Kategorie: Yummi

[Yummi] Ich habe Keto Coffee ausprobiert!

Disclaimer vorneweg: Ich mache keinerlei Diät, somit lebe ich auch nicht im Keto-Sinne (was als Quasi-Veganer auch unmöglich sein dürfte), habe aber von einem Freund eben diesen Kaffee zum Ausprobieren bekommen. Für mich macht diese Form der Ernährung in meinem Alltag absolut keinen Sinn, aber jeder Mensch und Körper ist anders, somit muss auch jeder für sich entscheiden, was passt!

Was ist Keto eigentlich?

Die ketogene Ernährung ist eine Low-Carb-Diät, in welcher man eben primär kohlenhydratarme, aber sehr fettreiche Lebensmittel zu sich nimmt. Was genau nicht meiner Ernährungsweise entspricht, da ich Kohlenhydrate liebe, aber mehr auf Fett achte. Durch diese Methode soll der Körper in die sogenannte Ketose kommen, wo sich der Stoffwechsel verändert. Man soll seinen täglichen Energiebedarf durch 60% Fett, 35% Proteine und NUR 5% Kohlenhydrate abdecken. Hierdurch soll man u.a. ein verbessertes Hautbild bekommen, einen niedrigeren Blutzuckerspiegel und eben Gewicht- und Körperfett verlieren.

Nun aber zum Keto Kaffee!

Da ich meinen Kaffeekonsum aktuell (mal wieder) etwas reduzieren wollte, kamen mir die glutenfreien Keto Coffee Beutel von Mighty Coffee gerade recht. Denn die 30g Pulver sollen in 240ml heißes oder kaltes Wasser eingerührt werden und das soll einem am Morgen ausreichen. Ich kenne die Marke von Tim Ferris, der sie in seinem Podcast schon promotet hat und sagt, dass sie ihn beim Denken/seiner Konzentration positiv unterstützt, somit war ich gespannt.

In einem Beutel „amplified energy for mental performance“ sind 100% Arabica Kaffee mit „seidiger Butter, welche nur von mit Gras gefütterten Kühen stammt“ sowie hochwirksamen MCT Ölen. MCT Öle sind mittelkettige Fettsäuren, wobei es sich hier um ein Extrakt aus Kokosöl handelt. In diesem Kaffee sind C8 (Caprylsäure) und C10 (Caprinsäure) enthalten.

Direkt beim Einrühren des Pulvers zieht einem schon ein enorm buttriger Geruch in die Nase, welcher so hartnäckig ist, dass ich ihn noch nachmittags in meiner Küche riechen kann. Der Kaffee glänzt richtig, man sieht, wie fettig er ist und ich muss mich erstmal überwinden, ihn zu probieren. Die Konsistenz ist seeeeehr buttrig, ein wenig, als würde man Öl trinken und ich muss gestehen, ich bin kein Fan.

ABER er gibt mir wirklich verdammt viel Energie, ich habe sonst nichts gefrühstückt und erst fünf Stunden später Hunger bekommen. Ob das nun gesund ist, sei wiederum dahingestellt. Ich war auf jeden Fall wach, voller Elan und konnte diese Stunden konzentriert durcharbeiten. Für mich ist das allerdings nichts, was ich jeden Tag machen könnte/wollte. Somit habe ich diesen Kaffee in meinem „normalen Homeoffice-Alltag“ 2-3 Mal die Woche benutzt, wenn ich wusste, dass ich viel Energie brauchen würde und nicht wirklich zum Essen kommen würde.

Eigentlich wurde mir der Kaffee zum Wandern gegeben, wenn man nur wenig Gewicht mitschleppen, aber eben SEHR viele Kalorien (hier durch das Fett) bekommen mag. Für meinen nächsten längeren Wandertrip (ich hoffe ja weiter, Kungsleden, den Olavsweg oder die Via de la plata zu laufen) werde ich mir definitiv solche Beutel kaufen, denn besser als „normaler“ Instant-Kaffee ist er allemal, auch wenn der Geschmack und besonders die Konsistenz echt gewöhnungsbedürftig sind! Leider finde ich die Mighty Coffee Marke nicht online zum Kaufen, aber der Keto Style Brew von Blend Republic (z.b. 220g für 23€ bei Amazon) scheint eine gute Alternative zu sein.

