Schlagwort: Ethnolook

[Fashion] Poncho-Liebe!

Seit Jahren springe ich, sobald es sich das erste Mal nach Herbst anfühlt, zum Kleiderschrank und krame meine Ponchos raus. Diese werden in den nächsten Monaten nämlich konsequent von mir getragen werden, denn es geht einfach nicht bequemer. Man ist in drei Sekunden angezogen, da man sich den Poncho einfach nur überwerfen muss und ich mag es schnell und simpel. Dabei gibt es so viele unterschiedliche Modelle, dass es nie langweilig wird und man fühlt sich gut gegen die Kälte mit einer warmen Umarmung geschützt (ich muss immer an Linus mit seiner Kuscheldecke denken). Besonders gerne kombiniere ich grobstrickige Ponchos zu dünnen Kleidchen, damit es auch noch ein bisschen Stilmix gibt. Sollte es etwas alltagstauglicher-unauffälliger Lagenlook sein, geht ein Poncho zu Shirt und Skinny-Jeans aber auch ohne Probleme 🙂

Poncho

Ein Poncho verändert ein Outfit in Sekunden, man kann sich wunderbar up- und down-dressen mit null „Arbeitsaufwand“ und eine ganz andere Aussage erschaffen. Ich habe eigentlich immer 1-2 Ponchos im Auto liegen, sollte ich mich unterwegs schnell umziehen müssen und fahre (haha, Wortwitz) damit sehr gut! Sie sind aber auch einfach super, wenn man im Herbst abends unterwegs ist und es zunächst noch warm ist, dann aber plötzlich doch schön herunterkühlt – ich glaube, meine Ponchos haben mich schon vor einigen Erkältungen bewahrt. Gegen bösartige Klimaanlagen sind sie auch sehr gut.

Als es im Januar nach Kanada ging, konnte ich allerdings keinen Vertreter mitnehmen, mein Koffer platzte auch so schon aus allen Nähten und so ging es gestern in Montreal auf eine erste Shopping-/Erkundungstour. In Deutschland habe ich bei Peek & Cloppenburg sehr schöne Ponchos gesehen, wo ich im Oktober-Deutschlandurlaub definitiv auch vorbeischauen werde. Ponchos kann ich nämlich irgendwie auch nie genug haben und da die meisten meiner Modelle bei 40-50€ lagen, wird man auch nicht direkt arm, wenn man sich mal nicht zwischen zwei Varianten entscheiden kann.

PonchosDa ich ein Mensch mit sehr vielen schwarzen Kleidungsstücken bin, bringe ich durch den Poncho Farbe und/oder Muster in mein Outfit. Wobei ich auch einen schwarzen Poncho mit Fransen habe, wenn ich doch mal etwas Buntes tragen sollte. Die vier anprobierten Modelle fand ich alle toll und ich denke, ihr seht trotz schlimmer Lichtverhältnisse in der Umkleide, wie sehr jedes Modell das Outfit umwandelt. Als Grunge-Kind finde ich den rot-schwarzen Poncho am schönsten und werde mir diesen gönnen, sobald es hier in Montreal so richtig kalt werden wird. Sollte ich es schaffen und einen gewillten Fotografen finden, werde ich euch noch ein paar richtige Outfits auf dem Blog zeigen! Mehr Outfitvarianten bzw Kombinationsmöglichkeiten seht ihr z.b. hier, ich bin absolut nicht alleine mit meiner Liebe zu diesem Kleidungsstück!

Mögt ihr Ponchos? Habt ihr auch ein paar Modelle? Früher dachte ich immer, sie wären unpraktisch und würden ständig von den Schultern rutschen, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Sie sind das praktischste Kleidungsstück überhaupt, selbst wenn der Postbote Samstag klingelt und man noch in Schlafklamotten ist – Poncho drüber und man sieht mit Bedacht angezogen aus!

[Fashion] Ernsting’s Family Fashionshow in Hamburg

Zweimal im Jahr lädt Ernsting’s Family zur Fashionshow nach Hamburg ins Atlantic Kempinski ein, um seine neue Kollektion zu präsentieren. Obwohl es draußen enorm kalt war, wurde einem drinnen dank der Frühlings- und Sommerkollektion 2014 ganz warm 🙂 Ich war jetzt schon zweimal dabei und war auch dieses Mal wieder begeistert – die Anreise aus Berlin hat sich definitiv gelohnt!

