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[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Oh, was ist es lecker in Mexiko! Aber fangen wir mit noch ein paar deutschen Tellern an, welche ich in meinen drei Wochen in der Heimat verputzt habe. Schon jetzt fehlt mir wieder das deutsche Brot, aber seit ich in Australien mit dem Backen begonnen habe, werde ich das auch jetzt hier einfach fortsetzen und statt jammern eben proaktiv werden. Ich sehe mich schon irgendwann eine Bäckerei im Ausland aufmachen, die dann von anderen deutschen Brotverrückten bevölkert wird 😉

Zum Frühstück durfte es oft Joghurt mit Haferflocken und Obst sein, was schnell geht, erfrischt und gleichzeitig gut satt macht. Meine Ofengemüse-Obsession ist ebenfalls seit neun Monaten ungebrochen und dass ich jetzt neben Süßkartoffeln noch Kürbis hatte, war einfach grandios. Da findet man, dass es langsam Herbst wird, gar nicht so tragisch. Die vegane Bruschetta von Lidl ist etwas lahm, so habe ich sie einfach mit frischen Pilzen und diversen getrockneten Kräutern veredelt. Das Himbeer Harmonie Eis von Cremissimo klang leider viel besser als es dann geschmeckt hat, statt Käsekuchenfantasie war das recht lahmes Vanille-Eis mit Himbeersoße. Nee, das brauche ich nicht unbedingt nochmal, aber das Strawberry Swirl von Ben & Jerry’s muss wieder her, das war zum Niederknien!

Mit nach Mexiko durften dann übrigens auch mal Lebkuchen und Dominosteine, gut, dass man die bei uns ja schon Anfang September kaufen kann. Zerschmolzen sind sie auch nicht und so gibt es jetzt weihnachtliche Leckereien bei 37 Grad. Meine mexikanische Familie hier kocht verdammt gut, auch wenn weiterhin jeder über dieses Vegetariersein irritiert ist. Ich kann jetzt auch Linsensuppe mit frittierten Kochbananen machen, dann gibt es immer leckeren Reis, Bohnen und diverses Gemüse und verhungern tu ich hier bestimmt nicht. Neueste Lieblingsentdeckung ist übrigens Kaktus, den man erstmal gut kochen muss und dann wirft man ihn auf den Grill. Bisschen schleimig in der Konsistenz, aber einfach mega lecker! Etwas, was ich definitiv vermissen werde, in Kanada werde ich wohl eher weniger Kaktus auf dem Markt finden. An Früchten tobe ich mich hier auch aus, die schmecken einfach so viel besser, hachja!

Nach neun Tagen Mexiko kann ich bisher sagen, dass es machmal etwas schwieriger ist, an den Straßenständen vegetarisch zu essen, aber irgendwie werde ich immer satt und an Quesadillas kann ich mich doch sehr leicht gewöhnen. Die schmecken ja jeden Tag etwas anders, da die Füllung nie gleich ist. Gerade sind wir in Mérida und es geht in die erste mexikanische Bäckerei für mich, ich bin ja mal gespannt!

[Yummi] Indische Tellereinblicke!

Uuuuuund die drei (ok, es waren aufgrund Thailand dann doch nur zwei) Monate im Essensparadies Indien sind um. All die vielen Optionen, die man als Vegetarier hat, die große Auswahl, da eigentlich alles lecker ist und natürlich die verdammt günstigen Preise fehlen mir jetzt schon. Ich sollte anmerken, dass ich seit ganzen vier Tagen schon in Australien bin und es hier etwas anders ist – wobei der Mitbewohner meines Freundes zufällig Inder ist und ich gestern schon mit Dal glücklich gemacht hat. Aber wenn ich dann erstmal wieder zurück in Deutschland bin, wird das leider nicht mehr der Fall sein, da muss ich dann selbst ran!

Lieblingsessen überhaupt sind für mich Thalis, da man eine große Auswahl an unterschiedlichen Sachen hat und definitiv mehr als nur satt wird. Je nach Restaurant unterscheiden sie sich, ich habe in Indien eigentlich nie gefrühstückt und dann so gegen 14.00h mit so einer kleinen Platte gestartet – wenn ihr Kohlenhydrate liebt, nordindisches Essen ist eures, hier kombiniert man gerne Reis, Brot und Kartoffeln! Dann gibt es eigentlich immer Linsen und Gemüse, oftmals auch noch ein Gericht mit Paneer (indischer Käse), wobei ich den nicht unbedingt braucht. Um ein ganz klein wenig Abwechslung zu haben, ging es dann auch mal südindisch essen und ich habe mich für Uppadam entschieden. Das ist pizza-ähnlich und auch wenn es nicht groß aussieht, ist es so deftig, dass es ewig satt macht. Meist hat man diverses Gemüse drin, hier war es ein bisschen lahm, da es nur Zwiebeln und Tomaten gab.

Und noch zwei weitere Thalis, das oben rechts allerdings nicht mehr in Varanasi, sondern in Jodhpur, also in Rajathan. Das war anders gewürzt und auch lecker, aber ach, meine Küche ist eben doch die am Ganges. Ebenfalls in Rajasthan ging es wieder zum Südinder und dieses Uppadam war perfekt. Die Dips dazu bräuchte ich nicht, die sind nicht wirklich nach meinem Geschmack, ein wenig mehr Schärfe habe ich hier aber dann doch noch hinzugefügt. Einmal musste es dann doch un-indisch sein und ich habe mir diese Falafel-Platte gegönnt. Sie hat zwar nicht sonderlich falafelig geschmeckt, aber es war trotzdem lecker, nur im Vergleich fehlten mir so viele Gewürze. Das ist immer mein Problem, wenn ich aus Indien zurückkomme, „unser“ Essen schmeckt dann so fad und ist so leicht, dass ich danach sehr schnell wieder hungrig bin.

Somit ende ich diesen letzten Indienbeitrag eben noch mit vier weiteren Thalis, das letzte ist sogar selbstgekocht von der Frau eines Freundes und mit Abstand das leckerste, was man so essen kann. Ihr seht, ich übertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass dies mein liebstes indisches Essen ist und es das eben fast täglich gab. Muss ich mich für ein indisches Gericht entscheiden, da es kein Thali gibt, wird es eigentlich immer Aloo Palak, was Kartoffeln in Spinat ist und dazu dann einfach nur trockenes Naan. Ebenfalls superlecker, nur meist in indischen Restaurants in Deutschland leider nicht zu kriegen – genau wie ein Thali..hachja!

