Monat: Februar 2019

[Reisen] Thailand – das perfekte Reiseland für Asien-„Einsteiger“!

Ich werde häufig gefragt, welches Land ich denn empfehlen würde, wenn es nach Asien gehen soll, die Person aber noch nicht da gewesen ist. Natürlich würde mein Herz da am liebsten sofort „Indien“ schreien, aber Indien kann sehr überwältigend sein. Ein asiatisches, aber eben doch sehr einfach zu bereisendes Land ist für mich Thailand und heute will ich euch einmal erzählen wieso. Zunächst einmal gibt es ein überwältigendes Angebot an Pauschalreisen nach Thailand, wenn ihr euch noch nicht traut, alles auf eigene Faust zu organisieren. Ob die Berge im Norden (mein Beitrag zu Chiang Mai), eine der vielen wunderschönen Inseln (mein Geheimtipp bleibt Koh Jum) oder einfach ein erster Städtetrip ins aufregende Bangkok, für jeden gibt es das passende Angebot!

1. Die Anreise & Einreise ist spielend einfach.

Man kann von eigentlich jedem größeren Flughafen (teilweise verrückt günstig) nach Bangkok fliegen und das meist nonstop. Somit müsst ihr euch keine Gedanken darum machen, Anschlussflüge er erwischen oder ob euer Gepäck auch mit umsteigt 😉 Die Einreise ist ebenfalls einfach (ihr dürft nur keine buddhistischen Tattoos haben, die der Einreisebeamte sehen kann, das ist nämlich verboten und wird euch daran hindern, einzureisen). Mit einem deutschen Reisepass bekommt man ein kostenloses Visum on arrival und ich musste auch keinen Rückflug vorweisen.

2. Günstig, aber angenehm.

Thailand ist im Vergleich mit Deutschland natürlich viel günstiger, wenn es um Übernachtung und Lebenskosten vor Ort geht, im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern aber natürlich etwas teurer. Dafür bekommt man aber auch mehr für sein Geld, die Hotels sind meist in einem sehr guten, sauberen Zustand, man hat hier kein Problem mit Duschen, die kein heißes Wasser haben oder Kakerlaken, die einen besuchen. Womit ich persönlich mittlerweile zu leben weiß, aber als Einsteiger freut man sich bestimmt, wenn man es etwas komfortabler hat. Besonders günstig sind hier 4-Sternehotels, die ich mir sonst nicht leisten könnte. Gleichzeitig bekommt man auch alles, was man sich nur wünschen kann. Bangkok ist zum Beispiel sehr westlich orientiert und wenn ihr keine Lust mehr auf Essen von den vielen lokalen Märkten habt, könnt ihr euch auch in eine der vielen Shopping Malls zurückziehen und eine gute Pizza essen oder zu anderem Fast Food flüchten. Mir persönlich hängt Reis nach ein paar Wochen noch nicht zu Hals heraus, aber ich habe mich doch sehr gefreut, dass ich mir einen Blizzard bei Dairy Queen gönnen konnte!

3. Herumreisen ist leicht – auch ohne Thai-Sprachkenntnisse.

Angenommen, ihr habt eine Pauschalreise ins JW Marriott Phuket Resort gebucht, wollt euer Luxushotel am Strand aber doch einmal verlassen. Dann könnt ihr euch entweder mit einem Tuktuk günstig fortbewegen oder euch einfach einen Roller mieten. Klar, man fährt hier ein wenig anders, aber ich habe es nicht als sehr gefährlich empfunden, sondern hatte meinen Spaß. In den größeren Städten wie Bangkok kann man sich auch super mit der Metro oder den öffentlichen Bussen fortbewegen, man muss nur bedenken, dass sie nachts irgendwann aufhören (oder man verpasst wie ich die letzte Bahn und läuft dann zwei Stunden durch das sehr spannende nächtliche Bangkok zurück zum Hostel *g*). Wenn ihr etwas mehr vom Land sehen wollt, kann ich euch sowohl die Überlandbusse (wo man sogar wie im Flugzeug Essen serviert bekommt) oder die Züge empfehlen, die alle erstaunlich pünktlich sowie natürlich günstig waren. Kann man mittlerweile alles vorher online auf Englisch buchen, am Bahn-/Busbahnhof sprechen sie aber gut Englisch.

4. Stereotyp „jeder ist enorm freundlich“ stimmt. Fast.

Thailänder sind wirklich enorm freundlich, lächeln und versuchen einem zu helfen. Natürlich gibt es auch den ein oder anderen schlecht gelaunten Zeitgenossen, aber im Großen und Ganzen hatte ich in meinen vier Wochen Aufenthalt Glück. Nicht jeder spricht super Englisch, aber man will sich unterhalten und versucht dies mit Händen und Füßen.Also denkt nicht, dass euch jeder nur als laufenden Geldschein sieht und euch etwas andrehen will, das Interesse an euch ist meist aufrichtig und oft endet es damit, dass man bei jemandem Fremdem plötzlich zuhause sitzt und Tee trinkt 😉

