Sunday again.


[Gesehen] Younger; Good Trouble

[Gelesen] Nachrichten nach fast zwei Wochen Natur

[Gehört] viele Podcasts beim Laufen, besonders gerne Zeit Verbrechen und Backpacker Radio

[Getan] die ersten 300km auf dem Pacific Crest Trail gen Süden gelaufen

[Gegessen] Müsliriegel; vegetarischer Ramen; Kartoffelbrei; veganen Irish Shepherd‘s Pie; Snickers

[Getrunken] Wasser; Elektrolyte; Diet Mountain Dew

[Gedacht] wie schön ist Washington bitte!

[Gefreut] Sonne und grandiose Aussichten

[Geärgert] unfreundliche Kommentare auf FB, die sind doch einfach unnötig

[Gewünscht] dass die Moskitos etwas weniger werden

[Gekauft] 2 Nächte Hotel in Leavenworth; Essen

[Lesenswert] Balzac und die kleine chinesische Schneiderin – Dai Sijie

Schon wieder so ein Titel, den ich zwar kannte, aber nicht wirklich wusste, worum es in dem Buch eigentlich geht. Somit wurde es echt mal Zeit, dass Balzac und die kleine chinesische Schneiderin von Dai Sijie lese und weiß, welche Geschichte sich hinter dem Titel verbirgt!

Worum geht’s Es geht sogar ein bisschen um Balzac, denn seine Bücher werden von Luo und seinem Freund am „Ende der Welt“ gelesen. Die beiden chinesischen Studenten wurden zur kulturellen Umerziehung unter Mao in ein Bergdorf geschickt, wo es außer Feldarbeit nur wenig zu tun gibt. Bis sie eine Kiste mit verbotenen Bücher in die Hände bekommen und mit diesen Geschichten, welche sie nach der Letüre weitererzählen, ihre Umwelt unterhalten. Besonders die junge Schneiderin hat es den beiden Studenten angetan und so wird sie mit Balzac, Dostojewski, aber auch Dumas und Stendhal umgarnt.

Wie ist’s Mir gefällt die Erzählart von Dai Sijie sehr gut, da sie fesselnd ist, aber auf subtilere Art und einfach ein Genuss, man badet nur so in seinen Worten. Er war selbst drei Jahre zur kulturellen Umerziehung in einem Bergdorf (von 1971-74) und weiß somit, wovon er schreibt. Die Geschichte ist eher leise, die Handlungen stehen nicht im Vordergrund, sondern es geht um Liebe. Liebe zwischen Menschen, Liebe zum Leben, aber auch Liebe zur Literatur. Wie wichtig Bücher sind, um aus einer Welt zu fliehen, die das Individuum in seiner Entfaltung unterdrückt. Nicht nur die beiden Studenten, auch die Schneiderin, welche als „wenig schulisch gebildet“ beschrieben wird, nutzt die Literatur, um sich aus ihrer Lage zu befreien.

Ein Buch, welches mir trotz der nicht unbedingt fröhlichen Hintergrundgeschichte häufig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, da ich nachfühlen kann, wie bedeutend Bücher für die Charaktere sind. Denn auch ich kann nicht ohne und kann mir keine Welt vorstellen, wo ich nicht meinem Alltag mit einer guten Geschichte entfliehen kann. Es gibt doch einfach nichts schöneres, als ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen und dann mit neuer Energie (und vielleicht auch einer anderen Perspektive) wieder in der eigenen Realität aufzutauchen. Solch eine gut geschriebene Liebeserklärung an Literatur zu lesen tut mir dann natürlich enorm gut. Verfilmt wurde die Geschichte auch, aber ich will den Film nicht sehen, dazu hat mir das Buch zu gut gefallen!

