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[Beauty] Star Wars Amidala Eau de Parfum

Als ich das erste Mal Werbung für die neuen Star Wars Düfte sah, ging mein Interesse ehrlich gesagt gegen Null. Ich sah lediglich Episode One und das gezwungenermaßen im Englischunterricht und kann somit mit dieser ganzen Welt nichts anfangen. Dann fand bzw finde ich den Flakon von Amidala auch alles andere als schön, er erinnert mich irgendwie an so ein Schraubventil. Aber letztens hat es dann in der Drogerie doch mein Auge geradezu angezogen und nachdem ich kurz daran schnupperte, musste ich es schon auf mich sprühen. Aus diesem einen Mal testen, wurde jetzt dreimal in die Drogerie zum Nachlegen gehen und hätte ich nicht ein Kaufverbot, es wäre mein neuer Herbstduft geworden!

 Star Wars Amidala EdPBei dem Amidala EdP handelt es sich um einen – wie ich finde – sehr warmen Duft, was sich auch in seiner Komposition zeigt. In der Kopfnote haben wir Mandarine und grüner Apfel, in der Herznote Orangeblüten, Patchouli sowie Sandelholz und in der Basisnote Vanille und Moschus. Gerade nutze ich das Golden Delicious EdP von DKNY und ich glaube, es ist der Apfel in beiden Düften, der sie mich so enorm mögen lässt. Das Amidala EdP liegt natürlich in einem ganz anderen Preisrahmen, bei Amazon kosten die 60ml nur knapp 20€.

Die zitrisch-fruchtige, durchaus frische Kopfnote kommt sehr dominant daher und macht einem sofort gute Laune. Für mich passen diese Noten wahnsinnig gut in den Herbst, wenn es tagsüber noch etwas schön ist, abends dann aber kälter wird und man einen warmen Duft braucht. Amidala verändert sich nämlich im Laufe des Tragens sehr, in der Intensität nimmt es aber nicht ab. Trägt man es morgens auf, nimmt man es abends noch sehr gut wahr und selbst am nächsten Morgen konnte ich es noch erschnuppern. Vom fruchtig-süßen Beginn, wo besonders Mandarine und Apfel dominieren, verwandelt sich das EdP allerdings recht schnell in einen warmen, enorm vanilligen Duft, der durch die Holznoten noch unterstrichen wird. Sehr harmonisch fügt sich auch das Patchouli ein, welches zum Glück nicht allzu dominant ist. Einzig die Orangenblüten kann ich hier nicht rausriechen, kann aber auch sein, dass mein Gehirn sie nicht von der Mandarine trennen kann.

Kurz irritiert war ich bei der Anwendung, der Flakon aka das Lichtschwert hat nämlich keinen Verschluss, sondern wird durch einen Drehmechanismus geöffnet. Klingt in der Theorie gut, hoffentlich ist der gut gebaut und geht nicht nach kurzer Zeit kaputt. Für einen „Merchandise“-Duft bekommt man hier einen qualitativ sehr hochwertigen Duft, der besonders durch seine lange Haltbarkeit besticht.

Der Duft ist definitiv verführerisch-sexy und pudrig, ich würde ihn auch als erwachsen definieren. Wer Vanille mag, sollte unbedingt einmal an ihm schnuppern, denn allein für die Haltbarkeit kann ich hier schon eine Empfehlung aussprechen -umso mehr natürlich, solltet ihr Star Wars-Fan sein oder jemanden im Freundeskreis haben, der demnächst Geburtstag hat.

Habt ihr schon einen der Star Wars Düfte ausprobiert? Wie gefallen sie euch? Was werdet ihr diesen Herbst denn so tragen? Zufällig noch jemand verrückt nach Apfelnoten und somit nach den DKNY-Düften?

[Beauty] Total Effects 7 in One Serum von Olaz

Vor längerer Zeit hatte Olaz eine Casback-Aktion, bei der man ihr Total Effects 7 in One Sofort Pflegendes Serum einmal ausprobieren konnte. Mit der Marke hatte ich bisher kaum Kontakt, werde es in Zukunft aber auch so belassen, da sie leider noch immer an Tieren testen und das für mich einfach nicht geht. Es gibt zum Glück so viele freundlichere Alternativen, die auch Tierversuche komplett verzichten – ich hätte einfach mal vorher googlen sollen bzw mir endlich die PETA-Liste aufs Handy speichern sollen. Da ich es aber gekauft hatte (50ml für 14,45ml), habe ich es nun auch die letzten Wochen benutzt und will euch einen kurzen Erfahrungsbericht tippen.

Olaz Total Effects Serum

Das Sofort Pflegende Serum soll die Haut jünger und gesünder aussehen und sich gleichzeitig samtig weich anfühlen lassen. Dies gelingt durch die sieben Eigenschaften, die es innehat: es peelt für ein ausgeglichenes Hautbild, minimiert die Poren, verbessert das Strahlen der Haut, mindert feine Linien und Fältchen, sorgt für ein weiches Hautgefühl und spendet der Haut sofortige Feuchtigkeit, wodurch das Hautbild straffer wirkt. Durch den VitaNiacin Komplex mit Vitamin B3, E und B5 wird der natürliche Selbsterneuerungsprozess der Haut stimuliert und in vier Wochen soll man gesünder aussehende Haut haben. Wenn man sich die Inhaltsstoffe des Anti-Aging-Serums genauer ansieht, findet man das Silikonöl Dimethicone, welches für den „Glattheitseffekt“ verantwortlich ist, gleichzeitig aber die Haut so sehr versiegeln kann, dass sie den Schweiß nicht mehr abtransportieren kann. Codecheck erkennt noch die Konservierungsmittel Dmdm Hydantoin, die Methyparaben und das Disodium Edta, welche alle so gar nicht empfehlenswert in Kosmetik sind.

