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[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #8

Juhu, Disspause und ab geht es an die nächsten zwanzig Fragen. Da ich mir aber gerade ganz fähig an beiden Armen eine Sehnenscheidentzündung zugezogen habe, fallen diese heute leider etwas knapp aus.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Uff, das sind verdammt viele, wenn ich ehrlich bin, gibt es kein Land, wo ich nein sagen würde. Ganz oben stehen im Moment alle in Mittel- und Südamerika 🙂

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Mich zu beamen, das würde so viel einfacher machen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Ich bin ein sehr tollpatschiger Mensch, somit habe ich viele Momente, die peinlich sind. Aber im Grunde lache ich da immer über mich selbst und muss nicht im Boden versinken.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Frittenbude – Mindestens in 1000 Jahren

145. Wie flexibel bist du?

Sehr, sowohl flexibel als auch spontan, was zu ganz schön verrückten Entscheidungen führen kann. Ich bin kein Mensch, der lange planen muss und dann irre wird, wenn es anders läuft, ganz im Gegenteil. Eher wenig planen und in der Situation entscheiden.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Ich liebe Ofengemüse mit Ketchup, das finden viele fragwürdig. Oder ich mache mir Gemüse-wraps und da kommt neben Tahini auch Ketchup rein. Also ich sage mal Ketchup mit Gemüse oder Salat 😉

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Entweder mein Buch auspacken oder ein ebook auf dem iPhone lesen. Oder die Whatsapp-Nachrichten beantworten, wo ich noch keine Zeit zu hatte.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Hm, im Spiegel, da bin ich etwas lebendiger 😉

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Weniger Kalorien, wobei ich mich im Grunde für viele Kalorien und keinen Sport entscheide, wenn wir mal ehrlich sind.

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Jupps, also Selbstgespräche mit anderen Personen, welche nur nicht da sind und auch nie erfahren werden, was ich da gerade zu ihnen sage. Kommt gut, wenn man denkt, man läuft alleine durch den Wald, dreht sich um und wird komisch von einem anderen Wanderer angeschaut. Und nein, das ist mir nicht nur einmal passiert.

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Dass ich irgendwie dazu beigetragen habe, die Umwelt zu retten, sei es Plastik im Meer, globale Erwärmung, Artensterben..irgendeinen positiven Impact würde ich da gerne hinterlassen.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Kurzzeitig selbstwertgefährend, aber ach, man übersteht es.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Haben sie sich heute auch schon asozial gefühlt? Mir fällt partout niemand ein, also klar, alle meine Freunde, die ich nur noch besser kennenlernen kann, aber irgendeine berühmte Person kommt mir da jetzt nicht in den Sinn.

154. Duftest du immer gut?

Das liegt ja in der Nase des anderen, aber für mich dufte ich immer gut.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

60-70, wobei ich da dieses Jahr weit hinten liege, die blöde Diss lässt mir keine Lese-Zeit.

156. Googelst du dich selbst?

Jupps, so einmal im Jahr, aber das wird nicht wirklich spannender 😉

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Den Fall der Berliner Mauer und die Jahre danach in Berlin hätte ich sehr gerne als Anfang Zwanzigjährige miterlebt.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Jupps, das denke ich schon, aber da wir selten auf einem Kontinent sind, dürfte sich das etwas schwieriger gestalten. Ich mag es aber auch sehr, alleine zu wohnen, somit hm..also ja, ich könnte, aber ich würde nicht unbedingt für längere Zeit wollen.

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Mit Autos, das definitiv, sonst eher weniger.

160. Was ist dein größtes Defizit?

Spontan kam mir „Eisenmangel“ in den Kopf, ich selbstverliebtes Ding. Ansonsten finde ich das Wort „Mangel“ irgendwie falsch..weil mangeln tut es mir an nichts, ich lebe ein sehr privilegiertes, einfaches Leben, wenn man sich mal die restliche Welt so anschaut.

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #7

Hallo Samstag, es ist wieder Zeit für das 1000 Fragen an dich selbst Projekt von Johanna, wo wir uns jede Woche mit zwanzig sehr unterschiedlichen Themen beschäftigen. Ich habe sie die Woche immer dann beantwortet, wenn ich keine Lust mehr auf Diss-Schreiben hatte..ok, nicht immer, so viele Fragen gab es gar nicht *g* Vielleicht hat ja wer Lust, mich ein wenig näher kennenzulernen oder noch besser, selbst mitzumachen? 🙂

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Da würde ich sogar nicht nur manchmal sagen, so rational ich gerne sein will, so „unvernünftig“ bin ich dann. Zwar erledige ich die Arbeit dann doch noch irgendwie vor der Deadline, aber das geht dann körperlich schon an meine Grenzen und neben Schlaf, müssen dann auch Freunde zurückstecken.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dass sie viele meiner verrückten Entscheidungen nicht hinterfragen, sondern mir vertrauen, dass ich mir das schon gut überlegt habe. Sie lassen mich mein Leben leben, wie ich es für richtig halte und ich weiß, dass sie im Notfall helfen würden, wenn ich es doch mal in den Sand setze.

123. Sagst du immer, was du denkst?

Ja, ich nehme mir nur mehr Zeit dazu, um es richtig zu formulieren. In hitzigen Situationen trete ich einen Schritt zurück, atme tief durch und schaue dann, wie ich sage, was ich meine. Denn auch wenn man sich tausendmal entschuldigt, einmal gesagtes kann man nicht ungesagt machen, so sehr man es sich auch wünscht. Und natürlich versucht man, Sachen immer irgendwie noch positiv zu drehen, wenn man bei unangenehmen Themen gefragt wird, aber da bin ich dann im Endeffekt auch lieber ehrlich zu der jeweiligen Person. Man merkt, Ehrlichkeit ist für mich eine Form von Respekt.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Ich habe gar keinen Fernseher, somit ganz klar nein. Wenn ich etwas nicht schaue, dann läuft auf meinem Laptop auch nichts, da ich daran arbeite. Wenn ich koche, putze etc, sind es auch eher Podcasts, zu denen ich greife!

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Da gibt es so einige, aber am tiefsten verletzt hat mich, als mein bester Freund nach über zehn Jahren einfach aus meinem Leben ging.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Essen. Und Kaffee.

127. Verliebst du dich schnell?

Ich connecte sehr schnell mit Menschen, also habe ich schnell tiefe Gespräche und daraus entstehen oft langjährige Freundschaften, aber nein, verlieben tue ich mich gar nicht schnell. Da bin ich zu sehr im Selbstschutz-Modus.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Im Moment an diverse Deadlines, die mir den Schlaf rauben.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Donnerstag, aber im Grunde haben Wochentage keine Bedeutung für mich.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Ich wähle „noch nichts“, aber ich strebe auch nicht nach Erfolgen, sondern danach, glücklich zu sein.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Donald Trump und jetzt nicht weil ich irgendetwas, wofür er steht, auch nur annähernd gut finde, sondern weil ich sehen mag, ob er wirklich nur golfspielend und foxnewsschauend herumhängt.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Nee, also klar als Teenie schwärmte man für diverse Serienstars, aber das war es dann auch. Das Wort „verliebt“ würde ich für diesen Zustand definitiv nicht benutzen.

