Schlagwort: TV-Serien

[Sehenswert] Good Trouble, The Rookie & The Good Doctor

Wir alle wissen, wie schwer die Suche nach einer neuen Serie sein kann. Da ich weiterhin kein sonderlicher Filmfan (mit Ausnahme von Dokus) bin, bin ich eigentlich immer auf der Jagd nach neuen Shows, da ich mehr wie nur eine Folge einer einzigen Serie pro Woche schauen mag. Reality-TV mag ich nicht, tägliche TV-Serien ebensowenig und gute deutsche Serien (wo mir gerade nur Danni Lowinski einfällt) finde ich nur selten. Am liebsten ist es mir, wenn ich zufällig eine neue tolle Serie entdecke, die schon ein paar Staffeln hat, aber das passiert doch eher selten. Somit habe ich heute drei Dramaserien für euch, die noch recht neu sind, aber eben doch ein paar Folgen haben, solltet ihr das Wochenende im Bett verbringen wollen!

Über Good Trouble (aktuell haben wir Staffel 1 mit sieben Folgen) stolperte ich eher zufällig, aber da es ein Spinoff von The Fosters ist, war ich neugierig. Denn die Serie fand ich nett, nicht fesselnd und ich habe sie auch nicht bis zum bitteren Ende gesehen, aber eben zum Zeitvertreib immer mal wieder. Good Trouble verfolgt nun das Leben der beiden Schwestern Callie und Mariana, die nach der Uni nach LA ziehen und dort ihren ersten richtigen Job haben. Die Serie ist gut gemacht, die Charaktere etwas „edgy“ und besonders gelobt wird sie für die Rolle des bisexuellen Gael. Im Grunde ist es aber seichte Anfang-20-Unterhaltung, die Spaß macht, anzusehen, einen aber nicht fesselt. Wenn ihr The Fosters oder Gossip Girl, Veronica Mars, Riverdale mögt, wird euch Good Trouble ebenfalls zusagen.

Etwas erwachsener ist The Rookie (Staffel 1, aktuell 13 Folgen), eine Dramaserie, die sich um Polizisten in LA dreht. Wir haben drei neue Polizei-„Neulinge“, welche das Leben rund um den Job auf den kalifornischen Strassen lernen und von ihren Aufpassern immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Besonders der schon etwas ältere Nolan hat mit diesen zu kämpfen. Liebe und Drama kommen hierbei nicht zu kurz und wer die Serien Rookie Blue, Grey’s Anatomy oder Private Practice mag, sollte hier einmal hineinschauen!

The Good Doctor (aktuell läuft die 2. Staffel) dreht sich um den chirurgischen Assistenzarzt John Murphy, welcher Autist ist, aber gleichzeitig eine enorme Gabe hat, schwierige Fälle zu lösen. Zwischenmenschlich hat John Probleme, die Kommunikation mit Patienten sowie Kollegen gestaltet sich schwierig und der Krankenhausalltag hält oftmals Hindernisse für ihn bereit. Die Dramaserie ist eine Mischung aus The Resident, Grey’s Anatomy und Dr. House und ist schauspielerisch sehr gut – so gut, dass John einen manchmal beim Zuschauen schon etwas zum Verzweifeln bringt, man aber gleichzeitig immer wieder einschaltet, um zu sehen, wie es weitergeht. Finde ich sehr gut gemacht und ich habe mich sehr gefreut, diese Serie erst vor kurzem entdeckt zu haben und somit eine ganze Staffel zum Ansehen hatte.

Kennt ihr eine der Serien und wie gefällt sie euch? Wer einen Geheimtipp für eine vielleicht etwas unbekanntere Dramaserie hat, sehr gerne her damit! 🙂

[Sehenswert] You & Sex Education auf Netflix!

Zwar laufen meine Serien (Shameless, Grey’s Anatomy & The Rookie) im Moment schon wieder, doch wollte ich mal etwas Neues sehen. Auf Netflix starten aktuell zumindest gefühlt jeden Tage neue Serien und besonders viel hatte ich von You sowie Sex Education gehört. Zeit also, mir einen verregneten Abend auf der Couch zu gönnen.

Sex Education hat zunächst einmal acht Folgen mit etwa einer Stunde Laufzeit, da bekommt ihr also einen laaaaaangen Abend hin, wollt ihr alle durchschauen. Es dreht sich um das Leben des Teenagers Otis, welcher mit seiner alleinerziehenden Mutter irgendwo im ruralen Groß-Britannien lebt. Seine Mutter ist Sextherapeutin, was sein Leben definitiv beeinflusst, da sie ihn selbst gerne als Forschungsobjekt betrachtet. Gemeinsam mit seinem besten Freund bestreitet er seinen Alltag, bis Maeve durch einen Zufall in sein Leben tritt. Die beiden bemerken nicht nur, dass sie sich durchaus sympathisch sind, sondern dass sie gemeinsam mit einer „Sexklinik“, welche an ihrer Schule definitiv benötigt wird, etwas Geld machen können.

