[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus den USA!

Ich würde diesen Beitrag fast eher „Kuriose Köstlichkeiten“ statt Ernährung nennen, denn wenn die USA für etwas bekannt sind, dann doch für ihre eher ungesunden Innovationen. Davon gab es bei unserem Roadtrip natürlich auch einige neue und alte Bekannte, die ich euch mal kurz zeigen will – und ja, die gab es nur fast jeden Tag 😉

Cola mit Zimt, für mich als Zimtliebhaber wäre das, besonders jetzt im Winter, bestimmt was, aber leider gibt es (noch) keine zuckerfreie Variante. Die Eismarke Baskin-Robbins ist in Deutschland nicht allzu bekannt, in den USA findet man sie an jeder Ecke und ich habe sie als Kind kennengelernt. Diese „kleine“ Portion (soll für Kinder sein) mit Kaffee und Kürbiskuchen-Eis war grandios, ich danach aber richtig, richtig satt. Sie haben unzählige Sorten und man kann vorher auch hemmungslos probieren, denn die Entscheidung fällt nicht leicht. Bei Dairy Queen muss ich ebenfalls immer einmal pro USA-Aufenthalt vorbei und mir einen neuen Blizzard gönnen; eigentlich schnödes Softeis, aber sie mixen es mit so spannenden Sachen (hier frische Waldbeeren und Käsekuchen), dass es einfach jedes Mal ein Erlebnis ist. Bevor sie es servieren, drehen sie den Becher um, damit man sehen kann, dass das Eis nicht runterfällt – hat mir beim ersten Mal einen kleinen Schock versetzt 😉 Und da wir Herbst haben, probierte ich Pumpkin Spice auch noch in Joghurt, aber bah, das war mal absolut nichts :/

Am Flughafen in Seattle habe ich dann doch noch etwas Gesundes gefunden und wow, war das gut! Die Kette hieß Green Dot und man konnte alle Sachen entweder als Salat, Wrap oder Bowl bekommen. In meiner Asian Veggie Bowl war neben Reis diverses Gemüse, Salat und so ein gutes Sesamdressing, ich war hin und weg. Würde ich sofort wieder essen. Der restliche Tag wurde dann ganz basic mit Hershey’s Gold, Twin Snakes von Haribo und einem gigantischen Pumpkin Spice Frappucchino verbracht. Ich versuche Hershey’s immer mal wieder, aber es ist nicht meine Schoki und bei Haribo finde ich immer spannend, was es im Ausland im Sortiment gibt, in Deutschland aber nicht..wobei diese Schlangen mich jetzt auch nicht umgehauen haben und wieso sind das nur 113g in der Packung? Amerikaner mögen doch eher große Größen!

In einem chinesischen Restaurant gab es diese kleine Portion Tofu mit Gemüse, welche ich dann abends gleich nochmal kalt gegessen habe, zum Glück war sie nicht nur riesig, sondern auch lecker und gut scharf! Amerikanischer kann ein Frühstück nicht sein, die (nach nichts schmeckende) Waffel mit Sirup, Lucky Charms und Orangensaft(konzentrat), nee, da lobe ich mir doch Müsli und Brot 🙂 Das Twix Dark fand ich sehr spannend vom Konzept her, hat dann aber doch recht lahm geschmeckt, da finde ich die weiße Variante viel, viel besser! Und wenn man schon in Tillamook ist, muss man natürlich auch den Joghurt mal ausprobieren; die Sorte Oregon Marionberry war sehr lecker!

Was darf bei euch bei einem USA-Aufenthalt kulinarisch auf keinen Fall fehlen? Und wer kann sich noch vorstellen, dass Cola mit Zimt gut schmeckt?

[Lesenswert] Home Fire – Kamilla Shamsie!

Als mir das Buch Home Fire (deutscher Titel: Hausbrand) von Kamilla Shamsie in die Hand gedrückt wurde, habe ich nicht gedacht, dass es für mich eines der besten Bücher, wenn nicht sogar das beste Buch, des Jahres für mich werden würde. Aber genau so war es, Kamilla Shamsie hat mich von der ersten Seite mit ihrer Schreibart in einen kleinen Lesewahn gezogen und ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen!

