Sunday again.

[Gesehen] 5. & 6. Staffel Game of Thrones (wir sind gut vorbereitet)

[Gelesen] primär das Journal of Indian Gerontology

[Gehört] Podcasts (Philosophy Bites ist sehr empfehlenswert)

[Getan] ein neues Nature Reserve erwandert; ein Opossum getroffen; meine Weiterreise geplant; ein paar spannende Vorträge an der Uni besucht


[Gegessen]  Käsekuchen; Nudeln mit Champignons; Daal mit Reis; Wraps; Joghurt mit Erdbeeren (die hier so gar nicht schmecken)

[Getrunken]  Kaffee; Cola Zero;

[Gedacht]  nachts ist es eisig kalt, aber der Sternenhimmel in Canberra ist der Hammer!

[Gefreut]  über liebe Worte von zwei Freunden

[Geärgert]  ich bin nicht so gut mit Stimmungsschwankungen, wenn sie ohne Vorwarnung kommen

[Gewünscht] ich habe ein wenig Lagerkoller und muss dringend was anderes als die Stadt sehen

[Gekauft] die Woche war teuer: Flugticket & Hostel in Singapur, Flugticket nach Delhi & nach Frankfurt..die Kreditkarte glüht!

[Beauty] Totes Meer & Reinigende Gesichtsmasken von Balea

Nach ewig langer Zeit habe ich mir mal wieder Gesichtsmasken in der heimischen Drogerie gekauft (ich schwöre ja mittlerweile auf asiatische Tuchmasken, da sie so viel praktischer sind) und zwar habe ich bei DM zugeschlagen. Geworden sind es sowohl die Totes Meer Maske für unreine Haut sowie die Reinigende Maske für jede Haut. Man bekommt je zwei Sachets für 95 Cent.

Wie ihr auf dem Bild schon erkennen könnt, war ich zu neugierig und musste gleich eine der Masken ausprobieren. Starten wir also auch mit meiner Meinung zu der Reinigenden Maske. Wie immer hat man etwas zu viel Inhalt in dem einen Sachet, man könnte insgesamt hier drei Anwendungen hinbekommen, was ich immer etwas schade finde, da ich ungerne verschwende. Die Maske selbst ist weißlich, von recht dicker Konsistenz und lässt sich gut verteilen. Sie soll porenverfeinernd wirken und drinnen stecken weiße Tonerde und Zink. Nach der Einwirkdauer (ich ließ sie so 15 Minuten auf meiner Haut) ließ sie sich gut mit lauwarmen Wasser entfernen, meine Haut fühlte sich jedoch etwas ausgetrocknet an. Was leider bei vielen reinigenden Masken der Fall ist. Eine sofortige Veränderung, was z.b. Mitesser auf der Nase angeht, konnte ich auch nicht erkennen, eine Tiefenreinigung blieb hier definitiv aus. Auch am nächsten Morgen und bei der zweiten Anwendung sah ich keinen Effekt und so ist die Maske leider ein Flop für mich, da sie nichts bringt außer eben das Gefühl, dass man gerade etwas für seine Haut tun würde.

Die Erwartungen an die Totes Meer Maske waren jetzt also gleich mal etwas gesunken, wobei ich mit klärenden Masken aus Totem Meer Schlamm in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht habe. Auch hier gibt es wieder zu viel Proukt für eine Anwendung, die cremige Maske lässt sich ganz gut verteilen und trocknet nach und nach an. Nach ebenfalls 15 Minuten spannte meine Haut schon etwas und ich nahm die Maske mit warmen Wasser und einem Peelingpad ab. Meine Haut war leicht gerötet, hatte aber dieses quietschig-sauber Gefühl und an der Nase sah ich doch einen kleinen Unterschied. Kein Strahlen oder ein WOW-Effekt, aber ein paar Mitesser dürften verschwunden sein. Meine Haut schrie erneut nach Feuchtigkeitspflege und war bestimmt noch eine halbe Stunde gerötet, falls ihr also vorm Weggehen eine Maske auflegen wollt, vielleicht lieber nicht diese. So richtig begeistert hat sie mich jetzt aber auch nicht und somit werde ich mir die Masken von Balea wieder ein paar Jahre lang sparen – zum Glück bin ich ja in ein paar Wochen in Singapur, wo ich mich dann wieder mit einem großen Tuchmaskenvorrat eindecken kann 🙂

Habt ihr vielleicht bessere Erfahrungen mit diesen beiden Masken oder einer anderen Sorte von Balea gemacht? Ich bin ja doch etwas enttäuscht, dass sie so eine miese bzw gar keine Wirkung auf Hautbild oder -gefühl haben, das hatte ich von früher irgendwie besser in Erinnerung. Gibt es eine andere Maske aus der Drogerie, die ihr empfehlen könnt oder vielleicht eine Marke, die ich mir in Singapur unbedingt schnappen sollte?

[Beauty] Cold Cream Cleansing Bar & Physio-Lift Night Balm von Avène

Mit der französischen Marke Avène verbindet mich so eine kleine Art Hass-Liebe, wenn wir es mal ganz dramatisch ausdrücken wollen. Entweder liebt meine erwachsene, akneanfällige Haut eines ihrer Produkte und ich mag so gar nicht mehr ohne es sein (z.b. ist das Thermalwasserspray seit Jahren mein ständiger Begleiter) oder sie kommt überhaupt nicht mit der Pflege zurecht und reagiert richtig heftig. Somit ist es immer ein kleines Abenteuer, etwas Neues von der Marke auszuprobieren.

