Monat: November 2017

[Lesenswert] Ru – Kim Thúy

Ein Freund von mir aus Montreal schenkte mir nun zum zweiten Mal ein Buch eines lokalen Autoren und hat auch dieses Mal wieder so richtig ins Schwarze getroffen, was meinen Geschmack angeht. Sonst wäre ich nie im Leben über Ru von Kim Thúy gestolpert, so habe ich das Buch aber innerhalb von zwei Stunden verschlungen. Leider, denn ich hätte noch ewig weiterlesen können, so fesselnd war der Schreibstil, so bewegend und er hat mich alles um mich herum vergessen lassen. Die vietnamesische Autorin und ihre englische Übersetzerin Sheila Fischman haben hier einfach nur großartige Arbeit geleistet, es ist herzzerreißende Poesie in einer Schlichtheit, die einem den Atem raubt.

Worum geht’s Der Titel Ru bedeutet auf französisch kleiner Strom von Tränen, Blut oder Geld und im vietnamesischen bedeutet es Schlaflied, jemanden einlullen. Unsere vietnamesische Protagonistin muss als Zehnjährige mit ihrer Familie über’s Wasser aus Saigon fliehen und endet in einem Flüchtlingslager in Malaysia. Von dort gelangt die Familie schließlich nach Quebec, wo sie sich ein neues Leben aufbauen, die Hauptperson aber als Erwachsene wieder zurück nach Vietnam kehrt, welches ihr so fremd geworden ist. Ru beschreibt diese Reise, diesen Strom durch das Leben, in kurzen Abschnitten, die meist chronologisch, manchmal rückblickend geschrieben sind. Die Autorin hat einen sehr klaren Blick, beschreibt oftmals in wenigen Worten Situationen, die einen aufschrecken und zum Nachdenken bringen.

Wie ist’s Absolut fesselnd und mitreißend, nicht umsonst hat das Buch so viele Preise und Nominierungen bekommen. Kim Thúy imponiert mir sehr, hat sie zunächst als Näherin gearbeitet, sich dann als Übersetzerin, Anwältin und Restaurantbesitzerin durchgeschlagen, bevor sie sich nun vollkommen dem Schreiben von Montreal aus widmet. Ihre Sprache ist Poesie, ich kann es nicht anders ausdrücken und ihre Worte haben verdammt viel Kraft. Das ist keine Nebenbei-Lektüre, sie verdient und fordert die komplette Aufmerksamkeit des Lesers. Was sich lohnt, da jede Seite einem Einblick in ein Leben und in Welten offenbart, die einem selbst sehr fremd sind. Wie sie die Flucht aus Vietnam per Boot erlebt, das Leben im Flüchtlingslager als Kind begreift und Sinn aus ihrer neuen Heimat Kanada zu machen versucht, nehmen mit. Man will über dieses Buch reden, man tut es, auch mit Fremden, da es so eine Kraft über einen hat.

Sie beschreibt sehr negative Erlebnisse, brutale, fast unmenschliche Verhaltensweisen, aber eben auch die schönen Momente, die es auch in den schlimmsten Situationen gibt. Diese Mischung macht das Buch aus, gibt einem Mut und zu wissen, dass vieles davon eben auf wahren Gegebenheiten beruht, macht es für mich noch interessanter. Klar weiß man die groben Daten, was mit Vietnam geschah, aber dieses Buch trifft einen auf einer anderen, weit emotionaleren Ebene und hat mich sofort dazu motiviert, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wobei ich gerade letzte Woche in meinem Onlinekurs wieder etwas über Flüchtlinge in Malaysia gelernt habe und die Situation dort nicht wirklich besser geworden ist in all der Zeit. Was definitiv mehr Aufmerksamkeit in der Welt bekommen sollte.

Einziger Meckerpunkt ist, dass das Buch mit 140, oft nur halb beschriebenen Seiten, einfach zu kurz ist. Nicht, dass die Geschichte fehlende Elemente hat, überhaupt nicht, man will nur weiterlesen. Hier hätte es gerne die doppelte Länge sein dürfen mit eben noch mehr Episoden, gerne von den anderen Familienmitgliedern.

