Schlagwort: Maniküre

[Beauty] Sally Hansen Miracle Gel Nagellack Red Eye im Test!

Vor einiger Zeit habe ich einige Sally Hansen Miracle Gel Nagellacke (je 11€) von Rossmann zum Testen zugeschickt bekommen und habe mich endlich einmal daran gewagt. Bisher hatte ich mit solchen Kombi-Produkten aus Nagellack und Gel nämlich meist negative Erfahrungen, sprich meine Naturnägel waren danach total am Ende. Nichtsdestotrotz durfte nun letzte Woche die Nr. 470 mit dem klangvollen Namen Red Eye auf meine Nägel und ich war gespannt, ob er die versprochenen 14 Tage lang halten würde!

Sally hansen miracle Gel Nagellack Red Eye

Anwendung: Man benötigt keine LED-Lampe für diese Maniküre, stattdessen soll man ohne Unterlack (Schock, mein Herz!) zwei Schichten Nagellack und eine Schicht des speziellen Topcoats auftragen. Die dickflüssigere Konsistenz des bunten Lackes unterscheidet sich nicht von anderen Sally Hansen-Nagellacken, ich trug eine Schicht „Red Eye“ auf und wartete dann. Er war bei den meisten Fingern dank starker Pigmentierung auf Anhieb deckend, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Somit entschied ich mich gegen eine zweite Schicht, da ich es nicht „zu dick“ auf den Nägeln mag. Bis der Lack richtig durchgetrocknet war, dauerte es allerdings schon einige Zeit.

Den Topcoat trug ich schließlich auf und sofort hatte ich den roten Lack am Pinselchen, was ich so gar nicht leiden kann. Er ließ sich recht gut verteilen, sah aber irgendwie streifig aus, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe. Hier dauerte es auch wieder einige Zeit, bis er richtig getrocknet war. Klar, es war kürzer wie eine richtige Gelmaniküre, aber die bestimmt 30 Minuten, die ich insgesamt brauchte, hatte ich nicht eingeplant (zum Glück gibt es Youtube *g*).

Aussehen:  Die Fingernägel waren sehr glossy, sahen halbwegs professionell aus und mir gefällt die Farbe Red Eye sehr gut, ist eben ein klassisches Rot, welches immer geht! Der etwas streifige Überlack gab aber Preis, dass ich nicht zur professionellen Maniküre gegangen bin. Mich störte weiter, dass nicht alle Finger gleichmäßig abgedeckt waren, da muss ich aber beim nächsten Mal sorgfältiger vorgehen bzw vielleicht wirklich noch eine zweite, dicke Schicht auftragen.

Haltbarkeit: Keine 14 Tage ohne Tipwear! Schon in der ersten Nacht holte ich mir einen Kratzer am linken Mittelfinger, der mich die folgende Woche hindurch nervte. Da es aber nur eine Schramme war, ließ ich die restlichen Finger lackiert zum Testen. Die ersten Tage hatte ich absolut keine Tipwear, aber ab Tag 4 begann der Nagellack sich an den Spitzen zu lösen. Was ich auch von meinen normalen Nagellacken gewohnt bin, ob ich sie mit oder ohne Topcoat verwende. Nach 8 Tagen habe ich ablackiert, da mich sowohl die Tipwear als auch das langsame Rauswachsen gestört hat, ich mag es nicht, wenn es einen Rand zur Nagelhaut gibt!

Meine Nägel danach: Das Ablackieren ging mit stinknormalem Nagellackentferner und einem Wattepad ganz gut, wobei ich teilweise etwas mehr reiben musste und auch mehr Flüssigkeit verwenden musste. Leider sahen einige meiner Nägel gar nicht gut aus, es haben sich wenige Stückchen von meinem Naturnagel gelöst und sie fühlen sich rau auf der Oberfläche an. Kein schönes Gefühl, aber meine Panik von rotverfärbten Nägeln wurde immerhin nicht bestätigt. Meine Nägel sind nicht so zerstört wie mit anderen Gellacken, aber komplett in Ordnung sind sie auch nicht – was mir sagt, dass ich z.b. nie mehrere Male hintereinander diese Miracle Gel Lacke verwenden würde, denn auf Dauer würde ich mir damit meine Nägel ruinieren.

Für mich war das jetzt weder Top noch Flop, sondern irgendetwas dazwischen, was den Preis nicht unbedingt rechtfertig. Der Nagellack mit Topcoat sieht gut aus, keine Frage, aber er hält die versprochenen 14 Tage nicht, greift meine Naturnägel an und es dauert ewig, bis alles trocken ist. Da dies bestimmt wieder bei jedem anders ist, würde ich wahnsinnig gerne eure Erfahrungen hiermit hören! 