Da sie hier in Australien (und bei uns in meiner liebsten Shop Apotheke) aber ziemlich günstig zu bekommen ist, habe ich mich doch mal wieder daran gewagt und gleich zwei neue Sachen ausprobiert. Mittlerweile kommt fast meine komplette Gesichtspflege aus der Apotheke, nur bei Seren und Augencreme experimentiere ich noch mit Drogerieprodukten und fahre sehr gut damit. Bei den beiden nachfolgenden Produkten habe ich auch zwei richtige Glücksgriffe gemacht und freue mich, sie euch nun weiterempfehlen zu können, solltet ihr vielleicht auch gerade auf der Suche sein!

Avène Physio-Lift Nacht Straffender Anti-Falten Balsam

Da sich mein geliebtes Midnight Recovery Concentrate von Kiehl’s so langsam dem Ende nähert, machte ich mich auf die Suche nach Ersatz und blieb an dem Physio-Lift Anti-Falten Balsam (30ml VP 32€, online z.b. hier) hängen. Er wird als „korrigierende Anti-Aging-Pflege mit Detoxeffekt“ angepriesen und somit waren meine Erwartungen gleich mal hoch. Die Haut soll gestrafft, Falten reduziert und Müdigkeitserscheinungen gemildert werden. Dank Hyaluronsäure und Retinaldehyd wird die Haut quasi „von innen“ erneuert, sodass sie von außen straffer aussieht. Sie ist leicht parfümiert, was ich jetzt zwar nicht unangenehm, aber weiterhin unnötig finde, das braucht Hautpflege doch einfach nicht.

Man trägt den Balsam abends auf Gesicht, Hals und Dekolletè auf und er lässt sich dank cremig-leichter Konsistenz sehr gut verteilen, man benötigt also nur sehr wenig Produkt (ein Pumpstoß reicht für alle Körperpartien) und er zieht schnell ein. Statt Balsam würde ich hier eher von einer Lotion sprechen und ich bin froh, dass er nicht klebrig oder fettig ist, wie es bei vielen Balsamen oftmals der Fall ist. Meine Haut fühlt sich danach samtig-weich und gut gepflegt an, einen Sofort-Effekt sehe ich allerdings nicht. Diesen habe ich dann jedoch am nächsten Morgen, denn meine Haut sieht definitiv frischer, fitter, weniger zerknittert und eben nach 8 Stunden Schlaf und mindestens 3 Litern Wasser aus. Sie strahlt, wirkt ausgeglichener, meine Augenschatten sind definitiv weniger und auch die Trockenheitsfältchen sind nach nur wenigen, täglichen Anwendungen verschwunden. An Hals und Dekolletè habe ich jetzt zwar noch keine Falten, aber da ich diese Stellen definitiv pflegemäßig vernachlässige, creme ich sie jetzt mit ein und gut anfühlen tun sie sich auf jeden Fall. Einen anderen Unterschied kann ich hier aber noch nicht sehen.

Avène Cold Cream Ultra Rich Cleansing Bar

Als ich diese feste Seife gesehen habe, war ich sofort hin und weg und musste mir den Cold Cream Ultra Rich Cleansing Bar (100g, um 4€ bei Amazon) direkt schnappen und lesen, wozu er gut ist. Seit ich begonnen habe, feste Seife zu benutzen, bin ich nämlich total davon überzeugt, da man ewig daran hat, einem nichts mehr auslaufen kann und man sich den Plastikmüll spart. Der Cleansing Bar ist seifenfrei, mit beruhigendem, weißen Bienenwachs und beinhaltet das Avènethermalwasser, welches meine Haut so sehr mag. Die Seife kann sowohl am Körper als auch im Gesicht angewendet werden und ich mag den dezent-unaufdringlichen, cremigen Geruch unter der Dusche sehr. Sie schäumt gut auf und lässt sich leicht verteilen; mit meinem Seifenstück dusche ich jetzt schon zwei Wochen und man sieht kaum Schwund. Meine Haut fühlt sich danach nicht ausgetrocknet an, ganz im Gegenteil kann ich mir hier sogar das Eincremen sparen! Ab und zu nutze ich sie – wenn es morgens schnell gehen muss – auch um mein Gesicht zu reinigen und bisher hat meine zickige Haut hier nicht gemeckert, aber ich bevorzuge das quietsche-reine Hautgefühl, welches ich mit meinem Papulex-Waschgel in Kombination mit meiner Clarisonic Mia habe und somit ist das eben nur die Notlösung. Als Körperseife finde ich sie aber grandios und freue mich bei jedem Benutzen, dass es auch feste Seife von Avenè gibt, die habe ich bei uns nämlich noch nie gesehen.

