Kategorie: Yummi

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Zwar futtere ich mich jetzt schon zehn Tage durch Nord-Indien, aber heute geht es kurz darum, was bei mir in Deutschland so auf den Teller kam. Keine Sorge, im nächsten Blogpost dreht sich dann alles um die indische Küche, aber jetzt schauen wir erstmal gen Berlin!

Meinen Tag starte ich sehr gerne mit einem Müsli, Leinsamen, Nüssen, frischem Obst und Hafermilch, was ich dann in Deutschland auch gleich für ein paar Tage gemacht habe. Gutes Müsli kriegt man in vielen Ländern nämlich einfach nicht und somit habe ich das genossen. Ein Raider aka Twix habe ich mir bei Oma geschnappt, ich hatte schon lange keines mehr! Leckere Kürbis-Ingwer-Kokonussuppe darf ich Herbst natürlich auch nicht fehlen und zur Feier meiner Dissertation gab es dann noch diese (echt große) Veggie Pizza.

Einen Süßkartoffel-Amaranth-Burger bei Peter Pane wollte ich schon lange mal wieder essen, aber irgendwie war ich dieses Mal nicht so begeistert. Da waren die Schoko-Brezeln von Manner, die mir aus Wien mitgebracht wurden, definitiv besser und haben mir die Zugfahrt um einiges versüßt. Der Rhabarber-Smoothie von Dm Bio sieht farblich nicht enorm ansprechend aus, aber ich liebe ihn! Wann immer ich mal schnell etwas für gute Laune brauche, schnappe ich ihn mir. Den ChariTea Red Rooibos mag ich ebenfalls enorm gerne, aber ich glaube, bald habe ich mich an ihm „übertrunken“, somit muss ich mal pausieren. Wenn ihr einen guten Tee sucht, schaut euch vielleicht mal in ihrem Sortiment um, bisher wurde ich noch nie enttäuscht.

In Berlin war ich bei Koreaner und habe diesen Gemüsepfannkuchen gegessen, aber ach, war das langweilig. Ich habe mit allem möglichen nachgewürzt und noch zwei Soßen drauf, aber nee, da muss ich nicht nochmal hin. ErdnußLocken gab es dank Kooperation bei mir auch ein paar und ich hatte schon ewig keine Snackabende mehr, aber ich könnte mich dran gewöhnen 😉 Die verdammt guten Pastel de Nata gönne ich mir nur sehr selten, aber wir hatten Sonnenschein und guten Kaffee, ich konnte nicht widerstehen, yummi! Ich mag sie von Galao A Pastelaria (Weinbergssraße 8, Berlin) am liebsten! Beim Frittenwerk in Frankfurt (neu am HBF) musste ich dann auch mal vorbei, aber das waren jetzt einfach nur Pommes, welche ich dann gut gewürzt habe, um sie etwas spannender zu gestalten – den Hype verstehe ich leider nicht, den Slogan „fries before guys“ mag ich jedoch!

Ein paar weihnachtliche Naschereien und diverse Backwaren gab es dann auch noch, aber das sind die Dinge, die ich außerhalb Deutschlands nicht unbedingt bekomme und somit futtere ich mich meist durch ein paar Brote während meines Aufenthaltes 🙂 Wovon könnt ihr im Moment nicht genug bekommen? Ich habe leider Rosenkohl und Stachelbeeren verpasst :/

[Yummi] Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz Knusper Pur von Dr. Oetker + mein „Guten Morgen“-Rezept

[WERBUNG] Dank brandsyoulove durfte ich das neue Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz von Dr. Oetker ausprobieren und mich morgens in den Tag knuspern. Für jemanden, der Müsli liebt, gleichzeitig aber versucht, nicht allzu viel ungesunden Kram in seinen Körper zu stopfen, genau das Richtige. Manchmal ist es verrückt, wo überall versteckter Zucker drinnen ist; ich erinnere mich, wie ich das Glas eingelegte Rote Beete („Gemüse=gesund“) im Supermarkt in der Hand hatte und einfach vom Glauben abgefallen bin.

Ist bei Müsli ebenfalls der Fall, viele Sorten sind einfach reine Zuckerbomben und suggerieren nur, dass sie „gesund“ seien. Es lohnt sich wirklich, die Nährwertinformationen auf den Packungen zu lesen und sich nicht von den Bildern und Versprechen leiten zu lassen. In diesem Supermüsli sind nun nur 1,5g Zucker auf 100g, welche euch aber gleichzeitig 422 Kalorien und 15g Fett bieten.

