Kategorie: Reisen

[Video] Mein Leben in Indien

Wer noch meinen alten Blog gelesen hat, der weiß, dass ich schon mehrmals in Indien war. Genaugenommen war ich drei mal für je sechs Monate dort..somit kann man nicht unbedingt von einem „Leben“ a la Auswanderung sprechen, aber ich weiß doch, wie der Hase dort hoppelt 😉 Ich wurde auf Youtube gefragt, ob ich da nicht ein wenig drüber erzählen kann..in „wenig“ bin ich schlecht, da ich seeeeehr viel zu erzählen habe. Somit habe ich mich mal an der ersten Folge versucht und sie zum Thema „wieso, weshalb, warum und wie“ gestellt:

Vielleicht spielt der ein oder andere von euch ja mit dem Gedanken mal nach Indien zu fahren, ein Praktikum im Ausland zu machen etc etc 🙂 Ich habe das damals kurz vor Abschluss meines Magisters in Ethnologie gemacht (also Urlaubssemester genommen, Praktikum/Stipendium besucht und schwupp) und kann es nur jedem empfehlen. Lasst es euch nicht erzählt, lasst es euch selbst erleben 😉

Wenn ihr Fragen habt, Reisetipps wollt (dazu bin ich ganz gut, weiß auch schon Marco Polo & HRS) oder mehr von „meinem Indien“ hören wollt, freue ich mich natürlich! Allerdings bin ich auch sehr neugierig und fände spannend zu erfahren, wo ihr schon so wart, was ihr da gemacht habt und wo ihr noch hin wollt! Ich sitze hier ja auf brennenden Kohlen, dass sie die Vergabe der Working Visa 2014 für Kanada starten..wenn alles klappt und ihr mir Daumen drückt, sehen/lesen wir uns bald aus Vancouver 😉

Follow me around – Berlin & Stralsund

Vor mittlerweile auch schon wieder einigen Tagen war ich ein Wochenende in Stralsund 🙂 Da habe ich einfach mal ein wenig mit dem iPhone gefilmt und dachte mir, ich versuche mich an einem „Follow me around“..wobei das ehrlich gesagt, nicht das spannendste Video der Erde geworden ist. Wir waren primär in Museen oder saßen kaffeetrinkend quatschend zusammen. Was man eben mit einem guten Freund macht, der nun einmal 600km weit weg wohnt und man somit meist nur virtuell kommuniziert. Aber wer schon immer mal sehen wollte, wie Stralsund so aussieht, here you go:

Ein entspanntes Wochenende und ich kann endlich auch Stralsund von der Liste der „Städte in Deutschland, die ich besuchen will“ streichen. Seit 2008 will ich da schon hin, verrückt, dass ich ernsthaft 5 Jahre gebraucht habe..ich meine, von Berlin sind das gerade einmal zwei Stunden mit dem Auto, aber irgendwie macht man es dann doch nie.

Besucht haben wir das Ozeaneum, das Meeresmuseum, den Hafen, die Altstadt und haben uns einfach treiben lassen. Da die Stadt nicht allzu riesig ist, reicht hier ein Wochenende durchaus aus! Wäre ich länger dort geblieben, hätte ich mich nach Rügen aufgemacht 🙂

Noch auf der Liste stehen übrigens (in keiner spezifischen Reihenfolge): Wuppertal, Hannover, Apolda, Erfurt, Freiburg, Kiel, Flensburg, Düsseldorf, Augsburg, Ulm, Worms, Koblenz..ich glaube, das dürften auch echt alle gewesen sein. Nicht, dass ich mir nicht auch andere Städte angucken würde, aber diese sind auf den vorderen Plätzen. Deutschland ist nämlich doch irgendwie enorm facettenreich und anstatt immer nur in die Ferne zu reisen, sind so Tages-/Wochenendausflüge definitiv eine spannende Sache. Kombiniert mit Couchsurfing und „locals“ kennenlernen, dann natürlich noch doppelt schön 🙂

Wenn ihr noch Städtetipps in Deutschland habt, immer raus damit! Ich erweitere meine Liste doch sehr, sehr gerne!

