Schlagwort: Kurzreview

[Beauty] Vinosource Creme Sorbet Hydratante von Caudalíe

In der Apotheke bekam ich diese Maxiprobe der Vinosource Creme Sorbet Hydratante von Caudalíe (mit den so passenden Worten „hier ist noch was für ihre Hände“) und da ich Produkte der Marke sehr mag, war ich neugierig. Die Gel-Creme ist für das Gesicht konzipiert und soll die empfindliche Haut dank ihrer „quick break“-Technologie sofort beruhigen. Gleichzeitig soll sie ihre natürliche Feuchtigkeitsversorgung reaktivieren, ihre Wasserreserven wieder aufbauen und für samtig-weiche Haut sorgen, die nicht nur strahlt, sondern sich auch gestärkt anfühlt. Drinnen sind 97% Inhaltsstoffe natürliche Ursprungs und wie bei allen Caudalie-Produkten wird auf Parabene, Mineralöle, Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs, Phthalate und Phenoxyethanol verzichtet, yay!



Inhaltsstoffe: AQUA/WATER/EAU, VITIS VINIFERA (GRAPE) FRUIT WATER*, DICAPRYLYL ETHER*, GLYCERIN*, BUTYROSPERMUM PARKII (SHEA) BUTTER EXTRACT*, HEXYLDECANOL*, HEXYLDECYL LAURATE*, BEHENYL ALCOHOL*, GLYCERYL STEARATE*, ACRYLATES/C10-30 ALKYL ACRYLATE CROSSPOLYMER, ERYTHRITOL, PARFUM (FRAGRANCE), LECITHIN*, PALMITOYL GRAPE SEED EXTRACT*, MANNITOL*, TOCOPHEROL*, CAPRYLYL GLYCOL, HELIANTHUS ANNUUS (SUNFLOWER) SEED OIL*, XANTHAN GUM, SODIUM BENZOATE, VITIS VINIFERA (GRAPE) JUICE*, GLYCINE SOJA (SOYBEAN) STEROLS*, BUTYLENE GLYCOL, SODIUM HYDROXIDE, CITRIC ACID, CHAMOMILLA RECUTITA (MATRICARIA) FLOWER EXTRACT*, SODIUM CITRATE, SODIUM CARBOXYMETHYL BETA-GLUCAN, SODIUM PHYTATE*, POTASSIUM SORBATE, BIOSACCHARIDE GUM-1, SODIUM HYALURONATE, HOMARINE HCL, GLYCERYL CAPRYLATE*, ALCOHOL*, ACETYL TETRAPEPTIDE-15 (098/131) (laut caudalie.com)


Meine Ausgangsbasis ist eine zu Unreinheiten neigende Mischhaut, die gerne mal zickig auf Produkte reagiert. Aktuell ist meine Haut nicht zuuuuu trocken, aber sie kann eine Extraportion Feuchtigkeit einfach immer gebrauchen, um gut auszusehen und dem fahlen Teint schon einmal vorzubeugen. Somit habe ich die Creme nun morgens nach meinem Serum einige Wochen ausprobiert. Die Sorbet-Formulierung ist leicht, zieht schnell und komplett ein und meine Haut fühlt sich gut damit an. Nicht beschwert oder verklebt, aber auch nicht unzureichend mit Feuchtigkeit versorgt. Dieses direkt nach der Anwendung versprochene „Wow, da habe ich jetzt aber wirklich ein schützendes Feuchtigkeits-Pflaster auf der Haut“-Gefühl wie Caudalie es beschreibt, habe ich jetzt zwar nicht gemerkt, aber nach ein paar Tagen hat sich meine Haut definitiv besser angefühlt und strahlte auch mehr. Für mich hätten sie den doch sehr dominanten Duft allerdings gerne weglassen dürfen, das brauche ich einfach nicht in meiner Hautpflege. Wobei er durchaus lecker ist, eine zitrisch-minzige Kombi, die ich eher als Körperspray nutzen würde.


Meine Haut verträgt die Creme gut, reagierte weder gereizt, noch ist ihre Formulierung zu fettig, sondern „genau richtig“ für meine aktuellen Hautbedürfnisse. Keine Unreinheiten, keine roten Flecken, mein Teint sieht strahlend und eben aus (und das, obwohl es mir körperlich gerade echt nicht gut geht). Trockenheitsfältchen habe ich auch keine, meine Haut schuppt nicht (was sie im Herbst gerne mal im Nasenbereich tut) und sie fühlt sich gut an. Ich habe absolut nichts zu meckern, was die Creme betrifft und das ist doch mal toll!


Je nachdem, wo ihr schaut, bekommt ihr 40ml Creme für um die 23€ (z.b. Amazon) und da habt ihr monatelang dran. Denn diese 15ml sind bei mir nach vier Wochen morgendlichen Gebrauchs noch immer nicht leer und das ist schon echt gut! Also, einen Nachkauf kann ich mir aktuell sehr gut vorstellen 🙂


Benutzt ihr Produkte von Caudalie? Wenn ja, womit kommt eure Haut denn besonders gut zurecht?