Das Serum kommt in einem praktischen Pumpspender daher, dessen Kopf man durch Drehen verschließen kann, was praktisch für unterwegs ist. Die Flasche selbst ist undurchsichtig, wodurch man nicht wirklich sehen kann, wie viel Produkt man noch hat und irgendwann dann vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Mit einem Pumpstoß erhalte ich eine linsengroße Menge, die für mein Gesicht vollkommen ausreichend ist – sparsam ist das Serum also allemal. Es lässt sich gut verteilen und zieht sehr schnell in meine Haut ein, was ebenfalls sehr angenehm ist, da ich morgens keine Zeit habe, ewig zu warten, bis meine Pflege fertig ist. Schon bei der ersten Benutzung war ich allerdings von dem starken Duft irritiert, der von dem Serum ausgeht – diesen hätte man gerne weglassen dürfen, da meine Gesichtspflege nicht so penetrant duften muss, was höchstens meine Haut reizen könnte.

Der sichtbare Soforteffekt lässt bei mir leider auf sich warten, zumindest habe ich ihn bis jetzt noch nicht erleben dürfen. Bei anderen Seren habe ich es sehr oft gehabt, dass ich sofort wacher, frischer und strahlender aussehe, hier sah ich in den letzten Wochen morgens keinen Unterschied. Allerdings fühlt sich meine Haut sofort besser an und dieses samtige Gefühl hält auch den ganzen Tag über an. Ich würde behaupten, dass meine Trockenheitsfältchen an den Augen über die Zeit nahezu verschwunden sind und auch meine Mimiklinien um den Mund sind definitiv weniger sichtbar, aber das war definitiv kein „Sofort-„, sondern ein „Über Wochen“-Effekt. Das Serum bleibt nicht auf meiner Haut liegen, es verschwindet komplett und ich fühle nicht, dass ich es verwendet habe. Mein Gesicht glänzt nicht, mein Makeup hält darauf super und wirklich etwas zu meckern habe ich nicht, außer eben die Tatsache, dass ich morgens nicht sofort wacher aussehe. Meine Haut hat auch nicht zickig mit Hautunreinheiten, trockenen Stellen oder ähnlichen Späßen reagiert. Nachkaufen würde ich es aber schon alleine wegen den Tierversuchen nicht – wobei, wären die nicht, würde ich trotzdem weitersuchen, da ich den Sofort-Effekt am Morgen vermisse und deswegen doch u.a. eben ein Serum benutze.

Habt ihr das Serum schon ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr eine andere Serums-Empfehlung, wo man auf doofe Tierversuche komplett verzichtet? Nachdem ich die letzten Monate Seren benutzt habe, wird es eigentlich mal wieder Zeit für ein Gesichtsöl, bei TK Maxx wurde ich bisher nur leider noch nicht fündig..aber noch habe ich ja mit den 50ml ein bisschen zu kämpfen, bis sie aufgebraucht sind!

[Beauty] August-Lieblinge!

Wenn man es genau nimmt, sind das zwar eigentlich meine Juli-Lieblinge, da ich alle Produkte schon einige Wochen benutze, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein. Kosmetisch bin ich während der heißen Tage nur minimalistisch mit Puder und Rouge unterwegs, da kann ich euch nichts spannendes, neues zeigen, aber im Bereich Körperpflege habe ich ein paar tolle Produkte entdeckt, die mich gut durch den Tag bringen.

August Lieblinge

bebe Granatapfel Smoothie Body Lotion Ich habe sie mir extra für den Sommer aufgehoben, da für mich ihr fruchtiger Duft hervorragend zu warmen Tagen passt. Sie ist von leichter, recht flüssiger Konsistenz, zieht schnell und und pflegt nicht sonderlich, für mich aktuell aber ausreichend. Weiche Haut macht sie mir, die etwas strahlt und gesund aussieht, aber ich habe auch keine trockene Haut, die sonderlich Pflege benötigt (oder erst wieder im Winter, wenn die Heizungsluft alles tötet). Somit ein netter, gut riechender Alltagsbegleiter, der unproblematisch in der Anwendung ist. Ich bekam sie mal zugeschickt, würde sie aber aufgrund des darin enthaltenen Palmöls selbst nicht nachkaufen.

8×4 Ocean Fresh Deo Der Duft mit blauem Lotus, Wasserlilien und weißen Pfirsichen ist sehr erfrischend, mir fast einen Hauch zu maskulin, aber gerade bei der Hitze doch besser wie ein zu süßes Deo. Dominant ist er auch, man nimmt ihn den ganzen tag unterschwellig wahr. Es ist kein Aluminium drin, was super ist, aber Alkohol, woran ich immer vor der Benutzung (und nach dem Rasieren) denken muss. Die 48h Haltbarkeit kann ich nicht testieren (ok, ich habe sie nicht ausprobiert), aber auch bei aktuellen 28 Grad müffele ich hier nach einem langen Tag unterwegs und muss nachlegen.

Wellness & Beauty Bett- und Körperspray Lemongras & Verbene Nutze ich täglich vor dem Schlafengehen und sprühe es quer über mein Bett. Sehr frischer, definitiv eigentlich eher anregend als schlaffördernd, aber er passt im Moment auch super, um mein Kopfkissen einfach jeden Abend wie „frisch gewaschen“ duften zu lassen. Als Körperspray habe ich es jetzt auch schon einige Mal benutzt, finde aber, dass der Duft sehr schnell verfliegt und sich somit nicht „lohnt“, an Textil hält er sich länger und somit bleibt er dort Hauptakteur. Wenn ihr zitrisch-frische Düfte mögt, schnuppert mal dran, er ist auf jeden Fall um Welten günstiger wie meine normalen Bettsprays.

The Body Shop Bronzing Powder 01 Im Winter für die Kontur, gerade aber mein „Gesamtpuder“ fürs Gesicht, damit ich nicht gleich wieder glänze. Meine Haut ist in den letzten Wochen irgendwie fettiger geworden und somit zögere ich das Glänzen mit dem Produkt bis zum Abend hinaus. Ich komme super mit dem Puder zurecht, nutze es schon ewig und es wird einfach nicht leer – hier bekommt man viel Zeit für sein Geld. Für unterwegs ist er dank integriertem Spiegel auch praktisch, wir haben schon diverse „noch schnell in der Bahn“-Schminkmomente miteinander erlebt.