Gut ist, dass ich diesen Blogpost mit nüchternem Magen getippt habe und nun natürlich nichts mehr mag wie eben so ein Thali in mich hineinfuttern..hachja, ich weiß, dass ich nicht zum letzten Mal in Indien gewesen bin. Wenn ihr zufällig hinfahrt und auch Vegetarier seid, geniesst die Vielfalt und esst ein Thali für mich mit..Restaurant-Tipps für Varanasi kann ich auch gerne anbieten, wobei ich die letzt alle mal bei Tripadvisor bewertet habe. Seid ihr schon in Indien gewesen oder geht gerne in Deutschland indisch essen? Was ist euer Lieblingsgericht? Und kann mir wer was in Australien empfehlen, was man gegessen haben muss?

[Yummi] Thailändische Teller-Einblicke #2

Nachdem ich es recht schnell aufgegeben habe (trotz Beschreibung in Thai, was ein Veganer nicht essen darf) vegan zu essen, komme ich vegetarisch in Thailand gut zurecht. Es ist zwar keine so grandiose Auswahl wie in Indien und einige der Gerüche auf den Märkten sind jenseits von gut und böse für mich, aber man kann sich trotzdem gut sattessen. Wenn man ein wenig googlet, findet man dann auch rein vegetarische Restaurants, wo man einfach wahllos auf irgendein Bild oder eine Nummer zeigt – ich weiss zwar nicht unbedingt, was ich gegessen habe, aber lecker war’s (siehe weiter unten). Obwohl ich übrigens immer scharf sage, wird mir das Essen meist doch westlich lasch präsentiert, selbst in absolut untouristischen Orten..aber da würze ich dann selbst nach, eingelegte Chilis findet man nämlich auf so ziemlich jedem Tisch! Zwischen Nord- (Chiang Mai), Süd- (Koh Jum) und Hauptstadtthailand konnte ich übrigens keinen wirklichen Unterschied merken, aber das liegt wahrscheinlich am fehlenden Fischgenuss!?

Ich liebe Sachen mit grünem Tee und somit musste dieser Matcha Donut als gesunder Snack einfach mit, ich habe ihn inhaliert und war glücklich, der größte Donutfan werde ich aber nie. In Chiang Mai stolperte ich über diesen Gemüsewrap und ach herrlich war er, am liebsten hätte ich noch einen verputzt; mittags gab es Kürbis mit Reis, was verdammt und unerwartet süß war. Die thailändische Küche „würzt“ aber eh sehr viel mit Zucker, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. In Fruchtform finde ich das ja super und einen Passionsfruchtsaft gibt es eigentlich jeden Tag als Erfrischung zwischendurch.

Wenn es richtig heiß ist, habe ich meist wenig Lust auf etwas „richtiges“ und somit sind Smoothies (hier in Banana Berry in der Seescape Gallery in Chiang Mai) genau meins – abends darf es dann gerne vegetarisches Pad Thai sein, was als Streetfood verdammt günstig und sattmachend ist. Da ich meinen Auslandsaufenthalt ohne Flug (und Leben in Thailand) geplant habe, musste ich ein bisschen auf’s Geld achten, Thailand ist definitiv nicht Indien, was das angeht. Gegönnt habe ich mir aber doch einen Kit Kat Blizzard von Dairy Queen, wenn ich es schon einmal kann. Das war die Überraschung für mich, was in Thailand an amerikanischen Fastfood-Ketten vertreten ist. Einen Erdbeer Slurpee von Seveneleven musste ich auch probieren, aber nee, das ist nicht wirklich meines!

Im Morning Glory (ebenfalls in Chiang Mai) habe ich mein liebstes Gemüse-Tofu-Curry in Thailand gegessen. Das war so aussergewöhnlich gut gewürzt und knackig-frisch, in vier Tagen musste ich hier zweimal essen und wäre am liebsten noch mal hin! Hat wer Getränke statt Mittagessen gesagt? Hier haben wir einen Passionsfruchtsmoothie, grünen Tee mit Zitrone und einfach nur einen Eistee. Solche Getränke gibt es günstig an jeder Ecke und ich muss mich immer stark zusammennehmen, nicht ständig Nachschub zu holen! Mein Plastikgewissen weint etwas, hier hat man alles in Plastikverpackung und dann kommt nochmal Plastik drum und eine Tüten drüber und ach, schlimm!

Mein erstes Morning Glory (Wasserspinat und anderes Gemüse) war bisher das schärfste Gericht und ich habe es sehr genossen. Wasserspinat schmeckt jetzt nicht sonderlich anders wie regulärer Spinat, aber optisch gefiel’s mir sehr gut. Hier seht ihr einen Passionsfruchtsmootie und einen Matcha Latte mit Bubbles, bei beidem misslang die Kommunikation und ich bekam den doofen Plastiktragegriff. Lecker waren sie aber beide, die erste Bubble spuckt ich nur aus, da ich gar nicht sah, dass die dabei waren und dachte, ich hätte gerade einen Käfer im Mund. Einen kurzen Schock später habe ich mich dann mit ihnen arrangiert. Ganz weihnachtlich (wieso auch immer) kamen diese Schokokekse daher, die mein Abendessen auf der 14-Stunden-Zugfahrt waren. Müsste ich jetzt nicht nochmal haben, aber hey, weihnachtlicher wird es wohl nicht mehr!

Oben haben wir wieder Pad Thai, dieses Mal aber mit winzigen Garnelen, die ich raussortieren musste, die ältere Verkäuferin und ich waren wieder lost in communication und wegwerfen wollte ich es auch nicht. Oben rechts ist so ein „deute einfach drauf“-Gericht und ich habe keine Ahnung, was das grüne, runde Gemüse ist, aber lecker war’s. Am Busbahnhof habe ich mir Reis mit zwei Gerichten ausgesucht, man mag hier Ei und auch wenn ich das normalerweise nicht esse, hier hat es der Hunger reingetrieben (nächste Woche in Indien ist das dann wieder vorbei). Im Bus bekamen wir als Verpflegung dieses Brötchen mit Mungbohnenfüllung, was geschmacklich einfach bedeutungslos war, aber ich bin mehr als nur fasziniert, dass es bis zum 12.12.59 (!!!) haltbar ist, was zur Hölle ist da denn drin?!

