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[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Myanmar!

Bevor ich nach Myanmar flog, hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, was mich dort kulinarisch erwarten würde. Vorgestellt hatte ich mir eine Mischung aus Indien und Thailand und das traf auch ziemlich gut zu. Allerdings mag man Fleisch und Fisch doch SEHR gerne, weswegen ich an den meisten Straßenständen nicht fündig wurde – aber keine Sorge, verhungert bin ich definitiv nicht 😉

Ok, ganz schnell noch meine letzten Happen auf deutschem Boden, Bratkartoffeln mit massig Ketchup und Petersilie (gibt den gewissen Kick) sowie ein Flamingo-Smoothie auf dem Weg zum Flughafen, welcher einfach nur süß war. In Yangon trieb es mich dann gleich in eines der vielen indischen Restaurants und ich habe mir dieses Veggie Thali gegönnt. Welches gut war, aber weniger stark gewürzt, wie ich es aus Nordindien gewohnt bin. Unterwegs habe ich gerne diese kleinen Bananen gesnackt, welche erstaunlich süß waren!

Ebenfalls für zwischendurch habe ich meine aus Jerusalem mitgebrachten Datteln gefuttert, welche unsagbar süß sind! Leider ist die Packung jetzt leer, aber vielleicht finde ich in Malaysia einen Ersatz! In Myanmar war gerade meine liebste Saison, nämlich Mango! An jeder Straßenecke gab es die unterschiedlichsten Sorten und einfach alle waren grandios! Habe ich jeden Tag 1-2 Mangos gegessen? Oh ja. Und ich bereue nichts. Während einer langen Zugfahrt erstand ich an einem Bahnhof frittiertes Gemüse, alles andere hatte Fleisch/Fisch und es war gar nicht schlecht, nur hätte mich eine Soße dazu sehr glücklich gemacht. Frühstück in Myanmar besteht gerne aus Reis, gebratenen Nudeln mit Gemüse, bisschen frittiertem Kram und hier als fancy Beilage gab es gegrillte Tomaten.

Leider ist das Bild oben links nicht geworden, aber das Essen in Bagan war soooo gut. Erst gab es Tomatensalat mit Nüssen und Kichererbsen und dann gebratenes Gemüse (u.a. Kürbis und Süßkartoffel) nach Myanmar-Art und das war superspannend gewürzt. Absolut nicht scharf, aber vielschichtig und ich habe alles aufgegessen, da ich nicht genug bekommen konnte von diesen Geschmacksexplosionen auf meiner Zunge! Insgesamt blieb ich aber bei meinen Indern und hier seht ihr noch zwei weitere Thali-Variationen, welche beide wieder ganz lecker waren, aber mich erneut nicht umgehauen haben. Wenn man nachsalzen muss bei einem indischen Gericht, stimmt was nicht 😉 Und ihr seht, ich habe einen Plastikbecher mit Strohhalm in der Hand, aber bei 46 Grad wollte ich auch einen kalten Bubble Milk Tea und die Dame wollte ihn mir partout nicht in meinen to go Becher füllen.

Das war Runde 1, nächste Woche gibt es noch mehr Einblicke, was man in Myanmar so futtern kann. Natürlich gibt es auch westliches Fastfood, aber da mache ich einen großen Bogen drum, denn dafür fahre ich doch nicht halb um die Welt 🙂 Ist wer von euch schon in Myanmar gewesen? Wie hat es euch gefallen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Let’s talk food. Die letzten Wochen waren etwas stressig, was sich bei mir (und vielen anderen) auf mein Essverhalten auswirkt. Somit gab es teilweise viel zu wenig und dann wieder viel zu viel. Da es in zwei Wochen wieder für längere Zeit ins Ausland geht, musste ich auch alles noch einmal essen, was ich dann wieder nicht kriegen kann (aka Brot. Kiloweise Brot).

Wenn ich frühstücke (und nicht nur meinen Liter Kaffee trinke), greife ich nach wie vor gerne zu ungezuckertem Oatmeal mit Erdbeeren. Simpel, schnell und verdammt lange sättigend. Beim Italiener gab es diesen riesigen gemischten Salat mit ofenfrischem Brot, welches ich nur so inhaliert habe. Ich habe die letzten Monate viel zu selten Salat gegessen, was ich doch sehr vermisse. Wenn es beim Lernen schnell gehen muss, griff ich doch häufiger auf Nudeln mit Paprikapesto (die günstige Sorte vom Kaufland ist grandios) zurück, habe da aber meist noch 1-2 Tomaten reingeschnippelt und frischen Basilikum dazu, dass ich komplexere Konsistenz und Geschmack bekomme. Ein erstes Eis in der Sonne (Zimt und Twix) gab es mit Mama in Heidelberg und ach, das war gut!

Da ich ein kleiner Stress-Esser bin und es schnell gehen sollte, gab es die Hälfte dieser leckeren Gemüsepizza am Wochenende und unterwegs noch einen Smoothie mit u.a. Kürbis. Meine Mama machte dann noch den besten Kuchen der Erde, nämlich Rhabarberkuchen und ja, den habe ich fast komplett an zwei Tagen gegessen – mehr brauche ich nicht 😉 Zum Ausgleich gab es dann noch viel Tee, warum das ein Indischer Holi Drachenfrucht-Mango Tee von Meßmer ist, keine Ahnung. Schmeckt wie Früchtetee und war nicht sonderlich bunt 😉

