[Beauty] Aufgebraucht im Oktober 2019!

Dieser Post ist ein wenig zweigeteilt, da ich etwas über die Hälfte des Monates noch auf einem Roadtrip durch die USA war und danach endlich mal wieder kurz in Deutschland. Was man natürlich auch an den leergewordenen Produkten sehen kann, denn das sind ganz schön viele Reisegrößen, insgesamt nämlich 28 Produkte. So viel Plastik verbrauche ich sonst eher in einem Jahr..hm, fangen wir an!

Isana Botanical Gesichtsmaske mit Ingwer & Grünkohl Fand ich vom Konzept her enorm spannend und meine Haut mochte sie. Würde ich wieder für unterwegs kaufen.

Alba Botanical Hawaiian Detox Mask Am nächsten Tag bekam ich einen gigantischen Pickel, aber ich würde sagen, sie hat gereinigt (ausführliche Review)

Dove Original Sprühdeo Ich LIEBE es, es schützt in den extremsten Situationen, riecht lecker-dezent und hinterlässt keine weißen Ränder. Dass ein Sprühdeo mal mein absoluter Liebling werden würde, habe ich nicht kommen sehen..

Foot Works Pflegecreme von Avon Meine Füße waren nach über 1000km Laufen wirklich etwas pflegebedürftig und diese Creme hat einen hervorragenden Job erledigt. Sie hat kleine Perlchen, die man einmassiert und die Creme dann (mit Socken an) über Nacht einwirken lässt. Würde ich wieder kaufen!

Dann sind es insgesamt noch fünf kleine Bodylotions, ein kleines Duschgel, vier Shampoos sowie fünf Spülungen geworden, die alle das getan haben, was sie sollten 😉

Yesul Watermelon Hydrating Glow Maske Hat mir im Flugzeug (Langstrecke) meine Haut gerettet und versorgt einen mit wirklich sehr viel Feuchtigkeit. Gut, dass ich noch drei weitere habe!

réell’e Intensiv Color Creme 6.0 Dunkelblond So eine günstige und gleichzeitig gute Haarfarbe hatte ich noch nie; sie wird zwar etwas rötlicher, aber meine Haare fühlen sich nach der Anwendung gut an und das ist mir wichtiger. Ist ebenfalls schon nachgekauft.

Colgate Optic White Zahnpasta Tat meiner Zahnsensibilität nicht gut, somit habe ich sie nur selten benutzt und auch keinerlei positive Resultate gesehen; hier lasse ich in Zukunft die Finger weg!

Light Adapt Concealer von Catrice Über sein Alter wollen wir nicht sprechen, aber ich habe den Concealer sehr gerne verwendet und bin doch etwas traurig, dass er leergegangen ist. Ich bezweifle, dass es ihn überhaupt noch in der Drogerie gibt, aber hätte ich nicht noch zig andere, würde ich ihn erneut kaufen.

1x feste Hotel-Seife, Neutrogena Cellular Boost & Garnier Bio Waschgel mit Lemongrass Mir ist nichts positiv in Erinnerung geblieben, somit drei Dinge, die ich ausprobiert, aber nicht wirklich gemocht habe – danke und tschüss!

Das ist ganz schön viel Kleinkram, der irgendwie auch Mist macht. Über den Concealer bin ich etwas traurig und das Deo muss ich mir dringend wieder nachkaufen. Denn heute geht es für mich schon wieder nach Indien, wo ich bis Mitte Dezember bleiben werde *hupf* Was ist bei euch diesen Monat leergeworden, was ihr vermissen werdet?

[Yummi] Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz Knusper Pur von Dr. Oetker + mein „Guten Morgen“-Rezept

[WERBUNG] Dank brandsyoulove durfte ich das neue Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz von Dr. Oetker ausprobieren und mich morgens in den Tag knuspern. Für jemanden, der Müsli liebt, gleichzeitig aber versucht, nicht allzu viel ungesunden Kram in seinen Körper zu stopfen, genau das Richtige. Manchmal ist es verrückt, wo überall versteckter Zucker drinnen ist; ich erinnere mich, wie ich das Glas eingelegte Rote Beete („Gemüse=gesund“) im Supermarkt in der Hand hatte und einfach vom Glauben abgefallen bin.

