[Beauty] Renewing Argan Oil of Morocco Shampoo & Spülung von Organix!

Aktuell sind meine Haare sehr im Stress. Denn sie bekommen täglich eine große Portion Meerwasser, Pool und Sonne ab (und sind dazu noch coloriert). Sie schreien also geradezu flehentlich nach einer Extraportion Pflege, nach Feuchtigkeit und einfach etwas „mehr“, sowohl an der Kopfhaut als auch in den Längen. Da ich aktuell zwei verschiedenen Pflegeserien austeste, stelle ich euch heute die eine und übermorgen die andere vor – und beginn mit der Marke OGX bzw Organix!

Die Marke ist vielen von euch bestimmt bekannt, ich habe sie zuerst in den USA entdeckt, mittlerweile ist sie aber auch in Deutschland, z.b. bei DM zu finden. Das blaue Moroccan Argan Oil Shampoo und die Spülung sind für normales, trockenes und strapaziertes Haar konzipiert und sollen es mit Arganöl beleben, kräftigen, nähren und intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Glanz soll dem Haar zurückgegeben werden, aber auch unter der Oberfläche soll die Haarstruktur verbessert werden, wodurch das Haar weich und geschmeidig wird. Also nicht nur gesund aussehen, sondern sich auch so anfühlen!

Organix verzichtet auf Alkohol und Ammoniak, aber leider sind Sulfate drinnen. Günstig sind die Produkte nicht, Shampoo und Spülung kosten bei 385ml Inhalt je 5,75€, wobei man damit lange auskommen dürfte. Ich wasche meine Haare normalerweise nur alle 2-3 Tage, im Moment aber doch eher jeden Abend, da sie sich wirklich nicht gut anfühlen.

Nach einer Woche „Daueranwendung“ kann ich nun folgendes sagen: ich liebe den Geruch und das Haargefühl, was ich schon im nassen Haar spüre. Meine Haare lassen sich danach leicht durchkämmen, sind fluffig-leicht, fallen schön, fühlen sich gut an, glänzen, duften und sind weich – also Gegensatz zu den vorherigen Stunden, wo sie mit Salzwasser und Sand verklebt durch den Wind an mir hingen. Meine Längen sind sehr glücklich mit Shampoo und Spülung; letztere muss ich nicht unbedingt verwenden, das Shampoo allein erzielt auch schon den obigen Effekt, die Spülung verstärkt ihn nur noch.

ABER, meine Kopfhaut mag das Shampoo nicht und das schreibe ich den Sulfaten zu. Nach keinen drei Anwendungen begann sie schon, sich zu schuppen und ich habe sehr selten Probleme mit trockener Kopfhaut. Besonders wenn ich viel im Salzwasser bin, ist diese nämlich absolut glücklich. Somit muss ich es auf dieses Shampoo schieben und leider für mich sagen, dass es mir all die tollen, samtig-weich-glänzenden und nicht trockenen Spitzen nicht wert ist, wenn ich auf einmal Schuppen kriege. Denn eine juckende Kopfhaut macht mich absolut nicht glücklich und wenn man es dann noch sieht – nee, das bereitet mir Unsicherheit und Unwohlfühlen.

Einen zukünftigen Kompromiss könnte ich mir – sollte ich zurück zu flüssigen Produkten gehen – aber möglicherweise doch vorstellen und zwar, nur die Spülung der Marke zu benutzen, denn diese kommt ja nicht auf die Kopfhaut. Da ich aber normalerweise versuche, nicht zu viele Düfte zu mischen und somit Shampoo und Spülung aus einer Reihe oder zumindest ähnlich duftende Produkte zu nutzen, müsste ich dann erstmal ein anderes Shampoo finden, was passt. Nicht unmöglich, mir aber wahrscheinlich doch nicht den Aufwand wert, denn ja, die Spülung ist super, aber schockverliebt bin ich auch nicht.

Die Marke wurde (wird?) sehr gehyped, ich war neugierig, bin froh, dass ich sie ausprobieren konnte und ja, mag meine Längen damit. Dass meine Kopfhaut zickt, nunja, ich habe es mir schon gedacht, aber dass es dann so schnell und stark eintraf, hat mich doch überrascht.

