Kategorie: Berlin

Lieblingsorte in Berlin (15): Photography Playground & Hans im Glück

Heute habe ich gleich zwei Lieblingsorte für euch, da einer nämlich leider nur temporär ist. Der Photography Playground (Zinnowitzer Str. 9) ist nämlich nur bis Ende Mai zu erleben. Erleben deshalb, da ihr euch vor Ort kostenlos eine Olympus-Kamera ausleihen könnt und die Ausstellung fotografieren könnt (die Speicherkarte dürft ihr danach mit nach Hause nehmen). Alles wurde natürlich so konzipiert, dass ihr unterschiedlichste Einstellungen der Kamera verwenden könnt/dürft/müsst und fordert euch zum Spielen heraus! Sollte die Schlange allzu lang sein, bringt einfach eure eigene Kamera mit und seht euch die Ausstellung an! Sie ist auf drei Etagen verteilt und das alte, schön ranzige Gebäude bietet auch von sich aus wunderbare Kulissen! Ich bin nicht die begabteste Fotografin und muss gestehen, bin auch meine Canon viel zu gewohnt; somit nicht die schönsten, aber doch mal zwei Bildchen von unserer Tour. Zuviel verraten mag ich dann ja auch nicht, ihr sollt das schon selbst erleben:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir hatten für 1,5 Stunden unseren Spaß (danach sollte man einem anderen Menschen die Chance geben, auch die Kamera zu testen) und ich finde es von Olympus sehr gut, dass man so mal richtig eine Kamera testen kann und nicht nur im Geschäft hin- und herzoomt 😉 Teilweise fand ich die Installationen auch sehr gelungen und konnte neue Inspiration aus ihnen gewinnen!

Wenn ihr danach hungrig seid, habe ich auch meine neue Burger-Liebe in Berlin entdeckt, nämlich Hans im Glück direkt an der S-Friedrichstraße. Der Laden hatte mich schon von seinem Design, man sitzt wie in einem Märchenwald und alles ist einfach zuckersüß eingerichtet.

Hans im Glück Berlin

Dass sie ihre eigenen Soßen haben und diese auf dem Tisch stehen, ist ebenfalls toll und in Deutschland leider nicht allzu gängig. Wir waren vor 17 Uhr da und konnten noch das Mittagsangebot nutzen: Burger eurer Wahl + 4,50€ und dafür bekommt ihr zu dem Burger dann Pommes oder Salat, ein Getränk und einen Cappucchino danach. Für die bei mir dann 13 Euro mit Trinkgeld hatte ich ein wirklich sehr gutes Essen, in angenehmer Atmosphäre, netter Bedienung und wir wurden nie gehetzt, sondern verbrachten dort angenehme 1,5 Stunden. Ich entschied mich für den Teufelsring, wobei die Auswahl wirklich schwierig war; es gab glaube ich um die zehn vegetarischen Burger und einer klang besser wie der andere. Hier hatte ich wirklich die Qual der Wahl! Meinem nichtvegetarischen Begleiter erging es ähnlich *g*

Hans im Glück

Beides sehr empfehlenswerte Orte und zumindest Hans im Glück werde ich wieder mit meinem Besuch beehren; da werde ich wohl Mama hinschleppen, wenn sie mich demnächst besucht 🙂

War zufällig wer beim Photography Playground oder kennt Hans im Glück? Ich habe mal recherchiert, dass das ja eine Kette ist und somit kein berlinspezifisches Ding..es bleibt aber trotzdem in der Lieblingsorte-Reihe. 

Lieblingsorte in Berlin (14) : Museum Neukölln & Gutspark Britz

Das Museum Neukölln stand schon lange auf meiner „to do“-Liste, aber irgendwie konnte ich nie jemanden motivieren, mich dorthin zu begleiten. Jetzt habe ich mich einfach alleine auf den Weg gemacht und es war auch gar nicht so schlimm 😉 Geöffnet ist es Di-So von 10-18.00h und der Eintritt ist kostenlos. Nur für das Museum lohnt sich der Besuch jetzt nicht unbedingt, aber es ist in den Gutshof Britz mit seinem wunderschönen Park und einigen Tiergehegen eingebettet und somit kann man hier gut 1-2 Stunden verbringen (und vielleicht noch ein leckeres Stück Kuchen im Cafe nebenan genießen).

Gutspark Britz

Oben links seht ihr den Gutspark Britz, rechts oben ist das schöne Backsteingebäude, in dem das Museum zu finden ist, unten links ein paar Ziegen und Schautafeln gab es natürlich auch. Das hier ist aber kein Streichelzoo, die Tiere sind wirklich nur zum Anschauen gedacht 🙂 Es ist recht idyllisch, ruhig und es gibt wirklich sehr viele Bänke, auf denen man sich ausruhen und einfach in seine Gedanken abtauchen kann!

Das Museum Neukölln besteht aus zwei Räumen, in einem befindet sich die Daueraustellung, im anderen finden immer wechselnde Austellungen statt. Die Dauerausstellung „99x Neukölln“ zeigt 99 Exponate aus Neukölln, anhand deren dann viel über die Geschichte des Bezirks erzählt wird, aber auch über die damalige Zeit. Es kommen viele Einzelschicksale zur Sprache und es ist durchaus interessant zu sehen, was ein Objekt alles erzählen kann. Die Ausstellung ist medial aufbereitet, es gibt eigentlich keine Schautafeln etc, sondern nur Computerbildschirme, an denen man sich dann die jeweiligen Objekte näher ansehen kann, etwas darüber erzählt bekommt, weiterführendes Material sichten kann und sich durch die Gegend klicken 😉 Ich war samstags bei tollem Wetter da und es war kaum etwas los; bei vielen Menschen könnte es etwas stressig sein, wenn es pro Computer nur zwei Kopfhörer gibt.