Ist bei Müsli ebenfalls der Fall, viele Sorten sind einfach reine Zuckerbomben und suggerieren nur, dass sie „gesund“ seien. Es lohnt sich wirklich, die Nährwertinformationen auf den Packungen zu lesen und sich nicht von den Bildern und Versprechen leiten zu lassen. In diesem Supermüsli sind nun nur 1,5g Zucker auf 100g, welche euch aber gleichzeitig 422 Kalorien und 15g Fett bieten.

Ich mag meine Müsli knusprig, mir muss das Essen Spaß machen und das gelingt mit dieser Sorte definitiv! Das Supermüsli ist knackig, bissfest und weicht nicht zu schnell auf. Gleichzeitig hat es einen angenehmen Eigengeschmack nach Haferflocken und auch etwas eigene Süße. Welche einen nicht übermannt und somit mit frischen Früchten noch verstärkt werden kann. Pur esse ich selten Müsli, mit diesem hier könnte man sich aber noch (vielleicht mit Rosinen und Datteln gepaart) schnell ein paar Müsliriegel selbst machen. Ich überlege, das noch zu tun und sie mir mit nach Indien zu nehmen, wo man Müsli leider (noch) vergeblich sucht :/

Für mich muss es morgens schnell und einfach gehen, wodurch ich immer nur wenige Zutaten für mein Müsli haben mag, diese dann aber gerne variiere. Ich versuche, saisonale Früchte zu nutzen, wobei das im Winter in Deutschland etwas schwierig ist, ich mir aber dann gerne mit TK-Obst aushelfe. Im Moment mag ich wieder folgende Kombination:

So viel VitalisKnuspermüsli wie ihr mögt

1-2 EL Leinsamen

1/2 Apfel

1/2 Banane

5 Trauben

1-2 Walnüsse

Ich schnippele zunächst alles und mische meine Leinsamen und Nüsse unter, bevor ich am Ende Milch (am liebsten Hafermilch) dazugebe. So bleibt das Müsli nämlich noch länger knusprig. Wenn ihr bisher noch nie Hafermilch ausprobiert habt, gebt ihr eine Chance, ich LIEBE sie in Kaffee und Müsli (gibt es auch ohne Zuckerzusatz)! Die Früchten geben mir genug Süße, wenn ihr aber doch noch etwas braucht, gebt einfach etwas Agavendicksaft (oder Honig) hinzu. Hätte ich noch ein paar Kokoschips gehabt, wären die definitiv noch hinzugekommen, da sie Süße und eine spannende Konsistenz bieten, aber die gibt es dann eben wieder beim nächsten Einkauf.

Leinsamen sind zwar nicht so hip wie Chia-Samen, sind aber ähnlich gut für euch und somit wechsele ich hier ebenfalls gerne ab; gepuffter Amaranth passt ebenfalls noch grossartig in diese Mischung! Nur das Knuspermüsli geht natürlich auch, ich bin nur ein bisschen verwöhnt, was Konsistenz angeht und brauche da Abwechslung!

Insgesamt habe ich etwa drei Minuten zum Schneiden und zwanzig Minuten zum Essen gebraucht. Das Tollste an Müsli ist, dass es mich wahnsinnig lange satt macht und ich sehr viel Energie für den Tag habe. Dazu gab es dann vielleicht noch einen Liter Kaffee und ein großes Glas Orangensaft und ich habe die nächsten sechs Stunden konzentriert am Schreibtisch sitzen können (und mein restliches Obst nebenbei gefuttert)!

Wer ist noch großer Müslifan und womit mischt ihr euer Müsli im Moment gerne? Hat wer schon diese Variante von Dr. Oetker ausprobiert?

[Beauty] Lavender Mint & Orange Mint – neue Zahncreme von Dontodent!

Bestimm war ich nicht die Einzige, die ein wenig traurig war, als DM die Dontodent Ginger & Melisse Zahncreme (75ml für 0,95€) aus dem Sortiment genommen hat. Als ich am Wochenende nun meine normale Kräuterzahncreme kaufen wollte, stolperte ich aber über die beiden (neuen?) Sorten Orange & Mint sowie Lavender& Mint (75ml wie üblich 0,95€) von Dontodent und musste sie natürlich sofort mitnehmen und ausprobieren!