[Beauty] Fruchtige Fimo-Nailart!

Wenn ihr meine Nails of the day (kurz: NOTD)-Blogposts schon verfolgt habt, dann wisst ihr, dass ich Naturnägel trage. Meine bisherigen Gelnägelerfahrungen waren jetzt nicht sooo der Knaller, was einfach daran liegt, dass ich mich an einer Nagellackfarbe zu schnell satt sehe. Nach spätestens vier Tagen muss umlackiert werden, außer ich bin wirklich ganz verliebt in die Farbe. Im Onlineshop Goldennails bin ich jetzt aber über sogenannte Fimo Nailart gestolpert und hach, was bin ich von den frechen Früchtchen angetan!



 Photos by Goldennails.de

Sowohl die Birne, die Wassermelone als auch die niedlichen Orangenscheiben haben es mir angetan! Die machen doch einfach nur gute Laune und Lust auf einen Snack, oder? Bisher habe ich noch gar nicht mit Fimo gearbeitet und bin mir auch unsicher, ob das auf meinen nicht allzu langen Naturnägeln gut aussehen (geschweige denn halten) wird, aber das wird definitiv ausprobiert. Wenn einem der Nagellack dann nämlich zu langweilig wird, man sich sattgesehen hat, aber er doch noch vollkommen in Ordnung ist, muss er nicht ablackiert werden, sondern kann einfach noch ein wenig dekoriert werden. Da ich gerne einen Fingernagel in einer anderen Farbe lackiere, könnte ich auch diesen „Statement“-Finger noch mit einem kleinen Obst schmücken. Thematisch passt das natürlich auch ganz super zu meinem Fußtattoo, welches aus verschiedenen Früchten besteht 🙂

Mir ist bewusst, dass solche Fimo-Deko natürlich am besten direkt in das Gel des Gelnagels eingearbeitet wird und ich mal schauen muss, ob ich sie auch mit Nagelkleber halbwegs fest und nicht abstehend auf meine Nägel bekomme. Da sie für mich aber eher Gimmick als dauerhafte Deko sind, würde es mir schon reichen, wenn sie einen Tag/Abend halten, denn teuer sind sie nun wirklich nicht (10 Stück kosten 1€ und einen Gutschein, um die Versandkosten zu sparen, habe ich online auch schon entdeckt). Ob sie mich stören werden, kann ich auch absolut nicht einschätzen, ich stelle sie mir zwar wie einen Fremdkörper auf dem Fingernagel vor, da sie aber so enorm dünn sind, dürften sie nicht wirklich hinderlich sein, oder? Sollten sie mich doch nerven, kann ich sie im Sommer auf einfach auf meine Fußnägel kleben, da pimpen sie diese wenigstens etwas auf!

Habt ihr zufällig schon Erfahrungen mit Fimo-Deko auf (Natur-)Fingernägeln gemacht? Habt ihr einen Tipp für mich? Ich erinnere mich dunkel, dass Essence vor einiger Zeit auch schon einmal Fimo-Früchte herausgebracht hat, aber irgendwie konnte ich diese nirgends finden und ausprobieren.

[Beauty] NOTD „Electric“ von Essence

Ein uuuuuuralter, aber doch sehr gerne getragener Nagellack von mir ist die Nr. 25 Electric von Essence. Ich bin mir ja ziemlich sicher, dass es ihn schon viele Monde nicht mehr im Sortiment gibt, wollte ihn aber trotzdem einmal zeigen. Vielleicht wecke ich ja bei dem ein oder anderen Erinnerungen. Was man zuerst sieht, der Nagellack ist sehr subtil und nur schwach wahrnehmbar, also eigentlich so gar nicht mein Beuteschema. Trotzdem hat er sich einen Platz in meinem Herzchen erkämpft!

Electric Essence NagellackEntschuldigt meine Nägel, die brachen mir dank Tollpatschigkeit fast alle die Woche ab *g* Auf dem Bild sind zwei Schichten lackiert, aber auch im Tageslicht ist der Lack nur schwer farblich zu bestimmen. Er ist schwach wahrnehmbar, eher durchsichtig und definitiv nicht grau mit lila, wie es in der Flasche erscheint. Electric besticht durch seine schlichte Eleganz, den feinen, lilanen Schimmer, den er auf den Nagel zaubert. Trotz grausam unterschiedlicher Länge und Kälte sehen sie noch halbwegs gepflegt aus.