Museum Neukölln

Museum Neukölln

Mich hatte besonders die leider am 20.4. endende Ausstellung interessiert (ich war am letztmöglichen Tag da *g*), die sich „All Ladies. Kühe in Europa“ nannte und Fotografien von Ursula Böhmer zeigte. Alle, die ich fragte, ob sie sich mit mir Bilder von Kühen ansehen wollten, gaben mir sehr komische Blicke, aber ganz ehrlich, ich fand sie grandios! So ausdrucksstark, so vielseitig, ich fand es wirklich sehr interessant und machte mein eigenes Ratespiel a la „wo kommt denn diese Kuh wohl her“ 😉

All Ladies Kühe in Europa

All Ladies Kühe in Europa

Entschuldigt die schlechte Lichtverhältnisse, aber das hat wirklich gespiegelt ohne Ende in diesem Raum, was mich selbst sehr genervt hat *g* Aber ansonsten fand ich die Auswahl der Bilder, ihre Komposition und auch die „Scheune“ an sich einen tollen Ort; man hätte die Bilder nur vielleicht ohne Glas zeigen sollen oder die Fenster abdecken, so ging etwas Genuss verloren. Empfehlenswert war es aber sehr und sollte wer mal über die Künstlerin stolpern, schaut euch ihre Sachen an!

Da das Museum wirklich nicht allzu groß ist, schlenderte ich dann noch etwas durch den Gutspark und schaute mir u.a. das Schloss Britz von außen an. Leider konnte man das nicht besichtigen, es hatte aber wohl auch ein Restaurant, in das ich hätte gehen können. Aber da alleine ins Restaurant nicht unbedingt meines ist, habe ich mich stattdessen mit einem Buch in den Park gesetzt und den Schlossblick genossen.

Schloss Britz

Ich würde das Museum Neukölln und den Gutspark jetzt nicht auf die „to do“-Liste setzen, wenn ihr zwei Tage in Berlin seid und alles sehen wollt, so atemberaubend ist es nicht. Wenn ihr Berlin aber schon etwas kennt, euch vielleicht für Neukölln interessiert oder ein wenig „Landlluft“ nicht weit entfernt von der U-Bahn schnuppern wollt, kann ich euch diesen grünen Flecken empfehlen. Mich hat es gefreut, dass ich mich endlich aufgerafft habe und es mir angesehen habe 🙂 Da die Kühe nun wieder auf der Weide stehen, eröffnet ab dem 16.5. die neue Ausstellung „Mythos Vinyl. Die Ära der Schallplatte“, was für den ein oder anderen bestimmt auch interessant ist!

Wenn ihr auch Lieblingsorte in Berlin habt, könnt ihr mir die sehr gerne verraten, dann schaue ich mir die auch mal an. Oder aktuell suche ich tolle Sachen in Zürich, da fahre ich Ende Mai nämlich hin und weiß so gar nicht, was ich da machen soll 😉

Lieblingsorte in Berlin (13): Medizinhistorisches Museum der Charité

Seit einigen Jahren schon steht das Medizinhistorische Museum der Charité auf meiner to-do-Liste und endlich habe ich es geschafft 🙂 Es ist bisher nicht etwa an komischen Öffnungszeiten (ganz im Gegenteil, die sind toll: Di-So 10-17.00h und Mi&Sa sogar bis 19.00h) gescheitert, sondern schlichtweg an meinem miesen Zeitmanagment und mangelnder Motivation. Wer sich mal ein etwas anderes Museum ansehen mag, es ist gleich am Berliner Hauptbahnhof (also über die Spree rüber) und kann auch gut mit einem Essen bei Sarah Wiener oder dem Besuch des Hamburger Bahnhofs (der fehlt mir auch noch) verbunden werden!

Medizinhistorisches Museum der Charité Berlin

Der Eintritt beträgt regulär 7€ & ermäßigt 3,50€

Leider kann ich euch jetzt kaum Bilder bieten, da das Fotografieren im Museum verboten ist und ich mich da (bis auf eine Ausnahme) auch brav dran gehalten habe. Auf mehreren Etagen wird u.a. die Geschichte der Charité erzählt und eben die Geschichte der Medizin in Deutschland. Das Museum selbst ist im ehemaligen Institut für Pathologie und ich bekam Gänsehaut, als ich den Hörsaal betrat, in dem Rudolf Virchow einst gelehrt hat. Davon ist nämlich leider nicht mehr allzu viel da, der Saal/die Ruine wird aber noch immer für Veranstaltungen benutzt und somit habe ich davon mal ein Bild gemacht:

Virchow Hörsaal

Sehr schön finde ich, dass in den Ausstellungen immer Einzelbeispiele gezeigt werden und die Medizin so etwas lebendiger wird/ ein Gesicht bekommt. Die Sonderausstellung „Praxiswelten“ thematisiert die Begegnung von Arzt und Patient und wird anhand von einzelnen Ärzten und ihren Notizen dargestellt. Der zeitliche Kontext wird durch Stücke aus dem jeweiligen Alltag hergestellt und gibt dem Betrachter somit ein „rundes“ Bild. Neben den (oft in Latein verfassten) Original-Notizbüchern fand ich vor allem die Tabletten von damals und die „Werkzeuge“, mit denen behandelt wurde, sehr spannend. Von jedem vorgestellten Arzt wurde dann noch einmal ein Patient herausgepickt und seine gesamte Krankengeschichte erzählt. Man konnte hier eine starke Veränderung des Verhältnisses von Arzt und Patient über die Zeit hinweg beobachten – sehr schade ist, dass die Zeit des persönlichen Gespräches immer weniger wird und der Mensch mit Instrumenten einfach „ausgemessen“ wird.