Mich würde interessieren, ob ihr eine ketogene Ernährung betreibt und/oder Keto Kaffee trinkt? Wenn ja, könnt ihr mir eine Marke besonders empfehlen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Ja huch, irgendwie habe ich gedacht, ich hätte letzten Monat gezeigt, was so auf meinem Teller gelandet ist..aber anscheinend war das nicht der Fall. Heute also ein paar mehr Bilder von all den (mehr oder weniger) leckeren Sachen, die so in meinen Magen durften 😉

Ich habe das Vegan Chicken Teriyaki Sub von Subway ausprobiert und ja, es ist ganz nett, aber kein „Wow, muss ich unbedingt sofort wiederhaben“-Sandwich. Normalerweise esse ich nur das Veggie Delight, somit war es eine Abwechslung, mal etwas heißes auf dem Sandwich zu haben..aber Falafel sind mir dann doch lieber. Seit Ewigkeiten gab es mal wieder Erdbeeroatmeal mit Chia- & Leinsamen sowie Obst und ach, das wird einfach mein liebstes Frühstück bleiben. Zu Ostern bekam ich diesen wunderbaren Hefezopf von einer Freundin gebacken und dann auch noch ein riesiges Stück von dieser Pfirsich-Maracuja-Torte – ich war zwei Tage im Food-Koma 🙂

Alle zwei Jahre habe ich Lust auf Ananaspizza und so wurde schnell eine TK-Margarita mit Ananas aus der Dose aufgepeppt – was soll ich sagen, ich war happy! Zum Geburtstag gab es einen Pfirsichkuchen von meiner Mama, irgendwie ist diese gelbe Frucht aktuell sehr präsent bei mir. Diesen grandiosen Falafel-Dürüm (nämlich mit Pommes!) habe ich in Mainz bei Mr Falafel gegessen und würde ihn gerne sofort wieder futtern! Und diese Tony’s Schokolade mit Karamell und Meersalz habe ich ebenfalls an einem Abend inhaliert..aber sie war einfach zu gut!

Oh, schon wieder TK-Pizza..nunja, an Ostern gönnten wir uns eine Garden Gourmet Veggie Lover Pizza, aber ach, den Quinoa-Boden fand ich so naja und den Spargel habe ich nicht finden können – da hat die Verpackung einfach zu hohe Erwartungen geweckt. Da war meine Veggie Enchilada (über ein Jahr hatte ich sie nicht mehr!) hingegen ein absoluter Traum und zurecht mein Geburtstagsessen – sogar meine Oma mochte ihren Burger von dem Restaurant. Gemischten Salat mit Kichererbsen mag ich im Moment ebenfalls sehr, aber damit es nicht zu gesund wird, gibt es da gerne Kesselchips als Nachtisch (wobei diese Sweet Chili & Red Pepper Sorte etwas fad war).

Meine Mama machte Wirsing und das war erstaunlich lecker. Nicht, dass ich mir einen ganzen Wirsing kaufen und zubereiten würde, aber so ein Schälchen ab und zu ist eine gute Idee! Und ich habe irgendwie auch keine Erklärung dafür, wieso es schon wieder eine Gemüsepizza gab..aber 2021 ist einfach nicht mein Jahr, um viel zu kochen. Ein Eis durfte es in diesem Jahr aber auch endlich mal wieder sein, und hier habe ich mich für Rocher und Holunder-Joghurt entschieden. Da mir das indische Essen enorm fehlt, bestellen wir hin und wieder und wie immer esse ich dann Aloo Ghobi (also Kartoffeln und Blumenkohl in wenig scharfer Tomatensoße).

Ab Ende des Monats habe ich dann endlich wieder eine neue Zwischenmiete und in dieser Wohnung eine richtige Küche und nicht nur eine Herdplatte und Mikrowelle zur Verfügung. Zwar glaube ich nicht, dass mich das jetzt unbedingt zum Kochen bringt, besonders wenn es wärmer wird und ich eh nur noch kalte Sachen essen mag, aber schauen wir mal, ob ich wenigstens diese neue TK-Pizza-Leidenschaft etwas unter Kontrolle kriege 😉 Aber jetzt müssen erst noch all die Schokohasen, die es an Ostern gab, aufgegessen werden!

[Yummi] Wie man Wein Zuhause richtig lagert!

Eines der großen Vergnügen, etwas über Wein zu lernen und ihn zu genießen, ist das Organisieren einer Weinsammlung, die Ihrem persönlichen Geschmack entspricht. Aber Auswahl und Kauf von Weinen sind nur ein Teil des Prozesses: Sie müssen auch gelagert werden. Richtig gelagert, kann Wein Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte überdauern und dabei an Wert und Qualität gewinnen. Aber schlechte Lagerung kann selbst die besten Weine der Welt verderben.

7 Tipps für die Lagerung von Wein zu Hause

Hier sind einige einfache Tipps für die effektive Lagerung von Wein.

Lagern Sie Wein bei der richtigen Temperatur. Von allen Faktoren, die die Qualität des gelagerten Weins beeinflussen, ist die Temperatur vielleicht der wichtigste. Unangemessen warme oder kalte Temperaturen sind ein sicherer Weg, um Wein zu verderben.

