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[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Im letzten Yummi-Post habe ich euch schon etwas mit auf meine kulinarische Reise durch Israel (ja, ich esse nicht NUR Kichererbsen in jeglicher Form) mitgenommen und da setze ich heute weiter an. Ein bisschen „deutsche“ Küche, also in dem Sinne dass ich es in Deutschland gegessen habe, gibt es aber auch noch!

Hummus gehört in Israel einfach auf den Tisch. Morgens mochte ich den Kichererbsenbrei nicht immer, aber Falafel, Hummus, Pitabrot und diverses Gemüse ist das perfekte Abendessen. Dieser Hummus war mit Abstand der leckerste, den ich je probieren durfte – ich weiß leider nicht, was in der grünen Soße drinnen war, aber sie hat unglaublich frisch geschmeckt, wie frisch gepflückt. Allein dafür (ok, nur dafür) würde ich wieder nach Be’er Sheva fahren, hach! Bäckereien in so ziemlich jedem Land gehören für mich zu meinen Lieblingsorten und da stellt Israel keine Ausnahme dar. Ob diese süßen Hefezöpfe oder der Mohn-Nuss-Strietzel, ich glaube, ich war fast täglich am Kauen von Backwaren und habe immer noch nicht alles durchprobiert. Mitgebracht bekam ich dieses Malteser Rentier (Weihnachten und so) und ich finde Malteser jetzt nicht schlecht, aber umhauen tut mich die Schokolade nicht. Viele lieben sie ja, ich habe da lieber Milka.

Die Menge äthiopischer Restaurants in Jerusalem hat mich zunächst überrascht und dann einfach nur begeistert. Ist sonst alles verflucht teuer in Israel, bekommt man solch eine vegetarische Platte für 6€ und braucht danach für den restlichen Tag nichts mehr. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Linsengerichten, anderem Gemüse, einem Berg Salat und natürlich dem Injera, dem Schwammsauerteigbrot, welches ich liebe. Isst man natürlich mit Händen und ach, ich will nur nach Äthiopien, um so viele verschiedene Platten wie nur möglich zu probieren! Granatäpfel hatte ich auch einige, meist als Saft, da sie einfach so doof sind zu essen. Tut dem Geschmack keinen Abbruch und ach, das fehlt mir ebenfalls schon. Diese gigantische, mit Zwiebeln gefüllte Falafel kaufte ich beim Bäcker und dachte, es sei eine Backware. Hier war ich dann positiv überrascht und erneut knüppeldick satt! Nicht ganz so spannend war dieses Gemüse-Foccacia, aber ich hatte Hunger und nichts sprach mich wirklich an. Nicht schlecht, aber sehr viel langweiliger wie der Rest der israelisch-äthiopischen Küche, die ich ausprobieren konnte.

Natürlich habe ich nicht nur ein äthiopisches Restaurant besucht, das letzte Mittagessen in Jerusalem, bevor es zum Flughafen ging, war natürlich erneut solch eine vegetarische Platte. In Deutschland gab es dann leckeren Schoko-Chai von Hari Tea, das neue Twix Spekulatiusgewürz (passt für mich zwar mehr zu Weihnachten, aber ist suuuuuuper lecker) und mit meinen Großeltern ging es zum Thai essen, wo ich diese riesige Portion Gemüse mit Reis in Kokos-Curry-Soße zu mir nahm.

Ansonsten habe ich aktuell einen wahren Jipper auf Erbsen- und Linseneintopf mit frisch gebackenem Brot, aber da das nicht allzu appetitlich aussieht, gibt es davon mal keine Bilder 😉 Aber es geht nichts über Eintöpfe, wenn es draußen kalt ist, oder? Wovon könnt ihr aktuell nicht genug bekommen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke unterwegs!

Aktuell bin ich in Tel Aviv unterwegs, einem Paradies für vegane Küche (und für mich als Falafel-Liebhaber sowieso), aber heute kommen erst einmal Bilder von Deutschland, den Niederlanden und nur meinen ersten Tagen hier 😉

Beginnen wir mit diesem gigantischen vegetarischen Thali, welches ich in Düsseldorf im Restaurant Taj Mahal gegessen habe. Nach einem verdammt langem, anstrengenden Tag in der Kälte war das genau das Richtige…und hat mir erneut bewusst gemacht, wie sehr mir Indien fehlt. Bei McDonalds habe ich die Röstisticks versucht, aber ich bleibe hier lieber bei Kaffee. Sehr lecker waren meine Veggie Enchiladas, wobei auch diese mich wiederum Mexiko haben vermissen lassen. Wie auch beim indischen Essen tut der Preis in Deutschland nämlich meist weh. Zuhause bin ich weiterhin faul und versuche, so wenig Zeit wie möglich mit der Essenszubereitung zu verbringen – Brot mit Hummus und Salat ist hier weiterhin mit Favorit!

Beim Bäcker gab es Zitronenkuchen, welchen man statt per Stück nach Gramm bezahlen musste..das hatte ich bisher auch noch nie. Da ich in Deutschland viel zwischen Krankenhaus und Wohnung gependelt bin, gab es meist etwas unterwegs zum Essen: Veggie-Curry beim Thai, dann Tofu mit Gemüse beim Chinesen und Falafel sind es geworden. Würde beziehungsweise wird es definitiv alles wieder geben!

Ich flog zum ersten Mal mit KLM und hatte bei dem enorm billigen Preis so gar keine Erwartungen. Dass ich dann von Frankfurt nach Amsterdam sogar Kaffee und (verdammt leckeren) Kuchen bekam, hat mich sehr glücklich gemacht. In Amsterdam gab es dann auf Empfehlung eines Freundes Kekse von Van Stapele und oh, die müsst ihr probieren. Da ist man im 7. Kekshimmel! Ansonsten gab es noch langweilig Kaffee bei Starbucks zum Aufwärmen (und Internet-Nutzen) und diese komischen Nutella B-Ready-Sticks, die man aktuell umsonst testen kann. Ich fand den Keks lahm und den Nutella-Anteil zu viel..näää.

