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[Yummi] Indische Teller-Einblicke #2

Im indischen Internet ist gerade echt der Wurm drin und das Bloggen ist mal wieder eine kleine Herausforderung. Somit musste ich die viele freie Zeit natürlich nutzen und mich mal wieder quer durch die Stadt futtern. Als Vegetarier ist es hier in Varanasi einfach ein Traum und ach, ich wünschte, jeder könnte diese tollen Gerichte mal probieren. Es gibt zwar auch gute indische Restaurants in Deutschland, keine Frage, aber hier kommen sie einfach nicht rein..hach, in fünf Wochen ist es schon wieder vorbei, verrückt!

Auf meinem Rückflug von Bangkok bekam ich bei Thai Airways ein perfektes veganes Flugzeugmenü, welches ich so auch im Restaurant glücklich gegessen hätte. Okraschoten mit gefüllter Paprika, Salat und Obst, ach war ich happy! Die Frau meines indischen Freundes macht einen ganz wunderbar würzigen Paneer, bei dem ich kurz vergessen kann, was ich da futtere. Das Schöne daran ist auch, dass das Essen nicht schwer im Magen liegt, sondern einfach nur ein sattes, gutes Gefühl hinterlässt – Nachtisch auf der Dachterasse gab es in Form von frisch gepresstem Granatapfelsaft auch noch und da könnte ich mich reinlegen. Sollte ich mal eine Küche haben, darf dort gerne ein Entsafter einziehen. Mit einem Freund gab es dann ein paar Löffel Bananenlassi zur späteren Stunde.

Ich frühstücke in Indien nicht, sondern esse meist zwischen 14.-15.00h so ein riesiges Thali. Das ist immer Reis, Chapati und Linsen und dann gibt es verschiedene vegetarische Gerichte. Je nachdem, was gerade da ist oder wer weiß, was ich gerne esse. Meine Aloo Palak Liebe kennt mittlerweile echt jeder, so bekomme ich oft Kartoffeln und Spinat als eine Variante. Beim Versuch, das alles zu essen, bin ich manchmal überfordert und froh, wenn ich es mit jemandem teilen kann. Mit mein liebstes, schnelles Abendessen sind Samosa, frittierte, mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen gefüllte Teigtaschen. Meist snacke ich zwei unterwegs mit Ketchup, wenn ich geordneter wirken will, gibt es sie auf einem Teller mit Kichererbsen und süßer Soße. Mangosaft ist noch immer meins, zwar ist diese Sorte so gar nicht gesund, aber wenn man z.b. krank ist und nichts runterkriegt oder einfach keinen Appetit hat, bekommt man hierdurch etwas neue Energie und die Süße hilft ebenfalls. Statt Schoki gibts hier eben Saft 😉

Diesen Erdbeerlassi trank eine Freundin, ich schnappte mir nur die Beere runter..das war definitiv ein seeeehr grober Lassi und für mich kleinen Konsistenzfreak absolut zu viel. Schön anzusehen war er aber, mein Thali rechts davon ist nicht ganz so hübsch, aber doch viel mehr nach meinem Geschmack. Wenn ich mal keine Lust auf indisches Essen habe, was vielleicht dreimal vorgekommen ist, schnappe ich mir so ein Veggie Sandwich mit Karotte, Gurke, Tomate und roher Zwiebel (letztes war etwas gewöhnungsbedürftig) – natürlich dippe ich auch das ganz classy in Ketchup und Pfeffer 😉 Die Suche nach einem guten Cappuccino geht weiter, dieser hier sah zwar gut aus, war aber doch seeehr dünnflüssig – der Blick auf die meine Frage nach Sojamilch war unbezahlbar, mir wurde schlichtweg nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Als ich dann noch Mandelmilch anführte, zweifelte man definitiv an meinem Geisteszustand.

Ihr seht, ich übertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass ich viele Thalis esse. Meist bin ich aber auch nicht entscheidungsfreudig genug und hier bekommt man eine gute Auswahl. Davon abgesehen, dass diese Platten oftmals günstiger sind als wenn ich nur ein Gericht und Reis bestellen würde. Der Chai sieht nicht aussergewöhnlich aus, ist aber dank Tulsi so aromatisch, dass ich ihn fast jeden Tag trinken muss. Hier passiert geschmacksmässig so viel im Mund, baut sich auf, wärmt und hält lange an..bevor ich gehe, muss mir der Teeverkäufer genau aufschreiben, was ich wann zu tun habe, damit ich diesen Geschmack hinkriege. Und zum Ende dann doch noch einmal Aloo Palak mit Reis (und indischer Tageszeitung), was mir beim Tippen schon wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt!

