[Reisen] Verkleidete Welten – Halloween & Día de Muertos!

Seit bestimmt schon zwei Wochen dreht sich hier in den USA alles um Halloween und ach, ich liebe all die liebevoll geschmückten Häuser, die Kinder in ihren niedlichen Kostümen, die schon letztes Wochenende aufgeregt durch die Straßen in San Diego gezogen sind und natürlich auch all die leckeren Süßigkeiten, die im passenden Halloween-Look daherkommen (schmeckt einfach besser!). Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit, Halloween in New York zu erleben und ach, das war verrückt! Zwar war ich auf keiner Party, ich bin an diesem Abend sogar umgezogen (von Manhattan nach Brooklyn) und bekam in der Straßenbahn trotzdem Komplimente für mein sehr authentisches Kostüm als „Reisende“.

In Deutschland ist Halloween, zumindest in größeren Städten, mittlerweile auch mehr oder weniger ein Thema, in Berlin sind zumindest einige Parties zu finden und ich habe in den letzten Jahren auch schon ein paar kostümierte Kinder durch die Straßen laufen sehen gesehen..wegen mir kann der Tag gerne eingeführt werden, bis Fasching ist es ja noch einige Monate hin und der grau-kalte Oktober wird dadurch auch etwas bunter! Wer noch eine spontane Idee für ein Kostüm sucht oder schon für Februar vorbereitet ist, wie wäre es mit ein wenig ausgefallener Verkleidungs-Inspiration?

Besonders toll finde ich natürlich, dass der Kürbis eine große Rolle an diesem Tag spielt und so habe ich mir auch mal eine Kürbisfarm in Kalifornien angesehen. Hier gibt es neben dem orangenen Liebling, den man sich zum Schnitzen aussucht, noch allerlei lustige Attraktionen und besonders für Kinder ist dieses Spektakel toll. Das könnten wir in Deutschland gerne auch mal einführen, ich hätte mir so gerne einen Kürbis gekauft und ihn vor Ort noch geschnitzt. Aber das scheiterte daran, dass es für mich kurz vor dem 31. über die Grenze nach Mexiko gegangen ist und da konnte ich ihn nun eher schlecht mitnehmen.
Somit gab es für mich immerhin eine Kürbissuppe und ich hatte die Gelegenheit, mich an all der Deko und dem Kostümwettbewerb satt zu sehen. Dieser war offen für Kinder bis 12 Jahre und der Junge, der mit seinem Frankenstein-Kostüm (ich wollte ihn jetzt nicht fotografieren und ins Internet stellen, hier ist ein sehr ähnlich aussehendes Kostüm) gewann, hat sich soooo gefreut! Hach, das war ein guter, herzerwärmender Nachmittag.

Somit verpasse ich zwar den eigentlichen Halloween-Abend, aber Mexiko hat hier doch auch eine tolle Alternative für mich in der Hinterhand. Am 1.11. ist nämlich Día de Muertos, der Tag der Toten und in Tijuana ist schon alles vorbereitet. Zwar spielt sich das Fest traditionell auf dem Friedhof ab (man geht mit Blumen und dem Lieblingsessen zum Grab des Verstorbenen und feiert dort), geschmückt sind aber auch Straßen, Gärten und Häuser. Manchmal sieht es nach einer Mischung von Halloween und Día de Muertos aus und ich hatte die Gelegenheit, mir im Kulturzentrum mehrere, reichlich geschmückte, Totenaltare (für bekannte, verstorbene Wrestler sowie einen Museumsmitarbeiter) anzusehen. Da ich in Begleitung meines Couchsurfing-Hosts war, bekam ich auch noch allerlei Erklärungen und jetzt hoffe ich ja, dass ich am 1.11. in Ensenada auch jemanden treffe, der mich vielleicht ein wenig mitnimmt. Denn den Tag der Toten habe ich bisher noch nie live erlebt, sondern eben nur davon erzählt bekommen. Super interessant auf jeden Fall! Kinder kostümieren sich hier auch, ich habe einige mit Totenkopf-Makeup gesehen, Süßigkeiten gibt es aber wohl nur für die Verstorbenen, das werde ich dann noch genauer erfahren!

Zeitlich habe ich bei diesem Trip wirklich Glück gehabt, dass ich sowohl Halloween als auch den Tag der Toten erleben kann und ich finde, da bekommt man doch noch einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Menschen, wenn man einen Feiertag mit ihnen erlebt. Habt ihr schon einmal Halloween in den USA oder den Día de Muertos in Mexiko erlebt? Wie hat es euch gefallen? Und wer weiß schon, als was er an Fasching verkleidet sein wird?

Sunday again.

[Gesehen] Shameless; Grey’s Anatomy

[Gelesen]  Tödliche Tropfen – Jakob Stein

[Gehört]  in Las Vegas läuft überall sehr laute Musik; Podcasts beim Laufen

[Getan]  meine Mama zum Flughafen gebracht (zwei Wochen Roadtrip sind um); noch zwei Tage in Las Vegas verbracht & dann wieder mit dem Mitternachtsbus nach San Diego gefahren; stundenlang am Meer in der Sonne gesessen/gearbeitet/geplant


[Gegessen] Brot mit Rote-Beete-Hummus; Milka Schokolade; Cornflakes; Erdbeeren; Waffeln mit Sirup; Veggie Quesadillas; Erdnussbutter-Schoko-Kekse; Äpfel

[Getrunken] Pumpkin Spice Frappucchino; Diet Mountain Dew; viiiiel (Iced) Kaffee und Wasser mit Magnesium-/Eisentabletten

[Gedacht] es wird Zeit für einen Ortswechsel!

