Monat: Oktober 2018

[Beauty] Aufgebraucht im Oktober 2018!

Was ein Monat! Nachdem ich mich vom Pacific Crest Trail verabschiedet hatte, ging es erst einmal hoch nach Oregon (Portland) und Washington (Vancouver), dann mit Mama auf einen zweiwöchigen, tollen Roadtrip (von Las Vegas aus) und nun noch nach San Diego..und gleich wiederum weiter nach Mexiko 🙂 So richtig zur Ruhe kommen, ist irgendwie nicht meines..und somit habe ich auch diesen Monat kaum „richtige“ Produkte geleert, sondern bin noch immer am Aufbrauchen von kleinen Proben, die man in den unterschiedlichen Motels so bekommt.

Ein Beispiel sind diese vier Bodylotionsin diesem Artikel, von denen ich die von Vaseline und OASIS sehr gerne mochte, die beiden anderen werde ich nicht vermissen. Meine Zuneigung zur Lotion von Vaseline habe ich schon hĂ€ufiger auf dem Blog angesprochen, zum Beispiel und solltet ihr mal ĂŒber sie stolpern, probiert sie aus! Sie repariert trockene Haut seeeehr schnell, riecht verdammt lecker und nervt einen nicht mit einer langen Einzugsdauer.

Ein Duschgel von Oxygen, was sehr erfrischend roch, durfte ebenfalls mit mir unterwegs sein, aber wirklich gefreut habe ich mich ĂŒber die MundspĂŒlung. Die kleinen Dinge im Leben, aber nach ĂŒber fĂŒnf Monaten ohne MundspĂŒlung war es einfach herrlich, sie nach dem ZĂ€hneputzen zu benutzen und ein noch frischeres GefĂŒhl im Mund zu haben. Schade, dass es kaum Motels gibt, wo MundspĂŒlung zur Zimmerausstattung gehört, da hĂ€tte ich gerne noch so ein paar kleinere Packungen gehabt (aber die Sensodyne wartet in Deutschland schon auf mich). Dann habe ich von Templess SPA das Quietude Spray zu einem Bodyspray umgesprĂŒht und es sehr genossen! ParfĂŒm hatte ich die letzten Monate ebenfalls nicht (braucht man beim Wandern jetzt auch nur bedingt) und es so sehr vermisst! Als ich dieses Relax-„Bettspray“ bekam, war also sofort klar, dass das nicht auf das Kissen, sondern meine Handgelenke kommt und ich war wirklich ĂŒberrascht, wie sehr ich den Duft mochte. Definitiv eine Lavendelnote, aber sehr floral und beruhigend..perfekt! WĂŒrde ich mir sogar kaufen und auf Kissen, Körper und Haare sprĂŒhen, bevor ich mich ins Bett mache!

Meine 18-in-1 Lavendel-Seife von Dr. Bronner’s wurde nach Monaten auch einmal leer und sie war wirklich enorm ergiebig. Die Seife ist sehr flĂŒssig, aber hochkonzentriert, man braucht wirklich nur einen Spritzer im Badewasser. Sonst habe ich sie noch als Shampoo/Duschgel verwendet, aber da sie eher austrocknend als pflegend bei mir wirkte, wĂŒrde ich sie dafĂŒr nicht wieder benutzen. Wenn man mit nur wenig GepĂ€ck reist, bietet sich dieses kleine Multitalent aber doch an. Eine Crest Zahnpasta (hier in der Sorte Pro Health) darf natĂŒrlich auch nicht fehlen, wobei dies meine letzte kleine Tube war. Jetzt geht es endlich wieder zu den großen Tuben, meinen Plastikverbrauch fĂŒr 2018 will ich mir echt nicht ins GedĂ€chtnis rufen. An den beiden folgenden Bildern mit Proben von Bodylotion und Shampoos bekommt man da wieder einen kleinen Eindruck; alle Sachen haben ihre Zweck erfĂŒllt, aber umgehauen hat mich nichts.

Insgesamt sind sowohl meine Haut als auch meine Haare immer noch etwas eingeschnappt, da sie so wenig Pflege die letzten Monate bekommen haben und so kĂ€mpfe ich weiterhin mit Trockenheit bzw gegen sie an. Hoffen wir, dass mir das Meer und die Sonne hier irgendwie helfen oder zumindest die Sonnencreme irgendwelche Feuchtigkeit spendet 😉 Im November dĂŒrfte meine Aufbrauchstatistik hoffentlich etwas anders aussehen, ich bin gespannt!

Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Hat noch jemand seine vielen Proben (ich kenne es, die sammeln sich immer an) aufgebraucht? 🙂

[Reisen] Ab nach Mexiko!

Wooooohooooo! Nach fast sechs Monaten in einem Land, was fĂŒr mich verrĂŒckt lange ist, wird es endlich Zeit, die USA zu verlassen. Die letzten Tage in San Diego waren entspannt, ich habe auf zwei Hunde und eine Katze aufgepasst, bin viel spazieren gegangen und habe ein GefĂŒhl fĂŒr die Stadt bekommen. Aber jetzt geht es endlich wieder nach Mexiko, ein Land, in welches ich mich letztes Jahr absolut verliebt habe und so schnell wie möglich wieder erleben wollte. Bisher kenne ich nur den Staat Yucatan an der OstkĂŒste, wo ich zwei Monate verbringen konnte und bin somit enorm auf die andere Seite, Baja California, gespannt.