Ich hatte Lust auf Pommes und das Veggiesandwich dazu war auch nicht verkehrt; natürlich gab es dazu noch eine große Menge Ketchup. Iced Coffee und Passionsfruchtsmoothie, wer hätte es gedacht, ich übertreibe echt nicht, was meinen Konsum in den letzten Wochen angeht, aber das kriege ich in Indien dann eben nicht mehr. Ab und an gab es auf der Karte nichts vegetarisches bis auf Fried Rice mit Gemüse und dann habe ich das eben gegessen, nicht mein Lieblingsessen, aber auch nicht schlecht, nur meist bisschen langweilig.

Um den Beitrag abzuschließen, hier noch einmal zwei Pad Thai Varianten (man beachte bitte die fast identische Salatgurkendeko), die ich so an zwei Tagen ass und beide sehr lecker fand, langsam reicht es jetzt aber auch. Ganz gesund gab es auch zweimal Lays Chips zum Abendessen, die originale Sorte mag ich, die Sweet Basil Chili Sorte war eher fragwürdig. Ebenso werde ich leider nicht mit Drachenfrucht warm, so sehr ich es auch will. Denn es ist so ein einfacher Snack, einfach nur aufschneiden und loslöffeln, aber der Geschmack in Kombi mit der Konsistenz ist irgendwie nicht meines – den Thai Ice Tea dabei fand ich um Welten besser und hätte mir lieber noch einen holen sollen statt der gesunden Frucht.

Ihr seht, verhungert bin ich absolut nicht, Thailand war gut zu mir. Die letzten Tage in Bangkok werde ich noch mein restliches Geld verfuttern und bestimmt noch ein, zwei Blizzards sowie Thai Ice Teas zu mir nehmen. Wenn ihr ehrlich bin, freue ich mich aber schon wieder wahnsinnig auf Indien und all meine Lieblingsgerichte, die ich die nächsten zwei Monate verputzen kann. Indien > Thailand, wenn ich eine kulinarische Gleichung aufstellen müsste..was sagt ihr, mögt ihr die thailändische Küche? Könnt ihr mir noch ein vegetarisches Gericht verraten, was ich unbedingt probieren müsste? Oder habt einen Essenstipp für Bangkok parat? 

Lieblingsorte in Berlin (20): Botanischer Garten, Bikini Berlin & Chay Umi

Woohoo, es hat zwar Jahre gedauert, aber heute tippe ich endlich den 20. Post zu meinen Lieblingsorten in Berlin und hoffe, dem ein oder anderen dadurch schon etwas Inspiration gegeben zu haben. Heute stelle ich euch dann auch gleich mal drei Sachen vor, ein alter Favorite, ein „geht immer, wenn ich mich fühle, als wolle ich Menschen die Hüte vom Kopf schnicken“-Ort und ein ganz neuer kulinarischer Liebling ist auch dabei. Diesmal ist es leider kreuz und quer in der Stadt verteilt, aber machbar wäre es als Tagestour definitiv – für mich klingt durch den Dschungel & die Wüste stapfen, danach mit Sicht auf Affen Inspiration holen und einkaufen sowie vegan vietnamesisch essen zumindest richtig! 🙂

BOTANISCHER GARTEN

Botanischer Garten Berlin

Während meines Studiums wohnte ich in Heidelberg im Neuenheimer Feld und konnte quasi in fünf Minuten von meiner Wohnung aus zum Botanischen Garten (Bericht hier) laufen. Was ich sehr oft tat, da es eine kurze Flucht aus dem Alltag war, man dort herrlich entspannen, lesen oder einfach seine Gedanken schweifen lassen konnte. Pflanzen (nicht direkt Blumen) sind genau mein Ding, besonders Bäume, Farne und Kakteen machen mich allein durch ihren Anblick schon verrückt glücklich. In Berlin ist die Anfahrt jetzt zwar weiter und der Botanische Garten ist auch um einiges größer und somit mehr etwas für einen „richtigen“ Ausflug, aber ab und zu muss ich dort hin!

Botanischer Garten Berlin

Es gibt hier einen sehr großen Gewächshauskomplex, den allein zu durchlaufen schon einige Zeit braucht. Zum Glück gibt es aber genug Bänke, so dass man pausieren und die Pflanzen (sowie die jeweils passende Temperatur) auf sich wirken lassen kann. Man kann auch auf Steinen über einen Fluß mit Kois hüpfen, was ich natürlich tun musste und ach, die Höhe einiger Bäume dort ist wahnsinnig beeindruckend. Wobei die Außenanlage eigentlich noch imposanter ist – es gibt Themengärten, durch die man wandern kann wie z.b. das Gebirge, wo man etwas klettern kann und auch meine riesigen Bäume aus Kanada dürfen nicht fehlen. Eichhörnchen gibt es auch und obwohl es mitten in Berlin ist, war es wunderbar ruhig und nur wenig los, als wir da waren. Wer sich etwas mehr bilden mag, das Botanische Museum ist ebenfalls auf dem Gelände und wirklich spannend, wobei es einfach „zu viel“ Information war und ich irgendwann nur noch durchgelaufen bin. Der Eintritt kostet insgesamt 6€/erm. 3€ und solltet ihr mal Lust auf eine andere Seite Berlins haben, kann ich euch diesen schönen Ort nur empfehlen!

BIKINI BERLIN

Bikini Berlin

Nie hätte ich gedacht, dass ich Onlineshopping-Kind einmal so etwas wie ein „Lieblingsshoppingcenter“ haben würde, denn schon früher fand ich dieses „in der Mall rumhängen“ mehr als nur öde. Aber diese Einstellung hat das Bikini Berlin komplett geändert, wobei es auch alles andere als ein normales Einkaufszentrum ist (in die Mall of Berlin will ich z.b. nie wieder, viel zu groß *g*). Da dies an mehreren Faktoren liegt, liste ich sie mal auf, wobei ich nicht sagen kann, welcher Punkt davon am Wichtigsten ist.

