Monat: Juli 2017

Sunday again.

[Gesehen]  Harry Potter (jupps, zum ersten Mal)

[Gelesen]  Traumpfade – Bruce Chatwin

[Gehört]  Get Well Soon

[Getan] viel gelesen (das Regenwetter musste ja genutzt werden); ein paar Ausstellungen besucht und ein paar neue Wanderwege erkundet


[Gegessen] Kürbissuppe; indische Linsen; Falafel in der Tortilla; Ofengemüse

[Getrunken] Grünen Tee; Kaffee; Chai

[Gedacht] hm.

[Gefreut] über meine Freunde und viele liebe Worte

[Geärgert] rücksichtslose Autofahrer

[Gewünscht] Worte

[Gekauft] 

[Lesenswert] Traumpfade – Bruce Chatwin

Schon als ich damals mein Ethnologiestudium (noch mit Schwerpunkt Australien statt Indien) begann, stand Traumpfade von Bruce Chatwin auf meiner Leseliste. Jeder andere meiner Kommilitonen hatte es natürlich schon gelesen, nur ich hatte mal wieder keine Ahnung. Da es dann ständig in der Bib ausgeliehen war und ich damals kaum Geld für Bücherkäufe hatte, geriet es also so langsam in Vergessenheit. Das Internet gab mir immerhin eine gute Zusammenfassung und ich konnte mitreden. Vor kurzem fand ich es aber im öffentlichen Bücherschrank und dachte mir, dass das doch kein Zufall sein kann so kurz vor meiner Reise nach Australien. Also habe ich es mir geschnappt und jetzt hier in Canberra in passender Kulisse gelesen.

Worum geht’s Bruce Chatwin will mehr über die „Songlines“, die Traumpfade der Aborigines, erfahren und macht sich auf durch Australien. Diese Pfade durchziehen den gesamten Kontinent, jede Stelle hat ein Lied und so kam es bzw kommt es noch immer so Konflikten, wenn es um das Thema „Landbesitz“ geht. Land entsteht nur, wenn es besungen wird und die unterschiedlichen Geschichten sind wahnsinnig spannend, wenn auch nicht unbedingt in diesem Buch, dazu aber gleich mehr. Chatwin reist auf jeden Fall durch die verschiedensten Ecken, lernt kuriose Menschen kennen und nimmt einen mit in dieser Mischung aus Roman und Reisebericht.

Wie ist’s Vom Thema her sehr spannend, das kann ich nicht leugnen, aber irgendwie ist mir Chatwin und seine Schreibe leider nicht sonderlich sympathisch. Er schreibt teilweise von oben herab, stellt Menschen sehr schwarz-weiß dar und konnte mich nicht feseln. Viele von ihm gewählten Worte fand ich so gar nicht angenehm zu lesen und seine ewig langen Auszüge aus seinen Notizbüchern habe ich dann auch mehr überblättert.

Um einen Einstieg in das Thema Songlines und Australien zu bekommen, ohne groß Fachliteratur zu lesen, mag das Buch vielleicht geeignet sein. Ich weiß, dass es Freunde von mir sogar zu einem Ethnologiestudium bewogen hat, aber ganz nachvollziehen kann ich das nicht. Persönlich würde ich da lieber auf das Internet zurückgreifen und mir die Sachen so zusammensuchen. Zum Thema Landrechte findet man wahnsinnig viel, da dies noch immer ein aktuelles Thema ist. Nahm man damals den Aborigines einfach das Land weg, bekommen sie es jetzt nach und nach zurück. Eddie Mabo ist hier ein ganz wichtiger Name, er war der erste, der vor (leider erst!) 25 Jahren eingeklagtes Land zurückbekam, auch wenn er es leider nicht mehr miterlebte. Seitdem ändert sich hier so ganz langsam was, viele „Australier“ denken aber noch immer wie die ersten Siedler. Zumindest, was ich so an Gesprächen in Pubs zu hören bekomme, ist teilweise echt nicht feierlich.

Zurück zum Buch, habe ich bei vielen Anekdoten zu meine Zweifel, ob sie wirklich stattgefunden haben, da sie enorm konstruiert wirken. Somit hatte ich beim Lesen ständig einen Hauch von Skepsis im Hinterkopf und ach, ihr merkt, wir werden leider einfach keine großen Freunde. Positiv anmerken kann ich allerdings, dass ich teilweise lachen musste und vielleicht würde mich ein anderes Buch, wo ich weniger über die Thematik weiß, von Chatwin auch mehr fesseln.