Sie bleiben ihrem Packaging treu und ich bin weiterhin sehr davon angetan. Während mich Minze nun nicht unbedingt umhaut – sie hätten sie gerne weglassen dürfen oder die „Frische“ auf interessanterem Wege in die Tube bringen sollen – bin ich jedoch sehr auf Lavendel in Kombination mit Zahncreme gespannt! Als Duft mag ich die blumigen Noten nämlich sehr gerne. Beide Zahncremes sollen natürlich frisch, effektiv gegen Karies, schützend vor Zahnstein und Plaque, reinigend und mit Strahle-Effekt ausgestattet sein – ich bin neugierig!

Mein erster Eindruck von der Lavendel und Minz-Zahncreme war dann leider doch etwas enttäuschend, aber ich sollte erwähnen, dass ich im Moment erkältet bin und nicht 100% schmecke. Von Lavendel nahm ich nicht wirklich etwas wahr, die ersten paar Sekunden hatte ich einen blumigen Geschmack, welcher jedoch sofort von der Minze übermannt wurde. Was beim weiteren Putzen dann auch so blieb und es war einfach nur eine Pfefferminz-Zahnpasta, welche nicht sonderlich stark und frisch war. Mäh :/

Am nächsten Morgen probierte ich nun die Orange & Mint Variante und hier nahm ich kurz einen zitrischen Geschmack wahr, bevor auch dieser wieder von der Pfefferminze verdrängt wurde. Aber insgesamt hatte man hier ein paar mehr Sekunden Orangengeschmack anstatt dem nicht wirklich wahrnehmbaren Lavendel. Wirklich umgehauen hat es mich aber nicht, beide Sorten scheinen eher für Leute zu sein, die kein sehr intensives Geschmackserlebnis in ihrer Zahncreme haben wollen und morgens ist mir das definitiv nicht genug; meinen Kaffeegeschmack habe ich damit nicht weggeputzt und somit fühlte ich mich auch nicht nach richtig frischem Atem.

Während es von der Orange & Mint Sorte noch viele Tuben in meinem DM gab, habe ich die letzte Tube mit Lavendel ergattern können. Ich hoffe jetzt mal, dass ich so enttäuscht bin, da ich eben aktuell krank bin und werde den beiden Sorten in Kürze eine weitere Chance geben. Habt ihr sie schon ausprobiert? Wie gefallen sie euch? Die Idee von Lavendel finde ich großartig, ich hätte gerne Zahnpasta mit diesem Geschmack, aber dann bitte auch in wahrnehmbar.

[Yummi] hanuta Riegel von Ferrero!

[WERBUNG] Dank brandsyoulove hatte ich die Gelegenheit, die neuen hanuta Riegel von Ferrero schon einmal vorab kostenlos zu probieren. Wie viele andere auch bin ich mit hanuta aufgewachsen, das kleine Knusperquadrat gab es in diversen Pausen, auf Ausflügen und einfach auch mal zwischendurch. Irgendwie ist es mir dann aber etwas in Vergessenheit geraten; nicht, dass es mir nicht mehr schmeckt, aber wenn ich mal in Deutschland einkaufen war, habe ich irgendwie immer nach etwas anderem gegriffen. Zeit also, mal wieder ein hanuta zu essen und dass es sie jetzt in Riegelform gibt, fand ich umso spannender!

Man kann die Riegel im 5er Pack ab November (in einigen REWE-Filialen gibt es sie schon) für um die 2€ kaufen. Drinnen ist – ich zitiere – „leckere Milch- und Haselnusscreme zwischen knusprigen Waffeln, umhüllt von Milchschokolade mit knackigen Nussstückchen„, wobei ein Riegel mit 34,5g daherkommt und 203 Kalorien (sowie 13,8g Fett) hat. Da ich auf dem PCT beim Wandern immer sehr darauf geachtet habe, möglichst viel Kalorien und Fett zu bekommen, wäre der hanuta Riegel hier schonmal eine Option 😉

Ausgepackt erinnert er mich auf den ersten Blick an ein Lion, da man die Nusstückchen durch die Schokolade hindurch erkennen kann. Beim ersten Bissen kam mir dann sofort folgender Gedanke: „das schmeckt ja wie ein Knoppers„. Definitiv lecker, aber das knackige, was ich mit hanuta durch die Waffeln bisher assoziiert hatte, fehlt hier irgendwie. Es ist eher cremig-weich und krümelt nicht, aber ich hätte gerne mehr Crunch gehabt. Praktischer, um ihn schnell unterwegs zu essen, ohne eine kleine Sauerei zu hinterlassen, ja..aber irgendwie auch ein wenig unspannend. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, mein Umfeld war auch im Lager „lecker, aber besonders innovativ und mich umhauend schmeckt das jetzt nicht“. Also klar, kann man essen als Snack unterwegs (in der Handtasche nimmt er ja keinen Platz weg), aber unbedingt noch einmal kaufen muss ich ihn jetzt leider auch nicht, schade!

