[Reisen] Back on Trail – Pacific Crest Trail SoBo 2019!

Wieso sollte man verrückte Sachen nur einmal im Leben machen? Eben. Nachdem ich letztes Jahr 4,5 Monate auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko gen Kanada verbracht und absolut geliebt habe, geht es für mich auch 2019 weiter! Wetterbedingt muss ich da etwas anders planen und so geht es heute für mich erstmal nach Portland und von da dann mit Bus und per Anhalter (und dann noch locker-flockige 50km zu Fuß) bis zur kanadischen Grenze 🙂

Auf dem Bild seht ihr mich am 1000km-Marker, und oh, was war ich glücklich! Ich meine, hättet ihr gedacht, dass ich das wirklich laufen würde? Es ging dann sogar noch etwas über 2000km weiter, bis es zu kalt und ungemütlich und kalt wurde und ich musste mit meinem Thru-Hike in Elk Lake (bei Bend/Oregon) aufhören. Somit laufe ich die jetzt insgesamt noch fehlenden 1000km (mit der blöden Doppel-Strecke zum Nördlichen Monument) in den nächsten Wochen von Norden aus runter! So knapp zehn Wochen habe ich Zeit dafür, dann kommt Mama nämlich vorbei und wir schauen uns u.a. den Yellowstone Nationalpark und Büffel an 🙂

Natürlich wird es auf dem Blog etwas ruhiger werden, ich habe versucht, einige Beiträge vorzubloggen und nehme auch mein iPad. Aber wer mag, kann meine Wanderung gerne halbwegs live auf Instagram oder via Youtube verfolgen, wo ich schon letztes Jahr täglich ein kurzes Update gepostet habe. Ich freue mich da über jedes liebe Wort!

Und nun drückt mit die Daumen, dass mich in vielen, vielen Stunden jemand bei Mount Vernon (Washington) vom Straßenrand aufsammelt und ich so schnell wie möglich endlich wieder PCT unter meinen Füßen haben, hach Vorfreude, du bist sowas von hier!

[Beauty] Lasst uns über Hyaluronsäure reden!

Vielen von euch ist der Inhaltsstoff Hyaluron bzw Hyaluronsäure bestimmt schon bekannt, aber ich dachte mir, ich stelle euch den kleinen Zungenbrecher heute einmal etwas genauer vor. Persönlich nutze ich nämlich sehr gerne Hautpflegeprodukte, welche auf Hyaluron setzen, da meine Haut immer sehr positiv reagiert.

Was ist Hyaluronsäure eigentlich?

Hyaluron kann vom Menschen selbst gebildet werden, denn es handelt sich hierbei um einen Mehrfachzucker, welcher z.b. in Haut und Gelenkflüssigkeit zu finden ist. Wir benötigen ihn als hauteigenen Wasserspeicher, aber auch, damit unsere Gelenke gut „geölt“ sind und einwandfrei funktionieren. Je älter wir werden, umso weniger Hyaluron produziert unser Körper, weswegen wir damit beginnen müssen, es ihm von außen zuzuführen. Erste Anzeichen für das Verlangsamen der Produktion sind Fältchen auf unserer Haut, ein Austrocknen der Haut sowie der Verlust von Spannkraft.

Was kann Hyaluronsäure?

Die beiden Zauberworte, wodurch Hyaluron für die Hautpflege, besonders für Anti-Aging, bedeutsam wird, lauten: Wasser binden. 1 Gramm der Substanz kann bis zu sechs Liter Wasser speichern! Pflegeprodukte mit Hyaluron (sei es wie von mir schon verwendet in Form von Spray, Gel oder Gesichtscreme) bewirken, dass unsere Haut aufgepolstert wird und ihre Spannkraft zurückbekommt, wodurch gleichzeitig Falten reduziert werden. Der Markt bietet eine Vielzahl an Produkten mit Hyaluronsäure, auch in der Drogerie und das schon zu einem kleinen Preis. Hier könnt ihr euch einmal quer durch das Sortiment testen und schauen, was bei eurer Haut am besten funktioniert!

