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[Beauty] Black Opium Nuit Blanche von Yves Saint Laurent!

Da mir die beiden bisherigen Black Opium Düfte sehr gefallen haben, musste ich mir natürlich am Flughafen dringend Black Opium Nuit Blanche von Yves Saint Laurent schnappen, daran schnuppern und es auf mich sprühen. Der Duft sei der ideale Begleiter für eine durchtanzte Partynacht, der elektrisierend, weiblich, geheimnisvoll, überschwänglich, spontan und betörend sein soll. Klingt alleine von der Beschreibung also doch schon mal nach einem richtigen Eau de Parfum, ich mag aber auch sehr gerne das originale Black Opium, welches so wunderbar kraftvoll und rebellisch duftet (und womit ich definitiv selbstbewusster auftrete).

Wie auch seine Vorgänger ist der Flakon natürlich schon ein kleiner Hingucker und genau nach meinem Geschmack. Ich mag das Guckfenster, wodurch man sieht, wie viel Produkt man noch hat und auch die Sternenstauboptik verspricht ja schon einen Abendduft. Preislich sind wir bei YSL natürlich nicht gerade im günstigen Sortiment, kauft man ihn bei Amazon kosten die 100ml um die 84€ (hier), im Dutyfree hätte ich ihn etwas günstiger bekommen, aber ich wollte mich nicht in die Gefahr begeben, den Flakon noch durch Indien und Australien zu schleppen. Wenn er mir da nämlich kaputtgegangen wäre, hätte ich stark schlucken müssen – mal schauen, was der chinesische Dutyfree in wenigen Wochen so kann..auf meiner Wunschliste steht er nämlich.

Nuit Blanche (der Name leitet sich von einem jährlichen Kunstfestival in Paris ab, wo rebellische Freigeister die Kontrolle übernehmen und die Nacht zu ihrem „playground“ machen laut google) hat in der Kopfnote Reisdampf und Bourbon-Pfeffer, in der Basisnote Kaffee, weißer Moschus, Sandelholz sowie Vanille Absolue und in der Herznote Orangenblüte und Pfingstrose. Das EdP startet wunderbar würzig, bekommt durch die Kaffee-Orangenmischung eine energische, kräfteweckende Komponente und warm, sanft, weiblich und definitiv anziehend.

Spontan würde ich sagen, dass das ein „ich liebe ihn“ oder „ich kann ihn gar nicht leiden“-Duft ist, der aus der Masse heraussticht und mir sofort in Erinnerung geblieben ist. Er riecht eben rebellisch, frech (aber in erwachsener Form), spontan, jung und ja, eben als ob man ein Abenteuer sucht, wenig auf Regeln gibt und diese Nacht genießen will, da man sie nie wieder bekommt. Zu aufdringlich oder plakativ sexy ist er aber auch nicht, ich würde ihn auch als Abendduft tragen, wenn ich nicht die Party meines Lebens sondern ein schönes, entspanntes Date habe. Für mich ist das ein richtiger Wohlfühlduft, der mich beschwingter macht und vielleicht auch etwas wagemutiger, das würde ich mal nicht ablehnen.

Die Haltbarkeit fand ich in Ordnung, ich sprühte ihn recht dominant nachmittags auf, flog durch die Gegend, fuhr ewig mit der Rikscha, schlief eine Nacht und schnupperte ihn noch immer am nächsten Morgen. Sie unterscheidet sich nicht von den beiden anderen Black Opium EdPs und wenn euch diese zu süß waren, ist Nuit Blanche vielleicht auch etwas für euch!

Gefällt euch der Duft oder seid ihr eher Fan einer der beiden anderen Black Opium Düfte? So sehr mich YSL preislich ja immer abschreckt, hier bin ich mehr als nur am Überlegen, mir vielleicht doch mal die 30ml zu gönnen, aber das hängt doch stark vom noch übrigen Reisebudget Anfang März ab. An welchem Duft konntet ihr nicht vorbeigehen und habt ihn in letzter Zeit mitgenommen?

[Beauty] Under Eye Cream von Himalaya Herbals

Normalerweise bin ich immer sehr neugierig, wenn ich im Ausland bin und will möglichst viel der dortigen Pflegeprodukte ausprobieren. Wenn es allerdings um Gesichtspflege in Indien geht, bin ich nicht ganz soooo abenteuerlich, da die meisten bisher ausprobierten Produkte meiner Haut eher geschadet oder keinen Unterschied erzielt haben. Lediglich zu der Naturkosmetikmarke Himalaya Herbals habe ich Vertrauen und somit war klar, dass ich meine benötigte Augenpflege aus ihrem tierversuchsfreien Sortiment erstehen würde. Geworden ist es dann die einzige Augencreme aus dem Sortiment (ich hatte ja auf etwas mehr Auswahl gehofft) und zwar die Under Eye Cream, die ich ganz dreist auch rund um mein Auge herum benutze. Gekostet haben mich die 15ml gerade einmal 2€, da kann man echt nicht meckern.

