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[Beauty] Kosmetikmarke Mumuso & ich bin zum Glück nicht schwach geworden!

Auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette fand ich mich in einer Shoppingmall in Mexiko City wider. Wo ich natürlich keine Toilette fand, aber einen sehr spannend aussehenden Laden namens Mumuso. Ich hatte von der Marke noch nie etwas gehört, sie machte aber den Eindruck, dass sie koreanische Kosmetik-/Pflegeprodukte sowie Accessoires und Haushaltsgegenstände anbot. Ich wurde neugierig, schlenderte durch die Regale, sah mir die Preise an (alles so um die 4-10€) und wie so oft machte ich Bilder, dass ich danach im Internet recherchieren kann, ob die mich ansprechenden Produkte etwas taugen. Gut, dass ich das getan und nicht gleich zugeschlagen habe!

Dies waren die für mich spannenden Produkte, ein Facial Spray mit Aloe und Gurke, eine reinigende Tuchmaske, ein matter Lippenstift, Handcreme und das wirklich leckere EdP mit weißem Tee. Wie gesagt, teuer waren die Produkte wirklich nicht, aber alle in extra viel Plastik verpackt, mal wieder.

Jetzt habe ich also Mumuso gegooglet und was ich da so gelesen habe, hat mir nur mal wieder gezeigt, dass man nicht uninformiert einkaufen sollte. Die Produkte kommen nämlich nicht aus Korea, sondern springen nur auf den Hype-Zug auf. Sie kommen aus China und wir wissen alle, was das bezüglich Inhaltsstoffen und Tierversuchen so heißen kann. Etwas, was ich zumindest nicht unterstützen mag und somit brav meine Finger davon lasse. Ich muss allerdings sagen, der Laden war gerammelt voll und die Leute haben Massen gekauft. Anscheinend ist die Marke in Mexiko City sehr beliebt, ich habe sie allerdings weder in Baja California noch im Yucatan oder Quintana Roo bisher gesehen. Wie gesagt, sie ist günstig und optisch definitiv ansprechend und ach, das EdP roch wirklich sehr gut. Aber nicht gut genug, um mein Gewissen hier unnötig zu belasten.

Eigentlich sollte dies ein sehr anderer Beitrag werden, nämlich ein kleiner Haul mit koreanischer Skincare, welche ich doch so liebe. Aber stattdessen wird es mal wieder ein „seid euch bewusst, was ihr konsumiert und informiert euch vorher“-Kurzbeitrag mit ein paar schönen Bildchen 😉 Aber Mexiko City hat noch ein Chinatown, vielleicht finde ich dort etwas echte koreanische Pflege in einem der Supermärkte und wenn nicht..habe ich nur noch mehr Grund, meinen Hintern endlich mal gen Südkorea zu bewegen, wo ich auch schon ewig hin mag und vor Ort einzukaufen.

Hat wer von euch schon einmal bei Mumuso (gibt es noch nicht in Deutschland) eingekauft? Und falls noch wer auf koreanische Pflege steht, könnt ihr eine bestimmte Marke empfehlen, welche auf natürliche Inhaltsstoffe setzt und mir nicht unnötig Tiere quält? 

[Reisen] Ab nach Mexiko!

Wooooohooooo! Nach fast sechs Monaten in einem Land, was für mich verrückt lange ist, wird es endlich Zeit, die USA zu verlassen. Die letzten Tage in San Diego waren entspannt, ich habe auf zwei Hunde und eine Katze aufgepasst, bin viel spazieren gegangen und habe ein Gefühl für die Stadt bekommen. Aber jetzt geht es endlich wieder nach Mexiko, ein Land, in welches ich mich letztes Jahr absolut verliebt habe und so schnell wie möglich wieder erleben wollte. Bisher kenne ich nur den Staat Yucatan an der Ostküste, wo ich zwei Monate verbringen konnte und bin somit enorm auf die andere Seite, Baja California, gespannt.