Essence Floral Grunge Blush 01 Be Flowerful Mein Alltags-go-to-Blush seit Jahren, es kam mal in einer LE daher und ich verliebte mich. Ein sanftes, dezentes Rosa, das sich aber gut schichten lässt, wenn man es etwas stärker mag. Dann sind ganz feine Goldpartikel drin, womit man diesen schönen „von der Sonne geküsst“-Look hinkriegt und ja, ich bin noch immer großer Fan. Obwohl auch hier Palmöl drin ist (seit ich da drauf achte, verzweifle ich echt) und ich es mir nicht mehr nachkaufen würde (und kann), ich nutze dieses Produkt fast jeden Tag und kann mich immer darauf verlassen, dass es bleibt, wo es soll und einfach ewig hält.

Sally Hansen 401 Perky Pink Gerade scheine ich diesen Überlack einfach immer aufzutragen, egal, welche Farbe ich darunter trage. Dadurch, dass er nur minimal rosa gefärbt ist und sonst eben nur Glitzerpartikel hat, passt er auch meistens. Mir gefallen Glitterlacke im Moment so sehr, da sie wunderbar funkeln und glänzen, wenn das Sonnenlicht darauf scheint und gute Laune machen. Gleichzeitig nehmen sie einem auch die Stränge und ach, wäre das Ablackieren nicht so ein kleiner Kampf, würde ich wohl das ganze Jahr über glitzernde Topcoats tragen, doch so verzichte ich da im Herbst dann wieder drauf.

Lancome Advanced Genifique Concentrate Grandioses Serum, das sofort in meine Haut einzieht und sie strahlender, frischer und wacher aussehen lässt. Trockenheits- und Mimikfältchen verschwinden damit und meine Haut sieht insgesamt einfach ebener und besser aus. Davon mal abgesehen, fühlt sie sich auch wahnsinnig samtig und gut gepflegt an. Ist leider nur eine Probe, steht auf der „Kaufen“-Liste, wobei es laut Greenpeace Palmöl (again!) enthalten kann und ich da erst noch nachforschen werde.

PRAI AGELESS Creme für Hals- und Dekollete Die erste Halscreme meines Lebens und was fühlt sie sich luxuriös an und riecht auch so. Ich creme jetzt brav abends (wenn ich dran denke) ein und mag das Ritual sehr. Meine Haut saugt die reichhaltige Creme nur so auf, scheint das also zu brauchen und fühlt sich danach gut an. Noch habe ich da keinerlei Falten, das bleibt jetzt hoffentlich auch noch lange so. Genau diese Creme würde, müsste ich aber nicht nachkaufen, es wird Zeit, diesen Halscrememarkt mal genauer zu entdecken und vielleicht eher auf ein Öl umzusteigen.

Zu welchen Produkten greift ihr gerade ständig? Hat wer mit einem von meinem Lieblingen auch schon Erfahrung gemacht?

[Beauty] Flops des Monats: Rituals, Yves Rocher & edelwhite

Kurz und schmerzlos gibt es heute die drei Produkte, mit denen ich in letzter Zeit zu tun hatte, aber im Grunde gar nicht leiden kann. Es ist eine bunte Mischung aus dekorativer Kosmetik, Körper- und Zahnpflege und ich bin etwas überrascht, dass mir die Sachen in der Anwendung nicht gefallen. Aber so ist das Leben, jetzt werden sie halt doch irgendwie aufgebraucht und dann nie mehr in mein Leben gelassen 🙂 Wie immer bei solchen Beiträgen gilt, dass nur weil ich mit den Sachen nicht zurechtkomme, müssen sie nicht per se grottig sein und für euch genau funktionieren, denn Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden!

Flops im August

Flops August

RITUALS MANDI LULUR LE SHIMMER & BODY CREAM Alle Produkte aus dieser letztjährigen Sommeredition mit Frangipani und Reismilch mochte ich sehr, aber diese schimmernde Bodylotion und ich werden keine Freunde. Geruch top, sie zieht aber erstmal ewig nicht ein und hat viel zu viel Schimmer! Da ist Edward echt nix mehr gegen. Dass sich der Schimmer dann einfach überall auf den Klamotten und was man noch so berührt verteilt, nee, absolut nicht meine Welt. So einen leichten Schimmerhauch im Sommer auf den gebräunten Beinen finde ich ja nett, hier kriegt man aber einfach viel zu viel. Die Pflegewirkung der Creme ist in Ordnung, wäre der Schimmer nicht, würde ich nur etwas wegen der Einzugsdauer meckern bzw dann wäre gerade sie nicht hier.

YVES ROCHER LIP CRAYON ROUGE BORDEAUX Lip Crayons sind genau mein Ding, ich habe immer mindestens einen in der Tasche, da man sie so prima unterwegs noch mal schnell nachmalen kann. Von Yves Rocher hatte ich bisher noch keinen, war also gespannt. Die Farbe ist toll, wunderbar intensiv und hält auch einige Zeit auf den Lippen, aber ich mag die Konsistenz null. Das Produkt ist so wachsig und lässt sich nicht leicht auftragen, ich muss da auf meinen Lippen herumdrücken und ewig hin- und herreiben, bis ich genug Farbe habe. Zunächst dachte ich, dass es quasi eine „Schutzschicht“ abzukriegen gilt und die Lippenfarbe dann leichter aufzutragen ist, aber das war ein Irrglaube. So gerne ich die Farbe habe, sonderlich oft werde ich deswegen einfach nicht nach ihr greifen, ich kenne mich.

EDEL WHITE GUM CARE FORTE Jede Zahnpasta, die nach meiner letzten Tube Zimtzahnpasta an die Reihe kommt, hat es schwer, doch diese hier gefiel mir null. Absolut kein Frischegefühl nach dem Putzen und meine Zähne „fühlten“ sich auch nicht sauber an. Ich mische sie jetzt mit einer Kräuterzahnpasta, damit sie leer wird, aber Freunde werden wir keine.

Habt ihr auch ein oder mehrere Produkte im Moment, mit denen ihr nicht klarkommt? Ich schreibe solche Posts nicht allzu gerne/oft, da das ja hochgradig subjektiv ist, lese sie aber bei anderen als „Warnung“ doch ganz gerne und somit gab es heute mal wieder einen. Jetzt wird aber das Wochenende mit Sonnenschein (endlich!) doch wieder genossen und nicht mehr gemeckert!