Ich mag meine Müsli knusprig, mir muss das Essen Spaß machen und das gelingt mit dieser Sorte definitiv! Das Supermüsli ist knackig, bissfest und weicht nicht zu schnell auf. Gleichzeitig hat es einen angenehmen Eigengeschmack nach Haferflocken und auch etwas eigene Süße. Welche einen nicht übermannt und somit mit frischen Früchten noch verstärkt werden kann. Pur esse ich selten Müsli, mit diesem hier könnte man sich aber noch (vielleicht mit Rosinen und Datteln gepaart) schnell ein paar Müsliriegel selbst machen. Ich überlege, das noch zu tun und sie mir mit nach Indien zu nehmen, wo man Müsli leider (noch) vergeblich sucht :/

Für mich muss es morgens schnell und einfach gehen, wodurch ich immer nur wenige Zutaten für mein Müsli haben mag, diese dann aber gerne variiere. Ich versuche, saisonale Früchte zu nutzen, wobei das im Winter in Deutschland etwas schwierig ist, ich mir aber dann gerne mit TK-Obst aushelfe. Im Moment mag ich wieder folgende Kombination:

So viel VitalisKnuspermüsli wie ihr mögt

1-2 EL Leinsamen

1/2 Apfel

1/2 Banane

5 Trauben

1-2 Walnüsse

Ich schnippele zunächst alles und mische meine Leinsamen und Nüsse unter, bevor ich am Ende Milch (am liebsten Hafermilch) dazugebe. So bleibt das Müsli nämlich noch länger knusprig. Wenn ihr bisher noch nie Hafermilch ausprobiert habt, gebt ihr eine Chance, ich LIEBE sie in Kaffee und Müsli (gibt es auch ohne Zuckerzusatz)! Die Früchten geben mir genug Süße, wenn ihr aber doch noch etwas braucht, gebt einfach etwas Agavendicksaft (oder Honig) hinzu. Hätte ich noch ein paar Kokoschips gehabt, wären die definitiv noch hinzugekommen, da sie Süße und eine spannende Konsistenz bieten, aber die gibt es dann eben wieder beim nächsten Einkauf.

Leinsamen sind zwar nicht so hip wie Chia-Samen, sind aber ähnlich gut für euch und somit wechsele ich hier ebenfalls gerne ab; gepuffter Amaranth passt ebenfalls noch grossartig in diese Mischung! Nur das Knuspermüsli geht natürlich auch, ich bin nur ein bisschen verwöhnt, was Konsistenz angeht und brauche da Abwechslung!

Insgesamt habe ich etwa drei Minuten zum Schneiden und zwanzig Minuten zum Essen gebraucht. Das Tollste an Müsli ist, dass es mich wahnsinnig lange satt macht und ich sehr viel Energie für den Tag habe. Dazu gab es dann vielleicht noch einen Liter Kaffee und ein großes Glas Orangensaft und ich habe die nächsten sechs Stunden konzentriert am Schreibtisch sitzen können (und mein restliches Obst nebenbei gefuttert)!

Wer ist noch großer Müslifan und womit mischt ihr euer Müsli im Moment gerne? Hat wer schon diese Variante von Dr. Oetker ausprobiert?

[Yummi] hanuta Riegel von Ferrero!

[WERBUNG] Dank brandsyoulove hatte ich die Gelegenheit, die neuen hanuta Riegel von Ferrero schon einmal vorab kostenlos zu probieren. Wie viele andere auch bin ich mit hanuta aufgewachsen, das kleine Knusperquadrat gab es in diversen Pausen, auf Ausflügen und einfach auch mal zwischendurch. Irgendwie ist es mir dann aber etwas in Vergessenheit geraten; nicht, dass es mir nicht mehr schmeckt, aber wenn ich mal in Deutschland einkaufen war, habe ich irgendwie immer nach etwas anderem gegriffen. Zeit also, mal wieder ein hanuta zu essen und dass es sie jetzt in Riegelform gibt, fand ich umso spannender!