Was ich aber besonders an dem Nagellack liebe, ist seine Unzickigkeit. Er ist zwar etwas flüssiger als die Catricelacke, lässt sich aber problemlos lackieren und trocknet wahnsinnig schnell. Dank Eigenglanz ist ein Topcoat überflüssig. Er hält bei mir circa 3-4 Tage, was ok ist, aber das Tolle ist die Tatsache, dass man die Tipwear eben nicht sieht! Man kann den Nagellack locker eine Woche tragen und es fällt gar nicht auf, wenn er schon an einigen Stellen abgebröckelt ist. Dafür ist er einfach zu schwach in der Wahrnehmung, von Weitem erzeugt er nur einen schönen Glanz, der sich mit dem Lichteinfall verändert und gepflegt wirkende Hände. Ich greife meist zu ihm, wenn ich einige Tage verreise, aber keinen Nagellack mitnehmen will/kann, aber auch nicht ohne aus dem Haus gehen mag. Da mir ein schlichter Klarlack hier zu langweilig ist, wird es fast immer dieser Vertreter – er passt aber auch einfach zu jeder Situation und Tageszeit!

Erinnert sich noch wer an Electric, hat ihn vielleicht selbst in seiner Sammlung? Essence ist bei mir nur wenig vertreten, dazu liebe ich die Catricelacke einfach zu sehr, dieser hier schafft es aber doch immer wieder, aus deren Schatten zu treten!

[Beauty] NOTD „Red-y to go“ von Essence!

Getreu meinem gestrigen guten Vorsatz „get out of your comfort zone“ habe ich heute mal wieder zu einem roten Nagellack gegriffen. Ok, kein ganz klassisches Rot, aber irgendwie geht diese Farbnuance so gar nicht an mich. Ich glaube, dazu bin ich einfach nicht genug lady-like. Da ich für Silvester aber etwas (zumindest für mich) anderes haben wollte, wurde es mein liebstes Erdbeer-Kirsch-Rot-Pink „Red-y to go“ von Essence. Die Flasche ist schon fast zur Hälfte geleert, was bei meiner Nagellacksammlung echt etwas heißen will, aber ich mag es wirklich sehr. Zwar eigentlich mehr im Sommer, aber egal, ich werde jetzt mit dieser Farbe in 2015 rutschen!

Essence Red-y to Go NOTDLeider habe ich kein schöneres Bild hinbekommen, der Schnee war einfach zu grell *g* Die Farbe ist in Natur noch viel schöner und verzaubert durch ihre Schimmerpartikel. Der Auftrag ist spielend leicht, Textur und Pinsel stimmen und eine Schicht ist vollkommen deckend! Der Lack hat so einen tollen Eigenschimmer, dass ich den Überlack weglasse und 3-4 Tage ohne Tipwear auskomme. Wenn es einmal schnell gehen muss, ist das für mich einer der „sicheren“ Lacke, nach denen ich greife.

Vielleicht mache ich morgen noch etwas goldenen Glitter auf 1-2 Nägel, mal sehen, im Grunde ist mir der Lack aber schon spektakulär genug. Ich bin wieder mal ganz fasziniert von roten Nägeln, die doch gleich ganz anders wirken als meine typischen unauffälligen Taupe-Töne. Ich habe mich schon ein paar Mal dabei erwischt, wie ich sie ansehe und grinse *g* Vielleicht nähre ich mich 2015 den klassischen roten Nägeln doch noch etwas an! Den Nagellack gibt es allerdings nicht mehr im Essence-Sortiment, ich habe ihn damals mehr zufällig im Ausverkauf für 95 Cent mitgenommen und hätte nie erwartet, dass es solch eine innige Freundschaft zwischen uns werden würde. Ab und zu macht man eben doch einen tolle Zufalls-Schnäppchen-Kauf!

Habt ihr eure Nägel schon silvester-fertig gemacht? Gibt es schön Bling-Bling oder seid ihr auch eher die ruhigeren Vertreter, die eher zu einer für sie ausgefallenen Farbe greifen? 🙂 

[Beauty] NOTD „In the Bronx“ – Catrice

Einer meiner  „go to“-Herbstlacke ist „In the bronx“ von Catrice, den ich jetzt schon den dritten Herbst hintereinander lackiere. Wenn ich nicht weiß, was ich will oder einen unproblematischen Nagellack will, wo es schnell geht, fällt meine Wahl einfach immer auf dieses Schätzchen. Mittlerweile wird er schon etwas „dickflüssiger“, wie das eben so mit alten Lacken ist, aber ich hoffe, diesen Herbst macht er noch komplett mit 🙂

NOTD IN the bronx Catrice

Der Nagellack ist sympathisch im Auftrag, er lässt sich streifenfrei auftragen und trocknet brav durch. Das dickere Bürstchen bringt mich aber dazu, etwas über den Nagel zu malen, hier muss ich am Ende immer noch einmal kurz ausbessern. Wobei ich damit meine, die Hände unter heißes Wasser halten und den Lack von der Nagelhaut kratzen *g* Geht schnell und ich brauche weder Wattestäbchen noch Nagellackentferner. Für ein perfektes Ergebnis nehme ich immer zwei Schichten, bei einer Schicht schimmert das Nagelweiß noch etwas durch.