Hauptfunktion der Creme soll laut Verpackung die Verbesserung von Augenringen um bis zu 50% nach vier Wochen sein, wie auch immer man das gemessen hat. Dies soll durch die Inhaltsstoffe Cipadessa baccifera und Bergenia ligulata geschehen, ersteres kommt nur im westlichen Indien und Sri Lanka vor, zweiteres primär im der Himalaya-Region und ich finde toll, dass die Marke auf regionale Pflanzen setzt. Genau wie mein Liebling Moringa sind auch sie für diverse andere Wehwehchen gut, nicht nur für so banale Dinge wie Augenpflege..der motivierte, wenn auch nicht sonderlich gut englischsprechende Verkäufer, hat mir diverse Sachen (Zahnweh, Erkältung, Verstopfung) erklärt und wir hatten unseren Spaß. Natürlich soll die Creme auch feine Linien und erste Fältchen verschwinden lassen, die sensible Hautpartie vor Sonneneinstrahlung schützen, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und präventiv gegen weitere Falten wirken. Also eine kleines Allround-Talent, wenn man der Verpackung glaubt.

Erster Pluspunkt ist die Verpackung, ich bevorzuge Tuben vor Tiegeln und dank der sehr kleinen Öffnung kann man die Creme gut dosieren. Man benötigt nur eine winzige Menge, die 15ml werden mir sicherlich einige Monate reichen. Die Creme ist von einer etwas dickeren Konsistenz, die sich jedoch leicht mit dem Ringfinger einklopfen lässt und schnell einzieht. Da sie mir für morgens zu reichhaltig ist, habe ich sie bisher immer nur über Nacht benutzt, da habe ich gerne etwas „mehr“.

Direkt nach dem Auftragen sehe ich zwar keinen direkten Effekt, aber habe ein sehr angenehmes Hautgefühl. Nichts spannt oder brennt, die Creme hat einen eher entspannenden Effekt und ja, meine Haut ist samtig weich. Die ersten Tage sah ich sonst aber keinerlei Unterschied und war schon etwas enttäuscht. Hier muss ich allerdings anmerken, dass ich grausig in Indien schlafe, zigmal die Nacht aufwache und nie mehr als fünf Stunden schlafe. Meine normalerweise 3 Liter Wasser pro Tag schaffe ich hier auch nie, meine Haut ist also sowohl von innen als auch von außen mehr als nur strapaziert. Somit war kein Unterschied schon einmal besser wie eine Verschlechterung.

Nach knapp einer Woche habe ich dann aber doch langsam einen Unterschied gemerkt. Morgens sah ich schon vor meiner Pflegeroutine frischer und ausgeschlafener aus und meine „indischen“ Trockenheitsfältchen sind auch schon wieder so ziemlich verschwunden. Augenschatten habe ich zwar noch, aber auch diese würde ich durchaus als weniger stark bezeichnen, jetzt nicht umbedingt um 50% besser, aber wir sind mittlerweile auch erst in Woche 2 und dafür ist der Unterschied doch schon erstaunlich. Hätte ich dran gedacht (und besseres Licht), würde ich euch jetzt gerne ein Vergleichsbild präsentieren, wobei ich mein viel besseres Hautgefühl dort auch nicht zum Ausdruck bringen könnte. Bisher würde ich sagen, hat die Creme doch tatsächlich all die versprochenen Effekte gezeigt und ich bin sehr glücklich mit ihr. Ein bisschen gespannt bin ich, ob noch eine weitere Verbesserung eintritt, aber das werde ich dann in einem späteren Aufgebraucht-Post ansprechen.

Je nach Rucksackgewichts-Situation bevor ich ins Flugzeug steige, könnte ich mir aber gut vorstellen, noch ein oder zwei Packungen von dieser Augenpflege einzupacken, denn wann bekommt man schon Naturkosmetik für 2€. Eine spannende Gesichtsmaske habe ich auch im Laden erspäht und irgendwie muss ich die restlichen Rupien ja noch loswerden, jetzt wo man endlich wieder an jeder Ecke Bargeld bekommt.

Kennt ihr die Marke Himalaya Herbals zufällig und habt vielleicht auch schon etwas von ihr ausprobiert? Wer ist auch so neugierig bei Pflegeprodukten aus dem Ausland? Ich kann mich ja besonders bei asiatischer (noch genauer koreanischer und japanischer) Pflege nur schwer bremsen und ach von Tuchmasken fange ich jetzt gar nicht erst an! 

[Beauty] CK One Gold Unisex EdT von Calvin Klein

Als ich letzten August diesen golden Flakon das erste Mal sah, war ich direkt neugierig, was es mit dem dazugehörigen Duft auf sich hat. Wie bestimmt viele von euch auch, habe ich als Teenie gerne CK Düfte (und oversized Pullis) getragen, bin dem aber irgendwie entwachsen und habe seit vielen Jahren an keinem mehr geschnuppert. Da muss man also erst die ultimative Glamourkeule raushauen, bis ich mich mal bequeme und den Flakon im Geschäft suche.

Ok, bei CK One Gold handelt es sich „nur“ um ein Eau de Toilette, welche ich selten kaufe, da mir die Haltbarkeit oftmals sauer aufstößt und somit war die erste Euphorie am Regal gleich wieder weg. Dass es aber auch ein Unisexduft ist, hat mich gleich wieder gekriegt und so hatte ich ihn vor Kurzem in Bangkok endlich in den Händen und konnte lossprühen.

Mein erster Gedanke war „definitiv unisex“, warm und holzig mit zitrisch, leicht floraler Note. Zwar kein „habe ich noch nie so gerochen“-Moment, aber unsympathisch war er mir auch nicht. Drinnen sind, um es mal genauer zu fassen, Feige, Bergamotte und Salbei (in der Kopfnote), Neroli, Veilchen und arabischer Jasmin (in der Herznote) sowie Patschuli, Guajakholz und Vetiver (in der Basisnote). Besonders dominant habe ich die Feige und den Salbei geschnuppert, wobei ich letzteres nicht spontan zuordnen, sondern eben als „warm“ empfunden habe.