133. Was ist dein Traumberuf?

Schriftstellerin.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Ja, ich sehe das absolut nicht als Schwäche oder meinen Selbstwert gefährdend an, allerdings versuche ich vorher schon, dass ich das Problem alleine lösen kann. Da ich oft solo im Ausland bin, bleibt mir da auch nichts anderes übrig, somit bin ich es gewohnt, alleine klarzukommen.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Gute Frage, ich sortiere seit über einem Jahr meinen bei meinen Eltern gelagerten Kram aus und ich kann sagen, mir tun Bücher sehr weh (obwohl ich die dann ja in einen öffentlichen Bücherschrank stelle oder spende) und ich kann mich von Kleidung schwer trennen – bestes Beispiel, mein 15 Jahre alter Wintermantel, den ich lockerflockige 6 Monate pro Jahr trage und liebe. Ich habe viele tolle Sachen, die eben nicht alltagstauglich sind und somit wenig getragen wurden, ich sie aber wirklich mag. Da ich einen großen Kleiderschrank bei meinen Eltern habe, der sonst nur leer stehen würde, ist der Drang auch nicht allzu groß, meinen Besitz zu verringern, aber ich arbeite dran.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Viel zu viele, also gmx, spon, zeit, cnn, times of india, youtube, fml..und dann habe ich ja eh noch 7345827 Tabs offen, die ich nach und nach lese.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Nicht gratis, aber man kann sie nicht mit Geld kaufen.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?

Sagen wir so, meinen Freunden und mir war auf dem Dorf mit 13 seeeeehr langweilig und dann hatten wir diese grandiose Idee der „Mutprobe“, die sehr nach hinten losging und damit endete, dass meine Freundin und ich einige Zeit vor einer Kirche sitzend auf meine Mutter warteten und dann ging kurzzeitig die Welt unter 😉

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Hihi, grandiose Frage..die ehrliche Antwort ist nichts. Aber die letzten Essen, die ich mit Freunden gekocht habe, waren Ofengemüse, Pasta mit Pilzen und dazu tiefgefrorener Käsekuchen.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Eine Minute klingt spontan sehr stressig, aber da würde ich wohl in ein Reisebüro stürmen (da war ich seit über zehn Jahren nicht mehr drinnen) und „Around the world Flüge bis ans Lebensende, bitte!“ schreien 😉

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #6

Die ersten 100 Fragen aus dem Projekt von Johanna sind schon rum, verrückt. Bisher hatte ich viel Spaß beim Beantworten der jeweils 20 Fragen pro Woche, da ich so kurzfristig auf andere Gedanken komme und eine kurze Alltags-Pause bekomme. Meine letzten Antworten gibt es hier und jetzt legen wir auch schon direkt los! Dieses Mal gibt es noch ein paar Bilder von meinem letzten Singapur-Trip, da die Antworten teilweise etwas sehr kurz ausfallen 🙂

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Leider ja, Widder sind dickköpfig und das bin ich auch. Allerdings auch leidenschaftlich und sie wissen, was sie wollen und diese Eigenschaften mag ich sehr an mir! Aufgeben ist so gar nicht mein Ding, lieber einen Umweg finden und weitergehen.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Das ist ganz klar schwarz! Außer bei Schals, da mag ich es bunt(er).

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein, ich habe viele Tage, wo ich gerne noch mehr getan hätte, aber einfach nicht mehr konnte, weil der Kopf nicht mehr wollte. Da höre ich dann aber auch auf meinen Körper und pushe mich nicht unnötig.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Im Moment sind das Grey’s Anatomy, Scandal und Shameless, also drei Stück. Was aber nur geht, da ich gerade in Deutschland an einem Ort bin und gutes Internet habe, sonst muss ich immer warten und dann alles „nachschauen“.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Ich freue mich über kleine Dinge und quietsche bei jedem Hund verzückt auf. Das will ich nicht missen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Können ja, wir waren zum Beispiel zwei Wochen auf den Andamanen, wo es einfach kein Internet gab und ich habe überlebt 😉 Man merkt, wie viel man eigentlich so googelt und manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht direkt auf Nachrichten antworten konnte. Aber ich kann durchaus auch mal ohne sein, wenn ich reise, ohne dass ich da gleich dran zugrunde gehe.

107. Wer kennt dich am besten?

Schwierig, ich habe verschiedene Freunde für verschiedene Aspekte von mir, die diese dann jeweils besonders gut kennen. Somit kann ich da kein wirkliches Ranking geben, wer da ganz oben steht und verbleibe mal mit der Antwort „Ich“.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Hm, alles? Haushalt ist nicht meines, ich muss mich da mit Hörbüchern und guter Musik motivieren und dann bin ich so schnell wie nur möglich fertig, da es so viel spannendere Dinge im Leben gibt.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ohja und mittlerweile zweifele ich manchmal, ob ich einfach zu viel von anderen erwarte, nur weil ich es selbst gebe. Vielleicht habe ich einfach so unrealistische Vorstellungen, aber ganz ehrlich will ich auch nicht meine Erwartungen so weit runter schrauben.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Ich wache an einem Ort auf, wo ich noch nicht war und kann ihn den gesamten Tag entdecken. Natürlich gibt es zwischendrin guten Kaffee und leckeres Essen, ich lese ein wenig und lasse mich treiben, ohne auf die Uhr schauen zu müssen. Eine Mischung zwischen Natur und Museum hätte ich da dann auch gerne und ein paar anregende Gespräche mit Fremden.

111. Bist du stolz auf dich?

Nee, Stolz ist für mich ein komisches Konzept. Ich freue mich, wenn mir etwas gelingt, ich jemandem helfen kann etc, aber ich würde nie sagen, dass ich jetzt stolz auf mich bin. Aber ich war auch schon immer wenig daran interessiert, bei etwas der Beste zu sein und zu gewinnen, für mich ist da echt eher der Weg das Ziel oder die Ausübung der Sache spannender wie das Resultat.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann spontan gar kein Talent nennen, was ich besitze. Aber wenn mir eines einfällt, dann würde ich es nicht als nutzlos bezeichnen, irgendeinen Wert hat es bestimmt!

113. Gibt es in deinem etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Menschen, die einfach aus meinem Leben verschwunden sind, ohne ein klärendes Gespräch sind da wohl meine nicht abgeschlossenen Dinge, da ich immer noch viel nachgrübele.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Noch immer werde ich ständig gefragt, wieso ich nicht trinke. Menschen denken oft, man hätte ein Problem, aber das ist es nicht. Mir schmeckt Alkohol nicht, also wieso soll ich mich dazu zwingen und dann mag ich es nicht, die Kontrolle über mich zu verlieren. So viele Menschen in meinem Umkreis trinken zu viel und machen dann dumme Sachen, die man nicht mit 18 und auch nicht mit Anfang 30, wo wir mittlerweile sind, machen sollte. Und Fehlverhalten mit „ich war betrunken“ rechtfertigen, funktioniert bei mir auch nicht.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Wenn ich andere zum Lachen bringe oder sonst wie helfen kann, dass es besser wird. Mich selbst machen Dinge wie Sonnenschein und freie Zeit glücklich, wo man spontane Trips unternehmen kann.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Ja, ich lief eine Stunde durch den Heidelberger Wald und sah mir dabei auch den Himmel an, schön war’s!

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

„What the fuck“, da kommt immer noch das Internetkind in mir durch!

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Nein, ich bleibe lieber an der Peripherie. Aber wenn man mich in den Mittelpunkt stößt, kann ich das meist recht souverän meistern, da ich ganz gut mit Menschen kann.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Egoistisch gedacht für mich, da ich immer versuche, so viel Zeit wie nur möglich mit Familie und Freunden zu verbringen und das dann an meiner Alleine-Zeit abstreichen muss. Im Moment übe ich z.b. höchstens dreißig Minuten Spanisch am Tag, weil ich mir mehr nicht erlauben kann, das würde ich aber gerne locker verdoppeln.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja. Ich glaube daran, dass wir alle im Grunde gut sind und es auch sein wollen, da bleibe ich bei Rosseau. Welche externen Faktoren da dann reinspielen und dies verhindern, ist immer unterschiedlich, aber gibt man mir ein Neugeborenes, würde ich immer behaupten, dass dies ein guter Mensch sei.