Man kann die Riegel im 5er Pack ab November (in einigen REWE-Filialen gibt es sie schon) für um die 2€ kaufen. Drinnen ist – ich zitiere – „leckere Milch- und Haselnusscreme zwischen knusprigen Waffeln, umhüllt von Milchschokolade mit knackigen Nussstückchen„, wobei ein Riegel mit 34,5g daherkommt und 203 Kalorien (sowie 13,8g Fett) hat. Da ich auf dem PCT beim Wandern immer sehr darauf geachtet habe, möglichst viel Kalorien und Fett zu bekommen, wäre der hanuta Riegel hier schonmal eine Option 😉

Ausgepackt erinnert er mich auf den ersten Blick an ein Lion, da man die Nusstückchen durch die Schokolade hindurch erkennen kann. Beim ersten Bissen kam mir dann sofort folgender Gedanke: „das schmeckt ja wie ein Knoppers„. Definitiv lecker, aber das knackige, was ich mit hanuta durch die Waffeln bisher assoziiert hatte, fehlt hier irgendwie. Es ist eher cremig-weich und krümelt nicht, aber ich hätte gerne mehr Crunch gehabt. Praktischer, um ihn schnell unterwegs zu essen, ohne eine kleine Sauerei zu hinterlassen, ja..aber irgendwie auch ein wenig unspannend. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, mein Umfeld war auch im Lager „lecker, aber besonders innovativ und mich umhauend schmeckt das jetzt nicht“. Also klar, kann man essen als Snack unterwegs (in der Handtasche nimmt er ja keinen Platz weg), aber unbedingt noch einmal kaufen muss ich ihn jetzt leider auch nicht, schade!

Da es auch von Knoppers einen Riegel gibt, muss ich diesen jetzt versuchen, vielleicht schmeckt der im Umkehrschluss eher so, wie ich das von dem hanuta Riegel erwartet habe 😉 Habt ihr den hanuta Riegel zufällig schon probiert? Wie schmeckt er euch?

[Anzeige] [Yummi+Gewinnspiel] #JOMO – The Joy of Missing out mit ErdnußLocken von Lorenz!

Meist bin ich zehn von zwölf Monaten im Jahr in der Welt unterwegs, will möglichst viele Orte erleben und dort dann auch alles entdecken, was es da so gibt. Somit bin ich nicht nur tagsüber, sondern auch abends oft weg, getreu dem „man lebt nur einmal“-Motto. Aber ganz ehrlich, wenn ich dann zurück in Deutschland bin und Zeit mit meinen Freunden verbringen kann, will ich deren Aufmerksamkeit am liebsten gar nicht mit der restlichen Welt teilen. Da bin ich dann eher Lager #JOMO, welches die Lebenseinstellung vertritt, dass man sich nicht immer nur draußen herumhetzen soll, sondern lieber mal mit Freunden zuhause entspannen und quality time verbringen sollte. Finde ich richtig und ErdnußLocken von Lorenz, von welchen es eine ganz schön überraschende Sortenvielfalt gibt, sind da ein super Begleit-Snack!

Besonders gut haben mir die ErdnußLocken mit 30% weniger Fett sowie die Sorte mit Mexican Style geschmeckt, denn letztere waren wunderbar pikant-würzig. Sehr viel Spaß machen auch die riesigen ErdnußLocken von Lorenz, die werde ich definitiv für den nächsten #JOMO-Abend erneut kaufen! Wenn ihr noch Inspiration braucht, was man an solch einem Abend machen kann, wir haben auf Netflix die neue Serie Skylines gebingt und das war wirklich ein grandioser Samstag! Wer aus der Nähe von Frankfurt kommt und Musik mag, das ist eure Serie, versprochen!

Meine Freunde muss man übrigens gar nicht lange überreden, heute einmal zuhause zu bleiben, bequem in Onesies auf der Couch zu chillen und entweder „nur“ zu reden, etwas zu spielen oder einen Film/eine Serie zu schauen. Die finden das nämlich auch sehr gut, wenn man sich nicht in einem lauten Restaurant mit vielen Leuten am Nebentisch anschreien, in verrauchten Kneipen stehen oder ewig an der Tür zu warten, bis man im Club ist. Das hat besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit ein paar Vorteile, da man sich nicht gemütlich im Park treffen kann.

Wer nicht so kulante Freunde hat, sondern ständig auf Parties eingeladen wird, für den hat Lorenz den Ausredenassistenten erfunden, welcher euch dabei hilft, eine besonders kreative Ausrede zu finden, wieso ihr eure Wohnung nicht verlassen könnt. Hätte ich früher definitiv mal gebrauchen können, ich hatte meist einfach nur Migräne oder war müde, was doch ein bisschen langweilig ist!

