[Beauty] Parfüm to go – mein neuer Taschenzerstäuber von flo!

Vor kurzem ging leider mein Eau de Toilette im Koffer kaputt, aber zum Glück nicht ganz. Der Flakon ist nicht komplett zerbrochen, sondern hat einen kaum sichtbaren Riss abbekommen, was aber leider dazu führt, dass mein leckerer Nina von Nina Ricci Duft immer leerer wurde. Da ich mich aber im Land der unendlichen Möglichkeiten (aka den USA) wähnte, dachte ich nicht, dass es ein großes Problem wäre, einen Taschenzerstäuber zu bekommen. Tzja, falsch gedacht!

Zwei Wochen und soooo viele Drogerien (Walgreens, CVS), Geschäfte wie Sephora, Ulta, Walmart und Target etc später, wurde ich doch ersthaft erst an unserem letzten Tag fündig, in Las Vegas im Premium Outlet 😉 Eigentlich wollte mir die Verkäuferin irgendeinen Duft andrehen, ich sah nur, dass sie einen Taschenzerstäuber um den Hals trug und wollte sofort wissen, ob sie diese auch verkaufen. Was sie auch hat und so bin ich nun neue Besitzerin eines flo.

Ärgerlich an der Sache ist, dass ich schon so einen Taschenzerstäuber von Travalo zuhause in Deutschland liegen habe, aber gut, jetzt habe ich eben zwei. Mein neuer Freund fasst 5ml, was für 77 Sprüher ausreichen soll, kommt in diversen Farben (ich wollte natürlich schwarz) daher und kostete mich um die 9€. Er macht einen guten ersten Eindruck, was die Verarbeitung und Qualität angeht und ließ sich leicht mit meinem Parfüm befüllen. Man muss dazu nur das Unterteil abdrehen, wo eine Öffnung sichtbar wird, in welche man den Duft dann einfach sprüht. Easy-peasy, ich hatte aber doch etwas EdT an den Händen, da ich einfach nicht erkennen konnte, wann der Zerstäuber voll war..und das ging schneller wie von mir erwartet. Aber das ist eher Anwender- statt Produktfehler 😉

Schick sieht er aus und hält bisher brav mein EdT in sich. Praktisch wird natürlich in Zukunft sein, dass ich ihn einfach mit ins Handgepäck nehmen kann, wenn ich mal wieder fliege. Und um den Duft aus dem Flakon zu kriegen, kommt einfach Wasser mit Alkohol rein, um ihn zu reinigen, bevor man einen neuen Duft hineinsprüht.

Definitiv kein Kauf, den ich geplant hatte, aber doch, ich bin bisher sehr zufrieden mit dem 9€-Kandidaten, der einen guten Job erledigt und ich mich somit täglich an meinem Eau de Toilette glücklich schnuppern kann. Dass dann in Zukunft aber wieder zwei recht gleiche Produkte bei mir herumfliegen werden..hm, vielleicht finde ich für diesen ja doch einen Abnehmer im Freundeskreis 🙂 Benutzt ihr solche Reise-Taschenzerstäuber oder findet ihr das unnötig? 

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Zwar bin ich schon etwas über eine Woche in Mexiko unterwegs, habe aber doch noch ein paar, nicht sehr gesunde Bildchen aus den USA auf meinem iPhone, was ich so gegessen habe. Somit arbeiten wir diese doch noch schnell in diesem Blogpost ab, bevor es dann zu einer meiner liebsten Küchen geht..und ja, ich esse gerade Veggie Tacos und trinke dazu Wasser mit Zitrone und Chia 🙂

Zwar finde ich Dunkin Donuts jetzt nicht unbedingt absolut grandios, aber sie sind billig und somit gut für einen Snack zwischendurch oder ein schnelles Frühstück. Hier gab es jedes Mal Iced Coffee mit Pumpkin Spice und einen Donut, aber ich muss sagen, ich bin einfach kein Donut-Typ. Ich habe es die letzten Wochen wirklich versucht, aber es gibt so viel bessere Backwaren, nee, vermissen werde ich diese fettigen, einfach nur süß schmeckenden Kringel, echt nicht. Schon eher fehlen mir die Pumpkin Spice Kekse, die ich superlecker fand und im Bus von Las Vegas nach San Diego nach und nach geknabbert habe. Ich liebe Hummus, aber an diesem Dessert-Hummus mit schwarzer Schokolade bin ich erst ein paar Mal vorbeigelaufen. Aber dann habe ich mich doch getraut und Leute, es schmeckt sowohl mit Erdbeeren als auch mit salzigem Knabbergebäck einfach nur großartig (ich und beeinflussbar von der Verpackung? Neeeee). War definitiv etwas, was ich noch nie gegessen habe, aber wieder essen würde!