[Lesenswert] Ich finde dich – Harlan Coben

Normalerweise lese ich einen Autor nicht sehr oft mehrmals in kurzer Zeit, aber als ich Ich finde dich von Harlan Coben im öffentlichen Bücherschrank sah, musste es doch gleich mit. Ich hatte nämlich nur das Bedürfnis, mich mit Spannung und leicht geschriebener Lektüre etwas aus der Realität zu holen und das klappte auch mit diesem Thriller wieder richtig gut!

Worum geht’s Universitätsprofessor Jake hat die Liebe seines Lebens vor sechs Jahren an einen anderen Mann verloren und musste Natalie versprechen, sie nach ihrer Hochzeit nicht mehr zu kontaktieren. Als er jedoch zufällig über die Todesanzeige des Ehemannes stolpert, entschließt er kurzentschlossen, sich zur Beerdigung aufzumachen und wird dort mit einem sehr verstörenden Bild konfrontiert: die trauernde Witwe ist nicht Natalie, sondern eine ihm gänzlich unbekannte Frau. Was also ist mit ihr geschehen?

Wie ist’s Coben schreibt einfach spannend, das muss man ihm lassen und die kurzen Kapitel lesen sich nur so weg. Man will wissen, wie es weitergeht und auch wenn die Geschichte teilweise echt sehr unrealistisch und konstruiert wirkt, ich war neugierig, welches Ende sie nehmen wird. Es gibt ein paar sehr unerwartete (übertriebene) Handlungen, einiges kann man aber auch schon recht früh erahnen, da einige der Personen doch sehr flach dargestellt werden und aufgrund dessen gar nicht anders handeln können.

Kein Buch, welches man nochmal lesen wird oder welches lange in einem nachhallt. Ich muss gestehen, ich habe jetzt schon nicht mehr alle Details im Kopf, da es eben doch sehr unrealistisch war, was da alles passiert. Aber ich wurde gut unterhalten und abgelenkt, für mich also definitiv ein Autor, welchen ich für genau diesen Zweck auch in Zukunft wieder zur Hand nehmen werde. Eben was für das verregnete Wochenende auf der Couch oder wenn ihr irgendwo unterwegs seid und noch fünf Stunden Bahnfahrt rumkriegen müsst.

Keine fanatischen Lobesschreie, aber auch absolut keine Enttäuschung – kennt ihr Bücher von Harlan Coben zufällig schon? Wenn ja, welches gefällt euch denn besonders von ihm? Dieses hier durfte jetzt auf jeden Fall schon wieder zurück in den Bücherschrank und macht hoffentlich jemand anderem schon wieder Freude

[Outdoor] Meine neue Hängematte von Tropilex!

Hätte mir im Februar mal wer gesagt, dass ich für laaaaange Zeit nicht mehr in einer Hängematte am Strand liegen werde, ich hätte nur laut gelacht. Denn das ist eine meiner absoluten Lieblingsaktivitäten, wenn ich in einem dazu passenden Land bin, wie ich es zu diesem Zeitpunkt Panama gewesen bin. Wirklich lieben gelernt habe ich die Hängematte als „Rumhängort“ vor Jahren schon als Doppelhängematte in Mexiko und war fasziniert, dass ich da sogar drin schlafen kann ohne a) rauszufallen und b) Rückenschmerzen zu haben.



Zwar sind Strand, Meeresrauschen, ein perfektes Buch und ein kalter Kaffee dazu war aktuell recht weit weg, aber immerhin kann ich mir eine Hängematte holen. Und diese – wenn denn der deutsche Herbst gleich ein kleiner Winter werden will – sogar indoors aufstellen. Aber ich hoffe ja auf ein paar schöne sonnige Oktobertage, an denen ich es mir auch im heimischen Garten (ohne Strand und Meeresrauschen, aber mit Buch und heißem Tee) in meiner neuen Hängematte gemütlich machen kann. Und mich so etwas von dieser allgemein, uns alle fordernden, Gesamtsituation ablenken – wenn ich schon nicht reisen kann wie geplant, dann hole ich mir das Urlaubsfeeling eben nach Hause!


Copyright des Bildes: Tropilex.com

Geworden ist es eine verspielte Bonaire Hängematte von Tropilex für eine Person (69€) und ach, ich bin ganz verliebt in die entspannende Farbkombination! Wobei es dieses Design auch noch in rot gibt, was ebenfalls schön ist, aber für mich eher Lebhaftigkeit statt Ruhe ausstrahlt und somit wurde es dann lieber diese sanfteren Farben. Insgesamt ist die Hängematte 320cm lang, davon habt ihr 200cm Liegefläche und breit ist sie 140cm (was auch noch zu zweit machbar ist, wenn man sich etwas quetscht und nicht mehr als maximal 120kg gemeinsam auf die Waage bringt). Da meine eine Hängematte auch ganz gerne mal mitnimmt, war mir noch wichtig, dass sie nicht zu schwer ist und mit einem Gewicht von 1,8kg kann ich hier noch gut leben!