[Gefreut] über all die tolle Natur, die ich die letzten Wochen erlebt habe

[Geärgert] über eine Nachricht aus der Vergangenheit

[Gewünscht] eine tolle, nicht allzu teure Wohnung in Mexico City für zwei Wochen

[Gekauft] Hotel, Bus..die üblichen Verdächtigen (aber noch keinen Mietwagen für Mexiko)

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #40

Diese zwanzig Fragen von Johanna’s Projekt habe ich euch in der Sonne sitzend in Las Vegas beantwortet und mich dabei von schrecklich lauter Popmusik beschallen lassen – was nicht unbedingt beim Denken hilft, aber meine Grundstimmung war entspannt und gut gelaunt 🙂 Nach über fünf Monaten USA gibt es nämlich endlich wieder eine Ortsveränderung, dazu aber die Tage mehr. Hier nun die zwanzig Antworten und wie immer würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir eine Frage in den Kommentaren beantwortet!


781: Welche Figur aus einem Roman würdest du gern verkörpern?
Gerne würde ich eine männliche Person verkörpern, aber oh, welcher Roman..ich kann mich echt nicht wirklich festlegen, spontan kommt mir aber Jamie aus der Outlander-Reihe von Diana Gabaldon in den Sinn, da haben wir nämlich noch eine Reise in die Vergangenheit drinnen und das wäre definitiv sehr spannend!

782: Bist du ein unternehmungslustiger Typ?
Ohja, ich unternehme immer gerne Abenteuer, allein oder mit Freunden, und ganz besonders Dinge, die ich noch nicht getan habe.

783: Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
Ich versuche pünktlich zu sein, was manchmal in zu früh aber auch zu spät endet. So ein wirkliches Muster kann ich da nicht erkennen, aber meist bin ich +/- 5 Minuten da.

784: Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?
Durch die Natur laufen, das wirkt Wunder. Und ich schreibe mir ab und zu Listen, damit ich wirklich vor mir sehe, was da als Chaos in meinem Kopf abläuft.

785: Bist du schon mal irgendwo gewesen, wo du nur Sand oder Wasser um dich herum gesehen hast?
Jupps, einige Mal sogar. Ich war in Indien in der Wüste Thar und auf den Andamanen, da gab es nur Sand oder Wasser. Auf einem Schiff, wo ich nur noch Wasser sah, war ich aber z.b. auch auf den Faröer Inseln, da gab es nur unendliche, blaue Weite (und Wind, sehr viel Wind).

786: Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?
Oh, ich will dringend mal wieder Achterbahn fahren! Am liebsten natürlich ganz nach vorne oder ganz nach hinten..wie im Bus 😉

787: Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?
Kommt drauf an, was wir für ein Verhältnis haben und auch was es für Fehler sind. Kleinigkeiten spreche ich eher an, die niemandem weh tun, der Person aber in Zukunft helfen werden.

788: Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?
Ich habe keine eine Freundesgruppe und da ich nur wenig in Deutschland bin, hat sich das sehr verändert. Früher hatte ich zwei Freundeskreise, wo ich immer eher der vermittelnde Punkt war, mittlerweile sind es alles eher einzelne Freundschaften. Ein offenes Ohr und Reisetipps habe ich aber immer.

789: Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?
Die Liste ist auch schon etwas länger, nehmen wir aber einfach mal die letzten zwölf Monate und da war gegrillter Kaktus in Mexiko definitiv das Verrückteste (und so verdammt lecker!).

790: Liest du Horoskope?
Nein.

791: Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?
In Thailand habe ich in ein paar Kapsel-Hotels geschlafen, das war von der Idee her zunächst sehr seltsam für mich (aber im Grunde sind sie toll und absolut ausreichend). Geographisch gedacht war der seltsamste Ort wohl Singapur, diese Stadt ist für mich immer noch ein Abenteuerspielplatz für (reich) Erwachsene.

792: Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?
Nein, außer ich „entdecke“ etwas, was vielen Menschen hilft, dann kann es gerne meinen Vornamen kriegen. Im Grunde ist mir das aber absolut wurst, mein Name muss auf/für nichts stehen.

793: Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Irgendwann aufgeben und das Internet zwecks Ablenkung nutzen. Oder etwas lesen/schreiben, den nächsten Tag durchgehen..überlegen, wo ich als nächstes hin will..und dann viel, starken Kaffee aufsetzen.

794: Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als du?
Gerne würde ich tolerant genug sein und schreiben „ja klar“, aber wenn es um mir wichtige Themen geht und wir da so unterschiedliche Ansichten haben, nee, dann kann ich es nicht. Menschen, mit denen ich befreundet war und diese dann z.b. die AfD gewählt haben, sind nicht mehr in meinem Leben, das geht für mich nicht.

795: Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?
Bestimmt eine Weile, ich habe ja auch die letzten 4,5 Monate auf dem Pacific Crest Trail überlebt. Feuer machen, Wasser filtern und irgendwas zu essen besorgen..werde ich schon hinkriegen. Wenn ich könnte, würde ich gerne mal einige Zeit auf einer wirklich einsamen Insel leben 🙂

796: Wie oft googelst du den (die) Namen deiner Jugendliebe(n)?
Gar nicht, da habe ich so gar keine Neugierde für in mir.

797: Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?
Chemie, wobei das aber mehr an der Lehrerin lag, welche einfach nicht sehr gut war. Hausaufgabe war Kapitel abschreiben, diese dann auswendig lernen und aufsagen..äh ja, da „lernt“ man echt viel bei.

798: Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?
Schokolade. Oder Zitrone!