Ein Pumpkin Spice Frappucchino im Herbst darf aber auch nicht fehlen und in mir wie immer in der Skinny-Variante bestellt. Wenn ihr nicht auch um die 500 Kalorien trinken wollt, sagt bei Starbucks einfach Skinny und es gibt fettfreie Milch, zuckerfreien Sirup und keine Schlagsahne, was der Konsistenz, aber nicht dem Geschmack schadet. Ich habe ihn genossen und werde mir auch nächstes Jahr wieder einen gönnen 😉 Bei In&Out-Burger bin ich nun endlich auch mal gewesen, aber ich verstehe den Hype nicht. Die Veggie Burger sind einfach nur labbrige Brötchen mit Salat, kein Pattie, gegrilltes Gemüse etc, nicht mal eine Scheibe Käse und schmecken somit nach kaum etwas. Die Animal Fries waren matschig-kalt, ich mochte die Soße und die kleinen Zwiebeln, aber nee, noch einmal muss ich da jetzt auch nicht hin. Da waren die Green Tea Kekse aus dem Dollar Store wieder sehr viel mehr meines, die haben toll (wenn auch nicht nach grünem Tee, sondern Vanille) geschmeckt und den Donut gab es dann beim Buffet in Las Vegas zum Nachtisch, da er so sehr nach Halloween aussah.

In irgendeiner Kleinstadt in Nevada waren Mama und ich beim chinesischen Buffet und da gab es so viel Salat, dass ich gar nicht anders konnte. Das Knoblauchbrot war phänomenal (oder ich nur verdammt hungrig) und ich habe gleich zwei Mal meinen Teller so aufgefüllt. Da man in den USA einfach immer und viel essen kann, sind wir auch beim indischen Buffet gelandet und ich war im siebten Himmel. Das war mit Abstand das beste indische Essen, welches ich außerhalb von Indien gegessen habe und hier hätte ich gerne mehr Magenkapazität gehabt – das Naanbrot war zum Niederknien! Veggie Quesadillas gab es dann im Mad Creek Cafe, wodurch ich keine hohen Erwartungen hatte, denn wieso sollte mexikanisches Essen beim Griechen besonders gut sein. Aber ganz ehrlich, es ist nicht schön anzusehen, aber auch dieses Essen hat mich wahnsinnig glücklich gemacht – am nächsten Morgen gab es die Reste dann kalt zum Frühstück und ach..das würde ich jetzt auch sofort hier in Mexiko wieder essen! Und zum Schluss noch ein kleiner Schokokuchen, die gibt es für 40 Cent bei Walmart und wenn einen der kleine Süßhunger packt, habe ich mir da immer einen geschnappt.

Ob ich dick wäre, wenn ich länger in den USA leben würde? Nach fast sechs Monaten (und davon bin ich 4.5 gewandert) habe ich auf jeden Fall nicht an Gewicht verloren 😉 Essen ist hier aber auch einfach immer und überall verfügbar und die Portionen immer viel zu groß..was mir dann doch ein paar Problemchen bereitet, da ich kein Essen verschwenden mag. Nunja, da ich die nächste Zeit nicht wieder in die USA fliegen werde, habe ich nun eine Pause von all dem Überfluss und darf stattdessen wieder erklären, dass Vegetarier auch satt werden, in Mexiko ist das nach wie vor eine sehr komische „Essensart“ und man hat immer Angst, dass mich „nur“ Beilagen nicht glücklich machen können.

[Beauty] Jaderoller für das Gesicht von Lindo!

Nachdem ich in letzter Zeit über verschiedene Youtube-Videos gestolpert bin, in welchen Gesichtsmassagen thematisiert wurden, bin ich im TK Maxx vor einigen Wochen in Portland schwach geworden. Nun besitze ich also auch einen Jaderoller von Lindo und rolle mir damit jeden Abend für kurze Zeit über die Gesichtskonturen. Gekostet hat mich das hübsche Stück nur knapp 4€ und dafür ist es qualitativ überraschend hochwertig verarbeitet. Genau diese Marke habe ich online nicht gefunden, bei Amazon gibt es aber einige sehr ähnlich aussehende Kandidaten, falls ihr auch auf der Suche seid!

Der Gesichtsroller von Lindo liegt gut in der Hand, ist einfach zu benutzen und lässt sich leicht reinigen. Für den Preis bin ich sehr zufrieden und kann in den wenigen Wochen, die ich ihn schon habe, auch noch keine Verschleißerscheinungen sehen. Gut aussehen tut er im Bad aber auch, ich muss es zugeben.