Diesen verspielten Stil mit diesen hübschen Dekorationen nennt man übrigens „brasilianisch“ und die Hängematten werden sowohl dort als auch in Kolumbien und Indien aus Oeko-Tex-zertifizierter Baumwolle nachhaltig hergestellt. Insgesamt besteht sie zu 70% aus Baumwolle und zu 30% Polyester, was sich sehr angenehm anfühlt und gleichzeitig sorgen die Polyestergarne dafür, dass sich die Baumwolle nicht überdehnt und ihre Form verliert. 1% ihres Jahresumsatzes spendet Tropilex übrigens direkt an genehmigte, gemeinnützige Umweltorganisationen und das finde ich dann natürlich doppelt gut. Auch wenn ich hier kostenlosen Versand habe, hoffe ich, dass dieser Transportweg dadurch wieder ausgeglichen wird.

Super ist natürlich auch, dass diese eine der Hängematten ist, welche Regenschauer problemlos überstehen und es somit nicht dramatisch ist, wenn man sie einmal draußen lässt und es nicht schafft, sie rechtzeitig wieder reinzuholen. Benutzt ihr sie dann doch länger nicht, würde ich sie aber doch lieber an einen trockenen Ort hängen, dass sich das Material nicht verändert und z.b. seine schöne Farbe verliert.



Da ich wirklich keine gute Woche hatte (sowohl gesundheitlich als auch emotional) hatte ich noch keinen Elan, die Hängematte in diesem grauen Regenmatsch aufzuhängen und auszuprobieren – sorry! Aber sobald die ersten Sonnenstrahlen wieder am Himmel erscheinen und ich Muse habe, mich einfach nur für ein paar Stunden lesen rumbaumeln zu lassen, wird sie ihren ersten Einsatz haben, auf welchen ich mich schon sehr freue. Da jeder meiner HNO-Ärzte sagt, mein Tinnitus geht nur weg, wenn ich mich entspanne und Hängematten für mich quasi DAS SYMBOL FÜR ENTSPANNUNG sind, ist das also auch eine gesundheitsfördernde Maßnahme (sollte ich mal so mit meiner Krankenkasse argumentieren).


Habt ihr auch eine Hängematte? Ich bin jetzt stolzer Besitzer sowohl von dieser Single- aus auch schon einer älteren Doppelhängematte und freue mich schon, wenn ich vielleicht noch den ein oder anderen meiner Freunde dazu motivieren kann, sich mal mit mir ein Paar Stunden zu entspannen Auch wenn es dazu kein Meer, sondern sich färbende Blätter und Kastanien als Kulisse gibt 😉

[Lesenswert] Stadt der Diebe von David Benioff

Von dem Buch Stadt der Diebe von David Benioff hatte ich noch nie gehört, aber da die Geschichte ganz nett klang, nahm ich es mal aus der „zu verschenken“-Bücherkiste am Straßenrand mit. Und was soll ich sagen, das ist doch tatsächlich eines meiner Top-Bücher für 2020 geworden, ich wollte wirklich nicht, dass es vorbei ist!

Worum geht’s So absurd es klingt, zwei Jugendliche sollen während des Hungerwinters 1941/42 in der quasi leeren Stadt Lenningrad zwölf Eier für die Hochzeit einer Generalstochter besorgen. Da ihnen als Alternative im Gefängnis nur der Tod droht, begeben sie sich auf ein sehr gefährliches Abenteuer außerhalb der Stadt, wo sie hoffen, noch lebende Hühner zu finden.

Wie ist’s Absolut grandios erzählt, man taucht sofort in das von Deutschen belagerte Lenningrad und das Leben des 17-jährigen Lew und dem etwas älteren Kolja ein. Teilweise wirken einzelne Szenarien sehr inszeniert, aber da Benioff durchaus Recherche betrieben hat und Menschen grausamer sein können, als man hofft, sind diese künstlich wirkenden Momente wahrscheinlich Realität gewesen.

Ich fand den Schauplatz sehr spannend, da ich bisher wenig Romane über den zweiten Weltkrieg (außer unseren Schullektüren) gelesen habe und die Perspektive von zwei russischen Jugendlichen zwischen Überlebenskampf, Armee, Partisanenkämpfen, Flucht und dem Leben in der Stadt und auf dem Lande immens interessant war. Dadurch wurde das Buch einfach nie langweilig, da man sowohl einiges aus dem Leben von Lew und Kolja rückblickend erfuhr, aber auch nur kurz auftretende Charaktere eine weitere Schicht Komplexität und eine andere Sichtweise auf die Situation anboten.

