Schlagwort: Lesenswert

[Lesenswert] Böser Wolf von Nele Neuhaus!

In letzter Zeit ist es mir mehrfach passiert, dass ich ein Buch begonnen habe und kurz vor der Mitte merkte, dass ich es schon einmal gelesen habe. Ich meine, ja, ich werde immer älter und habe schon viel gelesen, aber es gibt doch noch sooooooo viele Werke da draußen, wieso landen denn dieselben Bücher immer wieder bei mir? 😉 So erging es mir auch mit dem Frankfurtkrimi Böser Wolf von Nele Neuhaus und hier weiß ich, dass mich definitiv das Cover beide Mal angesprochen hat.

Worum geht’s

Die Leiche eines 16-jährigen Mädchens wird im Main entdeckt und ihr Körper weist schwere Spuren von Missbrauch auf. Allerdings gibt es keine Vermisstenanzeige oder sonst einen Hinweis darauf, um wen es sich bei der Toten handeln könnte. Die Ermittlungen von Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein führen wochenlang zu keinen Ergebnissen, bis plötzlich eine bekannte TV-Moderatorin entführt und ebenfalls fast getötet wird..sie schien bei einer Recherche den falschen Leuten auf die Schliche gekommen zu sein. Verdammt bösen Leuten.

Wie ist’s

Spannend und schnell zu lesen, also genau das, was ich von einem Krimi erwarte. Es ist der sechste Band aus der Ermittlerreihe, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man problemlos mit. Die Charaktere werden recht umfassend eingeführt, frühere Begebenheiten noch einmal kurz wiederholt und man scheint alle nach kurzer Zeit „zu kennen“. Durch die verschiedenen, parallel ablaufenden Handlungsstränge wird es nicht langweilig, man will immer noch kurz ein Kapitel lesen, bis es plötzlich zwei Uhr morgens ist. Zumindest mir erging es so, ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen.

Die Thematik des Buches ist zwar leider allgemein bekannt, aber trotzdem ist es beklemmend zu lesen, zu was diese fiktiven Menschen fähig sind. Denn bedauerlicherweise sind es auch genug Menschen in der Realität. Aber ich fand es trotzdem gut beschrieben und teilweise etwas erschütternd, mit welch klarer, sachlicher Sprache es getan wurde.

Insgesamt hätte man auch das ein oder andere Gespräch unter den Personen weglassen können, da es zwar einerseits viel zum Kennenlernen der Charaktere beiträgt, andererseits aber wenig zu den Hauptstories und das Buch hätte ein paar Seiten kürzer sein dürfen. Wobei mich das jetzt nicht wirklich gestört hat, ich fand es trotzdem spannend genug, um weiterzulesen.

Lustigerweise habe ich gestern beim Spazierengehen ein weiteres Buch von Nele Neuhaus gefunden und gleich mitgenommen. Denn aktuell mag ich seichte, spannende Alltagsablenkung und das bekomme ich hier. Man rätselt etwas mit, es kommen ein paar unerwartete Wendungen und mir gefällt, dass es in der Nähe (Rhein-Main-Gebiet) spielt und ich die meisten Orte schon einmal besucht habe. Danach werde ich dann wieder genug von Krimis haben, aber jetzt freue ich mich erst einmal auf den Lesegenuss am Wochenende.

Habt ihr schon Bücher von Nele Neuhaus gelesen? Wie haben sie euch gefallen? Und könnt ihr einen anderen Krimiautoren abseits der skandinavischen Ecke empfehlen?

[Lesenswert] Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken – John Green

Nachdem mich die Nebenwirkungen einer Impfung (nein, nicht Corona, die habe ich schon lange alle) umgehauen haben, konnte ich die Zeit zwischen den Kopfwehattacken immerhin zum Lesen nutzen. Somit habe ich mir Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green geschnappt, da ich seine Bücher als immer gut geschrieben und leicht zu lesen in Erinnerung hatte.

Worum geht’s

Unsere Erzählerin ist Aza Holmes, 16 Jahre alt und sie hat neben den „typischen“ Teenagerproblemen noch mit Zwangsstörung zu kämpfen. Für Aza ist die Welt und alles in ihr lebende sehr gefährlich, da sie aus Bakterien besteht und genau diese ihr Angst einflößen. Vor eine besondere Herausforderung wird sie nun gestellt, als sie sich verliebt und merkt, wie sehr sie einerseits z.b. Intimität will, andererseits aber wahnsinnige Probleme aufgrund ihrer Zwangsstörung damit hat. Achja, ganz nebenbei wird noch von ihr versucht, das Verschwinden ihres Freundes Vaters aufzuklären.

