Monat: März 2026

[Lesenswert] Was ich im März gelesen habe!

Der März war ein sehr leseintensiver Monat und das nicht ganz freiwillig. Aber wenn man zu viele Bücher aus der Bibliothek auslieht und dann zwei Wochen in den Urlaub fährt und kein Buch mitnehmen kann, sammeln die Fristen sich an und plötzlich muss man viel lesen und die Bücher schon wieder abgeben. Somit sind es diesen Monat insgesamt 13,5 Bücher geworden. Komma 5, da ich mit den Buddenbrooks schon im Februar angefangen habe und so gut das Buch ist, ich habe ganz schön lange dafür gebraucht, da ich auch ständig etwas nachlesen wollte, was dort beschrieben wurde 😉 Wie immer stelle ich euch nun kurz alle von mir gelesenen Bücher vor und verlinke sie euch zusätzlich mit Partnerlink zu Amazon, falls ihr sie genauer anschauen wollt.


Buddenbrooks von Thomas Mann Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen und auch wenn ich mich manchmal an den laaaangen (und für mich nicht gerade spannenden), detaillierten, nebensächlichen Personenbeschreibungen abmühte, insgesamt ein Werk, welches zu Recht u.a. den Nobelpreis gewonnen hat. Ich will definitiv mehr von Mann lesen und nach Lübeck, um selbst zu spüren, wo diese Geschichte gespielt hat.

The Compound von Aisling Rawle Vielleicht wäre das mehr mein Buch gewesen, wenn ich die Serie „Big Brother“ spannend finden würde. Aber hier haben wir 20 Kandidaten, die in einem Compound irgendwo in der Wüste (über-)leben müssen und dabei Aufgaben erfüllen. Es wird als sehr spannend beworben, für mich war die Thematik aber langweilig und somit habe ich mich hier mehr durch gequält, aber hey, ich habe es bis zum Ende gelesen.

Ducks von Kate Beaton Eine dicke, autobiographische Graphic Novel, die eine junge Frau zu den Alberta Oil Sands begleitet und ihr dortiges Arbeits- und Sozialleben zeigt. Keine sehr seichte Kost, denn das Leben dort ist alles andere als leicht und insgesamt wird hier vieles kritisch hinterfragt – sehr lesenswert!

Die Holländerinnen von Dorothee Elmiger Meine Erwartungen waren so hoch und gleichzeitig so falsch, denn die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung. Leider in keine nach meinem Geschmack und ja, das Buch hat letztes Jahr den Deutschen Buchpreis gewonnen, aber für mich war das ein Schreibstil al la „ich will möglichst intellektuell klingen und mache hier Namedropping ohne Ende“, aber Substanz fehlte mir sehr. Zum Glück waren das nur 150 Seiten, sonst hätte ich wohl vorher abgebrochen, denn das war nichts für mich. Schade!

Honeybee von Dawn O’Porter Renée und Flo, zwei junge Frauen versuchen ihr Leben in der Arbeits- und Liebeswelt auf Guernsey zu navigieren und eine Tante in der Perimenopause (was ich mit am spannendsten fand) gibt es als Randfigur auch noch. Gewählt habe ich das Buch aufgrund seinem Setting auf einer der Kanalinseln, wo ich unbedingt mal hin will, aber irgendwie hat mich die Geschichte und ihre Charaktere nicht gekriegt. Es war nicht schrecklich geschrieben, aber ich konnte keine Empathie aufbauen und mir war im Grunde recht egal, was hier wem passiert. Somit war das leider nicht mein Buch.


Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova Sooooo gut, mein erstes 5 Sterne Buch für dieses Jahr und diese „Horrorgeschichte“ dreht sich um so viel mehr. Eine Mama entnimmt ihrem elfjährigen, verstorbenen Sohn ein Stück Lunge und fängt an, diese zu füttern. Das Gewebe verwandelt sich zunächst in ein haariges-animalisches Geschöpft, wird dann jedoch ihrem verstorbenen Sohn Santiago äußerlich immer ähnlicher. Wenn da nur nicht der Hunger nach Blut wäre – ausführliche Review hier!

Not quite dead yet von Holly Jackson Eine junge Frau wird durch Schläge auf den Kopf von einem unbekannten Menschen so schwer verletzt, dass sie innerhalb einer Woche daran sterben wird. Bis dahin geht es ihr aber noch halbwegs gut und sie will versuchen, ihren eigenen Mord aufzuklären. Klingt nach einer spannenden Story, aber man kann doch recht schnell erahnen, wer der Täter ist und insgesamt handelte mir die 27-jährige Hauptperson zu unreif, also das hat mich manchmal aus der Bahn geworfen. Aber ich hatte trotzdem eine seichte, gute Unterhaltung.

Problematic Summer Romance von Ali Hazelwood Für mich sind die Bücher von Ali Hazelwood immer solche seichten Zwischendurch-Bücher, deren Handlung ich nach zwei Wochen wieder vergessen habe. Somit lasse ich mich vom Hype zwar oft anstecken und lese dann ihr neuestes Werk, aber ganz ehrlich, mich holt sie nicht wirklich ab und auch diese Liebesgeschichte ist langweilig und zu lang für das Wenige, was passiert.


Run and Hide von Don Brown (interessanterweise verbietet mir Amazon, dieses Buch zu verlinken?) Keine leichte, aber genau deswegen so wichtige Kost, die wir alle lesen sollte. Sehr gut illustriert und ich verstehe nicht, wieso ich es nicht verlinken darf, denn ich würde es sofort weiterempfehlen!