NOTD In the bronx CatriceOhne Überlack halt „In the Bronx“ 4-5 Tage, was ich bei Catrice-Lacken gewohnt bin und eben auch sehr schätze. Der schöne Schimmer des Lackes verliert auch nicht an Leuchtkraft, er funkelt wahnsinnig intensiv!

Müsste ich meine Nagellacksammlung auf nur noch zehn Exemplare verkleinern, wäre „In the Bronx“ definitiv als DER Herbstlack dabei 🙂 Ich hoffe mal, dass es ihn noch im Sortiment gibt, ich habe ehrlich gesagt dank Kaufverbot keine Ahnung; ansonsten entschuldigt, wenn ich euch hier von einem Lack vorschwärme, den es nicht mehr zu kaufen gibt. Aber ähnlich schimmernde gold-bronze-farbene Lacke gibt es ja bestimmt, wenn auch nicht genau so einen tollen Kandidaten 🙂

Sind eure Nägel auch schon auf Herbst eingestellt? Was tragt ihr zur Zeit gerne? Ist noch jemand von euch ganz verrückt nach „In the Bronx“? 🙂

[Beauty] NOTD: „vintage mauve“ von Cien

Bei fast 200 Nagellacken *hust* ist es schon seeeeehr selten, dass ich eine Farbe mehrmals hintereinander trage. Eigentlich wechsele ich immer quer durch das Sortiment, da ich alle meine Schätzen mit etwas Aufmerksamkeit versorgen mag. Doch seit Anfang des Monats Vintage Mauve von Cien (die Lidl-Kosmetikeigenmarke) bei mir eingezogen ist, kam ich nicht drum herum, ihn gleich mehrere Mal zu lackieren. Warum? Er ist die perfekte „es wird jetzt Herbst“-Farbe! Bekommen habe ich ihn durch die Ciensationell Blogger Box (daaaaaaaaanke).

vintage mauve cien

Die Farbe ist doch einfach nur ein kleiner Traum, oder? Ein schwer zu beschreibendes Rot, welches Wärme vermittelt und die Finger gleichzeitig ganz zart macht. Das Mädchen in der Frau wird hier quasi rausgekitzelt, aber trotzdem sieht es nicht zu verspielt aus und man kann ihn super im Alltag tragen. Er hat etwas besonderes und ich wurde jetzt schon einige Mal gefragt, welchen Essie-Lack ich denn tragen würde..also gibt es hier wohl einen Dupe-Alarm? Das Internet war mir bisher nicht behilflich, wer was weiß, raus damit!

Ich habe für dieses Ergebnis zwei Schichten benötigt, mit einer Schicht war er mir noch nicht deckend genug. Er lässt sich ohne Probleme auftragen, der Pinsel ist mir dick genug, der Lack wird nicht streifig und trocknet schnell durch. Er hat auch genug Eigenglanz, so dass ich mir den Überlack gespart habe. Das war leider keine gute Idee, denn ich hatte schon am 2. Tag Tipwear! Da man aber aus seinen Fehlern lernt, habe ich ihn beim nächsten Mal eben doch mit einem Überlack getragen und hatte 5 Tage meine Freude daran! Entfernen ließ er sich mit acetonfreiem Nagellackentferner schnell und ohne mir eingefärbte Nägel zu hinterlassen (ich kämpfe noch immer mit den Spuren des Alessandro-Lackes).

Der Nagellack ist leider nur als LE aktuell bei Lidl erhältlich. Wer ihn also haben mag, sollte zuschlagen, so lange er zu kriegen ist. Das Fläschchen mit 10ml kostet 1,99€. Für mich wohl die Herbstfarbe 2014 und ich bin im Moment sehr froh, dass der Lack in so einer großen Flasche kommt. Normalerweise jammere ich ja immer, dass das viel zu viel Inhalt sei und man ihn nie leerbekommen würde – bei diesem Nagellack habe ich allerdings das Gefühl, dass ich ihn aufbrauchen werde, bevor er das Zeitliche segnet!

Ganz klare Kaufempfehlung, wenn euch die Farbe gefällt und ihr euch die Zeit nehmt, zwei Schichten zu lackieren (Trockenzeit je Schicht ca. 8 Minuten) und noch einen Überlack zu benutzen. Gefällt euch die Farbe? Oder seid ihr trotzig und hofft mit Neonlacken noch ein wenig den Sommer zurückzubekommen?