[Yummi] AEG PerfectMix Mini Smoothie Maker

Nach fast drei Jahren ohne Mixer habe ich es getan und mir endlich wieder einen neuen Zerstörer gegönnt. Denn bei meinem vielen Rumreisen und Leben als Zwischenmieterin in den Besitztümern anderer macht der Kauf rational gesehen nicht unbedingt Sinn. Da ich aber Smoothies liebe und eigentlich täglich trinke (was ganz schön ins Geld geht, wenn man sie fertig kauft) und keine meiner letzten Wohnungen einen Mixer oder etwas in der Art hatte, habe ich nun nachgegeben und es einfach getan. Ok, ein bisschen war auch der „du hast dir gerade Flugtickets nach Kopenhagen und auf die Färöer Inseln gekauft, da ist das bisschen Geld auch noch drin“-Gedanke dabei und schwupps war der AEG PerfectMix SB 2500 Mini Mixer mit 0,4 PS-Power-Motor & extra Tritanflasche bei mir! Bestellt wie fast alles über Amazon und nach zwei Tagen konnte ich schon meinen ersten Smoothie mixen.

AEG Perfect Mix

Da der Kauf wirklich spontan war (ich hatte früher so einen gigantischen Standmixer, aber ich war nicht bereit +100€ zu investieren), scrollte ich bei Amazon einfach durch die Rubrik Standmixer, las diverse Rezensionen und entschied mich dann schließlich für die Bestell-Nr. 1 in der Kategorie Standmixer. Jupps, so leicht bin ich zu beeinflussen, wobei die Erfahrungen mit dem hübschen AEG-Mixer allesamt positiv waren. Der kleine Preis von 44,90€ statt ehemals 69,95€ hat dann den Ausschlag gegeben.

AEG Standmixer

Der Standmixer ist nach Lieferung eigentlich sofort einsatzbereit, ich habe zunächst mal die beiden BPA-freien 0,6l Tritanflaschen, ihre Deckel sowie die Mixmesser abgewaschen und dann gleich schon einmal „aufgebaut“. was hier bedeutet, eine Steckdose gesucht, wo ich den Mixer andocken konnte und dann zum Supermarkt laufen und frisches Obst kaufen. Schön ist, dass man gleich zwei Flaschen bekommt, so hat man eine Reserve, sollte sie trotz „bruchsicherem Material“ doch kaputt gehen oder wenn jemand zu Besuch ist und man z.b. zwei Smoothies to go machen mag. Dass ich hier nur einen Behälter spülen muss, statt noch ein Glas/eine andere Trinkflasche, findet mein Schweinehund famos und auch die zehn Sekunden Zeitersparnis, die ich habe, da ich nichts umfüllen muss, nehme ich doch gerne 😉

AEG Standmixer

AEG Standmixer

Man befüllt den to go Becher nun mit Früchten/Gemüse nach Lust und Laune ich mische gerne noch etwas Wasser und Chiasamen bei, um die Konsistenz spannender zu gestalten. Ganz wichtig sind auch TK-Beeren, damit der Smoothie etwas erfrischender wird. Dann schraubt man den Mixverschluß auf (die Promobilder verwirren einen da etwas), dreht die Flasche über Kopf und lässt sie im Mixerfuß einrasten. Das geht ganz einfach durch Drehen und benötigt auch nicht sonderlich viel Kraft. Der Mixer startet erst, wenn man auf den schwarzen Knopf drückt, was ich dann immer wieder kurz mit Pausen mache. Die Pausen sind wichtig, dass die noch dickeren Stücke runter an die Messer fallen und dann gut erfasst werden können. Insgesamt mixe ich keine Minute, bis ich die Konsistenz erreicht habe, die ich will. Bevor ich meinen Smoothie trinke, schraube ich den Trinkverschluss auf die Flasche und stelle ich ihn meist noch einmal kurz in den Kühlschrank, ich mag es einfach richtig kalt und erfrischend!

Smoothie

Tata, so sieht mein wunderbar schmeckendes und gleichzeitig mit Vitaminen nur so übersprudelndes Frühstück aus. Praktischerweise kann ich es gleich mitnehmen, sollte ich Zeitdruck haben und kann die Flasche danach auch den ganzen Tag wieder mit Wasser auffüllen, um auf meine 2 Liter zu kommen. Arbeits- und Zeitaufwand halten sich wirklich in Grenzen, die Messerklingen kommen nach dem Mixen kurz unter laufendes warmes Wasser und das war es dann. Das Kleinschnippeln vom Obst nimmt da noch die meiste Zeit in Anspruch, wenn man sich aber z.b. einfach nur einen Banane-Kakao-Sojamilchshake macht, ist auch dieser Aufwand weg.

Der Mixer soll noch mehr als nur Smoothies machen können, die Klingen sollen auch mit Nüssen, Pesto, heißen Suppen, kalten Cocktails und Müsli fertigwerden, wobei die kratzfeste Flasche von -40 bis +80 Grad dabei ist. Da ich besonders frisches Pesto sehr gerne mag, werde ich hier bestimmt noch herumexperimentieren. Insgesamt wiegt der kleine übrigens 1,2kg, womit man ihn sogar ganz gut mitnehmen kann, wenn man verreist (erster Gedanke: da wog mein erster Laptop ja mehr *g*) und sich mehr als nur Handgepäck bei Easyjet leisten kann 😉

Ich bin richtig glücklich über diese erste „größere“ Investition im Bereich Haushalt für dieses Jahr, ich haue mein Geld ja immer nur für Urlaub raus, aber hier investiere ich jetzt in meinen Körper und vermeide auch, ständig unterwegs Smoothies in doofen Plastikflaschen zu kaufen. Eine Win-Win-Situation, die hoffentlich lange anhält und ich ihn nicht in zwei Wochen einschicken muss (aber wieso auch immer habe ich zu AEG Vertrauen, ohne je etwas von ihnen besessen zu haben).

