Monat: Februar 2017

[Beauty] Brille, Kontaktlinsen und Lasik – meine Erfahrungen!

Bis ich 15 war, hatte ich keinerlei Probleme mit meinen Augen. Dann kam aber wie bei vielen das Problem, dass ich plötzlich nicht mehr lesen konnte, was vorne an die Tafel in der Schule geschrieben wurde. Also ab zum Augenarzt und ich bekam die Diagnose Kurzsichtigkeit. Nicht sonderlich ausgeprägt, aber doch genug, dass ich eine Brille tragen musste. Das versuchte ich dann auch einige Zeit, aber ich war einfach zu aktiv und so war die erste Brille schnell kaputt und ich irgendwie auch gar nicht so unglücklich darüber.

Somit beschloss ich also, es mit Kontaktlinsen zu versuchen. Da wurden mir zunächst Horrorstories erzählt, das könnt ihr gar nicht glauben. Da ich aber auch als Teenager schon ziemlich dickköpfig war, kaufte ich mir trotzdem die ersten Monatslinsen beim Optiker und probierte es einfach mal aus. Schnell merkte ich, dass es mir überhaupt nichts ausmacht, mir die Linsen ein- oder auszusetzen und auch im Alltag kam ich prima damit zurecht. Ich verlor die Linsen nicht, sie verrutschten selten und auch sonst hatte ich keine der mir vorher prophezeiten Beschwerden. Mittlerweile sind Kontaktlinsen ja alltäglich, vor 15 Jahren war das noch seltener.

Ich trug dann für die nächsten Jahre ausschließlich Kontaktlinsen und konnte damit alles machen, also sowohl Strandurlaub, Tauchen, mehrtägige Festivals; denn wenn man die Linsen gut pflegt, halten sie auch einiges aus. Geschwankt habe ich immer mal wieder zwischen Monats- und Tageslinsen, je nachdem, was ich gerade so tat. Ich war auch hin und weg von farbigen Linsen, mit denen man sein komplettes Aussehen in Sekunden ändern kann und fand diese besonders für Festivals großartig! Statt beim Optiker kaufte ich meine Kontaktlinsen aber schnell im Internet, da die Preisersparnis einfach extrem ist. Hier lohnt es sich definitiv, vorher zu vergleichen, was ihr z.b. bei PreisProLinse tun könnt. Wichtig war mir auch, dass die Kontaktlinsen die richtige Pflege bekommen und hier achtete ich immer auf ein gutes Mittel. Zu lange tragen solltet ihr eure Linsen auch nicht, dann können sich eure Augen nämlich entzünden.

Wenn ihr Kontaktlinsen ausprobieren wollt, kommt ihr um einem Besuch beim Optiker nicht herum und es wird beim ersten Mal auch ein komisches Gefühl sein, einen „Fremdkörper“ im Auge zu haben. Lasst euch davon nicht abschrecken, sondern gebt der Linse etwas Zeit. Man bekommt beim Optiker nämlich kostenlos Probelinsen, mit denen man üben kann (verzweifelt nicht am Rausnehmen, da braucht man zunächst ein paar Versuche, aber auch das wird jedes Mal leichter). Wenn ihr euch vorher noch intensiver informieren wollt oder ein paar Fragen habt, kann ich euch die Seite Cleverlens empfehlen, wo sich alles rund um das Thema Kontaktlinsen dreht.

Ich kam mit meinen Kontaktlinsen immer super zurecht, habe mich aber schon frühzeitig entschlossen, meine Augen mit einer Lasik-OP zu korrigieren. Das kann man erst, wenn das Auge „ausgewachsen“ ist, ich hatte sie mit 21 Jahren und es soll eine dauerhafte Korrektur der Kurzsichtigkeit sein. So eine OP ist nicht günstig und natürlich immer ein Risiko, bei mir hat alles wunderbar funktioniert (ich war in der Artemis Klinik in Frankfurt) und die 5000€, die es damals kostete, habe ich auch nicht bereut. Seitdem muss ich mir nämlich gar keine Gedanken mehr machen bzw nur darauf warten, ob ich jetzt im Alter irgendwann mit Weitsichtigkeit gesegnet sein werde. Einen ausführlichen Bericht zu meinen Erfahrungen habe ich hier schon einmal getippt, falls ihr mehr über den Eingriff wissen wollt.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr Brillen- oder Kontaktlinsenträger oder wechselt ihr zwischen beidem hin und her? Hat sich noch jemand die Augen korrigieren lassen und ist davon ebenfalls absolut begeistert? Morgens aufwachen und sofort alles klar sehen können, ist einfach nur grandios!