Und da sind wir schon wieder durch – macht doch auch mit oder falls euch nur eine Frage interessiert, lasst mir eure Antwort doch in den Kommentaren da! Ich persönlich erfahre gerne mehr über die Person hinter dem Benutzernamen!

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #5

Juhu, es ist wieder „1000 Fragen an dich selbst„-Zeit und ich habe mich gerade ein bisschen mit den nächsten zwanzig Fragen aus dem Projekt von Johanna beschäftigt. Wer ein bisschen mehr über mich erfahren mag, das hier ist der Ort, es kommen nämlich wieder Antworten aus diversen Lebensbereichen und teilweise Fragen, über die ich schon sehr lange nicht mehr bzw noch nie drüber nachgedacht habe.

 

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Versuchen, die Zeit gut zu nutzen, also Fernstudium, Meditation und Schreiben. Gleichzeitig fände ich es natürlich auch vom Forscherstandpunkt spannend, in einer totalen Institution zu leben und würde wohl einfach verdeckte Feldforschung betreiben.

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Ich würde sagen, dass sich das nicht verändert hat: ein gutes Gespräch, ein spannendes Buch, Sonnenschein, Spaziergänge durch die Natur und das Gefühl, wenn es auf in ein neues Abenteuer geht.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Ich mag Kleider und finde, dass mir die auch gut stehen. Gerne A-Linie und schlicht, dass ich noch einen kuscheligen Cardigan drüberwerfen kann und damit es nicht zu brav wird, kommen noch grobe Boots dazu.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Ich habe keinen Nachtisch, aber neben dem Bett liegen immer ein paar Bücher, Taschentücher, Lippenpflege und mein iPhone, dass als Wecker fungiert. Der Laptop ist oftmals auch nicht weit weg und vielleicht findet sich auch noch eine halb volle Flasche Wasser in der Nähe.

85. Wie geduldig bist du?

Das ist immer situations- und personenabhängig, meist bin ich geduldig, manchmal habe ich aber schlichtweg keine Zeit, alles fünfmal zu erklären und muss dann leider schneller machen.

86. Wer ist dein gefallener Held?

Ich habe da jetzt länger drüber nachgedacht und bisher keine Antwort darauf gefunden. Mal sehen, ob ich das noch verändern werde oder ihr genau diese Worte lest.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Das kann ich ganz klar mit nein beantworten, alle meine Bilder können von jedem gesehen werden, ich bin jemand, der nicht mal einen Sperrcode an seinem Telefon hat.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Ich finde zwar nicht, dass am längsten irgendeinen Aussage über die Qualität der Beziehung aussagt, aber bei mir stimmt da zum Glück beides und meinen Freund David kenne ich schon seit dem Kinderturnen (wobei wir das beide nicht erinnern, aber es gibt Bilder *g*).

89. Meditierst du gerne?

Ich versuche es immer wieder gerne, sagen wir es mal so.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Entweder ein gutes Gespräch oder Alleine-Zeit mit einem Buch und dazu eine große Tasse Kaffee. Wenn ich einfach nur schnell zum Meer laufen kann, wie ich es in den letzten Wochen konnte, muss ich sagen, dass mich das sogar noch mehr aufgebaut hat, Natur ist so etwas grandioses für die Seele.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Nur eines auszuwählen, ist verdammt schwer, aber ich würde mich wohl für Shantaram von Gregory David Roberts entscheiden, welches ich direkt wieder lesen könnte. Aber leider habe ich es einem Freund in Australien gelassen, somit geht es erst mal zu neuen Büchern!

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meinem Freund Rajesh aus Varanasi, das ist unser Hauptkommunikationsweg.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

JA, JA, JA! So oft wie nur möglich und besonders gerne zu verrückten Sachen, die ich selbst noch nicht getan habe.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Früher sehr viele, heute ganz ehrlich keine Ahnung. Ich bin aus diesem eher toxischen Umfeld draußen, also wenn Leute da immer noch über mich reden, weiß ich es zumindest nicht.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Die Welt entdecken..oh, das tue ich ja 🙂

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich behaupte immer ja, da ich viel fahre und das in diversen Ländern. Einige stimmen mir zu, andere sitzen neben mir und wissen alles besser, was mich irgendwann doch gewaltig nervt. Als Beifahrer muss man mir nicht ständig sagen, dass eine Ampel rot ist, das sehe ich auch noch 😉 Also der Fahrstil hängt wohl immer vom Beifahrer ab.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nicht unbedingt, aber ich will, dass andere sich gut von mir behandelt fühlen. Also ich bin freundlich, lächele etc und lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Das ist mir wichtig, ob man mich dann auch noch mag, ist mir recht schnuppe, außer ich mag die Person auch.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

So sehr man die Person auch mag und so sehr man all ihre Probleme verstehen kann, man darf sich trotzdem nicht schlecht behandeln lassen. Hier denke ich manchmal, dass ich stärker hätte sein sollen, im Endeffekt bereue ich aber nichts und würde somit auch nicht sagen, dass ich etwas anders gemacht hätte.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Wenn ich in Berlin bin, lautet die Antwort „tanzen“, da ich aber irgendwie selten an Orten bin, wo man das gerade gut kann, gehe ich meist nur mit Freunden etwas essen oder trinken oder wir laufen durch die Gegend. Bisschen lahm, aber das ändert sich bestimmt bald wieder, wenn ich mehr Zeit habe.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?

Ja, gegen einige bestimmt, aber gegen keine „großen“ Gesetze und nie, dass jemand anderem ein Schaden entstanden ist. So Dinge wie im Anwohnerbereich parken, obwohl man kein Anwohner ist (Heidelberg ist schrecklich zum Parken), also für zumindest mich moralisch vertretbare Überschreitungen.

Falls ihr auch Lust habt, bei dem Projekt mitzumachen, verlinkt mir doch gerne euren Beitrag. Oder wenn ihr nur spontan auf eine der Fragen antworten wollt, macht das mal, ich bin neugierig 🙂

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #4

Juhu, schon wieder ist es Zeit, mich mit den nächsten 20 Fragen aus dem 1000 Fragen an dich selbst-Projekt von Johanna zu beschäftigen und wie immer nutze ich dazu eine Schreibpause, in der ich dringend mal an was anderes denken muss. Da bieten sich solche sehr unterschiedlichen Fragen doch geradezu an – macht doch auch mit! 🙂

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Also ich glaube nicht an diese Idee, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt, in welche wir je nach unseren Taten kommen und dort unsere Verwandten treffen. Allerdings glaube ich, dass alles irgendeine Form von Energie besitzt, welche nicht an den menschlichen Körper gebunden ist und diese im Moment des Todes entweicht (ihr merkt, ich bin hier eher dem Hinduismus zugeneigt). Die Idee, dass diese Energie dann irgendwann wieder in einer Form auf die Welt kommt..ich bin mir immer noch nicht sicher, manchmal sage ich ja, manchmal nein.

