Schlagwort: vegetarismus

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Unterwegs zwischen Winnipeg und Montreal habe ich mich wieder primär von Kaffee, Nüssen, Äpfeln sowie Bagels ernährt, was einfach zu langweilig zum Teilen ist. Ein paar kleine Highlights hatte ich aber trotzdem und ich dachte mir, es gibt noch einen Yummi-Eintrag bevor ich im Oktober in Deutschland schlemmen werde 😉

Yummi Kanadische Teller-EinblickeMy last supper in Winnipeg war ein indisches Gemüsecurry mit Naanbrot, welches ich nur so verschlungen habe. Ich vermisse es einfach, täglich ein Thali zu essen oder meine geliebtes Kartoffel-Spinat-Curry (Indien muss 2016 wieder irgendwie auf die Reise-Liste). Selbst versucht habe ich mich an schon vorgewürztem Tofu mit Bratkartoffeln, was ich mit Ketchup sehr lecker fand. Oft bin ich sehr simpel, wenn es ums Kochen geht, aber ich glaube, ich brauche das als Ausgleich zu den vielen gewürzten Sachen, die ich sonst so essen. Tee stand die letzten Wochen auch täglich auf dem Plan, absolut begeistert bin ich von Lakritz-Tee, was ich mir nicht vorstellen konnte. Lakritz in fester Form geht nämlich gar nicht an mich, aber dieser Yogitea ist so süß, wunderbar! Wenn ihr auch denkt, bäh, das geht gar nicht, probiert ihn mal, denn es geht doch! Zuletzt fand ich endlich mal ein dunkles Roggenbrot, welches auch von der Konsistenz her mit deutschem Brot mithalten konnte. Lediglich der Geschmack hat noch gefehlt, aber immerhin haben Aussehen und Form gepasst..ich vermisse Brot :/

Yummi Kanadische TellereinblickeLinks oben seht ihr die „berühmten“ Obama Cookies, von denen ich noch nie gehört hatte, aber man muss sie in Ottawa wohl gegessen haben 😉 Man kann sie auf dem Byward Market kaufen, welchen ich sehr schön fand, die Kekse nun..sind halt überteuerte Kekse *g* Brot mit Hummus und Gemüse war ein Lunchklassiker die letzte Zeit, da wir einen Garten hatten, wo ich mir einfach alles zusammenpflücken konnte. Den besten veganen Burger in Winnipeg mit Sesampommes habe ich bei Boon Burger gegessen und kann es euch nur empfehlen. Es gibt eine überwältigende Auswahl an Sachen und alles sah verdammt lecker aus. Zurück nach Ottawa, ich kam jetzt doch noch in den Genuss eines Beavertails, nachdem ich in Whistler kein Glück hatte. Dabei handelt es sich um frittierten Teig, der dann belegt wird – ich hatte die klassische Zimt-Zucker-Variante. Also ganz ehrlich, die Form ist schön, das stimmt, aber geschmacklich kann man das auch bleiben lassen. Ich war allerdings komplett im Touristenmodus und musste somit auch noch zu Suzie Q in Ottawa, wo ich 20 Minuten (!) Schlange stand für ein paar Donuts:

Sie haben sehr ausgefallene Sorten und die Donuts sind wirklich sehr gut (dabei mag ich die Produktgruppe an sich nicht sonderlich *g*). Absoluter Liebling war der London Fog (oben rechts), welcher mit Earl Grey Tee war, aber gar nicht herb geschmeckt hatte. Dann gab es noch Salted Caramel, Oreo, Chocolate-Peanutbutter, Cassis und Chocolate-Almond; ich habe mich sehr truckermäßig gefühlt mit dieser Packung neben mir auf dem Beifahrersitz!

Bisschen zuckerlastig, ich weiß, aber besonders bei Ottawa bekam ich von allen Seiten zu hören, dass ich Beavertail, Cookies und Donuts unbedingt probieren muss *g* Jetzt auf der Farm wird es bestimmt wieder etwas gesünder zugehen, das erste Abendessen war schon einmal Gemüsesuppe 🙂

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Die Zivilisation aka Supermärkte, die mehr als einmal die Woche mit frischen Produkten beliefert werden, hat mich wieder! Wobei ich zugeben muss, dass ich von der Masse an verfügbaren Sachen (und Restaurants an jeder Ecke) doch noch etwas erschlagen bin – aber keine Sorge, das hält mich nicht vom Essen ab *g*

Kanadische Teller-Einblicke

Käsekuchen-Kitkats! Im asiatischen Supermarkt konnte ich natürlich nicht widerstehen und ja, sie sind sehr künstlich-süß und nicht so gut wie die Greentea-Sorte. Aber definitiv eine Erfahrung und solltet ihr sie mal sehen, probiert sie aus. Nach fünf Wochen hatte ich endlich wieder einen Frappucchino in der Sorte Java Chip, lecker war’s! Das war wohl der letzte für diesen Sommer, aber ich freue mich schon sehr auf den ersten Pumpkin Spiced Latte! Typisch kanadisch ist das Canada Dry Ginger Ale und ich habe sehr überraschte Blicke geerntet, als ich erzählte, noch nie ein Ginger Ale getrunken zu haben. Es war weniger schlimm als erwartet, aber wirklich meines ist es nicht! In Edmonton habe ich in einem ukrainischen Restaurant eine hervorragende Borscht gegessen, die mich sofort an Berlin erinnert hat! Heimweh kann man ganz gut aufessen, habe ich gemerkt *g* Nee Spaß, Borscht ist ein hervorragendes Herbstessen und ich freue mich, dass es sie auch in Winnipeg an jeder Ecke zu geben scheint.