Die Dauerausstellung „Dem Leben auf der Spur“ zeigt zunächst ein Anatomisches Theater mit absolut skurrilen Stücken, die auch in jedem Kuriositätenkabinett hätten stehen können und geht dann in den Seziersaal des Pathologen über. Man bekommt die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen erklärt und kann sehr viel ansehen! Danach folgt die erschlagende Präparate-Sammlung von Virchow, wo ich einige Zeit verbracht habe. Für Leute mit schwachem Magen ist das definitiv nichts, da man Dinge sieht, von denen man echt hofft, dass sie nicht real sind, sondern in irgendeinem Fernsehstudio ausgedacht worden sind. Aber es war auch sehr spannend zu sehen, wie Organe auf verschiedene Krankheiten reagieren und wie z.b. ein Tumor am Herz oder ein Bypass aussehen. Man bekommt hier sehr viel Informationen zu den einzelnen Präparaten und zum Glück waren genug andere Menschen um mich herum, ich bin ehrlich, ich fand es recht gruselig! Im zweiten Stockwerk der Ausstellung wird man „direkt“ ins Labor/in die Klinik gebracht und bekommt wieder anhand von Einzelschicksalen Behandlungsmethoden erläutert. Man steht am Krankenbett/an der eisernen Lunge/ am Maltisch in der (Kinder-)Psychiatrie und liest gespannt den Krankheitsverlauf. Ich habe ja bei jedem gehofft, dass die Behandlung erfolgreich ist und er überlebt hat..was leider nicht der Fall ist.

Insgesamt habe ich zwei Stunden im Museum verbracht, wobei ich fast jede Schautafel durchgelesen und mir auch die meisten Präparate (bei einigen Embryos ging es einfach nicht) angesehen habe. Ein sehr interessanter Besuch und ich habe so etwas auch noch nie in der Form gesehen; die Innen-Einsichten in den eigenen Körper waren enorm spannend und einiges sah doch ganz anders aus wie in meiner Vorstellung. Mein Highlight war aber die Ruine des Hörsaals und ich werde mal schauen, ob es eine Veranstaltung dort gibt, die mich interessiert. Durchaus ein Museum, was ich euch weiterempfehlen kann! 

[Shopping] Tiger-Haul :)

Bei Tiger oder auch Tiiiiiiiiescher (wie der Berliner sagt *g*) finde ich mich häufig, wenn ich eigentlich so gar nichts brauche und/oder schlechte Laune habe 😉 Hier gibt es nämlich u.a. enorm viel Büromaterial und dafür habe ich eine minimale Leidenschaft. Mit ausgefallenen Textmarkern, hübschen Ordnern etc kann man mich sehr glücklich machen. Mein bester Freund kriegt immer kleine Anfälle, wenn ich in einem USA-Urlaub wieder in einem Mega-Staples verschwinde und wie eine Verrückte durch die Gänge flitze und Sachen in den Einkaufswagen (jupps, nicht Korb) werfe. Diese Obsession in Deutschland lebe ich meist bei Tiger aus, wobei ich Glück habe, in Berlin zu wohnen, da es nicht überall Filialen gibt.

Neben Kram für den Schreibtisch gibt es hier auch einfach sehr viel enorm süße Deko, aber auch alles für die restlichen Zimmer der Wohnung, also viele Sachen fürs Bad, für die Küche etc. Es ist quasi wie ein Ikea ohne große Möbel 😉 Die Kette kommt ebenfalls aus Skandinavien und das sieht man einfach. Dieses Mal ging ich hin, um kleine Ostergeschenke zu kaufen..aber leider waren alle Sachen zu groß, um sie im Koffer mit zu meinen Großeltern zu schleppen..und so wurde umgeplant und nur wenig für mich gekauft, aber viiiiel geguckt und gegrinst (würde ich dieses Jahr nicht nach Kanada ziehen, ich hätte vieles mitgenommen *g*). So wurde es dann aber lediglich diese kleine Ausbeute:

Tiger Haul

Zuckersüße Karten kann man immer gebrauchen, es stehen ein paar Geburtstage an und besonders die Eichhörnchenkarte kam bisher immer super an. 3 Stück kosten hier zusammen 1€, was verrückt ist, wenn ihr euch die Preise sonst überlegt, denn die Qualität stimmt und Umschläge sind auch dabei 🙂

Dann habe ich mir dieses bunte Messlöffelset mitgenommen, da ich so etwas schon lange mag (die Blogilates-Koch-Videos haben mich auch damit angefixt; nicht, dass ich die letzten Tage täglich die Bananen-Pancakes esse, jetzt habe ich auch noch tolle Löffel). Gekostet hat mich das Set ganze 2€. Dann habe ich mir noch eine Packung Gojibeeren mitgenommen, da diese in vielen gesunden Rezepten auftauchen und ich sie online immer nur mit vielen Versandkosten gefunden habe. Jetzt kann ich die kleine Packung mal ausprobieren, ob mir das z.b. in meinem Oatmeal zusagt und dann vielleicht eine große Packung kaufen. Die 40g haben mich 1€ gekostet. Vor der Kasse gibt es dann noch eine ganze Reihe Süßigkeiten und äh ja..ich wollte sie doch ausprobieren 😉 Gekauft habe ich mir 2 Packungen Läkerol Rasperry Lemongrass, was Kaudrops sind, die nur mit Stevia gesüßt sind. Wer den Stevia-Geschmack (etwas lakritzig) nicht mag, Hände weg..ich mochte sie von der Konsistenz her allerdings sehr, da man sie wirklich kauen muss und so eine kleine Packung meinen Süßhunger total befriedigt hat. Gibt es in vielen anderen Sorten, aber alle mit Stevia und man kann sich 2 für 1€ aussuchen.

