut bei meinen Lieben an. Man zeigt, dass man sich Zeit nimmt und sich Gedanken über den Beschenkten und das individuell erstellte Geschenk macht. Da aber sowohl Mama als auch Oma meinen Blog hier lesen, fällt diese Idee für meine beiden Januar-Geburtstagskinder dieses Jahr aber raus 😉

Destruction Bay

Wie sieht es bei euch nach dem Urlaub aus? Habt ihr auch unzählige Bilder, vor deren Sortierung man sich erst einmal drückt oder seid ihr da organisierter? Habt ihr auch schon Fotobücher, -kalender oder Wandbilder aus euren Erinnerungen kreiert? Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, welche Bilder es schlussendlich werden und wie sie aussehen werden – ein Update werde ich euch definitiv noch geben!

[Shopping] „Endlich wieder in den USA“-Haul

Seit ein paar Tagen sind mein bester Freund und ich im mittleren Westen der USA (gerade auf dem Weg nach Columbus, Ohio) unterwegs und natürlich ging mein erster Gang zu Walmart 😉 Irgendwie sind die kanadischen Supermärkte nämlich einfach nur enttäuschend, wenn es um all die leckeren Süßigkeiten und Snacks geht, die man hier so kriegt.

Bevor ich die Sachen jetzt nach und nach verspeise, dachte ich mir, ich zeige euch mal kurz, was ich mir so ausgesucht habe. Altbekannte Klassiker, die ich sogar mit nach Deutschland nehme, sind auch dabei!

USA Haul

Mein absolutes Lieblingsgetränk ist Diet Mountain Dew und würde es das in Deutschland geben, wäre mein sonst recht gutes Trinkverhalten (nur Wasser, sehr wenig Light-Getränke) einfach nur dahin. Wach macht es dank sehr viel Koffein auch noch und ich kann davon locker 1 Liter am Tag trinken, wobei ich mich versuche einzuschränken, aber wer weiß, wann ich es wiederkriege. Ebenfalls ganz große Liebe ist Zimtzahnpasta, wobei die Marke recht egal ist. Gerade war Colgate im Angebot, also habe ich mir zwei Tuben geschnappt. Ein ganz besonderes Zahnputzvergnügen, was jeder außer mir eklig zu finden scheint..aber ach, danach schmeckt sogar der Kaffee einen Ticken besser und die Zahncreme ist knallrot!

USA Haul

Dann konnte ich natürlich nicht an den Süßigkeiten vorbei und habe gleich mal ordentlich eingekauft! Oreos kennt ihr bestimmt, hier gibt es sie in vielen verschiedenen Sorten und auch wenn ich das Original lahm finde, bin ich sehr auf die Sorte Birthday Cake gespannt. Twizzlers in Sweet’n’Sour habe ich in Kanada kennen- und lieben gelernt, ursprünglich kommen sie aber aus Chicago. Da sie in den USA viel günstiger sind, habe ich hier auch gleich mal eine Packung geholt.

Pepperidge Farm ist meine liebste Keksmarke hier und die Milano Kekse mag ich besonders. Mit durfte die normale Milk Chocolate, aber auch Pumpkin Spice, welche limitiert war und ich bisher noch nie gegessen habe – die Erwartungen sind hoch! Last but not least meine neueste Sucht und das will echt was heißen, da ich kein Chipstyp bin. Aber die Dill Pickle Chips (jupps, Essiggurke) sind einfach nur grandios und man kann wirklich nicht mehr aufhören. Dazu eine Flasche Mountain Dew und ich habe ein sehr grünes Essen gehabt 😉

Das sind definitiv keine gesunden Sachen und auch nichts, was ich ständig essen würde (gut, dass ich hier nicht lebe), aber es war ein sehr glücklich machender Einkauf und ich werde alle Produkte nach und nach genießen. Ich denke aber auch, dass es das an Essens-Shopping gewesen ist, wir sind zwar noch ein paar Tage da, aber jetzt liegt der Fokus auf Kosmetik- und Pflegeprodukten. Sowie auf winterfesten Schuhen, da suche ich seit fast einer Woche nach, aber wenn man Größe 41 hat, ist das gar nicht so einfach.