Im Allgemeinen liegt die ideale Temperatur für die lang- oder kurzfristige Lagerung von Wein bei etwa 13 °C, dies kann jedoch von Wein zu Wein variieren. Für Temperaturempfehlungen zu bestimmten Weinen wenden Sie sich bitte an den Hersteller. Unabhängig von der Art oder dem Etikett sollte Wein niemals unter -4°C gelagert werden, da dies zum Einfrieren des Weins führen kann, oder über 20°C, da dies den Alterungsprozess beschleunigen und flüchtige Bestandteile zerstören kann. Am wichtigsten ist, dass die Lagertemperatur des Weins so stabil wie möglich gehalten wird: Temperaturschwankungen können dazu führen, dass sich der Korken ausdehnt und zusammenzieht, so dass Wein aus dem Korken heraus- (oder Luft hinein-) sickern kann.

Weinflaschen waagerecht lagern. Achten Sie bei Flaschen mit Korken darauf, dass Sie Ihren Wein horizontal in einem Weinregal lagern. Wenn Sie den Wein auf der Seite lagern, bleibt der Korken feucht, was für eine langfristige Lagerung wichtig ist, da ein ausgetrockneter Korken zu Auslaufen und vorzeitiger Alterung führen kann. Obwohl es nicht notwendig ist, Weinflaschen mit Schraubverschluss auf der Seite zu lagern, ist die horizontale Lagerung dennoch eine effiziente Methode, um Ihre Weine platzsparend und leicht zugänglich zu lagern.

Schutz vor Licht und Vibration

Schützen Sie den Wein vor Licht und Vibration. Egal ob Sie ihn für Monate, Wochen oder Tage lagern, bewahren Sie Ihren Wein so weit wie möglich im Dunkeln auf. UV-Strahlen von direktem Sonnenlicht können den Geschmack und die Aromen des Weins beschädigen. Sie sollten Weine auch von Vibrations Quellen fernhalten, wie z. B. Ihrer Waschmaschine und Ihrem Trockner, Ihrem Fitnessbereich oder Ihrer Stereoanlage. Vibrationen können die Ablagerungen in der Flasche stören und den empfindlichen Prozess stören, der die Weine vorteilhaft altern lässt.

Lagern Sie Wein bei der richtigen Luftfeuchtigkeit. Extreme Luftfeuchtigkeit in Ihrem Weinkeller oder Lagerraum kann sich ebenfalls auf die Langlebigkeit Ihres Weins auswirken. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit können die Korken austrocknen, wodurch der Wein anfällig für die Auswirkungen von Sauerstoff wird, während eine höhere Luftfeuchtigkeit dazu führen kann, dass sich die Etiketten von den Flaschen ablösen, wodurch sie schwer ausgestellt oder verkauft werden können. Im Allgemeinen sollte die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Weinkeller zwischen 60 und 68 Prozent liegen.

Die richtige Temperatur

Lagern Sie Wein in einem Weinkühlschrank, nicht in einem normalen Kühlschrank. Wenn Sie keinen Weinlagerraum haben, der konstant kühl, dunkel und feucht ist, ist ein Weinkühlschrank (auch bekannt als Weinkühler) eine gute Idee. Im Gegensatz zu einem normalen Kühlschrank, der Ihre Lebensmittel sehr kalt und trocken hält, hält ein Weinkühlschrank den Wein bei einer Temperatur von 10-15°C und der richtigen Luftfeuchtigkeit. (Ein guter Kühlschrank hat auch eine Kühleinstellung für Champagner.) Die Aufbewahrung Ihres Weins in einem separaten Weinkühlschrank hilft auch, eine Kreuzkontamination durch Lebensmittel Gerüche zu verhindern. Wenn die Kosten eine Rolle spielen, denken Sie daran: Wein kann eine Investition sein, und in diesem Fall ist ein guter Wein Kühlschrank eine Möglichkeit, Ihre Investition zu schützen.

Wie serviere ich Wein richtig?

Servieren Sie Wein bei der richtigen Temperatur. Wenn Sie sich darauf vorbereiten, eine gelagerte Flasche Wein an andere Weinliebhaber zu servieren, lassen Sie ihr Zeit, auf die richtige Serviertemperatur zu kommen (oder zu sinken). Dies gewährleistet die volle Entfaltung des Weinaromas und -geschmacks. Rotwein sollte leicht unter Raumtemperatur gekühlt serviert werden, etwa zwischen 12 und 19 Grad Celsius. Die genaue Temperatur wird durch das Alter des Weins bestimmt, wobei ältere Weine besser bei 16-18 Grad Celsius gehalten werden und jüngere Weine am kälteren Ende des Spektrums. Rotweine mit stärkeren Tanninen sollten am wärmeren Ende des Temperaturspektrums gehalten werden als leichtere Rotweine, die bis zu 13 Grad kalt werden können. Weißweine hingegen können und sollten kälter serviert werden als Rotweine. Aber sie dürfen nicht so kalt gehalten werden, dass die Aromen beeinträchtigt werden. Stattdessen sollte Weißwein zwischen 8-12 °C gekühlt werden. Weiße Schaumweine sollten am kälteren Ende dieses Spektrums stehen, ebenso wie süße Weißweine. Champagner sollte am kältesten von allen serviert werden, bei 5-8˚C.

