Hui, diesen Monat haben sich echt einige Kandidaten angesammelt und somit sind es insgesamt 15 Fullsize-Produkte geworden, die ich aufgebraucht habe. Aber ich habe auch mal konsequenter versucht, mir Pausen zu gönnen und dabei eine Gesichtsmaske aufzutragen, so für Körper und Geist gleichzeitig 😉 Es sind einige Produkte nach Monaten leer geworden und ja, es gibt welche, die ich vermissen und nachkaufen werde und andere, die in Zukunft nicht mehr zu mir nach Hause dürfen. Im Nachfolgenden gebe ich euch in 2-3 Sätzen kurz und knapp meine Meinung zu den einzelnen aufgebrauchten Beauty-Produkten!
Hyaluron Serum von Alterra Das Serum hat bei mir gut funktioniert, es spendet Feuchtigkeit, minderte Trockenheitsfältchen, zog schnell und komplett ein. Werde ich bestimmt wieder kaufen.
Ultra Sensitive Nachtcreme von Balea med Eine simple Creme, die reichhaltig ist und mit anderen Seren super kommibiert werden kann.
Mug Root Beer Flavored Lippenpflege War in einem Set mit Softdrink-Lippenpflege und auch wenn ich Root Beer gar nicht mag, dieses Lippenbalsam war mega lecker!
Hydro Booster Pflegekapseln von ISANA Ich mochte das ölige Hautgefühl nach der Anwendung nicht und merkte auch leider keine sonderliche Verbesserung, was die Feuchtigkeit meiner Haut betrifft. Sie sind günstig, aber irgendwie nach sieben Tagen Anwendung bei mir nicht wirksam, somit suche ich lieber weiter.
Klärende Maske Grüner Tee & Zink von ISANA Wir mögen uns immer noch und die Maske wurde erneut nachgekauft. Sie wirkt reinigend, beruhigend, hat einen dezent-angenehmen Geruch und trocknet die Haut zwar etwas aus, aber damit kann ich arbeiten. Danach fühlt sich die Haut einfach sauber und porentief rein an.
Anti Falten Maske von ISANA Leider hatte ich davon einige gekauft, denn diese Maske reizt meine Haut, es brennt während der Anwendung und danach habe ich eher das Gefühl, verstopfte Poren zu haben anstatt intensiv gepflegte Haut. Wir sind einfach keine gute Kombination.
Kollagen Boost Maske von Schaebens Meine Haut hat fast die komplette Maske aufgesogen, aber auch bei der zweiten Anwendung brannte es ziemlich während der Anwendung, was ich bei Kollagen nicht erwarte..aber danach hatte ich sehr strahlende, frisch aussehende Haut. Also ja, sie wirkt, aber ich weiß nicht, ob ich mir dieses Brennen auf Dauer antun wollen würde.
Zink Maske von Schaebens Sie trocknet meine Haut enorm aus und ich sehe auch nach der zweiten Anwendung keine Verbesserung und merke auch keine Veränderung, wenn ich meine Haut anfasse. Somit kaufe ich sie eher nicht noch einmal.
Lavender & Tea Charcoal Bath Soap von Cascadia Soapery Habe ich mir ewig aufgespart (wieso eigentlich) und nun sooo gerne benutzt. Sie reinigt die Haut, schäumt gut und riecht himmlisch entspannend – würde ich im Hotel sofort wieder mitnehmen 😉
Sun Ozon Deo- und Körperspray von ISANA Es ist leider eine LE und ich habe es nicht mehr bei Rossmann gesehen, aber wenn ihr den Geruch von Sonnencreme mögt, dann ist das euer Deo! Ich war bzw bin hin und weg und will es unbedingt wieder benutzen, besonders jetzt, wo es auch endlich die passende Jahreszeit ist.
Wunder-Öl von Garnier Fructis Dieses Haarprodukt stand ewig bei mir im Schrank, da es auf meinem langen, feinen feuchtem/trockenen Haar einfach nicht funktionierte. Das wirkte beschwerend und sah in den Längen irgendwie fettig aus. Dann habe ich es UNTER DER Dusche benutzt, also quasi kurz einwirken lassen wie eine Spülung und wieder ausgespült und tata, grandios! Ich habe Pflege, die meine Haare nicht beschwert, sind sind gut kämmbar und fluffig weich.
Clear Fresh Zahnpasta von Dontodent Nutze ich immer und immer wieder gerne, sie macht einen frischen Atem und hilft meinen schmerzempfindlichen Zähnen. Hätte sie nur 100ml statt 125ml könnte ich sie auch im Handgepäck mitnehmen (und mehr kann ich nicht an diesem Produkt zum Meckern finden).
Zahnseide-Sticks Sensitive von Dontodent Gab es in der DM-App als Geschenk und nee, diese Zahnseide ist gerissen und blieb in meinen Zwischenräumen stecken. Davon abgesehen, dass es sooo absurd viel Plastikmüll produziert – ohne mich.
Multivitamin + Mineral Brausetabletten von Altapharma Da ich fast täglich so eine Tablette trinke, geht mir da normalerweise mindestens eine Packung pro Monat leer..und somit seht ihr sie sehr oft in diesen Rückblicken, denn ich kaufe sie fleißig nach, da ich den Mango-Geschmack auch nach Jahren noch mag.
Öff, das war ganz schön viel, aber ich habe es endlich mal geschafft, konsequent mindestens einmal die Woche eine Gesichtsmaske zu benutzen. Mal schauen, wie es im nächsten Monat weitergeht, denn wir überlegen, ob wir umziehen sollen und da will ich natürlich vorher noch so viel wie möglich aufbrauchen.
[Gelesen] A Child in Palestine: The Cartoons of Naji Al-Ali – Joe Sacco; Just Friends – Haley Pham
[Gehört] ganz viel Radio im Auto
[Getan] das Auto so eingerichtet, dass man es gut abdunkeln kann und sich beim Schlafen nicht ganz so beobachtet fühlt –> und damit bin ich jetzt irgendwo in Norwegen unterwegs 🙂
[Gegessen] selbstgemachtes Rhabarberkompott mit Pfannkuchen & Vanillesoße; Veggie-Nudelsalat und Veggie-Würste; Kartoffeln mit Quark; Wassermelone; weiße Bohnen-Tomaten-Pfanne mit Baguette; Müsliriegel
[Getrunken] Kaffee; Orangensaft
[Gedacht] ich nehme mir endlich meine erste Woche Urlaub in diesem Jahr
[Gefreut] juhu, auf nach Norwegen!
[Geärgert] /
[Gewünscht] hoffentlich gutes Wetter, wenn ich zur Papageientaucherinsel fahre und viele wunderbare Orte in der Natur!
