[Beauty] Cicaplast Baum B5 Balm von La Roche-Posay – nicht mein Freund!

Selten finden sich auf meinem Blog schlechte Reviews von Produkten, da ich weder meine noch eure Zeit mit negativen Gedanken füllen mag. Da ich zu diesem Produkt aber sogar in der Apotheke beraten wurde und es doch so gar nicht bei meiner Haut (erwachsene, akneanfällige Haut mit ein paar aktuellen Entzündungen) funktionierte, will ich das heute mit euch teilen. Es handelt sich hierbei um den Cicaplast Baum B5 Balm von La Roche-Posay (15ml für ca 9€), welcher zur Wundheilung speziell im Gesicht konzipiert wurde.

Der antibakteriell wirkende Balsam kommt in einer praktischen Dosiertube daher und soll hautberuhigend sein, wobei sie 5% Panthenol enthält. Benutzt werden kann er sowohl von Kindern und Säuglingen sowie Erwachsenen. Es sind weder Parabene noch Duftstoffe enthalten, um die Haut möglichst wenig zu reizen. Denn das ist das Letzte, was man bei eh schon entzündeter Haut tun will. Bei mir ging es konkret um gerötete/gereizte Haut um die Nase herum sowie in der Labialfalte, welche ich mit normalen Wundcremes nicht in den Griff bekam und somit etwas anderes ausprobieren wollte.

Der weiße Balsam hat eine normal-dicke Konsistenz, welche schnell in die Haut einzieht, jedoch ein Glänzen hinterlässt. Nach einiger Zeit kann man aber problemlos Makeup darüber auftragen, ohne dass sich dieses verabschiedet. Ich habe ihn meist morgens und abends nach der Reinigung meines Gesichts aufgetragen, da ich die Haut auch nicht überpflegen wollte. Aber ich muss sagen, dass dieser Balsam leider überhaupt keine Wirkung bei mir hatte. Meine Haut heilte nicht ab, die Entzündungen besserten sich nicht und ich habe einfach keinen Unterschied bemerkte, ob ich das Produkt benutzt habe oder nicht. Ich habe es über eine Woche damit probiert, dann aber erst einmal aufgegeben und mit der guten, alten Bepanthen gecremt. Welche im Endeffekt zwar geglänzt hat, aber immerhin funktionierte und mir nach wenigen Tagen Besserung bescherte.

Da ich das Produkt aber nicht einfach wegweisen wollte, habe ich ihn dann eben als Lippenpflege umfunktioniert, wo er einen ganz ordentlichen Job erledigt. Nicht, dass ich ihn mir dafür erneut kaufen würde, dazu finde ich ihn für unterwegs zu unpraktisch (ich tatsche nicht gerne mit meinen Händen auf meinen Lippen herum), aber ich bin froh, dass ich ihn dafür benutzen kann. Fazit of the day: Bepanthen kommt immer wieder zur Rettung!

Kurz und knapp, das reicht aber auch für einen Flop, den ich unter „da wollte mir die Apothekerin mal was anderes aufquatschen“ verbuche und in Zukunft mit meiner zickigen Haut in der Allergiezeit gleich wieder zur Bepanthen greife. Was war so euer letzter Flop? 

[Beauty] Grüntee Gesichtswasser von Bio Vegane Skinfood

Die Marke Bio Vegane Skinfood, welche es u. a. bei DM zu kaufen gibt, hatte ich schon länger auf meinem Radar, aber irgendwie konnte ich keinen Kauf rechtfertigen. Denn wir wissen, ich habe noch immer mehr als genug Kram. Seit kurzem bin ich jetzt aber wieder auf dem Gesichtswasser-Trip und da ich meine 500ml Glasflasche recht unpraktisch zu transportieren finde, schnappte ich mir doch einmal das Grüntee Gesichtswasser (200ml für 9,95€) und kann euch jetzt noch meinen ersten Eindruck mitteilen.