Kennt ihr die Marke Organix und habt vielleicht schon diese oder eine ihrer anderen Pflegeserien ausprobiert? Wie sind eure Haare (und eure Kopfhaut) damit zurechtgekommen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke! #panama

Leider ist Panama kein Land, wo es viele traditionelle vegetarische Gericht gibt. Man liebt sein Fleisch und seinen Fisch, wodurch ich leider eher wenig von der lokalen Küche genießen kann. Aber all das leckere Obst, was man hier an jedem Straßenstand kaufen kann (perfekt süße Ananas für weniger als 1€), machen mich trotzdem glücklich (und sollte mich der Drang nach Hafermilch z.b. überkommen, man importiert hier wie verrückt alles aus den USA, es hat eben nur seinen Preis).

Um gesund in den Tag zu starten gönnte ich mir diese Mango-Smoothie-Bowl mit Granola und Banane, was definitiv lecker und erfrischend war. So wenige Mal im Jahr kann ich nicht an Churros vorbeigehen und dass es sie in Panama gibt, wusste ich nicht. Hier isst man sie mit Schoko-, Karamel- und Milchsoße und oh gott, diese 1000 Kalorien waren himmlisch! Aber eben auch so schwer, dass ich wohl erst wieder 2021 welche brauche. Danach gab es dann in diesem sehr spannenden Cafe (Coca Cola in Panama City) einen kalten Kaffee und abends einfach nur noch etwas Obst im Park. Ich dachte mir, ich zeige euch mal einen Tag und dass ich bestimmt viel, aber nicht sonderlich strukturiert, esse 😉

Zwei andere aktuelle Frühstücksfavoriten sind entweder mein Rote Früchte Oatmeal oder eine halbe Papaya, je nachdem, wie viel Hunger ich habe. Mittags gibt es meist nur etwas leichtes, bei der Hitze reicht das und abends dann eben mehr. So z.b. Spinat-Hummus mit Reis, Paprika und Tomaten oder auch einen indischen Traum mit Aloo Ghobi, Palak Paneer, Naan und Reis (oh, was war es gut!). Ich hatte einen schlechten Tag und indisches Essen ist einfach mein comfort food, wenn es keine Tafel Schokolade sein soll.

Nach meiner Definition gibt es hier leider kein „gutes“ Brot und man kann die Auswahl in den Bäckereien auch nicht mit den Panaderias in Mexiko vergleichen (aka „so nimmt man in einer Woche 2kg reuelos zu“ *g*). Aber dieses süße Brot mit Guavenmus gefüllt, war verdammt lecker. Danach war ich zwar satt für den kompletten Tag, aber doch, würde ich mir nochmal holen, wenn ich länger unterwegs bin. Schnell gemacht ist Bohnenmus mit Mais und Tortillas, ich bin einfach faul, was Mittagessen angeht. Auf die Frage, welcher Tee besonders gut sei, drückte mir die Verkäuferin Dieter’s Tea in die Hand und ich musste dieses Kronjuwel an Verpackungsdesign mit euch teilen – der Tee war nicht außergewöhnlich, aber in Ordnung. Und ja, Kater können auch ganz schön betteln, wenn ich mir Guacamole selbst mache (ist er nicht zuckersüß?) – in meine kommt 1/2 Avocado, bisschen Zwiebel, Tomate, frischer Limettensaft, Salz und Pfeffer, yummi!

Frische Maracujas habe ich heute auch noch entdeckt, das hatte ich seit Jahren nicht mehr und bin gespannt..und mal sehen, ob ich nächste Woche noch ein paar andere Dinge entdeckt. Bisher war ich ja in Zentralpanama an der Atlantikküste, jetzt geht es rüber in die Karibik und (hoffentlich, wenn die Rippe mitmacht) noch ins Hochland nach Boquete, DEM Kaffeeparadies..und wir wissen, wie sehr ich Kaffee liebe!

Seid ihr schon einmal in Panama gewesen? Was hat euch besonders gut geschmeckt? Und wenn wer eine vegetarische Option hat, die jenseits von frittierten Kartoffeln steht, gerne her damit! Aber bisher schütteln die meisten Einheimischen, die ich nach platos vegetarianos frage, lachend und mich etwas mitleidig anschauend den Kopf 😉

[Lesenswert] At Home in the World – Thich Nhat Hanh

Ich liebe es, in fremden Bücherregalen zu stöbern und mir anhand der dortigen Bücher eine Vorstellung, von der jeweiligen Person zu machen (jupps, ist schon während Dates passiert und mal positiv und mal eher negativ ausgegangen). Als ich nun At Home in the World von Thich Nhat Hanh in Panama bei meinem Housesitting fand, musste ich es mir direkt schnappen. Denn auch wenn ich nicht gerade viel zum Thema Zen-Buddhismus und Mindfulness lese (außer es geht um Gerotranszendenz für meine Forschung), so war mir der Name Thich Nhat Hanh natürlich ein Begriff. Da ich davon überzeugt bin, dass Bücher uns finden und nicht immer nur wir sie, war also der Zeitpunkt bekommen, die Worte von einem der bekanntesten, noch lebenden, Mönchen zu lesen.