Laut Hersteller soll es ein unkomplizierter, warmer Duft sein, der eine „Hommage an die Jugend ist, die nichts falsch machen kann“. Ich würde die Zielgruppe eher ins erwachsenere Alter legen, als Teenie wäre der Duft nichts für mich gewesen, da er nicht süß genug ist. Ein zwangloser, unkomplizierter Duft, den man gut tagsüber oder  zu gemütlichen Abenden tragen kann und da stimme ich zu. Flirty, aufregend oder elegant geht anders, das hier ist mehr wie eine Umarmung, die man noch einige Zeit auf der Haut spürt.

Ganz großes Manko ist aber wieder, dass das EdT leider kaum Haltbarkeit hat – vom Dutyfree bis zum Boarden war er schon ganz abgeschwächt, nach zwei Stunden im Flugzeug dann hatte ich nur noch meine Erinnerung. Bei einem Preis von knapp 30€ für 50ml (laut Amazon, bei Flaconi ist er z.b. schon vergriffen) bezahlt man da statt langem Dufterlebnis wohl eher den 24-karatigen Goldüberzug. Wobei ich mich frage, was man dann mit dem leeren Flakon macht..das Gold abkratzen? 😉

Irgendwie habe ich genau bekommen, was ich erwartet habe, einen ganz angenehmen Duft, der so ziemlich niemandem nicht gefallen dürfte in sehr schöner Verpackung, aber eben mit schlechter Haltbarkeit. Und somit werde ich auch hier passen und weiter meine Duftsammlung nutzen und noch etwas reduzieren. Denn alleine für den Flakon kann ich den Kauf hier echt nicht rechtfertigen, dafür ist das EdT nicht aussergewöhnlich genug, was schade ist, denn irgendwie weckt das Produktdesign ja solch eine Erwartung. Nunja, man kann sich nicht jedes Mal schock verlieben, wenn man an einem Duft schnuppert.

Kennt ihr diesen Duft von CK und wenn ja, wie hat er euch gefallen? Besitzt ihn jemand vielleicht sogar? Oder mögt ihr auch weniger EdTs und bevorzugt wie ich EdPs? Oder geht CK so gar nicht, eine meiner Freundinnen kann mit den Düften gar nicht, da sie sie immer an ihren Ex erinnern.

[Beauty] Pflegende Tuch-Gesichtsmasken von Tencel!

Es war ein Ding der Unmöglichkeit für mich, in Thailand keine Tuchmasken zu kaufen und so gab ich am Ende nach und mein letztes Bargeld dafür aus, statt die intelligentere Variante zu wählen und etwas zu essen. Da das nicht wirklich viel war, nahm ich die Tencel Masken (regulär unter 2€), da sie gerade auch noch im Angebot waren – von der Menge an Menschen, die da aber ebenfalls zuschlugen, scheinen sie zumindest in Bangkok sehr beliebt zu sein. Statt meiner normalen Routine (pro Woche eine klärende UND eine pflegende Gesichtsmaske), habe ich in Indien nur diese pflegenden Masken, um mich über die Runden zu bringen.

Meine Haut ist aktuell leider nicht allzu glücklich, das indische Wasser beschert mir immer einiges an Pickel, wobei ich hier sogar gesünder esse und nur so strahlen sollte. Aber nein..dass ich hier nicht genug trinke, da ich es hasse, Wasser in Plastikflaschen zu kaufen und zuckriger Milchtee eher nicht zählt, macht die Sache auch nicht besser. Somit kann ich den Extrakick Pflege nur so gebrauchen und habe mich für eine Anti-Trouble Maske mit Grüntee sowie für eine Anti-Talk-Maske mit Kiefer entschieden.

Mit so einer Gesichtsmaske kann ich einfach nicht normal schauen, man sieht damit aber auch fragwürdig aus 😉 Beide Sorten sind mit enorm viel Feuchtigkeit getränkt, welche einem durchaus den Hals hinabläuft und ich sie auch dort mehrmals einmassiert habe. In die Augen kommt einem das Produkt zum Glück aber nicht. Durch diese Feuchtigkeit halten die Masken verdammt gut, sie sind lediglich von der Größe nicht ganz für mein Gesicht gemacht, hier habe ich immer mal wieder ein bisschen gezuppelt und verschoben, damit die Pflege überall ankam. Man soll die Masken 15-20 Minuten einwirken lassen, ich hatte sie viel länger auf der Haut, da sie eben noch total feucht waren. Nachdem man sie abnimmt, massiert man die Reste noch gut ein, ich habe dazu meinen neuen Gesichtsroller verwendet und fand das ganz toll!

Beide Masken haben einen beruhigenden Effekt, meine Haut fühlt sich sofort weicher und mit mehr Feuchtigkeit verpflegt an. Meine Haut ist nicht klebrig oder „verstopft“, das Produkt zieht gut und schnell ein. Einen großen Unterschied bei den beiden Sorten konnte ich nicht ausmachen, lediglich der dezente Geruch war etwas anders. Die Anwendung war angenehm, die Masken haften gut, man kann sich damit bedenkenlos bewegen und ich hatte keinerlei Hautirritationen. Am nächsten Morgen (ich verwende die Maske abends und mache danach nichts mehr mit meinem Gesicht) hatte ich sehr strahlende Haut, ich sah ausgeschlafen aus und meine Trockenheitsfältchen waren auch weg. Einen riesigen WOW-Effekt hatten sie nicht und auch bei der Abheilungszeit meiner Pickel haben sie nicht geholfen, was ich etwas gehofft habe. Das liegt aber einfach an all den äußeren Faktoren hier wie Wasser und Schmutz, die ich nicht beeinflussen kann, die Maske trägt keine Schuld. Sehr gut fand ich, dass die Masken so viel Flüssigkeit hatten, dass man auch noch Hals und Dekollete mitpflegen konnte, hier vernachlässige ich nämlich gerne mal und will das in Zukunft ändern.