799: Was singst du unter der Dusche?
Meist gar nichts, ich habe auch keine Musik beim Duschen an. Ich singe/summe eher beim Autofahren und da dann gerne tragische Liebesschnulzen oder was auch immer im Radio läuft.

800: Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?
Ich werde besser darin, aber sehr leicht fällt es mir nicht. Aber ich wurde auch einfach nicht so erzogen, hier in den USA beendet jeder immer Gespräche mit einem leicht herausgesagtem „love you“, was ich langsam lerne 😉

[Lesenswert] Tödliche Tropfen – Jakob Stein

Meine Mama brachte sich dieses Buch als Flugzeuglektüre mit in die USA und da sie es sowieso hier lassen wollte, habe ich das recht dünne Büchlein dann auch mal geschwind gelesen. Vorneweg, ich bin kein großer Krimi-Fan, sie müssen schon ausgefallen gut geschrieben sein, dass ich sie lese und besonders mit lokalen Kriminalromanen tue ich mir doch schwer. Somit hatte Tödliche Tropfen von Jakob Stein, welcher sich hauptsächlich auf und um den Frankfurter Flughafen abspielt, keinen leichten Start!

Worum geht’s Die schlimm zugerichtete Leiche einer Frau wird in einem Feuerwehrübungsplatz auf dem Frankfurter Flughafen gefunden. Hauptkommissar Schwaner und sein Team beginnen die Ermittlungen in etwas ruckeliger Zusammenarbeit mit den zuständigen Personen am Flughafen und finden sich kurze Zeit in der Welt der teuren Weine wieder.

Wie ist’s Dieses Buch ist das dritte Buch von Jakob Stein und hat – wie schon die Vorgänger – den Frankfurter Hauptkommissar Martin Schwaner als Hauptperson. Somit werden er und sein Team lose vorgestellt, man baut nicht wirklich eine Beziehung zu den unterschiedlichen Personen auf und das Buch kratzt emotional definitiv nur an der Oberfläche. Die Story entwickelt sich schnell, die Sätze sind kurz und die Beschreibungen knapp. Es liest sich teilweise mehr wie ein Blogbeitrag/Zeitungsartikel und konnte mich hierdurch nicht überzeugen. Fesselnd ist der Plot leider auch nicht, da vieles eben nur angeschnitten wird und somit baut sich da für mich kaum Spannung auf.

Da ich viel auf dem Frankfurter Flughafen unterwegs bin und auch die Gegend kenne, waren die Hintergrundkulissen-Blicke spannend, aber erneut viel zu knapp. Und wie andere kritisieren, wohl auch inkorrekt, hierzu kann ich aber nichts sagen. Zur eigentlichen Geschichte, ohne zu viel zu verraten: es kommt am Ende eine Wendung, die überrascht, Sinn ergibt, aber so viel besser hätte verwertet werden können. Das Thema Weinhandel und Betrug ist keines, mit dem ich viel in Kontakt komme, aber es hätte durchaus spannend(er) vermittelt werden können.

Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt, mehr von dem Autoren oder Krimis, welche den Weinhandel thematisieren, zu lesen. Wenn man kurze, seichte Unterhaltung mag (ich las es beim Laufen vom Flughafen zu meinem Hotel quasi nebenbei), Sätze, die schnell und einfach zu lesen sind und man das Buch auch problemlos mal weglegen kann..vielleicht ist das eures, wenn ihr gerne mehr über den Frankfurter Flughafen lesen wollt. Ansonsten würde ich euch eher davon abraten und habe das Buch jetzt auch hier zurückgelassen, vielleicht freut sich ein anderer Hotelgast darüber.

Kennt ihr ein Buch von Jakob Stein? Mögt ihr regionale Krimis? Was könnt ihr empfehlen? Ich fand ja Winterkartoffelknödel von Rita Falk damals (bevor der Hype losging) sehr unterhaltsam!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke #ontheroad

Seit mittlerweile fünf Monaten habe ich für nicht mehr als 1-2 Tage eine eigene Küche gehabt und auch dieser Beitrag meiner „Teller-Einblicke“-Reihe ist da keine Ausnahme. Die letzten Wochen habe ich mal kurz gehouse-sittet und dann ging es mit Mama auf einen Roadtrip durch den Westen der USA, wo wir viel gewandert sind (back to meiner Ernährung auf dem Pacific Crest Trail) oder eben auswärts gegessen haben. Aber iiiiiiiirgendwann werde ich mal wieder eine Küche haben und etwas kleinschneiden und weiterverarbeiten.

Ein leichtes Frühstück war dieser leckere Odwalla Smoothie in Original Superfood, ein Joghurt von Tillamook und natürlich etwas Obst zum Kauen, gerne Bananen. Habe ich vor dem Wandern fast komplett vegan gelebt, schreit mein Körper im Moment ständig nach Joghurt und somit bekommt er ihn auch (seht ihr gleich weiter unten). Da wir ins Las Vegas gestartet sind, haben wir uns zum Mittagessen auch eines der vielen Casino-Buffets gegönnt. Etwas außerhalb zwar, da wir im Red Rock Canyon morgens wandern waren, aber dieser Teller war ein Feuerwerk an Geschmack. Eine Bohnen-Käse-Quesadilla, Linsensuppe, Spinat mit Kichererbsen, Süßkartoffelbrei, Mais mit Paprika und dann noch Rote-Beete-Hummus mit Pitabrot. Würde ich sofort wiederessen, auch wenn mir danach echt schlecht war, aber ich habe bestimmt 2 Liter Cola light getrunken und mein Körper kann Kohlensäure im Moment nicht sonderlich ab. Unterwegs beim Wandern gab es dann mal wieder Lärabars, also ganz gesunde Riegel, die primär aus Datteln bestehen. Die Sorten Erdbeer-Schokokeks und Karottenkuchen schmecken beide mehr wie Süßigkeiten und man kaut ewig; wenn ich die zehn Riegel gegessen habe, werde ich aber wieder eine Dattel-Pause brauchen.

