Schlagwort: Kurztrip Seattle

Sunday again.

[Gesehen] Wild; About Alex; Pretty Little Liars; Grey’s Anatomy; Criminal Minds

[Gelesen] „A Journal of the Plague Year“ – Daniel Defoe

[Gehört] AFI; diverse Soundtracks

[Getan] meinen 30. Geburtstag in Seattle gefeiert; im Queen Elizabeth Park gewesen; Ausstellungen besucht (Andy Warhol & Musqueam Educational Centre); eine Pause von Kanada eingelegt

Queen Elizabeth Park Vancouver

[Gegessen] Cornflakes; Red Velvet Muffin; Äpfel; Erdnussbutter-Marmelade-Toast; Oatmeal mit Apfel-Zimt; Rolo-Eis; Macaroni mit Tomaten-Mais-Soße

[Getrunken] Heidelbeer-Granatapfel-Smoothie; Erdbeer-Banane-Smoothie; Sleepy-Tea; Kaffee bei Starbucks; Spiced Chai Latte

[Gedacht] 30!

[Gefreut] auf den Ortswechsel nach zwei Monaten nur in Vancouver –> mittlerweile habe ich auch schon genug Ecken von der Stadt gesehen, dass ich die „lebenswerteste Stadt der Welt“-Titulierung einfach nicht verstehen kann (+ hier regnet’s ständig und dann gleich für mehrere Tage durch).

[Geärgert] über den umständlichen Nahverkehr, hier geht man immer noch davon aus, dass jeder ein Auto hat

[Gekauft] Busfahrt nach Seattle; Übernachtung in Seattle & was ich mir zum selbst in der Outlet Mall geschenkt habe, zeige ich euch die Tage

Mein 30. Geburtstag und der Hunde-Wunsch!

DER Tag ist da, ich bin ab heute doch wirklich 30 Jahre alt, verrückt! Jetzt kann ich wirklich nicht mehr darüber reden, dass ich Dinge mache, „wenn ich groß bin“. Erwachsener als mit einer 3 vorne kann man ja nicht mehr sein 😉 Auch wenn es sich überhaupt nicht so anfühlt – ich glaube, ich bin bei 27 einfach hängengeblieben, ist aber auch ein tolles Alter! Ebenfalls verrückt ist die Tatsache, dass ich diesen runden Geburtstag nicht (wie sonst) mit Familie und Freunden feiere, sondern mit einer neuen Freundin in Seattle! Was aber wieder einmal zeigt, dass sich das Leben nicht planen lässt, sondern eben wirklich einfach so passiert.

Accept the fact that you're aging(nette Geschenke gibt’s trotzdem *g*)

Apropros nicht planen, ich versuche es natürlich doch immer wieder, um Stabilität und Kontinuität in mein recht chaotisches, spontanes Leben zu bringen. Was nur bedingt funktioniert 😉 So habe ich mir vor ein paar Jahren den Plan zurechtgelegt, dass ich mir mit 30 endlich einen Hund und mit 32 ein Kind in mein Leben hole. Der Traumhund ist zwar schon gefunden, nur leider wohnt er in Deutschland und mich hat mein Reisewahn gerade für zwölf Monate nach Kanada getrieben. Da kann das arme Hundetier natürlich nicht mit und so lebt er noch immer in seiner Pflegefamilie und wartet auf ein Zuhause. So gerne ich Beagle Bobo haben würde, ich wollte ihn euch hier einmal kurz vorstellen, da er wirklich dringend neue, liebevolle Herrchen bzw Frauchen sucht, die sich mit ihm beschäftigen. Bobo feierte am 24.03. seinen 8. Geburtstag und ach, ich glaube einfach, wir sind füreinander bestimmt und wenn er noch immer kein Zuhause hat, wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich ihn definitiv besuchen und schauen, ob er von mir ebenso angetan ist wie ich von ihm <3

Bild Copyright: pflegehund.blogspot.de

Wenn ihr zufällig jemanden kennt, der einen dickköpfigen, etwas dicklich-grobmotorischen (so wurde er von der Tierhilfe Odenwald beschrieben) Beagle zu sich holen würde, leitet ihm doch einfach den Blog Pflegehund.blogspot.de weiter, wo es viele Bilder von Bobo und Updates über ihn gibt. Für mich ein absoluter Traumhund, der nur leider immer noch nicht in mein chaotisches, spontanes Leben passt (soviel zu „erwachsen“). Leider sind meine Eltern nicht so hunde-affin, sonst hätte ich sie schon überredet, mit Bobo Haus und Garten zu teilen, bis ich wieder da bin. Über den zweiten „to do Punkt“, mit 32 Mutter werden, denke ich im Moment lieber noch nicht näher nach, dazu fehlt auch noch der zweite Teil 😉

Jetzt geht es aber erst einmal hundelos für mich raus, Seattle erkunden und darüber sinnieren, was im Leben wirklich wichtig ist (keine Lebensanalyse, das wäre nur deprimierend) – die schlimmen Ereignisse diese Woche haben bestimmt bei vielen die Prioritäten wieder gerade gerückt und ach..so wenig ich normalerweise Heimweh habe, wenn ich lange im Ausland bin, gerade würde ich doch gerne mit Oma und Opa Kuchen essen, mit meinem besten Freund die Nacht mit Kaffee durchquatschen, mit vielen Freunden planlos tanzen gehen und mit meiner Mama einfach so zum Lieblingsmexikaner gehen. „Nomadentum“ ist einfacher, wenn man sich durch immer neue Eindrücke ablenken lässt, aber wenn man mal einen Ruhemoment hat..so, ihr seht, ich muss dringend raus, den Tag genießen!