Dieses Buch würde ich uneingeschränkt jedem empfehlen, da es eine Wortgewalt hat, die ich selten so gelesen habe, dabei aber gleichzeitig wunderbar einfühlsam geschrieben ist. Diese Mischung ist es, über die man eben nicht so oft stolpert und ich weiß jetzt schon, dass das nicht das letzte Werk von Kim Thúy sein wird, welches ich gelesen habe. Absolute Literaturliebe!

Sunday again.

[Gesehen] 2. Staffel Stranger Things

[Gelesen] Ru – Kim Thúy

[Gehört] Andare – Ludovico Einaudi

[Getan] von der Upper West Side nach Brooklyn gezogen, eine minimale Veränderung!; Halloween in den USA erlebt; meine neue Hood erkundet; im MoMa gewesen; bei Trader Joe’s absolut überfordert von der Auswahl gewesen

[Gegessen] Tortillas mit tomatenloser Mais-Salsa; Bagels mit Humus; Spekulatius; Skittles; Veggie Pho

[Getrunken] verdammt viel Kaffee

[Gedacht] die Mieten in New York sind absolut absurd.

[Gefreut] dass man hier so viele Dinge beim Spazierengehen entdeckt

[Geärgert] die Ubahn mit all ihren Verspätungen war etwas anstrengend die Woche

[Gewünscht] Stärke 

[Gekauft] ein Zimmer in Brooklyn unter’m Dach (ok gemietet, aber es fühlt sich preislich mehr nach gekauft an *g*); Metrotickets; Lebensmittel

P&G präsentiert „Liebe statt Vorurteile: Danke Mama“ #Werbung

Bestimmt haben einige von euch das Video schon gesehen, in meiner Twitter-Timeline war es die letzten Tage zumindest sehr präsent. P&G ist weltweiter Partner des Internationalen Olympischen Komitees und stellt nun, keine 100 Tage mehr vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang seinen neuen Kurzfilm vor. Mit der „Danke Mama“-Kampagne soll versucht werden, gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile zu überwinden, zu zeigen, mit welchen Problemen die jungen Athleten konfrontiert waren, wie wichtig ihre Mutter als Stütze war und zu einem liebevolleren Miteinander zu sorgen. Eben andere Personen „mit den Augen einer Mutter“ sehen, was wie ich finde eine sehr schöne Assoziation ist, auch wenn ich noch keine Mutter bin. Aber man weiß ja, wie sehr einen die eigene Mama liebt 😉


Mich würde ja sehr eure Meinung dazu interessieren, ob ihr selbst oft mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert werdet oder euch dabei erwischt, wie ihr selbst in diesen „vereinfachten, reduktionistischen“ Kategorien denkt, wenn es schnell gehen muss und ihr eine Person/eine Situation einordnen müsst? Ich schreibe ja gerade an meiner Dissertation, die sich unter anderem mit Altersbildern beschäftigt, also auch in diese Kategorie passt. Jeder von uns hat Vorstellungen vom Alter und was es heißt, alt zu sein. Wir haben nicht nur ein Altersbild, sondern eine ganze Menge und nehmen immer das, was zur Situation passt. Diese Bilder werden uns anerzogen, aber auch durch den Umgang mit anderen Menschen „aus dieser Kategorie“ geprägt. Dann gibt es auch noch kollektive Altersbilder, die in der Politik, der Gesundheitsvorsorge, aber auch in den Medien genutzt werden, wobei diese uns natürlich auch beeinflussen. Sehr spannende Sache und ich bin sehr froh zu sehen, dass unsere Altersvorstellungen immer heterogener und vielfältiger werden, denn das muss es auch sein, da jeder Mensch anders ist.

Um noch mit einem Positivbeispiel zu dem Thema zu kommen, ich wohne ja seit vier Tagen in Brooklyn und ach, es erinnert mich schon sehr an Berlin. Hier sind Menschen aus aller Welt und klar kommt schnell die Frage, woher man denn sei, um eingeordnet zu werden. Lustigerweise werde ich ständig als Französin deklariert, mit meinem Akzent läuft also irgendetwas verdammt schief (aber immerhin ist der australische Akzent verschwunden!). Aber im Grunde ist es egal, wir alle hier kommen von irgendwo und wollen uns hier jetzt eine gute Zeit miteinander machen. Meine beiden Mitbewohner aus anderen Teilen der USA, der Rest meines Hauses aus Mexiko, mein Viertel ist in spanischsprachiger Hand und um die Ecke beginnt das jüdische Viertel, was ich wahnsinnig spannend finde. Genau diese Vielfalt, diese Mischung, die einen alle paar Meter erneut überrascht, ist es, was diesen Stadtteil für mich so viel lebenswerter wie Manhattan macht. Meine Woche dort im goldenen Käfig will ich echt nicht noch einmal erleben.