Wie ist’s

John Green kann einfach schreiben, das beweist er auch mit diesem coming of Age-Roman erneut. Wobei ich sagen muss, dass es durchaus auch ein für Erwachsene spannend zu lesender Jugendroman ist, denn die Themen Zwangsstörungen, Panikattacken und Depressionen werden sehr gut angesprochen und dies eben aus Teenagersicht. Gleichzeitig wird auch darauf eingegangen, wie machtlos man als Aussenstehender ist, der so gerne helfen will, aber einfach nicht weiß auf welche Weise er das tun kann bzw manchmal auch eben nichts tun kann. Dass Aza zu einer Psychologin geht und dies immer wieder thematisiert wird, fand ich sehr gut. Ich hoffe zwar, dass wir mittlerweile in einer Welt leben, in der psychische Erkrankungen immer weniger ein Tabu sind, bin mir aber auch bewusst, dass das eben nur in meiner „Bubble“ so sein kann. Somit finde ich es wichtig, dass es hier als Alltagsrealität beschrieben wird.

Die Liebesgeschichte zwischen Aza und Davis entfaltet sich auf verschiedenen Ebenen, da Aza mit Körperlichkeit aufgrund ihrer Erkrankungen nicht gut umgehen kann und auch gar nicht weiß, ob sie das will. Somit geschieht einiges auf der virtuellen Ebene und diese Teenagergespräche sind dann für mich als erwachsene Person teilweise etwas langweilig zu lesen. Was John Green durch andere Formulierungen und Wandlungen aber wieder ausgleicht, also wirklich langweilig wurde mir beim Lesen nie. Insgesamt liest sich das Buch sehr schnell runter, da man wissen mag, wie es mit Aza und Davis weitergeht.

Sehr schön fand ich, dass das Buch sich nicht nur auf diese Liebesbeziehung thematisiert, sondern auch auf die Mutter-Tochter-Beziehung, die nicht einfach ist und nach dem unerwarteten Tod des Vaters noch holpriger wurde. Auch die Beziehung zwischen Aza und ihrer besten Freundin, die durch ihre Zwangsstörung immer wieder belastet wird, wird wunderbar intensiv herausgearbeitet und man kann alle Seiten sehr gut verstehen.

Und um kurz noch zu meckern: Die Story des verschwundenen Vaters, der mit Belohnung gesucht wird, hätte man als Aufhänger des Kennenlernens von Aza und Davis gerne weggelassen werden können, sie war für mich als Rahmen einfach unnötig (und auch etwas realitätsfern, aber gut). Beziehungsweise wurde immer einmal wieder kurz angesprochen, was dieses Verschwinden mit Davis und seinem jüngeren Bruder Noah macht, aber hier hätte man entweder mehr in die Tiefe gehen oder es eben sein lassen. Das hat sich nach „ich will da noch was schreiben, aber habe nicht mehr genug Seiten, um es wirklich auszuarbeiten“ angefühlt.

Wenn ihr schon einiges von John Green gelesen habt und mochtet, dann werdet ihr auch dieses Buch mögen. Einfühlsam, thematisch in seinem Metier und ein schöner Einblick in die Gefühlswelt dieser Teenager und ihrer Umwelt. Ein paar der Sätze hallen noch in mir nach und ich habe wieder etwas für mich mitgenommen, was den Umgang mit Zwangsstörungen betrifft.

[Lesenswert] Slam von Nick Hornby!

Obwohl ich nicht der größte Nick Hornby-Fan bin, finden seine Werke nach und nach zu mir. Gerade habe ich den Coming of Age Roman Slam von ihm im öffentlichen Bücherschrank gefunden und in nur wenigen Tagen durchgelesen. Denn ich muss zugeben, ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht!

Worum geht’s

Sam, 15, lernt die gleichaltrige Alicia auf einer Party kennen und kann sein Glück kaum fassen, denn sie scheint sich für ihn zu interessieren. Schon nach kurzer Zeit sind die beiden unzertrennlich und beginnen, miteinander zu schlafen. Als es hier zu einer Verhütungspanne kommt, hat Sam, der selbst auf die Welt kam, als seine Mutter 16 war, wahnsinnige Angst, dass Alicia schwanger sein könnte..

Wie ist’s

Geschrieben ist die Geschichte aus Sam’s Perspektive und somit fand ich sehr interessant, die Welt aus Sicht dieses Teenagers mit all seinen Ängsten und Hoffnungen zu erleben. Dominierte zuerst Skaten sein Leben, verlegte er seine Aufmerksamkeit plötzlich vollkommen auf Alicia und behielt nur seine „Gespräche mit Tony Hawk“ bei. An diese Fokusverlagerung, die gerne abrupt geschieht bei Teenies, kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.