Was soll einem nun die Massage mit einem (gerne im Kühlschrank gekühlten) Jade-Roller bringen? Ganz banal soll das Lymphsystem stimuliert werden, aktiver zu arbeiten, die Durchblutung gefördert und dadurch zu einem besseren, elastischerem Hautbild beigetragen werden. Die Jade an sich soll schlechte Energie vertreiben etc, ich muss zugeben, ich habe mich mit dieser Vorteils“seite“ nicht wirklich beschäftigt. Ich muss weiterhin gestehen, ich sehe nach ein paar Wochen hier keinerlei Unterschied, aber so eine Massage fühlt sich super an, lockert die Muskeln, entspannt und bereitet mich auf das Zubettgehen vor. Ich mag kleine Routinen am Abend und hier habe ich das Gefühl, dass ich mir etwas Gutes tue, während ich meist noch einen Podcast höre oder irgendetwas schaue. Es gibt viele Videos auf Youtube, wie man den Roller richtig anwendet, ich fand das folgende Video am besten:

Ob der Jaderoller jetzt einfach nur ein schön anzusehendes Beautytool ist oder wirklich etwas bringt? Bisher bin ich nicht wirklich von seiner Wirkung überzeugt, mag aber, ihn anzuwenden, da es mich entspannt und mir eine Gesichtsmassage gut tut. Ich knirsche nachts mit den Zähnen und trotz netter Schiene wache ich morgens oft sehr verkrampft auf – hier hilft so ein Roller ebenfalls sehr gut, um die Muskeln etwas durchzuknoten und ich fühle mich besser. Ich werde ihn in Zukunft auch bei Gesichtsmasken anwenden, denn das stelle ich mir durchaus wirksam vor und werde in einigen Wochen bestimmt noch einmal updaten, ob meine täglichen Gesichtsmassagen etwas sichtbar verändern. Aber auch wenn nicht, die wenigen Euro waren zumindest für mich eine Investition, über die ich mich nicht ärgere. Also worth the hype? Bisher nicht sichtbar, aber wenn man sich besser fühlt, sieht man ja bestimmt auch zufriedener aus, richtig? 🙂

Benutzt ihr auch einen Gesichtsroller? Wenn ja, wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr irgendwelche Verbesserungen sehen oder fühlt ihr euch einfach nur besser, wie es bei mir der Fall ist?

Sunday again.

[Gesehen] Grey’s Anatomy; Miles Ahead

[Gelesen]  The Namesake – Jhumpa Lahiri

[Gehört]  Mariachi Bands in Tijuana

[Getan]  Tijuana erkundet; mit dem Bus nach Ensenada gefahren und geschaut, was ich in Baja California sehen möchte; Día de Muertos gefeiert und endlich wieder spanisch gesprochen


[Gegessen] alles, was die mexikanische Bäckerei zu bieten hat; Veggie Tacos; Veggie Burritos; gegrillten Kaktus; Pithayas; Mangos; den Original Caesar’s Salat in vegetarischer Version (der wurde in Tijuana erfunden, wie ich nun weiß)

[Getrunken] Eistee mit Zitrone; Jamaica; Wasser mit Gurke & Zitrone; diverse Smoothie; Cafe de Olla

[Gedacht] was habe ich Mexiko vermisst!

[Gefreut] Sonne, einen netten Couchsurfinghost und über Tijuana, was sich für mich sehr entspannt anfühlt

[Geärgert] mein Fehler, ich wusste nicht, dass mich ein Visum für Mexiko Geld kostet, wenn ich über den Landweg einreise

[Gewünscht] Ruhe

[Gekauft] Hostel, AirBnBs, Busticket nach Ensenada, geniales Essen

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #41

Hallo und einen wunderbaren guten Morgen wünsche ich euch! Es ist Samstag und ihr wisst, was das heißt – die nächsten zwanzig Fragen von Johanna und ihrem 1000 Fragen an dich selbst-Projekt warten darauf, von mir beantwortet zu werden. Dieses Mal habe ich sie mir geschnappt, als ich an der Marina in San Diego im Gras lag und mir einfach nur eine Stunde Sonne gegönnt habe. Ok, ein paar dicke (verdammt dicke!) Möwen habe ich auch noch beobachtet und einen Pelikan gesehen, aber überarbeitet habe ich mich definitiv nicht!

 

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801: Wie sieht deine Traumküche aus?
Hihi, eine Frage, die nicht weniger passend für mich sein könnte. Mir ist nämlich ziemlich egal, wie meine Küche/Wohnung aussieht, da ich ständig unterwegs bin und nur zur Zwischenmiete lebe. Sollte ich aber mal ein Haus gestalten, hm, werde ich mich damit wohl wirklich auseinandersetzen müssen. Ich fände eine offene Wohnküche gut und so einen praktischen Counter in der Mitte..aber sonst..absolut keine Ahnung, ich habe hier kein inneres Bild vor mir.

802: Was ist deine früheste Erinnerung?
Schwierig, denn es werden einem so viele Dinge immer wieder erzählt, dass man sich dann daran zu erinnern glaubt. Mein Gedächtnis ist auch nicht das Beste, viele Dinge vergesse ich. Ich habe Erinnerungen von mir als so 3-4-jährige, wo ich mit meiner Mama durch das Dorf gehe, wo ich früher gelebt habe..aber da sollten auch noch ein paar frühere sein, die mir gerade nur nicht einfallen wollen 😉

803: Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Ich mache mich nicht kleiner, selbst wenn das für mein Gegenüber bedrohlich wirkt und habe da bestimmt schon einige (männliche) Autoritätspersonen verschreckt. Damit meine ich nicht, Kompromisse eingehen, das kann ich nämlich doch recht gut oder auch mal schweigen. Aber dieses mich „dümmer“ machen geht einfach nicht, da fiept mein Ego nämlich sehr laut.