Copyright der Bilder: cleverlens.de

Valentinstag mit Bloomy Days!

Für die einen ist der Valentinstag ein Fest der Liebe bzw der Tag der Liebenden, für die anderen eine unnötige Erfindung und wieder andere ignorieren ihn einfach komplett. Ich bin da immer mal wieder ein wenig zwiegespalten, so ein richtiges „wir gehen schick weg“-Date brauche ich nicht, aber über ein paar Blumen würde ich mich doch sehr freuen. Mittlerweile kann man ja auch so einfach online Blumen versenden, dass es weder viel Zeit noch Mühe in Anspruch nimmt – man sucht sich nur den Anbieter seiner Wahl aus, scrollt durchs Sortiment, pickt sich seinen Strauss heraus (ich mag ja immer die saisonalen Varianten), checkt die Versandkosten (hier schlucke ich manchmal) und legt noch eine Karte oder eine andere Kleinigkeit bei, wenn man denn mag. Den letzten Strauss von mir gab es für meine Oma an Weihnachten und ich weiß, dass sie sich darüber sehr gefreut hat, da sie einfach nicht damit gerechnet hat!

Von Bloomy Days gibt es die Möglichkeit, nicht nur einmalig Blumen zu verschenken, sondern der/dem Liebsten gleich ein Abo über mehrere Wochen/Monate zu schenken. Das ist einmal eine tolle Überraschung, wenn plötzlich wieder Blumen kommen, ohne dass Valentinstag oder ein anderer besonderer Anlass ist und man bekommt auch mehr Vielfalt bei der Blumenauswahl. Ich durfte diesen Service letztes Jahr testen und war absolut begeistert (Bericht hier). Wenn ihr also zu spät dran seid für den heutigen Valentinstag, vielleicht ist so ein Aboservice ja etwas für euch – ich finde ja, dass das eine grandiose Geschenkidee ist, wenn ihr Blumenliebhaber in der Familie oder im Freundeskreis habt. Denn alle Blumen, die ich bekam, waren außergewöhnlich und so unterschiedlich, dass es jedes Mal eine richtige Überraschung war. Besonders jetzt in der grauen Jahreszeit holt man sich damit schon ein wenig den Frühling ins Haus, auf den wir alle schon sehnsüchtig warten!

Außer den Blumen kann ich dem Valentinstag jetzt nicht wirklich viel abgewinnen, ich muss es zugeben. All die roten Plüschherzen oder riesigen Teddybären, die man gerade überall sieht und die herzförmigen Pralinen sind so gar nicht meines, da fehlt mir einfach das Individuelle. Bei einem Blumenstrauß denke ich mir zumindest, dass sich die Person überlegt hat, was mir gefallen könnte. Mit dieser Meinung bin ich nicht alleine, Blumen sind in Deutschland das Geschenk Nummer 1 am 14. Februar und 2013 transportierte die Lufthansa Cargo 1000 Tonnen Rosen nach Deutschland (sagt Wiki).

In anderen Ländern wird der Valentinstag natürlich auch gefeiert, manchmal sogar an einem ganz anderen Datum (in Brasilien am 12.6.) und mir gefällt ja besonders der Brauch, dass in Japan Frauen Männern an diesem Tag Schokolade schenken. Den diesjährigen Valentinstag verbringe ich übrigens ganz allein, gerade tippe ich diesen Bericht nämlich in Kuala Lumpur am Flughafen und die nächsten 20 Stunden verbringe ich dann damit, nach Sydney zu kommen, quasi mein Valentinstagsgeschenk an mich selbst 😉

Was sagt ihr – Valentinstag yay oder nay? Und was soll es sein – Essengehen, Blumen oder einfach nur Zeit mit dem Liebsten verbringen? Hat wer eine lustige Valentinstagsstory?

