Monat: August 2026

[Yummi] Kulta Katriina – Finnland kann Kaffee!

Obwohl mich als Vegetarier die meisten kulinarischen Köstlichkeiten im hohen Norden eher kalt lassen (ok, mit Gebäck kriegt man mich weltweit), liebe ich es doch in Skandinavien und Finnland immer neue Kaffeesorten auszuprobieren. Nachdem ich das nun inklusive Island und den Faröer-Inseln getan habe und mich durch wirklich viele verschiedene Sorten durchgetrunken habe, geht mein erster Preis an die finnische Marke Kulta Katriina. Was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht auch andere tolle finnische und nordische Marken gibt, aber ich habe mich entschieden und zum Glück haben sie ein ziemlich großes Sortiment, wodurch es auch nicht langweilig wird.

Finnland ist mittlerweile zum 9. Mal in Folge laut dem World Happiness Report das glücklichste Land der Welt und hat mit 10-12kg Kaffee den weltweit höchsten jährlichen Pro-Kopf-Kaffeekonsum. Wenn ihr mich fragt, kann das gar kein Zufall sein und selbst die Qualität des günstigsten Filterkaffees aus dem Baumarkt (Biltema, probiert ihn!) hat mich einfach umgehauen.

Somit muss ich natürlich immer ein paar Packungen finnischen Kaffee kaufen, wenn Kulta Katriina im Angebot ist (das bedeutet dann 3 Packungen für verrückt günstige 10€) und ich dachte mir, ich stelle sie euch mal kurz vor. Vielleicht ist ja der ein oder andere von euch dieses Jahr in Finnland unterwegs (Oulu ist Europäische Kulturhauptstadt 2026) und ist überfordert von all dem guten Kaffee, den man vor Ort kaufen kann. Über so ein leckeres Urlaubsmitbringsel freut sich bestimmt auch jeder und notfalls gibt es hier auch guten Schwarztee! 😉


Die Marke selbst stammt aus Helsinki und gibt es schon seit 1937, ich bin also nicht die einzige, die sie gerne trinkt! Es gibt verschiedenste Filterkaffeesorten, wobei es einige das ganze Jahr über gibt und andere dann nur saisonal zu bekommen sind. Eine Sorte des Jahres gibt es auch noch, die hatte ich nur schon halb getrunken, bevor ich auf die Idee kam, mal ein Foto zu machen. Was ich hier super finde, ist die Legende auf der jeweiligen Kaffeepackung, was Röstung, Intensität und Geschmack betrifft. Natürlich gibt es auch koffeinfreie Sorten, dazu kann ich aber (noch nichts) sagen, denn bisher verweigere ich mich dieser Idee.

Wie ihr sehen könnt, sind die Kaffeesorten auch optisch schon ein Hingucker und ja, ich habe definitiv schon Sorten alleine aufgrund ihres Verpackungsdesigns gekauft. In Finnland kann man nichts falsch machen, wenn man eine Packung Kaffee beim Besuchen mitbringt und diese Tradition führe ich auch immer mal wieder weiter und bringe gerne diese Marke mit. Bisher hat sich niemand beschwert 😉


Persönlich schmecken mir alle Sorte von Kulta Katriina und es kommt mehr darauf an, wonach mir an diesem Tag genau ist. Mein Finnisch ist grottig, aber ich versuche einmal, diese vier Sorten zu beschreiben. Die hellblaue Sorte Reilu Vaalea („hell“) ist die sanfteste Röstung mit Stufe 2, wodurch dieser Fairtrade-Kaffee aus mittel- und südamerikanischen Bohnen eine nur dezent säuerliche, aber komplexe Note hat. Finde ich besonders nachmittags perfekt! In rosa kommt Täyteläinen Tumma („vollmundig dunkel“, ein sehr kräftiger, vollmundiger Kaffee daher, welcher Bohnen aus Brasilien und Ostafrika vereint. Da es mir morgens eigentlich gar nicht zu stark sein kann, fand ich diese Sorte dafür super, aber ich glaube, das ist keine Bohnen für jeden Geschmack.