Worum geht’s Um Recht und Unrecht, um Moral, um die Fragen nach Identität, Familie und wie weit man gehen kann. Zunächst lernt man Isma kennen, die nach dem Tode ihrer Mutter ihre jüngeren Geschwister in London großgezogen hat und nun endlich „für sich“ leben kann. Was sie dank einer Doktorandenstelle in den USA tun kann, einem sehr fremden Land, welchem sie sich zu nähern versucht. Sie lernt Eamonn zufällig in einem Buchladen kennen, welcher sich als Sohn eines einflussreichen, muslimischen Politikers aus London entpuppt. Es beginnt eine Art Freundschaft mit unterschiedlichen Intentionen, die sich verkompliziert, als Eamonn zurück in London Ismas Schwester Aneeka kennenlernt. Im Gegensatz zu ihrer Schwester lebt sie ein weniger striktes, muslimisches Leben und bangt gleichzeitig um ihren Zwillingsbruder Parvaiz, welcher sich – dem eigenen IS-Kämpfer-Vater nacheifernd – nach Syrien aufgemacht hat, aber doch wieder zurück nach Großbritannien kommen mag.

Wie ist’s Aufgebaut wie eine griechische Tragödie (Antigone) und chronologisch aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten erzählt, ein wahnsinnig fesselnder Lesegenuss. Kamila Shamsie kann schreiben, ihr Stil hat mir enorm viel Freude bereitet, ich habe die Worte geradezu eingeatmet und wollte sie in mir behalten. Die Personen werden intensiv beschrieben, ihr Verhalten überrascht aber teilweise doch und ich wollte einerseits wissen, wie es ausgeht und andererseits hätte ich noch ein paar hundert Seiten mehr lesen können. Man will, dass es aufhört und eben doch nicht, denn dann hat man ja nichts mehr zum Lesen. Wobei hier ein sehr würdiges Ende gefunden wurde, welches mich zunächst überrumpelt hat, nach einigem Nachdenken aber wirklich perfekt zur Geschichte passt.

Das Buch ist keine leichte Lektüre, es trifft einen ins Herz und bringt einen ins Grübeln. Es hallt nach und ich will endlich mit jemandem darüber sprechen, weswegen es schon bei meiner besten Freundin liegt! Eines der wenigen Bücher der letzten Jahre, welches ich a) nicht in einen öffentlichen Bücherschrank stellen und b) bestimmt noch einmal lesen werde; ich will es einfach noch einige Zeit in meiner Reichweite haben. Shamsie hat für Home Fire einige Preise und Nominierungen erhalten und das absolut zu recht. Ein Buch, welches ich einfach jedem empfehlen würde – und mich dazu gebracht hat, mich näher mit der Autorin und ihren anderen Werken zu befassen. Denn diese Magie, die sie mit ihrem Schreibstil für mich kreiert hat, habe ich schon lange nicht mehr mit solch einer Wucht erlebt!

Wenn ihr schon auf Weihnachtsgeschenke-Suche seid oder euch ein gutes Buch für die verregneten Herbsttage gönnen wollt, das ist es! Und wenn ihr Kamila Shamsie zufällig schon kennt, welches Buch von ihr soll ich als nächstes lesen? 🙂

Sunday again.


[Gesehen] The Beautiful World of Jeffree Star (klick)

[Gelesen] Zeitmagazin, Spiegel Crime und viele, viele Buchrücken auf der Buchmesse

[Gehört] nur Radio im Auto, ich hatte keine Zeit

[Getan] mit vielen Freunden getroffen, meine Großeltern gesehen und mich um mein indisches Visum gekümmert

[Gegessen] Brot mit selbstgemachter Marmelade; Lebkuchen; Apfelstrudel mit Vanilleeis, nepalesisches Veggiethali; Franzbrötchen; Mandarinen

[Getrunken] sehr viel Kaffee gegen den Jetlag (und bisschen Wasser)

[Gedacht] Handy, nicht schon wieder!