Habt ihr auch so einen kleinen Glücklichmacher zuhause? Vielleicht ja sogar auch dieses Modell oder den größeren Bruder? Über Smoothie-Rezepte freue ich mich natürlich auch, ich werfe da einfach immer rein, was ich gerade da habe *g* 

[Beauty] Feuchtigkeitsmaske von Luvos

Vor fast drei Jahren habe ich die Feuchtigkeitsmaske mit Mandelöl von Luvos (alte Review) schon einmal ausprobiert und war damit sehr zufrieden, da sich meine Haut und ihre Bedürfnisse aber seitdem geändert haben, war ich gespannt, wie die erneute Anwendung sein würde. Die vegane Luvoscrememaske kommt im 2er Pack á 7,5ml und kostet um 1€. Drinnen sind weder synthetische Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe und 2011 bekam die Maske „sehr gut“ von Ökotest.

Luvos Feuchtigkeitsmaske

Die Feuchtigkeitsmaske ist für alle Hauttypen geeignet und soll der Haut neben Feuchtigkeit noch Vitalität spenden und ihre ursprüngliche Geschmeidigkeit wiederherstellen. Das geschieht durch in der Maske enthaltene Mineralien und Spurenelemente der Heilerde (auf dem Bild kann man die Heilerde farblich gut erkennen). Die Maske selbst lässt sich gut auf dem Gesicht auftragen, sie ist nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dick. Für mich sind 7,5ml aber einfach zu viel, normalerweise trage ich Masken weniger dick auf, hier wollte ich den Rest aber nicht einfach wegwerfen und habe immer weiter geschichtet. Danach lässt man die Maske 10-15 Minuten einwirken, bis sie etwas fester, aber bei weitem nicht spannend-fest wird. Während dieser Zeit habe ich gar nicht gemerkt, dass ich etwas auf meiner Haut habe – kein Spannen, Brennen, Prickeln oder sonstiges Anzeichen, dass das gerade etwas passiert.

Bis man die Maske dann wieder ab hat, dauert etwas, da sie trotz warmem Wasser und Peelingpad etwas klebt, aber meine Haut scheint auch hier nicht irritiert. Stattdessen sieht sie danach prall, gut mit Feuchtigkeit versorgt und absolut erfrischt aus. Ich nutze gerne Feuchtigkeits- und Reinigungsmasken im Wechsel und hier sah ich danach trotz viel zu wenig Schlaf und Hitze gut erholt und nicht verknittert aus. Hautunreinheiten habe ich die Tage drauf auch nicht bekommen, was ein weiterer Pluspunkt ist. Ich glaube allerdings fast, dass die Maske im Moment zu pflegeintensiv ist, denn mein Serum und meine Augenpflege, die ich anschließend auftragen wollte, zogen irgendwie nicht mehr ein, das war dann wohl zu viel des Guten. Muss man nur wissen, dass man hier im Anschluß auf weitere Pflege verzichten kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Maske noch immer mag, mir lediglich die Verpackungsgröße nicht so gut gefällt, da ich lieber Tiegel zum Selberdosieren statt solche Sachets mag. Innerhalb der letzten drei Jahre habe ich sie lustigerweise trotz Gefallen nicht wieder gekauft, was einfach daran liegt, dass ich ständig neue Sachen im Bereich Gesichtspflege ausprobieren mag und Luvos auch irgendwie untergeht. Wobei meine Haut Heilerde definitiv zu mögen scheint – mal sehen, ob es wieder drei Jahre dauern wird, bis wir erneut Kontakt haben werden.

Benutzt ihr gerne Gesichtsmasken von Luvos oder solche mit Heilerde von anderen Marken? Beziehungsweise welche Maske für Feuchtigkeitspflege oder gegen Unreinheiten habt ihr in letzter Zeit benutzt und könnt sie weiterempfehlen?

[Beauty] Ayres Patagonia Body Butter & Pedix Med Foot Gel von Alessandro

Beim Fashionbloggercafe bekam ich eine Goodiebag, in welcher unter anderem eine Box von QVC enthalten war. Für mich steht QVC übrigens für Nächte auf dem Dorf, als meine Freunde und ich kein Auto hatten und nicht in die Stadt fliehen konnten und uns stattdessen irgendwie anders beschäftigen mussten.. in der richtigen Umgebung kann selbst eine Werbedauersendung enorm lustig sein, wenn man verzweifelt genug sich darauf einlässt 😉 Da diese Zeit aber schon viele Jahre zurückliegt und ich seit meinem Auszug von zuhause keinen Fernseher mehr habe, wusste ich nicht, dass man bei QVC mittlerweile auch eine Beautybox abonnieren kann bzw konnte, im Moment kann man es im Onlineshop nicht.

Auf jeden Fall bekamen wir so eine prall gefüllte Box, aus der ich euch heute gleich zwei Körperpflegeprodukte vorstellen mag. Einmal geht es um die Ganzkörperhautpflege und dann noch speziell um die Füße, was im Sommer natürlich genau richtig kommt. Eine Marke ist mir schon bekannt (und irgendwie nicht sonderlich positiv in Erinnerung), die andere ist absolutes Neuland und somit gleich doppelt interessant. Starten wir also gleich mit ihr:

Ayres Body Butter

Die Ayres Patagonia Body Butter (208ml für 24,75€ bei QVC) hat mich natürlich alleine schon von ihrem Aussehen, dieses „auf alte Apotheke gemacht“-Design ist einfach genau meines und dann noch das verschnörkelte Logo, hach! Die Marke selbst kommt aus Argentinien (super spannend, da hatte ich noch nie Körperpflege von) und stellt Seifen, Cremes, Duschcremes und Bodybutter her. Im Fokus der Produkte steht das Dufterlebnis (der zweite Pluspunkt), welches durch ätherische Öle erzeugt wird, die beigemischt werden. Meine kleine Probe duftet auch sehr angenehm nach Jasmin und Rosmarin, was definitiv mal etwas anderes ist, mir aber gut gefällt. Der kräutrig-süße Duft bleibt auch noch einige Zeit auf der Haut, nachdem die Bodybutter eingezogen ist. Da sie sehr reichhaltig und etwas dickflüssiger ist, dauert das einen Moment, aber das ist vollkommen in Ordnung. Meine Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und fühlt sich wunderbar an – somit hat das Produkt für mich alles richtig gemacht! Hier könnte ich mir gut vorstellen, die Fullsize irgendwann einmal zu erwerben und die Marke Ayres will ich auch näher im Auge behalten.