[Beauty] Rain Eau de Parfum von Clean!

Müsste ich neben meiner liebsten Parfümmarke Annayake (sowohl für Mann als auch Frau) einen zweiten Liebling nennen, ich würde mich wohl für CLEAN entscheiden. Bisher hat mir jeder ihrer simplen, leichten Düfte sehr zugesagt, Favorit ist jedoch ganz klar CLEAN Rain (30ml um 28€). Da der Geruch von Regen (und der nasse Asphalt danach) mit zu meinen liebsten natürlichen Düften gehört, musste ich natürlich alleine wegen dem Namen schon an diesem Eau de Parfum schnuppern. Entdeckt hatte ich es damals bei Sephora, dann immer mal wieder in diversen dutyfrees und so auch dieses Mal wieder am Flughafen. Da musste ich es gleich auf mich sprühen und ach, was habe ich mich im Flugzeug gefreut, dass ich ständig an meinem Unterarm schnuppern und leckeren Regenduft in der Nase haben konnte!

Wie der Name schon sagt, soll das EdP einen Regenduft mit aquatisch-floraler Note abgeben und das tut es absolut und ohne in irgendeiner Weise künstlich zu wirken. Es ist ein sehr erfrischender, reiner, aber trotzdem sanft-weiblicher Duft, der wunderbar im Alltag getragen werden kann. Mir persönlich gibt er einen kleinen Energiekick, gute Laune und einfach Lust auf einen Tag voller Abenteuer. Wer einen aufregenden, sinnlichen Duft sucht, das hier ist nicht eure Sache, ihr bekommt hier eher Entspannung und das Gefühl, dass ihr in einem Regenschauer steht und die Welt um euch herum aufhört, sich zu drehen.

Da Duftbeschreibungen immer etwas tricky sind, hier mal die Inhalte: in der Kopfnote haben wir Melone, Narzisse und  Wasserminze, in der Herznote Wasserlilie, Veilchenblatt sowie Gänseblümchen und in der Basisnote Moschus und Hölzer. Ihr seht, die Düfte sind in ihrer Komposition wirklich einfach und auf das wesentliche reduziert gehalten, was ich sehr mag. Besonders durch die Wasservertreter bekommt man diesen sehr reinen, leichten Duft hin, den ich so faszinierend finde.

Die Haltbarkeit des EdP ist in Ordnung, ich nehme ihn so 8 Stunden wahr, er dürfte aber für den Preis gerne noch ein wenig länger halten. Er wandelt sich von einem fruchtig-frischen Duft zu einem sehr aquatisch-floralen Duft und endet in warmen Noten, die super zum Abend hin passen. Für mich ist der Duft perfekt für den späten Frühling/Sommer, wenn es wärmer ist, im Winter ist er mir definitiv nicht schwer genug.

Die Düfte von CLEAN sind zum Layering gemacht, sprich man kann verschiedene EdPs der Marke übereinandersprühen und so neue Düfte kreieren. Finde ich toll, das Konzept hat Jo Malone z.b. auch und da bekommt man einfach noch mehr Individualität, wenn man sich nicht gleich ein neues EdP erschaffen lassen mag. Hier wird einem geraten, das Air oder Fresh Laundry EdP zu kombinieren und besonders ersteres liebe ich auch schon alleine. Bisher habe ich noch nie zwei verschiedene EdPs ausprobiert, aber der nächste dutyfree kommt ja zum Glück bald.

Habt ihr schon Erfahrungen mit den Düften von CLEAN gemacht? Wenn ja, welchen mögt ihr besonders gerne? Oder habt ihr einen anderen „Regen“-Duft, den ihr besonders empfehlen könnt?

Sunday again.

[Gesehen] die Vorschau für die aktuelle Scandal-Staffel..immerhin!