Lagern von offenen Flaschen

Lagern Sie geöffnete Weinflaschen richtig. Richtig gelagert kann eine geöffnete Weinflasche 3-5 Tage halten. Es ist ein ähnliches Prinzip wie bei einer Teebox. Auch hier hält sich der Inhalt länger wenn er gut verschlossen ist. Der Schlüssel zur Verlängerung der Haltbarkeit eines geöffneten Weins und zur Beibehaltung seiner ursprünglichen Qualitäten liegt darin, ihn rechtzeitig und dicht zu entkorken. Um Wein zu entkorken, legen Sie etwas Wachspapier um den Korken und schieben Sie ihn zurück in seine ursprüngliche Position. Das Wachs erleichtert das Einsetzen des Korkens und sorgt dafür, dass keine verirrten Teile des Korkens in die Flasche fallen. Wenn das Wieder Verkorken keine Option ist – zum Beispiel, wenn der Korken gesplittert ist oder weggeworfen wurde – kann ein Gummi-Weinstopfen eine dichte Abdichtung schaffen. Schließlich ist eine Upgrade-Option für das Wieder Verkorken eine Wein-Vakuumpumpe, die es Ihnen ermöglicht, die Luft aus einer offenen Flasche zu saugen, wodurch eine nahezu luftdichte Versiegelung entsteht.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Wir pendeln uns bei einem monatlichen Blick auf meinen Teller ein und das ist ok, da ich aufgrund meiner winzigen Küche noch immer nicht wirklich oft oder aufwändig koche 😉 Vor etwa zwei Wochen habe ich mich mal wieder zu Aldi begeben und wow, die haben ja mittlerweile eine riesige Auswahl an vegetarischen und veganen Sachen! Ich konnte gar nicht alles auf einmal mitnehmen, aber freue mich definitiv schon darauf, auch die nächsten Produkte zu probieren!

Fangen wir gleich mit den The Wonder Burgers mit Sojaprotein von Aldi an. Die fand ich sowohl von Geschmack als auch Konsistenz her nämlich hervorragend und in Kombination mit Salat, Zwiebel, Tomate, Ketchup, Joghurtdressing und Burgerbrötchen waren sie wirklich grandios! Hätte ein Burger gereicht? Wahrscheinlich. Habe ich zwei gegessen? Oh ja, da sie einfach so lecker waren! Meine Mama brachte mir diesen Nussstriezel von der Bäckerei Bauder mit und das ist mit Abstand mein liebstes Dessert von ihnen. Süß, nussig und es macht ewig satt! Selbstgebacken habe ich diese Zimtknoten mit einer Freundin und ich habe gelernt, dass Zuckerglasur durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Oh, die waren noch so warm und fluffig, ich hätte mich einfach Hineinlegen können! Achja, diese phänomenalen Obsttörtchen mit Vanillecreme gab es an diesem Tag auch noch; ich sage euch, ich liebe es, dass ich Freunde habe, denen Backen Spaß macht!

Farblich ist er nicht soooo attraktiv, aber ich fand meinen Banane-Orange-Apfel-Kiwi-Smoothie mit Boabab und Camu-Camu seeeeehr lecker! So dreimal die Woche versuche ich, meinen Tag so anstatt mit Kaffee zu starten und es gelingt mir immer besser! Diese leckere halbe Gemüse-Pilz-Pizza gab es vom Restaurant Rumpelstilzchen und ich kann sie euch absolut empfehlen, wenn ihr mal in Darmstadt seid! Schneller, sehr freundlicher Service und etwas ausgefallenere Pizzavariationen, die alle sehr gut schmecken! Als Kind habe ich diese Kaubonbons geliebt und noch immer kann ich problemlos so eine 200g Packung futtern – erst alle Kirschbonbons und dann eben die restlichen Sorten. Zum Glück gibt es die nur ab und zu mal bei Penny 😉 Wenn ich mal bei der Backfactory bin, muss es immer ein Franzbrötchen sowie ein Zimt- oder Schokowuppi sein; klar, gesund ist was anderes, aber diese Kombination macht mich immer glücklich.

An die veganen Fischstäbchen von Aldi habe ich mich auch herangetraut (und da ich noch Burgerbrötchen hatte, durften sie dann dadrauf) und ich bin absolut fasziniert, dass sie sowohl nach Fisch schmecken als auch diese Konsistenz von Fischfilet haben. Also, ganz großes Kino und ich hatte meine letzten Fischstäbchen vor 16 Jahren, somit war das für mich echt ein Erlebnis! Um all die frittierten Sachen auszugleichen, gab es dazu dann aber einfach nur noch einen gemischten Salat mit Joghurtdressing und Zitronensaft. Und am Geburtstag meiner Mama gab es Schoko-Rotweinkuchen mit einer Schokoglasur, die enorm widerstandsfähig war und kleine Mohnschnecken. Ich esse sehr selten etwas mit Mohn, aber die würde ich häufiger zu mir nehmen! Und natürlich durfte es auch endlich mal wieder Aloo Ghobi mit Reis und selbstgebackenem Naan von Mama sein; dass ich letzten Herbst nicht nach Indien konnte, macht mich immer noch traurig, mir fehlt das Essen sooooooo sehr! Denn auch wenn dieses schon verdammt gut ist, es kommt einfach nicht an meine liebsten Restaurants in Varanasi heran!