Innere und äußere Anwendung

Eine für mich recht neue Idee ist die Anwendung von Hyaluron in Kapselform, was ich definitiv ausprobieren will! Toll finde ich, dass man so besser dosieren kann, wie viel man seinem Körper zuführt und die Säure nicht nur lokal wirkt, wo man sie aufträgt, sondern im gesamten Organismus. Man sollte darauf achten, dass die Kapseln mindestens 100mg Hyaluron beinhalten, ich muss mich hier allerdings jetzt mal in Ruhe einlesen und schauen, welchen Anbieter ich ausprobieren mag. Jeder hat eine Meinung zu Nahrungsergänzungsmittel, ich persönlich schlucke B12 und trinke täglich eine der vielen Vitamin-/Mineralien- und Eisensprudeltabletten (die es supergünstig in der Drogerie gibt). Achtet aber darauf, woher einer Hyaluron kommt, ich nutze nur solches, das von Bakterien gewonnen und mehrfach gefiltert wird.

Wem diese Anwendung nicht mehr ausreicht, der kann sich Hyaluronsäure auch mit Injektionen direkt unter die Haut spritzen lassen. Dies habe ich selbst noch nie getan, ich habe aber sehr dankbare Haut und mit 34 nur sehr wenige Fältchen. Somit creme ich da bisher nur von außen und finde das ausreichend. Die Injektionen werden direkt unter die betroffenen Falten/Tränensäcke/Krähenfüße (jeden stört ja etwas anderes) gespritzt und polstern die Haut dann auf – allerdings muss man sich bewusst sein, dass das a) eben ein Eingriff ist und b) das Hyaluron vom Körper wieder abgebaut wird, es somit nur eine temporäre „Lösung“ ist. Wobei ich dieses temporäre Element eher gut finde, so kann man es einmal ausprobieren und sehen, ob das etwas für einen ist.

Natürlich muss man sich bewusst sein, dass diese Injektionen ihren Preis haben und ja nach Anbieter kommen da schnell 200-300€ zusammen. Somit werde ich bestimmt noch einige Zeit äußerlich mit Seren cremen (in Kombination mit Vitamin E!), bis ich ernsthaft überlege, ob ich nicht auch einmal solch eine Injektion ausprobieren würde. Denn ich fühle mich bisher pudelwohl in meiner Haut und finde Falten gar nicht verkehrt (dann hören vielleicht endlich die 24-jährigen Männer auf, mich anzusprechen *g*).

Fazit: Persönlich mag ich bzw meine Haut Hyaluron sehr gerne in Form von Serum oder Spray, was aktuell vollkommen ausreichend ist. Ich mag die Idee aber, es in Form von Kapseln zu schlucken und mein Serum stattdessen mit einem anderen Wirkstoff für meine Haut auszustatten und will hier definitiv die nächste Zeit etwas mehr Recherche betreiben. Wenn wer von euch schon Hyaluron schluckt, welchen Anbieter könnt ihr mir empfehlen? Da ich die nächsten Monate in den USA bin, werde ich da bestimmt ein wenig ausprobieren können, zumindest ist mir in Deutschland noch keine Hyaluronkapsel beim Einkaufen über den Weg gelaufen. Aber auch Injektionen stehe ich offen gegenüber, ich habe Freundinnen, die das schon hinter sich haben und zum Glück keinerlei Nebenwirkungen hatten. Doch wirklich interessant ist es noch nicht für meine Haut und somit schieben wir das mal in die Ferne.

Wie steht ihr zu Hyaluronsäure? Nutzt ihr sie auch äußerlich/innerlich? Ich kam damals eher zufällig zu dem Wirkstoff, nachdem ich mit Q10 absolut schlechte Erfahrungen gemacht hatte und dringend etwas anderes ausprobieren wollte. Könnt ihr eine Marke besonders empfehlen, wenn es um gutes, veganes Hyaluron geht?

Sunday again.


[Gesehen] Good Trouble; Happy

[Gelesen] Reasons to stay alive – Matt Haig

[Gehört] Radio im Auto

[Getan] mich von Singapur verabschiedet; viel Zeit mit meiner Familie & Freunden verbracht; letzte Pacific-Crest-Trail-Vorbereitungen

[Gegessen] Amerikaner; Käsekuchen; weiße Balisto; viel Gemüse beim Inder; Zimteis

[Getrunken] endlich wieder ein paar Light-Getränke & richtigen Kaffee

[Gedacht] brrrrr! Deutschland ist kalt

[Gefreut] viele, viele schöne Momente mit guten Gesprächen

[Geärgert] ich bin immer erkältet nach einem Flug, das nervt.