Punkt 1) Die Lage! Von der Terrasse und den unteren Panoramafenstern schaut man direkt in den Zoo, genauer gesagt in mehrere Affenaußengehege und ach, was freue ich mich, wenn ich die kleinen Hüpfer sehe. Ich vermisse es, wie in Indien täglich Affen (in Freiheit) durch die Gegend springen zu sehen und kann mir hier meine Dosis ja leider nur im Zoo holen. Mit einem Kaffee und guter Begleitung habe ich schon so einige Stunden dort verbracht und bei schönem Wetter macht das richtig Spaß! Punkt 2) Ich liebe die Popup-Stores kleiner Designer, die im Erdgeschoß sind und immer wechseln. Man weiß nie so genau, wer gerade da ist und es gibt immer neue Sachen und Labels zu entdecken. Die Industrieatmosphäre des Gebäudes gibt dem Ganzen noch einen besonderen Touch. 3) Zwei meiner liebsten Interior Design-Läden (Vitra Artek & Gestalten Space) befinden sich hier, in denen ich Ewigkeiten verbringen kann. Jeder Besuch inspiriert mich, macht mich glücklich und bringt mir neue Ideen. Man kann hier stöbern, lesen, Kaffee trinken und die Atmosphäre ist einfach traumhaft. 4) Die Tatsache, dass es überall bequeme Rückzugsmöglichkeiten gibt, in die man sich setzen, im kostenlosen Wlan surfen und sich z.b. bei Kusmi Tea immer eine leckere Teeprobe holen kann, sind dann noch der letzte Punkt, wenn es draußen grau und kalt ist. Habe ich Zeit totzuschlagen und keine Lust, in eine Ausstellung zu gehen, findet man mich definitiv hier.

CHAY UMI

Chay Umi Berlin

Neu entdeckt habe ich das Chay Umi im Prenzlauer Berg während ich mit bestem Freund und Hund durch die Gegend stiefelte. Es ist ein komplett veganes, vietnamesisches Restaurant und könnte nicht passender für mich sein. Bis ich mich hier entschieden hatte, dauert eine ganze Weile, am liebsten hätte ich gleich mehrere Gerichte bestellt. Somit muss ich da häufiger hin, denn mein Mango-Tofu war enorm lecker, das Gemüse knackig-frisch, die Würzung on point und ich will noch viel mehr von der Karte probieren. Günstig war es auch, Nachtisch gab es (einfach so gratis) dazu und die Atmosphäre war richtig entspannend. Da ich ja (wann immer es geht) vegane Sachen vegetarischen Gerichten vorziehe, ist das ein absoluter Glücksgriff gewesen, den ich nur zu gerne mit euch teile! Es gibt bis 16.00h täglich einen Mittagstisch mit wechselnden Gerichten, sollte die (verdammt lange Karte) euch nicht ausreichen – meinem normalerweise fleischessenden Freund hat es übrigens auch sehr gut geschmeckt!

Meinen letzten Lieblingsort-Beitrag, in dem es sehr kulinarisch zugeht, findet ihr hier – alle anderen über die Suchfunktion oben rechts, wo ich auch noch Lieblingsorte in Frankfurt, Heidelberg und in meiner Heimat vorstelle! Über Tipps für Charlottenburg, Spandau bzw Westberlin von euch würde ich mich sehr freuen, noch ist mir die Hood hier vollkommen unbekannt und wären die Strassen nicht quadratisch angeordnet, ich würde mich ständig verlaufen.

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Eine neue Runde „blickt auf meinen Teller“, da sich die Bilder schon wieder auf dem iPhone häufen und ich solche Posts als Inspiration einfach gerne mag (auch wenn sie nicht perfekte Instagramoptik habe, es ist eben mein richtiges Essen *g*):

Kanadische TellereinblickeMein Lieblingsfrühstück aus Kürbiskernmüsli, Chiasamen, Mandelmilch, Obstsalat und O-Saft. Danach kann man stundenlang ohne Nahrung auskommen und fühlt sich gut gestärkt für jegliches Abenteuer. Ein Fushion-Food Lunch, von mir selbst konzipiert, war Salat und Süß-Sauer-Tofu mit Gemüse, welcher für meine Verhältnisse viel zu wenig Kohlenhydrate hatte, aber eben ein leichtes Essen war. Die Snapea Crisps werden ständig irgendwo erwähnt, also musste ich sie auch probieren. Es sind Chips aus grünen Bohnen, welche ganz lecker sind, aber irgendwie zu fettig und zu geschmacksneutral, als dass ich sie noch einmal brauchte. Dann noch Tofu übrig war, machte ich mir Fried Rice mit Tofu und viel Gemüse und habe dabei besonders den Rosenkohl gefeiert, da ich schon ewig keinen mehr hatte.

Kanadische TellereinblickeEine vegetarische Platte war die Kreation meines Chefs auf Vancouver Island, welche einfach nur grandios war. Gegrillte Paprika, Hummus, Couscous, Gemüse..ein Träumchen! Danach war ich unfassbar satt *g* Mit meiner französischen Coworkerin habe ich Lemon Tartelettes gemacht, womit ich jetzt auch ihr Rezept kenne und definitiv nachmachen werde, die waren nämlich verdammt lecker! Körnerbrot aus der deutsche Bäckerei mit Salat bekam ich auch und leider war es nicht wie deutsches Brot, aber doch besser als alles aus der kanadischen Bäckerei. Und last but not least ein Veggieburger mit Salat und Pickles, welcher bis auf das pampige Brötchen echt gut und nussig gewesen war.

Kanadische TellereinblickeIch esse es zwar nur selten, aber hier gab es ein Veggie-Sandwich mit viiielen Sprossen im Gecko Tree Cafe in Williams Lake, was uns wärmstens empfohlen wurde. Schmeckt auch super, ganz frisch und gesund. Bei Dairy Queen teste ich mich nach und nach durch die Blizzards, dieser hier war der Caramel Saltes Truffles – yummi! Die 45% Amma-Schokolade aus Brasilien brachte mir mein Chef aus einem Schokoladen-Laden mit und oh, was war die grandios! Da brauchte man auch nicht allzu viel, da sie einfach perfekt war. In einem englischen Pub habe ich diese Veggie-Pie gegessen, welcher mit diversem Gemüse gefüllt war, welches scharf-indisch gewürzt war und somit genau nach meinem Geschmack. War auch mein allererster Pie und kann ich durchaus wieder essen.