Alessandro Pedix Med Foot Gel

Meine Füße sind im Moment echt in einem kritischen Zustand, somit kam das Intensiv-Fußpflege- Gel pedix Med von Alessandro (100ml für 14,88€ bei QVC) zum richtigen Zeitpunkt zu mir. Drinnen stecken Spirulina-Algen, Urea, Hamamelis-Extrakt und Betain, welche die natürliche Schutzfunktion der Haut stärken und vor Feuchtigkeitsverlust bewahren sollen. Die Mikroalge ist eine der ältesten Lebensformen überhaupt und besteht aus wertvollen Enzymen, Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren. Besonders toll an ihr ist jedoch, dass sie als natürliche Keimhemmung dient und somit das Wachstum schädlicher Keime quasi nebenbei verhindert. Auf stark geschädigter Haut soll man das Gel morgens und abends, danach nur einmal täglich verwenden – ich muss gestehen, so sehr ich mir auch Mühe gebe, ich vergesse es ab und an.

Ich habe das Gel jetzt einige Zeit verwendet und bin zwiegespalten. Schön finde ich, dass es einen kühlenden Effekt hat, der gut tut, wenn einem akut die Füße schmerzen. Gel als Konsistenz mag ich aber nicht so sehr, ich benutze einfach lieber Fußcreme, ziehe Socken an und lasse sie gut einwirken. Das Gel zieht zwar schneller als eine Creme ein, ich finde aber eben nicht, dass die Pflege enorm pflegend ist. Stattdessen scheint meine Haut nicht so gut gepflegt wie mit meiner vorherigen Fußcreme (von Avon) – mein Füße sind jetzt nicht trocken oder rau, aber eben auch nicht streichelzart, sondern so „mittel“. Was mir absolut missfällt und hier gebe ich der Alge und der Hamamelis die Schuld, ist der Duft des Produktes! Der geht nämlich sehr ins medizinische „ich laufe durchs Krankenhaus“-Schema und auch wenn für die Alge auf alle synthetische Duftstoffe verzichtet wird, die natürlichen Vertreter sind so gar nichts für meine Nase. Ich will nicht an Krankheit denken, wenn ich mir die Füße eincreme und da der Duft echt lange anhält, riecht man ihn auch noch nach Stunden. Wäre es jetzt DAS Wunderprodukt für grandiose Füße könnte ich mich vielleicht irgendwie damit anfreunden, für Mittelmäßigkeit ist er es mir aber nicht wert. Somit werde ich zwar bis zum Ende des Gels cremen, danach werden wir uns aber nicht wiedersehen.

Ich habe versucht, unvoreingenommen an die Produkte heranzugehen, aber ich wurde erneut darin bestätigt, dass Alessandro und ich einfach nicht harmonieren. Das wird aber eigentlich nebensächlich, da ich mich so freue, argentinische (!) Körperpflege entdeckt zu haben, denn Südamerika hatte ich da bisher so gar nicht auf dem Schirm und hoffe, dass ich über noch mehr stolpern werde. Es wird dringend Zeit, nicht immer nur darüber zu reden, die Panamerica zu befahren, sondern es mal zu tun 😉 Da muss man dann unterwegs ja nicht nur für Benzin und Nahrung, sondern auch für diverse andere Sachen stoppen 😉 Kennt ihr die Marke zufällig schon? Hat wer gute Erfahrungen mit Alessandro gemacht?

[Beauty] Irish Moor Mud Purifying Black Mask von Peter Thomas Roth!

Meine erste Maske von PTR bekam ich dank Sephora Insider Geschenk (Review zur Cucumber Gel Mask) vor etwas über einem Jahr in Kanada und auch meine zweite Maskenerfahrung habe ich durch Sephora bekommen, da sie die Irish Moor Mud Purifying Black Mask in ein Masken-Probiergrößen-Set gepackt hatten. Nach meinen ersten Erfahrungen stehe ich Peter Thomas Roth recht positiv gegenüber, mir gefiel die Feuchtigkeitsmaske, ich fand sie nur einfach zu teuer. Somit war ich gespannt, ob ich bei der klärenden Schlammmaske jetzt mehr „Wow“-Effekt bekommen würde

Peter Thomas Roth Mask

Die Irish Moor Mud Mask ist für jeden Hauttyp geeignet und soll – durch Holzkohle, Vulkanasche und Moorschlamm – Unreinheiten, Öl und sonstigen „Dreck“ aus der Haut bekommen. Gleichzeitig soll die Haut mit Vitaminen und Feuchtigkeit versorgt werden, welche durch das enthaltene Seegras gegeben sind. Poren sollen verkleinert, feine Linien und Falten ausradiert werden und eine strahlende, reine, mit genug Feuchtigkeit versorgte Haut zurückbleiben. Klingt per se genau nach meiner Maske, aber kommen wir jetzt zu meinen Erfahrungen.

Mein kleiner Tiegel enthält 15ml, womit ich bisher drei Anwendungen gemacht habe und noch genug Produkt für zwei weitere Masken haben dürfte. Ergiebigkeit ist also schon einmal gegeben, im Original (150ml) kostet sie aber auch um die 50€ (z.b. über Amazon) bzw hochgerechnet dann 1€ pro Anwendung. Wie bei solchen „schlammigen“ Masken üblich, ist sie wunderbar schwarz und man sieht gleich wie das Monster aus dem Sumpf aus. Die Maske lässt sich recht gut auftragen, sie hat aber eine festere Konsistenz, wodurch ich sie nicht so leicht gleichmäßig verteilt bekomme. Anmerken muss ich auch, dass sie irgendwie seltsam duftet, ich kann euch nicht sagen wonach, aber sonderlich angenehm ist dieser „Irische Moor“-Geruch nicht.

