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[Beauty] Augenpflege-Battle: Nivea vs Soap&Glory!

Im Moment benutze ich morgens abwechselnd zwei Produkte für meine Augenpflege und dachte mir, ich stelle euch diese einmal vor und vergleiche sie. Bei dem Titelverteidiger in der linken Ecke handelt es sich um das „You won’t believe your eyes“ Serum von Soap & Glory, der Herausforderer rechts ist die Cellular Perfect Skin Korrigierende Augenpflege von Nivea. Beide sind in der Gewichtsklasse von 15ml zuhause 😉

Nivea Soap&Glory Augenpflege

Auf den ersten Blick sehen beide Tuben sehr ähnlich aus, öffnet man sie jedoch, sieht man gleich, dass es sich um zwei verschiedene Produkte und Anwendungsweisen handelt:

Soap& Glory Nivea Augenpflege

Das vegane Soap&Glory „You won’t believe your eyes“ Serum (links) ist von leichterer, flüssigerer Konsistenz, welche sich durch den metallenen Roll-on besser auftragen lässt. Ich muss gestehen, ich finde diese Auftragsweise unhygienisch und unpraktisch, da ich a) immer zu viel Produkt dosiere und b) doch mit dem Finger nach-tupfen muss. Es soll den unteren Augenbereich aufhellen und gleichzeitig abschwellend wirken. Das kann ich beides bestätigen, das Serum hat einen tollen Eigenglanz, der die Partie weniger dunkel wirken lässt und die metallenen Köpfe wirken kühlend auf der Haut. Man hat hier einen gut sichtbaren Sofort-Effekt, welchen ich nur leider nicht mit meiner Kamera einfangen konnte. Das Serum kostet 25€, ist damit nicht ganz günstig, ich benutze es aber schon seit Januar fast täglich und es ist noch immer nicht leer – der Preis ist somit absolut in Ordnung.

Die Cellular Perfect Skin Korrigierende Augenpflege von Nivea (rechts) kommt in einer Stiftform daher, welche ich ehrlich gesagt unpraktisch finde. Das Dosieren gelingt mir damit nicht, ich muss das Produkt auftupfen und der „Stift“ bringt mir somit gar nichts. Stattdessen muss ich mit meinem Finger oder einem Schwämmchen nachhelfen. Eine kühlende, abschwellende Wirkung findet hier auch nicht statt, somit hätte ich es sehr viel lieber in einem Tiegel gehabt. Auch in dieser Augenpflege sind getönte Mikro-Pigmente enthalten, welche dunkle Stellen korrigieren und Augenfältchen glätten soll. Die dunklen Augenschatten werden hier definitiv gut überdeckt, noch mehr als bei dem Soap&Glory Serum, aber mir fehlt die feuchtigkeitsspendende Wirkung. Ich habe das Gefühl, dass meine Trockenheitsfältchen mehr werden, wenn ich die Nivea-Pflege benutze und meine Augenpartie sich etwas trockener, gespannter anfühlt. Das gefällt mir gar nicht, besonders nicht, wenn es in die kühlere (ich sage nur Heizungsluft, mein Todfeind) Jahreszeit hineingeht. Mit 12€ ist das Niveaprodukt nur halb so teuer, ich kann euch allerdings noch nicht sagen, wie lange die Packung bei mir halten wird.

Ihr seht, ich habe bei beiden Produkten etwas zu meckern und sie dann doch tatsächlich einfach übereinander ausprobiert *g* Da hatte ich zunächst den kühlenden, abschwellenden und Trockenheitsfältchen verschwindenen Soap&Glory Effekt und danach den besser abdeckenden Nivea Effekt. Wobei ich unter meinen Augen jetzt nicht ohne Ende schichten mag, aber die doppelte Power funktioniert hervorragend und erspart mir weiteren Concealer. Müsste ich mich für nur ein Produkt entscheiden, wäre es das Soap&Glory Serum, da mir das einfach pflegender vorkommt und ich zum Abdecken auch immer ein anderes Produkt nehmen kann, Nivea ist mir hier diesmal einfach nicht ausreichend.