Kanadische TellereinblickeNoch ein Veggieburger, den gab es auf einer Kanutour, wobei die doppelt frittierten Pommes hier das Highlight waren. Meine Liebe für Ketchup kann man hier auch entdecken 😉 Sowohl das Zimteis wie auch den Beerencrumble habe ich gemacht, das gabs als Dessert auf der Lodge und oh, war ich stolz auf mich. Beide Sachen haben nämlich richtig gut geschmeckt! Jetzt kann ich ein Grundrezept für Eis, auch nicht übel. Die Böhnchen einfach ignorieren, die wollten sich unbedingt noch einmal in den Beitrag schleichen *g*

Mal wieder nicht gerade typisch kanadisch, wobei die Burger da doch fast als landestypisch durchgehen könnten, würde ich nur „bacon adden“. Jetzt den Monat Roadtrip nach Alaska sieht das Essen ein wenig anders aus 😉

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Im letzten Teller-Einblicke-Post hatte ich ja schon gesagt, dass ich gerade sehr auf Junk-Food (im Sinne von Süßigkeiten) abfahre und das reduzieren wollte. An der Verwendung des Konjunktivs merkt man schon, dass das nicht ganz so geklappt hat. Normalerweise schnappe ich mir Obst, wenn ich Lust auf Süßes habe, hier in Kanada sind Obst & Gemüse aber so wahnsinnig teuer, dass ich dann oftmals doch zur billigeren Schoki greife (wenn man Mindestlohn bekommt und in Downtown lebt, muss man leider etwas sparen). Im Mai geht es für mich aber einen Monat lang nach Vancouver Island, wo ich auf einer Lodge arbeite und dort mit Unterkunft und frischer Verpflegung aus der Region bezahlt werde. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich darauf schon freue! Mein Salatdefizit ist immens!

Kanadische Teller-EinblickeBagel als Brotersatz haben eine paar Wochen gut funktioniert, wenn man sie toastet, schmecken sie auch gut, aber irgendwie machen sie mich absolut nicht satt. Hier habe ich viel Eisbergsalat (den ich 50% reduziert bekommen hatte für nur noch 1,60€) und Hummus mit karamelisierten Zwiebeln draufgepackt und das schmeckt schon wahnsinnig gut. Wenn ich es jetzt noch auf Vollkornbrot packen könnte! Die Happy Planet Suppen (Tomate-Basilikum und scharfe Thai-Suppe) bekam ich von einem Gast im Hostel geschenkt und fand sie enorm lecker. Man braucht sie nur zu erhitzen und fertig, was mir faulem Menschen natürlich zugute kommt. Morgens gibt es oft Müsli mit Joghurt und Bananen, das einzige Obst, was hier spottbillig ist – die Erdbeeren waren ebenfalls eine Hostelgastgabe und waren die ersten des Jahres für mich! „Vollkorntoast“ mit Kräuterjoghurt und Tomate gab es einmal zum Abendessen, aber nach vier Scheiben hatte ich immer noch Hunger und wusste wieder, wieso ich nie Toastbrot esse!

Kanadische TellereinblickeIm Moment gibt es häufig Pasta mit Tomatensoße mit Karotten, Erbsen und diversen Körnern obendrauf. Ich bin kein sonderlicher Pastafan, aber es geht schnell, macht satt und wärmt schön von innen. Wenn ich Nudeln im Topf koche, schütte ich danach das Wasser ab und matsche die Nudeln mit der Soße auf dem Herd im Topf zusammen. Dabei brate ich alles noch ein wenig an, was dem Ganzen irgendwie mehr Geschmack und diese tolle matschige Konsistenz verleiht. In einem Candyshop war ich natürlich auch, habe mir aber (noch) keine Tüte zusammengestellt, sondern erst mal geschaut. Die Sachen waren alle viel zu schade, um sie kopflos in mich reinzustopfen. Den Mamma Chia Saft fand ich im Supermarkt und musste ihn mitnehmen, da ich langsam einen wahren Chia-Jipper habe! Da ich aber noch kein Auto habe und demnächst mit Bus & Fähre reisen werde,versuche ich mein Gepäck eher zu minimieren und nicht noch mit Lebensmitteln vollzustopfen. Sie müssen also noch etwas warten. Der Saft war lecker und vollkommen in Ordnung, man kann ihn sich aber günstiger selbst machen. Die ersten Falafel gab es beim Probearbeiten im Restaurant und ja, sie waren verdammt lecker! Das ist etwas, was mir hier fehlt: einfach um die Ecke zum Döner gehen und sich schnell ein paar kaufen – hier setzt man sich dazu ins fancy Restaurant.

Kanadische TellereinblickeHat wer was von ungesund gesagt? Hier seht ihr meine letzten Sünden *g* Oben links das ist kein Kuchen, sondern Schokolade in Kuchenstücken, die es auf einem Markt zu kaufen gab. Ich war hin und weg! Während ich in Deutschland überhaupt nicht auf Gummizeug stehe, hatte ich hier plötzlich das totale Verlangen und kaufte mir sowohl Pfirsichringe (die ich noch auf dem Walmartparkplatz gegessen habe) sowie saures Gummizeugs. War für den Moment genau, was ich brauchte, muss ich aber für lange Zeit auch nicht mehr haben. Apropros Walmart, ich fuhr extra etwas außerhalb, da ich endlich hoffte, eine große Auswahl an Süßigkeiten zu finden, aber Pustekuchen – Kanadier mögen anscheinend nix Süßes, die Auswahl ist so klein und ach nee, glücklich macht mich das nicht. Kekse mit Schokokern gab es wieder von einem lieben Hostelgast geschenkt (ich arbeite echt an der Futterquelle und sehe wohl immer aus, als brauche ich eine Spende *g*) und die waren grandios. Normalerweise finde ich Kekse ja lahm, ich will nur die Schoki, die hier waren aber toll und werden bestimmt nachgekauft – der Name „The Decadent“ passt wie angegossen!

