[Lesenswert] Unlearn – Humble the Poet

Vor Ewigkeiten stolperte ich zufällig auf YT und dann Instagram über Kanwer Singh aka Humble the Poet und fand den ehemaligen, kanadischen Grundschullehrer nicht nur sympathisch, sondern war sehr daran interessiert, was er noch so zu sagen hat. Da aktuell sein zweites Buch „Things no one else can teach us“ erschienen ist und ich mir dieses wohl in Indien kaufen werde, will ich heute aber noch einmal über seinen Erstling „Unlearn 101 simple Truths for a better Life reden.

Knackig und kurz gibt Humble auf 300 Seiten dem Leser „einfache Wahrheiten“ preis, zunächst als Zitat, dann als begleitenden Fließtext. Insgesamt 101 solcher Kapitel gibt es, das letzte Kapitel darf der Leser dann selbst schreiben & wenn er mag, sogar dem Autor via Email zusenden. Ich glaube, dass ich das 2020 sogar tun werde, wobei ich nie das Gefühl habe, genug gelernt zu haben, um so etwas zu schreiben.

Für mich ist das kein „ich lese es von vorne bis hinten“-Werk, wobei ich dies beim ersten Mal sogar getan habe. Meist schlage ich es einfach auf und lese 2-3 Kapitelchen für den Tag, lasse mich zum Nachdenken anregen und bringe das Gelesene häufig noch in Gesprächen mit Familie und Freunden ein. Das Buch wird einem nicht langweilig, man vergisst einzelne Lektionen wieder, andere bleiben einem wie eingebrannt im Gedächtnis und trotzdem verändert sich die individuelle Sichtweise auf die Dinge manchmal mit der Zeit.

Durch das sehr schöne Layout würde sich das Buch sehr gut als „Coffeetable“-Buch machen, wobei es wirklich zu schade zum Ignorieren ist. Es muss in die Hand genommen und „durchgearbeitet“ werden und ich bin davon überzeugt, dass es jedem helfen kann. Einige Sachen sprechen natürlich mehr zu einem als andere, aber gelangweilt oder komplett fehl am Platz habe ich mich bei keiner der 101 Wahrheiten gefühlt. Viel kann man natürlich schon auf Instagram lesen oder von einem der vielen Podcasts lernen, bei denen Humble zu Gast ist, aber ich will ihn mit diesem Kauf auch unterstützen und das Buch „in der Hand“ halten, wenn ich mich danach fühle, etwas Weisheit zu bekommen.

Solltet ihr schon auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sein, ich glaube dieses oder sein neues Werk sind einfach für jeden etwas – wobei, wenn ihr ihn noch nicht kennt, lest euch mal ein wenig ein, vielleicht seid ihr dann auch so begeistert wie ich! Ach, ich freue mich schon sehr auf Buch 2!

[Beauty] Foot Works Overnight Renewing Fußpflege von Avon – Zauberei!

Meine Füße müssen bei mir einiges mitmachen und bekommen – besonders wenn ich wochenlang am Wandern bin – definitiv nicht genug Pflege. Somit habe ich sie nach dem PCT mit einer Extraportion verwöhnen wollen und da kam mir die Overnight Renewing Foot Cream von Avon Foot Works (3-4€) gerade recht!

Von Avon hatte ich in der Vergangenheit schon Pflegeprodukte für die Füße und war sehr angetan. Eine Creme, welche man nun über Nacht wirken lassen soll und mir quasi „neue“ Füße verspricht, sollte genug Pflege in sich haben! Das Tolle an dieser Creme ist, dass sie kleine rosa Perlchen in sich hat, welche man zerreiben muss. Somit wird sichergestellt, dass man die Creme gut in die Füße einmassiert und sie auch richtig wirken kann – ich habe immer noch dicke Socken angezogen, um die Wirkung zu verstärken.

Drinnen sind Jojoba-Öl sowie Grüntee-Extrakt, welcher die Haut geschmeidig machen soll. Die Creme hat eine leichte, etwas flüssige Konsistenz, welche schnell einzieht und nicht klebrig auf der Haut zurückbleibt. Ihr Geruch ist angenehm und sehr dezent.

