[Beauty] Aufgebraucht im April 2020!

Nach mittlerweile über sechs Wochen zuhause, kriege ich es mittlerweile hin, auch mal ein paar Fullsize-Produkte aufzubrauchen, was mich durchaus freut. Und so doof diese uns alle betreffende Lage auch ist, ich bin bestimmt nicht die Einzige, welche die Zuhause-Zeit für vermehrte Hautpflege nutzt, oder? Aufgebraucht habe ich im April nämlich 8 Produkte, welche ich euch nun kurz vorstellen mag, es waren unter anderem mal wieder einige Lieblingsachen dabei!

Lanoliné Augencreme Wir waren nicht die besten Freunde (ausführliche Review hier), es war eine nicht sonderlich begeistertende Augenpflege im schweren (aka unpraktischen) Glastiegel. Würde ich mir nicht nachkaufen, da gibt es sehr viel bessere Augencremes für meine Bedürfnisse.

Kiehl’s Super Multi-Corrective Eye-Opening Serum Das Serum gefällt mir zum Beispiel um Welten besser und es ist super ergiebig (Review hier). Leichte, aber sehr wirksame Pflege, welche meine Augenpartie entspannter und frischer aussehen lässt. Ich überlege, mir das Serum beim nächsten Dutyfree-Besuch in der Fullsize zu kaufen, denn es fehlt mir nach wenigen Tagen doch schon. Es fehlt auf dem Bild, da ich die Tube noch aufgeschnitten und die Reste rausgekratzt habe.

Vichy Liftactiv Peptide-C Ampullen Hatte ich schon als 2-Wochen-Kur ausprobiert (Erfahrungen hier), jetzt bekam ich noch ein paar einzelne Ampullen geschenkt. Was mir mittlerweile gar nicht mehr gefällt, ist der Geruch und dass meine Hände davon irgendwie gelblich wirken; wenn ich mir jetzt überlege, dass meine Gesichtshaut auch zu reagieren kann, nee. Und fies ist, dass das Serum gut brennt, wenn ihr offene Hautunreinheiten habt.

Schaebens Feuchtigkeitsmaske Ich mochte die beiden Anwendungen, meine Haut hat sich danach sehr gut angefühlt, war samtig weich und sah strahlend-frisch aus. Zwar kein „Wow, ich kann nicht mehr ohne“-Gefühl, aber ich würde sie definitiv mal wieder mitnehmen, wenn ich Masken zum Reisen brauche.

Mussa Aloe Vera Body Butter Bekam ich von Mama aus dem Urlaub mitgebracht und hach, eine ganz tolle Pflege! Riecht lecker (ich hatte Banane-Aloe), lässt sich gut verteilen und macht die Haut seeeeehr weich. Damit musste ich auch nur 2-3 Mal die Woche eincremen, da die Pflege enorm reichhaltig war. Würde ich sofort wieder nutzen, wobei ich aktuell weniger Pflegebedarf habe (also eine super Winter-Creme).

Gliss Kur Oil Nutritive Shampoo Macht mir schöne, glänzende und sich weich anfühlende Haare, während es lecker duftet. Allerdings bekomme ich nach längeren Anwendung schuppige Kopfhaut und mein Ansatz sieht schon an Tag 2 grenzwertig aus, weswegen ich es nicht nochmal kaufen würde.

Syoss Intensiv Aufbau-Kur Ich mag den Geruch von Syoss-Produkten absolut nicht und ja, das ist eine kleine Chemie-Bombe. Trotzdem erledigt sie einen grandiosen Job, wenn es darum geht, meine Haare glatt, kämmbar, strahlend, weich und gesund aussehen zu machen. Somit, wir haben eine kleine Hass-Liebe am Laufen, welche jetzt zwar bisschen ausgesetzt wird (ich habe noch so viel andere Haarpflege!), aber bestimmt irgendwann in Zukunft wieder aufflammen wird.

Edel White Zahnpasta Sie soll mit irgendeiner speziellen elektrischen Zahnbürste verwendet werden, ich habe sie manuell genutzt. Aber nicht wirklich gemocht, somit kein Nachkauf.