Beim Inder gab es ein schnelles Gemüsecurry, welches mich an all die Studententage in Heidelberg erinnert hat (dort gab es das nämlich immer bzw gibt es das immer noch *g*). Bei einer Lernpause habe ich mir ganz schnell ein Chili sin carne zusammengeworfen, was mit der knackigen Lauchzwiebel und etwas Schnittlauch aus dem Garten ganz großartig war. Um ein paar mehr Vitamine zu kriegen, gab es ebenso einen riesigen Salat, wo ich etwas zu viel Pfeffer rübergestreut habe, aber so war er definitiv nicht langweilig. Und an Ostern gab es dann doch noch einmal Pizza mit viel frischem Gemüse und da sogar Kartoffel drauf war, war ich glücklich. Mein Pizza-Pensum für 2019 ist nun aber definitiv aufgebraucht, so viele habe ich glaube ich in den letzten Jahren nicht zusammen gegessen wie in diesen vier Monaten *g*

Jetzt freue ich mich aber schon sehr auf die myanmar-ische Küche, die hoffentlich einige vegetarische Sachen im Angebot hat und natürlich auf meine liebsten indischen Restaurants in Singapur..oh, was werde ich gut essen! Und noch besser Kaffee trinken 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Wann immer ich es mal wieder nach Berlin schaffe, versuche ich in so vielen meiner liebsten Restaurants vorbeizuschauen, wie es nur geht. Da ich das „Talent“ habe, nur mit Lust essen zu können, werden das dann meist 2-3 Besuche pro Tag und da kommt dann doch einiges zusammen. Somit zunächst ein paar meiner kulinarischen Geheimtipps, wenn es um die Küche der Hauptstadt geht!

Mitho Cha ist mein absoluter Liebling, was nepalesische/tibetische Küche betrifft und in ihr Veggie Thali kann ich mich einfach nur reinlegen. Da bekommt man von allem etwas und wird gut satt! Nachtisch kriegt man meist umsonst dazu, was ebenfalls sehr nett ist..und trinkt den Sherpa Tee, passt perfekt dazu! Natürlich muss es auch zum Vietnamesen gehen, wenn ich da bin und da bin ich häufig bei Viet Nam in der Prenzlauer Allee unterwegs, wo es immer gute, frisch zubereitete Gemüse-Tofu-Currys für unter 5€ gibt. Da ich äthiopische/eritreische Küche liebe, darf diese nicht fehlen. Mag ich das Lagano in Kreuzberg nach wie vor am meisten, ging es dieses Mal im Prenzlauer Berg ins Savannah. Meine Linsen mit Erdnuss & Spinat mit Reis waren lecker, wir hatten noch eine vegetarische Vorspeisenplatte und Kokosnusseis, aber müsste ich wählen, würde ich doch wieder zu Lagano und eine riesige vegetarische Platte essen. Berlin ohne Mate ist nicht Berlin, ich wollte mal eine neue Sorte ausprobieren und stolperte über Mate Mate, welche deutlich mehr Koffein und einen sehr viel intensiveren Mate-Geschmack hat. Der erste Schluck war Überwindung, danach war ich überzeugt (wobei, Club Mate wird meine erste Wahl bleiben).

Ohne Falafel (hier gleich mal als Platte) geht es natürlich nicht und die von Zweistrom schmecken verdammt lecker! Hier spielen so viele Gewürze mit, dass es einem auf der Zunge nur so explodiert und mir gerade schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Bei oben erwähntem Nepalesen musste ich erneut vorbei, dieses Mal gab es Kartoffel-Auberginen-Curry mit Reis (und als Vorspeise noch ein paar Gemüse-Momos, die zu schnell aufgefuttert waren). Das für mich leckerste Veggie Pho der Stadt gibt es in der Greifswalder Straße/Ecke Immanuelkirche. Bei Google heißt der Laden noch Minh Quang, auf dem Schild am Haus steht Golden Choice (oder so) und er sieht wie der typische Vietnamese aus, aber die Würzung überzeugt mich auch hier! Seit mittlerweile sieben Jahren muss ich immer wieder hin, egal, wo ich in Berlin schlafe. Da ich bei all dem Essen außer Haus kaum gefrühstückt habe, gab es nur einmal so selbstgemachte Buttermilch-Pancakes aus dem Ofen (nicht, dass ihr denkt, dass ich sie mir fancy ausgedacht habe, ich habe lediglich Wasser zu der in Mexiko gekauften Mixtur geschüttet *g*). Da gabs ein paar Sauerkirschen zu und da sie doch etwas trocken waren, habe ich am Ende noch Johannisbeermarmelade draufgegeben 🙂

Nicht mehr in Berlin, sondern in Darmstadt ging es dann noch zu MoschMosch, was eine meiner liebsten Ketten ist. Nicht billig und eher übersichtliche Portionen, aber die Nr. 62 ist und bleibt mein Favorit, da sie sogar einen Ticken scharf ist 🙂 Wobei ich da beim Essen immer an mein liebstes veganes Restaurant on Bangkok erinnert werde und am liebsten sofort einen Flug buchen würde – aber das wäre dann noch ein klein wenig teurer.

Die nächste Zeit wird jetzt wieder mehr zuhause gegessen bzw gekocht, gerade futtere ich meine Haferflocken mit Erdbeeren und das macht auch glücklich! Besonders, da es draußen regnerisch-grau ist, da geht nichts über heißes Frühstück! Habt ihr zufällig einen Tipp für Heidelberg oder Darmstadt, wenn es um leckere vegetarische Küche geht? 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Im letzten Yummi-Post habe ich euch schon etwas mit auf meine kulinarische Reise durch Israel (ja, ich esse nicht NUR Kichererbsen in jeglicher Form) mitgenommen und da setze ich heute weiter an. Ein bisschen „deutsche“ Küche, also in dem Sinne dass ich es in Deutschland gegessen habe, gibt es aber auch noch!