Das Fazit fällt heute sehr positiv aus: zwei neue Avenè-Produkte und beide gefallen mir sehr gut. Die Seife konnte ich im Laden nicht ausprobieren, hier bin ich echt froh, dass meine Haut sie so gut verträgt, der Balsam gefiel mir vom Hautgefühl her beim Testen schon so gut, dass er eben auch mitdurfte. Andere Produkte der Marke haben meine Haut früher enorm ausgetrocknet, hier bekomme ich dankenswerterweise genau die Feuchtigkeit, die ich gerade brauche. Einen Nachkauf der Seife kann ich mir auf jeden Fall gut vorstellen und auch den Nacht-Balsam mag ich bisher sehr, wobei ich hier eben doch immer wieder zu meinem heiligen Gral von Kiehl’s zurückkehre, da ich mit dem Konzentrat noch bessere Ergebnisse sehe, was z.b. das Verblassen von Pickelmalen angeht. Preislich gesehen schneidet Avenè aber besser ab, da ich mir damit die Augenpflege und die Nachtcreme sparen kann und somit wäre der Balsam auch zum Reisen eine gute Alternative.

Habt ihr zufällig schon eines der beiden Produkte ausprobiert? Oder seid ihr auch so begeistert von dem Thermalwasserspray? Gibt es ein anderes Avenè-Produkt, welches ich unbedingt ausprobieren sollte?

[Beauty] Island Love LE von alverde!

Ok, die neue Island Love LE von alverde hat mich mit diesem von Frida Kahlo inspirierten Bild aber sowas von sofort gekriegt. Mexiko steht ja immer noch ganz weit oben auf meiner Reiseliste und ja, hier wird die Sehnsucht gleich noch ein wenig mehr geweckt. Die limitierte Edition wird vom 20. Juli bis 16. August in allen DM-Märkten zu finden sein und sie kommt mit knalligen, gutelaunemachenden Farben daher, die bestimmt nicht nur mich sofort an entspannte, laue Sommerabende denken lässt. Da ich bis auf einen neuen Augenbrauenstift nicht wirklich etwas brauche, werde ich mir nur diese mal genauer ansehen, von alverde hatte ich in der Vergangenheit immer wahnsinnig gerne Puder, ihre Augenbrauenprodukte sind mir aber noch unbekannt. Falls wer damit schon Erfahrung gemacht hat, nur her mit eurer Meinung!

[Beauty] Aktuelle Lippen-Lieblinge!

Manchmal greift man sich doch echt an den Kopf, wenn man mal wieder merkt, dass man ein wenig obsessiver als der Durchschnitt ist. Als ich vor kurzem nämlich mal meine beiden Rucksäcke hier in Australien komplett ausleerte, merkte ich, dass ich zwar mit recht leichtem Gepäck (für die 2,5 Monate) unterwegs bin, es sich aber irgendwie doch sechs Lippenprodukte hineingeschlichen haben. Was mich – wenn wir mal ehrlich sind – doch glücklich macht, dass ich ein wenig Auswahl habe und wenn man es richtig bedenkt, sind es ja doch „nur“ zwei Kategorien – Pflege und Farbe nämlich.

Fangen wir mit der Pflege an, wobei es hier vielleicht auch noch zwischen „leckerer Lippenpflege“ und „wirksamer Lippenpflege“ zu unterscheiden gilt. In die erste Kategorie packe ich meine beiden Lipsmacker, die ich dank Mama in Pepsi Wild Cherry und Mountain Dew habe. Da ich ein absoluter Mountain Dew Suchti bin und das in den USA wie eine Verrückte konsumiere, ist dieser Lippenpflegestift genau meines! Beide Sorten schmecken richtig gut, pflegen dafür aber nicht wirklich. Pepsi Wild Cherry gibt einem übrigens mehr rote Farbe wie so mancher Lipgloss, was ich auch super finde, so sehe ich etwas frischer aus. Bei einem leichten Süßhunger zwischendurch bin ich ebenfalls immer dankbar, falls ich nichts zu Knabbern habe, dass ich zu einem dieser beiden Lipsmacker greifen kann. Solltet ihr süße Lippenprodukte mögen, die beiden sind was für euch! Fanta und Sprite kann ich auch nur empfehlen, die mochte ich auch sehr!

Die „wirksame Lippenpflege“ schmeckt leider auch so und somit nutze ich sie eben nur, wenn ich akut trockene Lippen habe oder eben abends vorm Schlafengehen. Der Letibalm kommt leider im unhygienisch-unpraktischen Tiegel, ich weiß nicht genau, wieso ich ihn überhaupt eingepackt habe, da er somit für’s Reisen sehr unpraktisch ist. Da er aber auch hilft, wenn man sich eine verschnupfte Nase wund putzt, habe ich ihn hier die letzten Tage doch ganz gut gebrauchen können. Nachkaufen würde ich ihn aber nicht, dafür finde ich ihn nicht gut genug. Da bleibe ich bei meinem Medicated Chapstick, der meine kleine SOS-Waffe bei spröden Lippen ist. Chapstick ist meine liebste Lippenpflegemarke und wann immer ich in den USA bin, kaufe ich mir da eine Menge von, da sie eben wirken. Hier ist der Geschmack auch nicht pralle, meine Lippen aber über Nacht wie neu und somit werde ich ihm weiterhin treu bleiben.