Strange Houses von Uketsu Leider, leider war es nicht meine Geschichte, da es einfach so unrealistisch war. Aber ich lese auch wenig im Horrorbereich, also das ist eher ein Ich-Problem. Die Idee mit den Zeichnungen fand ich gut, manchmal ein bisschen zu „kindlich erklärt“, aber hm, ich weiß nicht, ob ich noch das dritte Buch von Uketsu lesen will.

Strange Pictures von Uketsu Ich war soooo gespannt auf dieses Buch und stand monatelang auf der Warteliste der Bib, bis ich es dann endlich bekam. Natürlich habe ich es gleich durchgelesen und fand es auch ganz spannend, aber nein, den Hype verstehe ich nicht. Ich mochte die Idee mit den Zeichnungen, aber manchmal war das sehr redundant und dadurch etwas langweilig. Insgesamt spannend, ineinander verwobene Geschichten, die man schnell runterlesen kann.

Swimming Lessons von Lili Reinhart Liest sich wie das Tagebuch einer jungen Frau und ich musste es – durch seine Aufmachung mit grazilen Zeichnungen – leider immer mit Rupi Kaur vergleichen und da ist dann doch ein gigantischer Unterschied. Persönlich muss ich keine weiteren Gedichte von Lili Reinhart lesen, aber gequält habe ich mich jetzt auch nicht, es hat mich nur einfach nicht sehr berührt.

An Untamed State von Roxane Gay Zufällig stolperte ich in der Bib über dieses Buch und nachdem mich Hunger von Roxane Gay vor vielen Jahren absolut beeindruckt hat, musste es mit! Eine Frau aus einer reichen Familie wird in Haiti entführt und ihr Vater weigert sich – überraschend für alle – das geforderte Lösegeld zu zahlen und sie schnell aus dieser Lage zu befreien. Es ist sehr brutal, aber auch sehr gut und ich wurde sofort mit in dieses schreckliche Setting gezogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das wird mich nachhaltig beschäftigen.

Vera Wong’s Unsolicited Advice for Murderers von Jesse Sutanto Nett und gemütlich, Vera ist einem sympathisch, bringt einen durch ihr Handeln zum Lachen, man muss beim Lesen einfach Tee trinken und das war insgesamt einfach zum Wohlfühlen, auch wenn in der Geschichte gleich zu Beginn ein Mensch getötet wurde. Den Nachfolger würde ich auch lesen und das vielleicht im Urlaub oder unterwegs, da man schnell in die Story kam und auch nicht so viel nachdenken muss.


Ein sehr durchmischter Lesemonat, von „ich kann es nicht aus der Hand legen“ bis zu „wieso nur ist dieses Buch in meiner Hand“ war alles dabei 😉 Was habt ihr diesen Monat gelesen, was auch nachhaltig begleiten wird? Kennt ihr eines der von mir gelesenen Bücher? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

Sunday again.

[Gesehen] Stargate Atlantis; Maid; The Holdovers

[Gelesen] An Untamed State – Roxane Gay; Strange Pictures – Utseku; The Compound – Aisling Rawle

[Gehört] Plothouse Podcast

[Getan] Geburtstag gehabt & ihn entspannt mit viel Bewegung in der Sonne und Sauna gefeiert; das erste Mal dieses Jahr Rad gefahren; mit dem Buckelwal in der Ostsee mitgefieber

[Gegessen] Karottenkuchen; Pasta mit veganem Rosso-Pesto; Knoblauchbaguette mit Salat; Spinatstäbchen mit Ofenkartoffeln; fluffige Apfelpfannkuchen mit Ahornsirup

[Getrunken] Mountain Dew Supernova; Orangensaft

[Gedacht] nicht ernsthaft?!

[Gefreut] endlich spüre ich wieder Waldboden unter den Sohlen & keinen Schnee/Eis mehr

[Geärgert] beim Austauschen eines Filters hat der Mechaniker den Benzinschlauch & somit meinen Wochenendtrip zerstört..am Montag kommt hoffentlich das Ersatzteil

[Gewünscht] mein Auto zurück :/

[Gekauft] Lebensmittel; Ticket für das KGB-Museum in Riga

[Beauty] Aufgebraucht im März 2026!

Hallo Geburtstagsmonat, heute gibt es meinen monatlichen Aufgebraucht-Post schon ein bisschen früher, denn ich kann absehen, dass nichts mehr leer werden wird und die nächsten Tage ist einiges los. Geworden sind es diesen Monat sehr viele Produkte, insgesamt nämlich 14 Fullsize-Produkte & ein kleines Shampoo-Sachet. Natürlich hatte ich an einigen dieser Sachen viele Wochen und Monate Freude, aber anscheinend sind sie wie ich in Frühjahrsputz-Laune und wollte gehen. Nachfolgend nun je 1-2 Sätze pro Produkt, wie es mir gefallen hat und ob es wieder bei mir einziehen darf!


Intensiv Creme Coloration 67 Schokobraun von ISANA Leider habe ich nicht eine Coloration gekauft, sondern gleich 3 und muss sie nun aufbrauchen. Denn der Farbton kommt sooo rötlich bei meinen Haaren raus und nee, das war nicht Sinn der Sache. 100% Grauabdeckung unterschreibe ich auch nicht, schade!