Rossmann kriegt mich immer wieder mit seinen Rabatt-Aktionen, wenn es um Gesichtsmasken geht 😉 Somit durften vor kurzem zwei Gesichtsmasken von Schaebens bei mir einziehen und zwar die Gel to Milk Maske und die Kollagen Boost Maske. Beide kommen in je zwei getrennten Sachets daher und sind Masken zum Auftragen, welche normalerweise 60 Cent kosten. Ich war sehr gespannt, was meine Haut auf die Masken reagiert und will euch nun ein bisschen mehr darüber erzählen.
TOP
Fangen wir mit der veganen Gel to Milk Maske von Schaebens an, da das für mich absolut neu und innovativ klang! Zumindest hatte ich noch keine Gelmaske, die man dann mit Wasser aktiviert und sie ihre Textur verändert, bevor man sie abnimmt. Drinnen sind hochwertige Hafer- und Mandelöle und Vitamin E, wodurch sie feuchtigkeitsspendend, regenerierend, Rötungen mildernd wirken und ein samtig-weiches Hautgefühl verleihen soll. Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:
Man trägt das Gel auf die Haut auf und auch wenn ich zuerst ein bisschen irritiert war, da es mich sehr an Honig erinnert, funktioniert das gut. Es bleibt auf der Haut haften, läuft einem nirgends hin und man kann damit essen, trinken, reden. Ich hatte hier keinerlei Irritationen, kein Brennen, Jucken etc, sondern fand die Maske sehr angenehm und beruhigend auf der Haut. Nach 10-15 Minuten aktiviert man nun mit Wasser den Texturen-Wechsel und das war eine kleine Schweinerei, denn nun lief mir die milchig-weiße Maske überall hin und ich habe es sogar geschafft, sie auf den Badezimmerspiegel zu spritzen. Gut zu wissen, das nächste Mal werde ich sie unter der Dusche aktivieren.
Meine Haut hat sich danach enorm gut angefühlt, also sehr weich, geschmeidig und glatt, sah strahlend und gesund aus und ich muss sagen, ich bin absolut begeistert!So einen sichtbaren positiven Direkteffekt habe ich selten und besonders bei so preisgünstigen Masken. Ob es jetzt am Texturenwechsel liegt oder einfach an den Inhaltsstoffen, diese Maske darf sofort wieder bei mir einziehen!
FLOP
Nun muss ich leider über die nicht vegane Kollagen Boost Maske von Schaebens sprechen, für welche ich ebenfalls hohe Hoffnungen hatte. Ich meine, wer benutzt heute nicht gerne Kollagen von innen und außen, um seiner Haut und seinem Körper etwas Gutes zu tun? Eben. Somit kaufe ich gerne Masken mit Kollagen und wenn noch Boost draufsteht..aber meine Haut hatte hier Probleme. Die Inhaltsstoffe sind laut Hersteller gut hautverträglich und sehen so aus:
Wir haben also Kollagen, Bakuchiol und Traubenkernöl zum Verwöhnen von anspruchsvoller Haut. Gleichzeitig gibt es intensive Pflege dank Sheabutter und Mandelöl, wodurch Linien und Fältchen reduziert, die Hautelastizität verbessert und ein samtig-weiches Hautgefühl erzeugt werden soll. Die Maske lässt sich recht gut auftragen, sie ist ein wenig auf der flüssigeren Seite, aber meine Haut brannte enorm während der Anwendung.
Nach den 15 Minuten Einwirkzeit konnte ich die Maske gar nicht schnell genug abwaschen, denn es war einfach unangenehm. ABER was verrückt war, ich hatte kaum Rückstände auf der Haut. Also so sehr es auch brannte, meine Haut hat diese Maske nur so inhaliert und was komplett aufgesogen. Was schon ein bisschen verrückt war, aber anscheinend brauchte sie genau diese Pflege, wenn sie auch mit etwas Schmerz daherkommt. Meine Haut sah danach besser aus, war überraschenderweise auch nicht gerötet, aber ich bekam kurze Zeit später 1-2 Pickel, die ich dieser Maske zuordne.
Beim der zweiten Anwendung war es übrigens wieder so: Brennen beim Einwirken, danach kaum Produkt auf der Haut übrig und keine gerötete, sondern prall wirkende, glatte Haut. Muss man nicht verstehen, aber die Maske funktioniert, obwohl sie sich falsch anfühlt. Für mich ist das aber kein Argument, sie nachzukaufen, denn es gibt genug andere Masken, die einen ebenso guten Job machen, ohne mir dabei leichte Schmerzen zuzufügen.
Schaebens, wie so oft, ist meine Haut bei einigen deiner Gesichtsmasken total begeistert und bei anderen soll es einfach nicht sein. Somit gibt es keinen Kollagen Boost für mich, aber mehr Gel to Milk 😉 Habt ihr eine dieser Masken schon ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? Und welche Maske von Schaebens ist euer absoluter Liebling?
Eigentlich wollte ich letztes Jahr das Lofoten Longcrossing wandern, aber da dies logistisch (& finanziell) dann doch irgendwie komplizierter war als erwartet, ging es am Ende im August 2025 mit dem Auto von Oulu aus einmal durch Schweden und Nordnorwegen. Das Jahr davor war ich schon am Nordkap wandern (große Empfehlung!) und 2025 sollten es dann endlich die Lofoten sein. Welche durch Social Media wirklich enorm beliebt sind – also auch absolut zu recht, die Natur ist phänomenal, aber eben leider auch sehr überlaufen. Dazu dann aber später mehr 😉 Wir waren Anfang August dort, also auch direkt in der Hauptsaison, aber ich wollte möglichst gutes Wetter haben – was wir mehr als bekamen, die ersten Tage war es einfach 28 Grad heiß?
Ich dachte, ich gebe euch mal unseren genauen Reiseplan, welcher ein bisschen zu ambitioniert war (also es war viel Autofahren auf Straßen, die entweder nicht so gut, sehr voll oder mit niedrigem Tempolimit waren) und ich hätte lieber 1-2 Tage mehr Zeit und weniger Kilometer pro Tag im Auto gemacht. Also plant lieber ein paar Tage mehr ein, denn es ist wunderschön dort oben in Nordnorwegen!