Kanadische TellereinblickeWir haben hier einen großen Garten und somit pflücke ich mir meinen bunten Salat einfach selbst, grandios! Gelbe Tomaten geben dem Ganzen gleich noch eine viel schönere Farbe, oder? Dann noch ein paar geröstete, scharfe Kürbiskerne drüber und mein Mittagessen steht. Meine liebsten indischen Kekse habe ich lustigerweise bei Walmart entdeckt und gleich eingepackt, die gab es „on the road“ häufiger zum Frühstück. Diet Coke mit Lime gibt es auch in Deutschland, ich weiß, ich habe es nur noch nie probiert. Es ist ok, ich bevorzuge aber frische Limetten in meiner Cola. Paprika-Hummus mit dem „dunkelsten, kanadischen Schwarzbrot“, welches ich bisher finden konnte. Es kommt immer noch nicht an richtiges Körnerbrot ran, hat mich aber trotzdem glücklich gemacht – dazu wieder Gemüse aus dem Garten!

Kanadische Teller-EinblickeSkuriler Moment gefällig? Dieses enorm leckere vegetarische Thali habe ich auf einer Terasse in einem Baseballstadium sitzend, verspeist und dabei ein Baseballspiel gesehen. Ganz komische Situation, hat dem Spiel aber geholfen, da es ohne Essen für mich sehr langweilig gewesen wäre..so jedoch hatte ich kein Problem, zwei Stunden brav zuzusehen. In Winnipeg kommt Dill ins Brot, was ich grandios finde! Das schmeckt irgendwie, als ob man Essiggurken reingebacken hat und in der Kombi mit Kartoffel benötige ich auch definitiv keinen Belag mehr. Super Brot zum Mitnehmen! Bei Starbucks bekam ich eine kleine Zitronenkuchen-Kostprobe und ich finde ihn von der fluffigen Konsistenz her toll, er ist mir allerdings nicht zitronig genug. Zuletzt mein August-Favorit, meine Hanfherzen, welche ich täglich über mein Essen streue und mich richtig gut damit fühle!

Je kühler es wird, umso mehr Lust habe ich auf warmes Essen, auf Suppen, Eintöpfe und gerade habe ich einen Jipper nach einem Veggie-Delight von Subway! Was daran liegen könnte, dass gefühlt in jedem Dorf zwischen Edmonton und Winnipeg eine Filiale am Straßenrand war – sollte das bis nach Montreal so weitergehen, werde ich wohl mal nachgeben müssen.

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Also der Norden Kanadas ist nichts für Vegetarier, ich bin nach einem Monat von allen verfügbaren Lebensmitteln mehr als nur gelangweilt *g* Auswahl ist was anderes und ich freue mich jetzt darauf, Edmonton, Calgary, Regina & dann für etwas länger Winnipeg kulinarisch zu entdecken 🙂 Ein paar „Highlights“ der letzten zwei Wochen kann ich euch aber trotzdem noch zeigen *hust*

Kanadische Teller-EinblickeNicht in Nanaimo, nein, in Yellowknife habe ich meinen ersten und wohl letzten Nanaimo bar gegessen. Ich liebe die Geschmacksrichtung „süß“, aber das war sogar mir eine Ecke zuviel des Guten. Den ganzen Riegel hätte ich nie essen können, nach dem Stück habe ich kapituliert. Hanfherzen sind meine neue Obsession, ich streue sie täglich irgendwo rein, besonders gerne ins Oatmeal oder wie hier über Rohkost. Crunchy, nussig und so gut für den Körper! An vegetarischer Pizza habe ich mich auch versucht und sie war ok, aber wenn man nur Mais und Tomaten hat, kann man auch mit den nur sporadisch vorhandenen Gewürzen wenig retten 😉 Am (Donners-)Tag, an dem das Obst in die Stadt geliefert wird, war ich immer glücklich und habe mir einen großen Fruchtteller gezaubert, davon kriege ich nie genug!

Kanadische Teller-Einblicke

Zuckererbsenschoten lassen sich perfekt nebenbei snacken, schön knackig-frisch und gut gekühlt aus dem Kühlschrank. Das von meiner „Hostmum“ gekochte vegetarische Chili war irgendwie sehr geschmacksneutral und dank viel Chili dann immerhin scharf..aber die Konsistenz, nee, so breiig geht Chili bei mir nicht. Paprika-Hummus, Brot und Tomaten-Mais-Salat war ein Standardmittagessen der letzten Tage, aber langsam konnte ich es dann auch nicht mehr sehen, ich brauche Abwechslung *g* Auch beim Obst seht ihr, dass es nicht wirklich abwechslungsreicher wird. Alles, was hier hochgefahren wird, ist auch schon sehr frisch oder angematscht..nunja, Fisch vom See nebenan soll super sein, nur nicht zielgruppengerecht.

Kanadische Teller-EinblickeAuswärts zum Essen ging es auch einmal, nämlich in ein Vietnamese Noodlehouse..mit meinen liebsten Vietnamesen in Berlin konnte das aber leider gar nicht mithalten, fettig und überhaupt nicht gewürzt plus habe ich das Gemüse mal wieder vergebens gesucht 😉 Tofu stand auch einfach mal gar nicht auf der (sehr fleischlastigen) Karte, ich war gut verwirrt. Endlich habe ich eine kanadische Süßigkeit gefunden, die mir gut schmeckt (leider ist es nur eine limitierte edition), nämlich Twizzlers sweet&sour. Die haben definitiv was von Maoam und die Kirsch-Zitronen-Kombi mag ich auch. Die Wild Boar 39% Schokolade war ein Genusskauf und soooo gut. Verdammt teuer, aber alleine das Packaging war schon so toll, ich musste sie haben. Den Kürbis-Schoko-Käsekuchen fand ich in Ordnung, besonders warm war er lecker. Aber unbedingt noch einmal haben, müsste ich ihn jetzt auch nicht. Da ist mir „normaler“ Käsekuchen mit „geschredderten“ Mandarinen lieber und vorneweg die Kürbis-Ingwer-Suppe 😉

Keine großen kulinarischen Sprünge, ich werde Yellowknife aber definitiv in Erinnerung behalten, da die LKWs hier nur einmal die Woche mit Lebensmitteln hochfahren und man dann quasi schnell einkaufen muss, wenn man die frischen Sachen hat. Es gibt zwar einen Farmer’s Market, aber der war nicht soooo berauschend, was die Auswahl betrifft. Solltet ihr hier hochfahren, packte vielleicht noch einen Sack Äpfel extra ein, die Preise haben sich nämlich auch mehr als gesalzen!