5. Strand, Berge, Stadt und Tempel.

Sehr schön ist, dass ihr in Thailand „alles“ auf einmal bekommt. Und das nicht sehr weit voneinander entfernt, besonders wenn man sich einen Inlandsflug gönnt. Ob ihr lieber Lust auf entspannten Badeurlaub mit Tauchen habt, im Norden die Berge bewandern wollt, eher Bangkok erkunden wollt oder euch mit den kulturellen und historischen Begebenheiten des Landes näher auseinandersetzen wollt, Thailand hat einfach alles. Und viele sehr talentierte Tattoo-Artists, wobei mich immer noch die Tattoos, welche von Mönchen auf traditionelle Weise gestochen werden, sehr, sehr reizen. Und egal, wohin es euch verschlägt, eine Massage werdet ihr euch leider auch gönnen müssen, denn die sind wirklich gut und natürlich ebenfalls sehr preiswert. Nach einem langen Erkundungstag durch Bangkok den Abend mit einer Fußmassage auf offener Straße ausklingen zu lassen, was gibt es besseres!

Seid ihr schon einmal in Thailand gewesen oder steht es auf eurer Reiseliste? Wenn ja, würdet ihr dem denn zustimmen, dass es ein gutes Einsteiger-Land ist? Was würdet ihr jedem Thailand-Reisenden empfehlen?

Sunday again.

[Gesehen] Grey’s Anatomy; Shameless; The Rookie; Good Trouble

[Gelesen] Jonathan Franzen – The Corrections

[Gehört] weißes Rauschen zum Schlafen im Hostel

[Getan] in die Golanhöhen gefahren; durch die judäische Wüste gewandert; im Toten Meer geschwommen; Jerusalem erkundet

[Gegessen] den besten Hummus meines Lebens; Falafel; Pitabrot mit Dips; Schokokekse; Mohnkuchen; Wassermelone

[Getrunken] Kaffee; viel schwarzen Tee; Cola light

[Gedacht] mir ist schlecht & ich will jetzt nicht weinen (ich war im Holocaust-Museum in Jerusalem und diese unsagbare Menge an Bösem..)

[Gefreut] ich hatte einen tollen Tag beim Wandern in der Wüste, was fehlt mir das!

[Geärgert] ein Autofahrer in Jerusalem hat mich (ich hatte grün) fast überfahren, dann fängt er an mich anzuschreien, ich pöbel natürlich zurück und dann steigt er doch tatsächlich aus..gut, dass ein Polizist schon sehr aufmerksam geschaut hat, aber also, nee.

[Gewünscht] ich wäre gerne noch nach Petra gefahren, aber das ist verrückt teuer.

[Gekauft] Lebensmittel, Bus-/Bahntickets (also das Übliche) 🙂

[Beauty] Beauty Oil von Etos!

Nein, ich habe wirklich keine Ahnung warum, aber als ich aus dem Flugzeug (Amsterdam – Tel Aviv) stieg, schrie meine Haut nur so nach Feuchtigkeit. Dabei hatte ich durchaus Creme im Handgepäck dabei und diese auch großzügig benutzt. Gut, meine Haut findet Fliegen per se doof und zickt gerne rum. Also kaufte ich am nächsten Tag gleich eine Feuchtigkeitsmaske. Aber nein, auch die half nichts, meine Haut fühlte sich gruseligst trocken an und begann sich zu schuppen. Das hatte ich so noch nie erlebt und fing doch ein wenig an zu paniken. Ein Serum hatte ich zwar dabei, doch war das nicht intensiv genug und so schlug ich schließlich bei dem Beauty Oil von Etos zu. Lustigerweise stammt die Marke aus den Niederlanden, ich habe sie in Israel erworben, weil sie einfach am günstigsten war (und ich wohl in Zukunft auch nicht mehr über sie stolpern werde).

Drinnen ist Arganöl sowie Olive und normalerweise lieben meine Haut und meine Haare diese Kombination. Das Beauty Oil kommt in einer schönen Glasflasche mit Pipette daher, wodurch das Dosieren sehr leicht fällt. Man kann es sowohl für Haare als Haut anwenden und hätte ich aktuell trockene Spitzen, wäre es da über Nacht auch schon drinnen. Aber so war es nur meine Gesichtshaut, die mir Sorgen bereitete.

Morgens und abends nach der Reinigung trug ich es vor Augen-/Gesichtscreme auf und manchmal auch zwischendurch. Die ersten 2-3 Tage sah ich keine sonderliche Verbesserung, meine Haut atmete das Öl aber nur so ein. Wie so ein richtig trockener Schwamm. Nach 4-5 Tagen sah ich zum Glück eine Verbesserung, die trockene Haut (besonders um die Nase herum und an den Lachfalten) verschwand langsam, dafür kamen nun drei Pickel, denen es wohl zu ölig wurde. Aber da meckere ich nicht, mit Pickeln kann ich umgehen, nur mit dieser verrückt trockenen, spannenden und sich einfach falsch anfühlenden Haut nicht. Jetzt rudere ich etwas zurück und nutze es „nur“ morgens und abends, solange ich in Israel bin. An der „Meeresluft“ hier in Tel Aviv kann es nicht gelegen haben, meine Haut findet Meer nämlich toll. Normalerweise.