Da es auch von Knoppers einen Riegel gibt, muss ich diesen jetzt versuchen, vielleicht schmeckt der im Umkehrschluss eher so, wie ich das von dem hanuta Riegel erwartet habe 😉 Habt ihr den hanuta Riegel zufällig schon probiert? Wie schmeckt er euch?

Sunday again.


[Gesehen] Skylines & The Revenant (beides super!)

[Gelesen] ganz viele alte taz-Ausgaben

[Gehört] Billie Eilish

[Getan] in Berlin gewesen; Freude getroffen, Hund gekuschelt und viel gegessen; versucht, ein Permit für meine Gangotri-Gaumukh online (erfolglos) zu beantragen 😉

[Gegessen] Veggie Thali beim Nepalesen; Aloo Palak beim Inder; Falafel; Haferflocken mit Heidelbeeren & Banane; Lebkuchen & die neuen Hanuta Riegel

[Getrunken] Kaffee; Kaffee, Kaffee & ein bisschen Orangensaft

[Gedacht] hallo Hauptstadt, schön, dich zu sehen!

[Gefreut] meinem Lieblingshundetier geht es noch immer so gut, dabei ist der Kleine mittlerweile schon 15 Jahre!

[Geärgert] ich bin einfach mal ohne Jacke nach Berlin gefahren 😉

[Gewünscht] weniger Bürokratie, alles in Deutschland dauert..

[Gekauft] Übernachtungen in Indien; Krankenversicherungen & Bahntickets

[Anzeige] [Yummi+Gewinnspiel] #JOMO – The Joy of Missing out mit ErdnußLocken von Lorenz!

Meist bin ich zehn von zwölf Monaten im Jahr in der Welt unterwegs, will möglichst viele Orte erleben und dort dann auch alles entdecken, was es da so gibt. Somit bin ich nicht nur tagsüber, sondern auch abends oft weg, getreu dem „man lebt nur einmal“-Motto. Aber ganz ehrlich, wenn ich dann zurück in Deutschland bin und Zeit mit meinen Freunden verbringen kann, will ich deren Aufmerksamkeit am liebsten gar nicht mit der restlichen Welt teilen. Da bin ich dann eher Lager #JOMO, welches die Lebenseinstellung vertritt, dass man sich nicht immer nur draußen herumhetzen soll, sondern lieber mal mit Freunden zuhause entspannen und quality time verbringen sollte. Finde ich richtig und ErdnußLocken von Lorenz, von welchen es eine ganz schön überraschende Sortenvielfalt gibt, sind da ein super Begleit-Snack!

Besonders gut haben mir die ErdnußLocken mit 30% weniger Fett sowie die Sorte mit Mexican Style geschmeckt, denn letztere waren wunderbar pikant-würzig. Sehr viel Spaß machen auch die riesigen ErdnußLocken von Lorenz, die werde ich definitiv für den nächsten #JOMO-Abend erneut kaufen! Wenn ihr noch Inspiration braucht, was man an solch einem Abend machen kann, wir haben auf Netflix die neue Serie Skylines gebingt und das war wirklich ein grandioser Samstag! Wer aus der Nähe von Frankfurt kommt und Musik mag, das ist eure Serie, versprochen!

Meine Freunde muss man übrigens gar nicht lange überreden, heute einmal zuhause zu bleiben, bequem in Onesies auf der Couch zu chillen und entweder „nur“ zu reden, etwas zu spielen oder einen Film/eine Serie zu schauen. Die finden das nämlich auch sehr gut, wenn man sich nicht in einem lauten Restaurant mit vielen Leuten am Nebentisch anschreien, in verrauchten Kneipen stehen oder ewig an der Tür zu warten, bis man im Club ist. Das hat besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit ein paar Vorteile, da man sich nicht gemütlich im Park treffen kann.