Das Hauptthema in diesem Buch sind allerdings Teenagerschwangerschaften, die wir hier von zwei Seiten aufgezeigt bekommen. Einmal ist Sam selbst das Produkt solch einer Schwangerschaft und seine Eltern haben beide daran noch immer zu knabbern, dass sich ihr Leben damals so enorm geändert hat. Leider hat ihre Beziehung das auch nicht überlebt. Somit hat Sam hier zwar zwei Rollenvorbilder, weiß aber, dass er selbst nicht unbedingt ein so junger Vater sein will, sondern eigentlich nur Skaten und Graphic Design als Zukunftspläne hat.

Auf der anderen Seite haben wir seine Freundin Alicia, die eher behütet aufzuwachsen scheint und mit ihrem Leben nichts anzufangen weiß. Unbedingt schwanger werden, stand zwar nicht auf ihrem Plan, aber sie scheint sich mit der Idee schnell anfreunden zu können..ihre Eltern hingegen sind da ganz anderer Ansicht, denn sie haben ambitionierte Pläne für ihre Kleine.

Nick Hornby gelingt es hier, Personen zu erschaffen, die einem sympathisch sind und man schnell Empathie für sie aufbauen kann. Man zittert, leidet und hofft mit, dass alles irgendwie gut ausgeht und kann sich an die ein oder andere Situation aus der eigenen Jugend erinnern. Das Buch ist einfach geschrieben, aber spannend, man fliegt nur so über die Sätze und manchmal musste ich auch laut lachen. Was eher selten passiert und mich selbst überrascht hat, denn so hatte ich Hornby nicht in Erinnerung.

Sehr gut kann ich mir dieses Buch als Schullektüre bzw eben für Teenager vorstellen, die eben gerade selbst in diesem Alter sind und sich somit noch besser mit unserer Hauptfigur identifizieren können. Denn für mich war es jetzt eher eine leicht zu lesende Urlaubslektüre, die ein wenig nachhallt – aber für Leute, die eben auch genau mit diesen Ängsten zu tun haben, kann dieses Buch wirklich einiges bewirken!

Kennt ihr Slam von Nick Hornby? Wie hat es euch gefallen? Für mich war die Wahl des 15-jährigen Sams als Erzähler großartig, das macht viel mehr Spaß als ein Erwachsener, der auf seine Jugend zurückblickt!

[Lesenswert] Ich bin dann mal weg – Hape Kerkeling

Natürlich ist Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape Kerkeling kein Geheimtipp mehr, ich denke, so ziemlich jeder in Deutschland hat von diesem Buch schon einmal gehört. Es stand ja über 100 Wochen an der Spitze der Bestseller-Liste, was wirklich verrückt ist. Lesen wollte ich es nie und das aus dem banalen Grund, dass ich ungerne Erfahrungsberichte von Dingen lese, die ich auch selbst noch machen mag. Denn ich will ganz unvoreingenommen meine eigenen Erfahrungen machen, was Vor- und Nachteile hat, keine Frage, aber so bin ich nun mal.

Allerdings will ich nicht wirklich die Strecke laufen, die Hape hier gegangen ist, sondern die Via de la Plata, den Jakobsweg einmal quer durch Spanien. Geplant war dieser für 2020, daraus geworden ist bisher noch immer nichts und ich glaube auch nicht, dass ich ihn dieses Jahr gehen werde. Somit war es dann also doch Zeit, wenigstens ein bisschen in Lektüreform mal wieder rauszukommen und mitzulaufen.

Worum geht’s

Hape nimmt uns in Tagebuchform mit auf seine 600km lange Pilgerwanderung von der französischen Grenze bis nach Santiago de Compostela. Da er bis dato eher wenig Wandererfahrung hat und nicht wirklich in Form ist, gerät er hier schnell an seine Grenzen. Wobei er allerdings nicht aufgibt, sondern mit Witz, Humor und manchmal auch reiner Verzweiflung und absurden Zufällen immer weiter gen Westen läuft. Dabei lernt er spannende Menschen kennen, reflektiert viel sein eigenes Leben und auch seine Beziehung zu Gott.

Wie ist’s

Es lässt sich nur so runter, da es einfach, witzig, aber auch etwas fesselnd geschrieben ist, da man wissen will, ob er denn wirklich an seinem Ziel ankommen wird. Durch die Tagebuchform wirkt es sehr persönlich, als würde Hape uns in seinen Kopf schauen lassen und gibt einem durchaus das Gefühl, selbst mitgelaufen zu sein. Finde ich gut gemacht und somit eine herrliche, leichte Sommerlektüre, bei der man gut abschalten kann. Einige Parallelen zu meinen eigenen Wandererfahrungen (z.b. viel zu viel Gepäck am Anfang) habe ich auch entdecken können, was ich lustig fand. Ein paar Bilder illustrieren die Geschichten noch sehr schön.