Ach und Oulu ist jetzt nicht unbedingt die schönste Stadt der Welt, aber Oulu ist Europäische Kulturhauptstadt 2026, so gibt es z.B. mit AirBaltic günstige Flüge ab Frankfurt via Riga (da empfehle ich einen 1-2 Tage Aufenthalt) und ein Auto mieten ist hier nicht ganz so teuer wie in Norwegen. Plus bekommt man sehr viel Natur und den nördlichste Ikea der Welt in Happaranda zu sehen, wenn man von Oulu auf die Lofoten fährt und kann auch einen Abstecher nach Rovaniemi zum Weihnachtsmann machen 😉
1. Tag: Oulu – Kiruna(580km)
Da ich alles zwischen Oulu und der schwedischen Grenze schon gut kenne, sind wir morgens einfach direkt bis nach Haparanda durchgefahren. Hier oder noch auf finnischer Seite in Tornio lohnt sich ein kurzer Stop, es gibt ein kleines, aber feines Stadtmuseum, ein Kunstmuseum und besagten Ikea, wo man günstig essen kann. Danach ging es stundenlang mehr oder weniger gerade aus durch einen grünen Tunnel, wo ab und zu Rentiere am Straßenrand standen und wir immer mal wieder anhielten, um uns kurz von den Moskitos attackieren zu lassen. Diese waren sehr zahlreich, das hatte ich nach wenigen Stechmücken in Finnland nicht kommen sehen.
Ziel dieses ersten Tages war Kiruna, da das die größte Stadt im Umkreis mit dem günstigsten Hotel (120€ für 2) war. Welches weder günstig noch seinem Preis angemessen war, aber ich sage es jetzt schon, überall in Skandinavien bezahlt man sehr viel und bekommt eher mäßige Zimmer. Oft in spektakulärer Lage, aber bequem und einladend oder schallisoliert ist etwas anderes. Hier gab es allerdings eine Gemeinschaftssauna und einen Pool, welchen man nutzen konnte, was nach dem langen Sitzen super war.
In Kiruna selbst haben wir uns ein bisschen die Altstadt angesehen und besonders die Kirche. Das habt ihr vielleicht mitbekommen, diese Kirche und andere Häuser müssen aufgrund der Miene umziehen und sie haben die komplette Kirche auf ein Gerüst und sie dann gaaaaaaanz langsam ein paar Kilometer weiter transportiert. Wir waren leider zu früh, um dieses Spektakel live zu erleben (ich sah dann später den Livestream), aber alleine zu sehen, wie sie eingepackt wurde, war spannend! Die große Miene kann man sich hier auch anschauen, ich wollte aber lieber über der Erde bleiben und die Sonne so lange es ging genießen.
2. Tag: Kiruna – Sandtorgholmen (244km)
Am nächsten Morgen ging es los und wow, nach wenigen Kilometern hörte die Straße auf, asphaltiert zu sein und ich fuhr Ewigkeiten über Schotter. Kenne ich von den Northwest Territories aus Kanada schon und bin somit recht entspannt, hier brach aber gleich mal was am Auto ab und klapperte dann für die restlichen 1400km 😉 Mit einem Mietwagen würde ich hier definitiv noch vorsichtiger sein, denn insgesamt sind die Straßen hier oben durch das Wetter echt in einem schlechten Zustand und die Schlaglöcher sehr tief.
Erster Stop heute war der Abisko Nationalpark, wo u.a. der Kungsleden startet (noch so ein „wollte ich eigentlich wandern“-Ort). Hier sind wir drei kurze Rundwanderungen gelaufen, welche alle absolut herrlich waren und die Menschenmassen hielten sich in Grenzen. Also der Parkplatz und das Besucherzentrum waren voll, aber sobald man ein paar Hundert Meter gelaufen war, war man ziemlich alleine. Wundervolle Wasserfälle, Flüsse, Seen und einige nachgebaute Sami-Häuser – wir hatten Spaß!
Anschließend fuhren wir durch das schwedisch-norwegische Grenzgebiet und wow, ist es hier schön! Bergig, man sah noch Schnee, absurd große Seen und überall Steine. Ich war sehr glücklich und hätte am liebsten hier eine Nacht verbracht. Häuser gibt es hier, aber die sahen alle eher privat aus, schade. Die Grenze war unspektakulär und kurze Zeit später hatte man einen tollen Blick auf Narvik, wo wir nicht hinfuhren, sondern direkt weiter gen Lofoten. Wir machten diverse Stops, weil es einfach zu schön ist, um direkt vorbeizufahren, ich musste häufiger meine Kombination „Höhenangst + über Brücken fahren“ überwinden und am Ende kamen wir in Sandtorgholmen bei unserem Hotel (154€ für 2) an.
Die Lage war mega, direkt am Wasser und wir hatten tollen Meerblick vom Bett aus. Der Strand vor der Tür mit türkisem, soooo klarem Wasser lud zum Spazieren ein und wir haben hier so viele Seeigel gefunden! Ein paar Schafe als Nachbarn gab es auch noch und hach, es war so erholsam, dass wir auf der Rückfahrt nochmal für einen kurzen Spaziergang gestoppt habe.
3. Tag: Sandtorgholmen – Statles Rorbu (133km)
Am nächsten Tag ging es mit vielen Zwischenstops (halt, wie schön ist das!) nach Svolvaer, wo wir eigentlich den Tjeldbergtinden wandern wollten. Als wir versuchten, das Parkticket zu lösen (Parken ist ein großes Problem, die kleinen Städte sind nicht auf die vielen Touristen vorbereitet und es gibt akuten (Park-)Platzmangel), als die Welt unterging. Im strömenden Regen wollten wir nicht hoch wandern, um keine Aussicht zu haben und so gingen wir spontan in das sehr kleine Aquarium.
Anschließend gab es wieder viele kurze Halte, manchmal an sehr vollen Stränden, manchmal sehr alleine in der Natur und am Ende kauften wir dann noch kurz was zum Abendessen in Leknes ein. Unsere Unterkunft Statles Rorbu (133€ für 2) war auch wieder direkt am Wasser (wobei der Meerblick hier etwas unbezahlbar war und wir hatten somit nur eine Terasse mit Hausblick) und wir konnten noch eine kleinen Spaziergang machen, wo wir am Ende den Sonnenuntergang auf einem großen Felsen (Mortsund) erleben durften. Hier fühlte es sich richtig nach „ich bin am Ende der Welt“ an und das raue Wetter mit starkem Wind war grandios!
4. Tag: Statles Rorbu – Sortland (192km)
Juhu, endlich etwas weniger Kilometer dachte ich. Aber nach einiger Diskussion beschlossen wir, jetzt auch wirklich bis ans Ende, nämlich nach Å. Das waren nochmal Hin- und Zurück 150km und da das eine einspurige, sehr volle Straße ohne Seitenstreifen (hallo all ihr Fahrradfahrer!) war, dauerte das sehr lang. Aber es war so malerisch, all diese kleinen Fischerorte mit den roten Stelzenhäusern und direkt dahinter diese mächtigen Berge, und ich verstehe auch wirklich, wieso hier jeder hin will. Zum Ende hin wurde es seeeeeeehr voll, wir bekamen aber am Å Aussichtspunkt noch einen Parkplatz und liefen dort dann für vielleicht eine Stunde herum. Ich bin sehr froh, dass ich dort gewesen bin, Vögel mit dem Fernglas beim Füttern ihrer Jungen beobachten konnte, ein bisschen über die Felsen klettern und mir die raue Meeresluft durchs Gesicht blasen lassen konnte.