Ein sehr günstiger Einkauf, wie ihr seht und ich war bestimmt eine Stunde in dem Laden und habe mich einfach mit Gucken beschäftigt. So viel tolles Design, lustige Ideen und einfach zuckersüße Dinge, die man verschenken kann. Wenn ihr einen Laden in der Nähe habt, geht mal rein..ich prophezeie euch, dass ihr fündig werdet 🙂

Lieblingsorte in Berlin (12): Das Stasi-Museum

Von August bis Februar wohnte ich nur knapp 10 Minuten zu Fuß vom Stasi-Museum entfernt, was natürlich hervorragend war, um ihm endlich einmal einen Besuch abzustatten. Es liegt zwar weder extrem außerhalb noch ist es schlecht mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln (die U5 hält direkt davor) zu erreichen, aber irgendwie gerät es etwas in Vergessenheit, da es eben nicht inmitten von Museen liegt. Es ist eben im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit beheimatet und dieses Gebäude stand nun einmal nicht mitten in Berlin, sondern eben im Osten 😉

Geöffnet ist es wochentags von 10-18.00h und am Wochenende von 12-18.00h. Ich habe mir alle Räume angesehen und so ziemlich jedes Plakat aufmerksam durchgelesen und war circa 2 Stunden unterwegs. Es gibt allerdings auch noch ein Cafe im Haus, wo man verweilen könnte..aber so alleine wollte ich das nicht (plus hatte ich Joghurt in der Tasche, den ich dummerweise davor gekauft hatte und nun durch die Gegend trug. Die „Garderobe“ im Haus ist nämlich einfach nur ein öffentlich zugänglicher Raum ohne Aufsicht und da wollte ich meine Einkäufe dann nicht stehen lassen). Der Eintritt kostet 5 Euro, 4 wenn ihr Student seid und ist somit sehr im unteren Drittel der Berliner Museumspreise angesiedelt.

Stasimuseum BerlinUnten rechts seht ihr das Gebäude, ich lief erst einmal dran vorbei..sah eben aus, wie eines der vielen Häuser hier, das nicht mehr benutzt wird *g* Ist aber das Museum 😉 Oben rechts ist auch der Raum, der für mich am spannendsten war: das Büro (und die Privaträume) von Erich Mielke. Ich bin ein großer Fan, wenn ein Museum in einem thematisch passenden Gebäude ist und hier hat man das! Es herrschte eine ganz komische Stimmung, man hat die Geschichte eingeatmet und sie angefasst. Auch alle anderen Möbel waren Original, ebenso die (scheußlichen) Teppiche und es sah einfach so aus, wie ich es mir aus meinem Geschichtsbuch her abgeleitet habe, verblüffend! Da nur wenige Besucher hier sind, stand ich teilweise ewig lang alleine in den Räumen und konnte sie auf mich wirken lassen.

StasimuseumEin Großteil der ausgestellten Exponate hat sich natürlich mit dem Spionage-Hilfsmitteln befasst..unten links seht ihr z.b. eine Jacke, die eine eingebaute Kamera hatte. Ich war ganz überrascht, wo man überall Kameras versteckt hat (Briefkästen, Mülltonnen, Vogelhäuser). Stark thematisiert wurde natürlich auch, was mit den Verfolgten geschehen ist und es gibt viele Einzelschicksale, die aufbereitet werden und einen einfach fassungslos zurücklassen. Unten rechts die Casio-Uhren hätte ich am liebsten eingesteckt..aber dafür wird das Museum dann doch zu gut überwacht. Die Kameras überall lassen die Stasi noch ein klein wenig lebendig erscheinen.

Stasi-MuseumDie großen „Aktenschränke“ waren auch beeindruckend, die in vielen Räumen standen und einmal gut gefüllt gewesen sein müssen. Es bleibt einfach doch unvorstellbar, dass dies vor nicht allzu langer Zeit hier Wirklichkeit gewesen ist, wo ich jetzt wohne und frei durch die Gegend laufen kann (NSA ignorieren wir jetzt alle mal *g*). Ebenfalls wurde viel auf das Leben in der DDR eingegangen, auf die Erziehung und die Verbreitung der Ideologie und des Fremdenhasses. Unten rechts z.b. war ein Kartenspiel für Kinder, was sie „richtig“ erziehen sollte. Auch Zeugnisse mit Fach „Kommunistische Erziehung“ konnte man sich ansehen, aber auch viel zum Thema Widerstand. Die Ausstellung ist wirklich gut aufbereitet und bietet mehrere Perspektiven, die man einnehmen kann, um das „große Ganze“ zu erfassen. In Kombination mit den Originalräumen und Originaleinrichtung wirklich gut; zwar museologisch bei Weitem nicht aufgearbeitet, wie ich es in meinem Studium gelernt habe, aber hier passt es einfach und macht den Charme des Museums aus.

Stasi-MuseumIch habe hier einige Dinge gelernt, die mir im Geschichtsunterricht wohl entgangen sein mussten. So z.b. die Tatsache, dass die Zeugen Jehovas auch in der DDR verboten waren und verfolgt wurden (ich dachte, das wäre nur im 3. Reich der Fall gewesen), sie sich aber mit geheimen Treffen über Wasser hielten. Hierzu gab es einige Ausstellungsräume und es war mir wirklich vollkommen neu (ich habe aber ehrlich gesagt, noch nie darüber nachgedacht, da ich mich nicht sonderlich mit Sekten befasse). Es gibt wohl auch ein extra Museum zu dieser Thematik in Berlin..mal sehen, ob ich dazu noch motiviert genug bin.