Peter Thomas Roth Mask

Man soll die Maske zehn Minuten einwirken lassen, was ich auch getan habe. Danach wird sie abgespült und ich sage euch, so eine widerstandsfähige Gesichtsmaske hatte ich noch nie. Sie will einfach nicht ab, ich schrubbe mit meinem Peelingpad und dann meinen Händen und es dauert trotzdem ewig, bis sie runter ist. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber die Maske trocknet nicht, wie ich es von anderen klärenden Versionen gewohnt bin. Sie bleibt feucht-schleimig und klebt so besonders gut an meiner Gesichtshaut fest.

Nach dem kleinen Kampf habe ich dann gerötete Haut, die aber von der Maske kommt. Denn schon während der Einziehzeit beginnt meine Haut an einigen Stellen zu „kribbeln“ und wärmer zu werden, eben, als ob irgendwas an diesen Stellen arbeitet. Da ich es mir mit klärender Reinigung schöngeredet habe, nahm ich die Maske nicht vorzeitig ab, wirklich angenehm war das aber nicht! Nach circa einer Stunde sind die Rötungen dann wieder vollständig verschwunden, ich war aber trotzdem froh, dass ich die Gesichtsmaske wie üblich am späten Abend aufgetragen habe.

Hautunreinheiten und Mitesser habe ich besonders im Nasen- und Kinnbereich, wo ich mir durch diese Maske eine schnelle Verbesserung gewünscht habe. Leider muss ich sagen, dass ich hier auch nach drei Wochen einfach keine Verbesserung sehen kann, von einem Sofort-Effekt direkt danach ganz zu schweigen. Meine Haut sieht auch sonst nicht besser, also strahlender, erfrischter oder ebenmäßiger aus, sie hat sich absolut nicht verändert. Nach Anwendung der Maske bekomme ich meist 1-2 Tage später ein paar Pickel, immerhin zieht sie doch ein bisschen „Dreck“ aus meiner Haut, aber sonst merke ich leider nichts.

Mein Hauptmeckerpunkt aber (dass meine Haut gerötet ist, liegt ja an meiner sensiblen-zickigen Haut und nicht an dem Produkt) ist aber das Hautgefühl direkt nach der Anwendung. Denn auch wenn endlich alles an Produkt entfernt ist und ich noch fünf Mal mit Wasser nachgeholfen habe, ich fühle mich, als hätte ich noch immer eine Schicht über meiner Haut, die meine Poren vom Atmen abhält. Eben wie eine Creme, die nicht zu den Hautbedürfnissen passt und nicht einzieht. Absolut nicht angenehm und egal, wie viel ich wasche, das Gefühl bleibt bis zum nächsten Morgen und ich mag es überhaupt nicht leiden. Normalerweise nutze ich die Post-Maskenzeit, um ein extra reichhaltiges Serum/Öl in meine Haut einzumassieren, hier fühlt es sich an, als kann dieses nicht in die Haut dringen.

Peter, das war leider nichts mit deiner irischen Maske, die ich so gerne gemocht hätte. Aber meine Haut zeigt sich leider alles andere als beeindruckt und somit wird sie von mir nicht wieder erworben werden – einer anderen Maske aus dem Sortiment bin ich aber nicht abgeneigt und sollte eine Probegröße über meinen Weg laufen, bin ich sofort dabei! Habt ihr schon Erfahrungen mit Masken von Peter Thomas Roth gemacht? Könnt ihr mir eine andere klärende Gesichtsmaske empfehlen?

[Beauty] NOTD „Snow White’s Apple Bite“ von Catrice

Als ich letztens in meinem liebsten Einkaufszentrum, dem Bikini Berlin war, gab es nicht nur Inspiration bei Vitra und Artek sowie beim Gestalten Space, nein, kurz vorm Affengucken bekam ich einfach so einen Gutschein für den Catrice-Nagellack-Automaten geschenkt. Ich hatte diese lustigen Automaten schon vorher auf der Fashionweek gesehen, hatte dort aber noch keinen „Beautydollar“, um mir einen Nagellack zu ziehen.


Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, gab es viele Klarlacke, unauffällige Farben und viel ins Rot-/Pink-Lilagehende – da ich mich so überhaupt nicht entscheiden konnte, durfte mein bester Freund (der übrigens viel zu viel dank mir über Nagellack weiß *g*) schließlich die Auswahl treffen und er hat mit seiner Wahl genau meinen Geschmack getroffen. Geworden ist es die Nr. 92 Snow White’s Apple Bite, welche im Herbst letzten Jahres ins Catrice-Sortiment eingezogen ist.

Snow White's Apple Bite

Der Name ist schon einmal super, wobei es für mich mehr ein strahlendes Himbeerpink statt ein Apfelrot ist, aber das sieht ja bestimmt jeder etwas anders. Im Lack sind auch noch feine rote Schimmerpartikel, die ihr auf dem Bild etwas erahnen dürftet – in der Sonne glitzern sie schön. Der Auftrag ist in Ordnung, der Lack ist mir etwas flüssiger wie meine anderen Catrice-Lacke vorgekommen, wodurch ich etwas aufpassen musste. Mit dem großen Pinsel ist man aber in Nullkommanichts fertig und die Trockenzeit ist auch in Ordnung. Ihr seht, ich habe auf dem Bild gut an der Nagelhaut gepatzt und wollte das eigentlich „später“ für das Bild noch wegmachen. Doch bekam ich quasi direkt nach dem Auftrag (1 Schicht, kein Überlack) Tipwear, was ich bei Catrice echt nicht gewohnt bin. Er war noch nicht richtig trocken, da sah ich schon wieder weiße Nagelspitzen hervorblitzen, so ein Mist! In den nächsten zwei Tagen wurde es so schlimm anzuschauen, dass ich das so zum Sommer passende Rot wieder ablackieren musste.

So schön die Farbe und so einfach der Auftrag sind, die Haltbarkeit hier ist gruselig und sehr demotivierend, erneut nach dem Nagellack zu greifen. Ich werde es noch einmal mit zwei Schichten probieren, obwohl eine gut deckend ist und auch nicht am Überlack sparen, aber so einen miesen ersten Eindruck hatte ich echt lange nicht mehr bei einem Nagellack. Schade! Wenn ihr an so einem lustigen Automaten vorbeikommt und ihr auch einen Beautydollar in die Hand gedrückt kommt, nehmt lieber eine andere Farbe 😉

Gefällt euch die Farbe? Sie ist genau mein „Rotton“, somit ist es doppelt traurig, dass der Lack anscheinend nicht auf meinen Nägeln bleiben mag. Was tragt ihr im Moment gerne? Für mich muss es knalliger sein, da es trotz Sommer draußen so grau und trostlos ist..da müssen wenigstens die Nägel gute Laune verbreiten!