Die grüne Sorte Luomu („Bio“) wird biologisch in Mittelamerika und Ostafrika angebaut, ist wiederum eine helle Röstung und hat eine wahnsinnig leckere, nußige Note! Das ist wahrscheinlich die Sorte, die ich mitbringen würde, wenn ich mir unsicher bin, welche Kaffeevorlieben die Person hat. Hier kann man nichts falsch machen. Und als letztes haben wir noch in lila Tummempi Tumma („dunkler dunkel“ , welcher wiederum enorm kräftig ist, aber als Nachgeschmack eine Schokonote hat und ja, damit fängt der Tag ganz wunderbar an!


Selbstverständlich habe ich während des Tippens auch Kulta Katriina getrunken und hach, es ist doch verrückt, wie glücklich mich eine gute Tasse Kaffee macht! Energie habe ich jetzt auch für den restlichen Tag und ihr vielleicht eine Inspiration, was ihr im nächsten Finnland-Urlaub probieren könnt. Ansonsten bin ich noch neugierig, welcher Kaffee euer Liebling ist, denn ich probiere natürlich trotzdem gerne neue Sorten aus!


Copyright: Foto 2 von Demi DeHerrera (danke!)

[Interior] Green Basilicum Duftkerze von H&M Home!

H&M ist keine Marke, die mich klamottentechnisch sonderlich anzieht, aber ich sage euch, H&M Home hat immer Dinge genau nach meinem Geschmack und ich gehe ganz gerne einfach mal zwecks Inspiration im Laden vorbei. Die Preise sind zwar sehr willkürlich gewählt und somit kaufe ich eher selten etwas (manche Produkte sind absurd günstig, andere viel zu hoch angesetzt), aber bei der Green Basilicum Duftkerze war ich echt hin- und hergerissen. So außergewöhnlich, so seltsam, so gut und irgendwie gleichzeitig auch für keinen Raum wirklich passend – ich musste zweimal hingehen, um eine Entscheidung zu treffen.


Die Green Basilicum Duftkerze kommt in Apothekerflaschen-Optik mit braunem Glas und grünem Etikett daher und spricht mich optisch damit schon einmal 10/10 an. Dass sie auch noch einen schwarzen Schraubverschluss aus Zinn hat, war dann das Tüpfelchen auf dem I und ja, hätte ich gerade ein kleines Mitbringsel gebraucht, diese Kerze wäre es gewesen! So musste ich mich dann doch wirklich selbst beschenken und nein, ich bereue nichts! Die Duftkerze kommt in zwei unterschiedlichen Größen daher, es gibt sie auch als Diffuser-Option (ebenfalls sehr schön anzusehen) und die große Version ist aktuell auf 5€ reduziert.

Was sie aber so besonders macht und von anderen Duftkerzen unterscheidet ist ganz klar ihr Duft! Ihr erwartet grüne Kräuter und ihr bekommt sie hier, was ich einfach sehr verrückt und unerwartet finde. Man hat das Gefühl, dass man in einem Gewächshaus steht, in welchem diverse Tomatenpflanzen und Kräuter wachsen und irgendetwas scharfes nimmt man auch noch wahr. Wirklich seltsam und nichts, was ich mir ins Schlafzimmer stellen würde, aber für die Küche war ich sofort sehr angetan. Denn es riecht warm, lecker, gemütlich und natürlich. Absolut außergewöhnlich und ich musste mir echt überlegen, ob das ein Duft ist, denn ich längerfristig in meiner Wohnung haben mag, aber anscheinend bin ich auch seltsam und es passt!

Insgesamt ist das jetzt keine Kerze, die Sommer und süß schreit, ich würde sie z.B. nicht beim Lesen und entspannen anzünden und der Duft ist auch bestimmt nicht für jeden was, aber ich mag ihn anscheinend genau deswegen. Ich kann sagen, dass ich noch nie an so einer Kerze geschnuppert habe und nach dem ersten „was ist das denn“-Moment fand ich die Idee super. Wobei ich online gesehen habe, dass wohl besonders Tomatenblätter keine unbekannte Duftnote für Kerzen ist, nur ich kenne das anscheinend noch nicht 😉 Basilikum gibt es auch ein paar Vertreter, aber bisher hat keiner von ihnen meinen Weg gekreuzt. Eine interessante neue Duftkerzenwelt, die sich mir da zufällig geöffnet hat und ich glaube, ich will in Zukunft mehr Kerzen aus dieser Duftwelt ausprobieren! Aktuell steht sie auf meinem Küchentisch und ich schnuppere immer wieder komplett erstaunt daran – angezündet habe ich sie auch schon mal bei einem Kaffeebesuch und mein Gegenüber war dezent irritiert, was er denn da riecht!


