Nachdem mir meine Tinnitus-Medikamente so dermaßen auf den Magen geschlagen haben, gab es in den letzten zwei Wochen eher weniger Dinge, auf die ich stark Lust hatte, sondern eben einfach nur was zu essen, obwohl mir übel war. Was dann manchmal in sehr langweiligen, redundanten Mahlzeiten endete, da es mir „egal“ war oder in ungesundem Kram, den ich aber immerhin ohne übermäßige Übelkeit futtern konnte. Jetzt geht es zum Glück aber wieder bergauf, ich habe wieder Appetit und Lust sowie den Drang, gesunde Sachen in meinen Körper zu lassen.



Wenn es schnell gehen muss, gibt es aktuell wieder vermehrt Nudeln mit grünem Pesto und Tomaten, da das immer sehr satt macht und von innen wärmt. Wobei mir Baumkuchen definitiv besser schmeckt, jetzt will ich ihn aber noch mit einer dunklen Schokoladenschicht versuchen, um den ultimativen Vergleich zu haben. Ofengemüse mit Räuchertofu ist auch immer schnell gemacht, natürlich kommt da ganz classy noch viiiiiel Ketchup und Salz drauf. Sojaghurt mit diversen Körnern und TK-Himbeeren mag ich aktuell immer noch sehr, besonders wenn die Beeren in der Mikrowelle heiß und matschig geworden sind – dann macht das Essen einfach doppelt Spaß!



Zwar frühstücke ich eher selten, aber meine erste Mahlzeit des Tages ist gerne zuckerreduziertes Müsli (von Vitalis) mit Banane, Apfel und einer Menge Zimt und natürlich Haferdrink. Macht ewig satt und geht auch gut mit warmer Flüssigkeit, je nachdem, wie ich drauf bin. Asiatisches Gemüse mit Sojasoße und Reis hatte ich in der klassischen Variante schon lange nicht mehr und somit echt Lust drauf. Neu kennengelernt habe ich die Woche vegetarische Pizza von L’Osteria. Ich kannte die Kette bis dato nicht, wir haben uns dieses Ungetüm zu zweit geteilt und es war verdammt lecker. Knuspriger Teig, keine Unmengen an Käse, sondern Zutaten, die natürlich schmecken und ja, würde ich sofort wieder essen! Meinen Butternut-Squash (aus Mamas Garten, sooooo gut!) habe ich einfach im Ofen geröstet und ihn mit Öl und Kräutern präpariert. Hat mega geschmeckt, nur leider ist es für eine Person etwas doof, wenn man einen ganzen Kürbis essen muss, denn so gab es an dem Tag dann nichts anderes für mich 😉



Ihr merkt, es ist etwas unspannend, denn es gab wieder Tofu, nur diesmal als Kichererbsencurry mit Reis und ebenso wieder meine Nudeln, dieses Mal aber Spaghetti. Zum Aufwärmen zwischendurch hatte ich in den letzten Tagen auch immer mal wieder eine Heiße Tasse Spargelcreme, in welche dann noch bisschen Knäckebrot gekrümmelt wird. Und eine neue, alte Konstante in meinem Alltag sind die Sesamringe vom türkischen Bäcker, da ich aktuell keine 500m entfernt wohne und sie auch noch 23 Stunden am Tag offen haben, ich also einfach immer einen snacken kann.


Suppen, Eintöpfe, eriträisches Essen und die neuen veganen Sachen von Penny (habt ihr sie schon entdeckt?) stehen nun auf meiner Essensliste für die nächste Zeit und ich hoffe, dass ich es endlich hinkriege und bei Baobab (bestes Restaurant in Darmstadt!) vorbeikomme und so eine himmlische vegetarische Essensplatte in mich hineinstopfen kann, bevor Corona vielleicht wieder alles dicht macht. Womit ich keine Probleme habe, ich esse aktuell eh nicht in Restaurants, aber abholen würde ich es doch zumindest einmal gerne..denn das letzte äthiopische Essen gab es für mich in Jerusalem, was schon über ein Jahr her ist und es FEHLT. Worauf habt ihr aktuell Heißhunger? Irgendwas mit Kürbis? 🙂

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