Wenn ich zurück in Deutschland bin, wird es dann nur noch abends benutzt, denn es ist verdammt reichhaltig und pflegend. Überpflegen will ich meine „normalerweise“ nicht sonderlich trockene Mischhaut nämlich auch nicht. Aber als SOS-Helfer hat sich das Beautyöl sehr gut geschlagen, danke Etos. Hätte ich das doch schon gewusst, bevor ich in Amsterdam in den Flieger gestiegen bin, dann hätte ich dich noch vor Ort kaufen und während des Fluges auf mich tropfen können 😉

Hattet ihr nach einem Flug (Klimawechsel) auch schon einmal mit enorm trockener Haut zu kämpfen? Wie habt ihr sie wieder in den Griff gekriegt. Eigentlich reichte mir da immer eine Feuchtigkeitsmaske, ich hoffe, meine Haut wird mit dem Alter nicht zickiger..hmpf.

[Lesenswert] A Handful of Rice – Kamala Markandya

Zwei Dinge freuen mich besonders: wenn ich englischsprachige Bücher in öffentlichen Bücherschränken finde und wenn diese dann noch von indischen Autoren sind oder zumindest thematisch Indien behandeln. Als ich A Handful of Rice von Kamala Markandhya fand, war ich also doppelt glücklich und habe das Buch genutzt, um meine Flixbus-Reise nach Düsseldorf angenehmer zu gestalten 🙂

Worum geht’s Ravi zieht es – wie so viele Jugendliche in Indien – in die Stadt und er lässt seinen Vater im Dorf zurück. Dort angekommen, schlägt er sich zunächst mit kleinkriminellen Jobs durch, bis er betrunken versucht, bei der Familie des Schneiders Apu einzubrechen. Es entsteht eine Beziehung zwischen der Familie und ihm, die schließlich immer enger wird, da er sich in die jüngere Tochter Nalini verliebt.

Wie ist’s Ich finde nicht, dass es sonderlich großartig geschrieben ist, um heute einmal negativ zu starten. Es ist nicht spannend, die Schreibart aber auch nicht poetisch, es wird vielmehr knapp heruntererzählt, was passiert. Emotionen findet man hier wenige und Empathie konnte ich für die verschiedenen Charaktere auch nicht entwickeln. Aber es ist ein sehr gutes Portrait einer indischen (Groß-)Familie, die mit dem Überleben kämpft, ihren Alltag gestaltet und immer wieder vor neue Hindernisse und Katastrophen gestellt wird.

Somit finde ich das Buch vom thematischen Aspekt her dennoch sehr gelungen, da Armut sehr facettenreich portraitiert wird. Oftmals habe ich auch gedacht „ja, stimmt, so haben mir das Freunde in Indien erzählt“ oder Episoden gelesen, die ich selbst schon beobachtet habe. Kamala Markandayw wird aber für ihren Schreibstil gepriesen und da kann ich nicht mitmachen, denn den fand ich leider schwach. Wenn ihr aber ein sehr realistisch geschriebenes Familienepos (auf dafür verdammt wenigen Seiten) lesen wollt, welches im städtischen, indischen Unterschichtenmilieu spielt, dann ist das euer Büchlein. Ich will definitiv noch Nectar in a Sieve von ihr lesen, welches schon 1955 erschienen ist und enorm gefeiert wurde.

Kennt ihr zufällig etwas von der Autorin, vielleicht ja sogar a handful of rice? Wie hat es euch gefallen? Welche indische, gerne zeitgenössische Schriftstellerin neben Arundhati Roy könnt ihr mir empfehlen?

[Fashion] Diese Trends dürft ihr 2019 nicht verpassen!

Es ist schon wieder Mitte Februar und langsam sind wir alle auch gedanklich im Jahr 2019 angekommen. Das ist die perfekte Zeit, um sich ausführlich mit den Modetrends des Jahres zu befassen. Denn 2019 hält für Modeliebhaber so einiges bereit.

Die Farben und Muster

Farbe bekennen

Besonders beliebt in diesem Jahr sind bunte Farben. Grün, Pink, Orange, Kobaltblau und Gelb sind unverzichtbar und bringen Freude in den Alltag. Sätze wie „Gelb steht mir nicht“ gehören der Vergangenheit an. Denn Gelb ist nicht gleich Gelb. Kaum eine Farbe hat so viele unterschiedliche Nuancen! Der Ton ist aus unseren Kleiderschränken in diesem Jahr nicht wegzudenken. Wer trotzdem lieber gedecktere Farbtöne mag, kann sich gerne an der gesamten Pastellfarbpalette bedienen. Alternativ sind die verschiedenen Weißtöne sehr beliebt.

Colorblocking

Ja, ihr habt richtig gelesen. Der Trend des Colorblockings ist zurück. Damit der Look nicht zu schrill wirkt, solltet ihr euch auf zwei Farben beschränken, die am besten aus einer Farbfamilie stammen. Es geht beim Colorblocking nicht darum, wahllos verschiedene Farben zu tragen. Wählt beispielsweise ein pinkes Shirt und kombiniert eine rote Jacke dazu. Optimal ist es dann, das Unterteil schlicht und in gedeckteren Farben zu halten, damit euer Modegeschmack noch weiter hervorsticht.