Hier werde ich wohl eine Woche mit einem Auto durch die Gegend um Ensenada cruisen, mir die Nationalparks ansehen, hoffentlich etwas wandern und sonst die Ruhe am Meer genießen können. Interessant wird auch schon die Anreise, ich fahre von San Diego bis zur Grenze (mit Tram oder Zug), dann laufe ich einmal mit meinem Gepäck drüber und danach geht es wohl so kurz wie nur möglich nach Tijuana.

Nach 1,5 Wochen wird es dann nach Mexico City gehen und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diese Stadt freue (ich habe wieder so ein Gefühl, dass ich dort mal länger leben mag). Leider habe ich nur zwei Wochen um einen Eindruck von der Stadt mit all ihrer Streetart, ihren Museen, leckeren Restaurants und Coffeeshops sowie dem Umland zu bekommen. Und natürlich mein mit Apps gelerntes Spanisch an so vielen Menschen wie nur möglich auszuprobieren und tolle Gespräche zu führen.

Also, alles noch etwas vague, aber so reise ich für gewöhnlich, da ich mich einfach gerne treiben lasse. Aber dafür habe ich viel Vorfreude und riesige Lust! Wenn wer von euch schon einmal an der Westküste oder in der Hauptstadt unterwegs war, freue ich mich natürlich über Tipps und Anregungen!

[Reisen] Verkleidete Welten – Halloween & Día de Muertos!

Seit bestimmt schon zwei Wochen dreht sich hier in den USA alles um Halloween und ach, ich liebe all die liebevoll geschmückten Häuser, die Kinder in ihren niedlichen Kostümen, die schon letztes Wochenende aufgeregt durch die Straßen in San Diego gezogen sind und natürlich auch all die leckeren Süßigkeiten, die im passenden Halloween-Look daherkommen (schmeckt einfach besser!). Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit, Halloween in New York zu erleben und ach, das war verrückt! Zwar war ich auf keiner Party, ich bin an diesem Abend sogar umgezogen (von Manhattan nach Brooklyn) und bekam in der Straßenbahn trotzdem Komplimente für mein sehr authentisches Kostüm als „Reisende“.

In Deutschland ist Halloween, zumindest in größeren Städten, mittlerweile auch mehr oder weniger ein Thema, in Berlin sind zumindest einige Parties zu finden und ich habe in den letzten Jahren auch schon ein paar kostümierte Kinder durch die Straßen laufen sehen gesehen..wegen mir kann der Tag gerne eingeführt werden, bis Fasching ist es ja noch einige Monate hin und der grau-kalte Oktober wird dadurch auch etwas bunter! Wer noch eine spontane Idee für ein Kostüm sucht oder schon für Februar vorbereitet ist, wie wäre es mit ein wenig ausgefallener Verkleidungs-Inspiration?

Besonders toll finde ich natürlich, dass der Kürbis eine große Rolle an diesem Tag spielt und so habe ich mir auch mal eine Kürbisfarm in Kalifornien angesehen. Hier gibt es neben dem orangenen Liebling, den man sich zum Schnitzen aussucht, noch allerlei lustige Attraktionen und besonders für Kinder ist dieses Spektakel toll. Das könnten wir in Deutschland gerne auch mal einführen, ich hätte mir so gerne einen Kürbis gekauft und ihn vor Ort noch geschnitzt. Aber das scheiterte daran, dass es für mich kurz vor dem 31. über die Grenze nach Mexiko gegangen ist und da konnte ich ihn nun eher schlecht mitnehmen.
Somit gab es für mich immerhin eine Kürbissuppe und ich hatte die Gelegenheit, mich an all der Deko und dem Kostümwettbewerb satt zu sehen. Dieser war offen für Kinder bis 12 Jahre und der Junge, der mit seinem Frankenstein-Kostüm (ich wollte ihn jetzt nicht fotografieren und ins Internet stellen, hier ist ein sehr ähnlich aussehendes Kostüm) gewann, hat sich soooo gefreut! Hach, das war ein guter, herzerwärmender Nachmittag.