[Gewünscht] 10 Grad mehr am Abend

[Gekauft] Wanderproviant; diversen Kram bei DM, z.b. Hirschtalgcreme

[Fashion] SKAGEN Ohrringe & Armbänder- meine neueste Obsession!

Beginnen wir doch mal mit meiner Beziehung zu Schmuck, die sich – wie bestimmt bei vielen von euch auch – über die Jahre hinweg ziemlich verändert hat. Als Teenager/junger Erwachsener hatte ich nicht viel Geld und folgte natürlich einigen Trends, wodurch ich meist günstigen Modeschmuck kaufte und diesem auch nicht allzu hinterher trauerte, wenn er denn verloren/kaputt ging. Getragen habe ich damals so ziemlich alles, Gold, Silber, Rosegold, Federn, Perlen, Kunstleder, Legosteine, Computertasten etc. und hatte das Glück, dass mein Körper dies auch anstandslos mitmachte.

Die letzten Jahre habe ich so gut wie gar keinen Schmuck für mich gekauft, höchstens mal auf Reisen als Andenken oder eben mal etwas geschenkt bekommen. Dabei achte ich mittlerweile mehr auf Qualität, gebe somit auch gerne etwas mehr aus und kaufe eher zeitlose Schmuckstücke, die ich ewig tragen kann. Statt Statement-Kette eben lieber feine, zarte Designs und diese eigentlich so gut wie immer aus Silber. Besonders skandinavische Designer haben es mir hierbei angetan, da sie elegante und unaufdringliche Schmuckstücke entwerfen, aber viel mit Formen spielen und sie somit zu etwas ganz besonderem machen.

Die dänische Marke SKAGEN habe ich schon vor einigen Jahren kennengelernt, da eine Freundin von mir gerne Ohrringe und Ketten von ihr trägt und ich muss gestehen, ich war schon etwas angefixt. Denn SKAGEN vereint genau dieses elegante, schlichte Design mit einer Liebe zum Detail, welches ich gerne an mir habe. Da ich kein Kettenmensch bin (war ich noch nie), will ich euch heute nun meine neuen Ohrringe und Armbänder vorstellen!

Beginnen wir mit den Ohrringen und dem Armband Agnethe, welche ich einfach haben musste und mich nicht entscheiden konnte, somit durften beide Schmuckstücke mit. Es gibt auch noch – wie bei den meisten SKAGEN-Reihen, eine passende Kette dazu! Die glänzenden Perlmutt-Ohrstecker (49€) aus poliertem Edelstahl und das zarte Armband mit passendem Perlmutt-Anhänger (40€) sind beide von schlichter Eleganz, gleichzeitig aber durch das außergewöhnliche Design ein wahrer Hingucker! Je nach Sonneneinstrahlung habt ihr ein tolles Farbenspiel auf dem Perlmutt!

Qualitativ machen sie einen hochwertigen Eindruck und fühlen sich gut auf der Haut an. Alle Produkte von SKAGEN kommen in einer Geschenkverpackung und ich überlege nun, ob ich nicht meiner besten Freundin eine kleine Freude mache und ihr die Wahl lasse, ob sie nicht die Ohrringe oder das Armband tragen mag – quasi Freundschafts-Schmuck mit Mitte 30 😉

Die Ohrstecker Ellen (59€) haben mich schon vom Namen her gekriegt, so heißt nämlich meine Mama. Im Moment habe ich es mit kleineren, runden Ohrringen, wie ihr unschwer erkennen könnt und da ich Rosenquarz liebe, konnte ich bei diesem Design einfach nicht Nein sagen. Die Kombination von poliertem Edelstahl und mattiertem Quarz finde ich wunderschön und ich kann es gar nicht warten, diese Ohrstecker mit einem schlichten, schwarzen Kleid auszuführen!