[Yummi] Veganes Reisprotein von IronMaxx

Als Vegetarierin, die größtenteils vegan lebt, bin ich immer auf der Suche nach neuen Proteinquellen. Natürlich kann ich auf pflanzliche Proteine wie in Chiasamen & Hanfherzen zurückgreifen, aber ich brauche immer Abwechslung bei meiner Ernährung, Somit habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich das vegane 100% Rice Protein von IronMaxx ausprobieren durfte*. Entschieden habe ich mich für die Sorten Erdnussbutter und Haselnuss, welche in der 900g-Version je 27,90€ kosten.

Riceprotein vegan IronMaxx

Reisprotein ist laut Herstellerseite ein extrem hochwertiges Eiweiß, welches alle essentiellen Aminosäuren enthält und gleichzeitig einen geringen Kohlenhydratanteil hat. Es ist ideal, um dem Körper nach dem Training etwas Gutes zu tun, damit die bestehende Muskelmasse erhalten bzw vergrößert wird. Ich bin jetzt nicht der allersportlichste Mensch, aber ab und zu ein Eiweißshake als Abendessens-Ersatz kommt in meiner Ernährung schon vor. Dadurch halte ich eher mein Gewicht und führe meinem Körper wichtige Nährstoffe zu.

Besonders praktisch ist das Reisprotein, wenn es schnell gehen muss oder man eigentlich schon unterwegs sein müsste und man sich einfach schnell einen Löffel (25g) in 250ml Wasser wirft und den Becher mitnimmt. In meinem Paket war noch ein zuckersüßer pinker Becher, den ich im Oktober dann in Deutschland benutzen kann..irgendwie hat Eiweiß-Shake ja so ein Männerimage, im Fitnessstudio habe ich früher nie eine Frau mit so einem Becher gesehen. Zeit, dass das geändert wird!

Das Reisprotein ist nur mit Stevia und Succralose gesüßt, hier spart ihr schon einmal den unnötigen Zucker ein. Es ist ebenfalls frei von Aspartam, Gelatine, Gluten, Laktose, Hefe und Konservierungsstoffen – ihr seht, es ist für so ziemlich jeden geeignet, der an irgendeiner Unverträglichkeit leidet.

Beide Sorten sind sehr lecker, nussig-süß und haben etwas von Nachtisch an sich. Nur in Wasser macht mich das Reisprotein allerdings nicht satt, ich mixe es lieber in Soja- oder Mandelmilch, süße ab und zu noch etwas mit Kakao nach oder gebe es als Basis in einen Fruchtsmoothie. Das sind dann zwar alles Extrakalorien, aber damit kann ich gut leben. In selbstgemachte Nana-Icecream habe ich es auch schon eingerührt, das war eine spannende Kombination.

Zu Muskelerhalt bzw -aufbau kann ich euch nichts erzählen, die einzigen Sportarten, die ich gerade in Kanada betreibe, sondern wandern und ab und zu joggen. Allerdings kann ich bestätigen, dass es sehr gut sättigt und als Abendessen durchgehen kann. Besonders stillt man damit gleichzeitig den Süßhunger und wird nicht kurze Zeit später doch noch schwach. Eine Pulverportein hat ca 100 Kalorien, was als Ausgangsbasis sehr wenig ist und mir eben die Mandelmich etc erlaubt.

Solltet ihr auf der Suche nach einem veganen Protein sein, vielleicht ist das Reisprotein ja etwas für euch. Ich hatte vorher noch nie davon gehört! Ebenfalls sehr spannend finde ich das Erbsenprotein im IronMaxx Onlineshop, welches auch vegan ist und auch in der Sorte Erdnussbutter zu bekommen ist. Wenn ich meine 1,8kg leer habe, könnte ich mir gut vorstellen, dass auszuprobieren..wobei das noch ein ganzes Weilchen dauern wird, so viel Produkt braucht man ja nicht pro Drink.

Einen Rabattcode über 10% habe ich auch noch für euch, falls ihr bei IronMaxx etwas bestellen wollt, er lautet LEONA10 und gilt für alles (Ausnahme bereits rabattierte Produkte).

Seid ihr Veganer und nutzt so ein Proteinpulver? Oder setzt ihr komplett auf Superfoods in Kombination mit viel Hülsenfrüchten? Hat noch jemand Erfahrungen mit Reis-Protein gemacht? Erzählt mal 🙂


*Kleiner Tipp am Rande, lasst euch eher nicht unbeschriftete Beutelchen mit Pulver mit der Post nach Kanada schicken, das führt möglicherweise zu Verwirrung 😉

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Dieser Teller-Einblicke-Blogpost ist definitiv nicht mein liebster, dafür bin ich mit dem Essen, welches ich bei meiner helpx-Stelle bekommen habe, einfach nicht zufrieden genug. Es gibt kaum frische Lebensmittel, alles möglichst billig und dreimal aufgewärmt und ach, keine Ahnung, ich war wohl einfach verwöhnt von meiner vorherigen Traum-Stelle. Hoffentlich wird es bei meiner nächsten Stelle in Yellowknife wieder besser. Da ich aber auch noch auf einem Festival war und was neues ausprobiert habe, dachte ich mir, ich zeige euch trotzdem meine kümmerlichen Bildchen 😉