 

Lutherstadt Wittenberg – ein kurzer Rückblick

Von letztem Mittwoch an durfte ich mich in Lutherstadt Wittenberg aufhalten. Obwohl diese kleine Örtchen nur knapp eine Stunde von Berlin entfernt ist, habe ich es natürlich noch nie hingekriegt, in der „Geburtsstätte der Reformation“ vorbeizuschauen 😉 Dank meines Nebenjobs (ok, Ex-Nebenjobs, es war das letzte Mal) hat es nun doch geklappt. Streckentechnisch kann ich jetzt sagen, fährt man da Landstraßen durchs Nichts, kommt an endlosen (gerade abblühenden) Spargelfeldern vorbei – ich weiß jetzt wo der Beerlitzer Spargel herkommt und merkt, man ist in einer ganz anderen Welt. Verrückt, wenn man sich überlegt, dass Berlin wirklich nur eine Stunde entfernt ist..aber es sind Unterschiede wie Tag und Nacht.

Geschlafen hätte ich sehr gerne in einem der Hostels direkt in der Altstadt (die mit Internet), aber mein Chef bucht ja das Zimmer und somit durfte ich morgens/abends 20 Minuten durch die Dunkelheit laufen, bis ich an meiner Pension war. „Pension“ heißt hier, Zimmer in einem normalen Wohnhaus, natürlich ohne Internet und WC/Dusche auf dem Flur. An und für sich kein Problem, dürfte man mir nur gerne mal vorher sagen, denn ich hatte keine Flipflops (fürs „Hotel“ wie ich dachte) mitgenommen und bah..meine Ekelgrenze bei sowas ist relativ niedrig und nun bilde ich mir den Fußpilz schon ein 😉 Abends habe ich erst mein mitgebrachtes Buch verschlungen, was natürlich nicht die ganze Zeit über dauerte und war dann mit dem deutschen Fernsehprogramm gestraft..außer Schwiegertochter gesucht sehe ich nämlich nichts, was es da so gibt 😉 Besser gemacht wurde es durch das dortige Frühstück, denn die selbstgemachten Marmeladen (Rhabarber! Pflaume!) waren ein Traum und konnten ich etwas versöhnen..aber nochmal würde ich da ohne Auto keine Übernachtung freiwillig buchen.

IMG_1258Oben links seht ihr das Grab von Martin Luther. Dieses befindet sich in der Schlosskirche, die schon seit einigen Jahren restauriert wird und zur Zeit nur zweimal am Tag mit einer Führung (welche kostenlos ist) betretbar ist. 2017 soll sie „fertig“ sein, dieses Jahr wird in der Stadt wohl eh enorm gefeiert, ist es das „500 Jahre Reformations“-Jahr. Wer die Führung (10.30h & 13.30h) verpasst, kann sich von außen immerhin noch die Tür ansehen, an welche die Thesen angeschlagen worden sind. Allerdings hat man hier nicht allzu gut ein paar Bauzäune gestellt, die immer irgendwie auf den Bildern zu sehen sind..ich verzichte somit einmal darauf.

Auf dem Bild rechts seht ihr meinen „Arbeitsort„, ich verkaufte nämlich Marzipan und Nougat auf dem Reformationsfest. Das lief am eigentlichen Tag ganz gut, an den übrigen Tagen regnete es, es waren somit weniger Menschen unterwegs und teilweise langweilte man sich schon sehr. Die Zeit geht auch so gar nicht rum, wenn man einfach nur dasitzt und ich sage euch, 9 Stunden am Stück sind echt kein Zuckerschlecken. Nass, kalt, Hunger, Durst, Pipi treffen da zu 😉 Aber vorbei ist vorbei 😉 Unten links der morgentliche Frühstückstisch, welcher immer auch noch eine verschmuste Katze beinhaltete, was mich sehr freute. Ich hatte nämlich akutes Tier-Weh, da ich diese Woche nicht mit meinem Gassigeh-Hund verbringen konnte. Die leckeren Marmeladen kommen leider so gar nicht zur Geltung. Auch neu entdeckt, habe ich „Grüner Tee Apfel-Ginkgo“ von Meßmer, muss ich mir unbedingt kaufen, ein Träumchen!