Konzipiert ist das Naturkosmetik Gesichtswasser für empfindliche und sensible Haut und soll die Poren leicht verfeinern. Der Grüntee spielt hierbei die Rolle des Besänftigers und Beschützers, welcher antioxodativ gegen die freien Radikalen wirkt und die Hautheilung fördert. Leichte Rötungen der Haut sollen ebenfalls besänftigt werden, Spannungsgefühle reduziert und insgesamt ein gesundes Strahlen erzeugt werden. Drinnen sind aber auch noch BIO Süßholzwurzel und Gingkoblätter. Das Gesichtswasser ist vegan, ohne Nanopartikel, Parabene, Paraffine, Aceton oder Mineralöle und wird in Deutschland produziert. Klingt in der Theorie schon einmal super!

Benutzt wird das Gesichtswasser morgens und abends nach der Reinigung, wobei ich mich auf morgens beschränkt habe. Man gibt ein wenig Produkt auf ein Wattepad (ich habe mal mehr zu waschbaren Wattepads recherchiert, um diesen Müll in Zukunft zumindest zuhause reduzieren zu können) und fährt sich damit über das Gesicht. Eine kleine Menge Produkt, welche sich gut dosieren lässt, genügt hierbei, insgesamt finde ich die 10€ für 200ml somit bezahlbar.

Meine Haut mag das Gesichtswasser sehr und ich mag den dezenten, frischen Geruch ebenfalls sehr. Meine Haut rötet sich nicht, reagiert nicht gereizt oder sonst irgendwie zickig und ich habe auch nicht dieses „es liegt auf meiner Haut, verstopft mir die Poren und will einfach nicht einziehen“-Gefühl. Sondern eher ein sehr erfrischendes, wachmachendes Gefühl, was mir sagt, dass meine Haut bereit ist, weitere Pflege nur so aufzusaugen. Rötungen werden definitiv weniger, nicht unbedingt direkt nach der Anwendung, aber im Laufe der Zeit. Auch habe ich das Gefühl, dass meine Hautunreinheiten schneller verheilen und sich auch an meinen Narben und dunklen Flecken etwas tut. Sie scheinen langsam aber sicher aufgehellt zu werden, worüber ich mich definitiv nicht bescheren will.

Mir gefällt das Gesichtswasser sehr und gerne würde ich es länger nutzen und euch eine tiefergehende Review geben. Aber da ich nun mein Leben auf einen winzigen Rucksack reduzieren muss, kann ich das Mitschleppen eines Gesichtswassers leider nicht rechtfertigen. Wenn ich aber wieder in Deutschland bin, werde ich die Flasche definitiv aufbrauchen..und auch die Tuchmasken von Bio Vegane ausprobieren, die mich so verdammt anmachen!

Habt ihr auch schon etwas von der Marke ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? Könnt ihr ein Produkt besonders empfehlen?

[Beauty] Ich fühl mich.. Limited Edition von duschdas!

Ich hatte das Glück von Rossmann die beiden neuen, exklusiven sowie limitierten duschdas Duschgele „ich fühle mich traumhaft“ und „ich fühle mich fabelhaft“ in einem tollen Paket zugeschickt zu bekommen. Ich weiß leider nicht, wie lange sie erhältlich sind, somit schlagt zu, wenn sie euch ansprechen! Beide liegen preislich bei 1,25€ für 250ml, wenn ihr sie allerdings online bei Rossmann bestellt und mindestens sechs Stück bestellt, kosten sie euch nur noch 1€ pro Flasche.

Beide Duschgele passen prima in die heisse Jahreszeit, da sie einen zarten, fruchtigen bzw fruchtig-blumigen Duft haben und auch das Design ist mal wieder sehr süß geworden. Ich bekam noch einen Schwamm dazu und wenn ihr auch extra viel Schaum unter der Dusche steht, kann ich euch solch einen nur empfehlen. Ich bin da immer mal wieder total drin, dann wieder bin ich einfach zu faul. Über das Handtuch freue ich mich aber sehr, das kann man immer gebrauchen.