Somit verpasse ich zwar den eigentlichen Halloween-Abend, aber Mexiko hat hier doch auch eine tolle Alternative für mich in der Hinterhand. Am 1.11. ist nämlich Día de Muertos, der Tag der Toten und in Tijuana ist schon alles vorbereitet. Zwar spielt sich das Fest traditionell auf dem Friedhof ab (man geht mit Blumen und dem Lieblingsessen zum Grab des Verstorbenen und feiert dort), geschmückt sind aber auch Straßen, Gärten und Häuser. Manchmal sieht es nach einer Mischung von Halloween und Día de Muertos aus und ich hatte die Gelegenheit, mir im Kulturzentrum mehrere, reichlich geschmückte, Totenaltare (für bekannte, verstorbene Wrestler sowie einen Museumsmitarbeiter) anzusehen. Da ich in Begleitung meines Couchsurfing-Hosts war, bekam ich auch noch allerlei Erklärungen und jetzt hoffe ich ja, dass ich am 1.11. in Ensenada auch jemanden treffe, der mich vielleicht ein wenig mitnimmt. Denn den Tag der Toten habe ich bisher noch nie live erlebt, sondern eben nur davon erzählt bekommen. Super interessant auf jeden Fall! Kinder kostümieren sich hier auch, ich habe einige mit Totenkopf-Makeup gesehen, Süßigkeiten gibt es aber wohl nur für die Verstorbenen, das werde ich dann noch genauer erfahren!

Zeitlich habe ich bei diesem Trip wirklich Glück gehabt, dass ich sowohl Halloween als auch den Tag der Toten erleben kann und ich finde, da bekommt man doch noch einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Menschen, wenn man einen Feiertag mit ihnen erlebt. Habt ihr schon einmal Halloween in den USA oder den Día de Muertos in Mexiko erlebt? Wie hat es euch gefallen? Und wer weiß schon, als was er an Fasching verkleidet sein wird?

Sunday again. Im Jahresrückblicksmodus.

Wenn der letzte Tag schon auf einen Sonntag fällt, muss ich das einfach nutzen und statt meines üblichen Sunday again – Wochenrückblick gibt es jetzt pro Kategorie einfach meine Highlights von 2017! Dieses Jahr war ich viel unterwegs, es ging von Indien – Australien – Deutschland – China – Australien – Singapur – Deutschland – Mexiko – Kanada – USA – Mexiko und allein das waren natürlich schon alles Highlights. Jetzt aber zu den Sachen, die mir spontan bei den einzelnen Kategorien in den Sinn kommen!

[Gesehen] Stranger Things

[Gelesen] Shantaram – Gregory David Roberts

[Gehört] Heaven is a Place on Earth – Belinda Carlisle

[Getan] absolutes Highlight waren die drei Wochen in Mexiko!


[Gegessen] gegrillter Kaktus

[Getrunken] Agua de Jamaica (Wasser aus aufgekochten Hibiskusblüten)

[Gedacht] danke Varanasi, ich kann es nicht erwarten, wieder in dir zu sein

[Gefreut] so tolle Couchsurfingmomente in Singapur, die ich noch ewig erinnern werde

[Geärgert] ein Jahr voller Misskommunikation

[Gewünscht] dieses Jahr war ein Warten auf Entscheidungen, die ich mir gerne schneller gewünscht hätte 

[Gekauft] Flugtickets zu all den tollen Orten & ein neues Macbook Air

Sunday again.

[Gesehen] Shameless und diverse Dokus über den Pacific Crest Trail

[Gelesen] Fachkram, Fachkram, Fachkram..und viel aus meinem Twitter-Feed

[Gehört] Kulturkapital-Podcast

[Getan] am Strand gewesen (und diverse Sonnenuntergänge beobachtet); viel mit lieben Menschen hier gesprochen, mein Spanisch wird besser; viel geschrieben und ein ganz verrücktes Abenteuer für 2018 realisiert – also nicht realisiert, aber der erste Schritt ist gemacht!