Mit vielen Zwischenhalten (ein Strand war absurd schön, aber ich finde den Namen gerade nicht mehr), ging es dann bis nach Fiskebøl. Von dort kann man nämlich eine Fähre nach Melbu nehmen, was einerseits ein tolles Erlebnis und anderers eine super Zeitersparnis ist, da man keinen großen Umweg fahren muss. Gekostet hat das für unser Auto um die 11€ und die Fahrt dauert nur 25 Minuten. Man konnte sowohl drinnen als auch auf dem Deck die Aussicht genießen und das war wunderbar. Danach fuhren wir direkt nach Sortland, wobei ich eigentlich noch das Hurtigrutenmuseum in Stokmarknes besichtigen wollte, aber der Tag war schon zu lang.
Sortland oder auch die blaue Stadt, habe ich ausgesucht, da das Hotel dort nicht so teuer war (272€ für 2 Nächte), aber das einzig Gute hier war das Frühstück im Billardsalon nebenan. Also dreckig, laut und unser Meerblick war zwar gegeben, aber dass da noch zwei gigantische Parkplätze und eine Straße dazwischen waren, wurde verschwiegen. Ich nenne mal nicht den Namen, aber geht bitte in das Scandic-Hotel, welches nicht viel teurer war 😉
5. Tag: Sortland (Pause)
Das Wetter war morgens leider nicht so schön und es war Regen vorhergesagt. Somit entschieden wir uns gegen die Fahrt nach Nyksund, um die Dronningruta zu laufen. Denn das sind zwar nur 15km, man soll aber 5-8 Stunden einplanen und nee, da wollte ich wenn zumindest blauen Himmel. Stattdessen liefen wir also erst mal durch Sortland, was nicht allzu lange dauert und ja, das war nett, aber nicht so „wow, hier muss man gewesen“ sein.
Dann suchten wir uns – das Wetter wurde nämlich besser, in den Lofoten geht das sehr schnell – eine Wanderung in der Nähe und fanden Steiroheia. Direkt bei Sortland geht es gut den Berg hoch, zunächst noch auf einem Weg, später klettert man direkt über die Felsen und trifft viele nette Schafe. Welche schneller und weniger jappsend als ich da hochlaufen. Unterwegs gibt es noch eine Hütte zum Ausruhen und hach, es war herrlich! So viele tolle Aussichten, so viel schöne Natur direkt um einen herum und endlich die Ruhe, die ich hier in den Hotels vermisse. Also ja, die Dronningruta ist vielleicht bekannter, aber so ein Tag ohne viel Autofahren einfach nur in der Natur war genau, was ich gebraucht habe.
6. Tag: Sortland – Skarsteindalen (95km)
Hallo du mein Lieblingstag, welcher so unerwartet kam! Ich muss kurz ausholen: mein Freund ist kein Freund von Booten oder Schiffen und hat sich schon monatelang auf den 7. Tag mental vorbereitet. Denn da habe ich ihm etwas geschenkt, was wir in Andenes machen werden und ein sehr kleines Boot beinhaltet. Als ich aber schaute, was man so zwischen Sortland und Skarsteindalen machen kann, fand ich Bleik. Und Bleik ist allen ein Begriff, die wie ich großer Papageintaucher-Fan sind. Denn dort gibt es direkt vorm Strand einen großen Felsen, wo sich im Sommer etwa 100.000 (!!!) dieser niedlichsten aller Vögel treffen.
Jetzt kann man an diesem Strand in Bleik entlanglaufen, Schafe am Strand streicheln und diesen Felsen in der Ferne sehen (sehr idyllisch, haben wir auch gemacht und viele andere, sich jagende Vögel beobachtet), aber die Papageientaucher sieht man nicht, man kann höchsten erahnen, dass da viel durch die Luft fliegt.
Oder man kann eine Puffin Safari buchen, wo man auf einem älteren Boot mit einem älteren sehr sympathischen Mann für 1,5 Stunden näher an diese Insel heranfährt. Also natürlich nicht zu nah, man will die Puffins ja nicht stören, aber eben so, dass man sie mit und ohne Fernglas gut sehen kann. Was für mich ein absoluter Traum war und die schlechten Handybilder können das gar nicht zeigen, aber man kann die niedlichen Vögel so gut erkennen, da sie sehr nahe über einem fliegen und neben einem im Wasser eintauchen oder auf der Oberfläche dahingleiten.
Bei der Rückfahrt ging dann die Welt unter und es wurde ganz schön wild auf dem Wasser, aber zum Glück dauert es nicht allzu lange. Das Gewitter hatte richtige Endzeitstimmung und wir mussten noch zu unserem Hotel auf einem Berg fahren. Ich war sehr gespannt, denn das Hotel war in einer ehemaligen Militäranlage und die Bewertungen waren sehr durchmischt, da anscheinend primär Angeltouristen dort übernachten, welche laut und müffelnd sein können. Ganz ehrlich, wir hatten einen gigantischen Raum (80€) mit bequemem Betten, zwei Couchen, Tischen, Sesseln und einem Bad, welches mit seiner Heizung sogar unsere Kleidung wieder trocken bekam. Dazu eine sehr saubere Gemeinschaftsküche, die wir zum Kochen benutzten und das Highlight: einen Saal mit Billard- und Tischtennistischen, die man kostenfrei benutzen durfte. Was wir dann vollkommen alleine taten, während das Gewitter draußen richtig Spektakel machte. Es klingt komisch, aber für mich war das ein perfekter Tag!
7. Tag: Skarsteindalen – Andenes (12km)
Am nächsten Morgen mussten wir früh losfahren, denn wir hatten in Andenes eine Wal-Safari gebucht. Ich habe diese schon in Kanada und den USA gemacht, war immer wahnsinnig begeistert und wollte meinem Freund dieses Erlebnis auch einmal geben. Und jetzt kommt das ABER (& ich verlinke den Anbieter auch nicht): es war schrecklich. Statt – wie ich es kenne – mit einem Speedboat rauszufahren, wurden hier Massen an Leuten rangeschifft und es ging in insgesamt drei vollbesetzten Booten los. Was erstmal ewig dauert, bis jeder angezogen, geprüft und im Boot war. Dann fuhr man gar nicht so weit raus, das braucht man hier nicht, weil der Meeresgrund schnell tief wird und dann dümpelte man. Was nicht gut ist, so wurden in unserem Boot gleich mal ein paar Leute seekrank.
