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[Beauty ]Braun Silk-épil 5 Wet & Dry Epilierer #ad

Sommer, Sonne, kurze Röcke, Minikleider, Hotpants und strahlend schöne, glatte Beine! Um letztere zu bekommen, gibt es verschiedene Methoden und da ich ein kleines Weichei bin, was Schmerz betrifft, greife ich fast immer zum Nassrasierer. Was zwar etwas nervt, da man ständig wieder ran muss, aber vor Wachsen und Epilieren habe ich großen Respekt, was u.a. daran liegt, dass ich meine ersten Erfahrungen hier mit nicht den besten Produkten gemacht habe.

Braun hat nun einen Epilierer für Einsteigerinnen, den Silk-épil 5 Wet & Dry entwickelt, welcher eine extra sanfte Haarentfernung ermöglichen soll. Wie der Name schon verrät, ist er sowohl auf nasser als auch auf trockener Haut anzuwenden, wobei erstere Methode empfohlen wird. Die Haut ist im Wasser nämlich entspannter und somit ist der Schmerz während der Anwendung geringer.

Der kabellose Epilierer ist trotz seiner Sanftheit aber sehr effektiv und entfernt sogar Härchen, welche kürzer als 0,5mm (was einem Sandkorn entspricht) sind. Somit müsst ihr hier mit dem Epilieren nicht warten, dass die Haare eine bestimmte Länge haben, was ich mit am Nervigsten beim Wachsen finde. Die ganze Planung und Vorbereitung entfällt hier, ihr könnt einfach munter loslegen, nachdem ihr den Epilierer innerhalb von einer Stunde komplett aufgeladen habt.

Praktischerweise hat der Silk-épil 5 zwei Geschwindigkeitsstufen, wobei Stufe 1 langsamer und sanfter ist, während Stufe 2 besonders schnell und effizient ist. Damit einem der Epilierer nicht aus der Hand fällt, hat er diesen hübschen lilanen Anti-Rutsch-Griff, welcher bestimmt besonders bei der nassen Methode praktisch ist. Nach dem Epilieren habt ihr dann circa 4 Wochen Ruhe, bevor neue Härchen zu wachsen beginnen.

Unter dem Motto #wirwerdenstoppelfrei bietet Braun im Moment eine bis zu 50€-Geldzurück-Aktion an, welche sich lohnt, solltet ihr euch einen neuen Epilierer zulegen wollen. Preislich liegt der Silk-épil 5 Wet & Dry bei 69,99€ und bei 99,99€, wenn ihr noch Extras wie Trimmer – und Massageaufsatz dazuhaben wollt. Ihr könnt noch bis zum 31.8. ein teilnehmendes Braun Beautyprodukt kaufen, müsst ein Formular ausfüllen und erhaltet dann das für dieses Produkt angesetzte Geld innerhalb von 6 Wochen zurück, aber schaut euch die genauen Bedingungen noch einmal selbst an.


Epiliert ihr oder rasiert ihr? Ich muss ja gestehen, dass ich noch immer viel Respekt vor dem Epilieren habe und lieber zum Nassrasierer unter der Dusche greife. Dank genug Übung brauche ich da keine zwei Minuten und auch wenn es nervt, dass man alle 2-3 Tage ran muss, das nichtvorhandene Ziepen motiviert mich doch immer. Bin ich aber länger unterwegs, wie gerade die letzten zwei Wochen im australischen Outback, wo Duschen an sich schon Mangelware sind, greife ich dann aber doch notgedrungen zum Epilierer und beiße die Zähne zusammen! 

 

Der Artikel wurde gesponsert von Braun.

[Beauty] Pure Rosehip Gesichtsöl von Native Australian!

Natürlich konnte ich am Ende doch nicht widerstehen, kommen doch seit Jahren fast alle meine Gesichtsöle aus Australien und Neuseeland. Wenn ich also schon einmal selbst vor Ort bin und nicht auf die TK Maxx Auswahl beschränkt bin, muss ich mir wenigstens eines schnappen und geworden ist es dann (Packaging sei Dank) das Pure Rosehip Oil von Native Australian (60ml um die 21€). Mit Hagebuttenöl habe ich in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen gemacht, besonders was das Aufhellen von Pickelmalen im Gesicht betrifft.