Gerade habe ich schon die Joghurtobsession erwähnt und diese Kürbiskuchensorte von Yoplait light ist zum Niederknien, da der Joghurt wirklich wie Kuchen schmeckt. Hallo, geht es besser? Nein. Aber auch die Marionberry-Sorte von Tillamook war superlecker und würde sofort wieder in meinen Einkaufskorb wandern. Tillamook kommt aus Oregon (wo ich auch gerade herkomme) und sollte ich nächstes Jahr wieder einen Joghurt-Wahn haben, wenn ich in der Nähe bin, besichtige ich deren Werk. Mama brachte mir einen Mars Brownie mit, aber das hat einfach nur wie ein Mars geschmeckt, also hier haben wir beide keine Freudensprünge gemacht. Im Flugzeug wollte ich mal einen gesunden Snack und habe mir Apfelringe geschnappt; ich finde ja, dass man da ruhig noch etwas Zimt draufmachen dürfte, dann hätte ich mehr Freude daran, aber lecker waren sie dennoch.

Was hatte ich Verlangen nach Müsli! Ich habe innerhalb von vier Tagen fast 1 Kilo Mandel-Müsli gegessen, was ich mit Vanille-Mandelmilch und Erdbeeren aufgepeppt habe. Und es war soooo gut! Dazu noch mein obligatorisches Wasser mit Magnesiumtablette, da ich noch immer jede Nacht viele Krämpfe in den Beinen bekomme. Im Oktober gibt es in den USA Kürbis in jeglicher Form und diese kleinen Kuchen waren ideal, um einmal den regulären (oben rechts) und einmal den Kürbiskuchen mit Streuseln auszuprobieren. Umgehauen haben sie mich beide nicht, somit muss ich zumindest von The Bakery keine mehr essen. Warme Zimtschnecken gehen allerdings immer im Herbst und somit habe ich da auch einige in den letzten Wochen zum Frühstück oder einfach zwischendurch gefuttert.

Mir brannte der Toast zwar etwas an, aber die selbstgemachte Guacamole hat ihn definitiv gerettet und mich sehr glücklich gemacht. Sollte ich viel häufiger essen, aber irgendwie denke ich nie daran, Avocados zu kaufen, wenn ich im Laden bin. Dieses gigantische Eis von Sweet Habit in Cinnamon Bunned habe ich nur gekauft, da es keine bessere Alternative in dem Supermarkt gab, ich aber eben Lust auf Eis hatte. Kalorien- und fettreduzierte Eiscreme ist nicht meine, die schmeckt einfach nicht so gut und ich finde die Konsistenz auch blöd. Da doch lieber wenig, aber eben cremig-gutes Eis oder noch lieber meine gefrorenen Bananen, die ich einfach in den Mixer werfe. Zwei Bilder von unterwegs habe ich noch, einmal gab es Pinienkerne, was ok war und dann noch einen Lärabar Coconut Cream Pie, welcher mich in dem Moment glücklich gemacht hat, aber unbedingt noch einmal bräuchte ich diese Sorte nicht, da schmecken mir andere besser.

Zwar laufe ich keine 30 Kilometer mehr am Tag, aber es hat doch fast zwei Wochen gedauert, bis ich keinen Dauerhunger mehr hatte und einfach ständig hätte essen können (und es vielleicht auch getan habe). Aktuell esse ich immer noch zu viel, aber es wird weniger und auch die vielen ungesunden Sachen finden langsam wieder etwas Balance, da mein Körper nach frischem Obst und Gemüse verlangt. Aber ein bisschen Eis und noch einmal Buffet in Las Vegas wird es noch geben, bis ich dann nach Mexiko gehe und mich an all dem Obst und den frischen Säften laben werden kann!

Sunday again.

[Gesehen] Shane Dawsons neue Videoreihe (grandioses Kino); Shameless

[Gelesen]  Infomaterial der verschiedenen Nationalparks

[Gehört]  Vögel & Wind

[Getan]  weiter mit dem Auto durch Arizona, Kalifornien und Nevada gefahren; Lake Havasu besucht; Death Valley erwandert; tolle Natur bestaunt und mich gefreut, wieder in der Wüste zu sein


[Gegessen] Brot mit Rote-Beete-Hummus; Milka Schokolade; Cornflakes; Erdbeeren; Waffeln mit Sirup; Veggie Quesadillas; Erdnussbutter-Schoko-Kekse; Äpfel

[Getrunken] Orangensaft; Iced Coffee mit Pumpkin Spice von Dunkin Donut; Kaffee; Sprite Zero; Wasser mit Magnesium- und Eisentabletten im Wechsel

[Gedacht] mir ist sooooo kalt, hier sollte es doch wärmer sein 🙂

[Gefreut] wunderschöne Natur, wir machen kurze, tolle Wanderungen!

[Geärgert] wir hatten so eine schreckliche Erfahrung in einem Motel 6 in Phoenix..ich bin echt noch sprachlos und hoffe, booking.com gibt mir mein Geld hierfür wieder

[Gewünscht] so 5-10 Grad mehr wären echt schön!

[Gekauft] Hotelzimmer, bisschen Essen, Lippenpflege (und immer noch kein Parfum-Travelbehältnis)

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #39

Was rennt die Zeit, schon wieder ist eine Woche um und dieses Mal habe ich die Fragen für das 1000 Fragen an dich selbst-Projekt von Johanna auf dem Weg zum Death Valley beantwortet. Wie immer würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir die für euch interessanteste Frage in den Kommentaren beantwortet, ich bin doch so neugierig!