Hummus gehört in Israel einfach auf den Tisch. Morgens mochte ich den Kichererbsenbrei nicht immer, aber Falafel, Hummus, Pitabrot und diverses Gemüse ist das perfekte Abendessen. Dieser Hummus war mit Abstand der leckerste, den ich je probieren durfte – ich weiß leider nicht, was in der grünen Soße drinnen war, aber sie hat unglaublich frisch geschmeckt, wie frisch gepflückt. Allein dafür (ok, nur dafür) würde ich wieder nach Be’er Sheva fahren, hach! Bäckereien in so ziemlich jedem Land gehören für mich zu meinen Lieblingsorten und da stellt Israel keine Ausnahme dar. Ob diese süßen Hefezöpfe oder der Mohn-Nuss-Strietzel, ich glaube, ich war fast täglich am Kauen von Backwaren und habe immer noch nicht alles durchprobiert. Mitgebracht bekam ich dieses Malteser Rentier (Weihnachten und so) und ich finde Malteser jetzt nicht schlecht, aber umhauen tut mich die Schokolade nicht. Viele lieben sie ja, ich habe da lieber Milka.

Die Menge äthiopischer Restaurants in Jerusalem hat mich zunächst überrascht und dann einfach nur begeistert. Ist sonst alles verflucht teuer in Israel, bekommt man solch eine vegetarische Platte für 6€ und braucht danach für den restlichen Tag nichts mehr. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Linsengerichten, anderem Gemüse, einem Berg Salat und natürlich dem Injera, dem Schwammsauerteigbrot, welches ich liebe. Isst man natürlich mit Händen und ach, ich will nur nach Äthiopien, um so viele verschiedene Platten wie nur möglich zu probieren! Granatäpfel hatte ich auch einige, meist als Saft, da sie einfach so doof sind zu essen. Tut dem Geschmack keinen Abbruch und ach, das fehlt mir ebenfalls schon. Diese gigantische, mit Zwiebeln gefüllte Falafel kaufte ich beim Bäcker und dachte, es sei eine Backware. Hier war ich dann positiv überrascht und erneut knüppeldick satt! Nicht ganz so spannend war dieses Gemüse-Foccacia, aber ich hatte Hunger und nichts sprach mich wirklich an. Nicht schlecht, aber sehr viel langweiliger wie der Rest der israelisch-äthiopischen Küche, die ich ausprobieren konnte.

Natürlich habe ich nicht nur ein äthiopisches Restaurant besucht, das letzte Mittagessen in Jerusalem, bevor es zum Flughafen ging, war natürlich erneut solch eine vegetarische Platte. In Deutschland gab es dann leckeren Schoko-Chai von Hari Tea, das neue Twix Spekulatiusgewürz (passt für mich zwar mehr zu Weihnachten, aber ist suuuuuuper lecker) und mit meinen Großeltern ging es zum Thai essen, wo ich diese riesige Portion Gemüse mit Reis in Kokos-Curry-Soße zu mir nahm.

Ansonsten habe ich aktuell einen wahren Jipper auf Erbsen- und Linseneintopf mit frisch gebackenem Brot, aber da das nicht allzu appetitlich aussieht, gibt es davon mal keine Bilder 😉 Aber es geht nichts über Eintöpfe, wenn es draußen kalt ist, oder? Wovon könnt ihr aktuell nicht genug bekommen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Mexiko!

Wie auch schon der letzte Teller-Einblicke, zeige ich euch heute wieder, was ich so vegetarisches in Mexiko (Quintana Roo) entdeckt habe. Ich bleibe dabei, dass es hier absolut kein Problem ist, sich ausgewogen, gesund und lecker zu ernähren und in Playa del Carmen fand ich sogar zig vegane Restaurants bzw Optionen. Da habe ich mich ein paar Mal durch probiert, aber im Grunde blieb ich dann doch bei meinen Straßenständen und habe einfach meine sin carne Optionen selbst zusammengestellt.

Frühstück ist in den meisten Ländern mein Problemkind und wird oft durch Kaffee/Tee ersetzt. Hier fand ich im Supermarkt aber Apfel-Joghurt, Granola, Nüsse und Trockenfrüchte und habe das dann mit diversem Obst vermischt. Vegane Tacos mit Hibiskusblüten und Kohl habe ich auch mal probiert und doch, die waren sehr lecker, aber bestimmt nicht sehr authentisch. Da sind es die Quesadillas (mit grüner Paprika, Kartoffeln und Salsa) doch eher – im Vergleich mal, die Tacos haben 90 Pesos gekostet, die Quesadillas 40 Pesos – ein minimaler Unterschied! Eine Veggie Torta habe ich mir auch gegönnt, ich muss mir hier immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Torta nichts mit Torte zu tun hat. Diese belegten Brötchen werden komplett auf den Grill geworfen und sind so wunderbar knusprig-heiß!

Meine neue Liebe sind Molletes, Baguettes mit Bohnen, Käse, einer leckeren scharfen Salsa und ein bisschen Pico de Gallo. Der perfekte Lunch, dazu noch ein Cafe de Olla und meine Schreibnachmittage im Park machen gleich doppelt Spaß. Ebenfalls in diesem Park gefunden habe ich Enchilada mit Käse und etwas Salat, was auch lecker ist, aber halt ein wenig langweiliger. In Playa wollte ich mal die etwas aus Venezuela ausprobieren und habe mich an dieses Sandwich gewagt. Es hat mich nicht sonderlich umgehauen, drin waren Käse, Avocado und Bohnen und satt war ich leider auch nicht. Dafür war das gleich recht teuer, da die Kaxapa Factory wohl sehr beliebt hier ist. Dann gab es ein paar Kaktusfrüchte, die man einfach so snacken kann, aber das war auch nicht der Hit, in Shakes mag ich sie mehr!