Ich habe schon erwähnt, dass mich die Verpackung sofort angezogen hat, nicht? Dass sie aber auch noch eine Textur hat, hachja..ich wollte sie nicht mehr aus der Hand legen und war geradezu etwas traurig, dass sich darin dann doch nur ein Glasflakon befand. Das Hagebuttenöl ist zu 100% natürlich, das Produkt wird dankenswerterweise nicht an Tieren getestet und ist für alle Haut- und Alterstypen geeignet. Es soll die hauteigene Talgproduktion regulieren und hat neben den tollen Omegfettasäuren 9,6 und 3 noch Vitamin A (gegen vorzeitige Hautalterung), Lycopin (schützt und repariert die Haut) und Betakarotin (die guten Sonnenschützer). Hier tritt definitiv zu, dass man mit ganz wenig Produkt ganz viele Wirkstoffe und hoffentlich auch Wirkung bekommt.

Seit ein paar Tagen nutze ich das Öl nun morgens anstatt eines Serums nach Reinigung und vor Tages- und Augenpflege. Es lässt sich gut dosieren, man benötigt zwei Tropfen für das komplette Gesicht (und etwas Hals) und ich massiere es mit kreisenden, sanften Bewegungen ein. Meine Haut saugt es förmlich auf, es ist nach wenigen Sekunden komplett verschwunden und zeigt mir, wie bitter nötig sie es aktuell hat. Die australische Winterluft ist aber auch fies, besonders der kalte Wind in Kombination mit der trockenen Heizungsluft innen ist nicht mein Freund. Das Öl hat einen angenehmen, dezenten Geruch, welcher nicht sonderlich lange wahrnehmbar ist.

Direkt nach dem Auftragen fühlt sich meine Gesichtshaut einfach nur himmlisch an. Sehr samtig-weich und ebener, sodass ich versucht bin, mir ständig ins Gesicht zu fassen, was man allerdings unterlassen sollte (ich sage nur Bakterien und Hautunreinheiten). Meine Haut fühlt sich aber nicht nur so an, sie sieht auch viel besser aus wie noch vor einigen Tagen. Definitiv frischer, wacher, mit mehr Feuchtigkeit versorgt und eben nicht wie fahle, traurige Winterhaut eben aussieht. Sie strahlt rosig-gesund, ich bilde mir ein, meine Entzündungen heilen schneller ab und meine Augenschatten sind auch schon viel weniger geworden. Zum Thema „dunkle Hautstellen aufhellen“ kann ich noch nichts sagen, dazu nutze ich es noch nicht lange genug, im Moment habe ich da aber ein sehr gutes Gefühl.

Ihr seht, erneut bin ich absolut glücklich mit einem australischen Gesichtsöl, das können sie hier aber auch einfach. Im Allgemeinen sind Gesichts- und Hautöle viel mehr verbreitet und ich hoffe, dass dies auch in Deutschland so langsam mal in die Gänge kommt. Es gibt zwar welche, keine Frage, aber die Auswahl dürfte doch gerne etwas größer sein und ein in Deutschland hergestelltes NK-Gesichtsöl würde ich zumindest gerne mal wieder kaufen. Die Marke Native Australian hat noch einige andere Öle im Angebot und wäre ich noch länger hier, würde ich wohl weiter probieren. Solltet ihr einmal über sie stolpern, probiert den Tester aus und lasst den Sofort-Anfass-Effekt auf euch wirken!

Nutzt ihr Gesichtsöle? Nach der ersten Skepsis (aber macht das meine Haut nicht noch öliger?) bin ich nun schon seit Jahren absoluter Fan und auch wenn ich immer mal wieder ein Serum versuche, am Ende kehre ich doch zu meinen Ölen zurück und weiß, dass ich meiner Haut damit etwas Gutes tue. Wenn ihr einen Gesichtsöl-Geheimtipp (das kann man auch nicht dreimal schnell hintereinander sagen) habt, den ich unbedingt einmal ausprobieren muss, nur her damit, ich freue mich 🙂