Würde ich die Masken wieder kaufen? Definitiv, denn ich empfand die Anwendung als sehr relaxend und die direkte Wirkung auch gut. Würde es sie in pflegend und gleichzeitig noch reinigend geben, ich wäre sofort hin und weg. Die meisten reinigenden Masken trocknen meine Haut nämlich leider aus (deswegen auch die zwei Masken pro Woche Regel) und hier war Austrocknen definitiv kein Problem.

Benutzt ihr gerne Tuchmasken? Welche könnt ihr denn besonders empfehlen?

[Beauty] Moringa Tabletten von Grenera!

Zum allerersten Mal stolperte ich über „Moringa“ bei The Body Shop und damals hat mich der Duft dieser Blüten einfach umgehauen. Hier in Indien gilt Moringa aber als eine Art „Wunderbaum“, welcher nicht nur gut riecht, sondern mehr als 300 Krankheiten heilen kann und man fast den kompletten Baum dafür nutzen (und essen) kann. Vor Kurzem erzählte mir jemand, dass man mit den gemahlenen Samen sogar Wasser aufbereiten könnte, das probiere ich hier am Ganges aber lieber nicht aus.

Beim letzten Indienbesuch kaufte ich mir Gesichtswasser mit Moringa, was meine Haut definitiv gut fand und habe die Blätter häufiger mal in Chutneys verspeist, dieses Mal habe ich aber gleich in die volle Power von innen investiert und mich mit Moringa Tabletten von Grenera eingedeckt. Meine Wahl fiel auf diese Tabletten, da sie eine organic Zertifizierung haben und es sie im Laden um die Ecke gab 😉

Moringa wird teilweise schon als ein neues Superfood gehandelt und da wollte ich mal sehen, ob an diesem Hype etwas dran ist. Bisher waren meine Erfahrungen mit der „nährstoffreichste Pflanze der Welt“, wie sie so oft angepriesen wird, positiv und das in einer viel geringeren Dosis.

Moringa ist reich an über 46 Antioxidantien, Proteinen, Vitaminen und Mineralien; laut meiner Verpackung enthält sie 14x mehr Calcium als Milch, 9x mehr Eisen als Spinat, 4x mehr Potassium als Bananen, 4x mehr Ballaststoffe als Hafer(flocken) und doppelt so viel Protein als Eier! Dass die Tabletten vegan sind, ist da natürlich auch noch ein großer Vorteil, mit ausreichend Proteineinnahme habe ich nämlich ab und an mal Probleme. Für meinen Körper, der in Indien trotz leckerem Essen immer an seine Grenzen kommt, könnten diese Tabletten also genau das Richtige sein!

Man schluckt täglich vier Tabletten, die etwas nach Gras riechen und mich an Meerschweinfutter erinnern. Für Menschen, die nicht gerne Tabletten schlucken, vielleicht etwas problematisch, da sie nicht gerade klein sind, mit genug Wasser kriegt man sie aber bestimmt trotzdem gut runter. Ich muss morgens Schilddrüsentabletten nehmen, danach warte ich 1-2 Stunden, bevor ich diese Tabletten mit einem großen Glas Wasser schlucke und erst danach frühstücke. Laut Verpackung soll man seinen Tag mit ihnen „kickstarten“, da kommt mir leider die Schilddrüse in die Quere, aber ich wollte es mal gesagt haben. Danach ist man für den Tag schon einmal ziemlich gut versorgt und kann schauen, was man noch so leckeres in seinen Körper bringt.

Die Tabletten halten einen Monat, was nicht gerade lang ist und in Deutschland bestimmt ziemlich teuer. Hier kostet mich die Packung nur um die 3€, was toll ist und ich werde mir bestimmt noch ein paar Packungen kaufen, bevor es im Februar zurück geht. Nebenwirkungen habe ich bisher keine gemerkt, mein Körper verträgt sie gut und ich habe kein Problem damit, morgens statt einer fünf Tabletten zu schlucken. Einen WOW-Effekt habe ich jetzt allerdings auch noch nicht gemerkt, ich fühle mich wie immer (also eher schlapp und unausgeschlafen) und meine Haut fängt auch wieder zu zicken an (dreckiges Leitungswasser ist einfach nichts für mich).

ABER dank Denguefieber habe ich letzte Woche eine ausführliche Blutanalyse bekommen und meine Werte sind top. Was überraschend ist, denn meine Blutwerte sind meist mehr im „Naaaaaja-Bereich“, hier waren sie jetzt aber außer blödem Fieber super. Mein hohes Cholesterin hat sich eingependelt (ok, ich esse hier auch ziemlich gesund, aber eben doch auch fettig) und mein Eisen ist ausnahmsweise auch mal im grünen Bereich. Keine Ahnung, ob das an den Moringatabletten liegt oder an dem Fehlen diverser Süßigkeiten und gutem Kaffee..ich freue mich und schlucke sie brav weiter!