Da neben Reformationstag ja auch Halloween war, sah man auch in Wittenberg ein wenig Deko. Es hielt sich allerdings stark in Grenzen und verkleidete Kinder sah ich auch nirgends. Mein bester Freund jammerte mir via Whatsapp vor, dass bei ihm andauernd geklingelt würde und die Hunde ganz verrückt sind..zum Glück konnte ich dieser nervigen Abendbeschäftigung hier entfliehen 😉

Die Altstadt von Wittenberg ist sehenswert, sie hat schöne kleine Gassen, die allesamt Fußgängerzone sind und viele alte Gebäude, die einen zweiten Blick wert sind. Die Cranach-Höfe, das Luther-Haus, die vielen anderen Museen konnte ich mir leider nicht ansehen, ich überlege aber, ob ich nicht zum Weihnachtsmarkt noch einmal für einen Tag hinfahren sollte und das nachholen. Angefixt wurde ich auch jeden Fall und weit weg ist es nun wirklich nicht 🙂 Ganz klassisch wurde mir natürlich auch noch eine Bibel in Wittenberg geschenkt, was so lustig ist, da ich vor ca 2 Monaten erst aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin und nun erst den heiligsten Feiertag in der Geburtstadt verbracht habe und nun auch noch das heilige Buch geschenkt bekommen habe..da ich es immer noch nicht wirklich gelesen habe, vielleicht eine neue Chance, es nachzuholen (ich kam nie über die ersten 20 Seiten hinaus..)

War hier schon einmal jemand in Wittenberg? Hat es euch gefallen? Als Tagesausflug kann ich es guten Gewissens echt empfehlen 🙂

 

[Reisen] Meanwhile in Lutherstadt Wittenberg

Seit Mittwoch bin ich in Lutherstadt Wittenberg, habe sogar das Grab Luther’s in der Schlosskirche sehen können (da ist bis wohl 2017 Baustelle, um dann im 500 Jahre Lutherjahr richtig protzen zu können *g*) und ansonsten..arbeiten. Und langweilen! So ein komischer Ort. Nirgends gibt es Internet, die „Bar“ in der ich sitze, schliesst um 20 Uhr und der Fernseher in meiner „Pension“ motiviert auch echt zu viel, aber nicht, ihn anzuschalten!

Auf einem Markt arbeiten ist übrigens echt kein Zuckerschlecken und (achtung, es geht ins Detail) 9 Stunden ohne Pause Kofprechnen und nicht aufs Klo dürfen, ist nicht wirklich meine Welt 😉 Ich bin froh, dass es am Samstag vorbei ist. Da ist die „Marktarbeitsphase“ abgeschlossen, die vielleicht etwas kürzer war wie geplant. Aber man muss ja ausprobieren, ob man etwas mag oder nicht, auch wenn man vorher eigentlich die Antwort schon kennt 😉

Mein „Martin Suter“ („Der Teufel von Mailand“) ist schon ausgelesen, heute Abend werde ich mich wohl mit dem Buch von „Nick Cave“ beschäftigen, was ich zum Glück noch in die Tasche geworfen habe..aber sonst, Laaaangeweile! Da ich ja auf dem „Mittelaltermarkt“ arbeite, habe ich auch den ganzen Tag sooooo leckere Essenssachen an mir vorbeilaufen sehen, konnte aber leider nichts von genießen..da ich ja genau wie die anderen Stände offenhaben musste 😉 Eigentlich sollte ich hier ja mit einer anderen „Kollegin“ sein, die ich einlernen und dann jetzt schon wieder auf dem Weg nach Berlin sein sollte. Das wurde nichts, da diese einfach zwei Tage vorher komplett abgesagt hat..nein, ich mag sie nicht sonderlich 😉 Somit werde ich mich jetzt noch auf die Sache nach etwas zu essen machen und that’s it..wie man einen Feiertag nicht verbringt *g* Immerhin lernte ich gestern noch einen netten Reisenden in der Kirche kennen, den ich zum Abendessen motivieren konnte..Zac war ein angenehmer Zeitvertreib und nun a) kenne ich jemanden aus Hawaii und b) kann sagen, „hey, Zach and I met in church“ 😉 Dinge, die man unbedingt in seinem Leben braucht, oder *g*

Dann hoffe ich, ihr habt alle einen schöneren Reformationstag verlebt 😉

Stralsund..und eine lebkuchige Überraschung ;)

Gestern ging es spontan nach Stralsund. Ist von Berlin aus ja nicht die Welt und dank Mitfahrgelegenheit für 13 Euro auch durchaus erschwinglich. Dort habe ich mich mit einem Freund getroffen, der für seine Bachelorarbeit hier ist und gemeinsam mit ihm abends in einer Studentenkneipe gleich mal die Suche nach geeigneten „Interviewpartnern“ begonnen. Was auch erfolgreich war, schon heute konnten wir den ersten Interviewtermin machen und somit habe ich eine gute Tat fürs Karma sammeln können 😉