Meine Haut war wirklich seeeeehr unglücklich: trocknen, eingerissen, blasenähnliche Stellen, gerötet und von mir genervt. Keine leichte Ausgangsbasis, aber die Creme hat wirklich schon über Nacht einen positiven Unterschied bewirkt. Meine Füße haben sich zarter angefühlt, sahen besser aus und auch meine Beine (seeeeeehr trocken), welche ich mit eingecremt hatten, hatten etwas Glanz statt schuppige Stellen. Ich habe sie danach circa 5-6 Mal die Woche angewendet, manchmal war ich doch zu faul und nach zwei Wochen sahen meine Füße wieder gut aus und nicht nach all den Strapazen, welche sie vorher erlitten hatten.

Da mir die Creme sehr gut gefallen hat, habe ich sie danach noch 1-2 Mal pro Woche benutzt und immer gut gepflegt aussehende und wichtiger, sich gut anfühlende Füße gehabt. Auf andere Creme konnte ich in der Zeit komplett verzichten, diese hier war reichhaltig genug und das finde ich super. Denn so sehr ich mich auch meiner Gesichtspflege widme, bei meinen Füßen bin ich auch etwas fauler und will nicht täglich cremen. Somit ist das genau meine Creme!

Bzw war, denn leider ist sie mittlerweile leer und da ich noch nie bei Avon bestellt habe (und auch gar nicht wirklich weiß, wie und wo), werde ich nun erst einmal auf sie verzichten müssen. Nach der nächsten längeren Wanderung würde ich sie aber doch gerne wieder haben, hm!

Benutzt ihr Produkte von Avon? Welche andere Fußcreme (oder ein Öl?) könnt ihr denn empfehlen? Am liebsten natürlich eine, welche ich nur 1-2 Mal die Woche benutzen muss 🙂

[Beauty] Clarify Cucumber Hydrating Face Mist von My Beauty Spot!

Da ich in letzter Zeit ein wenig mit trockener Haut zu kämpfen hatte, habe ich mir mal wieder ein Gesichtsspray gegönnt. Eigentlich greife ich hierbei immer zu „irgendwas mit Rosenwasser“, da es dies aber im TK Maxx in Portland nicht gab, griff ich zu diesem Clarify Cucumber Hydrating Face Mist von My Beauty Spot.

Die australische Marke war mir bis dato unbekannt, aber für noch $3 kann man ja nicht viel falsch machen. Leider waren ein bisschen zu viel, nämlich 160, Milliliter drinnen, um es mit ins Flugzeug zu nehmen, aber gut, aktuell habe ich es immer in der Handtasche dabei. Drinnen ist neben Gurke noch Vitamin A sowie Hamamelis und verzichtet wird auf Parabene und Sulfate sowie zum Glück Tierversuche.

Normalerweise nutze ich solch ein Spray gerne, nachdem ich meinen Puder aufgetragen habe, um meiner Haut einen „dewy“ Look zu verpassen sowie über den Tag verteilt, einfach, um mich zu erfrischen. Mit diesem Spray funktioniert das aber nur bedingt, da es leider ziemlich klebrig ist und es sich somit so anfühlt, als ob es auf meiner Haut „liegen“ bleibt. Dadurch entsteht ein etwas unangenehmes Gefühl, was statt Erfrischung eher ein bisschen Erdrückung bei mir auslöst. Was leider so gar nicht Sinn der Sache ist.

Mal sehen, ob sich das ändert, wenn meine Haut jetzt noch mehr mit Heizungsluft und Kälte zu kämpfen hat und vielleicht verzweifelt auch dieses Spray aufsaugen wird. Weiterbenutzen werde ich es, da es mir keinerlei Hautunreinheiten etc bisher beschert hat, aber ihr merkt, Begeisterung klingt anders. Es war billig und ich werde den Behälter auch danach weiter verwenden, aber wohl mal wieder Rosenwasser hinein füllen. Dieses kann man leicht zuhause herstellen (ich werde dieser Anleitung folgen), was ich schon ewig machen mag und es nun definitiv ausprobieren werden!

Benutzt ihr Gesichtsspray und könnt mir vielleicht eines empfehlen? Das Thermalwasserspray von Avene liebe ich, das könnte ich mir irgendwann eigentlich auch mal wieder kaufen..hm, nein, erst will ich das Rosenwasser herstellen. Hat das schon jemand von euch?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Zwar futtere ich mich jetzt schon zehn Tage durch Nord-Indien, aber heute geht es kurz darum, was bei mir in Deutschland so auf den Teller kam. Keine Sorge, im nächsten Blogpost dreht sich dann alles um die indische Küche, aber jetzt schauen wir erstmal gen Berlin!