Man weiß hier natürlich schon ziemlich schnell, welche Wendung die Geschichte nehmen wird und somit fand ich die einzelnen Episoden nett, aber hatte nie das Verlangen, unbedingt sofort noch eine zu schauen. Sie sind jetzt mehr so unter der Woche nach und nach geschaut worden, aber den Hype verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Kann man, muss man aber nicht wirklich gesehen haben, da gibt es doch sehr viel besseres auf Netflix (ich empfehle euch Wild, Wild Country, ist zwar eine Doku, aber ich war gefesselt!).

You wurde mir ebenfalls von Freundinnen empfohlen und somit habe ich es versucht, obwohl der Trailer mir irgendwie schon etwas suspekt war. Es geht um einen Mann, welcher sich seinem Objekt der Begierde durch soziale Medien näher bringt und sich schließlich in ihr Leben drängt, ohne dass sie Verdacht schöpft. Ihre Freundin jedoch findet einige Zufälle gar zu zufällig und beginnt, nachzuhaken.

Ich mag Penn Badgley und Shay Mitchell, aber irgendwie wurde ich mit der Serie nicht warm. Bei Folge vier habe ich aufgegeben, es ist zwar gut gemacht, da die Geschichte sich langsam entwickelt und in die Psyche von Joe vordringt. Aber Stalking ist dann doch etwas zu nah an meiner eigenen Lebensrealität gebaut und somit muss ich mir das dann nicht in meiner Freizeit zur Entspannung ansehen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das vielen von euch gefallen wird – schaut euch einfach den Trailer einmal an.

Netflix, das war jetzt mal leider nichts mit uns beiden im Januar, mal sehen, was du dir für Februar so ausgedacht hast! Wobei, wenn wir ehrlich sind, zähle ich einfach nur die Tage bis zur finalen Game of Thrones Staffel runter – wem geht es noch so? 🙂

[Sehenswert] Neue Serien-Entdeckungen! + Kung Fury!

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her (die Sommerpause kommt einem auch immer länger vor), seit ich das letzte Mal über ein paar aktuelle Serien gebloggt habe. Dabei bin ich nach wie vor ein kleiner Junkie und wüsste gar nicht, was ich ohne englischsprachige Serien machen würde. Deutsches Fernsehen sehe ich so gut wie nie, wenn dann mal über eine Mediathek für eine Talkshow, aber das kann ich für 2016 auch an einer Hand abzählen. Somit zurück zu den Serien, die ich aktuell schaue..und Kung Fury muss auch mit rein! 🙂

PITCH (2016)

Worum geht’s Ginny Baker spielt als erste Frau überhaupt in der amerikanischen Major Baseball League, womit die Probleme natürlich schon vorprogrammiert sind. Ihre Teamkollegen sind alles andere als begeistert, die Trainer zweifeln auch und Ginny selbst ist sich auch nicht sicher, ob sie sich dieser Aufgabe stellen mag.

Wie ist’s Ich weiß nicht, was es ist, aber ich sehe mir gerne Serien an, die eine sportliche Komponente haben (wirkliche Sportübertragungen hingegen finde ich stinklangweilig). Von Baseball habe ich so überhaupt keine Ahnung, ich war zwar letztes Jahr in Kanada bei einem Spiel, aber auch nur wegen dem guten, indischen Essen. Somit bin ich selbst überrascht, wie spannend ich die Serie finde und mich jede Woche auf die neue Folge freue. Bisschen Drama, nicht zu viel Tiefgang und ein starker, gut gespielter Frauencharakter – ich bin dabei!

THIS IS US (2016)

Worum geht’s Kurz gesagt, um das Leben einer amerikanischen Familie, die aus den Eltern und zwei leiblichen Zwillingen und einem adoptierten Kind besteht. Oder wie der Trailer es verkündet, um verschiedene Menschen, die alle ihren Geburtstag am gleichen Tag feiern.

Wie ist’s Absolut großartig, ich war nach der ersten Folge überzeugt. Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was sie sehr spannend macht und dann noch durch die Augen unterschiedlicher Personen. Dass Mandy Moore und Milo Ventimiglia (bald kommt Gilmore Girls endlich) mitspielen, macht die Sache noch besser, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt. Emotional, mitreißend, zum Nachdenken anregend – eine Dramaserie, die alles hat und definitiv Leuten gefällt, die etwas mit Parenthood anfangen können.