[Beauty] Orange Essence Facial Cleanser von Burt’s Bees

Heute mal eine Review aus dem Bereich „manchmal kommen die Dinge zu einem“, denn auch wenn ich die tinted Lipbalms und den Cuticle Balsam von Burt’s Bees liebe, ich wäre nie auf die Idee gekommen, ihre Gesichtspflege auszuprobieren. Dann war ich aber auf einer Party, quatschte mich mit der Gastgeberin fest und fand mich kurze Zeit später in ihrem Bad wieder, wo sie mir all ihre Hautpflege zeigte und reviewte. Meine Begleitung war definitiv etwas irritiert, wir beide hatten aber Spaß. Als sie den Orange Essence Facial Cleanser von Burt’s Bees (um 13€ via Amazonin die Hand nahm, war ich also gespannt, was sie mir berichten würde – da er bei ihr absolut keine Wirkung hat und ihr nicht genug schäumt, durfte er dann aber irgendwie mit mir nach Hause gehen und so habe ich ihn die letzten Tage morgens mal anstatt meiner ölfreien Papulex-Pflege für akneanfällige Haut ausprobiert.

Der Cleanser ist ein eher dickliches Gel (dank Lanolin?), welches wirklich kaum schäumt und einen somit zunächst etwas irritiert, aber daran gewöhnt man sich. Man hat sofort einen leckeren Orangenduft in der Nase, welcher mich zumindest wach macht und meine Haut zum Glück auch nicht reizt. Insgesamt ist das Produkt sehr sanft, auch bei entzündeten Stellen brennt es kaum und ich würde es für sensible Haut empfehlen. Beim Abwaschen des Produktes tue ich mich etwas schwer, selbst wenn ich es unter der Dusche verwende, habe ich das Gefühl, dass ein Film auf meiner Haut zurückbleibt. Was ich so überhaupt nicht leiden kann und dann gleich mal mit einem Mizellenwasser erneut rübergehen muss. Somit beschert mir der Cleanser hier einen zweiten Schritt, auf den ich lieber verzichte.

Mein Hautgefühl danach ist in Ordnung, aber eben nicht dieses porentief-rein, was ich bei meinem Papulex-Gel habe – selbst, wenn ich den Burt’s Bees Cleanser mit meiner Clarisonic Mia nutze und das ist schon etwas verwunderlich. Meine Haut sieht weder besser noch schlechter aus und hat sich auch nicht verändert, seit ich das Produkt benutze. Das ist jetzt weder negativ noch positiv, aber ich muss der Vorbesitzerin leider zustimmen, das Produkt tut nichts für meine Haut. Außer dass ich eben das Gefühl habe, aktiv etwas für sie getan zu haben. Was schade ist, denn der Geruch ist toll und die Inhaltsstoffe ebenfalls „right up my alley“, wie sie es auch formulierte, doch effektiv Schönreden kann ich den Cleanser dann doch nicht. Eine Verbesserung hinsichtlich meiner dunkleren Hautstellen aufgrund des enthaltenen Vitamin Cs konnte ich auch nicht erkennen, schade! Da ich ihn allerdings schon einmal habe, werde ich ihn jetzt auch noch weiter benutzen und ihn dann einfach im nächsten Hostel vor Abflug im Gemeinschaftskörbchen zurücklassen, vielleicht hat der nächste Besitzer damit ja mehr Erfolg. Achja, ich las im Internet, dass es ein günstiger Dupe zu dem Bobbi Brown Extra Balm Rinse sein soll, vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen von euch! Günstiger ist Burt’s Bees allemal.

Welches Produkt von Burt’s Bees mögt ihr besonders gerne? Oder macht euch die Marke so gar nicht an?

[Beauty] Rose Intensive Hand & Cuticle Cream von Salus

Nachdem ich mich täglich mit meiner doofen Balea Liebestraum-Handcreme herumgeärgert habe, da sie nicht einzog, meine Hände nicht pflegte, sondern eben nur nach mehr Creme verlangen ließ, reichte es mir und ich begab mich in Canberra auf die Pirsch. Um natürlich gleich mal in einer Parfümerie zu landen, wo es die australische Marke Salus gab, welche ich beim letzten Dutyfree-Besuch schon für mich entdeckt hatte. Sie bezeichnet sich selbst als „botanical skincare, spa inspired“ und das sind genau die Worte, die mich sofort magisch anziehen. Die Produkte, die ich bisher getestet habe, sind der Hammer, aber haben leider auch ihren Preis – mein neuer Begleiter, die Rose Intensive Hand & Cuticle Cream kostet nämlich stolze 14€ für 100ml. Definitiv nicht mein normaler Handcremepreis, hier war aber auch ein bisschen Frust beim Kauf dabei. Meine Hände danken es mir aber schon sehr!