KLM hat mich dann erneut glücklich gemacht, von Amsterdam nach Tel Aviv bekam ich nicht nur eine Reihe für mich, sondern auch noch Gemüse-Pasta, Salat und einen Karottenkuchen 🙂 In Insrael bin ich dann erstmal den Backwaren verfallen, wie auch sonst. Cashewnüsse mit Schale, die nach Weihnachten schmecken, gab es auch und in diesen Rotkrautdip könnte ich mich reinlegen..im nächsten Blogpost gibt es dann ein paar mehr Bilder aus Israel! Zwar esse ich viele, aber nicht ausschließlich Falafel und bin hier kulinarisch im Paradies – wäre es nur nicht so verdammt teuer!

Gesund ist anders, aber ich komme brav auf meine fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei das manchmal etwas tricky ist, wenn ich den ganzen Tag am Reisen bin. Gut, dass ich aktuell ständig Mangosaft trinke, das zählt ja auch, irgendwie! Wenn ihr einen Essenstipp für Israel habt, was ich unbedingt probieren muss – her damit!

[Yummi] Vegetarische Tellereinblicke aus Berlin!

Wann immer ich es wieder mal für ein Tage nach Berlin schaffe, freue ich mich schon wahnsinnig auf all das Essen! Denn in kaum einer anderen deutschen Stadt kann man so abwechslungsreich und außergewöhnlich essen, während es gleichzeitig auch noch günstig ist. Besonders mein Vegetarierherz hüpft, da ich eigentlich überall etwas finde. Zum Glück sind meine Freunde auch alle sehr motiviert, wenn es ums Essen geht und so konnte ich in den letzten Tagen noch einmal so richtig zuschlagen..wobei die Zeit und Magenkapazität wie immer nicht ausgereicht hat. So ab und an würde ich doch gerne mal wieder ein paar Monate in Berlin leben..aber bis dahin zeige ich euch heute, was man da alles leckeres futtern kann!

Natürlich muss ich Pho beim Vietnamesen essen, eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Solltet ihr in Friedrichshain sein, diese habe ich bei New Day in der Niederbarnimstraße gefuttert und es als sehr gut gewürzt empfunden. Einmal im Jahr darf es dann auch ein Green Tea Frappucchino sein, was ich direkt am Alex als Frühstück genutzt habe. Mate gibt es mittlerweile von vielen Sorten und obwohl ich gerne alle ausprobieren, komme ich immer wieder zum Klassiker, der Club Mate zurück. Gut gekühlt damit in der Sonne an der Spree sitzend – besser geht es doch nicht. Eine Ofenkartoffel mit Käse und Sour Cream (die als mexikanisch betitelt wird, aber naaaajaaa) gab es auch noch und boy, war ich davon lange satt!

Meine „Rückfahrtsverpflegung“ bestand aus einem McFlurry Corny mit Schokosoße (top!), Mio Mio Mate und Laugenstangen, womit ich mich die 7 Stunden gut über Wasser halten konnte. Indischen Paneer mit Spinat gab es auch, es gibt so viele leckere Inder in Berlin, was vermisse ich diese hier. Wir waren auch noch nepalisch essen (same, same but different) und ich hätte mich reinlegen können. Kulinarischer Flop war mein chinesischer Tofu süß-sauer am Sony Center, wo ich irgendwie Hunger hatte, aber keine Lust auf alles, was es da gab. Das war dann leider so eine Fertigsoße, die überhaupt nicht geschmeckt hat..da war mein bunter Salat später, den ich geschwind geschnippelt habe, doch um Welten besser.

Wieder zurück von Berlin habe ich jetzt doch mal ein wenig gekocht, denn nur außer Haus essen soll es auch nicht sein. Ich habe mir Linsencurry mit Reis gemacht, was zwar nicht traumhaft aussieht, aber enorm gut schmeckt und lange satt macht. Dann gab es zum Frühstück einmal Himbeerporridge mit Sauerkirschen, Müsli, Trauben, Banane und Chiasamen sowie Griesbrei mit Sauerkirschen. Der richtig große Frühstücker werde ich aber einfach nie werden. Lieber snacke ich einfach ein paar Himbeeren und trinke dazu meine 2-3 Tassen Kaffee, um wach in den Tag zu starten.

Noch fast drei Wochen habe ich eine Küche, kann mir also selbst Sachen kochen, sowie die Möglichkeit, einfach etwas essen zu gehen. Was ich auch gemeinsam mit Freunden ausnutze, denn wenn ich erst einmal auf dem Pacific Crest Trail herumwandere, wird das anders aussehen und ich dann in das dritte Snickers des Tages beißen, oder so 😉 Da ich zum ersten Mal aktiv in meinem Leben Gewicht zunehmen will (und mir nur noch 1 Kilo fehlt, um die 5 kg zu haben, die ich wollte), esse ich einfach häufiger und auch Dinge, die ich sonst eher bewusst zu mir nehmen würde und da beschwere ich mich bestimmt nicht drüber – ich suche noch immer das vegane Ben & Jerry’s Eis in den Supermärkten, aber ich glaube, das werde ich doch erst wieder in den USA finden, dabei habe ich sooooo Lust darauf! Hat es wer schon entdeckt und ausprobieren können?

Habt ihr ein Lieblingsrestaurant in Berlin? Ich kann mich da gar nicht mehr entscheiden, äthiopische Küche steht bei mir auch ganz oben, leider hatten aber alle drei Restaurants, die ich kenne, tagsüber geschlossen und ich war abends schon verabredet. Aber an genug Alternativen hat es dann doch nicht gemangelt 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Kanada!