 

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761: Glaubst du an den Zufall?

Diese Frage habe ich mir jetzt bis zum Ende aufgehoben, da ich einfach keine Antwort weiß. Manchmal ja, wenn mir so verrückte Dinge passieren, manchmal ja (und ich spreche von Schicksal), aber die meiste Zeit glaube ich nicht an Zufälle.

762: Wie viel Zeit pro Tag verbringst du in der Küche?

So gut wie gar keine, wenn ich ehrlich bin. Aber ich bin mittlerweile seit über fünf Monaten unterwegs, habe also selten eine Küche und esse dann doch lieber auswärts, da ich regionale Sachen ausprobieren mag. Wobei viel von meiner Ernährung einfach Dinge sind, die keine Küche beinhalten..Kaffee ist wohl im Moment das Zeitintensivste, was ich so mache.

763: In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?

Hm, in niemandem, wobei ich gerade sogar mit meiner Mama im Urlaub bin.

764: Bist du impulsiv?

Oh ja und manchmal schlägt mir das ganz gut ins Gesicht. Somit versuche ich, zumindest verbal nicht ganz so impulsiv zu sein, aber wenn es z.b. um Reisen oder andere Abenteuer geht, treffe ich Entscheidungen im Sekundentakt. Was daran liegt, dass ich eben auf mein Gefühl höre und nicht immer rational Pro/Contra-Listen erstelle.

765: Für wen hast du dich vor kurzem geschämt?

Hier ist mir auch nichts im Gedächtnis geblieben, ich schäme mich aber eher selten für andere Menschen, da sie mit ihrem Verhalten leben müssen. Zum Glück umgebe ich mich mit Menschen, die mich mit ihrem Handeln und Denken begeistern und inspirieren, statt mich negativ zu beeinflussen.

766: Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?

Von meiner Seite aus ja, aber in 98% der Fälle war es dann leider doch so, dass sich auf der anderen Seite Gefühle entwickelt haben. Dabei kann ich viel besser mit Männern als mit Frauen, irgendwie ist das alles weniger dramatisch und vielschichtig. 3-4 wirklich gute, männliche Freunde, wo es nur Freundschaft von beiden Seiten aus ist, habe ich zum Glück aber doch und das schon Jahr(zehnt)e – nie mag ich sie missen!

767: Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos aufsetzt?

Nicht nur für Fotos, auch für Interaktionen mit Menschen, denen ich wenig Bedeutung beimesse, also z.b. im Supermarkt etc (höflich, aber eben ohne wirkliche Emotion).

768: Wen rufst du zuerst an, wenn du gute Nachrichten hast?

Das kommt ganz auf die Nachricht an, eben die Person, von der ich denke, dass sie meine Freude am meisten teilen wird.

769: Was würdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hättest?

Da ich kaum Verantwortlichkeiten habe, würde sich da nicht viel ändern.

770: Findest du dich selbst attraktiv?

Manchmal mehr, manchmal weniger, aber mir geht es darum, dass ich mich wohl fühle und wenn dies nicht der Fall ist, arbeite ich daran. Aktuell fühle ich mich weniger attraktiv, aber nicht auf mein Aussehen bezogen, sondern habe ich durch die letzten fünf Monate Wandern wenig fachlichen Input bekommen, sprich, als Ethnologin fühle ich mich gerade weniger attraktiv und das will ich ändern und lese/lerne somit viel im Moment.

771: Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Ich habe auf dem Pacific Crest Trail so viele Menschen kennengelernt, die mich alle stark beeindruckt haben. Man war so schnell so eng, ich weiß, viele der Menschen werde ich für den Rest meines Lebens als Freunde haben und ihre Geschichten haben mich stark beeindruckt.

772: Bist du ein gutes Vorbild?

Es geht bestimmt besser, aber ich bin auch nicht die schlechteste Wahl. Besonders im Bereich „lebe dein Leben wie du willst und lass dir nicht von der Gesellschaft diktieren, was du tun sollst“ könnte ich etwas Inspiration geben.

773: Welche Tradition wird überbewertet?

Allgemein bin ich ein Mensch, der kaum Traditionen hat und ihnen somit auch wenig Bedeutung zuschreibt. Was aber jeder Mensch für sich selbst beantworten sollte und ich will hier auch keine Tradition, die jemand anderem viel bedeutet, runtermachen. Traditionen, die das Zusammenkommen von Menschen beinhalten, mag ich aber immer sehr, also Weihnachten ist toll!

774: Packst du Geschenke immer hübsch ein?

Nein, ich würde es zwar gerne können, finde aber andererseits immer wichtigere Dinge mit meiner Zeit anzufangen, statt es zu lernen. Somit sind meine Geschenke eingepackt wie Kinder es machen und statt fancy Papier darf es bei mir auch mal Zeitung sein, die ich dann mit einem Tannenzweig oder so wenigstens etwas aufpeppe.

775: Interessierst du dich für Königshäuser?

Es gibt kaum Themen, die mich noch weniger interessieren – somit hell no!

776: Welche Note würdest du deinem Leben geben?

Ich mag mein Leben sehr, aber natürlich gibt es immer noch Dinge zum Optimieren, somit nehme ich eine 2+ oder 13 Punkte, je nachdem, in welchem Benotungssystem wir uns befinden.

777: Fällt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?

Ja, das fällt es mir. Ich gehe gerne auf fremde Menschen zu und lerne sie näher kennen, höre mir ihre Geschichte an und baue eine Beziehung auf. Da ich viel reise, ergibt sich das oft automatisch und ich genieße das sehr.