62. Auf wen bist du böse?

Auf niemanden, das ist nicht meine Art. Nicht unbedingt weil ich der menschenliebendste Mensch bin, sondern auch aus ganz egoistischem Grund, ich habe nämlich keine Energie übrig, sie mit Böse-Sein zu verschwenden. Enttäuscht bin ich allerdings von einigen Personen in meinem Leben und so gerne ich da auch einfach drüber wegsehen würde, es fällt schwer. Sehr schwer und tut teilweise auch nach Jahren noch weg. Hier arbeite ich aber immer wieder dran.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ja, da ich kein Auto habe, muss ich das auch. Wobei ich – wann immer es geht – lieber laufe und das dann gerne auch mal von Brooklyn nach Manhattan in flockigen 15 Kilometern. Gerade bin ich in Deutschland bei meinen Eltern auf dem Lande, hier braucht man allerdings ein Auto, um irgendetwas zu tun und somit leihe ich es mir. Aber sobald ich in einer Stadt bin, werden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt oder auch das Rad, wenn ich eines zur Verfügung habe. Da ich aufgrund des vielen Fliegens auch ein schlechtes Gewissen habe, buchte ich mir die Tage meinen ersten Zugtrip bis nach Italien, was ich sonst definitiv geflogen würde – jetzt geht es eben 12 Stunden durch Europa und ich freue mich schon auf die vielen Aussichten.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Wenn sich Freunde hilfesuchend an mich wenden, ich aber nicht helfen kann. Das sind immer Situationen, die mich lange beschäftigen, aber manchmal kann man einfach nichts tun außer zuhören, um zu helfen.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Ja doch, also so halb. Ich schaue mir die Welt an, ich schreibe, ich bin unabhängig, das wollte ich auch alles. Der Hund, der so gar nicht in diesen Lebensstil passt, den ich aber immer haben wollte, der fehlt noch. Charakterlich bin ich noch nicht ganz da, wo ich hinwollte, aber auch da bin ich auf einem guten Weg. Also insgesamt kann ich die Frage mit einem Ja beantworten.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Dancing on my own – Robyn

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Gehen wir kurz in die Love Language hinein, ich bin jemand, der viel Körperkontakt braucht, also da eine Umarmung, da ein Kuss, da die Hand halten. Somit schätze ich natürlich sehr, wenn mein Partner dies auch braucht oder auf meine Bedürfnisse eingeht, da ich sonst schnell denke, dass etwas nicht stimmt. Dann natürlich Ehrlichkeit, Offenheit, die Fähigkeit, zuzuhören und gute Gespräche zu führen, mir neue Welten zu eröffnen und natürlich mich zum Lachen zu bringen.

68. Was war deine größte Anschaffung?

Die big three sind mein Ford Windstar 1998, mit dem ich durch Kanada fuhr; mein Macbook Air und mein Kaffeevollautomat von Jura. Ich habe es nicht so mit viel Geld für materielle Sachen ausgeben, ich stecke lieber alles in Reisen.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja, und meist sogar noch eine dritte, wenn ich die Person wirklich in meinem Leben haben mag. Was mir jetzt nicht unbedingt weniger Leid beschert, da ich mich wieder und wieder verletzten lasse, aber doch immer noch an das Gute glaube.

70. Hast du viele Freunde?

Freunde ist ja so ein Begriff, unter dem jeder etwas anderes versteht. Ich habe genug Freunde, damit ich allen Aufmerksamkeit schenken kann, ich habe aber überall auf der Welt noch gute Bekannte, mit denen ich zwar nicht oft, aber dann eben sehr tiefe, bedeutende Gespräche führe und auch diese nie missen möchte. Wobei ich gestehen muss, dass ich ein Mensch bin, der sehr offen ist und schnell mit anderen Leuten in die Tiefe geht, was oftmals verstörend für meinen Gegenüber ist, die meisten sich jedoch doch gerne darauf einlassen.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

„Die“, um eine sehr heterogene Gruppe Menschen zusammenzufassen, da schreit mein Ethnologenherz..also „die Inder“, „die Afrikaner“ etc.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Einige Male, in Berlin arbeite ich ab und zu als Statistik für Film und Fernsehen und auch in zwei Bollywoodfilmen war ich schon zu sehen. Da mich das aber nicht soooo sehr interessiert, freue ich mich über die Erfahrung, die Leute und das Geld, angesehen habe ich mir mich aber noch nicht.

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Als ich im Zahnarztstuhl Platz nehmen musste, dabei war überhaupt nichts zu machen, aber sobald ich die Praxis betrete, erhöht sich mein Herzschlag signifikant.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.

Mein Zuhause sind meine Familie und Freunde, kein Ort, denn ich habe ja keine eigene Wohnung. Für mich ist da zuhause, wo ich entweder Beziehungen habe oder wo ich mir selbst wähle, dass ich dort sein will. Dann brauche ich nur meinen Laptop, Strom und fließend Wasser und wir haben ein temporäres Zuhause.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Spiegel, Zeit, CNN, Times of India und mein Twitter-Feed (böse, ich weiß)

76. Welches Märchen machst du am liebsten?

Ich gehe davon aus, dass das „magst“ heißen sollte und würde mich für „Dornröschen“ entscheiden, da ich dies früher immer mit meinem Opa gespielt habe.

77. Was für eine Art Humor hast du?

Ironisch, sarkastisch und schwarz.

78. Wie oft treibst du Sport?

*hust* Nie? Also ich versuche, täglich meine 5 Kilometer zu laufen, aber das war es dann auch. Wobei im Dezember war ich jeden Tag im Meer schwimmen, das zählt doch auch.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Anscheinend.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Wenn es hart auf hart kommt, kann ich auf alles verzichten, wenn ich ehrlich bin. Aber ohne mein iPhone und Internet, dass ich immer alles nachschauen kann, was ich benötige, wäre das Leben doch etwas anstrengender und zeitintensiver, somit würde ich diese beiden Dinge nennen.

Und schon sind wir durch und ich mit einigen Gedanken wohl noch länger beschäftigt. Da ich persönlich Blogs, die mir Dinge über die Person dahinter verraten, mehr mag als reine Informationsblogs würde ich mich wie gesagt sehr freuen, wenn ihr auch mitmacht und mir euren Beitrag verlinkt oder aber auch als Leser vielleicht die ein oder andere Frage, die euch zusagt, in den Kommentaren beantwortet 🙂

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #3

Seit mittlerweile drei Wochen mache ich bei dem 1000 Fragen an dich selbst-Projekt von Johanna mit, wo jede Woche 20 Fragen zu beantworten sind. Bisher habe ich dabei sehr viel Spaß, es ist eine tolle Ablenkung zu meinem momentanen Alltag und wer mag, hier sind meine letzten zwanzig Antworten.

41. Trennst du deinen Müll?

So gut es geht. Damit meine ich, dass ich es in Ländern, wo es Mülltrennung mache, in anderen Ländern, in denen ich lebe und das kaum oder gar keine Sache ist, ich es eben auch nicht tun kann. Denken wir an letztes Jahr, war das z.b. in Indien, China und auch Mexiko der Fall. Für mich ist Mülltrennung wichtig, ich versuche aber auch, Müll zu vermeiden, so sehr es eben geht.

42. Warst du gut in der Schule?

Mal ja, mal nein. Das war fächer-, lehrer- und motivationsbedingt. Viel lustiger fand ich allerdings, als ich im ersten Semester an der Uni für meine Prüfungen lernen musste und merkte, dass ein Fach mehr „Lernen“ war wie mein gesamtes Abi. Hätte mir das mal wer vorher gesagt, hätte ich mich in der Schule etwas mehr bemüht.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Ich versuche, so kurz wie möglich zu duschen, um die 5-7 Minuten werden es meist aber doch. Dafür dusche ich aber auch nur alle 2 Tage und wasche meine Haare ebenfalls nur alle 2-3 Tage, um dadurch etwas Zeit auszugleichen. Zwar finde ich Duschen per se toll, aber auch hier kommt das schlechte Gewissen wegen der Wasserverschwendung wieder hoch.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Absolut, wobei ich hier keine direkte Vorstellung im Kopf habe, wie dies aussieht. Aber die Idee, dass nur auf der Erde Leben existiert, finde ich absurd. Das gilt aber auch dafür, dass nur Menschen ein Bewusstsein haben sollen, ich weite das ohne Probleme auf Tiere, Pflanzen und ja auch auf so etwas wie Steine aus. Für mich nehmen alle Dinge andere Dinge auf irgendeine Weise wahr, wenn wir uns diese auch nicht vorstellen können.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

Wenn ich mal nicht gejetlaggt bin, stehe ich meist so gegen 9.30h-10.00h auf, ich muss dazu aber sagen, dass ich ein Nachtmensch bin und selten vor 2 Uhr schlafen gehe.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Nein, ganz im Gegenteil, ich versuche, meinen Geburtstag nicht zu feiern, ich mag das so gar nicht.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Lustig, ich mache gerade eine Facebook-Pause und war seit drei Wochen nicht mehr online. Ich nutze FB aber wenig, um rumzuscrollen und zu sehen, was andere posten, sondern eben als Messenger. Sonst war ich also meist online, wenn mich jemand anschrieb oder ich jemanden kontaktieren musste.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?