 

Da ich die letzten Tage unterwegs war, gab es meist etwas aus der Bäckerei, Kekse und eben Obst, was man gut beim Autofahren und durch den Dschungel wandern essen kann. Dann natürlich noch täglich ein Liter Fruchtwasser und mein obligatorisches Wassereis am Stiel. Da gibt es aber auch einfach so viele Sorten, die kann man kaum alle ausprobieren. In Valladolid war ich abends so verzweifelt, da ich keinen Straßenstand mit etwas vegetarischem fand und nicht in die überteuerten Touri-Restaurants wollte, dass ich am Ende zu Subway ging. Und die erste Person war, die dort das Veggie Delight bestellt hat, so viel Verwirrung, es war schon lustig! Aber insgesamt bin ich immer noch sehr glücklich mit der mexikanischen Küche, hoffe aber, dass meine nächste Wohnung hier vielleicht endlich mal wieder eine funktionsfähige Küche hat, dass ich auch mal kochen kann.

Falls wer einen Playa/Puerto/Cancun-da musst du essen-Tipp hat, nur her damit! 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Da sich die Essensbilder auf meinem iPhone wieder angehäuft haben, dachte ich mir, es wird Zeit für eine neue Runde „Teller-Einblicke“. Ich versuche gerade, mich etwas gesünder zu ernähren, da meine Haut wieder rumzickt und ich das u.a. auf meinen Süßigkeitenkonsum zurückführen kann. Ganz weglassen kann ich die zuckrigen Köstlichkeiten zwar nicht, aber da es zum Glück genug besseres, gut schmeckendes Essen gibt, reduziere ich sie immerhin etwas. Ganz große Liebe in den letzten Woche war meine erste Laksa, eine malaiische Suppe, die ihr gleich im ersten Bild oben links seht und es aktuell bei MoschMosch gibt.

Vegetarische Laksa, genau mein Ding und was war ich satt! Davon abgesehen, dass ich bestimmt 40 Minuten an dieser Schale voller Nudeln, Sojasprossen und anderem Gemüse in Kombi mit scharfer Kokosmilch gegessen habe. Will ich unbedingt wieder haben und war das perfekte Geburtstagsessen mit dem besten Freund. Die selbstgemachte Kürbissuppe mit Ingwer und Kokos war ebenfalls ein Träumchen, die fand ich in der Gefriertruhe meiner Eltern und was war ich glücklich. Meine liebste Suppe, wenn es draußen kalt ist und man einfach eine warme Umarmung braucht. Da ich selbst weiterhin kochfaul bin, schmiere ich mir gerne Brötchen mit Kräuterquark und Gurke, was sehr erfrischend-leicht ist, aber eben gut satt macht. Gegen eine große Portion Ratatouille habe ich aber auch nie etwas einzuwenden, ebenfalls mehr ein Herbst- wie ein Frühlingsessen, aber bei der letzten Kälte genau das richtige.

Warmes Porridge mit TK-Beeren und Banane ist eines meiner Standardfrühstücks, die schnell gehen und lange satt machen. Wenn ich es noch süßer mag, kommt ein bisschen Kokosblütenzucker drüber, meist reicht es mir aber so. Brot mit Hummus und allerlei Salat/Gemüse ist ebenfalls eines meiner Klassiker, was ich mehrmals die Woche futtere. Da man die Gemüsesorten immer auswechseln kann, schmeckt es jedes Mal etwas anders und wird zumindest mir nie langweilig. Da war ich doch auch glatt noch einmal bei MoschMosch und habe mich an Reisnudeln mit Gemüse gelabt, die in Ordnung waren, aber ohne die Vorspeisen-Edamame wäre ich hier hungrig nach Hause gegangen. Ganz simpel, aber ich hatte so ein Verlangen nach Bratkartoffeln mit Ketchup, das war verrückt. Hatte ich bestimmt ein halbes Jahr nicht mehr, in Indien werden die Kartoffeln immer sehr viel mehr gewürzt (was absolut nicht schlecht, nur eben sehr anders ist).

Ein McFlurry mit Smarties pro Jahr darf sein, das Eiscafe hatte nämlich kein Zimteis und irgendwie waren wir dann so deprimiert, dass es eben zu Mcs ging..als Kind mochte ich diese Art Eis aber sehr viel mehr. Romanesco, der Dinosaurier unter den Gemüsen, ist quasi mein spirit vegetable und ach, würde ich am liebsten auch ständig essen. Grüne Sachen sind eh genau mein Ding (wenn man Oliven & Kale chips weglässt), auch Spinat mit Kartoffeln ist ein tolles Abendessen, was sehr schnell gemacht ist. Mein Tofu mit Gemüse vom Thailänder war etwas sehr soßig, aber wenn man die Optik ignoriert, trotzdem sehr lecker und richtig gut scharf.