Hier werde ich wohl eine Woche mit einem Auto durch die Gegend um Ensenada cruisen, mir die Nationalparks ansehen, hoffentlich etwas wandern und sonst die Ruhe am Meer genießen können. Interessant wird auch schon die Anreise, ich fahre von San Diego bis zur Grenze (mit Tram oder Zug), dann laufe ich einmal mit meinem GepĂ€ck drĂŒber und danach geht es wohl so kurz wie nur möglich nach Tijuana.

Nach 1,5 Wochen wird es dann nach Mexico City gehen und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diese Stadt freue (ich habe wieder so ein GefĂŒhl, dass ich dort mal lĂ€nger leben mag). Leider habe ich nur zwei Wochen um einen Eindruck von der Stadt mit all ihrer Streetart, ihren Museen, leckeren Restaurants und Coffeeshops sowie dem Umland zu bekommen. Und natĂŒrlich mein mit Apps gelerntes Spanisch an so vielen Menschen wie nur möglich auszuprobieren und tolle GesprĂ€che zu fĂŒhren.

Also, alles noch etwas vague, aber so reise ich fĂŒr gewöhnlich, da ich mich einfach gerne treiben lasse. Aber dafĂŒr habe ich viel Vorfreude und riesige Lust! Wenn wer von euch schon einmal an der WestkĂŒste oder in der Hauptstadt unterwegs war, freue ich mich natĂŒrlich ĂŒber Tipps und Anregungen!

[Reisen] Verkleidete Welten – Halloween & DĂ­a de Muertos!

Seit bestimmt schon zwei Wochen dreht sich hier in den USA alles um Halloween und ach, ich liebe all die liebevoll geschmĂŒckten HĂ€user, die Kinder in ihren niedlichen KostĂŒmen, die schon letztes Wochenende aufgeregt durch die Straßen in San Diego gezogen sind und natĂŒrlich auch all die leckeren SĂŒĂŸigkeiten, die im passenden Halloween-Look daherkommen (schmeckt einfach besser!). Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit, Halloween in New York zu erleben und ach, das war verrĂŒckt! Zwar war ich auf keiner Party, ich bin an diesem Abend sogar umgezogen (von Manhattan nach Brooklyn) und bekam in der Straßenbahn trotzdem Komplimente fĂŒr mein sehr authentisches KostĂŒm als „Reisende“.

In Deutschland ist Halloween, zumindest in grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten, mittlerweile auch mehr oder weniger ein Thema, in Berlin sind zumindest einige Parties zu finden und ich habe in den letzten Jahren auch schon ein paar kostĂŒmierte Kinder durch die Straßen laufen sehen gesehen..wegen mir kann der Tag gerne eingefĂŒhrt werden, bis Fasching ist es ja noch einige Monate hin und der grau-kalte Oktober wird dadurch auch etwas bunter! Wer noch eine spontane Idee fĂŒr ein KostĂŒm sucht oder schon fĂŒr Februar vorbereitet ist, wie wĂ€re es mit ein wenig ausgefallener Verkleidungs-Inspiration?

Besonders toll finde ich natĂŒrlich, dass der KĂŒrbis eine große Rolle an diesem Tag spielt und so habe ich mir auch mal eine KĂŒrbisfarm in Kalifornien angesehen. Hier gibt es neben dem orangenen Liebling, den man sich zum Schnitzen aussucht, noch allerlei lustige Attraktionen und besonders fĂŒr Kinder ist dieses Spektakel toll. Das könnten wir in Deutschland gerne auch mal einfĂŒhren, ich hĂ€tte mir so gerne einen KĂŒrbis gekauft und ihn vor Ort noch geschnitzt. Aber das scheiterte daran, dass es fĂŒr mich kurz vor dem 31. ĂŒber die Grenze nach Mexiko gegangen ist und da konnte ich ihn nun eher schlecht mitnehmen.
Somit gab es fĂŒr mich immerhin eine KĂŒrbissuppe und ich hatte die Gelegenheit, mich an all der Deko und dem KostĂŒmwettbewerb satt zu sehen. Dieser war offen fĂŒr Kinder bis 12 Jahre und der Junge, der mit seinem Frankenstein-KostĂŒm (ich wollte ihn jetzt nicht fotografieren und ins Internet stellen, hier ist ein sehr Ă€hnlich aussehendes KostĂŒm) gewann, hat sich soooo gefreut! Hach, das war ein guter, herzerwĂ€rmender Nachmittag.