An der Augencreme und der Kur hatte ich wirklich ewig und freue mich, dass sie leer sind und mir nicht noch zwischenzeitlich umgekippt. Wie sieht es bei euch diesen Monat aus? Nutzt ihr die aktuelle Lage auch, um mal etwas mehr Zeit in Pflege zu investieren, wenn man eh schon zuhause ist? Wenn ja, was benutzt ihr gerade denn besonders gerne?

Sunday again.

[Gesehen] Tiger King

[Gelesen] Wenn der Mond stirbt – Richard Crompton

[Gehört] Ludovico Einaudi

[Getan] ich glaube, ganze zweimal das Haus verlassen, ansonsten den Tag im Homeoffice verbracht, viel mit Freunden geredet, gelesen, gepuzzelt und mich mit Tiger King abgelenkt (geht es noch abstruser? nope)

[Gegessen] Kinder Osterhasen; Brote mit Kräuterquark und Tomate; scharfe Nudel-Gemüsepfanne; Falafel in Pitabrot; Milka mit ganzen Haselnüssen

[Getrunken] Kräutertee; Pepsi Light; Club Mate

[Gedacht] man gewöhnt sich ja doch irgendwie an alles

[Gefreut] Soooooonne und so viele schöne Gespräche mit Freunden!

[Geärgert] irgendwie machen mir meine Allergien dieses Jahr ganz schön zu schaffen..

[Gewünscht] eine freie Nase 😉

[Gekauft] Nasentropfen & La Roche-Posay Pigmentclar Serum

[Sehenswert] Aktuelle Serienlieblinge: Tiger King, A million little things & Ozark

Hallo von meinem auf euer Sofa 😉 Ich dachte mir, ich teile mal wieder mit euch, was ich im Moment gerne schaue, denn wenn wir alle eines gemeinsam haben, dass wir a) viel zuhause sind und b) bestimmt schon einige Stunden auf Netflix, Amazon Prime (Lust auf 30 Tage kostenlos testen?) und anderen Streaming-Plattformen verbracht haben. Pünktlich zum Wochenende also schnell, was ich so empfehlen kann!

TIGER KING

In der Welt von Großkatzenzüchter Joe Exotic dreht sich alles um Tiger, Polygamie und irgendwie auch Mord oder sagen wir, um den Wunsch, seine Erzfeindin, aus dem Geschäft zu ziehen. Besagte hat nämlich selbst einen Park mit „geretteten“ exotischen Tieren und will den Park von Joe schließen lassen. Joe, zwischenzeitlich auch noch Magier sowie Countrysänger, lebt auf seinem riesigen Areal mit über 200 Raubkatzen, zwei Ehemännern und diversen sehr illustren Mitarbeitern, die gerne auch mal etwas durch die Gegend ballern oder irgendwas in Brand setzen, ein Leben, welches man oft nur noch mit „das kann es doch einfach nicht geben“ treffend benennen kann.

Diese Netflix-True Crime-Doku ist in aller Munde und auch wenn sie absolut abstrus und von der Story so gar nicht nach meinem Geschmack klang, ich sah die sieben Folgen an einem Tag durch. Es wird einfach immer noch verrückter und man will nur noch wissen, wie es weitergeht und welche Charaktere da noch auftauchen werden. Die 8. Bonusfolge bringt wirklich noch einige Sachen ans Licht, welche für das allgemeine Verständnis, wie es zu all dem kommen konnte und sollte somit auch geguckt werden – aber das wollt ihr sowieso, wenn ihr „regulär durch“ seid. Da ich sie gemeinsam mit einem Freund schaute, mussten wir immer wieder stoppen, uns gegenseitig die besten Zitate erzählen und all diese epischen Momente, wenn mal wieder wer mit seinem Elefanten zum Baden in den Fluss reitet. Dass das Hauptthema der, meiner Meinung nach, absolut zu verurteilenden Privathaltung exotischer Tiere durch den charismatischen, alle Aufmerksamkeit auf sich ziehenden, Mr. Exotic in den Hintergrund gerät, ist allerdings etwas schade, wobei da auch am Ende nochmal versucht wird, etwas drauf einzugehen.