Genau diese Tabletten finde ich bei Amazon nicht, es gibt aber doch schon eine gute Auswahl an Moringa Tabletten. Mich würde ja auch das Pulver interessieren, in Deutschland liebe ich es morgens Orangensaft mit Gerstengras zu trinken und vielleicht könnte ich da einfach noch einen Löffel Moringa reinmischen. Mal sehen, ob ich das Pulver hier in Indien finde und das einfach mal ausprobiere, wenn das schmeckt, wäre das noch schöner wie das langweilige Tablettenschlucken.

Hat wer von euch schon Erfahrungen mit Moringa in Tabletten- oder Pulverform gemacht? Könnt ihr mir einen speziellen Anbieter empfehlen? Oder habt ihr vielleicht gar keinen positiven Effekt gemerkt? Sollte ich mal einen Garten mit richtigem Klima haben, kommt da auf jeden Fall ein Moringabaum rein und wenn nur, weil seine Blüten so traumhaft duften (und hier schliesst sich der Kreis und ich will dringend zu TBS und mir die Moringa Bodybutter kaufen *g*). 

[Beauty] Festes 2in1 Shampoo GODIVA von LUSH!

Das erste Mal kam ich kam ich 2014 mit Godiva in Kontakt, vorher waren mir feste Shampoobars irgendwie suspekt. Da sie bei LUSH aber wahnsinnig schön aussehen und so gut riechen, ließ ich mir erst einer Probe von Seanik (dem blauen Vertreter) geben und war dann schnell überzeugt. Zum Reisen sind sie einfach nur grandios, da sie kaum Platz wegnehmen, den Koffer gut duften lassen und nicht auslaufen können. Besonders gut gefiel mir an Godiva, dass es ein veganes 2in1-Produkt ist, sprich Shampoo und Spülung in einem und ich somit noch ein Produkt mehr zuhause lassen kann. Preislich gesehen sind die palmölfreien Shampoobars nicht ganz günstig, mein lecker nach Jasmin duftendes Stück kostet 9,75€, man kommt damit aber um die 80 Haarwäschen hin.

Man kann die Bars auf zwei Arten anwenden: entweder reibt man das Stück etwas zwischen seinen Händen und gibt den weißen Schaum dann auf’s Haar oder man streicht mit dem Stück einfach direkt ein paar Mal kreisend über die Haare. Ich habe nach einiger Zeit keine Präferenz entwickelt und nutze es mal so und mal so, einen Unterschied danach merkt man nämlich nicht. Man muss nur aufpassen, dass das Stück nicht mit zu viel Wasser in Kontakt kommt, dann löst es sich nämlich schneller auf – also am besten das Wasser kurz abdrehen, einschäumen, Stück zurück in die Dose legen und Wasser marsch. Das Stück liegt gut in der Hand und ist zum Glück auch nicht flutschig, sodass es mir bisher auch noch nie runtergefallen ist – für mich Sensibelchen ein Alptraum bei der Etagendusche in Indien!

Der Jasminduft ist sehr dominant, wer Jasmin oder florale Düfte nicht mag, Hände weg. Er bleibt nämlich enorm lange im Bad und auch im Haar (noch am nächsten Tag) hängen und eine migränegeplagte Freundin mochte ihn so gar nicht, als ich mich neben sie setzt. Ich persönlich fand ihn auf Reisen, wo man nicht jeden Tag duschen kann, sehr praktisch, er überdeckte so einiges andere besser wie mein Deo oder EdP (tmi?). Meine Haare lassen sich nach der Haarwäsche gut durchkämmen und sind nicht sonderlich verknotet. So ein „WOW, sind sie weich“-Gefühl habe ich allerdings nicht, da fehlen meinem Haar die Silikone. Auch der Glanz ist nicht so ausgeprägt, aber insgesamt fühlen sich meine Haare stark und gesund an. Meine Kopfhaut meckert nicht und sehr gut finde ich, dass meine Haare nicht schneller nachfetten, das hatte ich nämlich zunächst befürchtet, da ich mir quasi Conditioner auch auf den Ansatz reibe. Momentan wasche ich alle zwei Tage meine Haare, könnte notfalls aber auch noch einen dritten Tag durchhalten.

Da ich zu geizig für eine schöne Lushdose war, habe ich einfach eine Bodybutterverpackung von TBS recycled, da passen die Bars nämlich perfekt rein und ausgelaufen ist mir bisher auch noch nichts. Als Geschenk machen sie sich in der Metalldose aber auch verdammt gut, ich muss es zugeben. Insgesamt gefällt mir der Bar für unterwegs richtig gut und ich kann mir auch in Zukunft vorstellen, andere Sorten zu benutzen, diese zuhause aber dann vielleicht doch mit einer zusätzlichen Spülung zu kombinieren.

Habt ihr schon einmal feste Shampoos (vielleicht ja von LUSH) ausprobiert? Wie seid ihr damit zurechtgekommen? Könnt ihr eine Sorte besonders empfehlen?

[Beauty] Thermal plus Thermalwasserspray von medipharma cosmetics!

Als ich meine Reiseapotheke online zusammenstellte, sah ich einen Rabattcode für Medpex (da kaufe ich schon ewig meine Papulex-Gesichtspflege günstig ein) und erhielt so das Thermal plus Thermalwasserspray Pure Entspannung von medipharma cosmetics kostenlos zu meiner Bestellung dazu. Fand ich super, denn meine riesige Pulle von Avene, die ich normalerweise benutze, konnte ich nicht mit in mein begrenztes Gepäck packen. Da kamen mir die 150ml sehr gelegen – normalerweise kosten die 9,25 Euro. Neben meiner Entspannung-Variante mit Aloe Vera, Panthenol und Hyaluron gibt es auch noch ein Spray fuer belebende Energie und eines fuer natuerliche Frische von der Marke.