Kräutrige Kerzen – eine bis dato unbekannte Welt für mich, also klar, Lavendelkerzen kenne ich, aber alles in Richtung Küchenkräuter war mir komplett neu. Jetzt frage ich mich natürlich, wie das bei euch so ist und nur ich wieder hinter dem Mond gelebt habe mit meinen Räucherstäbchen. Gibt es eine Duftkerze aus dieser Welt, die ihr besonders gerne habt und empfehlen könnt? Ich bin neugierig!

Sunday again.

[Gesehen] 23.000 Leben; 14 Peaks; The beast in me

[Gelesen] It had to be you – Mary Higgins Clark & Alafair Burke; I’m thinking of ending things – Iain Reid; The End of the Arab of the Future – Riad Sattouf

[Gehört] nur bisschen Hintergrundmusik beim Lesen

[Getan] im Kunstmuseum gewesen; ein paar UNLOCK-Spiele gespielt; mit dem Fahrrad am Meer gewesen; dem Regen von der Sauna aus zugehört; Waldhimbeeren gepflückt & über einen sehr alten Friedhof spaziert

[Gegessen] Riesenbohnen-Zucchini-Tomatenpfanne mit Ciabatta; Apfelmuskuchen; Pilz-Ricotta-Zitronen-Pizza; vegetarisches Thali mit Naan; Brot mit Hummus & Salat; Bananenjoghurt mit Chiasamen

[Getrunken] Pfefferminztee; viel Kaffee

[Gedacht] wow, ich habe lange keine Serie mehr so schnell geschaut (The beast in me war sehr spannend)

[Gefreut] endlich wieder gutes Naan!

[Geärgert] das Wetter macht mir weiterhin sehr oft Kopfschmerzen :/

[Gewünscht] zwei Tage schönes Wetter am Wochenende, um mal einen längeren Ausflug zu machen

[Gekauft] nur Lebensmittel

[Beauty] Nagellack-Aufbrauchprojekt 2026 – 2. Update

So wirklich viel Motivation, meine Nägel zu lackieren, habe ich irgendwie immer noch nicht bekommen, aber ich versuche trotzdem weiterhin, diese drei Nagellacke bis Ende des Jahres aufzubrauchen. Dabei sind der SOS Retouche Nagellack von Yves Rocher, welche ich einfach als glänzenden Klarlack für die Fingernägel benutze, der graue 322 Nagellack von BeYu, der meine Füße verzieren darf und der glänzende 017 elegant Nagellack von p2, welchen ich mir super im Frühling/Sommer als Abwechslung vorstellte, aber so gut wie nie dazu greife.

Aber jetzt erst einmal ein visuelles Update: Bild 1 ist die Januar-Ausgangslage, Bild 2 ein Zwischenstand von Mai und Bild 3 nun das Halbzeit-Update im August. Vielleicht könnt ihr ein bisschen Fortschritt entdecken, wobei es nur beim Klarlack gut sichtbar ist!




Der graue BeYu-Lack ist mittlerweile im unteren Drittel angekommen und auch schon etwas dickflüssiger geworden. Was aber in Ordnung ist, wir halten noch ein bisschen durch, ich lackiere ihn konsequent und meine Fußnägel sehen halbwegs elegant, wenn auch nicht unbedingt sommerlich aus. Da sie aber sowieso die meiste Zeit in Wanderschuhen stecken, stört mich das nicht.