[Gegessen] veganen Portobello-Burger; Rosmarinkartoffeln (das hat sich vielleicht komisch am Strand angefühlt, aber ich hatte so Bock drauf); Yucatan-Brot; Wassermelone; Ananas

[Getrunken] Agua de limon y chia; Agua de naranja; Agua de Jamaica..also immer Wasser mit Obst und davon viel!

[Gedacht] wie auch letztes Jahr in Indien, fühlt es sich null nach Weihnachten in Mexiko an

[Gefreut] ganz liebe Nachrichten

[Geärgert] ein paar mexikanische Wohnungsproblemchen 😉

[Gewünscht] irgendwie bin ich dieses Jahr etwas in dem „können wir 2017 noch einmal starten-„Denken drin, was eigentlich so gar nicht meines ist. Aber es war emotional sehr erschöpfend.

[Gekauft] einen My-Anchestry-DNA-Test (was bin ich gespannt) & Lebensraum auf Zeit wie immer!

Sunday again.

[Gesehen] mehr von Quintana Roo; Shameless

[Gelesen] Unikram

[Gehört] Meeresrauschen & „I like to move it, move it“ (anscheinend sehr beliebt hier)

[Getan] eine Woche in Playa del Carmen verbracht; zurück nach Puerto Morelos gefahren; mit Freunden aus Berlin getroffen; die Pyramide in Cobá erklettert, in Cenoten geschwommen und nach Valladolid gefahren


[Gegessen] vegane Tacos mit Hibiskusblüten & Kohl; Kaktus-Quesadilla; Wassermelone; Kaktusfrüchte; Apfeljoghurt mit Müsli; Cappucchino-Muffin; Maracuja-Sorbet

[Getrunken] 7up light; Kaffee; Limettenwasser mit Chia; Grüntee; Jamaica

[Gedacht] Mexiko alleine ist eine ganz andere Welt – aber ich mag es sehr!

[Gefreut] ich liebe es, Freunde irgendwo auf der Welt zu treffen!

[Geärgert] Widder-Verhalten 😉

[Gewünscht] besseren Schlaf

[Gekauft] Mietwagen, Übernachtungen, Eintritte und Essen

[Reisen] Eine Woche in Playa del Carmen!

Nach meiner Woche in Cancún ging es nur etwa 70km weiter südlich nach Playa del Carmen. Kann man ganz leicht mit dem ADO-Bus für 72 Pesos (und da muss man auch nicht vorbuchen, einfach zum Busbahnhof und dann kauft man ein Ticket, die Busse fahren alle 15 Minuten). Hier habe ich mir eine kleine Ferienwohnung, Casa Seloa, abseits des touristischen Trubels nahe des Parque La Ceiba und zunächst viel gearbeitet. Was aber gar nicht so dramatisch war, leider wurde das Wetter nämlich sehr schlecht, es wurde kalt und regnete ständig, womit Strandtage erstmal ausfielen.


Playa del Carmen ist – ebenso wie Cancún – ein touristischer Hotspot, der sich um die 5th Avenue (quasi so eine Fußgängervergnügungsmeile mit lauter Ballermann-Musik, zig Restaurants und jeglichem Geschäft, welches man sich nur wünschen kann) nahe des Meeres bildet. Das ist nicht meines, ich habe es mir zwar erneut angesehen (Freunde aus Berlin kamen spontan zu Besuch), aber sonst meist vermieden. Nur wenn ich zum Strand wollte, musste ich da eben durch. Das Nachtleben dort soll ebenfalls toll sein, das habe ich aber auch wieder gelassen, ich lief abends lieber eine Runde durch meine Nachbarschaft und sagte den vielen Hunden, Hühnern und Hasen Hallo.