[Gelesen] Barney’s Vision – Mordecai Richler

[Gehört] bisschen Bollywood

[Getan] Jodhpur und das Fort besucht, Bikaner und die Wüste gesehen; in einem Bollywoodfilm mitgespielt und es wieder mal nach Delhi geschafft; tolle Couchsurfing-Momente gehabt


[Gegessen] Veg Thali; Samosas; Falafel Platte; Aloo Parantha

[Getrunken] Milk Tea & Fresh Lemon Soda

[Gedacht] I’m sorry

[Gefreut] morgen geht es nach Australien!

[Geärgert] Engstirnigkeit

[Gewünscht] besseren Schlaf

[Gekauft] sommergeeignete, unindische Kleidung für Australien (gar nicht so einfach)

[Beauty] Powerful Strength Line-Reducing Concentrate & Precision Lifting & Pore Tightening Concentrate von Kiehl’s

Der Inhalt meines Kiehl’s Adventskalender vom letzten Jahr begleitet mich noch immer und heute geht es mal um zwei Gesichtskonzentrate, die ich in den letzten Wochen ausprobiert habe. Mit so einer 5ml-Probe kommt man nämlich ganz schön lange hin, denn sonderlich viel Produkt braucht man ja bei einer Anwendung nicht und somit habe ich das Gefühl, eine gute Review abgeben zu können, ohne dass ich das Fullsize-Produkt kaufen musste.

Das Precision Lifting & Pore-Tightening Concentrate (50ml für 60€) ist ein Gesichtsserum, welches die Elastizität geschwächter Haut wieder herstellen soll. Die Gesichtskonturen sollen dank Hefe-Extrakt und Geranien-Öl definierter werden, feine Linien, Falten und Poren gestrafft und gleichzeitig reduziert werden. Man trägt das Konzentrat morgens nach der Reinigung und vor der Tagespflege auf und genau das habe ich circa 14 Tage damit getan. Ganz überrascht war ich zunächst von dem pfefferminzigen Duft, irgendwie habe ich den so gar nicht kommen sehen. Er war jetzt nicht unangenehm, eher aufweckend, aber ich versuche, wann immer möglich auf Duftstoffe zu verzichten und brauche sie in meiner Gesichtspflege einfach nicht.

Das Concentrate selbst hat eine angenehme Konsistenz, lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Meine anschließende Tagespflege lässt sich ebenfalls gut darauf verteilen und insgesamt ist die erste Wirkung kühlend, entspannend und erfrischend, einen sichtbaren Unterschied kann ich aber nicht erkennen. Meine Haut zickt auch nicht rum, sondern nimmt das Konzentrat ohne Murren auf, einen sonderlichen Effekt kann ich aber leider auch nach einiger Zeit und täglichen Anwendungen nicht sehen. Somit für mich kein Produkt, welches ich erneut kaufen müsste, da es sich zwar angenehm anfühlt, sonst aber nicht wirklich etwas für meine Haut tut.

Das Powerful-Strength Line-Reducing Concentrate (50ml für 62€) ist eine für jeden Hauttypen geeignete Anti-Aging-Pflege, welche man zweimal täglich anwenden kann. Da insgesamt 10,5% Vitamin C drinnen steckt, habe ich die Pflege allerdings nur abends verwendet. Beim Auftragen des Konzentrats soll sich die Haut leicht erwärmen und dies soll der Hautstruktur helfen, sich zu verbessern und mehr zu strahlen – ich war definitiv neugierig hierauf!

Beim Auftragen hat man wirklich einen leichten, nicht unangenehmen Wärmeeffekt und den fand ich abends ganz toll – obwohl einem die anschließende Nachtcreme dann doppelt kalt vorkommt. Auch hier war die Konsistenz leicht und angenehm, ließ sich gut verteilen, zog schnell ein und man benötigt nur sehr wenig Produkt. Unangenehm fühlte sich meine Haut nie an. Direkt nach der Anwendung fühlt sich die Haut weicher an, ich würde sogar fast unterschreiben, dass mein Teint strahlender geworden ist. Eine sonstige Anti-Aging-Wirkung kann ich aber nicht attestieren, meine Fältchen wurden hierdurch nicht reduziert. Somit bleibt auch Serum Nummer 2 in Zukunft bei Kiehl’s im Regal und wandert nicht in meine Pflegeroutine, da es für „angenehm anfühlen“ einfach zu teuer ist, da muss schon etwas mehr sichtbare Wirkung kommen, um mich zu überzeugen.

