Heute will ich euch ein bisschen über meine Erfahrungen mit zwei (zumindest für mich) neuen Crememasken aus der DM-Drogerie erzählen, genauer gesagt sind es die Hyaluron Maske und die Retinol Maske von Balea. Beide Maske sind vegan, haben einen Pflegewirkstoff, welchen ich gerne verwende und sollen im Bereich Anti-Aging bei den kleinen Fältchen assistieren. Bei 45 Cent für zwei Anwendungen habe ich jetzt keine extrem hohen Erwartungen, sondern will meiner Haut zwischendurch ein bisschen Extrapflege und gleichzeitig Entspannung geben – schauen wir mal, ob das funktioniert hat!
BALEA HYALURON MASKE
Die feuchtigkeitsspendende Hyaluron Maske von Balea ist laut Verpackung für jede Haut geeignet, wobei ich gleich vorneweg sagen muss, dass sie bei mir während der Anwendung ganz schön auf der Haut brannte. Also nicht schmerzhaft im „ich muss sie sofort abwaschen“-Sinne, aber nach dem ersten kühlenden Gefühl doch gut wahrnehmbar. Aber fangen wir von vorne an. Angereichert mit Hyaluronsäuren und einem Mineral-Komplex soll diese Maske die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und das Hautbild frischer wirken lassen, indem sie geglätteter und aufgepolsterter aussieht. Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:
AQUA, GLYCERIN, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL*, ALCOHOL DENAT., BETAINE, COCO-CAPRYLATE/CAPRATE, ISOSTEARYL ALCOHOL, BUTYLENE GLYCOL COCOATE, PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL, PANTHENOL, SODIUM HYALURONATE, TOCOPHEROL, ZINC GLUCONATE, BIOSACCHARIDE GUM- 1, COPPER GLUCONATE, GELLAN GUM, PARFUM, XANTHAN GUM, SODIUM SULFITE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, ETHYLCELLULOSE, CITRIC ACID, MAGNESIUM ASPARTATE, PANTOLACTONE, PHENOXYETHANOL, CI 42090, DIMETHYL PHENETHYL ACETATE, MENTHOL, TETRAMETHYL ACETYLOCTAHYDRONAPHTHALENES
Die Maske hat eine überraschend flüssige, leichte Gelkonsistenz, die man schnell und gut verteilen kann. Schon dabei hat meine Haut sie nur so aufgesogen und ich hatte das Gefühl, dass 50% der Maske direkt in meine Haut gewandert sind, bevor es überhaupt mit der Einwirkzeit losging. Die Maske riecht ein bisschen chemisch und hatte erst einen kühlenden, dann einen brennenden Effekt auf meiner Haut. Während der Anwendung hatte ich auch einen unangenehmen Geschmack im Mund, dabei habe ich diesen und die Augenpartie natürlich großzügig ausgespart. Alles bisschen intensiver hier, nach etwa 10 Minuten merkte ich auch an den Augen, dass hier irgendwas wirkt. Dabei habe ich die Maske extra morgens benutzt, sodass kein anderer Wirkstoff auf meiner Haut sein konnte, sodass irgendwelche Inhaltsstoffe miteinander reagieren könnten.
Fazit: Auch wenn ich nach der Anwendung sanfte, strahlende, sich gut anfühlende und aussehende Haut hatte, bin ich zu weich für diese Maske, obwohl Hyaluron seit vielen Jahren Bestandteil meiner Hautpflegeroutine ist 😉
BALEA RETINOL MASKE
Bisschen eingeschüchtert von ersterem Erlebnis macht ich mich nun einige Tage später an diese straffenden, glättende Maske mit Retinol, Phytosqualan und Vitamin E. Auch hier achtete ich darauf, dass an diesem Tag noch keinerlei andere Pflege aufgetragen wurde und habe sie direkt morgens nach der Reinigung benutzt. Diese Maske ist cremiger, man hat (zu viel) Produkt, sodass auch mein Hals sowie Dekollete in ihren Genuss kamen, aber sie lässt sich gut auftragen. Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:
AQUA, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL, GLYCERIN, DICAPRYLYL CARBONATE, CETEARYL ALCOHOL, GLYCERYL STEARATE CITRATE, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER, HYDROGENATED VEGETABLE GLYCERIDES, SORBITO, SQUALANE, TOCOPHERYL ACETATE, RETINYL PALMITATE, PANTHENOL, SODIUM HYALURONATE, UBIQUINONE, TOCOPHEROL, PHENOXYETHANOL, XANTHAN GUM, PARFUM, ETHYLHEXYLGLYCERIN, CITRIC ACID, BIOSACCHARIDE GUM-1, PANTOLACTONE.
Die Maske soll 10-15 Minuten einwirken, bei mir brannte die Haut erneut nach wenigen Minuten. Nicht sehr schmerzhaft, aber eben unangenehm und wieder hatte ich einen seltsamen Geschmack im Mund (liegt es vielleicht doch an mir und nicht an den Masken?). Das war aushaltbar, aber nicht entspannend. Nach 13 Minuten schaute ich in den Spiegel und sah, dass die Masken an einigen Stellen komplett, an anderen überhaupt nicht in die Haut eingezogen wird. Die Reste mit einem Kosmetiktuch abnehmen, funktionierte überhaupt nicht, da es viel zu zähflüssig war und somit musste ich duschen. Danach war das sichtbare Resultat allerdings wieder wunderbar, keinerlei gerötete, sondern glatte, gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut strahlte mir aus dem Spiegel entgegen.
Fazit: Erneut ist das Ergebnis super, aber der Weg dahin ist irgendwie aktuell nichts für meine Haut. Dabei bin ich ziemlich tolerant, was Retinol betrifft und überlege, welcher anderer Inhaltsstoff es hier so böse mit mir meinen könnte.
Anscheinend wollte meine Haut mir aktuell keine entspannende Maskenzeit gönnen, sondern dachte sich „schmerzhaft kommen wir schneller zu Resultaten“, was auch ok ist, ich hier aber einfach gar nicht erwartet habe. Somit habe ich nicht wirklich etwas schlechtes zu sagen, aber will die Warnung aussprechen, dass diese beiden Masken nicht unbedingt etwas zum Relaxen sind 😉 Hatte noch jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist meine Haut im Moment einfach enorm sensibel und ich habe es bisher nicht gemerkt? Weil ein bisschen irritiert bin ich hier schon, da will ich nicht lügen!