[Beauty] NOTD: mein erster Herome-Lack!

Von der niederländischen Marke Herome hatte ich noch nie etwas gehört, als ich ein feines Nagellackset davon in meiner Goodieb-Bag des FashionBloggerCafes fand. Sie haben die drei Farben wohl in Kooperation mit Clarks herausgebracht, zumindest finde ich sie in keinem Onlineshop. Auf der Flasche selbst steht auch nur die Zahl „402“. Das ist zwar etwas doof, ich wollte euch aber trotzdem erzählen, wie ich den Lack so finde. SPOILER: Grandios!

Herome Nagellack

Herome Nagellack pink

Herome Nagellack pinkDas Regenwetter wollte mir kein schönes Bild geben, was der Farbe gerecht werden würde, deswegen habe ich es oben noch einmal mit Kunstlicht probiert. Es ist auf jeden Fall ein wahnsinnig schönes, glänzendes Pink, welches einen gleich doppelt gebräunt aussehen lässt. Wer sich also durch den fehlenden Sommersonnenschein blass fühlt, knallt euch so eine Farbe auf die Nägel und ihr seht gleich ein bisschen bräuner aus 😉

Bevor wir auf die Eigenschaften des Lackes eingehen, muss ich kurz die Form dieses Nagellackflakons erwähnen. Die hat mich nämlich umgehauen, so toll ist sie. Die lange, dünne Spitze sieht gut aus und hilft, den Lack besser auf den Nagel zu bekommen. Zwar hat man hier weniger Inhalt (nur 4ml), aber ganz ehrlich, das reicht mir. Bei meiner riesigen Sammlung hätte ich viel lieber nur so kleine Flaschen, da die Chancen, diese dann auch einmal aufzubrauchen, sehr viel realistischer sind!

Der Nagellack erinnert mich in seiner Gesamtheit sehr an meine Lieblinge von Sally Hansen. Der Pinsel ist schön dick, die Farbe mit einer Schicht deckend, sie trocknet schnell durch und hat einen schönen Eigenglanz. Ich kam super damit zurecht, lediglich am kleinen Finger war der Pinsel etwas dick. Ohne Überlack hielt sie bei mir drei Tage, danach hatte ich die ersten weißen Nagelspitzen.

Preislich sind die Lacke allerdings nicht ganz günstig, bei Amazon finde ich aber auch kaum Farblacke, sondern nur Pflege-Sachen. Bei meinem Googlen fand ich heraus, dass viele auf den Herome Nagelhärter (10ml für 11,80€) stehen, was auch eine Idee für mich wäre. Denn in letzter Zeit splittern meine Nägel trotz Basecoat und Pflegelack wieder ganz schlimm. Die Herome-Lacke könnt ihr auch über deren eigenen Onlineshop bestellen, wobei ich da allerdings nicht weiß, was da dann noch an Porto draufkommt. Dort haben sie allerdings eine sehr große Farbauswahl und es juckt mir schon in den Fingerspitzen. Zum Glück hatte ich ein 3er Set in der Goodiebag, somit habe ich noch ein wenig zum Herumspielen zuhause.

Herome Nagellack

Kennt ihr Herome Nagellacke und bin ich die einzige, die mal wieder hinter dem Mond lebt? 😉 Sie haben wirklich Eindruck bei mir hinterlassen und ich hoffe, dass das jetzt nicht ein „one nailpolish wonder“ war, sondern mich auch die beiden anderen Nuancen begeistern können. Sobald es noch herbstlicher wird, werde ich mich damit zurückmelden 😉

[Beauty] Review: 10 Tage Striplac von Alessandro

Im Rahmen des „Out of the Box“-Events in Düsseldorf ließ ich mir direkt auf der Kö (wenn schon, denn schon *g*) eine Striplac-Maniküre von Alessandro verpassen. Ich hatte von diesem innovativen Nagellack schon gehört, mich aber bisher nicht wirklich ran getraut. Meine Fingernägel sind nämlich leider weder sonderlich hart noch splitterfest und ich hatte einfach Angst, mir sie damit gründlich zu ruinieren. Da ich aber mit einer anderen Bloggerin unterwegs war und sie sich auch traute, gab ich mir einen Ruck.

Striplac Alessandro

Striplac Alessandro

Der Striplac ist ein UV-Lack, welcher bis zu zehn Tage halten soll, ohne zu splittern. Man trocknet ihn (wenn man sich denn so ein Starterkit besorgt) einfach unter der UV-Lampe, was innerhalb einer Minute geschieht. Ganz so schnell ist es aber nicht, es dauert nämlich einige Schritte, bis man wirklich „fertig“ ist. Diese zeige ich euch kurz und dann gibt es viele NOTDs, um zu zeigen, wie sich der Nagellack in den folgenden zehn Tagen verhalten hat! Besonders spannend war natürlich auch das Entfernen, da der Lack einfach „abgezogen“ werden soll.