Mögt ihr indische Gerichte? Könnt ihr mir etwas empfehlen, was ich unbedingt probieren muss? Ihr seht, ich bin eher in der nordindischen Küche zu Hause, mit Dosas und Idli kann man mich jagen 😉

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Seit dem letzten Yummi-Post sind schon wieder drei Wochen vergangen und ich dachte mir, da wird es doch Zeit, euch wieder mal zu zeigen, was bei mir gerade so auf den Tisch kommt. Gerade habe ich nur wenige rein vegane Tage, die einen ganz einfachen Grund haben: den unsagbar leckeren Bärlauch-Aufstrich von ALDI. Obwohl ich Knoblauch nicht mag, Bärlauch ist genau meines und ich plane, das Wochenende mit dem Hund in den Wald zu gehen und mir hoffentlich ein paar Büschel zu pflücken. In Kombination mit Brot und Tomaten, Salz & Pfeffer könnte ich mich da gerade hineinlegen und esse es jeden Tag. Aber natürlich nicht nur das, somit hier sind ein paar Bildchen:

Vegetarische Ernährung

Auf dem nu3-Bloggerevent gab es eine ganz leckere, vegane Brokkoli-Spinat, die ich einfach inhaliert habe. Suppen sind definitiv neben Salaten mein liebstes Essen und ich freue mich auch schon darauf, jetzt im Sommer ein paar kalte Varianten auszuprobieren. Ein fragwürdiges Reste-Essen war dieser Gemüsepatty-Bärlauchfrischkäse-Aufbackbrötchen-Burger mit Essiggurken, wobei es gar nicht so übel war. Mit Ketchup wäre es aber definitiv besser gewesen und somit habe ich mir hier gleich Nachschub gekauft. Schon beschriebenes Tomatenbrot mit Bärlauchaufstrich, wobei ich die Tomaten immer sehr dick schneide. Ich stehe auf Konsistenz-Mix und da muss die wässrig-schwabbelige Tomate mit dem knusprigen Brot irgendwie funktionieren. Das beste indische Dal mit Naanbrot habe ich in Berlin bei W Der Imbiss dank eines Freundes gefunden. Das Fusionfood hier in afrikanischem Ambieten mit hawaiianischer Musik ist einfach himmlisch und ach, ich muss dringend wieder hin! Die Kombination von würzig, aber nicht übertrieben scharf mit frischem Koriander, welchen ich mittlerweile zu mögen beginne und das heiße, knusprige Brot – ich musste mich gut zusammennehmen, als ich das gegessen habe, um keine zu glücklichen Geräusche von mir zu geben.

Vegetarische Ernährung

Sojaghurt mit Himbeerpulver, Haferflocken, Müsli & Apfel gab es auch häufig, aber die 2,5kg Apfelsack wollte ja gegessen werden. Mag ich sowohl als Frühstück und als Snack sehr gerne und durch das Pulver von Spice for life peppt man jeden noch so langweilig schmeckenden Joghurt auf. Bei denen im Laden hier in Berlin muss ich auch mal vorbeischauen. Zu Ikea ging es auch, hier habe ich meinen Geburtstagsgutschein für die Schokotarte eingelöst, welche eine sehr schön fluffige Konsistenz hatte, geschmacklich aber nicht so überragend war. Auch bei Starbucks entschied ich mich dieses Mal für den Mango-Passionsfrucht Frappuccino und der war mir irgendwie auch etwas zu langweilig. Aber man muss ja neue Sachen ausprobieren, um zu wissen, dass man sie nicht mag 😉 Ebenfalls neu war das Frosta Rahmgemüse in der Kombi Rosenkohl, Bohnen und Karotten, welches ein richtig leckeres, leichtes Mittagessen war. Wenn sie mir jetzt die Soße weglassen würden, wäre es super für mich, so werde ich es aber eher nicht mehr kaufen.