Ein ganz klein wenig Farbe darf es – auch wenn ich mich gerade so gut wie nicht schminke – meist doch auf den Lippen sein. Diesen Creamy Lip Pencil von MALU WILZ hatte ich vor Zeiten mal in einer Beautybox und ich mag die namenlose Farbe sehr. Es ist die perfekte „my lips but better“-Nuance und der Lipliner trägt sich gut über die gesamten Lippen verteilt und hält einiges aus. Somit trage ich ihn meist in Kombi mit etwas Lippenpflege oder eben mit diesem p2 Lipgloss in 020 glitter nude aus der letztjährigen Beauty Gala LE. Er glittert eher subtil, was ich mag, kommt Sonne auf meine Lippen, ist es aber doch ganz schön schimmerig. Alleine finde ich ihn in der Regel zu langweilig, in Kombi gefällt er mir ganz gut, doch nachweinen werde ich ihm dann auch nicht, wenn er mal leergehen sollte. Wie bei den meisten p2 Lippenprodukten finde ich den Geschmack hier nämlich so gar nicht angenehm, ich weiß nicht, was sie da immer mit machen.

Dass ich einen Lipgloss statt eines Lippenstiftes eingepackt habe, irritiert mich zwar weiterhin, da ich aber am Morgen des Packens doch mit wichtigeren Sachen beschäftigt war, macht es irgendwie auch wieder Sinn. Bisher habe ich hier in Australien etwas in den heimischen Beautymarken gestöbert, aber so wirklich was, was ich unbedingt haben wollte, war noch nicht dabei. Oder – wie immer der Fall hier – wieder mal zu teuer 😉

Mit wie viel Lippenprodukten reist ihr so? Sammeln sich die bei euch auch einfach so in den Taschen an? Nur ein Produkt habe ich echt nie dabei, da kommt der kleine Messie eben doch noch durch, so gerne ich auch minimalistisch(er) wäre.

[Inspiration] Kreative Geschenkideen für Ihn!

Da ich aktuell mal wieder auf der Suche nach DEM Geschenk bin (mein bester Freund hat nämlich am 6.8. seinen 33. Geburtstag), dachte ich mir, ich teile mal mit euch, was mir bisher so eingefallen ist bzw womit ich auch in der Vergangenheit schon gut gefahren bin. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber Männer zu beschenken, ist einfach um Welten schwieriger als ein Geschenk für eine meiner Freundinnen zu finden (im Notfall gehen Blumen ja immer). Bei meinem Partner bin ich schon lange dazu übergegangen, entweder „Zeit“ in Form von Ausflügen bzw Urlauben zu schenken oder etwas selbst herzustellen, damit es ein Unikat ist. Natürlich hat jeder ein anderes Budget, somit habe ich das auch bei meinen Vorschlägen berücksichtigt und da nicht jeder Lust und Zeit hat, selbst etwas herzustellen, gibt es dieses Mal nur Dinge, die man spielend leicht im Internet erwerben kann.

Die Armbanduhr – der Klassiker, aber mit ausgefallenem Twist!

Ok, mein bester Freund macht es mir hier sehr leicht, da er ein passionierter Uhrensammler ist und wenn ich gar keine andere Idee habe, eine Armbanduhr (oder ein passendes Armband für Herren) gehen somit immer. Hier versuche ich natürlich, etwas zu finden, was seinen Geschmack trifft, gleichzeitig aber doch einen Ticken ausgefallener ist als seine anderen Modelle. In der Vergangenheit habe ich das z.b. mit grünen Details an einer sonst sehr schlichten, silbernen Uhr geschafft, die er sich nie selbst ausgesucht hätte, sie mittlerweile aber ständig trägt, da sie eben doch ein kleiner Hingucker ist. Der nächste Schritt wäre nun, das Uhrenmodell zu ändern und ich weiß nicht, ob ich alleine in der Vergangenheit lebe, aber ich liebe Taschenuhren. Zwar würde ich gerne eine antike Uhr kaufen, die sind aber dann doch nicht in meinem Budget und Gold ist auch nicht sein Material. Somit gefällt mir dieses modernere Modell mit seinem schwarzen Gehäuse (51,95€, trendhim) sehr gut und ich glaube, dass er sie für besondere Anlässe auch tragen würde. Vor Jahren schenkte ich einem ehemaligen Partner schon einmal eine Taschenuhr und er liebte sie abgöttisch, was mich nur darin bestätigt, erneut eine zu verschenken.

 

Krawatte & Manschettenknöpfe – etwas Stil für’s Büro

In meinem Freundeskreis müssen einige Männer ziemlich seriös im Büro erscheinen und somit ist für sie Anzugtragen eher Pflicht als Lust. Was ich sehr schade finde, denn ein Anzug kann eben richtig gut aussehen. Um dieses Outfit etwas aufzulockern oder ihnen einfach nur mal etwas Neues zu schenken, damit sie morgens ein wenig mehr Auswahl haben, finde ich Krawatten und Manschettenknöpfe gut geeignet. Auch hier kennt man oftmals den Stil seiner Freunde, ich persönlich finde ja schmale Krawatten toll, die gerne aus einem anderen Material bestehen dürfen und so noch etwas mehr auffallen. Das obrige, schwarze Modell (25,95€, trendhim) wäre somit definitiv nach meinem Verschenk-Geschmack, Kunstlederkrawatten hat auch bestimmt nicht jeder! Bei Manschettenknöpfen kann man dann richtig kreativ werden, hier gibt es die ausgefallensten Modelle und ich habe z.b. schon welche aus amerikanischen 25-Cent-Münzen, geprägt in einem besonderes Jahr in New York, verschenkt, was enorm gut ankam. Als ich die Manschettenknöpfe mit den drei Affen (18,95€, trendhim) gesehen habe, musste ich sie mir auch gleich merken – sollte man in einer langweiligen Smalltalk-Situation gefangen sein, kann man mit ihnen bestimmt die Atmosphäre etwas auflockern.