Alles in allem kann ich den Besuch nur empfehlen, es ist nicht sonderlich zeitraubend, man kann es sich also „zwischendurch“ ansehen und anschließend in Friedrichshain was leckeres essen gehen (vegane Falafeln bei Nil würde ich spontan empfehlen). Es ist ein wenig wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, da es durch den Original-Ort einfach einen ganz spannende Atmosphäre schafft. Von meinen Freunden hier wollte keiner mit, die sind alle noch mit/in der DDR aufgewachsen, aber ich kannte das bisher nur aus Schulbüchern und Filmen, weswegen es ein absolutes „Muss“ gewesen ist. Das Museum wird gerade noch erweitert, erzählte mir der berlin-charmante Ticketveräufer und so werde ich es mir in einigen Jahren definitiv noch einmal ansehen. Auch interessant fand ich, dass die oberen Etagen von Vereinen genutzt werden und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, mich mit meiner „Tanzgruppe“ im ehemaligen Stasi-Ministerium zu treffen..

Also wenn ihr einen Berlinbesuch plant oder hier wohnt und noch nicht genug von der DDR habt, kann ich euch das Museum wirklich empfehlen. Es hat mir viel besser als das DDR-Museum direkt in Mitte gefallen, was irgendwie nach Möbelhaus ausschaut 😉

[Berlin] Mitte – meine neue „Hood“

„Ich will nie in Mitte wohnen, da ist so langweilig und spießig“, waren bisher meine Worte. Ok, das sind sie immer noch, aber ich habe die Wohnung eines Freundes sooo günstig zur Untermiete bekommen, dass ich alle Bedenken (dummerweise) über Bord geworfen habe und nun so richtig in Mitte wohne. Wo der Bus nur alle 20 Minuten hinfährt, man 20 Minuten bis zum nächsten Supermarkt laufen muss und es (bisher) kein schnelleres DLS als 1000 gab (mein Gemeckere hat immerhin funktioniert, ich bekomme am 17. die 50.000). Kein Ort, der mich sonderlich anmacht 😉 Wenn man alt ist, lässt es sich hier aber bestimmt super leben, denn man ist sofort an Spree oder Panke und wirklich mitten in der Natur. Mitten in Mitte, verrückt!

Berlin MitteSieht doch echt aus, als würde ich mitten in der Natur leben, oder? Ich habe das tolle Wetter genutzt und bin mal eine Runde um die Spree gelaufen. Das könnte meine morgendliche Joggingstrecke werden, sollte ich mich doch dazu aufraffen können, mit dem Joggen anzufangen. Eine nette 3km-Runde durch die erstaunliche stille Natur. Es gibt überall viele Bänke, was ich super finde, wenn man unterwegs einmal ausruhen mag und es waren sehr viele Leute draußen unterwegs. Einige haben sogar schon gegrillt 🙂 Ich brauche von meiner Wohnung bis zur Spree übrigens unglaubliche 60 Sekunden, so nah habe ich schon lange nicht mehr an der Natur gewohnt *g*  Mein Buch habe ich dann auf dem Invalidenfriedhof auf einer Bank gelesen, ebenfalls mit Blick aufs Wasser. Klingt befremdlich, haben aber ganz viele Leute gemacht und dort war es schön ruhig. Der Berliner Mauerweg führt hier auch vorbei und man hat noch so einen Grenzposten und einen Teil der Mauer stehen lassen; hier gibt es u.a. ein Denkmal für den ersten Mauertoten und es ist recht interessant gemacht. Falls ihr mal an eine weniger touristische Ecke wollt, der Hauptbahnhof ist circa 15 Minuten zu Fuß von hier entfernt.

BundesnachrichtendienstLaufe ich in die andere Richtung, stehe ich an der Panke (ein Fluss, den ich bis dato nicht einmal kannte und ja, ich lebe schon ein paar Jahre in Berlin *g*). Diese fließt direkt am BND vorbei und ich habe euch mal die „Abhörpalme“ fotographiert. Auch hier kann man schön entlangschlendern, allerdings nur wenige Minuten bis man wieder im Wohngebiet steht. Wo dann so tolle alte Häuser wie dieses stehen, in welchem ein Balzac Coffee ist..hier bekomme ich gerade mein Wlan und recht guten (wenn auch sehr überteuerten) Kaffee her. Hätte man mir mein Rad nicht geklaut, könnte ich super von meiner neuen Wohnung zu meinen Bibliotheken fahren..so muss ich entweder auf den nicht sonderlich häufig verkehrenden Bus warten oder eine kleine Wanderung einlegen. Ansonsten ist es recht lahm in der neuen Nachbarschaft und die Nähe zum Bundeswehrkrankenhaus kollidiert etwas mit meiner pazifistischen Einstellung (ich sehe zuviele uniformierte Männer am Tag); es gibt kaum Cafes etc und hoch in den Wedding will ich mich gar nicht aufmachen, das ist ein Gebiet in Berlin, was ich einfach nicht mag.

Bisher habe ich in Charlottenburg, Alt-Moabit, Neukölln, Friedrichshain & dem Prenzlauer Berg gewohnt..und kann nun auch noch Mitte auf die Liste setzen. Ganz ehrlich muss ich aber sagen, ich bin nur hier wegen der günstigen Mitte und freue mich schon, wenn ich in drei Monaten wieder ausziehen kann 😉 Das ist so gar nicht meine Welt, oh nein! Aber bis dahin genieße ich die Idylle am Wasser etwas..komme ich immerhin mal wieder zum Lesen!

Kennt wer zufällig diese Ecke Berlins schon? Vielleicht könnt ihr mir ja was empfehlen, was es hier gibt und ich nicht kenne. Mein Vermieter ist da keine große Hilfe, der scheint nicht allzu oft raus zu kommen 😉

Schnee & Frozen Yoghurt? Passt!