Nachdem ich in Mexiko kulinarisch absolut verwöhnt wurde (all das frische Obst, die Säfte und natürlich meine neue Liebe, der gegrillte Kaktus), ist es in Kanada jetzt doch wieder etwas anders. Was nicht daran liegt, dass es keine vegetarischen/veganen Optionen gibt, ganz im Gegenteil, die gibt es zu Genüge, sie sind nur leider teuer. Und ich muss doch gerade etwas auf mein Geld achten und kann eben nicht ständig essen gehen. Somit ist das mehr eine Kanada für Arme-Variante, aber das macht nichts, habe ich vor zwei Jahren hier doch alles gefuttert, was nur ging 😉

Einmal musste es natürlich DAS Nationalgericht hier in Quebec geben, nämlich Poutine. Statt Braten, habe ich mir die vegane Soße geben lassen und ich sage euch, diese „kleine“ Portion macht mehr als nur satt. Für mehr als nur eine Mahlzeit und wenn man noch Ketchup, Salz und Pfeffer drüber tut, kann man das durchaus essen. Die nächsten zwei Jahre brauche ich es jetzt aber erstmal nicht mehr. Bagels habe ich natürlich auch einige gegessen, in Montreal herrscht der Konkurrenzkampf zwischen St. Viateur und Fairmount (siehe Bagel weiter unten) und ich muss sagen, mir schmecken die bei Fairmount besser, bei St. Viateur gibt es aber ab und zu welche mit Salz und Rosmarin und die sind ganz großes Kino. Hershey’s in der weißen Variante mit Schokokeks habe ich auch mal wieder gegessen, aber irgendwie haben die mir früher besser geschmeckt. Da es hier kalt und ich am Kränkeln war, habe ich mich dann doch mal an den Herd gestellt und einfach eine Gemüse-Reis-Suppe gekocht, welche so richtig gut getan hat. Aber es gibt auch nichts besseres als heiße Suppe, wenn man aus der Kälte kommt.

Hier also mein Heidelbeer-Bagel, welcher ganz süß war und ja, ich bin so ein „Bagel zwischendurch“-Esser. Richtig Heißhunger hatte ich auf Hummus mit Baguette und die Sorte mit Zwiebeln war verdammt lecker (die mit Rote Beete aber auch). Wraps mit Hummus, Salat und Tomate gab es auch einige die letzten Tage, das ist aber auch so schnell und einfach gemacht, besser geht ein Mittagessen gar nicht. Cranberry sowie Cherry Sprite hatte ich noch nie gesehen und auch wenn ich zuckerhaltige Limonaden eigentlich meide, ich musste sie probieren. Und weiß nun auch, dass ich das nicht noch einmal in diesem Leben tun muss, nee, das war leider absolut nicht nach meinem Geschmack!

Mein Farewell-Dinner bei Tim Hortons war ein Double Double (Kaffee mit zwei Milch und zwei Zucker) sowie ein Boston Creme Donut und ganz ehrlich, ich werde den Hype um diese Kette nie verstehen. Der Kaffee ist leider echt nicht gut und die Donuts/Muffins sind in Ordnung, aber eben nicht so außergewöhnlich, dass man sie unbedingt wieder haben muss – aber günstig ist die Kette schon, das stimmt! Da war die Schokomilch nebendran, die ich als absolut gesundes Frühstück hatte, doch um einiges besser. Dann gab es die letzten Tage noch ein paar Mal Spaghetti mit Tomatensoße, da ich kochfaul war und ich etwas Geld sparen wollte und zum Abschluss dann noch einmal meine geliebten Dill Pickle Chips von Lay’s. Ja, die sind das, was ich an kanadischer Küche am meisten vermisse, wobei ich so selten Chips esse, dass es verrückt ist, dass ich in einem Monat nun zwei dieser Packungen aufgefuttert habe.

Montreal hat viele vegane und vegetarische Restaurants zu bieten, da ich diesen Monat aber etwas auf’s Geld achten musste, gab es somit weniger Restaurantbesuche, sondern lieber schnell den Bagel auf die Hand. Was aber ok ist und wäre die Küche hier etwas besser ausgestattet, hätte ich auch mehr gekocht, aber so musste es diesen Monat etwas einfacher zugehen. Mal sehen, wie es jetzt in New York aussehen wird, ich habe ja die Vorahnung, es wird ähnlich wie hier 😉 Tipps für günstiges, vegetarisches/veganes Streetfood nehme ich sehr gerne an! 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Schon ziemlich lange gab es keinen „Teller-Einblicke“-Blogpost mehr, was nicht daran liegt, dass ich nicht esse (keine Sorge!), sondern eher daran, dass sich die Gerichte ständig wiederholen. Ich sage nur Ofengemüse! Das futtere ich hier in allen erdenklichen Varianten hoch und runter, spannend ist das für Außenstehende aber eher nicht. Somit gibt es heute nur einen kleinen Einblick, welcher aber demnächst spannender werden dürfte, wenn es erst nach China und dann zurück nach Australien geht *hupf*

Vollkornbrot ist das einzige Lebensmittel, welches mir auf Reisen fehlt und somit futtere ich mich hier jetzt noch einmal richtig voll. Sehr gerne mit Erdnussbutter und Banane, aber auch mit vegetarischen Aufstrichen und Hummus geht das immer. Auch ein Klassiker ist Salat mit gebratenen Pilzen, so simpel gemacht und so lecker (natürlich gibt es auch hier Vollkornbrot dazu). Bei Lidl kaufe ich gerne die vegane Pizza und sah, dass es jetzt auch noch eine zweite Sorte, nämlich vegane Bruschetta-Pizza gibt. Mitgenommen und für gut, aber auch etwas langweilig befunden, die Variante mit viel Gemüse ist mir lieber. Zwar bin ich nicht der größte Spargel-Esser, aber 1-2 Mal im Jahr darf es das dann doch sein. Am liebsten mag ich sie nur so pur und noch lieber in grün, da bin ich etwas eigen.

Im türkischen Restaurant gab es an Muttertag diese heiße Platte mit Gemüse, die verdammt gut gewürzt war und mit dem dazugehörenden Fladenbrot auch richtig satt gemacht hat. Habe ich schon erwähnt, dass ich die deutsche Bäckerskunst liebe? Natürlich mussten es auch Brezeln (ok, die waren selbst im Ofen aufgebacken) sowie die besten Brötchen der Erde, nämlich Wasserweck vom Bäcker Eifler, noch einmal sein. Diese Brötchen sind meist das Letzte, was ich in Deutschland esse, wenn ich schon am Frankfurter Flughafen bin, so verrückt bin ich nach ihnen. Dann habe ich mich an indischem Spinat mit Reis versucht und kann sagen, dass das zwar nicht so gut wie in Varanasi war, aber ich war stolz auf mich – und habe mengenmäßig aus Versehen so viel gemacht, dass ich es natürlich drei Tage lang essen musste durfte.

