Heute stelle ich euch zwei Orte in Frankfurt vor, die man an einem Nachmittag (mit einem Spaziergang entlang am Main mit Blick auf die EZB) sehr gut verbinden kann und wenn es jetzt auch nicht unbedingt DIE Geheimtipps sind, sie stehen bestimmt nicht in jedem Frankfurt-Reiseführer 😉 Beginnen wir kulturell und arbeiten uns dann zur kulinarischen Seite durch!

MUSEUM JUDENGASSE

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat das Museum Judengasse am 20.3. Wiedereröffnung gefeiert. Da ich es mir allerdings in Ruhe ansehen wollte, bin ich erst Donnerstag hin und muss sagen, ich war fast alleine da. Sehr, sehr angenehm und hat die gesamte Kulisse noch besser wirken lassen!

Das Museum Judengasse thematisiert das jüdische Leben in Frankfurt, wobei die Judengasse das erste europäische Ghetto überhaupt war. Bei einem geplanten Bau wurden die Überreste/Mauern von fünf Häusern aus der Judengasse entdeckt und das Museum darüber/drum herum gebaut. Man hat diese Ruinen also noch immer mitten im Museum, kann sie anfassen, darin herumlaufen und jedes Haus hat ein Buch, in welchem es genauer erläutert wird. Das zu lesen dauert seine Zeit, ich war zwei Stunden im Museum und habe es gerade so hingekriegt. Zu jedem Haus werden dann noch Schwerpunkte gelegt, sei es das häusliche Leben, die Bildung der Kinder, der Handel in Frankfurt oder Konflikte. Sehr spannend gemacht und mit den wenigen Anschauungsobjekten gut illustriert. Sehr interaktiv geht es auch zu, man hat immer wieder „Mitmach-Inseln“, kann sich viel Audiomaterial anhören und eine tolle Lichtinstallation über die Geschichte sehen.

Das Museum hat dienstags von 10-20.00h, mittwochs von 10-18.00h und am Wochenende von 11-18.00h geöffnet. Der Eintritt kostet 6€ für Erwachsene und 3€ für Ermäßigte. Mehr Informationen über die Ausstellung und die vielen Veranstaltungen, die dort auch noch angeboten werden, findet ihr auf der Homepage des Museums Judengasse.

THE COOKING APE

Irgendwann letztes Jahr als ich in Kanada saß, las ich etwas über The Cooking Ape und ihre sehr speziellen Eissorten. Da ich selbst nicht hinkonnte, instruierte ich also einen Freund, sich seine Freundin zu schnappen und das Eis auszuprobieren. Er kam begeistert zurück und diese Woche schafften wir es endlich, gemeinsam im Sonnenschein am Main diese grandiose Idee auszuprobieren. Ich glaube, ich mag nie wieder anderes Eis essen, herrje!

The Cooking Ape Dream Cream

Das Bild wird dieser Geschmacksexplosion wirklich nicht gerecht, ich musste mich in der Öffentlichkeit zusammennehmen, so unsagbar lecker ist es! Das Spannender bei diesem Eis, der sogenannten Dream Cream ist nämlich der Herstellungsprozess, der direkt vor deiner Nase geschieht. Man sucht sich die Basis-Eissorte aus, ich wählte Joghurt und diese wird dann auf ein gefrorenes Tablett geklatscht. Dann sucht man sich seine Zutaten aus, die man in das Eis gemischt bekommen mag und oh, was war ich überfordert! Mit Hilfe der superlieben Verkäuferin entschied ich mich irgendwann für Rhabarber, Käsekuchen und weiße Schokolade. Da wurde dann wirklich Käsekuchen in kleine Stückchen gematscht *g* Durch diesen Herstellungsprozess braucht man irgendwie weit weniger Zucker zuzugeben, als wenn man diese drei Sachen ins Eis mischen und das Eis dann erst einfrieren würde. Durch diese frische Herstellung, die eine Freude ist, zuzusehen, bekommt man also nicht nur individualisiertes, sondern auch noch „gesünderes“ Eis (ja, das rede ich mir ein). Dazu gabs dann noch eine hübsche Schokodeko und ich war glücklich. Größe M mit zwei Kugeln kostete mich 4,50€, was für die Portion ok war. Wenn ihr in Frankfurt wohnt, probiert das Eis mal, ich denke, ihr werdet ebenso begeistert sein! Wir waren in der The Cooking Ape Filiale Walther-von-Cronbergplatz 2 (10-20.00h), weitere Standorte folgen aber in Kürze! Achja, Mitarbeiter suchen sie auch noch, würde ich hier bleiben, meine Bewerbung würde schon vorliegen..und ich wahrscheinlich jeden Feierabend mit einem Eis beginnen *g*

Habt ihr auch Lieblingsorte in Frankfurt und würdet sie mir verraten? Ich glaube, es gibt dort noch so viel zu entdecken und ich Langweiler gehe immer zu den gleichen drei Plätzen *g* Jetzt geht es ja erst einmal wieder nach Berlin, wo ich schon einige Lieblingsorte auf dem Blog vorgestellt habe – es werden noch einige folgen, denn im Frühling kann man noch mehr herumstreifen und entdecken!

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