Kennt ihr das Buch gelesen und hat es euch ähnlich verzaubert? Ich habe es an zwei Tagen durchgelesen und wurde zum Ende hin (welches ich übrigens sehr gut finde) immer langsamer, um noch etwas länger von ihm zu haben – wegen mir hätte Sijie da gerne noch 100 Seiten mehr schreiben dürfen!

[Beauty] Aufgebraucht im Juli 2019!

Begonnen habe ich den Monat in Singapur, wo noch ein paar Fullsize-Produkt leergeworden sind und aktuell laufe ich nun wieder auf dem Pacific Crest Trail, wo ich versuche, so wenig wie nur möglich mitzuschleppen, da man wirklich jedes Gramm spürt. Beginnen wir also mit meinen 8 Fullsize-Produkten sowie 3 Proben, die ich leerbekommen habe, bevor ich wieder mit dem „aus dem Rucksack leben“ begonnen habe!

Aufgebraucht im Juli 2019

a:t fox Tuchmasken Beide Teesorten rochen superlecker, aber irgendwie tat die Maske so gar nichts für meine Haut, obwohl das Tuch enorm mit Serum getränkt war. Schade.

Botanics Tuchmaske Granatapfel Diese gefiel mir gut, meine Haut mochte sie, sog das Serum nur so auf und ich würde sie definitiv mal wieder kaufen.

Nature Box Shampoo Avocado-Öl Ich wollte es so gerne mögen, aber meine Haare sehen damit einfach nicht gut aus, lassen sich schwer kämmen und mein Ansatz sieht irgendwie gleich wieder fettig aus.

Vaseline Bodylotion Aloe Soothe Oh, ich LIEBE sie! Leichte Konsistenz, zieht sofort ein, riecht lecker und pflegt die Haut so richtig! Man hat wunderbar weiche Haut, es reicht, 2-3 Mal die Woche zu cremen und man hat ewig dran. Wird definitiv nachgekauft und wenn ihr eine neue Bodylotion sucht, schaut euch die von Vaseline mal an!

Sally Hansen Nagellack in Perky Pink Toller Glitter-Topper, ich habe ihn gerne auch solo getragen, da er unauffällig ist, bis die Sonne drauf scheint und dann funkelt es nur so! War die letzten Monate mein einziger Nagellack und ich werde ihn etwas vermissen!

Nivea Sun Daily Protect Serum Habe ich morgens benutzt, wenn ich den Großteil des Tages draußen war und fand das Serum vom Hautgefühl super. Sonnenbrand habe ich auch nicht gekriegt, einen Nachkauf kann ich mir vorstellen, allerdings habe ich noch so viel andere Sonnencreme.

Dontodent Black Shine Bei jedem Zähneputzen hatte ich gute Laune dank dieser Zahnpasta bzw ihrer Farbe. Wie ein kleines Kind freute ich mich, dass der Schaum beim Ausspucken von dunkel- zu hellgrau umgewandelt wurde und meine Zähne meckerten auch null bezüglich ihrer Schmerzempfindlichkeit. Wird definitiv nachgekauft und ich hoffe, DM hat sie noch lange im Sortiment (eine Aufhellung konnte ich allerdings nicht sehen).

Einweg-Rasierer und Hotel-Bodylotion Was man eben noch so leer macht unterwegs 😉 Die Rasierer brauchte ich, da ich nur mit Handgepäck geflogen bin, wo mein richtiger Rasierer nicht rein darf, aber besonders grandios finde ich sie nicht, ist eben wieder viel Müll.

Ein Monat, in welchem absolute Lieblinge, aber auch ein paar Flops mich verlassen haben bzw ich dann ab dem 16.7. nur noch das minimalste an Pflege in meinem Rucksack hatte und euch nächsten Monat dann mal einen Einblick in das weniger glamoröse Wanderer-Leben geben kann 😉

[Beauty] Botanical Tuchmasken von ISANA!