A MILLION LITTLE THINGS

John – scheinbar erfolgreicher Business- und Ehemann sowie ein in einem sehr engen, gut scheinenden Freundeskreis etablierter Mensch begeht Selbstmord. Dieses unerwartete Ereignis wirft Familie und Freunde völlig aus der Bahn, die verstehen wollen, was geschehen ist und so gemeinsam versuchen, a) herauszufinden, warum John vom Balkon gesprungen ist und b) wie sie mit dieser Trauer (weiter-)leben können, ohne ihre Beziehung zueinander zu zerstören.

Es gibt zwei Staffeln dieser Dramaserie und in der ersten Staffel habe ich pro Episode mindestens einmal geweint. Und nicht dieses, da werden einem die Augen etwas feucht, sondern dieses wirklich nicht mehr schöne Schluchzen. Es ist teilweise etwas „too close to home“ für mich von der Thematik her, aber einfach gut gemacht. Die Charaktere – auch die betroffenen Kinder – sind meiner Meinung nach sehr gut besetzt und verkörpern glaubhaft, wie man mit Verlust umgehen kann. Leider hat mir die zweite Staffel dann nicht mehr sooooo sehr gefallen, da sie einfach etwas generischer wurde, aber da man sich jetzt „eben doch schon kennt“, habe ich sie trotzdem durchgeguckt. Sollte es eine dritte Staffel geben, würde ich anfangen und schauen, ob es wieder besser wird.

OZARK

Marty arbeitet auf dem Papier und, vielleicht sogar noch etwas wichtiger, für seine Familie als Finanzexperte, in Wahrheit wäscht der Amerikaner allerdings Geld für das zweithöchste Drogenkartell in Mexiko. Als es zwischen ihm und seinem Arbeitgeber zu einem blutreichen Konflikt kommt, muss er seine Familie von Chicago in die „Wildnis“ (zu den Ozarks, einer traumhaften Landschaft) umsiedeln und zu seiner Frau, welche ihn eigentlich eher verlassen wollte, ehrlich sein.

Lang und zäh. Die einzelnen Folgen sind um eine Stunde lang und teilweise ziehen sie sich. Ich bin erst bei Staffel 2, somit mal sehen, was noch kommt, aber in einigen Momenten würde ich mir wünschen, dass es „schneller“ geht. Kommen in der ersten Staffel noch viele gute, atmosphärische Bilder, wird das nämlich immer weniger und es fühlt sich mehr nach Füllmaterial an. Die Story ist ganz spannend, ich mag wie immer, dass Charaktere nicht gut oder böse sind, sondern eben menschlich irgendwo dazwischen und musikalisch finde ich die Serie ebenfalls ganz gut begleitet. Es geht teilweise sehr brutal vor, aber nicht übertrieben-künstlich, sondern so, wie ich mir das auch in der Realität vorstelle und was es nicht unbedingt einfacher zum Anschauen macht. Aber ich bin ehrlich – würde ich sie nicht mit einem Freund gemeinsam schauen – ich hätte wohl schon aufgegeben..wobei mir gesagt wird, die dritte Staffel soll wieder besser werden, aber bei der zweiten ist aktuell (mal wieder) etwas der Wurm drin.

HAPPY

Ok, ich will euch einfach nicht zu viel verraten, aber schaut euch die erste Folge bis zum Ende (wichtig!) an und entscheidet dann, ob ihr es absolut bescheuert oder großartig findet! Ich habe die erste Staffel heiß und innig geliebt und werde mir dieses Wochenende nun die zweite (von der ich wiederum nicht allzu viel gutes gehört habe) anschauen..versucht es mit Happy,

Was schaut ihr im Moment denn so? Ich nehme sehr gerne Netflixempfehlungen von euch, denn ich glaube, dass ich noch ein paar Wochen mehr auf der Couch verbringen darf 🙂

[Beauty] Elvital Full Resist Pflegereihe von L’Oreal!

|WERBUNG| Dank trnd durfte ich gemeinsam mit 2999 anderen Testern die letzten Wochen die komplette Pflegeserie Elvital Full Resist von L’Oreal ausprobieren und mag euch heute ein wenig von meinen Erfahrungen berichten. Konzipiert ist die Pflegelinie für kraftlose Haare, welche dringend etwas Hilfe sowohl in den Längen als auch an der Kopfhaut benötigen. Es soll Kraftlosigkeit sowie Haarbruch, welcher zu Haarverlust führen kann, vermieden werden. Elvital Full Resist verspricht, dass das Haar 2x stärker wird und es nach regelmäßiger Anwendung zu 2x weniger Haarverlust bei jedem Bürsten kommen soll! Klingt super, oder?