Was Thermalwassersprays angeht, bin ich mittlerweile echt ein alter Hase und habe so ziemlich jedes auf dem Markt erhaeltliche ausprobiert. Von diesem hier hatte ich aber noch nie etwas gehoert und war somit sehr gespannt, ob es meinem Avene-Liebling das Wasser reichen kann (hihi). Beim ersten Sprueher schon fiel mit der Geruch auf und zwar leider so gar nicht positiv. Irgendwie muffig, nicht entspannend und schon gar nicht passend fuer ein erfrischendes Spray, nee nee, das fing gar nicht gut an mit uns beiden. Die Spruehduese laesst sehr feinen Nebel auf mich nieseln, das wiederum gefiel mir gut. Aber kaum hatten wir Koerperkontakt, fing meine Haut leider an zu brennen. Jetzt nicht sonderlich schmerzhaft, aber sie reagierte gereizt und das hatte ich bisher noch bei keinem Gesichtswasserspray. Zum Glueck hinterliess es keine roten Spuren auf meinem Gesicht und nach kurzer Zeit hoerte das Brennen auch wieder auf, aber so ganz geheuer ist mir die Sache nicht.

Da ich das Spray jetzt schon mit nach Indien und Thailand geschleppt habe, wird es auch weiter benutzt, da kenne ich nichts. Mittlerweile bilde ich mir ein, dass meine Haut eine Schutzbarriere aufgebaut hat, denn es brennt nicht mehr bei jedem Spruehen. Ich nutze es einmal morgens und abends, um meine Pflege in Kombination mit Feuchtigkeit gut in die Haut zu kriegen und dann tagsueber, wenn ich von der Hitze eine Abkuehlung brauche. Gut war es auch, als ich ueber Nacht mit dem Zug und Bus durch Thailand fuhr, da gab es naemlich keine Gelegenheit, sich mal das Gesicht zu waschen. Sprueht man es allerdings zu oft (aka 4 mal in 14 Stunden) klebt die Gesichtshaut aber ploetzlich und das war dann auch kein schoenes Gefuehl mehr. Verstopfte Poren ahoi!

Moegen wir uns? Nicht wirklich, es faengt schon beim Beschnuppern an und endet beim Brennen..die Abkuehlung dazwischen ist da leider ziemlich dahin und meine Haut scheint einfach kein Fan zu sein! Schade, denn sonst haette ich die beiden anderen Vertreter gerne einmal ausprobiert! Aber wie immer gilt, nur weil meine Haut es nicht mag, muss eure Haut nicht aehnlich reagieren, zum Glueck sind wir da ja alle verschieden. Wenn ich am 17. wieder in Bangkok bin, will ich ein wenig im Gesichtspflegebereich einkaufen und mal schauen, vielleicht gibt es hier ja noch weitere Thermalwassersprays, die ich mal ausprobieren kann!

Habt ihr Erfahrungen mit diesem Spray? Von welchem Thermalwasser seid ihr begeistert – noch mehr Aveneanhaenger hier? Ich finde es sooo doof, dass man die Flasche nicht mit ins Flugzeug nehmen darf, dort braeuchte ich sie naemlich am allerdringlichsten, aber nungut, da bleibt mir weiterhin nur die Tuchmaske und cremen, cremen, cremen.

[Beauty] Body Gel Polisher & Handcreme von Sabon

Auf die israelische Naturkosmetikmarke Sabon wurde ich im Bad einer Freundin aufmerksam, welche sich Produkte davon aus Tel Aviv mitbrachte. Dort eröffnete 1997 auch der erste Shop, welcher mit Seifen nach Aborigines-Rezept startete, mittlerweile aber eine Menge an Haar-, Körper-, Gesichts- und sonstiger Pflegeprodukte herstellt. Internetseitdank kann man die Produkte auch ohne Kurztrip nach Tel Aviv bekommen, wobei das auch schon ewig auf meiner „verbringe mal zehn Tage dort“-Liste steht. Irgendwann! Jetzt will ich euch aber zwei Sachen aus dem Sortiment vorstellen, die ich beide absolut himmlisch finde!

Body Gel Polisher Sabon

Der Body Gel Polisher in Lavendel (300ml für 16€) hatte mich sofort von seiner Optik her. Die ist nämlich genau nach meinem ästhetischen Empfinden und dass er in einer Glas- statt einer Plastikverpackung ist, hat das gleich noch besser gemacht. Da muss man unter der Dusche natürlich etwas vorsichtiger sein, aber bisher gab es keine Unfälle. Wir haben hier ein Kombiprodukt, welches sowohl Flüssigseife als auch Peeling in einem ist. Öffnet man die Flasche, kommt einem schon der sehr angenehme Lavendel-Duft entgegen, welcher auch noch lange auf der Haut und im Bad haften bleibt. Der Polisher lässt sich gut verteilen und einmassieren, da er nicht zu flüssig ist, sondern eher gelig, wie der Name schon sagt. Drin sind zerstoßene Reiskörner, die sehr sanft peelen und gleichzeitig bekommt man eine seifige Schicht auf der Haut. Durch diese ist meine Haut danach nicht ausgetrocknet, sondern strahlt und fühlt sich so gut an, dass ich sogar auf das Eincremen verzichte. Obwohl ich schon länger sage, dass ich meine Peelings selbst herstellen statt kaufen mag, diese Kombi hier mag ich sehr, da man sich dabei Duschgel und Eincremen spart und strahlend-weiche Haut hat!