Kanadische Teller-EinblickeVorneweg gleich mein allererstes Bannockbrot, welches ich auf dem Atlin Arts & Music Fesitval gefunden habe. Seit ich im Yukon bin, wollte ich es schon ausprobieren. Gebacken wurde das Weizen-Fladenbrot direkt vor meinen Augen in einer Pfanne und oh, was hat es gut gerochen. Definitiv mein liebstes kanadisches Brot, da es nicht so schwabbelig und geschmacksneutral war wie alle bisherigen Brote. Ebenfalls mein Festival-Essen war Hummus, Sesamkräcker und Zitronensaft, party hard sag ich euch 😉 Hummus aus der Dose kann ich übrigens nicht empfehlen, bah, aber mein Chef hier hatte nichts anderes in der Vorratskammer – aber er hält sich immerhin drei Tage ohne Kühlschrank. Eines der Reste-Essen war dieser Gemüseteller mit Kartoffeln, Karotten, Zucchini and Tomaten. Arbeitsbedingt backen wir gerade viele Muffins vor, wodurch es hier immer lecker riecht, meine Lust auf Muffins sich aber eher gelegt hat – ich will Rhabarberkuchen!

Teller-EinblickeDie Bratkartoffeln mit Sesam, Bohnen und Blumenkohl-Curry waren dank des schwarzen Sesams sehr lecker und außergewöhnlich, das werde ich mir für die Zukunft merken. Wenn ich Obst hier hatte (oder auch nicht), gab es meist Joghurt mit Chiasamen, die ein Gast hier gelassen hat, zum Glück. So konnte ich meinem Körper etwas Gutes tun. Da Rhabarber im Yukon wächst und ich ihn liebe, gab es auch oft Rhabarber-Heidelbeer-Kompott mit Vanille-Joghurt als Nachtisch. Und da Sommer ist, natürlich auch eine Wassermelone, wobei der Preis hier wirklich jenseits von Gut und Böse war *g* Somit wird es wohl erst in Deutschland eine zweite Melone geben, es sei denn, in Yellowknife sind die Preise etwas gesitteter.

Kanadische Teller-Einblicke

Noch mehr Joghurt mit Heidelbeeren, aber es gab hier einfach keine andere Auswahl an Verpflegung, somit habe ich von Heidelbeeren erst mal die Nase voll *g* Einen Tag war meine liebe Mitarbeiterin Meghan auf einer Farm und brachte tolle Sachen mit, daraus machten wir Hummus-Salat-Wraps und belegte Sonnenblumenkernbrot, wobei besonders der Spinat so knackig und frisch war, es war ein Fest. Noch ein Muffin, ihr seht, gesunde Ernährung wurde bei mir großgeschrieben. Zum Abendessen wird den Gästen hier oft Suppe serviert, einmal habe ich auch probieren können. Die Süßkartoffelsuppe war ok, aber sehr mächtig, somit war ich froh über die kleine Schale.

Also insgesamt kann ich sagen, als Vegetarier hat man es im Yukon etwas schwerer, da die meisten frischen Sachen sehr teuer sind und auch einfach weit weg. Man muss von meinem momentanen Arbeitsort 50km one-way fahren, bis man zum nächsten Supermarkt kommt, wo die Preise gesalzen sind. Die organic farm (betrieben von einem Deutschen übrigens) ist noch weiter weg und so teuer, dass ich es meinem Arbeitgeber hier nicht wert war. Was ja ok ist,  ich hätte mir die Sachen selbst kaufen können, aber das habe ich jetzt auch nicht eingesehen und somit..jammer ich jetzt nicht weiter rum, ich bin ja nicht vom Fleisch gefallen!

Am Wochenende habe ich übrigens auf einem Seminar gelernt, was man alles direkt aus dem Wald hier pflücken und essen kann und ich sage euch, jetzt habe ich Salat und Vitamine und das direkt aus der Natur. Grandios, oder? Nur schade, dass ich das vorher nicht wusste. Die letzten Woche beim Reise habe ich mir immer diverse Blätter gepflückt und als Salatbeilage auf mein Brot gelegt, knackig-frisch und sooooo gut!

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke!

Seit Ende Juni bin ich bei meiner zweiten Helpx-Stelle hier in Kanada und oh, was weiß ich jetzt, wie sehr ich bei meiner erste Stelle verwöhnt wurde. Ich hatte mich auf frisches, grandioses Essen und eine prall gefüllte Kühlkammer gefreut, aber das ist es nicht ganz 😉 Die Stelle ist trotzdem landschaftlich ein Traum, die Mitarbeiter nett, aber das Essen könnte für einen Vegetarier doch etwas ausgefallener sein. Die eine Hilfsköchin haut mir jetzt einfach jeden Abend ein riesiges Stück Kuchen auf den Teller, was man mal machen kann, aber nicht jeden Abend für drei Wochen *g* Schauen wir mal, was da also noch so kommt!

Kanadische TellereinblickeAls Lunch hatte ich diese marokkanische Kichererbsensuppe aus der Dose, die erstaunlich lecker war. Sie war von der Marke Campells, die man dank Andy Warhol ja weltweit kennt und ich musste sie natürlich gleich mal ausprobieren. Meine eine Mitarbeiterin hier ist vegan und Rohköstlerin, somit bekam ich diesen „Nusskuchen“. Ich fand ihn sehr lecker und könnte mich so auch an vegan und roh gewöhnen 😉 Ich erwähnte doch Kuchen, oder? Hier haben wir einen NY Cheesecake mit Rhabarberkompott und oh ist der gut! Sehr mächtig und eigentlich ein Abendessen an sich, das hier war aber wirklich „nur“ der Nachtisch. Davor gab es diesen Teller mit Kartoffelpüree, roter Beete und Tomaten-Karotten-Gemüse, welcher sehr lecker war!