Also wenn Ihr Lust auf ein neues Dufterlebnis habt, dann schnuppert doch mal dran, vielleicht ist diese limitierte Edition was für euch! Es schwitzt sich ja schöner, wenn man weiß, dass man später eine erfrischende Dusche nehmen kann, zumindest ist das bei mir so 😉

[Lesenswert] Wer die Nachtigall stört – Harper Lee

Gaaaaang gemütlich arbeite ich meine „Klassiker, die mal doch mal gelesen haben sollte“-Liste ab und da stand natürlich auch Wer die Nachtigall stört von Harper Lee drauf. Haben viele von euch bestimmt im Englischunterricht gelesen, sollten wir auch, aber irgendwas kam dann damals doch dazwischen. 1960 ist das Buch erschienen, Harper Lee hat dafür den Pulitzer-Preis gewonnen und dann einfach nie wieder ein Buch geschrieben. Kann man auch mal machen 😉

Worum geht’s Das Buch ist ein Coming of Age Roman, welcher in einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA während der Great Depression (genauer 1933-1935) spielt. Scout und ihr älterer Bruder Jem erleben Alltagsrassismus an jeder Ecke, welcher sich intensiviert, als ihr Vater in seiner Tätigkeit als Anwalt einen wegen Vergewaltigung einer weißen Frau angeklagten Afroamerikaner vor Gericht verteidigt. Thematisch geht es in dem Buch aber auch um Freundschaft, Aufwachsen ohne Mutter, erste Liebe, das Geschehen in der Nachbarschaft und die Kindheit von Scout wird sehr komplex vor dem Leser ausgebreitet.

Wie ist’s So viel mehr als ich dachte! Man hat mit dem Buch ein paar Schlagworte im Kopf, die Geschichte wird aber viel komplexer erzählt und besonders aus Sicht des Mädchens wird dies sehr spannend. Anfangs dachte ich erst, ok, vielleicht habe ich das Buch doch falsch eingeordnet, aber Harper Lee baut die Geschichte sehr langsam auf, gibt einem quasi nebenbei Infos mit, wie das Leben in der Zeit ausgesehen haben mag, wie schrecklich der zwischenmenschliche Umgang teilweise war, wie wenig an der einen, dafür aber sehr viel an der anderen Ecke reflektiert wurde. All dies erlebt Scout, welche herausfinden muss, was ihre Ansichten sind und hier wird der Leser sehr gut mitgenommen.

Wieder ein Buch, was gerne noch etwas länger hätte sein dürfen, wobei das Ende durchaus „rund“ ist, den Leser zwar nachdenklich, aber nicht mit drängenden Fragen zurücklässt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, er fließt daher, doch kann man durch die kurzen Kapitel auch gut mal aufhören (wenn man aus dem Bus aussteigen muss). Stark konzentrieren muss man sich beim Lesen nicht, aber es macht Spaß. Teilweise kommen aber auch Tode um die Ecke, die so unerwartet sind, dass ich doch noch einmal zurückblättern musste, ob ich da ein Anzeichen für überlesen hatte.

Scout und Jem sowie ihr Freund Dill und Atticus (ihr Vater) werden sehr gut porträtiert, bei einigen anderen Charakteren hätte ich mir aber doch noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Zwar gelingt es der Autorin sie allein durch ihre Handlungen und wegen Äußerungen gut einordbar zu machen, aber ich hätte einfach gerne noch mehr von ihnen selbst gehört. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, da ich einfach noch 50 Seiten mehr gewollt hätte.

Habt ihr das Buch auch gelesen, vielleicht sogar in der Originalversion „To kill a mockingbird“? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Und an welchen Klassiker werdet ihr euch als nächstes wagen? Da bei ibooks viele Klassiker lizenzfrei zu kriegen sind, werde ich da dieses Jahr noch den ein oder anderen lesen!

[Beauty] Michalsky Berlin III EdP for women

Und er hat es schon wieder getan. Mit Berlin III bringt Michalsky auch 2018 wieder ein neues Eau de Parfum auf den Markt. Optisch macht mich der Flakon definitiv an, er sieht edler und erwachsener aus wie die vorherigen Düfte (hier z.b. meine Review von Summer vom letzten Jahr) und irgendwie kommt mir Burberry in den Sinn, wenn ich mir das Muster so ansehe. 25ml kosten auf jeden Fall die gewohnten 12,95€ und bei dem Preis kann man eigentlich auch nicht meckern.