Worum geht’s Das Buch ist eine Zusammenstellung vieler, meist autobiographischer, Kurzgeschichten des vietnamesischen Mönches Thich Nhat Hanh, der den Großteil seines Lebens im Exil verbracht hat. Thematisch ist das Werk unterteilt in diese breiten Kategorien: Life in Vietnam, War and Exile, The Blossoming of Plum Village, At Home in the World und I have arrived. Es endet mit einer kurzen Zusammenfassung seines sehr außergewöhnlichen, aber doch irgendwie einfachen Lebens, womit ich allerdings begonnen habe, um mir ein besseres Bild von dem Verfasser machen zu können.

Wie ist’s Ich wusste nicht wirklich, was mich erwarten würde, aber habe mir vorgenommen, jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen 30 Minuten in At Home in the World zu lesen. Was sich als fantastische Idee herausstellte, denn ich bin jeden Tag mit inspirierenden Gedanken, neuen Ideen und einer stärkeren Bewusstheit für alle mir begegnenden Erfahrungen gestartet. Es sind sehr viele, teilweise gerade einmal eine Seite umfassende Anekdoten, doch hat jede ihren Nachklang. Auf sehr einfache, aber doch nachdenklich machende Art schreibt Thich Nhat Hanh über seine Kindheit in Vietnam, welche Auswirkungen der Vietnamkrieg auf die Menschen und ihn hatte, über das Leben in der Fremde, wodurch er erst herausfindet, was es bedeutet, „angekommen“, „zuhause zu sein“. Natürlich spielen sein „Mönchsein“, die Meditation und die Zuflucht in der Natur – besonders die Walking Meditation (was ich selbst seit Jahren betreibe und jedem nur empfehlen kann) eine große Rolle und bieten spannende Einblicke in eine Welt, die einem oft verschlossen bleibt.

Das Buch ist einfach ein visueller und mentaler Genuss; es finden sich hervorragende Illustrationen, die für sich schon zum Träumen einladen, in Kombination mit den Geschichten aber einfach unfassbar stimulierend sind. Die Lehren hallen nach, ich habe neue Lust bekommen, mich meiner Vipassana-Meditation wieder zu widmen und mir wurden diese täglichen, morgendlichen Seiten wirklich wichtig. In Ruhe mit Blick auf das Meer zu lesen, ist aber auch einfach ein absoluter Luxus, den ich auch nicht täglich leben kann.

Ich will unbedingt mehr von Thich lesen, er hat ja sehr viele Bücher und Übersetzungen in seinem Leben verfasst; bzw. lebt er ja noch und das nach all den Jahren in Frankreich sogar wieder in Vietnam, was mich sehr für ihn freut. Denn er wird einem einfach nur sympathisch und wächst einem durch seine leise, freundliche Art ans Herz. Auf Youtube gibt es viele Interviews mit ihm und sogar Dokus über ihn; bisher habe ich mir nur den Trailer von Walk with me angesehen und bin jetzt schon ganz angefixt:

Ein absoluter Glücksgriff, welcher mich noch viele Stunden, Tage und bestimmt Wochen begleiten wird und mir nicht nur Lust auf Vietnam und seine spannende Kultur macht, sondern auch, mich doch mal wieder intensiver mit dem Zen-Buddhismus und den Auslegungen von Thich Nhat Hanh zu widmen. Für mich ist das übrigens auch ein Geschenk, was einfach zu jedem passt (ok, außer absolute Lese-Gegner *g*), denn die Themen sind so vielfältig, dass da für jeden etwas dabei ist, womit man sich identifizieren kann.

Habt ihr schon etwas von Thich gelesen oder eine der Dokus/Talks gesehen? Wenn ihr mir etwas empfehlen könnt, würde ich mich freuen, denn die Masse an Möglichkeiten überfordert mich hier gerade doch ein klein wenig.