So hohe Erwartungen und Vorfreude, aber es sollte mit uns einfach nichts werden. Schade, aber ich werde das Buch jetzt hier in einen öffentlichen Bücherschrank stellen und hoffentlich jemand anderem damit mehr Freude bereiten. Ganz abgeschreckt, etwas anderes von Chatwin zu lesen bin ich nicht, sonderlich hoch auf meiner Prioritätenliste ist es allerdings auch nicht. So langsam gehen mir hier jetzt die gebundenen Bücher aus, ich habe nur noch ein ungelesenes, was immerhin meinen sehr viel leichter gewordenen Rucksack freut! Habt ihr das Buch zufällig gelesen oder könnt ein anderes zum Thema „Songlines“ empfehlen?

[Beauty] 4 Nagellacke für Down Under!

Wie immer, wenn ich meinen Rucksack für einen längeren Trip packe, dauert es mit am längsten, mich für Nagellacke zu entscheiden. Sowohl was die Anzahl als auch die Farben betrifft, ich bin da etwas kompliziert. Da es aber nicht zu viele werden sollten und ich auch nicht soooo lange (um die zwei Monate) weg bin, sind es dieses Mal also nur vier Stück geworden. Was nicht ganz so praktisch für mein Nagellack-Aufbrauch-Projekt ist, aber noch ist das Jahr nicht rum! Mit nach Canberra durften diese Kandidaten, von denen zwei absolute Lieblinge sind!

Slick Slate 310 von Sally Hansen Mit mein liebster Taupe-Lack, sieht man mal von Particuliere von Chanel ab, welchen ich nie mit auf Reisen nehmen würde. Sally Hansen macht einfach klasse Lacke, was Auftrag und Haltbarkeit betrifft und das unkomplizierte Lackieren schätze ich hier sehr. Dann passt die (Un-)Farbe natürlich auch zu einfach allem, ausser Sommer, was hervorragend passt, haben wir hier doch gerade Winter. Ein paar Mal habe ich ihn schon lackiert und jupps, so wirklich sattgesehen habe ich mich auch noch nicht!

Be Aztec C01 von Catrice Meine allerliebste Nagellackfarbe und leider war dieser Lack aus einer LE vor vielen Jahren. Meine erste Flasche habe ich hier schon leer, auch bei der zweiten zeigen sich jetzt schon erste Leerungserscheinungen. Was natürlich den „ich will nicht, dass er leer geht“-Gedanken aufkommen lässt, aber ich verdränge ich halbwegs erfolgreich. Auch ganz unzickig im Auftrag, man braucht zwei Schichten und bekommt ein wunderschönes Grün mit goldenen, winzigen Schimmerpartikeln, die in der Sonne glänzen. Für mich der perfekte Herbstlack und dürfte ich nur noch einen Lack bis zum Ende tragen, es wäre dieser hier.


43S von Manhattan Dieser Nagellack durfte mit, da er erstmal eine andere Stimmung bietet, nämlich eher nach Sonnenschein aussieht und auch etwas mehr Aufmerksamkeit fordert. Dass er in meinem Aufbrauch-Projekt ist, hat dann natürlich den Ausschlag gegeben. Denn per se ist das einfach ein netter, koralliger Lack, der von der Haltbarkeit und demHandling ok, aber eben nicht ausgefallen ist. Nichts, was ich vermissen werde, wenn er leer ist und somit darf er im Moment auf meinen Fußnägeln und ab und zu auch an meinen Händen glänzen.

Top Speed Gloss von Essence Da ich mir mit zu viel roten Lacken die Nägel etwas eingefärbt hatte, wollte ich jetzt brav sein und einen Unterlack benutzen. Sagen wir so, dass wurde bisher nicht in die Praxis umgesetzt. Auch als Topcoat habe ich ihn noch nicht lackiert, da ich einfach faul bin und meine ausgesuchten Lacke auch ohne einige Zeit halten. Für das nächste Packen lerne ich hier jetzt schon, dass ich keinen Unter-/Über- oder einfach so Klarlack einzupacken brauche, da ich ihn nicht benutzen werde

Und das waren sie schon, meine momentanen Begleiter, zwischen denen ich hin und her wechsele. Natürlich nicht mit meiner Auswahl zuhause zu vergleichen, aber dieser Minimalismus ist gar nicht schlecht, da man nicht lange zu überlegen braucht und alle Optionen gleich vor sich stehen sieht. Wie gesagt, statt dem Klarlack hätte ich lieber noch einen weiteren Farblack einpacken sollen, aber das wird dann beim nächsten Packen berücksichtigt.