 

Bartpflege – für den bärtigen Freund, den wir doch zum Glück alle haben!

Wir alle haben bestimmt mindestens einen bärtigen Freund, in meinem Umfeld sammeln sie sich nur so an und ach, ich liebe Bärte! Wobei ich hier etwas spezifizieren muss, ich liebe gepflegte, gerne noch dazu gutduftende Bärte, in welche man seine Nase geradezu hineinstecken mag! Als vor Jahren LUSH mit Bartpflege-Produkten heraus kam, war ich sofort Feuer und Flamme und schüttete meine Freunde damit zu. Sehr männlich, waren sie somit natürlich erst einmal total skeptisch, sich jetzt „Beauty“ oder gar „Pflege“ in die Gesichtsbehaarung zu schmieren, mittlerweile sind einige aber konvertiert und kaufen auch selbst gerne Bartpflege ein. Hier sind einem auch so gut wie keine Grenzen gesetzt, es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt. Besonders gerne werden in meinem Umfeld Bartöle (z.b. The Woodsmann von The Audacious Beard Co, 10ml für 16,95€) und auch Bartbalsame (z.b. Arctic von Goldenbeards, 30ml für 16,95€)benutzt, welche ich euch somit weiterempfehlen kann. Ich sage euch, einige Produkte riechen so gut, dass ich es wirklich bedauere, keinen Bart zu haben – hier macht das Geschenkeaussuchen auch richtig viel Spaß, da man sich einmal durch alle Möglichkeiten hindurchschnuppern kann!

Was war das letzte, was ihr einem Mann in eurem Umfeld geschenkt habt? Oder habt ihr noch einen guten Tipp, was immer geht? Bei mir häufen sich im Herbst die Geburtstage nur so und soooo weit weg ist Weihnachten ja auch schon nicht mehr – über Inspiration bin ich also immer dankbar! Gab es auch einmal etwas, was ihr verschenkt habt und es so gar nicht gut ankam?

 

Copyright der Bilder: trendhim.de

[Reisen] Australien-Halbzeit!

Da ich nun schon seit fünf Wochen unterwegs bin und in etwa einem Monat Australien wieder verlassen werde, dachte ich mir, ich erzähle euch mal ein wenig von meinen Eindrücken. Es ist ja schon mein zweiter Aufenthalt dieses Jahr in Down Under und auch wie schon beim ersten Mal bin ich bisher primär in Canberra, da ich dort bei Freunden wohnen kann.

Angekommen bin ich in Sydney und habe mir die Stadt erstmal zwei Tage angesehen. Viele Tipps, wie man möglichst günstig durchkommt und was ich als sehr sehenswert empfand, habe ich euch schon in diesem Blogbeitrag erzählt. Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Stadt gut gefallen hat, ich jetzt nicht unbedingt wieder hinmüsste, sie mir aber wohl vor meinem Abflug noch einmal für einen Tag ansehen werde.

Mein Alltag spielt sich also größtenteils in Australiens Hauptstadt ab, die so gut wie gar keine Touristen hat. Hier lebt man, um zu arbeiten und am Wochenende verschwinden die meisten in Richtung Natur oder eben in die Küstenstädte. Nach Sydney sind es nur 3,5 Stunden mit dem Bus, nach Melbourne sind es circa 8 und das pendeln viele gerne am Wochenende, um etwas mehr Abwechslung zu haben. Denn – auch wenn man es nicht sagen mag – Canberra kann auf Dauer doch etwas langweilig werden 😉

Aber bleiben wir mal positiv, denn die Stadt hat auch einiges zu bieten und selbst, wenn einem gar nichts mehr einfällt, gibt es noch genug Natur mit wilden Kängurus drumherum, die man erwandern kann. Außer wenn es richtig regnet, bin ich täglich mindestens eine Stunde in der Wildnis unterwegs, höre beim Laufen spannende Podcasts oder mache eine Pause und lese etwas. Entspannend ist Canberra nämlich sehr und wenn man nicht in die „richtige“ Natur mag, gibt es unzählige Parks und Seen, an denen man sich mit Freunden treffen kann. Auch der ANU-Campus lädt hier zum Verweilen ein.

Kulturell hat Canberra ein paar Museen zu bieten, die fast alle umsonst sind, was ich natürlich schon einmal großartig finde. Denn oftmals gibt es doch so viel zu sehen, dass ein paar Stunden gar nicht ausreichen und man erneut hingehen mag. Die Öffnungszeiten sind für meinen Lebensrhythmus etwas ungünstig, da alles schon um 17.00h bzw um 16.00h am Wochenende schließt und ich den Vormittag meist zum Schreiben nutze. Besonders sehenswert finde ich das National Museum of Australia, das Canberra Museum (mit seinen wechselnden Ausstellungen) und die National Gallery of Australia. Ob ihr euch für die Geschichte Australiens interessiert, für Aborigines oder für Kunst, so ziemlich jeder Geschmack dürfte hier getroffen werden. Praktisch ist, dass alle Museen nicht weit voneinander entfernt liegen, man kann sie sich also erlaufen. Ebenfalls noch nennen mag ich die National Portrait Gallery, die National Library und den Canberra Contemporary Art Space, welche definitiv alle einen Besuch wert sind, wenn man etwas mehr Zeit hat.