Wir fanden dann einen männlichen Pottwal, der in der Nähe eines beschäftigten Fischerboots frühstückte und sahen ihn genau drei Mal kurz an der Oberfläche und sofort wieder abtauchen. Dabei war diese Situation einfach schrecklich, drei Boote umkreisten diesen Wal und es fühlt sich nur falsch an, wie hier „Jagd“ gemacht wurde, um ihn immer wieder zu finden, wenn er auftauchte. Denn wenn man keinen Wal sieht, hat der Anbieter eine Garantie, dass man eine zweite kostenlose Fahrt bekommt – und die wollen sie einem natürlich nicht geben. Somit waren diese – meine drei Videos vom Wal sind keine Minute lang insgesamt) – paar Sekunden aus der Ferne bei starkem Wellengang etwas Dunkles im Wasser sehen, genug, um ihren Auftrag erfüllt zu haben und es ging ohne Erklärung oder zurück. Also Wal & check, fertig. Viel früher als geplant und alles ohne Erklärung – meine Erwartung war, dass wir noch zu einem anderen Ort fahren, wo sich normalerweise Orkas aufhalten, aber das wurde nicht mal erwähnt und insgesamt haben wir einfach kaum Infos über die Tiere und über ihre Forschung (was sie sehr betonen, weil das legitimiert ja, dass man Massen an Touristen hier hinbringt).
Eine absolut unschöne Erfahrung und ich war sehr traurig, denn ich wollte mit diesem Geschenk eine einmalige Erfahrung teilen und es war überhaupt nicht wie bei meinen vorherigen Trips mit EINEM kleinen Boot, Ruhe, einem Guide, der viel erzählt und man fühlt, wie wichtig ihnen die Tiere sind. Unser Guide wusste nichts über das Tier, ich habe dann von einem anderen Guide an Land Infos über Name, Alter etc bekommen. Enttäuschend :/
Danach liefen wir einmal komplett durch Andenes, aber so viel gibt es dort nicht zu sehen und so fuhren wir noch einmal nach Bleik, wo wir es toller fanden, entspannten uns am Strand, beobachteten Vögel und besichtigten die Andoya Space Station. Hier sollte sogar an diesem Tag eine Rakete gelauncht werden, aber wir haben nichts davon gesehen bzw war auch nirgends abgesperrt, also vielleicht wurde das aufgrund des starken Windes verschoben. Interessant war es auf jeden Fall zu entdecken, dass es hier oben Raketen-Tests gibt, inmitten dieser tollen Natur.
8. Tag: Andenes – Krokfors/Lansan (642km)
Nach einer Nacht mit verdammt gutem Schlaf ging es nach einem kurzen letzten Spaziergang am Europäischen Nordmeer setzten wir uns ins Auto und fuhren los. Da wir jetzt die Straße auf der anderen Inselseite nutzten, sahen wir viel Neues und erneut gab es sooo viele „WOW“-Momente. Welcher dann noch davon getoppt wurde, dass da einfach eine Elchkuh mit Baby an der Straße stand – und sogar wartete, dass wir drehen und sie fotografieren konnten. Es waren nur wenige Minuten, aber ich war hin und weg! Bisher habe ich Elche nur in Alaska & Kanada getroffen, dies waren die ersten in Europa.
Wir hielten für einen kurzen Spaziergang entlang eines Wasserfalls hinter der norwegischen Grenze in Schweden, also genau diesem Landstrich, der mir auf der Hinfahrt so gut gefallen hat. Wenn es machbar ist, will ich nächstes Jahr unbedingt noch einmal hier hoch! Dann gab es erneut einen Halt im Abisko Nationalpark zum Beine vertreten sowie in Kiruna, um ein bisschen Essen für den Abend einzukaufen.
Denn uns erwartete ein großes und sehr gemütliches Ferienhaus in Krokfors (90€ für 2), direkt an einem gigantischen See, wo wir gemütlich am Steg Kaffee trinken und sogar Kanu fahren konnten. Wir haben einen wunderbar entspannten Abend in dieser himmlischen Ruhe verbracht, umgeben von Natur und – wie wir später gelernt haben – direkt neben einem Gebiet, wo Elche leben. Diese haben wir nicht gesehen, aber die ganze Kalix-Gegend ist super schön und hat viel für Outdoor-Liebhaber zu bieten.
9. Tag: Krokfors – Oulu (273km)
Und dann war der Urlaub schon fast vorbei, verrückt. Nach einem Kaffee am See ging es ins Auto, entlang an sehr viel Wasser (und einem Flugzeug aus dem 2. WK) und natürlich wurde erneut bei IKEA gestoppt sowie im letzten schwedischen Supermarkt, um sich eine „Bunte Tüte“ aus diversen Süßigkeiten selbst zusammenzustellen. Macht sehr viel Spaß und ist um einiges günstiger als in Finnland, wo alles mit Zucker teurer ist.
Wenn ihr noch einmal halten wollt, sind Simo zum Wandern, die Gegend rund um Kemi am Meer, sowie Haukipudas& Ii direkt bei Oulu sehr schöne Orte, um eine Pause zu machen. Ich wollte noch schnell der Ostsee Hallo sagen, aber dann auch einfach nur noch in die Sauna.
Dass sich die Lofoten aufgrund ihrer spektakulären Landschaft lohnen, steht außer Frage 🙂 Mir hat es sehr gut gefallen und hinter jeder Ecke sieht es wieder ein bisschen anders aus und somit gibt es auch nichts, wo ich sagen würde, da muss man nicht hin. Für Sortland würde ich weniger Zeit einplanen und lieber durch eine Nacht in Narvik oder in dem norwegisch-schwedischen Grenzgebiet ersetzen, wenn das funktioniert.
Mit einem Auto ist man sehr flexibel und einige der Wanderwege gehen direkt an/auf der Straße entlang, was mir weniger gut gefiel. Diese menschenleere, tagelang unberührte Natur findet man hier weniger, dafür gibt es einfach nicht genug Insel(n). Wir haben alles vorgebucht und für die Hauptsaison empfehle ich euch das, denn die meisten Hotels und auch Campingplätze waren ausgebucht. Es gibt ein paar kostenlose Möglichkeiten für Camper/Vans zum Übernachten, aber hier sollte man rechtzeitig da sein.
