Let’s talk money: Klein- und Kurzzeitkredite

Heute geht es hier mal um ein etwas anderes Thema, über das ich eher selten auf meinem Blog spreche, nämlich um Geld. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass ich viel unterwegs bin. Sehr viel – dieses Jahr war ich zum Beispiel knapp 3 Monate in Deutschland, den Rest in Indien, Australien, China, Singapur, Mexiko, Kanada und jetzt gerade in den USA unterwegs. Diesen Lebensstil, den viele auch als digitales Nomadentum bezeichnen, da ich von dort arbeiten kann, wo ich eben gerade sein will, finde ich aktuell genau richtig für mich und ich liebe es, dass ich gerade in New York bin. Hätte mir das jemand Anfang des Jahres prophezeit, ich hätte nur gelacht, da diese Stadt nicht unbedingt sehr weit oben auf meiner Liste stand. Aber das Leben steckt eben voller Überraschungen und ich bin immer bereit, etwas Neues auszuprobieren und mir einen anderen Ort zu einem temporären Zuhause zu machen.

Auch wenn ich mich selbst als minimalistisch und sparsam bezeichnen würde, all das Reisen kostet natürlich einiges an Geld. Es kommt zwar sehr darauf an, in welchem Land man gerade ist, wenn es um Lebenshaltungskosten geht, aber sagen wir mal so, sowohl Kanada als auch die USA (und besonders New York) sind da eher auf der teureren Seite. Gestern habe ich euch schon ein wenig über die Wohnungssuche in New York erzählt, die bei mir zwar erstaunlich schnell erfolgreich war, aber dann musste ich nicht nur die Monatsmiete in bar beim Einzug mitbringen, sondern auch noch eine Monatsmiete Kaution hinterlegen. Was selbst für ein kleines Zimmer in einer WG in Brooklyn viel Geld ist, welches ich somit sofort brauchte.

Jetzt habe ich mir schon seit Jahren ein „Notfallkonto“ angelegt, auf welches ich, wann immer es passt, etwas Geld zurücklege und es nicht unter meine magische 5000€-Grenze fallen soll. Das ist dann eben für solche Momente da, wenn man von nichts auf jetzt etwas mehr Geld braucht oder wenn das MacBook endgültig den Geist aufgibt (ich erwarte diesen Tag sehr bald). Nicht jeder kann sich so ein Konto ansparen, für diesen Notfall gibt es aber auch spannende Klein- und Kurzzeitkredite, mit denen man sich nicht gleich enorm verschuldet. Vexcash bietet einem als Erstkunden z.b. 500€ für 30 Tage an, die man nach einem Onlinecheck innerhalb 3-4 Tagen überwiesen bekommt und dafür dann am Ende des Monats nur 5,80€ bezahlen muss. Ich persönlich bin niemand, der Dinge auf Raten kauft oder auch nur in Erwägung zieht, einen hohen Kredit über Jahre aufzunehmen, so eine schnelle und besonders kurze Laufzeit finde ich aber interessant, wenn es eben ein Notfall ist und man sofort keine allzu große Geldsumme benötigt.

Nach meiner Investition „Leben in New York“ muss ich hier nun eben etwas sparsamer sein und etwas mehr arbeiten, um mein Notfallkonto wieder aufzustocken. Was auch funktioniert, denn obwohl jeder sagt, New York sei verdammt teuer, wenn man etwas sucht, findet man Möglichkeiten. Klar, die Metro muss ich mir leisten, wenn ich etwas von der Stadt sehen mag, aber hier lohnen sich dann die Wochen- statt Einzelkarten, viele Museen sind an speziellen Tagen umsonst, so plane ich eben damit, wann ich welches ansehe und auch bei Essen kann man natürlich sehr gut sparen, wenn man die Angebote im Supermarkt (mit Kundenkarte, Amerikaner lieben diese Rabattkarten) kauft und nicht ständig in Restaurants geht. Klar, mein Leben in Mexiko oder Indien war um Welten günstiger und dadurch auch luxuriöser, aber es ist eben nicht New York und somit mache ich das Beste aus meiner Zeit hier, bevor es weitergeht!

Habt ihr schon einmal einen Klein- oder Kurzkredit aufgenommen oder wäre das gar nicht eures? Es würde mich ja sehr interessieren, ob noch jemand so ein Notfallkonto hat und auch wenn man nicht über Geld spricht, was eure „Wohlfühlgrenze“ dabei ist?

[Reisen] Meine ersten zwei Wochen in New York!

Wie immer scheint die Zeit nur so dahinzufliegen, bin ich nun doch schon 2,5 Wochen in New York und habe so einiges erlebt. Die erste Woche wohnte ich in der Upper West Side und habe primär Manhattan unsicher gemacht und seit 1,5 Wochen lebe ich nun in einer wunderbaren WG in Brooklyn, wovon ich euch natürlich auch erzählen mag. Einige von euch sind bestimmt schon einmal hier gewesen oder haben den Traum (oder schon eine konkrete Reise gebucht), nach New York zu fliegen und ich muss gestehen, hat mich die Stadt die ersten beiden Mal, die ich hier war, nicht gekriegt, im Moment mag ich sie doch sehr. Was unter anderem an den Menschen liegt, die ich hier mittlerweile kennengelernt habe, aber auch an den vielen Sachen, die man jeden Tag unternehmen kann. Eigentlich täglich erlebe ich ein kleines Abenteuer, mit dem ich nicht gerechnet habe oder finde etwas zu unternehmen, was mich nachhaltig begeistert.