Sabon Handcreme Jasmin

Die Handcreme mit Jasmin (50 ml für 15€) kommt in einer ebenfalls wunderschönen Tube daher, die mich sofort an L’Occitane erinnert. Angereichert ist sie mit Sheabutter und Aloe Vera und zunächst einmal riecht auch sie verdammt gut! Nicht künstlich, sehr dezent, aber eben doch einige Zeit lang noch wahrnehmbar, wenn man die Hände bewegt. Die Creme ist enorm reichhaltig, was super ist, da ich in der Übergangszeit immer trockene Hände habe. Sie lässt sich ebenfalls gut einmassieren und noch wichtiger zieht schnell ein. Gibt ja nichts nervigeres, wie ewig cremig-schmierige Hände zu haben, wenn man eigentlich so viele Sachen zu tun hat. Meine Hände fühlen sich danach traumhaft an und ich muss – wenn ich morgens creme – erst am Abend wieder zulangen, was mit anderen Produkten definitiv häufiger geschehen muss. Der Preis ist hier allerdings trotz dem sparsamen Verbrauch echt bösartig, ich hoffe mal, wenn ich in Tel Aviv bin, sind die Preise vor Ort etwas netter, dann würde ich da nämlich gerne zuschlagen. Bei Handcreme bin ich picky und bisher habe ich wenige Sorten gefunden, die mir auf Anhieb so gut gefallen haben.

Seid ihr schon einmal in Israel gewesen und vielleicht sogar über die Marke Sabon ‚The essence of pleasure‘ (äh ja) gestoßen? Irgendwie suche ich mir reisemäßig da die falschen Ziele aus, ich glaube, auf den Faröer Inseln wird es eher weniger spannende Sachen im Beautybereich geben..aber wer weiß, in Island gab es auch einiges, aber zu sooooo horrenden Preisen, das konnte ich einfach nicht über mich bringen trotz all der Neugierde!

[Beauty] Star Wars Amidala Eau de Parfum

Als ich das erste Mal Werbung für die neuen Star Wars Düfte sah, ging mein Interesse ehrlich gesagt gegen Null. Ich sah lediglich Episode One und das gezwungenermaßen im Englischunterricht und kann somit mit dieser ganzen Welt nichts anfangen. Dann fand bzw finde ich den Flakon von Amidala auch alles andere als schön, er erinnert mich irgendwie an so ein Schraubventil. Aber letztens hat es dann in der Drogerie doch mein Auge geradezu angezogen und nachdem ich kurz daran schnupperte, musste ich es schon auf mich sprühen. Aus diesem einen Mal testen, wurde jetzt dreimal in die Drogerie zum Nachlegen gehen und hätte ich nicht ein Kaufverbot, es wäre mein neuer Herbstduft geworden!

 Star Wars Amidala EdPBei dem Amidala EdP handelt es sich um einen – wie ich finde – sehr warmen Duft, was sich auch in seiner Komposition zeigt. In der Kopfnote haben wir Mandarine und grüner Apfel, in der Herznote Orangeblüten, Patchouli sowie Sandelholz und in der Basisnote Vanille und Moschus. Gerade nutze ich das Golden Delicious EdP von DKNY und ich glaube, es ist der Apfel in beiden Düften, der sie mich so enorm mögen lässt. Das Amidala EdP liegt natürlich in einem ganz anderen Preisrahmen, bei Amazon kosten die 60ml nur knapp 20€.

Die zitrisch-fruchtige, durchaus frische Kopfnote kommt sehr dominant daher und macht einem sofort gute Laune. Für mich passen diese Noten wahnsinnig gut in den Herbst, wenn es tagsüber noch etwas schön ist, abends dann aber kälter wird und man einen warmen Duft braucht. Amidala verändert sich nämlich im Laufe des Tragens sehr, in der Intensität nimmt es aber nicht ab. Trägt man es morgens auf, nimmt man es abends noch sehr gut wahr und selbst am nächsten Morgen konnte ich es noch erschnuppern. Vom fruchtig-süßen Beginn, wo besonders Mandarine und Apfel dominieren, verwandelt sich das EdP allerdings recht schnell in einen warmen, enorm vanilligen Duft, der durch die Holznoten noch unterstrichen wird. Sehr harmonisch fügt sich auch das Patchouli ein, welches zum Glück nicht allzu dominant ist. Einzig die Orangenblüten kann ich hier nicht rausriechen, kann aber auch sein, dass mein Gehirn sie nicht von der Mandarine trennen kann.

Kurz irritiert war ich bei der Anwendung, der Flakon aka das Lichtschwert hat nämlich keinen Verschluss, sondern wird durch einen Drehmechanismus geöffnet. Klingt in der Theorie gut, hoffentlich ist der gut gebaut und geht nicht nach kurzer Zeit kaputt. Für einen „Merchandise“-Duft bekommt man hier einen qualitativ sehr hochwertigen Duft, der besonders durch seine lange Haltbarkeit besticht.

