Monat: August 2016

[Beauty] Flops des Monats: Rituals, Yves Rocher & edelwhite

Kurz und schmerzlos gibt es heute die drei Produkte, mit denen ich in letzter Zeit zu tun hatte, aber im Grunde gar nicht leiden kann. Es ist eine bunte Mischung aus dekorativer Kosmetik, Körper- und Zahnpflege und ich bin etwas überrascht, dass mir die Sachen in der Anwendung nicht gefallen. Aber so ist das Leben, jetzt werden sie halt doch irgendwie aufgebraucht und dann nie mehr in mein Leben gelassen 🙂 Wie immer bei solchen Beiträgen gilt, dass nur weil ich mit den Sachen nicht zurechtkomme, müssen sie nicht per se grottig sein und für euch genau funktionieren, denn Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden!

Flops im August

Flops August

RITUALS MANDI LULUR LE SHIMMER & BODY CREAM Alle Produkte aus dieser letztjährigen Sommeredition mit Frangipani und Reismilch mochte ich sehr, aber diese schimmernde Bodylotion und ich werden keine Freunde. Geruch top, sie zieht aber erstmal ewig nicht ein und hat viel zu viel Schimmer! Da ist Edward echt nix mehr gegen. Dass sich der Schimmer dann einfach überall auf den Klamotten und was man noch so berührt verteilt, nee, absolut nicht meine Welt. So einen leichten Schimmerhauch im Sommer auf den gebräunten Beinen finde ich ja nett, hier kriegt man aber einfach viel zu viel. Die Pflegewirkung der Creme ist in Ordnung, wäre der Schimmer nicht, würde ich nur etwas wegen der Einzugsdauer meckern bzw dann wäre gerade sie nicht hier.

YVES ROCHER LIP CRAYON ROUGE BORDEAUX Lip Crayons sind genau mein Ding, ich habe immer mindestens einen in der Tasche, da man sie so prima unterwegs noch mal schnell nachmalen kann. Von Yves Rocher hatte ich bisher noch keinen, war also gespannt. Die Farbe ist toll, wunderbar intensiv und hält auch einige Zeit auf den Lippen, aber ich mag die Konsistenz null. Das Produkt ist so wachsig und lässt sich nicht leicht auftragen, ich muss da auf meinen Lippen herumdrücken und ewig hin- und herreiben, bis ich genug Farbe habe. Zunächst dachte ich, dass es quasi eine „Schutzschicht“ abzukriegen gilt und die Lippenfarbe dann leichter aufzutragen ist, aber das war ein Irrglaube. So gerne ich die Farbe habe, sonderlich oft werde ich deswegen einfach nicht nach ihr greifen, ich kenne mich.

EDEL WHITE GUM CARE FORTE Jede Zahnpasta, die nach meiner letzten Tube Zimtzahnpasta an die Reihe kommt, hat es schwer, doch diese hier gefiel mir null. Absolut kein Frischegefühl nach dem Putzen und meine Zähne „fühlten“ sich auch nicht sauber an. Ich mische sie jetzt mit einer Kräuterzahnpasta, damit sie leer wird, aber Freunde werden wir keine.

Habt ihr auch ein oder mehrere Produkte im Moment, mit denen ihr nicht klarkommt? Ich schreibe solche Posts nicht allzu gerne/oft, da das ja hochgradig subjektiv ist, lese sie aber bei anderen als „Warnung“ doch ganz gerne und somit gab es heute mal wieder einen. Jetzt wird aber das Wochenende mit Sonnenschein (endlich!) doch wieder genossen und nicht mehr gemeckert!

[Beauty] NOTD: Rose Dalhia von Yves Rocher

Beim Fashionbloggercafe kam ich mit meinem ersten Nagellack von Yves Rocher in Kontakt, irgendwie war ich schon seit Jahren in keiner Filiale mehr und wusste auch nicht, dass sie überhaupt Nagellacke im Sortiment haben. Das war also schon einmal eine interessante Entdeckung und dass in unserer Goodiebag dann auch gleich noch ein Lack in der Nuance Rose Dalhia, einem knalligen Gute-Laune-Pink, enthalten war, natürlich die Chance, herauszufinden, wie die Lacke qualitativ denn so sind. Von der Optik her gefällt mir der 5ml-Glasflakon, der wunderbar schlicht und schmal ist, nämlich schon einmal sehr!