Sunday again.

[Gesehen] The Rookie; Grey’s Anatomy; Good Trouble

[Gelesen] At Home in the World – Thich Nhat Hanh

[Gehört] „My dad wrote a porno“-Podcast (ich bin jetzt in Staffel 4)

[Getan] montags nach El Valle de Anton in Zentralpanama gefahren, dort auf und halb um einen Vulkan gewandert (einen Tukan gesehen!) und mir leider beim dumm Hinfallen eine Rippe gebrochen; den Rest der Woche dann eher weniger

[Gegessen] Schoko-Frosties mit Marshmallows; frische Ananas; Spaghetti mit Pilz-Tomatensoße; Tortillas mit Guacamole; Kochbananen-Chips mit Limette

[Getrunken] Cola Zero; Iced Coffee; Wasser mit Limette

[Gedacht] au. Mist, ich hoffe, ich hab mir nicht gebrochen.

[Gefreut] die Natur Panamas ist grandios!

[Geärgert] meine eigene Tollpatschigkeit

[Gewünscht] dass die Schmerzen schnell weggehen

[Gekauft] nur Lebensmittel und Parkeintritt zum Wandern

[Reisen] Wandern auf der Via de la Plata!

Nachdem ich 2018 und 2019 den Pacific Crest Trail einmal durchwandert habe, lässt es mich einfach nicht los. Ja, ich denke täglich an das Leben on trail, vermisse es sehr und habe mit noch so manchen lieben Menschen, die ich dort kennenlernte, Kontakt. Einige von ihnen sind schon eine der vielen verschiedenen Varianten des Jakobsweges gegangen und nachdem ich eigentlich nicht unbedingt so einen „kurzen“ und religiös konnotierten Weg laufen wollte, habe ich mich doch dazu entschieden. Denn ich habe im Internet die Via de la Plata, die „Silberstraße“, gefunden, welche von Sevilla bis nach Santiago de Compostela (980km) führt. Nur 5% aller Pilger wählen diese Route, sie soll sehr einsam, teilweise etwas karg, aber dafür für mich umso spannender sein!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht sonderlich viel plane, sondern alles eher auf mich zukommen lasse. Da meine liebste Wanderapp Guthooks die VDLP aber leider nicht im Angebot hat, habe ich mir dann schweren Herzens doch den Outdoor Wanderführer (14,90€) bestellt. Somit habe ich immerhin halbwegs einen Plan, wann der nächste Ort/Herberge kommt und wo man vielleicht doch zelten kann (denn Zelten > Pilgerherberge).

Ansonsten habe ich mir bei Condor einen sehr günstigen Flug (60€ mit Aufgabegepäck) nach Jerez de la Frontera gekauft, dort einen Mietwagen für eine Woche gemietet (ich will mir Gibraltar und die Alhambra anschauen) und werde mich im Anschluss mit Zug/Bus auf nach Sevilla machen und dort um Ostern herum losmarschieren, juhu! Ich denke mal, dass ich circa fünf Wochen brauchen werde, denn ich will mir die Städte am Weg auch etwas anschauen, aber da man viel weniger Gepäck tragen muss (auf dem PCT war das ja teilweise sehr heftig), sollte ich mit meinen 30km/Tag keine Probleme haben 🙂

Das einzig Organisatorische, was ich von Deutschland aus noch im Vorfeld erledigt habe, war das Beantragen eines Pilgerausweis. Kann man online bei verschiedenen Stellen beantragen, ich tat es bei der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland und hatte ihn innerhalb von drei Tagen im Briefkasten. 5€+Porto musste ich überweisen, aber das ist ja absolut kein Ding. Ansonsten nutze ich die meisten Sachen, die ich auch auf dem PCT hatte (also Zelt, Rucksack etc, Liste gibt es hier), nur neue Schuhe, Leggings und vielleicht einen leichteren Schlafsack brauche ich noch. Easy-Peasy 🙂

Ich kann es schon gar nicht mehr abwarten, endlich wieder loszulaufen und auch zu sehen, was die beiden Wege gemeinsam haben und wo sie sich sehr unterscheiden. Ganz so unfassbar schmerzhaft-schöne Natur wie in den USA erwarte ich nicht, dafür aber menschlich spannende Bewegungen in einem Teil Spaniens, den ich nicht kenne.