Beginnen wir also mit Manhattan, wo ich das Glück hatte, umsonst eine Woche mit diesem Blick vom Schlafzimmer aus bei einem Freund wohnen zu können und einen Einblick in das Leben in der Upper West Side bekam. Es fühlte sich ein wenig so an, wie durch das Set von Gossip Girl zu laufen und dass ich in nur zehn Minuten zum Central Park gelaufen war, war absolut großartig. Das ist auch mein erster New York Tipp, zwar kein Geheimtipp, aber dieser große Park hat mich begeistert.

Es gibt so viele Statuen, unterschiedliche Parkabschnitte, Wasserfälle, Seen und auch ruhige Ecken mit dicken Eichhörnchen, die zum Verweilen einladen, so dass man lange Zeit dort verbringen kann. Oder einfach immer wieder kommen muss, um es sich mit Kaffee und einem guten Buch gemütlich zu machen. Sich einfach mal an das John Lennon Denkmal zu setzen und Leute beobachten, ist ebenfalls interessant, da sieht man skurrile Sachen!

Nicht weit entfernt ist die 5th Avenue, die einige Museen zu bieten hat. Natürlich muss ich das Metropolitan Museum of Art, das El Museo del Barrio und auf der anderen Parkseite das Museum of Natural History sowie das ein klein wenig weiter entfernte Museum of Modern Art unbedingt erwähnen. Im Met und im Naturkundemuseum könnt ihr als Eintritt bezahlen, was ihr wollt, wenn ihr das Ticket nicht online vorher kauft, das El Museo bietet leider keinen Rabatt an, aber dafür ist das MoMa jeden Freitag ab 16.00h umsonst. Letzteres hat mich absolut umgehauen, ich verbrachte dort (ohne anzustehen) also umsonst vier Stunden und hatte einen phänomenalen Freitagabend. Nicht nur, dass ich endlich die Sternennacht von Vincent van Gogh gesehen habe, die Max Ernst Ausstellung war einfach nur großes Kino. Ich liebe den Künstler und so viele Werke von ihm zu sehen, hat mich richtig glücklich gemacht.

Natürlich muss ich auch den Broadway und den Times Square erwähnen, wobei letzteres nicht wirklich meines ist. Klar ist es imposant zu sehen und sich zu überlegen, wofür er steht, aber all das künstliche Licht und der Lärm hat mir mehr Kopfschmerzen verursacht. Somit gebe ich euch lieber noch einen Essenstipp für den etwas sparsamen Reisenden, wir haben nämlich ein tolles vietnamesisches Restaurant namens Cha Pa’s Noodles and Grill (314 W 52nd Street) in Laufnähe entdeckt, was nicht touristisch überlaufen war und man für $10 eine hervorragende Pho bekam.

In Brooklyn wohne ich gerade in Clinton Hill und das ist ein sehr spannendes, an das so gehypte Williamsburg angrenzende Viertel mit einer Mischung aus mexikanischen Einwanderern, jüdisch-orthodoxen Bewohnern und vielen Künstlern. Eine bunte Mischung, die sich in einer lebendigen Kunstszene (so tolle Wandgemälde!), vielen leckeren, günstigen Restaurants und eben einer sehr vibrierenden, andersartigen Atmosphäre ausdrückt. Bisschen wie Berlin, aber eben doch anders. Lauft auf jeden Fall einmal über die Williamsburg Bridge sowie über die Brooklyn Bridge, so bekommt ihr wundervolle Skylineblicke, seht aber auch den ehemaligen Hafen hier in Brooklyn einmal genauer. Läuft man von hier Richtung Manhattan, kommt man schnell nach Chinatown und auch wenn ich schon in so vielen in verschiedenen Teilen der Welt war, es macht immer wieder Spaß, dort durch die Geschäfte und kleinen Märkte zu schlendern und allerhand zu entdecken. Essen kann man natürlich auch hier wieder sehr billig und eben authentischer, wobei ich als Vegetarier etwas Probleme hatte und dann bei Tee blieb. Aber eben richtig gutem Grüntee.

In Brooklyn selbst ist das BRIC (umsonst) für Kunst sehr sehenswert, hier stellen lokale, noch nicht sehr bekannte Künstler aus und auch der Botanical Garden (samstags vormittags umsonst) und das daran angrenzende Brooklyn Museum lohnen sich, wenn man etwas mehr Zeit hat. Durch Zufall stolperte ich ihn den Fort Greene Park und entdeckte dort das Prison Ship Martyrs Monument, welches über den menschlichen Überresten von 11.500 Menschen steht und mich etwas verwirrt hat bzw habe ich es einfach nicht kommen sehen (wer mehr nachlesen will, hier lang). Wenn man schon einmal hier unten ist, kann man natürlich auch noch bis nach Coney Island fahren, was ich noch nicht geschafft habe. Lieber will ich aber zum Bottle Beach, was wohl ein Strand voller ehemaliger Glasflaschen und allerlei lustigen Fundstücken ist – ich werde berichten, wenn ich es hingeschafft habe.