804: Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Dachte ich, aber mir wurde im letzten Jahr mal wieder gezeigt, wie sehr ich mich doch in Menschen täusche. Ich habe diese naive „jeder Mensch will gut sein, auch wenn es nicht so aussieht, aber wer weiß, mit welchen Problemen er im Moment in seinem Leben gerade konfrontiert wird“, wobei sie auch mehr in „man kann Menschen trotzdem gut behandeln“ umschwenkt. Die letzten Monate auf dem Pacific Crest Trail habe ich unsagbar tolle Menschen kennengelernt und zumindest hier hat meine Menschenkenntnis nicht versagt! Aber bis ich mir da wirklich wieder vertrauen werde, wird noch einige Zeit dauern.

805: Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Viel von Flora und Fauna zerstört, leider. Enorm viele Menschen, die hoffentlich einen insgesamt höheren Lebensstandard haben und die dann entwickelten Technologien zum Positiven einsetzen. Aber leider sehe ich insgesamt eher schwarz und denke, der Mensch zerstört unseren Planeten nach und nach.

806: In welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie sagen einem ehrlich, was sie denken. Ohne Filter und direkt, wenn etwas nicht stimmt, anstatt Probleme ewig mit sich herumzuschleppen.

807: Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Nein, ich habe aber auch einfach keinerlei Interesse daran, mich mit anderen zu messen. Und auch eher weniger Talent, wenn ich mal ehrlich bin.

808: Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Sehr selten, meist spricht man doch mit jemandem und wenn es nur die Person an der Kasse des Supermarktes ist. Ein paar komplett sprechfreie Tage hatte ich beim Wandern, wenn ich tagelang keine andere Person getroffen habe.

809: Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Du brauchst mehr Schlaf, jetzt, sofort. Die Falten halten sich nach wie vor zum Glück in Grenzen.

810:Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Eine Fantasie, ich schlafe sehr langem sehr schlecht, also Durchschlafen und mal sechs Stunden am Stück schlafen, sind im Moment eine Utopie. Ich hoffe aber sehr, dass ich in den nächsten Wochen einmal eine richtig gute Nacht haben werde.

811: Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Weniger dramatisch.

812: Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Nein.

813: Wie viel Mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Mein Lieblingssnack ändert sich ständig, meist esse ich 2-3 Mal etwas hintereinander und dann muss es etwas Neues sein.

814: Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Ja, das tue ich.

815: Hat schon mal jemand gesagt, dass du großartig bist?
Jupps, das haben schon einige getan. Wobei ich viel toller finde, wenn mir jemand sagt, dass ich ihn zu etwas inspiriert habe.

816: Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?
Kaffee.

817: Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Hihi, ich lebe immer in anderen Ländern, somit ist die Antwort hier JA. Aber ich habe mich bisher noch nicht festlegen können, wo das denn für „länger“ sein soll und bin somit weiter am Herumreisen.

818: Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Zunächst gebe ich mir mal Mühe, es mir nicht anmerken zu lassen und damit vielleicht andere Menschen nervös zu machen. Also Stimme und Zittern unter Kontrolle kriegen, ruhig durchatmen und sich sagen, dass es ok ist. Mittlerweile lassen mich aber viele Situationen, in denen ich früher nervös geworden wäre, komplett kalt und das rufe ich mir dann auch immer wieder in Erinnerung.

819: Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Mein „Arbeitsweg“ ist zum Laptop, somit ist dieser nicht allzu veränderbar. Aber ich nehme meinen Laptop in die unterschiedlichsten Länder und zu den dort verschiedensten Orten mit, also weiche ich sehr oft von meinem Arbeitsweg ab.

820: Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Wohl nur den Tod. Klingt zwar düster, aber sonst hat man doch keine Garantien oder verstehe ich die Frage falsch?

Das war es schon wieder für diese Woche, irgendwie waren die Fragen dieses Mal nicht so meine. Aber trotzdem würde ich mich wie immer sehr freuen, wenn ihr mir eine Frage in den Kommentaren beantwortet!