Yves Rocher Rose Dalhia

Die Nagellacke aus der Couleur Vegetale Reihe kosten je 2,45€ und sollen dank Elemiharz sehr glänzend, farbintensiv und schonend für die Nägel sein. Gleichzeitig sind die Lacke vegan und ohne Nanomaterial, Kampfer, Toluen und Formaldehyd. Yves Rocher führt auch keine Versuche an Tieren durch, womit sie natürlich noch einen Pluspunkt bekommen bzw überhaupt erst potentielles Beuteschema werden. Die Ausgangslage klingt eigentlich gut, die Farbe gefiel mir auch, somit lackierte ich los!

Erste Überraschung, der Fächerpinsel ist verdammt dick und somit muss man ihn mehrmals abstreichen, um nicht zu viel Produkt zu bekommen. Was so semigut funktionierte, denn meinen kleinen Fingernagel konnte ich z.b. nicht ohne Patzen lackieren, da der Pinsel breiter als mein Nagel war. Sonderlich gute Feinarbeit gelingt hier schon einmal nicht. Der Nagellack selbst gefällt mir von der Konsistenz und er ließ sich auch streifenfrei auftragen – lediglich die Dicke machte mir etwas Angst, da ich mich hier ewig mit nassen Nägeln sitzen sah. Was dann auch der Fall war und am nächsten Morgen hatte ich trotzdem noch das berüchtigte Bettwäschemuster auf zwei Nägeln..wir lieben es alle 😉

Der Nagellack hat wirklich einen wunderbaren Eigenglanz und die Farbe ist sehr intensiv, hier braucht man nur eine Schicht für ein tolles Ergebnis! Allerdings war das auch etwas trügerisch, ich beschloss nämlich, nicht noch einen Topcoat zu lackieren, da der Glanz schon so toll war – und hatte sofort am nächsten Morgen erste Tipwear. Im Laufe das Tages splitterte der Lack dann munter drauf los und am nächsten Tag sah es schon etwas grenzwertig aus. An Tag 3 musste ich dann leider ab- und neulackieren, es sah verboten aus.

Meine erste Erfahrung mit einem Yves Rocher Nagellack war also nicht wirklich erfolgreich, denn auch wenn mir das Packaging und die Farbe (mit ihrem Glanz und ihrer Intensität) gefallen, der Auftrag war aufgrund des unhandlichen Pinsels nicht gerade einfach und die Haltbarkeit im Anschluss einfach nur mies. Ich hoffe irgendwie, dass der Lack beim nächsten Mal mit Topcoat besser hält, sonst wird er wohl bei mir vereinsamen..schade!

Wie sind eure Erfahrungen mit Yves Rocher Nagellacken? Habe ich vielleicht einfach nur ein Montagsprodukt erwischt? 

[Sehenswert] The Bridge America / The Americans / Between / The Bronze

Serienjunkie? Ich? Absolut! Seit mein bester Freund seinen Netflix-Account mit mir teilt, ist es auch nicht unbedingt besser geworden und ich konnte ein paar Serien durchschauen oder anfangen, die ich schon ewig sehen wollte. Nicht, dass das meine Liste sonderlich verringert hätte und hey, am 25. November kommt die neue Gilmore Girls (aus vier 90-minütigen Episoden bestehende) Staffel heraus..hach, ich freu mich! Bis zur Zwischenzeit hoffe ich, vielleicht doch noch gute Dramaserien zu entdecken, gerade halte ich mich mit The Fosters über Wasser, was nicht schlecht, aber auch nicht das Nonplusultra ist. Empfehlungen nehme ich gerne entgegen!

THE BRIDGE AMERICA (2013)