Und jetzt kommen wir schon zum oben angesprochenen Problem, wovon ich selbst Teil bin: es gibt zu viele Touristen hier. Es ist überall voll, ihr findet immer mal wieder Orte, wo ihr kurz alleine seid, aber die sind eher rar. Stattdessen sind überall Touristen, jedes dritte Auto mit einem deutschem Nummernschild, ansonsten sooo viele Mietwagen und ich war wirklich überrascht, wie viele Menschen hier Urlaub machen (können). Denn es ist nicht so einfach zu erreichen und sehr teuer, also egal ob Hotel, Restaurant oder das Einkaufen im Supermarkt. Wir hatten unser eigenes Auto, haben günstig im Supermarkt oder mal eine Pizza gegessen und hach, ich wollte nicht auf mein Konto schauen 😉 Ah, ja, also Vegetarier ist es nicht so einfach, eine Auswahl zu finden, das meiste Essen ist doch Fisch und Fleisch. Schweden war da erstaunlicherweise viel besser geeignet.
Die Einheimischen sind genervt und ich verstehe sie, denn ich war auch genervt. Viele kleine, enge Straßen und zu viele Autos, Radfahrer und Fußgänger sind hier ihr Alltag und auf den Parkplätzen gibt es keine/kaum freie Plätze. Eine Wanderung konnten wir z.B. nicht machen, weil der Trail mitten im Nirgendwo an einer Straße losging und der Parkplatz schon morgens überfüllt war. Norwegen überlegt, Quoten einzuführen und ich verstehe sie, denn so kann es dort nicht weitergehen. So schön die Natur dort auch ist, es gibt in Norwegen/Schweden/Finnland so viele andere ebenfalls tolle Orte, wo man die Natur noch in Ruhe genießen und sich einfach mit seinem Zelt eine Auszeit abseits der Menschenmassen gönnen kann. Ich war z.B. vor mittlerweile neun Jahren auf den Faroer Inseln und würde das eher empfehlen, wenn man brachiale Natur, aber Einsamkeit haben mag, hier habe ich sogar noch ein Video gedreht:
[Gelesen] It’s not her – Mary Kubica; Lázár – Nelio Biedermann
[Gehört] Ólafur Arnalds; Digitalism
[Getan] Juhannus mit grillen, Sauna und Schafe streicheln gefeiert; viel Rad gefahren; überlegt, wie ich das Auto sinnvoll abdunkeln kann, um darin zu schlafen und mich nicht so beobachtet zu fühlen
[Gegessen] Rhabarberkompott; Veggiewürstchen mit Nudelsalat; Wassermelone; gegrillte Ananas; Party Fred Ferkel
Wer morgens keine Lust auf zehn verschiedene Tuben und Töpfchen hat, ist mit Teint- Booster-Make-up genau richtig bedient. Das Prinzip klingt simpel, hat es aber in sich: Ein einziges Produkt pflegt die Haut, egalisiert den Teint und gibt dem Gesicht gleichzeitig etwas Frische. Was früher eher als Notlösung galt, hat sich längst zu einem echten Routine- Upgrade entwickelt. In 2026 gibt es so viele Formeln, Texturen und Deckkraftstufen, dass für wirklich jede Haut etwas dabei ist. Ob leichter Feuchtigkeitsfilm mit einem Hauch Farbe oder ein Produkt, das Rötungen und Unregelmäßigkeiten dezent abdeckt, Teint-Booster- Make-up bedient ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie eine solche Pflegeroutine aufgebaut wird, worauf es bei der Produktwahl ankommt und welche Fehler sich wirklich lohnen zu vermeiden.
1. Den eigenen Hauttyp einschätzen
Bevor irgendein Produkt auf die Haut kommt, lohnt ein ehrlicher Blick in den Spiegel. Denn nicht jede leichte Formel funktioniert auf jedem Hauttyp gleich.
Trockene und normale Haut
Wer zu Trockenheit neigt, profitiert besonders von Formeln mit Hyaluronsäure, Glycerin oder natürlichen Ölen. Diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass das Finish auch nach ein paar Stunden noch satt und gepflegt aussieht, nicht pudrig oder fleckig.
Fettige und Mischhaut
Bei fettiger Haut ist es sinnvoll, auf wasserbasierte Texturen zu setzen, die ohne schwere Öle auskommen. Ein leichtes Gel Produkt oder eine matte Formel verhindert, dass der Teint schon zur Mittagszeit glänzt. Hier hilft es, Produkte zu testen, statt auf das Erstbeste zu vertrauen.
2.Die richtige Produktkategorie wählen
Die Auswahl im Segment Teint-Booster-Make-up ist groß. Der Unterschied liegt vor allem in der Deckkraft und in den Pflegewirkstoffen.
Tinted Moisturizer und Serum-Foundations
Tinted Moisturizer sind quasi flüssige Feuchtigkeitscremes mit einem Hauch Farbe. Sie bieten kaum Deckkraft, aber viel Pflege und Natürlichkeit. Serum-Foundations gehen einen Schritt weiter: Sie enthalten oft hochkonzentrierte Wirkstoffe und sind besonders bei empfindlicher oder reifer Haut beliebt.
Die bb Cream als Allrounderin
Wer ein Produkt möchte, das Pflege, Sonnenschutz und moderate Abdeckung vereint, greift häufig zu einer BB Cream. Sie bietet genug Deckkraft für einen gleichmäßigen Teint, ohne schwer aufzutragen. Für viele ist sie der ideale Kompromiss zwischen reiner Pflege und Foundation.
3. Haut vorbereiten und Basis schaffen
Ein gutes Ergebnis beginnt nicht mit dem Teint-Produkt selbst, sondern mit der Vorbereitung darunter.
Reinigung und Feuchtigkeitspflege
Morgens reicht eine sanfte Reinigung, um Schweißrückstände und Nachtcreme zu entfernen, ohne die Haut zu stressen. Danach folgt ein leichtes Serum oder eine Feuchtigkeitscreme, je nach Hauttyp. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert, dass das Teint-Produkt ungleichmäßig haftet.
Sonnenschutz nicht vergessen
Viele Teint-Booster-Make-up-Produkte enthalten bereits LSF. Trotzdem lohnt es sich zu prüfen, ob der enthaltene Lichtschutzfaktor für den eigenen Alltag ausreicht. Wer viel im Freien ist, trägt besser noch einen separaten Sonnenschutz darunter auf.
4. Auftragen und Einarbeiten
Die Technik beim Auftragen beeinflusst das Ergebnis deutlich. Finger, Pinsel oder Schwamm, jedes Tool hat seine Berechtigung und ihr benutzt, was ihr für eure Haut am besten findet.
Mit den Fingern auftragen
Für leichte Texturen wie Tinted Moisturizer eignet sich das Einarbeiten mit den Händen wunderbar. Die Körperwärme lässt die Formel weich und gleichmäßig auf der Haut verteilen. Einfach kleine Punkte auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn setzen und sanft eintippen.