Was mir besonders gefiel, war die Tatsache, dass Hape nicht verbissen an seinem Vorhaben festhält, sondern zeigt, dass „Scheitern“ und „Aufgeben“ nicht negativ behaftet sein müssen. Dass es eben viel besser ist, auf seinen Körper zu hören und wenn der einem sagt, es geht heute nicht, das dann auch zu befolgen. Hier gibt es keinen Leistungsgedanken, kein „du musst da durchpowern“, sondern ein „es ist ok, wenn du heute Pause brauchst“ und genau das finde ich in unserer heutigen Welt so wichtig. Wo ja gefühlt alles nur nach Leistung bemessen wird und wir uns dabei kaputtmachen. Danke hierfür, das hat bestimmt einigen Lesern geholfen!

Da ich mit Hape Kerkeling als Person nicht sonderlich viel verbinde und (es tut mir leid) auch nicht so interessiert an ihm bin, hätte ich auf seine persönlichen Rückblenden bezüglich seiner Kindheit und seines Werdegangs verzichten können. Da das aber immer nur ein paar Seiten waren, habe ich sie entweder überflogen oder halt überblättert. Ähnlich ging es mir, wenn das Thema „Gott“ zur Sprache kam, da mich das einfach nicht interessiert. Für eine Pilgerreise spielt es in diesem Buch aber eine untergeordnete Rolle, womit ich die Lektüre auch Menschen empfehlen kann, die da keinerlei Interesse dran haben – einfach überblättern.

Dafür, dass ich es eigentlich nicht lesen wollte, bin ich sehr positiv überrascht worden, da ich die leichte, witzige Schreibart sehr angenehm fand. Solltet ihr es noch nicht gelesen haben, als Urlaubslektüre eignet es sich hervorragend. Ich fand es (passenderweise) beim Wandern auf der Bonifatius Route in einem öffentlichen Bücherschrank und sage einfach mal, es sollte wohl sein, dass wir uns jetzt treffen. Denn ich habe gute Laune bekommen und noch mehr Lust, selbst wieder lange durch die Welt zu laufen!

[Lesenswert] ABC-Challenge 2022 – 1. Update!

Hallo zum ersten Update meiner ABC-Lesechallenge, welche ich jetzt schon einige Jahre versuche, aber es noch nie geschafft habe, mich einmal komplett durch das ABC zu lesen. Wie schon die Jahre zuvor geht es darum, Buchtitel mit jedem Anfangsbuchstaben mindestens einmal zu lesen und normalerweise scheitere ich an Q, X und Y sowie daran, dass es einfach so viel spannendere Bücher gibt, die leider alle mit H,K oder A anfangen 😉 Aber gut, schauen wir mal, was ich die ersten drei Monate bisher so gelesen habe!

Zwischenstand: 8 von 26 Buchstaben „gelesen“

Americanah – Chimamanda Ngozi Adichie (klick)

Anana. Eine Inuit-Legende – Ina Vandewijer (klick)

_____________________________________

B

_____________________________________

C

_____________________________________

dritte Bruder, Der – Nick McDonell (klick)

_____________________________________

E

_____________________________________

F

_____________________________________

Guantanamo Boy – Anna Perera (klick)

_____________________________________

H

_____________________________________

Ich bin dann mal weg – Hape Kerkeling (klick)

_____________________________________

J

_____________________________________

K

_____________________________________

Leben ist zu kurz für später, Das – Alexandra Reinwardt (klick)

_____________________________________

M

_____________________________________

N

_____________________________________

O

_____________________________________

Paket, Das – Sebastian Fitzek (klick)

_____________________________________

Q

_____________________________________

R

_____________________________________

Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod, Die – Hakan Nesser (klick)

_____________________________________

T

_____________________________________

U

_____________________________________

Verlassen – Tahar Ben Jelloun (klick)

_____________________________________

W

_____________________________________

X

_____________________________________

Y

_____________________________________

Z

8 Buchstaben und 9 Bücher, im Moment funktioniert es noch ganz gut, erst einmal Bücher mit den Anfangsbuchstaben zu lesen, die ich noch nicht habe. Wobei, gleich bei A bin ich gescheitert und aktuell lese ich auch wieder ein Buch mit V. Aber das passt schon, denn weiterhin lese ich, worauf ich Lust habe und schaue einfach, ob sich die Liste damit nach und nach füllen lässt. Mit nur 3 Büchern im Monat bin ich aktuell auch etwas lesefaul, aber irgendwie reicht meine Konzentration an manchen Tagen nur noch für Hörbücher (welche ich hier aber nicht aufliste).