Das Buch ist zunächst ein Abenteuerroman, gleichzeitig aber natürlich durch den gewählten Schauplatz Kriegsroman und durch die Beziehung der beiden Jugendlichen auch ein spannender Coming-of-Age-Roman. Diese Mischung funktioniert für mich hervorragend, da sich Höhepunkte und ruhigere Momente abwechseln und Benioff auch zeigt, dass Witz neben Grausamkeiten besteht. Man weiß nie, wohin einen die nächsten Seiten führen und – obwohl ich das Buch größtenteils im sonnigen Park lag – gab es da doch ein paar Momente, wo ich mehr als nur schlucken musste.

Ich sage es selten, aber hier kam mir das Ende fast zu schnell, wie gerne hätte ich noch mehr mit Lew und Kolja erlebt. Aber es ist dem Buch angemessen und Benioff hat mich auch mit dem Ausgang nicht enttäuscht. Ja, für mich kann er wirklich großartig erzählen und ich werde definitiv noch mehr von ihm lesen!

Kennt ihr das Buch oder andere Bücher des Autoren? Wenn ja, welches gefällt euch denn besonders gut?

[Lesenswert] Königin des Südens – Arturo Pérez-Reverte

Manchmal kommen Bücher auf diffusen Wegen zu einem! Anfang 2020 stolperte ich auf Netflix auf die Serie Queen of the South und schaute mir sofort mal alle drei Staffeln an. Fand ich super, besonders, da ich sie auf Spanisch mit englischem Untertitel ansah und mir so einbildete, sogar etwas für meinen Kopf zu tun. Als ich dann lernte, dass die Serie auf dem Buch Königin des Südens von Arturo Pérez-Reverte basiert, dachte ich mir, dass ich das irgendwann einmal lesen mag. Dass ich es beim Aufräumen (?) in meinem zweiten Bücherregal fand, ist mir bis heute ein Rätsel, aber anscheinend besaß ich sogar die gebundene Ausgabe schon. Nunja, das waren dann genug Zeichen, mich an dieses nicht gerade dünne Buch zu wagen.

Worum geht’s Teresa lebt mit ihrem Freund, einem Drogenschmuggler, ein recht gutes Leben in Sinaloa (Mexiko), bis auf einmal ihre Welt auf den Kopf gestellt wird. Sie erhält den Anruf, vor welchem sie sich fürchtete: ihr Freund ist tot, das Kartell hinter ihr her und ihre einzige Überlebensmöglichkeit ist, die sofortige Flucht. Welche ihr nicht nur gelingt, die toughe Mexikanerin wird zu einer wahren Legende, welche den Drogenhandeln von Spanien bis Mexiko zu beherrschen beginnt.

Wie ist’s Fangen wir mit meinem Problem an, denn die Serie und das Buch haben quasi nichts gemeinsam. Schon im ersten Kapitel unterscheidet es sich so enorm von der Serie, dass ich ständig nur „das stimmt doch nicht“ dachte. Was mich leider sehr nervte, da ich die Serie mag und wenn Teresa dort in die USA flieht, dann soll sie das auch im Buch und bitte nicht nach Spanien. Wo sich dann alle anderen Erzählstränge auch unterscheiden und ach, das war doof, da man einfach ständig den Vergleich zieht.

Das Buch ist gut geschrieben und trotz seiner langen Kapitel und vielen Seiten mochte ich immer wissen, wie es weitergeht. Es passiert ständig etwas, die Erzählung hat Tempo und die Charaktere, allen voran natürlich Teresa, werden sehr gut beschrieben. Man kann durchaus Empathie aufbauen und fühlt mit ihr mit. Das Ende wurde mir dann etwas zu pathetisch und irgendwie auch unnötig, aber gut. Die Serie ist noch nicht zu Ende, mal sehen, wie sie es da lösen werden 😉

Ich mag es kaum sagen, denn ich glaube nicht, dass ich schon jemals eine Verfilmung dem Buch vorgezogen habe, aber hier ist es der Fall! Und somit habe ich euch jetzt hier einfach noch den Trailer verlinkt, wenn jemand eher Interesse an ihr hat:

Kennt wer das Buch und/oder die Serie? Ist es euch auch schonmal so gegangen, dass ihr die Verfilmung zuerst gesehen habt, euch auf das Buch gefreut und dann enttäuscht wurdet, da die Handlung soooooooo verrückt unterschiedlich ist?

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2020 – 3. Update!

Mittlerweile schreiben wir Jahr 4, in welchem ich versuche, mich einmal durch das Alphabet zu lesen. Die Regel ist simpel: ich möchte einmal jeden Buchstaben des Alphabets als Anfangsbuchstaben im Buchtitel eines von mir gelesenen Buches haben. Aber bisher scheiterte ich noch jedes Jahr und bin schon am Überlegen, ob ich es im nächsten Jahr noch einmal mit den Anfangsbuchstaben der Autorennachnamen machen soll, da dies irgendwie realistischer scheint. Dieses Jahr bleibt alles beim Alten und heute gibt es das 3. Update! Vor drei Monaten hatte ich schon 17 Buchstaben „gelesen“, was doch ganz gut vorgelegt war!

Zwischenstand: 21 von 26!