Meinen Tag starte ich sehr gerne mit einem Müsli, Leinsamen, Nüssen, frischem Obst und Hafermilch, was ich dann in Deutschland auch gleich für ein paar Tage gemacht habe. Gutes Müsli kriegt man in vielen Ländern nämlich einfach nicht und somit habe ich das genossen. Ein Raider aka Twix habe ich mir bei Oma geschnappt, ich hatte schon lange keines mehr! Leckere Kürbis-Ingwer-Kokonussuppe darf ich Herbst natürlich auch nicht fehlen und zur Feier meiner Dissertation gab es dann noch diese (echt große) Veggie Pizza.

Einen Süßkartoffel-Amaranth-Burger bei Peter Pane wollte ich schon lange mal wieder essen, aber irgendwie war ich dieses Mal nicht so begeistert. Da waren die Schoko-Brezeln von Manner, die mir aus Wien mitgebracht wurden, definitiv besser und haben mir die Zugfahrt um einiges versüßt. Der Rhabarber-Smoothie von Dm Bio sieht farblich nicht enorm ansprechend aus, aber ich liebe ihn! Wann immer ich mal schnell etwas für gute Laune brauche, schnappe ich ihn mir. Den ChariTea Red Rooibos mag ich ebenfalls enorm gerne, aber ich glaube, bald habe ich mich an ihm „übertrunken“, somit muss ich mal pausieren. Wenn ihr einen guten Tee sucht, schaut euch vielleicht mal in ihrem Sortiment um, bisher wurde ich noch nie enttäuscht.

In Berlin war ich bei Koreaner und habe diesen Gemüsepfannkuchen gegessen, aber ach, war das langweilig. Ich habe mit allem möglichen nachgewürzt und noch zwei Soßen drauf, aber nee, da muss ich nicht nochmal hin. ErdnußLocken gab es dank Kooperation bei mir auch ein paar und ich hatte schon ewig keine Snackabende mehr, aber ich könnte mich dran gewöhnen 😉 Die verdammt guten Pastel de Nata gönne ich mir nur sehr selten, aber wir hatten Sonnenschein und guten Kaffee, ich konnte nicht widerstehen, yummi! Ich mag sie von Galao A Pastelaria (Weinbergssraße 8, Berlin) am liebsten! Beim Frittenwerk in Frankfurt (neu am HBF) musste ich dann auch mal vorbei, aber das waren jetzt einfach nur Pommes, welche ich dann gut gewürzt habe, um sie etwas spannender zu gestalten – den Hype verstehe ich leider nicht, den Slogan „fries before guys“ mag ich jedoch!

Ein paar weihnachtliche Naschereien und diverse Backwaren gab es dann auch noch, aber das sind die Dinge, die ich außerhalb Deutschlands nicht unbedingt bekomme und somit futtere ich mich meist durch ein paar Brote während meines Aufenthaltes 🙂 Wovon könnt ihr im Moment nicht genug bekommen? Ich habe leider Rosenkohl und Stachelbeeren verpasst :/

[Interior] Mein neuer Aroma Diffuser von VicTsing!

Ende letzten/Anfang diesen Jahres verbrachte ich ein paar Wochen in London und hatte dort im Schlafzimmer einen Aroma Diffuser. Etwas, was ich schon seit Jahren einmal ausprobieren wollte, dann aber doch immer wieder davor zurückschreckte, da ich eben den Großteil des Jahres reise und somit einfach kein eigenes Schlafzimmer habe, in welches ich solch ein Gerät stellen könnte. Nachdem ich dann aber erlebte, wie grandios solch ein Diffuser für mein subjektives Wohlergehen ist und wie angenehmer sich die Luft anfühlte, habe ich alle Bedenken über Bord geworfen und mir einen bei Amazon bestellt. Denn auch für die wenigen Tage, an welchen ich ihn nun nutzen kann, ist es mir diese „Investition“ (ich meine damit weniger finanziell, sondern eben, dass ich wieder einen Gegenstand mehr in meinem Leben habe) wert, denn ich fühle mich so viel besser, verrückt!

Die Auswahl ist riesig, ich habe mich im Endeffekt (kompetent wie immer) von Design und Kundenbewertungen auf Amazon leiten lassen. Von dem BPA-freien Aroma Diffuser der Marke VicTsing sind über 1000 Leute begeistert und ich reihe mich hier ein! Ich hatte ihn einige Zeit für 50€ im Warenkorb liegen, als er dann auf 30€ reduziert wurde, habe ich gleich zugeschlagen (und überlege seitdem stark, wem ich einen zu Weihnachten schenken könnte, da ich ihn einfach so toll finde).