Meine Schwäche, wenn es um Gesichtspflege geht? Seren, Öl und natürlich Gesichtsmasken. Letztere gerne selbst gemacht oder im großen Tiegel, wenn ich länger an einem Ort bin; doch da ich viel reise, greife ich eben doch immer wieder nach den praktischen Tuchmasken. Somit probiere ich mich da immer fleißig durch das Drogeriesortiment und bin bei Rossmann über die drei Botanical Tuchmasken von ISANA gestolpert.

Es gibt sie in den Sorten Chiasamen & Brokoli, welche für feuchtigkeitsarme Haut konzipiert wurde, in Acaibeere & Avocado, welche die Haut weicher und entspannter machen soll sowie in der verrückt klingenden Sorte Ingwer & Grünkohl für anspruchsvolle Haut. Alle drei Kombinationen finde ich sehr spannend und werde sie definitiv einmal ausprobieren – insgesamt macht mich das Botanical Sortiment von ISANA sehr an, ich muss mal häufiger zu Rossmann gehen! Die Masken kosten je 1,49€ und sind vegan, ohne Mikroplastik und stammen aus Südkorea. Es ist eine limited edition, somit schlagt zu, wenn ihr sie ausprobieren wollt!

Meine Haut braucht nach 13 Stunden Flug vor allem Feuchtigkeit, somit habe ich die Chiasamen & Brokoli-Variante ausprobiert, was ich auch zusammen essen würde 😉 Drinnen ist noch Hyaluronsäure, welche meine Haut sehr gut aufnimmt und somit war ich gespannt, ob ich eine sofortige Veränderung sehen würde. Man soll die Maske mindestens zehn Minuten anwenden, ich habe sie bestimmt zwanzig auf meiner Haut gehabt, bis sie angefangen hat, einzutrocknen. Da nichts gebrannt oder gespannt hat, warum nicht!

Nach der Abnahme hatte ich noch immer Produkt auf der Haut, welches ich dann einmassiert und auf meinem Hals verteilt habe. Ich würde nicht sagen, dass es der WOW Sofort-Frische-Kick war, der auf der Packung versprochen wurde, aber meine Haut sah glatter und strahlender aus und fühlte sich sehr viel weicher an. Somit habe ich eine Verbesserung gesehen, meine Haut war aber auch ziemlich am Ende. Ich hätte die Maske lieber noch in den Kühlschrank vor der Anwendung legen sollen, dann hätte sie meine Haut noch ein bisschen mehr stimuliert und wacher gemacht, aber insgesamt fand ich sie in Ordnung.

In Ordnung heißt bei der Masse an Masken da draußen, dass ich sie nicht unbedingt wieder kaufen würde, aber eben ihre beiden Kollegen ausprobieren mag. Wer bitte hatte schon einmal Ingwer & Grünkohl auf dem Gesicht? Eben 😉 Achja, vom Geruch her nahm ich leider keinen Brokkoli wahr, ich hatte ja heimlich ein wenig gehofft.

Habt ihr die Masken auch schon entdeckt und wenn, welche Sorte durfte bei euch mit? 🙂

Sunday again.

Falls hier nichts steht, liegt das daran, dass ich gerade auf dem Pacific Crest Trail unterwegs bin und es nicht geschafft habe, in einen Ort aka das Internet zu gelangen..wird aber nachgeholt!


[Gesehen]

[Gelesen]

[Gehört]

[Getan]

[Gegessen]

[Getrunken]

[Gedacht]

[Gefreut]

[Geärgert]

[Gewünscht]

[Gekauft]

[Lesenswert] Der Spieler – Fjodor Dostojewski!

Juhu, da habe ich doch tatsächlich Der Spieler von Fjodor Dostojewski in meinem Hostel auf Tioman gefunden 🙂 Seit Ewigkeiten will ich das Buch schon lesen, Dostojekwsi ist einer meiner Lieblingsautoren, doch bisher hatte ich noch nie Glück, dieses Buch in einem öffentlichen Bücherschrank zu finden. Zwar sind Strand und Sonne nicht unbedingt die passende Kulisse für diesen kurzen Roman, aber hey, da musste ich eben durch..und mit Ice Tea geht das auch!