Heute haben wir uns zuerst in der Altstadt und am Hafen herumgetrieben, kurz dem Marathon zugeschaut und dann haben wir uns schon auf ins Ozeaneum gemacht. Hier haben wir uns einige Stunden aufgehalten und mir gefiel es recht gut Es ist eine Mischung aus Museum und Aquarium, was eine schöne Abwechslung bietet und man nicht nur „harte“ Fakten liest, sondern eben auch die „bewegten“ Objekte bestaunen kann. Besonders toll war natürlich die Fütterung der Humboldt-Pinguine und wären sie nicht abgezählt, ich hätte versucht, einen zu klauen 😉

Pinguinfütterung OzeaneumEin tolleres Hintergrundmotiv kann man sich doch gar nicht wünschen oder? Die Dachterrasse mit Pinguingehege würde ich natürlich auch nehmen, hach, mein Herz hupft 🙂 Dann trotteten wir noch etwas durch die Altstadt, wollten eigentlich ins Meeresmuseum, doch hatte dieses nur noch eine Stunde auf. Somit machen wir das morgen, gemeinsam mit ans Meer gehen und dann schon wieder nach Berlin fahren, dürfte das den Tag auch ausfüllen.

Die Hinfahrt vertrieb ich mir kulinarisch übrigens mit Lebkuchen von Lambertz. Die haben mir überraschenderweise im Rahmen einer Bloggeraktion ein prall gefülltes Paket mit Leckereien gefüllt, die ich natürlich probieren und an meine Familie verteilen musste. Denn würde ich das alles alleine essen..nein, das wäre nicht gut *g*

Lampertz LebkuchenDas ist eiiiiiniges und ähm, die Lebkuchenpralinen-Mischung (das Grinsegesicht) ist vielleicht schon leer *g* Also wer auf Lebkuchen steht, Lambertz haben da einiges im Angebot (was ich ganz ehrlich gesagt noch nie wahrgenommen habe..aber ich kaufe meist die Nürnberger Originallebkuchen und gucke nicht links oder rechts *g*). Dank des Paketes habe ich nun schon dazugelernt..die Vielfalt in der weihnachtlichen Leckereienwelt ist größer wie gedacht 😉 Kennt wer von euch schon die Lambertz-Sachen? Für die Rückreise morgen habe ich nun keine mehr, aber in Berlin warten schon die Dominosteine 😉

[Reisen] Weimar & der Zwiebelmarkt

Der Titel „Reisen“ trifft hier nur bedingt zu, denn ich bin zwar von Frankfurt/Main nach Weimar angereist, aber hier bin ich zum Arbeiten. In Thüringen ist wohl jedem der „Zwiebelmarkt“ ein Begriff, für mich war das nur ein kleiner Markt eben. Tzja, als ich am Freitag in Weimar ankam und all die Stände und Menschen sah, wurde mir bewusst, dass das hier wohl eine größere Sache sein wird. Kann mir im Grunde egal sein, ich glaube nicht, dass nun trotzdem alle nur Marzipan- und Nougat kaufen wollen..somit wird es wohl weniger stressig wie ein Weihnachtsmarkt werden. Wenn der Artikel online geht, bin ich schon mitten im Arbeiten und hoffe, ich erfriere nicht 😉

Obwohl ich Deutsch-Leistungskurs hatte und sogar später am Goethe-Institut noch ein Zweitstudium zur DaF-Lehrkraft gemacht habe, war ich noch nie in Weimar. Schande über mein Haupt, aber ich habe mich damals gedrückt, mit dem LK hinzufahren, da dort eh nur getrunken worden ist und sich nichts angeguckt wurde. Somit hole ich das jetzt vor/nach dem Arbeiten (nach 10 Stunden Schicht ohne Pause recht matschig im Kopf) ein wenig nach.

weimarDer Klassiker darf natürlich nicht fehlen..wobei rundherum schon Bühnen und Buden aufgebaut sind und es das Fotografieren etwas verkompliziert hat *g*

Weimar 2Weimar hat eine ganz entzückende Altstadt mit vielen kleinen Gassen und Geschäften. Auch laden überall Cafes zum Verweilen ein (wenn man denn nur Zeit hätte). Es gibt natürlich eine Vielzahl an Museen, ich selbst wäre gerne ins Goethe-Haus, zum Cranach-Haus, ins Weimar Museum und ins Bauhaus-Museum gegangen. Da diese aber alle schon am Schließen waren (ich kam erst am frühen Abend an), ging es dann nur ganz kurz zu einem Abstecher ins..achtung, jetzt kommts, Gingko-Museum 😉