Vegetarische Ernährung

Brunch gab es beim nu3-Event auch noch und ich habe mich an Vanillejoghurt von Alpro mit Früchten und Kokos, einem veganen Bananen-Schoko-Muffin, Chiapudding und diversen Getränken bedient. Das war der perfekte Start in einen langen Samstag. Tags drauf gab es dann wieder meine Frühstücksversion, hier seht ihr sie nur in ungemischt. Beeren gab es dieses Jahr auch zum ersten Mal nicht aus der Tiefkühltruhe und auch, ich hätte die drei Schälchen echt alleine auffuttern können, besonders die Brombeeren waren perfekt! Zum Vietnamesen wollte ich unbedingt auch wieder und so gab es diese Tofu-Seitan-Gemüse-Kombi im Van Anh, welches laut Yelp das Toprestaurant dafür ist. Es war auch einfach verdammt gut und geschmacklich wirklich etwas neues. Teuer war es auch nicht, ich bezahlt 7,50€ dafür und kann es euch absolut empfehlen!

Vegetarische Ernährung

Irgendwie hatte ich große Lust auf Semmelklöße, braune, vegane Soße von Gefro und Rotkraut und so gab es das doch wirklich vier Mal in einer Woche – bis das Rotkraut eben leer war *g* Jetzt habe ich für dieses Jahr aber auch wieder genug davon, es sei denn, wir stoppen noch einmal im Thüringer Wald. Gefrorene Beeren mit Joghurt sind ebenfalls ein Go-To-Snack, da es ein spannendes Ess-Erlebnis ist. Der Joghurt friert etwas, man hat quasi Frozen Yoghurt mit Beeren in gesund und das ohne irgendeinen Arbeitsaufwand. Hätte ich einen Mixer, würde ich es da hineinstecken, aber das ist leider das Problem bei Zwischenmieten – man weiß nie, wie gut/schlecht die Küche ausgestattet ist. Den ersten Joghurteisbecher gab es dieses Jahr auch schon und ach, er war schon verdammt gut. Hätte ich mich in Anschluss nicht von meiner Mama für längere Zeit verabschieden müssen, hätte ich ihn zwar noch mehr genießen können, aber auch so war er mehr als lecker. Ebenso das Abschiedsmittagessen mit Oma und Opa beim Italiener, wo ich meine neueste Lieblingskombi von Pilze und frischer Spinat haben musste. Für mich ist Pizza ja nur richtig, wenn der Boden hauchdünn ist, ich mag es so gar nicht, wenn man nur in Teig beißt und diese hier war ein einziger Genuss!

Seid ihr auch im Bärlauch-Fieber? Ich würde mir ja gerne Pesto daraus machen, einen Mörser hat meine Küche hier nämlich. Mal sehen, ob ich erfolgreich sein werde. Über vegetarische/vegane Restauranttipps in Berlin und Potsdam freue ich mich natürlich immer sehr!

Kulinarisches Indien

Da Essen auch ein Hobby von mir ist [ich ueberlege gerade, wann ich zum letzten Mal das Wort Hobby sagte..es muss ewig her sein] und ich passenderweise ja gerade in Indien rumhaenge, dachte ich mir, ich zeige euch mal, was es hier so zu essen gibt. Klar gibt es auch viele indische Restaurants in Deutschland [ich habe schon viele ausprobiert], aber leider schmecken die deutsch-indisch und nicht indisch-indisch. Ganz lustig ist auch, wie chinesisch in Indien schmeckt..total anders als in Deutschland und bestimmt total anders als in China [da war ich nun noch nie], aber also ganz spannend. Ich habe hier [also in Indien] beim letzten Aufenthalt allerdings echt sechs Monate nach einem Chinesen gesucht, wo es ’suess-sauer‘ gab [nicht, dass ich da unfassbarer Fan von bin, aber nach Monaten voll indischem Essen haette ich fuer suess-sauer und Sonnenblumenkernbrot einen Mord begangen]. Das ‚indischste‘ Essen ausserhalb Indiens hab ich bisher in London gehabt, ein Hoch auf die Diaspora 😉