Beide Produkte konnten mich nicht überzeugen, ich bin aber trotzdem froh, sie ausprobiert zu haben. Denn Kiehl’s ist eine Marke, die mir grundsympathisch ist und ich gerne mehr probieren und auch längerfristig in meine Routine einbauen würden, doch für einen Blindkauf sind die Sachen einfach zu teuer. Aber der nächste Adventskalender kommt ja bestimmt und ich habe das Gefühl, dass ich ihn mir (wenn andere Sachen drinnen sind) wieder gönnen werde!

Benutzt ihr Hautpflege von Kiehl’s und könnt mir ein Produkt besonders empfehlen? Oder ist die Marke so gar nicht eure? 

[Beauty] Glimmer Shine Spray von Moroccanoil

Seit einigen Jahren schon bin ich großer Haaröl-Fan, welches ich besonders gerne über Nacht in meinen Spitzen einwirken lasse. Denn diese sind irgendwie immer etwas zu trocken und benötigen diesen Extrakick an Pflege. Besonders aktuell sind sie enorm angenervt von dem indischen Leitungswasser, was sie scheinbar noch zusätzlich austrocknet und der allgemeinen Hitze und dem vielen Staub, so dass ich ihnen gerne noch mehr Pflege gönne. Bisher habe ich mir immer nur die günstigeren Haaröle aus der Drogerie gegönnt, doch schon ewig immer mal wieder unterwegs im Dutyfree etwas von der Marke Moroccanoil ausprobiert. Preislich eigentlich nicht ganz meine Kategorie, doch musste das Glimmer Shine Spray (100ml um 23€) letztens im Dutyfree doch mit mir kommen, ich mag es nämlich einfach zu sehr!

Angewendet wird das Glimmer Shine Spray im trocknen, am besten schon gestylten Haar, wodurch ich es immer an Tag 2 nach dem Haarewaschen nutze. Man sprüht es aus circa 30cm Entfernung auf und lässt es ein paar Minuten einwirken, wodurch die kleinen Ölperlchen trocknen können. Diese sind voller pflegender Wirkstoffe wie meinem Liebling Arganöl, Vitaminen und Antioxidantien, welche das Haar gleichzeitig pflegen und zum Strahlen bringen. Das Spray selbst beschwert mein feines Haar nicht, was mir sehr gut gefällt und verklebt auch nichts. Ich sprühe es allerdings nicht direkt auf meine Haare, sondern einfach in meine Handflächen und verteile es dann in den Längen. Ölig bzw fettig sehen die Haare auch nicht aus, diese Bedenken hatte ich beim ersten Benutzen eines Haaröls, doch das ist einfach nur ein Irrglaube. Stattdessen sehen sie gesünder aus, glänzen wunderbar und riechen sehr lecker.

Toll finde ich, dass ich nur sehr wenig Produkt benötige, es sich sehr gut verteilen lässt und man einen sofortigen Glanzeffekt sieht. Die Haare fühlen sich hiermit nicht nur sofort besser an, sondern sehen auch einfach gesünder aus. Es hat diesen „frisch vom Friseur“-Look und ich finde, dass es meine Haarfarbe mehr zur Geltung bringt. Das gute Haargefühl hält den ganzen Tag an und auch den Duft hat man immer mal wieder in der Nase, jetzt nicht enorm dominant, aber eben doch wahrnehmbar. Hier solltet ihr also wirklich vorher dran schnuppern, ob ihr ihn mögt.

