Für mich sind und bleiben Blogs ein privater Spielplatz, wo man sich der „Welt da draußen“ mitteilen mag.Somit habe ich mich sehr gefreut, als ich über das 1000 Fragen-Projekt von Johanna gestolpert bin. Da 1000 Fragen ganz schön überfordernd klingen, hat sie sich 20 pro Woche herausgepickt und ich werde versuchen, diese auch zu beantworten. Wenn ich allerdings mal wieder irgendwo im Nirgendwo unterwegs bin, werde ich aber auch nicht auf Brechen und Biegen versuchen, doch noch mitzumachen, sondern lieber den Moment genießen. Aber gerade bin ich in prokrastinierender Stimmung und somit legen wir doch um 03.39h mal los:

1000 Fragen an dich selbst – #1

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das war im September, wo ich das erste Mal in Mexiko mit Meeresschildkröten getaucht bin. So etwas absolut einmaliges, ich war wirklich kurz vorm Weinen, so toll fand ich es. Insgesamt versuche ich aber oft, etwas zum ersten Mal zu machen und da ich ständig durch die Welt flitze, sehe ich zumindest sehr häufig neue Orte zum ersten Mal.

Mit wem verstehst du dich am besten? Schwierig, ich würde fast ganz unverschämt mit mir selbst sagen. Aber wenn es ein anderer Mensch sein muss, wäre es einer meiner längsten Freunde, der immer genau sagt, wovor ich vielleicht Angst habe, es auszusprechen.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Durch die Gegend laufen und das jeden Tag. Mir hilft das beim Nachdenken, beim Strukturieren von dem, was ich schreiben will und auch mich von doofen Sachen abzulenken. Ansonsten vielleicht noch auf Youtube, da kann man sich aber auch verlieren!

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über wenige, ich habe einen sehr komischen Humor, meist sehr dunkel und nunja..ich lache eher, wenn ich etwas lese wie über eine komische Filmszene.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein, absolut nicht, das letzte Jahr habe ich ständig an irgendwelchen Flughäfen geweint, Trennungen sind nicht meins. Vor Wut, Frustration etc. muss ich zum Glück nicht weinen, das wäre mir glaube ich unangenehmer.

Woraus besteht dein Frühstück? Kaaaaaaffee (am liebsten mit Hafermilch und Kokosblütenzucker) und dann schaue ich, ob irgendwas zu essen da ist oder vergesse das wieder.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Diversen Freunden an Silvester.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Definitiv äußerlich, aber wir haben beide auch ein kleines „Helfersyndrom“, wobei ich das absolut nicht negativ finde. Achja, Reiselust dürfte auch noch dazukommen 🙂

Was machst du morgens als erstes? Auf mein Smartphone schauen, da es als mein Wecker dient.

Kannst du gut vorlesen? Andere sagen ja, mir macht es auf jeden Fall Spaß, wobei ich das jetzt nicht sonderlich oft mache.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Absolut keine Ahnung.

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ich muss gestehen, es gibt nichts, was ich unbedingt kaufen will. Ein Stück Land, wenn ich meinen Lieblingsort gefunden habe, wäre toll, aber das könnte auch nie eintreffen.


Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Dinge nicht so nahe an mich ranzulassen.

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich schaue gar kein Fernsehen, sondern wenn nur amerikanische Serien. Wenn es um all-time-Favoriten geht, müsste das Gilmore Girls sein, keine Serie habe ich häufiger gesehen. Im Moment liebe ich allerdings Shameless sehr.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Irgendwie machen mich Vergnügungsparks nicht an, ich glaube, mit 17 oder 18 war ich im Europapark.

Wie alt möchtest du gerne werden? 80 fände ich gut, 85 mit halbswegs funktionierender Gesundheit auch noch, aber dann reicht es mir auch. Ich glaube allerdings schon immer, dass ich früh sterben werde, somit hoffen wir mal, ich liege falsch.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen, ich denke an jeden Trip mit viel Freude zurück, da man immer so viel Neues gesehen und erlebt hat. Wenn ich es vermisse, kann ich ja entweder wieder hin oder mir besagte Person schnappen und etwas erleben. Auch meinen Schönsten Urlaub könnte ich zum Beispiel gar nicht auswählen – wobei doch, das erste Mal alleine für ein halbes Jahr nach Indien, das dürfte er gewesen sein.


Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Lähmend.

Hättest du lieber einen anderen Namen? Mein Vorname ist ausgefallen, das mag ich schon immer. Er harmoniert wunderbar mit meinem Zweitnamen, aber wegen meinem Nachnamen wurden (und werden) viele Witze gemacht, die teilweise verletzend waren. Da ihn im Ausland kein Mensch aussprechen kann, passiert das mittlerweile aber seltener und ach, im Grunde sind mir Namen recht wurst. Immer, wenn ich neue Leute kennenlerne, sind die ganz irritiert, dass ich nicht zuerst nach ihrem Namen frage – aber da das ein fremdvergebenes Label ist, interessieren mich doch ganz andere Sachen.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle fast jeden Tag an dem Entschluss, dass ich eine Doktorarbeit schreibe..denn man fragt sich schon, wozu man das eigentlich ohne jegliche universitäre Unterstützung macht, wenn man doch schon weiß, dass man nicht in die Wissenschaft will. Hm, hm!

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, auch auf seinem Blog oder hier in den Kommentaren mitzumachen? Aber auch einfach nur für sich selbst ist es interessant, zu reflektieren, wer man mittlerweile eigentlich ist (und wer man vielleicht sein will). 

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