Wer nicht so kulante Freunde hat, sondern ständig auf Parties eingeladen wird, für den hat Lorenz den Ausredenassistenten erfunden, welcher euch dabei hilft, eine besonders kreative Ausrede zu finden, wieso ihr eure Wohnung nicht verlassen könnt. Hätte ich früher definitiv mal gebrauchen können, ich hatte meist einfach nur Migräne oder war müde, was doch ein bisschen langweilig ist!

Damit ihr auch ein paar #JOMO-Abende mit Freunden (oder auch alleine) verbringen könnt, verlose ich insgesamt 5×1 Paket mit ErdnußLocken Airlounger-Sofa + ErdnußLocken Snackvorrat an euch! Ihr müsst mir dafür nur ein Kommentar mit eurer besten Ausrede, warum ihr heute Abend nicht weggehen könnt, hinterlassen! Mitmachen könnt ihr bis zum 01.12.19 um 12.00h, ich lose die Teilnehmer (Teilnahme nur aus Deutschland möglich) danach direkt aus und ihr erhaltet die Gewinne von Lorenz.

[Sehenswert] Skylines (2019) & The Revenant (2015)

Ich hatte einen fast freien Tag und das Netflix-Abo eines Freundes – super Kombination, oder? Somit habe ich endlich einen Film sehen können, welcher nun schon vier Jahre alt ist und gleichzeitig eine neue Serie, über die ich schon viel Gutes gehört habe. Danke Berlin, dass du grau und verregnet warst, ich hatte ein paar tolle, faule Stunden!

SKYLINES (2019)

Da ich in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen und seit ich 18 bin, zum Feiern in die Stadt gegangen bin, ist mir deren (Nacht-)Leben alles andere als fremd. Haftbefehl, der Rapper aus Offenbach, welcher hier recht lose Modell für die Rolle von Kalifa stand, ist mir ebenfalls gut bekannt und somit war ich neugierig! Was soll ich sagen, die Serie ist gut gemacht, spannend, halbwegs authentisch, sie spielt mit nicht nur Klischees und ja, sie hat mich in ihren Bann gezogen. Mir hat die Besetzung sehr gut gefallen, die Schauspieler konnten mich überzeugen und ach, ich hatte fast ein bisschen Heimweh 😉

Die sechs Folgen habe ich wie nichts runtergeguckt und war erst irritiert, als es dann fertig war, denn ich hatte einfach noch ein paar mehr Folgen erwartet. Hoffentlich gibt es eine zweite Staffel, ich würde sie sofort schauen. [Eigentlich wollte ich die 3. Staffel Stranger Things schauen und habe dann Skylines den Vortritt gelassen, was schon viel aussagen sollte].

THE REVENANT (2015)

Sooooooo lange schon wollte ich diesen Film schauen, aber irgendwie hat es nie sein sollen. DiCaprio hat dafür den Oscar gekriegt (endlich!), aber mich hat ehrlich gesagt die Natur mehr interessiert, in welcher der Film angesiedelt ist. Die Story ist schnell erzählt, es geht um Rache und zwar die eines Vaters am Mörder seines Sohnes. Die Aufnahmen sind grandios, die Schauspieler treffen einen ins Herz und teilweise ist es mir doch zu brutal. Aber es wirkt dadurch eben real und so müssen der Zuschauer und der Schauspieler da gemeinsam durch. Knapp 2,5 Stunden ging der Film, ich habe ein paar Pausen eingelegt und ja, ihn mit englischem Sub geschaut, denn teilweise nuscheln die da ganz schön und ich war etwas verloren.

Sollte mich mal ein Bär angreifen, weiß ich jetzt auch, dass man es doch überleben kann (meine rannten immer nur weg oder ignorierten mich) und wenn mir ganz kalt werden sollte, scheinen Pferde auch praktisch. Die Landschaftsaufnahmen waren genau so phänomenal wie ich es erwartet hatte, die Musik enorm stimmig und die Stille der Schauspieler perfekt. Ein richtiger Filmgenuss, den ich nicht unbedingt noch einmal sehen muss, denn dazu geschieht zu wenig, welchen ich aber bestimmt nicht vergessen werde!

Habt ihr Skylines schon gesehen? Dann her mit eurer Meinung, ich bin sehr gespannt! Und wer war von The Revenant noch so begeistert? Neue Serien- & Filmtipps kann ich übrigens auch gut gebrauchen, ich habe aktuell nur noch Stranger Things und Black Mirror auf der Liste stehen :/

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus den USA!

