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[Sehenswert] I, Tonya und Lady Bird

Woohoo, ich habe es doch endlich mal hingekriegt und zwei Filme angesehen, die schon einige Zeit auf meiner Liste standen. Beide haben starke, weibliche Charaktere in den Hauptrollen, welche sich durch ihr Leben kämpfen müssen und dabei diverse externe (aber auch interne) Hindernisse zu überwinden haben. Eigentlich wollte ich ja auch noch den neuen Tomb Raider Film in diesen Beitrag packen, aber ich bin bisher nicht über die ersten dreißig Minuten hinausgekommen und bezweifle, dass ich das irgendwann auch noch werde.

 

I, TONYA

 

Wer alt genug ist und/oder an Eiskunstlauf interessiert ist, der hat den Namen Tonya Harding bestimmt schon einmal gehört. Erzählt wird in diesem Film ihr Leben, beginnend als Vierjährige, die nichts außer Eiskunstlaufen will und bei ihrer strengen Mutter Unterstützung findet. Sie arbeitet sich hoch, hat dabei private Probleme zu lösen und wird durch einen Skandal weltberühmt. Ihrer Konkurrentin Nancy Kerrigan wird nämlich 1994 kurz vor der us-amerikanischen Meisterschaft schwer verletzt (Harding gewann diese im Anschluss) und es stellt sich heraus, dass Tonyas Ehemann in dieses Attentat verwickelt ist und sich über ihre Beteiligung daran bis heute gestritten wird. Sehr schön an dem Film ist, dass er verschiedene Perspektiven und somit auch Wahrheiten darstellt, die dem Zuschauer genug Spielraum geben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Für mich war der Film definitiv sehenswert, da ich aber nicht der größte Eiskunstlauffan bin, habe ich dabei noch ein Puzzle gemacht und war somit insgesamt sehr gut unterhalten.

 

LADY BIRD

 

Oh, was hat mich dieser Trailer angefixt. Die Musik, die Darsteller und dann auch noch Greta Gerwig als Regisseurin, mehr kann ein Film eigentlich nicht meinen Namen schreien. Wir folgen Christine, die sich selbst Lady Bird nennt, durch ihr letztes Schuljahr, bevor es an die Uni geht und wir haben hier einen klassischen Coming of Age Film. Da der Trailer schon recht viel Story wegnimmt, will ich da nicht noch mehr verraten, aber besonders das Mutter-Tochter-Verhältnis fand ich sehr spannend anzusehen (auch gut in Kombination mit dem im vorherigen Film, welches auch sehr zum Mitfühlen anregt). Der Film macht Spaß, die ruhigen Momente besonders und man merkt, wie viel Herzblut Gerwig hier hineingesteckt hat. An einigen Stellen kratze er mir noch zu sehr an der Oberfläche, aber ich bin schon gespannt, welches Projekt sie als nächstes verfolgen wird.

Wenn ihr gerne Filme mit starken weiblichen Rollen sucht, kann ich euch beide sehr empfehlen, denn auch wenn sie sehr unterschiedlich sind, ich wurde bei beiden sehr gut unterhalten. Bei I, Tonya hat man eben noch die Realitätsschiene, während Lady Bird zwar in ähnlicher Weise auch überall auf der Welt existiert, aber eben reine Fiktion ist. Und auch wenn er schon uralt ist, wenn ihr Roller Girl noch nicht kennt (ich musste gerade an ihn denken), schaut euch da mal den Trailer an, der würde perfekt als Ergänzung in diesen Beitrag passen.

[Sehenswert] Downsizing & Wild bzw Pacific Crest Trail Vlogs!

Auch wenn ich eigentlich gerade so gar keine Zeit habe, musste ich mir doch etwas Abwechslung gönnen und meine Gedanken in ein paar andere, nichtdoktorarbeitsrelevante Richtungen lenken. Somit traf es sich ganz gut, dass ich zu Marktforschungszwecken mal wieder ins Kino gehen konnte..wobei ganz ehrlich, das ist nicht meins, ich will meine Filme pausieren und nicht über 90 Minuten am Stück an einen Sessel gefesselt sein.

