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[Reisen] Oh, was ist es hier teuer – Australien #1

Dass es ein finanzieller Schock werden würde, von Indien direkt nach Australien zu fliegen, war mir zwar irgendwie bewusst, dass es jedoch so ein krasser preislicher Unterschied sein würde, habe ich nicht erwartet. Die erste Cola, die ich mir in Perth am Flughafen kaufte, hat mich gleich mal $5 (3,70€) gekostet und mir ziemlich gut gezeigt, was mich im Weiteren erwarten wird. Zwar muss ich noch keinen Kleinkredit aufnehmen, da ich zum Glück in Canberra bei meinem Freund wohnen kann, aber mein typischer, billiger Backpacker-Urlaub ist das hier nicht.

Seit etwas über einer Woche bin ich nun schon in Canberra und habe einige Dinge entdeckt, die man hier kostenlos unternehmen kann. Canberra ist nicht nur die Hauptstadt Australiens, sondern auch die reichste Stadt des Landes und das merkt man echt an jeder Ecke. Heute war ich z.b. bei einem öffentlichen Vortrag an der Uni und ach, von der Ausstattung dieses banalen Saales können wir in Heidelberg echt nur träumen. Klar, die „normalen“ Studenten müssen hier enorm viel Studiengebühren bezahlen (ich wollte selbst nach Adelaide und konnte es mir damals einfach nicht leisten), aber zu den öffentlichen Talks kann jeder gehen, man muss nur googlen, was gerade stattfindet. Aber auch über den Campus der ANU zu spazieren, kann ich empfehlen, da er wunderbar grün ist und viele interessante Gebäude zu bieten hat. Plus ist man vielleicht auch neugierig, wie sich das australische Studentenleben so anfühlt.

Für mich absolut atemberaubend ist die einmalige Landschaft Australiens. Hier gibt es so viele Pflanzen und Bäume, die ich noch nie im Leben gesehen habe und ich bin ständig am Stehenbleiben und Staunen. Parks gibt es viele in der Stadt bzw am Rand oder man macht sich auf, einen der nahen Berge zu erklimmen. Mir gefällt es besonders gut am West Lake (tolle Sonnenuntergänge), im National Rockgarden und National Arboretum sowie im Bruce Ridge Nature Reserve. Alles gut mit dem Rad oder zu Fuß zu erreichen und man hat nicht mehr das Gefühl, in der Stadt zu sein.

Die tierischen Bewohner muss ich natürlich auch erwähnen, ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich meine ersten wilden Kängurus (vor einer unkrainischen Kirche statt in einem der Parks) gesehen habe. Sie schauen einen zwar skeptisch an, richten sich auf und schütteln den Kopf, wenn an sich ihnen nähert, aber weghüpfen tun sie nicht und so kann man sie in aller Ruhe beim Fressen beobachten. Die Kakadus hatte ich gar nicht erwartet, ihre lauten Schreie hört man aber überall und ich mag sie sehr! Viele weiße Papageien, schwarze Schwäne, kleine Hasen und diverse bunte Papageien (die Vogelwelt hier ist gigantisch) sieht man auch an jeder Ecke. Mit anderen Bewohnern a la Spinnen, Ameisen und Schlangen habe ich auch schon Bekanntschaft gemacht, das müsste ich aber nicht unbedingt wieder. Da wünsche ich mir doch stattdessen einen Wombat!

Das National Museum ist – genau wie die anderen hier aufgeführten Museen – kostenlos zu besuchen und definitiv sehenswert. Mich hat erst einmal das Gebäude an sich gekriegt, sehr spannende, organische Architektur und dann natürlich die Abteilung über die indigene Bevölkerung Australiens und der Torres Strait Inseln. Ich war jetzt schon zweimal dort und werde bestimmt noch ein weiteres Mal hingehen, da ich noch immer nicht alles richtig gesehen habe (die Aborigines-Kunst ist so grossartig!) und auch die Umgebung am See sehr mag.

Die National Portrait Gallery (erstes Bild) ist für einen kurzen Besuch gut geeignet, sie befindet sich im Regierungsviertel, wo man sich dann auch noch die National Gallery of Art (die weiteren Bilder) und das Parliament ansehen kann. Persönlich finde ich Portraits sehr spannend und fand die sehr unterschiedlichen Interpretationen sehenswert – besonders beeindruckt hat mich allerdings die momentane Ausstellung von digitalen Portraits, also Filmen mit ein wenig Sound, aber ohne Sprache.

In der NGA dann war ich einfach nur noch überfordert, an jeder Ecke fand ich einen bekannten Künstler (hier wurde mir wieder bewusst, wie reich Canberra ist) und ach, mit Monet, Jackson Pollock, Andy Warhol, Anselm Kiefer (Twilight ist eines meiner liebsten Bilder überhaupt) und Henry Matisse war ich irgendwann überfordert. Dass es dann auch noch eine große Abteilung mit indigener und hier besonders spannend contemporary art gibt, war für mich wie der 6er im Lotto. Ich war einige Stunden dort, aber auch hier muss ich erneut hin! Dass diese Museen umsonst sind, finde ich richtig, da sich so jeder etwas Kunst und Kultur gönnen kann und das sollte auch in Deutschland (zumindest an einem Tag der Woche oder so) sein.