Alessandro StriplacBevor man mit der Maniküre beginnen kann, muss man die Nägel erst einmal vorbereiten. Dazu gehört natürlich das Ablackieren und danach wurden sämtliche Reste noch einmal entfernt und der Nagel mit einem Reinigungspad behandelt. Danach kommt die Feile zum Einsatz, welche den Nagel glatt macht, ihn gleichzeitig aber auch zum Strahlen bringt. Die Nägel sahen aus, als sei Klarlack auf ihnen, was ich großartig fand. Die Feile durften wir mitnehmen und ich freue mich schon, sie auch in Zukunft zu benutzen.

Alessandro Striplac

Striplac AlessandroNun ist die Vorbereitung abgeschlossen und es geht daran, einen Twin Coat (Unter- und Überlack) aufzutragen und dann unter der UV-Lampe schnell zu trocknen. Hierbei wurden immer erst die Finger und dann die Daumen einer Hand behandelt.

Striplac AlessandroDie Farbauswahl ist riesig und die Auswahl fällt einem wirklich schwer. Da ich noch nie zehn Tage einen einzigen Lack auf den Fingernägeln hatte, war ich wirklich ewig am Überlegen, an welcher Farbe ich mich nicht sattsehen würde. Am Ende wurde es dann ein klassisches, etwas erdbeeriges Rot (meine Hände sind das auf den Bildern übrigens leider nicht, diese grandios langen Nägel gehören meiner Begleitung!). Meine Händchen kommen dann erst weiter unten ins Spiel, wenn es um den Langzeittest geht.

Alessandro StriplacStriplac Alessandro

Was ich etwas blöd fand, war die Tatsache, dass der Farblack in zwei Schichten aufgetragen werden musste, da er mit einer Schicht nicht deckend war und auch streifig wurde. Somit musste man also trocknen, eine zweite Schicht, trocknen, Überlack, trocknen über sich ergehen lassen, was a) einige Zeit dauerte und b) dann eine recht dicke Gelschicht auf dem Nagel gab. Da die Farblacke mit um die 17€ nicht gerade günstig sind (und nur 6 Monate haltbar) finde ich das qualitativ leider etwas mau. So sah dann das Endergebnis bei mir in der Farbe Velvet Red aus:

Alessandro Striplac Velvet Red

Ihr seht, da schimmert immer noch einiges durch, man sieht den Rand, wo meine Nägel auf die Haut treffen und auch an den Spitzen sieht man noch weiß durch, obwohl sich die liebe Nadine wirklich alle Mühe gegeben hat. Auch vom Korrekturstift (den gibt es extra für 12€) musste sie eifrig Gebrauch machen, da der Lack nicht sehr einfach im Auftrag war. Mir gefiel das Ergebnis, aber so wirklich „wow, das will ich jetzt unbedingt immer haben“ hat es nicht geschrien. Jetzt aber zur Haltbarkeit!

Striplac Velvet Red AlessandroStriplac Velvet Red AlessandroStriplac Velvet Red AlessandroStriplac Velvet Red AlessandroStriplac Velvet Red AlessandroStriplac Velvet Red Alessandro

Zehn Tage und der Lack hält! Ich bin kein vorsichtiger Mensch, somit ist das schon beeindruckend, dass ich keinerlei Tipwear oder Schrammen im Lack habe. Haltbarkeit und Glanz 10 Punkte! Ein Nagel ist mir allerdings von unten eingeriessen, das war dann etwas doof, ging schließlich aber doch mit Feilen zu retten. Was mir leider gar nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man so einen unschönen Rand zwischen UV-Nagellack und Nagelhaut bekommt. Das hat mich ab Tag 5 schon genervt und hätte ich nicht die Haltbarkeit testen wollen, hätte ich den Nagellack wohl schon dort entfernt. Das sah an Tag 10 aber doch auch einfach nicht mehr schön aus, oder? Einfach einen anderen Nagellack überlackieren, traute ich mich allerdings nicht.

Jetzt kommen wir zum Ablackieren bzw Abziehen des Nagellackes. Dafür gibt es eigentlich ein spezielles Peel-Off-Gel, welches ich natürlich nicht hatte. Im Internet las ich allerdings, dass man die Finger kurz unter heißes Wasser halten soll, das würde auch funktionieren. Also tat ich dies einfach mal und war schon sehr gespannt, ob es funktionieren würde:

Striplac Velvet Red Alessandro

Man kann ganz gut erkennen, dass sich der Lack an einige Nägel wirklich in einem Stück abziehen ließ. Besonders bei den Daumen (oben ganz rechts und unten ganz links) wollte er aber nicht; da war die Masse einfach zu schwer durch das viele Schichten würde ich sagen!