Die Elvital Full Resist Reihe besteht aus Power Booster Shampoo, Spülung, Brush Resist Cream sowie Multi Power Kur. Diese sind aufeinander abgestimmt und ihre Pflegestoffe sollen sich wirksam sowohl auf der Kopfhaut, am Ansatz und in den Längen entfalten – vier kleine Multitalente!

Um das Haar zu kräftigen, bestehen die Produkte u.a. aus Biotin (hilft beim Aufbau der Haarsubstanz), Provitamin B5 (sorgt für Glanz/Geschmeidigkeit) und der Arminosäure Arginin (stärkt geschwächte Haarbereiche).

Shampoo (200ml für 2,65€) und Spülung (200ml für 2,55€) habe ich zunächst ausprobiert, da ich immer am neugierigsten bin, was diese Kombi so kann. Die Produkte riechen enorm lecker, so fruchtig-beerig, bisschen wie Gummibärchen und ich mag es. Das Shampoo schäumt schön, die Spülung fliesst einem nicht weg und beides lässt sich leicht ausspülen. Danach habe ich sehr gut duftendes, fluffiges, unbeschwertes, weiches und glänzendes Haar, welches gesund aussieht und sich auch so anfühlt. Es lässt sich in noch nassem Zustand gut kämmen und ich bilde mir ein, dass ich weniger Haare verliere. Wobei ich da noch nie extreme Probleme mit hat, ich bin die Fraktion kraftlos-unglücklich-trockene Haare. Nur mit dem Shampoo habe ich allerdings nicht genug Pflege, da lassen sich die Haare nicht gut durchkämmen und fühlen sich nicht eher strohig an.

Besonders die Multi Power Kur (680ml für 9,95€) hat mein Interesse geweckt. Zunächst einmal kann man sie einfach nicht übersehen, so einen riesigen Tiegel hatte ich noch nie in der Dusche stehen! Mal sehen, ob ich sie innerhalb von einem Jahr leer kriege, denn sparsam in der Anwendung ist sie auch noch. Mann kann sie sowohl im trockenen als auch nassen Haar anwenden, und das sowohl auf der Kopfhaut (danach auswaschen, sonst sieht das sehr fettig aus) als auch in den Längen und Spitzen (sowohl nass als auch trocken klappt hier gut). Ich nutze sie entweder über Nacht für den Extra-Kick oder im nassen Haar und meine Kopfhaut fühlt sich großartig an und irgendwie sind meine Haare griffiger bzw haben auch am Ansatz mehr Kraft (wollen wir es Volumen nennen?). Und der Duft macht das Ganze dann echt zu einem kleinen Duschvergnügen!

Mit der Leave-In Kur (200ml für 4,95€) kommen meine feinen Haare leider nicht gut zurecht, kenne ich von anderen solchen Produkten aber auch. Sie sehen einfach ungepflegt-strähnig aus und somit habe ich es dahingehend zweckentfremdet, dass ich es wenn über Nacht einwirken lasse und am nächsten Morgen dann ausspüle. Das funktioniert ganz gut, aber da ich für diese Intensiv-Pflege lieber Haaröle verwende, würde ich diese Kur als einziges Produkt aus der Pflegeserie nicht nachkaufen.

Als Fazit würde ich festhalten, dass das Versprechen „gibt deinen Haaren mehr Power“ erfüllt wird. Meine Haare fühlen sich kräftiger und gesünder an, sehen aktuell wirklich gut aus (auch in den sonst immerzu trockenen Spitzen) und ich sehe weniger Haare in meiner Bürste! Bei den kleinen Preisen kann ich mir gut vorstellen, Shampoo, Spülung und besonders diese grandiose Multi Power Kur erneut zu kaufen, nur die Leave-In Kur ist nicht wirklich mein Freund!

