Jetzt bin ich schon seit 16 Tagen on the road und werde es noch weitere 4 Tage sein, bis ich endlich wieder in Berlin bin. Und ja, die Berlinsehnsucht ist wieder stärker geworden. Zwar nicht mehr so schmerzend wie vorher, da ich mich mittlerweile auch in Berlin an einigem „satt-gelebt“ habe, aber trotzdem..der Wunsch, wieder da zu sein, ist hier 🙂 Leider fährt mein Hundetier mit seiner Besitzerin einen Tag nachdem ich wiederkomme, schon in den Urlaub, aber andererseits habe ich somit noch mehr Freiheit, meinen Alltag zu strukturieren und fleissig zu sein. Ein Artikel wartet auf seine Verfassung, meine Doktorarbeit sitzt sowieso immer lauernd in der Ecke meines schlechten Gewissens..und ja, dann kommt noch dieser Bereich „Leben“. 🙂

Dieses Mal habe ich nur bei Freunden Unterschlupf gesucht. Normalerweise wollte ich noch nach Hamburg fahren und habe mir dort schon einmal die Übernachtungsmöglichkeiten angeschaut. Jugendherbergen waren noch nie meines..somit habe ich in letzter Zeit primär gecouchsurft. Das ist nur immer leider etwas unsicher, man weiss nie, ob man wirklich die Übernachtungsmöglichkeit bekommt oder ob die Person einen hängen lässt. Und dann ist da natürlich noch die Frage, ob die Person einem sympathisch ist und man ihr und und und..also einerseits zwar immer eine enorm tolle Erfahrung, aber sie geht ehrlich gesagt auch immer mit ein wenig Stress und dem Gefühl von Unsicherheit einher. Eine andere Form der Übernachtungsmöglichkeit sind Ferienwohnungen von privat zu privat. Hier bieten ganz normale Menschen ein Zimmer in ihrer Wohnung oder ihre Wohnung an sich zur Miete an. Das ist eine wie ich finde sehr viel schönere Möglichkeit, in einer fremden Stadt zu nächtigen wie in einem Hotel. Denn Hotels sind schon immer unpersönlich und geben einem keinen Einblick, wie die Menschen dieser Stadt so leben. Man kann in diesen persönlichen Zimmern einfach ein Gespür für das Leben erhalten..und wenn der Vermieter nebenan wohnt, kann man sich bei ihm bestimmt auch noch ein paar Tipps abholen, die man so nicht im Reiseführer findet 😉 Und den vorherigen Stress bezüglich der Unsicherheit, ob man denn auch wirklich dort schlafen kann, fällt weg..denn wenn man bezahlt hat, hat man das Zimmer auch reserviert und nur auf einen wartend 🙂

Wir haben früher immer in Ferienappartements an der Nordsee gehaust und das hier ist quasi diese alte Idee nur entstaubt. Man kann nach dem individuellen Geschmack (und natürlich der Verfügbarkeit) sowohl in stilvollen, futuristischen Lofts wie auch in verträumten, traditionell eingerichteten Zimmern wohnen, ganz nach dem eigenen Gusto. Für Hamburg gibt es enorm viel an Auswahl! Wie findet ihr diese Form des Reisens? Habt ihr schon Erfahrungen in dieser Art „travel like a local“ gemacht oder bevorzugt ihr die Anonymität der Hotels? Ist natürlich auch immer wieder eine Frage des Geldes, weswegen ich die hier vorgestellte Art ganz klar präferiere..ausser natürlich Mama zahlt, dann darf es ganz selten auch mal ein HMotel sein 😉


Bilder via weheartit

Für eine Nacht in dieser Wohnung (trotz der rosanen Wand) würde ich übrigens töten 😉 Mein nächstes Aufenthaltsziel (nach Berlin und Indien im Herbst) soll nämlich definitiv am Meer sein..egal an welchem..naja fast 😉