Wenn ich die ganze Zeit am Schreibtisch sitze, stelle ich gerne so eine Obstplatte neben mich und snacke vor mich hin – wobei das auch prima mit Maoam geht, wie ihr seht 😉 Tulsi Tea habe ich in Indien sehr gerne getrunken und mir auch hier jetzt gegönnt, aber ganz so gut schmeckt er einfach nicht, da fehlt wohl das Ambiente. Da ich oben vom Ofengemüse redete, hier mal eine Variante mit Süßkartoffeln, Aubergine, Zucchini, Paprika und Zwiebeln. Einfach nach Lust und Laune schnippeln, mit Öl aufs Backblech und ab in den Ofen, frische Kräuter dazu und ich könnte mich reinlegen. Soooooo lecker!

Jetzt wird die Tage noch ein wenig außer Haus gegessen, das ist in Australien nämlich preislich einfach nicht drin (und muss ja auch nicht, da ich mit zwei kochbegeisterten Freunden wohne) und die ersten Abschiedsessen stehen auch schon im Terminkalender. Mit Mama ging es schon zum Lieblingsmexikaner und ein paar Kilo Brot werde ich natürlich auch noch essen – wobei ich mich hier dann am Selber-Backen versuchen werde, wenn ich das labbrige Weißbrot Down Under nicht mehr sehen kann.

Wovon könnt ihr im Moment nicht genug bekommen? Seid ihr auch auf dem Ofengemüse- oder Salattrip? 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Bilder häufen sich schon wieder auf dem iPhone, ich esse einfach zu viel und zu gerne 😉 Zeit, dass ich euch mal wieder auf meinen Teller blicken lasse, was ich da so draufpacke..so oft es geht weiterhin vegan, aber auch vegetarisch bringt mich nicht um..besonders zu Ostern kann ich da nicht anders. Da ich in Berlin war, gibt es auch noch ein paar meiner liebsten Restaurants dort dazu, vielleicht für den ein oder anderen ja auch interessant!

Ok, dieses süße Brötchen von Aldi war jetzt nicht unbedingt der Knaller, aber es war neu und in Knotenform, ich konnte es nicht nicht probieren. Um Welten besser war mein liebstes vietnamesisches Tofucurry bei Lemongrass Scent im Prenzlauer Berg, die leider keine Seite haben, aber bei Tripadvisor könnt ihr mehr lesen. Die Tees dort sind auch superlecker und ach, alle sind so nett, wir gehen da schon seit Jahren ständig hin. Bei Starbucks kriegt man ja ein Freigetränk für seinen Geburtstag (wenn man die kostenlose Card hat) und so gab es diesen riesigen Mocha Frappucchino und das war definitiv ein gutes Frühstück 😉 Mein vegetarisches Bibimbap bei Maru war ebenfalls sehr lecker, ich musste zwar das Ei schnell runternehmen, aber dann war es super! Inwieweit es koreanisch ist, kann ich nicht beantworten, da ich noch nie in Korea war, aber es ist definitiv mal was anderes und von den Gewürzen her auch nicht vergleichbar mit anderen asiatischen Küchen.

Bei Patta in Friedrichshain dreht sich alles um die Kartoffel, die man auf meinem mit Gemüse beladenem Teller gar nicht mehr erkennt. Couscous und eine leckere Senfsoße hatte ich da auch noch dabei und die Kombi war einfach nur klasse und enorm sättigend. Den Moringa-Mate-Ingwer-Tee von Meßmer hatte ich spontan bei DM mitgenommen und mich dann schockverliebt. Wie lecker und wachmachend ist der bitte und dank Ingwer kriegt man noch einen Extrafrischekick! Die Beutel waren so schnell leer, ich brauche Nachschub. Die Mio Mio Mate Banane hingegen war mir viel zu süß und überhaupt nicht matig genug, da bleibe ich lieber bei der Standardvariante. Meine Mama buk Schokokuchen und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Das war quasi die Vorbereitung auf die Kuchenorgie, die dann über Ostern folgte, wodurch ich dankenswerterweise jetzt erstmal keinen Kuchenhunger mehr habe.

Achja, Ostern, die besten Schokohasen in meinen Augen sind die von Kinder und da werde ich auch nie zu alt für. Da das jeder weiß, hatte ich vier Stück, wovon jetzt leider nur noch einer übrig ist und den werde ich mir auch noch etwas aufsparen. Als Kontrast, damit mein Körper auch noch irgendwas gesundes kriegt, futtere ich aber ständig Erdbeeren zwischendurch, die schmecken mittlerweile nämlich schon etwas. Ofengemüse mit Kräuterquark und Brot geht aber natürlich auch immer und das gab es irgendwie drei Tage hintereinander, ohne dass ich es nicht mehr sehen konnte. Unten rechts seht ihr den besten Kuchen überhaupt, nämlich Rhabarber mit Baiser, welcher natürlich von dem süß-sauren Geschmack wie auch seiner fluffig-matschig-teigigen Konsistenz einfach genau meiner ist. Das Rezept habe ich von der Mutter eines Exfreundes und auch wenn die Beziehung nicht das Wahre war, dieser Kuchen ist und bleibt es!

Wir waren für ein paar Tage in der Tschechischen Republik unterwegs und vegan war dort eigentlich unmöglich und bei vegetarisch wurde mitleidig geguckt 😉 Aber Pommes und Salat ging dann doch und ein Sternchen für die Präsentation (Salat im Eisbecher) muss ich auch geben. Den türkischen Kaffee fand ich klasse, wunderbar aromatisch und stark. Der Germknödel mit Zwetschgenmus, Vanillesoße und Mohn fand ich ebenfalls sehr lecker, aber auch enorm mächtig, da hätte mir die Hälfte auch gereicht. Selbstgekocht habe ich mir dann was leichteres, nämlich Wokgemüse in Sojasoße mit dem leckeren Basmatireis von Rii Jii.

Mir kann es gar nicht bunt genug auf meinem Teller sein und ich freue mich, dass ich das doch meist hingekriegt habe. Da war jetzt viel auswärts essen dabei, Berlin ist aber auch einfach zu günstig, um es nicht zu tun, wenn man nur ein paar Tage da ist. Jetzt wird aber wieder mehr gekocht, es gibt nämlich einige Rezepte, die ich ausprobieren und (wenn sie mir zusagen) euch hier vorstellen mag.