DESIGNATED SURVIVOR (2016)

Worum geht’s Bei einem Anschlag werden der amerikanische Präsident, die Kabinettsmitglieder und alle Mitglieder des Kongress getötet. Somit fällt es dem designated survivor, Tom Kirkman, zu, die Nation zu führen. Dieser wurde nämlich vor der Veranstaltung an einen sicheren Ort gebracht, sollte eben so ein terroristischer Anschlag eintreffen – damit gerechnet hat natürlich niemand und so findet sich der eigentliche Minister für Wohnungsbau auf dem Posten des mächtigsten Mannes des Landes wider und muss direkt beginnen, zu „regieren“.

Wie ist’s Als ich die Worte Drama, Politikthriller, Kiefer Sutherland, David Guggenheim und Natascha McElhone gelesen hatte, musste ich mir sofort den Trailer ansehen. Den fand ich auch spannend und jetzt bin ich mittlerweile bei Folge 6 oder 7 und ich weiß nicht, es kriegt mich einfach nicht wirklich. Bisher geschieht alles eher langsam, wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen und man wartet nur noch auf die große, unrealistische Verschwörungstheorie eines gesichtslosen, amerikanischen Waffenhändlers (oder so ähnlich). Da ich die Schauspieler mag, werde ich mir die komplette erste Staffel bestimmt auch ansehen, aber bisher..nicht wirklich eine Empfehlung, aber ich hoffe noch!

MR ROBOT (2015)

Worum geht’s Der junge Programmierer Elliot hat eine Persönlichkeitsstörung und lebt isoliert von der Realität in seiner eigenen Morphin-Welt, wodurch er seine Angstzustände verhindern kann. Er wird von der anarchistischen Hackergruppe „fsociety“ rekrutiert, um die Firma „E Corp“ zu hacken, die er (und sein Arbeitgeber, eine Cybersecurity-Firma) eigentlich beschützen sollen.

Wie ist’s Genau nach meinem Geschmack: sehr spannend, gute Cliffhanger, man kann ein paar Folgen am Stück schauen, großartige, unbekanntere Schauspieler und ein bisschen Drama gibt es auch noch. Schön finde ich, dass Emotionen der Figuren eine wichtige Rolle spielen und es nicht in die abgedrehte Sci-Fi-Richtung geht. Ich will hier niemanden spoilern, somit gehe ich nicht näher auf die Story ein, aber ich freue mich, dass ich noch in der 1. Staffel bin und noch eine 2. Staffel auf mich wartet

KUNG FURY (2015)

Zu diesem absolut großartigen Kurzfilm kann ich eigentlich gar nichts sagen, außer dass es verrückt ist, wie weit er von meiner comfort zone weg ist und wie sehr ich ihn mochte. Nachdem ich letztes Jahr durch irgendeinen Zufall das dazugehörige Musikvideo mit David Hasselhoff auf Youtube entdeckte, wusste ich, dass ich ihn sehen musste, vergaß es dann aber natürlich. Jetzt steht der Kurzfilm bei Netflix, wodurch ich wieder über ihn  stolperte, aber auch komplett bei Youtube, weswegen es euch oben erst das Musikvideo und jetzt noch den Film einbette – ich würde ja dringend dazu raten, beides anzusehen. Ich bin ja gespannt, ob jemand von euch was damit anfangen kann, mein enorm skeptischer bester Freund brach neben mir auf jeden Fall in sehr laute Lachanfälle aus!

[Sehenswert] „Younger“ & „Finding Carter“

Da ich mich noch fünf Folgen gedulden muss, bis ich endlich die neue Staffel Game of Thrones komplett runterschauen kann, lenke ich mich gerade mit etwas leichterer Kost ab. Die beiden Serien Younger und Finding Carter stelle ich euch heute mal vor, da sie (zumindest mir) bis vor kurzem komplett unbekannt waren und vielleicht geht das dem ein oder anderen auch so.

YOUNGER (2015)

Die Serie dreht sich um die 40-jährige Liza (eine grandios gespielte Rolle von Sutton Foster), die nach ihrer Scheidung merkt, dass es als alleinerziehende Mutter nicht allzu einfach ist, wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Nach diversen Absagen ist sie so verzweifelt, dass sie sich von nun an als 26-jährige ausgibt, einen Job bekommt und nun ihre Rolle perfekt spielen muss. Eine lustige, kurzweilige Serie, die man gut zwischendurch schauen kann, da sie pro Folge nur 20 Minuten dauert.