Habe ich schon erwähnt, dass ich im Moment Kreise liebe? Den zarten Armreif Agnethe (39€) aus poliertem Edelstahl mit integriertem Ring und eingefasster Perlmuttscheibe musste ich haben, es war Liebe auf den ersten Blick! Es gibt ihn auch noch in roségold und ja, ich habe kurz damit geliebäugelt, aber in silber lässt er sich einfach besser mit den restlichen Stücken kombinieren. De Hakenverschluss finde ich sehr praktisch, da quält man sich beim Anziehen nicht und erneut ist die Verarbeitung wieder spitze! Für den Preis kann man hier einfach nicht meckern!

Vier wunderschöne Schmuckstücke, die bei mir einziehen durften und ich freue mich schon sehr darauf, sie zu tragen. SKAGEN hat definitiv ein Sortiment nach meinem Geschmack und ich glaube, dass ich in Zukunft bestimmt noch das ein oder andere Mal bei der Marke zu schlagen werde. Kennt ihr die Marke und habt vielleicht auch schon das ein oder andere Stück von ihr? Oder ist euch das zu schlicht und reduziert im Design?

[Beauty] Nagellack-Aufbrauchprojekt 2019 – Zwischenstand!

2018 habe ich damit angefangen, mich bei meiner umfangreichen Nagellacksammlung auf ein paar einzelne Kandidaten zu konzentrieren und diese aufzubrauchen. Was mir nach und nach auch gelang, ein paar Nagellacke sind seitdem doch wirklich schon leergegangen. In Kombination mit meinem Kaufstopp funktioniert es hier langsam, ein wenig zu reduzieren und das freut mich. Denn ich habe noch immer mehr als genug Farben für jede Gelegenheit, aber es ist nicht mehr ganz so überwältigend viel.

Das sind meine vier aktuellen Kandidaten mit ihrem Füllstand von März und von heute, ihr seht, da hat sich doch schon etwas getan. Rave von Avon (ganz rechts) ist leer und obwohl ich ihn zu Beginn eher nicht mochte, war er im Endeffekt eine tolle Alltagsfarbe, da er zwar glitzerte, aber auf subtile Art. Bei dem Klarlack von Essence sieht man endlich auch eine Veränderung. Eigentlich wollte ich ihn als Base und Top Coat nutzen, aber dann hatte ich Anfang April eine ganz komische Klarlack-Phase und mir kam nichts außer ihm auf die Fingernägel.

Bei den anderen beiden Kandidaten (p2 Sand Style Nagellack in Confidental und Vintage Mauve von Cien) fällt es mir doch etwas schwerer. Beide Farben passen für mich nicht in den Frühling/Sommer, sondern in den Herbst/Winter und somit greife ich nicht wirklich nach ihnen. Stattdessen habe ich mir ab Mitte April einen anderen Lack (Perky Pink von Sally Hansen) gegriffen, welchen ich aktuell gerne und häufig verwende und nun hier ebenfalls versuche, ihn mal aufzubrauchen:

Und da ist er dann doch tatsächlich schon leer! Ich hatte ihn die letzten drei Monate als einzigen Nagellack im Rucksack dabei und so durfte er auf Finger- & Fußnägeln in Myanmar, Malaysia und Singapur funkeln. Tschüss mein Begleiter, ich hatte einen tolle Zeit mit dir, aber jetzt komme ich kaum noch dran und du bist leider doch etwas klebrig-zäh geworden!

Ende des Jahres wird es noch ein Update geben sowie eine neue Zählung meiner Sammlung, das ist immerhin auch schon fast zwei Jahre her und wenn ich einen Wunsch äußern dürfte, dann hätte ich gerne endlich unter 90 Nagellacke. Und iiiiiiirgendwann dann mal solide 50 Stück, das ist eine Zahl, mit der ich gut leben kann (da ich aber auch so ein paar Lacke mit emotionaler Bindung habe, werden davon wohl eh nur 30 benutzt *g*).

Wie sieht es bei euch so aus? Habt ihr auch eine eher ausschweifende Nagellack-Sammlung oder nur ein paar wenige Lacke zuhause, die ihr dafür alle regelmäßig tragt?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Singapur!

Meinen Plan, mir für die nächsten Wochen Wandern etwas mehr Polster anzufuttern, ist in Singapur wunderbar durchführbar gewesen. Da ich keine zehn Minuten zu Fuß von Little India entfernt gewohnt habe und ich indisches Essen einfach liebe, gab es somit meist dort etwas mittags etwas zu essen und ich dachte mir, da gebe ich euch doch mal einen kleinen Einblicke!