[Gefreut] über so viele tolle Gespräche und mein Lieblingshundetier habe ich auch wieder für ein paar Tage

[Geärgert] mein knapp 3 Monate altes iPhone zickt..das darf nicht schon wieder sein

[Gewünscht] letztes soll sich bitte einfach beheben lassen

[Gekauft] Zugtickets; Indien-Visum; bisschen Essen

[Fashion] Herbstlook dank Second Life Fashion!

Wer meinen Blog schon etwas länger liest, der weiß, dass ich sehr bewusst konsumiere. Beziehungsweise nicht-konsumiere, da ich eher minimalistisch lebe und darauf achte, woher meine Produkte kommen, wie/wo und von wem sie produziert werden und welchen Impact sie auf die Umwelt und die in ihr lebenden Menschen/Produzenten haben. So sehr ich Mode auch liebe und sie als Ausdruck meiner Persönlichkeit nutze, ich habe vor Jahren aufgehört, sogenannte Fast Fashion zu kaufen, besonders wenn es um trendy Teile geht, die man nur kurzfristig tragen wird. Gibt es bei mir nicht mehr.

Alles, was ich besitze, liebe und trage ich schon seit einigen Monden und sortiere eigentlich nur aus, wenn etwas kaputtgegangen ist oder ich es einfach wirklich nicht mehr anziehen mag. Dann kommen die Sachen aber natürlich nicht in den Müll, sondern werden entweder gespendet oder weiterverkauft. Flohmarkt, online oder auch im Secondhandshop um die Ecke – da, wo ich meine, meist gebrauchten, Klamotten verkaufe, kaufe ich natürlich auch selbst ein.

So kam auch dieser wunderschöne neue Herbstlook zustande, welchen ich mir in Kooperation mit Second Life Fashion zusammenstellen durfte! Ihr Slogan „Kleiderschnäppchen für mich“ trifft definitiv zu, da sie gebrauchte Kleidung von vielen Marken in grandiosem Zustand von euch ankaufen und dann wiederum günstig an euch weiterverkaufen. Mein kompletter Look aus Wollkleid, Schuhen und Tasche hat nur 77€ gekostet!

Beginnen wir mit dem Wollkleid von Marc O’Polo (35€ statt ehemals 120€), in welches ich einfach nur verliebt bin. Ich weiß, in was man mich die nächsten Wochen herumlaufen sehen wird! Es sieht aus wie neu, hat keinerlei Schäden und ach, fühlt sich wahnsinnig gut auf der Haut an. So bequem, aber gleichzeitig sehe ich aus, als hätte ich mein Leben im Griff 😉 Der große Rollkragen ist ein spannender Hingucker und das Kleid ist einfach nur unaufgeregt-elegant. Mit einem Gürtel oder einer Statement-Kette kann ich es auch schnell umstylen, sollte mir die schlichte Eleganz einmal langweilig werden. Es ist übrigens auch eines meiner wenigen, richtigen dickeren Kleider – meist trage ich meine Sommerkleider im Herbst/Winter und mache sie mit diversen Lagen aus (Woll-)Cardigan, Grobstrickpulli und Schal wintertauglich. Hier ist es noch einfacher, da das Kleid an sich schon warm genug hält, super!

Dazu passend habe ich mir diese schwarzen Stiefel von Tamaris (noch 24€) ausgesucht und auch diese sind wie neu. Keinerlei äußerliche Schäden und von innen sehen sie noch komplett ungetragen aus. Viele Menschen finden es ja etwas fraglich, gebrauchte Schuhe zu kaufen, mir macht das gar nichts aus, besonders, wenn sie in solch einem perfekten Zustand kommen. Die Stiefel sind in einer etwas groberen Bikeroptik mit silbernen Schnallen, was ich als einen tollen Stilbruch empfinde und sie passen mir in Größe 41 verblüffend gut. Ich hatte ja Angst, dass meine Füße nicht hineinpassen werde, aber mittlerweile sind wir schon einige Meter miteinander gelaufen und ich finde sie sehr bequem! Vielleicht dürfen sie demnächst sogar mit mir tanzen gehen!