Apothekerin, Die – Ingrid Noll (klick)
At Home in the World – Thich Nhat Hanh (klick)

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Bildung. Alles, was man wissen muß – Dietrich Schwanitz(klick)
Breakfast on Pluto – Patrick McCabe (klick)
Buddha Basiswissen – Burkhard Scherer (klick)

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Chemie des Todes, Die – Simon Beckett (klick)
Chuzpe – Lily Brett (klick)
Citizen. An American Lyric – Claudia Rankine (klick)
Couchsurfing im Iran – Stephan Orth (klick)

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Dublin – James Joyce (klick)
Dunkel – Ragnar Jónasson (klick)

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Ein unbeschriebenes Blatt – John Colapinto (klick)
Er ist wieder da – Timur Vermes (klick)

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Fahrenheit 451 – Ray Bradbury (klick)
Fahrenheit 9/11 – Michael Moore (klick)
falsche Fährte, Die – Henning Mankell (klick)
Fürchtet euch – Wiley Cash (klick)

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Griessnockerl Affäre – Rita Falk (klick)
große Entwurf, Der – Stephen Hawking & Leonard Mlodinow (klick)

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H

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In Deinem Namen – Harlan Coben (klick)
In Goethes Hand – Martin Walser (klick)

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jPod – Douglas Coupland (klick)

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Königin des Südens – Arturo Perez-Reverte (klick)
kleine Bruder, Der – Sven Regener (klick)

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Leticia Valle. Memoiren einer Elfjährigen – Rosa Chacel (klick)
Let’s be less stupid – Patricia Marx (klick)
Letzte Einhorn, Das – Peter S. Beagle (klick)
Lob der Stiefmutter – Mario Vargas Llosa (klick)

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Mädchen, Das – Stephen King (klick)
Mexiko. Die Sonnenpyramiden – Gugliemlo Guariglia (klick)
Mord in bester Lage – Michael Böckler (klick)

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Never Knowing. Endlose Angst – Chevy Stevens (klick)

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Orange Grove, The – Larry Tremblay (klick)

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Picknick auf dem Eis – Andrej Kurkow (klick)

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Q

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Rosenrot – Arne Dahl (klick)

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Schatzinsel, Die – R.L. Stevenson (klick)
Schnee, der auf Zedern fällt – David Guterson (klick)
Seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Der – R.L. Stevenson (klick)

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Thinking, Fast and Slow – Daniel Kahneman (klick)
Tote Spur: Verschollen in den Wäldern Kanadas – Barbara Fradkin (klick)
Toten, die niemand vermisst, Die – Hjorth & Rosenfeldt (klick)
Trügerische Ruhe – Tess Gerritsen (klick)
Tschick – Wolfgang Herrndorf (klick)

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Und du kommst auch drin vor – Alina Bronsky (klick)

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Vater Unser – Jilliane Hoffmann (klick)
Velocity – Dean Koontz (klick)

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Wahrheit über Alice, Die – Rebecca James (klick)
Wenn der Mond stirbt – Richard Crompton (klick)
Wo ich mich finde – Jhumpa Lahiri (klick)

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X

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Y

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Z

Juhu, 21 Buchstaben und ganze 49 Bücher sind es mittlerweile geworden! Aber ihr seht, es ist wirklich nicht so leicht, Buchtitel mit unterschiedlichen Anfangsbuchstaben zu finden, die rotten sich bei einzelnen Buchstaben doch etwas zusammen 😉 Insgesamt habe ich durch das viele Zuhause-Bleiben aber ganz gut lesen können, ich versuche weiterhin, mir mindestens 30 Minuten am Tag zu nehmen, denn ich habe noch soooooo viele ungelesene Bücher auf meinem Stapel hier! Aber leider keinen Titel mit den noch fehlenden Anfangsbuchstaben und da ich diese jetzt auch nicht unbedingt kaufen mag, hoffe ich, dass ich in einem der öffentlichen Bücherschränke im Umkreis noch etwas entdecke!

Jetzt geht es in den Endspurt über und ich bin sooooooo nah dran, drückt mir die Daumen! 🙂

Macht wer von euch bei dieser oder einer anderen Lese-Challenge mit? Wie sieht es bei euch aus? Und was ist bisher das empfehlenswerteste Buch, welches ihr 2020 gelesen habt? Für mich wäre das aus Tschick sowie Das Mädchen, beide wollte ich nicht mehr aus der Hand legen, so unterschiedlich sie auch sind!

[Lesenswert] Das Mädchen – Stephen King

Ich muss gestehen, ich habe noch nie ein Buch von Stephen King gelesen. Klar sagt mir der Name was und ich kenne auch die Handlungen einiger Bücher, aber wirklich eines konsumiert hatte ich bis vor kurzem noch nicht. Dann fiel mir aber Das Mädchen in die Hände und nach zwei Tagen war ich schon damit durch! Dass King schreiben kann, muss ich niemandem erzählen, aber ein bisschen mehr habe ich doch noch zu sagen!