Brooklyn gefällt mir persönlich besser als Manhattan, weil es sich mehr nach einer Gegend zum Leben anfühlt und ich freue mich, dass ich noch ein paar Wochen hierbleiben werde. Aber auch als Tourist kann man dem Trubel und den vielen Hochhäusern etwas entfliehen und trotzdem einen tollen Skylineblick haben. Natürlich würde ich euch empfehlen, die Myrtle Avenue entlang zu laufen und in einem der vielen kleinen mexikanischen Restaurants oder Bodegas zu essen, bisher war alles verdammt lecker hier. Und eben wieder zu einem viel besseren Preis. Im Dunkeln dann über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan zu laufen, ist ein Erlebnis und keine Angst, ihr werdet hier nie alleine sein.

Das ist natürlich nur ein Bruchteil dessen, was ich erlebt habe und ich denke, es wird jetzt eine wöchentliche Reihe zu New York geben, da es einfach so viel ist. Meine beiden Mitbewohner hier sind Musiker und Schriftsteller und zeigen mir viele ihrer persönlichen Ecken, welche wieder abseits der breit getretenen Pfade liegen, einen Einblick in das Leben hier geben und somit genau meines sind. Noch ein kurzes Wort zum Wohnen in New York: ja, es ist verdammt teuer. Ich bezahle für ein kleines Zimmer mehr wie für eine 1-Zimmer-Wohnung in Berlin und der Wohnungsmarkt ist hart umkämpft. Man muss Glück haben, ich schrieb zur richtigen Zeit, konnte noch am selben Tag vorbeikommen und wir haben menschlich einfach harmoniert, worauf ich nach keinen zehn Minuten die Zusagen bekam. Aber das läuft natürlich nicht immer so und solltet ihr hier wohnen wollen, kann ich euch nur empfehlen, herzukommen, euch einen Couchsurfinghost zu suchen und dann direkt loszulegen. Ich persönlich schrieb nur zwei Emails, das eine Zimmer war weg, bevor ich es mir ansehen konnte und der Rest war dann eben Schicksal. Den Artikel schreibe ich, nachdem ich den Abend mit meinen Mitbewohnern quatschend auf unserem Dach mit Blick auf die Manhattan Bridge verbrachte und ja, besser hätte ich es nicht treffen können! Einziger Nachteil, die Upper West Side und mein Freund sind zwar nur 8km weg, es dauert mit der Metro aber fast eine Stunde, da dürfte New York noch etwas dran arbeiten.

Seid ihr schon einmal in New York gewesen oder plant eine Reise? Habt ihr irgendwelche Tipps, was ich mir ansehen sollte? Gerne natürlich eher unbekannte Dinge (leckere vegetarische Restaurants?) und gerne auch etwas ausserhalb, ich habe ja genug Zeit und kann auch längere Wege in Kauf nehmen. War schon wer in Brooklyn und ist ebenfalls etwas verliebt? Ich war ja sehr gespannt auf Williamsburg, nachdem ich die Serie Younger gesehen hatte, die hier spielt und ja, es sieht hier so aus und fühlt sich auch so an, wie die Serie es transportiert hat..inklusive dem Tattoostudio mit dem sehr attraktiven Mexikaner im Haus nebenan 😉

[Beauty] Pretty & Wild Body Mist von Wildflower!

Gut, wenn man Bilder von Sachen macht, über die man schreiben will, diese dann aber doch einfach vergisst. Mit also locker-flockigen zwei Monaten Verspätung geht es heute um das Pretty & Wild Body Mist von Wildflower. Gefunden habe ich die Marke bei einem Streifzug durch den DM, es gab noch weitere Sorten Body Mist sowie Bodylotions, EdTs und Kerzen je Duftrichtung. Fand ich optisch sehr ansprechend, schnupperte mich kurz durch und entschied mich dann, dass ich Pretty & Wild den Tag über duften mag.

Das Pretty & Wild Body Mist kommt im 100ml-Spray daher und kostet 6,95€, womit man per se schon wenig falsch machen kann. Es soll nach Wildrosen duften und das tut es auch ganz wunderbar. Man kann auch ruhig etwas mehr sprühen, so dass der Duft länger hält. Zu dominant ist der Rosenduft nämlich nicht, also habe ich da schon 4-5 Mal gesprüht und hatte dann für 4,5 Stunden auch den Duft in der Nase. Danach war er dann aber auch verschwunden.

Besonders gut finde ich, dass man hier eben noch die anderen Produkte derselben Duftrichtung hat, besonders die Duftkerze fand ich ja grandios und hätte ich jemanden zu beschenken gehabt, ich hätte definitiv ein kleines, florales Set zusammengestellt. Denn hübsch und hochwertig sehen die Produkte aus und zumindest mein ausprobiertes Body Mist hat auch einen soliden Job erledigt. Klar, es hält keinen ganzen Tag, aber das sollen die leichten Körpersprays auch nicht – wer die von Victoria’s Secret kennt, der weiß, wovon ich rede. Für den Preis ist es aber vollkommen in Ordnung. Mich ärgert ja immer noch, dass ich keine Duftkerze mitgenommen habe, aber ich bin ja schon am nächsten Tag wieder ins Ausland geflogen und somit würde sie eh nur bei meinen Eltern herumstehen.