Kanadische TellereinblickePasta mit Gemüse und gelbem Curry war durchaus interessant, da Nudeln aber einfach nicht mein Ding sind, brauche ich das nicht unbedingt nochmal. Besonders toll finde ich frischen Spinat, den könnte ich einfach über alles streuen. Dann haben wir veganen Zimtkuchen mit nichtveganem Creamcheese 😉 Auf das Topping hätte ich verzichten können, ich habe den Kuchen einfach erwärmt und oh, hat er großartig geduftet, wie Weihnachten! Den Apfelmuffin hat mir meine Kollegin gebacken und ich habe noch Zimt drauf gestreut, denn Apfel und Zimt gehört doch einfach zusammen! Als Vorspeise bekam ich die leckeren Tomaten aus dem Garten und grünen Spargel mit Balsamico, was mein Herz zum Hüpfen gebracht hat. Genau so stelle ich mir meine Vorspeise vor, frisch und knackig, gerne Salat, aber davon haben wir hier gerade nicht allzu viel.

Kanadische TellereinblickeZum Frühstück habe ich mir Bananenjoghurt mit Früchten, Nüssen und Chiasamen gemacht, was ich täglich essen könnte (und meist auch tue, wenn ich die Möglichkeit habe). Eine Gemüse-Reis-Pfanne gab es auch und die war wunderbar knackig. Ich habe es mit massig Sojasoße gemischt und oh, das habe ich ewig nicht mehr gegessen. Popcorn und Cola Light waren meine Serien-Abendbegleitung, was ich auch schon sehr lange nicht mehr hatte. Wobei Popcorn zum Snacken ja jetzt nicht gerade das Ungesündeste ist, somit wird es das in Zukunft häufiger geben. Schwarzwälder Kirschtorte wird von allen Kanadiern heiß und innig geliebt und somit gibt es das hier im Inn auch häufiger. Sie war noch ein bisschen angefroren und ich muss sagen, ich fand diese Konsistenz grandios, bisschen wie Eiscreme in Kuchenform 😉

Ihr seht, es geht ganz schön kuchenlastig zu, aber noch beschwere ich mich nicht. Gerade habe ich mir eine Wassermelone gekauft und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, sie zu essen. Dann habe ich hier auch endlich Summer-Feeling!

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Eine neue Runde „blickt auf meinen Teller“, da sich die Bilder schon wieder auf dem iPhone häufen und ich solche Posts als Inspiration einfach gerne mag (auch wenn sie nicht perfekte Instagramoptik habe, es ist eben mein richtiges Essen *g*):

Kanadische TellereinblickeMein Lieblingsfrühstück aus Kürbiskernmüsli, Chiasamen, Mandelmilch, Obstsalat und O-Saft. Danach kann man stundenlang ohne Nahrung auskommen und fühlt sich gut gestärkt für jegliches Abenteuer. Ein Fushion-Food Lunch, von mir selbst konzipiert, war Salat und Süß-Sauer-Tofu mit Gemüse, welcher für meine Verhältnisse viel zu wenig Kohlenhydrate hatte, aber eben ein leichtes Essen war. Die Snapea Crisps werden ständig irgendwo erwähnt, also musste ich sie auch probieren. Es sind Chips aus grünen Bohnen, welche ganz lecker sind, aber irgendwie zu fettig und zu geschmacksneutral, als dass ich sie noch einmal brauchte. Dann noch Tofu übrig war, machte ich mir Fried Rice mit Tofu und viel Gemüse und habe dabei besonders den Rosenkohl gefeiert, da ich schon ewig keinen mehr hatte.

Kanadische TellereinblickeEine vegetarische Platte war die Kreation meines Chefs auf Vancouver Island, welche einfach nur grandios war. Gegrillte Paprika, Hummus, Couscous, Gemüse..ein Träumchen! Danach war ich unfassbar satt *g* Mit meiner französischen Coworkerin habe ich Lemon Tartelettes gemacht, womit ich jetzt auch ihr Rezept kenne und definitiv nachmachen werde, die waren nämlich verdammt lecker! Körnerbrot aus der deutsche Bäckerei mit Salat bekam ich auch und leider war es nicht wie deutsches Brot, aber doch besser als alles aus der kanadischen Bäckerei. Und last but not least ein Veggieburger mit Salat und Pickles, welcher bis auf das pampige Brötchen echt gut und nussig gewesen war.

Kanadische TellereinblickeIch esse es zwar nur selten, aber hier gab es ein Veggie-Sandwich mit viiielen Sprossen im Gecko Tree Cafe in Williams Lake, was uns wärmstens empfohlen wurde. Schmeckt auch super, ganz frisch und gesund. Bei Dairy Queen teste ich mich nach und nach durch die Blizzards, dieser hier war der Caramel Saltes Truffles – yummi! Die 45% Amma-Schokolade aus Brasilien brachte mir mein Chef aus einem Schokoladen-Laden mit und oh, was war die grandios! Da brauchte man auch nicht allzu viel, da sie einfach perfekt war. In einem englischen Pub habe ich diese Veggie-Pie gegessen, welcher mit diversem Gemüse gefüllt war, welches scharf-indisch gewürzt war und somit genau nach meinem Geschmack. War auch mein allererster Pie und kann ich durchaus wieder essen.