Mit Pinsel oder Schwamm arbeiten
Für mehr Deckkraft oder bei empfindlicher Haut bietet ein feuchter Beautyblender eine gleichmäßigere Abdeckung. Wichtig: Der Schwamm sollte wirklich gut angefeuchtet sein, sonst saugt er das Produkt auf, statt es zu verteilen.
5. Den Look finalisieren und fixieren
Ein Teint-Booster-Make-up braucht meist wenig Finish. Trotzdem gibt es ein paar schnelle Handgriffe, die den Unterschied machen.
Concealer gezielt einsetzen
Wo es nötig ist, kann ein Concealer punktuell aufgetragen werden, zum Beispiel unter den Augen oder auf einzelnen Rötungen. Das hält das Gesicht leicht, ohne überall Schichten aufzutürmen.
Setting mit Puder oder Spray
Wer ein langanhaltendes Ergebnis möchte, fixiert das Ganze mit einem transparenten Puder oder einem Fixierspray. Bei sehr leichten Formeln reicht oft schon das Spray, damit der Teint frisch bleibt, ohne auszutrocknen.
6. Häufige Fehler, die das Ergebnis ruinieren
Gerade beim Teint-Booster-Make-up passieren immer wieder dieselben Patzer. Diese gilt es zu vermeiden:
Zu viel Produkt auf einmal auftragen: Lieber zwei dünne Schichten als eine dicke, ungleichmäßige.
Den falschen Farbton wählen: Der Ton sollte so nah wie möglich am natürlichen Hautton sein, am besten im Tageslicht testen.
Die Pflege darunter auslassen: Ohne Feuchtigkeitsbasis setzt sich das Produkt in feinen Linien ab.
Produkt auf unreiner oder ungereinigter Haut auftragen: Das führt zu einem fleckigen, unfrischen Ergebnis.
Formeln für den falschen Hauttyp kaufen: Ölige Produkte auf fettiger Haut machen alles schlimmer, trockene Formeln auf trockener Haut noch mehr.
Den Hals vergessen: Ein schöner Teint im Gesicht und ein anderer Farbton am Hals wirken unnatürlich.
Praktische Checkliste für die Teint-Booster-Routine
Morgens: sanfte Reinigung und Feuchtigkeitspflege als Basis
Sonnenschutz prüfen oder separat auftragen
Teint-Booster-Make-up dünn und gleichmäßig einarbeiten
Concealer nur dort einsetzen, wo er wirklich nötig ist
Bei Bedarf mit Puder oder Fixierspray abschließen
Hals und Dekolleté nicht vergessen
Produkte regelmäßig auf ihre Wirkung prüfen und bei Bedarf anpassen
Anwendungstechniken für ein strahlendes Hautbild
Auftragemethoden im Vergleich
Wer das volle Potenzial eines Make-ups mit Teint-Booster-Effekt ausschöpfen möchte, sollte die verschiedenen Auftragstechniken kennen. Mit den Fingern lässt sich das Produkt besonders gleichmäßig einarbeiten, da die Körperwärme die Textur leicht aufweicht und eine nahtlose Verschmelzung mit der Haut begünstigt. Alternativ bietet ein feuchter Beauty- Blender eine luftige, natürliche Deckkraft, die das Gesicht nicht überladen wirkt. Ein flacher Foundationpinsel hingegen eignet sich für präzises Arbeiten an Problemzonen, wobei zu viel Druck vermieden werden sollte. Experten empfehlen, das Make-up stets in treichrichtung der Haarfollikel aufzutragen – das reduziert sichtbare Poren und sorgt für ein ebenmäßiges Ergebnis.
Schichtung und Kombination mit Pflegeprodukten
Ein aufhellender Teint-Booster im Make-up entfaltet seine Wirkung besonders dann, wenn er gezielt in die tägliche Pflegeroutine eingebettet wird. Dermatologische Fachkräfte raten dazu, zunächst ein leichtes Serum aufzutragen und erst danach das Complexion-Produkt aufzutragen – so werden Wirkstoffe optimal ins Hautgewebe transportiert. Das Schichten verschiedener Texturen, etwa Fluid unter Creme-Produkt, kann das strahlende Finish zusätzlich intensivieren. Besonders in der Kombination mit LSF-haltigen Tagespflegen zeigt ein Teint-aufhellender Make-up-Booster sein volles Potenzial, ohne dabei die Haut zu beschweren. Mehrere Lagen sollten jedoch stets dünn gehalten werden, um ein unnatürliches Maskeneffekt-Bild zu vermeiden.
[WERBUNG] Vor einiger Zeit bekam ich durch einen Produkttest die Gelegenheit, einmal das Nutri Glanz Shampoo von Schauma auszuprobieren und auch wenn ich mit Schauma aufgewachsen bin, kaufe ich die Marke selbst selten. Was gar nicht an negativen Erfahrungen liegt, aber mir fallen die Produkte im Regal schlichtweg nicht auf. Somit war ich neugierig, was dieses Shampoo denn bei meinen langen, dünnen Haaren mit fettigem Ansatz und trockenen Spitzen so kann.
Das vegane Nutri Glanz Shampoo von Schauma mit Pro-Vitamin B5 + Erdbeerextrakt + Mandelmilch wurde für geschädigtes, stumpfes Haar konzipiert und damit kann ich mich definitiv identifizieren. Es soll dem Haar nach der sanften Reinigung direkt intensive, tiefe Pflege geben, es regenerieren, glätten, Haarbruch reduzieren und das Haar insgesamt zum Strahlen bringen. Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:
Fangen wir mit den Basics an: das Shampoo lässt sich gut dosieren, man braucht (auch bei seeehr langen Haare) nur wenig Produkt und es schäumt enorm. So habe ich Schauma in Erinnerung und ich bekomme die Bestätigung, wieso ich es als Kind so mochte. Der Duft von Erdbeer + Mandelmilch ist herrlich, süß, aber nicht künstlich, beerig und einfach nur perfekt für den Sommer! Leider bleibt er nicht sehr lange im Haar, aber unter der Dusche hatte ich viel Spaß damit, denn er macht sofort gute Laune.
Meine Kopfhaut kommt gut mit dem Shampoo zurecht, da gibt es kein Jucken etc. und ja, ich kann meine Haare danach ohne Conditioner halbwegs gut durchkämmen, aber trotzdem bevorzuge ich, hier noch eine Spülung oder Maske im Anschluss zu benutzen. Zum Thema „fettiger Ansatz“ muss ich erwähnen, dass ich hier an Tag 2 wieder waschen mag, aber das ist mein normaler Waschrhythmus und somit nichts ungewöhnliches.