Insgesamt für meine Haare genau das richtige Produkt und auch wenn die Investition zunächst etwas viel erscheint, macht die Ergiebigkeit des Produktes den Preis wieder ein wenig wett. Davon abgesehen, dass man hier Pflege und gutes Aussehen in einem bekommt. Lediglich bemängeln kann ich, dass es nicht so reichhaltig wie meine anderen Öle ist, die ich über Nacht einwirken lasse, das hier ist eben etwas leichter und dafür glänzender. Wiederkaufen würde ich es aber trotzdem, sollte ich es mal wieder günstig im dutyfree entdecken oder mir etwas gönnen wollen.

Benutzt ihr Haaröle oder solche Ölsprays? Habt ihr schon etwas von Morrocanoil ausprobiert? Ich mag ja die günstigeren Öle von Garnier sehr gerne, wenn es lieber etwas aus der Drogerie sein soll.

[Beauty] Soft Watermint Rain Reihe von treaclemoon!

Gefühlt bekomme ich gerade jede Woche einen Bloggernewsletter von treaclemoon, indem sie einen neuen Duft vorstellen. Nicht, dass ich mich beklage, ich mag die Auswahl ja und weiß, wie viel mehr Sorten es in anderen Ländern gibt. Um so mehr freue ich mich darüber, dass es sich diesmal um eine Duftrichtung handelt, die ganz klar Beuteschema für mich schreit.

Soft Watermint Rain (sobald Rain im Namen ist, will ich jedes Produkt haben) kommt als Duschcreme Anfang Februar und als passende Körpermilch Anfang März heraus. Preislich sind die beiden Produkte im typischen treaclemoon-Rahmen, also 3,95€ für 500ml Duschcreme sowie 350ml Körpermilch – eine 60ml Probiergröße für beide Sachen gibt es aber auch wieder für 0,95€.

Der Duft selbst wird als mintig frisch und regentropfenquirlig beschrieben, der einen erfrischenden und gutelaunemachenden Effekt haben soll. Besonders gut geeignet ist er für die heißeren Tage, da er eine kühlende Wirkung auf die Haut haben soll. Hier bin ich ja besonders auf die Körpermilch gespannt, ich hatte mal eine kühlende Lotion von Balea vor Jahren (irgendwas mit Mango) und die hat erstaunlich gut funktioniert. Hier würde ich mich sehr über einen würdigen Nachfolger freuen, denn Eincremen im Sommer ist ja immer so eine Motivationssache.

Definitiv eine Duschcreme, die meinen Blick alleine schon durch das zuckersüße Fliegenpilz-Regenschirm-Design in grün auf sich ziehen würde und das Wort „Regen“ weckt dann definitiv mein Interesse. Ich werde – sobald ich wieder in Deutschland bin – auf alle Fälle schnuppern und hoffentlich einkaufen gehen, es sei denn, ich stolpere vorher schon in Australien drüber, wo ich in acht Tagen schon sein werde, hihi.

Spricht euch der Duft von der Beschreibung her an oder seid ihr weniger Fan von frischen Düften? Welcher treaclemoon-Vertreter ist denn bisher euer Favorit und kennt ihr vielleicht eine andere, kühlende Bodylotion aus der Drogerie, die auch funktioniert?

[Beauty] Black Opium Nuit Blanche von Yves Saint Laurent!

Da mir die beiden bisherigen Black Opium Düfte sehr gefallen haben, musste ich mir natürlich am Flughafen dringend Black Opium Nuit Blanche von Yves Saint Laurent schnappen, daran schnuppern und es auf mich sprühen. Der Duft sei der ideale Begleiter für eine durchtanzte Partynacht, der elektrisierend, weiblich, geheimnisvoll, überschwänglich, spontan und betörend sein soll. Klingt alleine von der Beschreibung also doch schon mal nach einem richtigen Eau de Parfum, ich mag aber auch sehr gerne das originale Black Opium, welches so wunderbar kraftvoll und rebellisch duftet (und womit ich definitiv selbstbewusster auftrete).