Ich habe keine Wohnung, aber sonst bin ich am liebsten da, wo das Bett steht.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Das war eine riiiiesige, aber noch junge und so verspielte Dogge in Playa del Carmen vor rund einem Monat. Was schon verrückt lange her ist, im Moment treffe ich aber irgendwie keine Tiere.

50. Was kannst du richtig gut?

Laut meinen Freunden zuhören und Ratschläge geben. Ich persönlich finde ja, dass ich Leuten gut Aufmerksamkeit schenken kann, da ich mich gerne auf meinen Gegenüber konzentriere und mich ganz auf die Person einlasse, statt ständig an etwas anderes zu denken oder mein Telefon im Auge zu haben.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Einen Mitschüler, in den alle Mädchen verliebt waren und ich ihn nur deswegen interessant fand 😉 Also klar, in der 5.-6. Klasse haben wir auch so komische „Kussspielchen“ in der Pause gespielt, aber das zähle ich mal nicht, da habe ich nämlich ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, wen ich da das erste Mal geküsst habe.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Shantaram von Gregory David Roberts, da er Indien so sieht, wie ich es erlebt habe. Ich bin jemand, der sein Leben und alles, was darin passiert, so weh es auch tut, nicht bereut. Der sich lieber fünfmal das Herz brechen lässt, als nicht zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn man „den einen“ gefunden hat, von dem man dies in jenem Moment zumindest denkt. Jemand, der sein Leben als Abenteuer sieht und es auskosten will – und das alles tut der Autor hier auch.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Ich will nicht heiraten, somit habe ich auch kein ideales Brautkleid im Kopf. Wenn ich müsste, wäre es wohl etwas sehr schlichtes mit einem Rückenausschnitt.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?

Absolut nicht, ich mag die Dunkelheit sehr gerne. Im Moment mache ich meine Spaziergänge nachts und mag es, nichts außer den Sternen zu sehen.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?

Nur meine Piercings, im Moment trage ich kaum Schmuck, da ich mich nicht danach fühle.

56. Mögen Kinder dich?

Ja, meine Nachhilfekinder fanden immer toll, dass ich sie „ernstgenommen“ habe und im Allgemeinen mache ich genug Witze, dass Kinder mich mögen.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Alle, ich finde ins Kino gehen soooo langweilig. Und dann kann man nicht mal Pause drücken, sondern muss sich den Film komplett ansehen. Wann ich das letzte Mal im Kino war, ich habe keine Ahnung.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Sehr, ich versuche, jedem so viel Gutes zu geben, wie es nur geht, egal, wie schlimm einen die Person auch behandelt. Bis ich mal richtig ärgerlich werde, oh das dauert..mit Ungerechtigkeit kann ich aber auch so gar nichts anfangen, das dürfte hier reinwirken. Ich bin im Zweifel wohl immer für den Angeklagten.

59. Schläfst du in der Regel gut?

Nein, leider gar nicht. Im Moment ist es besonders schlimm, aber ich hoffe mal, dass ich irgendwann eine Nacht durchschlafen und dann erholt aufwachen werde, statt mich erstmal einem Liter Kaffee zu widmen, damit ich funktioniere.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?

Feedjit, da kann ich sehen, aus welchen Städten meine Blogbesucher kommen und das finde ich gerade ganz spannend.

Dieses Mal vielen mir die Antworten sehr leicht – und vielleicht hat ja wer von euch auch Lust, bei dem Projekt mitzumachen?

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #2

Juhu, der zweite Teil der 1000 Fragen an dich selbst-Reihe von Johanna ist online, es ist gerade wieder 3 Uhr morgens und ich mache eine der vielen „ich mag meine Doktorarbeit nicht mehr sehen“-Pausen. Also genau die Zeit, sich mal mit ein paar Fragen zu beschäftigen, über die man schon viel zu lange nicht mehr oder auch noch nie nachgedacht hat. Da ich persönlich lieber Blogs mit „Substanz“ lese, in welchen ich den Blogger erkennen kann, hoffe ich, ihr habt vielleicht auch als Leser Spaß daran! Oder als Mitblogger vielleicht auch Lust, mitzumachen? Verlinkt mir doch gerne eure Beiträge oder beantwortet einzelne Fragen in den Kommentaren, ich würde mich freuen!

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Teils. Ich muss gestehen, dass es mir beim Großteil der Menschheit schnuppe ist, dafür bin ich mit mir selbst genug im Reinen. Aber bei Menschen, die ich bewundere, ist es mir wichtig, dass sie mich nicht als dumm ansehen, sondern als halbwegs intelligent; äußerlich ist mir da allerdings auch egal, was man von mir denkt (und wenn ich ein Blümchenkleid zu einem Konferenzvortrag anziehen mag, dann mache ich das auch, so *g*).

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? 

Schon immer die Nacht, ich mag die Ruhe, die Leere, in der man so gut nachdenken kann. Nachmittage und Abende gehen auch, aber ein Morgenmensch war ich noch nie und werde ich auch nicht werden. Da bin ich weder kreativ, noch produktiv, sondern sitze mit meinem Kaffee herum und verschwende Lebenszeit.

23. Kannst du gut kochen? 

Mir ist gestern zum ersten Mal Reis angebrannt, da ich meinen Reiskocher nicht gefunden habe. Also sagen wir so, ich finde, wenn ich mal koche, dass es gut schmeckt, meine selbstgebackenen Brote waren erstaunlich lecker, aber mir macht es keinen Spaß. Somit gebe ich mir auch nur Mühe, wenn ich für andere koche, wobei das meist abgelehnt wird oder man mir ganz genau erklärt, wie man Nudeln zu kochen hat, äh ja, danke 😉

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Ich liebe den Herbst, aber primär den Oktober und das passt auch zu meinem Typ, glaube ich. Ich liebe Veränderung und noch Sonnenschein, aber doch etwas frischere Luft.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? 

Oh Boy, ich kann mich nicht erinnern, mal überhaupt nichts gemacht zu haben.

26. Warst du ein glückliches Kind? 

Ja, ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, durfte im Wald spielen, war viel bei meinen Großeltern und hatte viele Freunde und Dinge zu tun. Langweilig war mir nie, nur Mathe habe ich verflucht, da mein Lehrer ein richtiger Bully war.

27. Kaufst du oft Blumen?

Für mich nie, ich mag mir keine fast toten Pflanzen in die Wohnung stellen. Ab und an für andere zum Geburtstag.

28. Welchen Traum hast du?

Ich würde am liebsten die ganze Welt sehen und dann den einen (oder mehrere wohl eher) Ort finden, wo ich mir eine kleine Base einrichten kann, als Rückzugsort, wenn alles andere zu viel wird; da wird dann ein Buch geschrieben.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

Über 25 Stück, ich kriege sie absolut nicht mehr zusammen..man merkt, ich ziehe ganz gerne um. Beziehungsweise habe ich schon seit sechs Jahren keine eigene Wohnung mehr, sondern lebe zur Zwischenmiete in Berlin oder eben in Wohnungen auf der Welt verteilt. Was mir bisher super gefällt, so ist man nicht an einen Ort gebunden und ich habe nicht unnötig viel Kram.