Bisher befindet sich die Serie noch in der ersten Staffel (zwölf Folgen), wurde aber schon für eine zweite Staffel verlängert, da die Resonanz durchweg positiv war. Da die Serie aber auf einem Buch beruht, werde ich dieses auch noch lesen, wenn es in die Serienpause geht und hoffen, dass es genau so gut oder noch besser ist.

FINDING CARTER (2014)

Ich weiß auch nicht, was es mit mir und den MTV-Serien auf sich hat, aber als Teenager konnte ich den Sender absolut nicht leiden, mittlerweile schaue ich aber sehr gerne Serien, die dort laufen. Eigentlich hätte ich die doch als Teenager und nicht jetzt erst mögen müssen, oder *g* Meine Entwicklung scheint da irgendwie anders zu verlaufen, aber Finding Carter ist gerade genau mein Ding. Gefunden habe ich die Serie durch die Hauptdarstellerin Kathryn Prescott als Carter, die ich in Skins herausragend fand!

Die Serie dreht sich um Carter, die als Kind entführt wurde und das durch einen blöden Zufall herausfindet. Ihre „Mutter“ ist also gar nicht ihre Mutter, ihr Leben mehr oder weniger eine Lüge und sie wird an ihre „richtige“ Familie zurückgegeben, womit sie verständlicherweise gar nicht klar kommt. Sehr spannende, teils enorm intensive Dramaserie, die oftmals sehr unerwartete Wendungen hat. Wer am Wochenende Langeweile hat, wir befinden uns mittlerweile in der 2. Staffel mittendrin, ihr könnt also einige Folgen schauen. Ebenfalls super für mich ist, dass eine Folge 40 Minuten geht, was einfach die perfekte Länge für eine Pause zwischendurch ist.

Definitiv zwei sehr unterschiedliche Serien, wobei es wieder weibliche Hauptrollen sind, deren Entwicklung behandelt wird, was gerade wohl genau meines zu sein scheint. Vielleicht spricht euch ja eine der beiden an und/oder ihr kennt sie schon? Wenn ja, wie gefällt sie euch und habt ihr noch eine Serienempfehlung für mich? 

Sunday again.

[Gesehen] Grey’s Anatomy (was habe ich geheult, peinlich *g*); The Vampire Diaries; Nashville; Criminal Minds; Finding Carter

[Gelesen] „Cold Blooded“ von Lisa Jackson; Reiseführer

[Gehört] die Hörbücher-Sucht hat mich wieder: „Rush of Love“ & „Lick“

[Getan] im Hostel gearbeitet; in der Bill Reid Gallery gewesen; in der Hot Art Wet City Gallery gewesen; Bingo im Pub gespielt; den Grouse Grind überlebt (hoch und runter) und die tolle Aussicht genossen

Grouse Mountain

[Gegessen] Timbits; Ketchup-Chips (nachdem mir jeder damit in den Ohren lag und bah, ich mag’s absolut nicht); Sesambagel; Nutellatoast; Nudelsalat; indische Snacks

[Getrunken] Diet Mountain Dew; Chai Tea von Oprah bei Starbucks; Kaffee; Pumpkin Spice Latte; Leitungswasser mit Zitrone; Mangosaft

[Gedacht] ich bin jetzt Autobesitzerin, verrückt; woooohooo, die Zeit verfliegt, nur noch vier Mal schlafen und es geht nach Vancouver Island

[Gefreut] wie jede Woche habe ich im Hostel wieder so viele spannende, nette Menschen kennengelernt; Sonnenschein; ich habe mein erstes kanadisches Reh im Wald getroffen und Wölfe (hinter einem Zaun) gesehen

[Geärgert] über den Versicherungsmitarbeiter, der mir erst arrogant sagt, dass er „pretty good“ in seinem Job ist und dann nicht mal den Basicskill „Lesen“ beherrscht, da mein Versicherungsschein ja nur auf Deutsch wäre..stimmt und auf Englisch und auf Französisch..

[Gekauft] Autoversicherung für ein Jahr (aua!); Lebensmittel; Eintrittskarten

[Sehenswert] Serienempfehlung „Gracepoint“ & „The Leftovers“

In den letzten Wochen bin ich über zwei – zumindest für mich – neue Serien gestolpert, welche ich beide bisher sehr gut finde und ich euch somit vorstellen mag. Wer meine „Sunday again“-Posts liest, der kennt in etwa meinen Seriengeschmack. Für alle anderen die kurze Zusammenfassung: Parenthood, Grey’s Anatomy, Scandal, Nashville, The Vampire Diaries, Awkward, How to get away with murder, The Big Bang Theory, Bones, Criminal Minds und mehr fällt mir im Moment nicht ein. Das sind aktuell laufende Serien, natürlich gibt es noch viele andere, die gerade Pause haben/geendet sind und ich kann sie alle eh nicht aufzählen. Klassiker müssen aber noch kurz mit rein: Gilmore Girls und Veronica Mars kann ich wohl auswendig mitsprechen *g* Da ich sonst kein TV schaue & vielleicht zwei Filme im Monat, ist dieses Pensum sogar zu schaffen (sollte sich das wer gerade verzweifelnd fragen).