Ich würde diesen Beitrag fast eher „Kuriose Köstlichkeiten“ statt Ernährung nennen, denn wenn die USA für etwas bekannt sind, dann doch für ihre eher ungesunden Innovationen. Davon gab es bei unserem Roadtrip natürlich auch einige neue und alte Bekannte, die ich euch mal kurz zeigen will – und ja, die gab es nur fast jeden Tag 😉

Cola mit Zimt, für mich als Zimtliebhaber wäre das, besonders jetzt im Winter, bestimmt was, aber leider gibt es (noch) keine zuckerfreie Variante. Die Eismarke Baskin-Robbins ist in Deutschland nicht allzu bekannt, in den USA findet man sie an jeder Ecke und ich habe sie als Kind kennengelernt. Diese „kleine“ Portion (soll für Kinder sein) mit Kaffee und Kürbiskuchen-Eis war grandios, ich danach aber richtig, richtig satt. Sie haben unzählige Sorten und man kann vorher auch hemmungslos probieren, denn die Entscheidung fällt nicht leicht. Bei Dairy Queen muss ich ebenfalls immer einmal pro USA-Aufenthalt vorbei und mir einen neuen Blizzard gönnen; eigentlich schnödes Softeis, aber sie mixen es mit so spannenden Sachen (hier frische Waldbeeren und Käsekuchen), dass es einfach jedes Mal ein Erlebnis ist. Bevor sie es servieren, drehen sie den Becher um, damit man sehen kann, dass das Eis nicht runterfällt – hat mir beim ersten Mal einen kleinen Schock versetzt 😉 Und da wir Herbst haben, probierte ich Pumpkin Spice auch noch in Joghurt, aber bah, das war mal absolut nichts :/

Am Flughafen in Seattle habe ich dann doch noch etwas Gesundes gefunden und wow, war das gut! Die Kette hieß Green Dot und man konnte alle Sachen entweder als Salat, Wrap oder Bowl bekommen. In meiner Asian Veggie Bowl war neben Reis diverses Gemüse, Salat und so ein gutes Sesamdressing, ich war hin und weg. Würde ich sofort wieder essen. Der restliche Tag wurde dann ganz basic mit Hershey’s Gold, Twin Snakes von Haribo und einem gigantischen Pumpkin Spice Frappucchino verbracht. Ich versuche Hershey’s immer mal wieder, aber es ist nicht meine Schoki und bei Haribo finde ich immer spannend, was es im Ausland im Sortiment gibt, in Deutschland aber nicht..wobei diese Schlangen mich jetzt auch nicht umgehauen haben und wieso sind das nur 113g in der Packung? Amerikaner mögen doch eher große Größen!

In einem chinesischen Restaurant gab es diese kleine Portion Tofu mit Gemüse, welche ich dann abends gleich nochmal kalt gegessen habe, zum Glück war sie nicht nur riesig, sondern auch lecker und gut scharf! Amerikanischer kann ein Frühstück nicht sein, die (nach nichts schmeckende) Waffel mit Sirup, Lucky Charms und Orangensaft(konzentrat), nee, da lobe ich mir doch Müsli und Brot 🙂 Das Twix Dark fand ich sehr spannend vom Konzept her, hat dann aber doch recht lahm geschmeckt, da finde ich die weiße Variante viel, viel besser! Und wenn man schon in Tillamook ist, muss man natürlich auch den Joghurt mal ausprobieren; die Sorte Oregon Marionberry war sehr lecker!

Was darf bei euch bei einem USA-Aufenthalt kulinarisch auf keinen Fall fehlen? Und wer kann sich noch vorstellen, dass Cola mit Zimt gut schmeckt?

[Lesenswert] Home Fire – Kamilla Shamsie!

Als mir das Buch Home Fire (deutscher Titel: Hausbrand) von Kamilla Shamsie in die Hand gedrückt wurde, habe ich nicht gedacht, dass es für mich eines der besten Bücher, wenn nicht sogar das beste Buch, des Jahres für mich werden würde. Aber genau so war es, Kamilla Shamsie hat mich von der ersten Seite mit ihrer Schreibart in einen kleinen Lesewahn gezogen und ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen!