30. Welches Laster hast du?

Kinder-Schokolade (der Grund, wieso ich mich nie als Veganer bezeichnen kann *g*)

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Dying the good death – Christopher Justice (für die Diss); geht um das Sterben in Varanasi, Indien und ist genau mein Ding, was jetzt komisch klingt, aber das Fachbuch ist wahnsinnig spannend geschrieben.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Ich liebe lange Haare, ich sollte allerdings dringend mal Spitzen schneiden. Mein eigentlich gerades Pony ist schon wieder rausgewachsen, da ich zu lange nicht beim Friseur war, das will ich allerdings wieder, da mir der Look gefällt.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ja, aber in dem Sinne, dass ich damit viele Bilder mache und es als Uhr benutze. Im Ausland habe ich selten Empfang, da ich zu geizig für SIM-Karten bin und somit nur erreichbar, wenn ich wo bin, wo es Wifi gibt, aber damit komme ich gut klar.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Genug, um notfalls ein Jahr zu überleben, ohne arbeiten zu müssen. Das ist quasi mein „Komfort“, dass ich notfalls auch einfach sagen kann, nein danke Leben, das passt so nicht, lass nach hm, Indonesien gehen und nachdenken, was wir jetzt tun. Für ein Macbook hat der Kreditkartenrahmen allerdings nicht gereicht, da mein Einkommen zu unregelmäßig ist und so stand ich zwar mit Geld auf dem Konto, aber ohne Möglichkeit, es direkt zu kriegen, dümmlich im Applestore in Manhattan herum..immerhin hatten sie gutes Wifi.

35. In welchen Laden gehst du gern?

Trader Joe’s in den USA ist mein Ding (und Whole Foods wäre es auch, hätte ich einen anderen Kontostand); man kriegt mich mehr mit Essen als mit materiellen Dingen. So einmal zu Sephora gehe ich aber doch gerne, wenn ich in den USA bin und am Flughafen in die Dutyfree-Shops auch..wobei ich da meist nur mit Zigaretten zum Mitbringen wieder rausgehe.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Kaffee; ich trinke keinen Alkohol, sonst nur Club Mate oder wenn ich ganz verrückt bin, mal eine Apfelsaftschorle.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Ich dachte, dass ich es mittlerweile wüsste, doch hat mir das letzte Jahr das Gegenteil bewiesen. Wenn sich alles richtig anfühlt, nur das Timing nicht stimmt, ist es verdammt schwer, diesen Schritt zu tun und ich bin leider so ein blöder Kämpfer mit dickköpfigem Herzen.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Schreiben natürlich 🙂 Gerne in Verbindung mit Reisen. Und dann hätte ich gerne noch eine NGO, die sich im Bereich Naturschutz engagiert.

39. Willst du immer gewinnen?

Lustigerweise nicht, mir ist es meist absolut unwichtig, aber ich bin auch nicht so der Spielemensch. Bei Diskussionen ist das schon etwas anderes, da gewinne ich gerne mit Argumenten. Oh, und früher gingen wir manchmal zum Pubquiz, wo wir jetzt nicht ultra ehrgeizig waren, aber uns doch schon sehr freuten, wenn wir mal unter die Top 5 kamen.

40. Gehst du in die Kirche?

Nein, ich bin ausgetreten und habe 2017 das erste Mal seit vielen, vielen Jahren wieder eine Kirche betreten, da meine Oma eine Jubiläumsfeier anlässlich ihrer Konfirmation hatte (Sachen gibt’s). Als „Tourist“ gehe ich auch selten in Kirchen, irgendwie ziehen mich diese nicht so an, wobei ich einem Freund dieses Jahr den Berliner Dom gezeigt habe und wir da eine schöne Zeit hatten.

Und da sind wir schon wieder durch – ich bin schon wieder auf die nächste Runde gespannt und würde mich wie gesagt freuen, wenn ihr vielleicht auch eine oder mehrere der Fragen beantwortet! Mehr über die eigenen Leser zu erfahren, ist nämlich auch verdammt spannend!

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #1

Für mich sind und bleiben Blogs ein privater Spielplatz, wo man sich der „Welt da draußen“ mitteilen mag.Somit habe ich mich sehr gefreut, als ich über das 1000 Fragen-Projekt von Johanna gestolpert bin. Da 1000 Fragen ganz schön überfordernd klingen, hat sie sich 20 pro Woche herausgepickt und ich werde versuchen, diese auch zu beantworten. Wenn ich allerdings mal wieder irgendwo im Nirgendwo unterwegs bin, werde ich aber auch nicht auf Brechen und Biegen versuchen, doch noch mitzumachen, sondern lieber den Moment genießen. Aber gerade bin ich in prokrastinierender Stimmung und somit legen wir doch um 03.39h mal los:

1000 Fragen an dich selbst – #1

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das war im September, wo ich das erste Mal in Mexiko mit Meeresschildkröten getaucht bin. So etwas absolut einmaliges, ich war wirklich kurz vorm Weinen, so toll fand ich es. Insgesamt versuche ich aber oft, etwas zum ersten Mal zu machen und da ich ständig durch die Welt flitze, sehe ich zumindest sehr häufig neue Orte zum ersten Mal.

Mit wem verstehst du dich am besten? Schwierig, ich würde fast ganz unverschämt mit mir selbst sagen. Aber wenn es ein anderer Mensch sein muss, wäre es einer meiner längsten Freunde, der immer genau sagt, wovor ich vielleicht Angst habe, es auszusprechen.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Durch die Gegend laufen und das jeden Tag. Mir hilft das beim Nachdenken, beim Strukturieren von dem, was ich schreiben will und auch mich von doofen Sachen abzulenken. Ansonsten vielleicht noch auf Youtube, da kann man sich aber auch verlieren!

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über wenige, ich habe einen sehr komischen Humor, meist sehr dunkel und nunja..ich lache eher, wenn ich etwas lese wie über eine komische Filmszene.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein, absolut nicht, das letzte Jahr habe ich ständig an irgendwelchen Flughäfen geweint, Trennungen sind nicht meins. Vor Wut, Frustration etc. muss ich zum Glück nicht weinen, das wäre mir glaube ich unangenehmer.

Woraus besteht dein Frühstück? Kaaaaaaffee (am liebsten mit Hafermilch und Kokosblütenzucker) und dann schaue ich, ob irgendwas zu essen da ist oder vergesse das wieder.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Diversen Freunden an Silvester.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Definitiv äußerlich, aber wir haben beide auch ein kleines „Helfersyndrom“, wobei ich das absolut nicht negativ finde. Achja, Reiselust dürfte auch noch dazukommen 🙂

Was machst du morgens als erstes? Auf mein Smartphone schauen, da es als mein Wecker dient.

Kannst du gut vorlesen? Andere sagen ja, mir macht es auf jeden Fall Spaß, wobei ich das jetzt nicht sonderlich oft mache.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Absolut keine Ahnung.

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ich muss gestehen, es gibt nichts, was ich unbedingt kaufen will. Ein Stück Land, wenn ich meinen Lieblingsort gefunden habe, wäre toll, aber das könnte auch nie eintreffen.


Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Dinge nicht so nahe an mich ranzulassen.

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich schaue gar kein Fernsehen, sondern wenn nur amerikanische Serien. Wenn es um all-time-Favoriten geht, müsste das Gilmore Girls sein, keine Serie habe ich häufiger gesehen. Im Moment liebe ich allerdings Shameless sehr.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Irgendwie machen mich Vergnügungsparks nicht an, ich glaube, mit 17 oder 18 war ich im Europapark.