[Beauty] Mein Herbstduft: Nina EdT von Nina Ricci

Vorneweg muss ich anmerken, dass dies bestimmt nicht mein Herbstduft wäre, würde ich gerade in Deutschland verweilen. Da ich mich aber die letzte Zeit in Kalifornien und nun in Mexiko aufhalte, passt das Eau de Toilette von Nina Ricci einfach perfekt in meinen Alltag! In meiner Parfümsammlung steht der Duft schon seit Jahren (hier ein Beweis) mehr oder weniger unbeobachtet herum, dabei mag ich ihn sehr! Nur habe ich so viele Düfte, die ich noch mehr mag, dass ich einfach nicht oft nach ihm greife. Als ich mir jetzt einen Duft aussuchen konnte, den mir Mama aus Deutschland mitbringt, habe ich mich für ihn entschieden – denn so bekomme ich auch endlich mal wieder einen Flakon leer 😉

Leider ist dem zuckersüßen Apfel-Flakon im Koffer etwas zugestossen, denn er läuft gaaaaaanz langsam aus, hat also einen kleinen, nicht wirklich sichtbaren Riss, abgekriegt. Damit ich nicht das ganze Eau de Toilette nun verliere, ging es in den USA zunächst auf die Suche nach einem Parfüm-Reisebehältnis (nach zwei Wochen wurde ich fündig) und so lange roch unser Mietwagen großartig. Trotzdem habe ich mich an dem Duft, den ich euch nun etwas näher vorstellen mag, noch nicht satt gerochen und das sagt doch auch schon etwas über ihn aus!

Nina ist süß-fruchtig sowie zitrisch-frisch und das mit sehr grünen Noten, also genau meines. Da Duftbeschreibungen mir immer etwas schwer fallen und sie auch sehr subjektiv sind, liste ich euch einfach mal auf, was drinnen ist. Die Kopfnote beinhaltet Limetten und Amalfizitronen, die Herznote Granny Smith Äpfel, Pfingstrose, Stechapfelblüte sowie Praline und die Basisnote hat Apfelbaum, Virginiazeder und Moschus zu bieten. Für mich beim ersten Schnuppere damals war es ganz klar der Apfel, welcher mich zum Kauf überzeugt hat. Man riecht ihn nämlich sehr gut heraus, er ist knackig-frisch, weckt auf, gibt Energie und einfach gute Laune. Insgesamt kommt das EdT mit einem Frische-Kick, wird dann langsam sanfter (floral-süßlicher) und auch etwas wärmer, wenn es einige Zeit auf der Haut bleibt.

Es ist NUR ein EdT, somit ist die Haltbarkeit nicht sehr berauschend. Für wärmere Tage finde ich das aber in Ordnung, da ich ihn einfach abends vorm Weggehen erneut auftrage und dann wieder einen kleinen Energie-Kick bekomme; gleichzeitig haut einen der Duft morgens nicht um und stört auch niemanden, der in der Bahn neben einem Platz nimmt. Den Apfel nimmt man so 2-3 Stunden wahr, danach ist der Duft primär floral und eher süßlich, die zitrische Spritzigkeit aus der Kopfnote ist dann komplett verschwunden. Was schade ist, denn diese in Kombination mit dem Apfel ist es ja, was ich so grandios finde.

Gekauft habe ich mir den Duft damals in Kombination mit einer Bodylotion im Dutyfree, online finde ich ihn für 39€ (30ml, aktueller Sale bei Douglas). Da muss ich ehrlich sagen, dass ich ihn mir für den Preis nicht erneut kaufen würde, denn dazu ist er mir dann eben echt zu schnell verduftend. Würde die Apfel-Zitrusnote länger auf der Haut bleiben, statt in etwas langweiliger süßer Blumigkeit zu verschwinden, würde ich noch einmal überlegen, aber soo..nee, da brauche ich ihn jetzt lieber nur auf, verabschiede mich gebührend von ihm mit noch ein paar mexikanischen Erinnerungen und werde dann zu anderen Eau de Toilettes (ich weiß gar nicht, wieso ich so viele habe, ich bin eigentlich ein EdP-Typ) aus meiner Sammlng übergehen.

Kennt ihr Nina von Ninca Ricci? Mittlerweile gibt es davon noch drei andere Varianten, an denen ich im Dutyfree auch bestimmt mal schnuppern werde, denn per se liebe ich grüne Apfelnoten in Düften einfach sehr. DKNY hatte da glaube ich auch mal einen tollen Duft..hm 🙂

[Beauty] What’s in my shower – Gästeedition!

Vor kurzem war ich zum ersten Mal im Ausland als Haus- und Tiersitter unterwegs, wo ich natürlich auch mein eigenes Badezimmer hatte. Meine Erfahrungen hätten nicht besser sein können und ich bin sehr froh, mich bei trusted housesitters (nein, kein Affiliate-Link etc) angemeldet zu haben. Aber das soll heute nicht Thema sein, sondern es geht um die Dinge, die ich während dieser Zeit unter der Dusche verwendet habe. Ganz minimalistisch hatten wir mir bis dato unbekanntes Shampoo und Spülung sowie ein schon bekanntes Waschgel für das Gesicht, ich habe dann noch eine meiner Dr. Bronner’s Seifen nachträglich hinzugefügt, wenn ich ein Duschgel haben wollte.