Ketozolin Shampoo aus der Apotheke Ich hatte Kleienpilzflechte (danke KI, denn keiner der Ärzte, bei denen ich war, sagte mir das?) und mit Ketozolin Shampoo kriegt man das gut in den Griff. Wird leider nicht von meiner Krankenkasse übernommen, ist teuer und wurde eigentlich von bisher in Indien gegen Fugalakne gekauft, aber hey, mein Körper hat mehr Baustellen. Nachkaufen bei Bedarf ja!

Nightflower Seife mit AlpakaKeratin Das Alpaka Josef wohnt in einem BHZ und ich habe die Seife geschenkt bekommen, da sie dort produziert wird. Sie roch lecker, schäumte enorm und ich hoffe, Josef hat es nicht gestört, dass sein ausgekämmtes Fell zu Seife umfunktioniert wurde.

Vitamin C+ Glow Booster Serum von Garnier Am Anfang war ich erst skeptisch, aber mittlerweile habe ich es gerne abends benutzt und meine Haut bekam einen schönen Glow. An dunkleren Hautstellen merkte ich keine Verbesserung, aber ich könnte mir vorstellen, es wieder zu kaufen.

Hyaluron Maske von Schaebens Sehr reichhaltig, an einigen Stellen zog sie sehr gut nicht in meine Haut ein und leider hatte ich danach dieses unangenehme „meine Poren sind verstopft“-Gefühl. Weicher und strahlender war meine Haut allerdings nach der Anwendung, da kann ich nicht meckern. Insgesamt aber eher ein Nein von meiner Seite.

Klärende Maske Grüner Tee & Zink von ISANA Yes! Hallo, wir mögen uns. Sehr sogar! Reinigend, beruhigend, hat einen dezent-angenehmen Geruch und trocknet die Haut zwar etwas aus, aber damit kann ich arbeiten. Wird nachgekauft!

Acai Berry Pomegranate Retinol Tuchmaske von Yeauty Diese Maske kannte ich noch nicht von der Marke und war neugierig, da sie Retinol beinhaltet. Brannte nicht, war angenehm auf der Haut, wie immer absurd mit Pflegeserum getränkt (das läuft überall hin!), aber die Maske war dieses Mal sehr dünn und ist mir doch wirklich kaputt gegangen beim Auflegen. Also nicht dramatisch, aber überraschend. Danach hatte ich tolle Haut.

Handcreme Buttermilk & Lemon von Balea Hat leider überhaupt keine Pflegewirkung bei mir und zieht ewig nicht ein. Nervt mich unnötig, kein Nachkauf.

Lippenbalsam von Carmex Funktioniert immer gut, habe ich meist am Bett liegen, aber mittlerweile bevorzuge ich Pflegestifte und nicht diese Verpackung.

Kräuterzahnpasta von Dontodent Ich habe unzählige Verpackungen schon aufgebraucht und kaufe sie immer wieder gerne nach.

Multivitamin + Mineral von altapharma Irgendwie hatte ich mehrere Verpackungen gleichzeitig offen, denn ich trinke maximal eine Brausetablette am Tag. Sie schmecken, sie decken viel ab und ja, ich kaufe sie seit Jahren immer wieder nach.

Omega-3 Algenöl Kapseln von Vitalis Ich nehme erst seit einigen Monaten veganes Algenöl, bin bisher aber sehr davon angetan und werde diese Sorte weiterhin kaufen, da ich sie gut vertrage.

Head & Shoulders Shampoo Dieses riesige Sachet gabs mal in einem Hotel und bei juckender Kopfhaut funktioniert das auch super. Kaufe ich seeeehr selten, da ich wenig Bedarf habe, aber hier freute ich mich drüber.


Da war diesen Monat doch irgendwie alles dabei, einige Produkte sind schon nachgekauft, andere will ich lieber nicht noch einmal treffen und insgesamt fühlt es sich gut an, ein bisschen Leere in die Regale zu kriegen. Wie sah es bei euch diesen Monat aus? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Stargate Atlantis; Unfamiliar; Anuja; The Quilters

[Gelesen] Vera Wong’s Unsolicited Advice for Murderers – Jesse Sutanto; Swimming Lessons – Lili Reinhart; Honeybee – Dawn O’Porter

[Gehört] Ronzheimer & AHA-Wissenspodcast

[Getan] das Wochenende endlich primär im Liegen verbracht, damit ich gesund werde; viel gelesen & Videos geschaut; mit leckerem Birkenaufguss in der Sauna gewesen

[Gegessen] Rosenkohl mit Muskatnuss; Spinatstäbchen mit Potato Wedges; gemischten Salat; Tofu-Gemüse-Curry mit Kurkuma-Reis; Äpfel

[Getrunken] viel Kaffee & Tee mit Zimt-Honig gegen die fiesen Halsschmerzen; Fanta Zero

[Gedacht] au.

[Gefreut] Sonne! <3

[Geärgert] dass ich jetzt seit zwei Wochen kränkele, es nervt

[Gewünscht] dass die Erkältung endlich richtig ausbricht oder verschwindet, aber dieses Zwischending nervt mich

[Gekauft] Lebensmittel

[Beauty] Beauty Balance Serum von Schaebens – Pflege in den Wechseljahre!