Damit ihr auch ein paar #JOMO-Abende mit Freunden (oder auch alleine) verbringen könnt, verlose ich insgesamt 5×1 Paket mit ErdnußLocken Airlounger-Sofa + ErdnußLocken Snackvorrat an euch! Ihr müsst mir dafür nur ein Kommentar mit eurer besten Ausrede, warum ihr heute Abend nicht weggehen könnt, hinterlassen! Mitmachen könnt ihr bis zum 01.12.19 um 12.00h, ich lose die Teilnehmer (Teilnahme nur aus Deutschland möglich) danach direkt aus und ihr erhaltet die Gewinne von Lorenz.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus den USA!

Ich würde diesen Beitrag fast eher „Kuriose Köstlichkeiten“ statt Ernährung nennen, denn wenn die USA für etwas bekannt sind, dann doch für ihre eher ungesunden Innovationen. Davon gab es bei unserem Roadtrip natürlich auch einige neue und alte Bekannte, die ich euch mal kurz zeigen will – und ja, die gab es nur fast jeden Tag 😉

Cola mit Zimt, für mich als Zimtliebhaber wäre das, besonders jetzt im Winter, bestimmt was, aber leider gibt es (noch) keine zuckerfreie Variante. Die Eismarke Baskin-Robbins ist in Deutschland nicht allzu bekannt, in den USA findet man sie an jeder Ecke und ich habe sie als Kind kennengelernt. Diese „kleine“ Portion (soll für Kinder sein) mit Kaffee und Kürbiskuchen-Eis war grandios, ich danach aber richtig, richtig satt. Sie haben unzählige Sorten und man kann vorher auch hemmungslos probieren, denn die Entscheidung fällt nicht leicht. Bei Dairy Queen muss ich ebenfalls immer einmal pro USA-Aufenthalt vorbei und mir einen neuen Blizzard gönnen; eigentlich schnödes Softeis, aber sie mixen es mit so spannenden Sachen (hier frische Waldbeeren und Käsekuchen), dass es einfach jedes Mal ein Erlebnis ist. Bevor sie es servieren, drehen sie den Becher um, damit man sehen kann, dass das Eis nicht runterfällt – hat mir beim ersten Mal einen kleinen Schock versetzt 😉 Und da wir Herbst haben, probierte ich Pumpkin Spice auch noch in Joghurt, aber bah, das war mal absolut nichts :/

Am Flughafen in Seattle habe ich dann doch noch etwas Gesundes gefunden und wow, war das gut! Die Kette hieß Green Dot und man konnte alle Sachen entweder als Salat, Wrap oder Bowl bekommen. In meiner Asian Veggie Bowl war neben Reis diverses Gemüse, Salat und so ein gutes Sesamdressing, ich war hin und weg. Würde ich sofort wieder essen. Der restliche Tag wurde dann ganz basic mit Hershey’s Gold, Twin Snakes von Haribo und einem gigantischen Pumpkin Spice Frappucchino verbracht. Ich versuche Hershey’s immer mal wieder, aber es ist nicht meine Schoki und bei Haribo finde ich immer spannend, was es im Ausland im Sortiment gibt, in Deutschland aber nicht..wobei diese Schlangen mich jetzt auch nicht umgehauen haben und wieso sind das nur 113g in der Packung? Amerikaner mögen doch eher große Größen!

In einem chinesischen Restaurant gab es diese kleine Portion Tofu mit Gemüse, welche ich dann abends gleich nochmal kalt gegessen habe, zum Glück war sie nicht nur riesig, sondern auch lecker und gut scharf! Amerikanischer kann ein Frühstück nicht sein, die (nach nichts schmeckende) Waffel mit Sirup, Lucky Charms und Orangensaft(konzentrat), nee, da lobe ich mir doch Müsli und Brot 🙂 Das Twix Dark fand ich sehr spannend vom Konzept her, hat dann aber doch recht lahm geschmeckt, da finde ich die weiße Variante viel, viel besser! Und wenn man schon in Tillamook ist, muss man natürlich auch den Joghurt mal ausprobieren; die Sorte Oregon Marionberry war sehr lecker!

Was darf bei euch bei einem USA-Aufenthalt kulinarisch auf keinen Fall fehlen? Und wer kann sich noch vorstellen, dass Cola mit Zimt gut schmeckt?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus den USA!