Wie auch seine Vorgänger ist der Flakon natürlich schon ein kleiner Hingucker und genau nach meinem Geschmack. Ich mag das Guckfenster, wodurch man sieht, wie viel Produkt man noch hat und auch die Sternenstauboptik verspricht ja schon einen Abendduft. Preislich sind wir bei YSL natürlich nicht gerade im günstigen Sortiment, kauft man ihn bei Amazon kosten die 100ml um die 84€ (hier), im Dutyfree hätte ich ihn etwas günstiger bekommen, aber ich wollte mich nicht in die Gefahr begeben, den Flakon noch durch Indien und Australien zu schleppen. Wenn er mir da nämlich kaputtgegangen wäre, hätte ich stark schlucken müssen – mal schauen, was der chinesische Dutyfree in wenigen Wochen so kann..auf meiner Wunschliste steht er nämlich.

Nuit Blanche (der Name leitet sich von einem jährlichen Kunstfestival in Paris ab, wo rebellische Freigeister die Kontrolle übernehmen und die Nacht zu ihrem „playground“ machen laut google) hat in der Kopfnote Reisdampf und Bourbon-Pfeffer, in der Basisnote Kaffee, weißer Moschus, Sandelholz sowie Vanille Absolue und in der Herznote Orangenblüte und Pfingstrose. Das EdP startet wunderbar würzig, bekommt durch die Kaffee-Orangenmischung eine energische, kräfteweckende Komponente und warm, sanft, weiblich und definitiv anziehend.

Spontan würde ich sagen, dass das ein „ich liebe ihn“ oder „ich kann ihn gar nicht leiden“-Duft ist, der aus der Masse heraussticht und mir sofort in Erinnerung geblieben ist. Er riecht eben rebellisch, frech (aber in erwachsener Form), spontan, jung und ja, eben als ob man ein Abenteuer sucht, wenig auf Regeln gibt und diese Nacht genießen will, da man sie nie wieder bekommt. Zu aufdringlich oder plakativ sexy ist er aber auch nicht, ich würde ihn auch als Abendduft tragen, wenn ich nicht die Party meines Lebens sondern ein schönes, entspanntes Date habe. Für mich ist das ein richtiger Wohlfühlduft, der mich beschwingter macht und vielleicht auch etwas wagemutiger, das würde ich mal nicht ablehnen.

Die Haltbarkeit fand ich in Ordnung, ich sprühte ihn recht dominant nachmittags auf, flog durch die Gegend, fuhr ewig mit der Rikscha, schlief eine Nacht und schnupperte ihn noch immer am nächsten Morgen. Sie unterscheidet sich nicht von den beiden anderen Black Opium EdPs und wenn euch diese zu süß waren, ist Nuit Blanche vielleicht auch etwas für euch!

Gefällt euch der Duft oder seid ihr eher Fan einer der beiden anderen Black Opium Düfte? So sehr mich YSL preislich ja immer abschreckt, hier bin ich mehr als nur am Überlegen, mir vielleicht doch mal die 30ml zu gönnen, aber das hängt doch stark vom noch übrigen Reisebudget Anfang März ab. An welchem Duft konntet ihr nicht vorbeigehen und habt ihn in letzter Zeit mitgenommen?

Sunday again.

[Gesehen] viele, viele Kilometer Indien aus dem Zug heraus

[Gelesen] diverse kostenlose ebooks, die meist eher unspektakulär waren

[Gehört] Meeresrauschen am Telefon

[Getan] mich von Varanasi und all seinen lieben Bewohnern verabschiedet, aber ach, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein; Jaipur und Jodhpur nach sechs Jahren wieder besucht


[Gegessen] nochmal all meine Lieblingsthalis; Kekse im Zug; Veggie Sandwich

[Getrunken] Pani, Pani, Pani und Chai

[Gedacht] ein ganz wehmütiges Hach, aber es liegt schon ein neues Abenteuer vor mir

[Gefreut] viele tolle Gespräche, letzte schöne Momente

[Geärgert] über meine Uni, ich habe weder Kraft noch Zeit dafür.