Mustermix

Nicht nur Farben werden in diesem Jahr wieder freier kombiniert. Auch der Mustermix feiert ein Comeback. Weniger ist bekanntlich mehr und das trifft auch auf diesen Fashiontrend zu. Durch Farbakzente wird ein harmonisches Bild erzeugt. Außerdem ist es eine gute Hilfe, sich an die 60-30-10 Regel zu halten. Maximal drei Muster sollten miteinander kombiniert werden und diese jeweils 60, 30 und 10 Prozent des Outfits ausmachen. So wird eine Übertreibung vermieden und ein stimmiger Look erzeugt.

Kreative Prints und Muster

Wer sich modisch immer lieber ein wenig zurückgehalten hat, bekommt 2019 die Chance dazu, etwas Neues auszuprobieren. Neben des Colorblockings und Mustermixes sind gebatikte Muster und der Animal Print sehr begehrt. Zebra, Schlange und Leoparden gehören zu den Favoriten. Zusätzlich bleiben auch die Glencheck Muster modern. Diese sind feine Karomuster, die auf größere Karos treffen. Auf den ersten Blick wirkt es dadurch so, als ob ein großes luftiges Karo auf einem kleinen, detaillierten liegt. Auch begehrt sind Häkelstrick Muster.

Die Hosentrends

Marlenehosen

Bewegungsfreiheit und Wohlfühlen in der Lieblingsjeans bleiben wichtig. Es ist nicht verwunderlich, dass neben stylischen Overalls den Marlenehosen eine große Beliebtheit zugesagt wird. Die Hosen haben einen Taillenbund und Bügelfalten und wirken dadurch sehr elegant. Der weite Schnitt an den Beinen macht die Hosen sehr bequem.

Cargohosen

Passend zu angesagten transparenten Oberteilen sind Cargohosen. Das Erkennungsmerkmal dieser Hosen sind aufgesetzte oder aufgenähte Seitentaschen. Besonders beliebt sind die Hosen im High Waist Schnitt und im angesagten seidigen Stoff.

Der Klassiker

Optimal für den Alltag und in ihrer Beliebtheit ungeschlagen bleibt die klassische Jeans. Denim Styles gehören als bleibende Favoriten weiterhin zu den Trends des Jahres. Die Waschungen, Längen und Schnitte sind variabel und auch ein Hinblick auf die Materialien und die Herstellung lohnt sich. Hosen von Angels Jeans sind ausgezeichnet für jeden Tag und das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für sich. Aufgepeppt werden viele Jeans durch einen stylischen Galonstreifen oder ausgefranste Nähte.

Radlerhosen

Besonders häufig wird uns die Radlerhose begegnen. Sie galt lange Zeit als schwer kombinierbar, doch mit der richtigen Bluse oder einem Blazer lassen sich gute Looks mit hohem Wiedererkennungswert stylen.

Accessoire Trends

Federn soweit das Auge reicht

Auf der Suche nach modischen Accessoires werdet ihr sehr häufig über Federn stolpern. Ob an Ohrringen, Taschen oder als Kopfschmuck: Federn gehören in diesem Jahr einfach dazu.

Die Taschen

Angesagte Muster wie der Animalprint lassen sich auch auf den Taschen wiederfinden. Große XXL Taschen (wie meine Sara Berlin von Fritzi aus Preußen) sind nicht nur praktisch, sondern liegen auch absolut im Trend. Da der Retrostyle 2019 sehr beliebt ist, sind Mini-Clutches mit Henkel und Bauchtaschen sehr wichtig.

Das Fazit

Ob knallige Farben, bequeme Hosen oder interessante Muster, in diesem Jahr ist für jeden etwas dabei. Sicher ist, dass 2019 eine große Auswahl an Styles und Looks bietet, welche an Vielseitigkeit gar nicht übertroffen werden können.

[Reisen] 10 Dinge, die mich in Tel Aviv überrascht haben!

Aktuell reise ich noch durch Israel (laaaaanger Blogpost kommt Ende Februar), aber ich dachte mir, ich schreibe mal zehn Dinge auf, die mich in Tel Aviv überrascht haben. Vorneweg muss ich aber sagen, dass ich mich wie immer nicht vorher schlau gelesen habe, wenn ich in ein neues Land reise, sondern alle Eindrücke unvoreingenommen aufsaugen will. Da gibt es dann natürlich immer wieder ein paar „Aha“-Erlebnisse und die teile ich nun mit euch!

1. Wow, ist hier grün!

In meiner Vorstellung lag Tel Aviv zwar am Meer, war aber irgendwie sandig und trocken. Was es so absolut nicht ist! Die Stadt besteht nur so aus Parks und Alleen, es wachsen die wundervollsten Pflanzen, Bäume und auch Kakteen, es blüht und fühlt sich irgendwie fast tropisch an. Dazu kommen dann noch angelegte Parks und man kann keine zehn Minuten laufen, bis man an irgendeiner Grünfläche vorbeikommt.