Ich habe online bei DM gesehen, dass die Body Mists schon im Ausverkauf sind, wer also noch eines haben mag, sollte wohl schnell zuschlagen. Sehr schade! Für die kühleren Tage brauche ich persönlich ja „mehr“, Body Mists sind für mich ein Sommerding, also hoffentlich bringt Wildflower nächstes Jahr wieder ein paar auf den Markt, dass ich vielleicht noch zuschlagen kann.

Hat wer von euch die Sachen bei DM auch entdeckt und vielleicht sogar etwas mitgenommen? Wie haben sie euch gefallen? Oder sind Body Mists so gar nicht euer Ding?

[Lesenswert] Ru – Kim Thúy

Ein Freund von mir aus Montreal schenkte mir nun zum zweiten Mal ein Buch eines lokalen Autoren und hat auch dieses Mal wieder so richtig ins Schwarze getroffen, was meinen Geschmack angeht. Sonst wäre ich nie im Leben über Ru von Kim Thúy gestolpert, so habe ich das Buch aber innerhalb von zwei Stunden verschlungen. Leider, denn ich hätte noch ewig weiterlesen können, so fesselnd war der Schreibstil, so bewegend und er hat mich alles um mich herum vergessen lassen. Die vietnamesische Autorin und ihre englische Übersetzerin Sheila Fischman haben hier einfach nur großartige Arbeit geleistet, es ist herzzerreißende Poesie in einer Schlichtheit, die einem den Atem raubt.

Worum geht’s Der Titel Ru bedeutet auf französisch kleiner Strom von Tränen, Blut oder Geld und im vietnamesischen bedeutet es Schlaflied, jemanden einlullen. Unsere vietnamesische Protagonistin muss als Zehnjährige mit ihrer Familie über’s Wasser aus Saigon fliehen und endet in einem Flüchtlingslager in Malaysia. Von dort gelangt die Familie schließlich nach Quebec, wo sie sich ein neues Leben aufbauen, die Hauptperson aber als Erwachsene wieder zurück nach Vietnam kehrt, welches ihr so fremd geworden ist. Ru beschreibt diese Reise, diesen Strom durch das Leben, in kurzen Abschnitten, die meist chronologisch, manchmal rückblickend geschrieben sind. Die Autorin hat einen sehr klaren Blick, beschreibt oftmals in wenigen Worten Situationen, die einen aufschrecken und zum Nachdenken bringen.

Wie ist’s Absolut fesselnd und mitreißend, nicht umsonst hat das Buch so viele Preise und Nominierungen bekommen. Kim Thúy imponiert mir sehr, hat sie zunächst als Näherin gearbeitet, sich dann als Übersetzerin, Anwältin und Restaurantbesitzerin durchgeschlagen, bevor sie sich nun vollkommen dem Schreiben von Montreal aus widmet. Ihre Sprache ist Poesie, ich kann es nicht anders ausdrücken und ihre Worte haben verdammt viel Kraft. Das ist keine Nebenbei-Lektüre, sie verdient und fordert die komplette Aufmerksamkeit des Lesers. Was sich lohnt, da jede Seite einem Einblick in ein Leben und in Welten offenbart, die einem selbst sehr fremd sind. Wie sie die Flucht aus Vietnam per Boot erlebt, das Leben im Flüchtlingslager als Kind begreift und Sinn aus ihrer neuen Heimat Kanada zu machen versucht, nehmen mit. Man will über dieses Buch reden, man tut es, auch mit Fremden, da es so eine Kraft über einen hat.

Sie beschreibt sehr negative Erlebnisse, brutale, fast unmenschliche Verhaltensweisen, aber eben auch die schönen Momente, die es auch in den schlimmsten Situationen gibt. Diese Mischung macht das Buch aus, gibt einem Mut und zu wissen, dass vieles davon eben auf wahren Gegebenheiten beruht, macht es für mich noch interessanter. Klar weiß man die groben Daten, was mit Vietnam geschah, aber dieses Buch trifft einen auf einer anderen, weit emotionaleren Ebene und hat mich sofort dazu motiviert, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wobei ich gerade letzte Woche in meinem Onlinekurs wieder etwas über Flüchtlinge in Malaysia gelernt habe und die Situation dort nicht wirklich besser geworden ist in all der Zeit. Was definitiv mehr Aufmerksamkeit in der Welt bekommen sollte.

Einziger Meckerpunkt ist, dass das Buch mit 140, oft nur halb beschriebenen Seiten, einfach zu kurz ist. Nicht, dass die Geschichte fehlende Elemente hat, überhaupt nicht, man will nur weiterlesen. Hier hätte es gerne die doppelte Länge sein dürfen mit eben noch mehr Episoden, gerne von den anderen Familienmitgliedern.

Dieses Buch würde ich uneingeschränkt jedem empfehlen, da es eine Wortgewalt hat, die ich selten so gelesen habe, dabei aber gleichzeitig wunderbar einfühlsam geschrieben ist. Diese Mischung ist es, über die man eben nicht so oft stolpert und ich weiß jetzt schon, dass das nicht das letzte Werk von Kim Thúy sein wird, welches ich gelesen habe. Absolute Literaturliebe!