Meine Neben-Neben-Nachbarin trank immer Kokosnusswasser, wollte aber das Fruchtfleisch nicht und da habe ich mich doch gerne als Abnehmer angeboten. So schönes, kühles Kokosnussfleisch ist super als Snack zwischendurch oder auch zum Frühstück, wenn man da wie ich eher nur Kaffee mag. Wenn einen dann später der richtige Hunger packt, geht einfach nichts über ein vegetarisches Thali. Hier seht ihr zwei Versionen, es gibt immer unterschiedliche Gerichte und ich mag einfach, dass man viele Sachen bekommt! So wird es nie langweilig und manchmal entdeckt man noch komplett neue Gerichte! Grüntee liebe ich in jeglicher Form und in einem japanischen Discounter fand ich diese Matcha-Bonbons, denen ich natürlich auch nicht widerstehen konnte; davon hätte ich mir noch eine zweite Packung kaufen sollen.

Über frische Mangos beschwere ich mich natürlich auch nie und wäre das nicht so eine kleine, klebrige Sauerei würde ich sie wahrscheinlich ständig und überall essen. Leider neigt sich die Saison dem Ende, aber ich freue mich jetzt schon auf die nächsten, besonders gerne natürlich Alfonsos! Da ich mich versuche, an Dhosas zu gewöhnen, habe ich davon auch einige verspeist, besonders gerne gefüllt mit Kartoffel! Aber ich mag Reis und Brot einfach mehr! Pocky Sticks werden ja irgendwie ziemlich gehyped und ich muss gestehen, ich verstehe es nicht so ganz. Ich finde die Stäbchen irgendwie langweilig, selbst mit grünem Tee hauen sie mich nicht um, da gibt es einfach bessere Süßigkeiten. Und hier haben wir noch eine weitere Thali-Variante, welche zum ersten Mal rote Beete beinhaltete und ich LIEBE rote Beete 🙂

In Singapur kann man an gefühlt jeder Ecke heißen/kalten Tee und Kaffee (Kopi) kaufen, wobei der meist mit süßer Milch und Zucker daherkommt. Was mehr Süßigkeit wie Kaffee ist und somit manchmal gut in meinen „Süßhunger am Nachmittag“-Moment gepasst hat. Leider wollen die vielen Straßenstände einem nicht den togo-Becher auffüllen, sondern ihre Plastikbecher nutzen, weswegen ich häufig dann vor Ort geblieben bin, um auf diesen doofen Müll zu verzichten, Aber ein paar Mal wurde es doch der Plastikbecher, da ich einfach weitermusste. Uuuuund noch ein Thali, typisch südindisch auf einem Bananenblatt in meinem Lieblingsrestaurant Komala Vilas! Bei McDonalds gibt es in Singapur diesen pinken McSundae, der irgendwie nach Rose, aber lecker schmeckt. Ich habe keine Ahnung, was es sein soll, aber ich mochte es sehr gerne! Mit einer Freundin war ich bei der Kette The Green Dot essen, wo es nur vegetarische bzw sogar viele vegane Gerichte gibt, die man sich in Bento-Manier zusammenstellen kann; so hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Lion’s Mane Pilz (in der braunen Soße) und bin absolut begeistert! 🙂

Ja, würde man Fleisch/Fisch essen, wäre Singapur noch eine abwechslungsreichere Ecke, da es viel malaiische/chinesische/japanische etc Einflüsse gibt, aber die fallen eben meist für mich raus. Wobei, ich mich wohl eh in 9 von 10 Fällen für indisch entscheiden würde, da es einfach meine Lieblingsküche ist und ich sie in den nächsten Monaten nur sehr selten, wenn überhaupt, bekommen werde! Was kommt bei euch aktuell besonders gerne auf den Teller?

[Beauty] Nomade Eau de Toilette von Chloé

Als ich so in Singapur durch die Mall schlenderte (ok, ich nutze sie als Klo- und Abkühlpause, da es draußen wirklich schweißtreibend war), blieb mein Auge an einem Parfumflakon kleben! Dieser war – wie sich herausstellte – der neue Duft Nomade von Chloé (30ml regulär um 48€, bei diesem Amazonverkäufer für 38€) und natürlich spricht mich auch dieser Name an, führe ich doch selbst ein semi-nomadisches Leben. Der Flakon ist schlicht von der Form her, aber durch dieses „Leder“-Armband und die Goldakzente definitiv ein Hingucker und hat mich zumindest direkt neugierig gemacht, den Duft auszuprobieren.