Aus der blumig-orientalischen Duftfamilie stammt Berlin III und soll ein verführerischer, sanfter, pudrig-cremiger Duft sein, der die sinnliche Seite der Trägerin betont. Genauer gesagt sind drinnen: Birne und Zitronatzitrone in der Kopfnote; Iris, Jasmin und Tuberose in der Herznote; Vanille, Sandelholz, Ambra und Tonkabohne in der Basisnote. Die Birne hat mich gleich hellhörig werden lassen, ich hatte man das Shine EdP von Heidi Klum und liebte die fruchtige Komponente in diesem sehr!

Der erste Spritzer ist fruchtig-frisch, aber die Birne kommt trotzdem noch süßlich durch und gefällt mir – ja, so riecht Sommer! Jedoch verschwindet sie sehr schnell und der Duft verwandelte sich in einen schon so oft gerochenen blumigen Garten, welcher zwar hauptsächlich aus weißen Blumen besteht, mich aber so gar nicht umhaut. Ich will die fruchtige Komponente von davor zurück! Aber nein, stattdessen schwenkt er dann in die vanillig-warme, süßlich-einlullende Pudrigkeit ab, welche ich im Winter dulden, für den Sommer aber auch nicht riechen mag. Wir wissen, ein Duft wirkt auf jeder Haut anders, aber meine Reaktion nach 30 Minuten war nur noch ein „Hmpf“ und verführerisch-sinnlich fand ich mich jetzt auch nicht.

Zum „Glück“ ist die Haltbarkeit des EdP ebenfalls nur so lala, nach vier Stunden war der Duft komplett verschwunden und auch der Tester (ich werfe immer noch einen benutzten Tester in meine Handtasche, dass die auch mal gut riecht) gab kaum noch Berlin III ab – eher Berlin-Köpenick oder so 😉 Wir wollen alle keine negativen Mecker-Posts schreiben, aber hier muss ich ehrlich sagen, der Flakon hat Erwartungen gesetzt, die so null erreicht wurden. Jeder hat einen anderen Geschmack, keine Frage, aber der Duft ist einfach 0815 und selbst wenn ich damit leben könnte, sollte er doch länger an mir haften bleiben. Nein, Michalsky, in diesem Jahr kommen wir nicht zusammen, aber ich bin trotzdem schon gespannt, was du dir für 2019 ausdenkst! Denn dass da noch genug kreativer Spielraum nach oben ist, erneut einen richtig ausgefallenen, spannenden und komplexeren Duft zu entwickeln, bezweifle ich keine Sekunde! Da fällt mir ein, ich muss auch mal am Escada Sommerduft Sorbetto Rosso riechen, letztes Jahr hat mich da ebenfalls nicht umgehauen (was bin ich aber auch für eine Meckertante *g*).

Habt ihr das EdP schon geschnuppert? Ist jemand vielleicht komplett der gegenteiligen Meinung und hin und weg von Berlin III und seiner primär blumigen Note? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] meinen ersten Skorpion, der so gar nicht schwarz war.

[Gelesen] American Skin – Don de Grazia

[Gehört] heulende Kojoten

[Getan] es bis nach Big Bear Lake auf dem PCT geschafft und dort dann einen Tag Pause gemacht; den Ort erkundet, Kram gekauft, die nächsten Etappen geplant und mich gefreut, die 45 Grad in der Wüste überlebt zu haben

[Gegessen] Veggieburger & Süßkartoffelpommes; Tortillas mit Erdnussbutter; Mangoeis; Müsliriegel; Toast mit Trauben- und Apfelmarmelade; Quinoasalat; Guacamole; Himbeeren

[Getrunken] Wasser, Wasser und nochmal Wasser mit Magnesium und anderen Elektrolytemischungen

[Gedacht] ich bin so froh über diese einmaligen Erfahrungen, die ic hier täglich machen darf