Oh, es ist passiert! Ich habe mich zu einem Kauf hinreißen lassen und das nur wegen der Verpackung. Genauer gesagt wegen dem Zusatz „Pflege in den Wechseljahren“, welchen man auf dem Beauty Balance Serum von Schaebens finden kann. Zwar bin ich mit meinen 40 Jahren noch nicht unbedingt Zielgruppe, aber da ich seit einiger Zeit seltsamste Veränderungen bemerke, behaupte ich, dass ich in der Perimenopause bin und lasse das demnächst mal mit einem Bluttest abklären. Hier war ich nun einfach neugierig, was dieses Serum zu einem Produkt für die Wechseljahre macht 😉


Das Beauty Balance Serum von Schaebens enthält Mönchspfeffer, Traubenkernöl und Allantoin, was die anspruchsvolle Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen, glätten und Falten reduzieren soll. Hierzu soll man es morgens und abends nach der Reinigung auftragen und in die Haut einmassieren. Die 30ml kosten um die 9€.

Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller: Aqua, Glycerin, Caprylic/Capric Triglyceride, Hydroxypropyl Starch Phosphate, Panthenol, Tocopheryl Acetate, Vitis Vinifera Seed Oil, Allantoin, Tocopherol, Vitex Agnus-Castus Extract, BHT, Cetearyl Alcohol, Citric Acid, Dicaprylyl Carbonate, Glyceryl Stearate, Hydroxyacetophenone, Parfum, Phenoxyethanol, Sodium Chloride, Sodium Stearoyl Glutamate, Benzyl Salicylate, Citronellol, Linalool, Linalyl Acetate, Tetramethyl Acetyloctahydronaphthalenes.

Mönchspfeffer soll in den Wechseljahren dabei helfen können, hormonell bedingte Akne und andere Hautporbleme zu lindern, indem er den Hormonhaushalt ausgleicht. Durch seine Wirkung auf den Prolaktinspiegel kann die Talgproduktion der Haut reguliert werden. Ebenso soll Mönchspfeffer aber auch bei leichten Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Brustschmerzen helfen und ich wäre sehr interessiert, ob das auch über die Haut funktionieren kann – weiß da jemand mehr? Traubenkernöl mit tollem Vitamin E spendet der oft trockeneren Haut in den Wechseljahren intensive Feuchtigkeit und hilft, Juckreiz und Spannungsgefühle zu vermindern. Auch Allantoin hilft hier, denn es wirkt feuchtigkeitsspendend sowie beruhigend, fördert die Zellerneuerung und hilft, die Hautbarriere zu stärken.


Das Beauty Serum kommt in einer lichtgeschützten Verpackung mit einer Pipette daher, wodurch es sich sauber entnehmen und leicht dosieren lässt. Man benötigt eine winzige Portion und ich habe es in den letzten Wochen abends benutzt. Die Konsistenz ist gut, es lässt sich problemlos auftragen und in die Haut einmassieren. Dabei zieht es komplett ein und hinterlässt keinen fettigen Film auf der Haut (was ich betone, da ich mit Traubenkernöl schon andere Erfahrungen gemacht habe). Direkt danach fühlt sich die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt an, wirkt glatt und strahlt auch am nächsten Morgen noch sehr.

Nach etwa einer Woche würde ich sagen, dass ich sichtbare Verbesserungen sehe, was meine Trockenheitsfältchen und Augenschatten betrifft. Da sieht alles frischer, praller, geglätteter, gesünder und einfach nach „ich trinke 3 Liter Wasser und schlafe 8 Stunden“ aus. Meine Haut fühlt sich aber auch sehr geschmeidig und weich an, was mir sehr gefällt und es gibt aktuell keine trockenen Hautstellen mehr. Also ein Serum für reifere Haut, die ein bisschen mehr (Feuchtigkeits-)Pflege benötigt und für mich in der aktuellen Jahreszeit ebenfalls gut funktioniert. Hautirritationen, Pickel etc oder ein unangenehmes Hautgefühl habe ich nicht bekommen, somit kann ich unterschreiben, dass es bei meiner sensiblen Haut funktioniert.

Jetzt ist es natürlich schwierig (ok, unmöglich), ein Produkt für Frauen in den Wechseljahren zu testen, wenn man selbst noch nicht offiziell in dieser Lebensphase angekommen ist, sondern sich erst an die Perimenopause herantastet. Eine Verbesserung bei all diesen, noch selten auftretenden Symptomen, habe ich nicht bemerkt, erwarte das aber auch nicht bei einer Hautpflege. Somit kann ich lediglich sagen, dass es eine intensive Feuchtigkeitspflege für sensible Haut ist, welche aber gleichzeitig die Talgproduktion reduziert und so neben Feuchtigkeit und Glätte auch für sicht- und fühlbare Hautverbesserungen sorgen kann. Ich habe an diesem Produkt nichts zu meckern, werde es gerne weiterhin benutzen und bin seit Ewigkeiten man wieder von Schaebens angetan – ihre Gesichtsmasken sind meist ein Flop für mich, aber das Serum hier ist eine positive Überraschung!


Neben diesem Serum gibt es eine komplette Pflegeserie der Beauty Balance Reihe mit Waschgel, Peeling, Toner, Tagescreme, Nachtcreme und Gesichtsmaske und ich muss gestehen, dass ich sehr neugierig bin. Wenn es diese Reihe noch geben wird, wenn ich dann irgendwann in den Wechseljahren bin, ich würde sie ausprobieren.