Wie sieht es bei euch aus, wie viel Nagellack kommt mit in den Urlaub? Oder verzichtet ihr einfach mal komplett? Ich bin neugierig, ob nur ich da beim Packen bestimmt zehn Minuten Denkzeit mit verschwende 😉

[Beauty] Erster australischer Skincare-Haul!

Zwar bin ich mit dem Gedanken nach Australien gegangen, dass ich für die Zeit hier nichts einkaufen muss, aber als ich so in der Apotheke warten musste, da die Medikamente für meinen Freund nicht vorrätig waren, kam dann doch eins zum anderen und ich bin jetzt um gleich zwei Gesichtssprays reicher. Somit stelle ich sie euch kurz mal vor, beide sind nämlich auch im Winter super, um die Haut mit genug Pflege (Feuchtigkeit!) zu versorgen.

Miranda Kerr (genau, das australische Supermodel) dürfte bestimmt vielen von euch bekannt sein, ich wusste nicht, dass sie auch eine eigene Hautpflegeserie auf dem Markt hat. Das Energising Citrus Mist von Kora (65ml um die 28€) ist aber genau nach meinem Geschmack, da es himmlisch gut riecht und einem einen kleinen, aufwachenden Energiekick gibt. Dass keine blöden Chemikalien drin sind, der Sprühnebel wunderbar fein ist, es schnell einzieht und die Haut strahlen lässt, macht die ganze Sache natürlich noch besser. Im Moment hat meine Haut nämlich echt mit der trockenen Heizungsluft zu kämpfen, die wir hier täglich um uns haben und ach, ich bin wirklich sehr glücklich darüber, dieses kleine Spray für zwischendurch zu haben! Ich werde mich bestimmt noch über ein paar Tester hermachen und vielleicht noch eine Augenpflege aus der Naturkosmetikreihe kaufen, wenn sie mir zusagt, der erste Eindruck ist nämlich sehr positiv. Hier kriegt man mal mehr, als nur den bekannten Namen auf dem Packaging!

Und wenn wir schon bei Gesichtssprays sind, konnte ich natürlich nicht nein zu dem Rose Water Hydrating Mist von In Essence (100ml um 35€) sagen, da das einfach nur phänomenal gut roch. Ich glaube, so schnell tiefenentspannt war ich noch nie in einer Apotheke 😉 Ebenfalls ein sehr dünner, schnell einziehender Sprühnebel, der sich toll auf meiner Haut anfühlt. Ich nutze es zur Zeit sowohl morgens und abends nach der Reinigung und vor dem Auftragen eines Serums und bilde mir ein, dass meine Haut wirklich mehr strahlt und die Trockenheitsfältchen um die Augen auch wieder verschwunden sind. Es ist jetzt nicht der „heilige Gral“ und mein sehr günstiges Rosenwasser aus dem türkischen Supermarkt ist ebenso gut, aber da ich hier nichts anderes habe, kämpfe ich eben mit ihm gegen die Heizungsluft an und scheine den Kampf auch zu gewinnen!

Dank dieser beiden Wässerchen hält meine Haut aktuell durch, aber ich habe echt nicht gedacht, dass es hier in Canberra so kalt wird, dass wir die Heizung (bzw die wärmende Klimaanlage) anschalten müssen und habe somit bei meiner Hautpflege nicht mitgedacht und eben meine Sommerprodukte eingepackt. Die reichhaltige Pflege liegt jetzt im sommerlichen Deutschland, aber daraus lerne ich für das nächste Mal, sollte ich wieder die Jahreszeiten wechseln 😉 Benutzt ihr auch Gesichtswassersprays? Welches könnt ihr denn empfehlen? Ich vermisse ja mein Avene Thermalwasserspray, das habe ich hier bisher auch noch nicht entdecken können, die beiden obigen Kandidaten sind aber doch eine ganz gute Alternative.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Im Moment kochen wir eigentlich nur zuhause, da Canberra (ok, Australien) allgemein einfach sehr teuer ist und ein einfaches Abendessen da schon ganz schön teuer kommt. Was mich per se nicht stört, meine Freunde hier können nämlich beide gut kochen und sind meinem Vegetariertum auch nicht abgeneigt..oftmals scheitert es nur daran, dass ich vergesse, ein Bild zu machen. Somit hat dieser Yummi-Post einige Zeit gebraucht, um ein paar Bilder zu bekommen.

