Monat: Februar 2017

[Beauty] Under Eye Cream von Himalaya Herbals

Normalerweise bin ich immer sehr neugierig, wenn ich im Ausland bin und will möglichst viel der dortigen Pflegeprodukte ausprobieren. Wenn es allerdings um Gesichtspflege in Indien geht, bin ich nicht ganz soooo abenteuerlich, da die meisten bisher ausprobierten Produkte meiner Haut eher geschadet oder keinen Unterschied erzielt haben. Lediglich zu der Naturkosmetikmarke Himalaya Herbals habe ich Vertrauen und somit war klar, dass ich meine benötigte Augenpflege aus ihrem tierversuchsfreien Sortiment erstehen würde. Geworden ist es dann die einzige Augencreme aus dem Sortiment (ich hatte ja auf etwas mehr Auswahl gehofft) und zwar die Under Eye Cream, die ich ganz dreist auch rund um mein Auge herum benutze. Gekostet haben mich die 15ml gerade einmal 2€, da kann man echt nicht meckern.

Hauptfunktion der Creme soll laut Verpackung die Verbesserung von Augenringen um bis zu 50% nach vier Wochen sein, wie auch immer man das gemessen hat. Dies soll durch die Inhaltsstoffe Cipadessa baccifera und Bergenia ligulata geschehen, ersteres kommt nur im westlichen Indien und Sri Lanka vor, zweiteres primär im der Himalaya-Region und ich finde toll, dass die Marke auf regionale Pflanzen setzt. Genau wie mein Liebling Moringa sind auch sie für diverse andere Wehwehchen gut, nicht nur für so banale Dinge wie Augenpflege..der motivierte, wenn auch nicht sonderlich gut englischsprechende Verkäufer, hat mir diverse Sachen (Zahnweh, Erkältung, Verstopfung) erklärt und wir hatten unseren Spaß. Natürlich soll die Creme auch feine Linien und erste Fältchen verschwinden lassen, die sensible Hautpartie vor Sonneneinstrahlung schützen, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und präventiv gegen weitere Falten wirken. Also eine kleines Allround-Talent, wenn man der Verpackung glaubt.

Erster Pluspunkt ist die Verpackung, ich bevorzuge Tuben vor Tiegeln und dank der sehr kleinen Öffnung kann man die Creme gut dosieren. Man benötigt nur eine winzige Menge, die 15ml werden mir sicherlich einige Monate reichen. Die Creme ist von einer etwas dickeren Konsistenz, die sich jedoch leicht mit dem Ringfinger einklopfen lässt und schnell einzieht. Da sie mir für morgens zu reichhaltig ist, habe ich sie bisher immer nur über Nacht benutzt, da habe ich gerne etwas „mehr“.

Direkt nach dem Auftragen sehe ich zwar keinen direkten Effekt, aber habe ein sehr angenehmes Hautgefühl. Nichts spannt oder brennt, die Creme hat einen eher entspannenden Effekt und ja, meine Haut ist samtig weich. Die ersten Tage sah ich sonst aber keinerlei Unterschied und war schon etwas enttäuscht. Hier muss ich allerdings anmerken, dass ich grausig in Indien schlafe, zigmal die Nacht aufwache und nie mehr als fünf Stunden schlafe. Meine normalerweise 3 Liter Wasser pro Tag schaffe ich hier auch nie, meine Haut ist also sowohl von innen als auch von außen mehr als nur strapaziert. Somit war kein Unterschied schon einmal besser wie eine Verschlechterung.

Nach knapp einer Woche habe ich dann aber doch langsam einen Unterschied gemerkt. Morgens sah ich schon vor meiner Pflegeroutine frischer und ausgeschlafener aus und meine „indischen“ Trockenheitsfältchen sind auch schon wieder so ziemlich verschwunden. Augenschatten habe ich zwar noch, aber auch diese würde ich durchaus als weniger stark bezeichnen, jetzt nicht umbedingt um 50% besser, aber wir sind mittlerweile auch erst in Woche 2 und dafür ist der Unterschied doch schon erstaunlich. Hätte ich dran gedacht (und besseres Licht), würde ich euch jetzt gerne ein Vergleichsbild präsentieren, wobei ich mein viel besseres Hautgefühl dort auch nicht zum Ausdruck bringen könnte. Bisher würde ich sagen, hat die Creme doch tatsächlich all die versprochenen Effekte gezeigt und ich bin sehr glücklich mit ihr. Ein bisschen gespannt bin ich, ob noch eine weitere Verbesserung eintritt, aber das werde ich dann in einem späteren Aufgebraucht-Post ansprechen.

