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[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Da neigt sich mein Geburtstagsmonat (nur noch wenige Tage *hupf*) schon fast dem Ende zu, aber die Essens-Bilder sammeln sich schon wieder auf dem Handy an. Obwohl ich mich versuche, gesünder zu ernähren und mehr Obst statt Süßigkeiten zu essen, ist stressbedingt im Moment noch der Wurm drin. Da ich aber weiß, dass sich das ab Ende April wieder ändern wird (außer ich falle durch meine Prüfung durch), mache ich mir da jetzt auch keinen großen Kopf, sondern genieße und schnappe mir den Zucker, wenn mein Körper bzw. meine Nerven danach schreien. Das darf eben auch mal sein, solange es nicht zum Allgemeinzustand wird – und ich brav weiterhin genug Obst/Gemüse zu mir nehme 🙂

Obwohl ich kein großer Pizza-Fan bin, kommt die vegane Pizza von Lidl doch bestimmt einmal im Monat bei mir in den Ofen. Da sie anstatt Tomatensoße ein Pesto als Soße hat, schmeckt sie aber irgendwie nicht wie Pizza, sondern sooooo viel mehr nach meinem Gusto! Meine vegane Linsensuppe mit Brot gewinnt bestimmt keinen Schönheitspreis, aber was gibt es Besseres um sich aufzuwärmen als einen Eintopf?! Da ich faul war, gab es diese Dosensuppe von Erasco und mit noch etwas mehr Gewürzen ist die definitiv lecker. Unterwegs gab es Tofu mit Gemüse beim Chinesen und das kann ich auch jede Woche essen. Wobei ich lieber in die thailändische Küche gehe und noch Kokosnussmilch und Chilipasta dabei habe. Brauseherzen von Ahoj gab es als Nervennahrung zwischendurch, aber ich bin doch mehr der Brausestäbchen-Fan. Brause und ich sind so eine Sache, elf Monate im Jahr vergesse ich, dass sie existiert und den letzten Monat esse ich dann quasi meinen Jahresvorrat an Brause 😉

Beim Inder gab es diesen Traum von vegetarischem Thali mit Papadam, Pakora, Samosa, Tofu, Gemüse und Linsen, aber beim Naan haben sie doch sehr gespart. Lecker war es aber allemal und ich bin danach noch ohne Probleme die Treppe hinaufgekommen. Mein erstes Eis des Jahres gab es in Freiburg in den Sorten Butterkeks & Joghurt. Ersteres schmeckte mir zu sehr nach Butter, aber die Joghurtsorte war enorm lecker. Abends beim Italiener gab es einen großen gemischten Salat mit Pizzabrot, welcher beim Essen gute Laune gemacht hat. Bei Mama wurde ich dann noch mit Ofengemüse mit Reis verwöhnt, wobei ich hier noch gerne eine Soße (oder zumindest Ketchup) gehabt hätte, aber am Ende siegte doch wieder die Faulheit.

Mein Lieblingsfrühstück bleiben nach wie vor Haferflocken mit Apfel und Zimt (hier gab es noch ein paar Sauerkirschen dazu), da es dank Apfel süß ist, nach Weihnachten schmeckt, mich wärmt und ewig satt macht. Kann ich jeden Tag essen, was ich aktuell auch mache. Mit Freunden ging es zu Hans im Glück und ich hatte einen veganen Fabelhafter-Burger mit Fritten. Da ist u.a. Avocadocreme drauf, wodurch ich diesen Burger besonders gerne mag, aber bei der großen Auswahl an vegetarisch/veganen Burger dauert es immer einige Zeit, bis ich mich entschieden habe. Da ist es einfacher beim Bäcker, denn die Wasserweck der Bäckerei Eifler sind seit bestimmt zwanzig Jahren meine allerliebste Backware. Gab es früher nur im Frankfurter Umkreis, mittlerweile aber im Nachbarort meiner Eltern, was mich natürlich sehr freut. Ein paar Ofenpommes mit Pfeffer & Ketchup durften es an einem Abend sein, an dem ich irgendwie so gar nichts wollte und doch irgendetwas Warmes brauchte 🙂

In ein paar Tagen geht es kurz nach Berlin, meiner ehemaligen Wahlheimat und ich weiß jetzt schon nicht, wie ich all meine Lieblingsessens-Orte in die wenigen Stunden quetschen kann. Aber zum Lieblingsfalafel-Laden, -hummus, -vietnamesen, -äthiopier und -bäcker werde ich es irgendwie packen – gut, dass ich zwischendrin das Lieblingshundetier ausführen darf und so zumindest ein paar der Kalorien wieder ablaufen kann.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Im letzten Yummi-Post habe ich euch schon etwas mit auf meine kulinarische Reise durch Israel (ja, ich esse nicht NUR Kichererbsen in jeglicher Form) mitgenommen und da setze ich heute weiter an. Ein bisschen „deutsche“ Küche, also in dem Sinne dass ich es in Deutschland gegessen habe, gibt es aber auch noch!