[Geschenk-Idee] Personalisiert eure Schlüsselanhänger!

Aktuell nutze ich die social distancing Zeit – wie bestimmt viele andere von euch auch – damit, viele, viele (vielleicht ein bisschen übertrieben viele) Stunden im Internet zu surfen. Aber da Tiger King leider nur acht Folgen hatte, musste ich mich dann mit etwas anderem beschäftigen und kam auf die Idee, einfach jetzt schon online nach all den Geburtstagsgeschenken für Familie und Freunde zu suchen, welche ich dieses Jahr noch kaufen mag. Denn das funktioniert bei mir auf den letzten Drücker sowieso nie, da es natürlich perfekt auf den zu Beschenkenden abgestimmt sein soll und dann noch originell, aber doch kreativ, spaßmachend und halbwegs funktional. Also minimale Ansprüche 😉

Nach ein bisschen Überlegen, was mein bester Freund (noch) nicht hat, da sein Geburtstag bald ansteht, kam ich auf die Idee von einem Schlüsselanhänger. Aber nicht einfach irgendeinem, sondern einem Schlüsselanhänger personalisiert, damit er nicht einfach nur schön aussieht, sondern ein bisschen mehr Bedeutung hat und richtig gut zu ihm passt. In vergangenen Urlauben haben wir es oft gemeinsam Schlüsselanhänger von Orten wie Graceland und New York gekauft, welche mittlerweile aber schon gut mitgenommen aussehen – Zeit für etwas neues!

Eurer Fantasie sind da bei der Erstellung eines individuellen Schlüsselanhängers keine Grenzen gesetzt, was Material, Farbe, Form und vielleicht sogar noch eine Inschrift oder eine Prägung betrifft. Dabei kann man sich z.b. ein gemeinsames Erlebnis in Erinnerung rufen oder einfach ein Bild/Symbol nehmen, was die Person mag oder ihr mit dem Beschenkten verbindet. Machen viele ja auch bei Ringen oder Kettenanhängern, wieso nicht auch für den Schlüsselbund, denn wenn man etwas immer dabei hat, dann ist es wohl der Hausschlüssel!

Für mich als Naturliebhaber muss es natürlich auch bei meinem Schlüsselanhänger etwas aus diesem Bereich sein. So habe ich mit diesem Motiv meine Erinnerungen an den Pacific Crest Trail immer mit dabei, gleichzeitig ist es aber nicht so aufdringlich und plakativ, sondern schön dezent und in einem angenehmen Braunton! Baum, Berg und Zelt, mehr brauche ich nicht zum Glücklichsein und ja, ich muss immer lächeln, wenn mein Blick auf solch ein Motiv fällt!

Wie sieht es bei euch am Schlüsselbund aus? Hängen da auch ein paar Erinnerungen oder seid ihr sehr minimalistisch und habt lediglich Schlüssel neben Schlüssel hängen? Und falls noch wer aktuell auf Geschenke-Suche ist, was habt ihr denn schon entdeckt?

[Lesenswert] Ein unbeschriebenes Blatt – John Colapinto

Mal wieder ein Fund aus dem öffentlichen Bücherschrank, welcher viel zu lange bei mir zuhause im Regal stand. Aber jetzt durfte Ein unbeschriebenes Blatt von John Colapinto auch dran glauben und ich hatte kurzweilige Unterhaltung zuhause auf der Couch. Dass ich mich endlich durch meinen „bitte lesen“-Stapel arbeite, hat auch sein Gutes, langsam habe ich wieder Platz im Regal!

Worum geht’s Nach dem unerwarteten Tod seines Mitbewohners Stewart fällt Cal dessen bis dato unbekanntes Manuskript in die Hände. Selbst ein bisher erfolgloser Schriftsteller liest er dessen Werk und ist schockiert – davon wie gut es ist und davon, dass es von seinem eigenen Leben handelt. Cal beschliesst kurzerhand das Manuskript bei Agenten als das Seinige auszugeben – mit überraschend viel Erfolg, welcher jedoch bald von der Vergangenheit zu überschatten werden droht.