Ansonsten gibt es aktuell möglichst viel Obst, Nüsse und Müsliriegel zwischendurch, aber definitiv auch noch einiges an Süßigkeiten, um den Pandemie-Alltag erträglicher zu machen. Da ich Ende des Monats aus meiner aktuellen Zwischenmiete ausziehen werde, bin ich jetzt dabei, die wenigen Vorräte, die ich habe, aufzuessen und da wird bestimmt noch die ein oder andere interessante Kombination auftauchen. Was ich mit der Packung Apfelmus beispielsweise wollte, kann ich mir aktuell so gar nicht mehr vorstellen, aber ich werde sie nicht mit umziehen, sondern vorher vielleicht irgendwie als Smoothie oder Dessert umarbeiten 😉 Ideen, anyone?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Habt ihr es euch auch kulinarisch die letzte Zeit gut gehen lassen? Da so gar keine Weihnachts- und Neujahrsstimmung bei mir aufkommen wollte, habe ich zumindest versucht, mir etwas Freude in den Magen zu bringen. Was neben vielen Mandarinen und leckeren Suppen aber auch viel Süßigkeiten bedeutet; zumindest letzteres will ich jetzt mal wieder ein wenig reduzieren (sobald alles aufgefuttert ist, was ich noch so habe).

Diese Toffifee-Blätterteig-Taschen sind ein absoluter Traum und so schnell gemacht. Einfach nur ein Toffifee je Viereck Blätterteig einpacken, 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen und dann noch heiß genießen – himmlisch! An Weihnachten selbst gab es Raclette, aber da ich den Käse nicht mag, gab es Kartoffeln, gegrilltes Gemüse und viele leckere Dips. Gebratenen Reis mit Gemüse habe ich schon ewig nicht mehr gegessen und ach, war das lecker! Und so eine gigantische Portion, dass ich danach auch satt für den restlichen Tag war. Von einer Freundin selbstgebackene Kekse gab es auch noch und ach, die waren alle einfach nur so gut!

Da ich unsagbare Lust auf eine Rote Linsensuppe mit Kokosnussmilch hatte, übertrieb ich es etwas und hatte dann drei Tage Suppe..aber sie war verdammt gut und durch den Ingwer sogar etwas scharf. Meinen Couscous mit Gemüse fand ich ebenfalls sehr lecker, besonders in noch warme Tortillawraps eingewickelt. Diese iranische Asch-Suppe war super interessant von den Gewürzen her und auch die Mischung an Bohnen und Nudeln fand ich super! Meine erste Persimone habe ich jetzt auch gefuttert, aber hm, schmeckt wie eine Khaki!

Es sieht nicht so toll aus, aber eine Süßkartoffel-Erbsen-Lasagne ist eine ganz tolle Sache und sooo schnell gemacht! Als Snack haben wir mal diese Minigugelhupfe probiert, aber sie sehen besser aus als sie schmecken. Aktuell mag ich wieder Erdnussbutter-Marmeladenbrote zum Frühstück (ja, auch das ist jetzt nicht unbedingt „gesund“) und dann versuchte ich noch mal so ein Grad Dessert in der Sorte Double Coffee, was wirklich wunderbar nach Kaffee schmeckte!

Ansonsten habe ich wahnsinnige Lust, vegetarische Piroggen zu machen und noch viel mehr Suppen zu essen – es gibt einfach nichts besseres, wenn es draußen kalt ist, man einen langen Spaziergang macht und sich dann mit einer warmen Suppe wieder aufwärmt. Und mehr Obst, irgendwie habe ich nur Mandarinen und ab und zu einen Apfel gegessen, das muss wieder mehr werden! Worauf steht euch aktuell der Sinn?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Langsam bin ich wirklich von mir selbst gelangweilt, aber da ich keine wirkliche Küche habe, um aufwändig zu kochen, geht es eben weiterhin meist schnell und einfach zu. Außer wir bestellen Essen, aber das bleibt aktuell bei einmal die Woche, denn alleine habe ich da auch keine sonderliche Lust drauf..ihr seht, ich bin so ein emotionaler Esser!