Worum geht’s Die neunjährige Trisha ist mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder zu einer kurzen Wanderung auf dem Appalachian Trail unterwegs. Während die beiden streitend vorlaufen, muss Trisha jedoch auf Toilette und beschliesst, sich etwas abseits des Weges zu begeben. Was ihr zum Verhängnis wird, da sie sich verläuft und plötzlich alleine ohne Orientierung irgendwo im Wald unterwegs ist. Mit kaum Nahrung, einem Walkman mit Radiofunktion und enorm viel Willensstärke versucht sie, nicht in Panik zu geraten, sondern ihren Weg zurückzufinden. Als jedoch die Nacht und damit auch das Gefühl, beobachtet zu werden, hereinbricht, beginnt Trisha zu realisieren, dass sie mitten in einem Kampf ums nackte Überleben steckt.

Wie ist’s Absolut fesselnd, man kann das Buch einfach nicht zur Seite legen und muss wirklich „nur noch schnell ein Kapitel lesen“, bis es plötzlich 2 Uhr nachts ist 😉 Man kann sich wahnsinnig gut in Trisha hineinversetzen, lebt ihre Verzweiflung, ihre Angst, aber auch ihren Mut und ihre Sturheit nicht aufzugeben mit! King beschreibt die Atmosphäre wahnsinnig gut, den Wald, die Angst vor dem Unbekannten, der Dunkelheit und dem „Verfolger“, welcher etwas Wahnvorstellung, aber auch etwas real ist. Zumindest hatte ich einige dieser Gedanken auf auf dem Pacific Crest Trail, wobei ich mich da gar nicht verlaufen hatte.

Das Ende ist grandios, es macht absolut Sinn, irgendwie hätte es nicht anders ausgehen dürfen und ja, ich hatte ein bisschen feuchte Augen. Auch die vielen Baseball-Referenzen, die Trisha Mut gemacht haben, haben mich nicht gestört, da sie einfach passen und der Figur noch mehr Kontur geben – absolut verrückt, was dieses 9-jährige Mädchen hier erlebt und wie glaubhaft es alles erscheint!

Das Mädchen hat mich definitiv davon überzeugt, mehr von Stephen King zu lesen, in seine Beschreibungen tief einzutauchen und mich von seiner Sprachgewalt fesseln zu lassen. Man vergisst sowohl Zeit als auch wo man ist und geht einfach vollends in diese andere Story über, was mir selten passiert. Muss ich mir manchmal einen Timer stellen, dass ich am Tag 30 Minuten lese, hier verging die Zeit wahnsinnig schnell..und wegen mir hätte das Buch auch noch 50 Seiten mehr haben dürfen.

Kennt ihr das Buch zufällig? Oder habt etwas anderes von King gelesen, was ihr weiterempfehlen könnt? 🙂

[Beauty] Gesichtsmasken von Schaebens im Test!

In den letzten Wochen habe ich mich mal wieder etwas durch das Drogerie-Sortiment von Gesichtsmasken getestet. Zwar bevorzuge ich es, mir meine Maske entweder selbst zu machen (am liebsten mit Heilerde) oder mir einen großen Tiegel zu kaufen, aber ab und an sind diese kleinen Packungen von 1-2 Anwendungen doch ganz praktisch. Ausprobiert habe ich die Beruhigungs Maske, die Peel-Off Maske und die Feuchtigkeits Maske von Schaebens in der letzten Zeit und hm, so das wirklich Wahre war keine, aber fangen wir mal von Anfang an.

Schaebens hat bestimmt jeder schonmal im Regal gesehen, gefühlt gibt es diese Marke für mich schon immer. Hihi, Google sagt mir gerade, dass sie Ende 2018 als erstes Mal als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet wurde, ich bin also nicht die Einzige, der es so geht. Krass, die Geschichte der Marke lässt sich sogar bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen, aber gut, bevor das jetzt eine Geschichtsstunde wird, kommen wir zum ersten Kandidaten!

Die Beruhigungs Maske (15ml für 0,60€) soll mit Lavendel, Kieselerde, Kamille, Zink und Cupuacu-Butter strapazierte und gereizte Haut pflegen. Nach nur kurzer Zeit soll sie nicht mehr gestresst sein, weniger gerötet/irritiert und stattdessen die hauteigene Regeneration unterstützt werden. Die Haut soll sich schnell wieder angenehm weich und erholt anfühlen.

Soweit die Theorie, in der Praxis hat diese Maske leider auf meiner durchaus gereizten Haut gebrannt, statt sie zu kühlen und zu beruhigen. Rötungen gingen nicht weg, wurden eher noch verstärkt und am nächsten Tag war meine Haut primär trocken und ganz schön angenervt von mir. Nach einer Woche gab ich der Maske noch eine Chance mit demselben Ergebnis + einer etwas genervten Hautunreinheit, die sich durch die Maske nicht verbessert, sondern eher verschlimmert hat. Mit uns beiden wird das leider gar nix, die Maske hat keinen beruhigenden Effekt auf meine Haut!