Gingko MuseumHier hat man unten Geschäft und im 1. Stock einen Raum aka „das Museum“ (der Eintritt ist kostenlos). Ein netter kurzweiliger Zeitvertreib, wenn man sich mit Gingko beschäftigt oder einfach ein ausgefallenes Mitbringsel aus Weimar haben will 😉 Goethe hat natürlich auch schon ein Gedicht über diesen Wunderbaum geschrieben und er wird ja in zig Lebensbereichen als heilend angesehen. Ich hatte bisher nur Gingkoblätter im Tee und muss sagen, es hat weder sonderlich stark geschmeckt, noch hat es irgendwie gewirkt. Hübsch anzusehen sind die Bäume und besonders die Blätter aber allemal. Und hätte ich nicht schon zig Tassen, wäre ich nun auch um eine Gingko-Tasse reicher, die waren nämlich sehr schön 🙂

Dann gab es noch einen veganen Hotdog und ich habe beschlossen, den Regen Regen sein zu lassen und mich lieber ins Hotel zu legen, die Heizung anzudrehen und das halbwegs stabile Internet zu nutzen..denn dunkel war es mittlerweile schon und ich glaube, das Wochenende jetzt wird sehr anstrengend..somit war Ruhe vor dem Sturm doch ganz gut.

Der erste „Weimar-Eindruck“ war aber sehr positiv, besonders die vielen süßen Türmchen an den Häusern haben es mir angetan und da es wirklich in der Mitte zwischen Wahlheimat Berlin und „Zuhause“ ist, wird hier definitiv noch einmal zwischengestoppt werden und dann all die Museen angeschaut, die ich auf der Agenda habe.

Mama hat mir was mitgebracht *hupf*

Vor mittlerweile schon einigen Wochen war meine Mama in den USA. Diese Chance musste ich natürlich gleich ergreifen und ihr eine ganz klitzekleine Wunschliste mitgeben 😉 Diese wurde mir dann natürlich auch erfüllt (immerhin war ich ja schon eeeeewig her im März in den USA und meine Sachen aufgebraucht *g*) und sie wurden sogar noch überfüllt. Als ich dann gestern Abend endlich wieder zu meinen Eltern kam (wir wohnen kuschelige 600km entfernt voneinander), ist mein Herz ein klein bisschen gehüpft 🙂

USA MitbringselWas sagt ihr, ist meine Mama nicht toll? 🙂 Ich orderte einen Packung M&M’s Pretzel (soooo genial, meine erste Begegnung könnt ihr hier auf Video aus meinem Zimmer in LA sehen) und bekam gleich zwei riesige Portionen. So schade, dass es sie nicht in Deutschland gibt, ich liebe einfach die Mischung von Schokolade und etwas salzigem dabei. Dann kaufte ich mir in den USA verschiedenste Dark Spot Remover, da ich einige Pigmentflecken im Gesicht habe und echt auf diese Produkte gesetzt habe. Es gibt sie von Garnier (in teuer) und auch von allen Drugstoremarken dort in der günstigeren Variante. Mittlerweile habe ich davon drei Packungen geleert, bin begeistert und Mama sollte mir eigentlich die günstige Rite Aid Variante mitbringen. Stattdessen nun das Original, dafür aber in verschiedenen Ausführungen – einmal der Dark Spot Corrector und einmal die Skin Renew Lotion, die ich beide noch nie verwendet habe. Ich bin gespannt!

Als Überraschung lachten mich dann noch diese Lipsmacker an. Genau das richtige Geschenk für mich, da ich Mountain Dew am liebsten inhallieren würde (das beste Getränk auf der Welt) und es mir hier nun auf die Lippen schmieren kann 🙂 Wer sich an meinen letzten Lippenpflegestift-Post erinnert, weiß zwar, dass ich eigentlich noch für ein paar Jahre versorgt bin..aber ach, die hier sind soviel toller! Die Pepsi Edition bietet zweimal die Sorte „Mountain Dew“, „Pepsi wild Cherry“, einmal „Mountain Dew Code Red“ (kenne ich noch gar nicht!), „Root Beer“, „Mist ruby splash“ (ganz leckere zitronige Limo) sowie noch „Pepsi cherry vanilla“. Hach, die werden alle ganz bald benutzt werden als Tagespflege, wenn es mir zumindest weniger auf die Megapflege ankommt, sondern auf den Geschmack 🙂 Ist einfach toll, wenn man primär Wasser trinkt, aber dann doch etwas Abwechslung haben mag..anstatt Limo trinken einfach auf die Lippen schmieren (da kommt dann auch nix auf die Hüften *g*).