Ist wer von euch schon eine Jakobsweg-Variante gewandert? Vielleicht ja sogar diese? Wie hat es euch gefallen und habt ihr irgendwelche Tipps für mich? 🙂

[Beauty] Super Multi-Corrective Eye-Opening Serum von Kiehl’s

In meinem Kiehl’s-Adventskalender (nein, nicht von letztem Jahr *g*) waren einige spannende Gesichtspflegeprodukte, die ich schon lange einmal ausprobieren wollte. So auch dieses Super Multi-Corrective Eye-Opening Serum, welches als 5in1 Produkt nämlich ziemlich gehyped wird. Da mir 49€ für 15ml aber doch ganz schön viel sind für einen Blindkauf, habe ich mich sehr gefreut, es nun in einer kleineren (und reisefreundlicheren) Größe einmal ausprobieren zu können.

Das hochwirksame Serum soll eine kleine Anti-Aging-Waffe für die Augenpartie sein, welche die Konturen gleichzeitig strafft, liftet, mit Feuchtigkeit versorgt und für jugendliches Strahlen sorgt. Die Pflege soll die Hautstruktur schon innerhalb einer Woche verfeinern und nach vier Wochen Anwendung soll das Hautbild signifikant verbessert worden sein!

Man kann das Serum entweder als alleinige Pflege oder unter einer anderen Augencreme anwenden, je nachdem, wie dreckig ihr es euch geben wollt 😉 Ich habe es als alleinige Augenpflege aktuell in Benutzung und nutze es sowohl morgens als auch abends. Man benötigt nur eine Winzmenge (das nenne ich mal ergiebig!), welche sich super verteilen lässt und quasi sofort in meine (aktuell etwas von der Sonne gestresste) Haut einzieht. Keinerlei Brennen, Rötungen oder andere Hautreizungen sind bisher aufgetreten – wir mögen uns!

Morgens hilft das Serum definitiv dabei, dass meine Augen weniger puffy, also verquollen, wirken, sondern frisch und strahlend. Abends hat es einen regenerierenden Entspannungseffekt, der Tag ist vorbei und meine Haut will Feuchtigkeit, die sie gierig aufsagt. Nach drei Wochen Anwendung (und ich habe noch immer an meiner Probiergröße) erkenne ich einen Unterschied im Spiegel, meine Augen sehen weniger verknittert aus, sondern eben nach viel Schlaf, viel Wasser und einfach gesund-strahlend-entspannt. Meine Augenschatten sind ebenfalls weit weniger ausgeprägt und jegliche Trockenheitsfältchen sind verschwunden.

Für morgens finde ich das Serum als alleinige Pflege ausreichend, abends würde ich meiner fast 35-jährigen Haut aber gerne noch etwas MEHR Pflege bieten und in Zukunft mit einer weiteren Augencreme nachhelfen. Jupps, ich habe Zukunft gesagt, denn ich mag das Serum (und seine Ergiebigkeit) so gerne, dass ich im Dutyfree hier in Panama mal schauen werde, ob ich es erwerben kann. Das sind für mich definitiv gut investierte 50€ und ich bin froh, dass ich mir den Adventskalender damals gegönnt habe und es somit mal in Ruhe ausprobieren konnte.

Benutzt ihr spezielle Augenseren? Bisher habe ich zwar entweder Öle oder Seren für mein gesamtes Gesicht benutzt, aber noch nie eines nur für meine Augen. Aber ich bin sehr froh, dass ich dieses ausprobieren konnte, denn meine Haut mag es sehr und wenn die glücklich ist, bin ich es auch. Aber natürlich muss es nicht Kiehl’s sein, wenn ihr ein anderes Augenserum habt, welches ihr weiterempfehlen könnt – gerne her damit! 🙂

[Fashion] Neue Sneaker-Liebe von Champion!

Ich muss gestehen, wenn es um Sneaker geht, bin ich ein echtes Gewohnheitstier. Seit ich denken kann, trage ich hier nur eine Marke und das ist Nike. Denn für mich gibt es keine bequemeren Sneaker, welche gleichzeitig auch noch gut genug aussehen, um sie nicht nur zum Sport, sondern auch im Alltag zu tragen. Da ich nämlich sehr viel laufe, ständig unterwegs bin und meist eben nur zwei Paar Schuhe in meinem Nomadenleben mitnehmen kann, brauche ich welche, die vielfach einsetzbar sind und nahezu jede Situation mitmachen können. Sprich, Sneaker, die eben auch mal unter einem Kleid oder einem etwas schickeren Outfit funktionieren, ich aber trotzdem in ihnen rennen oder zehn Stunden durch die Stadt laufen kann, wenn es mich überkommt.