Kommen wir zur Peel-Off Maske (15ml für 0,60€), welche ich vom Prinzip her mag, da man sie wirklich überall anwenden kann, ohne eine Menge Chaos zu hinterlassen. Sie soll alle Hauttypen porentief reinigen, von Talgablagerungen befreien, das Hautbild verfeinern und auch noch die Durchblutung anregen. Drinnen sind Perlenextrakt, Ananas, Papaya, Kiwi, Ingwer, Panthenol und Bisabolol. Man soll sie bei Bedarf bis zu drei Mal in der Woche anwenden, was ich absolut übertrieben finde, so viel Reinigung verträgt doch niemand!

Die Anwendung funktioniert gut, die Maske lässt sich leicht auftragen, bleibt auch brav auf der Haut und lässt sich in hm 4-5 Mal auch abziehen, ohne dass da viel zurückbleibt. Danach wollte meine Haut aber doch erstmal Wasser, da sie sich komisch „belegt“ angefühlt hat und danach Pflege. Ich habe keinen wirkliche Unterschied gesehen, meine Haut duftet kurz fruchtig, aber weniger Hautunreinheiten hatte ich nach zwei Mal Anwendung nicht und auch gegen die Mitesser auf der Nase tat sie nichts. Also, besser als die Beruhigungs-Maske, die mich reizte, aber da sie einfach nichts tat, muss ich sie auch nicht nochmal auf mich lassen.

Kommen wir jetzt noch zur hypoallergenen Feuchtigkeits-Maske (10ml für 0,60€), welche Heilwasser mit vielen Mineralien, Panthenol und Bisabolol enthält, gleichzeitig aber weder PEGs, Silikone, Paraffine oder reizende Duftstoffe. Sie soll die Haut schon nach 30 Minuten besser mit Feuchtigkeit versorgen und diese Hydration um bis zu 22% für 48 Stunden beibehalten. Wenn das funktionieren würde, würde ich diese Maske definitiv vor Langstreckenflügen nutzen!

Also Maske, aufgetragen, zehn Minuten einwirken lassen, meine Haut hat danach etwas gebizzelt und sie dann mit einem Tuch abgenommen. Danach hatte ich wieder dieses unschöne „Hilfe, meine Poren können nicht atmen“-Gefühl und habe dann doch Wasser an meine Haut gelassen. Am nächsten Morgen hatte ich dann zwar strahlendere Haut, aber auch gleich mal einen Pickel am Kinn. Hm, ok, kann passieren, also eine Woche später erneut ausprobiert und tata, wieder kurz nach der Anwendung gleich zwei Pickel. Wir sind also auch nicht für einander gemacht, außer Pickel sind nun ein Anzeichen für super mit Feuchtigkeit versorgter Haut 😉

Der Wurm war drin bei meiner kleinen Schaebens-Expedition und auch wenn ich nicht abgeneigt bin, irgendwann in der Zukunft doch mal wieder eine andere Sorte ihrer Masken auszuprobieren, aktuell reicht es meiner Haut jetzt erstmal. Mal gucken, was mich als nächstes aus der NK-Ecke in der Drogerie so anlacht!

Welche Gesichtsmaske (also kaufbare) mögt ihr besonders gerne? Oder macht ihr auch lieber selbst? Wenn ja, wie ist denn euer „Rezept“?

[Lesenswert] Wo ich mich finde – Jhumpa Lahiri

Manchmal bekommt man einfach die perfekten Geschenke. Das hier war so ein Moment und ach, ich war soooo glücklich, denn das neue Buch einer meiner liebsten Autorinnen zu einer Zeit, in welcher ich mich definitiv nach comfort reading sehe. Somit habe ich mir Wo ich mich finde von Jhumpa Lahiri natürlich nach sehr kurzem „ich will es mir noch etwas aufheben“-Denkens geschnappt und in wenigen Stunden nur so eingeatmet!

Worum geht’s Um eine Frau in ihren Vierzigern, welche scheu und zurückgezogen, etwas unsicher ihr Leben in Italien zwischen Uni, Schwimmhalle, Buchhandlung und der eigenen Wohnung gestaltet. Sie lebt weniger ihr Leben als dass sie das Leben anderer beobachtet und diese Momente in sich aufsaugt. Sie verlässt ihre gewohnte Umgebung nur selten, hat flüchtige Beziehungen und irgendwie viele Anfänge, die genau das bleiben.

Wie ist’s Die Geschichte ist in sehr kurzen Kapiteln erzählt und jedes zieht einen sprachlich in seinen Bann. Man muss einfach weiterlesen und das nicht unbedingt aufgrund der „wie geht es nur weiter“-Frage, sondern weil die Worte die Haut kitzeln wie ein erfrischender Sommerregen. Lahiri hat diesen einzigartigen Blick, mit welchem sie den Leser direkt sehen lässt, was auch unsere Protagonistin sieht und dadurch fühlt man sich ihr sehr nah. Die Zeit vergeht, man geht mit, will nicht, dass das Buch endet, da es sich nicht nach einer Geschichte, sondern nach einer neuen Freundschaft anfühlt, die man hier eingeht.