Wie alt möchtest du gerne werden? 80 fände ich gut, 85 mit halbswegs funktionierender Gesundheit auch noch, aber dann reicht es mir auch. Ich glaube allerdings schon immer, dass ich früh sterben werde, somit hoffen wir mal, ich liege falsch.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen, ich denke an jeden Trip mit viel Freude zurück, da man immer so viel Neues gesehen und erlebt hat. Wenn ich es vermisse, kann ich ja entweder wieder hin oder mir besagte Person schnappen und etwas erleben. Auch meinen Schönsten Urlaub könnte ich zum Beispiel gar nicht auswählen – wobei doch, das erste Mal alleine für ein halbes Jahr nach Indien, das dürfte er gewesen sein.


Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Lähmend.

Hättest du lieber einen anderen Namen? Mein Vorname ist ausgefallen, das mag ich schon immer. Er harmoniert wunderbar mit meinem Zweitnamen, aber wegen meinem Nachnamen wurden (und werden) viele Witze gemacht, die teilweise verletzend waren. Da ihn im Ausland kein Mensch aussprechen kann, passiert das mittlerweile aber seltener und ach, im Grunde sind mir Namen recht wurst. Immer, wenn ich neue Leute kennenlerne, sind die ganz irritiert, dass ich nicht zuerst nach ihrem Namen frage – aber da das ein fremdvergebenes Label ist, interessieren mich doch ganz andere Sachen.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle fast jeden Tag an dem Entschluss, dass ich eine Doktorarbeit schreibe..denn man fragt sich schon, wozu man das eigentlich ohne jegliche universitäre Unterstützung macht, wenn man doch schon weiß, dass man nicht in die Wissenschaft will. Hm, hm!

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, auch auf seinem Blog oder hier in den Kommentaren mitzumachen? Aber auch einfach nur für sich selbst ist es interessant, zu reflektieren, wer man mittlerweile eigentlich ist (und wer man vielleicht sein will). 

Das Hessnatur Woll-Experiment – ich war dabei!

Schande über mein Haupt, dieser Beitrag will seit 2 (!) Monaten von mir geschrieben werden. Meine Ausrede: ich wollte eigentlich ein Video hierzu drehen, habe im „follow me around“-Stil auch das gesamte Wochenende begleitet, aber irgendetwas stimmt mit den Dateien nicht und nach diversen Versuchen, sie in ein Video zu integrieren und immer zu scheitern..gebe ich mich nun geschlagen und kann euch nur mit meinen geschriebenen Worten und Bildern dienen.

Worum geht es denn nun eigentlich?! Das Modelabel Hessnatur hatte auf seiner Testerplattform Hessnatur-Insider zu einem Produkttest mit Wanderwochenende aufgerufen und ich hatte doch wirklich das Glück und wurde ausgewählt! Es galt, ein Baumwollshirt von Hessnatur am eigenen Leib auszuprobieren und mit einem gewöhnlichen synthetischen Sportshirt zu vergleichen. Dazu haben wir ein Wochenende in der hessischen Landesmetropole Wiesbaden verbracht (die ich ganz, ganz komisch finde..ich empfehle schnell über den Fluss nach Mainz zu fahren, da ist es um Welten schöner). Übernachtet haben wir im Radisson BLU „Schwarzer Bock“, was ein sehr nettes Hotel war und an das Frühstücksbuffet könnte ich mich durchaus gewöhnen. Aber Essen war hier ja nicht der Fokus, sondern es ging um das Wandern! Denn so konnten wir die beiden Shirts super ausprobieren und an frischer Luft wunderschöne Landschaft genießen! Leider hat es ziemlich geregnet, aber wir waren ja gut angezogen.

Ich reiste schon am Freitagabend an und verbrachte den Abend mit einem Freund aus Mainz. Wer lecker afghanisch essen will, dem kann ich „Die Waffel“ empfehlen; lasst euch nicht von dem Namen täuschen, da gibt es gutes Essen und nicht nur Nachtisch 😉 Samstag früh habe ich mich dann erst zum Frühstück aufgemacht, dann die Sachen im Zimmer angezogen und mich auf den Weg zum Treffpunkt gemacht. Wir hatten im Zimmer das Baumwollshirt von Hessnatur, ein synthetisches Sportshirt  und einen Bienenwachs-Parka von Hessnatur und wurden quasi in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe trug an einem Tag das eine, am nächsten Tag das andere Shirt, um einen guten Vergleich zu bekommen.

Wollexperiment Hessnatur

Oben rechts sehr ihr mein leckeres Frühstück und unten links dann unser Kennenlernen. Der nette Mensch unten links ist ein Wissenschaftler der Medizinischen Universität Graz, die das Experiment begleitet hat. Sie wollten nachweisen, dass es die reine unbehandelte Bio-Schurwolle als Funktionsfaser mit synthetischer Sportkleidung aufnehmen kann und atmungsaktiver als diese ist. Dazu wurden wir „verkabelt“, es bekam jeder einen Chip auf den Oberkörper geklebt, der unsere Vitalfunktionen während der Zeit gemessen hat. Unterwegs haben wir dann häufiger unseren Puls gemessen und mussten ihn aufschreiben. Ich sage euch, als mir der Chip das erste Mal in den BH gerutscht ist, habe ich mich ziemlich erschrocken..und auch meinen Puls musste ich häufiger erstmal suchen, ich habe da nicht so die Erfahrung mit *g* Das Team von Hessnatur stellte sich auch noch vor und machte sofort einen sehr sympathischen und kompetenten Eindruck! Die restliche Gruppe war eine sehr bunte Mischung an Menschen und ich hatte echt Spaß mit so vielen unterschiedlichen Gesprächspartnern 🙂 Unten rechts sehr ihr mein (chaotisches) Hotelzimmer und den Bienenwachsparka, der gut auf Regenundurchlässigkeit getestet wurde!

Wollexperiment HessnaturBevor wir uns auf Wanderschaft begaben, haben wir natürlich auch noch unseren Wanderführer kennengelernt. Oben links im Bild ganz rechts seht ihr Manuel Andrack, welcher euch vielleicht von der Harald Schmidt Show bekannt sein dürfte. Er hat uns den Rheinsteig entlang geführt und war ein sehr angenehmer Zeitgenosse 🙂 Da ich nach dem opulenten Frühstück auch ja nicht verhungere, bekam jeder noch ein Lunchpaket. An Tag 2 ließ ich dieses gleich im Hotel, denn ich hatte gar keine Gelegenheit, es zu essen. Unten links seht ihr nämlich den Kuchen, den wir an dem Tag nach vielleicht 5 Kilometer wandern schon wieder bekamen. Durchaus sehr lecker, aber irgendwie auch Mittagessens-Ersatz. Das Baumwollshirt ist unten rechts zu sehen, es ist in einem schönen Blau gehalten und fühlt sich gut an. Ich sehe gerade, es ist etwas durchsichtig..nunja, da stehen wir nun einfach mal drüber 😉

Wir begaben uns also nach dem Kennenlernen in den Bus (der Fahrer war auch ein enorm schlechtgelauntes Original) und fuhren von Wiesbaden nach Johannisberg. Hier begann unsere Wanderung mit Hund auf dem „Premiumwanderweg“ mit eigentlich schönen Aussichten, wenn die Regenwolken dort nicht überall herumgehangen hätten. So war es einfach grau und sehr regnerisch. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung und somit die perfekte Testsituation. Ich muss allerdings sagen, dass der Parka nach einiger Zeit dem Regen nachgegeben hat und ich nass wurde. Auch das Handy in der Jackentasche war eine schlecht Idee, da wurde es nämlich auch nass! Wir wanderten an diesem Tag um die 10 Kilometer (glaube ich) und waren bis zum frühen Abend (mit der Kaffeepause) unterwegs. Unser Ziel war das Kloster Eberbach, wo wir zum Abendessen erwartet wurden.