Gesund ist mal wieder anders, aber ich dachte mir, ich zeige euch, was ich auf unserem Roadtrip durch die USA so futtere! Manchmal ist es hier gar nicht so leicht, etwas ohne Tier zu finden..aber da ich notfalls auch mal mit Keksen als Abendessen auskomme, klappt es doch immer irgendwie 😉

Trader Joe’s (mein absoluter Lieblingssupermarkt hier!) hat diesen seeeehr leckeren Iced Vanilla Almond Spiced Chai im Angebot, welchen ich inhalieren könnte. Nicht zu süß, schön würzig und ich bin ja weiterhin ein großer Fan von Mandelmilch! Meinen zweiten Breakfast Burrito habe ich mir zum Mittagessen gegönnt und auch wenn ich eigentlich nie Ei esse, in dieser Kombination ist es grandios! Da muss ich mal eine vegane Variante von nachmachen“ Wenn ich mich zu ungesund fühle, schnappe ich mir gerne die Smoothies von Odwalla, besonders gerne das Citrus C Monster, um jegliche Erkältung von vorne herein abzuwehren! Und Suppen bei kaltem (Regen-)Wetter gehen auch immer, wenn ich wie hier noch frischen Schnittlauch reinwerfen kann, bin ich mit meiner Kartoffelsuppe sehr glücklich!

Nur ein biiiiiiiischen ungesünder geht es weiter. Bei den meisten Motels gibt es eher mageres Frühstück, aber da ich von zuckrigen Cornflakes träumte, freute ich mich über die Fruit Loops. In fünf Jahren will ich dann mal wieder welche! Letztes Jahr schon haben meine Mama und ich diese persischen Zimtschnecken (gibt es bei Walmart) für uns entdeckt und ja, ich liebe sie weiterhin! Zum Glück gibt es die nicht bei uns, ich würde es wahrscheinlich übertreiben, aber sie sind wirklich verdammt gut. Bei Burger King (war ich seit vielen Jahren nicht mehr) habe ich den veganen Impossible Whopper ausprobiert und ehrlich, der hat verstörend echt geschmeckt. Genau, wie ich den Whopper in Erinnerung hatte und auch die Konsistenz war fast zu nah an Fleisch..ich war begeistert, aber gleichzeitig sehr irritiert. Und weil Oktober ist und ich auch mal basic sein will, habe ich mir einen Iced Pumpkin Spice Latte von Starbucks geholt. Hätten wir das also auch erledigt 😉

Ich liebe mexikanische Küche und da es diese in den USA überall gibt, gehen wir auch recht häufig hin. Am liebsten bestelle ich Veggie Burritos und die kann man auch am nächsten Tag noch super kalt essen..denn die Portionen sind verrückt hier. Aber so, so gut! Die blauen Pommes mit verrückten Soßen (z.b. Heidelbeer-Ketchup) haben wir bei der Fry Company in Boise/Idaho gegessen, welche bekannt sind für ihre Kartoffeln. Schmeckt normal, aber man kriegt mich ja mit der Farbe und die würde ich auch sofort wieder essen! Dann natürlich mein Klassiker, wenn ich in den USA bin, eine riesige Flasche Diet Mountain Dew. Die war dann in hm keinen zwei Stunden leer und ich glücklich; aber im Moment versuche ich, auf Softdrinks zu verzichten und somit blieb es auch bei einer. Wir haben ja Oktober, nicht und somit gibt es alles mit Kürbis..da macht Kitkat mit Pumpkin Pie natürlich auch Sinn 😉 Nein, lasst die Finger davon, ich habe sie zwar gegessen, aber sie haben mehr nach Bodylotion geschmeckt und so gar nicht lecker.

Anderes Motel, andere Cornflakes..von Frosted Flakes habe ich beim Wandern ständig geträumt und ach, sie waren super. Es ist echt lustig, nach was man machmal Verlangen hat, ich esse so gut wie nie zuckrige Cornflakes und plötzlich war das alles, was ich wollte. Die M&Ms mit Pumkin Pie waren leider ebenfalls ein Flop, aber ich habe daraus gelernt und danach einfach nichts mehr aus einer limitierten Kürbis-Reihe gekauft. Stattdessen gab es noch dieses kleine Stück Beerenküchen mit Müslikruste und einmal Reste-Essen aus Breakfast Burrito mit Reis und Bohnen. Ich schwöre, ich habe ab und zu auch noch Bananen und manchmal Äpfel (die schmecken hier irgendwie nach nichts..) gegessen!

Falls wer noch einen Tipp für ein veganes/vegetarisches Restaurant in Portland hat, gerne her damit! Und gibt es etwas, was ihr immer esst, wenn ihr in den USA seid?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke on/off Trail!