Macht wer von euch auch zufällig diese oder eine andere Lesechallenge? Wenn ja, wie läuft es denn bei euch bisher so? Und habt ihr schon eine Buchempfehlung für 2022?

[Lesenswert] Verlassen von Tahar Ben Jelloun!

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich den Roman Verlassen des marokkanischen Schriftstellers Tahar Ben Jelloun im öffentlichen Bücherschrank entdeckt und ja, das Cover hat mich direkt angesprochen! Das Thema Migration ist für mich sehr bedeutsam und somit war ich neugierig, wie der marokkanische Autor Jelloun, welcher als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur des Maghreb gilt, sich diesem Thema genähert hat.

Worum geht’s

Wir befinden uns in Marokko, genauer gesagt in Tanger im Jahre 1995. Viele Menschen träumen davon, das Land zu verlassen und die spanische Küste, die man bei guten Wetterverhältnissen sogar erkennen kann, zu erreichen. Nur 14km trennen diese zwei Welten, welche für die einzelnen Charaktere kaum unterschiedlichere Zukunftschancen bereithalten könnten. Auf verschiedenen Wegen versuchen sie nun, die „Festung Europa“ zu erreichen, um ein besseres Leben zu bekommen, aber leider scheitern dabei einige auch sehr tragisch bzw kommen in einer spanischen Realität an, die sie nicht erwartet haben.

Wie ist’s

Wahnsinnig gut geschrieben, denn es trifft einen ins Herz. Das ist keine leichte Kost, die einzelnen, teils miteinander verwobenen Schicksale, nehmen einen mit, da kann und will ich nichts beschönigen. Es ist einfach unfair, dass der Geburtstort so entscheidend für das weitere Leben ist und das wird anhand der unterschiedlichen Personen, die der gemeinsame Traum eines besseren Lebens jenseits ihrer Heimat eint, sehr deutlich illustriert.

Verlassen endet nicht mit dem Traum und dem Scheitern der Flucht, sondern begleitet auch Menschen, die es geschafft haben, Nordafrika hinter sich zu lassen. Doch merkt man, dass es den Protagonisten in ihrer neuen „Heimat“ nicht so gut geht, wie sie es sich erträumt haben: Einsamkeit, Isolation, der Verlust der eigenen Persönlichkeit und Fragen der Identität konfrontieren. Viele haben nicht den neuen tollen Job, sondern finden sich in der Illegalität gefangen, in Jobs wie Prostitution, die sie ausüben müssen, während sie gleichzeitig immer die Angst haben, gefunden und abgeschoben zu werden.

Tahar Ben Jelloun hat mit seinen Werken viele Preise gewonnen und wurde u.a. auch für den Literaturnobelpreis nominiert. Was ich vorher nicht wusste, aber seine kraftvolle Sprache fesselt, da sie nichts beschönigt. Sie drückt dahin, wo es weh tut, aber auch dorthin, wo es im Gedächtnis bleibt und noch lange Zeit in einem nachwirkt. Man vergisst diese Geschichten nicht mehr, da bin ich mir sicher. Besonders gut fand ich auch, wie er das Empowerment der Frauen in diesem Buch immer wieder betont, ihnen Handlungsmacht zuschreibt und sie nicht in diesem stereotypen passiven Verhalten zeigt, welches leider oftmals solche Geschichten dominiert.

Definitiv ein Glücksgriff, dass ich dieses Buch im öffentlichen Schrank gefunden habe und ich will mehr von Jelloun lesen. Er hat nämlich auch Sachbücher geschrieben, die sie mit dem Islam beschäftigen und ich bin sehr gespannt, wie sich diese so lesen werden! Aber einen weiteren Roman von ihm würde ich mir natürlich auch sofort schnappen, wenn ich ihn finde!

[Lesenswert] Der dritte Bruder von Nick McDonell!

Da ich am Wochenende den Nachrichten etwas entfliehen wollte, schnappte ich mir endlich ein Buch, welches schon ewig bei mir rumsteht, ich es auch unbedingt lesen mag, aber gleichzeitig auch nicht, weil dann habe ich es ja gelesen habe. So geht es mir mit einigen Autoren und Nick McDonell gehört da definitiv dazu. Denn auch wenn er mich thematisch nicht immer kriegt, er schreibt einfach wahnsinnig gut und fesselt mich. Seinen Erstling „Zwölf“ habe ich in einem Rutsch durchgelesen, da ich es nicht niederlegen konnte – jetzt hatte ich also Der dritte Bruder zum Genießen vor mir!

Worum geht’s

Mike und sein Bruder Lyle kommen aus einem komfortablen Leben in New York mit Eltern, die jedoch auch gerne mal etwas mehr trinken und sich häufig streiten. Mike bekommt die Möglichkeit, ein Praktikum in Hongkong zu absolvieren, welches ihn schließlich nach Bangkok und auch etwas in die Vergangenheit seiner Eltern führt. Durch ein tragisches Ereignis muss er jedoch zurück in die USA und das kurz vor dem 11. September.