Einer der leckersten Kaffee, die ich in letzter Zeit probiert habe, ist der Café Intención ecológico, wunderbar aromatisch und wachmachend. Ofengemüse ist ebenfalls wieder genau nach meinem Gusto, da es simpel zuzubereiten ist und doch nach mehr Aufwand schmeckt. Hier gab es diesmal Wurzelgemüse und besonders die rote Beete darin war der Knaller, die hatte ich vorher auch noch nie im Ofen. Nach der 70. Kofirmation meiner Oma (ja, das gibt es anscheinend) ging es im Ländlichen essen und vegan ist da oftmals nicht drin. Vegetarisch konnte ich mich immerhin an den Rahmchampions mit Spätzle versuchen, insgesamt war das aber zu heftig für meinen Magen und ich litt ein wenig. Gerade in Berlin war ich jetzt schon zweimal bei meinem liebsten sudanesischen Falafel-Laden (Nil in Fhain) und habe mir diese riesige Portion für nur 2,50€ geholt. Die Kombi aus Falafel mit der Erdnuss-Soße ist einfach nur der Knaller und man bekommt es auch vegan. Wäre ich nicht schon die nächsten Tage anderweitig zum Essen ausgebucht, ich würde wohl täglich hier vorbeirennen (und da ich gerade 5 Minuten zu Fuß weg wohne, ist das auch spielend einfach, hm..).

Ihr seht, viel Gemüse, aber ja, auch viele Kohlenhydrate, aber da ich weder abnehmen noch asketisch leben mag, ist das vollkommen ok. Lediglich den Zucker versuche ich etwas herunterzufahren und den Light-Getränken habe ich erneut den Kampf angesagt, was recht gut funktioniert. Die schmecken mir nämlich nicht mehr (wie immer, wenn ich lange in Indien war und gar keine zu mir genommen habe) und dran gewöhnen mag ich mich auch nicht mehr. Gerade trinke ich aber eine Club Mate, was mich wiederum sehr glücklich macht..ohne fühlt sich Berlin aber auch nicht nach meinem Berlin an!

[Yummi] Indische Teller-Einblicke #2

Im indischen Internet ist gerade echt der Wurm drin und das Bloggen ist mal wieder eine kleine Herausforderung. Somit musste ich die viele freie Zeit natürlich nutzen und mich mal wieder quer durch die Stadt futtern. Als Vegetarier ist es hier in Varanasi einfach ein Traum und ach, ich wünschte, jeder könnte diese tollen Gerichte mal probieren. Es gibt zwar auch gute indische Restaurants in Deutschland, keine Frage, aber hier kommen sie einfach nicht rein..hach, in fünf Wochen ist es schon wieder vorbei, verrückt!

Auf meinem Rückflug von Bangkok bekam ich bei Thai Airways ein perfektes veganes Flugzeugmenü, welches ich so auch im Restaurant glücklich gegessen hätte. Okraschoten mit gefüllter Paprika, Salat und Obst, ach war ich happy! Die Frau meines indischen Freundes macht einen ganz wunderbar würzigen Paneer, bei dem ich kurz vergessen kann, was ich da futtere. Das Schöne daran ist auch, dass das Essen nicht schwer im Magen liegt, sondern einfach nur ein sattes, gutes Gefühl hinterlässt – Nachtisch auf der Dachterasse gab es in Form von frisch gepresstem Granatapfelsaft auch noch und da könnte ich mich reinlegen. Sollte ich mal eine Küche haben, darf dort gerne ein Entsafter einziehen. Mit einem Freund gab es dann ein paar Löffel Bananenlassi zur späteren Stunde.

Ich frühstücke in Indien nicht, sondern esse meist zwischen 14.-15.00h so ein riesiges Thali. Das ist immer Reis, Chapati und Linsen und dann gibt es verschiedene vegetarische Gerichte. Je nachdem, was gerade da ist oder wer weiß, was ich gerne esse. Meine Aloo Palak Liebe kennt mittlerweile echt jeder, so bekomme ich oft Kartoffeln und Spinat als eine Variante. Beim Versuch, das alles zu essen, bin ich manchmal überfordert und froh, wenn ich es mit jemandem teilen kann. Mit mein liebstes, schnelles Abendessen sind Samosa, frittierte, mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen gefüllte Teigtaschen. Meist snacke ich zwei unterwegs mit Ketchup, wenn ich geordneter wirken will, gibt es sie auf einem Teller mit Kichererbsen und süßer Soße. Mangosaft ist noch immer meins, zwar ist diese Sorte so gar nicht gesund, aber wenn man z.b. krank ist und nichts runterkriegt oder einfach keinen Appetit hat, bekommt man hierdurch etwas neue Energie und die Süße hilft ebenfalls. Statt Schoki gibts hier eben Saft 😉

Diesen Erdbeerlassi trank eine Freundin, ich schnappte mir nur die Beere runter..das war definitiv ein seeeehr grober Lassi und für mich kleinen Konsistenzfreak absolut zu viel. Schön anzusehen war er aber, mein Thali rechts davon ist nicht ganz so hübsch, aber doch viel mehr nach meinem Geschmack. Wenn ich mal keine Lust auf indisches Essen habe, was vielleicht dreimal vorgekommen ist, schnappe ich mir so ein Veggie Sandwich mit Karotte, Gurke, Tomate und roher Zwiebel (letztes war etwas gewöhnungsbedürftig) – natürlich dippe ich auch das ganz classy in Ketchup und Pfeffer 😉 Die Suche nach einem guten Cappuccino geht weiter, dieser hier sah zwar gut aus, war aber doch seeehr dünnflüssig – der Blick auf die meine Frage nach Sojamilch war unbezahlbar, mir wurde schlichtweg nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Als ich dann noch Mandelmilch anführte, zweifelte man definitiv an meinem Geisteszustand.