2. Hund & Katze kann jede Stadt, hier regieren Fledermäuse!

Tel Aviv ist die Hauptstadt der Hunde(besitzer), in keiner anderen Stadt leben so viele Hunde! Straßenhunde habe ich dafür noch gar keine getroffen, aber viele, viele Katzen. Welche jedoch alle gut genährt sind, keine Angst. Was mich aber sofort fasziniert hat, ist, dass mitten in der Stadt (ich wohnte am Habima Platz) riesige Fledermäuse leben. Und zwar nicht 1-2 Stück, nein ganze Schwärme bevölkern die riesigen Bäume und ach, hier hätte ich so gerne eine richtige Kamera gehabt, mein Handy konnte da keine gute Aufnahme hinkriegen. Zwar habe ich gehörigen Respekt vor Fledermäusen, aber wenn ich meine Haare zusammen habe, sehe ich ihnen gerne beim Herumflattern zu.

3. Nee, geboren bin ich hier nicht!

Natürlich kam ich während meines Aufenthaltes mit vielen Menschen ins Gespräch, aber lustigerweise war nur einer in Tel Aviv geboren. Die meisten kommen nicht einmal aus Israel, haben zwei Pässe und leben mal hier und mal in der ehemaligen Heimat (gerne UK und Australien). Mit meiner deutschen Nationalität konnten einige Menschen (leider, verständlicherweise) so gar nichts anfangen, somit sagte ich meist, mein Akzent stamme aus den Niederlanden oder der Schweiz. Es waren sehr spannende Lebensgeschichten, die ich zu hören bekam und die Gründe, wieso man nun in Tel Aviv lebte.

4. Vegan? Gar kein Problem!

Oftmals habe ich es beim Reisen schwer, etwas veganes zu finden. Tel Aviv ist neben der Hunde, auch noch die Hauptstadt der Veganer. Wobei viele Gerichte per se schon vegan sind (Falafel! Hummus!) und gar nicht groß geändert werden müssen. Aber meist gibt es eine vegane Alternative, wenn das eigentliche Gericht Tier in irgendeiner Form enthält. Im Grunde findet man hier aber auch alles, was das Herz begehrt, von der argentinischen Bäckerei bis hin zur koreanischen Café.

5. Boah, ist das teuer hier.

Warum ich mir einredete, dass Israel preislich irgendwie in Asien liegt..gute Frage. Nein, hier ist alles, wirklich alles verdammt teuer. Ob im Supermarkt, am Straßenstand (Falafel für 7€), ein Zugticket oder im Hostel (Mehrbettzimmer ab 20€), mein Geldbeutel wimmerte hier täglich. Dabei war ich doch letzten Monat erst in London und fast an das Preisniveau gewöhnt, aber ich dachte, wenn ich hier auf den Markt gehe, kann ich handeln und bekomme günstig Obst und Gemüse, Fehlanzeige.

6. Museum umsonst? Wo gibt es das denn!

Hier war ich ebenfalls von den letzten Ländern verwöhnt, wo die Museen umsonst, manchmal umsonst oder eben günstig waren. Hier legt man locker seine 10€ hin, wenn man z.b. ins Kunstmuseum will und ich finde leider, dass hier das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Umsonst gesehen habe ich lediglich das Ben Gurion Haus und somit waren meine Entertainment-Ausgaben definitiv höher wie in London und Mexiko City.

7. Schönes, kaltes Meer.

Ok, das liegt an der Jahreszeit und an meiner Empfindlichkeit, somit meckere ich gar nicht, aber hui ist das Mittelmeer aktuell noch kalt. Dazu geht hier ein stetig rauer Wind und somit ist statt schwimmen lieber surfen angesagt. Wobei an den Stränden überall Warnschilder wegen gefährlichen Strömungen sind und jedes Jahr Menschen verunglücken – somit saß ich nach einem einzigen Wasserkontakt lieber mit Buch am Strand.

8. Tel Aviv liebt Bücher!

Mein Herz hupfte, als ich ständig an öffentlichen Bücherschränken vorbeilief. Zwar ist der Großteil auf hebräisch, aber man findet auch einige englischsprachige Bücher. Schön gemacht ist, dass es immer noch bequeme Sitzgelegenheiten gibt, sodass man sich gleich eine Auszeit gönnen kann. Buchgeschäfte gibt es ebenfalls sehr viele und besonders der Flohmarkt in Jaffa hat mich zum Stöbern gebracht.

9. Sieht ja aus wie Dubai..und Dessau!

Dass Tel Aviv modern ist und Hochhäuser hat, das habe ich mir gedacht. Dass diese aber so fancy und außergewöhnlich vom Design her sind, hat mich umgehauen. Teilweise kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus und wurde sehr an Dubai erinnert. Dies kollidiert dann mit der „White City“, wie der Stadtteil voller Bauhaus-Architektur genannt wird. Ich mag den Stil sehr gerne, zum Ansehen, nicht zum Drin-Leben und hatte auch dort meine Freude..aber das ist doch ein starker Kontrast und hatte mit meinem Tel Aviv Bild (welches ich eher in Jaffa und im Bezirk Florentin fand) nicht viel zu tun.