Für politisch interessierte Besucher wird das Parliament spannend sein, welches man ebenfalls besichtigen kann sowie der High Court, der auch öffentlich zugänglich ist. Wenn ihr mehr wie ich seid, findet ihr die Tent City vor dem Parliament spannender, wo Aborigines gegen diverse Verbrechen der Regierung demonstrieren und davon gibt es viel zu viele. Für mich war es wahnsinnig lehrreich, mit den Aktivisten vor Ort zu quatschen und zu lernen, was in diesem Land alles schiefläuft – manchmal scheint es, dass Menschen eben doch nichts aus der Geschichte lernen.

Insgesamt kann man sich also locker zwei Tage damit beschäftigen, die verschiedenen Museen der Stadt zu besuchen. Noch erwähnen muss ich fairerweise das Australian War Museum, welches ich ziemlich verstörend fand. Man glaubt gar nicht, in wie vielen Kriegen Australien mitgemischt hat, ich war total überrascht. Das Museum ist riesig, ich lief nur durch und brauchte dafür über eine Stunde. Ich warne euch vor, hier geht es enorm patriotisch zu und es ist definitiv mal eine Erfahrung der anderen Art, nur wirklich empfehlen kann ich diese nicht. Wenden wir uns also lieber der Natur zu, die wunderbar glücklichmachend ist. Der australische Himmel ist einmalig und jeder Sonnenuntergang ein kleines Spektakel, welches ich jeden Tag auf’s Neue wertzuschätzen weiß.

Wir wohnen in North Canberra und da der öffentliche Nahverkehr hier eher noch in der Planungsphase ist und ich nicht immer ewig mit dem Rad fahren mag (es geht hier gut auf und ab), wandere ich besonders gerne durch das O’Connor Ridge Nature Reserve, das Bruce Ridge Nature Reserve und das Black Mountain Nature Reserve. Letzteres schließt an den Botanischen Garten an, den ich euch auch nur ans Herz legen kann, da er so viele unterschiedliche endogame Bäume und Pflanzen zeigt, die man vorher noch nie gesehen hat. Bin ich etwas motivierter, radele ich zu Mount Majura und Mount Ainslie herüber, wo soooooo viele Kängurus wohnen, dass man gar nicht keine sehen kann. Sie sind auch nicht sonderlich scheu, schauen einen nur skeptisch an und so lange man genug Abstand hält, hüpfen sie auch nicht weg. Wer mag, kann die Berge natürlich erklimmen und eine schöne Aussicht über die Stadt und die Bergketten im Hintergrund bekommen – machen wir auch ab und zu, wenn wir besonders viel laufen wollen. Etwas weiter entfernt ist das National Arboretum, wo Baumliebhaber ganz auf ihre Kosten kommen und ich mag die kurzen Wanderwege dort sehr gerne, da sie einiges an Abwechslung bieten. Ohne Auto, welches aber demnächst gemietet wird, kommt man leider nicht zum Tidbinbilla Nature Reserve, wo wir die Elsies und Gibraltar Wasserfälle ansehen wollen.

Downtown Canberra hat einiges an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten zu bieten und auch hier kann man sich einige Zeit beschäftigen. Mir gefiel besonders gut der Secondhand-Laden „The Green Shed“, wo man sich durch so viele tolle Sachen wühlen kann und ich weine der Imperal-Schreibmaschine doch etwas hinterher – aber die kann ich unmöglich mit ins Flugzeug nehmen. wie schon oft erwähnt, Australien ist nicht günstig und Essengehen ist hier definitiv für uns nicht oft drin. Stattdessen gibt es dann eben einen leckeren Kaffee und dann einfach etwas aus dem Supermarkt – wer Heimweh hat, im Canberra Centre gibt es sogar einen Aldi 😉 Bisher waren wir wenn indisches oder vietnamesisch essen, was definitiv lecker war, aber wir kochen dann doch lieber selbst und mieten für das gesparte Geld ein Auto 😉

Zum Weggehen ist es hier etwas mau (und ebenfalls wieder richtig teuer), es gibt Downtown ein paar Pubs, aber wenn man nicht trinkt, ist das nur bedingt spannend. Mein gewohntes Berliner Weggehen mit die Nacht durchtanzen ist hier unmöglich, da alles verdamm früh endet und zumacht. Später als 1 Uhr nachts war ich noch nie zuhause und ja, das fühlt sich weiterhin komisch an. Interessanterweise hat die Stadt aber einige enorm gute Musiker zu bieten und so gehen wir meist zu Live-Jazz mittwochs ins Old Canberra Inn, was auch nur ein paar Schritte von hier entfernt liegt. Dort lernt man schnell nette Menschen kennen und kriegt etwas von ihrem Alltag mit. So lernte ich z.b. eine liebe Frau kennen, die handgemachte Seifen auf dem samstäglichen Wochenmarkt verkauft und schwupps durfte ich zusehen und lernen, wie man das macht (denn ja, das steht auch auf meiner Agenda).