Gestern hatte ich das Glück und durfte mir dank Wonderpots mit einem Freund die Preview von „Erbarmen“ im Kino ansehen – war eine Facebookaktion und ich wurde u.a. dafür ausgelost 🙂 Wer Wonderpots nicht kennt, das ist eine Frozen Yoghurt Kette hier in Berlin, von der ich sogar Anteile gekauft habe, da ich sie so super finde *g* Man kann sich den Yoghurt zwar nicht selbst zapfen und auch seine Toppings nicht selbst zusammenstellen, aber lecker schmeckt es trotzdem. Besonders die warmen Toppings jetzt im Winter finde ich grandios! Da passt es nämlich dann auch wieder, dass es bei uns draußen mittlerweile abartig glatt und weiß ist:

Volksbühne BerlinBevor ich ins Kino bin, schlitterte ich noch ein wenig durch Mitte, an einem meiner liebsten Gebäude vorbei, fiel nicht hin und fand ein zuckersüßes Fuchs-Shirt bei Urban Outfitters (eigentlich wollte ich den im Internet reduzierten Panda-Druck, den gab es vor Ort nur nicht mehr). Im Alexa dann angekommen, ging es hoch zu Wonderpots und da gab es erstmal Frozen Yoghurt für alle Kinobesucher/Gewinner. Leider konnte man sich seinen Yoghurt nicht zusammenstellen, sondern bekam schon fertige Kreationen..aber ich will ja gar nicht meckern (wobei ich es viel toller gefunden hätte, meine Lieblingskombi zu essen anstatt diese hier:)

Frozen Yoghurt Wonderpots

In/Auf meinen Froyo dürften nämlich normalerweise weder Smarties noch Honigmelonen..ich mag da nur frisches Obst drauf und am liebsten viel verschiedenes. Oder eben die heißen Toppings..das Braune oben ist so eines in Birne-Zimt, war aber leider auch sehr kalt. Mit dem Frozen Yoghurt bewaffnet sind wir dann in den Kinosaal ganz oben im Alexa gestürmt (ich war noch nie auf dieser Ebene *g*) und haben uns sehr gute Plätze gesucht 🙂 Als dann alle saßen und auf den Film warteten, gab es natürlich noch einmal:

Wonderpots(entschuldigt die Quali, mein iPhone war überfordert *g*). Wieder die Zimt-Birne, dazu Schoki und Nusssplitter. Ok, aber würde ich auch nie in dieser Kombi nehmen. Das war jetzt auch erstmal genug Frozen Yoghurt im Januar, wobei wir alle noch einen Gutschein für eine weitere Portion bekamen, den ich dann in einigen Wochen einlösen werde *g*

Noch kurz vom Film Erbarmen: ich habe das Buch bzw die gesamte Reihe nicht gelesen, somit kannte ich die Story nicht. Ich wußte lediglich, dass es irgendwo in Skandinavien spielt und ein Krimi ist, der wohl sehr spannend ist. Der Film ist recht langsam in seiner Erzählweise, doch fühlte es sich an, als sei viel Story weggelassen. Auch werden enorm viele Klischees bedient und ich mag auch niemanden sehen, der sich selbst wehtut. Gut fand ich, dass ich keinen einzigen Schauspieler kannte und somit niemanden mit einer früheren Rolle vergleichen konnte. Meine Begleitung meinte, dass war „wie ein Fernsehfilm“ und da stimme ich zu..irgendwie stelle ich mir den Film zuhause auf der Couch passender vor. Er ist nicht schlecht, durchaus spannend, aber ich würde ihn mir nicht im Kino ansehen..Lust, jetzt die Nachfolger zu sehen, habe ich irgendwie auch nicht bekommen. Aber es war trotzdem ein netter Abend 🙂

Als ich später dann im Schnee nach Hause stapfte, habe ich wie ein Kind damit gespielt und war ganz froh, dass einen hier niemand blöd anguckt, sondern spontan bei der Schneeballschlacht mitmacht *g*

Mögt ihr frozen yoghurt? Wenn ja, in welcher Kombi? Und mag sich wer „Erbarmen“ anschauen? 🙂

Lieblingsorte in Berlin (10) Fundusverkauf & Jean et Lili

Auf meinem alten Blog hatte ich die unregelmäßige Reihe „Lieblingsorte in Berlin„, wo ich euch immer mal wieder ein paar eher unbekanntere Ecken meiner Wahlheimat vorgestellt habe. Das will ich hier nun weiterführen und hoffe, dass es der ein oder andere vielleicht interessant findet. Ich persönliche lese nämlich sehr gerne private Tipps, bevor ich eine Stadt unsicher mache. Und auch nach nun bald 5 Jahren (mit vielen Pausen) Berlin, gibt es hier immer noch soooooo viel zu entdecken, es ist verrückt!