Jasön Tea Tree Shampoo (500ml um 4€)
Das Shampoo der mir bis dato unbekannten Marke ist für normale, trockene und schuppige Kopfhaut konzipiert, wodurch sich auch das darin enthaltene Teebaumöl erklärt. Hätte ich Probleme mit meiner Kopfhaut würde ich vielleicht zu diesem Shampoo im Laden greifen, aber ansonsten schreckt mich Teebaumöl eher ab und somit habe ich es nur in sehr geringen Mengen pro Anwendung verwendet. Gut ist, es hat weder Parabene, Sulfate noch künstliche Farbstoffe in sich, versucht also so wenig wie nur möglich zu reizen. Wobei für mich Teebaumöl schon fast zu stark ist, dieses Shampoo habe ich aber auch nur zweimal die Woche angewendet (ja, es brennt böse in den Augen). Meine Haare sind am Ansatz nicht schnell nachgefettet, was super ist, aber sonst wirkte das Shampoo eher austrocknend und riecht sehr penetrant auch noch nach zwei Tage – ich meckere, ihr seht, ich bin einfach nicht die Zielgruppe.

Nature’s Gate Herbal Conditioner (500ml um 5€)
Da ich nach diesem Shampoo definitiv eine Spülung benötigte, kam mir dieser von Nature’s Gate gerade recht. Sie stellen seit 1972 Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen her und vegan ist die Spülung auch. Klingt somit schon mal mehr nach meinem Geschmack. Überrascht hat mich der Conditioner zunächst durch seine Farbe, ich dachte kurz, er würde Henna beinhalten und ich nun meine Haare färben. Hat er aber nicht, er ist nur dunkelrot/braun und riecht sehr pflanzlich. Fand ich ok, ich glaube aber, viele mögen solch einen eher „erdigen“ Geruch nicht. Für meine Haare hat er aber leider nichts getan, sie ließen sich weder gut durchkämmen, noch haben sie sich sehr weich und geschmeidig angefühlt (wie das eben mit Silikonen ist). Wahrscheinlich müsste ich hier noch mit einer weiteren Pflege wie einem Haaröl im Anschluss aushelfen, da ich aber keines zur Hand hatte, war es ein kleiner Kampf, meine Haare durchzukämmen. Also auch hier kein Produkt für mich, obwohl die Voraussetzungen echt gut klangen.

Cetaphil Daily Facial Cleanser (230ml um 6€)
Normalerweise nutze ich zur Gesichtsreinigung meine Clarisonic Mia, doch habe ich diese Reinigungsbürste aktuell nicht an meiner Seite und somit kommen so langsam doch die Unreinheiten wieder, fies! Dieses Waschgel von Cetaphil habe ich im Laufe der Jahre schon einige Male benutzt und fand es immer in Ordnung. Es hat mich nicht umgehauen, meine Haut aber auch nicht schlechter gemacht und da man es einfach überall in den USA kriegt, greift man eben auch wieder danach. Dass es in meiner Gästedusche fand, war super, da ich (wenn es schnell gehen muss) Gesichtsreinigung und Duschen gerne kombiniere und dieser Pumpspender war praktisch. Auch dieses Mal war ich von der Wirkung wieder nicht enttäuscht, die Haut fühlt sich gereinigt an, spannt nicht oder ist rot, sondern eben quietisch-sauber und bereit für die weitere Pflege. Würde ich auch in Zukunft mal wieder benutzen, aber dann gerne in Kombination mit meiner Reinigungsbürste, da erziele ich bestimmt noch bessere Empfehlungen.

Kurz und knapp wie dieser Post sieht es im Moment bei mir im Bad aus, aber da ich ständig weiterziehe, macht es keinen Sinn, große Produkte durch die Gegend zu schleppen und so nehme ich, was mir vor Ort angeboten wird. Wobei – ich will nicht lügen – ich freue mich darauf, Ende November dann doch mal wieder selbst zu entscheiden, wonach ich greife 😉 Kennt ihr eines der Produkte und habt damit andere Erfahrungen gemacht?

[Beauty] Aufgebraucht im Oktober 2018!

Was ein Monat! Nachdem ich mich vom Pacific Crest Trail verabschiedet hatte, ging es erst einmal hoch nach Oregon (Portland) und Washington (Vancouver), dann mit Mama auf einen zweiwöchigen, tollen Roadtrip (von Las Vegas aus) und nun noch nach San Diego..und gleich wiederum weiter nach Mexiko 🙂 So richtig zur Ruhe kommen, ist irgendwie nicht meines..und somit habe ich auch diesen Monat kaum „richtige“ Produkte geleert, sondern bin noch immer am Aufbrauchen von kleinen Proben, die man in den unterschiedlichen Motels so bekommt.

Ein Beispiel sind diese vier Bodylotionsin diesem Artikel, von denen ich die von Vaseline und OASIS sehr gerne mochte, die beiden anderen werde ich nicht vermissen. Meine Zuneigung zur Lotion von Vaseline habe ich schon häufiger auf dem Blog angesprochen, zum Beispiel und solltet ihr mal über sie stolpern, probiert sie aus! Sie repariert trockene Haut seeeehr schnell, riecht verdammt lecker und nervt einen nicht mit einer langen Einzugsdauer.