Habt ihr einen vegan/vegetarischen Berlintipp? Seid ihr auch schon in der Tschechischen Republik gewesen? Wie hat euch die Küche dort so gemundet? Fleischlastig ist sie ja schon sehr, meine Mama fand aber alles lecker 🙂

[Yummi] Australische Teller-Einblicke!

Mein vegetarisches Herz wurde in Indien mehr als nur verwöhnt und so war es doch ein kleiner Cut, plötzlich in Australien zu sein, wo es sehr viel fleischlastiger zugeht. Ein ganz klein wenig teurer allerdings auch und so waren wir in drei Wochen nur einmal im Restaurant essen (zwar sehr gut vietnamesisch, aber eben einfach in einer anderen Preisklasse). Da ich aber seit langem einmal wieder eine Wohnung mit großer, gut ausgestatteter Küche und kochmotivierte Mitbewohner hatte, wurde eben einfach zuhause gekocht. Und gebacken 😉

In Indien habe ich nie gefrühstückt, somit habe ich mich gefreut, hier doch wieder mit Müsl, Obst und Joghurt in den Tag zu starten. Macht dank crunch sehr viel Spaß zu essen, gibt einem genug Energie und hält ewig satt. (Nach-)Mittags ging es dann leichter zu, gerne habe ich mir einfach Veggie-Wraps gemacht, die kurz in den Ofen kamen und dann mit dem belegt wurde, was da ist. Eine tolle Sauce kann man aus Tahihi, Ketchup, frischen Chilis, Limettensaft, Salz, Pfeffer und Sesamkörnern zaubern..finde ich. An Veggiepizza haben wir uns auch versucht und die wurde so gut, dass es dann einfach drei Tage lang Pizza gab. Den indischen Mitbewohner musste ich natürlich gleich ausnutzen und mithilfe seiner Mama haben wir dann fantastisch guten Dal gemacht, ach, mir läuft beim Tippen schon das Wasser im Mund zusammen!

Noch mehr Frühstück, was dann einfach als Mittagessen zum griechischen Joghurt mit Ahornsirup, viiiiel Crunch und Obst sowie frischer Limettenlimonade wurde. Da das mehr als sättigend war, gab es mittags auch einfach mal Gemüsesuppe mit selbstgebackenem Brot, an dem wir aber noch arbeiten müssen, das wurde etwas zu kross. Von So Good habe ich veganes Eis in Coconut Mango und Almond Chocolate gekauft und hach, himmlisch war es. Die zwei Container waren am zweiten Tag leer und ja, wir haben Nachschub gekauft. Von dem Raspberry Cheesecake Kitkat hingegen wollte ich keinen Nachschub, das hat mir so gar nicht geschmeckt. Schade, dass es kein Green Tea gab, da hätte ich einen Vorrat von mit nach Deutschland geschleppt.

Ok, das Veggiebällchen-Salat-Fladenbrot war meine erste richtige Mahlzeit in Deutschland, die ich mir zubereitet habe. Und so gut, dass es das am nächsten Tag gleich noch einmal gab. Da hat sich doch noch ein Müslibild eingeschlichen, ich war aber auch einfach total happy, das wieder zu haben. Große Leidenschaft von mir ist übrigens auch Lakritztee, was sehr komisch ist, da ich Lakritz absolut nicht leiden kann, aber in süßem, warmen Tee finde ich es großartig. Meine allererste Zitronentarte nach Linzer Art habe ich auch halbwegs erfolgreich hingekriegt, über das Gitter sehen wir einfach mal hinweg, denn lecker war sie.

Zurück in Deutschland habe ich bisher eher nicht deutsch gegessen, einmal ging es zum Chinesen (das sind die mit nach Hause genommenen Reste meines Tofu mit Gemüse), dann zum Inder, wo ich mich an einem vegetarischen Thali labte und mit Oma ging es noch zum Italiener, wo es einfach nur Salat mit Pizzabrot und später Zimteis in der Sonne sitzend gab. Das war auch ganz schön viel auswärts essen, bedenkt man, dass ich noch keine Woche da bin..aber so ist das eben, wenn man nach Monaten zurückkommt. Ab jetzt wird aber wieder mehr zuhause gekocht, damit ich mir auch den nächsten (und übernächsten und überübernächsten..) Flug irgendwohin leisten kann!

Seid ihr schon einmal in Australien gewesen? Wenn ja, was hat euch da denn besonders gut geschmeckt? Und konntet ihr am Wochenende auch schon in der Sonne sitzen und Eis essen? 🙂

[Yummi] Thailändische Teller-Einblicke #2

Nachdem ich es recht schnell aufgegeben habe (trotz Beschreibung in Thai, was ein Veganer nicht essen darf) vegan zu essen, komme ich vegetarisch in Thailand gut zurecht. Es ist zwar keine so grandiose Auswahl wie in Indien und einige der Gerüche auf den Märkten sind jenseits von gut und böse für mich, aber man kann sich trotzdem gut sattessen. Wenn man ein wenig googlet, findet man dann auch rein vegetarische Restaurants, wo man einfach wahllos auf irgendein Bild oder eine Nummer zeigt – ich weiss zwar nicht unbedingt, was ich gegessen habe, aber lecker war’s (siehe weiter unten). Obwohl ich übrigens immer scharf sage, wird mir das Essen meist doch westlich lasch präsentiert, selbst in absolut untouristischen Orten..aber da würze ich dann selbst nach, eingelegte Chilis findet man nämlich auf so ziemlich jedem Tisch! Zwischen Nord- (Chiang Mai), Süd- (Koh Jum) und Hauptstadtthailand konnte ich übrigens keinen wirklichen Unterschied merken, aber das liegt wahrscheinlich am fehlenden Fischgenuss!?

Ich liebe Sachen mit grünem Tee und somit musste dieser Matcha Donut als gesunder Snack einfach mit, ich habe ihn inhaliert und war glücklich, der größte Donutfan werde ich aber nie. In Chiang Mai stolperte ich über diesen Gemüsewrap und ach herrlich war er, am liebsten hätte ich noch einen verputzt; mittags gab es Kürbis mit Reis, was verdammt und unerwartet süß war. Die thailändische Küche „würzt“ aber eh sehr viel mit Zucker, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. In Fruchtform finde ich das ja super und einen Passionsfruchtsaft gibt es eigentlich jeden Tag als Erfrischung zwischendurch.