Downsizing 

Worum geht’s Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, den Menschen auf nur 12 Zentimeter zu schrumpfen und sind davon überzeugt, so die Welt zu retten. Dieser Prozess ist freiwillig, kann allerdings nicht rückgängig gemacht werden, wenn man sich für ein Leben als „Kleiner“ bezeichnet. Somit entstehen kleine Welten überall auf der Welt, wo die geschrumpften Menschen ihr neues Leben beginnen.

Wie ist’s Die Idee fand ich gut, sie regt zum Nachdenken an und hinterfragt kritisch-komödiantisch unsere aktuelle Lage und wo es mit der Welt wohl hingehen wird, wenn wir so weitermachen wie bisher. Es gibt lustige Momente, Matt Damon spielt hervorragend, aber dass natürlich wieder eine Liebesgeschichte hineingezwungen werden muss..also, die hätte man doch mal lassen können. Immerhin ist die Angebetete mal eine vielschichtigere Frau, was mir gefällt. Insgesamt aber ist es ein netter Film mit einer mal etwas anderen Thematik und auch wenn ich ihn nicht wiedersehen werde, würde ich sagen, dass man ihn sich ruhig mal ansehen kann. Danach hat man definitiv Gesprächsstoff und vielleicht auch Lust, sich selbst etwas mehr mit Umweltschutz und Konsumsverhalten zu befassen.

 

WILD

Wahrscheinlich bin ich mit die letzte Person, die sich diesen Film ansieht, aber hey, ich habe es hingekriegt! Da ich aber so viele schlechte Kritiken gelesen habe und lieber das Buch genießen wollte, habe ich mich lange dagegen gesträubt. Aber gestern war es dann endlich so weit und ich kann mir eine Meinung bilden.

Worum geht’s Der Film basiert auf den realen Erfahrungen von Cheryl Strayed, welche 1000 Kilometer auf dem Pacific Crest Trail gewandert ist, um wieder Perspektive und Bedeutung in ihrem Leben zu haben. Dabei trifft sie die unterschiedlichsten Menschen und macht prägende Erfahrungen und es gelingt ihr, sowohl den Tod ihrer Mutter als auch das Scheitern ihrer Ehe in Kombination mit Heroinsucht irgendwie zu verarbeiten.

Wie ist’s Ich weiß es nicht. Mir gefielen die Bilder und die Musik, aber die Geschichte, auch wenn sie real sein soll, wirkte sehr konstruiert und eben zusammengestückelt. Es fehlt (ohne dass ich das Buch gelesen habe, das werde ich jetzt aber mal) irgendwie Tiefe, alles wird angeschnitten und ich war nicht gefesselt. Ich pausierte den Film bestimmt 5-6 Mal, wollte ihn dann aber doch noch beenden und denke im Grunde, dass ich ihn lieber nicht hätte sehen sollen.

 

Homemade Wanderlust

Mit dem Kanal von Dixie, welche 2017 den gesamten Pacific Crest Trail gewandert ist, konnte ich dann doch mehr anfangen, da es sich real angefühlt hat, nicht so beschönigt und dramatisiert wie bei Wild. Die Videos sind fesselnd, ich glaube, ich habe ihre Reise jetzt komplett verfolgt und kann es gar nicht abwarten, selbst loszulaufen! Aber schauen wir morgen erst einmal, wie der Termin beim Konsulat verläuft und ich diesem Abenteuer mit dem Erhalt des sechsmonatigen Visums einen Schritt näher komme..bitte Daumen drücken 🙂

Hat sich wer von euch Downsizing schon angeguckt? Wie gefiel er euch? Und hat wer das Buch zu Wild schon gelesen? Ich habe große Hoffnungen, dass es besser ist und mich fesseln wird, auch wenn ich jetzt natürlich die doofen Bilder im Kopf habe..andere Sachen, die ich von Cheryl Strayed schon gelesen habe, fand ich nämlich großartig!

[Sehenswert] Smoke that travels & Blue Planet II

Heute habe ich für euch mal zwei Empfehlungen aus dem Dokumentarfilmbereich, die mich beide absolut begeistern. Bisschen Mensch, bisschen Natur, um das Gleichgewicht zu halten, wobei das eine ja nicht ohne das andere genannt werden kann.