Im Trinkbereich bin ich von viel Starbuckskaffee zu dem Heißgetränken von Seven Eleven gewechselt, da diese einfach viel günstiger sind (ein medium Kaffee/heiße Schoko/Chai Tea etc gibt es für umgerechnet 75Cent) und so zwischendurch eher passen. Will ich mich setzen, genießen und am Laptop tippen, geht es aber weiterhin zu Starbucks oder einer anderen Kaffee-Kette. Haltet euch fest, bei Tim Hortons war ich immer noch nicht – war das das letzte Mal in Toronto noch am Flughafen meine erste Amtshandlung (ok, ich brauchte auch Kleingeld für den Bus *g*).

Wenn ihr vegetarische Tipps für Vacouver oder Kanada habt, immer her damit! Jetzt habe ich auch endlich ein paar mehr Leute, die mal mit mir essen gehen, alleine ist das doch immer etwas blöd. An meinem Geburtstagswochenende geht es übrigens nach Seattle und neben Shopping im Outlet wird es da auch in den Supermarkt gehen und zwar ganz ausgeglichen nur Obst und Süßigkeiten 😉 Zwischenstand nach 7 Wochen: Sehnsucht nach „richtigem“ Brot und nach mehr Auswahl an Schokolade!

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Ohje, mein Ernährungsverhalten in den letzten drei Wochen war viel, aber absolut nicht löblich *g* Ich habe keine Ahnung wieso, aber ich hatte eine wahnsinnige Lust auf Zucker und dann fehlt mir einfach das gute Vollkornbrot. Hier gibt es nur weißes Pappmaché-Brot, welches mich weder satt noch glücklich macht und ich dringend eine Alternative dazu finden muss. Da es an jeder Ecke etwas gibt, was ich noch nie gegessen habe, esse ich im Moment auch etwas viel, aber ich glaube, das reguliert sich wieder von selbst, wenn ich die „alles ist neu und aufregend“-Phase überwunden habe.

Kanada Teller-EinblickeButtermilch-Pancakes mit Heidelbeeren bei IHOP sind Pflicht, wohne ich davon keine 50 Meter entfernt. Sie waren gut, aber soooo viel, danach war ich enorm satt (würde ich die als Frühstück essen, läge ich den restlichen Tag nur noch auf der Couch). Einen veganen Heidelbeer-Muffin und eine Banane gab es stattdessen mal als Frühstück, schön ofenwarm und echt lecker! Davon habe ich noch drei eingefroren, die werde ich nach und nach vertilgen, wenn der Süß-Hunger kommt. Dieses milchige Leitungswasser kam aus Lynn Valley und alle um mich rum haben es getrunken – ich habe mich am Ende auch überwunden, aber sonderlich gut war es nicht 😉 Bei Dairy Queen gibt es um die 30 Sorten des Blizzard-Softeis und ich werde wohl jede davon ausprobieren. Hier war es Red Velvet Cake in der Größe Small, danach bin ich auf die Größe Mini umgestiegen, da die Portionen einfach übertrieben sind!

Kanada Teller-EinblickeDie Kitkatsorte Green Tea will ich schon seit Jahren ausprobieren, somit konnte ich da nicht dran vorbeigehen. Sie sind aus weißer Schoki mit Grüntee und eine tolle Kombi aus süß und herb. Wären sie nicht so verflucht teuer (die kleine Tüte kostet 5€), wäre das wohl mein Untergang. Ganz angepasst, gibt es für mich jetzt auch PBJ-Toast, wobei ich diese Erdnussbutterobsession auch schon in Deutschland hatte, hier hat man nur sooooo viel mehr Auswahl. Der Whole Foods um die Ecke setzt meinem Geldbeutel aber auch ganz gut zu, die nächste Erdnussbutter kommt aus dem regulären Supermarkt. Absolute Teeliebe im Moment ist der Twinings Orange & Cinnamon Spice, welcher einen morgens auch ohne Koffein wacher macht und mit guter Laune versorgt. Oh, etwas gesundes, Kiwis! Haltet mich für verrückt, aber das Obst hier schmeckt nicht. Weder Kiwis noch Äpfel haben Geschmack, sehen nur perfekt aus – lediglich die Bananen schmecken mir 😉

Kanada Teller-EinblickeWenn es den Green Tea Frappuchino immer gibt, muss man ihn auch mal trinken (wann bleibt er endlich auch im deutschen Standardsortiment). Damit er nicht ganz so schlimm in die Kalorienbilanz schlägt, gab es ihn in skinny, also ohne Zuckersirup und Sahne, dafür mit fettfreier Milch – schmeckt viel besser, da schön herb nach Tee und nicht nur süß. Wenn schon in Kanada, muss man doch Ahornsirup(kekse) probieren und ich kann jetzt sagen, dass mir das nicht sonderlich schmeckt. Der Sirup kommt mir wenn über die Pancakes, aber nicht mehr in Gebäck, nee nee. Gefunden habe ich auch Milkaschokolade und einen ganzen Monat habe ich ausgehalten, bis ich schwach geworden bin und sie mir für 3€ gekauft habe (sagte ich schon was von Zuckerhunger). Ebenfalls bei Dairy Queen probierte ich die Sorte Cherry Chocolate in Mini, aber die war ziemlich unspektakulär.

Immerhin konnte ich mich diesmal mit dem Auswärtsessen (wenn man das Eis mal vergisst) zügeln, wobei es die Tage mit meinem Mitbewohner zum Mexikaner geht, worauf ich mich schon wahnsinnig freue. Achja, leckeren Hummus mit karamelisierten Zwiebeln und Cherrytomaten gabs auch noch, davon hab ich aber natürlich kein Bild, toll *g* Ich will jetzt wieder zurück zu viel Gemüse und Obst, wobei das in Kanada wirklich teuer ist und bei meinem Hosteljob tut das dann schon weh – ich kann es nicht abwarten, bis ich im Mai nach Vancouver Island gehe und dann auf einer Farm arbeite, wo man auch leckeres frisches (organisches) Essen gekocht bekommt, hachja! Vielleicht kann ich da auch ein Körnerbrot backen, das wäre grandios.