Hier haben wir eine amerikanisch-mexikanische Version der ursprünglich dänisch-schwedischen Krimiserie „The Bridge“. Diese habe ich noch nicht gesehen und muss mal mit der ersten Folge anfangen, um zu sehen, ob es „unterschiedlich“ genug ist, diese auch noch zu schauen. Wobei ich mir da recht sicher bin, denn in meiner Version geht es um die Grenze zwischen Mexiko mit den Themenschwerpunkten Drogen, Korruption und Kartellgewalt sowie die vielen verschwindenden Frauen aus Juarez – das kann ich mir für die skandinavische Version irgendwie nicht so vorstellen. Die Serie ist sehr grafisch, sehr brutal und nichts für schwache Nerven, ich warne euch vor. Für mich ist das kein „juhu“-Punkt, für die Story hier aber einfach essentiell, da es auch in der Realität so ist. Die beiden Hauptdarsteller Diane Kruger (als amerikanischer Detective Sonya Cross aus El Paso) und Demian Bichir (als mexikanischer Detective Marco Ruiz) spielen einfach nur grandios, besonders Kruger hat mich umgehauen, da ich nicht wirklich hohe Erwartungen an sie hatte! Sehr facettenreiche Charaktere, auch die Nebenrollen sind gut enorm besetzt und man schwankt ständig zwischen (Anti-)Sympathien und Miss-/vertrauen, was einfach Spaß macht! Ebenfalls sehr gut finde ich, dass spanisch gesprochen wird und man einfach Untertitel bekommt, hier nimmt man nebenbei auch gleich noch ein wenig neuen Wortschatz mit. Wer weiß, wann man mal korrupter Grenzbeamte bestechen muss oder einen Drogendeal verhandeln – nach der Serie könnte man es auf jeden Fall! Cliffhanger gibt es bei fast jeder Folge und man muss einfach weiterschauen. Zum Ende der ersten Staffel hin denkt man, dass es nur eine Staffel gäbe und die hätte auch gereicht, denn die zweite Staffel ist zwar auch gut, aber eben nicht so genial wie die erste Staffel.

THE AMERICANS (2013)

Diese Serie steht seit drei Jahren auf meiner „to watch“-Liste, da ich nur Gutes über sie gehört habe und somit waren meine Erwartungen echt hoch. Die Thematik „KGB-Spionage in den USA zu Zeiten des Kalten Krieges“ klang für mich zwar interessant, aber irgendwie nicht soooo fesselnd, dass ich die Episoden nur so durchschauen würde. Die Serie dreht sich um das Ehepaar Elizabeth und Philip Jennings, die ein Coverleben als glückliche Vorstadtamerikaner mit zwei Kindern führen, die nichts über die wahre Identität ihrer Eltern wissen. Es wird sowohl dieses „Alltagsleben“ thematisiert als auch die Schwierigkeit, was es bedeutet, eine falsche Identität zu leben und sich irgendwie auch in ihr wohlzufühlen. „Philip“ würde nämlich am liebsten den Spionage-Job an den Nagel hängen und dieses falsche Leben Realität werden lassen, doch da hat er die Rechnung ohne die patriotisch Einstellung von „Elizabeth“ für ihr Heimatland gemacht. Kompliziert wird ihr Leben durch den Einzug eines FBI-Agentens im Nachbarhaus (natürlich!), welcher KGB-Agenten aufspüren soll. Ich bin noch immer in der ersten Staffel, die ich gut finde, aber das Erzähltempo ist etwas langatmig und wie erwartet, fesselt mich die Serie nicht ungemein. Für verregnete Sonntage (Berlin, was ist das denn für ein Sommer?!) funktioniert sie allerdings sehr gut, ob ich sie komplett durchsehen werde, ist allerdings fraglich – noch bin ich emotional nicht allzu sehr an die Charaktere gebunden (irgendwie funktioniert Keri Russell in dieser Rolle nicht für mich).

BETWEEN (2015)

Die Bewohner der kanadischen Stadt Pretty Lake beginnen ohne ersichtlichen Grund zu sterben. Die Regierung beschließt daraufhin, den Quarantänezustand auszurufen und niemandem mehr hinein oder hinaus zu lassen. Es kristallisiert sich nach und nach heraus, dass alle Bewohner über 21 gestorben sind und die Jugendlichen/Kinder, die noch dort sind, müssen beginnen, ihr neues Leben in dieser abstrusen Situation anzunehmen. Insgesamt gibt es zwei Staffeln a sechs Episoden (44minütig), wovon die erste Staffel so fesselnd war, dass ich ein Wochenende beschäftigt war. Es war eher wie ein dystopischer Film und hatte Tendenzen zu Battle Royal. Als es dann vom „neuen Alltag der Jugendlichen“ in die Verschwörungstheorien und in die zweite Staffel überging, schwächelt die Serie meiner Meinung nach und auch das „hier können wir eine dritte Staffel anbringen“-Ende fand ich nicht so pralle. Aber per se fand ich die Idee gut und hätte diese Serie sogar lieber als Buch gelesen.