Sunday again.

[Gesehen] 2. Staffel Stranger Things

[Gelesen] Ru – Kim Thúy

[Gehört] Andare – Ludovico Einaudi

[Getan] von der Upper West Side nach Brooklyn gezogen, eine minimale Veränderung!; Halloween in den USA erlebt; meine neue Hood erkundet; im MoMa gewesen; bei Trader Joe’s absolut überfordert von der Auswahl gewesen

[Gegessen] Tortillas mit tomatenloser Mais-Salsa; Bagels mit Humus; Spekulatius; Skittles; Veggie Pho

[Getrunken] verdammt viel Kaffee

[Gedacht] die Mieten in New York sind absolut absurd.

[Gefreut] dass man hier so viele Dinge beim Spazierengehen entdeckt

[Geärgert] die Ubahn mit all ihren Verspätungen war etwas anstrengend die Woche

[Gewünscht] Stärke 

[Gekauft] ein Zimmer in Brooklyn unter’m Dach (ok gemietet, aber es fühlt sich preislich mehr nach gekauft an *g*); Metrotickets; Lebensmittel

P&G präsentiert „Liebe statt Vorurteile: Danke Mama“ #Werbung

Bestimmt haben einige von euch das Video schon gesehen, in meiner Twitter-Timeline war es die letzten Tage zumindest sehr präsent. P&G ist weltweiter Partner des Internationalen Olympischen Komitees und stellt nun, keine 100 Tage mehr vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang seinen neuen Kurzfilm vor. Mit der „Danke Mama“-Kampagne soll versucht werden, gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile zu überwinden, zu zeigen, mit welchen Problemen die jungen Athleten konfrontiert waren, wie wichtig ihre Mutter als Stütze war und zu einem liebevolleren Miteinander zu sorgen. Eben andere Personen „mit den Augen einer Mutter“ sehen, was wie ich finde eine sehr schöne Assoziation ist, auch wenn ich noch keine Mutter bin. Aber man weiß ja, wie sehr einen die eigene Mama liebt 😉


Mich würde ja sehr eure Meinung dazu interessieren, ob ihr selbst oft mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert werdet oder euch dabei erwischt, wie ihr selbst in diesen „vereinfachten, reduktionistischen“ Kategorien denkt, wenn es schnell gehen muss und ihr eine Person/eine Situation einordnen müsst? Ich schreibe ja gerade an meiner Dissertation, die sich unter anderem mit Altersbildern beschäftigt, also auch in diese Kategorie passt. Jeder von uns hat Vorstellungen vom Alter und was es heißt, alt zu sein. Wir haben nicht nur ein Altersbild, sondern eine ganze Menge und nehmen immer das, was zur Situation passt. Diese Bilder werden uns anerzogen, aber auch durch den Umgang mit anderen Menschen „aus dieser Kategorie“ geprägt. Dann gibt es auch noch kollektive Altersbilder, die in der Politik, der Gesundheitsvorsorge, aber auch in den Medien genutzt werden, wobei diese uns natürlich auch beeinflussen. Sehr spannende Sache und ich bin sehr froh zu sehen, dass unsere Altersvorstellungen immer heterogener und vielfältiger werden, denn das muss es auch sein, da jeder Mensch anders ist.

Um noch mit einem Positivbeispiel zu dem Thema zu kommen, ich wohne ja seit vier Tagen in Brooklyn und ach, es erinnert mich schon sehr an Berlin. Hier sind Menschen aus aller Welt und klar kommt schnell die Frage, woher man denn sei, um eingeordnet zu werden. Lustigerweise werde ich ständig als Französin deklariert, mit meinem Akzent läuft also irgendetwas verdammt schief (aber immerhin ist der australische Akzent verschwunden!). Aber im Grunde ist es egal, wir alle hier kommen von irgendwo und wollen uns hier jetzt eine gute Zeit miteinander machen. Meine beiden Mitbewohner aus anderen Teilen der USA, der Rest meines Hauses aus Mexiko, mein Viertel ist in spanischsprachiger Hand und um die Ecke beginnt das jüdische Viertel, was ich wahnsinnig spannend finde. Genau diese Vielfalt, diese Mischung, die einen alle paar Meter erneut überrascht, ist es, was diesen Stadtteil für mich so viel lebenswerter wie Manhattan macht. Meine Woche dort im goldenen Käfig will ich echt nicht noch einmal erleben.

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, offen auf andere Menschen zuzugehen, uns nicht von den schlimmen Dingen, die passieren, diese positive Leichtigkeit nehmen zu lassen. Trotzdem zu vertrauen, an das Gute im Menschen zu glauben und eben ohne Vorurteile in neue Situationen zu gehen. Zumindest ist das für mich, was mein Leben lebenswert macht. Dass sich P&G dafür einsetzt, finde ich sehr lobenswert und hoffe, dass sie mit diesem nett gemachten, kurzen Video doch den ein oder anderen erreichen und etwas zum Nachdenken bringen können.