Ein Duschgel von Oxygen, was sehr erfrischend roch, durfte ebenfalls mit mir unterwegs sein, aber wirklich gefreut habe ich mich über die Mundspülung. Die kleinen Dinge im Leben, aber nach über fünf Monaten ohne Mundspülung war es einfach herrlich, sie nach dem Zähneputzen zu benutzen und ein noch frischeres Gefühl im Mund zu haben. Schade, dass es kaum Motels gibt, wo Mundspülung zur Zimmerausstattung gehört, da hätte ich gerne noch so ein paar kleinere Packungen gehabt (aber die Sensodyne wartet in Deutschland schon auf mich). Dann habe ich von Templess SPA das Quietude Spray zu einem Bodyspray umgesprüht und es sehr genossen! Parfüm hatte ich die letzten Monate ebenfalls nicht (braucht man beim Wandern jetzt auch nur bedingt) und es so sehr vermisst! Als ich dieses Relax-„Bettspray“ bekam, war also sofort klar, dass das nicht auf das Kissen, sondern meine Handgelenke kommt und ich war wirklich überrascht, wie sehr ich den Duft mochte. Definitiv eine Lavendelnote, aber sehr floral und beruhigend..perfekt! Würde ich mir sogar kaufen und auf Kissen, Körper und Haare sprühen, bevor ich mich ins Bett mache!

Meine 18-in-1 Lavendel-Seife von Dr. Bronner’s wurde nach Monaten auch einmal leer und sie war wirklich enorm ergiebig. Die Seife ist sehr flüssig, aber hochkonzentriert, man braucht wirklich nur einen Spritzer im Badewasser. Sonst habe ich sie noch als Shampoo/Duschgel verwendet, aber da sie eher austrocknend als pflegend bei mir wirkte, würde ich sie dafür nicht wieder benutzen. Wenn man mit nur wenig Gepäck reist, bietet sich dieses kleine Multitalent aber doch an. Eine Crest Zahnpasta (hier in der Sorte Pro Health) darf natürlich auch nicht fehlen, wobei dies meine letzte kleine Tube war. Jetzt geht es endlich wieder zu den großen Tuben, meinen Plastikverbrauch für 2018 will ich mir echt nicht ins Gedächtnis rufen. An den beiden folgenden Bildern mit Proben von Bodylotion und Shampoos bekommt man da wieder einen kleinen Eindruck; alle Sachen haben ihre Zweck erfüllt, aber umgehauen hat mich nichts.

Insgesamt sind sowohl meine Haut als auch meine Haare immer noch etwas eingeschnappt, da sie so wenig Pflege die letzten Monate bekommen haben und so kämpfe ich weiterhin mit Trockenheit bzw gegen sie an. Hoffen wir, dass mir das Meer und die Sonne hier irgendwie helfen oder zumindest die Sonnencreme irgendwelche Feuchtigkeit spendet 😉 Im November dürfte meine Aufbrauchstatistik hoffentlich etwas anders aussehen, ich bin gespannt!

Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Hat noch jemand seine vielen Proben (ich kenne es, die sammeln sich immer an) aufgebraucht? 🙂

[Reisen] Ab nach Mexiko!

Wooooohooooo! Nach fast sechs Monaten in einem Land, was für mich verrückt lange ist, wird es endlich Zeit, die USA zu verlassen. Die letzten Tage in San Diego waren entspannt, ich habe auf zwei Hunde und eine Katze aufgepasst, bin viel spazieren gegangen und habe ein Gefühl für die Stadt bekommen. Aber jetzt geht es endlich wieder nach Mexiko, ein Land, in welches ich mich letztes Jahr absolut verliebt habe und so schnell wie möglich wieder erleben wollte. Bisher kenne ich nur den Staat Yucatan an der Ostküste, wo ich zwei Monate verbringen konnte und bin somit enorm auf die andere Seite, Baja California, gespannt.

Hier werde ich wohl eine Woche mit einem Auto durch die Gegend um Ensenada cruisen, mir die Nationalparks ansehen, hoffentlich etwas wandern und sonst die Ruhe am Meer genießen können. Interessant wird auch schon die Anreise, ich fahre von San Diego bis zur Grenze (mit Tram oder Zug), dann laufe ich einmal mit meinem Gepäck drüber und danach geht es wohl so kurz wie nur möglich nach Tijuana.

Nach 1,5 Wochen wird es dann nach Mexico City gehen und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diese Stadt freue (ich habe wieder so ein Gefühl, dass ich dort mal länger leben mag). Leider habe ich nur zwei Wochen um einen Eindruck von der Stadt mit all ihrer Streetart, ihren Museen, leckeren Restaurants und Coffeeshops sowie dem Umland zu bekommen. Und natürlich mein mit Apps gelerntes Spanisch an so vielen Menschen wie nur möglich auszuprobieren und tolle Gespräche zu führen.