Striplac Velvet Red Alessandro Striplac Velvet Red AlessandroMir brach bei der Abziehaktion weder ein Nagel ab noch passierte sonst ein Malheur, womit ich fest gerechnet hatte. Es ging aber wirklich sehr einfach und schnell, was mich beeindruckt. Leider sehen meine Nägel nicht sehr gut aus, sie sind an der Oberfläche aufgeraut und an einigen Stelle sind sie verfärbt. Wie es dazu kam, verstehe ich allerdings nicht, da doch ein Basecoat verwendet wurde. Mit Nagellackentferner ging da schon mal nichts ab, im Moment habe ich ein Pflegeöl aufgetragen und morgen kommt dann wohl Klarlack und ein neuer bunter Lack zum Überdecken drauf.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Striplac hält, was er verspricht. 10 Tage Maniküre, die am Ende einfach abgezogen werden kann. Für mich persönlich ist es allerdings ab Tag 6 nichts mehr, da mich der Abstand zwischen Nagellack- und haut zu sehr nerven. Somit wäre es mir einfach zu teuer, da ich meine Nägel alle 6 statt momentan alle 4-5 Tage lackieren würde und da bleibe ich dann doch lieber bei der schnelleren, günstigen „ich pinsel einfach drauflos“-Variante.


Habt ihr auch schon Erfahrungen mit dem Striplac gemacht? Wie zufrieden seid ihr gewesen? Ich fand es toll, mir mal die Nägel machen zu lassen, aber mir würde wohl etwas fehlen, wenn ich nicht Youtube-Videos schauen und mir dabei eben selbst die Nägel lackieren würde *g*

[Beauty] NOTD: Basic 241 – meine Nägel strahlen mit der Sonne!

Knallgelb ist definitiv eine Nagellackfarbe, die umstritten ist. In meinem Umfeld finden die meisten Leute sie gar schrecklich, mir gefallen gelb lackierte Nägel eigentlich. „Eigentlich“ aus zwei Gründen: man muss den richtigen Gelbton finden, der einen nicht kränklich aussehen lässt und dieser Nagellack muss dann auch noch deckend sein. Während der erste Punkt schon schwer genug ist, so ist der zweite Punkt fast unmöglich (da ich nämlich gerade keinen weißen Nagellack habe, den ich einfach mal drunterpinseln könnte).

Versucht habe ich mich im heutigen NOTD an einem Oldie in meiner Nagellacksammlung, nämlich an der Farbe 241 von Basic. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn ich mich nicht erinnern kann, wann ich den Lack gekauft habe, er aber noch immer so gut wie voll ist. Das bedeutet meistens, dass ich ihn einmal ausprobiert und nicht gemocht habe. Somit habe ich mich schon mit einem etwas unguten Gefühl ans Lackieren gemacht.

NOTD Basic 241

NOTD Basic 241In der Wohnung mit runtergelassenem Laden knallt der Lack noch nicht so, in der Sonne strahlt er dann aber wirklich mit ihr um die Wette! Bedenkt man, dass er ohne weißen Unterlack so eine Farbe bekommt, kann er hier von der Farbintensität einigen Neonlacken Konkurrenz machen! Aber leider, leider war es kein schöner Weg bis zu diesem Ergebnis!

Basic ist eine sehr unterrepräsentierte Marke in meiner Sammlung und ich erinnere mich, dass ich den Pinsel nicht mag. Der Lack ist flüssig, wird sofort streifig und deckt nicht. Die erste Schicht sagt mir schon, da muss noch was getan werden! Zum Glück trocknet er recht schnell, also kommt die zweite Schicht drüber. Die wird gleich sehr dick, deckt fast durchgehend, hat aber noch immer ein paar fleckige Stellen. Bis der Lack diesmal durchgetrocknet ist, dauert ewig (auch bei 35 Grad im Schatten *g*). Um wirklich glücklich zu sein, bräuchte ich noch eine dritte Schicht, aber dann habe ich definitiv zu viel Lack auf den Nägeln. Somit belasse ich es hierbei.