[Gefreut] so tolle Gespräche mit anderen Wanderen sowie Leuten, die einem einfach so helfen

[Geärgert] über die hartnäckige Maus, die unbedingt in mein Zelt wollte und mir somit mein Moskitonetz kaputtgefuttert hat

[Gewünscht] eben dieses schnelle, zuverlässige Internet, wenn ich mal in der Stadt bin, dass ich in Ruhe schreiben und Videos hochladen sowie ein paar anschauen kann

[Gekauft] Hostel, Lebensmittel für die nächste Etappe, einen Gaskocher und Essen in der Stadt, der Hiker Hunger kommt

[Personal] 1000 Fragen an mich selbst-Projekt #23

Heute beantworte ich die 20 Fragen von Johanna aus Big Bear Lake, meinem ersten Stop auf dem Pacific Crest Trail seit sechs Tagen – und doch, ich finde mich in frisch geduscht und mit Kafee gestärkt in der Lage 😉 Also, legen wir los!

441: Wie  persönlich ist deine Einrichtung?

Null, da ich seit Jahren meist nur zur kurzen Zwischenmiete in bereits möblierten Wohnungen lebe. Da ich im Moment aber auch eher wenig Besit anhäufen mag, passt das prima und mir fehlt da nichts. Ich bin eher jemand, der einen guten Duft baucht und den bekomme ich dank Räucherstäbchen überall.

442: Welchen Songtext hast du jahrelang falsch gesungen?

Spontan fällt mir da keiner ein, aber ich verstehe bestimmt bei einigen Songs etwas falsch.

443: Würdest du gerne viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?

Ja, für mich hat das Leben genau das – Höhen und Tiefen, ohne wäre es doch langweilig.

444: Mit wem hattest du vor kurzem ein gutes Gespräch?

Mit so ziemlich jedem anderen Thru-Hiker, die ich täglich auf dem PCT treffe, es sind ganz andere Gespräche und ich liebe es!

445: Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?

Leitungswasser, dicht gefolgt von Kaffee mit Hafermilch.

446: Welches Lied hast du zuletzt gesungen?

Umbrella von Rihanna, ich fand beim Wandern nämlich einen Regenschirm.

447: Kannst du über dich selbst lachen?

Hihi, aber sowas von, das tue ich bestimmt täglich, da ich leider unheimlich tollpatschig bin.

448: Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?

Ich hatte im Februar eine Thaimassage, da wurde auch der Kopf massiert. Eine reine Kopfmassage hatte ich allerdings noch nie.

449: Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?

Ich verschlafe ihn und stehe erst gegen 13., 14.00h auf und dann gibt es Kaffee und Mittagessen mit lieben Menschen irgendwo draußen in der Sonne.

450: Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?

Hier hat sich wohl ein kleiner Vertipper eingeschlichen 🙂

451: Machst du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang?

Ja, in meinem Alltag laufe ich täglich eine Stunde alleine durch die Gegend, aktuell laufe ich jeden Tage viele, viele Stunden meist alleine.

452: Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert?

Einen Menschen. Und so was tut mir immer besonders weh, da ich mich ungern in Personen täusche.

453: Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?

Ich kann mit Winter nicht so viel anfangen, besonders wenn es nur dunkel ist, da könnte ich einfach nur Tee trinken, lesen und im Internet rumhängen.

454: Glaubst du an eine offene Beziehung?

Ich glaube, dass das für viele Menschen funktioniert, aber ich bin keiner von ihnen.

455: Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?

Bedingungsloses Grundeinkommen

456: Was würdest du mit einer Million Euro tun?

Eine NGO gründen und mit fähigen, motivierten Leuten etwas Gutes tun.

457: Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?

Das wäre ein Stinktier namens Rainer.

458: Was war deine weiteste Reise?

Flugtechnisch war das definitiv Australien, was ich letztes Jahr gleich zweimal tat.

459: In welcher Haltung schläfst du am liebsten?

Ich schlafe auf der Seite und habe die Beine dabei weit ausgestreckt, aber bequemer geht es doch einfach nicht.

560: Zu wem gehst du mit deinen Problemen?