Worum geht’s Der Titel verrät es schon, die Hauptfigur unseres Romans ist dem Glücksspiel verfallen, genauer gesagt dem Roulette. Als angestellter Hauslehrer eines verschuldeten Generals kommt der Russe Alexsej Iwanowitsch in den Kurort Roulettenburg (Deutschland), wo er sich nicht nur unglücklich verliebt, sondern durch das Spielen am Roulette-Tisch immer wieder hoch verschuldet.

Wie ist’s Persönlich lese ich Dostojewski nicht der Geschichte, sondern der Atmosphäre und den einzelnen Charakteren wegen. Es gelingt ihm einfach, jede noch so für mich uninteressant klingende Story mit Worten zu malen, die einen fesseln. Spannend an der Geschichte des Spielers ist, dass Dostojewski hier definitiv autobiographisch schreibt, da er selbst sein Leben lang mit dem Glückspiel bzw der Sucht zu kämpfen hatte. Die unglückliche Liebe hat er ebenfalls erlebt und hier verarbeitet. Das Werk ist leicht zu lesen, man taucht schnell in die menschlichen Abgründe ein, welche von Geld, Macht und Liebe dominiert werden und beginnt, sich selbst ein wenig in diesen Gedanken zu verlieren.

Dostojewski kann einem sehr gut vermitteln, wie Spielsüchtige denken, wieso sie immer wieder in das Casino zurückkehren, um noch mehr Geld zu verlieren. Nicht nur der Hauslehrer, auch eine alte Tante ruinieren sich vor Ort, was klarmachen soll, dass es jeden „treffen“ kann. Der Roman zeigt, wie ein Mensch schließlich komplett von der Spielsucht besessen sein kann, sodass ihm alles andere egal zu sein scheint. Keine Urlaubslektüre (ich habe es am Strand liegend versucht), da man hier nicht unbedingt gute Laune bekommt, aber definitiv ein Klassiker, den man einmal in ein paar ruhigen, verregneten Stunden gelesen haben sollte! Achja, Dostojewski soll diesen Roman seiner Frau übrigens in nur 26 Tagen diktiert haben, da er die Rechte an ihm schon verpfändet hatte, bevor er geschrieben war.

Welches ist euer Lieblingswerk von Dostojewski? So langsam sollte ich alle durch haben, aber das Gute daran ist, dass man sie auch immer wieder lesen kann, da einen die Atmosphäre einfach umhaut. Den Spieler habe ich aber zurück ins öffentliche Bücherregal gestellt, so kann sich jemand neues daran erfreuen!

[Beauty] Neue 3 Aqua Super Konzentrate von BIOTHERM!

Ich hatte die letzten Wochen die Möglichkeit, die neuen drei Aqua Super Konzentrate von BIOTHERM auszuprobieren und will euch Bounce, Glow und Pure heute etwas näher vorstellen. Ihr wisst, ich teste immer gerne neue Gesichtspflege, besonders was Seren und Konzentrate angeht, da gibt es einfach so viele spannende Produkte auf dem Markt!

Die drei Superkonzentrate sind für alle (Aqua Bounce) sowie für normale bis Mischhaut (Glow & Pur) geeignet, meine akneanfällige Mischhaut hat bei ihrer Anwendung fast keine Zicken gemacht, somit ist sie auch für sensiblere Haut eine Möglichkeit. BIOTHERM will mit dieser neuen Reihe auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, die unsere Haut hat, eingehen und sie glätter, strahlender oder mattierter machen, je nachdem, was wir wollen. Preislich liegen die Konzentrate bei ca. 29€ für 50ml.