Um das Outfit zu vervollständigen und noch etwas Farbe in den grau-schwarzen Look (das bin einfach ich) hineinzubringen, habe ich noch etwas bei den Accessoires gestöbert und mir diese wunderschöne rote Tasche von Esprit (18€) gegönnt. Ich trage meine Taschen am liebsten cross-body, wobei man sie auch nur über eine Schulter tragen kann. Die Farbe ist sehr ausgefallen, ich bin erneut ein wenig schockverliebt und werde sehr lange Zeit Freude mit ihr haben. Ebenfalls wieder in einem 1A-Zustand und wüsste ich nicht, dass alle Sachen Second Hand sind, man hätte sie mir auch für neu verkaufen können, ich wäre nur beim Preis etwas irritiert gewesen 😉

Mir gefällt mein neues Outfit sehr gut und ich weiß jetzt schon, dass ich die Sachen sehr häufig tragen werde. Was super ist, denn ich fühle mich gut, dass ich ihnen ein neues Zuhause gebe, mich an ihnen erfreue und gleichzeitig nicht die Umwelt belastet habe (bis auf den Paketversand natürlich). Gutes Gewissen und trotzdem günstig eingekauft, besser geht es ja nicht!

Solltet ihr neugierig geworden sein, Second Life Fashion hat eine riesige Auswahl an gebrauchter Damenbekleidung, Schuhen und Accessoires sowie eine Premium-Kategorie, wo es noch nie getragene, mit Etikett versehene, Klamotten gibt. Der Bestellprozess ist spielend leicht, es gibt zig Bezahloptionen, der plastikfreie Versand ist ab 30€ kostenlos und sollte doch etwas nicht gefallen/passen, ist die Retoure natürlich auch umsonst. Wenn ihr zu viel Kleidung habt, schaut doch einmal, ob sie eure Sachen nicht ankaufen wollen, diese Option gibt es nämlich auch noch!

Gefällt euch mein Herbstlook? Wo (ver-)kauft ihr online gerne secondhand ein? 🙂

[Technik] Neue Marmorhüllen für mein iPhone & Macbook!

Nachdem ich meine elektronischen Alltagsbegleiter (in meinem Fall Apple MacBook und iPhone) die letzten Jahre meist rein funktionell mit eher hässlichen, aber praktischen Schutzhüllen eingekleidet habe, hatte ich Lust, mir einmal etwas ästhetisch Ansprechenderes zu besorgen. Denn mittlerweile muss es ja nicht einfach nur die klobige, wasserabweisende Schutzhülle sein, sondern es kann Schutz für das Gerät und Design für mein Auge gleichzeitig sein! Heute möchte ich euch nun meine neue Handyhülle sowie die Laptophülle, die ich mir ausgesucht habe, genauer vorstellen. Kleiner Disclaimer vorneweg, ich kann mich gar nicht an ihnen sattsehen!

Bei Handyhüllen ist die Auswahl mittlerweile geradezu erschlagend und ich konnte mich auch eine gefühlte kleine Ewigkeit nicht entscheiden, was es jetzt für mich sein darf. Am Ende wurde es dann eine iPhone 7 Hülle von iDeal of Sweden in dem Design Sparkle Greige Marble Fashion. An Marmoroptik habe ich mich bislang noch nicht satt gesehen und diese Farbkombination ist einerseits schlicht genug für den Alltag, andererseits aber eben doch besonders und ein kleiner Hingucker durch die goldenen Details.

Die Hülle kostet 30€, was ein fairer Preis in meinen Augen scheint, da sie von guter Qualität und hochwertig verarbeitet ist und mein iPhone perfekt umschließt. Da ich ein kleiner Tollpatsch bin und mir mein Handy eigentlich einmal am Tag herunterfällt, ist es mir wichtig, dass es eben doch gut geschützt ist. Wenn das dann noch mit sandfarbenen Nuancen und metallischen Highlights geschehen kann, umso besser!