Hummus gehört in Israel einfach auf den Tisch. Morgens mochte ich den Kichererbsenbrei nicht immer, aber Falafel, Hummus, Pitabrot und diverses Gemüse ist das perfekte Abendessen. Dieser Hummus war mit Abstand der leckerste, den ich je probieren durfte – ich weiß leider nicht, was in der grünen Soße drinnen war, aber sie hat unglaublich frisch geschmeckt, wie frisch gepflückt. Allein dafür (ok, nur dafür) würde ich wieder nach Be’er Sheva fahren, hach! Bäckereien in so ziemlich jedem Land gehören für mich zu meinen Lieblingsorten und da stellt Israel keine Ausnahme dar. Ob diese süßen Hefezöpfe oder der Mohn-Nuss-Strietzel, ich glaube, ich war fast täglich am Kauen von Backwaren und habe immer noch nicht alles durchprobiert. Mitgebracht bekam ich dieses Malteser Rentier (Weihnachten und so) und ich finde Malteser jetzt nicht schlecht, aber umhauen tut mich die Schokolade nicht. Viele lieben sie ja, ich habe da lieber Milka.

Die Menge äthiopischer Restaurants in Jerusalem hat mich zunächst überrascht und dann einfach nur begeistert. Ist sonst alles verflucht teuer in Israel, bekommt man solch eine vegetarische Platte für 6€ und braucht danach für den restlichen Tag nichts mehr. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Linsengerichten, anderem Gemüse, einem Berg Salat und natürlich dem Injera, dem Schwammsauerteigbrot, welches ich liebe. Isst man natürlich mit Händen und ach, ich will nur nach Äthiopien, um so viele verschiedene Platten wie nur möglich zu probieren! Granatäpfel hatte ich auch einige, meist als Saft, da sie einfach so doof sind zu essen. Tut dem Geschmack keinen Abbruch und ach, das fehlt mir ebenfalls schon. Diese gigantische, mit Zwiebeln gefüllte Falafel kaufte ich beim Bäcker und dachte, es sei eine Backware. Hier war ich dann positiv überrascht und erneut knüppeldick satt! Nicht ganz so spannend war dieses Gemüse-Foccacia, aber ich hatte Hunger und nichts sprach mich wirklich an. Nicht schlecht, aber sehr viel langweiliger wie der Rest der israelisch-äthiopischen Küche, die ich ausprobieren konnte.

Natürlich habe ich nicht nur ein äthiopisches Restaurant besucht, das letzte Mittagessen in Jerusalem, bevor es zum Flughafen ging, war natürlich erneut solch eine vegetarische Platte. In Deutschland gab es dann leckeren Schoko-Chai von Hari Tea, das neue Twix Spekulatiusgewürz (passt für mich zwar mehr zu Weihnachten, aber ist suuuuuuper lecker) und mit meinen Großeltern ging es zum Thai essen, wo ich diese riesige Portion Gemüse mit Reis in Kokos-Curry-Soße zu mir nahm.

Ansonsten habe ich aktuell einen wahren Jipper auf Erbsen- und Linseneintopf mit frisch gebackenem Brot, aber da das nicht allzu appetitlich aussieht, gibt es davon mal keine Bilder 😉 Aber es geht nichts über Eintöpfe, wenn es draußen kalt ist, oder? Wovon könnt ihr aktuell nicht genug bekommen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke unterwegs!

Aktuell bin ich in Tel Aviv unterwegs, einem Paradies für vegane Küche (und für mich als Falafel-Liebhaber sowieso), aber heute kommen erst einmal Bilder von Deutschland, den Niederlanden und nur meinen ersten Tagen hier 😉

Beginnen wir mit diesem gigantischen vegetarischen Thali, welches ich in Düsseldorf im Restaurant Taj Mahal gegessen habe. Nach einem verdammt langem, anstrengenden Tag in der Kälte war das genau das Richtige…und hat mir erneut bewusst gemacht, wie sehr mir Indien fehlt. Bei McDonalds habe ich die Röstisticks versucht, aber ich bleibe hier lieber bei Kaffee. Sehr lecker waren meine Veggie Enchiladas, wobei auch diese mich wiederum Mexiko haben vermissen lassen. Wie auch beim indischen Essen tut der Preis in Deutschland nämlich meist weh. Zuhause bin ich weiterhin faul und versuche, so wenig Zeit wie möglich mit der Essenszubereitung zu verbringen – Brot mit Hummus und Salat ist hier weiterhin mit Favorit!

Beim Bäcker gab es Zitronenkuchen, welchen man statt per Stück nach Gramm bezahlen musste..das hatte ich bisher auch noch nie. Da ich in Deutschland viel zwischen Krankenhaus und Wohnung gependelt bin, gab es meist etwas unterwegs zum Essen: Veggie-Curry beim Thai, dann Tofu mit Gemüse beim Chinesen und Falafel sind es geworden. Würde beziehungsweise wird es definitiv alles wieder geben!

Ich flog zum ersten Mal mit KLM und hatte bei dem enorm billigen Preis so gar keine Erwartungen. Dass ich dann von Frankfurt nach Amsterdam sogar Kaffee und (verdammt leckeren) Kuchen bekam, hat mich sehr glücklich gemacht. In Amsterdam gab es dann auf Empfehlung eines Freundes Kekse von Van Stapele und oh, die müsst ihr probieren. Da ist man im 7. Kekshimmel! Ansonsten gab es noch langweilig Kaffee bei Starbucks zum Aufwärmen (und Internet-Nutzen) und diese komischen Nutella B-Ready-Sticks, die man aktuell umsonst testen kann. Ich fand den Keks lahm und den Nutella-Anteil zu viel..näää.