Zu verschiedenen Freunden, es kommt darauf an, worum es geht.

 

Und das waren sie schon, die diesmal 19 Fragen für diese Woche. Wenn Ihr Lust habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr die für euch interessanteste Fragen in den Kommentaren beantwortet 🙂

[Beauty] Natürlicher Sonnenschutz von Annemarie Börlind!

Vielen von euch dürfte die Naturkosmetikmarke Annemarie Börlind schon bekannt sein, ich selbst liebe besonders ihr Orangenblütenserum (Review hier) schon seit Jahren. Da ich bei meiner Hautpflege allgemein aber sehr auf die Inhaltsstoffe achte und in dem so wichtigen Sonnenschutz oftmals sehr unschöne Sachen drin sind, habe ich mich auch mal in diesem Bereich umgesehen. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich aktuell auf dem Pacific Crest Trail im Süden Kaliforniens unterwegs bin und dort täglich seeeeeehr viel Sonne (bis zu 45 Grad) abbekomme. Da ist Sonnenschutz und Aftersun-Pflege umso wichtiger!

Annemarie Börlind bietet euch hier ein recht umfangreiches und preislich gar nicht verkehrtes Sonnenschutz-Sortiment, welches ich kurz näher vorstellen mag. Klar, man kann Sonnenpflege auch sehr günstig in der Drogerie kaufen und ich will das auch nicht schlecht hat machen, ich achte nur eben bei den Sachen, die mir ins Gesicht kommen, mehr darauf, was drinnen ist. Diese Kombination funktioniert für mich aktuell zumindest prima!

Die Produkte bieten Sonnenschutz dank Kombu-Algen und Sanddornextakt und beinhalten Vitamin E für eine gesunde Zellaktivität. Somit habt ihr nicht nur Schutz sondern auch gleichzeitig Regeneration und etwas Anti-Aging, wozu ich mit 33 auch nicht nein sage. Für das Gesicht kann mir der Lichtschutzfaktor gar nicht hoch genug sein, somit nutze ich hier meist LSF 50 (75ml für 23,50€) und auch einen Sonnenschutz für meine Lippen mit LSF 20 (4.8g für 5,90€). Natürlich habt ihr auch weniger starken Sonnenschutz im Angebot, wenn ihr das wollt, aber ich denke immer, viel hilft viel. Wobei man auch diesen Schutz mehrmals am Tag auftragen sollte.

Fast genauso wichtig ist mir übrigens die Aftersun-Pflege, da meine Haut nach einem für sie so anstrengenden Sonnentage definitiv eine Portion Extrapflege benötigt. Gerne nutze ich hierzu ein kühlendes Gel (125ml für 12,90€) oder eine Lotion, besonders mit Aloe Vera habe ich hier in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Das fühlt sich nicht nur super an, sondern hilft der Haut, sich über Nacht zu regenerieren und sich für den neuen Tag, welcher meist ebenfalls Sonne beinhaltet, vorzubereiten.

Auch wenn viele auf ein Aftersun-Duschgel (besonders das von Sundance bei DM, was wirklich verdammt lecker riecht) schwören, ich will an solchen Tagen nicht noch mehr auf meine Haut bringen und Dusche somit abends einfach nur den Sonnenschutz ab und trage danach die Aftersunpflege auf – welche übrigens besonders toll ist, wenn ihr sie vorher etwas in den Kühlschrank legt. An richtig heißen Tagen gibt es dann noch eine feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske und danach fühle ichic/ wieder richtig gut.

Kennt ihr den Sonnenschutz von Annemarie Börlind schon oder könnt eine andere Marke aus dem Naturkosmetikbereich, welche gute Inhaltsstoffe hat, empfehlen? Was sind eure Tricks, um eure Haut nach solch einer Anstengung wieder fit zu kriegen?

 

Copyrigh der Bilder: boerlind.com

[Reisen] Wandern im Lennebergwald bei Mainz!