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, offen auf andere Menschen zuzugehen, uns nicht von den schlimmen Dingen, die passieren, diese positive Leichtigkeit nehmen zu lassen. Trotzdem zu vertrauen, an das Gute im Menschen zu glauben und eben ohne Vorurteile in neue Situationen zu gehen. Zumindest ist das für mich, was mein Leben lebenswert macht. Dass sich P&G dafür einsetzt, finde ich sehr lobenswert und hoffe, dass sie mit diesem nett gemachten, kurzen Video doch den ein oder anderen erreichen und etwas zum Nachdenken bringen können.

Dieser Artikel wurde gesponsort von P&G

[Beauty] Super Multi-Corrective Cream von Kiehl’s

Man darf es eigentlich keinem sagen, aber ich bin immer noch daran, die Produkte aus dem Kiehl’s Adventskalender von letztem Jahr aufzubrauchen. Was mir aber auch zeigt, dass ich ihn dieses Jahr nicht brauche, sondern immer noch mehr als genug anderen Kram habe, der erstmal benutzt werden darf. Heute stelle ich euch nun die Super Multi-Corrective Cream vor, welche ich seit rund drei Wochen als Nachtpflege nutze – die 7ml halten sich also ganz schön lange!

Konzipiert ist die Creme als Anti-Aging Feuchtigkeitspflege, womit ich sie mir super als Extraschutz gegen die momentane Kälte in New York vorgestellt habe. Drin sind Buchenextrakt, Jasmonsäure und Hyaluronsäure, welche die Haut in einen „jugendlicheren“ Zustand zurückversetzen soll und sie somit glatter, straffer und revitalisierender erscheinen lassen soll. Laut Kiehl’s ist es ihre effektivste Anti-Aging-Pflege, da setzen sie die Messlatte also ganz schön hoch an.

Preislich ist die Creme natürlich gewohnt teuer, bei 50ml ist man mit 63€ dabei (bei Amazon gibt es meine 7ml-Probe zum ausprobieren aber auch schon für 10€) und auch wenn ich sage, sie hält lange, da ich nur zwei Fingertupfer benötige, das ist natürlich erst einmal ein kleines Investment. Umso besser, dass ich hier vorher ausprobieren konnte. Also Anwendung einfach, Creme zieht gut ein, riecht allerdings sehr stark. Nicht unangenehm, sondern blumig, aber wie immer für mich bei Gesichtspflege unnötig. Meine Haut fühlt sich direkt danach gut an, irgendwelche Reaktionen wie Hautunreinheiten habe ich auch nicht bekommen, seit ich mit der Anwendung begonnen habe.

Allerdings – und jetzt kommt es – ist meine Haut trockener geworden, seit ich die Creme benutze. Was verrückt ist, denn ich nutze normalerweise sehr austrockenende Cremes für aknenafällige Haut. Hier hatte ich jetzt mit allem gerechnet, aber nicht, dass meine Haut besonders im Nasenbereich trocken wird und sich zu schuppen anfängt? Das ist mir mit einer „Feuchtigkeitspflege“ auch noch nie passiert. Absolut unverständlich. Ebenfalls habe ich die letzten Tage bemerkt, dass ich morgens mit deutlicheren Augenschatten aufwache. Wobei ich hier recht gut bzw lange genug schlafe, daran dürfte es also nicht liegen. Vielleicht ist meine Haut noch nicht alt genug, so dass das Produkt sich denkt „nee du“ und einfach mal konträr zu seiner versprochenen Wirkung handelt? Ich stehe vor einem kleinen Rätsel.