Vor kurzem musste ich mir aber eingestehen, dass mein aktuelles Paar schwarze Nikes (Modell M2K Tekno W) wirklich am Ende war und ich mich nach einem neuen Alltagsbegleiter umsehen sollte. Da ich aber a) mal keine schwarzen Schuhe und b) einfach etwas Neues wollte, sah ich mich bei anderen, mir eher unbekannteren, Marken um und wurde überraschenderweise bei Champion fündig. Die Marke ist hier in Panama (und in den USA, zumindest was ihre Kleidung angeht) nämlich enorm angesagt und somit probierte ich mich einfach mal quer durch das Sortiment, bis ich mich für das Modell Power Flex (ca. 30€) in einem wunderschönen Weinrot entschied. 

Die Sneaker sind wahnsinnig leicht, sehr luftdurchlässig, aber auch etwas breit geschnitten. Somit rutsche ich zwar ein klein wenig vorne hin und her, bekomme aber keine Blasen oder rote Druckstellen an den Zehen. Super ist, dass ich mit ihnen joggen kann, sie aber eben „schick“ genug aussehen, dass ich sie auch im Alltag problemlos tragen kann. Zwei Tage Panama City erkunden (auf den Bilder bin ich gerade am Panama Kanal und verstecke mich vor der Sonne) sowie durch den Dschungel wandern, haben sie schon anstandslos mitgemacht. Besonders gut gefällt mir ihr Stoff, welcher sich deutlich von anderen Sneakern unterscheidet und sie für mich einfach zu etwas Besonderem macht.

Aber natürlich hat Champion auch klassische, noch elegantere Sneaker im Angebot und ich muss gestehen, dass ich mit diesem weißen Chicago Low Sneaker (60€) stark geliebäugelt habe, aber leider ist das Männermodell zu weit für mich und auch etwas unpraktisch, da ich sie ständig schmutzig machen würde.

–> –> Copyright des Bildes liegt bei Goertz.de <– <–

Doch, mich macht die Kombi aus weißem Schuh in Leder-Optik (keine Angst, alles vegan hier) mit schlichtem blau-roten Logo doch sehr an. Simpel, elegant, unaufdringlich, aber eben doch ein Hingucker. Welchen ich mir gönnen würde, wenn mein Lebensstil mir irgendwann erlaubt, mehr als nur ein Paar Sneaker in den Rucksack zu werfen.

Wenn ihr vielleicht auch einmal den etwas ausgetretenen Sneaker-Pfad von Nike und Adidas verlassen wollt, kann ich euch Champion bisher guten Gewissens empfehlen, da für mich Preis-Listung und Tragekomfort hier definitiv stimmen. Mich machen meine neuen Schuhe definitiv glücklich und noch bin ich in der „frisch verliebt“-Phase, in welcher ich grinsen muss, wenn ich sie ansehe. Manchmal ist Glück(lichsein) eben doch käuflich, zumindest funktioniert es bei mir mit diesen Schuhen spielend einfach!

Habt ihr auch schon Sneaker von Champion oder ist das eher nicht euer Ding? Von welcher Marke sind denn eure liebsten Alltagsbegleiter?  

[Fashion] Jacken-Trends für das Frühjahr 2020!

Auch wenn gerade der Winter in Deutschland eingetroffen ist (endlich!), bin ich gedanklich doch schon mehr auf den Frühling eingestellt. Ein Problem hierbei ist, dass ich einfach keine richtige Jacke für dieses Jahreszeit habe und dann entweder weiterhin meinen heißgeliebten veganen Wintermantel von Ragwear trage oder mir mit meinen leichten Sommer- bzw. Windjacken einen abfriere. Ich liebe zwar Layering, aber nach drei Schichten Kleidung passt dann die Jacke irgendwie nicht mehr richtig drüber und es sieht einfach nicht gut aus. Langer Rede, kurzer Sinn, ich bin aktuell auf der Suche nach einer Frühlingsjacke und dachte mir, ich stelle euch meine bisher gefundenen stylischen Jacken für die neue Saison gleich mal vor! Gesucht habe ich bei Esprit, eine Marke, die mich gefühlt schon mein ganzes Leben begleitet und mich vom Preis-Leistungsverhältnis immer wieder überzeugt. Die Sachen halten ewig, geraten nicht aus der Form, sehen auch nach Jahren noch wie neu aus (natürlich mit der richtigen Pflege) und sind immer eine Mischung aus elegant, aber doch irgendwie lässig.