Zwar liegt die Stadt Mainz nur etwa 40 Autominuten von meinen Eltern entfernt, „einfach so“ bin ich aber nur selten hingefahren, wenn ich bei ihnen zu Besuch war. Auch dieses Mal besuchte ich einen Freund, der neu in die Stadt gezogen war, doch wollte ich den Tag auch für ein kurze Wanderung nutzen und entschied mich für den Lennebergwald. Hatte ich noch nie gehört, mein Navi aber zum Glück schon und so machte ich mich auf Richtung dem Startpunkt meiner kleinen 8-Kilometer-Wanderung, an die Nothelfer-Kapelle. Eine genaue Wegbeschreibung, anhand der ich mich durch den Wald bewegt habe, findet ihr bei Outdooractive; im Wald selbst gibt es für diese Route keine Wegmarkierungen, allerdings hat die AOK verschieden lange Rundwanderwege angelegt, die gut ausgeschildert sind und bestimmt auch sehr schön!

Gestartet habe ich an einem Parkplatz, welcher überraschenderweise direkt neben einem Wildpark war und ich somit erst einmal Wildschweingrunzen beim Aussteigen hörte. Einen kurzen Abstecher später (man kann von außen die Tiere gut beobachten bzw einfach an den Gehegen entlanglaufen), hatte ich meine Dosis Schwein, Reh & Ziege und konnte mich ab an die Kapelle und dann über die Autobahnbrücke hinweg in den Lennebergwald aufmachen. Zwar hört man das Autobahnrauschen im Hintergrund, ansonsten gefiel mir der Wald aber sehr gut. Die Wege sind teilweise sehr breit, teilweise nur kleine Pfade und ich mag die Abwechslung. Ich wanderte zunächst einen kleinen Umweg und sah mir dann die Wendelinuskapellen und das -heim an. Von dort ging es hinauf zum Lennebergturm, welcher über ein paar Stufen zu erreichen ist. Den Turm selbst konnte ich leider nicht besteigen, da stand nämlich ein Bauzaun davor. Wer eine Pause braucht, hier kann man sich im Café am Turm etwas erholen.

Ich entschied mich stattdessen, die Schnellstraße zu kreuzen und mir noch das Schloss Waldthausen anzusehen. Etwas verwirrt merkte ich, dass dieses Areal (mit vielen Gebäuden) wohl von der Sparkasse benutzt wird, es gab nämlich diverse Parkplätze und viele Sparkassenschilder. Da der Wanderweg aber durch dieses Gelände ging, lief ich also mich etwas fehl am Platz fühlend weiter und kam schließlich an der Grillhütte an, wo es einen Naturerlebnispfad, Barfußwege sowie einen riesigen Kinderspielplatz gibt. Das war sehr nett gemacht und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich hier eine Pause gemacht. Beim Förster um die Ecke konnte man auch einige lokale Spezialitäten (wie die vorher gesehenen Wildschweinchen in Burger-Form) kaufen. Für mich ging es nun auf anderen Wegen, bergauf- und bergab wieder zurück zu meinem Startpunkt, der Nothelferkapelle.

Mein erster Eindruck von der Strecke ist sehr positiv, sie bietet einem schöne Abwechslung, der Wildpark zu Beginn ist toll, die Kapellen im Wald sowie das Schloss ebenfalls. Man hat genug Möglichkeiten, sich auszuruhen, es gibt sogar Toiletten an zwei Stationen und die Grillhütte als längerer Rastplatz wäre ideal. Dort in der Nähe gibt es auch noch zwei Teiche, die ich gerne gesehen hätte, aber wie gesagt, die Zeit war zu knapp. Ich lief meine etwas über 8-Kilometer-Runde gemütlich in unter zwei Stunden durch. Nicht weit weg vom kostenlosen Parkplatz befindet sich eine große Wiese, wo viele Menschen die Sonne genossen und auch die Budenheimer Innenstadt mit vielen Cafés und Geschäften ist fußläufig zu erreichen. Also alles in allem hatte ich einen schönen Nachmittag und kann die Strecke empfehlen! Würde ich nicht so weit weg leben, könnte ich mir auch gut vorstellen, häufiger mal in der Gegend zum Laufen vorbeizuschauen!