Hach, was gingen die letzten zwei Monate schnell um, ich hatte gar keine Chance, gesundes, frisches Essen sonderlich zu vermissen. Unterwegs auf dem Pacific Crest Trail isst man ja immer sehr kalorienbewusst, je mehr, desto besser! 😉

Ab und zu habe ich “richtige” Mahlzeiten gekocht, also Wasser erhitzt und in den jeweiligen Beutel gekippt. Der Cuban Coconut Rice & Black Beans war sehr lecker, aber irgendwie auch verstörend süß. Also irgendwie eher Nachtisch statt richtigem Essen. Ganz grandios fand ich die getrockneten Süßkartoffeln, die ich geschenkt bekam. Sie schmeckten bisschen nach Karotten, aber eben süß und waren der perfekte Snack, wenn ich keine Nüsse mehr sehen konnte. In Sisters musste ich zu Angelina’s, einer Bäckerei, die ich aufgrund ihrer veganen Auswahl sehr liebe. Hier haben wir Zitronen-Zucchini-Mohn-Kuchen und Kirsch-Schokolade-Schnecken. Einfach nur zum Niederknien! In Bend wurde ich gar wunderbar bekocht, die Kartoffeltarte mit scharfem Pesto und frischen Tomaten war enorm lecker, am liebsten würde ich das gerade wieder futtern. Man merkt bzw schmeckt einfach, wenn Leute mit Herz und Seele kochen.

Ich liebe Porridge nach wie vor zum Frühstück, am liebsten natürlich mit frischen Früchten und aktuell waren Pfirsiche überall zu haben. Welche perfekt reif waren und ach, davon habe ich einige gegessen! Der Luna Müsliriegel in der Geschmacksrichtung Lemonzest war letztes Jahr mein absoluter Favorit und ist es auch dieses Jahr geblieben. Schmeckt nicht nach Müsliriegel, sondern einfach nur nach Zitronenkuchen! Meinen ersten Ei-Käse-Englishmuffin hatte ich nun auch in Form von Trailmagic – nie im Leben würde ich das selbst kochen oder wo bestellen, aber hey, morgens um sieben war das warmes, fluffiges Glück. Und ja, wir haben jeder drei Stück verdrückt 😉 Tortillas kann ich ebenfalls ständig essen und diese Schoki-Käsekuchen-Haselnuss-Creme war nicht von dieser Welt. Süß und doch ein wenig sauer, die perfekte Kombination, wenn euch Nutella zu süß ist. Hiervon werde ich mir wohl ein Glas in den Koffer packen!

In der Stadt musste ich natürlich zwei Sorten Ben & Jerry’s Eiscreme ausprobieren, das ist hier einfach so günstig! Bei 2 Bechern für $7 kann ich nicht wieder stehen. Justice Remix’d ist verdammt lecker mit Schokolade und Zimt sowie Karamellstückchen, Pucker Upper war ein Himbeersorbet mit saurer Zitrone und mein erstes Sorbet der Marke. Könnte ich sofort wieder Essen! Als ich krank in einem Hotel ohne Küche herumlag, schnappte ich mir mein Backpacker’sBistro Menü in der Sorte Wildreis & Pilz Pilaf. Was mich nicht sonderlich umgehauen hat, da hatte ich definitiv spannender gewürzte Gerichte. Natürlich würde ich die vegane Marke gerne unterstützen und in Zukunft vielleicht andere Sorten ausprobieren, nur diese muss es nicht unbedingt noch einmal sein.

Aktuell bin ich absolut verrückt nach Smoothies, ich glaube, mein Körper will Vitamine (und Schokolade, aber da versuche ich gerade, etwas zu widerstehen). In Portland gibt es enorm viele vegane Restaurants, bisher war ich bei einem verdammt guten Vietnamesen sowie mexikanisch essen..wenn wer einen Essenstipp für die Stadt hat, gerne her amit!

[Yummi] Gemüse-Chips von Terra!

Normalerweise bin ich so gar nicht der Chipstyp, sondern ganz klar im Schokoladen-Lager. Aber durch das vielen Wandern (aka Schwitzen) will mein Körper im Moment einfach nur verdammt viel Salz und somit auch Chips. Beim Durchstöbern der amerikanischen Supermarktregale sah ich dann immer wieder die veganen, glutenfreien und ohne Konservierungsstoffe hergestellten Gemüse-Chips von Terra und nachdem ich sie mehrmals in der Hand (und wieder weggelegt) hatte, mussten sie schlussendlich doch mit! Und was soll ich sagen, ich habe eine kleine Obsession entwickelt, denn sie sind einfach nur UNFASSBAR LECKER!