GRACEPOINT

Gracepoint ist das amerikanische Remake von der englischen Serie Broadchurch, was ich leider nicht gewusst habe. Sonst hätte ich mir nämlich das Original angesehen, aber da ich nun schon mittendrin bin, mag ich auch nicht mehr switchen. Lustigerweise wird die männliche Hauptrolle in beiden Serien von ein und demselben Schauspieler gespielt, was mich dann definitiv noch verwirren würde.

Inhaltlich geht es in der Krimiserie um einen Mord an einem Jungen in einem idyllischen Fischerörtchen, in welchem nach und nach dunkle Dinge ans Licht kommen und die Illusion der perfekten Welt ganz schön ins Wanken gerät. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, waren mir bis dato unbekannt und ziehen mich sehr in ihren Bann! Nach jeder Folge will man wissen, wie es weiter geht, da wieder ein neues Geheimnis ans Licht kam und dieses schon feststehend geglaubte Tatsachen wieder zerstört. Ein spannender, wunderbarer „Mindfuck“, wenn ich das Wort mal anwenden darf *g*

Für Fans von The Killing, Twin Peaks, Grantchester, Top of the Lakedie Krimiserien mit etwas „anderen“ Detectives sehen wollen und auch mal ein paar Sekunden Stille mit Landschaft (traumhaft schön!) genießen können!

THE LEFTOVERS

Leider gibt es The Leftovers noch nicht auf DVD, die Serie basiert aber auf einem Buch von 2012, welches bestimmt genau so spannend ist. Die Hauptrolle hier ist besetzt von Justin Theroux und ich muss sagen, der Freund von Jennifer Aniston kann spielen! Highlight in der Serie ist für mich aber ganz klar die hervorragende, oftmals sehr langsame, Komposition von Musik und Einstellung, es erinnert mich an einige Lieblingsserien von mir!

Inhaltlich wird man mitten hineingeworfen, es gibt zunächst einen kurzen Rückblick, in welchem man erfährt, dass vor einigen Jahren plötzlich einfach so von jetzt auf sofort Menschen von der Erde verschwunden sind. Keiner weiß, nach welchem System und wohin diese verschwunden sind. Die Serie spielt in einem Vorort, man begleitet den Polizeichef bei der Arbeit und sieht, wie unterschiedlich Menschen mit diesem Ereignis umgehen. Die Serie fesselt auf eine ganz komische Art, nicht, weil man wissen mag, wie bestimmte Handlungsstränge ausgehen, sondern man an der Entwicklung der Personen interessiert ist.

Die Serie ist für Leute, denen True Detectives, Rectify, True Blood, Under the Dome gefällt und man muss wirklich kein Sci-Fi-Fan sein, ich bin es nämlich null und war somit erst abgeschreckt. Um das Verschwinden geht es aber null, es werden keine skurrile Alien-Erklärungen etc kommen, sondern man sieht einfach nur die Gegenwart in der Kleinstadt.

Zwei sehr unterschiedliche Serien, die mich trotzdem beide sehr begeistern! Ich habe keine Ahnung, ob sie für das deutsche Fernsehen adaptiert werden, ich schaue meine Serien sowieso immer im Original und kann euch das allen nur empfehlen. Auch wenn es am Anfang schwer ist und man sich erst an die unterschiedlichen Sprechweisen gewöhnen muss, dadurch lernt man so gut Englisch, es ist verrückt! Ich merke beim Sehen nicht einmal mehr, dass es eine andere Sprache ist und kenne immer die lustigsten Redewendungen und Ausdrücke, die man eben nicht in der Schule lernt 😉

Kennt wer eine der Serien zufällig? Wie gefällt sie euch? Und was schaut ihr euch gerade so an, ich suche immer neue Sachen! Die frühen, dunklen Herbsttage bieten sich aber auch einfach an, um es sich mit einer Serie und einer Tasse Tee gemütlich zu machen, oder?

[Sehenswert] Kanadische Fernsehserien!