Mainzer, outet euch! Kennt ihr den Lennebergwald und habt ihn auch schon erkundet? Mir kamen auf den Wegen kaum Wanderer, aber viele Mountainbiker entgegen, die diese Ecke für sich entdeckt zu haben scheinen. Wie hat es euch gefallen? Und wer einen Tipp für die Region Frankfurt/Darmstadt zum Wandern hat, nur her damit!

[Reisen] Wandern auf der Umstädter Panoramarunde!

Zwar bin ich in Groß-Umstadt geboren, jedoch hat es ganze 33 Jahre gedauert, bis ich die Weinstadt am Fuße des Odenwaldes endlich einmal umwandert habe. Als eine kurze Trainingswanderung hatte ich mir die Umstädter Panoramarunde an einem sonnigen Samstag ausgesucht und wie immer mir vorher die Karten und Wegbeschreibungen bei outdooractive besorgt. Gestartet wird direkt am Parkplatz an der Stadthalle in Groß-Umstadt (sehr zentral und kostenlos bzw mit Parkscheibe) und der Weg ist insgesamt recht gut augeschildert. Ein paar Mal bin ich zwar etwas vom Rundweg abgekommen (und ihn auch entgegen der Streckenbeschreibung gelaufen)  bei den insgesamt 12 Kilometern, aber das schiebe ich mal mehr auf den Anwender 😉

Ich fing also mit einem kurzen Spaziergang durch den Ort an und stieg schnell in die Weinberge hinauf. Von dort hatte man eine schöne Sicht gen Frankfurt, welche man jedoch nicht lange bewundern konnte. Denn es ging quer über eine Wiese bergab, an einem Reiterhof vorbei, dann leider etwas an einer Landstraße entlang und dann durch ein paar Obstbäume und in den Wald hinauf. Dieser Teil war sehr heiß, plant hier also lieber vormittags entlangzulaufen (ich wählte natürlich 13.00h *g*). Am Waldesrand hatte man einen grandiosen Blick sowohl Richtung Groß-Umstadt als auch auf den Otzberg – ich konnte meiner Oma quasi zuwinken. Hier hat der Odenwaldklub eine kleine Hängebrücke gebaut, die ich natürlich gleich mal austesten musste und es sind einige tolle Ausruhplätze, die sehr zum Lesen oder Picknicken einladen. Danach geht der Weg einige Zeit durch den Wald, was matschig, aber wunderschön war. So ruhig, ich begegnete keiner Menschenseele, aber überall war grünes Moos und einen Specht fand ich auch. Es geht ein wenig auf und ab, aber keine Sorge, aus der Puste kommt man nicht.

Man gelangt ziemlich plötzlich wieder auf ein paar Felder, die erneut eine tolle Aussicht auf den Odenwald bieten und dann schlängelt sich der Weg am schattigen Waldrang langsam wieder gen Groß-Umstadt. Man kommt den Eselsberg herabsteigend in der Stadt an vielen alten Gebäuden vorbei und noch am Stadtfriedhof, welcher einige alte Gräber zu bieten hat. In Groß-Umstadt selbst kann man dann noch einen etwa zwei Kilometer langen, ebenfalls gut markierten, Stadtrundgang machen oder sich einfach ein leckeres Eis auf dem Marktplatz gönnen. Ich denke, wir wissen alle, was ich getan habe und auch wenn ich es dieses Mal nicht geschafft habe, sehr lecker vegan könnt ihr auch im Bistro du Chateau essen, der Kuchen war das letzte Mal ein Traum!

Ich hatte einen schönen etwa 2,5 Stunden Spaziergang und kann euch diese Runde definitiv empfehlen, wenn ihr mal in der Nähe seid. Dass ich sie irgendwann wieder laufen werde, kann ich mir gut vorstellen bzw gab es da noch die ein oder andere spannende Abzweigung, um welche ich den Weg erweitern kann, sollte ich Lust auf mehr Kilometer haben. Speziell die Weinberge sind natürlich im Herbst noch einmal spannend! Kennt wer von euch zufällig die Runde? 🙂