Ich liebe Grapefruits, esse sie aber selten, da es immer so eine kleine, klebrige Angelegenheit ist – liegt sie schön geschnitten bei einem Frühstücksbuffet kann ich da aber nicht genug von kriegen! Diese vegetarische Pizza „Spartakus“ haben wir uns beim Rumpelstilzchen in Darmstadt geholt und die war richtig lecker! Immer mal wieder versuche ich mich an vegetarischem Aufschnitt, aber ganz ehrlich, ich brauche es nicht. Drunter war Kräuterfrischkäse und der mit Essiggurken reicht mir auch alleine. Bei der Arbeit bekamen wir Lebkuchen und auch wenn dieser nicht so toll war wie vom Weihnachtsmarkt, der Gedanke zählt!

Einen Schoko-Nikolaus von Lindt bekam ich dieses Jahr auch, aber die von Kinder sind sooooooo viel besser! Und gegen die selbstgebackenen Kekse meiner Freundin kommt eh niemand an, die habe ich nur so weginhaliert und musste mich sehr beherrschen, ein paar für meine Oma übrig zu lassen. Ich sagte ja, Kochen ist hier nicht so einfach, also gab es einen Abend einfach nur eine Tomatensuppe mit Aufbackbrötchen (die man, wie ich lernte, in einer Mikrowelle aufbacken kann *g*). Die Spinat-Riccota-Tortellini mit Paprikapesto habe ich schon in der Barilla-Ausführung gegessen und es fand es super; die Noname-Variante von Penny/Rewe kommt hier leider überhaupt nicht hinterher, das hat viel schlechter geschmeckt. Passiert mir nur sehr selten, dass mir die günstigeren Produkte nicht schmecken, aber hier gewinnt die Marke definitiv!

Diesen vegetarischen Rollo (gibts beim Cubana in Darmstadt) liebe ich seit über zehn Jahren und wenn ihr ebenso auf Kohlenhydrate steht, dieses Teigmonster ist eures! Es macht satt, also nach der Hälfte muss ich immer ein paar Stunden Pause machen, aber es schmeckt so gut, da es mit Gemüse und Salat gefüllt ist. Meine selbstgemachten Hummus-Salat-Wraps sind da die leichtere Variante und ich esse sie gerne mittags, da es einfach schnell geht! Wobei, nur ein gemischter Salat geht noch schneller, aber aktuell sieht der Salat oft nicht soooo schön aus. Bei der Arbeit gab es dann noch diese Sesam-Knabbertiere, welche ganz nett, aber irgendwie auch etwas zu langweilig waren. Also die müsste ich jetzt nicht noch einmal haben.

Da ich Weihnachten dieses Jahr nicht bei meiner Familie feiere, muss ich mir jetzt noch überlegen, was ich über die drei Tage so essen will bzw ob ich überhaupt Lust auf etwas Besonderes habe oder einfach nur „wie immer“ Brot und Schokolade Nudeln esse..diese Sache mit der Weihnachtsstimmung ist einfach nicht besser geworden, ich hatte ja so auf Schnee gehofft, der mich etwas mehr in diese Richtung pushen würde. Nunja, ich hoffe, ihr habt alle mehr Weihnachtsvorfreude und seid schon dabei zu planen/kochen, was es alles geben wird 🙂

[Yummi] Mit Noa im Hummus-Himmel!

|WERBUNG| Dank Brandsyoulove hatte ich die Gelegenheit, mich einmal durch das grandiose Hummus-Sortiment von Noa zu futtern. Mir war die Marke bis dato noch nie im Supermarkt aufgefallen, aber gut, aktuell schlendert man auch weniger gemütlich durch die Regale, sondern schnappt einfach nur die Basics und verschwindet wieder.

Noa hat vier leckere Hummus-Variationen und zwei vegane Brotaufstriche im Sortiment, welche ohne Gentechnik, tierische Produkte, Konservierungsmittel und Gluten auskommen, yay! Stattdessen steckt eine volle Power Pflanzenkraft in den kleinen Töpfchen, welche verdammt gut schmeckt!

Für mich als Vegetarier (seit nun 17 Jahren) gehören vegane Brotaufstriche und Hummus schon seit einer Ewigkeit zu meiner alltäglichen Ernährung und so freue ich mich immer sehr, wenn es neue Sorten gibt. Die USA sind hier zum Beispiel auf diesem Gebiet schon viel weiter und ach, was vermisse ich meinen Hummus mit roter Beete, Shiraza-Soße oder karamellisierten Zwiebeln. Es wird Zeit, dass bei uns die Auswahl auch größer wird und Noa macht hier einen tollen Schritt in die richtige Richtung.

Aktuell sind die folgenden Hummus-Sorten und Brotaufstriche im Sortiment:

  • Hummus Natur
  • Hummus Kräuter
  • Hummus Paprika-Chili
  • Hummus Süßkartoffel-Kürbis
  • Brotaufstrich Linse-Curry
  • Brotaufstrich Kichererbse-Avocado

So gerne ich euch einen Favoriten nennen würde, ich kann es nicht, denn einfach alles ist verdammt lecker, sowohl Hummus als auch Brotaufstrich. Am liebsten esse ich die Sachen auf einem Brot mit noch etwas frischem Gemüse (oder auch einer Essiggurke) oder verwende sie als Salatdressing, was superschnell geht. Aber auch nur als Dip sind die Sachen hervorragend und ich nehme gerne einfach Hummus und etwas Karotte/Gurke-Rohkost mit, wenn ich ein bisschen durch die Natur spaziere. Wiegt nicht viel, gibt Energie und schmeckt dabei enorm gut!