Mein Laptop hat die letzten Jahre in einer Neoprenhülle gelebt, welche mittlerweile nicht nur ein Loch, sondern auch einen nicht mehr funktionierenden Reißverschluss hat. Es wurde also dringend Zeit, mir eine neue MacBook Air 13 Zoll Hülle zuzulegen. Da ich ständig unterwegs bin und mein MacBook immer dabei habe, sind mir zwei Dinge wichtig: einmal, dass es gut geschützt ist und dann, dass die Hülle einfach zu entfernen ist (da man das beim Security Check am Flughafen braucht). Natürlich soll sie nicht allzu viel zusätzliches Gewicht haben und so wurde es am Ende dann dieses Hardcover in ebenfalls Marmoroptik (erkennt man meine Ästhetik?) für nur 20€. Es lässt sich sehr leicht anbringen, da es zweigeteilt ist und besonders gut gefallen mir im Moment die Gummifüßchen am Boden, da mir das Notebook so nicht wegrutscht. Passiert im ICE nämlich irgendwie ganz schön oft. Ebenfalls praktisch sind die Lüftungsschlitze, so wird der Laptop nicht unnötig heiß.

Viel Auswahl und am Ende wurde es dann doch Marmor für mein Handy und meinen Laptop. Finde ich aber gut, denn auch wenn sie farblich nicht uuuuunsagbar gut passen, harmonieren sie doch irgendwie. Und ihr Anblick macht mich glücklich, was doch die Hauptsache ist, wenn man seine Gebrauchsgegenstände sowieso ständig mit sich herumschleppen muss. Ich bin ja gespannt, ob ich mich an ihnen zuerst sattsehen werde oder mir zuerst etwas kaputtgehen wird 😉

In was habt ihr euren Laptop/euer Handy aktuell angekleidet? Eher funktional und/oder glücklich machend? Wechselt ihr eure Hüllen oft? Ich bin da irgendwie eher faul und wenn ich mich dann einmal für eine Hülle entschieden habe, ist die eigentlich an meinem Handy, bis sie entweder kaputtgeht oder ich mir ein neues Modell kaufe!

[Beauty] Watermelon Hydrating Glow Tuchmaske von Yesul!

Mittlerweile habe ich – wann immer ich für mehr als vier Stunden fliege – eine feuchtigkeitsspendende Tuchmaske im Handgepäck und ganz ehrlich, das rettet meine Haut! Zwar kriege ich trotzdem noch ein paar Hautunreinheiten nach der Ankunft (meine Haut bleibt zickig), aber immerhin sehe ich nicht mehr aus, als hätte ich seit drei Tagen keinen Tropfen mehr getrunken. Bei meinem letzten Besuch bei der amerikanischen Kette Ross Dress for Less (wie unser TK Maxx) habe ich mich gleich mit einer 5er Packung Watermelong Hydrating Glow Tuchmasken von Yesul eingedeckt. Ich kannte die Marke vorher nicht, aber ich liebe koreanische Gesichtspflege und somit war ich neugierig!

Die für alle Hauttypen geeignete Maske soll der Gesichtshaut Feuchtigkeit spenden und sie zum Strahlen bringen, also genau, was ich will. Drinnen ist Wassermelone, Natrium und Hyaluron (jupps, wir mögen uns weiterhin sehr), welche der Haut effektiv Nährstoffe und Antioxidantien liefert – letztere helfen gleich noch mit, freie Radikale zu bekämpfen, welche wiederum Pickel produzieren. Die Haut soll ebenfalls beruhigt und rote Stellen (oder z.b. Sonnenbrand) gemildert werden sowie ein ebenmässiger, strahlender Teint durch die Anwendung erzielt werden. Trockene Haut soll durch die Wassermelone und ihre Vitamine (A, C, B6 etc.) besonders gut gepflegt werden.