Mir gefällt die Form sehr, sie hat irgendwie schon etwas beruhigendes an sich und ich entschied mich für die Farbe „gelb“ in Holzoptik. Es gibt ihn noch in zwei Schwarztönen, das passt aber einfach nicht in mein Schlafzimmer, wo er die meiste Zeit steht. Er macht einen gut verarbeiteten Eindruck und lässt sich leicht auseinandernehmen/zusammensetzen. Man bekommt zu dem Diffuser einen kleinen Behälter, um ihn mit Wasser zu füllen, was ein bisschen unnötig ist, da reicht auch jedes andere Glas aus, aber gut.

Man kann bis zu 300ml Wasser in den Diffuser füllen, womit man bis zu 30ml Feuchtigkeit in der Stunde herstellen kann. Man kann ihn in vier verschiedenen Zeitmodi laufen lassen: 1 Stunde / 3 Stunden / 6 Stunden und ständig; ich beschränke mich meist auf 1 Stunde vorm Zubettgehen. Einen kleinen, einstellbaren LED-Streifen hat er auch: diesen könnt ihr in sieben Farben entweder in einer Farbe oder im Wechsel einstellen, was im dunklen Zimmer durchaus nett ist.

Im Betrieb ist der Diffuser sehr leise, was mir wichtig war, da ich gerne mit ihm in Betrieb einschlafen wollte. Man muss auch keine Angst haben, er schaltet sich automatisch ab, sollte man vergessen, ihn in einen Zeitmodus zu stellen; hat er kein Wasser mehr (nach etwa zehn Stunden), geht er aus. Praktisch! Er produziert feinen, sehr angenehmen Nebel, welchen ich besonders gerne gegen die Heizungsluft/Klimaanlage laufen lasse und das nicht unbedingt immer mit ätherischen Ölen. Manchmal reicht es mir schon pur! Aber natürlich habe ich mir auch noch ein Set mit Aroma-Ölen gekauft, wobei Lavendel und Süßorange meine bisherigen Favoriten sind.

Habt ihr auch einen Diffuser? Wenn ja, welchen und wie zufrieden seid ihr mit ihm? Ich bin ein wenig in meinen VicTsing verliebt, da er auch morgens solch einen Unterschied machen kann, wie ich in meinen Tag starte. Welche Öle benutzt ihr gerne? Ich glaube, hier würde ich gerne noch ein wenig mehr ausprobieren 🙂

Sunday again.


[Gesehen] Shane Dawson

[Gelesen] Elefanten auf LSD – Alex Boese

[Gehört] Flugzeugrauschen

[Getan] nach Delhi geflogen; zufällig in ein tolles Konzert auf dem Urdu Festival gestolpert; mir enorm den Magen verdorben und trotzdem irgendwie nach Rishikesh gefahren

[Gegessen] Reis mit Linsen; Veggie Thali; zimtschnecken

[Getrunken] Limca (Limettenlimonade); Chai

[Gedacht] so dreckig ging es mir schon lange nicht mehr

[Gefreut] dass mir jeder im Zug helfen wollte

[Geärgert] ich hätte als erstes etwas leichteres in Indien essen sollen, besonders wenn ich am nächsten Tag so lange reisen muss

[Gewünscht] Resistenz

[Gekauft] Übernachtungen in Rishikesh

[Reisen] Zurück nach Nord-Indien!

In etwa drei Stunden werde ich endlich – ENDLICH – wieder indischen Boden betreten. Fast drei Jahre ist es her, dass ich zuletzt in Varanasi gewohnt habe und ach, mir fehlen meine Freunde, das Essen und die besondere Atmosphäre, die ich nur an diesem Ort der Welt bisher gespürt habe, einfach wahnsinnig. Da Indien aber auch nicht das einfachste und entspannendste Land ist und ich nicht nur mal „schnell“ drei Wochen hinfliegen wollte, hatte es vorher einfach nicht gepasst.