Da ich ein richtiger Serienjunkie bin, dachte ich mir, stelle ich euch heute einmal ein paar Serien vor, die in Deutschland recht unbekannt sein dürften, da sie (soweit ich zumindest weiß) es noch nicht ins reguläre TV-Programm geschafft haben. Nichtsdestotrotz sind sie mehr als nur sehenswert und wer weiß, vielleicht will einer von euch die (Serien-)Sommerpause nutzen und sich mal etwas anderes anschauen. Ganz großer Pluspunkt: die Serien haben entweder schon viiiele Staffeln oder sind sogar abgeschlossen..bingewatching for the win!

Rookie Blue

Rookie Blue ist mittlerweile in der 5. Staffel und ist eine Drama-/Polizeiserie. Sie spielt in Toronto in einem fiktiven Revier und begleitet fünf Rookies, die gerade frisch von der Polizeiakademie kommen. Es geht um die Einsätze auf den Straßen mit all ihren Komplikationen, aber eben auch um die Beziehungen der Polizisten zueinander. Im Laufe der Staffeln finden hier sehr spannende Entwicklungen statt. Besonders im Fokus steht Andy McNally (gespielt von Missy Peregrym), wodurch die Serie natürlich auch irgendwie zu einer Frauenserie wird. Leichte Kost, die man zum Abschalten super schauen kann, aber trotzdem ist da irgendwie eine suchterzeugende Wirkung, da man wissen will, wie es mit den einzelnen Figuren weitergeht.

Life Unexpected

Life Unexpected besteht aus nur 2 Staffeln und ich mag gar nicht zugeben, wie schnell ich sie gesehen habe..die Hoffnung auf ein Happy End und so 😉 Sie spielt hauptsächlich in Portland (wurde aber in Vancouver gedreht, somit kanadisch *g*) und dreht sich um die 16-jährige Lux, die in Pflegefamilien aufwuchs und plötzlich bei ihrem biologischen Vater vor der Tür steht. Die Serie ist meist sehr berechenbar, es passieren nicht viele unerwartete Handlungen, aber es ist die perfekte Sommerserie, wenn man sich einfach nur etwas entspannen mag. Die einzelnen Charaktere sind sehr liebenswert und man kann sich durchaus in sie hinein fühlen, auch wenn man schon einige Jahre älter/jünger ist 😉 Ich persönlich bin großer Fan von Shiri Appleby und habe mich sehr gefreut, sie hier zu sehen; aber wer auf Austin Butler steht, der ist hier in ganz jung zu bewundern.

The Killing

Ganz und gar keine seichte Kost hingegen ist The Killing. Die Krimiserie spielt in Seattle (wurde aber wieder größtenteils in Vancouver gedreht) und dreht sich um den Mord an einem jungen Mädchen bzw dessen Aufklärung. Spannend ist das Konzept, dass eine Folge 24 Stunden darstellt und man somit immer einen Tag miterlebt, in dem ermittelt wird. Die beiden ermittelnden Detectives machen diese Serie für mich aus, da die beiden Schauspieler einfach grandios sind. Wir haben Mireille Enos als „Sarah Linden“ und Joel Kinnaman als „Stephen Holden“ und sie verleihen ihren Rollen so viel Tiefe und Komplexität, dass es schwer ist, davon nicht gefangen zu werden. Besonders mag ich beide nicht und ich finde es immer faszinierend, wenn Schauspieler es hinkriegen, ihre Rollen nicht-sympathisch zu spielen. Neben der Mordermittlung gibt es noch zwei weitere Handlungsstränge, die der Story mehr Inhalt geben, was ich gut und auflockernd finde. Die ersten beiden Staffeln sind fesselnd, ich habe nie nur eine Folge schauen können, die dritte Staffel sagte mir nicht mehr so sehr zu..aber natürlich wird beendet, was man begonnen hat!

Da es außer bei Rookie Blue im Moment keine neuen Folgen bei diesen Serien gibt, habe ich mich natürlich schon ein wenig umgeguckt, welche Serie ich als nächstes starten könnte. Bisher bin ich am Schwanken zwischen Vikings (wieder eine irisch-kanadische Serie) und Hell on Wheels, die mir zwar komplett unbekannt sind, aber auch sehr spannend und außerhalb des üblichen Schemas liegen. Wobei ich es auch noch immer nicht hingekriegt habe, Sons of Anarchy zu sehen, wovon mein bester Freund mir seit Monaten vorschwärmt. Ich glaube, dass ist wieder so wie mit Breaking Bad, wo ich auch ewig brauchte, mich zu überwinden und dann gar nicht mehr aufhören konnte *g*

Seid ihr auch kleine Serienjunkies? Wenn ja, habt ihr vielleicht noch ein paar eher unbekannte Serienempfehlungen für mich? Wenn Kanada noch Drehort ist, bin ich mehr als glücklich, aber das ist wirklich kein Muss!