Insgesamt ist Canberra eine Stadt, in der es sich gut arbeiten und lernen lässt, da man sich eben nicht ständig mit zig anderen Dingen ablenken kann. Wir haben hier unseren Rhythmus gefunden, den ich täglich mit Spaziergängen in der Natur und so jeden zweiten Tag mit etwas Kulturellem verbinde und das war es dann auch schon. An der Uni besuche ich einige spannende, denkanregende Vorträge, wo ich auch wieder Menschen kennenlerne, mit denen ich dann etwas unternehme und doch, ich würde sagen, ich habe einen ganz guten Einblick ins Canberraer Leben bekommen. Dass wir kein Auto haben, ist in dieser Stadt leider echt ungünstig, da man sie nur bedingt erlaufen bzw mit dem Rad erkunden kann, aber wie gesagt, das wird sich noch ändern. Solltet ihr also herkommen, bedenkt das – und wenn ihr weitere Fragen habt, nur her damit!

Seid ihr zufällig schon einmal hier gewesen oder plant einen Aufenthalt? Wir sind gerade am Planen, wo wir Anfang August für um die zehn Tage hinfahren, denn ich muss doch noch ein wenig mehr von diesem Kontinent sehen. Wenn ihr Empfehlungen habt, besonders gerne im Bereich „spektakuläre Natur“ und „Wombat-Sichtung“ würde ich mich sehr freuen!

Sunday again.

[Gesehen]  Harry Potter (jupps, zum ersten Mal)

[Gelesen]  Traumpfade – Bruce Chatwin

[Gehört]  Get Well Soon

[Getan] viel gelesen (das Regenwetter musste ja genutzt werden); ein paar Ausstellungen besucht und ein paar neue Wanderwege erkundet


[Gegessen] Kürbissuppe; indische Linsen; Falafel in der Tortilla; Ofengemüse

[Getrunken] Grünen Tee; Kaffee; Chai

[Gedacht] hm.

[Gefreut] über meine Freunde und viele liebe Worte

[Geärgert] rücksichtslose Autofahrer

[Gewünscht] Worte

[Gekauft] 

[Lesenswert] Traumpfade – Bruce Chatwin

Schon als ich damals mein Ethnologiestudium (noch mit Schwerpunkt Australien statt Indien) begann, stand Traumpfade von Bruce Chatwin auf meiner Leseliste. Jeder andere meiner Kommilitonen hatte es natürlich schon gelesen, nur ich hatte mal wieder keine Ahnung. Da es dann ständig in der Bib ausgeliehen war und ich damals kaum Geld für Bücherkäufe hatte, geriet es also so langsam in Vergessenheit. Das Internet gab mir immerhin eine gute Zusammenfassung und ich konnte mitreden. Vor kurzem fand ich es aber im öffentlichen Bücherschrank und dachte mir, dass das doch kein Zufall sein kann so kurz vor meiner Reise nach Australien. Also habe ich es mir geschnappt und jetzt hier in Canberra in passender Kulisse gelesen.

Worum geht’s Bruce Chatwin will mehr über die „Songlines“, die Traumpfade der Aborigines, erfahren und macht sich auf durch Australien. Diese Pfade durchziehen den gesamten Kontinent, jede Stelle hat ein Lied und so kam es bzw kommt es noch immer so Konflikten, wenn es um das Thema „Landbesitz“ geht. Land entsteht nur, wenn es besungen wird und die unterschiedlichen Geschichten sind wahnsinnig spannend, wenn auch nicht unbedingt in diesem Buch, dazu aber gleich mehr. Chatwin reist auf jeden Fall durch die verschiedensten Ecken, lernt kuriose Menschen kennen und nimmt einen mit in dieser Mischung aus Roman und Reisebericht.

Wie ist’s Vom Thema her sehr spannend, das kann ich nicht leugnen, aber irgendwie ist mir Chatwin und seine Schreibe leider nicht sonderlich sympathisch. Er schreibt teilweise von oben herab, stellt Menschen sehr schwarz-weiß dar und konnte mich nicht feseln. Viele von ihm gewählten Worte fand ich so gar nicht angenehm zu lesen und seine ewig langen Auszüge aus seinen Notizbüchern habe ich dann auch mehr überblättert.

Um einen Einstieg in das Thema Songlines und Australien zu bekommen, ohne groß Fachliteratur zu lesen, mag das Buch vielleicht geeignet sein. Ich weiß, dass es Freunde von mir sogar zu einem Ethnologiestudium bewogen hat, aber ganz nachvollziehen kann ich das nicht. Persönlich würde ich da lieber auf das Internet zurückgreifen und mir die Sachen so zusammensuchen. Zum Thema Landrechte findet man wahnsinnig viel, da dies noch immer ein aktuelles Thema ist. Nahm man damals den Aborigines einfach das Land weg, bekommen sie es jetzt nach und nach zurück. Eddie Mabo ist hier ein ganz wichtiger Name, er war der erste, der vor (leider erst!) 25 Jahren eingeklagtes Land zurückbekam, auch wenn er es leider nicht mehr miterlebte. Seitdem ändert sich hier so ganz langsam was, viele „Australier“ denken aber noch immer wie die ersten Siedler. Zumindest, was ich so an Gesprächen in Pubs zu hören bekomme, ist teilweise echt nicht feierlich.