Ernsting's Family FashionshowSchon vor Showbeginn wurde der rote Teppich stark frequentiert und ich sah mir das Spektakel aus der Ferne an 😉 Zum Glück stand eine sehr kompetente Person neben mir, die mir all die „Promis“ mit einem Namen verband..ich sag euch, wenn man kein deutsches Fernsehen schaut, kennt man sehr viele Menschen nicht 😉 Das Bild unten links ist dann im Saal entstanden und schaut euch bitte mal diese tolle Deko an! Den Baum hätte ich am liebsten mitgenommen 🙂 Vor mir saß übrigens Shaham Joyce (kennt vielleicht noch wer von der Band „Brosis“), den mein bester Freund sofort am Hinterkopf erkannt hat und sich irrsinnig gefreut hat *g* Ich habe mich mehr darüber gefreut, dass ich eine tolle Sicht auf den Catwalk hatte 😉

Die Show ist wie immer eine Mischung aus Tanzprogramm mit enorm talentierten Tänzern und bekannten Models; sei es, dass sie bei GNTM mitgemacht haben oder aus dem Bereich Schauspiel/Musik etc kommen – man merkt hier, dass es allen richtig Spaß macht und dieses Gefühl geht dann auch auf die Zuschauer über. Besonders die Kindermodels machen einen tollen Job und sind einfach nur niedlich. So viel geklatscht wie bei dieser Show wird bei keiner anderen Fashionweek-Show, wo ich je war (da darf man ja immer nur kritisch guckend rumsitzen *g*). Besonders gut gefallen hat mir diesmal die Bademode und die Sachen aus der GINA-Reihe – tolle Muster, tolle Farben! Ernsting’s bringt nun auch eine Kinder Fairtrade-Kollektion heraus, was ich einfach nur großartig finde, da es ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist!

Ernsting's Family Fashionshow HamburgNach der Show hatte ich leider kaum noch Zeit mich mit den anderen Bloggern vor Ort zu unterhalten oder den ersten Auftritt der Band „Vintage Vegas“ um Giovanni Zarrella zu sehen (seine Frau Jana-Ina modelte diesmal auch wieder). Denn die Show dauert jedes Mal recht lange (um die 40 Minuten) und ich wollte mir ein paar Sachen noch im Ausstellungsraum ansehen und schnell einen Happen (aka Salat) essen. Besonders gefallen haben mir die ethno-hippie-angehauchten Sommersachen wie diese wundervolle weiße Weste mit den braunen, filigranen Sandalen und der Kette. Genau wie auf dem Laufsteg kombiniert, würde ich das mit einer Jeans-Shorts, offenen Haaren und vielen Armbändern im Sommer tragen 🙂 Ebenfalls sehr gut gefiel mit der weiß-grüne Strickpullover, der auf dem Bild leider nicht sonderlich spektakulär rüberkommt. Da ich dummerweise vergessen habe, ein Lookbook mitzunehmen, kann ich euch auch keine besseren Bilder mehr machen..aber ich werde mir die Sachen definitiv im Laden anschauen und euch nochmals zeigen 🙂 FYI: die lila Zettel kann man sich abmachen und in einen Umschlag packen; diesen gibt man ab und bekommt die Sachen dann für Modestrecken etc zugeschickt (natürlich muss man sie danach wieder zurückschicken). In Berlin kam ich dann kurz nach Mitternacht an und wurde vom angeleuchtete Messeturm begrüßt – da ich aber gaaaaanz im Osten wohne, musste ich noch knapp 40 Minuten mit der S-Bahn fahren, bis ich die Goodiebag auspacken konnte:

Goodiebag Ernsting's FamilyIch vergesse einfach immer wieder, dass es bei Ernsting’s Family auch Home-Deko-Artikel gibt und habe mich sehr über Tasse und Schneidebrett gefreut – kann ich beides nämlich sehr gut gebrauchen. Die Hello Lindt Caramel Brownie Schokolade hat nicht sehr lange überlebt, sie war ok..aber ganz ehrlich, die Verpackung war besser als der Geschmack. Von Lavera gab es wieder das Body Care Gel, was ich schon in einer anderen Goodiebag hatte; die kleine Haarbürste ist sehr praktisch für die Handtasche und findet auch Verwendung. Halstuch, Kette und Armband habe ich euch gemeinsam mit einigen dekorativen Sachen in ein Gewinnspiel gepackt – bis zum 14.2. könnt ihr da ganz einfach teilnehmen!

Trotz meinem „Gehetze“ nach der Show (was muss der letzte Bus aber auch so früh fahren) hatte ich einen ganz wunderbaren Abend, der durch ein paar Gespräche zwar noch besser geworden wäre, aber ich habe tolle Eindrücke von der kommenden Kollektion bekommen und freue mich schon, wenn ich die Sachen im Laden sehe und auch einmal selbst anprobieren kann (denn wie an Rebecca Mir sieht das dann doch nicht ganz aus *g*). Ich hoffe, dass ich auch die nächste Show noch sehen kann, habe aber irgendwie das ungute Gefühl, dass ich da schon in Kanada sein werde..schade, denn Hamburg ist immer eine Reise wert!

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