Smoke that travels (2016)

Was Kayla Briet hier geschaffen hat, ist einfach nur Kunst mit enorm viel Ausdruckskraft und lässt einen mit Spannung erwarten, was die noch so junge Frau in Zukunft machen wird. Dieser sehr persönliche Kurzfilm beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn eine Geschichte vergessen wird und behandelt Fragen rund um Identität. Dabei greift Kayla auf ihre eigene Biographie, das Leben ihres Vaters und die Kultur der Prairie Band Potawatomi zurück. Sehr intime Einblicke, große Fragen, viel Anregung zum Nachdenken und dabei dann noch unfassbar schöne Bilder, Kameraführung und Musik, die nicht besser passen könnte.

Blue Planet II

Vor mittlerweile 20 Jahren kam die erste Blue Planet Produktion von BBC und WDR heraus und ja, es wurde dringend Zeit für mehr von diesen einmaligen Unterwasseraufnahmen. Ich bin großes Meerkind, liebe es zu schnorcheln und zu tauchen und das Schwimmen mit Schildkröten diesen September in Mexiko war eines meiner bisherigen Lebenshighlights. Klar, dass mich die ersten Sekunden des Trailers schon gekriegt haben und ich euch die Reihe vorstellen musste. Noch ist sie nicht mal draußen, aber ach, meine Vorfreude ist riesig und ich hoffe, dass ich sie bald sehen werde. Die erste Staffel (ich glaube es waren 8 Folgen, jeweils um eine Stunde rum) habe ich mal ein einem Sonntag geschaut, ich konnte einfach nicht aufhören. Man lernt so viel und merkt gleichzeitig, wie wenig wir eigentlich von der Unterwasserwelt wissen und was es da noch alles zu entdecken gibt.

Habt ihr in letzter Zeit eine gute Dokumentation gesehen, die ihr mir empfehlen könnt? Manchmal findet man auf Youtube ja wahre Schätze, wenn man sich erst mal durch die komischen, reißerischen Dokus geklickt hat. Gerade gucke ich eine über Tapire, aber ich glaube, das finden echt nur wenige Menschen spannend, somit verschone ich euch mal dait. 

[Sehenswert] I am Gilda & Hotel Salvation – 2x grandioses Kino!

Da der letzte „Sehenswert“-Post schon wieder ewig her ist, dachte ich mir, es wird doch mal Zeit für eine neue Ausgabe. Wobei ich die letzten drei Monate bis auf Game of Thrones (wie so ziemlich jeder) und Sherlock (die Serie) kaum etwas gesehen habe. So ohne Internet und TV in der Wohnung ist das aber auch etwas komplizierter, aber Air India hat mir dann doch etwas geholfen bei meinem Rückflug von Singapur.

 

I am Gilda (2016)

 

Entschuldigt die Trailerqualität, aber ich konnte leider keine bessere Version mit Untertiteln finden. Der argentinische Film ist natürlich in Spanisch und muss es auch sein, sonst würde da einiges fehlen, aber ein paar Untertitel brauche ich dann doch schon noch. Der Originaltitel lautet „Gilda, no me arrepiento de este amor“ und erschienen ist dieser biographische Film im letzten Jahr. Er behandelt das Leben von Miriam Alejandra Bianchi, welche ihre Karriere als Sängerin erst mit 30 Jahren begann und leider viel zu früh mit 36 bei einem Busunglück ums Leben kam. Sie erreicht jedoch in dieser kurzen Zeit, welche mit enormem Kampfeswillen begann, mehr als viele Musiker in ihrem gesamten Leben und noch heute wird ihre Cumbia Musik in Argentinien viel gespielt.

Lorenzo Munoz hat mit Natalia Oreiro die perfekte Besetzung gefunden, um Gilda Leben einzuhauchen und zu zeigen, wie schwer sie es hatte, ihren Traum zu leben und welche Opfer sie dafür bringen musste. Für mich einer der besten Filme, die ich in diesem Jahr gesehen habe und es gibt wohl auch noch eine Serie, welche ich mal suchen muss.