KLM hat mich dann erneut glücklich gemacht, von Amsterdam nach Tel Aviv bekam ich nicht nur eine Reihe für mich, sondern auch noch Gemüse-Pasta, Salat und einen Karottenkuchen 🙂 In Insrael bin ich dann erstmal den Backwaren verfallen, wie auch sonst. Cashewnüsse mit Schale, die nach Weihnachten schmecken, gab es auch und in diesen Rotkrautdip könnte ich mich reinlegen..im nächsten Blogpost gibt es dann ein paar mehr Bilder aus Israel! Zwar esse ich viele, aber nicht ausschließlich Falafel und bin hier kulinarisch im Paradies – wäre es nur nicht so verdammt teuer!

Gesund ist anders, aber ich komme brav auf meine fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei das manchmal etwas tricky ist, wenn ich den ganzen Tag am Reisen bin. Gut, dass ich aktuell ständig Mangosaft trinke, das zählt ja auch, irgendwie! Wenn ihr einen Essenstipp für Israel habt, was ich unbedingt probieren muss – her damit!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Nach laaaaaanger Zeit bin ich mal wieder für mehr als nur ein paar Tage in einer eigenen Bleibe, denn ich passe gerade in London auf einen Hund auf. Somit habe ich eine Küche, die ich auch mal komplett nutzen und das dreckige Geschirr rücksichtslos stehenlassen kann, yeah 😉 Enorm viel habe ich bisher noch nicht gekocht, da ich einfach der Typ „lass mal schnell ein Brot mit Hummus essen“ bin, aber da sich doch schon ein paar Bildchen davon angesammelt haben..gibt es den ersten Teller-Einblick 2019!

Wobei, anfangen muss ich mit meinem letzten Getränk auf mexikanischem Boden, ich liebe Mangonektar und ach, vermisse ihn doch schon sehr. Bei Mama gab es dann mal Ofengemüse, ich habe mich mit Pasta mit Pesto und frischen Tomaten vergnügt und natürlich durfte auch eine vegane Pizza dran glauben! Mir persönlich schmeckt diese Variante ohne Käse verdammt gut, da kann ich bestimmt zwei im Monat von verdrücken.

Die zuckersüße Verpackung von Ikea versteckt zwei Zimtschnecken, welche ich persönlich besser finde als den Veggie Hotdog, den ich endlich mal probieren konnte. Erstes Essen in London war dann natürlich erst mal ein Couscoussalat, irgendwie hatte ich Hunger, wollte aber nicht mit dem Laufen aufhören. Das war ein guter Kompromiss. Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist Kürbissuppe, am liebsten mit Kokosnussmilch und Ingwer – da könnte ich mich in Kombination mit frischem Weißbrot einfach nur reinlegen, so so so gut! Rechts unten mein erstes „gekochtes“ Essen, ich habe mich an einem Thai-Curry mit Edamame versucht und hatte nicht genug Reis, weswegen ich dann einfach Salat reingeworfen habe. Geschmeckt hat es erstaunlich gut, aber das lag alleine an der tollen Würzpaste aus dem Asialaden um die Ecke 🙂

London ist recht teuer und wenn man sehr zentral wohnt, sind die Geschäfte es leider auch. In meinem Umkreis sind die einzigen Supermärkte in zwei Bahnhöfen und somit kaufe ich, was da so runtergesetzt wird, da es bald abläuft. So kam ich zu diesem Knoblauchbrot, was enorm knoblauchig war und nicht noch mal zu mir kommen wird. Ich habe mich an die Knolle mit den Jahren etwas annähern können, aber das war too much. Dazu gab es dann noch einen gemischten Salat mit Blattspinat und viel Petersilie, ich bin bei Kräutern nämlich immer schwer begeistert. Ofenkürbispommes waren ebenfalls runtergesetzt und ich fand sie jetzt nicht schlecht, musste da aber noch ordentlich Gewürze draufpacken, dass sie mich glücklich machen – dazu gab es einen scharfen Ketchup und vegane Mayo. Linsen mit Reis und natürlich Petersilie (ich habe danebengegriffen und wollte eigentlich Koriander einräumen) habe ich mir als comfort food gekocht. Gerade ist London kalt und da will ich abends etwas Wärmendes haben. Dank genug indischer Lehrerinnen kann ich mittlerweile ein gutes Dhal zubereiten, wenn ich die richtigen Gewürze habe und da habe ich Glück. Zwar gibt es in der Wohnung nur einen Topf (aber sechs Pfannen), doch Gewürze ohne Ende und so probiere ich mich munter durch. Mal sehen, was ich die nächste Zeit noch so ausprobieren werde, wobei die vielen indischen und pakistanischen Restaurants mich hier schon enorm reizen..gut, dass morgen Freunde kommen, mit denen ich bestimmt essen gehen werde!

Wovon könnt ihr im Moment kulinarisch gar nicht genug bekommen? Bei mir ist das verrückterweise Petersilie (vielleicht will mir mein Körper einen Vitamin C Mangel aufzeigen) und schwarzer Tee mit Hafermilch. Da werde ich mir auch noch 2-3 Sorten zulegen, da ich aktuell meine 3-4 Tassen am Tag trinke 🙂

[Yummi] Vegetarische Tellereinblicke aus Mexiko!