Wenn es richtig heiß ist, habe ich meist wenig Lust auf etwas „richtiges“ und somit sind Smoothies (hier in Banana Berry in der Seescape Gallery in Chiang Mai) genau meins – abends darf es dann gerne vegetarisches Pad Thai sein, was als Streetfood verdammt günstig und sattmachend ist. Da ich meinen Auslandsaufenthalt ohne Flug (und Leben in Thailand) geplant habe, musste ich ein bisschen auf’s Geld achten, Thailand ist definitiv nicht Indien, was das angeht. Gegönnt habe ich mir aber doch einen Kit Kat Blizzard von Dairy Queen, wenn ich es schon einmal kann. Das war die Überraschung für mich, was in Thailand an amerikanischen Fastfood-Ketten vertreten ist. Einen Erdbeer Slurpee von Seveneleven musste ich auch probieren, aber nee, das ist nicht wirklich meines!

Im Morning Glory (ebenfalls in Chiang Mai) habe ich mein liebstes Gemüse-Tofu-Curry in Thailand gegessen. Das war so aussergewöhnlich gut gewürzt und knackig-frisch, in vier Tagen musste ich hier zweimal essen und wäre am liebsten noch mal hin! Hat wer Getränke statt Mittagessen gesagt? Hier haben wir einen Passionsfruchtsmoothie, grünen Tee mit Zitrone und einfach nur einen Eistee. Solche Getränke gibt es günstig an jeder Ecke und ich muss mich immer stark zusammennehmen, nicht ständig Nachschub zu holen! Mein Plastikgewissen weint etwas, hier hat man alles in Plastikverpackung und dann kommt nochmal Plastik drum und eine Tüten drüber und ach, schlimm!

Mein erstes Morning Glory (Wasserspinat und anderes Gemüse) war bisher das schärfste Gericht und ich habe es sehr genossen. Wasserspinat schmeckt jetzt nicht sonderlich anders wie regulärer Spinat, aber optisch gefiel’s mir sehr gut. Hier seht ihr einen Passionsfruchtsmootie und einen Matcha Latte mit Bubbles, bei beidem misslang die Kommunikation und ich bekam den doofen Plastiktragegriff. Lecker waren sie aber beide, die erste Bubble spuckt ich nur aus, da ich gar nicht sah, dass die dabei waren und dachte, ich hätte gerade einen Käfer im Mund. Einen kurzen Schock später habe ich mich dann mit ihnen arrangiert. Ganz weihnachtlich (wieso auch immer) kamen diese Schokokekse daher, die mein Abendessen auf der 14-Stunden-Zugfahrt waren. Müsste ich jetzt nicht nochmal haben, aber hey, weihnachtlicher wird es wohl nicht mehr!

Oben haben wir wieder Pad Thai, dieses Mal aber mit winzigen Garnelen, die ich raussortieren musste, die ältere Verkäuferin und ich waren wieder lost in communication und wegwerfen wollte ich es auch nicht. Oben rechts ist so ein „deute einfach drauf“-Gericht und ich habe keine Ahnung, was das grüne, runde Gemüse ist, aber lecker war’s. Am Busbahnhof habe ich mir Reis mit zwei Gerichten ausgesucht, man mag hier Ei und auch wenn ich das normalerweise nicht esse, hier hat es der Hunger reingetrieben (nächste Woche in Indien ist das dann wieder vorbei). Im Bus bekamen wir als Verpflegung dieses Brötchen mit Mungbohnenfüllung, was geschmacklich einfach bedeutungslos war, aber ich bin mehr als nur fasziniert, dass es bis zum 12.12.59 (!!!) haltbar ist, was zur Hölle ist da denn drin?!

Ich hatte Lust auf Pommes und das Veggiesandwich dazu war auch nicht verkehrt; natürlich gab es dazu noch eine große Menge Ketchup. Iced Coffee und Passionsfruchtsmoothie, wer hätte es gedacht, ich übertreibe echt nicht, was meinen Konsum in den letzten Wochen angeht, aber das kriege ich in Indien dann eben nicht mehr. Ab und an gab es auf der Karte nichts vegetarisches bis auf Fried Rice mit Gemüse und dann habe ich das eben gegessen, nicht mein Lieblingsessen, aber auch nicht schlecht, nur meist bisschen langweilig.

Um den Beitrag abzuschließen, hier noch einmal zwei Pad Thai Varianten (man beachte bitte die fast identische Salatgurkendeko), die ich so an zwei Tagen ass und beide sehr lecker fand, langsam reicht es jetzt aber auch. Ganz gesund gab es auch zweimal Lays Chips zum Abendessen, die originale Sorte mag ich, die Sweet Basil Chili Sorte war eher fragwürdig. Ebenso werde ich leider nicht mit Drachenfrucht warm, so sehr ich es auch will. Denn es ist so ein einfacher Snack, einfach nur aufschneiden und loslöffeln, aber der Geschmack in Kombi mit der Konsistenz ist irgendwie nicht meines – den Thai Ice Tea dabei fand ich um Welten besser und hätte mir lieber noch einen holen sollen statt der gesunden Frucht.

Ihr seht, verhungert bin ich absolut nicht, Thailand war gut zu mir. Die letzten Tage in Bangkok werde ich noch mein restliches Geld verfuttern und bestimmt noch ein, zwei Blizzards sowie Thai Ice Teas zu mir nehmen. Wenn ihr ehrlich bin, freue ich mich aber schon wieder wahnsinnig auf Indien und all meine Lieblingsgerichte, die ich die nächsten zwei Monate verputzen kann. Indien > Thailand, wenn ich eine kulinarische Gleichung aufstellen müsste..was sagt ihr, mögt ihr die thailändische Küche? Könnt ihr mir noch ein vegetarisches Gericht verraten, was ich unbedingt probieren müsste? Oder habt einen Essenstipp für Bangkok parat? 