Der Duft ist definitiv verführerisch-sexy und pudrig, ich würde ihn auch als erwachsen definieren. Wer Vanille mag, sollte unbedingt einmal an ihm schnuppern, denn allein für die Haltbarkeit kann ich hier schon eine Empfehlung aussprechen -umso mehr natürlich, solltet ihr Star Wars-Fan sein oder jemanden im Freundeskreis haben, der demnächst Geburtstag hat.

Habt ihr schon einen der Star Wars Düfte ausprobiert? Wie gefallen sie euch? Was werdet ihr diesen Herbst denn so tragen? Zufällig noch jemand verrückt nach Apfelnoten und somit nach den DKNY-Düften?

[Beauty] Total Effects 7 in One Serum von Olaz

Vor längerer Zeit hatte Olaz eine Casback-Aktion, bei der man ihr Total Effects 7 in One Sofort Pflegendes Serum einmal ausprobieren konnte. Mit der Marke hatte ich bisher kaum Kontakt, werde es in Zukunft aber auch so belassen, da sie leider noch immer an Tieren testen und das für mich einfach nicht geht. Es gibt zum Glück so viele freundlichere Alternativen, die auch Tierversuche komplett verzichten – ich hätte einfach mal vorher googlen sollen bzw mir endlich die PETA-Liste aufs Handy speichern sollen. Da ich es aber gekauft hatte (50ml für 14,45ml), habe ich es nun auch die letzten Wochen benutzt und will euch einen kurzen Erfahrungsbericht tippen.

Olaz Total Effects Serum

Das Sofort Pflegende Serum soll die Haut jünger und gesünder aussehen und sich gleichzeitig samtig weich anfühlen lassen. Dies gelingt durch die sieben Eigenschaften, die es innehat: es peelt für ein ausgeglichenes Hautbild, minimiert die Poren, verbessert das Strahlen der Haut, mindert feine Linien und Fältchen, sorgt für ein weiches Hautgefühl und spendet der Haut sofortige Feuchtigkeit, wodurch das Hautbild straffer wirkt. Durch den VitaNiacin Komplex mit Vitamin B3, E und B5 wird der natürliche Selbsterneuerungsprozess der Haut stimuliert und in vier Wochen soll man gesünder aussehende Haut haben. Wenn man sich die Inhaltsstoffe des Anti-Aging-Serums genauer ansieht, findet man das Silikonöl Dimethicone, welches für den „Glattheitseffekt“ verantwortlich ist, gleichzeitig aber die Haut so sehr versiegeln kann, dass sie den Schweiß nicht mehr abtransportieren kann. Codecheck erkennt noch die Konservierungsmittel Dmdm Hydantoin, die Methyparaben und das Disodium Edta, welche alle so gar nicht empfehlenswert in Kosmetik sind.

Das Serum kommt in einem praktischen Pumpspender daher, dessen Kopf man durch Drehen verschließen kann, was praktisch für unterwegs ist. Die Flasche selbst ist undurchsichtig, wodurch man nicht wirklich sehen kann, wie viel Produkt man noch hat und irgendwann dann vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Mit einem Pumpstoß erhalte ich eine linsengroße Menge, die für mein Gesicht vollkommen ausreichend ist – sparsam ist das Serum also allemal. Es lässt sich gut verteilen und zieht sehr schnell in meine Haut ein, was ebenfalls sehr angenehm ist, da ich morgens keine Zeit habe, ewig zu warten, bis meine Pflege fertig ist. Schon bei der ersten Benutzung war ich allerdings von dem starken Duft irritiert, der von dem Serum ausgeht – diesen hätte man gerne weglassen dürfen, da meine Gesichtspflege nicht so penetrant duften muss, was höchstens meine Haut reizen könnte.

Der sichtbare Soforteffekt lässt bei mir leider auf sich warten, zumindest habe ich ihn bis jetzt noch nicht erleben dürfen. Bei anderen Seren habe ich es sehr oft gehabt, dass ich sofort wacher, frischer und strahlender aussehe, hier sah ich in den letzten Wochen morgens keinen Unterschied. Allerdings fühlt sich meine Haut sofort besser an und dieses samtige Gefühl hält auch den ganzen Tag über an. Ich würde behaupten, dass meine Trockenheitsfältchen an den Augen über die Zeit nahezu verschwunden sind und auch meine Mimiklinien um den Mund sind definitiv weniger sichtbar, aber das war definitiv kein „Sofort-„, sondern ein „Über Wochen“-Effekt. Das Serum bleibt nicht auf meiner Haut liegen, es verschwindet komplett und ich fühle nicht, dass ich es verwendet habe. Mein Gesicht glänzt nicht, mein Makeup hält darauf super und wirklich etwas zu meckern habe ich nicht, außer eben die Tatsache, dass ich morgens nicht sofort wacher aussehe. Meine Haut hat auch nicht zickig mit Hautunreinheiten, trockenen Stellen oder ähnlichen Späßen reagiert. Nachkaufen würde ich es aber schon alleine wegen den Tierversuchen nicht – wobei, wären die nicht, würde ich trotzdem weitersuchen, da ich den Sofort-Effekt am Morgen vermisse und deswegen doch u.a. eben ein Serum benutze.

Habt ihr das Serum schon ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr eine andere Serums-Empfehlung, wo man auf doofe Tierversuche komplett verzichtet? Nachdem ich die letzten Monate Seren benutzt habe, wird es eigentlich mal wieder Zeit für ein Gesichtsöl, bei TK Maxx wurde ich bisher nur leider noch nicht fündig..aber noch habe ich ja mit den 50ml ein bisschen zu kämpfen, bis sie aufgebraucht sind!