Worum geht’s Um Recht und Unrecht, um Moral, um die Fragen nach Identität, Familie und wie weit man gehen kann. Zunächst lernt man Isma kennen, die nach dem Tode ihrer Mutter ihre jüngeren Geschwister in London großgezogen hat und nun endlich „für sich“ leben kann. Was sie dank einer Doktorandenstelle in den USA tun kann, einem sehr fremden Land, welchem sie sich zu nähern versucht. Sie lernt Eamonn zufällig in einem Buchladen kennen, welcher sich als Sohn eines einflussreichen, muslimischen Politikers aus London entpuppt. Es beginnt eine Art Freundschaft mit unterschiedlichen Intentionen, die sich verkompliziert, als Eamonn zurück in London Ismas Schwester Aneeka kennenlernt. Im Gegensatz zu ihrer Schwester lebt sie ein weniger striktes, muslimisches Leben und bangt gleichzeitig um ihren Zwillingsbruder Parvaiz, welcher sich – dem eigenen IS-Kämpfer-Vater nacheifernd – nach Syrien aufgemacht hat, aber doch wieder zurück nach Großbritannien kommen mag.

Wie ist’s Aufgebaut wie eine griechische Tragödie (Antigone) und chronologisch aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten erzählt, ein wahnsinnig fesselnder Lesegenuss. Kamila Shamsie kann schreiben, ihr Stil hat mir enorm viel Freude bereitet, ich habe die Worte geradezu eingeatmet und wollte sie in mir behalten. Die Personen werden intensiv beschrieben, ihr Verhalten überrascht aber teilweise doch und ich wollte einerseits wissen, wie es ausgeht und andererseits hätte ich noch ein paar hundert Seiten mehr lesen können. Man will, dass es aufhört und eben doch nicht, denn dann hat man ja nichts mehr zum Lesen. Wobei hier ein sehr würdiges Ende gefunden wurde, welches mich zunächst überrumpelt hat, nach einigem Nachdenken aber wirklich perfekt zur Geschichte passt.

Das Buch ist keine leichte Lektüre, es trifft einen ins Herz und bringt einen ins Grübeln. Es hallt nach und ich will endlich mit jemandem darüber sprechen, weswegen es schon bei meiner besten Freundin liegt! Eines der wenigen Bücher der letzten Jahre, welches ich a) nicht in einen öffentlichen Bücherschrank stellen und b) bestimmt noch einmal lesen werde; ich will es einfach noch einige Zeit in meiner Reichweite haben. Shamsie hat für Home Fire einige Preise und Nominierungen erhalten und das absolut zu recht. Ein Buch, welches ich einfach jedem empfehlen würde – und mich dazu gebracht hat, mich näher mit der Autorin und ihren anderen Werken zu befassen. Denn diese Magie, die sie mit ihrem Schreibstil für mich kreiert hat, habe ich schon lange nicht mehr mit solch einer Wucht erlebt!

Wenn ihr schon auf Weihnachtsgeschenke-Suche seid oder euch ein gutes Buch für die verregneten Herbsttage gönnen wollt, das ist es! Und wenn ihr Kamila Shamsie zufällig schon kennt, welches Buch von ihr soll ich als nächstes lesen? 🙂

Sunday again.


[Gesehen] The Beautiful World of Jeffree Star (klick)

[Gelesen] Zeitmagazin, Spiegel Crime und viele, viele Buchrücken auf der Buchmesse

[Gehört] nur Radio im Auto, ich hatte keine Zeit

[Getan] mit vielen Freunden getroffen, meine Großeltern gesehen und mich um mein indisches Visum gekümmert

[Gegessen] Brot mit selbstgemachter Marmelade; Lebkuchen; Apfelstrudel mit Vanilleeis, nepalesisches Veggiethali; Franzbrötchen; Mandarinen

[Getrunken] sehr viel Kaffee gegen den Jetlag (und bisschen Wasser)

[Gedacht] Handy, nicht schon wieder!

[Gefreut] über so viele tolle Gespräche und mein Lieblingshundetier habe ich auch wieder für ein paar Tage

[Geärgert] mein knapp 3 Monate altes iPhone zickt..das darf nicht schon wieder sein

[Gewünscht] letztes soll sich bitte einfach beheben lassen

[Gekauft] Zugtickets; Indien-Visum; bisschen Essen