Ok, man darf definitiv zwischen Mexiko (also wo ich bisher war, sprich Baja California sowie Yucatan & Quintana Roo) und Mexiko City unterscheiden, denn hier gibts es natürlich alles, was das Herz begehrt. Natürlich gibt es auch vegane Restaurants, wo ich auch mal hin bin, aber wer mich kennt, der weiß, dass mein Herz einfach für Streetfood schlägt. Ich will essen, was die Menschen hier essen und immer neue Sachen kennenlernen; einziger Nachteil hierbei ist, dass ich als Vegetarier (vegan funktioniert noch weniger) immer sehr skeptisch angesehen werde und es oftmals nichts gibt, was ich futtern kann, denn auch die Tacos werden dann auf der Herdplatte gebacken, wo gerade das Fleisch in seinem Saft bruzelte..nein danke. Aber keine Angst, es gibt genug Alternativen, verhungern ist unmöglich!

Kleiner Disclaimer, es wird viel Plastikmüll zu sehen sein..ich habe mir täglich Obst (am liebsten Ananas und Mango) auf dem Markt gekauft, doch nie ungeschnitten, da meine AirBnBs keine scharfen Messer hatten. Früchte hier schmecken wunderbar, es gab natürlich auch Papayas und Pithayas, sowie Bananen, Äpfel und Trauben..und Guayabana! Beim Bäcker kann ich auch einfach nicht vorbeigehen, die Brötchen schmecken zwar meist nach nichts, aber das Gebäck..ein Traum! Ich weiß, wieso Mexiko ein Problem mit Übergewicht hat, ich nehme hier definitiv auch gut zu, aber es ist soooo lecker! Das runde Teil ist ein Piedra negra, also ein „schwarzer Stein“ und innendrin wunderbar weich und nach Weihnachten schmeckend. Ich glaube, ich habe fast täglich so ein Ding verdrückt und ja, die wiegen einiges. Da war mein Chai Tee & Milchreis-Eis geradezu „leichte“ Kost – sehr lustig war, dass da wirklich Reiskörner drinnen waren, die natürlich gefroren waren und einen sehr interessanten „Crunch“ hatten- Für Konsistenzfreaks wie mich perfekt, denn so macht Essen mehr Spaß! Frody hat zig Sorten im Angebot, leider habe ich sie zu spät entdeckt; normalerweise gibt es nämlich einfach nur Kokosnuss-Eis am Stiehl für mir.

Frisch gepresste Säfte gibt es hier auch an jeder Straßenecke und so ein Orangensaft gibt einem einfach einen tollen Vitaminkick. Nach Tag 3 durfte ich den Saft dann in meinem to-go-Becher haben und keinen Strohhalm nutzen, der Verkäufer findet mich definitiv komisch, aber wir haben uns arrangiert 😉 Quesadillas mit Huitlacoche ist definitiv eines meiner liebsten Streetfood-Gerichte. Lustigerweise haben die Quesadillas hier nur Käse, wenn man ihn extra ordert, somit ist es hier mal leicht, vegan (und nicht gleichzeitig voller „komischer“ Sonderwünsche) zu sein. Huitlacoche ist ein Pilz, der auf Mais wächst und hat einen tollen Geschmack, den ich nur schwer beschreiben kann – probiert es unbedingt! Natürlich musste ich auch Churros bei El Moro essen und es stimmt, ich weiß jetzt erst, wie gut Churros schmecken können. Frittiertes Gebäck mit massig Zucker, welches man dann in seine heiße Schokolade und/oder einen Dipp (ich hatte noch mehr Schoko, wenn schon, denn schon) tunken kann und sich zusammenreißen muss, um nicht laut zu juchzen. Richtig, richtig lecker und ich finde Churros normalerweise ja recht lahm und langweilig – ich bin bekehrt! Tamales gibt es in vielen verschiedenen Sorten und fast immer ist auch eine vegetarische dabei. Hier habe ich mir einmal grüne Paprika und Käse sowie Pilz gegönnt, es gibt sie auch noch mit Tomaten, Mais oder Erdbeer/Ananas, je nachdem, was der Verkäufer zubereitet hat. Sie kommen in Mais- oder Bananenblatt daher und ach, ich liebe den schwammigen Maisbrei sehr! Müsste ich mein Lieblingsessen wählen, Tamales gehen immer!


Mango, Ananas, Kokoseis ein typischer Markteinkauf 😉 Vegane Tacos habe ich mir bei Por Siempre Vegana gegönnt, einer komplett veganen Taqueria. Ausprobiert habe ich vier verschiedene Sorten und alle ware sehr lecker (wobei ich normalerweise kein Fan von Soja bin) und es gab noch ein kleines Beilagenbuffet, welches wirklich toll war! Auf dem UNAM-Campus fand ich doch tatsächlich vegane Falafel, wo sogar leckerer Hummus drauf war..nur das labberige Sandwichbrötchen hat noch Potenzial nach oben, aber ansonsten toll, dass es das überhaupt gab. Eine vegetarische Tlayuda mit meinem Liebling Kaktus (Nopales), Zwiebel, grüner Salsa und Bohnenmus gab es als Stärkung zwischendurch und doch, ich will definitiv noch nach Oaxaca, denn das war sehr lecker!