Was kann man nun in Playa machen? Natürlich ans Meer gehen, wobei der Strand sehr in den Händen der (musikliebenden) Hotels ist und es schwierig ist, ein Plätzchen für sein Handtuch zu finden. Wer Ruhe mag, fahrt nach Puerto Morelos (weiterhin mein Ort), das dauert mit dem Auto/Collectivo 30 Minuten und ihr habt den Strand für euch alleine. Schnorcheln kann man hier, ist allerdings nicht so spektakulär wie in Akumal und Tauchen wird auch angeboten. Viele machen hier ihren Tauchschein, man sieht ständig jemanden mit einem PADI-Buch rumrennen.


Ebenfalls am Strand hatte ich das Glück, den Danza de los Voladores zu sehen, ein mesoamerikanisches, wohl uraltes Ritual, wo sich „Tänzer“ von einem Podest abseilen, einer oben flötespielend sitzenbleibt und d sich so dreht, dass es etwas von Kettenkarusell hat. Stand eigentlich auf meiner Liste für Mexico City, da ich nur wusste, dass es dort stattfindet, jetzt aber durch Zufall hier schon entdeckt!

Essen kann man hier verdammt gut, ich bin weiterhin meist an den günstigen, lokalen Straßenständen unterwegs, aber da es viele vegane Restaurants gibt, habe ich mich auch mal ein wenig versucht. Besonders lecker fand ich diese Tacos mit Hibiskusblüten und Kohl, das war mal was anderes und auch wenn das Restaurant (Bio-Organicos, hat auch noch einen Shop dabei) nahe der Touristenzone liegt, war es dennoch angenehm ruhig.


Mein Lieblingsort ist ganz klar der Parque La Ceiba, ein Projekt, um die Stadt grüner zu gestalten und auch wenn das Areal nur einen Block „groß“ ist, fühlt man sich wie im Dschungel. Es gibt hier viele Bänke zum Ausruhen, tolle Bäume, viele Spielplätze für Kinder, einen veganen Shop und ein ganz leckeres Restaurant. Probiert die vegetarischen Enchiladas und den Cafe de Olla! Da sie gutes Wifi haben, saß ich dort viele Nachmittage und schrieb in Ruhe. Man kommt auch schnell mit den Menschen dort ins Gespräch, ein netter, alter Mann, der Perlenarmbänder macht, wurde schnell mein täglicher Kaffeepartner.

Dann kann man hier einfach sehr günstig einen Mietwagen bekommen, wie auch schon im September habe ich jetzt wieder einen Kleinwagen für 4€ am Tag (mit Versicherung und unbegrenzten Kilometern) und nutze das natürlich. Playa liegt nämlich gut, um wegzukommen, man ist schnell in Akumal und Tulum, für mich geht es aber nach Cobá, da ich unbedingt auf eine Pyramide klettern mag und dann nach Valladolid, wo ich zwar schon war, wir aber keine Zeit für die Cenote mitten in der Stadt hatten. Einfach durch den Dschungel fahren und für die Vogelspinnen bremsen, die einem da vor das Auto laufen, ist aber auch schon ein kleines Abenteuer für sich, auf das ich mich freue!

Es liegt eine sehr langsame, entspannte Woche trotz viel Arbeit hinter mir und das habe ich mal gebraucht. Allein war ich ewig nicht mehr und das hat mir (obwohl ich sehr sozial bin) doch gefehlt. Dass ich dann Freunde in der Fremde traf, war natürlich toll, ich liebe es, wenn quasi alte und neue Eindrücke zusammenkomme. Aber jetzt ist es Zeit für einen kleinen Roadtrip! 

Sunday again.