Wir haben hier gerade Winter, meine Hände sind also schön trocken und rau und benötigen definitiv den Extrakick Pflege. Die Handcreme hat neben Rose für den enorm leckeren und langanhaltenden Geruch viel Sheabutter, Jojoba, Calendula, Avocado und Weizen als Inhaltsstoff und das merkt man. Die Creme soll Hände sowie Nagelhaut beruhigen, reparieren und mit Feuchtigkeit versorgen und das tut sie direkt nach dem Auftragen. Die Konsistenz ist etwas dicker, nichtsdestotrotz zieht die Creme aber schnell ein und hinterlässt keinen nervigen Fettfilm auf der Haut. Dafür riecht sie aber langanhaltend und ich freue mich, wenn ich den Geruch nebenbei immer mal wieder aufschnappe (ja, diese Mischung würde ich auch als EdP tragen). Von der Reichhaltigkeit her ist sie so stark, dass ich mir jetzt gerade mal zweimal am Tag die Hände eincreme und das vollkommen ausreicht. Statt trockene und raue Stellen habe ich wieder wunderbar weiche und gepflegt aussehende Haut und ach, sollte wer eine SOS-Soforthilfe suchen, das ist sie. Ok, in der wohl enorm luxuriösen Variante, aber ab und zu gönnt man sich dann ja doch auch mal was!

Mit meiner Nagelhaut hatte ich jetzt keine speziellen Probleme, aber auch hier kann ich sagen, dass sie weicher geworden ist und einfach gut aussieht. Somit erledigt die Creme auch diesen Job solide und solltet ihr ein 2-in-1-Produkt suchen und zufällig über diese Marke stolpern (ich glaube, sie bei TK MAXX bei uns schon gesehen zu haben), schnappt euch doch mal den hoffentlich vorhandenen Tester und überzeugt euch selbst.

Habt ihr zufällig schon etwas von Salus ausprobiert? TK MAXX sei Dank nutze ich ja schon seit Jahren viel australische Hautpflege und freue mich, sie jetzt auch einfach hier vor Ort kaufen zu können. Welche Handcreme könnt ihr sonst – gerne im günstigeren Bereich – aktuell empfehlen?

[Beauty] NOTD’s im Juli!

Da ich schon ewige Zeiten keinen NOTD-Blogpost getippt habe, dachte ich mir, ich zeige euch mal, was in letzter Zeit so auf meine Nägel durfte. Ok, da ich nur drei (ok, 4 wenn man den unbenutzten Topcoat mitzählt) Nagellacke hier in Australien habe, ist die Auswahl etwas begrenz, aber nichtsdestotrotz zeige ich sie euch mal. So ganz langsam habe ich sie aber doch satt und freue mich, wenn ich in Kürze wieder meine ganze Sammlung zur Verfügung habe, aus der ich auswählen kann.

Slick Slate – Sally Hansen

Definitiv am häufigsten habe ich Slick Slate in den letzten Wochen lackiert, da er einfach immer passt, unauffällig ist und gut zur Winterstimmung hier funktioniert. Mit etwas Sonnenschein sieht er schokoladig-braun aus, normalerweise ist er ein eher dunkleres Taupe. Ausgefallen, klar, aber eben nicht so speziell, dass einem jeder auf die Finger starrt. Mit einer Schicht ist er tragbar, mit zwei Schichten gefällt er mir besser und auch ohne Überlack hält er zum Glück locker 5-6 Tage.

Be Aztec (UpperWildside LE) – Catrice

Mein allerliebster Nagellack und das ist schon die zweite Flasche, die ich davon leere. Mein liebstes Grün mit subtilem, zarten Goldschimmer, welcher einfach immer geht und mich glücklich macht. Natürlich musste er mit, wenn ich für längere Zeit im Ausland bin und dankenswerterweise macht er auch einige Tage Rumreisen mit, ohne allzu zickig zu sein. Gleichzeitig ist dies aber auch meine letzte Flasche und ach, ich will gar nicht daran denken, dass ich ihn irgendwann nicht mehr lackieren kann. Bis es soweit ist, werden wir aber noch eine grandiose Zeit miteinander haben.