Genial oder? 🙂 Meine Mama ist die Beste 🙂 Ich bin total happy und würde am liebsten sofort alle Lipsmacker ausprobieren und mich dann mit den M&M’s auf die Couch legen..aber stattdessen liegen jetzt erstmal drei Tage Konferenz vor mir..somit adieu, ich schnapp mir jetzt noch einen Kürbislatte bei Starbucks und dann heißt es „Wissenschaftler sein“ (jupps, das bin ich eigentlich *g*).

 

[Unterwegs] Im Odenwald

Heute haben mein bester Freund und ich beschlossen, meinen „Heimaturlaub“ mal etwas auszuweiten. Zwar komme ich aus der Nähe des Odenwaldes, aber sonderlich viel davon gesehen habe ich noch nicht. Als Jugendlicher ist man eben eher an Stadt wie Land interessiert 😉 Ganz sachte haben wir am Rande dieser wunderschönen Region mit der Veste Otzberg angefangen..eine alte Burg, die Otto II in Auftrag gab und welche bis „vor kurzem“ noch als Gefängnis genutzt wurde. Heute kann man sie in wenigen Minuten erwandern und bekommt einen großartigen Blick:

Veste Otzberg

 

Das Städtchen da unten ist Lengfeld, kennt bestimmt kein Mensch, aber gleich nebenan liegt Groß-Umstadt und das dürfte dann vielleicht dank seiner vielen Winzer etwas bekannter sein. Den Aussichtsturm (auf dem ich hier stehe) kann man übrigens umsonst erklimmen 😉 Es war ganz schön windig da oben sage ich euch *g*

Windig

 

In der Burg selbst gibt es auch noch ein Museum und Cafe..ersteres haben wir uns geschenkt, da es im Moment eine Herr der Ringe-Ausstellung beinhaltet (wer trotzdem will:   2,50 pro Person) und nächste Woche hier die Hobbit-Tage gefeiert werden. Im Cafe gab es lecker Kaffee und sehr gut schmeckenden Kuchen (eben wie von Oma) für den kleinen Geldbeutel. Auch hier konnte man dank Panoramafenstern in irgendwie „uriger“ Atmosphäre die Aussicht genießen 🙂 Veste OtzbergSieht doch aus, als würden hier noch ein paar Ritter kampieren..hach, ich hatte spontan große Lust auf einen Mittelaltermarkt, wobei ich noch nie bei einem ebensolchen war..ich hoffe mal, die Burg wird zu Weihnachten irgendetwas machen, denn da werde ich das nächste Mal in der Gegend sein und würde mir das doch zu gerne angucken.

Das war wirklich wie Urlaub und wir sind keine 20 Minuten mit dem Auto unterwegs gewesen. Wir waren ganz allein, es war wahnsinnig still und man hat sich wirklich gefühlt, als hätte man einen kleinen Zeitsprung gemacht (ok, die Fotos mit dem iPhone zu machen hat diese Illusion dann etwas zerstört, aber whatever *g*). Wir haben uns danach noch etwas mehr Odenwald gegeben und sind nach Höchst gefahren..auf dem Weg dahin ging dann das Sommergewitter deluxe los, was uns einen traumhaften Regenbogen beschert hat..uns jedoch dazu veranlasst hat, nicht mehr auszusteigen, sondern die Tour doch nur auf der Strasse fortzusetzen.

Kleine Alltagsflucht – geglückt! Wohin seid ihr denn so zuletzt „geflohen“? 🙂 Und sagt, war schon jemand auf der Veste Otzberg? Das wäre superlustig *g*

 

[Event] Mit Danone in Hamburg!