Wollexperiment HessnaturUnd hier muss ich jetzt echt mal was loswerden, wofür Hessnatur nichts kann, aber das Kloster Eberbach sich enorm unsympathisch gemacht hat. Oben seht ihr die Karte (Bild anklicken zum Vergrößern) und es ist toll, dass es eine normale und eine vegetarische Variante gab. Achja, die Lunchpakete waren alle bio, regional und vegetarisch bzw vegan, genial! Aber im Kloster bestanden alle Gänge, jupps alle, aus Gerichten mit Alkohol. Was ich so gar nicht wollte, kann ich nämlich nicht leiden. Also fragte ich nett, ob man das einfach weglassen könnte und ich sage euch, die Bedienung! Ich wurde behandelt, als wäre ich aufsässig, das war mir so unangenehm vor der Gruppe und ich fühlte mich, als denken alle nun, ich bin trockene Alkoholiker und nunja. Von der einen Bedienung, die mir gut zeigte, wie umständlich es wohl war (die Soße wegzulassen?), kam die Chefin, die mir ebenfalls zeigte, wie störend ich wohl bin und ach..ich hatte überhaupt keine Lust mehr auf das Essen. Der Pfifferlingssalat war nett, der Hauptgang war quasi Beilage und den Nachtisch habe ich dann auch abgetreten..ich hatte ja das superleckere Lunchpaket noch! Also, da würde ich definitiv nie wieder hingehen und für den Schein, den sie als Spitzenlokal wahren wollen, war das Verhalten wirklich unterirdisch! Nicht zu empfehlen! Aber ich saß in sehr netter Runde, hatte nette Gespräche und war durch die viele frische Waldluft auch guter Laune. Danach ging es mit dem Bus zurück ins Hotel, wo ich mich dann aufwärmte und meine nassen Klamotten zum Trocknen aufhing.

Wollexperiment HessnaturDer nächste Morgen startete wieder mit einem ausgiebigen Frühstück und dann ging es auch schon in den Bus und zum Rheinsteig. Das Wetter war heute etwas besser, der Regen hatte aufgehört und man konnte alles noch mehr genießen. Die Weinberge begleiteten uns und auch die Aussicht auf den Rhein war phänomenal! Wir hatten heute auch ein männliches Model dabei, da Fotos für den neuen Hessnatur-Katalog gemacht wurden. Da konnte ich mich zum Glück drücken, ich habe es ja nicht so mit Bildern *g* Respekt übrigens an das Kamera-Team, was uns die beiden Tage begleitet hat. Ich wäre gestorben an Überanstrengung! Aber der Film ist sehr schön geworden! Mittags kehrten wir in einem Kloster ein, wo es vegetarische Erbsensuppe geben sollte. Achtung, ich meckere schon wieder, denn ich liebe „vegetarische“ Erbsensuppe! Aber mit Speck drin ist das für mich nicht vegetarisch 😉 Der Mythos des kochenden Mönches wurde auch zerstört, als ich nachfragte und man mir sagte „haben wir nicht gekocht, aber wir habens vegetarisch bestellt“. Nunja, es gab auch noch Streuselkuchen und ihr seht, meine Mittagessen waren hier sehr gesund *g* Wir wanderten bis zur Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, worauf ich mich sehr gefreut hatte. Leider hatten wir nur keine Zeit mehr, sie uns anzuschauen..somit muss ich das noch nachholen!

Wollexperiment HessnaturOben rechts ist St. Hildegard und unten links ich komplett ungeschminkt und mit verwehten Haaren *g* Aber ihr seht, ich wurde von Baumwollshirt und Bienenwachsparka so warm gehalten, dass ich nicht einmal einen Schal brauchte. Von hier fuhren wir nun zurück ins Hotel, füllten einen Abschlussfragebogen aus, gaben unsere Verkabelung und unsere Puls-Formulare ab und dann zerstreute es sich auch schnell. Ich schnappte mir noch eine Fruchtschorle und machte mich auf zum Bahnhof..ich hatte Glück und musste noch nicht zurück nach Berlin, sondern hatte nur eine Stunde Bahnfahrt zu meinen Eltern vor mir – wenn man schon in der Nähe ist, kann man ja einen Besuch einlegen 🙂

Das ist besagtes Video, was euch bestimmt einen guten Überblick gibt von meinem tollen Wochenende und ich bin neidisch..genau so (ok in iPhone-Qualität, aber so what) wollte ich es auch haben. Auf dem Woll-Experiment-Projektblog könnt ihr auch alles noch einmal nachlesen, auch die anderen Teilnehmer und ihre Meinungen kennenlernen! Es gibt gerade wieder ein neues enorm spannendes Projekt, zu dem ihr euch bewerben könnt – wenn ihr weiblich seid und Lust auf Mode habt 🙂 Ich werde mein Glück auf jeden Fall versuchen!

Jetzt aber zum Experiment bzw meinem FazitHessnatur wollte mir hier ja nicht einfach nur ein tolles Wochenende bescheren (trotzdem erstmal tausend Dank hierfür!), sondern auch wissen, wie das Baumwollshirt im Praxistest abschneidet! Am ersten Tag hatte ich das synthetische Teil an und fühlte mich wie Mariah Carey (presswurstig). Das lag enorm eng an, was ich sehr unbequem fand und hatte so gar nichts mit dem Wort „atmungsaktiv“ gemein. Die Hitze staute sich, die Haut konnte nicht atmen und es hatte was von mobiler Sauna. Fand ich sehr unangenehm und besonders schlimm war (außer der Tatsache, dass ich damit im „Kloster Schrecklich“ Abendessen musste), dass ich abends darin begann, schrecklich zu frieren. Ich hatte nämlich keine Wechselklamotten dabei und das war gar nicht schön. Dank diverser Tassen Tee wurde ich nicht krank, aber angenehm war’s nicht. Am zweiten Tag freute ich mich schon, dass ich das Baumwollshirt tragen durfte, denn die andere Gruppe am Tag zuvor war begeistert! Es war um Welten angenehmer, allein vom Stoff schon, der sich sanft an den Körper schmiegt und auch mal nachgibt 😉 Die Nähte haben zunächst allerdings etwas gekratzt – jetzt nach mehreren Wäschen ist dies nicht mehr der Fall. Ich empfand es als sehr angenehm und habe nicht gefroren, obwohl es so dünn schien. Sonderlich geschwitzt habe ich an dem Tag nicht und ich kann das „atmungsaktiv“ hier definitiv bestätigen. Ich hatte das Shirt seitdem schon einige Mal an, es macht einen guten Job! Auch ist es noch nicht verzogen oder verblichen. Das andere Shirt liegt seitdem in der Ecke und wird höchstens mal böse angeguckt 😉 Ich weiß nicht, wie es bei wirklich anstrengendem Sport ist, ob das Shirt mit viel Schweiß mithalten kann, da ich beim Wandern eher nicht so ins Schwitzen komme. Ich werde es aber sobald es wieder etwas schöner ist, mal zum Joggen tragen und euch bestimmt noch einmal berichten. Zum Wandern oder zum normalen Tragen gefällt es mir sehr sehr gut! 

(na, wer findet mich *g*)

Das obligatorische Gruppenbild! Vielen vielen Dank noch einmal an das gesamte Team von Hessnatur und alle, die mit mir gewandert sind und dieses Wochenende zu etwas besonderem gemacht haben! 🙂