Wie ist’s Irgendwie nur ok. Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, aber hatte auch nichts Besonderes. Die Story entwickelte sich etwas anders als geplant, wodurch es zu spannenden Wendungen kam, die mal stimmig und mal eher übertrieben und stark konstruiert wirkten. Wirklich sympathisch wurde mir keine der Hautpersonen, somit ist fehlende Empathie auch daran schuld, dass es mir komplett egal war, wie das Buch ausging. Ich war nur froh, als es endlich vorbei war, da es sich doch gut zog.

Bisschen Krimi, bisschen Identitätstausch, bisschen Romantik, bisschen viel Drama. Aber nichts hat mich überzeugt, noch mehr Bücher von John Colapinto in die Hand zu nehmen. Denn ich weiß leider, dass ich in ein paar Monaten wohl komplett vergessen habe, dass es das Buch gibt.

Somit heute mal meinerseits kein Buchtipp für euch, sondern eher ein „lest es wirklich nur, wenn ihr die Story unbedingt braucht“ oder andere Sachen von dem Autoren verschlungen habt; sonst gibt es einfach so viel besser erzählte Geschichten mit komplexen Charakteren und wunderbar gemalter Sprache, die Atmosphäre schafft. Denn das gab es hier für mich nicht – gerade lese ich Das letzte Einhorn von Peter S. Beagle und bin sehr viel glücklicher!

Sunday again.

[Gesehen] Ozark (die erste Staffel)

[Gelesen] Das letzte Einhorn – Peter S. Beagle

[Gehört] Sie mögen sich – Shaban & Käptn Peng

[Getan] gelesen, geschrieben, gepuzzelt, geschlafen..

[Gegessen] Gemüsenudelpfanne; Kinder Osterhasen; Milka Oreo Schokolade; Chili sin Carne; Weißbrot mit Kräuter-Philadelphia

[Getrunken] Bananen-Apfel-Orangen-Smoothie; Pepsi Light; Kaaaaaffee; selbstgemachte Club Mate

[Gedacht] „was kann ich heute noch machen“

[Gefreut] es gab Toilettenpapier und Desinfektionsmittel bei DM (neue kleine Freuden)

[Geärgert] ich hatte die Woche allergiebedingt ziemlich fiese Kopfschmerzen

[Gewünscht] wie wohl jeder, dass das alles bald vorbei ist

[Gekauft] /

[Fashion] Mit welchen Trends ich mir jetzt schon das Sommerfeeling hole!

Wann wir die Sonne und den Frühling in vollen Zügen genießen können, ist derzeit noch unsicher. Erst die Entwicklung der nächsten Wochen wird dies wohl zeigen und daher ist es wichtig, der Zukunft positiv entgegenzublicken und sich auch auf die schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren. In meinem Fall bedeutet dies, dass ich mich auf den Sommer freue (aber noch keine Reisepläne schmiede) und mich darauf konzentriere – auch wenn ich den Frühling noch nicht genießen kann! Dafür hier ein paar meiner Lieblingsteile für den Sommer 2020:

Bunte Taschen für den Frühling
Taschen in Knallfarben sind dieses jahr besonders im Trend – egal ob aus Leder, Kunstleder oder auch gesteppt – je bunter und auffälliger desto besser! Ob zum sportlichen Jogger oder dem eleganten Sommerkleid, bunte Taschen passen gerade in der wärmeren Jahreszeit immer! Einige Lieblings- Modelle habe ich beispielsweise online bei diesen Taschen von Moschino entdeckt. Onlineshopping ist momentan sowieso die sicherere Variante, und so kommt mir auch das momentan entgegen, damit ich schon jetzt über mögliche Kombinationsmöglichkeiten nachdenken kann!


Sandalen
Auch offene Schuhe sind wie jeden Sommer natürlich ein Thema – in jedem Jahr in verschiedenen Ausführungen im Trend, sind in diesem Sommer geschnürte Riemchensandalen besonders beliebt. Die geschnürten Sandalen sehen toll aus zu Kleidern aber auch zu weiten Hosen und Röcken und sind somit zu jedem Outfit ein echter Hingucker. Gerade zu Palazzo Pants sehen sie super aus, wenn sie über der Hose geschnürt werden. Alternativ sind dieses Jahr auch Dad- Sandalen schwer angesagt, obwohl der Trend zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig ist!