Der SOS Retouche Nagellack von Yves Rocher lässt sich nicht mehr so gut aus dem Fläschchen bekommen, weil er schon fast leer ist, YAY! Ihn trage ich eigentlich immer auf den Fingernägeln, da er einen netten Glanz hinterlässt, aber das Bürstchen ist zum Auftragen absolut nichts, viiiiiel zu breit und gefächert, der Nagellack geht überall hin. Also wenn er leer ist, kommt er nicht noch einmal zu mir, brr. Um positiv zu enden (und ohne mich an den Preis zu erinnern), ich mag es, dass hier nur 5ml drinnen sind, da bekommt meinen einen Nagellack auch mal realistisch leer, bevor er umkippt.

Mein Sorgenkind ist der 017 elegant von p2, welcher mir von der Farbe her super gefällt, aber Auftrag und Haltbarkeit einfach nur mittelmäßig sind, also die Motivation ihn zu lackieren und am nächsten Tag im streifigen Ergebnis Macken zu haben, ist gering. Kennt ihr bestimmt. Vielleicht sollte ich ihn einfach als Ersatz-Fußzeh-Lack einsetzen, wenn der von BeYu aufgebraucht ist und mir 1-2 andere bunte Nagellacke aus meiner Sammlung für die Finger aussuchen. Auch wenn noch Sommer ist, ich habe schon jetzt soooo Lust auf herbstliche Farben, vielleicht mache ich das einfach 😉


Insgesamt funktioniert mein „ich entfache meine Liebe für Nagellack, die seit 2020 eingeschlafen ist, erneut“-Projekt, indem ich konsequent Nagellack trage und mich auf ein paar einzelne Lacke konzentrierte, nur mäßig. Leider. Ich hätte so gerne wieder die frühere Lust daran, wo ich mich immer freute, wenn ich meine Nägel in einer tollen Farbe sah und jede Woche mindestens einmal neu lackierte. Aber irgendwie ist der Wurm weiterhin drinnen und ich muss mal überlegen, wie ich das in Zukunft noch ändern kann. Denn ich besitze eine absurd hohe Anzahl an Nagellacken und es ist einfach schade, wenn diese nur im Schrank stehen und langsam schlecht werden. Verkaufen ist bei gebrauchten Lacken natürlich keine Option und auch verschenken finde ich hygienisch fragwürdig..also bleibt eigentlich nur, dass ich sie irgendwie in meiner Lebenszeit nutze. Da ich allerdings so wenig Lust an Nagellack habe, kaufe ich auch keine neuen Farben mehr, also immerhin werden es nicht noch mehr, die ich irgendwo lagern muss und mit schlechtem Gewissen ansehe.


Meine Frage an euch, wie handhabt ihr das? Wie kann man seine Leidenschaft für etwas wieder erwecken? Oder was kann ich mit all diesen Nagellacken machen, wenn ich sie nicht einfach wegwerfen will. Habe ich schon ein Bild mit Nagellack gemalt? Ja und das gefällt mir sogar immer noch, aber ob das die Lösung ist…hm, mehr als fraglich. Somit gerne her mit eurem Input!

Sunday again.

[Gesehen] Only Margo; Pom Poko

[Gelesen] The Wilder Way – Eva zu Beck; A Guardian and a Thief – Megha Majumdar

[Gehört] Plothouse Podcast

[Getan] viiiiel gelaufen & dabei ein bisschen Kunst angeschaut; endlich ein bisschen in der Sonne lesen können; in der Ostsee gewesen (also bis zum Knie)

[Gegessen] sehr gute vegetarische Pizza; Bohnen-Burger; Eisbergsalat mit Joghurtdressing; Wassermelone; Birneneis; Himbeeren & Johannisbeeren aus dem Wald

[Getrunken] Kaffee; Fanta Zero

[Gedacht] diese Woche hatte ich wieder fast jeden Tag wetterbedingte Kopfschmerzen, langsam darf es mal vorbei sein

[Gefreut] juhu, endlich einen Wochenend-Tag schönes Wetter! (ok, abends ging dann wieder die Welt unter)

[Geärgert] ich habe einen Oreo-Kuchen genau nach Rezept gebacken, aber er wurde leider nicht sehr fluffig

[Gewünscht] dass mir Backen mehr Spaß machen würde, denn dann gäbe es soooo oft (warmen) Kuchen 😉

[Gekauft] Lebensmittel & ein bisschen Geburtstags-Kleinigkeiten

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