[Beauty] Ageless Creme für Hals & Dekolleté von PRAI

Vor kurzem zog meine erste Hals- und Dekolleté Creme bei mir ein, eine Produktgruppe für die ich mich zwar eigentlich noch als „zu jung“ beschreiben würde, aber mein Motto lautet bei Hautpflege ja immer „sei präventiv statt sorry“. Was in meinem Gesicht dank der Verwendung von Augenpflege seit ich 21 bin, auch ziemlich gut zu klappen scheint, zumindest sieht man mir nicht an, wie alt ich bin. Wobei ein bisschen gute Gene sind es auch, mein Opa (gerade 80 geworden), wurde vor kurzem erst von jemandem gefragt, was er arbeitet 😉

Der Markt für Hals- und Dekolleté Cremes ist mir noch vollkommen neu, bisher habe ich da immer nur Gesichtspflege, die ich nicht im Gesicht vertragen habe oder nicht für meine Bedürfnisse gepasst hat, draufgeschmiert. In einer Goodiebag kam jetzt aber die PRAI Glättungscreme zu mir und statt sie weiterzugeben, war ich bereit für sie. Kaufen konnte man sie in Deutschland mal bei QVC, im Moment finde ich sie aber nur bei Amazon zu verrückten Preisen (z.b. 116€ für 118ml); auf der PRAI-Homepage sieht das schon etwas besser aus, da bekommt man die Creme für $40. Ich sehe schon, ein faltenfreier Hals ist ein kleines Investment..gut, dass ich eine ausgeprägte Liebe für Schals habe, das wird mir später nützlich sein *g*

PRAI Ageless

PRAI Beauty besteht seit 1999 und ist eine amerikanische Marke, die ihre Produkte mit Extrakt aus der Prai-Wurzel anreichert. Dieses kleine Wundermittel war der thailändischen Königsfamilie vorenthalten und lediglich Prai Beauty darf sie noch verwenden, was schon einmal enorm exklusiv und luxuriös klingt. Die Praiwurzel ist auch dafür verantwortlich, dass die Haut möglichst lange so bleibt und gleichzeitig möglichst gut dabei aussieht. Toll finde ich, dass die Firma auf Tierversuche verzichtet und auch bei jedem Verkauf etwas an Tierschutzorganisationen spendet – sehr sympathisch!

Die Hals- und Dekolleté-Creme wurde speziell für die Hautbedürfnisse an dieser Körperstelle entwickelt und soll die Hautzellen widerstandsfähig und stärker machen. Gleichzeitig soll sie der Hauterschlaffung vorbeugen, was man an dieser Stelle definitiv haben mag – es heißt ja immer, am Hals und an den Händen erkennt man das wahre Alter eben doch (hat noch wer jetzt ein Bild von Madonna und Handschuhen vor sich)? Um die Elastizität und das hauteigene Collagen zu erhalten, besteht die Creme aus Sepilift Dphp, Maulbeeren- , Saxifraga- und Traubenkernextrakt, Sheabutter, Vitamin A, E & F sowie dem schon erwähnten Prai-Extrakt.

PRAI Ageless

Man soll die Creme morgens und abends anwenden, ich nutze sie im Moment nur abends, da ich wie gesagt noch nicht allzu viel Bedarf habe. Sie kommt in einem kleinen Tiegel daher und riecht himmlisch, wobei ich nicht genau sagen kann, nach was..ich gehe mal mit „königlich“, um dem Hersteller zuzustimmen. Beim ersten Fingerkontakt war ich sehr überrascht, die sehr reichhaltige Creme hat eine Konsistenz wie Wackelpudding, nur etwas angedickt. Man bekommt sie nicht ganz leicht aus dem Tiegel, sie zieht sich immer wieder zurück und ich kann gar nicht abwarten, dass sie diesen Effekt auch auf meiner Haut hat. Sie lässt sich leicht verteilen und einmassieren; sie zieht nach kurzer Zeit ein und hinterlässt samtig-weiche Haut.

Am nächsten Morgen fühlt sich mein Hals und mein Dekolleté noch immer mit sehr viel Feuchtigkeit versorgt an und ich muss es einfach nicht erneut eincremen. Das dürfte sich im Laufe meines Lebens bestimmt noch ändern, im Moment reicht einmalige tägliche Pflege bei weitem aus. Einen sichtbaren Unterschied im Bezug auf Falten und Elastizität sehe ich nicht, aber wie gesagt, da bin ich mit 31 doch noch etwas zu jung für *klopf auf Holz*. Da ich aber das Gefühl habe, meiner Haut mit dieser Creme etwas sehr Gutes zu tun, hab ich sie schon in meine abendliche Pflegeroutine integriert und bin mir sicher, dass diese 20 Extrasekunden sich später auszahlen werden. Ich bin zwar jemand, der sich nach fast jedem Duschen eincremt und auch ein großer Sonnenschutzfan ist, aber ab und an kommt da einfach dieses „Leben“ dazwischen und man kommt nicht dazu. Somit nutze ich es umso mehr aus, dass ich im Moment Zeit und Produkt habe, dieser Körperstelle mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen (gilt übrigens auch für meine Füße, Beitrag hierzu folgt).

Nutzt ihr eine spezielle Creme für Hals und Dekolleté oder findet ihr euch dafür auch noch zu jung? Was ist eigentlich zu jung? Denn wenn man die ersten Altersanzeichen sieht, ist es ja eigentlich schon zu spät oder *g* Da man zwar nur enorm wenig Produkt braucht, werde ich mit meinen 15ml nicht ewig hinkommen – wenn jemand also eine Empfehlung in diesem, mir noch so unbekannten Bereich hat, würde ich mich sehr freuen! Prai verschickt zwar auf für $13 nach Deutschland, aber das und Zoll ist dann doch wieder nicht die einfachste Variante. Und ich mag einfach.