THE BRONZE (2015)

Auch wenn ich nur selten Filme schaue, The Bronze mit Melissa Rauch (die ich in The Big Bang Theory liebe) musste ich sehen, nachdem ich zufällig über den Trailer stolperte. Als ehemaliges Turnkind habe ich eine Schwäche für Filme/Serien, die in diesem Bereich angesiedelt sind und in dieser Kombination aus Drama/Satire/Komödie war es auch genau mein Ding! Wir haben die ehemalige Olympionikin und „Stolz ihrer Stadt“ Hope, die nach ihrer vorzeitig beendeten Karriere nicht wirklich wieder in der Realität anzukommen scheint. Statt neue Pläne zu schmieden, verbringt sie die Tage in der Mall oder im Bett, bestiehlt ihren Vater und lässt sich von den Restaurantbesitzern der Stadt durchfüttern. Um an Geld zu kommen, lässt sich sie schließlich überzeugen, eine neue Turnhoffnung in der Stadt zu trainieren und daraus besteht eine recht dysfunktionale Trainer-Turner-Beziehung. Der Film startet etwas langsam, gebt ihm eine Chance und stört euch nicht an der etwas „starken“ Ausdrucksweise und plötzlicher Nacktheit von Hope, das funktioniert hier erstaunlich gut. Melissa Rauch spielt eine großartige, so facettenreiche Rolle und ich hoffe, noch mehr solcher Auftritte von ihr zu sehen!

Wir haben also Kriminalität in Mexiko, Spionage während des Kalten Krieges, ein Massensterben und eine gefallene Heldin – ich sollte echt lustigere Dinge ansehen, wobei ich bei The Bronze durchaus häufiger mal laut lachen musste (aber ich mag schwarzen Humor eben). Wenn ihr Serienempfehlungen habt – die nicht unbedingt in diese Genres passen müssen – nur her damit! Gerade redet ja jeder von Stranger Things, mal sehen, ob ich mich hierzu überwinden kann (ist nämlich eigentlich nicht wirklich mein Geschmack). Hat es wer von euch schon gesehen?

[Beauty] Nivea Pflegedusche Seidenmousse Creme Care

Vor einiger Zeit schickte mir Rossmann die (jetzt nicht mehr ganz so neue) Nivea Pflegedusche Seidenmousse Creme Care zu, worüber ich mich sehr freute. Duschschäume sind genau mein Ding und wären die von Rituals nicht so bösartig teuer, käme mir gar nichts anderes unter die Dusche. Somit war ich gespannt, wie sich die deutlich günstigere Nivea-Version (200ml für 2,50€) im Praxistest anstellen würde!

Nivea Seidenmousse Creme Care

Die Anwendung des Seidenmousse ist spielend einfach, da die Flasche gut in der Hand liegt und einem auch in nassem Zustand nicht wegflutscht. Man schüttelt sie etwas und gibt sich dann das Mousse auf die Hände, um es zu verteilen. Man braucht sehr wenig Produkt, da sich der Schaum sehr schön aufflufft und sich locker-luftig verteilen lässt und nicht gleich wieder in sich zusammenfällt. Eine sehr sanfte Art der Reinigung, wo man auch keinen Luffa-Schamm braucht, denn genug Schaum hat man hier ganz von alleine!

Die Creme Care Sorte enthält nicht nur Inhaltsstoffe der Nivea Creme, sie riecht auch wie der Klassiker. Dezent, aber sie ist doch noch lange Zeit nach dem Duschen wahrnehmbar und wer diesen sauberen, frischen Duft mag, wird hier sehr glücklich sein. Definitiv ein Unisex-Duft, an dem sich eigentlich niemand stören dürfte – mir war er nur ein wenig langweilig, ich feiere unter meiner Dusche nämlich immer eine kleine „Überflute meine Sinne“-Party.

Das Besondere an der Formulierung dieser Pflegedusche ist der darin Seidenextrakt, der die Haut reparieren und sie gleichzeitig mit genug Feuchtigkeit versorgen soll, sodass sie sich samtig-weich anfühlt. In Kombination mit dem Mousse soll das ganze Duscherlebnis seidig-weich sein. Das klang jetzt erst einmal so, als könnte man sich das Eincremen danach sparen, doch das ist leider nicht der Fall. Das Mousse trocknet meine Haut jetzt nicht übermäßig aus, aber als (sehr) pflegend kann ich es auch nicht betiteln – ein Blick auf die Inhaltsstoffe mit diversen Sulfaten hat mir mein Gefühl dann auch noch bestätigt.

Neben meiner Creme Care-Sorte gibt es auch noch die Sorten Creme Smooth (mit Maiglöckchenduft und Mandelöl) und Creme Soft (mit opulentem Blumenduft), je nachdem, wonach es eurer Haut am meisten gelüstet. Schön finde ich, dass man die Sorten noch im Geschäft schnuppern kann (man muss nur am Aufkleber reiben) und sich so ein Fehlkauf vermeiden lässt.