Ich selbst kochen in Berlin auch sehr gerne mal indisch, was dank Reiskocher, indischen schon fertigen Gewuerzmischungen auch sehr einfach geht..allerdings stehe ich nicht stundenlang in der Kueche, wie meine indische Gastmama hier mit ihrer Maid. Also hier ist Essen kochen echt die Alltagsbeschaeftigung..und das sowohl mittags als auch abends. Kalt gegessen wird hier naemlich nicht, und es gibt auch immer mehr als nur ein Gericht und dazu immer Reis und eines der verschiedenen Brote..also, meine Mama wuerde durchdrehen, muesste sie das neben ihrem Vollzeitjob noch machen..ok, ich wuerde auch durchdrehen, muesste ich das tun..da hab ich mit 26 dann doch ganz andere Prinzipien..aber so im Moment lasse ich mich dann doch gerne mal bekochen..noch toll an indischem Essen [und fragt nicht wieso]: ich bin ein wahnsinniger Kohlenhydratefan, aber obwohl ich hier Unmengen esse..nehme ich immer lockerflockig ab [kein Brot, keine Suessigkeiten ist anscheinend mein Geheimnis..nur doof, dass es das in Deutschland dann immer in Mengen wieder gibt] und esse dabei leckeres, frisch gekochtes Essen..achja, und ein Vegetarierparadies ist es hier sowieso 🙂

Ok, meine Einleitungen werden irgendwie sehr lang und wirr, beginnen wir doch mal mit einem Bild *g*[und spaetestens jetzt glaubt ihr mir auch, dass ich viel essen kann..weil ja, das war fuer eine Person jeweils und ja, ich habs immer ziemlich leer gegessen..wobei beim Reis muss ich immer kapitulieren, das geht nicht]:

THALI

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Ein Thali ist eine Kombination von verschiedenen (im meisten Fall) vegetarischen Gerichten, Brot und Reis. Das gibt es eigentlich in jedem Restaurant und macht so richtig satt. Es ist sehr guenstig, da man nicht auswaehlen kann, welche Gerichte man bekommt und die Kueche so einfach riesige Toepfe vorkocht und dann verteilt. In einigen Restaurants kriegt man dann auch noch immer die Schaelchen nachgefuellt [dann kommt man echt ins Esskoma, die sind so schnell, da kann man oft nicht nein sagen und dann endet es fatal..so geschehen letztes Jahr in Dubai..uh da gabs auch superleckeres indisches Essen..dank Gastarbeitern en masse]. Und wieder schweife ich ab *g* Also was gabs hier oben auf dem Bild [beginnen wir beim Reis und arbeiten uns im Uhrzeigersinn hoch]:

– Reis
– Raita (das ist kalter Joghurt mit Karotten und Gurkenstreifen, lecker gewuerzt und toll, falls etwas zu scharf war)
– gruene Minzsosse zum Dippen (nicht meins)
– Salz und ein Pickle (letzteres gibts hier ueberall, ich mags aber auch gar nicht)
– dann liegt da ein bisschen Rohkost (Karotte, Gurke, Rote Beete, Zwiebeln –> vorm ersten Mal Indien haette ich nie rohe Zwiebeln zum Essen gegessen..seitdem gehoert das total dazu und schmeckt einfach nur genial..und mein Vitamin C Haushalt ist auch gesichert..drueber traeufelt man dann entweder Limetten- oder Zitronensaft..erfrischend!)
– dann gibts das Brot, hier zwei einfache Roti und darauf liegt ein duennes Papadam, das ist sehr scharf und soll den Appetit anregen..das esse ich immer brav vorher
– das Gericht mit den Erbsen war ‚Matter Paneer„, das ist der ganz eigene indische Kaese mit Erbsen..manchmal noch Kartoffeln und cremiger Sosse
– nebendran ist einfach gemisches Gemuese, man sieht den Blumenkohl ja schon..da ist da eigentlich immer Paprika, Erbse, Karotte, Kartoffel etc mit drin
– und das gelbe ist das obligatorische Dal, ein Linsengericht, was immer dabei ist..das schmeckt meist etwas langweilig und wird dann zum Sattessen mit dem Reis verwendet (zumindest bei mir)

Preislich lag das da oben bei 1,30 Euro und das war ein richtig gutes Restaurant und kein Strassenstand etc.