Ein kleiner Einblick in die vegetarische Küche, die Mexiko so zu bieten hat..ich brauche im Grunde ja nur Obst, gegrillten Kaktus und einen Bäcker, wenn wir mal ehrlich sind. Aber Abwechslung ist natürlich toll und ich habe mich gut zwei Wochen durch die Hauptstadt gefuttert, ohne gelangweilt zu sein – und ach, ich werde es vermissen, mich morgens auf dem Markt mit Leckereien einzudecken! Seid ihr schon einmal in Mexiko gewesen? Wenn ja, was habt ihr besonders gerne gegessen?

[Yummi] Vegetarische Tellereinblicke – Wanderedition!

Gerade laufe ich ja den Pacific Crest Trail und da dachte ich mir, zeige ich euch auch mal, was ich hier die ganze Zeit so futtere. Ich bin nach fünf Wochen immer noch am Herausfinden, wie viel ich so essen muss, denn irgendwie habe ich manchmal verrückt viel Hunger und dann gibt es wieder Tage, da falle ich erschöpft ohne Abendessen ins Zelt.

Bei einem Trailangel (Leute, die uns Wanderern helfen) gab es Pancakes zum Frühstück und auch wenn ich da eigentlich kein großer Fan von bin, habe ich vier Stück verspeist – alle mit Erdbeermarmelade 😉 Nach sechs Tagen in der Wüste müssten dann Skittles und M&Ms dran glauben, die habe ich nur so inhaliert direkt vor dem Supermarkt! Um irgendwo die Balance zwischen gesund und ungesund zu finden, gab es dann eine Açaí-Bowl mit Müsli, Kokosflocken und Erdbeeren, von der ich jetzt noch Träume. Unterwegs snacke ich ganz gerne einfach Nüsse, besonders Walnuss und Macadamia, wenn ich sie finde.

Seit ich einen Gaskocher habe, gibt es auch häufiger etwas heißes am Abend. Das links oben war Kartoffelbrei mit Macaroni in Brokoli-Käsesoße, das rechts eine meiner Haferflockenkreationen, die ich immer unterschiedlich gestalte. Da achte ich nur drauf, dass Chia- und Leinsamen drinnen sind und ich auch etwas Trockenobst hineinwerfe. Dann essen wir natürlich viele Müsliriegel, ich mag die von Nature Valley sehr gerne und sie sind auch nicht ganz so überteuert wie die Cliff und Lunabars. Was die Läden hier teilweise verlangen, ist abartig und ich weigere mich da einfach.In der Stadt gab es dann wieder einen Mango-Bananen-Orangensmoothie und ach, da könnte ich mich direkt wieder hineinlegen. Mir fehlt all das frische Obst und Gemüse, was ich sonst so täglich in mich hineinstopfe wirklich sehr.

Dann hätte ich absoluten Heißhunger auf eine Zimtschnecke und als ich dieses Exemplar sah, könnte ich nicht nein sagen. Das war am Morgen nach einem 30km immer den Berg hoch Tag und absolut verdient. Das zweite Frühstück danach war dann ein Bagel mit Cream Cheese und Boysenberry-Situp und auch dieser war absolut hervorragend. Und um wieder Balance zu kriegen, gab es an diesem Tag dann noch einen riesigen Salat mit „berühmten“ Ranchdressing und Veggiewraps, womit ich mich insgesamt dann sehr satt, aber nicht überfressen gefühlt habe.

Ja, meine Ernährung on trail unterscheidet sich sehr von meiner normalen Ernährung und ich freue mich schon sehr, wenn ich wieder dahin zurückkehren kann. Aber natürlich ist das ein kleines Opfer für all die einmaligen Erfahrungen, die ich hier täglich mache und hey, es sind ja nur noch 4 Monate 😉

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Bevor es zu meiner nicht ganz so vielfältigen amerikanischen Wander-Ernährung ging, musste ich natürlich noch ein wenig in Deutschland futtern. Ein halbes Kilo wollte ich sowieso noch zunehmen und das hat damit dann auch ganz gut geklappt. Wie immer vegetarisch und wie immer eher so mäßig gesund 😉

Eine Veggie-Enchilada musste noch einmal sein und ich sage euch, das ist immer so enorm viel, dass ich den Tag sonst eigentlich nichts esse. Der Reis ist leider immer langweilig, den kenne ich aus Mexiko um Welten besser! Das neue pinke Kitkat wollte ich auch noch probieren, aber uns hat es leider allen nicht geschmeckt. Die beerige Note ist sehr künstlich und nee, ich hatte mehr erwartet. Indisch gab es natürlich auch nochmal, meines ist das vordere Schälchen mit Aluu Palak, also Kartoffeln und Spinat. Dieses hier war aber nicht sehr überragend, oh, Varanasi, du fehlst. Besser war da die vegane Pizza von Lidl, welche jetzt auch mit Pilzen daherkommt, was sie nur noch besser macht. Für mich die beste vegane TK-Pizza, die ich bisher gegessen habe und ja, die kann ich auch an zwei Tagen hintereinander in mich reinschaufeln!