Am Dienstag hieß es für mich schon um 5 aufstehen und mich schlaftrunken erst Richtung Hauptbahnhof und dann Richtung Hamburg machen. Für mich Nachtmenschen, der morgens eigentlich erst so um 9-10 aufsteht, ist es einfach verrückt zu sehen, wieviele Leute um 6 Uhr schon unterwegs sind. Aber ganz ehrlich..gute Laune sieht anders aus, da finde ich meinen Rhythmus echt besser 😉

In Hamburg angekommen, habe ich mal wieder gemerkt, dass O2 es da einfach nicht draufhat, ich hatte den gesamten Tag dort kein Internet..so gabs leider auch keine Livebilder von dem Event. Achso genau, worum geht es hier eigentlich?! Danone hatte 20 Blogger eingeladen, sich mit einem Riechexperten auf Sinnesreise zu begeben. Schön hierbei war, die ersten 20 Blogger, die auf den Aufruf antworteten, wurden genommen und so war es eine spannende Mischung aus verschiedensten Blogs und ich habe viele Bloggerinnen (und den einen Blogger) noch nie vorher gesehen 🙂

Das Ganze fand im 23. Stock des Emporio-Komplexes am Gänsemarkt statt und für mich Aufzug- und Höhenphobiker war das doch etwas tricky..alle genossen die Hammeraussicht, ich machte schnell ein paar Bilder und setzt mich mit dem Rücken zur Glasscheibe *g*

Hamburg

 

HamburgGanz schön hoch was? Aber das Wetter war wirklich hammer, man konnte unendlich weit gucken und für jemanden, der Hamburg eigentlich nur bei Regen und Schnee kennt, eine ganz neue Welt. Und wie grün es ist!

Nachdem alle die Aussicht bewundert hatten, wurden wir sehr freundlich vom Danone Team begrüßt. Es war ihr erstes Bloggerevent und ich glaube, sie waren schon ein wenig nervös. Aber wirklich sehr sehr sympathisch und ich habe mich in der kleinen Runde sofort wohl gefühlt! Wir haben uns alle kurz vorgestellt und dann ging es schon mit dem Programm los:

Danone Programm

 

Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken, dann könnt ihr nochmal genau nachlesen, was wir getan haben. Ich hatte übrigens sofort Lust auf Fruchtjoghurt, das Bild in der unteren Ecke verfehlt seine Wirkung nicht 😉

Riechexperte

 

Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt (ich komme mir mit meinem zukünftigen einzelnen Dr. etwas minderwertig vor *g*) erläuterte uns spannend und anschaulich, wie unsere Sinneswahrnehmung funktioniert und dass wir eigentlich „es riecht gut“ meinen, wenn wir „es schmeckt gut“ sagen 😉 Ja, die Nase ist das Sinnesorgan, wenn es um Geschmackswahrnehmung geht und nicht die Zunge 😉 Die ist nur auch dabei *g* Einiges kam mir durch mein Psychologiestudium dann auch bekannt vor („Kinder schmecken schon im Mutterleib“; kleine Kinder mögen Süßes, alte Menschen präferieren Bitteres) und es war eine sehr gute Einführung in die Thematik. Danke sehr! Achja, wer einmal etwas ausprobieren mag: Nase zuhalten und irgendetwas essen/trinken..schmeckt ihr noch was? Kennen wir ja alle, wenn wir richtig erkältet sind!

Danone Sensorikschulung

Im Anschluss an die Theorie haben wir uns dann der eigenen Sensorik-Schulung gewidmet. Hier wurde uns von einer Mitarbeiterin im Danone-Entwicklungslabor erstmal erzählt, wie es zur Produktentwicklung und -herstellung überhaupt kommt, welche Schritte hierfür nötig sind und wie die Arbeit in einem Labor aussieht. Dann durften wir gleich ans Ausprobieren gehen und zwar mit zwei Joghurten! Diese wurden vor uns gestellt, aber wir hatten die Augen verschlossen. Nun sollten wir die Sorten erraten (ratet ihr auch mal, ihr seht ja die Farbe *g*):

Joghurt

 

Links ist der Activia Kirschjoghurt und rechts der Activia Erdbeerjoghurt. Es ist verrückt, aber das ist mein erstes Mal deutscher Activia gewesen, ich habe die Produkte bisher nur in den USA gegessen *g* Natürlich merkt man bei der Blindverkostung nicht nur unterschiedlichen Geschmack, sondern achtet auch viel mehr auf die Konsistenz (Kirsch ist z.b. viel flüssiger, aber auch mein heimlicher Favorit!).