Gibt es etwas, was ihr euch sofort in den USA kaufen würdet? 

[Wohnen] Kanada in die eigenen vier Wände holen!

Mein Jahr in Kanada neigt sich dem Ende zu und ich muss mir so langsam überlegen, wo und wie ich als nächstes wohnen mag. Es soll definitiv erst einmal wieder Berlin leben, ich vermisse „meine Stadt“ einfach zu sehr und doch will ich mir auch hier ein Stück Kanada bewahren. Über die letzten Monate bin ich immer wieder in den unterschiedlichen Wohnungen auf ein gemeinsames Element gestoßen und das war Holz. Man liebt hier die Natur so sehr, dass man sie sich eben auch in die Wohnung holt und das will ich auch!

Irgendwie schafft es Holz nämlich, so eine schöne, warme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und das mit nur wenigen Objekten. Ich habe mich hier mal etwas inspirieren lassen und überlege, ob ich es nicht hinkriegen würde, so einen kleinen Holzhocker zu bauen. Auf Vancouver Island haben wir immer Treibholz am Strand gesammelt und daraus dann Tischdeko/Kerzenständer für die Tische im Hotel gebastelt. Was sehr einfach war, aber auch entspannend und am Ende einfach super aussah! Leider konnte ich meinen nicht mitnehmen, aber hier werde ich auch mal durch den Wald spazieren, wenn es wieder wärmer draußen ist und schauen, was ich so finde.

Für mich sollte Deko immer noch irgendeinen Zweck haben, somit wäre so ein kleiner Holzhocker (39,80€) genau das richtige. Man kann ihn als Ablage oder Notfallsitzgelegenheit nutzen und er sieht einfach so sehr nach Wald und Natur aus! Ich mag Dinge, die eben nicht unbedingt glatt und komplett verarbeitet sind, sondern eben natürlich erscheinen und aussehen, als ob sie eine Geschichte haben. In Kanada fand man solche Hocker einfach überall und in allen Größen – besonders gerne haben wir damit am Feuer gesessen, da sie eben auch leicht zu transportieren waren.

Nicht in meinem Preisrahmen, aber sollte ich mal 499,90€ übrig haben, wäre so ein Tisch schon ganz großes Kino. Damit verändert man die Stimmung eines Raumes komplett, ohne viel getan zu haben und hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Mehr Deko braucht man eigentlich nicht mehr, ich würde vielleicht noch ein paar Glasuntersetzer nutzen, aber das wäre es schon. Ein wundervolles Stück, oder?

Natürlich kann Holz auch modern und „makellos“ erscheinen, besonders in Schweden habe ich da schon ganz entzückende Objekte gesehen. Dieser kleine, symmetrische Beistelltisch (149,90€) dürfte ebenfalls sofort bei mir einziehen, ich kann ihn mir gut als Bettablage vorstellen. Ein paar Bücher und eine Lampe drauf, fertig! Da ich viel umziehe und meine Sachen immer wieder irgendwo lagern muss, sind kleinere Objekte im Moment noch meine Zielgruppe, sollte ich mal seßhaft werden, würden sie dann eine Nummer größer werden (oder zwei).

Die einfachste Art, sich Holzdeko in die eigenen vier Wände zu holen, sind meiner Meinung nach Schalen (25,54€). Diese eignen sich hervorragend dafür, Obst, Gemüse (oder wie bei mir Ringe und Ketten) und geben auch gleich wieder eine ganz besondere Stimmung ab. Sehr gerne benutze ich auch Bambusschüsseln und -salatbesteck, davon schmecken die Sachen doch einfach besser!

Was trägt für euch zu Wohlfühlatmosphäre bei? Mag noch jemand Holzdeko? Für mich ist das in Kombi mit übertrieben vielen, kuscheligen Kissen und Duftkerzen gerade genau das Richtige, um mich glücklich zu machen!

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