Ihr seht, ich übertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass ich viele Thalis esse. Meist bin ich aber auch nicht entscheidungsfreudig genug und hier bekommt man eine gute Auswahl. Davon abgesehen, dass diese Platten oftmals günstiger sind als wenn ich nur ein Gericht und Reis bestellen würde. Der Chai sieht nicht aussergewöhnlich aus, ist aber dank Tulsi so aromatisch, dass ich ihn fast jeden Tag trinken muss. Hier passiert geschmacksmässig so viel im Mund, baut sich auf, wärmt und hält lange an..bevor ich gehe, muss mir der Teeverkäufer genau aufschreiben, was ich wann zu tun habe, damit ich diesen Geschmack hinkriege. Und zum Ende dann doch noch einmal Aloo Palak mit Reis (und indischer Tageszeitung), was mir beim Tippen schon wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt!

Mögt ihr indische Gerichte? Könnt ihr mir etwas empfehlen, was ich unbedingt probieren muss? Ihr seht, ich bin eher in der nordindischen Küche zu Hause, mit Dosas und Idli kann man mich jagen 😉

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Gerade ist es kulinarisch ein wenig langweilig bei mir, was daran liegt, dass ich Ende des Monats schon wieder umziehe und somit versuche, noch möglichst viele Vorräte aufzuessen. Denn auch – wenn ich wie gerade – nur für 2,3 Monate zur Zwischenmiete lebe, kaufe ich doch zu Beginn immer viel zu viel ein und greife dann doch nicht auf die Basics zurück, sondern gehe jede Woche weiterhin noch mehr einkaufen. Was ich jetzt gerade esse, mag ich (fast) alles wahnsinnig gerne, ich bin nur jemand, der Abwechslung braucht und nicht gerne mehrmals hintereinander ein Gericht isst. Aber wenn ich daran denke, dass ich die Reste mit der S-Bahn durch Berlin zur neuen Wohnung fahren darf, macht es mir dann doch nicht so viel aus, noch einmal Linsen zu essen.

Vegetarische Teller-Einblicke

Mein warmer Schwarzaugenbohnensalat auf Rucola war eine Kombi aus „muss ich endlich mal essen“ aka den Bohnen und frischen, leichten Sachen, auf die ich beim Einkaufen Lust hatte. Es hat sehr gut und anders geschmeckt und ich fand die Idee eines lauwarmen Salates auch super. Immer gehen auch vegetarische Bratlinge, die ich einfach mit Kräuterquark, Ketchup, Tomaten und Kresse aufs Brötchen geworfen habe – ideal, wenn es mal schnell gehen muss. Bei Thobens (eine Bäckereikette hier) gibt es sehr günstigen und guten Blechkuchen und so durfte Kirschkuchen und Bienenstich mit. Apropros Bratlinge, auch Falafel machen sich hervorragend als Burgerbelag und somit schnelles Mittagessen.

Vegetarische Teller-Einblicke

Wie ihr seht, ich hatte bzw habe immer noch einiges an Hülsenfrüchten, welche ich aber einfach wahnsinnig gerne esse (müsste ich nicht immer schon zwölf Stunden vorher wissen, dass ich da Lust drauf haben werde). Oben links hätten wir Chana Dal mit Reis und massig Koriander. Lustigerweise habe ich Koriander bis vor einem Jahr wirklich verabscheut und jetzt hatte ich sooo Lust darauf, verrückt. An einem Tofu-Scramble habe ich mich mit Fertiggewürzmischung gewagt, aber da war mir zu viel Zwiebel drin und nee, muss ich nicht unbedingt wieder haben. Ich war aber auch nie ein Rührein-Fan, somit liegt es nicht am Tofu, sondern an mir. Weiter mit den Hülsenfrüchten, links unten habe ich mir einfach Kichererbsen mit Zwiebeln gekocht, meine Couscousgewürzmischung, Joghurt und Kräuter reingeworfen und das dann auch halbwarm gegessen. Simples Resteessen, was ich aber gar nicht mal verkehrt fand (nur mehr frisches Gemüse wäre es noch gewesen). Rechts unten habe ich wieder meine gelben Kokosnussmilch-Linsen mit Konjakwurzel-Nudeln aka die Nudeln ohne Kalorien. Hatte mein Netto an der Kasse reduziert stehen, ich fand den enorm fischigen Eigengeruch sehr abschreckend, der war dann aber nicht mehr zu schmecken und ich habe sie brav gegessen. Aber von der Konsistenz her waren sie mir zu kaugummiartig und irgendwie nee, muss ich auch nicht noch einmal essen.

Vegetarische Teller-Einblicke

Skittles sind mit meine liebste Süßigkeit, die ich in den USA essen muss. Ab und zu kaufe ich sie mir auch in Deutschland und habe dann so viel Selbstkontrolle, dass ich die 170g als Mittagessen zu mir nehme. Meine veganen Kastanienpfannkuchen mit Mandelmus, Himbeerpürree und Apfel gab es auch wieder und ach, die sind soooo gut! Meist bin ich morgens nur unter Zeitdruck oder zu hungrig, um sie mir zu machen. Da ich mir letzte Woche einen 2kg-Sack Kartoffeln kaufte, gab es die letzten Tage Ofenkartoffeln mit verschiedensten Gewürzen und Dips. Da man die rohen Kartoffeln ungeschält spaltet, mit Öl beträufelt, würzt und aufs Backpapier kippt, hat man auch quasi keine fünf Minuten Aufwand, was immer ein Pluspunkt ist. Noch weniger Aufwand ist mein Lieblingssnack, Erdbeeren, wo ich ohne Probleme so ein 500g Schälchen am Tag essen könnte. Wobei sie einfach nicht an die rankommen, die ich mal bei einem Mexikaner am Straßenrand irgendwo in Südkalifornien gekauft habe – das waren die besten 2kg Erdbeeren, die ich je in (ich glaube) 3 Tagen gesnackt habe.