Chloé ist ein Name, welchen ich mit sehr femininen, floralen, mich oftmals überfordernden Düften verbinde und so war ich gespannt, wie das Nomade Eau de Toilette duften würde. Quentin Bisch entwarf ihn als Ode an starke, unkonventionelle Frauen und wollte einen modernen, freiheitsliebenden und zeitlosen Duft kreieren. Für alle, die im Moment leben!

In der Kopfnote befinden sich Mirabelle, Bergamotte, Orange und Zitrone; in der Herznote sind es Jasmin, Freesie, Rose und Pfirsich; und in der Basisnote kommen Eichenmoos, Patschulie, Amberwood, Sandelholz sowie weißer Moschus zum Einsatz. Also von diesen Noten her bleibt meine erster Eindruck, dass Chloé immer sehr fruchtig-florale Düfte hat, wobei mich hier die Dominanz zitrischer Noten sehr freut (gute Laune!) und die etwas grünere Basisnote dank Eichenmoos.

So, Butter bei die Fische, wie ist das EdT nun? Zunächst bekommt man die süße Mirabelle in die Nase, die weiteren zitrisch-frischen Noten nehme ich kaum wahr und der Duft schwankt sehr schnell ins Florale über, wo vor allem die Freesie dominiert. Was ich nunja, jetzt nicht sonderlich freiheitsliebend, besonders und irgendwas finde, sondern recht 0815. Eben wie jeder andere blumige Drogerieduft – ok für den Alltag, aber mit Nomade verbinde ich hier nichts. Da hätte ich mehr Aufregung, spannendere Duftnoten etc erwartet, vielleicht bisschen Pfeffer mit rein oder mehr grüne Düfte in der Basisnote. Hier gefällt mir das Eichenmoos sehr, man nimmt es definitiv wahr und ich muss sagen, dass mir die Basisnote bei diesem Duft mit Abstand am besten gefällt. Das davor ist eher unspektakulär.

Bei höherpreisigen EdTs habe ich oftmals das Problem mit der Haltbarkeit, denn viele Düfte nimmt man nach 2-3 Stunden schon kaum noch wahr. Das ist hier nicht der Fall, ich habe den Duft auch am frühen Abend noch leicht wahrgenommen, obwohl er am Morgen aufgesprüht wurde. Das finde ich in Ordnung, besonders, da er recht schnell von fruchtig-floral in die erdige Basisnote mit Eichenmoos umschwenkt, welche für mich sehr viel besser zu dieser nicht zu zähmenden, ihre Freiheit liebende, Frau passt, für die der Duft kreiert wurde 🙂

Ich bin zwiegespalten, ich mag die Idee hinter dem Duft, den Namen, den Flakon und die Basisnote sehr. Aber der Rest des Chypre-Duftes ist mir zu „gewöhnlich“, um den hohen Preis zu bezahlen, da finde ich einfach viele, ähnlich riechende EdT’s deutlich günstiger in der Drogerie. Aber ich hoffe mal, dass sie vielleicht noch eine weitere Nomade-Variante herausbringen und die mehr nach meinem Gusto ist (hoffentlich in diesem Flakon!).

Habt ihr den Nomade-Duft schon entdeckt und geschnuppert? Wie gefällt er euch? Hat ihn wer vielleicht schon gekauft? Heute Nacht am Flughafen in Singapur wurde enorm viel Werbung für ihn gemacht, aber passt ja auch super zum Konzept, ihn im Dutyfree zu verkaufen 😉

Sunday again.

[Gesehen] Good Trouble

[Gelesen] Reasons to stay alive – Matt Haig

[Gehört] viele Episoden des The Moth Podcast (ich bin süchtig!)