Also, alles noch etwas vague, aber so reise ich für gewöhnlich, da ich mich einfach gerne treiben lasse. Aber dafür habe ich viel Vorfreude und riesige Lust! Wenn wer von euch schon einmal an der Westküste oder in der Hauptstadt unterwegs war, freue ich mich natürlich über Tipps und Anregungen!

[Reisen] Verkleidete Welten – Halloween & Día de Muertos!

Seit bestimmt schon zwei Wochen dreht sich hier in den USA alles um Halloween und ach, ich liebe all die liebevoll geschmückten Häuser, die Kinder in ihren niedlichen Kostümen, die schon letztes Wochenende aufgeregt durch die Straßen in San Diego gezogen sind und natürlich auch all die leckeren Süßigkeiten, die im passenden Halloween-Look daherkommen (schmeckt einfach besser!). Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit, Halloween in New York zu erleben und ach, das war verrückt! Zwar war ich auf keiner Party, ich bin an diesem Abend sogar umgezogen (von Manhattan nach Brooklyn) und bekam in der Straßenbahn trotzdem Komplimente für mein sehr authentisches Kostüm als „Reisende“.

In Deutschland ist Halloween, zumindest in größeren Städten, mittlerweile auch mehr oder weniger ein Thema, in Berlin sind zumindest einige Parties zu finden und ich habe in den letzten Jahren auch schon ein paar kostümierte Kinder durch die Straßen laufen sehen gesehen..wegen mir kann der Tag gerne eingeführt werden, bis Fasching ist es ja noch einige Monate hin und der grau-kalte Oktober wird dadurch auch etwas bunter! Wer noch eine spontane Idee für ein Kostüm sucht oder schon für Februar vorbereitet ist, wie wäre es mit ein wenig ausgefallener Verkleidungs-Inspiration?

Besonders toll finde ich natürlich, dass der Kürbis eine große Rolle an diesem Tag spielt und so habe ich mir auch mal eine Kürbisfarm in Kalifornien angesehen. Hier gibt es neben dem orangenen Liebling, den man sich zum Schnitzen aussucht, noch allerlei lustige Attraktionen und besonders für Kinder ist dieses Spektakel toll. Das könnten wir in Deutschland gerne auch mal einführen, ich hätte mir so gerne einen Kürbis gekauft und ihn vor Ort noch geschnitzt. Aber das scheiterte daran, dass es für mich kurz vor dem 31. über die Grenze nach Mexiko gegangen ist und da konnte ich ihn nun eher schlecht mitnehmen.
Somit gab es für mich immerhin eine Kürbissuppe und ich hatte die Gelegenheit, mich an all der Deko und dem Kostümwettbewerb satt zu sehen. Dieser war offen für Kinder bis 12 Jahre und der Junge, der mit seinem Frankenstein-Kostüm (ich wollte ihn jetzt nicht fotografieren und ins Internet stellen, hier ist ein sehr ähnlich aussehendes Kostüm) gewann, hat sich soooo gefreut! Hach, das war ein guter, herzerwärmender Nachmittag.

Somit verpasse ich zwar den eigentlichen Halloween-Abend, aber Mexiko hat hier doch auch eine tolle Alternative für mich in der Hinterhand. Am 1.11. ist nämlich Día de Muertos, der Tag der Toten und in Tijuana ist schon alles vorbereitet. Zwar spielt sich das Fest traditionell auf dem Friedhof ab (man geht mit Blumen und dem Lieblingsessen zum Grab des Verstorbenen und feiert dort), geschmückt sind aber auch Straßen, Gärten und Häuser. Manchmal sieht es nach einer Mischung von Halloween und Día de Muertos aus und ich hatte die Gelegenheit, mir im Kulturzentrum mehrere, reichlich geschmückte, Totenaltare (für bekannte, verstorbene Wrestler sowie einen Museumsmitarbeiter) anzusehen. Da ich in Begleitung meines Couchsurfing-Hosts war, bekam ich auch noch allerlei Erklärungen und jetzt hoffe ich ja, dass ich am 1.11. in Ensenada auch jemanden treffe, der mich vielleicht ein wenig mitnimmt. Denn den Tag der Toten habe ich bisher noch nie live erlebt, sondern eben nur davon erzählt bekommen. Super interessant auf jeden Fall! Kinder kostümieren sich hier auch, ich habe einige mit Totenkopf-Makeup gesehen, Süßigkeiten gibt es aber wohl nur für die Verstorbenen, das werde ich dann noch genauer erfahren!

Zeitlich habe ich bei diesem Trip wirklich Glück gehabt, dass ich sowohl Halloween als auch den Tag der Toten erleben kann und ich finde, da bekommt man doch noch einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Menschen, wenn man einen Feiertag mit ihnen erlebt. Habt ihr schon einmal Halloween in den USA oder den Día de Muertos in Mexiko erlebt? Wie hat es euch gefallen? Und wer weiß schon, als was er an Fasching verkleidet sein wird?