Ich habe die Konzentrate je eine Woche lang morgens und abends nach der Reinigung und vor meiner Tages- bzw. Nacht- und Augenpflege aufgetragen. Man benötigt keine erbsengroße Portion für das gesamte Gesicht, hat also ziemlich lange vom Produkt! Nach einer Woche war ich dann gespannt, ob sich etwas getan hatte, wenn ich nicht schon ein sichtbares Sofort-Ergebnis hatte. Beginnen wir nun mit meinem Liebling und arbeiten uns nach unten vor:

Überraschenderweise wurde es das Aqua Bounce Super Concentrate, welches mit lebendem Plankton, Glycerin und Hyaluronsäure die Hautschutzbarriere stärken und zu glatter Haut führen soll. Eigentlich kaufe ich keine Produkte, die gezielt meine Haut glätten, aber ich mochte das Serum in der Anwendung (zog sofort ein, fühlte sich super an) einfach am liebsten. Davon abgesehen sah meine Haut ernsthaft direkt nach dem Auftragen besser aus und das fand ich besonders morgens super. Aber auch über die Woche hinweg sah ich fitter, strahlender und einfach gesünder aus, also meine Haut und ich hatte Glow, obwohl er für dieses Konzentrat gar nicht vorgesehen wurde 😉

Das Aqua Glow Super Concentrate mit lebendem Plankton, Glycerin und Vitaminkomplex folgt an zweiter Stelle. Es hat mir ebenfalls einen Sofort-Strahle-Effekt gegeben und meine Haut über die nächsten Tage definitiv gesünder wirken lassen. Sie hat sich streichelzart angefühlt und war rosig. Aber ich mochte die Textur des Konzentrates nicht, sie war irgendwie dicker und zog nicht so gut in meine Haut ein; ich fühlte ständig diese imaginäre „hilfe meine Poren verstopfen“-Schicht, was ich als unangenehm empfand. Mehr wie ein Primer, welchen ich aber über Nacht drauf lassen muss. Somit war das Konzentrat zwar von seiner Wirkung (oh, es gab viel Glow!) sehr gut, aufgrund des Tragegefühl würde ich es aber nicht unbedingt noch einmal kaufen – oder vielleicht noch einmal im Winter ausprobieren, wo meine Haut alles aufsaugt, was sie nur kriegen kann.

Hätte ich vor Testbeginn wählen müssen, das Aqua Pure Superkonzentrat hätte bei mir einziehen dürfen, da es mich mit seinem mattierenden Effekt am meisten anspricht. Somit war ich umso überraschter, dass meine Haut es nicht zu mögen scheint. Drinnen ist erneut der lebendige Plankton, Glycerin und Salicylsäure, um Hautunreinheiten zu bekämpfen, die Poren sichtbar zu verkleinern und die Hautstruktur insgesamt zu verfeinern. Genau, was ich eigentlich will und Salicylsäure funktionierte in der Vergangenheit immer super. Hier wollte das Konzentrat der Talgproduktion aber nicht regulierend entgegentreten und mir reinere und mattierte Haut bescheren, sondern hat mir leider Hautunreinheiten verursacht. Erneut fühlte es sich an, als ob meine Haut von einer Schicht nicht einziehender Pflege belagert wird, aber ohne mir noch einen positiven, sichtbaren Soforteffekt zu bescheren. Hach, schade, ich wollte diese Sorte so gerne mögen, aber nein, meine Haut hat aktuell keine Lust!

Ich finde bei solchen Tests immer wieder spannend, wie unterschiedlich die eigene Haut bei den drei Produkten reagiert und wie die Erfahrungen anderer Personen sind. Was immer wieder zeigt, wie individuell Hautbedürfnisse und passende Pflege sind und nur weil etwas bei Person A hervorragend funktioniert, muss das bei Person B absolut nicht der Fall sein. Manchmal überrascht einen die eigene Haut aber auch, bisher liebte meine Salicylsäure und wurde dadurch immer besser; nun bekomme ich plötzlich Hautunreinheiten, verstehe das, wer will.