Joghurt mit Müsli und Obst ist weiterhin eines meiner liebsten Frühstücke, da es halbwegs leicht ist, aber ewig satt macht. Diese veganen Riegel habe ich durch Zufall entdeckt und besonders der mit Banane Hanf ist grandios! Sie haben mir so gut geschmeckt, dass ich mir gleich noch welche für die USA eingepackt habe. Ebenfalls absolut lecker sind die neuen Laugencracker von Saltletts, welche ich zum Testen zugeschickt bekommen habe. Salzige Lauge trifft süßlichen Keks, eine Kombination, die für mich hervorragend funktioniert und oh, so eine 150g Packung kann mir da gefährlich werden. Bei McDonalds gibt es aktuell einen McSunday Cherry Coke und was pappig-süß klingt, hat doch irgendwie meinen Geschmack getroffen und so ist es nicht bei dem einen Mal geblieben. Da das aber auch nur 1€ kostet, habe ich es statt Kaffee, den ich sonst bei Mcs trinke, getauscht 😉

Zum Asiaten wollte ich natürlich auch noch einmal und so wurde es schlussendlich einfach nur Gemüse mit Sojasoße (die ziemlich dominierend war und das knackige Gemüse etwas erdrückt hat). Also Reis werde ich definitiv vermissen, aber auch Pommes mit süßsaurer Soße von Mcs musste es noch mal sein. Zwar besteht diese Soße echt nur aus Zucker und Chemie, aber sie schmeckt wie meine Jugend 😉 Unsere Nachbarn feierten Kommunion und da habe ich mich gleich mal an Rafaello-Torte, Käsekuchen sowie Schokomuffin gemacht und bei Subway bekommt man – wenn man eine kurze Umfrage über sein Besuchserlebnis online ausfüllt – einen Keks, wo es wie immer der White Chocolate Macadamia Cookie wurde. Ich wurde etwas komisch angeschaut, als ich fragte, ob sie ihn mir etwas erwärmen kann, bekam dann aber einen gerade frisch gebackenen, was noch besser war!

Frisches Obst wird mir beim Wandern fehlen, aber leider kann ich diese „leeren“ Kalorien nicht oft mitschleppen. Somit gab es noch einmal Erdbeeren sowie ein paar Smoothies (der unten ist mit Erdbeeren, Banane und Orangensaft). Wenn ihr einen Bormuth Bäcker habt, müsst ihr unbedingt mal den Nussstriezel probieren, das ist zwar mächtig ohne Ende, aber soooooo gut! Da lasse ich sogar Kuchen für stehen. Ein Abschiedsessen hat mich zu veganen Burgern mit Pommes gebracht, welche sehr lecker waren. Aber fast noch besser war der im Bild hinten stehende selbstgemachte Grüne Eistee mit frischen Zitrusfrüchten, welcher verdammt erfrischend war!

So, ihr seht, ich habe echt genug gefuttert und auch gar nicht auf die Kalorien geschaut. Ich wollte als Vorbereitung auf den PCT 5 Kilo zunehmen und das ist mir auch gelungen, wobei mein Gewicht nach 4 Kilo irgendwie gar nicht höher gehen wollte. Worüber ich mich bestimmt nicht beschwere, das hatte ich auch noch nie, früher war es immer, dass es ab einer bestimmten Grenze nicht mehr runtergehen wollte. Jegliche Gelüste konnte ich noch einmal befriedigen und klar, werde ich diese in den nächsten Monaten trotzdem haben, aber da ich ja nicht nur „on trail“ lebe, sondern auch immer wieder Pausen in kleinen Städten am Rande machen werde, sollte ich die trotzdem befriedigen können! Ich bin gespannt 🙂 

[Yummi] Vegan Raw Bars – Banana&Hemp, Cocoa&Gojiberry und Coconut&Chia

Ich bin großer Müsliriegel-Fan und habe eigentlich immer einen dabei, wenn ich unterwegs bin. Denn man weiß ja nie, wann man Hunger bekommen könnte und oftmals gibt es dann nichts, wonach mir der Sinn steht. Für meine Wanderungen wollte ich aber etwas Abwechslung und suchte in verschiedenen Geschäften nach Raw Bars, also Fruchtschnitten, die gerne vegan und sehr gerne etwas ausgefallener sein durften. Ich probierte ein paar (verdammt teure) aus und fand diese dann entweder nicht lecker oder einfach nicht lecker genug, dass sie mir den Preis rechtfertigten. Als ich dann mit meiner Oma wegen etwas ganz anderen in einem Action (eine Art „wir haben alles, sie müssen nur Plastik einatmen“-Laden) war, sah ich zufällig diese Riegel dort für je 50 Cent liegen und packte sie probehalber ein.

Ich finde alle drei Sorten verdammt lecker und habe mir für die ersten Tage auf dem Pacific Crest Trail auch schon wieder Nachschlag (10 Riegel dürfen mit) gekauft. Die Riegel haben je 30g und eignen sich hervorragend als Snack für unterwegs. Müsste ich wählen, wäre Banane Hanf mein Liebling, danach kommt Coconut Chia und dahinter Cocoa Gojibeere, da mir letzteres nicht süß genug ist.

In dem Banane Hanf Riegel stecken Datteln, Mandeln, 5% Hanfprotein, 25% Bananestückchen und alle Zutaten sind laut Hersteller aus kontrolliert biologischem Anbau. Statt künstlich erzeugten Proteinquellen kommt hier Hanfprotein zum Einsatz, welches alle acht essentiellen Aminosäuren hat und reich an Ballaststoffen hat. Dank Banane kommt nicht nur Süße, sondern auch Omage-3-Fettsäuren Ballaststoffe und Spurenelemente in den Körper. Absolut lecker und für mich eine super Proteinquelle, die ich mir gerne gönnen!