Kennt ihr eines/beide Produkte? Wie sind eure Erfahrungen? Da ich demnächst auch eine neue Nachtpflege für die Augenpartie brauche – her mit euren Tipps!  

Mein 30. Geburtstag und der Hunde-Wunsch!

DER Tag ist da, ich bin ab heute doch wirklich 30 Jahre alt, verrückt! Jetzt kann ich wirklich nicht mehr darüber reden, dass ich Dinge mache, „wenn ich groß bin“. Erwachsener als mit einer 3 vorne kann man ja nicht mehr sein 😉 Auch wenn es sich überhaupt nicht so anfühlt – ich glaube, ich bin bei 27 einfach hängengeblieben, ist aber auch ein tolles Alter! Ebenfalls verrückt ist die Tatsache, dass ich diesen runden Geburtstag nicht (wie sonst) mit Familie und Freunden feiere, sondern mit einer neuen Freundin in Seattle! Was aber wieder einmal zeigt, dass sich das Leben nicht planen lässt, sondern eben wirklich einfach so passiert.

Accept the fact that you're aging(nette Geschenke gibt’s trotzdem *g*)

Apropros nicht planen, ich versuche es natürlich doch immer wieder, um Stabilität und Kontinuität in mein recht chaotisches, spontanes Leben zu bringen. Was nur bedingt funktioniert 😉 So habe ich mir vor ein paar Jahren den Plan zurechtgelegt, dass ich mir mit 30 endlich einen Hund und mit 32 ein Kind in mein Leben hole. Der Traumhund ist zwar schon gefunden, nur leider wohnt er in Deutschland und mich hat mein Reisewahn gerade für zwölf Monate nach Kanada getrieben. Da kann das arme Hundetier natürlich nicht mit und so lebt er noch immer in seiner Pflegefamilie und wartet auf ein Zuhause. So gerne ich Beagle Bobo haben würde, ich wollte ihn euch hier einmal kurz vorstellen, da er wirklich dringend neue, liebevolle Herrchen bzw Frauchen sucht, die sich mit ihm beschäftigen. Bobo feierte am 24.03. seinen 8. Geburtstag und ach, ich glaube einfach, wir sind füreinander bestimmt und wenn er noch immer kein Zuhause hat, wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich ihn definitiv besuchen und schauen, ob er von mir ebenso angetan ist wie ich von ihm <3

Bild Copyright: pflegehund.blogspot.de

Wenn ihr zufällig jemanden kennt, der einen dickköpfigen, etwas dicklich-grobmotorischen (so wurde er von der Tierhilfe Odenwald beschrieben) Beagle zu sich holen würde, leitet ihm doch einfach den Blog Pflegehund.blogspot.de weiter, wo es viele Bilder von Bobo und Updates über ihn gibt. Für mich ein absoluter Traumhund, der nur leider immer noch nicht in mein chaotisches, spontanes Leben passt (soviel zu „erwachsen“). Leider sind meine Eltern nicht so hunde-affin, sonst hätte ich sie schon überredet, mit Bobo Haus und Garten zu teilen, bis ich wieder da bin. Über den zweiten „to do Punkt“, mit 32 Mutter werden, denke ich im Moment lieber noch nicht näher nach, dazu fehlt auch noch der zweite Teil 😉

Jetzt geht es aber erst einmal hundelos für mich raus, Seattle erkunden und darüber sinnieren, was im Leben wirklich wichtig ist (keine Lebensanalyse, das wäre nur deprimierend) – die schlimmen Ereignisse diese Woche haben bestimmt bei vielen die Prioritäten wieder gerade gerückt und ach..so wenig ich normalerweise Heimweh habe, wenn ich lange im Ausland bin, gerade würde ich doch gerne mit Oma und Opa Kuchen essen, mit meinem besten Freund die Nacht mit Kaffee durchquatschen, mit vielen Freunden planlos tanzen gehen und mit meiner Mama einfach so zum Lieblingsmexikaner gehen. „Nomadentum“ ist einfacher, wenn man sich durch immer neue Eindrücke ablenken lässt, aber wenn man mal einen Ruhemoment hat..so, ihr seht, ich muss dringend raus, den Tag genießen!