Es gibt mehrere Sorten, ich habe erst einmal mit der Original-Variante mit Meersalz begonnen. Die Chips bestehen aus Pastinake, Manjok, Süßkartoffel, rote Ringelbeere und Batata, also einer wirklich bunten Mischung aus Wurzelgemüse. Dadurch sieht es zum einen Mal einfach nur richtig gut aus, wenn man sie in eine Schale kippt und zum anderen hat man wirklich viel Abwechslung, was Geschmack und Konsistenz betrifft. Finde ich grossartig!

Gewürzt sind sie lediglich mit Meersalz und das nicht zu stark. Man schmeckt die unterschiedlichen exotischen Gemüsesorten gut heraus und das gefällt mir. Es gibt sie allerdings noch in den Sorten Mediterran (Salz & Oregano), Blues (mit blauen Kartoffelchips aus Peru), Stripes & Blues sowie einer reinen Süßkartoffel-Variante mit Meersalz.

Alle Sorten sind im Moment in Deutschland zumindest über Amazon erhältlich, vielleicht auch schon in dem ein oder anderen Geschäft, aber das weiss ich leider nicht. Somit schwankt der Preis natürlich auch, je nachdem, wie viele Packungen ihr kauft, kommt ihr bei etwa 3 Euro für 110g raus. Definitiv nicht billig, besonders wenn man wie ich locker 100g Chips auf einmal essen kann, aber wenn man z.b. etwas zu einer Party mitbringen will oder seinen Gästen mal etwas anderes hinstellen mag, sind sie bestimmt eine super Alternative zu langweiligen Kartoffelchips. Nichts für jeden Tag, aber hin und wieder werde ich sie mir gönnen! Besonders die blauen Chips machen mich seeeeeehr neugierig, die werde ich hier in den USA als nächstes futtern!

Mögt ihr Gemüsechips und habt vielleicht sogar diese Sorte schon ausprobiert? Oder bleibt ihr lieber bei den reinen Kartoffelchips und experimentiert eher mit unterschiedlichen Gewürzrichtungen? Welche Gemüsechips, die es in Deutschland gibt, könnt ihr weiterempfehlen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke vom Trail!

Ok, die heutige Ausgabe meiner Tellereinblicke ist glaube ich fast mehr off statt on Trail, da es mich nach Bend in Oregon verschlagen hat, wo es dann natürlich “frisches” Essen gab. Aber ein bisschen Wandernahrung ist trotzdem dabei, mein Magen hat im Moment ein wenig mit den vielen Nüssen und Zusatzstoffen in den Fertigprodukten zu kämpfen.

In Washington sind gerade die Brombeeren reif und ich hätte mich hier totfuttern können. Besonders als Nachtisch habe ich mir hier viele Beeren gepflückt, denn es gibt einfach kaum leckerere Beeren für mich! Müsli- und besonders Cliffbars kann ich kaum noch sehen, aber diese Sorte mit Schokostücken und Meersalz ist grandios. Sie ist süß, aber eben nicht zu süß und trifft somit genau meinen Geschmack..wenn jetzt nur die Konsistenz nicht wäre. Noch hängt mir der Instant-Kartoffelbrei nicht zum Hals heraus, was aber daran liegt, dass ich ihn mit immer unterschiedlichen gefriergetrockneten Gemüsesorten und scharfer Soße aufpeppe. Aber so langsam habe ich Lust auf richtige Kartoffeln, so im Ofen und mit frischen Kräutern. Den veganen Gomacro Riegel mit Kokosnuss, Mandelbutter und Schokostücken wollte ich wirklich mögen, aber die Konsistenz kann ich leider absolut nicht ertragen, schade!

Wir hatten Trailmagic und ach, Farmer Tom war unglaublich. Nicht nur gab es unsagbar gute Veggie-Tacos mit frischen Sachen aus seinem Garten, in seine selbstgemachte Mango-Salsa hätte ich mich einfach nur reinlegen können. Unfassbar gut, die frische Minze hat mich sowas von wachgekickt! In Trout Lake gab es nicht wirklich viel Auswahl, somit habe ich den vegetarischen Burger mit Pommes gegessen und war zwar positiv überrascht, hätte aber einfach lieber einen riesigen Salat gehabt. Wenn ich mal nicht faul bin, erhitze ich mir doch wirklich Wasser am Abend und habe dann aufgrund der Moskito-Dichte mein Indian Vegetable Korma von Good to Go im Zelt gegessen. Ich mag die vegetarischen Sachen von ihnen gerne, aber ehrlich gesagt sind sie mir einfach zu teuer. Aber hin und wieder gönne ich mir dann doch mal eines, wenn ich etwas Aufmunterung brauche. Die Fruchtriegel von nakd sind seeeeehr lecker, besonders der mit Himbeeren, geben aber leider nicht genug Energie. Somit nicht wirklich zum Wandern geeignet, aber super für die Handtasche!