Dieser Artikel wurde gesponsort von P&G

[Beauty] Super Multi-Corrective Cream von Kiehl’s

Man darf es eigentlich keinem sagen, aber ich bin immer noch daran, die Produkte aus dem Kiehl’s Adventskalender von letztem Jahr aufzubrauchen. Was mir aber auch zeigt, dass ich ihn dieses Jahr nicht brauche, sondern immer noch mehr als genug anderen Kram habe, der erstmal benutzt werden darf. Heute stelle ich euch nun die Super Multi-Corrective Cream vor, welche ich seit rund drei Wochen als Nachtpflege nutze – die 7ml halten sich also ganz schön lange!

Konzipiert ist die Creme als Anti-Aging Feuchtigkeitspflege, womit ich sie mir super als Extraschutz gegen die momentane Kälte in New York vorgestellt habe. Drin sind Buchenextrakt, Jasmonsäure und Hyaluronsäure, welche die Haut in einen „jugendlicheren“ Zustand zurückversetzen soll und sie somit glatter, straffer und revitalisierender erscheinen lassen soll. Laut Kiehl’s ist es ihre effektivste Anti-Aging-Pflege, da setzen sie die Messlatte also ganz schön hoch an.

Preislich ist die Creme natürlich gewohnt teuer, bei 50ml ist man mit 63€ dabei (bei Amazon gibt es meine 7ml-Probe zum ausprobieren aber auch schon für 10€) und auch wenn ich sage, sie hält lange, da ich nur zwei Fingertupfer benötige, das ist natürlich erst einmal ein kleines Investment. Umso besser, dass ich hier vorher ausprobieren konnte. Also Anwendung einfach, Creme zieht gut ein, riecht allerdings sehr stark. Nicht unangenehm, sondern blumig, aber wie immer für mich bei Gesichtspflege unnötig. Meine Haut fühlt sich direkt danach gut an, irgendwelche Reaktionen wie Hautunreinheiten habe ich auch nicht bekommen, seit ich mit der Anwendung begonnen habe.

Allerdings – und jetzt kommt es – ist meine Haut trockener geworden, seit ich die Creme benutze. Was verrückt ist, denn ich nutze normalerweise sehr austrockenende Cremes für aknenafällige Haut. Hier hatte ich jetzt mit allem gerechnet, aber nicht, dass meine Haut besonders im Nasenbereich trocken wird und sich zu schuppen anfängt? Das ist mir mit einer „Feuchtigkeitspflege“ auch noch nie passiert. Absolut unverständlich. Ebenfalls habe ich die letzten Tage bemerkt, dass ich morgens mit deutlicheren Augenschatten aufwache. Wobei ich hier recht gut bzw lange genug schlafe, daran dürfte es also nicht liegen. Vielleicht ist meine Haut noch nicht alt genug, so dass das Produkt sich denkt „nee du“ und einfach mal konträr zu seiner versprochenen Wirkung handelt? Ich stehe vor einem kleinen Rätsel.

Also so gerne ich das Produkt auch mögen würde, es harmoniert absolut nicht mit meiner Haut, welche ich jetzt mit noch mehr Pflege in Serumform zuschütte und hoffe, dass ich sie wieder weniger trocken kriege. Nee Kiehl’s, das war nichts, wir können es aber in zehn Jahren noch einmal miteinander versuchen. Hat von euch wer zufällig bessere Erfahrungen mit der Creme gemacht oder ähnlich absurde?

[Beauty] Hit the pan – Nagellack-Update #3

Und schon wieder sind fast drei Monate vergangen, seit ich mich das letzte Mal mit einem Nagellack-Update gemeldet habe. Seitdem war ich drei Wochen in Mexiko unterwegs, wo ich kaum zum Lackieren kam und von da ging es gen Norden nach Kanada, wo ich nun endlich wieder etwas mehr Zeit und Lust hatte. Auf diese Reise habe ich auch fast alle Aufbrauch-Kandidaten mitgenommen, lediglich den Klarlack von Essence habe ich in Deutschland gelassen, da ich schon vorher wusste, dass ich eh nicht zu ihm greife. Und bei nur 20kg-Gepäck, die ich eben auch durch die Gegend schleppen muss, spart man dann auch an den kleinen Dingen 😉

So, was hat sich getan – wie ihr seht, nicht allzu viel. In Mexiko hatte ich nur Nagellack auf den Zehennägeln, da wir ständig unterwegs waren und meine Hände da doch ziemlich beansprucht waren. Statt Zeit mit alle zwei Tage neu zu lackieren zu verschwenden, habe ich es also ganz sein lassen und lediglich den korallenen Manhattan 43S auf den Zehen getragen. Für noch etwas Farbe im herbstlichen Montreal gab es ihn dann auch wieder für die Finger und mittlerweile ist er doch tatsächlich leer! Ihr wisst, ich will meine Nagellacksammlung endlich unter 100 kriegen und freue mich somit über jeden aufgebrauchten Lack. Dieser hier hatte eine schöne Farbe, war mir aber zu streifig im Auftrag und somit werde ich ihn auch nicht sonderlich vermissen.