Somit verpasse ich zwar den eigentlichen Halloween-Abend, aber Mexiko hat hier doch auch eine tolle Alternative fĂŒr mich in der Hinterhand. Am 1.11. ist nĂ€mlich DĂ­a de Muertos, der Tag der Toten und in Tijuana ist schon alles vorbereitet. Zwar spielt sich das Fest traditionell auf dem Friedhof ab (man geht mit Blumen und dem Lieblingsessen zum Grab des Verstorbenen und feiert dort), geschmĂŒckt sind aber auch Straßen, GĂ€rten und HĂ€user. Manchmal sieht es nach einer Mischung von Halloween und DĂ­a de Muertos aus und ich hatte die Gelegenheit, mir im Kulturzentrum mehrere, reichlich geschmĂŒckte, Totenaltare (fĂŒr bekannte, verstorbene Wrestler sowie einen Museumsmitarbeiter) anzusehen. Da ich in Begleitung meines Couchsurfing-Hosts war, bekam ich auch noch allerlei ErklĂ€rungen und jetzt hoffe ich ja, dass ich am 1.11. in Ensenada auch jemanden treffe, der mich vielleicht ein wenig mitnimmt. Denn den Tag der Toten habe ich bisher noch nie live erlebt, sondern eben nur davon erzĂ€hlt bekommen. Super interessant auf jeden Fall! Kinder kostĂŒmieren sich hier auch, ich habe einige mit Totenkopf-Makeup gesehen, SĂŒĂŸigkeiten gibt es aber wohl nur fĂŒr die Verstorbenen, das werde ich dann noch genauer erfahren!

Zeitlich habe ich bei diesem Trip wirklich GlĂŒck gehabt, dass ich sowohl Halloween als auch den Tag der Toten erleben kann und ich finde, da bekommt man doch noch einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Menschen, wenn man einen Feiertag mit ihnen erlebt. Habt ihr schon einmal Halloween in den USA oder den DĂ­a de Muertos in Mexiko erlebt? Wie hat es euch gefallen? Und wer weiß schon, als was er an Fasching verkleidet sein wird?

Sunday again.

[Gesehen] Shameless; Grey’s Anatomy

[Gelesen]  Tödliche Tropfen – Jakob Stein

[Gehört]  in Las Vegas lĂ€uft ĂŒberall sehr laute Musik; Podcasts beim Laufen

[Getan]  meine Mama zum Flughafen gebracht (zwei Wochen Roadtrip sind um); noch zwei Tage in Las Vegas verbracht & dann wieder mit dem Mitternachtsbus nach San Diego gefahren; stundenlang am Meer in der Sonne gesessen/gearbeitet/geplant


[Gegessen] Brot mit Rote-Beete-Hummus; Milka Schokolade; Cornflakes; Erdbeeren; Waffeln mit Sirup; Veggie Quesadillas; Erdnussbutter-Schoko-Kekse; Äpfel

[Getrunken] Pumpkin Spice Frappucchino; Diet Mountain Dew; viiiiel (Iced) Kaffee und Wasser mit Magnesium-/Eisentabletten

[Gedacht] es wird Zeit fĂŒr einen Ortswechsel!

[Gefreut] ĂŒber all die tolle Natur, die ich die letzten Wochen erlebt habe

[GeĂ€rgert] ĂŒber eine Nachricht aus der Vergangenheit

[GewĂŒnscht] eine tolle, nicht allzu teure Wohnung in Mexico City fĂŒr zwei Wochen

[Gekauft] Hotel, Bus..die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen (aber noch keinen Mietwagen fĂŒr Mexiko)

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #40

Diese zwanzig Fragen von Johanna’s Projekt habe ich euch in der Sonne sitzend in Las Vegas beantwortet und mich dabei von schrecklich lauter Popmusik beschallen lassen – was nicht unbedingt beim Denken hilft, aber meine Grundstimmung war entspannt und gut gelaunt 🙂 Nach ĂŒber fĂŒnf Monaten USA gibt es nĂ€mlich endlich wieder eine OrtsverĂ€nderung, dazu aber die Tage mehr. Hier nun die zwanzig Antworten und wie immer wĂŒrde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir eine Frage in den Kommentaren beantwortet!


781: Welche Figur aus einem Roman wĂŒrdest du gern verkörpern?
Gerne wĂŒrde ich eine mĂ€nnliche Person verkörpern, aber oh, welcher Roman..ich kann mich echt nicht wirklich festlegen, spontan kommt mir aber Jamie aus der Outlander-Reihe von Diana Gabaldon in den Sinn, da haben wir nĂ€mlich noch eine Reise in die Vergangenheit drinnen und das wĂ€re definitiv sehr spannend!

782: Bist du ein unternehmungslustiger Typ?
Ohja, ich unternehme immer gerne Abenteuer, allein oder mit Freunden, und ganz besonders Dinge, die ich noch nicht getan habe.

783: Kommst du immer zu frĂŒh, zu spĂ€t oder genau rechtzeitig?
Ich versuche pĂŒnktlich zu sein, was manchmal in zu frĂŒh aber auch zu spĂ€t endet. So ein wirkliches Muster kann ich da nicht erkennen, aber meist bin ich +/- 5 Minuten da.

784: Wie sorgst du fĂŒr Struktur in deinem Kopf?
Durch die Natur laufen, das wirkt Wunder. Und ich schreibe mir ab und zu Listen, damit ich wirklich vor mir sehe, was da als Chaos in meinem Kopf ablÀuft.

785: Bist du schon mal irgendwo gewesen, wo du nur Sand oder Wasser um dich herum gesehen hast?
Jupps, einige Mal sogar. Ich war in Indien in der WĂŒste Thar und auf den Andamanen, da gab es nur Sand oder Wasser. Auf einem Schiff, wo ich nur noch Wasser sah, war ich aber z.b. auch auf den Faröer Inseln, da gab es nur unendliche, blaue Weite (und Wind, sehr viel Wind).