Perlen Der Schmucktrend für das Jahr 2020! Besonders in Kombination mit bunten Perlen wird der Schmuck richtig sommerlich und sieht nicht zu elegant aus und kann dadurch selbst am Strand oder im Freibad getragen werden. Allgemein stehen bunte Knallfarben für den Sommer am Programm, denn ich denke wir alle sehnen uns einfach nach ein wenig Fröhlichkeit und Farbe im Leben! Einige tolle Modelle und Inspirationen zum Schmucktrend findet ihr auch hier!


Praktische Hosen
Die zwei coolsten Hosentrends 2020: Paperbag- Jeans und Bermudas. Während die Paperbag Jeans besonders jetzt im Frühling und für den Spätsommer geeignet sind, werden die Bermudas der Hit an heißen Tagen! Beide sind wandelbar, vielseitig kombinierbar und sehen einfach frisch und trendy aus! Außerdem wesentlich bequemer als die ewige Skinny- Jeans, die an warmen Tagen nun getrost im Schrank bleiben darf!

Sonnenbrillen Große Sonnenbrillen – wie jedes Jahr ein Must! Besonders Modelle in ausgefallenen Formen oder auch mit auffälligem Rahmen dürfen es dieses Jahr sein – das gute daran ist nicht nur der Style-Faktor sondern auch der ausgeweitete Schutz für Augen und die empfindliche Partie drumherum!


Ich hoffe ich konnte euch etwas Vorfreude auf Sommer Sonne und Sonnenschein machen und hoffewir können ganz bald die warme Jahreszeit genießen! In der Zwischenzeit schmökere ich etwas online und schwelge in Sommerträumen!

Mein Pacific-Crest-Trail Puzzle (aka Wandern, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen)

Aktuell hat mich das Puzzle-Fieber gepackt und so habe ich schon einige Abende (ok, sind wir ehrlich, eher Nächte) damit verbracht, schweigend Puzzleteil an Puzzleteil zu setzen. Nach dem Pacific Crest Trail Puzzle von National Geographic hatte ich schon recht lange unerfolgreich gesucht, da es nie nach Deutschland versandt werden konnte. Aber jetzt habe ich es zufällig bei dem bisschen sketchy aussehenden Shop Puzzle-Offensive gefunden und gleich bestellt. Und was soll ich sagen, nach nur einem Tag war es schon da, großartig, manchmal darf man sich vom Design einer Website einfach nicht abschrecken lassen!

Insgesamt sind es 750 qualitativ hochwertige Teile, welche einfach nur Spaß machen! Denn so wandert man anhand der Landkarte den Trail einfach nochmal komplett durch und mir kamen ständig irgendwelche Erinnerungen hoch. Während ich den Blogpost tippe, war das Puzzle schon mindestens einmal vergriffen, also schnell sein, wenn ihr es haben wollt (ich hatte den Fund mit euch ja schon auf Instagram geteilt. Alternativ gibt allerdings es noch die Variante mit dem Appalachian Trail! Preislich liegen die Puzzle bei 14,59€, was ich sehr günstig dafür finde!

Die Maße des Puzzles sind 30,5×91,4cm, was mich doch vor eine kleine Herausforderung gestellt hat, denn solch einen Tisch hatte ich jetzt nicht zur Verfügung und wenn ich auf dem Boden puzzle, habe ich am nächsten Tag bösartigen Muskelkater – fragt nicht 😉 Am Ende habe ich mich dann mit einem Fotodruck, der kaputt geliefert wurde, als Puzzleplatte beholfen, weswegen das etwas komisch aussieht, aber sehr gut funktioniert hat:

Ich war schon etwas versucht, es am Stück zu lassen, zu kleben und an die Wand zu hängen. Aber am Ende habe ich mich doch dazu entschieden, es wieder einzupacken und mir den Spaß jetzt einfach jedes Jahr zu gönnen – Corona hin oder her! Falls wer keine Lust auf Puzzlen hat, aber trotzdem eine Landkarte vom PCT haben mag, Amazon hat die tolle Map von National Geographic aktuell mal wieder im Sortiment, das schwankt aber auch immer hin und her. Aber ich würde euch das Puzzle empfehlen, da man damit einige Stunden mit Spaß rum bringen kann, sich wirklich einmal jeden kleinen Ort in Kalifornien, Oregon und Washington vor Augen führt und es auch noch günstiger als die Papierkarte ist (just saying).