Bei den anderen drei Nagellacken hat sich wenig getan, sie passen aber alle super zur trüben Herbststimmung und werden jetzt also häufig dran glauben dürfen. Der namenlose, dunkellilane OPI-Lack macht sich auch sehr gut als neuer Zehenlack (splittert aber bösartig auf den Fingernägeln nach zwei Tagen) und die anderen beiden, der grüne Catrice-Lack und mein liebstes Taupe von Sally Hansen, welches ich definitiv vermissen werde, wenn es leer ist, kommen abwechselnd auf meine Fingernägel. Mal sehen, wann ich hiervon gelangweilt bin und neuen Nagellack kaufen mag (was ich aber natürlich nicht tun werde, in Deutschland warten ja mehr als genug auf mich). Kommt es hart auf hart, versuche ich mich eben wieder mal an Nageldesigns, wobei ich da wirklich enorm untalentiert bin.

Also kurz gesagt, ein Nagellack ist leer, die anderen drei werden jetzt auch endlich mal mehr lackiert und da wird doch bestimmt noch mindestens ein Lack bis Ende des Jahres geleert sein dürfen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und manchmal mag ich gar nicht glauben, wie ergiebig Nagellacke sind und frage mich, wie lange es dauern würde, wenn ich doch wirklich all meine Lacke aufbrauchen wollen würde..ein Leben dürfte da gar nicht für reichen. Habt ihr eine ähnlich ausschweifende Sammlung und habt vielleicht auch ein Aufbrauch-Projekt am Laufen? Wenn ja, wie klappt es denn bei euch so? 🙂

[Beauty] Neue Körperpflege von Barnängen!

Vor kurzem trudelten ein paar Produkte der schwedischen Marke Barnängen bei mir ein (danke Rossmann!), welche ich euch heute etwas genauer vorstellen mag. Mir war die Marke bis dato unbekannt, ich hinke im Moment aber auch etwas hinterher, wenn es um Innovationen in der Drogerie geht. Barnängen kann man allerdings nicht unbedingt als neu bezeichnen, es gibt sie nämlich schon seit 1868 und alles fing an mit einem Stück Seife. Mittlerweile sind ein paar mehr Produkte hinzugekommen, ihr Motto blieb allerdings unverändert: Not too much. Not too little. Just right. Was per se mal nicht verkehrt klingt, schauen wir uns also genauer an, was ich zugesandt bekommen habe.

Das Design ist schlicht, es soll ja auch in jedes skandinavische Bad passen und gefällt mir gut. Bekommen habe ich eine Duschcreme und eine Bodylotion aus der Nutrive-Reihe, ein Midsommer Glow Body Oil sowie einen All Over Intensive Body Balm. Die „großen“ Verpackungen a 400ml haben ihre Vor- und Nachteile, ich stehe ihnen positiv gegenüber, da man so etwas Verpackungsmüll spart (wobei ich weiterhin Verfechter von fester Seife zum Duschen bleibe).

Die Nutrive Duschcreme (400ml für 4,99€) hat eine sehr reichhaltige Konsistenz und beinhaltet u.a. Moltebeere sowie 7% schützende Cold Cream. Moltebeere hatte ich mal in einer Bodylotion von Neutrogena und meine Haut hat sie geliebt. Besonders geeignet ist sie also für Menschen mit normaler bis trockener Haut, ich persönlich finde, dass sie perfekt in den Winter passt. Sie hat einen blumigen Duft, der einige Zeit erhalten bleibt. Sie ist pflegend genug in dem Sinne, dass die Haut nach dem Duschen nicht direkt nach Feuchtigkeit schreit, über mehrere Tage hinweg brauche ich aber dann doch ein wenig mehr und creme ein.

Die Nutrive Bodylotion (400ml für 6,99€) ergänzt die Duschcreme optimal, wenn man etwas mehr Hautpflege benötigt. Hier sind ebenfalls Moltebeere und schützende Cold Cream drinnen und die Konsistenz ist nicht zu dick und nicht zu dünn. Die Lotion zieht gut ein, hinterlässt – wie auch die Duschcreme – einen blumigen Duft und macht weiche, gesund aussehende Haut.

Das Midsommer Glow Body Oil (150ml für 8,99€) hat definitiv einen Namen, der mich neugierig macht. Allerdings bin ich nicht der größte Körperöl-Fan, ich habe Öl lieber in den Haaren und im Gesicht. Dieses hier kommt ebenfalls mit einem sehr blumigen Duft, lässt sich gut in die Haut einarbeiten und pflegt gut. Auch hier nicht so außergewöhnlich, dass ich ein „das musst du in deine Pflegeroutine einbauen“-Gefühl bekomme, aber durchaus besser wie frühere Öle, die ich mal ausprobiert habe.

Der All Over Intensive Body Balm (200ml für 6,99€) wird als das „Must have“ bezeichnet und lässt sich, wie der Name es schon vermuten lässt, am ganzen Körper anwenden. Die Creme hat eine sehr weiche, fluffige Konsistenz, die gut in die Haut einzieht. Sie hinterlässt definitiv ein spürbar weicheres Hautgefühl und trockene Stellen spannen weniger. Besonders gut finde ich sie übrigens für Ellenbogen und auch Hände, wobei sie da nicht unbedingt für konzipiert ist. Da sie aber schnell einzieht und kein allzu fettiges Gefühl hinterlässt, kann man sie trotzdem gut als Handcreme anwenden. Auch hier bekommen man wieder den sehr blumigen Duft, der sich wohl durch ale Produkte zu ziehen scheint. Für mich das beste Produkt aus meinen Kandidaten!