[Gewünscht] dass ich nicht das letzte Mal Varanasi gewesen bin

[Gekauft] Zugtickets und andere Transportmittel; Mitbringsel

[Lesenswert] The Best American Essays 2013 edited by Cheryl Strayed

Optisch hat das Buch schon einiges mitgemacht und wäre ich kein großer Fan von Essays und Cheryl Strayed, hätte ich es auch nie aus dem öffentlichen Bücherregal gezogen. So konnte ich die äußeren Makel aber übersehen und The Best American Essays 2013 Edited by Cheryl Strayed and Robert Atwan flugs mit auf meine einsame Insel nehmen. Persönlich liebe ich Essays, da sie mich trotz ihrer Kürze meist zum Nachdenken anregen und man viele unterschiedliche Themen und Perspektiven in nur einem Buch erhält. Besonders angezogen hat mich die Tatsache, dass Cheryl Strayed die Essays danach auswählte, dass „each of these essays left me saying Ah at the end, with joy or sorrow or recognition, with delight or dread or awe or all of those things mixed together. As if nothing would ever be the same again“.

Worum geht’s Insgesamt sind es 26 Essays, von sehr bekannten bis zumindest von mir noch nie gehörten Autoren und es sind sowohl große Zeitschriften, aber auch kleinere, regionale Vertreter dabei. Die Mischung ist alleine von diesen beiden Punkten schon sehr abwechslungsreich, die Themen und Schreibstile ergänzen das aber noch einmal und nach jedem Essay ist man gespannt, wie es noch weitergeht. Ich weiß nicht, ob die Reihenfolge von Cheryl festgelegt wurde, aber sie hat mir richtig gut gefallen, da es nicht drei schwere und drei seichtere Teile hintereinander waren, sondern immer genug Abwechslung, dass einem nie langweilig wurde.

Wie ist’s Ganz genau nach meinem Geschmack und jedes Essay hatte eine richtig gute Message, die absolut zum Nachdenken anregte und Cheryl’s Anspruch, dass etwas nach dem Lesen anders ist, definitiv genügt. Nach jedem Autoren habe ich eine kurze Pause eingelegt, nachgedacht, mir Notizen gemacht, was ich näher recherchieren mag und ich kann nicht ein Essay herauspicken, welches mir nicht gefiel. Die unterschiedlichen Themen und Stile waren erfrischend, ich kann noch von jedem Einzelnen eine Zusammenfassung geben und sagen, was mir besonders gefallen hat und das habe ich bei 26 Stück eigentlich nicht erwartet. Wahnsinn, dass die Qualität hier durchgehend so fantastisch ist und ich will definitiv mehr von den einzelnen Autoren lesen. Müsste ich jetzt wirklich (mit Pistole am Kopf) einen Liebling wählen, würde es wohl Highway of Lost Girls von Vanessa Veselka für GQ werden, der eine so starke, atmosphärische Wirkung hatte, dass ich Gänsehaut bei 35 Grad am Strand bekam.

Das Beste an diesem Band ist die Tatsache, dass er von 2013 ist und ich so noch viele andere lesen kann – für The Best American Essays 2016 hat Jonathan Franzen die Ehre gehabt und sich die Essays nach seinem Kriterium „risk“ ausgesucht, was mich auch schon wieder total neugierig macht. Schade, dass wir so etwas nicht auch für deutsche Autoren haben, vielleicht sollte ich das irgendwie mal einführen, denn ach, ich hatte wirklich mit das beste Leseerlebnis 2016 mit diesem schon so kaputtgelesenen Buch. Am liebsten würde ich es mit zurück nach Deutschland schleppen und ins Regal stellen, aber a) will ich weiterhin minimalistisch leben und b) sollen möglichst viele Leute in diesen Genuss kommen und zum Nachdenken angeregt werden. Mal sehen, wie lange es in meinem liebsten Restaurant im öffentlichen Bücherregal stehenbleibt.

Kennt wer von euch die Reihe oder kennt weitere gute Essaybände, die ich lesen könnte? Bestimmt haben viele von euch „Wild“ gelesen, den Film gesehen oder zumindest dank der neuen Gilmore Girls Staffel von Cheryl Strayed gehört, die ich euch nicht nur als Editor dieses Bandes, sondern auch als Autorin empfehlen kann. Da sollte man sich aber lieber gleich das Wochenende freinehmen, denn wenn man mit einem ihrer Bücher anfängt, kann man nicht mehr aufhören!