Also so gerne ich das Produkt auch mögen würde, es harmoniert absolut nicht mit meiner Haut, welche ich jetzt mit noch mehr Pflege in Serumform zuschütte und hoffe, dass ich sie wieder weniger trocken kriege. Nee Kiehl’s, das war nichts, wir können es aber in zehn Jahren noch einmal miteinander versuchen. Hat von euch wer zufällig bessere Erfahrungen mit der Creme gemacht oder ähnlich absurde?

[Beauty] Hit the pan – Nagellack-Update #3

Und schon wieder sind fast drei Monate vergangen, seit ich mich das letzte Mal mit einem Nagellack-Update gemeldet habe. Seitdem war ich drei Wochen in Mexiko unterwegs, wo ich kaum zum Lackieren kam und von da ging es gen Norden nach Kanada, wo ich nun endlich wieder etwas mehr Zeit und Lust hatte. Auf diese Reise habe ich auch fast alle Aufbrauch-Kandidaten mitgenommen, lediglich den Klarlack von Essence habe ich in Deutschland gelassen, da ich schon vorher wusste, dass ich eh nicht zu ihm greife. Und bei nur 20kg-Gepäck, die ich eben auch durch die Gegend schleppen muss, spart man dann auch an den kleinen Dingen 😉

So, was hat sich getan – wie ihr seht, nicht allzu viel. In Mexiko hatte ich nur Nagellack auf den Zehennägeln, da wir ständig unterwegs waren und meine Hände da doch ziemlich beansprucht waren. Statt Zeit mit alle zwei Tage neu zu lackieren zu verschwenden, habe ich es also ganz sein lassen und lediglich den korallenen Manhattan 43S auf den Zehen getragen. Für noch etwas Farbe im herbstlichen Montreal gab es ihn dann auch wieder für die Finger und mittlerweile ist er doch tatsächlich leer! Ihr wisst, ich will meine Nagellacksammlung endlich unter 100 kriegen und freue mich somit über jeden aufgebrauchten Lack. Dieser hier hatte eine schöne Farbe, war mir aber zu streifig im Auftrag und somit werde ich ihn auch nicht sonderlich vermissen.

Bei den anderen drei Nagellacken hat sich wenig getan, sie passen aber alle super zur trüben Herbststimmung und werden jetzt also häufig dran glauben dürfen. Der namenlose, dunkellilane OPI-Lack macht sich auch sehr gut als neuer Zehenlack (splittert aber bösartig auf den Fingernägeln nach zwei Tagen) und die anderen beiden, der grüne Catrice-Lack und mein liebstes Taupe von Sally Hansen, welches ich definitiv vermissen werde, wenn es leer ist, kommen abwechselnd auf meine Fingernägel. Mal sehen, wann ich hiervon gelangweilt bin und neuen Nagellack kaufen mag (was ich aber natürlich nicht tun werde, in Deutschland warten ja mehr als genug auf mich). Kommt es hart auf hart, versuche ich mich eben wieder mal an Nageldesigns, wobei ich da wirklich enorm untalentiert bin.

Also kurz gesagt, ein Nagellack ist leer, die anderen drei werden jetzt auch endlich mal mehr lackiert und da wird doch bestimmt noch mindestens ein Lack bis Ende des Jahres geleert sein dürfen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und manchmal mag ich gar nicht glauben, wie ergiebig Nagellacke sind und frage mich, wie lange es dauern würde, wenn ich doch wirklich all meine Lacke aufbrauchen wollen würde..ein Leben dürfte da gar nicht für reichen. Habt ihr eine ähnlich ausschweifende Sammlung und habt vielleicht auch ein Aufbrauch-Projekt am Laufen? Wenn ja, wie klappt es denn bei euch so? 🙂

[Beauty] Neue Körperpflege von Barnängen!

Vor kurzem trudelten ein paar Produkte der schwedischen Marke Barnängen bei mir ein (danke Rossmann!), welche ich euch heute etwas genauer vorstellen mag. Mir war die Marke bis dato unbekannt, ich hinke im Moment aber auch etwas hinterher, wenn es um Innovationen in der Drogerie geht. Barnängen kann man allerdings nicht unbedingt als neu bezeichnen, es gibt sie nämlich schon seit 1868 und alles fing an mit einem Stück Seife. Mittlerweile sind ein paar mehr Produkte hinzugekommen, ihr Motto blieb allerdings unverändert: Not too much. Not too little. Just right. Was per se mal nicht verkehrt klingt, schauen wir uns also genauer an, was ich zugesandt bekommen habe.