778: Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?

Die letzten 4,5 Monate auf dem Pacific Crest Trail habe ich viel Neues gelernt. Nicht unbedingt im praktischen Sinne (ok, ich kann jetzt in fünf Minuten ein Zelt im Sturm aufbauen und einen Campingkocher bedienen), aber Dinge wie alleine in der Wildnis schlafen, zählt für mich auch. Ansonsten lerne ich immer noch Spanisch.

779: Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?

Aufgrund des letzten Jahres ist sie definitiv wieder höher geworden, dabei war ich davor auf einem guten Weg, sie Stein für Stein abzubauen. An dieser Aufgabe darf ich nun erneut arbeiten.

780: Machst du manchmal etwas nur widerwillig?

Natürlich, machen wir doch alle. Wobei ich Dinge, die mir wirklich widerstreben, einfach nicht mache, wenn sie nicht lebensnotwendig sind. Aber banale Dinge wie die Steuererklärung schiebe ich gerne auf, bis sich genug blöde Aufgaben angesammelt haben, mit denen ich dann einen Vormittag verbringen kann.

[Beauty] Chai Tea Lippenpflege von Burt’s Bees

Da schaue ich nichtsahnend einen Vlog von Estee und schwupps packt sie doch die neue, limitierte Chai Tea Lippenpflege von Burt’s Bees aus. Jahrelang habe ich nichts mehr von der Marke gekauft, da ich auf Produkte mit tierischen Inhaltsstoffen (Bienenwachs hier) zu verzichten suche. Aber bei einem Lippenpflegestift mit würzig-süßem Teegeschmack, was ich absolut verrückt und grandios vom Konzept her finde, konnte ich einfach nicht widerstehen. Somit habe ich im nächsten Walmart gleich zugeschlagen und um die 2€ für 4.25g bezahlt – fast wäre ich auch noch bei der Gurken-Lippenpflege, die direkt nebendran hing, schwach geworden, Burt’s Bees hat definitiv spannende Sorten im Angebot.

Alleine die Verpackung macht schon etwas her und passt prima in die nun kältere Jahreszeit. Normalerweise mag ich meine Lippenpflege nämlich süß und fruchtig, gerne auch mal in Fanta- oder Mountain Dew-Geschmack. Aber wie gesagt, eine, die nach Tee schmeckt und dann auch noch gleich nach Indien und somit viele Erinnerungen wachruft, hatte ich noch nie. Somit wurde er direkt ausgepackt und ausprobiert!

Und was soll ich sagen, die Lippenpflege schmeckt ernsthaft nach Chai, also nach gesüßtem, schwarzem, Tee mit Milch und Gewürzen. Man schmeckt sehr gut den Tee, dann Zimt und Muskatnuss sowie Nelke, Anis und auch etwas scharfen Pfeffer. Er ist beim Auftragen zunächst eher würzig-scharf, wird nach kurzer Zeit aber zu einer mehr süßlichen Lippenpflege. Der Geschmack und Geruch ist einige Zeit intensiv wahrnehmbar, was ich aber als sehr angenehm empfinde, da es eben nicht künstlich schmeckt, sondern eben als hätte man einen Chai getrunken.

Burt’s Bees arbeitet auch mit 100% natürlichen Inhaltsstoffen und hat hier neben dem schon erwähnten Bienenwachs noch pflegendes Sonnenblumen- und Kokosnussöl sowie Kakao- und Sheabutter verwendet. Allerdings muss ich anmerken, dass ich die Pflegewirkung nur so lala finde. Ich bin aktuell noch in sehr heißem Wüstenklima und nutze den Stift so 3-4 Mal pro Tag, womit ich nur etwas trockene Lippen habe. Jedoch habe ich die ungute Vermutung, dass mir die Pflegewirkung im kalten, deutschen Winter nicht ausreichen wird, was schade ist, da ich genau dann diese Geschmacksrichtung am besten fände. Aber wie gesagt, das werde ich erst im Dezember ausprobieren können. Bis dahin nutze ich ihn auch bei 30 Grad im Schatten, denn ganz ehrlich, der Geschmack macht doch schon ein wenig süchtig.

Wäre diese Chai Tea Lippenpflege auch etwas von euch? Oder macht euch diese Sorte so gar nicht an? Wenn wer Erfahrung mit den Pflegestiften von Burt’s Bees hat, gerne her damit!

[Beauty] Wie man große Poren verkleinern kann!

Der heutige Blogpost dreht sich um das Thema „große Hautporen“, mit denen ich selbst jahrelang primär im Nasenbereich zu kämpfen hatte. Dies war besonders nervig, da meine restliche Gesichtshaut feinporig war und es somit noch stärker auffiel. Wahrscheinlich nur mir selbst, aber ihr wisst ja, wie das ist – wenn einen etwas stört, sieht man es ständig und nimmt es als einen „Makel“ wahr, den man gerne kaschieren würde. Somit habe ich einiges ausprobiert, wobei ich mal mehr und mal weniger Erfolge erzielen konnte.

Fangen wir erst einmal damit an, wie solche großen Poren überhaupt entstehen, denn Vorbeugen ist immer die beste Lösung! Die Antwort hier ist übermäßige Talgproduktion, denn eine Hautpore ist nichts anderes als das sichtbare Ende einer Talgdrüse. Diese erweitert sich durch übermäßige Produktion und wenn man dann noch Glück hat (so wie ich) verstopft sich diese vergrößerte Drüse noch mit Unreinheiten. Fies ist übrigens, dass sich die Pore nicht von selbst wieder nach einiger Zeit „verkleinern“ kann, sondern wir da selbst Hand anlegen müssen.