10. Die Sache mit dem Sabbat.

Was war ich gespannt, wie genau ein gelebter Sabbat aussah. Ich habe das zwar in Brooklyn schon etwas kennengelernt, aber in Tel Aviv ist das natürlich etwas ganz anderes. Dachte ich. Erwartet habe ich, dass die Stadt freitags absolut verrückt ist und jeder alles bis nachmittags erledigt und dann „ruht“. Sabbataufzüge habe ich sofort kennengelernt, aber sonst ist eher wenig mit Ruhe. Viele Geschäfte schließen am Nachmittag, aber nicht gerade wenige sind durchgehend geöffnet und somit „ruht“ die Stadt nicht wirklich. Man bevölkert den Strand und genießt das Leben, kann notfalls aber auch samstags noch einkaufen. Am Sabbat isst man gerne Barches, geflochtenes Brot, und oh ist das lecker; hier muss ich sagen, dass ich wirklich traurig war, dass ich dies nicht auch unter der Woche gefunden habe.

Wenn ihr wollt, könnt ihr auf Instagram genau verfolgen, wo ich gerade in Israel unterwegs bin und vielleicht habt ihr ja noch einen Reise- oder Essenstipp für mich, was ich unbedingt erlebt haben muss? Seid ihr schon einmal in Tel Aviv gewesen? Wie hat es euch gefallen?

[Beauty] Time to Relax Tuchmaske von You Lacura!

Meine Mama brachte mir vor kurzem einen 3er-Pack Time To Relax Tuchmasken von You Lacura mit und ich musste erst einmal googlen, um herauszufinden, dass dies eine Eigenmarke von Aldi ist. Persönlich habe ich bei diesem Discounter noch nie im Pflegebereich gestöbert, da war ich bisher eher auf Lidl fixiert. Aber gut, ich probiere immer gerne neue Dinge aus und wenn es dann noch eine Tuchmaske ist, doppelt hui! 🙂


Das Internet will mir partout keinen Preis verraten, somit sage ich einfach mal, dass diese 3x33g bestimmt nicht allzu teuer waren – vielleicht um die 3€? Dafür gibt es drei einzeln verpackte, aus 100% biologisch abbaubaren Bambusfasern bestehende, Tuchmasken, welche wirklich schwarz sind. Ich war kurz irritiert, da ich natürlich nicht gelesen, sondern gleich aufgerissen habe und dann plötzlich schwarz sah. Diese Farbe soll wohl auf den in der Maske enthaltenen schwarzer Tee Extrakt sowie die Bambuskohle hinweisen. Da man seine Haut entspannen soll, ist auch noch ein feuchtigkeitsspendendes Serum enthalten. Mit Glück soll dies ein mattierendes Hautbild erzeugen.

Wie bei jeder Tuchmaske sollte man sein Gesicht vorher reinigen, wir wollen ja mit einem möglichst sauberen Canvas starten. Die Maske selbst lässt sich gut entnehmen, passt halbwegs gut auf mein Gesicht, ist mit Feuchtigkeit durchtränkt, allerdings läuft sie mir nicht den Hals hinab (Pluspunkt.). Man soll sie 15 Minuten einwirken lassen, ich hatte sie einfach so lange drauf, bis sie sich an einigen Stellen „trocken“ angefühlt hat. Während der Anwendung kribbelte meine Haut an einigen Stellen, was jetzt nicht schlimm war, aber etwas ist, was mir nur sehr selten passiert. Nach der Abnahme soll man die Reste in die Haut einmassieren und das war hier wirklich noch verdammt viel Serum.

Direkt nach der Anwendung war meine Haut etwas gerötet, entspannt und super hat sie sich nicht angefühlt. Eher so, als ob eine künstliche „Schleim“-Schicht auf ihr liegt und so sehr ich da auch einmassiert habe, dieses Gefühl ging nicht weg. Ich empfand es als so unangenehm, dass ich wenige Stunden später einfach geduscht habe und es so abgewaschen habe. Meine Haut hat sich danach weder klarer, noch mattierter, noch irgendwie anders im positiven Sinne angefühlt. Am nächsten Tag bekam ich dann prompt einen Pickel.

Nein, diese Tuchmaske sagt mir so gar nicht zu. Meine Haut mag sie nicht und ich mag nicht das Gefühl, welches sie mir hinterlässt. Da ich keinen positiven Effekt erkennen kann, werde ich wohl auch in Zukunft die Hände von Aldi und Gesichtspflege lassen. Habt ihr vielleicht bessere Erfahrungen gemacht?

Sunday again.