Das Design ist schlicht, es soll ja auch in jedes skandinavische Bad passen und gefällt mir gut. Bekommen habe ich eine Duschcreme und eine Bodylotion aus der Nutrive-Reihe, ein Midsommer Glow Body Oil sowie einen All Over Intensive Body Balm. Die „großen“ Verpackungen a 400ml haben ihre Vor- und Nachteile, ich stehe ihnen positiv gegenüber, da man so etwas Verpackungsmüll spart (wobei ich weiterhin Verfechter von fester Seife zum Duschen bleibe).

Die Nutrive Duschcreme (400ml für 4,99€) hat eine sehr reichhaltige Konsistenz und beinhaltet u.a. Moltebeere sowie 7% schützende Cold Cream. Moltebeere hatte ich mal in einer Bodylotion von Neutrogena und meine Haut hat sie geliebt. Besonders geeignet ist sie also für Menschen mit normaler bis trockener Haut, ich persönlich finde, dass sie perfekt in den Winter passt. Sie hat einen blumigen Duft, der einige Zeit erhalten bleibt. Sie ist pflegend genug in dem Sinne, dass die Haut nach dem Duschen nicht direkt nach Feuchtigkeit schreit, über mehrere Tage hinweg brauche ich aber dann doch ein wenig mehr und creme ein.

Die Nutrive Bodylotion (400ml für 6,99€) ergänzt die Duschcreme optimal, wenn man etwas mehr Hautpflege benötigt. Hier sind ebenfalls Moltebeere und schützende Cold Cream drinnen und die Konsistenz ist nicht zu dick und nicht zu dünn. Die Lotion zieht gut ein, hinterlässt – wie auch die Duschcreme – einen blumigen Duft und macht weiche, gesund aussehende Haut.

Das Midsommer Glow Body Oil (150ml für 8,99€) hat definitiv einen Namen, der mich neugierig macht. Allerdings bin ich nicht der größte Körperöl-Fan, ich habe Öl lieber in den Haaren und im Gesicht. Dieses hier kommt ebenfalls mit einem sehr blumigen Duft, lässt sich gut in die Haut einarbeiten und pflegt gut. Auch hier nicht so außergewöhnlich, dass ich ein „das musst du in deine Pflegeroutine einbauen“-Gefühl bekomme, aber durchaus besser wie frühere Öle, die ich mal ausprobiert habe.

Der All Over Intensive Body Balm (200ml für 6,99€) wird als das „Must have“ bezeichnet und lässt sich, wie der Name es schon vermuten lässt, am ganzen Körper anwenden. Die Creme hat eine sehr weiche, fluffige Konsistenz, die gut in die Haut einzieht. Sie hinterlässt definitiv ein spürbar weicheres Hautgefühl und trockene Stellen spannen weniger. Besonders gut finde ich sie übrigens für Ellenbogen und auch Hände, wobei sie da nicht unbedingt für konzipiert ist. Da sie aber schnell einzieht und kein allzu fettiges Gefühl hinterlässt, kann man sie trotzdem gut als Handcreme anwenden. Auch hier bekommen man wieder den sehr blumigen Duft, der sich wohl durch ale Produkte zu ziehen scheint. Für mich das beste Produkt aus meinen Kandidaten!

Für Drogerie sind die Produkte nicht gerade günstig und auch die Inhaltsstoffe sind nicht so pralle, da sind einige hormonverändernde Sachen dabei. Für mich das beste Produkt ist der All Over Balm, aber auch hier gibt es keine „schaut ihn euch unbedingt an“-Empfehlung, sondern eher, wenn ihr sowieso neue Körperpflege sucht und trockene Haut habt, vielleicht ist das was für euch. Benutzen werde ich natürlich aber alle Sachen, dass sie mir gar nicht erst im Schrank verstauben und ich wieder mit dem Horten anfangen, nein nein!

Kennt ihr Barnängen schon und habt auch schon etwas ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen damit? 

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