Dies war am 28.12.2016 meine letzte Sicht über Varanasi, bevor es mit einem Freund damals noch drei Wochen durch die Bundesstaaten Uttar Pradesh und Rajasthan ging. Dieses Mal fliege ich mit Finnair (fragt mich nicht wieso, aber Frankfurt-Helsinki-Delhi muss wohl eine sehr beliebte und dadurch auch günstige Route sein) und schaue mir zunächst ein bisschen Natur in Uttarakhand an und gehe wandern, bevor es dann 19 Stunden mit dem Zug von Hardiwar nach Varanasi (pünktlich um Dev Deepavali zu feiern) geht! Dort kann ich dann entweder gleich vier Wochen bleiben oder je nach Lust und Laune noch ein bisschen den Osten Indiens erkunden! Nach Kolkata würde ich auch sofort wieder, die Stadt gefiel mir enorm gut beim letzten Besuch. Aber ich plane da nicht, denn es passieren eh immer Dinge, die meine Pläne wieder umwerfen würden.

Da ich nun etwas über sechs Wochen (absolut nicht genug, aber dann kommt Weihnachten) in Indien bleiben werde, habe ich kein e-Visum, sondern mir ein ganz normales 1-Jahres-Visum mit mehreren Einreisen geholt, sodass ich sogar nächstes Jahr einfach wieder hinfliegen kann, wenn ich Lust habe und den bürokratischen, etwas zeitraubenden Einreise-Stress nicht habe. Mal schauen, ob das passieren wird, noch weiß ich so gar nicht, wie ich das Jahr 2020 (krass, 2020!) gestalten werde. Das Visum kann man in Frankfurt ganz leicht beim IGCS, beantragen, solltet ihr das auch machen wollen – in dem Büro kriegt man auch schon einen ersten Eindruck von Indien 😉 Es gibt sogar ein bis fünf Jahre gültiges Touristenvisum und ich habe schon sehr damit geliebäugelt..vielleicht beim nächsten Mal!

Seid ihr schon einmal in Indien gewesen oder wollt ihr demnächst einmal hin? Ist zufällig wer Mitte November in Varanasi unterwegs? Wenn ihr Tipps für Nordindien haben wollt oder Fragen habt, gerne her damit – ich versuche jeden davon zu überzeugen, dass man mindestens einmal im Leben dagewesen sein sollte!

[Beauty] Aufgebraucht im Oktober 2019!

Dieser Post ist ein wenig zweigeteilt, da ich etwas über die Hälfte des Monates noch auf einem Roadtrip durch die USA war und danach endlich mal wieder kurz in Deutschland. Was man natürlich auch an den leergewordenen Produkten sehen kann, denn das sind ganz schön viele Reisegrößen, insgesamt nämlich 28 Produkte. So viel Plastik verbrauche ich sonst eher in einem Jahr..hm, fangen wir an!

Isana Botanical Gesichtsmaske mit Ingwer & Grünkohl Fand ich vom Konzept her enorm spannend und meine Haut mochte sie. Würde ich wieder für unterwegs kaufen.

Alba Botanical Hawaiian Detox Mask Am nächsten Tag bekam ich einen gigantischen Pickel, aber ich würde sagen, sie hat gereinigt (ausführliche Review)

Dove Original Sprühdeo Ich LIEBE es, es schützt in den extremsten Situationen, riecht lecker-dezent und hinterlässt keine weißen Ränder. Dass ein Sprühdeo mal mein absoluter Liebling werden würde, habe ich nicht kommen sehen..

Foot Works Pflegecreme von Avon Meine Füße waren nach über 1000km Laufen wirklich etwas pflegebedürftig und diese Creme hat einen hervorragenden Job erledigt. Sie hat kleine Perlchen, die man einmassiert und die Creme dann (mit Socken an) über Nacht einwirken lässt. Würde ich wieder kaufen!

Dann sind es insgesamt noch fünf kleine Bodylotions, ein kleines Duschgel, vier Shampoos sowie fünf Spülungen geworden, die alle das getan haben, was sie sollten 😉

Yesul Watermelon Hydrating Glow Maske Hat mir im Flugzeug (Langstrecke) meine Haut gerettet und versorgt einen mit wirklich sehr viel Feuchtigkeit. Gut, dass ich noch drei weitere habe!

réell’e Intensiv Color Creme 6.0 Dunkelblond So eine günstige und gleichzeitig gute Haarfarbe hatte ich noch nie; sie wird zwar etwas rötlicher, aber meine Haare fühlen sich nach der Anwendung gut an und das ist mir wichtiger. Ist ebenfalls schon nachgekauft.