Habt ihr mit diesem Serum oder einem anderen Produkt aus der Beauty Balance Reihe von Schaebens schon Erfahrungen gemacht? Wenn ja, (wie) haben die Produkte bei euch funktioniert? Oder könnt ihr eine andere Pflegeserie, die sich auf Frauen in der (Peri)Menopause fokussiert, empfehlen? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Stargate Atlantis; Unfamiliar

[Gelesen] Ducks – Kate Beaton; Not quite dead yet – Holly Jackson; Die Holländerinnen – Dorothee Elmiger

[Gehört] Ronzheimer-Podcast

[Getan] viel zu viel Nachrichten gelesen; im Botanischen Garten gewesen; ein paar Mineralogie-Vorlesungen gehört; vorfreudig geschaut, was ich in Riga alles machen will

[Gegessen] Ananaspizza; Erdnussbutter-Marmelade-Brote; Yuzu-Joghurt; Klöße mit brauner Soße & Brokkoli; Äpfel; Snickers-Eiscreme

[Getrunken] Kaffee; Fanta Zero; Orangensaft mit Fruchtfleisch

[Gedacht] der Schnee schmilzt viel zu früh :/

[Gefreut] mir wurde eine App programmiert & sie ist fantastisch! 🙂

[Geärgert] wie gefühlt alle hat mich die Erkältung auch wieder erwischt

[Gewünscht] ein Zimmer mehr bzw ein kleineres Wohnzimmer & dafür lieber zwei Zimmer

[Gekauft] ein Walking Pad, nachdem ich ewig überlegt habe

[Beauty] Vegane Orangenblüten Deocreme von Kaurilan Sauna!

Vor einigen Jahren hatte ich meine Suche nach einer tollen veganen Deocreme gestartet und nachdem ich einiges ausprobierte, unzufrieden wieder aufgegeben. Dabei finde ich das Konzept super und denke auch, dass eine Creme der Achselhaut so viel besser tut, denn ein Spray oder so ein feuchter Roll-on reizen meine Haut manchmal und das braucht doch einfach niemand. Also habe ich mich in der finnischen Drogerie durchgerungen und die vegane Orangenblüten Deocreme von Kaurilan Sauna mitgenommen. Die 50ml-Dose hat mich hierbei stolze 15€ gekostet und sollte dann aber auch bitte einige Zeit lang halten 😉


Die Orangenblüten-Deocreme von Kaurilan Sauna kommt in diesem niedlichen Tiegelchen daher, wird (laut Übersetzung) in Finnland handgemacht und soll zu 100% aus veganen und aus natürlichen BIO-Inhaltsstoffen bestehen.

Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller: Cocos nucifera oil (Coconut oil), Butyrospermum Parkii (Shea butter), Prunus Amygdalus Dulcis (Almond wax), Solanum Tuberosum starch (Potato flour), Sodium bicarbonate (Baking soda), Citrus Sinensis, Citrus Aurantium flower oil (essential oils), Citral*, Geraniol*, Farnesol*, Linalool*, Limonene*. *from natural essential oils.


Nach dem Öffnen muss ich natürlich zunächst mal schnuppern und hach, der Duft ist himmlisch! Die Kombination aus mild-süßer, aber gleichzeitig frisch-spritzer Zitrusnote mit einem zart blumigen Duft erinnert mich an frische Wäsche, die draußen in der Sonne trocknen durfte. Wunderbar für ein Deo und nicht zu aufdringlich, aber eben auch nicht zu unscheinbar, herrlichst! Die Deocreme hat eine festere Konsistenz, welche sich aber gut & sparsam auftragen und in die Haut einmassieren lässt, da sie durch die Körperwärme flüssiger wird. Sie zieht gut und schnell ein, hinterlässt erst einmal keine fettigen oder weißen Rückstände auf meiner Haut sowie meiner Kleidung und meine Haut fühlt sich gut an.

Mein erster Eindruck war also sehr positiv und ich nun neugierig, wie gut mich diese vegane, aluminiumfreie Deocreme, welche auf Natron setzt, im Alltag schützt. Das Schwitzen wird hier also nicht unterdrückt, aber das will ich auch gar nicht, denn für mich ist das eine sinnvolle Körperfunktion, welche ich zum Glück auch nicht zu stark habe. Das enthaltene Kokosöl und die Sheabutter sind auf jeden Fall super für meine Haut, welche sich angenehm weich anfühlt und da ich die restliche Deocreme an meinen Ellenbogen abwische, sind diese auch gut gepflegt 😉

Im Alltag schützt mich diese Deocreme gut gegen unangenehmen Geruch und funktioniert super. Wenn ich allerdings Sport treibe oder lange unterwegs bin und mich noch etwas stresst/anstrengt, merke ich allerdings, dass sie mich nicht davor schützt, nach einiger Zeit etwas zu müffeln. Was per se nicht schlimm ist, denn normalerweise kann man sich ja immer irgendwo waschen & neuen Deoschutz auftragen, aber für intensive Reisetage oder kurze Städtetrips würde ich diese Creme nicht auswählen. Beziehungsweise wenn ich wirklich zu 100 Prozent sicher sein will, würde ich zu einem anderen Deo greifen, wo ich sicher weiß, dass es funktioniert.

Insgesamt finde ich dieses Deo gut, ich mag, dass es aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, meine Haut nicht reizt, himmlisch riecht und im Alltag gut funktioniert. Ein weiteres Plus ist, dass meine Achseln super mit Feuchtigkeit versorgt werden und sich einfach alles wunderbar weich und geschmeidig anfühlt. Aber leider kann mir die Deocreme in intensiveren/aktiveren Situationen keinen sicheren Schutz geben, wodurch ich dann eben nicht zu ihr greifen werde. Muss man natürlich immer individuell ausprobieren, aber bei mir versagt sie da eben. Somit wird sie für meine normalen Homeoffice-Tage, an denen ich noch eine Runde durch die Natur spaziere, mein Begleiter werden, aber bei „mehr“ bleibt sie dann im Schrank. Achja, sie ist enorm ergiebig, ich denke, dass ich mit diesem kleinen Tiegel – außer er kippt mir – bestimmt sechs Monate auskommen werde und dafür finde ich den Preis dann auch wiederum gerechtfertigt.