Fundusverkauf

FundusverkaufMitten im Touri-Hochgebiet (nahe des Checkpoint Charlies) gibt es den Fundusverkauf der komischen Oper. Früher war er direkt im Foyer der Oper, wurde nun aber hier in eine wenig bevölkerte Seitenstraße verlegt. Alle Sachen, die man sich nur in einer Opernaufführung vorstellen kann, kann man hier kaufen, nachdem sie nicht mehr benötigt werden. Das Spannende ist aber diese ganz besondere Atmosphäre hier..irgendwie als wäre man in verschiedenen Zeitepochen und die Zeit sei auch noch stehengeblieben. Ich bin hier jedes Mal enorm lange, obwohl die Räumlichkeiten nicht riesig sind. Es gibt aber einfach sehr viel anzusehen und man kann sich auch einfach mal hinsetzen und alles auf sich wirken lassen. Alle Mitarbeiter, die ich je traf, waren auch sehr nett und entspannt, was sich dann überträgt. Für mich ganz klar ein Zufluchts- und Gute-Laune-Ort, wenn es mal nötig ist. Preislich sind die Sachen allerdings nicht ganz ohne, wobei ich hier auch schon tolle Schnäppchen gemacht habe. Das Stöbern lohnt sich und macht einfach Spaß (wenn ihr auch so begeisterte Seconhand-Shopper seid wie ich). Wenn ihr die Kugel unten links seht, seid ihr quasi da..einfach auf die andere Straßenseite durch den Hof und voila..ich traf auf meinem Weg dorthin noch dieses „No Limits“ Poster, welches mir natürlich sofort einen Ohrwurm bescherte (na, wem jetzt auch)..no no no no no no no no no no no no there’s no limit!

Jean et Lili

Jean et LiliJean et Lili gibt es dreimal in Berlin, ich bin jedoch in das Geschäft im Prenzlauer Berg verliebt. Beim Gassigehen komme ich hier oft vorbei und entdecke immer zuckersüße Sachen, die mein Herz höher springen lassen. Man findet hier definitiv für jeden ein Geschenk und es ist eine tolle Mischung zwischen Einrichtungsgegenständen, Besteck, Kleidung, Accessoires, Beautysachen und diverser Dinge, die einem den Alltag einfach ein wenig schöner machen!

Jean et Lili BerlinBesonders gefällt mir, dass der Laden wie eine Wohnung eingerichtet ist, das gibt dem Ganzen Atmosphäre. Auch hier wieder sehr unaufdringliche, aber nette Mitarbeiter, die einen in Ruhe gucken lassen und auch mal eine Tasse Tee trinken 😉 Ich persönlich könnte mich hier wirklich totkaufen, da einfach 90% genau meines sind..aber ich habe mich gut beherrscht und für Weihnachten wirklich nur eine Sache in dem Laden gekauft. Was aber primär daran lag, dass ich eigentlich schon alle Geschenke hatte. Wenn ich also in der Nähe bin (spätestens aber einmal im Monat) schaue ich gerne kurz herein und hole mir meist nur Inspiration 🙂 Mich erinnert der Laden auch jedes Mal an einen Kurzurlaub in Stockholm, fragt mich nicht wieso, aber ein Besuch hier entspannt mich genauso!

Diesmal nix mit Kultur, nix mit Natur..dafür zwei sehr spezielle, atmosphärische aufgeladene Orte, die ich durchaus als Rückzug nutze, wenn das Leben einfach einmal wieder blöd ist und man zu gar nix Lust hat. Solltet ihr also in Berlin sein und etwas anderes sehen wollen, vielleicht ist das ja eine Option für euch. Wenn ja, gebt mir Bescheid, wie euch meine Lieblingsorte gefallen haben. Natürlich bin ich auf für Lieblingsorte in anderen Städten immer zu haben – es gibt einfach noch so viel, was ich mit meinen eigenen Augen sehen mag 🙂

[Berlin] Frozen Yoghurt bei Youfresh!

Vor kurzem hatte ich euch ja von Wonderpots erzählt, wo ich auch Investor bin. Ich glaube nämlich einfach, dass sich Frozen Yoghurt auch in Deutschland (endlich!) durchsetzen wird. Was mir bei Wonderpots allerdings nicht gefällt, ist, dass man sich den Frozen Yoghurt nicht selbstzapfen kann und auch die Toppings nicht selbst zusammenstellen kann, sondern vom Personal bekommt. Sprich, man kann nicht, wie ich es aus den USA gewohnt bin, 2 Erdbeeren, drei Kiwistücke, 2 M&Ms etc nehmen, sondern bekommt dann nur „Toppins“ im Sinne von eine Portion Erdbeeren, eine Portion Kiwis etc. Da hat man dann viel weniger unterschiedliche Dinge auf seinem Frozen Yoghurt und das finde ich nunja..recht blöd, da mich Routine langweilt und ich gerne so viele unterschiedliche Toppings habe wie nur möglich 🙂 Das hatte ich in dem letzten Post auch geschrieben und geklagt, dass es in Deutschland nirgends solche „self-service“ Frozen Yoghurts gibt..tzja, das war einfach falsch! Darf ich noch einmal sagen, wie sehr ich es liebe einen Blog zu haben, so etwas zu schreiben und dann eine Email zu kriegen mit „hey, wir haben Frozen Yoghurt zum Selbstzapfen und Zusammenstellen, komm doch einfach mal bei Youfresh vorbei“. Vor Freude gehupft und nix wie hin 😉

Der Youfresh-Store liegt sehr zentral in in der Mall of Berlin, das ist am Leipziger Platz 12 (S+U Potsdamer Platz). Meine Bilder sind allerdings noch unter dem alten Namen (Youghurt) an der alten Location am Checkpoint Charlie entstanden, davon also nicht verwirren lassen!