[Yummi] Aufgefuttert #2

Am Montag ziehe ich aus der Wohnung aus und da ich gerade am Aufräumen bin, dachte ich mir, zeige ich euch mal, was ich hier alles so gefuttert habe. Da ich mich hauptsächlich von frischen Sachen ernähre (jupps, jeder Tag startet mittlerweile z.b. mit einem Smoothie), sind das nicht ganz so viele Sachen und dann auch nicht unbedingt die besten Kandidaten, aber hey, ich bin für ungeschönte Ehrlichkeit 😉

Aufgefuttert

Wenn man sich das so anschaut, würde man gar nicht denken, dass ich mich größtenteils (so 90%) vegan ernähre und auch noch versuche, Palmöl wegzulassen. Aber wenn es mich mal überkommt, ich also etwas Süßes brauche, greife ich dann leider doch zu den „bösen“ Sachen. Wobei das schon viel weniger geworden ist und ich immer mehr palmölfreie, vegane, leckere Alternativen finde, aber dazu an anderer Stelle mehr!

Aufgefuttert

Bei Penny habe ich mir vor kurzem mal wieder die BIO-Gemüse-Burger und die BIO-Grünkern-Burger mitgenommen. Diese sind superschnell gemacht, haben gute Zutaten und machen mehr als nur satt. Ich mache mir da gerne selbst Burger mit frischem Salat, Tomate, Zwiebel, Ketchup und Hummus als Belag auf einem Brötchen. Apropros, ich liebe diesen Hummus, den ich bei Aldi entdeckt habe. Er ist im Standardangebot und hat einfach die cremig-perfekte Konsistenz, die ich gesucht habe. Mit ein paar frischen Kräutern gemixt, schmeckt er einfach auf Brot himmlisch! So eine Schale esse ich locker die Woche und habe es noch nicht satt *g*

Jetzt zur „schäm-dich, es ist weder vegan noch palmölfrei“-Ecke. Ich bin jemand, der sich am 1.9. eine Packung Lebkuchen kauft und diese dann über die nächsten zwei Tage anstatt richtiger Mahlzeiten konsumiert. Da ich oft nicht in Deutschland bin, sondern wo, wo es keine Lebkuchen gibt, muss ich diese eine Packung also ganz schnell essen, wer weiß, was danach kommt. Nicht vegan, aber bei Aldi zumindest ohne Palmöl. Zur Sommerzeit gibt es ja immer mal wieder die Twix White Variante und auch wenn ich ständig dran vorbei ging, an einem blöden Tag musste ich sie doch mitnehmen. Jetzt kann ich mich erinnern, dass sie mir eigentlich zu süß sind, wodurch ich sie mir nicht wieder kaufen werde. Da ich dies nun schriftlich festgehalten werde. kann ich nächstes Jahr auch in einem schwachen Moment nachsehen, dass ich sie gar nicht so pralle finde. Die Knusper Tortilla Chips von Ritter Sport klang von der Kombination her ganz spannend, ich packte sie vor über zwei Monaten schon ein und dann lag sie im Kühlschrank. Im Endeffekt war sie in Ordnung, aber doch etwas lahm und nee, müsste ich auch nicht wieder haben. Gut, wenn man nach und nach Süßigkeiten ausschließen kann, das lässt ja auf eine bessere Ernährung in der Zukunft hoffen.

Aufgefuttert

Getrunken habe ich bei den Temperaturen natürlich auch einiges und dachte mir, die Sachen zeige ich euch auch kurz. Die loveshock Organic Raw Chocolate mit Mandel/Maulbeere hat mir dieses Mal schon besser geschmeckt, ich muss mich aber trotzdem weiter daran gewöhnen, dass Kakao eigentlich so schmeckt. Davon könnte ich keine Tafel auf einmal essen (gar nicht so schlecht), meinen Süßhunger stillt sie jetzt aber auch nicht. Ein Work in Progress würde ich sagen. Das ging mir auch bei Mio Mio Mate so – ich war jahrelang reiner Club-Mate-Trinker und habe den herben Geschmack geliebt, jetzt gewöhne ich mich aber an die apfelig-süßere Variante und finde sie im Sommer zumindest viel erfrischender. Ein Fehlgriff (ich wollte die Mate greifen) war der Lapacho Drink, welcher dank Koffein zwar wach gemacht hat, aber Lapacho schmeckt wie aufgelöste Gummibärchen und war so gar nicht meines.

Tee gab es heiß und kalt auch jeden Tag und besonders gerne trank ich meinen kräutrig-zitrischen Duowell Moringa-Detoxtee. Den bekam ich vor hundert Jahren mal zum Testen und auch wenn keine detox-Wirkung sehe, schmeckt er trotzdem sehr lecker und erfrischt mich! Dann ein alter Klassiker, den ich mal wieder mitnehmen musste, ist der Yogi Tea Classic. Mit einem Schuß Vanille-Sojadrink ist er eine trinkbare Umarmung, die von innen wärmt und einfach alles besser macht. Leider leer und nicht mehr für mich zu erhalten, sind meine Fine Inuit Herbal Teas, von denen ich mir eine ganze Menge aus dem Norden Kanadas mitbrachte. Besonders Artic Blend war genau nach meinem Geschmack und ach, ich bin traurig! Da konnte mich auch der leckere Matcha Coco Mix von nu3 nicht wirklich trösten, welcher zwar lecker-süß-grünteeig war, aber doch nicht zu 100% nach meinem Gusto. Von Your Super Foods habe ich die beiden Pulver Energy Bomb & Power Matcha als Zusatz für meine Smoothies genutzt und fand besonders Power Matcha sehr lecker. Die Preise schrecken einen dann aber doch etwas ab, wenn es ums Nachkaufen geht.

Trinktechnisch lebe ich definitiv gesünder, würde ich sagen, denn außer zusätzlich noch Kaffee, Leitungswasser und Smoothies nehme ich eigentlich nichts zu mehr. Ok, wenn ich mich ganz fancy fühle, gibt es noch ein Lightgetränk, aber das ist die Ausnahme. Jetzt geht es die Pfandflaschen zurückbringen und hier noch die letzten Vorräte auffuttern, bevor ich mich am Montag von der schönen Wohnung (mit ihrer leider schrecklich lauten Beustellenumgebung) verabschieden muss. Da ich jetzt von Couch zu Couch bei Freunden hüpfen darf (die Post verlor meinen Führerschein im Einschreiben, ich kann meinen Mietwagen nicht abholen, Drama, Ärger ohne Ende und Obdachlosigkeit), bis ich am 16. wieder ein „eigenes“ (ich hüte Hund und Wohnung einer Freundin) habe, wird es also primär Essen auf der Straße geben..das letzte Mal all die kulinarischen Berliner Lieblingsecken abklappern, ich freue mich!