 

43S von Manhattan

Nicht jeder mag Füße sehen, so hier eine etwas verschwommene Version meines aktuellen Nagellackes. Seit einigen Wochen nun trage ich schon diese korallenen Manhattan-Nagellack in 43S auf meinen Fußnägeln durch die Gegend und finde das mal eine schöne Abwechslung. Meine Standardfarbe des letzten Jahres ist nämlich blauer Nagellack und da brauchte ich mal eine Pause. Er sieht schön sommerlich aus und macht mir gute Laune, auch wenn ich ihn hier in Australien unter zwei Lagen Socken verstecken muss, da es so kalt ist. Er ist etwas streifig im Auftrag und zwei Schichten sind besser wie eine, aber dafür hält er dann erstaunlich lang! Ein paar weitere Wochen werden wir bestimmt noch miteinander verbringen und da der Lack Teil meines Aufbrauch-Projektes ist, bin ich gleich doppelt motiviert!

 

[Beauty] Island Love LE von alverde!

Ok, die neue Island Love LE von alverde hat mich mit diesem von Frida Kahlo inspirierten Bild aber sowas von sofort gekriegt. Mexiko steht ja immer noch ganz weit oben auf meiner Reiseliste und ja, hier wird die Sehnsucht gleich noch ein wenig mehr geweckt. Die limitierte Edition wird vom 20. Juli bis 16. August in allen DM-Märkten zu finden sein und sie kommt mit knalligen, gutelaunemachenden Farben daher, die bestimmt nicht nur mich sofort an entspannte, laue Sommerabende denken lässt. Da ich bis auf einen neuen Augenbrauenstift nicht wirklich etwas brauche, werde ich mir nur diese mal genauer ansehen, von alverde hatte ich in der Vergangenheit immer wahnsinnig gerne Puder, ihre Augenbrauenprodukte sind mir aber noch unbekannt. Falls wer damit schon Erfahrung gemacht hat, nur her mit eurer Meinung!

[Beauty] 4 Nagellacke für Down Under!

Wie immer, wenn ich meinen Rucksack für einen längeren Trip packe, dauert es mit am längsten, mich für Nagellacke zu entscheiden. Sowohl was die Anzahl als auch die Farben betrifft, ich bin da etwas kompliziert. Da es aber nicht zu viele werden sollten und ich auch nicht soooo lange (um die zwei Monate) weg bin, sind es dieses Mal also nur vier Stück geworden. Was nicht ganz so praktisch für mein Nagellack-Aufbrauch-Projekt ist, aber noch ist das Jahr nicht rum! Mit nach Canberra durften diese Kandidaten, von denen zwei absolute Lieblinge sind!

Slick Slate 310 von Sally Hansen Mit mein liebster Taupe-Lack, sieht man mal von Particuliere von Chanel ab, welchen ich nie mit auf Reisen nehmen würde. Sally Hansen macht einfach klasse Lacke, was Auftrag und Haltbarkeit betrifft und das unkomplizierte Lackieren schätze ich hier sehr. Dann passt die (Un-)Farbe natürlich auch zu einfach allem, ausser Sommer, was hervorragend passt, haben wir hier doch gerade Winter. Ein paar Mal habe ich ihn schon lackiert und jupps, so wirklich sattgesehen habe ich mich auch noch nicht!

Be Aztec C01 von Catrice Meine allerliebste Nagellackfarbe und leider war dieser Lack aus einer LE vor vielen Jahren. Meine erste Flasche habe ich hier schon leer, auch bei der zweiten zeigen sich jetzt schon erste Leerungserscheinungen. Was natürlich den „ich will nicht, dass er leer geht“-Gedanken aufkommen lässt, aber ich verdränge ich halbwegs erfolgreich. Auch ganz unzickig im Auftrag, man braucht zwei Schichten und bekommt ein wunderschönes Grün mit goldenen, winzigen Schimmerpartikeln, die in der Sonne glänzen. Für mich der perfekte Herbstlack und dürfte ich nur noch einen Lack bis zum Ende tragen, es wäre dieser hier.


43S von Manhattan Dieser Nagellack durfte mit, da er erstmal eine andere Stimmung bietet, nämlich eher nach Sonnenschein aussieht und auch etwas mehr Aufmerksamkeit fordert. Dass er in meinem Aufbrauch-Projekt ist, hat dann natürlich den Ausschlag gegeben. Denn per se ist das einfach ein netter, koralliger Lack, der von der Haltbarkeit und demHandling ok, aber eben nicht ausgefallen ist. Nichts, was ich vermissen werde, wenn er leer ist und somit darf er im Moment auf meinen Fußnägeln und ab und zu auch an meinen Händen glänzen.