Frozen Yoghurt bei YoughurtUnten links seht ihr die Zapfmaschine, wo ihr euch zwischen zwei Sorten Frozen Youghurt entscheiden könnt und dann einfach los legt. Man kann (wenn man im Laden bleibt) statt dem Pappbecher aus einer Keramikschale essen und das finde ich super! Macht die Umwelt glücklich und ich esse lieber von richtigen Tellern und mit richtigem Besteck, anstatt mit Plastik. Nachdem man sich dann eine Portion geholt hat (100g kosten hier 1,99 Euro, an der Kasse wird gewogen), muss man sich zwischen all den Toppings entscheiden! Ich liebe Obst, somit schlage ich da immer zu und konnte mich hier lange nicht entscheiden. Da man aber von jedem ein bisschen nehmen kann, habe ich auch genau dies getan. Natürlich gibt es auch „süße“ Toppings wie Marshmallows, Kekse- und Kuchenstücke und auch viele Soßen! Man kann sich auch am direkt daneben befindenden Müsli-Buffet bedienen 🙂

Youghurt BerlinDas eben angesprochene Müslibuffet seht ihr hier rechts unten..finde ich auch eine tolle Idee, da man hier nach Lust und Laune zusammenstellen kann und so das perfekte Frühstück hat 🙂 Wer eher zur Mittagszeit da ist, es gibt natürlich auch noch mehr Essen – nämlich Salate, Ciabatta, Supen und Waffeln. Alles wird direkt vor deinen Augen zubereitet, ist also so frisch wie es nur geht und die Zutaten sind spitze, da auf deren Qualität und Herkunft geachtet wird. Ich war zwar nur für den Frozen Yoghurt da, aber es sah echt alles köstlich aus und ich werde hier definitiv auch noch zum „normalen“ Essen vorbeikommen 🙂

Der Laden selbst lädt auch zum Verweilen ein, da er sehr modern, aber doch gemütlich eingerichtet ist. Viel grün-weiß, sehr bequeme Sessel und man kann dort lange sitzen und einfach seine Sachen machen, ohne dass man groß gestört wird. Gefiel mir gut 🙂 Natürlich bin ich hier etwas ge“biased“, da es einen Store-Hund gibt und Hunde einfach immer ein Pluspunkt sind..wenn sie dann noch so süß wie Coco sind..hachja..hingehen und Hund streicheln 😉 Aber noch einmal zurück zum Frozen Yoghurt, das war ja der Ausgangspunkt:

Frozen Yoghurt bei YoughurtIch habe mich für eine Mischung aus Kiwi,Trauben,Schokolinsen,Mangopürree, Marshmallows, Kuchen und Raffaello-Creme (genial!) entschieden und es hat soooo gut geschmeckt! Man merkt ja immer bei frozen yoghurt, ob es wirklich aus gutem Joghurt oder irgendeiner total gesüßten Pampe hergestellt wurde und hier hat es wirklich wie bei meinem liebsten Froyoladen in LA geschmeckt! Hat also Erinnerungen geweckt und mich gleichzeitig wahnsinnig glücklich gemacht. Ich werde definitiv nicht zum letzten Mal bei Youfresh gewesen sein, auch wenn ich eigentlich Anteile von der Konkurrenz habe (und deren heiße Toppings liebe). Die Qualität der Sachen und die schöne Atmosphäre im Laden haben mich hier einfach überzeugt und habe ich schon erwähnt, dass es hier auch Cronuts gibt..ohje, ohje 😉 Fatal ist auch, dass sie über Lieferheld sogar bei eklig-grauem Wetter liefern!

Kennt ihr Youfresh schon? Wenn ja, wieso hat mir das denn keiner gesagt *g* Ich finde ja, dass Frozen Yoghurt das ganze Jahr über geht und würde jedes (ok, bis auf das Zimteis aus der Heimat) jedes italienische Eis dafür stehen lassen..wie schmeckt es euch? 🙂

[Haul] Douglas, Primark, H&M, DM & gratis Lebensmittel

Wie ihr dem Titel schon unschwer entnehmen könnt, war ich etwas Geld ausgeben 😉 Diesmal auch entgegen meiner Gewohnheiten nicht im Internet, sondern ich bin physisch in die Geschäfte gegangen und habe (mehr oder minder erfolgreich) eingekauft. Da das mit viel Gedankenplapper meinerseits verbunden ist, dachte ich mir, fasse ich das doch alles in einem kurzen Video zusammen 🙂 Damit ihr auch den Fuchs seht <3

Ich starte mit dem „Unboxing“ meiner Oktober Douglas Box of Beauty..wie fandet ihr eure denn so? 🙂 Weiter geht es mit einem Primark-Umtausch und wieder Einkauf..wenn man schon mal dort ist und sich den Stress gibt, tausend Menschen (und Ellenbogen!) auszuweichen. Primark ist zwar in Berlin, aber echt am komplett anderen Ende von mir und somit bin ich da gut 45 Minuten hin unterwegs..so bleibts immerhin noch etwas Besonderes 😉 Bei H&M habe ich genau 5 Minuten gebraucht zum Finden, 15 zum an der Umkleidestehen, 2 zum Anprobieren und dann bestimmt nochmal 20 Minuten an der Kasse. Aber es gab den Rock zumindest dort noch nicht online. Bei DM ging es wiederum schnell, ich wußte ja, was ich wollte (ihr erinnert euch, ich kaufe ja gerade „zielorientiert“ in der Drogerie ein, um meine Vorräte endlich einmal aufzubrauchen und nicht immer mehr anzusammeln) und die Gratis-Lebensmittel habe ich bei Real geholt, die gibt es aber bestimmt auch in vielen anderen Supermärkten 🙂

Wer mehr Infos zu den Preisen will, die habe ich alle in die Infobox des Videos geschrieben. Natürlich beantworte ich die Fragen auch gerne alle hier 😉 Ach und..was würdet ihr von einem Primark-Gewinnspiel halten? Wenn ich mir da schon kaum was kaufe, könnte ich das ja vielleicht für euch machen? Mag hier wer Füchse? 😉

Habt ein traumhaftes Wochenende, ich fahre jetzt ans Meer! Wie genial klingt das denn bitte..hach, was freue ich mich auf Stralsund (bzw das Meeresmuseum & Ozeanium sind the place to be). Was macht ihr dieses Wochenende so? 🙂