Wenn ihr euch zufällig vegan ernährt, was snackt ihr denn gerne, was auch noch ohne Palmöl ist? Ich verzweifle dabei nämlich doch ein wenig, letzt fand ich mal eine Sorte Tortilla-Chips bei Penny, die beides waren, aber ich brauche doch was für den Süßhunger :/

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Bilder auf meinem Smartphone häufen sich, es wird Zeit für einen neuen Teller-Einblick! Ignoriert man die nicht gerade kleine Menge an Süßigkeiten (welche quasi mein nicht-veganer Essensanteil sind), sieht es sogar ziemlich gesund aus. Den Vorsatz, mehr zuhause zuzubereiten, habe ich auch halbwegs erfolgreich umgesetzt, dann aber nicht jedes Brot etc fotografiert 😉 Kulinarisch ging es dieses Mal sogar noch in den hohen Norden, ich besuchte Freunde in Schweden und habe mich da natürlich auch einmal quer durch die Stadt gefuttert. Da ich Anfang nächsten Monats erneut umziehe, wird jetzt meine kleine Vorratsecke zuhause aufgefuttert und noch ein paar Restaurants hier in Charlottenburg erkundet 🙂

Vegetarische Teller-Eiblicke

Viel zu selten gehe ich äthiopisch essen, dabei liebe ich diese großen, vegetarischen Komboteller einfach nur. Gemüse mal anders gewürzt, dazu rote Bette und Kräuter für den Frischekick und dann natürlich das sauerteigige, schwammige Injera, ich könnte mich reinlegen. Dass man mit den Händen isst, ist natürlich auch noch ein Pluspunkt. Die Kex Waffel gab es von meinen letzten Kronen am Kiosk und ich war positiv überrascht, da sich dahinter eine mit Schokolade überzogene Waffel versteckte. Bei Ice Robot gab es die Tage mit einem Freund mal Frozen Yoghurt, der genau wie ihr Eis superlecker ist und dann wurde so viel Topping wie nur möglich in den Becher gepresst *g* Manchmal glaube ich, dass ich in Indien unter einem Stein gelebt habe, zumindest las ich dort nie auf der Karte von Tinda, einem kleinen Kürbis. Dieses Tinda-Spinat Gericht habe ich nun in Berlin (bei Naan am Mauerpark) gegessen und bin hin und weg! Das wird definitiv wieder gegessen, es war grandios!

Vegetarische Teller-Eiblicke

Mein Schwedenbesuch in kulinarischen Eindrücken: gestartet wurde mit Erdbnussbutter-Moltebeeren-Brot, was eine tolle Kombi war. Moltebeeren kannte ich bisher nur aus dem Norden Kanadas, da habe ich sie oft als Tee bekommen, jetzt habe ich sie auch einmal kauen können. In der Falafelstadt Malmö durfte natürlich auch mindestens eine Falafel in meinen Magen wandern, bei meinem vorherigen Besuch habe ich nichts anderes gegessen. Zur Abwechslung gab es jetzt auch noch ein rotes Gemüse-Curry beim Thailänder, welches wunderbar gewürzt war und natürlich die obligatorische Zimtschnecke (ok, es war mehr als nur eine *g*). Aber die muss man einfach essen, wenn man nach Schweden reist und bei jedem Fleisch-/Fischgericht nur den Kopf schüttelt.

Vegetarische Teller-Einblicke

Mein liebstes Mittagessen im Moment ist Hummusbrot mit Salatgurke, was wunderbar erfrischend, sättigend und glücklichmachend ist. Über meinen morgendlichen Smoothie freue ich mich auch weiterhin sehr, der Mixer war eine gute Investition und ich stehe viel lieber auf mit der Aussicht, sofort eine fruchtige Leckerei zu bekommen. Bei DM habe ich den Studentenfutter-Brotaufstrich entdeckt und ach, mein Herz hüpft. Sooooo lecker, aber auch fies teuer..ab und zu werde ich ihn mir aber wieder gönnen. Beim Vietnamesen gab es wie so oft mein liebstes veganes Tofu-Gemüse-Curry, ich könnte es täglich essen und einfach nur die Soße austauschen! Wäre ich nicht so schnippelfaul und mein Wok bei meinen Eltern im Keller, würde es das bei mir zuhause auch häufiger geben, hm. Immer wenn ich von Berlin wegziehe, vermisse ich die vielen kleinen vietnamesischen Restaurants enorm, die gibt es in solcher Qualität einfach nicht in anderen Städten – es wird wohl Zeit, mal nach Vietnam zu gehen!

Vegetarische Teller-Einblicke

Sowohl im Smoothie als auch zum Snacken zwischendurch, gab es die Tage Ananas und Wassermelone. So sehr ich mich auf meine liebste Jahreszeit Herbst freue, das perfekt gereifte Obst werde ich wieder vermissen. Mein letztes „wirf mal irgendwas zusammen“-Essen wurde zu einer Linsen-Tomaten-Mais-Gnocchi-Pfanne und schmeckte erstaunlicherweise ziemlich gut. Müsste ich jetzt nicht ständig haben, doch hat gut zusammen harmoniert. In allen schwedischen Supermärkten gibt es solche Candybars, wo man sich selbst seine Mischung zusammenstellen kann, was habe ich mich gefreut! Das sollte es hier auch geben, da strahlt mein inneres Kind. Stattdessen gab es dann aber doch mal wieder Ritter Sport in Brombeere-Joghurt und Knusper Tortilla Chips. Ich versuche ja so weit es geht vegan zu leben, bei Schokolade kriegt man mich aber doch immer mal wieder, wobei diese beiden Sorten jetzt nicht so außergewöhnlich grandios waren, dass ich sie erneut haben müsste.

Äthiopisch, indisch, vietnamesisch..es fehlt nur noch mexikanisch und alle meine liebsten Länderküchen wären in einem Blogpost vereint. Aus welchem Land kommen eure Lieblingsgerichte? Und wenn wer leckere vegane (und wenn möglich ohne Palmfett hergestellte) Snacks kennt, lasst es mich wissen, ich bin ständig am Suchen 🙂