Da der Lack nun sehr dick ist, passiert natürlich, was passieren muss. Ein unbewusster Griff in die Tasche und schwupps, eine Macke am Zeigefingernagel. Das passiert mir immer, wenn ich „zu viel“ Lack auf dem Nagel habe, immer! Ja, da ärgere ich mich dann auch, wenn ich gerade 30 Minuten mit meinen Nägeln zugebracht habe. Es wird notdürftig wieder ausgebessert, aber arghs, ich sehe die Stelle und so sehr mich die Sonnenfarbe eigentlich glücklich macht, so wenig tut es diese Stelle! Um den Nagel erneut zu lackieren, fehlt mir die Muse, vielleicht mache ich das am Tag danach, wenn der Lackierprozess erfolgreich verdrängt ist!

So sehr mir die Farbe auch zu meiner gebräunten Haut gefällt und für mich eine tolle Sommerfarbe ist, ich glaube, sie wird erneut in den Tiefen meiner Sammlung verschwinden und nicht mehr lackiert werden. Die Formulierung sagt mir einfach nicht zu, der Pinsel verursacht Chaos bei meinen „Lackierkünsten“ und dass ich so viele Schichten für ein halbwegs deckendes Ergebnis benötige, stört mich leider sehr. Die anderen gelben Lacke in meiner Sammlung werden somit erst mal wieder ausprobiert werden, da sind ein paar Neonkandidaten dabei (wenn nicht jetzt, wann dann!) und wer weiß, vielleicht finde ich da auch einen tollen, gelben Lack, der weniger schwierig ist.

Was sagt ihr zu gelbem Nagellack? Habt ihr vielleicht einen guten Kandidaten aus der Drogerie, den ihr empfehlen könnt? 🙂 

[Beauty] Handcreme von Cien – L’Occitane-Dupe?

„Das sieht ja aus wie die Handcreme von L’Occitane“ war mein erster Gedanke, als ich die Tuben der Cien-Handcremes entdeckt. Somit waren die Erwartungen an die Produkte auch gleich mal enorm hoch, denn L’Occitane und ich sind gute Freunde 😉 Die Handcreme kommt in handtaschentauglichen (kann das wer laut aussprechen?) 30ml daher und ich habe die Sorten „Milch&Lavendel“ sowie „Asiatische Kirschblüte“ getestet; ihr seht, die L’Occitane-Verbindung hält sich auch bei den Sorten hartnäckig im Hinterkopf.

Cien Handcreme Lavendel und KirschblüteBeide Cremes sind von leichter Konsistenz, die einem aber nicht wegfließt, sondern sich gut in die Haut einarbeiten lässt. Man benötigt nur eine kleine Portion (vielleicht erbsengroß), um beide Hände gut eingecremt zu haben. Die Einzugsdauer ist in Ordnung, ein etwas fettiger Film bleibt noch einige Zeit auf der Haut zurück und somit muss ich mir zumindest immer die Fingerspitzen abwischen, wenn ich danach am Touchpad zugange sein will. Die Pflegewirkung würde ich ebenfalls nur als mittelmäßig beschreiben, die mir auf keinen Fall im Winter ausreichen würde. Es ist eben eine leichte Creme, die man mehrmals am Tag benutzen kann; einmal ist bei mir jedenfalls nicht ausreichend, wie ich es von anderen Produkten gewöhnt bin. Auf der Packung steht zwar 24h Hautfeuchte, aber davon merke ich leider mal nichts. Am Ende des Tages habe ich dann allerdings butterweiche Haut, die nicht spannt oder gerötet ist.

Größter Pro-Punkt für mich ist der tolle Geruch in Kombination mit dem günstigen Preis (99 Cent). Sowohl Kirschblüte als auch Lavendel (von der Milch rieche ich nix) duften nämlich wirklich himmlisch und super zum Sommer passend. Auch wenn ich vorher dachte, dass Kirschblüte mein Favorit sei, in Wahrheit ist es die Sorte mit Lavendel, die ich wahnsinnig beruhigend finde. Da wird die „Atempause Hände-Eincremen“ wirklich zu einem kurzen Entspannungsmoment.

Wobei ich auch noch gestehen muss, mich hat zuerst die Optik angezogen (ich bekam die Creme bei einem Cien-Bloggerevent) und eben die Erinnerung an L’Occitane. Diesem Vergleich kann diese günstige Variante aber nur bedingt standhalten; von der Konsistenz her ähnelt sie ihr klar und auch der Kirschgeruch kommt mir ähnlich vor (mein Vergleichsobjekt ist leider schon leer), aber mit der Pflegewirkung kann sie bei meiner Haut leider nicht mithalten.

Fazit: nicht vom äußeren Schein trügen lassen. Sieht zwar aus wie L’Occitane, kann aber nicht mit der teuren Handcreme mithalten. Für den günstigen Preis aber doch eine ganz nette Alternative; mir gefällt besonders die kleine Größe, die super für unterwegs ist. Für den Sommer ist die leichte Pflege auch ausreichend, im Winter wird sie aber nichts für mich sein!

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