Auf dem Beautymarkt gibt es zig porenverkleinernde Produkte, von denen ich einige ausprobiert habe. Sie wirken auch, z.b. erzielen Primer bei mir eine schnelle und tolle Wirkung (der Photo Finish Foundation Primer von Smashbox für 34€ ist zwar teuer, photoshopt die Haut aber sofort und hat mich nie im Stich gelassen!). Aber nur kurzfristig, die Poren ziehen sich für einige Stunden zusammen, dieser Effekt lässt dann über den Tag hinweg wieder nach und am nächsten Morgen sieht man wieder vergrößerte Poren, wenn man in den Spiegel schaut. Wer kein Geld für solch einen Primer, der sich nicht unbedingt großartig auf der Haut anfühlt und auch zu Unreinheiten (hallo Teufelskreis) führen kann, benutzen mag, die günstige Alternative sind Eiswürfel. Diese einfach für 30 Sekunden auf die betroffene Stelle halten und die Poren ziehen sich aufgrund der Kälte zusammen. Leider hält dieser Effekt aber keinen halben Tag bei mir an, aber wenn ihr nur schnell Abhilfe schaffen wollt, funktioniert es.

Persönlich bin ich großer Fan von porenverkleinernden Gesichtsmasken, welche man günstig zuhause herstellen kann. Besonders gut funktionieren Masken mit Zitronensaft, ebenfalls ein Hausmittelchen, welches die Poren zusammenzieht – aber die Haut auch reizen kann, weswegen ich ihn nur in geringer Dosis und eben mit anderen, pflegenden Inhaltsstoffen empfehlen würde. Gefunden habe ich auf diesem sehr informativen Blog zum Thema Poren verkleinern zwei Rezepte für eine Gurkenmaske und eine Eigelbmaske und erstere will ich schnellstens ausprobieren, denn sie beinhaltet Rosenwasser. Meine Liebe zu Rosenwasser und seinen porenverkleinernden Eigenschaften habe ich auf diesem Blog schon häufig thematisiert (ab zu allen meinen Blogposts) und auch heute muss es noch einmal sein, denn für mich beziehungsweise meine Haut war das einfach ein Gamechanger! Man kann sein Rosenwasser selbst herstellen, ich bin eine faule Socke und kaufe es im türkischen Supermarkt um die Ecke – persönlich mag ich das Eyüp Sabri Tancer 1923 am liebsten und preislich kann man hier auch nicht meckern: 500ml für 2,99€ und 250ml für 1,89€.

Das Rosenwasser könnt ihr entweder auf euer Gesicht sprühen (hier gibt es auch viele andere Kandidaten, die ich mochte wie das von LUSH (Review) oder Mario Badescu (Review), welche aber preislich in einer anderen Liga spielen) oder eben mit einem Wattepad nach der Reinigung auftragen. Ich bevorzuge zweitere Variante, da ich einfach einen größeren Unterschied sehe wie bei der Sprühmethode. Aber auch hier gilt nicht übertreiben und eure Haut unnötig reizen, einmal am Tag oder mehrmals die Woche reicht schon, um nach einiger Zeit einen porenverkleinernden Effekt zu bemerken. Das Schöne ist, dass meine Poren sich mittlerweile auch kaum mehr vergrößern, da ich meine Hautpflege etwas umgestellt habe und mittlerweile auch täglich Sonnenschutz verwende. Denn dies wurde auch als ein Faktor auf diversen Webseiten beschrieben und zum Glück ist LSF mittlerweile in vielen Tagescremes zu finden. Keine Ahnung, ob es daran liegt, aber ich behalte dies auf jeden Fall weiter bei! Gesündere Ernährung, viel Wasser und Schlaf, frische Luft sowie Makeup-Pausen dürften euren Poren (und euch) aber auch guttun!

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen vielleicht etwas helfen mit meinen Tipps bei großen Poren. Für einen Sofort-SOS-Effekt sind Primer wie gesagt eine gute Option (wenn es nicht der Eiswürfel sein soll), sonst würde ich euch definitiv zu Rosenwasser und eben einer Gesichtsmaske pro Woche raten, denn dies hat bei mir gut funktioniert! Natürlich bin ich aber auch neugierig, welche Tipps ihr so auf Lager habt – lasst diese doch bitte für alle in den Kommentaren da, dass wir sie alle ausprobieren können!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Essensbilder häufen sich mal wieder auf meinem iPhone, somit gibt es die letzte Runde Teller-Einblicke vom Pacific Crest Trail und den ersten Tagen „danach“. Gesund ist bestimmt anders, aber ich habe Dauerhunger und suche all die Dinge, die ich die letzten 4,5 Monate nicht essen konnte und Lust drauf hatte.

Nach der wohl kältesten Nacht im Zelt auf dem PCT musste ich einfach zur Diamond Lodge und mich mit heißem Kaffee aufwärmen. Da sich mein Magen meldete, gab es dann einen Veggie Burger mit Pommes und dieser war wohl der beste Kandidat, den ich auf dem gesamten Weg gegessen habe – von der perfekten Portionsgröße für Wanderer fange ich gar nicht erst an. Den nächsten Morgen im Zelt startete ich dann wieder klassisch – vietnamesischer Kaffee und ein Cliff Bar, welcher in Aprikose sehr lecker war. Doch kann ich diese Müsliriegel echt nicht mehr sehen, gut, dass ich ein Jahr Pause haben werde! Sehr viel lieber mag ich die Luna Bars und die Sorte Chocolate Dipped Coconut ist einfach himmlisch. Alle Müsliriegel, die „extra für Frauen entwickelt wurden“, sind mehr Süßigkeit wie gesunder Riegel, aber eben der Snack, der mich glücklich macht. Um mal so richtig fancy zu sein, hatte ich die letzten Wandertage häufig Couscous mit Gemüse und Zitronensalz, welcher sowohl heiß als auch kalt super schmeckt! Mit warmem Fladenbrot wäre es definitiv besser, aber auch so war das ein tolles Mittagessen!