Die aktuellen Trends für 2020 sind – wenn man den Laufstegen glaubt – erneut Neon, Polkadots, 60er und 70er Retro Prints, buntes Leder und auf Jacken fokussiert sind, stehen oversized Lederjacken (zum Glück gibt’s da tolle in veganem Leder, z.b. von Story of Lola sowie knallige Farben im Vordergrund. Da mir richtig kurze Jacken noch zu kalt im Frühjahr sind, wage ich mich stattdessen doch lieber einmal ein bisschen an etwas Farbe (Polkadots fand ich leider keine auf Jacken bisher) heran, obwohl ich meist schwarz trage.

Absolut traumhaft von Schnitt und Farbe her finde ich diesen Schallkragen-Mantel mit Peach-Touch in grau-blau (99,99€). Er ist bunt, aber auf unaufgeregte, subtile Art und passt für mich sehr gut in diese Übergangszeit. Der Schnitt ist einfach nur ein Traum, er sieht so lässig und mühelos übergeworfen aus und wird mit einem schlichten Kleid, Strumpfhose und (ich bin ich) etwas derberen Boots definitiv zu einem Hingucker-Outfit. Die kleinen Extras wie die Schnalle am Kragen und an den Ärmel, der softe Oberstoff mit Pfirsischhaut-ähnlichem Griff und einem matten Finish machen diesen Mantel zu einem ganz besonderen Stück im Kleiderschrank und ich bin ein wenig schockverliebt.

An ein bisschen intensivere Farbe taste ich mich mit diesem Mantel aus Pique mit Stretch (99,99€) heran. Das Tealgrün ist für mich zwar fast mehr Winterfarbe, aber knallig ist es allemal! Ebenfalls ein Mantel, der casual genauso gut funktioniert wie zu einem schickeren Event und jedes Outfit aufpeppen kann. Die etwas grobere Pique-Struktur des Obermaterials gefällt mir, da es etwas Rebellisches ausstrahlt und dies durch den variablen Kragen entweder in Balance gebracht oder noch betont werden kann. Dass er richtige und nicht nur angedeutete Taschen hat, ist ebenfalls ein Plus für mich, da ich immer irgendwas zum Einstecken finde.

Vom Schnitt sehr ähnlich ist dieser gerade Mantel mit Pique-Struktur (99,99€), es gibt ihn nur noch zusätzlich in diesen wunderbaren Pastell-Farben, die für mich Frühling schreien und ich schon zig Nagellacke im Kopf habe, die dazu super funktionieren würden. Auf dem Bild seht ihr den Mantel in der Farbe Salmon, aber auch in Lavendel ist er ein kleiner Zuckertraum und macht mir Lust auf wärmere, entspannte Tage, an denen man im Cafe endlich wieder draußen sitzen kann. Locker geschnitten, ohne Kragen, seitliche Einschubtaschen und die verdeckte Druckknopfleiste machen ihn zu einem sehr eleganten Begleiter, in dem ich mich sehr selbstbewusst fühlen würde. Hat natürlich diesen schlichten Skandinavian-Touch, von dem ich noch immer nicht genug kriegen kann.

Zuletzt dann noch ein Modell mit einer richtigen „hey, hier bin ich“-Farbe! Der kurze, rote Zweireiher-Trenchcoat (99,99€) aus einem Baumwollmix hat einen taillierten Fit und gefällt mir sehr viel besser wie sein „erwachsener“, langer Bruder. Irgendwie kann ich mich – und ich habe schon so viele Modell anprobiert – nicht mit dem Original-Trenchcoat anfreunden, aber dieser hier ist mir auf Anhieb sympathisch. Die Knöpfe in Hornoptik, der Blicke auf sich ziehende Gürtel und der Kragen sind schon was, aber die Farbe macht ihn definitiv zu einem Hingucker. Das wäre richtig weit ausserhalb meiner Komfortzone und sehr „laut“ für mich, aber wenn schon, dann passt das doch im Frühling, oder? Nach all der grauen Tristesse soll es Farbe sein; und wenn ich doch nicht mutig genug bin, gäbe es ihn auch noch in Dunkelblau.