Die Tuchmaske ist ebenfalls wassermelonen-farben, etwas „zu klein“ für mein Gesicht (bei Augen/Nase/Mundöffnung habe ich zwischen Maske und meinen körpereigenen Öffnungen so zwei Zentimeter unbedeckte Haut) und enorm mit Flüssigkeit getränkt. Bevor ich das Sachet öffne, schüttele ich immer und versuche, die sich unten angesammelte Flüssigkeit noch mit in die Maske zu kriegen, aber es ist einfach zu viel Produkt drinnen! Somit drücke ich mir erst die Tuchmaske auf die Haut (hält super!), danach schütte ich mir den Rest in die Hände und verteile die Flüssigkeit auf Hals, Gesicht und in diesem Fall Ellenbogen, die können auch Pflege gebrauchen 😉

Man soll sie bis zu 20 Minuten auf der Haut lassen, ich hatte sie im Dunklen der Flugzeugkabine definitiv länger drauf – irgendwann wird sie trocken, dann darf sie bei mir ab! Sie soll nach Wassermelone riechen, das kann ich jetzt nicht unbedingt abnicken, sie roch aber definitiv sehr fruchtig (chemisch, hätte man gerne weglassen dürfen). Meine Haut hat sich danach enorm gepflegt und weich angefühlt, die Maske bzw ihre Flüssigkeit wurde komplett aufgesogen und alles war prall und ja, auch strahlend! So erholt und un-zerknittert sah ich selten nach fast 12 Stunden Flug aus! Meine weitere Pflege wurde anschließend ebenfalls gut von der Haut aufgenommen und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert!

Die restlichen Masken dürfen alle mit mir nach Indien, wo meine Haut auf dem Flugweg ebenfalls wieder nach Feuchtigkeit schreien wird und meist – dank dem etwas weniger sauberen Leitungswasser – sehr am Meckern ist und mir zig Unreinheiten beschert. Ich bin gespannt, ob die Maske hierbei einen Unterschied machen wird!

Bezahlt habe ich für fünf Masken noch $4 statt $10, was ein sehr netter Preis ist. Leider finde ich sie nicht online zum Bestellen nach Deutschland, aber – wenn man nicht unterwegs ist – kann man sich Gesichtsmasken mit Wassermelone auch gut zuhause selbst machen (und den Rest der enorm leckeren Frucht einfach selbst essen): matscht ein wenige Wassermelone (oder produziert Saft) und mischt dies mit 1-2 Esslöffel Joghurt, bis ihr eine gute Konsistenz zum Auftragen bekommt, fertig!

Die Marke Yesul werde ich mir auf jeden Fall merken, davon würde ich in Zukunft gerne noch weitere Produkte ausprobieren und solltet ihr doch einmal über diese Wassermelonen-Masken stolpern, ich würde sie an eurer Stelle mitnehmen. Mein einziger Meckerpunkt ist, dass ihr ein (unnötiger) Duft zugefügt wurde, aber da ich nicht negativ darauf reagiere, sondern meine Haut strahlt und wunderbar prall aussieht, kann ich das verschmerzen! 🙂

[Lesenswert] Piranha to Scurfy and other stories – Ruth Rendell

Bevor ich Piranha to Scurfy and other stories von Ruth Rendell in einem öffentlichen Bücherschrank fand, hatte ich noch nie von der Autorin gehört. Aber da ich Kurzgeschichten liebe, musste ich es natürlich mitnehmen und hatte somit auch keinerlei Vorstellung davon, was mich erwartet – der Buchrücken half nämlich überhaupt nicht weiter. Mit großem Vertrauen habe ich es dann ins Handgepäck gesteckt und gehofft, dass es mich nicht komplett auf dem Weg in die USA langweilen würde.

Worum geht’s Ich will nicht zu viel verraten, was bei einigen Kurzgeschichten definitiv schnell getan wäre. Denn nicht immer passiert unsagbar viel in ihnen, es geht mehr um die Charaktere, ihr Denken, Fühlen und Leben. Aber in der ersten Novelle haben wir z.b. Ambrose, welcher es sich (erst mit, später dann ohne seine verstorbene) zur Aufgabe gemacht hat, Fehler in Büchern zu finden und diese den Autoren und Verlegern in nicht unbedingt sehr netter Wortwahl postalisch mitzuteilen. Besonders angetan hat es ihm hierbei die Encyclopaedia Britannica in der Ausgabe von Piranha bis Scurfy, was Ruth Rendell als Anlass für den Buchtitel genommen hat. Ein sehr spannender Charakter, welcher mit dem Leben hadert und den Leser auf seiner Reise mitnimmt.