[Getan] den höchsten „Berg“ Singapurs bestiegen und bisschen Dschungel durchwandert; mich nochmal durch Little India gefuttert & Freunden Tschüss gesagt

[Gegessen] Masala Dhosa; Veggie Thali; Mangos; „Rosen“-Softeis bei McDonalds; belgische Pfannkuchen; Kaya Toast

[Getrunken] Iced Tea & Iced Kopi; Wasser mit Zitrone

[Gedacht] nein, nein, nein

[Gefreut] ich habe nicht nur einen Kofferabstellplatz, sondern auch noch einen Schlafplatz in Portland gefunden 🙂

[Geärgert] mein zwei Monate altes Telefon ist so dumm runtergefallen, dass trotz (teurer) Schutzhülle das Mikrofon kaputtgegangen ist

[Gewünscht] dass mein Flug heute Nacht halbwegs angenehm ist und ich wenigstens ein paar der zwölf Stunden schlafen kann

[Gekauft] iPhone 7 & eine neu teurere Schutzhülle, yeah.

[Beauty] Rania Gold Augenpflege von SAFI – Shopping in Malaysia!

Vor etwas über einem Monat habe ich ein wenig in der malaiischen Drogerie eingekauft und unter anderem zwei Pflegeprodukte der mir bis dato unbekannten Marke SAFI mitgenommen – einmal ein Rania Gold Serum (Review hier) und dann die Augenpflege, um welche es heute geht!

Die Augen-Kontur-Creme soll durch Stimulation der Kollagenbildung feine Linien um die Augen reduzieren sowie die Haut zum Strahlen bringen (also genau das Richtige für meine 34-jährige Haut) und dies mithilfe von Nano Gold 24K & Honig. Normalerweise achte ich darauf, dass meine Pflege vegan ist, hier habe ich aber aus Neugier mal eine Ausnahme gemacht (und ich muss sagen, dass Wortspiel Beetox Technology hat mich doch etwas zum Lachen gebracht). Definitiv meine erste Augenpflege, die Gold beinhaltet – und mit knapp 4€ für 15g im SALE kann man da nur wenig falsch machen.

Die Tube ist schlicht gestaltet, hat eine sehr kleine Öffnung, was super ist, da man so nur wenig Produkt bekommt und liegt gut in der Hand. Ich nehme morgens und abends nach meinem Serum eine wirkliche Winzportion (Produkt ist enorm ergiebig!) auf meinen Ringfinger und arbeite die Creme ein. Dies geschieht sehr schnell, da die Textur sehr leicht ist und nur so in meiner Haut verschwindet. Habe ich doch noch Produkt übrig, kommt es in die Lachfalten, schadet bestimmt auch nicht. Positiv ist, dass die Creme nach nichts duftet, man hier also ein wenig unnötige Chemie eingespart hat!

Nach etwa einem Monat Anwendung sehe ich allerdings keinen großen Unterschied. Meine feinen Linien sind weiterhin da, meine Augenpartie bezüglich Augenschatten sieht nicht nach mehr Schlaf (den ich auch nicht kriege) aus und besonders strahlen tut hier auch nichts. Die Haut fühlt sich gut gepflegt an, das auf jeden Fall und ich habe auch kein Problem mit Trockenheit oder einer negativen Reaktion, aber eben auch keine sichtbare Verbesserung zu berichten. Es fühlt sich so an, als creme ich des Cremen Willens und nicht, um wirklich eine Extraportion Pflege zu bekommen.

Ich werde die Augencreme natürlich weiterhin nutzen und vielleicht kommt da doch noch ein positiver, sichtbarer Langzeiteffekt zu Tage, wer weiß! Denn insgesamt gefällt sie mir von der Anwendung her sehr gut und es ist schade, dass sie – besonders für abends – nicht pflegend genug für meine Haut ist. Vielleicht sollte ich sie als Tagesaugenpflege nutzen und mir für die Nacht ein intensiveres Produkt suchen.

Ansonsten habe ich in Malaysia nur noch ein paar Tuchmasken gekauft, wobei der lokale Beautymarkt dort doch eher überschaubar ist und die meisten Sachen aus Korea, Japan, aber auch China eingeführt werden. SAFI ist eine der wenigen malaiischen Marken, die ich finden konnte und ich finde sehr spannend, dass sie nicht nur versuchen, so natürliche Inhaltsstoffe wie nur möglich zu verwenden, sondern auch, dass sie halal sind (also klar, macht Sinn in Malaysia). Somit sind weder Alkohol noch Gelatine drinnen, was ich beides sehr gut finde!