Für Drogerie sind die Produkte nicht gerade günstig und auch die Inhaltsstoffe sind nicht so pralle, da sind einige hormonverändernde Sachen dabei. Für mich das beste Produkt ist der All Over Balm, aber auch hier gibt es keine „schaut ihn euch unbedingt an“-Empfehlung, sondern eher, wenn ihr sowieso neue Körperpflege sucht und trockene Haut habt, vielleicht ist das was für euch. Benutzen werde ich natürlich aber alle Sachen, dass sie mir gar nicht erst im Schrank verstauben und ich wieder mit dem Horten anfangen, nein nein!

Kennt ihr Barnängen schon und habt auch schon etwas ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen damit? 

[Beauty] Aufgebraucht im Oktober 2017!

Happy Halloween! Sonderlich gruselig sind meine aufgebrauchten Produkte zwar nicht, einige davon aber sind doch zum Gruseln und ich bin froh, dass sie leer sind und ich sie nicht weiter mit mir durch die Gegend schleppen muss. Aber auch nach zwei Monaten unterwegs, ist mein Koffer irgendwie nicht deutlich leichter geworden. Was vielleicht daran liegen könnte, dass ich in Montreal noch genug Sachen von vor 1,5 Jahren hatte und auch das ein oder andere Kleidungsstück auf mich gewartet hat. Kommen wir aber zu meinen insgesamt 13 Kandidaten, welche mich im zehnten Monat verlassen haben!

Manhattan Nagellack 43S Ich musste mit ihm beginnen, da ich sooooo selten Nagellack aufbrauche und mich freue. Er hatte eine schöne korallige Sommerfarbe, eine gute Haltbarkeit, war aber leider auch mit zwei Schichten noch streifig und ich würde lügen, wenn ich sage, ich werde ihn schmerzlich vermissen. Dafür habe ich einfach noch zu viele ähnliche Lacke.

TRESemmé Anti-Breakage Shampoo Habe ich damals geliebt, jetzt fand ich es eher noch geht so. Meine Haare fetteten damit irgendwie schneller nach und sahen auch nicht so toll aus. Müsste ich jetzt erstmal nicht nachkaufen

Bain de Terre Green Meadow Conditioner Er macht tolle Haare, riecht lecker, aber die Konsistenz ist so mies, dass einem das halbe Produkt wegläuft. Ärgert mich so sehr, dass ich ihn alleine deswegen nicht wieder kaufen würde.

Adidas Vitality Massage Pearls Frisches Duschgel mit leichtem Peelingeffekt, was in Ordnung war, aber nachkaufen müsste ich es auch nicht.

Nivea fee time Duschgel Der Starfrucht-Geruch war mal was anderes, säuerlich-erfrischend und die Pflegewirkung auch in Ordnung, ich kann nicht meckern.

Hydro Basics Duschgel Ganz frisch und maskulin riechend, aber hey, es war umsonst und hat saubergemacht.

Dermalogica Multivitamin Power Serum Ist meine zweite oder dritte Probe, aber ich mag die Konsistenz nicht. Das fühlt sich immer an, wie eine Schicht, die auf der Haut liegen bleibt und nee, das ist nicht meines.

Kiehl’s Midnight Recovery Concentrate Das Produkt, welches ich von allen hier wirklich vermissen werde, da es Wunder für meine Haut tut. Werde ich mir bestimmt wieder kaufen, ich nutze es schon seit Jahren immer wieder gerne!

Anti-Age Pflegekapseln von Rival de Loop Gefielen mir sehr gut, auch hier kann ich mir gut vorstellen, sie erneut zu holen.

Volcanic Clay Black Head Mask von The Face Shop Vor Jahren gekauft, abgelaufen, jetzt benutzt, aber leider war das nix mehr, die Maske ist wohl hinüber. Da ärgert man sich dann nur über sich selbst, da sie sehr gut sein soll, hm schade!

Sebamed Waschpeeling Dank zig Proben aus der Apotheke benutzt ich das Peeling nun schon seit zwei Monaten und meine Haut mag es nicht täglich, aber verträgt es doch gut. Hier kann ich mir einen Nachkauf mittlerweile vorstellen.

Avène Tolerance Emulsion Hier ist meine Haut mal zufrieden, mal zickt sie und trocknet aus. Im Winter werde ich die Pflege umstellen müssen, bis dahin dürfte aber meine große 50ml-Packung der Creme auch leer sein. Nachkaufen müsste ich sie aber nicht, da benutze ich meine Papulexpflege einfach lieber.

Doch, gar nicht mal so wenig, wobei die großen Flaschen natürlich schon gut aufgebraucht waren, in einem Monat sind die unmöglich aufzubrauchen. Mittlerweile bin ich auch am letzten flüssigen Duschgel, dann geht es endlich wieder zurück zu meinen geliebten, festen Seifen! Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Über Links zu euren Blogposts/Videos würde ich mich freuen, ich bin da doch immer noch neugierig.