Kanadische TellereinblickeNoch ein Veggieburger, den gab es auf einer Kanutour, wobei die doppelt frittierten Pommes hier das Highlight waren. Meine Liebe für Ketchup kann man hier auch entdecken 😉 Sowohl das Zimteis wie auch den Beerencrumble habe ich gemacht, das gabs als Dessert auf der Lodge und oh, war ich stolz auf mich. Beide Sachen haben nämlich richtig gut geschmeckt! Jetzt kann ich ein Grundrezept für Eis, auch nicht übel. Die Böhnchen einfach ignorieren, die wollten sich unbedingt noch einmal in den Beitrag schleichen *g*

Mal wieder nicht gerade typisch kanadisch, wobei die Burger da doch fast als landestypisch durchgehen könnten, würde ich nur „bacon adden“. Jetzt den Monat Roadtrip nach Alaska sieht das Essen ein wenig anders aus 😉

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Im letzten Teller-Einblicke-Post hatte ich ja schon gesagt, dass ich gerade sehr auf Junk-Food (im Sinne von Süßigkeiten) abfahre und das reduzieren wollte. An der Verwendung des Konjunktivs merkt man schon, dass das nicht ganz so geklappt hat. Normalerweise schnappe ich mir Obst, wenn ich Lust auf Süßes habe, hier in Kanada sind Obst & Gemüse aber so wahnsinnig teuer, dass ich dann oftmals doch zur billigeren Schoki greife (wenn man Mindestlohn bekommt und in Downtown lebt, muss man leider etwas sparen). Im Mai geht es für mich aber einen Monat lang nach Vancouver Island, wo ich auf einer Lodge arbeite und dort mit Unterkunft und frischer Verpflegung aus der Region bezahlt werde. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich darauf schon freue! Mein Salatdefizit ist immens!

Kanadische Teller-EinblickeBagel als Brotersatz haben eine paar Wochen gut funktioniert, wenn man sie toastet, schmecken sie auch gut, aber irgendwie machen sie mich absolut nicht satt. Hier habe ich viel Eisbergsalat (den ich 50% reduziert bekommen hatte für nur noch 1,60€) und Hummus mit karamelisierten Zwiebeln draufgepackt und das schmeckt schon wahnsinnig gut. Wenn ich es jetzt noch auf Vollkornbrot packen könnte! Die Happy Planet Suppen (Tomate-Basilikum und scharfe Thai-Suppe) bekam ich von einem Gast im Hostel geschenkt und fand sie enorm lecker. Man braucht sie nur zu erhitzen und fertig, was mir faulem Menschen natürlich zugute kommt. Morgens gibt es oft Müsli mit Joghurt und Bananen, das einzige Obst, was hier spottbillig ist – die Erdbeeren waren ebenfalls eine Hostelgastgabe und waren die ersten des Jahres für mich! „Vollkorntoast“ mit Kräuterjoghurt und Tomate gab es einmal zum Abendessen, aber nach vier Scheiben hatte ich immer noch Hunger und wusste wieder, wieso ich nie Toastbrot esse!

Kanadische TellereinblickeIm Moment gibt es häufig Pasta mit Tomatensoße mit Karotten, Erbsen und diversen Körnern obendrauf. Ich bin kein sonderlicher Pastafan, aber es geht schnell, macht satt und wärmt schön von innen. Wenn ich Nudeln im Topf koche, schütte ich danach das Wasser ab und matsche die Nudeln mit der Soße auf dem Herd im Topf zusammen. Dabei brate ich alles noch ein wenig an, was dem Ganzen irgendwie mehr Geschmack und diese tolle matschige Konsistenz verleiht. In einem Candyshop war ich natürlich auch, habe mir aber (noch) keine Tüte zusammengestellt, sondern erst mal geschaut. Die Sachen waren alle viel zu schade, um sie kopflos in mich reinzustopfen. Den Mamma Chia Saft fand ich im Supermarkt und musste ihn mitnehmen, da ich langsam einen wahren Chia-Jipper habe! Da ich aber noch kein Auto habe und demnächst mit Bus & Fähre reisen werde,versuche ich mein Gepäck eher zu minimieren und nicht noch mit Lebensmitteln vollzustopfen. Sie müssen also noch etwas warten. Der Saft war lecker und vollkommen in Ordnung, man kann ihn sich aber günstiger selbst machen. Die ersten Falafel gab es beim Probearbeiten im Restaurant und ja, sie waren verdammt lecker! Das ist etwas, was mir hier fehlt: einfach um die Ecke zum Döner gehen und sich schnell ein paar kaufen – hier setzt man sich dazu ins fancy Restaurant.

Kanadische TellereinblickeHat wer was von ungesund gesagt? Hier seht ihr meine letzten Sünden *g* Oben links das ist kein Kuchen, sondern Schokolade in Kuchenstücken, die es auf einem Markt zu kaufen gab. Ich war hin und weg! Während ich in Deutschland überhaupt nicht auf Gummizeug stehe, hatte ich hier plötzlich das totale Verlangen und kaufte mir sowohl Pfirsichringe (die ich noch auf dem Walmartparkplatz gegessen habe) sowie saures Gummizeugs. War für den Moment genau, was ich brauchte, muss ich aber für lange Zeit auch nicht mehr haben. Apropros Walmart, ich fuhr extra etwas außerhalb, da ich endlich hoffte, eine große Auswahl an Süßigkeiten zu finden, aber Pustekuchen – Kanadier mögen anscheinend nix Süßes, die Auswahl ist so klein und ach nee, glücklich macht mich das nicht. Kekse mit Schokokern gab es wieder von einem lieben Hostelgast geschenkt (ich arbeite echt an der Futterquelle und sehe wohl immer aus, als brauche ich eine Spende *g*) und die waren grandios. Normalerweise finde ich Kekse ja lahm, ich will nur die Schoki, die hier waren aber toll und werden bestimmt nachgekauft – der Name „The Decadent“ passt wie angegossen!