Gefällt euch eines meiner favorisierten Modelle? Ich bin ja schon zu 80% bei dem ersten Mantel, aber noch habe ich mich nicht endgültig entschieden. Was ist für euch dieses Jahr alles Trend?

Copyright der Bilder: esprit.de

[Lesenswert] Let’s be less stupid – Patricia Marx

Das pinke Büchlein Let’s be less stupid von Patricia Marx hat im Schrank meiner aktuellen Wohnung (ich sitte Haus und Katzen in Panama) meine Neugierde geweckt. Der Untertitel verrät mir, dass es „an attempt to maintain my mental faculties“ ist und da mich alles rund um unser Denken doch sehr interessiert, habe ich es mir direkt mal geschnappt.

Worum geht’s Um unser Gehirn, wie wir denken und wie sich das über die Zeit verändert. Die Autorin hat ihr eigenes (zunehmendes) Alter und ihre abnehmenden kognitiven Fähigkeiten dabei ständig als Beispiele für alles mögliche parat. Es geht um Intelligenz, wie genau unser Gedächtnis nun funktionieren (soll) und warum es das oftmals nicht tut.

Wie ist’s Patricia Mary hat ehemals für Saturday Night Live geschrieben und ich hatte somit erwartet, dass unser Humor sich ähnelt. Leider ist das aber null der Fall und ich fand viele Witze flach bzw einfach gar nicht witzig. Passiert ja, dass man nicht zusammen passt, aber schade! Denn wie gesagt von der Thematik her hatte ich mir da einiges erhofft.

Leider geht sie nicht sehr auf die einzelnen Themen ein, hangelt sich von einer Oberflächlichkeit in die nächste, führt wenige Studien an und ihre Selbsttests sind einfach nur unnötig (aka einfach nicht mein Humor). Wer wirkliche Intelligenztests oder Denktrainer bzw. Anleitungen sucht, wird sie hier nicht finden. Für mich nicht mal eine Strandlektüre im Urlaub, da das Buch null Mehrwert für mich hatte und ich habe es nicht beendet. Was ich vielleicht bei einem von hundert Büchern mache – und auch ein Grund ist, dass ich es trotzdem vorstellen wollte. Denn man soll nicht immer nur Empfehlungen, sondern ruhig auch mal abraten.

Erwartet habe ich ein mir Mehrwert bringendes Sachbuch mit lustigen Beispielen, um die „trockene“ Theorie aufzulockern. Aber das bekam ich hier nicht, es ging von einem (schlechten) Wortwitz zum nächsten Leser-Quiz und ganz wenig wurde auch etwas fundierte Kenntnis eingestreut. Aber erinnern werde ich mich an nichts aus diesem Buch; wobei doch, das Cover bleibt mir in Erinnerung, da es mir sofort ins Auge gestochen ist, mich dabei aber fies getäuscht hat! Danke, nein, next.

Sunday again.

[Gesehen] Good Trouble; Grey’s Anatomy

[Gelesen] Reddit-Threads z.b. zu „what was the worst first date you have ever been on“, und bisschen in Thinking, Fast & Slow

[Gehört] Saalschutz, Rampue, Eminem, Ludovico Einaudi

[Getan] nicht sehr viel, Autofahren in Panama ist sehr anstrengend und dann wurden mir alle Ein- & Ausfahrten auf der Panamericana noch gesperrt (aber immerhin verstehe ich jetzt den BMW X5, den ich hier fahren muss); bisschen durch Mangroven gelaufen

[Gegessen] Ananas, Wassermelone, Mango, Pita mit Guacamole, Bohnen mit Tortilla, Waffeln mit Schoki, Oatmeal mit Zimt

[Getrunken] Wasser, viel sehr guten Kaffee aus Panama, Orangensaft

[Gedacht] Unterbewusstsein, aus! Die letzten zwei Nächte voll Albträumen reichen

[Gefreut] ich liebe es, Pelikanen beim Fliegen zuzusehen

[Geärgert] ich verstehe katz-ig nicht sehr gut 😉

[Gewünscht] dass hier alles nicht so weit voneinander entfernt liegt und die Strassen besser sind – 80km sind zwei Stunden „Fahrtzeit“, z.b.

[Gekauft] Lebensmittel und besonders gerne Obst direkt am Straßenstand