786: Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?
Oh, ich will dringend mal wieder Achterbahn fahren! Am liebsten natĂŒrlich ganz nach vorne oder ganz nach hinten..wie im Bus 😉

787: Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?
Kommt drauf an, was wir fĂŒr ein VerhĂ€ltnis haben und auch was es fĂŒr Fehler sind. Kleinigkeiten spreche ich eher an, die niemandem weh tun, der Person aber in Zukunft helfen werden.

788: Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?
Ich habe keine eine Freundesgruppe und da ich nur wenig in Deutschland bin, hat sich das sehr verĂ€ndert. FrĂŒher hatte ich zwei Freundeskreise, wo ich immer eher der vermittelnde Punkt war, mittlerweile sind es alles eher einzelne Freundschaften. Ein offenes Ohr und Reisetipps habe ich aber immer.

789: Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?
Die Liste ist auch schon etwas lĂ€nger, nehmen wir aber einfach mal die letzten zwölf Monate und da war gegrillter Kaktus in Mexiko definitiv das VerrĂŒckteste (und so verdammt lecker!).

790: Liest du Horoskope?
Nein.

791: Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?
In Thailand habe ich in ein paar Kapsel-Hotels geschlafen, das war von der Idee her zunĂ€chst sehr seltsam fĂŒr mich (aber im Grunde sind sie toll und absolut ausreichend). Geographisch gedacht war der seltsamste Ort wohl Singapur, diese Stadt ist fĂŒr mich immer noch ein Abenteuerspielplatz fĂŒr (reich) Erwachsene.

792: WĂŒrdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt wĂŒrde?
Nein, außer ich „entdecke“ etwas, was vielen Menschen hilft, dann kann es gerne meinen Vornamen kriegen. Im Grunde ist mir das aber absolut wurst, mein Name muss auf/fĂŒr nichts stehen.

793: Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Irgendwann aufgeben und das Internet zwecks Ablenkung nutzen. Oder etwas lesen/schreiben, den nĂ€chsten Tag durchgehen..ĂŒberlegen, wo ich als nĂ€chstes hin will..und dann viel, starken Kaffee aufsetzen.

794: Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als du?
Gerne wĂŒrde ich tolerant genug sein und schreiben „ja klar“, aber wenn es um mir wichtige Themen geht und wir da so unterschiedliche Ansichten haben, nee, dann kann ich es nicht. Menschen, mit denen ich befreundet war und diese dann z.b. die AfD gewĂ€hlt haben, sind nicht mehr in meinem Leben, das geht fĂŒr mich nicht.

795: Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel ĂŒberleben?
Bestimmt eine Weile, ich habe ja auch die letzten 4,5 Monate auf dem Pacific Crest Trail ĂŒberlebt. Feuer machen, Wasser filtern und irgendwas zu essen besorgen..werde ich schon hinkriegen. Wenn ich könnte, wĂŒrde ich gerne mal einige Zeit auf einer wirklich einsamen Insel leben 🙂

796: Wie oft googelst du den (die) Namen deiner Jugendliebe(n)?
Gar nicht, da habe ich so gar keine Neugierde fĂŒr in mir.

797: Welches Unterrichtsfach in der Schule war fĂŒr dich schrecklich?
Chemie, wobei das aber mehr an der Lehrerin lag, welche einfach nicht sehr gut war. Hausaufgabe war Kapitel abschreiben, diese dann auswendig lernen und aufsagen..Ă€h ja, da „lernt“ man echt viel bei.

798: Welche Zutaten dĂŒrfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?
Schokolade. Oder Zitrone!

799: Was singst du unter der Dusche?
Meist gar nichts, ich habe auch keine Musik beim Duschen an. Ich singe/summe eher beim Autofahren und da dann gerne tragische Liebesschnulzen oder was auch immer im Radio lÀuft.

800: FĂ€llt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?
Ich werde besser darin, aber sehr leicht fĂ€llt es mir nicht. Aber ich wurde auch einfach nicht so erzogen, hier in den USA beendet jeder immer GesprĂ€che mit einem leicht herausgesagtem „love you“, was ich langsam lerne 😉

[Lesenswert] Tödliche Tropfen – Jakob Stein

Meine Mama brachte sich dieses Buch als FlugzeuglektĂŒre mit in die USA und da sie es sowieso hier lassen wollte, habe ich das recht dĂŒnne BĂŒchlein dann auch mal geschwind gelesen. Vorneweg, ich bin kein großer Krimi-Fan, sie mĂŒssen schon ausgefallen gut geschrieben sein, dass ich sie lese und besonders mit lokalen Kriminalromanen tue ich mir doch schwer. Somit hatte Tödliche Tropfen von Jakob Stein, welcher sich hauptsĂ€chlich auf und um den Frankfurter Flughafen abspielt, keinen leichten Start!

Worum geht’s Die schlimm zugerichtete Leiche einer Frau wird in einem FeuerwehrĂŒbungsplatz auf dem Frankfurter Flughafen gefunden. Hauptkommissar Schwaner und sein Team beginnen die Ermittlungen in etwas ruckeliger Zusammenarbeit mit den zustĂ€ndigen Personen am Flughafen und finden sich kurze Zeit in der Welt der teuren Weine wieder.