THALI 2
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Hier eine weitere Thali-Variante, eine einfachere Form im Vergleich zur ersten. Hier gabs wieder massig Reis und zwei Chapati dazu..eines ohne alles und das recht Brot war mit Korriander (uerghs), aber naja man konnte es essen..ich mag frischen Korriander leider absolut nicht..gekocht gehts ja aber so schmeckts mir einfach zu seifig. Das Gelbe ist wieder das Dal, davon gabs hier mal ne riesige Portion *g* Das konnte ich dann auch fast nicht essen..fast betonen wir hier mal. Obendrueber gabs ein Raetsel..also es ist ein gurken-zucchiniartiges Gemuese, was sehr lecker schmeckt und meist sehr scharf gewuerzt wird (hier auch), ich hab nur keine Ahnung was es ist und kann mir das Hindiwort nie lange genug merken, um es nachzuschlagen. Aber lecker isses! Daneben die obligatorische Rohkost diesmal fein gewuerfelt (Zwiebel, Karotte, Paprika, Gurke) und dann das Beste, weswegen ich das Thali hier schon dreimal gegessen habe..und eigentlich langweilt mich gleiche Nahrung sehr: diese Kartoffeln sind ein Traum! Ein bisschen pueree-artig, aber doch noch in Stuecken haut mich die Konsistenz um, dann schmecken sie etwas nach Bratkartoffeln und sind einfach nur himmlisch gewuerzt [ich liebe Kartoffeln, kaufe sie nur so gut wie nie in Deutschland, da ich sie nicht nach Hause schleppen mag..zu Besuch bei Mama gibts dann immer Rhabarberkuchen und Kartoffeln fuers arme ausgehungerte Kind *g*]..also das ist echt nur superlecker. Meinen Besuch Ende Dezember werde ich hier definitiv hinschleppen.

Das ganze kostet hier uebrigens mit auf der Terasse sitzen und den Ganges anstarren ganze 50 Rupien..im Moment kriegt man 67 Rupien fuer einen Euro..somit koennt ihr euch ja ausrechnen, was das kostet bzw was es einfach nicht kostet..Indien als ‚arme Doktorandin‘ ist wie man merkt, hier echt ein Schlaraffenland.

Momos
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Nun noch mein allerliebstes Fingerfood und das erste, was ich essen mag, wenn ich indischen Boden betrete. Natuerlich..was tibetisches *g* Das erzaehl ich keinem Inder, das waere ja Kraenkung ohne Ende [hier sage ich immer brav Aloo Gobi..Kartoffeln-Blumenkohl-lecker!]. Aber es ist so. Momos sind einfach die beste Variante. Und nicht so voellereifoerdernd und fuellend wie Thalis. Diese kleinen gegarten Teigkugeln sind einfach nur mit kleingeraspeltem Gemuese gefuellt [hier nicht mit Kartoffeln, obwohl das in jeden Rezept steht, was man findet..nee falsch! Delhi-Art ist da besser!] und dazu gibts eine enorm scharfe Sosse..meist stecke ich sie mir uebertrieben mit einem Happs in dem Mund und sie sind dann doch nochmal ne andere Hausnummer als Rocher, wo das einfach so funktioniert. Hach..mir laeuft gerade (und ich bin sehr satt) das Wasser im Mund zusammen bei dem Gedanken, dass ich die am 5.11. wieder essen werde..dann gehts naemlich von Varanasi zum Kurzurlaub wieder nach Delhi..Hauptstadtluft schnuppern und endlich einen Kaffee trinken..und Momos essen. Hier hab ich sie naemlich immer nur total ueberteuert gesehen..und hm..die mag ich von meinem Strassenstand am Janpath dann doch am Liebsten.
So eine Portion kostet 30 Rupien..also wenn man ueberlegt, schon viel im Vergleich zum obigen Thali..aber sobald man in Euro umrechnet..vergessen wir den Preis *g*

Ich habe ja noch einen Zweitblog, wo ich fuer meine Freunde, Verwandten etc..immer mal was ueber Indien schreibe..aber ich glaube, ich werde auch hier ab und zu mal einen Kurzbericht schreiben..der indische Drogeriekosmetikmarkt gibt ja leider nicht allzuviel her..mal sehen, ob ich in Delhi etwas finde, was berichtenswert ist..also ich hoffe, ihr habt da Lust zu, ich hab naemlich Lust 🙂