Wie ist’s

McDonell hat es wieder geschafft, mich mit seinen Worten zu fesseln und somit habe ich das Buch nur einmal zum Schlafen weggelegt. Dabei ist es nicht unbedingt die Story, die er erzählt, denn die hat man ähnlich schon gelesen. Es ist, wie er sie erzählt, wie er die Charaktere einführt und sie sich weiterentwickeln lässt und natürlich wie er von einer Erzählebene zur nächsten springt. Das macht einfach Spaß und durch die sehr kurzen Kapitel (1-5 Seiten) liest man eben immer nur noch schnell eines. Dadurch, dass sich Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig entfalten, bekommt man immer mehr Einsicht in das „große Ganze“ und beginnt, Mutmaßungen anzustellen, wie es wohl weitergeht.

Ich will nicht verraten, was alles genau in dem Buch passiert, da dies den Lesegenuss etwas verkleinern würde. Aber es sind teilweise sehr krasse, einscheidende Dinge und McDonell schreibt mit einer Gleichgültigkeit, die ich gleichzeitig irritierend, aber auch faszinierend finde. Man erwartet, dass Mike mehr Emotionen zeigt oder zumindest mehr Probleme mit den jeweiligen Ereignissen hat, aber nein, diese Tragödie namens Leben nimmt er eher stoisch hin. Quasi nebenbei trennt er sich z.b. von seiner langjährigen Freundin, was sich nicht auf seinen Gemütszustand auszuwirken scheint. Und solch eine Figur muss man erstmal entwerfen + ihr dann diese Sprache geben – und deswegen mag ich McDonell so! Der zwar zunächst dafür gefeiert wurde, dass er mit 17 Jahren schon so ein Buch wie „Zwölf“ schreiben konnte, aber auch als „älterer“ Mensch schreibt er wahnsinnig gut!

Definitiv nicht das letzte Buch, was ich von diesem Autor gelesen habe und ich kann es euch absolut empfehlen! Es liest sich nur so runter, hallt etwas in einem nach und hat die ein oder andere sehr überraschende Wendung in petto.

Kennt ihr dieses oder ein anderes Buch von Nick McDonell? Falls ja, wie hat es euch gefallen?

[Lesenswert] Guantanamo Boy von Anna Perera

Das Buch Guantanamo Boy von Anna Perera stand jetzt bestimmt 1-2 Jahre in meinem „muss ich noch lesen“-Regal und endlich habe ich es mir geschnappt. Da es recht dick ist und ich es somit nicht unterwegs lesen wollte, brauchte ich einfach mal zwei halbwegs freie Tage und die hatte ich endlich einmal. Was super war, denn ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören!

Worum geht’s

Gemeinsam mit seiner Familie verbringt der 15-jährige Khalid aus Groß-Britannien seine Ferien bei Verwandten in Pakistan. Dort wird er, ein ganz normaler Teenager, der gerne am Computer spielt, fälschlicherweise im Zuge der amerikanischen Kampf-dem-Terror-Aktion entführt und endet nach einem kurzen Zwischenstop in Afghanistan doch wirklich als „Sträfling ohne Prozess“ in Guantanamo Bay. Was er dort erlebt, wird in diesem Buch sehr eindrücklich geschildert.

Wie ist’s

Zunächst für mich einmal augenöffnend, denn ich wusste nicht, dass dort auch Kinder und Jugendlich von den Amerikanern einfach so festgehalten wurden und solche Höllen durchleben mussten. Dass Guantanamo Bay auch immer noch offen ist, obwohl Obama es schon schließen wollte, finde ich absolut schrecklich, denn ja, sie haben noch immer Gefangene da, die kein anderes Land „haben zu wollen scheint“. Aber gut, zurück zum Buch, welches Fiktion ist.

Es lässt sich leicht lesen, was auch daran liegen dürfte, dass es ein Jugendbuch ist. Aber es spricht mit der Stimme von Khalid und dieser ist eben erst 15. Was aber die Schilderungen für mich umso authentischer macht. Besonders in den Verhören wird hier sehr gut seine Verzweiflung, Panik und irgendwann auch Resignation spürbar und man leidet mit. Aber auch sonst merkt man, was das Eingeschlossen- und Isoliert-Sein, die Aussichtslosigkeit und natürlich die Folter mit der Psyche eines (jungen) Erwachsenen machen. Man wünscht ihm so sehr ein gutes Ende, wodurch man immer weiterliest, da kein Happy End in Sicht scheint.