Jetzt werde ich noch ein wenig mein Vorstadtleben hier in Lynham (wir haben nicht die schlechteste Aussicht) genießen, bevor wir noch ein wenig Australien erkunden werden. Unser „Campen am Strand“-Wochenendplan wurde leider dadurch verhindert, dass man hier nicht wild zelten darf und alles schon ausgebucht war, bei aktuellen 34 Grad und Sonnenschein aber keine Überraschung. Somit werden wir wohl einen der Berge hier besteigen und hoffentlich noch viele weitere Kängurus sehen.

Besonders schön ist in Australien, ich muss es erwähnen, aber auch der Himmel. Tagsüber meist knallblau, zaubert er gigantische Sonnenuntergänge und nachts erschlagen einen die Sterne sogar hier in der Stadt. Auch wenn mich hier vieles an Kanada und die USA erinnert, die Natur holt sich die Stadt hier doch noch etwas zurück und das gefällt mir sehr gut. Nicht gut genug, um hier leben zu wollen, aber doch so sehr, dass ich sagen würde, solltet ihr an Canberra vorbeikommen, schaut euch die Stadt 2-3 Tage an (mit dem Bus kann man für unter 30€ von Sydney aus in 3,5 Stunden hinfahren).

Seid ihr schon in Australien und vielleicht sogar Canberra gewesen und könnt mir etwas empfehlen? Oder steht eure Reise noch bevor? Für Tipps, was man in Sydney gemacht haben muss, bisher habe ich nur ganz klassisch das Opernhaus und Bondi Beach auf dem Plan.

[Yummi] Quicktipp: Gratis Aktion von Milram!

Vorhin beim Einkaufen habe ich eine neue Gratis-Aktion von Milram entdeckt. Ihr könnt (einmal pro Haushalt) einen fruchtigen Kefir Drink von Milram testen und bekommt euer Geld zurück. Nach einem kleinen Kampf, ob es Brombeere oder Mango sein sollte, entschied ich mich dann für die letztere Variante. Gefunden habe ich die Sachen bei REWE hier in Heidelberg, Kostenpunkt waren 1,15€:

Milram Kefir GratisaktionFrüher habe ich häufiger mal Buttermilch oder Molke getrunken, seit ich aber darauf achte, auch nur selten tierische Produkte zu trinken, sind die Sachen ziemlich aus meinem Speiseplan verschwunden. Kefir hatte ich noch nie getrunken und musste erst einmal nachlesen, wo da genau der Unterschied ist..war für mich einfach eine „türkische Buttermilch“. Meine beste Freundin trinkt diese am liebsten in Natur mit Salz, was gar nichts für mich wäre. Mit einer fruchtigen Note wiederum konnte ich es mir ganz gut vorstellen.

Erwartet habe ich einen Drink ähnlich eines Mango-Lassis. Allerdings ist der Kefir weniger süßlich und von der Konsistenz her flüssiger als gedacht (und nicht enorm cremig, wie auf der Verpackung angepriesen wird). Die Mango schmeckt erstaunlich natürlich, kommt allerdings auch nur sehr dezent rüber. Als eine sommerliche Erfrischung zwischendurch fand ich es ganz lecker, allerdings sind 500g ziemlich viel – zum Glück gibt es einen Drehverschluß!

Wenn ihr also nachher zufällig noch einkaufen geht, schnappt euch doch einen Kefir von Milram. Passt auf, dass er einen Aktions-Sticker enthält! Darunter verbirgt sich nämlich der Code, den ihr im Internet eingeben müsst, um euer Geld überwiesen zu bekommen. Achja, Kaufpreis auch noch merken, das wird gefragt 😉 Frohes Erfrischen!

Garnier Produkte gegen Portokosten testen!

Letztes Jahr gab es schonmal so eine Aktion von Garnier und aufgrund dessen lernte ich die geniale 7 Tage Bodylotion mit Mango-Öl kennen (ein Traum!). Man kann aus dem Sortiment bis auf einige Ausnahmen zwei Produkte kaufen (Bodylotions, Deos) und schickt die Rechnung mit einem Coupon dann ein. Das Geld wird zurücküberwiesen (egal in welchem Laden man war und welchen Preis man dementsprechend gezahlt hat) und man hat zwei Produkte für 58 Cent bekommen 😉 Klingt gut oder?


(Bilder via Garnierbüro.de)

Ich kann sagen, dass das letztes Jahr problemlos geklappt hat und ich auch dieses Jahr wieder zwei Produkte testen werde. Wobei ich mich dieses Mal wohl weniger auf die Bodylotion stürzen werde, sondern auch mal die Deos probiere (ist jetzt mal mein Vorsatz, wie das dann in der Realität aussehen wird..werdet ihr sehen *g*).

Noch mehr Infos wie es genau abläuft und auch wo man den benötigten Coupon ausdrucken kann, findet ihr hier! Und keine Panik, die Aktion läuft noch bis zum 30.6. (Datum des Kassenbons), ihr habt also reichlich Zeit zum Shoppen 🙂

Garnier, finde ich super, dass ihr das wieder macht! Und ja, ich mache gerne mit, denn letztes Jahr fand ich da wirklich geniale Produkte, die mir normalerweise zu groß und zu teuer zum Blindkaufen gewesen wären!