Colgate Optic White Zahnpasta Tat meiner Zahnsensibilität nicht gut, somit habe ich sie nur selten benutzt und auch keinerlei positive Resultate gesehen; hier lasse ich in Zukunft die Finger weg!

Light Adapt Concealer von Catrice Über sein Alter wollen wir nicht sprechen, aber ich habe den Concealer sehr gerne verwendet und bin doch etwas traurig, dass er leergegangen ist. Ich bezweifle, dass es ihn überhaupt noch in der Drogerie gibt, aber hätte ich nicht noch zig andere, würde ich ihn erneut kaufen.

1x feste Hotel-Seife, Neutrogena Cellular Boost & Garnier Bio Waschgel mit Lemongrass Mir ist nichts positiv in Erinnerung geblieben, somit drei Dinge, die ich ausprobiert, aber nicht wirklich gemocht habe – danke und tschüss!

Das ist ganz schön viel Kleinkram, der irgendwie auch Mist macht. Über den Concealer bin ich etwas traurig und das Deo muss ich mir dringend wieder nachkaufen. Denn heute geht es für mich schon wieder nach Indien, wo ich bis Mitte Dezember bleiben werde *hupf* Was ist bei euch diesen Monat leergeworden, was ihr vermissen werdet?

[Yummi] Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz Knusper Pur von Dr. Oetker + mein „Guten Morgen“-Rezept

[WERBUNG] Dank brandsyoulove durfte ich das neue Vitalis SuperMüsli ohne Zuckerzusatz von Dr. Oetker ausprobieren und mich morgens in den Tag knuspern. Für jemanden, der Müsli liebt, gleichzeitig aber versucht, nicht allzu viel ungesunden Kram in seinen Körper zu stopfen, genau das Richtige. Manchmal ist es verrückt, wo überall versteckter Zucker drinnen ist; ich erinnere mich, wie ich das Glas eingelegte Rote Beete („Gemüse=gesund“) im Supermarkt in der Hand hatte und einfach vom Glauben abgefallen bin.

Ist bei Müsli ebenfalls der Fall, viele Sorten sind einfach reine Zuckerbomben und suggerieren nur, dass sie „gesund“ seien. Es lohnt sich wirklich, die Nährwertinformationen auf den Packungen zu lesen und sich nicht von den Bildern und Versprechen leiten zu lassen. In diesem Supermüsli sind nun nur 1,5g Zucker auf 100g, welche euch aber gleichzeitig 422 Kalorien und 15g Fett bieten.

Ich mag meine Müsli knusprig, mir muss das Essen Spaß machen und das gelingt mit dieser Sorte definitiv! Das Supermüsli ist knackig, bissfest und weicht nicht zu schnell auf. Gleichzeitig hat es einen angenehmen Eigengeschmack nach Haferflocken und auch etwas eigene Süße. Welche einen nicht übermannt und somit mit frischen Früchten noch verstärkt werden kann. Pur esse ich selten Müsli, mit diesem hier könnte man sich aber noch (vielleicht mit Rosinen und Datteln gepaart) schnell ein paar Müsliriegel selbst machen. Ich überlege, das noch zu tun und sie mir mit nach Indien zu nehmen, wo man Müsli leider (noch) vergeblich sucht :/

Für mich muss es morgens schnell und einfach gehen, wodurch ich immer nur wenige Zutaten für mein Müsli haben mag, diese dann aber gerne variiere. Ich versuche, saisonale Früchte zu nutzen, wobei das im Winter in Deutschland etwas schwierig ist, ich mir aber dann gerne mit TK-Obst aushelfe. Im Moment mag ich wieder folgende Kombination:

So viel VitalisKnuspermüsli wie ihr mögt

1-2 EL Leinsamen

1/2 Apfel

1/2 Banane

5 Trauben

1-2 Walnüsse

Ich schnippele zunächst alles und mische meine Leinsamen und Nüsse unter, bevor ich am Ende Milch (am liebsten Hafermilch) dazugebe. So bleibt das Müsli nämlich noch länger knusprig. Wenn ihr bisher noch nie Hafermilch ausprobiert habt, gebt ihr eine Chance, ich LIEBE sie in Kaffee und Müsli (gibt es auch ohne Zuckerzusatz)! Die Früchten geben mir genug Süße, wenn ihr aber doch noch etwas braucht, gebt einfach etwas Agavendicksaft (oder Honig) hinzu. Hätte ich noch ein paar Kokoschips gehabt, wären die definitiv noch hinzugekommen, da sie Süße und eine spannende Konsistenz bieten, aber die gibt es dann eben wieder beim nächsten Einkauf.