Wie ist’s Insgesamt beinhaltet das Buch zwei Novellen und neun Kurzgeschichten, welche unterschiedlicher kaum sein könnten. Immer stehen etwas verquere Persönlichkeiten im Vordergrund, deren Handeln man meist nicht vorhersehen kann und es somit spannend bleibt. Die Themen sind dabei sehr vielfältig, ich wurde gut unterhalten, habe mich nicht gelangweilt und wurde definitiv ein paar Mal überrascht. Die Geschichten sind wirklich kurz, man kann sie als Denkanregung zwischendurch lesen, wirklich lange nachgehallt haben sie dann aber doch nicht.

Mir gefiel der Schreibstil gut, ich wurde (auch bei den beiden Novellen, welche doch ein paar Seiten länger waren) gefesselt, hatte Spaß und würde definitiv mehr von der Autorin lesen. Wobei sie wohl primär Krimis schreibt, was nicht wirklich mein Genre ist. Aber sollte ich ein weiteres Buch von ihr finden, würde ich ihm trotzdem eine Chance geben!

Also wenn ihr ebenfalls gerne Kurzgeschichten lest, wäre das vielleicht was für euch! Ich freue mich schon sehr darauf, einige neue Autoren auf der Buchmesse in Frankfurt zu entdecken. Geht wer von euch dieses Jahr hin?

[Fashion] Urlaubs-Schuhe aka „Tropic Havana“ Vans!

Nachdem ich für über acht Wochen entweder meine Trailrunners (von Hoka One One) oder meine Trekking-Sandalen an lauffreien Tagen getragen habe, freute ich mich doch sehr, als meine Mama mir ein paar Schuhe aus Deutschland mitgebracht hat. Lustigerweise habe ich mir früher immer Vans hier in den USA günstig im Outlet gekauft, diese hier hatte nun meine Patin, welche mittlerweile so gut wie nur noch Zehenschuhe trägt, noch im Schrank. Sie sind mir etwas zu gross und zu breit, aber mit noch einer Einlegesohle und dickeren, kurzen Sneakersocken hat es dann doch gepasst. Und wenn ein paar Schuhe an die Küste Oregons passt, dann doch dieses Modell von Vans in Tropic Havana!

Meist trage ich Slip-ons von Vans, aber ich muss sagen, mir gefällt der Schnür-Look bei diesem Modell doch sehr! Denn die Schnürsenkel sind aus einem etwas dickeren Material, welches an Seile auf Booten erinnert (zumindest mich *g*) und es mir damit gelingt, etwas mehr Halt zu bekommen. Das Muster schreit für mich nach Urlaub und entspannten Tagen mit den blauen Palmwedeln und den roten Blumen.

Der Schuh ist definitiv ein Klassiker, mit dem man nichts falsch machen kann, bequem und lässig. Das Muster gibt einem schlichten Jeans & weißes Tshirt-Look gleich etwas spezielleres, einen kleinen Hingucker, aber drängt sich einem auch nicht auf. Die weiße Sohle macht mir – wie immer – bisschen Angst, aber ich finde gut, dass der Schuh an sich oben etwas eierschalenfarbener ist. Da sieht man dann nicht sofort jeden Schlammfleck dran (fragt nicht, ich bin und bleibe tollpatschig).

Noch besser ist es natürlich, wenn man barfuss am Meer entlang spazieren kann, gar keine Frage! Habe ich selbstverständlich trotz fies kaltem Wasser auch getan, mit den Schuhen rette ich mir diese Erinnerungen jetzt aber noch in den Alltag hinüber! Gekauft hatte meine Patin die Schuhe übrigens für nur 40€ bei dem Saks Off Fifth Avenue Outlet in Frankfurt (welches wohl mittlerweile geschlossen ist, ich habe es nie hingeschafft), es gibt das Modell aber ebenfalls bei Amazon – dort allerdings für nicht gerade günstige 65€. Da es schon aus der 2017/18 Saison ist, schaut vielleicht doch mal in dem ein oder anderen Outlet vorbei..ich laufe jetzt noch ein wenig durch den Herbstwald damit, bevor es zu kalt wird und ich die Winterstiefel auspacken muss!