In der Stadt gab es dann erstmal selbstgemachtes Muesli mit Heidelbeeren, Banane und Hafermilch sowie Kaaaaaffee (meine kleine Obsession). Aber auch mein Süßkartoffel-Taco mit diversem Gemüse und leckerer Salsa war zum Niederknien; knapp gefolgt von einem der besten veganen Eisbecher, die ich je hatte. Bonta (wird in Bend hergestellt) hat tolle Sorten, ich hatte hier die Sorten Toasted Coconut sowie Coconut-Chocolate und ach, hier werde ich noch ein wenig Geld lassen in den nächsten Tagen. Bisschen gesünder wurde es dann bei einer kurzen Wanderung, wo es zum Lunch Spinattortillas mit Avocado, Spinat und anderem Gemüse gab 🙂

Jetzt gleich fahre ich das erste Mal seit einigen Wochen wieder einkaufen, es geht zu Safeway und Trader Joe’s, um mich für die nächsten Tage mit ein paar Leckereien einzudecken. Es gibt eine neue Sorte Ben & Jerrys Eis mit Zimt, welches ich natürlich ausprobieren muss und dann habe ich noch Lust auf Brot und Schoki, sowie viel frisches Obst und Gemüse.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke vom Trail!

Abwechslungsreich und spannend sind keine Worte, die mir zu meiner aktuellen Ernährung einfallen würden. Aber da ich immer mal wieder gefragt werde, was ich beim Wandern so essen, gibt es heute einen kurzen Einblick! Vorneweg: ja, mir fehlen frische Sachen und sie sind das erste, was ich futtere, sobald ich in einer Stadt bin 🙂

Wenn ich faul bin und nur Wasser kochen will, gibt es abends Essen im Beutel – die veganen Sachen von Nomad Nutrition schmecken lecker und das Kathmandu Curry ist mein Favorit! Meist snacke ich aber den ganzen Tag so herum und da kommen dann Müsliriegel (Picky Bites sind grandios und vegan), Kitkat Chunky on Salt Caramel (hilft, wenn es lange bergauf geht) und die veganen Pro Bars in Superfood Slam machen ewig satt. So ein Riegel hat fast 400kcal, was großartig ist!

Die Marke Kind mit ihren vielen Riegeln mag ich ebenfalls sehr gerne, sehr gut ist die Sorte mit dunkler Schoki, Nüssen und Meersalz! Da ich fände war, gab es Tortillas mit dunkler Schoki, die Brot, Öl und Salz in sich hatte und einfach perfekt war. Ihr seht, gesund ist was anderes, aber ich muss viele Kalorien essen und Schoki gibt da viel her! In der Stadt gab es dann aber auch mal vegane Bürger mit Pommes und diese verdammt guten (und scharfen) Enchiladas mit Spinat, Reis und Bohnen. Ich esse im Moment definitiv nicht genug pflanzliches Protein, das muss ich irgendwie ausgleichen.

Erneut Tortillas (ich bin auch beim Wander kochfaul), dieses Mal mit diesem verdammt süßen Keks-Aufstrich von Walmart..ich liebe all ihre Sorten! Und natürlich gab es in der Stadt wieder mexikanisch, wobei das eine sehr sattmachend war, das andere eher eine mexikanisch inspirierte Tofu-Quinoasalat-Kreation..ich habe in Mexiko selbst nie Tofu gesehen 😉 Eine liebe Wanderin schenkte mit dieses „Eis“ und wow! Also, sooooo was gutes! Das gibt es nur zu besonderen Anlässen, aber ich glaube, das muss ich nachkaufen!

Nicht wirklich spannend, oder? Dann esse ich noch viele Nüsse in jeglicher Form, getrocknetes Obst und mal Kartoffelbrei oder Ramen. Aber im Grunde ist es mir egal, ich will nur die Kalorien,d Ass mein Körper funktioniert und gleiche mit Vitamintabletten diese nich unbedingt gesunde Ernährung so gut es geht aus. Wenn ihr Tipps habt, was ihr auf mehrtägige Wanderungen mitnehmt, gerne her damit!