Im Trinkbereich bin ich von viel Starbuckskaffee zu dem Heißgetränken von Seven Eleven gewechselt, da diese einfach viel günstiger sind (ein medium Kaffee/heiße Schoko/Chai Tea etc gibt es für umgerechnet 75Cent) und so zwischendurch eher passen. Will ich mich setzen, genießen und am Laptop tippen, geht es aber weiterhin zu Starbucks oder einer anderen Kaffee-Kette. Haltet euch fest, bei Tim Hortons war ich immer noch nicht – war das das letzte Mal in Toronto noch am Flughafen meine erste Amtshandlung (ok, ich brauchte auch Kleingeld für den Bus *g*).

Wenn ihr vegetarische Tipps für Vacouver oder Kanada habt, immer her damit! Jetzt habe ich auch endlich ein paar mehr Leute, die mal mit mir essen gehen, alleine ist das doch immer etwas blöd. An meinem Geburtstagswochenende geht es übrigens nach Seattle und neben Shopping im Outlet wird es da auch in den Supermarkt gehen und zwar ganz ausgeglichen nur Obst und Süßigkeiten 😉 Zwischenstand nach 7 Wochen: Sehnsucht nach „richtigem“ Brot und nach mehr Auswahl an Schokolade!

[Yummi] Kanadische Teller-Einblicke

Ohje, mein Ernährungsverhalten in den letzten drei Wochen war viel, aber absolut nicht löblich *g* Ich habe keine Ahnung wieso, aber ich hatte eine wahnsinnige Lust auf Zucker und dann fehlt mir einfach das gute Vollkornbrot. Hier gibt es nur weißes Pappmaché-Brot, welches mich weder satt noch glücklich macht und ich dringend eine Alternative dazu finden muss. Da es an jeder Ecke etwas gibt, was ich noch nie gegessen habe, esse ich im Moment auch etwas viel, aber ich glaube, das reguliert sich wieder von selbst, wenn ich die „alles ist neu und aufregend“-Phase überwunden habe.

Kanada Teller-EinblickeButtermilch-Pancakes mit Heidelbeeren bei IHOP sind Pflicht, wohne ich davon keine 50 Meter entfernt. Sie waren gut, aber soooo viel, danach war ich enorm satt (würde ich die als Frühstück essen, läge ich den restlichen Tag nur noch auf der Couch). Einen veganen Heidelbeer-Muffin und eine Banane gab es stattdessen mal als Frühstück, schön ofenwarm und echt lecker! Davon habe ich noch drei eingefroren, die werde ich nach und nach vertilgen, wenn der Süß-Hunger kommt. Dieses milchige Leitungswasser kam aus Lynn Valley und alle um mich rum haben es getrunken – ich habe mich am Ende auch überwunden, aber sonderlich gut war es nicht 😉 Bei Dairy Queen gibt es um die 30 Sorten des Blizzard-Softeis und ich werde wohl jede davon ausprobieren. Hier war es Red Velvet Cake in der Größe Small, danach bin ich auf die Größe Mini umgestiegen, da die Portionen einfach übertrieben sind!

Kanada Teller-EinblickeDie Kitkatsorte Green Tea will ich schon seit Jahren ausprobieren, somit konnte ich da nicht dran vorbeigehen. Sie sind aus weißer Schoki mit Grüntee und eine tolle Kombi aus süß und herb. Wären sie nicht so verflucht teuer (die kleine Tüte kostet 5€), wäre das wohl mein Untergang. Ganz angepasst, gibt es für mich jetzt auch PBJ-Toast, wobei ich diese Erdnussbutterobsession auch schon in Deutschland hatte, hier hat man nur sooooo viel mehr Auswahl. Der Whole Foods um die Ecke setzt meinem Geldbeutel aber auch ganz gut zu, die nächste Erdnussbutter kommt aus dem regulären Supermarkt. Absolute Teeliebe im Moment ist der Twinings Orange & Cinnamon Spice, welcher einen morgens auch ohne Koffein wacher macht und mit guter Laune versorgt. Oh, etwas gesundes, Kiwis! Haltet mich für verrückt, aber das Obst hier schmeckt nicht. Weder Kiwis noch Äpfel haben Geschmack, sehen nur perfekt aus – lediglich die Bananen schmecken mir 😉

Kanada Teller-EinblickeWenn es den Green Tea Frappuchino immer gibt, muss man ihn auch mal trinken (wann bleibt er endlich auch im deutschen Standardsortiment). Damit er nicht ganz so schlimm in die Kalorienbilanz schlägt, gab es ihn in skinny, also ohne Zuckersirup und Sahne, dafür mit fettfreier Milch – schmeckt viel besser, da schön herb nach Tee und nicht nur süß. Wenn schon in Kanada, muss man doch Ahornsirup(kekse) probieren und ich kann jetzt sagen, dass mir das nicht sonderlich schmeckt. Der Sirup kommt mir wenn über die Pancakes, aber nicht mehr in Gebäck, nee nee. Gefunden habe ich auch Milkaschokolade und einen ganzen Monat habe ich ausgehalten, bis ich schwach geworden bin und sie mir für 3€ gekauft habe (sagte ich schon was von Zuckerhunger). Ebenfalls bei Dairy Queen probierte ich die Sorte Cherry Chocolate in Mini, aber die war ziemlich unspektakulär.

Immerhin konnte ich mich diesmal mit dem Auswärtsessen (wenn man das Eis mal vergisst) zügeln, wobei es die Tage mit meinem Mitbewohner zum Mexikaner geht, worauf ich mich schon wahnsinnig freue. Achja, leckeren Hummus mit karamelisierten Zwiebeln und Cherrytomaten gabs auch noch, davon hab ich aber natürlich kein Bild, toll *g* Ich will jetzt wieder zurück zu viel Gemüse und Obst, wobei das in Kanada wirklich teuer ist und bei meinem Hosteljob tut das dann schon weh – ich kann es nicht abwarten, bis ich im Mai nach Vancouver Island gehe und dann auf einer Farm arbeite, wo man auch leckeres frisches (organisches) Essen gekocht bekommt, hachja! Vielleicht kann ich da auch ein Körnerbrot backen, das wäre grandios.