Ich will nicht viel von der Story preisgeben, von den kleinen Alltagsanekdoten, welche in Sätzen beschrieben werden, die lange im Leser nachhallen. Manchmal musste ich das Buch hinlegen und einfach nachdenken. Es inspiriert, es macht traurig, es weckt Emotionen in einem durch die Beobachtungen einer Frau, mit welcher man sich gleichzeitig so richtig identifizieren kann und dann doch wieder keine Ahnung hat, wer sie eigentlich ist. Dieser Balance-Akt gelingt der Autorin in all ihren Geschichten, die ich bisher lesen durfte und nicht zu Unrecht hat sie einen Pulitzerpreis.

Spannend war für mich auch, Jhumpa Lahiri in deutscher Übersetzung zu lesen, normalerweise lese ich immer ihre auf englisch verfassten Bücher. Dieses hier schrieb sie jedoch auf italienisch und da bin ich dann doch raus. Es gibt ein sehr spannendes Interview von ihr über die italienische Sprache und wieso sie sie doch lernen wollte, falls ihr noch etwas Zeit habt:

Ich kann das Buch absolut empfehlen und weiß auch, dass ich es bestimmt erneut lesen werde, da es mich so sehr begeistert! Ihre Prosa wird als „suggestive, luzide und mit großem Sog“ betitelt und das stimmt einfach zu 100 Prozent! Wenn ihr jetzt denkt, dass das super klingt, ihr aber von der Story her nicht interessiert seid, ich habe die Autorin 2004 dank The Namesake kennen- und liebengelernt und vielleicht ist die Geschichte von Gogol Ganguli, welcher seinen Namen ändern will, eher eures!

Kennt ihr Jhumpa Lahiri? Wenn ja, welches ist euer Lieblingsbuch von ihr? Und von welchem anderen Buch seid ihr in letzter Zeit absolut begeistert gewesen? 🙂

[Beauty] Aktuelle Flop-Produkte!

Schon ewig ist es her, dass ich euch ein paar Flops aus dem Beautybereich vorgestellt habe und das ist super, denn ich habe in den letzten Monaten kaum etwas ausprobiert, was ich nicht mag. Juhu! Aber jetzt haben sich doch wieder drei Sachen eingeschlichen, welche ich zwar trotzdem aufbrauchen werde, euch aber trotzdem mitteilen mag, was mein Problem mit ihnen ist!

Tiefenreinigendes Mizellenshampoo von Nivea (400ml für 3,89€) Klang von der Idee her superspannend, bisher kenne ich nur Mizellenwasser für die Hautpflege. Tiefenreinigende Shampoos nehme ich gerne so 1-2x im Monat, um mein Haar richtig sauber zu kriegen. Aber mit dem hier komme ich nicht zurecht. Meine Haare fühlen sich danach absolut ausgetrocknet und kaputt an, durchkämmen ist ein Ding der Unmöglichkeit und ich muss erstmal eine Haarmaske drauf klatschen, um SOS-Hilfe zu betreiben. Jetzt mische ich es mit meinem normalen Shampoo, da ist die Wirkung abgeflacht, aber meine Haare sind immer noch etwas traumatisiert.

Garnier Fructis Schaden Löscher Seidige Versiegelung (150ml um 6€) Soll das Haar reparieren und vor künftigen Schäden schützen, was in der Theorie super klingt. Aber ich habe sehr feine, lange Haare und diese werden durch diese Creme-Kur leider nur enorm beschwert, stumpf und kleben zusammen, was nicht schön aussieht. Man verteilt sie im handtuchtrockenen Haar und lässt sie dann drinnen – sie soll bis zu zwei Haarwäschen halten, was sie (zum Glück) nicht tut. Ich nehme sie nun über Nacht, wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag eh Haare wasche und sehe/merke zwar keinen positiven Effekt, aber einfach wegwerfen will ich sie auch nicht und so wechsele ich sie jetzt mit meinen Haarölen als Intensiv-overnight-Pflege ab.

Alverde Körperlotion Q10 Bio Birke & Bio Ingwer (250ml für 2,45) Sie riecht göttlich und ist Naturkosmetik, ich war hin und weg. Aber die Konsistenz der veganen Lotion ist mir etwas zu klebrig, sie zieht ewig nicht in die Haut ein und leider muss ich schon am nächsten Tag wieder cremen, da sie einfach nicht reichhaltig genug scheint (und das wohlgemerkt im August, wo meine Haut so gut wie keine Pflege braucht). Schade, schade, schade, ich wollte sie so gerne mögen!

Und da sind wir schon durch, das ist doch echt eine super Bilanz! Ansonsten habe ich aber auch ein paar neue und alte Lieblinge (wieder-)entdeckt, die ich euch demnächst dann auch wieder vorstellen werde. Was war euer letzter Flop oder habt ihr mittlerweile auch ein gutes Händchen dafür, was euer Körper mag? 🙂