Mein letzter Süßigkeiten-Resupply, bevor ich mit dem Laufen fertig war, bestand aus Snickers, Twix, Milkyway mit dunkler Schokolade, Welch’s Erdbeeren mit Joghurt, meinem ersten Moonpie und Erdnussbutter-Keksen. Mein Körper wollte einfach nur noch Zucker..und bekam ihn auch! Mein letzter Veggieburger on trail bei Shelter Cove war in Ordnung, aber die Zimtschnecke war besser und das Ben & Jerry’s Coffee Toffee Bar Crunch-Eis, welches ich danach auch noch gegessen habe, war einfach grandios zum Abschluss. Ich saß ein paar Stunden mit drei anderen Wanderern bzw Freunden und wir haben die Kalorien nur so in uns aufgesaugt, bevor es dann den nächsten Berg hinaufging.

Mit den kalten Abenden habe ich dann auch immer häufiger zu heißes Schokolade gegriffen, um mich noch etwas von innen zu wärmen. Die Salted Caramel von Land O Lakes bekam ich geschenkt und sie war definitiv eine der besten fertigen Schokoladen, die ich je hatte. Weniger spannend war mein Kartoffelbrei mit Butter und Kräutern, welchen ich dann noch mit diversen Gewürzen und Salsa aufgepeppt habe – so schnell er auch zubereitet ist unterwegs, ich glaube, Kartoffelbrei werde ich auch erst wieder in einem Jahr sehen können. Meine Mac’n’Cheese wurden irgendwie etwas suppiger, aber ich muss sagen, ich bin kein Fan von diesen eher matschigen Nudeln und der künstlich schmeckenden Käsesoße. Auch hier habe ich versucht, mit Gewürzen irgendetwas unterwegs zu retten, aber im Endeffekt waren das einfach nur heiße, sattmachende Kalorien, aber null Genuss. Mein erstes Essen „off trail“ in Bend waren diese Minidonuts mit Süßmost und die habe ich nur so verschlungen. Süß, frittiert, warm und mit einem Happs im Mund, genau was ich nach einer verregneten, kalten Nacht gebrauchen konnte!

Meine ersten 1,5 Tage in Bend, wo ich mit dem Wandern aufgehört habe, bestanden aus viiiiiiel Essen. Zum Frühstück habe ich mir Kaffee, O-Saft, Erdbeeren und die neuen Oreo Thins Pistazien-Kekse gegönnt und diese Kekse sind echt superlecker. Was verwunderlich ist, denn eigentlich mag ich keine Oreos, aber diese Sorte..sie machen süchtig! Nachdem ich soooo viel über die Kette gehört hatte, musste ich doch auch mal zu Dutch Bros und konnte mich zunächst nicht entscheiden, da die Karte einfach zu umfangreich war. Ich weiß auch nicht mehr genau, was ich getrunken habe (Schande über mein Haupt), aber es war kalter Kaffee mit irgendeinem sehr süßen Sirup, der mich nicht motiviert hat, erneut dort Kaffee zu ordern. Meine vegane Falafelrolle hingegen war ein Traum, knackig, frisch und die Falafel genau richtig gewürzt. Ich muss ja zugeben, dass ich im Ausland Falafel sehr vermisse, in Deutschland esse ich sie mindestens einmal die Woche und hier in den USA sind sie einfach zu teuer. Dann habe ich mir noch eine Reis-Tofu-Kürbis-Bowlgegönnt, welche verdammt interessant gewürzt war und mich umgehauen hat. Sie sieht unscheinbar aus, aber alleine die Soße mit Mango-Ingwer und keine Ahnung was noch allem war perfekt!

Da es für mich dann nach Portland ging, kam ich um Voodoo Donuts einfach nicht herum. Für mich werden sie zu sehr gehyped, es waren einfach teure Donuts, die zwar von der Idee her kreativ waren, aber meine Fruit Loops haben so alt geschmeckt, nee, das war alles viel zu zuckrig. Freunde empfahlen mir dann Blue Star Donuts, anscheinend gibt es hier eine stadtinterne Rivalität und diese Donuts werden mit Brioche-Tei gemacht. Aber vielleicht bin ich einfach kein Donut-Typ, denn auch dieser Kringel mit Tee-Glasur war eher lahm. Da fand ich meine vegetarische Platte in einem „von verschiedenen lateinamerikanischen Küchen inspirierten“ Lokal doch um Welten besser. Eine Sache, die mir beim Wandern sehr gefehlt hat, war Müsli mit Hafermilch und Erdbeeren. Ganz simpel, aber ich hatte so ein Verlangen darauf, dass ich in vier Tagen 1 Kilo Müsli gegessen habe (und nur 2 Liter „Milch“, was ein komisches Verhältnis ist). Im Moment weiterhin mein liebster Start in den Tag.

Ich habe zwar noch ein paar Bilder, aber die gibt es dann beim nächsten Yummi-Post. Aktuell bin ich mit meiner Mama auf einem Roadtrip im Westen der USA unterwegs, wo ich natürlich auch viele, leckere Dinge esse und danach geht es ja schon wieder nach Mexiko..ach, was freue ich mich schon auf all die Säfte und das frische Obst!