Nach diesen 750 Teilen durfte bei mir mittlerweile noch ein 1000er und ein 2000er Puzzle dran glauben und ein weiteres mit 2000 Teilen wurde soeben bestellt. Wenn wir allerdings noch viele weitere Wochen in Quarantäne sein sollen und wir das Wohnzimmer so leer wie nur möglich räumen, um genug Platz zu schaffen, würde ich mir ja dieses absolut verrückte Puzzle mit 52110 Teilen bestellen! Mit 696×201,5cm ist das nämlich definitiv nicht mehr tisch-geeignet und wiegt auch flockige 23kg, aber sind ja u.a. auch Elefanten und Nilpferde drauf 😉 Hach..mit genug Hörbüchern kann ich mich damit bestimmt ein paar Wochen beschäftigen!

Seid ihr momentan auch in Puzzle-Laune? Wenn ja, welche Motive/Teilanzahl puzzlet ihr besonders gerne und wo bestellt ihr eure? Was macht ihr sonst noch gegen die Langeweile zuhause?

[Lesenswert] Mord in bester Lage – Michael Böckler

Da mich normalerweise weder Krimis noch das Thema „Wein“ sonderlich reizen, stand das Buch Mord in bester Lage von Michael Böckler viele Jahre ungelesen in meinem Regal. Da ich mich jetzt aber doch etwas intensiver daran mache, alle ungelesenen Bücher in die Hand zu nehmen, durfte es mich die letzten Tage durch die Selbstisolation begleiten.

Worum geht’s Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein will eigentlich das Dolce Vita in Südtirol auf dem Weingut seiner neuen Freundin Pina genießen. Doch statt sich „nur“ durch die Weine der Region zu testen, tauchen plötzlich mehrere Leichen in seinem Umfeld auf, welche auch noch mit besagter Freundin in Verbindung zu stehen scheinen. Somit muss er am Ende doch seine Karriere als Ermittler wieder entstauben und herausfinden, was da eigentlich vor sich geht – natürlich mit genügend Weinverkostungen zwischendurch.

Wie ist’s Wir hatten es nicht leicht miteinander, sagen wir es so. Die Beschreibungen Südtirols, der Weine und der regionalen kulinarischen Spezialitäten war zu Beginn spannend, am Ende aber einfach zu viel für mich. Denn so ein Weinkenner bin ich (immer noch) nicht, dass ich mich da an halbseitigen Beschreibungen einer Rebsorte erfreuen kann.

Die Story ist leider recht vorhersehbar, teilweise doch etwas abstrus (wer mag keine satanistisch verwirrten Mönche, welche ritualistische Morde planen und auch noch sexuell überreizt sind) und die Personen dürften für mich gerne komplexer sein. Emilio wird schrullig, mit einigen Macken gezeichnet, aber wie gesagt, das hätte ich gerne ausführlicher gehabt. Es ist der zweite Band aus der Reihe um den ermittelnden Baron, man muss die Vorgeschichte allerdings nicht kennen, da mit Rückblenden wichtige Ereignisse aufgegriffen werden. Es gibt ein paar spannende Wendungen, aber wie gesagt, der Großteil dümpelt eher so dahin.

Am Ende des Buches gibt es noch einen ausführlichen Anhang mit Wein- und Restauranttipps sowie Rezepten, wenn man sich motiviert fühlt, selbst einmal vor Ort in Südtirol auf den Spuren von Emilio zu wandeln. Für Liebhaber der Gegend oder welche, die es noch werden wollen, vielleicht von Interesse.

Insgesamt bin ich nicht sonderlich überzeugt von dem Buch, also ist die Motivation, ein weiteres aus der Reihe zu lesen, auch wenig vorhanden. Aber wenn man Lust auf einen Provinzkrimi hat und das Buch zufällig mal im öffentlichen Bücherschrank, wieso nicht 😉