Wenn es ein gaaaaaanz klein wenig mehr Aufwand sein soll, mache ich mir gerne Tortilla-Wraps mit einer Hummus-Sorte, Salat und Gemüse je nach Gusto und das ist ein sehr sattmachendes, aber doch leichtes Mittagessen. Besonders wenn es schnell gehen muss, ist das ein perfektes Gericht, wobei man sie auch schon vorbereiten und dann eben kalt essen kann. Wem das nicht genug ist, ich mache auch gerne noch bisschen Couscous/Bulgur/Reis in den Wrap, eine scharfe Soße, bisschen Kräuter dazu und ihr seid lange satt. Besonders passend fand ich hier den Hummus Süßkartoffel-Kürbis und den Kichererbsen-Avocado-Brotaufstrich 🙂

Die klassische Hummus-Natur-Variante würde ich Minimalisten empfehlen, die den reinen Kicherbsengeschmack haben wollen. Wer sich etwas an neue Geschmäcker herantasten mag, sollte die Sorte mit Kräutern ausprobieren! Wer es etwas scharf (nicht feurig) mag, dem empfehle ich die Paprika-Chili-Sorte und wer es ausgefallen mag, schnappt euch Süßkartoffel-Kürbis, ich LIEBE diese Kombination! Bei den Brotaufstrichen war Linse-Curry jetzt nichts neues, aber dafür Kichererbse-Avocado und beide sind einfach nur verdammt lecker. Je nachdem, worauf man eben Lust hat – aber ich würde sagen, hier ist für jeden was dabei!

Die Produkte von Noa sind z.b. bei REWE zu bekommen und 175g Hummus/Brotaufstrich kosten 0,98€. Was ich einen grandiosen Preis finde und ja, sie schon wieder auf meiner Einkaufsliste für nächste Woche stehen habe. Denn ich habe eigentlich immer Hummus im Kühlschrank, da er auch lange haltbar ist und wenn mich der spontane Hunger überkommt, im Notfall als SOS-Happen herhalten „muss“. Wie esst ihr Hummus am liebsten?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Ich muss es gestehen, die letzten Wochen ging es nicht sonderlich gesund bei mir zu. Viel zu wenig frische Sachen, dann gab es entweder ganz viele oder zu wenige Kalorien, da ich kaum Appetit hatte..und auch aktuell drücke ich mich vorm Einkaufen, da ich einfach nicht so oft in Geschäfte gehen mag. Um die Restaurants etwas zu unterstützen, haben wir auch häufiger mal bestellt und das ein oder andere Restaurant (wieder-)entdeckt.

Milchreis kann man auch auch ganz einfach vegan machen, indem man Hafermilch nimmt. Dazu gab es Zwetschgen aus dem Glas (gibt es bei Penny und sind wunderbar) und dazu noch etwas Zimt – hallo Weihnachten! Mit Mama gönnte ich mir vor ein paar Wochen dieses grandiose vegetarische Thali und ja, mein Indien-Weh wurde dadurch kurzfristig gestillt. Aber ach, normalerweise würde ich das aktuell täglich in Varanasi futtern. Das Erbsenprotenpatty von Penny habe ich ausprobiert, aber weder Konsistenz noch Geschmack konnten mich überzeugen – und beim Anbraten kommt da rote Flüssigkeit raus, was mir eh schon den Appetit vermiest hat. Franzbrötchen & Zimtwuppie sind das perfekte Duo gegen schlechte Laune und meine Bestellung, sollte mal wer bei der Backfactory vorbeikommen 😉

Ich versuchte mich an Spinat-Ricotta-Tortellini mit Paprika-Pesto und habe gelernt, dass man da echt einen Unterschied schmeckt. Denn ich wählte die No-Name-Variante und das war irgendwie gar nichts, da hat die Version von Barilla wirklich um Welten besser gemundet! Diese Kaubonbons habe ich als Kind geliebt und Kirsche ist und bleibt mein Favorit. Da ich davon aber einfach mal nebenbei 300g futtern kann, kaufe ich sie nur seeeehr selten. Den vegetarischen Rollo vom Havana (in Darmstadt) habe ich jahrelang geliebt und dann schlichtweg vergessen, dass es ihn gibt. Davon ist man wirklich pappsatt, aber glücklich 🙂 Die Semmelknödel mit Pilzen und Soße waren eine „ich will was Warmes essen und zwar sofort“-Lösung und ja, kann man mal essen, aber mit Rotkraut wäre das noch besser gewesen!