 

Mukti Bhawan (Hotel Salvation, 2017)

Als ich diesen Trailer sah, dachte ich nur: „da gibt es ja meine Doktorarbeit zum Anfassen“, da ich ja seit Jahren zu Leben und Sterben in Varanasi forsche. Endlich habe ich es jetzt geschafft, diesen Film zu sehen und ach, was habe ich nun schlimmes Indien-Heimweh (ist ja auch schon wieder sieben Monate her)! Die Geschichte ist schnell erzählt, der alte Vater denkt, dass er demnächst stirbt und will nach Varanasi, um eben dort Erlösung zu bekommen. Sein so mit Arbeit beschäftigter Sohn begleitet ihn und sie haben endlich wieder einmal Zeit für sich. Sie ziehen für zunächst 15 Tage im Mukti Bhawan (welchen es übrigens auch in real gibt, da habe ich auch schon einige Zeit verbracht) ein und warten darauf, dass der Tod eintritt. Als dies nicht geschieht, muss dann umdisponiert werden.

Es geht in dem Film weniger um viele Dinge, die geschehen, sondern eben um zwischenmenschliche Beziehungen und der „neue“ Alltag läuft langsam vor sich hin. Dazu gibt es natürlich einmal tolle Aufnahmen aus meiner liebsten Stadt auf Erden und für alle, die sich mit Indien beschäftigen oder etwas mehr zum Thema „Tod in Varanasi“ sehen möchten, schaut ihn euch an.

Zwei wie ich finde absolut sehenswerte Filme, die man wahrscheinlich weniger im Mainstream-Kino findet, mich aber doch an den Bildschirm gefesselt haben. Was etwas heißen will, da ich eigentlich ein reines Serienkind bin und mehr als 50 Minuten nicht durchhalte – hier war das aber gar kein Problem, die Zeit ging eher viel zu schnell herum. Kennt ihr zufällig einen der beiden Filme oder habt auch einen Geheimtipp? Gerne lateinamerikanisch oder aus Indien 🙂

[Sehenswert] More than honey, Soy Nero

Schon lange gab es keinen Sehenswert-Beitrag mehr, aber ich komme einfach kaum dazu, mehr als ein paar kurze Youtube-Videos zu sehen. Letzt nahm ich mir dann aber doch mal die Zeit und sah mir eine Doku über das Bienensterben an (sie steht auf Netflix) und dann bin ich noch über den spannenden Film Soy Nero gestolpert.

MORE THAN HONEY (2012)

Persönlich esse ich keinen Honig, was diverse Gründe hat und zwar hat man immer wieder vom Bienensterben gelesen, aber so wirklich tief drin in der Materie war ich dann doch nicht. Somit fand ich diese Doku echt gut gemacht, da sie das Thema aus verschiedenen Perspektive beleuchtet, versucht nicht wertend zu sein, einen aber eben doch zum Nachdenken anregt. Besonders schlimm fand ich ja, dass Bienen(königinnen) einfach per Post/Paket verschickt werden, als wären sie leblose Objekte. Wer sich für das Thema interessiert oder einfach eine Doku mit verdammt schönen Makroaufnahmen von Bienen sehen will, das dürfte eure sein! Ich muss ja sagen, ich würde sie sogar nochmal ansehen und da ich einen Freund habe, der mich mit dem „Nicht-Honigessen“ immer aufzieht, werde ich das vielleicht auch und mal sehen, was er dann so sagen wird.

Soy Nero (2016)

Ganz zufällig stolperte ich über diesen Trailer bei Youtube und wollte den Film dann sofort sehen. Er beruht auf einer wahren Begebenheit und begleitet den mexikanischen Jugendlichen Nero, der illegal mit seiner Familie zunächst in den USA lebte, dann aber ausgewiesen wurde. Seitdem versucht er, wieder über die Grenze zu gelangen, was er auch schafft und zum Militär zu gehen, da dieses viele Mexikaner mit Versprechungen lockt, dass sie nach ihrem aktiven Dienst eine Greencard erhalten. Tatsächlich werden viele Mexikaner aber nach ihrem Kriegsdienst wieder deportiert. Der Film folgt Nero, ist sehr episodenhaft und langsam, es geschieht nicht viel auf der Handlungsebene, dafür wird man aber sehr zum Nachdenken gebracht. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass es so ein Abkommen überhaupt gibt und wie sehr die illegalen Mexikaner hierdurch ausgenutzt werden und der Film hat mein Interesse an diesem Thema definitiv noch verstärkt. Keine leichte Kost, wer gewaltreiche Szenen nicht mag, sollte am Ende etwas skippen, aber sehenswert ist er allemal!