Mögt ihr Vans? Welches Modell tragt ihr besonders gerne? Ich bleibe Slip-on-Vertreter, bequemer geht es einfach nicht! Und ja, ich vermisse meine Fliegenden-Schweine-Schuhe, welche ich jahrelang trug, sehr :/

Sunday again.


[Gesehen] bisschen die neue Shane Dawson Serie

[Gelesen] The White Woman on the Green Bicycle – Monique Roffey

[Gehört] Podcasts (My dad wrote a porno; Zeit Verbrechen)

[Getan] die Küste Oregons entdeckt; Grauwale vom Boot aus gesehen; Leuchttürme gefunden; Robben beim Frühstücken beobachtet und die Füße im Sand gehabt

[Gegessen] Mandel-Mohn-Muffins; Veggie Burrito; Tofu mit Gemüse; Bagel mit Frischkäse; Twix mit dunkler Schokolade; Spanischen Reis

[Getrunken] Waaaasser und Unmengen an Kaffee

[Gedacht] in diesem $1 Laden kostet wirklich alles einen Dollar..und ich wusste nicht, dass man 32 Schlaftabletten für diesen Preis kaufen kann

[Gefreut] Ich habe das erste Mal in meinem Leben Grauwale gesehen, absolut grandios!

[Geärgert] wenn man ein Hotel bucht und es abgerissen wird, wenn man ankommt. Natürlich alles im strömenden Regen 😉

[Gewünscht] einmal erholsam aufwachen, bitte

[Gekauft] Lebensmittel; Mitbringsel; tolle Ringe

[Fashion] Mein neuer Achat-Ring als Urlaubserinnerung!

Die letzten drei Wochen war ich mit Mama in den USA unterwegs und es ging quer durch Washington, Idaho, Wyoming, Montana und Oregon. Immer dabei war auch Achat, da man dieses Quarz-Variante hier überall finden kann. Nicht, dass wir das in der Natur getan haben, aber dafür haben wir es zuerst in diversen Museen bewundert und dann auch in Geschäften, wo man wunderschönen Schmuck daraus kaufen konnte. Da ich Steine liebe, war es somit absolut kein Nachdenken, als meine Mama einen Ring als Urlaubserinnerung wollte – da musste ich mir doch auch gleich noch einen kaufen 😉 Übrigens genau an dem Ort, wo ich meinen allerersten Grauwal gesehen habe, besser geht es doch nicht!

Das Besondere am Achat ist, dass er solch spannende, unterschiedlich bunte Streifenmuster bietet und ich mag die Kombination mit Türkis, welches mich an das Meer erinnert, sehr gerne! Bisschen bunter wie mein üblicher, sehr reduzierter Silberschmuck, aber er macht gute Laune und ist eben ein Souvenir und kein täglich zu tragender Ring.

Laut Hildegard von Bingen soll der Stein übrigens auch bei giftigen Schlangen- und Spinnenbissen helfen und sogar bei Schlaflosigkeit, somit war das vielleicht gar nicht die verkehrteste Wahl bei meinem Lebenswandel 😉 Ich erfreue mich gerade auf jeden Fall sehr an ihm, habe ich doch beim Wandern auf dem PCT überhaupt keinen Schmuck getragen und denke, dass er auch mit mir nach Indien fliegen darf Ende des Monats. Dort kann es dann ja gar nicht genug Farbe sein!

Ringe aus natürlichem Edelstein sind erstaunlicherweise sehr günstig, wir haben für unsere Ringe je 2,50€ gezahlt, bei Amazon bekommt ihr sie paketeweise (z.b. 10 Stück für 7,50€). Da ich etwas Bedenken habe, dass er mir irgendwann „brechen wird“, kann man das notfalls auch verschmerzen, aber jetzt wird er erst einmal mit einem dicken Grinsen angestarrt und an den letzten Tagen in Oregon noch ausgeführt!

Bringt ihr euch auch gerne Schmuck als Urlaubserinnerung mit (ist so klein und leicht, passt immer noch irgendwie in den Koffer)? Trägt noch wer gerne Ringe aus natürlichem Edelstein, vielleicht ja sogar aus Achat? 🙂