Top Speed Gloss von Essence Da ich mir mit zu viel roten Lacken die Nägel etwas eingefärbt hatte, wollte ich jetzt brav sein und einen Unterlack benutzen. Sagen wir so, dass wurde bisher nicht in die Praxis umgesetzt. Auch als Topcoat habe ich ihn noch nicht lackiert, da ich einfach faul bin und meine ausgesuchten Lacke auch ohne einige Zeit halten. Für das nächste Packen lerne ich hier jetzt schon, dass ich keinen Unter-/Über- oder einfach so Klarlack einzupacken brauche, da ich ihn nicht benutzen werde

Und das waren sie schon, meine momentanen Begleiter, zwischen denen ich hin und her wechsele. Natürlich nicht mit meiner Auswahl zuhause zu vergleichen, aber dieser Minimalismus ist gar nicht schlecht, da man nicht lange zu überlegen braucht und alle Optionen gleich vor sich stehen sieht. Wie gesagt, statt dem Klarlack hätte ich lieber noch einen weiteren Farblack einpacken sollen, aber das wird dann beim nächsten Packen berücksichtigt.

Wie sieht es bei euch aus, wie viel Nagellack kommt mit in den Urlaub? Oder verzichtet ihr einfach mal komplett? Ich bin neugierig, ob nur ich da beim Packen bestimmt zehn Minuten Denkzeit mit verschwende 😉

[Beauty] Erster australischer Skincare-Haul!

Zwar bin ich mit dem Gedanken nach Australien gegangen, dass ich für die Zeit hier nichts einkaufen muss, aber als ich so in der Apotheke warten musste, da die Medikamente für meinen Freund nicht vorrätig waren, kam dann doch eins zum anderen und ich bin jetzt um gleich zwei Gesichtssprays reicher. Somit stelle ich sie euch kurz mal vor, beide sind nämlich auch im Winter super, um die Haut mit genug Pflege (Feuchtigkeit!) zu versorgen.

Miranda Kerr (genau, das australische Supermodel) dürfte bestimmt vielen von euch bekannt sein, ich wusste nicht, dass sie auch eine eigene Hautpflegeserie auf dem Markt hat. Das Energising Citrus Mist von Kora (65ml um die 28€) ist aber genau nach meinem Geschmack, da es himmlisch gut riecht und einem einen kleinen, aufwachenden Energiekick gibt. Dass keine blöden Chemikalien drin sind, der Sprühnebel wunderbar fein ist, es schnell einzieht und die Haut strahlen lässt, macht die ganze Sache natürlich noch besser. Im Moment hat meine Haut nämlich echt mit der trockenen Heizungsluft zu kämpfen, die wir hier täglich um uns haben und ach, ich bin wirklich sehr glücklich darüber, dieses kleine Spray für zwischendurch zu haben! Ich werde mich bestimmt noch über ein paar Tester hermachen und vielleicht noch eine Augenpflege aus der Naturkosmetikreihe kaufen, wenn sie mir zusagt, der erste Eindruck ist nämlich sehr positiv. Hier kriegt man mal mehr, als nur den bekannten Namen auf dem Packaging!

Und wenn wir schon bei Gesichtssprays sind, konnte ich natürlich nicht nein zu dem Rose Water Hydrating Mist von In Essence (100ml um 35€) sagen, da das einfach nur phänomenal gut roch. Ich glaube, so schnell tiefenentspannt war ich noch nie in einer Apotheke 😉 Ebenfalls ein sehr dünner, schnell einziehender Sprühnebel, der sich toll auf meiner Haut anfühlt. Ich nutze es zur Zeit sowohl morgens und abends nach der Reinigung und vor dem Auftragen eines Serums und bilde mir ein, dass meine Haut wirklich mehr strahlt und die Trockenheitsfältchen um die Augen auch wieder verschwunden sind. Es ist jetzt nicht der „heilige Gral“ und mein sehr günstiges Rosenwasser aus dem türkischen Supermarkt ist ebenso gut, aber da ich hier nichts anderes habe, kämpfe ich eben mit ihm gegen die Heizungsluft an und scheine den Kampf auch zu gewinnen!