Diesen leckeren Grünen Tee mit Bambus trank ich aber noch in China auf meinem Zwischenstop, genauer gesagt im People’s Park in Chengdu. Solltet ihr zufällig in die Stadt kommen, geht dorthin und trinkt Tee, es ist ein Erlebnis für alle Sinne (inklusive eurer Ohren, die werden hier nämlich nebenbei noch professionell gesäubert). Dieses 3 Sorten Kit Kat Chunky mit Gooey Caramel, Cookies & Cream sowie Chocolate Fudge klang nach einer grandiosen Erfindung und so musste ich es natürlich hier mitnehmen. Aber ganz ehrlich, es hat total lahm geschmeckt und nee, da müssen spannendere Sorten her. Mein Standardfrühstück („typisch deutsch“ nach Meinung meiner Mitbewohner) ist Joghurt, Müsli und dann meist Apfel & Birne. Ich liebe die Konsistenz von knusprigem Müsli und Joghurt und das hält einfach ewig satt. Pizza haben wir an drei aufeinanderfolgenden Tagen gemacht und ich habe es nicht geschafft, ein Bild von unserer leckeren, dünn-knusprigen Variante zu machen. Somit muss dieses Bild einer Domino’s Pizza repräsentativ herhalten, die ich bei einem Event an der Uni gefuttert habe. Bei weitem nicht so gut wie unsere, aber immerhin erkennt man, dass es vegetarische Pizza gab.

Hehe, beim Durchscrollen sind mir doch noch zwei Reisebilder in die Hände gefallen – Salatgurke ist etwas, was ich vor längeren Flügen immer gerne snacke, um meinen Wasserhaushalt noch mehr aufzustocken und gleichzeitig nichts allzu schweres im Magen zu haben. Bei meinem Zwischenstop in China gab es dann diese Iced Green Bubble Tea mit Red Beans, was eine ganz spannende Erfahrung war. Rote Bohnen hatte ich zwar schon in diversen Nachtischen (und mag es sehr), im Tee war jetzt aber doch neu und doch, das würde ich definitiv wieder trinken. Eines meiner Standardfrühstücke hier in Australien ist Brot mit Erdnussbutter & Marmelade sowie Obst, was meinen Süßhunger gleich stillt und gut satt macht. So ein richtiges Vollkornbrot vermisse ich aber doch. Wir kochen hier gerne indisch-mexikanisch und so gab es Linsen mit Reis, Tortillas und einer Menge frischem Koriander. Hätte mir vor wenigen Jahren mal jemand gesagt, dass ich Koriander mag, ich hätte Tränen gelacht, doch seit ich auf der Farm in Kanada gearbeitet und ihn geerntet habe, kann ich gar nicht mehr ohne. Verrückt, wie sich Geschmack manchmal doch um 180 Grad wendet!

Hülsenfrüchte allgemein gibt es bei uns sehr oft, gerade haben wir statt ein Linsen- eben ein Grüne Erbsengericht mit Reis und Tortillas gefuttert, was ähnlich schmeckt, aber doch genug Abwechslung bietet. Ich hoffe aber doch, dass ich in nächster Zeit mal mehr daran denke, Bilder zu machen, damit meine Yummi-Reihe etwas mehr zu bieten hat. Ein Zitronenkuchen-Rezept kommt übrigens auch bald noch, nicht, dass ich hier eine Backleidenschaft entwickle, aber ofenwarmer Kuchen ist schon etwas verdammt gutes!

Ist noch wer verrückt nach indischer Küche? Was kocht ihr besonders gerne? Für mich soll es ja weiterhin schnell und simpel sein, wenn man zu dritt ist, werden aber selbst aufwendigere Gerichte zum Kinderspiel, was wir gerade mal gut ausnutzen 🙂

[Beauty] Moringa-Duftöl aus Indien

Vor kurzem habe ich euch schon von meinem ersten, festen Parfum erzählt, welches mir richtig gut gefällt und seit kurzer Zeit nutze ich nun zum ersten Mal ein Duftöl. Dieses habe ich mir vor längerem schon in Indien gekauft, dann aber doch nie dazu gegriffen. Da es so handlich klein ist, durfte es jetzt aber mit ins Handgepäck für meinen Flug und auch in Australien greife ich gerade täglich danach.


