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[Mind] Erste Erfahrungen mit Kirtan Kriya Meditation!

Schon über zehn Monate ist es mittlerweile her, dass ich meine ersten Meditationserfahrungen in einem zehntägigen Vipassana-Kurs in Indien (Erfahrungsbericht hier) gemacht habe. Seitdem habe ich mir natürlich tagtäglich vorgenommen, morgens und abends eine Stunde in Meditation zu verbringen und das nie hinbekommen. Ab und zu habe ich 30 Minuten bis eine Stunde hingekriegt, aber wirklich eine Routine habe ich immer noch nicht.



Da ich aktuell mit einem Tinnitus kämpfe und diverse Dinge versuche, um ihn loszuwerden, habe ich mich auch wieder intensiver mit Meditation beschäftigt. Allerdings funktioniert die Vipassana-Version hierbei nicht, da ich in der Stille die nervenden Ohrgeräusche nur noch intensiver wahrnehme und mich leider enorm von ihnen ablenken lasse. Über diverse Chanting-Videos kam ich dann allerdings auf Kirtan Kriya und habe diese nur zwölfminütige Meditation mittlerweile leicht in meinen Tag integriert.



Kirtan Kriya soll diverse positive Wirkungen auf Körper und Geist haben, aber ich kann euch nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Oder ihr schaut euch einfach das Video an und macht direkt mit, ohne euch von mir beeinflussen zu lassen 😉

Setzt euch bequem hin, macht die Augen zu und legt eure Handrücken auf euren Knien ab. Im Video singt ihr immer wieder die Silben Sa Ta Na Ma, was so viel heißt wie „die Wahrheit ist unsere Identität„. Gleichzeitig bewegt ihr eure Finger und zwar wird pro Silbe der Zeige-/Mittel-/Ring- und kleine Finger zum Daumen geführt. Was zu Beginn ganz schön schnell für mich war, aber nach ein paar Minuten hat man hier den Dreh raus.


Ich weiß nicht, ob es die Kombination vom Singen und Bewegen der Finger ist, aber diese zwölf Minuten vergehen wie im Flug und nehmen mich in ihren Schwingungen irgendwie mit. Mein Geist schwebt vor sich hin, es gelingt mir, mich nur auf die Atmung, das Singen der Worte und meine Finger zu konzentrieren. Was leichter ist als Vipassana, wo man sich zunächst „nur“ auf das Wahrnehmen der Nasenatmung konzentriert und meine Gedanken wild durch die Gegend flogen. Hier fühlen sich sie irgendwie gelenkter und beschützter an, sie gleiten in eine Richtung statt wirr umherzuspringen.



Kirtan Kriya soll mentale Balance fördern, Stress und Angst reduzieren und den Teil des Gehirns ansprechen, welcher für unser Erinnerungsvermögen zuständig ist (ist aktuell für die Alzheimerforschung sehr spannend). Ich kann euch nur sagen, dass ich mich nach den zwölf Minuten immer besser und entspannter fühle, als hätte ich meinen Körper gerade etwas Gutes getan. Meine Laune steigt auch jedes Mal und oft erwische ich mich dabei, wie ich während der kurzen Meditation zu grinsen anfange. Was ich absolut grandios finde, denn das hatte ich seit meinem letzten Indienaufenthalt nicht mehr und es wirklich sehr vermisst.


Da ich bestimmt nicht die Einzige bin, die aktuell etwas Aufmunterung gebrauchen kann, probiert es doch einfach einmal aus. Mehr als dass es euch nicht gefällt, kann nicht passieren und das Tolle ist, man kann die Meditation einfach immer und überall ausführen. Ihr braucht nur einen bequemen Ort und eine kleine Pause, in der ihr ungestört sein könnt!


Habt ihr Meditation auch für euch entdeckt? Vielleicht sogar diese? Wenn ihr andere gute YT-Videos habt, freue ich mich natürlich, wenn ihr sie mir in den Kommentaren postet, damit ich sie auch einmal ausprobieren kann 🙂

[Beauty] Aufgebraucht im Juli 2013 – die XXL-Version

Diesen Monat war ich besonders fleißig und habe mich auch mal an kleinere Pröbchen gemacht, die immer nur rumstehen und hübsch aussehen. Der Grund ist ein ganz simpler: ich ziehe um. Zwar nur innerhalb Berlins, nichtmal fünf Kilometer Luftlinie entfernt, aber doch ist die Motivation, (halb-)leere Sachen 3 Stockwerke runter und 7 wieder hoch zu tragen, eher gering ausgeprägt. Ich hoffe, bis zum Umzugstag ist das Wetter auch ein klein wenig kühler 😉

Da ich mir bei all den Produkten echt einen Wolf tippen würde, habe ich es wie jeden Monat in bewegte Bilder gepackt..diesmal mit meiner Küche im Hintergrund, ich will ja nicht langweilen *g* Da ich Videos auch nicht bearbeite und auch einfach nur einmal spontan drehe, wenn mich die Lust packt..Semiprofessionalität deluxe mit ganz eigenem Charme:

 

Wenn es euch gefällt, freue ich mich natürlich über ein Kommentar, mir macht es irgendwie Spaß, mich mit meinem iPhone zu unterhalten..wohl auch, da mein Umfeld einfach entweder männlich oder uninteressiert ist und ich dann zur Abwechslung auch mal darüber reden und nicht nur darüber schreiben kann, was ich von den einzelnen Produkten so halte (hach, klingt das bemitleidenswert *g*).

Ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr auch ein Aufgebrauchtvideo/-blogpost habt und mir den in den Kommentaren hinterlasst..und wenn ihr Erfahrungen mit den Produkten, die ich so leergemacht habt, gemacht habt, bin ich da auch sehr interessiert! Besonders beim Thema „Aussie“ scheiden sich ja die Geister…und wer weiß, vielleicht kennt einer von euch ja auch mein Lieblingsshampoo aus dem Ramschladen (Thomas Philipps Sonderposten) seit acht Jahren 😉

Euch allen einen wundervollen Start in die Woche! Ich verbringe ihn ganz entspannt mit Dissertation schreiben und morgen geht es dann zum Filmdreh im Krematorium mit Jesus (aka „ich mache skurrile Dinge für Geld“)..aber dazu dann später mehr!