Serienempfehlungen für dunkle Tage!

Findet es hier noch jemand schrecklich, dass es um 17 Uhr schon dunkel wird? Mein Biorhythmus ist total verwirrt und bringt mich in ein richtiges Nachmittagstief, wo ich mich schlichtweg ins Bett legen könnte. Da ich das aber nicht unbedingt tun will..ist es doch die perfekte Zeit, um eine Folge einer Serie zu schauen. Fast so entspannend wie schlafen und danach (mit einem Kaffee) bin ich auch wieder fit. Somit dachte ich mir, stelle ich euch ein paar meiner absoluten Lieblingsserien zur Zeit vor. Ich bin seit Jahren schon ein richtiges Serienkind, aber die deutschen Formate kriegen mich irgendwie nie..somit sind das alles amerikanische Serien, die ich empfehle, auch im Original zu hören. Denn Übersetzung zerstört oftmals sehr viel!

Scandal

Wir haben hier Olivia Pope, die in Washington zuerst im weißen Haus gearbeitet hat und dann „Klientel“ berät, die ihr öffentliches Image wieder herstellen müssen. Die Serie ist enorm spannend, es gibt viele Rückblenden, enorm viel über ganze Staffeln laufende Hintergrundhandlungen und jede Episode hat auch eine „eigene“ Geschichte. Hat mich von der Spannung fast an Homeland erinnert..nur ist die Hauptdarstellerin etwas sympathischer wie Carrie Madison! Es gibt im Moment drei Staffeln, ich bin gerade in der der ersten Hälfte von ebenjener und kann es gar nicht erwarten, am Wochenende weiterzuschauen! Grandiose Unterhaltung und wer auf Serien steht, in denen es um Politik,Macht, Intrigen etc geht – das ist eure!

Homeland

Wenn ich sie schon anführe, muss ich den Trailer auch noch einmal posten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand diese Serie noch nicht kennt! Spannender geht es nicht mehr, die ersten beiden Staffeln habe ich quasi am Stück durchgeguckt und auch die dritte (gerade laufend) ist toll. Hat mich kurz an die erste Staffel „24“ erinnert, die auch einfach suchterzeugend war! Claire Danes spielt hier einfach nur überirdisch gut und man weiß nie so wirklich, was man nun eigentlich glauben soll. Eine Serie, die enorm lange nachklingt und einen echt beschäftigt 🙂

House of Cards

Ich glaube, ihr habt mein Schema mittlerweile entdeckt – Macht, Politik, Intrigen..ich bin dabei 😉 Diese Netflix-Serie finde ich wahnsinnig gut gemacht (und ich bin noch in der ersten Staffel mitteindrin!) und Kevin Spacey spielt die Rolle seines Lebens. Man sieht, wie Macht Menschen zu allem bereit werden lässt, welche Spielchen da geführt werden und was ein Einzelner im Hintergrund ausrichten kann. Besonders gut ist, dass die Hauptperson sich immer wieder direkt an den Zuschauer richtet, eine überraschende und sehr gute Perspektivenführung! Spannung ist hier natürlich auch nicht zu wenig dabei, wobei ich nicht sofort die nächste Folge schauen muss, wie es bei den beiden Serien oben der Fall ist. Hier stehen die Folgen im Originalton mit Untertitel immer eine Woche lang (ab Mittwochs) auf ProsiebenMaxx (ein Fernsehsender, den ich bis dahin noch nicht kannte *g*).

Rectify

Von den Machern von „Breaking Bad“ (mit der ich nach wie vor nicht warm werde, was mich echt wurmt!) ist diese Miniserie! Sie handelt von einem Mann, der als junger Mann wegen Vergewaltigung mit Todesfolge ins Gefängnis kommt und nach 19 Jahren entlassen wird, da die nun endlich mögliche DNA-Probe ihn unschuldig spricht. Diese „Wiedereingliederung“ wird hier gezeigt, die Reaktionen von Familie und Umfeld und auch, was es mit einem macht, so eine lange Zeit unschuldig eingesperrt zu sein. Definitiv keine leichte, unterhaltsame Kost, aber sehr sehr sehr Sehenswert!

Big Love

Leider finde ich hier nur neue Trailer..sprich von der finalen 5. Staffel. Ich habe diese Serie geliebt und schaue sie immer wieder an. Sie handelt von einer Mormonenfamilie in Utah und dem Leben von einem Mann mit drei Frauen, die erst versteckt und irgendwann öffentlich ihr Familienleben leben. Total interessant und als ich danach wieder in Utah war, hatte ich das Gefühl, nun viel mehr von „dieser“ Welt zu verstehen. Es ist eine Dramaserie und ich sage euch, es werden Tränen fließen. Wer „Grey’s Anatomy“ mit ein bisschen mehr Tiefgang will, schaut mal, ob ihr hier die erste Staffel findet!