Vom Schaumgefühl her würde ich fast sagen, hat sich hier ein würdiger Rituals-Gegner gefunden, jetzt muss nur noch etwas an den Duftrichtungen getan werden. Wobei ich hier vorzeitig urteile, ich war nämlich noch nicht vor Ort und habe an den beiden anderen, blumigen Sorten geschnuppert. Sollte mir da eine zusagen, würde ich einen Nachkauf absolut nicht ausschlagen, denn der Preis ist für dieses Mousse wirklich gut. Da fällt mir ein, dass ich hier in Berlin eh mal wieder ins Niveahaus wollte, somit kann ich mich dann da direkt umschauen und testen.

Habt ihr schon eines der Nivea Seidenmousse ausprobiert? Wie gefällt es euch? 

[Lesenswert] Just Listen – Sarah Dessen

Direkt vor meiner sechsstündigen Reise nach Berlin ging es mit Mama noch einmal zu meinem liebsten öffentlichen Bücherschrank in der Heimat. Dort finde ich eigentlich immer etwas und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht – es fühlte sich lediglich falsch an, nicht selbst Bücher reinzustellen, aber ich hatte einfach keine. Somit war dieses Mal mehr Nehmen denn Geben, aber das ändert sich zum Glück beim nächsten Besuch wieder! Gefunden habe ich Just Listen von Sarah Dessen, was mir zwar bis dato unbekannt war, aber das Cover schrie schon Young Adult und dass es in englisch war, hat mich dann vollständig überzeugt!

Just Listen Saran Dessen

Worum geht’s Wir tauchen ein in das Leben von Annabel, welches auf den ersten Blick ganz angenehm aussieht. Sie hat fürsorgliche Eltern, zwei Schwestern und geht zur Highschool, wo sie Freunde hat. Hatte, um genau zu sein, denn in den Sommerferien ist etwas geschehen, was ihre beste Freundin zu ihrer Feinding gemacht hat und nun steht sie recht alleine dar. Dadurch freundet sie sich mit Owen an, welcher ebenfalls eine Aussenseiterrolle in der Schule hat, sich davon aber absolut unbeeindruckt Zeit. Seine Musikleidenschaft und der Drang, immer die Wahrheit zu sagen, bringen Annabel dazu, sich immer mehr mit ihm zu beschäftigen und gleichzeitig über ihr Leben (und all ihre Lügen, die es einfacher machen) nachzudenken.

Wie Ist’s Es ist ein typisches Young Adult bzw Coming of Age Werk, in dem wir miterleben, wie Annabel zu sich selbst findet. Positiverweise ist es nicht ganz so flach und geht über die „Junge und Mädchen treffen sich und verlieben sich sofort unsterblich ineinander“-Story hinaus, da es Themen wie Depression, Magersucht, Gruppen- und Rollenzwang, Kommunikationsverhalten, Konfrontation & Aggression und natürlich Musik an jeder Ecke behandelt. Dadurch wird die Erzählung so richtig rund und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Teilweise zieht sich das Buch über einige Seiten, da Gespräche über Musik zwischen Annabel und Owen detailliert wiedergegeben werden – wenn einen das nicht interessiert, kann man aber getrost überspringen, ohne etwas zu verpassen. Mir gefiel es, ich habe dabei einige Songs/Bands entdeckt, die ich noch nicht kannte.

Die Beziehungen zwischen Annabel und ihrer Mutter sowie ihren Schwestern werden sehr gut beschrieben, bei den Beziehungen zu ihren ehemaligen Freundinnen fehlt mir ein wenig die Substanz und man kann nicht so genau nachvollziehen, wieso die momentane Situation so ist, wie sie ist. Aber gut, vielleicht musste die Autorin hier kürzen. Ein klein wenig genervt war ich auch von Owens Wahrheitsliebe, die zwar einerseits von seiner Sicht aus nachvollziehbar ist, aber doch immer etwas predigend wirkte – ich dachte mir beim fünften Mal, dass ich es langsam verstanden habe, dass er immer die Wahrheit sagt 😉 Sarah Dessen schreibt sehr einfach, man kann die Seiten nur so runterlesen und auch wenn euer Englisch nicht perfekt ist, empfehle ich euch dieses (und eigentlich alle Young Adult Bücher) im Original zu lesen. Es ist nicht zu schwer, man kennt die meisten Worte und wenn nicht, stört es auch nicht im Lesefluss, man lernt höchstens noch neue Vokabeln dazu.