Habt ihr eines der Konzentrate von Biotherm schon ausprobiert? Wenn ja, welches und wie hat es euch gefallen? Irgendwie kommt die Marke nur seeeehr selten zu mir, wobei ich ihr gegenüber nicht negativ eingestellt bin. Aber anscheinend spricht mich das Packaging im Regal nicht genug an, das jeweilige Produkt genauer anzusehen oder ich finde die Größen und Preise too much, um blind einen Kauf zu tätigen. Somit super, dass ich hier einmal testen konnte und nun weiß, dass nicht Pure, sondern Bounce und Glow meine beiden passenden Kandidaten wären! Wobei ich auch noch anmerken will, dass sie mich nicht so umhauen, wie meine Gesichtsöle, die ich sonst verwende, besonders mein Rosenöl in Kombination mit Rosenwasser, was günstiger und natürlicher ist 🙂

[Fashion] Außergewöhnliche Ohrringe von Ania Haie!

Über das britische Label Ania Haie stolperte ich ganz zufällig, als ich mich online nach Ohrringen umsah. Ich wollte schlichte, elegante, aber gleichzeitig nicht allzu seriöse Ohrringe haben, die man besonders gut im Sommer zu gebräunter Haut und messy beach hair tragen kann. Einen Hingucker, der nicht angestrengt wirkt, aber jedes Outfit gleich etwas aufwertet. Das war zumindest mein Hintergedanke und als ich diese wunderschönen silbernen Ohrringe mit Türkis (65€) sah, war es um mich geschehen!

Die Ohrringe, welche es auch noch in gold gibt, stammen aus der Mineral Glow Kollektion von Ania Haie. Eine passende Halskette sowie ein Armband gibt es auch noch, sollte euch das Design so gut gefallen, dass ihr das kombinieren wollt. Sie sind aus poliertem 925er Sterling Silber, rhodiniert und haben eine Gesamtlänge von 4,8cm. Sie sind wunderbar filigran aber trotzdem gut verarbeitet, sodass ich mir hier keine Gedanken mache, dass sie mir schnell kaputtgehen werden, indem z.b. der Türkis aus der Fassung fällt.

Der Türkis ist natürlich mein Highlight, ich liebe diese Steine einfach! Sie machen mir sofort gute Laune, bringen etwas Farbe in mein Outfit und wusstet ihr, dass er als Schutzstein das Selbstbewusstsein und die Kommunikationsfähigkeit fördern soll. Ohne jetzt zu sehr abzuschweifen, aber ich muss noch anbringen, dass er besonders bei Reisen getragen werden soll und wenn ihr eines über mich wisst, dann, dass ich ständig am Reisen bin. Also genau mein Stein und genau meine Ohrringe! Nur ein Tragebild bin ich euch noch schuldig, aber ich habe sie im Selfiemodus einfach nicht scharf bekommen *g*

Ich habe das Gefühl, dass dies nicht das letzte Schmuckstück ist, was von Ania Haie bei mir eingezogen ist, denn sie haben so viele filigrane, genau meinem Geschmack entsprechende Kreationen! Kennt ihr die Marke zufällig oder habt schon etwas von ihr zuhause? Wie gefallen euch meine neuen Ohrringe? 🙂

Sunday again.


[Gesehen] Good Trouble; Happy

[Gelesen] Unlearn – Humble the Poet

[Gehört] The Moth Podcast (LIEBE!)

[Getan] nach Portland geflogen; mit dem Bus gen Kanada gefahren; zu Hart’s Pass getrampt und dann endlich wieder den Pacific Crest Trail unter den Füßen gehabt!

[Gegessen] Bananen; Tortillas mit Erdnussbutter; Snickers; Kitkat; Müsliriegel mit Kokos & Mango; Walnüsse

[Getrunken] ein paar letzte Kaffees & dann nur noch Wasser.