Gerade habe ich auch ständig Lust, draußen zu picknicken und jammere ständig Freunde voll, bis sich jemand erbarmt. Mir fehlt das Draußen-in-der-Natur-Essen, was wir in Kanada so oft getan haben, nämlich sehr und Berlin mit seinen vielen Parks und Seen bietet sich doch echt dafür an. Wenn ich in Kürze bei meinen Eltern bin, mag ich auch wieder auf der Terasse im Garten frühstücken, entspannender kann man nicht in den Tag starten. Wenn ihr auch gerne picknickt, aber kein Plastik-/Styroporgeschirr verwenden mögt, bei Kickstarter hat Leaf Republic gerade ihre Aktion gestartet und die mag ich gerne unterstützen. Sie stellen wasserdichte Teller/Platten aus Blättern her, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern sich auch wieder komplett zersetzen und der Umwelt nicht unnötig schaden, wenn es schon Wegwerfgeschirr sein muss. Finde ich ganz wunderbar und wollt ich euch mal kurz vorstellen!

Worauf habt ihr zur Zeit besonders Lust? Kann noch jemand nicht an Erdbeeren vorbeigehen? Heute geht es mit einem Freund zum Käsekuchen-Cafe und ich freue mich schon drauf, da die Bewertungen so grandios sind. Zum Glück bin ich zu faul zum Backen, sonst gäbe es mindestens einmal die Woche Kuchen bei mir!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Seit vorgestern habe ich endlich wieder eine eigene Küche (und Wohnung), in welcher ich mich dann auch bald austoben werde. Irgendwie ist es ja doch etwas anderes, in den eigenen vier Wänden zu kochen und so viel Unordnung zu machen, wie man mag (ohne dass die Mitbewohner meckern *g*). Noch hatte ich keine Zeit zu schauen, was in meiner Wohnung (möbliert, zur Zwischenmiete) sich so an Gerätschaft befindet, ich habe allerdings definitiv Lust auf Chia-Brot backen und vegane Pancakes..schauen wir mal. Bis dahin aber mal ein paar Bilder, was ich so in letzter Zeit gefuttert habe..beschämt muss ich gestehen, dass gesund etwas anderes ist. Ich gleiche zwar mit viel Obst/Gemüse aus, aber den Zuckerkonsum sollte ich doch mal wieder etwas zurückschrauben *hust*

Vegetarische Teller-Einblicke

Ein simples, aber doch so gutes Frühstück ist ein Brötchen mit Kräuterquark, Salatgurke & Pfeffer. Durch die Gurke erfrischend und knackig, jetzt bin ich nur noch auf der Suche nach veganem Kräuterquark, mal sehen, was ich da so finde. Ein unsagbar leckeres Eis habe ich bei The Cooking Ape in Frankfurt gegessen, es nennt sich Dream Cream und bestand aus Yoghurteis, Käsekuchen, Rhabarber und weißer Schoki – hallo Paradies, ich bin da 😉 Meine Mama backt ganz gerne Kuchen und so gab es einen Nutella-Hefezopf und Käsekuchen mit Aprikosen – leider habe ich das Kuchenbackgen nicht, ich hasse es, wenn ich mich nach genauen Grammangaben richten muss. Ein indisches Festmahl hatten wir passend zu Holi auch. Da wir drei Vegetarier waren, hat das auch gut gepasst und so gab es ein kleines Buffet mit Naan und Reis (was vermisse ich Indien!).

Vegetarische Teller-Einblicke

Eis kann ich ziemlich oft essen, hier haben wir die Sorten Saurer-Apfelring & Kirsch-Schoko, wobei ersteres wirklich sehr nach sauren Apfelringen geschmeckt hat. Verstörend, aber gut! Dann ist natürlich endlich wieder Spargelzeit, ich persönlich präferiere zwar grünen Spargel, hier gab es aber zur Eröffnung beide Vertreter. Statt Salatgurke macht sich auch Tomatenbrötchen sehr gut als lecker-leichtes Mittagessen (wenn man zu faul ist, sich gleich einen Salat zu machen). Zu meinem Geburtstag waren wir faul und habe einfach eine Himbeer-Joghurt-Torte von Coppenrath & Wiese gekauft. Die war schön fluffig von der Konsistenz und sehr lecker und für 5€ fand ich sie auch gar nicht teuer, ich dachte immer, Markentorte wäre viel höherpreisiger. Gut zu wissen, wenn es mal wieder schnell gehen muss!

Vegetarische Teller-Einblicke

Frühstück außerhalb besteht (wenn es wie da Buffet sein darf) aus Croissant, Sauerkirschmarmelade, Joghurt & Obst, wobei ich mich erinnerte, dass ich mal wieder Bananenchips kaufen muss. Schmeckt in Müsli sehr lecker und gibt Extra-Crunch, wenn ihr wie ich sehr auf Konsistenz und Abwechslung achtet. Thailändisches Tofu-Gemüse-Curry ist auch so ein Leibgericht von mir und geht einfach immer – genau wie die türkische Vorspeisenplatte, die ich mir zum Geburtstagsessen ausgesucht hatte. Sieht nicht viel aus, macht mit dem dazugehörigen Fladenbrot aber gehörig satt. Hans im Glück ist in Berlin jetzt in einigen Filialen zu Peter Pane geworden – der vegane Süßkartoffel-Tahini-Burger „Lagune“ war richtig lecker und ich finde das Mittagsangebot da (Burger, Pommes/Salat, Getränk & Heißgetränk) für Burgerpreis + 4,50€ ebenfalls sehr gut.