Habt ihr schon ein Buch von Sarah Dessen gelesen? Ich habe bei Amazon mal geschaut und sie hat ja schon richtig viel geschrieben – sollte ich im Bücherschrank ein weiteres Werk von ihr finden und mich die Thematik ansprechen, würde ich es definitiv mitnehmen, denn ich hatte einen dank ihr eine angenehme Fahrt quer durch die Deutschland, die mir gar nicht mehr so lange vorkam. 

[Beauty] Aufgebraucht im Juli 2016!

15 Produkte sind es diesen Monat, die ich aufgebraucht habe und ich finde, dass das eine ganz gute Nummer im Mittelfeld ist. Ich hatte zwar mit weniger gerechnet, die letzten Tage ging dann aber doch plötzlich noch einiges unter der Dusche leer und somit habe ich euch jetzt doch ein wenig mehr zu erzählen! Wer mag, kann sich gerne mein Video ansehen, ich persönlich mag Empties-Videos sehr, da man sie super nebenbei schauen und doch noch ein paar interessante Infos aufschnappen kann. Wer aber lieber meine Kurzreviews lesen mag, scrollt einfach ein wenig nach unten, da gibt es sie natürlich auch!

Gefilmt habe ich dieses Mal in meiner neuen Wohnung auf Zeit und Altbau in Kombination mit wenig Möbeln ist nicht die beste Mischung. Zu gerne würde ich ja den Youtube-Space nutzen, der direkt vor meiner Tür liegt, aber leider darf man da erst ab 10.000 Abonnenten rein, somit utopisch..wobei da nachts (also zu meiner kreativen Zeit) bestimmt nicht so viel los ist..also geht es weiterhin amateurhaft mit iPhone-Kamera und Echo bei mir zur Sache 😉

Aufgebraucht im Juli 2016

Nivea Reparatur Spülung: leichte, nicht beschwerende Konsistenz, die durchschnittlich gepflegt hat, aber keine AHA-Erlebnis verursachte

Nivea In-Dusch Soft Milk für trockene Haut: nicht so rutschig wie andere Sorten in der Dusche, pflegt aber nicht übermäßig gut

Rituals Mandi Lulur Duschschaum: leider eine LE, aber Rituals macht einfach die fluffigsten, luxuriösesten Schäume, da macht die Fragipani-Reismilch-Sorte keine Ausnahme!

Ayers Patagonia Body Butter: absolute Liebe, der Jasmin-Rosmarin-Geruch ist Wahnsinn und die Pflegewirkung auch top!

Laura Biagiotti Venezia: so gar nicht mein EdT, zum Glück ist die Probe leer

Colgate Cinnamint: ich liebe diese Zimt-Zahnpasta und weiß noch gar nicht, wie ich jetzt ohne sie morgens wach werden soll

Wellness & Beauty Handbalsam Kirsche: klebrig, zieht nicht ein, pflegt überhaupt nicht –> Flop!

Essence 47 Red-Y to Go Nagellack: das perfekte Himbeer-Rot für mich, ich werde ihn vermissen!

Bath & Body Works Copacabana Coconut Hand Gel: toller Geruch, ich liebe die Handdesinfektionsmittel von der Marke einfach alle!

Nivea Protect & Shave Rasierer: der bewegbare Kopf ist super, man schneidet sich nicht und er rasiert gründlich, allerdings werden die Klingen schnell stumpf

Garnier Skin Renew Dark Spot Overnight Peel: Super, um dunkle Flecken auf der Haut aufzuhellen, nutze ich schon seit Jahren und kaufe die amerikanische Formulierung immer wieder nach!

Medyskin Line Eraser Eye Serum: tolles Augenserum, pflegt gut, lässt Trockenheitsfältchen verschwinden, zieht schnell und gut ein

Luvos Heilerde Feuchtigkeitsmaske: gefällt mir ganz gut, ich greife nur nie nach der Marke, wenn ich einkaufen gehe

FaceD Instant Hydrating Anti-Aging Tuchmaske: die war total trocken, hielt nicht auf der Haut und tat absolut nichts –> Flop!

Ohropax Classic Ohrstöpsel aus Wachs: kann für mich nichts, da sie keinen Lärm dämmen und nur klebrig am Ohr rumhängen

Habt ihr mit einem meiner Produkte auch schon Erfahrungen sammeln dürfen? Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Über Links zu eurem Beitrag/Video würde ich mich sehr freuen!