Dank dieser beiden Wässerchen hält meine Haut aktuell durch, aber ich habe echt nicht gedacht, dass es hier in Canberra so kalt wird, dass wir die Heizung (bzw die wärmende Klimaanlage) anschalten müssen und habe somit bei meiner Hautpflege nicht mitgedacht und eben meine Sommerprodukte eingepackt. Die reichhaltige Pflege liegt jetzt im sommerlichen Deutschland, aber daraus lerne ich für das nächste Mal, sollte ich wieder die Jahreszeiten wechseln 😉 Benutzt ihr auch Gesichtswassersprays? Welches könnt ihr denn empfehlen? Ich vermisse ja mein Avene Thermalwasserspray, das habe ich hier bisher auch noch nicht entdecken können, die beiden obigen Kandidaten sind aber doch eine ganz gute Alternative.

[Beauty] Moringa-Duftöl aus Indien

Vor kurzem habe ich euch schon von meinem ersten, festen Parfum erzählt, welches mir richtig gut gefällt und seit kurzer Zeit nutze ich nun zum ersten Mal ein Duftöl. Dieses habe ich mir vor längerem schon in Indien gekauft, dann aber doch nie dazu gegriffen. Da es so handlich klein ist, durfte es jetzt aber mit ins Handgepäck für meinen Flug und auch in Australien greife ich gerade täglich danach.


Das Duftöl habe ich mir in Varanasi in einem der unzähligen Shops gekauft, die eine schirr unfassbare Menge an den unterschiedlichsten Duftölen haben. Sollte das passende Öl dort nicht dabei sein, mischen sie einem aber auch gerne eine Eigenkreation, was ich gerne ausprobiert hätte, aber meine Nase war zu diesem Zeitpunkt schon zu überfordert. Somit schnupperte ich zunächst an ein paar „Bestseelern“ wie Jasmin und Lilie, entschied mich dann aber doch für meinen Favoriten, Moringa. Moringa-Bäume gibt es übrigens auch in Indien, sie sehen mir ihren weißlich-gelben Blüten sehr schön aus und riechen verdammt gut! Neben Parfum macht man aus dem Baum aber z.b. auch Medizin und Nahrungsergänzungsmittel, da er gut für Körper und Haut sein soll.

Für ein Duftöl gilt, dass man nur eine geringe Menge braucht, um den Duft den ganzen Tag auf der Haut zu haben. Somit dosiert man hier zu Beginn leicht über, ich hatte die ersten Tage immer mal wieder Kopfschmerzen, bis ich lernte, dass ich hier wirklich nur einen Tupfer brauche. Diese setze ich an Hals und Handgelenk und hach, was liebe ich den floralen Duft! Irgendwelche Hautreizungen hatte ich auch nicht, der Verkäufer betonte aber auch mehrmals, dass hier keine unnötige Chemie drin ist. Der Flakon ist zwar so klein, dass ich ihn locker in meiner Tasche mitnehmen könnte, aber das ist einfach unnötig, da ich ihn über den Tag nicht auffrischen muss. Er duftet und duftet und duftet unveränderlich, sogar am nächsten Morgen kann ich ihn noch dezent wahrnehmen. So eine Hammerwirkung hatte ich bisher bei nur sehr wenigen EdPs.

Das wird definitiv nicht mein letztes Duftöl gewesen sein, ich bin ja mal gespannt, ob ich es leer bekomme oder ob es mir vorher kippen wird. Bisher ist nämlich trotz täglicher Anwendung so gut wie nichts weg – wir werden wohl also noch lange Freude miteinander haben. Auch von dem festen Parfum bin ich sehr angetan und muss sagen, dass ich jetzt gar nicht mehr weiß, wieso ich bisher nur Sprüh-Parfum benutzt habe. Wahrscheinlich ist der Grund einfach, dass sie bei uns eben viel präsenter sind als die anderen Formen und ich spontan auch gar nicht so genau wüsste, wo ich in Deutschland ein Duftöl für den Körper und nicht die Lampe herbekommen sollte.

Benutzt ihr zufällig auch feste Parfums und/oder Duftöl? Wenn ja, wo kauft ihr eure denn? Ich weiß zwar, dass ich wieder nach Indien fahren und mir dort eins kaufen werde, es wäre aber auch spannend zu wissen, ob es in Deutschland außerhalb des Internets da überhaupt eine Möglichkeit gibt. Wer nicht weiß, wie Moringa riecht und einen The Body Shop in der Nähe hat, deren Moringa-Reihe ist ebenfalls sehr lecker und ihr könnt vor Ort mal probeschnuppern.