Habt ihr eine Empfehlung für eine vegane Deocreme, die wirklich in jeder Situation schützt?

Hautpflege-Routine optimieren: Serums richtig anwenden und kombinieren


Wer seine Hautpflege-Routine mit Serums aufwerten möchte, steht schnell vor einer Vielzahl von Fragen: Welches Produkt kommt zuerst? Welche Wirkstoffe vertragen sich, welche blockieren sich gegenseitig? Eine durchdachte Hautpflege-Routine mit Serums macht den Unterschied zwischen sichtbaren Ergebnissen und verschwendetem Aufwand. Serums gehören heute zu den wirkungsvollsten Produkten in der Hautpflege – ihre leichte Textur erlaubt eine hohe Wirkstoffdichte, die tief in die Haut eindringt. Dennoch entfalten sie ihr Potenzial nur dann vollständig, wenn sie korrekt eingesetzt werden.

Dieser Ratgeber erklärt, worauf es bei der Auswahl, Reihenfolge und Kombination von Serums ankommt, welche Wirkstoffpaare sich bewährt haben und wo häufige Fehler lauern. Wer diese Grundregeln versteht, kann seine Pflegeroutine gezielt optimieren und die Haut langfristig in einen gesunden Zustand bringen.


Serums sind hochkonzentrierte Pflegeprodukte, die spezifische Wirkstoffe in einer leichten, schnell einziehenden Basis transportieren. Im Gegensatz zu Cremes enthalten sie weniger Füll- und Trägerstoffe, dafür aber eine deutlich höhere Konzentration aktiver Substanzen. Das macht sie zum Herzstück moderner Hautpflege.

Textur, Aufbau und Wirkstoffdichte

Serums liegen in der Regel als wässrige oder leicht viskose Lösungen vor. Ihre Moleküle sind kleiner als jene in klassischen Feuchtigkeitscremes, was eine tiefere Penetration in die Hautschichten ermöglicht. Typische Wirkstoffe sind Hyaluronsäure, Vitamin C, Retinol, Niacinamid, Peptide oder AHA-Säuren – je nach Pflegeziel in unterschiedlichen Konzentrationen formuliert. Wer gezielt gegen Falten, Hyperpigmentierung oder Feuchtigkeitsmangel vorgehen möchte, findet im Serum ein präzises Werkzeug.

Abgrenzung zu Essenzen, Ölen und Cremes

Eine häufige Verwechslung entsteht zwischen Serums und Essenzen. Essenzen sind wässriger und leichter konzentriert – sie dienen eher der Vorbereitung der Haut. Öle hingegen versiegeln als letzter Schritt die Feuchtigkeit ein und eignen sich nicht als Wirkstoffträger im eigentlichen Sinne. Cremes bieten Schutz und Pflege, ersetzen aber nicht die gezielte Wirkstoffzufuhr durch ein Serum. Jedes Produkt hat seinen Platz in der Routine – entscheidend ist die richtige Reihenfolge.


Die Reihenfolge in der Hautpflege-Routine folgt einem klaren Prinzip: von der dünnsten zur dicksten Textur, von wasserbasiert zu öl- oder wachsbasiert. Serums stehen dabei in der Mitte der Routine.

Morgenroutine vs. Abendroutine

Morgens empfiehlt sich eine Routine, die die Haut schützt und auf den Tag vorbereitet. Antioxidantien wie Vitamin C oder Niacinamid eignen sich ideal für den Morgeneinsatz, da sie freie Radikale neutralisieren und die Schutzbarriere stärken. Nach dem Serum folgt Feuchtigkeitspflege und zwingend ein Sonnenschutz. Abends hingegen ist die Haut im Regenerationsmodus – Wirkstoffe wie Retinol, AHA Säuren oder Peptide entfalten ihre Wirkung am besten in der Nacht, wenn keine UV-Strahlung die sensibilisierte Haut belastet. Die Grundstruktur lautet in beiden Fällen: Reinigung → Toner/Essenz → Serum → Augenpflege → Feuchtigkeitscreme → (morgens) Sonnenschutz.

Mehrere Serums – wie viele sind sinnvoll?

Grundsätzlich lassen sich zwei bis drei Serums kombinieren, sofern die Wirkstoffe harmonieren. Sinnvoll ist es, nicht mehr als zwei Serums pro Anwendung zu schichten. Wer ein feuchtigkeitsspendendes mit einem aufhellenden Serum kombinieren will, sollte das leichtere Produkt zuerst auftragen. Ein Anti-Aging-Fokus lässt sich mit einem hochwertigen Lifting-Serum ergänzen, das die Hautstruktur festigt und die Konturen unterstützt. Wichtig: Zwischen den Serums kurz warten, bis das erste vollständig eingezogen ist.


Nicht jede Wirkstoffkombination ist empfehlenswert. Manche Substanzen verstärken sich gegenseitig, andere heben ihre Wirkung auf oder reizen die Haut.