Grausamkeiten werden hier manchmal in Nebensätzen kurz abgehandelt, aber das finde ich auch super gemacht. Denn man merkt, wie sich die moralischen Grundsätze verschieben, was plötzlich akzeptiert wird oder sogar als alltäglich behandelt. Dass so viele Menschen von außen zuschauen oder in dieser Hölle aktiv agieren, macht einem mal wieder bewusst, wozu Menschen fähig sind. Besonders in emotionalen Zeiten, wie das nach dem 11. September definitiv der Fall gewesen ist.

Mir hat das Buch sehr gefallen, meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen und ich war gefesselt. Ich habe es lediglich zur Seite gelegt, um ein paar Infos nebenbei zu recherchieren und dann habe ich so 50 Seiten vorm Ende eine Pause gemacht, um mich darauf vorzubereiten. Ohne zu spoilern, kann ich sagen, dass mir auch dieses sehr gut gefallen hat!

Spannende Thematik und für mich ein sehr gutes Buch, welches nicht nur Jugendliche lesen sollten. Ich habe es jetzt in Darmstadt schon wieder in den öffentlichen Bücherschrank für den nächsten Leser gestellt. Also solltet ihr es auch einmal finden, nehmt es mit und lasst euch in diese grausame Welt entführen!

[Lesenswert] Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie

Oh, was habe ich mich gefreut, als ich vor einiger Zeit Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie im öffentlichen Bücherschrank gefunden habe! Schon bei seinem Erscheinen hatte ich sehr große Lust auf dieses Buch, es dann aber immer wieder vergessen oder einfach keine Zeit gefunden. Pünktlich zum neuen Jahr sollte es aber endlich sein und ich kann euch schon verraten, ich habe es nur so verschlungen!

Worum geht’s

Ifemelu und Obinze wachsen zusammen in Nigeria auf und beginnen, sich zu verlieben. Gemeinsam planen sie, zum anschließenden Studium in die USA zu gehen, doch während Ifemelu dies gelingt, findet sich Obinze obdachlos auf den Straßen Londons wieder. Sie beginnt nach einem holprigen Start, Fuß in den USA zu fassen, während Obinze leider in einer brenzligen Situation als Mensch ohne gültige Papiere bleibt. Doch ist dies nicht das Ende ihrer Geschichte.

Wie ist’s

All seine Lobpreisungen hat dieses Buch einfach nur verdient. Es wird als einer der großen Romane einer starken, afrikanischen Stimme gefeiert und ganz egal, welche Stimme es ist, ich will mehr von ihr lesen. Mit viel scharfer Beobachtungsgabe wird hier das Leben zweier Menschen beschrieben, welche untrennbar miteinander verbunden sind, auch wenn sie auf verschiedenen Kontinenten leben. Es geht um Liebe, aber auch um viel mehr. Fragen der Identität, viel zum Thema Rassismus, über das Leben in einem anderen Land, Neuanfänge und auch Mut. Für mich beweisen beide Charaktere auf ganz unterschiedliche Weisen Mut, welche ich bewundere.

Man wird durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven gefesselt, man will einfach wissen, wie es weitergeht, aber auch was alles in der Vergangenheit passiert ist. Das ganze Bild soll einem nach und nach gezeigt werden und es kommen ständig neue, spannende Nuancen hinzu. Ich habe zum Beispiel nie gedacht, dass ich es spannend finden würde, ausführlich über einen Besuch in einem Friseursalon zu lesen. Aber hier wurde ich eines besseren belehrt, denn Haar ist nicht gleich Haar, sondern eben Ausdruck der Identität, aufgrund dessen man dann gerne diskriminiert wird.

Ganz nebenbei bekommt man spannende Infos über das Leben in Nigeria in den 90er Jahren, was für mich definitiv Neuland war, welches ich noch näher kennenlernen will. Aber auch die Eindrücke, die man als „geduldete“, nigerianische Gaststudentin in den USA sowohl aus illegaler Einwanderer in Groß-Britannien erhält, sind teilweise sehr schmerzhaft. Wie Menschen mit anderen Menschen umgehen, wie sie ihren „Wert“ einschätzen und was sich daraus in der Zukunft noch ergeben kann, ist einfach lesenswert.

Absolute Leseempfehlung, auch wenn es mit etwa 600 Seiten nicht gerade dünn ist. Aber ich sage euch, die Seiten fliegen nur so und schon ist man fast am Ende, wo man doch noch gar nicht sein kann. Welches mir übrigens auch gut gefiel, ich will hier nur nichts verraten! Also, wenn ihr dieses oder ein anderes Buch von Adichie findet, lesen!

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2021 – Endstand!