Wenn ihr vegetarische Essenstipps für Kanada im Allgemeinen und Vancouver im Speziellen habt, nur her damit! Ich habe bisher (ganz gesund denkend) nur Restaurants für die besten Veggieburger sowie für indisches Essen und Acai-Bowl gesucht, bin aber für alles andere sehr offen. Da am 1.3. eine Bekannte aus Deutschland her kommt, werden wir bestimmt häufiger auswärts essen 🙂

[Yummi] Teller-Einblicke

Würde ich nicht jeden Tag um die 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen, ich glaube, mein Gewicht hätte sich in den knapp zwei Wochen Kanada schon um einiges nach oben bewegt. Es gibt einfach an jeder Ecke ein Restaurant und natürlich gigantische Supermärkte mit unzähligen Dingen, die ich probieren mag (und mir immer sagen muss, dass ich dafür ein Jahr Zeit habe und nicht alles auf einmal kaufen muss *g*). DieVerpackungsgrößen sind zwar nicht immer so übertrieben gigantisch wie in den USA, aber größer als die deutschen Größen sind sie eben doch – auch wenn man Essen geht, man kann davon getrost die Hälfte einpacken und mitnehmen!

Teller-Einblicke

Das Bild zeigt ganz gut meine Anreise, denn die leckersten Semmelknödel mit Brokkoli und Pilzen gabs beim Abschiedsessen mit Oma und Opa und ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Januar wieder zu essen. Am Flughafen mit Mama gab es dann noch einmal Erdbeer-Buttermilchtorte mit Cappuccino für mich (Iceland Air hat ja kein Essen im Preis drin, da musste ich gestärkt ins Flugzeug). In Island stolperte ich über die Omnom Schokolade, die mich vom Design sofort hatte. Der Probierhappen war auch gut, aber nicht sooo außergewöhnlich, dass ich für 100g fast 8€ bezahlt hätte. Die erste Mahlzeit auf kanadischen Boden, verloren im Jetlag, war ein komplettes Veggie Delight, welches ich verschlungen habe (kostet hier umgerechnet 3,50€, ein Schnapper *g*).

Teller-EinblickeMein kanadisches Frühstück startet noch halbwegs gesund, es gibt Knuspermüsli von Quakers, Gojibeerenjoghurt und Banane. Das Müsli ist enorm crunchy, ich liebe die Konsistenz davon sehr. Dann natürlich mein Celestial Sleepytime Tee, der ein neues Gewand bekommen hat und immer abends von mir getrunken wird. Was bin ich gehupft, als ich die Parle-G Kekse gefunden habe, meine liebsten indischen Kekse! In Vancouver leben recht viele Inder, so gibt es in vielen Supermärkten eine indische Essensecke und hach, so kann ich mein „Indien-Weh“ doch etwas stillen. Schoko-Bananen-Muffins und ich sind gute Freunde, zwei Stück hatte ich davon schon und ach..Muffins sind mein Untergang, wie können die nur so viel Kalorien und Fett haben, das ist doch unfair *g*

Teller-EinblickeEndlich wieder ein Dairy Queen Strawberry-Cheesecake-Blizzard, seit einigen Jahren träume ich von ihm! Das ist übrigens die kleine Größe und gerade gibt es eine Red Velvet Cake-Variante, ich glaube, da muss ich die Tage hin! Meinen liebsten Tropicana-Orangensaft gibt es hier auch zu einem enorm günstigen Preis und so gibts ihn oftmals zwischendurch. Da ich eigentlich immer unterwegs bin, komme ich bisher nicht zum Kochen zuhause, sondern schnappe mir eher unterwegs eine Kleinigkeit. Ganz normal im kanadischen Supermarkt sind diese Süßigkeitenregale, an denen man sich einfach alles zusammenstellt – das Kind in mir ist da sehr glücklich! Auf Granville Island gibt es einen riesigen Public Market mit allerlei Delikatessen – ich war von der Törtchenauswahl allerdings so überfordert, dass es erstmal nur ein Bild gibt. Aber keine Sorge, gegessen wird da auch noch, ich wohne fast um die Ecke!

Teller-EinblickeIn Chinatown war ich natürlich auch schon und da musste es einfach ein klassischer Bubbletea sein, aber irgendwie mochte ich es so gar nicht mehr. Ebenfalls im asiatischen Supermarkt habe ich mir ein Stück Matcha-Torte gegönnt, die hier im Vergleich zu Deutschland so günstig ist. War superlecker und wird definitiv wieder gegessen. Um meine gesunde Ernährung abzuschließen, gab es diese tollen Cornflakes (ja, ich kaufte sie nur wegen der Verpackung bei Whole Foods) und die nachgemachten Reeses Peanut Butter Cakes. Zuhause muss ich ja schließlich immer was zum Snacken haben. Bis vor einem Jahr fand ich Erdnußbutter übrigens ganz unausstehlich, mittlerweile liebe ich das Zeug und bin dafür ja im richtigen Land!

Wenn ich mir die Bilder so ansehe, gesund ist was anderes, aber ich esse brav Äpfel und Bananen zwischendrin sowie Bagels (mit nachgemachter Nutella *hust*). Bisher war ich noch nicht viel auswärts essen, ist alleine ja oftmals blöd, mit meinem Mitbewohner geht es die Tage aber zum Mexikaner und ich selbst gehe tapfer alleine zu IHOP, endlich meine Pancakes essen! Ahornsirup hatte ich bisher nicht und ich war auch noch nicht bei Tim Horton’s, wobei beides natürlich auf der to-do-Liste steht, aber dafür habe ich ja noch 11 Monate und 2 Wochen Zeit!

[Yummi] Teller-Einblicke!

Gestern hatte ich ein gutes „ich mag essen“, „oh, ich auch“-Gespräch mit meiner Zahnärztin, wo wir uns dann gleich mal über Restaurants hier in der Umgebung ausgetauscht haben *g* Da sich die Bilder auch schon wieder auf meinem Handy anhäufen und ich bei Instagram (@leonaslalaland) gar nicht mit dem Posten hinterher komme, gibt es hier den 1. Teller-Einblicke-Post 2015! Schneller als gedacht, aber es gab einfach so viel, was sich zu fotografieren lohnte..zumindest in meinen Augen!

Teller-EinblickeMein Standardfrühstück nach wie vor ist Erdnussbutter-Stachelbeermarmeladen-Brot mit BIO-Gerstengras-Orangensaft, der perfekte Start in den Tag und man ist ewig satt! Seit Ewigkeiten war ich auch mal wieder bei Subway und habe ein ganzes Veggie Delight gegessen (meine liebste Soße ist die Sweet Onion, worauf steht ihr?). Meine Cousine hat überragend gute Weihnachtsplätzchen gebacken und die Tüte war viel zu schnell leer. Da im Winter Suppe immer geht, hier eine Linsensuppe mit Weißbrot, die Mama mit viel indischen Gewürzen aufgepimpt hat.