[Gedacht] es ist wieder soweit!

[Gefreut] ich bin endlich wieder on trail, was hat mir der PCT gefehlt!

[Geärgert] keine Zeit zum Ärgern!

[Gewünscht] dass es nicht zu kalt sein wird & die Moskitos sich in Grenzen halten!

[Gekauft] Thai-Massage; Lebensmittel

[Lesenswert] Eleanor Oliphant is Completely Fine – Gail Honeyman

Das Buch Eleanor Oliphant is Completely Fine von Gail Honeyman fand ich im Hostel in Malacca und wurde natürlich von dem besonderen Namen der Hauptperson angesprochen. Ohne mich näher mit dem Buchrücken zu befassen, fing ich einfach mal an zu lesen und kann nun nach der Lektüre sagen, dass man kaum ein besseres Cover hätte wählen können!

Worum geht’s Eleanor ist 29, lebt in Glasgow und arbeitet seit ihrem Abschluss in der Buchhaltung einer Grafikdesignfirma. Sie ist sehr intelligent, allerdings kann sie – aufgrund ihrer Vergangenheit, welche ihr auch große Brandnarben im Gesicht beschert hat – nicht sehr gut mit ihren Mitmenschen umgehen. Viele soziale Konventionen findet sie fragwürdig, sie ist lieber offen und ehrlich. Dadurch bleibt sie in ihrem Büro allerdings ein Außenseiter und ihr Privatleben am Wochenende dreht sich meist um einen Tesco-Großeinkauf und ein paar Flaschen Wodka auf der Couch. Dies allerdings soll sich ändern, als sie zufällig den Sänger Johnnie Lomond auftreten sieht und sich in ihn verliebt.

Wie ist’s Fesselnd auf eine ganz spezielle Art, was wohl am Schreibstil liegen muss. Denn Eleanor ist dem Leser sehr lange ein Rätsel, ihre Vergangenheit entfaltet sich nach und nach, doch man fühlt trotzdem schon mit ihr mit. Obwohl sie definitiv kein „wow, ist die mir sympathisch“-Charakter ist, da sie eben ihre eigenen Verschrobenheiten hat und dadurch andere Menschen verletzt. Doch Gail Honeyman gelingt es, eine eigentlich schon oft erzählte Geschichte, so zu beschreiben, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Besonders Arbeitskollege Raymond schafft es, einen anderen Blick auf Eleanor für den Leser zu eröffnen, was die Geschichte zu einem doppelten Genuss macht!

Die immer mehr in die Öffentlichkeit kommenden Themen „Einsamkeit“ und „Isolation“ spielen eine große Rolle, ebenso die Frage, wie man Kinder, denen schlimme Dinge widerfahren kann, beim Heranwachsen unterstützen und „erfolgreich“ in die Gesellschaft integrieren kann. Hier hätte gerne noch ein wenig mehr Kritik geäußert werden dürfen, doch zeigt das Buch deutlich, dass man auch die emotionalen Bedürfnisse, das Verlangen nach Sozialkontakt, beachten muss. Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben, man schmunzelt, man hat Tränen in den Augen, hinterfragt und denkt noch einige Zeit über das Gelesene nach. Trotzdem würde ich es aber auch als Urlaubs-/Bahn etc-Lektüre empfehlen, denn nach Tiefs kommen eben auch wieder Hochs und vermiesen einem nicht die gute Laune.

Kennt ihr das Buch schon? Wie hat es euch gefallen? In den UK ist es sehr erfolgreich gewesen und Reese Witherspoon hat sogar die Filmrecht erworben und ich kann es mir sehr gut als Verfilmung vorstellen; mal sehen, ob das irgendwann realisiert wird. Bis dahin kann ich euch die Lektüre auf jeden Fall empfehlen und es ist wieder so ein Buch, was man eigentlich jedem schenken könnte 🙂