Das Duftöl habe ich mir in Varanasi in einem der unzähligen Shops gekauft, die eine schirr unfassbare Menge an den unterschiedlichsten Duftölen haben. Sollte das passende Öl dort nicht dabei sein, mischen sie einem aber auch gerne eine Eigenkreation, was ich gerne ausprobiert hätte, aber meine Nase war zu diesem Zeitpunkt schon zu überfordert. Somit schnupperte ich zunächst an ein paar „Bestseelern“ wie Jasmin und Lilie, entschied mich dann aber doch für meinen Favoriten, Moringa. Moringa-Bäume gibt es übrigens auch in Indien, sie sehen mir ihren weißlich-gelben Blüten sehr schön aus und riechen verdammt gut! Neben Parfum macht man aus dem Baum aber z.b. auch Medizin und Nahrungsergänzungsmittel, da er gut für Körper und Haut sein soll.

Für ein Duftöl gilt, dass man nur eine geringe Menge braucht, um den Duft den ganzen Tag auf der Haut zu haben. Somit dosiert man hier zu Beginn leicht über, ich hatte die ersten Tage immer mal wieder Kopfschmerzen, bis ich lernte, dass ich hier wirklich nur einen Tupfer brauche. Diese setze ich an Hals und Handgelenk und hach, was liebe ich den floralen Duft! Irgendwelche Hautreizungen hatte ich auch nicht, der Verkäufer betonte aber auch mehrmals, dass hier keine unnötige Chemie drin ist. Der Flakon ist zwar so klein, dass ich ihn locker in meiner Tasche mitnehmen könnte, aber das ist einfach unnötig, da ich ihn über den Tag nicht auffrischen muss. Er duftet und duftet und duftet unveränderlich, sogar am nächsten Morgen kann ich ihn noch dezent wahrnehmen. So eine Hammerwirkung hatte ich bisher bei nur sehr wenigen EdPs.

Das wird definitiv nicht mein letztes Duftöl gewesen sein, ich bin ja mal gespannt, ob ich es leer bekomme oder ob es mir vorher kippen wird. Bisher ist nämlich trotz täglicher Anwendung so gut wie nichts weg – wir werden wohl also noch lange Freude miteinander haben. Auch von dem festen Parfum bin ich sehr angetan und muss sagen, dass ich jetzt gar nicht mehr weiß, wieso ich bisher nur Sprüh-Parfum benutzt habe. Wahrscheinlich ist der Grund einfach, dass sie bei uns eben viel präsenter sind als die anderen Formen und ich spontan auch gar nicht so genau wüsste, wo ich in Deutschland ein Duftöl für den Körper und nicht die Lampe herbekommen sollte.

Benutzt ihr zufällig auch feste Parfums und/oder Duftöl? Wenn ja, wo kauft ihr eure denn? Ich weiß zwar, dass ich wieder nach Indien fahren und mir dort eins kaufen werde, es wäre aber auch spannend zu wissen, ob es in Deutschland außerhalb des Internets da überhaupt eine Möglichkeit gibt. Wer nicht weiß, wie Moringa riecht und einen The Body Shop in der Nähe hat, deren Moringa-Reihe ist ebenfalls sehr lecker und ihr könnt vor Ort mal probeschnuppern.

Sunday again.

[Gesehen] Goodfellas; Pan’s Labyrinth

[Gelesen] nur Fachliteratur, Husserl, Heidegger, Schütz und Habermas 😉

[Gehört] Miles Davis

[Getan] eine Ausstellung über Masken der Torres-Straits-Bewohner besucht; beim Klimacafe gewesen und mit netten Menschen diskutiert; Couchsurfing-Meeting in Canberra besucht; durch den Botanischen Garten geschlendert (ich mag ihn sehr)


[Gegessen] viel selbstgemachte Pizza (wir hatten insgesamt 8 Stück); Joghurt mit Müsli und Obst; Brot mit Erdnussbutter & Marmelade; Karottensalat; Linse

[Getrunken] Kaffee; Zitronen-Ingwertee; heiße Zitrone; Weißwein

[Gedacht] manchmal findet man Motivation in den wunderlichsten Ecken

[Gefreut] anregende Diskussionen

[Geärgert] der fiese, kalte Wind lässt einen leider nicht draußen sitzen

[Gewünscht] heute mal ganz praktisch, nämlich Internet in der Wohnung

[Gekauft] Lebensmittel