Wie ist’s Dieses Buch ist das dritte Buch von Jakob Stein und hat – wie schon die VorgĂ€nger – den Frankfurter Hauptkommissar Martin Schwaner als Hauptperson. Somit werden er und sein Team lose vorgestellt, man baut nicht wirklich eine Beziehung zu den unterschiedlichen Personen auf und das Buch kratzt emotional definitiv nur an der OberflĂ€che. Die Story entwickelt sich schnell, die SĂ€tze sind kurz und die Beschreibungen knapp. Es liest sich teilweise mehr wie ein Blogbeitrag/Zeitungsartikel und konnte mich hierdurch nicht ĂŒberzeugen. Fesselnd ist der Plot leider auch nicht, da vieles eben nur angeschnitten wird und somit baut sich da fĂŒr mich kaum Spannung auf.

Da ich viel auf dem Frankfurter Flughafen unterwegs bin und auch die Gegend kenne, waren die Hintergrundkulissen-Blicke spannend, aber erneut viel zu knapp. Und wie andere kritisieren, wohl auch inkorrekt, hierzu kann ich aber nichts sagen. Zur eigentlichen Geschichte, ohne zu viel zu verraten: es kommt am Ende eine Wendung, die ĂŒberrascht, Sinn ergibt, aber so viel besser hĂ€tte verwertet werden können. Das Thema Weinhandel und Betrug ist keines, mit dem ich viel in Kontakt komme, aber es hĂ€tte durchaus spannend(er) vermittelt werden können.

Insgesamt hat mich das Buch nicht ĂŒberzeugt, mehr von dem Autoren oder Krimis, welche den Weinhandel thematisieren, zu lesen. Wenn man kurze, seichte Unterhaltung mag (ich las es beim Laufen vom Flughafen zu meinem Hotel quasi nebenbei), SĂ€tze, die schnell und einfach zu lesen sind und man das Buch auch problemlos mal weglegen kann..vielleicht ist das eures, wenn ihr gerne mehr ĂŒber den Frankfurter Flughafen lesen wollt. Ansonsten wĂŒrde ich euch eher davon abraten und habe das Buch jetzt auch hier zurĂŒckgelassen, vielleicht freut sich ein anderer Hotelgast darĂŒber.

Kennt ihr ein Buch von Jakob Stein? Mögt ihr regionale Krimis? Was könnt ihr empfehlen? Ich fand ja Winterkartoffelknödel von Rita Falk damals (bevor der Hype losging) sehr unterhaltsam!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke #ontheroad

Seit mittlerweile fĂŒnf Monaten habe ich fĂŒr nicht mehr als 1-2 Tage eine eigene KĂŒche gehabt und auch dieser Beitrag meiner „Teller-Einblicke“-Reihe ist da keine Ausnahme. Die letzten Wochen habe ich mal kurz gehouse-sittet und dann ging es mit Mama auf einen Roadtrip durch den Westen der USA, wo wir viel gewandert sind (back to meiner ErnĂ€hrung auf dem Pacific Crest Trail) oder eben auswĂ€rts gegessen haben. Aber iiiiiiiirgendwann werde ich mal wieder eine KĂŒche haben und etwas kleinschneiden und weiterverarbeiten.

Ein leichtes FrĂŒhstĂŒck war dieser leckere Odwalla Smoothie in Original Superfood, ein Joghurt von Tillamook und natĂŒrlich etwas Obst zum Kauen, gerne Bananen. Habe ich vor dem Wandern fast komplett vegan gelebt, schreit mein Körper im Moment stĂ€ndig nach Joghurt und somit bekommt er ihn auch (seht ihr gleich weiter unten). Da wir ins Las Vegas gestartet sind, haben wir uns zum Mittagessen auch eines der vielen Casino-Buffets gegönnt. Etwas außerhalb zwar, da wir im Red Rock Canyon morgens wandern waren, aber dieser Teller war ein Feuerwerk an Geschmack. Eine Bohnen-KĂ€se-Quesadilla, Linsensuppe, Spinat mit Kichererbsen, SĂŒĂŸkartoffelbrei, Mais mit Paprika und dann noch Rote-Beete-Hummus mit Pitabrot. WĂŒrde ich sofort wiederessen, auch wenn mir danach echt schlecht war, aber ich habe bestimmt 2 Liter Cola light getrunken und mein Körper kann KohlensĂ€ure im Moment nicht sonderlich ab. Unterwegs beim Wandern gab es dann mal wieder LĂ€rabars, also ganz gesunde Riegel, die primĂ€r aus Datteln bestehen. Die Sorten Erdbeer-Schokokeks und Karottenkuchen schmecken beide mehr wie SĂŒĂŸigkeiten und man kaut ewig; wenn ich die zehn Riegel gegessen habe, werde ich aber wieder eine Dattel-Pause brauchen.

Gerade habe ich schon die Joghurtobsession erwĂ€hnt und diese KĂŒrbiskuchensorte von Yoplait light ist zum Niederknien, da der Joghurt wirklich wie Kuchen schmeckt. Hallo, geht es besser? Nein. Aber auch die Marionberry-Sorte von Tillamook war superlecker und wĂŒrde sofort wieder in meinen Einkaufskorb wandern. Tillamook kommt aus Oregon (wo ich auch gerade herkomme) und sollte ich nĂ€chstes Jahr wieder einen Joghurt-Wahn haben, wenn ich in der NĂ€he bin, besichtige ich deren Werk. Mama brachte mir einen Mars Brownie mit, aber das hat einfach nur wie ein Mars geschmeckt, also hier haben wir beide keine FreudensprĂŒnge gemacht. Im Flugzeug wollte ich mal einen gesunden Snack und habe mir Apfelringe geschnappt; ich finde ja, dass man da ruhig noch etwas Zimt draufmachen dĂŒrfte, dann hĂ€tte ich mehr Freude daran, aber lecker waren sie dennoch.