Danach wurde uns demonstriert, wie man mit Versuchspersonen bei Danone direkt arbeitet. Die bekommen verschiedene Joghurte, bei denen die Rezeptur verändert wurde (z.b. der Zucker- oder Fettanteil) und sollen dann ihren Lieblingsjoghurt heraussuchen und alle Sorten beschreiben. Das haben wir in der Gruppe auch gemacht und es ist sehr lustig zu sehen, wie da die unterschiedlichsten Adjektive durch die Gegend flogen. Oftmals fand einer die Sorte genial und der nächste Blogger mochte sie so gar nicht *g*

Danone Test

 

Bei diesen drei Joghurten war der Zuckeranteil unterschiedlich..einmal sehr süß, einmal die normale Activia-Süße und einmal sehr wenig Zucker..auch hier konnte man wieder sehen, dass Geschmäcker SOOOO unterschiedlich sind 😉

Nach dem vielen Joghurt gab es noch ein kleines Mittagessen und ich habe mich ewig mit einer anderen lieben Bloggerin aus Berlin verquatscht. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre und so war ich zwei Stunden nach geplantem Ende noch dort *g* Es gab auch noch eine Goodiebag von Danone und zum Glück haben sie da einen Kühlakku rein. Denn ich bin nicht direkt zurück nach Berlin, sondern war noch ganze 7 Stunden in Hamburg..mit Joghurt ins Völkerkundemuseum? Kein Problem 😉 Bei Starbucks habe ich euch das Bildchen geknipst und dann ganz dreist vier Joghurte gegessen *g*

Danone GoodiebagDie Kleine Kühltasche ist supersüß und ich habe jetzt auch meinen ersten „Joghurtlöffel“, bisher habe ich immer mit dem großen Bruder gelöffelt 😉 Ich durfte die Sorte Erdbeer gegen Natur tauschen (ich bin nicht so der Erdbeerjoghurtfan) und dann war noch eine Packung Cerealien (megalecker!) und Kirsch (sowieso lecker!) drin.

Liebes Danone-Team, vielen Dank für diesen wundervollen Vormittag! Er war sehr spannend und informativ, ich habe einiges über Joghurt (na, wer weiß, wieviele Stunden es dauert, bis ein Joghurt hergestellt wird? Activia 9-10) gelernt und habe viele nette Blogger kennengelernt. Ich fände den noch intensiveren Blick „hinter die Kulissen“ in Form einer Molkereibesichtigung superspannend & gönne mir jetzt erstmal einen Activia Cerealien mit Apfel und Zimt..yummi! 🙂

 

Auf nach Hamburg und zu Ernsting’s Family!

Am Donnerstag ist es schon wieder so weit..es geht zur nächsten Fashion Show von Ernsting’s Family. Im Frühjahr habe ich mir die Show in München gemeinsam mit der lieben Pepsa angeschaut, jetzt muss ich ganz alleine nach Hamburg. Es gibt nämlich leider kein Plus 1 mehr..zumindest für mich *g* Einerseits fände ich es ja super, wenn sie die Show auch mal in Berlin vorstellen würden, wobei..die Stadt muss sich erst wieder von der Fashionweek erholen, glaube ich 😉 Mein Liebling aus der letzten Show war übrigens diese knallblaue Neontasche:

 

Wer den vorherigen Nagellack-Post gelesen hat, merkt, hier schliesst sich so langsam doch der Kreis *g* Hätte ich das doch schonmal früher gemerkt 😉

Die Show selbst findet am frühen Abend im Hotel Atlantic Kempinski statt..ich glaube, ich bin jetzt schon underdressed. Ich komme auch ganz standesgemäss mit..genau, dem Bus, dem günstigsten Verkehrsmittel, hihi. Aber ich fahre schon ganz früh, dass ich mir Hamburg endlich mal im Sonnenschein ansehen kann. Bisher kenne ich es nur mit Schnee oder kaltem Dauerregen – ja, weder Dezember noch März waren die richtige Reisezeit. Aber ich gebe ja nicht auf!

Jetzt hier also mein Appell an euch: was muss man in Hamburg umbedingt gesehen haben? Bisher fuhr ich mit dem hm Busschiff (super!), lief durch die Altstadt, genoss kulinarische Köstlichkeiten beim Falafenstern und ja, der Fischmarkt und die Reeperbahn sind auch schon gesehen worden. Also ich suche eher die weniger touristisch überlaufenen Sachen, sondern eher sowas wie „da gibts tollen leckeren Kuchen“ oder „hier kann man genialen Kaffee trinken“ 🙂 Hübsche Landschaft ist natürlich auch sehr gerne gefragt!

Meine Eindrücke über die neue Kollektion gibt es dann natürlich am Wochenende, aber ich dachte mir, ich frage hier mal früh nach Tipps und who knows, vielleicht liest das ja irgendein „richtiger“ Modeblogger und geht auch hin? Dann könnte man sich seeeeeehr gerne vorher treffen und ich stehe nicht alleine „out of place“ herum 😉