Der Coconut Chia Riegel besteht aus Datteln, 22% Kokosraspeln, 8% Chiasamen und Ztrionenöl, welche erneut aus kontrolliert biologischem Anbau stecken sollen (ich sage solle nur, da sie in Bulgarien produziert werden ich ich keine Ahnung habe, welche Vorschriften dort genau gelten). Chaisamen sind grandios, da sie viel Omega-3 haben und dem Riegel gleichzeitig noch mehr Knusprigkeit verleihen. Dazu dann noch der Kokosnussgeschmack und das hat für mich mehr was von Süßigkeit wie gesunder Snack – besser geht’s nicht!

Im Cocoa Gojiberry Riegel finden sich Datteln, 10% Gojibeeren, Koksoraspeln und Kakaopulver. Gojibeeren gelten als Superfood, ich liebe sie in Joghurt und freue mich, dass ich hier in wenigen Bissen so viele Nähr- und Vitalstoffe bekomme. Kokos passt da perfekt dazu und auch der Kakao ist nicht tragisch, ich bin nur nicht sein größter Fan und man hätte ihn für mich einfach weglassen können. Denn so ist das eben etwas weniger süß, sonder eher bitter. Um Abwechslung zu haben, habe ich aber auch diese Sorte nachgekauft, aber vielleicht nur drei Stück und von den anderen Sorten eben vier bzw fünf Riegel.

Online gefunden habe ich die Riegel bei delikatoo für je 80 Cent, aber wenn ihr einen Action bei euch habt, schaut dort mal bei den Sportsachen vorbei, da mittendrin lagen bei meinem diese Riegel. Mir persönlich schmecken sie hervorragend, der Preis ist für das Produkt dafür sehr niedrig und auch die Verpackung macht mir gute Laune. Ich habe absolut nichts zu meckern und muss mich – während ich diesen Beitrag vorschreibe – zusammennehmen, mir nicht einen Riegel zu schnappen. Denn das Fatale ist, dass man diese 30g doch immer noch irgendwie essen kann, wenn einen die Lust überkommt!

Esst ihr gerne solche Riegel? Wenn ja, was ist eure liebste Marke? Ich habe mich in den letzten Wochen durch allerhand durchprobiert und bisher konnte keiner geschmacklich an diese drei herankommen!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Lange ist es her, dass ich euch einen Einblick auf meinen Teller gewährt habe. Da ich immer mal wieder gefragt werde, ich bin seit fast 14 Jahren Vegetarierin, esse aber primär vegan, wenn die Möglichkeit besteht. Ich war in Spanien und Italien unterwegs, zwei Länder, wo man doch recht gerne Fleisch und Käse isst, aber keine Angst, auch dort findet sich immer etwas 🙂 Wirklich viel „gekocht“ habe ich nicht, da ich selten eine Küche und wenn dann noch seltener Lust dazu hatte..wobei ich mich da jetzt wieder etwas reinfuchsen werde und es nutzen werde, dass ich die nächsten Wochen die Möglichkeit habe, bevor es dann heißt „5 Monate ohne“.

Ich hatte Lust auf Brokkoli, aber nicht die gesunde Variante aus dem Wok, sondern die mit Kartoffeln, Olivenöl und viel Gewürz aus dem Ofen. Dazu dann noch einiges an Ketchup und ach, superlecker! Wem Brokkoli so nicht schmeckt, dem kann ich auch nicht helfen. Wie viele habe ich die letzten sonnigen Tage auch ausgenutzt und Eis (aktuell ist dunkle Schokolade mein Favorit) genossen..ich bin da übrigens der 2-Kugel-Typ, wie sieht das bei euch aus? Dank einem Produkttest darf ich mich auch durch verschiedene Sorten Melitta Kaffee trinken, dazu dann aber demnächst mehr. Highlight der Woche war mein indisches Aloo Palak, ich könnte das sofort wieder essen und auch wenn es nicht wie in Indien schmeckt, es hat mein „Heimweg“ doch etwas gestillt.

Auf dem Markt in Barcelona habe ich mich an frischen Säften gelabt, besonders gut fand ich die Kombination Brombeere-Kokosnuss, da diese sauer und süß war! In Italien hingegen konnte ich nicht genug von Focaccia mit Olivenöl bekommen, für die meisten eher ein Snack, für mich das perfekte Essen on the go. Verdammt gute Pommes gab es wieder in Barcelona, die scharfe Soße war ein Träumchen! Und da ich im Ausland immer Süßigkeiten probieren muss, gab es ein bisschen Haribo Gummizeugs, welches ich bei uns noch nie gesehen habe – die 600g waren auch viel zu schnell weg.