Was hatte ich Verlangen nach MĂŒsli! Ich habe innerhalb von vier Tagen fast 1 Kilo Mandel-MĂŒsli gegessen, was ich mit Vanille-Mandelmilch und Erdbeeren aufgepeppt habe. Und es war soooo gut! Dazu noch mein obligatorisches Wasser mit Magnesiumtablette, da ich noch immer jede Nacht viele KrĂ€mpfe in den Beinen bekomme. Im Oktober gibt es in den USA KĂŒrbis in jeglicher Form und diese kleinen Kuchen waren ideal, um einmal den regulĂ€ren (oben rechts) und einmal den KĂŒrbiskuchen mit Streuseln auszuprobieren. Umgehauen haben sie mich beide nicht, somit muss ich zumindest von The Bakery keine mehr essen. Warme Zimtschnecken gehen allerdings immer im Herbst und somit habe ich da auch einige in den letzten Wochen zum FrĂŒhstĂŒck oder einfach zwischendurch gefuttert.

Mir brannte der Toast zwar etwas an, aber die selbstgemachte Guacamole hat ihn definitiv gerettet und mich sehr glĂŒcklich gemacht. Sollte ich viel hĂ€ufiger essen, aber irgendwie denke ich nie daran, Avocados zu kaufen, wenn ich im Laden bin. Dieses gigantische Eis von Sweet Habit in Cinnamon Bunned habe ich nur gekauft, da es keine bessere Alternative in dem Supermarkt gab, ich aber eben Lust auf Eis hatte. Kalorien- und fettreduzierte Eiscreme ist nicht meine, die schmeckt einfach nicht so gut und ich finde die Konsistenz auch blöd. Da doch lieber wenig, aber eben cremig-gutes Eis oder noch lieber meine gefrorenen Bananen, die ich einfach in den Mixer werfe. Zwei Bilder von unterwegs habe ich noch, einmal gab es Pinienkerne, was ok war und dann noch einen LĂ€rabar Coconut Cream Pie, welcher mich in dem Moment glĂŒcklich gemacht hat, aber unbedingt noch einmal brĂ€uchte ich diese Sorte nicht, da schmecken mir andere besser.

Zwar laufe ich keine 30 Kilometer mehr am Tag, aber es hat doch fast zwei Wochen gedauert, bis ich keinen Dauerhunger mehr hatte und einfach stĂ€ndig hĂ€tte essen können (und es vielleicht auch getan habe). Aktuell esse ich immer noch zu viel, aber es wird weniger und auch die vielen ungesunden Sachen finden langsam wieder etwas Balance, da mein Körper nach frischem Obst und GemĂŒse verlangt. Aber ein bisschen Eis und noch einmal Buffet in Las Vegas wird es noch geben, bis ich dann nach Mexiko gehe und mich an all dem Obst und den frischen SĂ€ften laben werden kann!

Sunday again.

[Gesehen] Shane Dawsons neue Videoreihe (grandioses Kino); Shameless

[Gelesen]  Infomaterial der verschiedenen Nationalparks

[Gehört]  Vögel & Wind

[Getan]  weiter mit dem Auto durch Arizona, Kalifornien und Nevada gefahren; Lake Havasu besucht; Death Valley erwandert; tolle Natur bestaunt und mich gefreut, wieder in der WĂŒste zu sein


[Gegessen] Brot mit Rote-Beete-Hummus; Milka Schokolade; Cornflakes; Erdbeeren; Waffeln mit Sirup; Veggie Quesadillas; Erdnussbutter-Schoko-Kekse; Äpfel

[Getrunken] Orangensaft; Iced Coffee mit Pumpkin Spice von Dunkin Donut; Kaffee; Sprite Zero; Wasser mit Magnesium- und Eisentabletten im Wechsel

[Gedacht] mir ist sooooo kalt, hier sollte es doch wĂ€rmer sein 🙂

[Gefreut] wunderschöne Natur, wir machen kurze, tolle Wanderungen!

[GeĂ€rgert] wir hatten so eine schreckliche Erfahrung in einem Motel 6 in Phoenix..ich bin echt noch sprachlos und hoffe, booking.com gibt mir mein Geld hierfĂŒr wieder

[GewĂŒnscht] so 5-10 Grad mehr wĂ€ren echt schön!

[Gekauft] Hotelzimmer, bisschen Essen, Lippenpflege (und immer noch kein Parfum-TravelbehÀltnis)

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #39

Was rennt die Zeit, schon wieder ist eine Woche um und dieses Mal habe ich die Fragen fĂŒr das 1000 Fragen an dich selbst-Projekt von Johanna auf dem Weg zum Death Valley beantwortet. Wie immer wĂŒrde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir die fĂŒr euch interessanteste Frage in den Kommentaren beantwortet, ich bin doch so neugierig!

 

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761: Glaubst du an den Zufall?