Wenn ihr vegetarische Essenstipps für Kanada im Allgemeinen und Vancouver im Speziellen habt, nur her damit! Ich habe bisher (ganz gesund denkend) nur Restaurants für die besten Veggieburger sowie für indisches Essen und Acai-Bowl gesucht, bin aber für alles andere sehr offen. Da am 1.3. eine Bekannte aus Deutschland her kommt, werden wir bestimmt häufiger auswärts essen 🙂

[Yummi] Teller-Einblicke

Würde ich nicht jeden Tag um die 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen, ich glaube, mein Gewicht hätte sich in den knapp zwei Wochen Kanada schon um einiges nach oben bewegt. Es gibt einfach an jeder Ecke ein Restaurant und natürlich gigantische Supermärkte mit unzähligen Dingen, die ich probieren mag (und mir immer sagen muss, dass ich dafür ein Jahr Zeit habe und nicht alles auf einmal kaufen muss *g*). DieVerpackungsgrößen sind zwar nicht immer so übertrieben gigantisch wie in den USA, aber größer als die deutschen Größen sind sie eben doch – auch wenn man Essen geht, man kann davon getrost die Hälfte einpacken und mitnehmen!

Teller-Einblicke

Das Bild zeigt ganz gut meine Anreise, denn die leckersten Semmelknödel mit Brokkoli und Pilzen gabs beim Abschiedsessen mit Oma und Opa und ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Januar wieder zu essen. Am Flughafen mit Mama gab es dann noch einmal Erdbeer-Buttermilchtorte mit Cappuccino für mich (Iceland Air hat ja kein Essen im Preis drin, da musste ich gestärkt ins Flugzeug). In Island stolperte ich über die Omnom Schokolade, die mich vom Design sofort hatte. Der Probierhappen war auch gut, aber nicht sooo außergewöhnlich, dass ich für 100g fast 8€ bezahlt hätte. Die erste Mahlzeit auf kanadischen Boden, verloren im Jetlag, war ein komplettes Veggie Delight, welches ich verschlungen habe (kostet hier umgerechnet 3,50€, ein Schnapper *g*).

Teller-EinblickeMein kanadisches Frühstück startet noch halbwegs gesund, es gibt Knuspermüsli von Quakers, Gojibeerenjoghurt und Banane. Das Müsli ist enorm crunchy, ich liebe die Konsistenz davon sehr. Dann natürlich mein Celestial Sleepytime Tee, der ein neues Gewand bekommen hat und immer abends von mir getrunken wird. Was bin ich gehupft, als ich die Parle-G Kekse gefunden habe, meine liebsten indischen Kekse! In Vancouver leben recht viele Inder, so gibt es in vielen Supermärkten eine indische Essensecke und hach, so kann ich mein „Indien-Weh“ doch etwas stillen. Schoko-Bananen-Muffins und ich sind gute Freunde, zwei Stück hatte ich davon schon und ach..Muffins sind mein Untergang, wie können die nur so viel Kalorien und Fett haben, das ist doch unfair *g*

Teller-EinblickeEndlich wieder ein Dairy Queen Strawberry-Cheesecake-Blizzard, seit einigen Jahren träume ich von ihm! Das ist übrigens die kleine Größe und gerade gibt es eine Red Velvet Cake-Variante, ich glaube, da muss ich die Tage hin! Meinen liebsten Tropicana-Orangensaft gibt es hier auch zu einem enorm günstigen Preis und so gibts ihn oftmals zwischendurch. Da ich eigentlich immer unterwegs bin, komme ich bisher nicht zum Kochen zuhause, sondern schnappe mir eher unterwegs eine Kleinigkeit. Ganz normal im kanadischen Supermarkt sind diese Süßigkeitenregale, an denen man sich einfach alles zusammenstellt – das Kind in mir ist da sehr glücklich! Auf Granville Island gibt es einen riesigen Public Market mit allerlei Delikatessen – ich war von der Törtchenauswahl allerdings so überfordert, dass es erstmal nur ein Bild gibt. Aber keine Sorge, gegessen wird da auch noch, ich wohne fast um die Ecke!

Teller-EinblickeIn Chinatown war ich natürlich auch schon und da musste es einfach ein klassischer Bubbletea sein, aber irgendwie mochte ich es so gar nicht mehr. Ebenfalls im asiatischen Supermarkt habe ich mir ein Stück Matcha-Torte gegönnt, die hier im Vergleich zu Deutschland so günstig ist. War superlecker und wird definitiv wieder gegessen. Um meine gesunde Ernährung abzuschließen, gab es diese tollen Cornflakes (ja, ich kaufte sie nur wegen der Verpackung bei Whole Foods) und die nachgemachten Reeses Peanut Butter Cakes. Zuhause muss ich ja schließlich immer was zum Snacken haben. Bis vor einem Jahr fand ich Erdnußbutter übrigens ganz unausstehlich, mittlerweile liebe ich das Zeug und bin dafür ja im richtigen Land!

Wenn ich mir die Bilder so ansehe, gesund ist was anderes, aber ich esse brav Äpfel und Bananen zwischendrin sowie Bagels (mit nachgemachter Nutella *hust*). Bisher war ich noch nicht viel auswärts essen, ist alleine ja oftmals blöd, mit meinem Mitbewohner geht es die Tage aber zum Mexikaner und ich selbst gehe tapfer alleine zu IHOP, endlich meine Pancakes essen! Ahornsirup hatte ich bisher nicht und ich war auch noch nicht bei Tim Horton’s, wobei beides natürlich auf der to-do-Liste steht, aber dafür habe ich ja noch 11 Monate und 2 Wochen Zeit!