Frühstück war in Italien sehr süß, hier gab es warme Schokotaschen und in Spanien verdammt fettig, da hatte ich nämlich Churros mit Zucker, welche in Mexiko aber besser geschmeckt haben. Als ich in Madrid dann über Tim Hortons stolperte, musste ich mir nostalgisch natürlich gleich einen Double-Double (Kaffee mit zwei Milch und zwei Zucker) gönnen, welcher viiiiiel zu süß war, aber so viele Erinnerungen in sich birgt. Und in Tarragona gab es dann nichts für mich zu essen wie Falafel, die unter einem kleinen Berg Salat versteckt wurden, aber erstaunlicherweise verdammt lecker waren. Vegetarische Tapas (z.b. Kartoffeln, Bohnen) gab es zwar auch, aber irgendwie war ich immer zur falschen Uhrzeit da, sodass wir erst nachts in Barcelona zueinander fanden und da war dann mein iPhone leer 😉

Gesund ist weiterhin was anderes, ich weiß, gerade bin ich aber auch am Zunehmen, 3 kg sind es schon, eines soll es noch werden, damit ich genug Reserven habe, wenn es ans Wandern geht. Es stehen auch noch einige „will ich in Deutschland noch einmal essen“-Gerichte an, somit wird es bestimmt noch den ein oder anderen Essenspost geben, bevor ich dann gen Las Vegas verschwinde (und da natürlich zu einem der Hotelbuffets muss, ach, das ist auch schon viel zu lange her). Oh und Rhabarberkuchen muss auch noch sein, mir läuft das Wasser im Munde zusammen 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Man könnte meine Ernährung im Moment mit „ich esse alles, was ich finde“ beschreiben und mir auch nichts verbiete. Das ist dankbarerweise trotzdem halbwegs gesund, da ich Obst und Gemüse liebe, aber es wird auch etwas zu frittiert und zu süß in der letzten Zeit. Da sich das aber bald externer Faktoren sei dank wieder ändern wird, nutze ich das jetzt noch und mache statt Winterschlaf eine ausgiebige Winterfutterrunde. Noch nicht hier dabei, aber ich habe endlich Rote-Beete-Hummus in Deutschland (bei Lidl) entdeckt und ach, ich kann mich da einfach nur reinlegen, das habe ich in Kanada bestimmt 6 von 7 Tagen/Woche gegessen und auch hier kann ich nun zuschlagen, jippie!

Mein Joghurt to go war ganz schön vollgepackt und die Basis aus Mandel-Sojagurt mit Haferflocken und Chiasamen kann man nur erahnen. Da dann diverses Obst drüber und ich bin glücklich – persönlich liebe ich Joghurt als leichtes Mittagessen. Gar nicht leicht, aber ach, ich hatte seit über einem Jahr keine Röstiecken mehr und sie waren so gut, natürlich mit einer Unmenge an Ketchup, die mir immer wieder verwirrte Blicke beschert. Wenn ich in Restaurants gehen muss, wo es keinen Ketchup gibt, bin ich irritiert..ihr seht, ich habe Klasse 😉 Meine vegane Bruschetta-Pizza (ebenfalls Lidl) habe ich einfach mit frischen Champignons verfeinert, alleine ist die nämlich etwas langweilig. Und endlich habe ich auch einen schokoladigen Amerikaner gefunden, wochenlang hatte ich da Lust drauf und kein Bäcker das mehr im Angebot. Also, esst mehr Amerikaner, dass mein liebstes Kaffeestückchen nicht ausstirbt und ich irgendwann noch selbst backen muss 🙂

Simples Sonnenblumenkernbrot mit Ananas-Papaya-Curry-Aufstrich geht auch einfach immer. Es gibt diesen Aufstrich von diversen Marken, mir schmeckt der von DM am besten und auch wenn die Kombi verrückt klingt, probiert es mal. Ich war sooo skeptisch, aber seit Jahren schon kommt er immer wieder zu mir. Sonntags ging es gemütlich mit der Familie zum Kuchenessen und auch wenn der Kaffee sehr lecker war, meine Waldbeer-Schokotrüffel-Torte war fieserweise sauer. Aber wie beim Ketchup habe ich auch kein Problem damit, mir einfach etwas Zucker, der auf dem Tisch stand, auf die Torte zu kippen und danach war sie mehr nach meinem Geschmack. Ebenfalls einen Jipper hatte ich auf Brausestäbchen und diese Packung habe ich nur so inhaliert. Da werde ich die nächsten Wochen auch noch ein paar brauchen, um meine Nerven zu beruhigen. Zu Marktforschungszwecken ging ich ins Kino und bekam da auch noch Popcorn – der Blick, als ich nach Zitronensaft fragte, war göttlich, ich bin langsam doch etwas mexikanisch geworden. Aber mit Zitronensaft und Tabasco schmeckt Popcorn einfach besser als nur mit Salz oder Zucker.

Ein bisschen gesund ging es doch noch zu, ich hatte Tofu mit Gemüse beim Thailänder und das ist immer wieder lecker. Schnell am Schreibtisch gab es dann noch gemischten Salat sowie Rosenkohl, letzteres liebe ich ja auch und knabbere ihn einfach nebenbei. Das Buch Tiere essen von Jonathan Safran Foer habe ich mittlerweile leider pausieren müssen, aber ich habe gerade einfach keine Zeit. Das wird nach Abgabe der Diss aber direkt weitergelesen, bisher finde ich es enorm spannend und gut recherchiert!

Und das war es schon, ich schwanke zwischen sehr gesund und dem kompletten Gegenteil, aber in der Summe funktioniert das und ich glaube, dass ich im Moment lediglich Vitamin D-Mangel habe. Groß zu kochen habe ich im Moment aber weder Lust noch Zeit, somit bleibt die Küche schnell und einfach 🙂 Da ich die nächsten Wochen in Heidelberg bin, werde ich aber bestimmt die ein oder andere Leckerei aus meinen Studententagen essen, wenn es sie denn noch gibt, das ist mittlerweile ja auch schon ein paar Jährchen her.