Vegetarische Teller-Einblicke

Eine kurze Pizza-Phase hatte ich auch, da sie so schnell im Ofen gemacht war – ich habe einfach noch Pilze drauf und gut war es. Da ich eine 3er-Packung Pizza hatte und diese auch gegessen habe, ist meine Lust jetzt aber für das restliche Jahr gestillt 😉 Das neue Allos Müsli mit Cashew & Vanille musste ich mitnehmen, das klingt so lecker und in Joghurt ist es zum Frühstück ein Träumchen. Gegen Haferflocken, Gojibeeren, Chiasamen, Joghurt, Agavendicksaft, Zimt und Obstsalat habe ich aber auch nie etwas. Man schnippelt zwar ein paar Minuten, aber ich bin danach auch sehr lange satt und fühle mich gut. Der Osterhase war natürlich auch bei mir und da gibt es bei mir nur eine einzige Option: der von Kinder. Wie das Ü-Ei die perfekte Mischung aus Schoki und Milchcreme, die ich gerne das ganze Jahr über essen würde und nicht nur zu Ostern und Weihnachten. Wir brauchen im Herbst und Sommer auch noch Feiertage, an denen es Schoki gibt 😉

Was ist denn euer Go-To-Frühstück? Und wenn ihr Essensempfehlungen für Berlin habt, nur her damit, ich habe ja jetzt ein paar Monate Zeit, mich durch die Stadt zu essen!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Beschreibe deine Ernährung in einem Wort – Kohlenhydrate. Das kommt ziemlich gut hin, wobei ich im Moment besonders gerne Brot sowie Kartoffeln esse. Krankheitsbedingt gibt es dann noch im Wechsel viel frisches Obst und Schokolade, je nachdem, wie es mir so geht 😉 Nach mittlerweile fünf Wochen in Deutschland habe ich auch so ziemlich alles gegessen, wonach ich im letzten Jahr Verlangen hatte..wobei ich noch immer nicht bei meinem liebsten Vietnamesen in Berlin war!

Vegetarische Teller-Einblicke

Bei Asiagourmet (gibts an vielen Bahnhöfen & in Einkaufszentren) habe ich mir Gemüse süß-sauer mit Reis gegönnt, was wunderbar knackig-frisch war und mich die Fahrt von Berlin nach Frankfurt hat überstehen lassen. Einen Ticken schärfer hätte es aber gerne noch sein dürfen. Gestern gab es einen Gemüseburger mit Wedges, worauf ich seit langem Lust hatte. Die Wedges waren superknusprig, mit Pfeffer drüber fand ich sie auch lecker, das Patty war leider etwas geschmacksneutral, das kann ich selbst besser. Wenn es ganz simpel sein soll, gibt es mein Soulfood Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Macht von innen warm und ist einfach Kindheitserinnerung pur. Als Mittag- sowie Abendessen finde ich Hummus in jeglicher Variation toll – gerne als Kürbissorte vom Aldi auf Brot und dann noch so fertigen Salat aus der Packung drüber. Das sieht dann gleich noch ein wenig schöner aus!

Vegetarische Teller-Einblicke

Die Pilz-Tomaten-Pizza hat meine Mama gemacht und dankenswerterweise auch nur sehr wenig Käse drauf getan, da ich das nicht mag. Leider hatten wir keinen frischen Basilikum, das finde ich immer super für den Extrakick Geschmack und in meiner neuen Wohnung wird definitiv sofort so ein Busch einziehen. Selbstgemachten Schoko-Pfirsischkuchen gab es auch, wobei ich diesen wegen der blöden Erkältung kaum geschmeckt habe, aber fluffig war er! Somit gab es auch täglich viele Vitamine, sehr gerne in Apfel- und KiwiformGemüse mit Tofu in Sojasoße gab es auch noch und zwar von einem Lieferservice, wo ich immer nur während des Abis bestellte..damals gab es noch Ente, heute unvorstellbar! Mit knackigem Gemüse (und manchmal Tofu) bin ich mehr als glücklich.

Vegetarische Teller-Einblicke

Wahrscheinlich ist es gar nicht neu, aber für mich war es unbekannt und ich musste das weiße Lion sofort schnappen, als ich es im Späti sah. Leider war es einfach nur klebrig-süß und gar nicht so toll wie bspw die weißen Duplos. Salat in verschiedensten Varianten gab es auch immer wieder, ich musste ja den Schokokonsum etwas ausgleichen. Gerne nehme ich die schon fertigen Beutelsalate und „pimpe“ sie dann mit Mais, Cherrytomaten, Spitzpaprika, Frühlingszwiebel und Körnern auf – ganz wichtig ist mir auch viel Soße und die muss schon etwas in den Salat eingezogen sein *g* Auf Orangen hatte ich auch einen absoluten Jipper und habe eigentlich täglich zwei Stück gegessen. Wäre das nicht so eine klebrige Angelegenheit, würde ich sie wahrscheinlich das Jahr über snacken, so habe ich aber nach dem Winter immer die Nase voll. Als Bananenbrot wurde mir dieser Kuchen angepriesen, er schmeckte dann aber mehr wie eine Gewürzschnitte. Wo ich definitiv nicht meckern werde, ich mag das nämlich sehr und hatte letztes Weihnachten ja keine.

Wirklich viel gekocht, habe ich noch nicht, das wird dann in der eigenen Küche ab Ende des Monats wieder nachgeholt. Im Moment sind aber auch einfach so viele „lass doch was essen gehen“-Treffen, dass ich es zuhause einfach nur schnell und schlicht will. Irgendwie habe ich nie die Suppen fotografiert, aber die gab es auch noch recht häufig, in Linsen-, Kichererbsen-Kokos und Gemüseform, damit man sofort wieder von innen warm ist 🙂