Bäbämm, pünktlich zum Jahresende will ich einmal schauen, wie ich 2021 bei meiner ABC-Lesechallenge abgeschnitten habe. Seit einigen Jahren versuche ich erfolglos, mich einmal komplett durch das ABC zu lesen. Genauer gesagt geht es darum, Buchtitel mit jedem Anfangsbuchstaben aus dem Alphabet mindestens einmal zu lesen und da scheitere ich immer grandios bei einigen selteneren Buchstaben wie X und Q. Kleiner Spoiler: 2021 hat daran leider auch nichts ändern können!

Zwischenstand: 22 von 26 Buchstaben „gelesen“

Alles Inklusive – Doris Dörrie (klick)

Agnes – Peter Stamm (klick)

_____________________________________

Black Mamba Boy – Nadifa Mohamed (klick)

_____________________________________

Caravaggio – Gilles Lambert (klick)

_____________________________________

Denkanstöße 2021 – Isabelle Nelte (Hg.) (klick)

Denn niemand hört dein Rufen – Mary Higgings Clark (klick)

Distant Mirrors. America as a Foreign Culture – Philip DeVita & James Armstrong (eds.) (klick)

_____________________________________

Erbe, Das – Sidney Sheldon (klick)

Extremely loud & incredibly close – Jonathan Safran Foer (klick)

_____________________________________

Finnish Nightmares – Karolina Korhonen (klick)

_____________________________________

Gum Thief, The – Douglas Coupland (klick)

_____________________________________

Herr Brechbühl sucht eine Katze – Tim Krohn (klick)

Hieronymus, was redst denn da – Franz Xaver Breitenfellner (klick)

Himmel und Hölle – Alice Munro (klick)

_____________________________________

Identitty – Mithu Sanyal (klick)

_____________________________________

Jedermann – Philip Roth (klick)

junge Falke, Der – Sabine Ebert (klick)

Junge im gestreiften Pyjama, Der – John Boyne (klick)

_____________________________________

Kind 44 – Tom Rob Smith (klick)

Koma – Jo Nesbo (klick)

kurze Geschichte der Menschheit, Eine – Yuval Noah Harari (klick)

_____________________________________

Leben kleben, Das – Marina Lewycka (klick)

_____________________________________

Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt, der – Herta Müller (klick)

_____________________________________

Normal People – Sally Rooney (klick)

_____________________________________

Odins Insel – Janne Teller (klick)

_____________________________________

Professor, Der – John Katzenbach (klick)

_____________________________________

Q

_____________________________________

Ritter der vierzig Inseln, Die – Sergej Lukianenko (klick)

_____________________________________

Seltsam wie die Liebe – Barbara Gowdy (klick)

Shakespeare – Bill Bryson (klick)

Sommerlügen – Bernhard Schlink (klick)

_____________________________________

Traveling with Che Guevara – Alberto Granado (klick)

_____________________________________

unendliche Geschichte, Die – Michael Ende (klick)

_____________________________________

Von Männern, die keine Frauen haben – Haruki Murakami (klick)

_____________________________________

Watermelon – Marian Keyes (klick)

Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge – Umberto Eco (klick)

Wikinger – Angelika Lenz (klick)

_____________________________________

X

_____________________________________

Y

_____________________________________

Z

Insgesamt habe ich es auf 22 Buchstaben und 36 Bücher (zum Vergleich: 2020 waren es 23 Buchstaben und 62 Bücher) geschafft, wobei ich 2021 irgendwie nicht so viel Zeit zum Lesen hatte, wie ich es mir gewünscht hätte. Beziehungsweise habe ich viel Fachliteratur gelesen, die ich hier jedoch nicht einrechne, denn das soll reine Unterhaltung bleiben. Wie immer scheitere ich an den üblichen Verdächtigen Q und X, aber auch bei Y & Z fand ich dieses Jahr kein Buch, welches mein Interesse geweckt hat. Denn nur für den Titel lese ich dann auch wieder kein Buch, wenn es mich sonst null anspricht.

Da ich es mag, meine gelesenen Bücher für mich zu dokumentieren (und das leider viel zu viele Jahrzehnte nicht tat), werde ich mich auch 2022 wieder an der Challenge versuchen und meine Fortschritte hier dokumentieren. Wenn wer ein Buch mit Q, X, Y oder Z als Anfangsbuchstaben des Titels hat, freue ich mich natürlich sehr über eure Tipps!

Macht wer von euch dieses Jahr auch eine Lese-Challenge? Wenn ja, wie genau läuft sie denn ab? 🙂 Ich probiere jeden Tag mindestens 30 Minuten zu lesen, was meist funktioniert, aber dann auch gerne mal in gleich 2-3 Stunden ausartet. Aber hey, da beklage ich mich bestimmt nicht, es gibt doch nichts besseres als ein Buch, was einen so richtig fesselt!

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.