Sollte ich für 1-2 Nächte wegfahren, würde ich das Shampoo aber auch als Solo-Haarpflege einpacken, denn es funktioniert gut genug. Sprich, meine Haare sind nach dem Waschen recht gut kämmbar, sie fühlen sich weich an und es gibt Glanz! Nicht enorm viel, aber ich bilde mir eine sichtbare Verbesserung ein. Nach ein paar Anwendungen fühlen sich meine Haare in den Längen insgesamt auch weicher an, eben so, als ob sie genug Feuchtigkeitspflege bekommen. Meine Haare fühlen sich nicht beschwert an, lassen sich problemlos stylen und ich bin sehr angetan, da sie sich einfach gesünder anfühlen.
Schauma, ich habe nichts zu meckern, außer dass der tolle Duft nicht lange auf meinen Haaren haften bleibt und das ist ein ICH-Problem 😉 Für einen Preis von 1,69€ (aktuell bei Rossmann) bekommt man hier 400ml pflegendes, reparierendes, das Haar zum Strahlen bringendes veganes Shampoo, welches man selbst mit sehr langen Haaren auch ohne Spülung/Maske benutzen kann. Ich bin begeistert und werde dieses Produkt diesen Sommer über sehr intensiv nutzen und mich jedes Mal über den beerig-süßen Duft freuen! Top!
Benutzt ihr Produkte von Schauma? Wenn ja, welches mögt ihr besonders gerne?
Manchmal stolpert man über Dinge, die nach dem eigenen Empfinden in Kombination einfach nicht zueinander passen können und es verrückterweise dann doch tun. Und zwar so stark, dass man um 23.00h im Dutyfree am Rigaer Flughafen echt lange mit sich hadern muss, bevor man geht, ohne etwas gekauft zu haben. Nicht, weil ich das Dutch Tulip & Yuzu Body Mist aus der Amsterdam Collection von Rituals (50ml um 22€) nicht haben wollte, ganz im Gegenteil, aber weil ich mal wieder langweilig-erwachsen-vernünftig war und erst noch meine zuhause wartenden Body Mists aufbrauchen will. Aber da die Kombination Tulpe & Zitrus mich so unerwartet umgehauen hat, wollte ich sie euch vorstellen, denn vielleicht habt ihr Platz für dieses nette kleine Body Mist!
Während ich die spritzige Frische von Yuzu liebe, habe ich – zumindest bewusst – noch nie nach einem Duft gegriffen, welcher mit Tulpe beworben wurde. Dabei finde ich Tulpen sehr schön anzusehen und verschenke sie auch gerne, aber ihr Duft hat mich bisher nie umgehauen bzw überlege ich gerade intensiv, wie Tulpen eigentlich riechen. Also eigentlich sehr dezent und grün-pflanzlich. Nungut, es gibt auf jeden Fall eine Partnerschaft von Rituals mit dem berühmten Rijksmuseum in Amsterdam und zur Feier haben sie 2019 die Amsterdam Collection herausgebracht. Sie soll der historischen Verbindung von Ost und West Anerkennung zollen und ich lasse das einfach mal unkommentiert hier stehen. Denn wir reden nur ganz banal über Düfte bzw dieses aus dieser Idee entstandene Body Mist.
Holländische Tulpe und Yuzu kreieren in diesem Body Mist für Körper und Haar einenkomplexen,würzigen und gleichzeitig floralen Zitrusduft, wie ich ihn bisher einfach noch nie geschnuppert habe. Wahnsinnig interessant, erfrischend und gleichzeitig einen umarmend, ist man sofort entspannt, wenn man dieses Body Mist in der Nase hat. Für mich ein großartiger Unisex-Duft für die Übergangszeit, also Frühling und Herbst, wo man gleichzeitig lebhafte Energie und ausgleichende Ruhe bekommen will. Ich bin von seiner Intensität positiv überrascht, denn normalerweise muss ich Body Mists viel und häufig sprühen, hier waren zwei Spritzer (einmal Haar, einmal Oberkörper) ausreichend. Ich habe es abends aufgesprüht und am nächsten Morgen noch schwach wahrnehmen können, was für ein Body Mist (welches noch einen Flug mitmachen musste) doch ziemlich gut ist.
Neben den Tulpen sind noch andere „exotische florale Noten“, die ich auch nicht genauer benennen kann, drinnen sowie Schwarzer Pfeffer und Sandelholz, was diesem Body Mist einfach viel elegante Tiefe und eine recht lange, warme Haltbarkeit beschwert. Rituals verzichtet bei diesem Produkt auf Alkohol, es ist für empfindliche Haut geeignet und sie schaffen es sogar, dass wir noch eine feuchtigkeitsspendende Wirkung bekommen, yay. Ich habe einfach nichts zu meckern, höchstens mit meinem Vergangenheits-Ich, welches viel zu viele Body Mists gekauft hat.
In der Amsterdam Collection gibt es natürlich auch noch die üblichen Vertreter wie das Body Scrub, den Shower Foam und die Kerze, die mich auch fast hat schwach werden lassen 😉 Also wenn ihr Tulpen + Yuzu für eine spannende Kombination haltet, würde ich auch empfehlen, hier einmal selbst zu schnuppern. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass ich in Zukunft an allem riechen sollte, wo Tulpe draufsteht und mich nicht von der Verpackung (ich fand das Design soooo langweilig) abhalten lassen sollte. Gut, dass ich die Wartezeit auf den Anschlussflug sinnvoll genutzt habe. Tulpe + Yuzu <3
Kennt ihr schon etwas aus der Amsterdam Collection? Findet ihr die Duftkombination ebenfalls sehr ausgefallen oder geht sie gar nicht an euch?
[Gesehen] Severance; viele Videos zum Thema Lego Diebstahl
[Gelesen] Eden – Marc Elsberg; A brief history of a long war – Mariam Najem; Still Missing – Chevy Stevens
[Gehört] Plothouse Podcast
[Getan] mein Walking Pad fast jeden Tag genutzt; ein paar kleinere Radtouren gemacht; viel gelesen & den Regen von drinnen beobachtet; zwei Ausstellungen besucht
[Gegessen] Ananaspizza;
[Getrunken] Kaffee; Schwarzen Tee; viel Leitungswasser
[Gedacht] guckt mal Moskitos, ihr seid zu früh!
[Gefreut] an „unserem“ See hat ein Wasserhuhn ihr Nest mit Küken
[Geärgert] eine Woche voller drückender Schwüle & Gewitter bedeutet leider Kopfschmerzen ohne Ende
[Gewünscht] moderate 23 Grad
[Gekauft] nur Lebensmittel
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