Diese Frage habe ich mir jetzt bis zum Ende aufgehoben, da ich einfach keine Antwort weiß. Manchmal ja, wenn mir so verrĂŒckte Dinge passieren, manchmal ja (und ich spreche von Schicksal), aber die meiste Zeit glaube ich nicht an ZufĂ€lle.

762: Wie viel Zeit pro Tag verbringst du in der KĂŒche?

So gut wie gar keine, wenn ich ehrlich bin. Aber ich bin mittlerweile seit ĂŒber fĂŒnf Monaten unterwegs, habe also selten eine KĂŒche und esse dann doch lieber auswĂ€rts, da ich regionale Sachen ausprobieren mag. Wobei viel von meiner ErnĂ€hrung einfach Dinge sind, die keine KĂŒche beinhalten..Kaffee ist wohl im Moment das Zeitintensivste, was ich so mache.

763: In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?

Hm, in niemandem, wobei ich gerade sogar mit meiner Mama im Urlaub bin.

764: Bist du impulsiv?

Oh ja und manchmal schlĂ€gt mir das ganz gut ins Gesicht. Somit versuche ich, zumindest verbal nicht ganz so impulsiv zu sein, aber wenn es z.b. um Reisen oder andere Abenteuer geht, treffe ich Entscheidungen im Sekundentakt. Was daran liegt, dass ich eben auf mein GefĂŒhl höre und nicht immer rational Pro/Contra-Listen erstelle.

765: FĂŒr wen hast du dich vor kurzem geschĂ€mt?

Hier ist mir auch nichts im GedĂ€chtnis geblieben, ich schĂ€me mich aber eher selten fĂŒr andere Menschen, da sie mit ihrem Verhalten leben mĂŒssen. Zum GlĂŒck umgebe ich mich mit Menschen, die mich mit ihrem Handeln und Denken begeistern und inspirieren, statt mich negativ zu beeinflussen.

766: Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?

Von meiner Seite aus ja, aber in 98% der FĂ€lle war es dann leider doch so, dass sich auf der anderen Seite GefĂŒhle entwickelt haben. Dabei kann ich viel besser mit MĂ€nnern als mit Frauen, irgendwie ist das alles weniger dramatisch und vielschichtig. 3-4 wirklich gute, mĂ€nnliche Freunde, wo es nur Freundschaft von beiden Seiten aus ist, habe ich zum GlĂŒck aber doch und das schon Jahr(zehnt)e – nie mag ich sie missen!

767: Hast du ein LĂ€cheln, das du nur fĂŒr Fotos aufsetzt?

Nicht nur fĂŒr Fotos, auch fĂŒr Interaktionen mit Menschen, denen ich wenig Bedeutung beimesse, also z.b. im Supermarkt etc (höflich, aber eben ohne wirkliche Emotion).

768: Wen rufst du zuerst an, wenn du gute Nachrichten hast?

Das kommt ganz auf die Nachricht an, eben die Person, von der ich denke, dass sie meine Freude am meisten teilen wird.

769: Was wĂŒrdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hĂ€ttest?

Da ich kaum Verantwortlichkeiten habe, wĂŒrde sich da nicht viel Ă€ndern.

770: Findest du dich selbst attraktiv?

Manchmal mehr, manchmal weniger, aber mir geht es darum, dass ich mich wohl fĂŒhle und wenn dies nicht der Fall ist, arbeite ich daran. Aktuell fĂŒhle ich mich weniger attraktiv, aber nicht auf mein Aussehen bezogen, sondern habe ich durch die letzten fĂŒnf Monate Wandern wenig fachlichen Input bekommen, sprich, als Ethnologin fĂŒhle ich mich gerade weniger attraktiv und das will ich Ă€ndern und lese/lerne somit viel im Moment.

771: Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Ich habe auf dem Pacific Crest Trail so viele Menschen kennengelernt, die mich alle stark beeindruckt haben. Man war so schnell so eng, ich weiß, viele der Menschen werde ich fĂŒr den Rest meines Lebens als Freunde haben und ihre Geschichten haben mich stark beeindruckt.

772: Bist du ein gutes Vorbild?

Es geht bestimmt besser, aber ich bin auch nicht die schlechteste Wahl. Besonders im Bereich „lebe dein Leben wie du willst und lass dir nicht von der Gesellschaft diktieren, was du tun sollst“ könnte ich etwas Inspiration geben.

773: Welche Tradition wird ĂŒberbewertet?

Allgemein bin ich ein Mensch, der kaum Traditionen hat und ihnen somit auch wenig Bedeutung zuschreibt. Was aber jeder Mensch fĂŒr sich selbst beantworten sollte und ich will hier auch keine Tradition, die jemand anderem viel bedeutet, runtermachen. Traditionen, die das Zusammenkommen von Menschen beinhalten, mag ich aber immer sehr, also Weihnachten ist toll!

774: Packst du Geschenke immer hĂŒbsch ein?

Nein, ich wĂŒrde es zwar gerne können, finde aber andererseits immer wichtigere Dinge mit meiner Zeit anzufangen, statt es zu lernen. Somit sind meine Geschenke eingepackt wie Kinder es machen und statt fancy Papier darf es bei mir auch mal Zeitung sein, die ich dann mit einem Tannenzweig oder so wenigstens etwas aufpeppe.

775: Interessierst du dich fĂŒr KönigshĂ€user?