Zurück zum Buch, habe ich bei vielen Anekdoten zu meine Zweifel, ob sie wirklich stattgefunden haben, da sie enorm konstruiert wirken. Somit hatte ich beim Lesen ständig einen Hauch von Skepsis im Hinterkopf und ach, ihr merkt, wir werden leider einfach keine großen Freunde. Positiv anmerken kann ich allerdings, dass ich teilweise lachen musste und vielleicht würde mich ein anderes Buch, wo ich weniger über die Thematik weiß, von Chatwin auch mehr fesseln.

So hohe Erwartungen und Vorfreude, aber es sollte mit uns einfach nichts werden. Schade, aber ich werde das Buch jetzt hier in einen öffentlichen Bücherschrank stellen und hoffentlich jemand anderem damit mehr Freude bereiten. Ganz abgeschreckt, etwas anderes von Chatwin zu lesen bin ich nicht, sonderlich hoch auf meiner Prioritätenliste ist es allerdings auch nicht. So langsam gehen mir hier jetzt die gebundenen Bücher aus, ich habe nur noch ein ungelesenes, was immerhin meinen sehr viel leichter gewordenen Rucksack freut! Habt ihr das Buch zufällig gelesen oder könnt ein anderes zum Thema „Songlines“ empfehlen?

[Beauty] 4 Nagellacke für Down Under!

Wie immer, wenn ich meinen Rucksack für einen längeren Trip packe, dauert es mit am längsten, mich für Nagellacke zu entscheiden. Sowohl was die Anzahl als auch die Farben betrifft, ich bin da etwas kompliziert. Da es aber nicht zu viele werden sollten und ich auch nicht soooo lange (um die zwei Monate) weg bin, sind es dieses Mal also nur vier Stück geworden. Was nicht ganz so praktisch für mein Nagellack-Aufbrauch-Projekt ist, aber noch ist das Jahr nicht rum! Mit nach Canberra durften diese Kandidaten, von denen zwei absolute Lieblinge sind!

Slick Slate 310 von Sally Hansen Mit mein liebster Taupe-Lack, sieht man mal von Particuliere von Chanel ab, welchen ich nie mit auf Reisen nehmen würde. Sally Hansen macht einfach klasse Lacke, was Auftrag und Haltbarkeit betrifft und das unkomplizierte Lackieren schätze ich hier sehr. Dann passt die (Un-)Farbe natürlich auch zu einfach allem, ausser Sommer, was hervorragend passt, haben wir hier doch gerade Winter. Ein paar Mal habe ich ihn schon lackiert und jupps, so wirklich sattgesehen habe ich mich auch noch nicht!

Be Aztec C01 von Catrice Meine allerliebste Nagellackfarbe und leider war dieser Lack aus einer LE vor vielen Jahren. Meine erste Flasche habe ich hier schon leer, auch bei der zweiten zeigen sich jetzt schon erste Leerungserscheinungen. Was natürlich den „ich will nicht, dass er leer geht“-Gedanken aufkommen lässt, aber ich verdränge ich halbwegs erfolgreich. Auch ganz unzickig im Auftrag, man braucht zwei Schichten und bekommt ein wunderschönes Grün mit goldenen, winzigen Schimmerpartikeln, die in der Sonne glänzen. Für mich der perfekte Herbstlack und dürfte ich nur noch einen Lack bis zum Ende tragen, es wäre dieser hier.


43S von Manhattan Dieser Nagellack durfte mit, da er erstmal eine andere Stimmung bietet, nämlich eher nach Sonnenschein aussieht und auch etwas mehr Aufmerksamkeit fordert. Dass er in meinem Aufbrauch-Projekt ist, hat dann natürlich den Ausschlag gegeben. Denn per se ist das einfach ein netter, koralliger Lack, der von der Haltbarkeit und demHandling ok, aber eben nicht ausgefallen ist. Nichts, was ich vermissen werde, wenn er leer ist und somit darf er im Moment auf meinen Fußnägeln und ab und zu auch an meinen Händen glänzen.

Top Speed Gloss von Essence Da ich mir mit zu viel roten Lacken die Nägel etwas eingefärbt hatte, wollte ich jetzt brav sein und einen Unterlack benutzen. Sagen wir so, dass wurde bisher nicht in die Praxis umgesetzt. Auch als Topcoat habe ich ihn noch nicht lackiert, da ich einfach faul bin und meine ausgesuchten Lacke auch ohne einige Zeit halten. Für das nächste Packen lerne ich hier jetzt schon, dass ich keinen Unter-/Über- oder einfach so Klarlack einzupacken brauche, da ich ihn nicht benutzen werde

Und das waren sie schon, meine momentanen Begleiter, zwischen denen ich hin und her wechsele. Natürlich nicht mit meiner Auswahl zuhause zu vergleichen, aber dieser Minimalismus ist gar nicht schlecht, da man nicht lange zu überlegen braucht und alle Optionen gleich vor sich stehen sieht. Wie gesagt, statt dem Klarlack hätte ich lieber noch einen weiteren Farblack einpacken sollen, aber das wird dann beim nächsten Packen berücksichtigt.

Wie sieht es bei euch aus, wie viel Nagellack kommt mit in den Urlaub? Oder verzichtet ihr einfach mal komplett? Ich bin neugierig, ob nur ich da beim Packen bestimmt zehn Minuten Denkzeit mit verschwende 😉