Ok, einen dritten Sehenswert-Tipp kann ich euch leider nicht geben, denn bei Air China gab es wirklich nichts, was ich sehen wollte und seitdem habe ich in Australien leider kein Internet, um zu streamen. Somit heute nur zwei Tipps, die ich euch aber schon mit auf den Weg geben wollte. Besonders die Bienen-Doku ist sehr sehenswert, danach schaut man sich Honig vielleicht doch mit etwas anderen Augen an.

Was habt ihr in letzter Zeit gesehen, was ihr empfehlen könnt?

[Sehenswert] The Martian & Mistress America

Wie immer habe ich die Flugzeit produktiv genutzt und mein Filmwissen etwas erweitert, denn irgendwie kann ich mich nur sehr selten sonst dazu motivieren, etwas über 60 Minuten am Stück zu sehen. Mehrere Folgen einer Serie sind hingegen gar kein Problem, irgendetwas stimmt da mit meiner Psyche nicht. Geworden sind es dank Iceland Air zwei halbwegs aktuelle Filme, welche einige von euch bestimmt schon gesehen haben – ich bin auf eure Meinung gespannt!

THE MARSIAN (2015) 

Worum geht’s In The Martian bzw Der Marsianer – Rettet Mark Watney geht es um den Überlebenskampf eines Astronauten, welcher von seinen Kollegen aus Versehen als „tot“ angesehen und auf dem roten Planeten zurückgelassen wird (der Trailer verrät euch noch einiges mehr). Während Mark versucht, sich möglichst viel Zeit zu verschaffen, tüftelt die NASA an einem Rettungsmanöver, um ihn zurück auf die Erde zu bekommen.

Wie ist’s Überraschend witzig, absurd, die Situationskomik stimmt und ich habe es einfach nicht erwartet. Normalerweise sind Sci-Fi und Weltraumfilme absolut nicht meines, da ich aber nur positives über den Film gehört hatte, habe ich mich durchgerungen. Was absolut grandios war, ich habe laut im Flugzeug losgelacht und auch wenn es wieder etwas viel amerikanischer Pathos war, insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten. Matt Damon spielt seine Rolle sehr überzeugend und auch die Landschaftsaufnahmen des toten Planeten waren sehr spannend. Jetzt muss ich mir auch Interstellar ansehen, ebenfalls ein Film, vor dem ich mich noch etwas drücke.

MISSTRESS AMERICA (2015)

Worum geht’s In Mistress America haben wir die Einzelgängerin Tracy, die sich in ihrem ersten Semester an der Uni etwas schwer tut, Freunde zu finden und Spaß zu haben. Da ihre Mutter vorhat, zu heiraten und Brooke, die Tochter des neuen Mannes, ebenfalls in New York wohnt, trifft sich Tracy spontan mit ihr und wird von den nachfolgenden Ereignissen etwas überrollt.

Wie ist’s Von der Besetzung her, war es genau mein Film, da ich sowohl Greta Gerwig als auch Lola Kirke sehr gerne mag. Die Story von der verlorenen Studentin, die sich finden will und ihrer „großen Schwester“, die mitten im Leben zu stehen scheint, welches aber nach und nach auseinanderbricht, ist zwar nett gemacht, aber irgendwie fehlte mir hier der Tiefgang. Es gab lustige, überraschende und traurige Momente, aber der Film hat mich einfach nicht gekriegt. Er war mir nicht außergewöhnlich genug und ist für mich zwar angenehme Unterhaltung für die zwei Stunden, aber nichts, was mir länger in Erinnerung bleiben wird. Da ich ihn mir nach Der Marsianer angesehen habe, hatte er es bestimmt etwas schwerer, mich zu überzeugen, aber leider ist es ihm trotz toller Schauspieler nicht gelungen.

Habt ihr einen der Filme zufällig auch gesehen? Wie hat er euch gefallen? Für ich steht jetzt ganz weit oben The Revenant, welchen ich mir sogar im Kino ansehen mag (noch so etwas, was ich selten mache, da ich nicht einfach auf Stop drücken kann zwischendurch *g*).