Es gibt kaum Themen, die mich noch weniger interessieren – somit hell no!

776: Welche Note wĂŒrdest du deinem Leben geben?

Ich mag mein Leben sehr, aber natĂŒrlich gibt es immer noch Dinge zum Optimieren, somit nehme ich eine 2+ oder 13 Punkte, je nachdem, in welchem Benotungssystem wir uns befinden.

777: FĂ€llt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?

Ja, das fĂ€llt es mir. Ich gehe gerne auf fremde Menschen zu und lerne sie nĂ€her kennen, höre mir ihre Geschichte an und baue eine Beziehung auf. Da ich viel reise, ergibt sich das oft automatisch und ich genieße das sehr.

778: Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?

Die letzten 4,5 Monate auf dem Pacific Crest Trail habe ich viel Neues gelernt. Nicht unbedingt im praktischen Sinne (ok, ich kann jetzt in fĂŒnf Minuten ein Zelt im Sturm aufbauen und einen Campingkocher bedienen), aber Dinge wie alleine in der Wildnis schlafen, zĂ€hlt fĂŒr mich auch. Ansonsten lerne ich immer noch Spanisch.

779: Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?

Aufgrund des letzten Jahres ist sie definitiv wieder höher geworden, dabei war ich davor auf einem guten Weg, sie Stein fĂŒr Stein abzubauen. An dieser Aufgabe darf ich nun erneut arbeiten.

780: Machst du manchmal etwas nur widerwillig?

NatĂŒrlich, machen wir doch alle. Wobei ich Dinge, die mir wirklich widerstreben, einfach nicht mache, wenn sie nicht lebensnotwendig sind. Aber banale Dinge wie die SteuererklĂ€rung schiebe ich gerne auf, bis sich genug blöde Aufgaben angesammelt haben, mit denen ich dann einen Vormittag verbringen kann.

[Beauty] Chai Tea Lippenpflege von Burt’s Bees

Da schaue ich nichtsahnend einen Vlog von Estee und schwupps packt sie doch die neue, limitierte Chai Tea Lippenpflege von Burt’s Bees aus. Jahrelang habe ich nichts mehr von der Marke gekauft, da ich auf Produkte mit tierischen Inhaltsstoffen (Bienenwachs hier) zu verzichten suche. Aber bei einem Lippenpflegestift mit wĂŒrzig-sĂŒĂŸem Teegeschmack, was ich absolut verrĂŒckt und grandios vom Konzept her finde, konnte ich einfach nicht widerstehen. Somit habe ich im nĂ€chsten Walmart gleich zugeschlagen und um die 2€ fĂŒr 4.25g bezahlt – fast wĂ€re ich auch noch bei der Gurken-Lippenpflege, die direkt nebendran hing, schwach geworden, Burt’s Bees hat definitiv spannende Sorten im Angebot.

Alleine die Verpackung macht schon etwas her und passt prima in die nun kĂ€ltere Jahreszeit. Normalerweise mag ich meine Lippenpflege nĂ€mlich sĂŒĂŸ und fruchtig, gerne auch mal in Fanta- oder Mountain Dew-Geschmack. Aber wie gesagt, eine, die nach Tee schmeckt und dann auch noch gleich nach Indien und somit viele Erinnerungen wachruft, hatte ich noch nie. Somit wurde er direkt ausgepackt und ausprobiert!

Und was soll ich sagen, die Lippenpflege schmeckt ernsthaft nach Chai, also nach gesĂŒĂŸtem, schwarzem, Tee mit Milch und GewĂŒrzen. Man schmeckt sehr gut den Tee, dann Zimt und Muskatnuss sowie Nelke, Anis und auch etwas scharfen Pfeffer. Er ist beim Auftragen zunĂ€chst eher wĂŒrzig-scharf, wird nach kurzer Zeit aber zu einer mehr sĂŒĂŸlichen Lippenpflege. Der Geschmack und Geruch ist einige Zeit intensiv wahrnehmbar, was ich aber als sehr angenehm empfinde, da es eben nicht kĂŒnstlich schmeckt, sondern eben als hĂ€tte man einen Chai getrunken.

Burt’s Bees arbeitet auch mit 100% natĂŒrlichen Inhaltsstoffen und hat hier neben dem schon erwĂ€hnten Bienenwachs noch pflegendes Sonnenblumen- und Kokosnussöl sowie Kakao- und Sheabutter verwendet. Allerdings muss ich anmerken, dass ich die Pflegewirkung nur so lala finde. Ich bin aktuell noch in sehr heißem WĂŒstenklima und nutze den Stift so 3-4 Mal pro Tag, womit ich nur etwas trockene Lippen habe. Jedoch habe ich die ungute Vermutung, dass mir die Pflegewirkung im kalten, deutschen Winter nicht ausreichen wird, was schade ist, da ich genau dann diese Geschmacksrichtung am besten fĂ€nde. Aber wie gesagt, das werde ich erst im Dezember ausprobieren können. Bis dahin nutze ich ihn auch bei 30 Grad im Schatten, denn ganz ehrlich, der Geschmack macht doch schon ein wenig sĂŒchtig.

WĂ€re diese Chai Tea Lippenpflege auch etwas von euch? Oder macht euch diese Sorte so gar nicht an? Wenn wer Erfahrung mit den Pflegestiften von Burt’s Bees hat, gerne her damit!