Bewährte Kombinationen für optimale Ergebnisse

Hyaluronsäure lässt sich mit nahezu jedem Wirkstoff kombinieren, da sie selbst keine aktiven chemischen Reaktionen auslöst, sondern schlicht Feuchtigkeit bindet. Vitamin C und Vitamin E verstärken sich gegenseitig in ihrer antioxidativen Wirkung. Niacinamid harmoniert gut mit Hyaluronsäure und Peptiden. Retinol profitiert von einer gleichzeitigen Feuchtigkeitspflege, da es die Haut austrocknen kann. Die Kombination aus AHA-Säuren und einem anschließenden feuchtigkeitsspendenden Serum hilft, die regenerative Wirkung zu unterstützen, ohne die Haut zu reizen.

Problematische Paarungen und wie man sie vermeidet

Vitamin C und Retinol sollten nicht gleichzeitig verwendet werden – am besten verteilt man sie auf Morgen und Abend. AHA- oder BHA-Säuren in Kombination mit Retinol können die Haut stark reizen und die Barriere schwächen. Niacinamid und reines Vitamin C galten lange als inkompatibel, moderne Formulierungen haben dieses Problem jedoch weitgehend gelöst. Wer unsicher ist, sollte neue Kombinationen schrittweise einführen und die Hautreaktion beobachten.


Die Auswahl des richtigen Serums hängt natürlich immer vom individuellen Hautbild und den gewünschten Ergebnissen ab. Die folgende Übersicht hilft euch bei der Orientierung.

Feuchtigkeits-, Anti-Aging- und Brightening-Serums

Feuchtigkeitsserums mit Hyaluronsäure eignen sich für jeden Hauttyp und bilden die Basis jeder gut aufgebauten Routine. Anti-Aging-Serums setzen auf Retinol, Peptide oder Wachstumsfaktoren, um die Kollagenproduktion anzuregen und feine Linien zu reduzieren. Brightening-Serums enthalten häufig Vitamin C, Kojisäure oder Tranexamsäure und zielen auf eine gleichmäßigere Hauttönung ab.

Serums für empfindliche, fettige und reife Haut

Empfindliche Haut profitiert von beruhigenden Inhaltsstoffen wie Centella Asiatica, Panthenol oder niedrig dosiertem Niacinamid. Fettige und zu Unreinheiten neigende Haut spricht gut auf Salicylsäure (BHA) oder Niacinamid an, da diese die Talgproduktion regulieren. Reife Haut hingegen braucht intensive Regeneration – Peptide, Retinol und straffe Wirkstoffe sind hier besonders wertvoll.


SerumtypHauptwirkstoffPflegezielGeeignet fürAnwendung
FeuchtigkeitsserumHyaluronsäureHydrationAlle HauttypenMorgens & abends
Brightening-SerumVitamin CGleichmäßiger TeintNormale, trockene HautMorgens
Anti-Aging-SerumRetinol, PeptideFaltenreduktionReife, normale HautAbends
KlärungsserumSalicylsäure (BHA)PorenverfeinerungFettige, MischhautAbends
BeruhigungsserumCentella, PanthenolHautstärkungEmpfindliche HautMorgens & abends

Die optimale Hautpflege-Routine mit Serums beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der eigenen Haut. Wer gezielt vorgeht, erzielt schnellere und nachhaltigere Ergebnisse als jemand, der wahllos viele Produkte schichtet.

Empfohlen wird ein schrittweiser Aufbau: zunächst ein Basisserum mit Hyaluronsäure einführen, dann nach zwei bis vier Wochen ein zielgerichtetes Wirkstoffserum ergänzen. Neue Produkte sollten am besten einzeln eingeführt werden, um Hautreaktionen eindeutig zuordnen zu können. Wer empfindlich auf Retinol reagiert, kann mit einer niedrigen Konzentration beginnen und diese langsam steigern. Konsequenz schlägt Vielfalt: Drei gut aufeinander abgestimmte Serums, regelmäßig angewendet, liefern bessere Ergebnisse als zehn Produkte, die unkontrolliert geschichtet werden. Sonnenschutz am Morgen ist bei jeder aktiven Wirkstoffroutine unerlässlich – ohne ihn verlieren viele Wirkstoffe ihre Effizienz oder reizen die Haut zusätzlich.


Wie lange dauert es, bis ein Serum sichtbare Ergebnisse zeigt?

Die meisten Serums benötigen mindestens vier bis acht Wochen regelmäßiger Anwendung, bevor erste sichtbare Ergebnisse erkennbar sind. Feuchtigkeitsserums wirken oft bereits nach wenigen Tagen, während Anti-Aging-Wirkstoffe wie Retinol oder Peptide längere Zeit brauchen, um die Zellstrukturen dauerhaft zu beeinflussen. Geduld und Konsequenz sind entscheidend.

Kann man Serums auch unter dem Augenbereich auftragen?

Manche Serums eignen sich für den Augenbereich, andere nicht. Aggressive Wirkstoffe wie Retinol in hoher Konzentration oder Säuren sollten dort vermieden werden, da die Haut um die Augen besonders dünn und empfindlich ist. Feuchtigkeitsserums mit Hyaluronsäure oder beruhigenden Wirkstoffen lassen sich hingegen behutsam bis zur Orbitalknochen-Linie auftragen.

Muss man das Serum einziehen lassen, bevor man die Creme aufträgt?

Ja, das Serum sollte vollständig eingezogen sein, bevor die nächste Pflege aufgetragen wird. In der Praxis bedeutet das eine Wartezeit von etwa einer bis drei Minuten. Wird die Creme zu früh aufgetragen, kann sie das Serum verdünnen und die Penetration der Wirkstoffe reduzieren. Bei besonders wasserbasierenden Serums reicht oft ein kurzes Einmassieren und eine minimale Wartezeit aus.