Teller-EinblickeIn den türkischen Vorspeisenteller hätte ich mich reinlegen können, sooo gut! Besonders die Rotebeete-Creme war der Oberhit und natürlich die dicken Bohnen, hach! Als Ausgleich gab es dann mal ein Johannisbeer-Sorbet, wobei mir Mango, Zitrone und Banane in Sorbetform defintiv besser schmecken. Pralinen hat meine Cousine auch noch gemacht und verschenkt, ihr seht, ich wurde reichlich verwöhnt *g* Ganz langweilig am 1. Januar, da ich soooo faul war, gab es einfach eine Pizza mit Zwiebeln und Tomaten, meine guten Vorsätze beinhalten nämlich nicht das Thema Abnehmen.

Teller-EinblickeMit Mama ging es in Frankfurt zum Äthiopier eine vegetarische Platte essen. Ich bin sowieso der größte Fan des „mit der Hand“-Essens und oh, was war das wieder lecker. Ich kann das Abessinia im Ostend aus tiefstem Herzen empfehlen. Zuhause habe ich mich mit der Fertigmischung von Rossmann an Falafeln versucht und finde die echt gut gelungen – von der Mischung werden auch locker 3-4 Personen satt! Liebster Tee im Winter war der St. Lucia Tee von Salus, ein toller Apfel-Zimt-Tee. Gar nicht meines waren diese griechischen Nudeln, die waren irgendwie zu teigig und schmeckten nach gar nichts. Was war ich gelangweilt beim Essen!

Wie immer eine bunte Mischung aus schnellem Essen, Restaurantbesuchen und Süßigkeiten *g* Zum ausgiebigen Kochen bin ich nicht gekommen, irgendwie habe ich ständig einen Termin oder gehe dann doch mit Freunden/Familie noch einmal essen. Nächste Woche bin ich dann noch ein paar Tage in Berlin, wo ich auch zu all meinen liebsten Imbissen/Restaurants gehen mag und mal sehen, was mir Kopenhagen und Malmö kulinarisch bieten, da bin ich nämlich auch noch ein Wochenende!

[Yummi] Teller-Einblicke!

Eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt oder so ähnlich 😉 Ich zeige euch mal wieder, was die letzte Zeit auf meinen Teller durfte. Wobei ich im Moment irgendwie nicht genug von Brot bekommen kann, was aber auf Dauer etwas langweilig zum Fotografieren wird. Weil mich letzt wer fragte, jupps, ich bin Vegetarierin, die halbwegs vegan lebt. Sprich, zuhause verzichte ich meist auf Milch, Ei etc (nur in der Schoki ist es drinnen *g*), aber wenn ich draußen esse, reicht es mir, vegetarisch zu bekommen. In Berlin ist vegan kein Problem, wo ich zur Zeit bin, ist es aber gar nicht so einfach!

Yummi TellereinblickeIm Der Fette Bulle (Kaiserstraße/Frankfurt) habe ich mir einen Falafel-Garam Masala-Burger gegönnt und fand den sehr famos. Beilagen braucht man bei dem Flatscher auch nicht mehr, ich war pappsatt! Salate zur Vitaminzufuhr gabs auch, hier zwei Varianten der Heidelberger Mensa, die wirklich lecker sind (wobei sie das „ohne Oliven“ immer gekonnt ignorieren). Mit Mama habe ich so fertige Pizzabrote gefüllt mit Pepperoni gegessen, die in Ordnung waren, aber noch einmal brauche ich sie nicht unbedingt. Da mache ich mir das lieber selbst, das schmeckt besser!

Teller EinblickeBirchermüsli mit Obstsalat ist weiterhin eines meiner liebsten Frühstücke, danach fühle ich mich super, bin ewig satt und es schmeckt sooo gut! Damit niemand denkt, ich würde nur gesunde Sachen essen, ab und zu gönne ich mir sehr gerne etwas vom Mexikaner – diese vegetarische Quesadilla war sehr lecker, wobei ich den Käse beim nächsten Mal weglassen werde. Der schmeckt nach gar nichts und somit, weg damit 😉 Hat wer Brot gesagt? Hier haben wir zwei Scheiben Roggenbrot mit Kürbis-Hummus und Gurke. Das schmeckt so grandios, ich esse es fast täglich. Den Hummus gibt es fertig bei ALDI SÜD. Last but not least, Granatapfel. Als Saft trank ich ihn in Indien täglich, hier macht mich die Schälerei fertig. Ich sah schon einige Videos darüber, wie es einfach geht…bei mir ist es eine Sauerei *g* Aber der Aufwand lohnt sich trotzdem, weil LECKER!

Yummi Teller EinblickeMein bester Freund hat mir den Trader Joe’s Pumpkin Spice Coffee extra aus New York mitgebracht und ich könnte ihn mit Sojamilch geradezu inhalieren. Herbst in der Tasse quasi! Apropros Winterobst, neben Granatapfel und Mandarinen bin ich auch wieder auf dem Kiwi-Trip! So zwei Früchtchen gehen einfach immer 😉 Es musste schnell gehen, mir war kalt, so wurden es etwas dickere Spaghetti mit meinem liebsten roten Pesto von GEFRO. Einfaches Essen, was immer geht. Wofür ich immer angeekelte Blicke bekomme, ist ein absolutes „comfort food“ von mir: weiße Bohnen in Tomatensoße mit Knäckebrot! Da kommt wohl ein versteckter Engländer bei mir hoch, aber seit ich das in Schottland immer gegessen habe, bin ich dran gewöhnt und so einmal im Monat habe ich einen richtigen Jipper drauf. Wer es noch nie gegessen hat, probiert es!

Zweimal Restaurant, zweimal Mensa und der Rest zuhause, ich bin stolz auf mich 😉 Ich will die letzten Tage schon ständig Plätzchen backen, konnte mich bisher aber noch nicht für ein Rezept entscheiden. Das kommt dann aber bestimmt im nächsten Yummi-Post. Ist hier noch wer schon in weihnachtlicher Backlaune? Wenn ja, womit habt ihr gestartet oder startet ihr?