Je nach Rucksackgewichts-Situation bevor ich ins Flugzeug steige, könnte ich mir aber gut vorstellen, noch ein oder zwei Packungen von dieser Augenpflege einzupacken, denn wann bekommt man schon Naturkosmetik für 2€. Eine spannende Gesichtsmaske habe ich auch im Laden erspäht und irgendwie muss ich die restlichen Rupien ja noch loswerden, jetzt wo man endlich wieder an jeder Ecke Bargeld bekommt.

Kennt ihr die Marke Himalaya Herbals zufällig und habt vielleicht auch schon etwas von ihr ausprobiert? Wer ist auch so neugierig bei Pflegeprodukten aus dem Ausland? Ich kann mich ja besonders bei asiatischer (noch genauer koreanischer und japanischer) Pflege nur schwer bremsen und ach von Tuchmasken fange ich jetzt gar nicht erst an! 

[Beauty] CK One Gold Unisex EdT von Calvin Klein

Als ich letzten August diesen golden Flakon das erste Mal sah, war ich direkt neugierig, was es mit dem dazugehörigen Duft auf sich hat. Wie bestimmt viele von euch auch, habe ich als Teenie gerne CK Düfte (und oversized Pullis) getragen, bin dem aber irgendwie entwachsen und habe seit vielen Jahren an keinem mehr geschnuppert. Da muss man also erst die ultimative Glamourkeule raushauen, bis ich mich mal bequeme und den Flakon im Geschäft suche.

Ok, bei CK One Gold handelt es sich „nur“ um ein Eau de Toilette, welche ich selten kaufe, da mir die Haltbarkeit oftmals sauer aufstößt und somit war die erste Euphorie am Regal gleich wieder weg. Dass es aber auch ein Unisexduft ist, hat mich gleich wieder gekriegt und so hatte ich ihn vor Kurzem in Bangkok endlich in den Händen und konnte lossprühen.

Mein erster Gedanke war „definitiv unisex“, warm und holzig mit zitrisch, leicht floraler Note. Zwar kein „habe ich noch nie so gerochen“-Moment, aber unsympathisch war er mir auch nicht. Drinnen sind, um es mal genauer zu fassen, Feige, Bergamotte und Salbei (in der Kopfnote), Neroli, Veilchen und arabischer Jasmin (in der Herznote) sowie Patschuli, Guajakholz und Vetiver (in der Basisnote). Besonders dominant habe ich die Feige und den Salbei geschnuppert, wobei ich letzteres nicht spontan zuordnen, sondern eben als „warm“ empfunden habe.

Laut Hersteller soll es ein unkomplizierter, warmer Duft sein, der eine „Hommage an die Jugend ist, die nichts falsch machen kann“. Ich würde die Zielgruppe eher ins erwachsenere Alter legen, als Teenie wäre der Duft nichts für mich gewesen, da er nicht süß genug ist. Ein zwangloser, unkomplizierter Duft, den man gut tagsüber oder  zu gemütlichen Abenden tragen kann und da stimme ich zu. Flirty, aufregend oder elegant geht anders, das hier ist mehr wie eine Umarmung, die man noch einige Zeit auf der Haut spürt.

Ganz großes Manko ist aber wieder, dass das EdT leider kaum Haltbarkeit hat – vom Dutyfree bis zum Boarden war er schon ganz abgeschwächt, nach zwei Stunden im Flugzeug dann hatte ich nur noch meine Erinnerung. Bei einem Preis von knapp 30€ für 50ml (laut Amazon, bei Flaconi ist er z.b. schon vergriffen) bezahlt man da statt langem Dufterlebnis wohl eher den 24-karatigen Goldüberzug. Wobei ich mich frage, was man dann mit dem leeren Flakon macht..das Gold abkratzen? 😉

Irgendwie habe ich genau bekommen, was ich erwartet habe, einen ganz angenehmen Duft, der so ziemlich niemandem nicht gefallen dürfte in sehr schöner Verpackung, aber eben mit schlechter Haltbarkeit. Und somit werde ich auch hier passen und weiter meine Duftsammlung nutzen und noch etwas reduzieren. Denn alleine für den Flakon kann ich den Kauf hier echt nicht rechtfertigen, dafür ist das EdT nicht aussergewöhnlich genug, was schade ist, denn irgendwie weckt das Produktdesign ja solch eine Erwartung. Nunja, man kann sich nicht jedes Mal schock verlieben, wenn man an einem Duft schnuppert.

Kennt ihr diesen Duft von CK und wenn ja, wie hat er euch gefallen? Besitzt ihn jemand vielleicht sogar? Oder mögt ihr auch weniger EdTs und bevorzugt wie ich EdPs? Oder geht CK so gar nicht, eine meiner Freundinnen kann mit den Düften gar nicht, da sie sie immer an ihren Ex erinnern.

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.