[Lesenswert] Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova!

Es hat dieses Jahr ein bisschen gedauert, aber ich habe endlich ein 5-Sterne-Buch für mich gelesen und muss dieses natürlich mit euch teilen. Ich hatte schon vorher hohe Erwartungen an Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova (Amazon-Partnerlink) und war mir sicher, dass ich sein Debüt gut finden würde, aber der mexikanische Autor hat mich mit seiner Kreativität und Sprachgewalt wirklich umgehauen. Was für eine Geschichte! Hoffentlich veröffentlicht er bald ein weiteres Werk und wenn ihr auf die deutsche Übersetzung warten wollt, die ist schon für nächsten Monat geplant.


Worum geht’s

Der elfjährige Santiago, der nur mit einem Lungenflügel auf die Welt gekommen ist, stirbt leider viel zu früh und seine Eltern sind verzweifelt. Besonders seine Mutter Magos, welche sich dazu entscheidet, ihm ein Stück Lunge zu entnehmen und diese – wie sie es aus einer alten Legende gehört hat – zu füttern beginnt. Dass dieses Gewebe zu atmen, wachsen und ein Bewusstsein zu entwickeln beginnt, kommt für sie (und ihr Umfeld, welches nach und nach eingeweiht wird) überraschend. Und während die äußere, zunächst haarig-wilde Form ihrem Sohn Santiago immer ähnlicher wird, so bleiben die Instinkte und der Hunger nach Fleisch in Monstrilio während dieser Verwandlung bestehen und er muss dagegen ankämpfen, um in der Gesellschaft leben zu können.

Wie ist’s

5/5, einfach absurd gut. Es ist natürlich auf den ersten Blick eine Horrorgeschichte (ich meine, ein Stück Lunge wird zu einem haarigen, blutgierigen Wesen mit animalischen Instinkten), aber es geht um so viel mehr, wie Trauer, Verlust, Familie, Liebe, Beziehungen, Zugehörigkeit und Kontrolle. Für mich, die so gut wie nie zu klassischen Horrorgeschichten greift, war das perfekt, denn diese stand nicht immer im Hintergrund bzw waren die Motivationen oft einfach nachvollziehbar. Versteht mich nicht falsch, es gibt hier durchaus ein paar blutige, brutale Szenen, die man nicht unbedingt lesen mag, aber da muss man durch und sie gehören zur Geschichte dazu.

Man fiebert mit den einzelnen Protagonisten mit, man wünscht allen, dass es doch noch irgendwie gut werden wird, obwohl man realistisch gesehen weiß, dass es hier kein Happy End geben dürfte. Monstrilio nimmt einen mit auf eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle und das an spannenden Schauplätzen wie Mexico City, New York und Berlin, welche sehr gut beschrieben werden.

Wir bekommen im Laufe des Buches verschiedene Perspektiven, durch deren Augen und Erinnerungen wir langsam einen Überblick über die Gegenwart und Vergangenheit der Personen bekommen, was das Erzähltempo spannend, aber nicht überstürzt macht. Es fügt sich nach und nach immer mehr zusammen, wobei ein paar Details auch der eigenen Vorstellungskraft überlassen werden, was mir persönlich immer gefällt.

Man kann dieses Buch wunderbar als Einstieg für philosophischere Fragen über Menschlichkeit, Impulskontrolle, Glück, Trauer etc benutzen, was ich mir sogar für eine Oberstufe wunderbar vorstellen kann. Oder einfach ganz alleine eine schlaflose Nacht damit verbringen und sich von der Geschichte mitreißen und zu einem Ende bringen lassen, welches man zwar erwartet, aber trotzdem nicht hat erreichen wollen. Insgesamt einfach richtig, richtig gut und ich bin schon sehr gespannt, was Cordova als nächstes veröffentlichen wird. Und ich muss es noch erwähnen, der Einband der englischen Hardcover-Ausgabe ist auch so nach meinem Geschmack, denn das Grau hat eine raue Textur und hach, damit kriegt man mich ja auch immer!


Lest ihr gerne Horror? Selbst wenn nicht (so wie ich) kann ich euch dieses ausgefallene Buch wirklich ans Herz legen, da es für mich bis jetzt das beste Buch ist, was ich 2026 bisher in den Händen gehalten habe!

Sunday again.

[Gesehen] Unfamiliar; Stargate Atlantis

[Gelesen] Buddenbrooks – Thomas Mann; Monstrilio – Gerardo Sámano Córdova; Problematic Summer Romance – Ali Hazelwood

[Gehört] Ronzheimer-Podcastfolgen

[Getan] in der Sauna gewesen; zu einem Eiskletter-Wettkampf gefahren; ein bisschen Sonne genießen können; geschaut, was ich alles in Riga machen will

[Gegessen] Karottenkuchen; Veggie-Würste mit Kartoffelsalat; Penne mit Gemüse-Soße; Veggie-Gyros mit Salat im Fladenbrot; Schoko-Milchreis

[Getrunken] Multivitaminsaft; Kaffee; Fanta Zero

[Gedacht] zu viele Bücher, zu wenig Zeit!

[Gefreut] nehmen wir die Sonne und das ich Yoga gemacht und meine Akkupressurmatte mehrmals in der Woche genutzt habe, das tut immer soooo gut

[Geärgert] über Menschen in Machtpositionen (genauer über die Vorgesetzte einer meiner Schülerinnen)

[Gewünscht] definitiv nicht diese Nachrichten jeden Tag

[Gekauft] AirBaltic Flüge

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