[Beauty] Aufgebraucht im Juni 2017!

Diesen Monat habe ich kaum etwas aufgebraucht, da es für mich ja am 6.6. wieder für einige Zeit ins Ausland ging und ich dann natürlich keine halbleeren Produkte einpacke, sondern eben volle, damit diese einige Zeit halten. Da ich zunächst etwas gereist bin, habe ich die Pröbchen, die leergeworden sind, auch nicht im Rucksack durch die Gegend getragen, sondern jeweils vor Ort entsorgt. Ein Beispielexemplar habe ich aber doch noch für das Foto gehabt und somit sind es insgesamt nur 5 Produkte bzw Proben, die ich euch diesen Monat zeigen kann. Nächsten Monat dürfte das dann schon wieder ganz anders aussehen 😉

Bebe Beautiful Hautbildverschönernde Reinigungsmaske Ich bekam sie zum Testen zugeschickt, meine Haut mag sie leider nicht sonderlich und so habe ich die Originalprodukte weitergegeben, die praktischen Pröbchen aber doch mitgenommen. Eine Maske für unter der Dusche finde ich nämlich sehr sinnvoll und einmal die Woche habe ich sie auch benutzt. Wirklich mögen tut meine Haut sie aber trotzdem nicht, somit nutze ich meine restlichen Proben hier noch und das war es dann. Meine ausführliche Review findet ihr hier.

Biorepair Zahnmilch Auch diese durfte ich testen und habe euch schon eine Review getippt. Die Proben fand ich superpraktisch für unterwegs, da ich keinen Platz hatte, eine Mundspülung etc mitzuschleppen. Ich finde das Produkt per se nicht schlecht, ich bevorzuge nur einfach mein Oilpulling (mein Erfahrungsbericht) und mache das jetzt wieder, da wir ein riesiges Glas Kokosöl im Haus haben, was sowieso leer werden muss.

Iris Extract Activating Treatment Essence von Kiehl’s Ich liebe diese Essenz und habe sie schon in meine Morgenroutine eingebaut. Sie lässt meine Haut wirklich strahlen, gesünder, jünger und einfach besser aussehen und sich anfühlen. Mehr Lobgesang habe ich hier schon verfasst, das ist ein Produkt, welches ich mir wohl wieder gönnen werde, vielleicht ja im nächsten Dutyfree, da es schon ein nicht unbedingt notwendiger Luxus ist, aber eben einfach effektiv.

Blend a Med Expert Tiefenreinigung Meine Zahnärztin versorgt mich immer mit diesen kleinen Proben, da sie weiß, dass ich viel fliege und so eine kleine Zahnpasta immer im Handgepäck haben muss. Die Zahnpasta ist in Ordnung, hat einen schönen frischen Effekt, aber ich bin bei Zahnpasta so ein kleiner Geizkragen, der eben die Drogerieeigenmarken oder gleich Sensodyne kauft.

SOS Desinfektionstücher Ebenfalls unerlässlich, sobald ich im Flugzeug sitze, wische ich erstmal alles an Armlehne und Tisch etc ab, was vor mir bestimmt schon zig Leute angefasst haben. Diese Tücher finde ich eher so lala, sie trocknen leider schnell aus, sobald die Packung offen ist und dürften auch zu Beginn einfach „nasser“ sein. Da ich sie aber von Mama geklaut habe und nichts dafür bezahlt habe, meckere ich mal nicht weiter – nur nachkaufen würde ich sie mir dann doch nicht.

Ihr seht es, das sind wirklich typische Reise-Produkte, die sich diesen Monat bei mir geleert haben und ja, sonderlich spannend sind sie auch nicht, ich entschuldige mich mal 😉 Aber eben doch notwendig und besonders Proben finde ich super, wenn man unterwegs ist. Unbedingt leichter ist mein Gepäck jetzt noch nicht, da ich aber auch einige Bücher dabei habe (ich kann mich noch immer nicht ganz mit Ebooks anfreunden) und schon einen öffentlichen Bücherschrank in Canberra entdeckt habe, werde ich da demnächst doch immerhin ein paar Gramm los.

Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Und ist noch wer so ein „Proben auf Reisen“-Mitnehmer oder dürfen da bei euch nur Produkte mit, denen ihr komplett vertraut?