Dann schaue ich natürlich auch immer wieder ganz gerne Drop Dead Diva, The Mindy Project, Grey’s Anatomy, Dr. House, The Big Bang Theory, Criminal Minds, Elementary, Veronica Mars, The Vampire Diaries..und habe bei dieser Aufzählung bestimmt einige vergessen 😉

Als nächstes stehen auf meiner to-watch-Liste The Killing, The Following, Sons of Anarchy und Top of the lake. Da habe ich ja fast Glück, dass es die nächsten Monate weiterhin so dunkel und kalt draußen bleiben wird und man sich am liebsten mit Tee auf die Couch kuschelt 😉 Über Serienempfehlungen von euch freue ich mich natürlich sehr! Was schaut ihr denn gerade so? 🙂

[Lesenswert] Kathy Reichs

Normalerweise stellt man ja einzelne Bücher vor..da dies hier aber auch kein normaler Bücherblog ist, sondern ich einfach auch wahnsinnig gerne lese, entfernen wir uns von diesen Konventionen und schwupps: ich empfehle euch heute eine Autorin 😉

Kathy Reichs dürfte dem ein oder anderen vielleicht schon ein Begriff sein; wenn nicht, kennt ihr die TV-Serie Bones? Im Deutschen glaube ich noch mit „Die Knochenjägerin“ untertitelt. Hierbei handelt es sich um eine ganz interessant gemachte Serie um die forensische Anthropologin Dr. Temperance Brennan, die eben „Bones“ genannt wird und mit ihrem Team ungelöste Morde untersucht. Genauer untersucht sie die sterblichen Überreste, die vom FBI (David Boreanaz – aber jeder, der mit „Buffy“ aufgewachsen ist, nennt ihn nur „Angel“ *g*) in ihr Labor gebracht werden..was in der Serie oftmals doch etwas langweilend auf Dauer ist, da meist jede Folge nach diesem Schema abläuft, wird in den Büchern durch die nebenbei laufende Rahmenhandlung spannend gehalten!

Kathy Reichs Spider Bones

 

Aus der „Bones“ Reihe sind mittlerweile einige Bücher von Kathy Reichs erschienen – man muss sie jedoch nicht zwingend der Reihenfolge nach lesen, da man zu Beginn immer eine kleine Einführung bekommt..aber natürlich ist es schöner, wenn man die Entwicklung der Personen und ihrer Beziehungen zueinander chronologisch erlebt 😉

Ich empfehle die Bücher natürlich im Original, sprich auf englisch zu lesen. Das ist auch gar nicht allzu schwer, es gibt halt einige medizinische Fachbegriffe, die man vorher nicht kennt..die mir aber auch im Deutschen nicht geläufig waren und ich auch dort hätte nachschauen müssen 😉 Ansonsten liest es sich flott runter und es ist wirklich enorm spannend geschrieben. Nehme ich ein Buch von Kathy Reichs in die Hand, ist es spätestens zwei Tage später ausgelesen..somit empfehle ich es mal für den Urlaub oder wenn ihr ein ganz faules Wochenende vor euch habt 😉

Kathy Reichs Flash and bones

 

Wer einen etwas schwachen Magen hat, teilweise geht man ganz schön ins Detail, wie die Leiche zugerichtet ist oder was man jetzt mit den Überresten im Labor anstellt..also vielleicht vorher lieber nichts essen 😉 Ich finde es ehrlich gesagt, ziemlich interessant. Das Tolle ist hierbei eben auch, dass es stimmt.

Die Autorin ist nämlich quasi selbst die Hauptperson 😉 Sie ist nämlich forensische Anthropologin (ich übrigens Kulturanthropologin, was so komplett anders ist *g*) und weiß genau, worüber sie schreibt. Auch wurde sie schon von der Polizei bei ihrem Beruf zu Rate gezogen und somit ist es auch immer sehr spannend, da die Fälle durchaus von der Realität beeinflusst worden sein könnten. Ich finde die Bücher ähnlich spannend wie die von Simon Beckett, jedoch ist mir „Tempe“ einfach sympathischer – ob das wohl der Frauenbonus ist? *g*

Und noch ein lustiger Fakt zum Schluss: in der TV-Serie schreibt „Bones“ ebenfalls Bücher über eine forensische Anthropologin – und diese nennt sie Kathy Reichs. Der Kreis ist somit geschlossen 😉

Kennt wer die Bücher? Gefallen sie euch? Oder schaut ihr euch lieber die Serie an?