[Gesehen] The Good Doctor; Good Trouble; Grey’s Anatomy

[Gelesen] The Corrections – Jonathan Franzen

[Gehört] Meeresrauschen

[Getan] Tel Aviv entdeckt; spannende Leute getroffen; viel leckeres gegessen; geplant, was ich die nächste Woche in Israel mache

[Gegessen] Hummus; Falafel; Pitabrot; Sesamringe; Orangen; Oatmeal; Majadera; Granatäpfel

[Getrunken] Kaaaaaaffee; schwarzer Tee mit Milch; Mangosaft

[Gedacht] Sonnenschein ist instant happiness

[Gefreut] Dass ich einen Strand vor der Tür habe

[Geärgert] Baulärm (was ok ist, aber nicht bis 11 Uhr nachts)

[Gewünscht] ein feststehendes Prüfungsdatum

[Gekauft] Lebensmittel

[Reisen] Stopover in Amsterdam!

Amsterdam ist eine Stadt, die ich seit Urzeiten schon erleben mag. Aber irgendwie ist immer der Wurm drin und wir kommen nicht zusammen. Normalerweise wäre ich auch jetzt im Winter nicht auf die Idee gekommen, doch während ich nach Flügen nach Tel Aviv suchte, stolperte ich über eine sehr günstige Variante mit KLM. Von Frankfurt nach Amsterdam, 10 Stunden tagsüber Aufenthalt in Amsterdam und dann abends entspannt weiter nach Tel Aviv. Für insgesamt 80€. Das war für mich dann doch etwas zu schicksalhaft, um es auszuschlagen und somit habe ich es endlich in die niederländische Metropole geschafft. Die verdammt kalte und regnerische, aber wir meckern nicht, denn ich habe endlich Amsterdam gesehen, wooohooo!

Von Schipol kommt man geschwind mit dem Zug zum Hauptbahnhof und somit habe ich dies auch getan. Ich kaufte mir gleich ein Hin- und Rückticket für 9€ und war keine 20 Minuten später mitten in der Stadt. Da ich einen Rucksack und Handgepäckskoffer hatte, habe ich diesen direkt im Hauptbahnhof in einem Schließfach eingeschlossen. Was mich noch einmal 7€ gekostet hat, leider gibt es hier keine Stunden-, sondern nur Tagestarife. Aber gut, für insgesamt 16€ hatte ich nun Hin- und Rückfahrt sowie mein Gepäck los 🙂 Der Bahnhof an und für sich ist schon ein sehr sehenswertes Gebäude und kaum verlässt man ihn, sieht man schon ein wunderbar klischeehaftes Stadtbild mit Grachten und Kirchen 🙂

Ich lief die sehr bekannte und somit gut bevölkerte Damrak entlang und musste natürlich gleich mal die vielgelobten Fritten von Manneken Pis probieren. Welche absolut in Ordnung, aber nicht unsagbar gut waren, die vielen verschiedenen Soßen hingegen waren ein kleiner Traum und ich habe mich etwas durchprobiert. Futternd lief ich durch die Fußgängerzone und ließ mich etwas treiben – in der Gegend gibt es aber eigentlich nur wohlbekannte Shops sowie viel zu essen. Da ich kein Interesse am Einkaufen hatte, ging es nun weiter zum Königlichen Palast, den ich mir jedoch nur von außen ansah. Auf dem Platz steht ebenfalls noch die neue Kirche, ein National Monument und Madame Tussauds. Da es anfing zu regnen, lief ich zum Stadtarchiv, welches eine kostenlose Ausstellung über Amsterdam hat. Das Gebäude an sich ist schon sehenswert, die Geschichte der Stadt gut aufbereitet und sie haben sogar ein Kino, wo ich mir einen Film mit Zeitzeugen ansah. Ein nettes Cafe gab es ebenfalls und somit wartete ich hier, bis der Regen etwas nachließ.

Hauptaktivität für mich war, die Stadt etwas zu „fühlen“ und somit lief ich an vielen Grachten entlang, sah in die kleinen Seitenstraßen und entschied mich gegen jedes große Museum. Denn das hätte mich einfach zu viel Zeit gekostet und hetzen will ich mich nicht – zum Glück sah ich einige tolle Werke von Van Gogh vor Kurzem in London. Am Anne Frank sowie Rembrandt Haus lief ich ebenfalls vorbei und nach etwa 17 Kilometern brauchte ich doch eine Stärkung. Ein Freund empfiehl mir die Kekse von Van Stapele und diesen Tipp muss ich euch weitergeben. Allein der Geruch! Da lief einem schon das Wasser im Mund zusammen, obwohl man noch nicht einmal im Laden, sondern in der Schlange auf der Straße stand. Achja, kauft auf jeden Fall mehr als ein oder zwei Kekse, das erspart euch, noch einmal vorbeizulaufen! Ansonsten könnt ihr – wenn ihr denn wollt – in vielen Geschäften auch eine kleine Käseprobe machen und herausfinden, welcher euch besonders gut schmeckt.