Welche Augenpflege könnt ihr denn empfehlen? Meinen heiligen Gral habe ich hier nach wie vor noch nicht gefunden, sondern teste mich jetzt schon seit knapp zehn Jahren munter weltweit durch’s Sortiment. Ich glaube, beim nächsten dutyfree-Einkauf werde ich mir mal wieder etwas von Kiehl’s gönnen, die Marke mag ich doch noch immer sehr gerne und meine Haut reagiert da meist sehr begeistert!

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2019 – Halbzeitsupdate!

Seit einem halben Jahr versuche ich mich, wie die letzten Jahre schon, daran, einmal titelmäßig durch das Alphabet zu lesen. Da einige Buchstaben wie Q & X doch etwas schwieriger sind und ich kein Buch kaufe, nur weil es den passenden Titel hat, mich aber null interessiert, bin ich in der Vergangenheit nie erfolgreich gewesen und ich bezweifle auch, dass ich es dieses Jahr hinkriege! Denn habe ich die ersten Monate primär Fachliteratur für die Doktorarbeit gelesen, welche ich hier nicht dazuzähle, bin ich aktuell seit einigen Wochen in Asien unterwegs und werde mich in wenigen Wochen schon wieder zum mehrmonatigen Wandern (ohne Bücher diesmal) aufmachen!

Halbzeit: 16 von 26 Buchstaben „gelesen“

A handful of rice – Kamala Markandya (klick)
Artgerecht ist nur die Freiheit – Hilal Sezgin (klick)

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Balzac und die kleine chinesische Schneiderin – Dai Sijie (klick)

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Chronist der Winde, Der – Henning Mankell (klick)
Close your eyes, hold hands – Chris Bohjalian (klick)

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D

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Eleanor Oliphant is completely fine – Gail Honeyman (klick)
Erwartung – Jussi Adler Olsen (klick)

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Farbe Lila, Die – Alice Waker (klick)
Franny & Zooey – J. D. Salinger (klick)

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Gun Love – Jennifer Clement (klick)
Glass Palace, The – Amitav Ghosh (klick)

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Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand, Der – Jonas Jonasson (klick)

Hunger – Roxane Gay (klick)

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Ich habe Freunde mitgebracht – Lucy Fricke (klick)

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J

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Knots & Crosses – Ian Rankin (klick)

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Little Bee – Chris Cleave (klick)

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Marsianer, Der – Andy Weir (klick)
N
O
P
Q
Rosie-Projekt, Das – Graeme Simsion (klick)
Reasons to stay alive – Matt Haig (klick)

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Sansibar oder der letzte Grund – Alfred Andersch (klick)
Schoßgebete – Charlotte Roche (klick)
See me – Nicholas Sparks (klick)
Seltsamsten Orte der Welt, Die – Alastair Bonnett (klick)
Spieler, Der – Fjodor Dostojewski (klick)

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T

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Understudy, The – David Nicholls (klick)

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Von Mäuschen und Menschen – John Steinbeck (klick)

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When breath becomes air – Paul Kalanithi (klick)

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X
Y
Z

Da ich dieses Jahr aber einmal alle Bücher erfassen mag, die ich so lese, seht ihr in der Liste, dass sich mehrere Titel pro Buchstabe einfinden. Insgesamt bin ich somit bei 27 Büchern und ich finde sehr lustig, dass isch besonders bei dem Buchstaben S die Werke nur so tummeln! Aber da diese nicht in die Challenge reinzählen, dürfte das doch ok sein, oder? 🙂

Insgesamt gar nicht schlecht, was ich da so vorgelegt habe. Beim Wandern (Pacific Crest Trail) komme ich nur selten zum Lesen, also eigentlich nur, wenn ich wo ein Buch finde und über Nacht bleibe, denn Ebooks zähle ich ja nicht und somit werde ich dann erst wieder richtig Mitte Oktober einsteigen können. Denke ich zumindest im Moment, aber man weiß ja nie, was dann noch geschieht!

Lest ihr viel oder habt ihr im Moment eher weniger Zeit und Lust? Welches Buch hat euch zuletzt gefesselt und würdet ihr weiterempfehlen?