[Gesehen] Shameless

[Gelesen] nur Fachkram, im Moment viel über Phänomenologie, yay

[Gehört] Meeresrauschen

[Getan] Cancun erkundet & erlaufen: El Rey, Museo Maya, diverse Strände; mein holpriges Spanisch geübt und einfach die Sonne genossen; viel auf meinem Balkon gesessen & geschrieben

[Gegessen] Veggie Burrito; Churros; Maracuja-Eis; Mango-Sorbet; Veggie Lasagne; Tortillas mit verdammt guter Guacamole

[Getrunken] Guanabana-Wasser; Mangosaft; HIbiskusblüten-Wasser; viel Kaffee 

[Gedacht] wie viel schöner ich es in Cancun finde, New York war viel zu laut, kalt und hektisch

[Gefreut] wunderschöne Mayaruinen ganz für mich alleine

[Geärgert] unnötige Missverständnisse (wie immer)

[Gewünscht] im Moment etwas mehr Zeit

[Gekauft] Bustickets; Eintritte; Lebensmittel & wieder einen Mietwagen für 4€ am Tag, hachja!

Sunday again.

[Gesehen] Shameless

[Gelesen] viel methodischen Fachkram, besonders über die Grounded Theory

[Gehört] viele Podcasts über den Hinduismus

[Getan] Tschüss New York – Hallo Cancun! Grauen Herbst gegen Sonne & Strand eingetauscht!

[Gegessen] ganz viel frisches Obst, besonders Mango, Guaven & Ananas; Veggie Tortillas; verdammt gute Guacamole; Churros

[Getrunken] ich habe meine Fruchtwasser wieder, die sind so wunderbar erfrischend!

[Gedacht] jedem meiner Freunde geht es gerade absolut bekackt, wo haben wir uns da denn alle angesteckt?

[Gefreut] Sonne!

[Geärgert] JFK ist einfach nicht mein Flughafen, 30 Minuten Wlan und dann sitzt man da.

[Gewünscht] Einfachheit

[Gekauft] Flug, Hotel und den Bus vom Flug in die Stadt; bisschen Basiclebensmittel

[Reisen] Zurück nach Mexiko!

Im September flog ich sehr spontan das erste Mal nach Mexiko, genauer gesagt nach Cancun, und erkundete von dort in drei Wochen Quintana Roo und Yucatan. Dabei habe ich mich ein klein wenig absolut in das Land verliebt und nach drei Wochen im kalten Montreal und fünf Wochen im ebenfalls kalten und gleichzeitig verregneten New York setze ich mich heute wieder ins Flugzeug und mache mich gen Süden. Wieder nach Cancun, die Flüge sind einfach zu günstig und dann mal schauen, was ich genau wann, wo und wie lange mache. Statt einen Adventskalender zu öffnen, ist das quasi mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst 🙂

Zwar hatte ich ganz kurz mit Weihnachten in New York geliebäugelt, aber nee, ich brauche einfach Wärme und mehr Tageslicht, wovon mir Mexiko zum Glück genug bieten wird. Letztes Jahr verbrachte ich den Dezember ja zunächst in Thailand und Weihnachten ging es zurück nach Indien, Weihnachten 2018 sollte es dann vielleicht doch mal wieder zuhause bei der Familie sein. Zumindest mein bester Freund ist so gar nicht angetan von meiner Mexiko-Idee, nach New York wäre er nämlich gerne gekommen, aber mit Sonne und Strand kann er nichts anfangen.

Dafür ist aber eine andere Freundin von mir gerade schon in der Ecke und da wir uns seit bestimmt sechs Monaten nicht gesehen haben, wird das schön und ach, ich liebe es, Freunde in der Fremde zu treffen, das macht die Situation immer so anders. Nunja, langer Rede, kurzer Sinn, nach fünf Wochen in einer Stadt kribbelt alles und ich freue mich, gleich JFK wiederzusehen. Nicht. Der Flughafen ist absolut grottig, aber egal, ich will ja nur weg 😉

Was sagt ihr, Weihnachten unter Palmen oder geht das auch so gar nicht an euch? Ich bin ja gespannt, ob noch wer vielleicht sogar nach Mexiko fährt?