Nicht weit entfernt vom Bahnhof befindet sich die Basilika des Heiligen Nikolas, die ich mir von innen anschaute und mich dann auf den Weg zur öffentlichen Bibliothek machte. Von deren Panorama-Restaurant soll man einen tollen Blick auf die Stadt haben, aber leider ist die Terrasse im Winter geschlossen und die Fenster eher schmutzig. Aber ein wenig Aussicht konnte ich doch noch genießen und ein wenig in der Bibliothek stöbern. Man braucht keinen Ausweis, sondern kann sich einfach so darin aufhalten, es gibt wieder ein Cafe und sogar gutes Wifi. Leider wollte das Wetter wirklich nicht, denn mein Plan war, noch eine der kostenlosen Fähren vom Hauptbahnhof nach Overhoeks zu nehmen, mir das Filmmuseum anzusehen sowie einen schönen Blick auf die Stadt zu erhaschen. Aber all das bestätigt mich nur darin, dass ich vielleicht zur Tulpensaison noch einmal kommen muss!

Das sind jetzt vielleicht nicht die typischen Tipps, was man an einem halben Tag in Amsterdam machen sollte, aber ich hatte Spaß. Und weiß jetzt, dass die Stadt neben Rembrandt noch von booking.com beherrscht wird, die hatten irgendwie überall ihre Büros. Bevor es zurück zum Flughafen ging, war ich noch beim niederländischen Aldi und kaufte mir ein paar Snacks, aber die hätte es gar nicht gebraucht, denn KLM hatte bei dem billigen Flugpreis sogar noch Essen an Bord dabei und so genoß ich kurz nach 22 Uhr noch Gemüse-Pasta, Salat und Karottenkuchen. So kann die Anreise nach Tel Aviv doch ablaufen, oder? Und was habe ich mich gefreut, als ich dort dann morgens um 3 endlich meinen Wintermantel öffnen (nicht ausziehen) konnte 🙂

Seid ihr schon einmal in Amsterdam gewesen oder wollt ihr demnächst hin? Habt ihr einen Tipp, was man unbedingt erleben sollte?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke unterwegs!

Aktuell bin ich in Tel Aviv unterwegs, einem Paradies für vegane Küche (und für mich als Falafel-Liebhaber sowieso), aber heute kommen erst einmal Bilder von Deutschland, den Niederlanden und nur meinen ersten Tagen hier 😉

Beginnen wir mit diesem gigantischen vegetarischen Thali, welches ich in Düsseldorf im Restaurant Taj Mahal gegessen habe. Nach einem verdammt langem, anstrengenden Tag in der Kälte war das genau das Richtige…und hat mir erneut bewusst gemacht, wie sehr mir Indien fehlt. Bei McDonalds habe ich die Röstisticks versucht, aber ich bleibe hier lieber bei Kaffee. Sehr lecker waren meine Veggie Enchiladas, wobei auch diese mich wiederum Mexiko haben vermissen lassen. Wie auch beim indischen Essen tut der Preis in Deutschland nämlich meist weh. Zuhause bin ich weiterhin faul und versuche, so wenig Zeit wie möglich mit der Essenszubereitung zu verbringen – Brot mit Hummus und Salat ist hier weiterhin mit Favorit!

Beim Bäcker gab es Zitronenkuchen, welchen man statt per Stück nach Gramm bezahlen musste..das hatte ich bisher auch noch nie. Da ich in Deutschland viel zwischen Krankenhaus und Wohnung gependelt bin, gab es meist etwas unterwegs zum Essen: Veggie-Curry beim Thai, dann Tofu mit Gemüse beim Chinesen und Falafel sind es geworden. Würde beziehungsweise wird es definitiv alles wieder geben!

Ich flog zum ersten Mal mit KLM und hatte bei dem enorm billigen Preis so gar keine Erwartungen. Dass ich dann von Frankfurt nach Amsterdam sogar Kaffee und (verdammt leckeren) Kuchen bekam, hat mich sehr glücklich gemacht. In Amsterdam gab es dann auf Empfehlung eines Freundes Kekse von Van Stapele und oh, die müsst ihr probieren. Da ist man im 7. Kekshimmel! Ansonsten gab es noch langweilig Kaffee bei Starbucks zum Aufwärmen (und Internet-Nutzen) und diese komischen Nutella B-Ready-Sticks, die man aktuell umsonst testen kann. Ich fand den Keks lahm und den Nutella-Anteil zu viel..näää.

KLM hat mich dann erneut glücklich gemacht, von Amsterdam nach Tel Aviv bekam ich nicht nur eine Reihe für mich, sondern auch noch Gemüse-Pasta, Salat und einen Karottenkuchen 🙂 In Insrael bin ich dann erstmal den Backwaren verfallen, wie auch sonst. Cashewnüsse mit Schale, die nach Weihnachten schmecken, gab es auch und in diesen Rotkrautdip könnte ich mich reinlegen..im nächsten Blogpost gibt es dann ein paar mehr Bilder aus Israel! Zwar esse ich viele, aber nicht ausschließlich Falafel und bin hier kulinarisch im Paradies – wäre es nur nicht so verdammt teuer!

Gesund ist anders, aber ich komme brav auf meine fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei das manchmal etwas tricky ist, wenn ich den ganzen Tag am Reisen bin. Gut, dass ich aktuell ständig Mangosaft trinke, das zählt ja auch, irgendwie! Wenn ihr einen Essenstipp für Israel habt, was ich unbedingt probieren muss – her damit!