Leinsamen sind zwar nicht so hip wie Chia-Samen, sind aber ähnlich gut für euch und somit wechsele ich hier ebenfalls gerne ab; gepuffter Amaranth passt ebenfalls noch grossartig in diese Mischung! Nur das Knuspermüsli geht natürlich auch, ich bin nur ein bisschen verwöhnt, was Konsistenz angeht und brauche da Abwechslung!

Insgesamt habe ich etwa drei Minuten zum Schneiden und zwanzig Minuten zum Essen gebraucht. Das Tollste an Müsli ist, dass es mich wahnsinnig lange satt macht und ich sehr viel Energie für den Tag habe. Dazu gab es dann vielleicht noch einen Liter Kaffee und ein großes Glas Orangensaft und ich habe die nächsten sechs Stunden konzentriert am Schreibtisch sitzen können (und mein restliches Obst nebenbei gefuttert)!

Wer ist noch großer Müslifan und womit mischt ihr euer Müsli im Moment gerne? Hat wer schon diese Variante von Dr. Oetker ausprobiert?

[Beauty] Lavender Mint & Orange Mint – neue Zahncreme von Dontodent!

Bestimm war ich nicht die Einzige, die ein wenig traurig war, als DM die Dontodent Ginger & Melisse Zahncreme (75ml für 0,95€) aus dem Sortiment genommen hat. Als ich am Wochenende nun meine normale Kräuterzahncreme kaufen wollte, stolperte ich aber über die beiden (neuen?) Sorten Orange & Mint sowie Lavender& Mint (75ml wie üblich 0,95€) von Dontodent und musste sie natürlich sofort mitnehmen und ausprobieren!

Sie bleiben ihrem Packaging treu und ich bin weiterhin sehr davon angetan. Während mich Minze nun nicht unbedingt umhaut – sie hätten sie gerne weglassen dürfen oder die „Frische“ auf interessanterem Wege in die Tube bringen sollen – bin ich jedoch sehr auf Lavendel in Kombination mit Zahncreme gespannt! Als Duft mag ich die blumigen Noten nämlich sehr gerne. Beide Zahncremes sollen natürlich frisch, effektiv gegen Karies, schützend vor Zahnstein und Plaque, reinigend und mit Strahle-Effekt ausgestattet sein – ich bin neugierig!

Mein erster Eindruck von der Lavendel und Minz-Zahncreme war dann leider doch etwas enttäuschend, aber ich sollte erwähnen, dass ich im Moment erkältet bin und nicht 100% schmecke. Von Lavendel nahm ich nicht wirklich etwas wahr, die ersten paar Sekunden hatte ich einen blumigen Geschmack, welcher jedoch sofort von der Minze übermannt wurde. Was beim weiteren Putzen dann auch so blieb und es war einfach nur eine Pfefferminz-Zahnpasta, welche nicht sonderlich stark und frisch war. Mäh :/

Am nächsten Morgen probierte ich nun die Orange & Mint Variante und hier nahm ich kurz einen zitrischen Geschmack wahr, bevor auch dieser wieder von der Pfefferminze verdrängt wurde. Aber insgesamt hatte man hier ein paar mehr Sekunden Orangengeschmack anstatt dem nicht wirklich wahrnehmbaren Lavendel. Wirklich umgehauen hat es mich aber nicht, beide Sorten scheinen eher für Leute zu sein, die kein sehr intensives Geschmackserlebnis in ihrer Zahncreme haben wollen und morgens ist mir das definitiv nicht genug; meinen Kaffeegeschmack habe ich damit nicht weggeputzt und somit fühlte ich mich auch nicht nach richtig frischem Atem.

Während es von der Orange & Mint Sorte noch viele Tuben in meinem DM gab, habe ich die letzte Tube mit Lavendel ergattern können. Ich hoffe jetzt mal, dass ich so enttäuscht bin, da ich eben aktuell krank bin und werde den beiden Sorten in Kürze eine weitere Chance geben. Habt ihr sie schon ausprobiert? Wie gefallen sie euch? Die Idee von Lavendel finde ich großartig, ich hätte gerne Zahnpasta mit diesem Geschmack, aber dann bitte auch in wahrnehmbar.