Nach der letzten echt miesen Bestellung bei L’Osteria war diese Pizza Margherita wieder richtig lecker, knusprig und mit einer längeren Pause zwischendurch sogar aufessbar. Den Giotto-Kuchen hat eine Freundin gebacken und ich hätte mich – wie in alle ihre Kreation – hineinlegen können, so gut war er! Die günstige TK-Spinat-Pizza von Kaufland fand ich lustigerweise ebenfalls gut, aber ich weiß auch nicht, wann ich das letzte Mal überhaupt eine Pizza mit Spinat gegessen habe und somit habe ich keine Vergleichswerte mehr. Und um einen doofen Tag besser zu machen, hat mir meine Mama dieses Hefemännchen mitgebracht und da wurde natürlich sofort der Kopf abgebissen 😉

Ansonsten habe ich noch gelernt, dass man Aufbackbrötchen auch in der Mikrowelle (mit Heißluftfunktion) erhitzen kann und eine Suppe/Eintopf einfach immer geht..und wirklich Lust, aufwendig zu kochen, habe ich weiterhin nicht, aber ein bisschen mehr frische Sachen sollte ich die Woche irgendwann mal einkaufen.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon wieder in Lockdown-Koch-/Backlaune oder bestellt ihr euch lieber mal was?

[Yummi] Vegtarierfreundliche Lieblingsrestaurants in Darmstadt 2020!

Viele Jahre ist es her, dass ich euch meine Lieblingsrestaurants in Darmstadt vorgestellt habe. Da ich nun seit einigen Monaten gezwungenermaßen wieder in der Stadt wohne, dachte ich mir, update ich diese vegetarierfreundliche Liste doch mal wieder. Wobei, ich war nur in genau einem Restaurant essen, alles andere haben wir entweder abgeholt oder liefern lassen.

BAOBAB

Definitiv mein absolutes Lieblingsrestaurant in der Stadt und auch die einzige Lokalität, die ich hier seit März betreten habe. Denn so grandios die vegetarische Platte auf Injera ist, sie mitzunehmen ist leider einfach nur eine sehr matschige Angelegenheit. Ihr bekommt hier eine Mischung aus Spinat, Kartoffeln, Linsen und Salat, welches typisch mit den Händen gegessen wird. Dazu habt ihr noch etwas mehr von diesem schwammigen Sauerteigbrot und ach, ich LIEBE die äthiopisch/eriträische Küche! Ja, so eine Platte könnte ich täglich essen und 11,50€ finde ich dafür absolut angemessen! Gibt es natürlich auch mit Fleisch oder ihr bestellt euch nur eines der Gericht, aber wenn ihr erst einmal ausprobieren wollt, nehmt die Kombi – kann man auch für zwei Personen bekommen!

ERTAN’s GEMÜSE KEBAP

Wenn es um Falafel geht, ist Ertan’s nach wie vor meine erste Wahl. Denn der Dürüm kommt auch noch mit frittiertem Gemüse daher, es gibt verschieden scharfe Soßen, die wirklich brennen und die Sachen schmecken einfach immer richtig gut. Davon abgesehen, ist der Service toll und für 4,50€ wird man gut satt.

LAPPINGS

Gleich dahinter kommt Lappings, deren Falafel ich sogar noch einen Ticken besser finde, allerdings haben sie nicht so viel verschiedenes Gemüse dabei. Da sie ein bisschen weiter von meiner Wohnung entfernt sind, laufe ich hier nicht soooo oft vorbei, wenn aber müssen es immer Falafel im Brot (auch 4,50€) und eine Portion Pommes sein, denn irgendwie schmecken die da auch richtig gut 😉 Da man direkt gegenüber einen Park hat, kann man sich auch schön weit von jedem anderen Menschen wegsetzen.

L’OSTERIA

Pizza steht wirklich nicht weit oben auf meiner Favoritenliste, aber WOW, L’Osteria hat mich hier echt umgehauen. Wir konnten uns nicht einigen, was wir beim Spieleabend bestellen wollten, somit gab ich eben nach und hatte keinen hohen Erwartungen, aber diese vegetarische Pizza mit Auberginen und ganzen zwei Tomätchen war absolut grandios. Dünner, knuspriger Teig, welcher trotzdem einen guten Eigengeschmack hat und dann eine lecker gewürzte Soße und Auberginen, die sogar nach Aubergine schmecken. Wir haben uns diese Pizza für 11€ geteilt und das war perfekt so! Allein beim Tippen will ich sie schon wieder haben, so, so, so gut!

PAPA ROSSO

Einen weiteren guten Italiener habe ich auch noch und zwar Papa Rosso, bei denen wir ebenfalls bestellt haben. Sie haben klassischere Varianten, also etwas dicker und mehr Käse, aber die Pizza mit Grillgemüse (9€) war reichhaltig belegt, erneut erstaunlich lecker gewürzt und wir wurden zu zweit wieder gut satt. Davon abgesehen, war die Bestellung in keinen zwanzig Minuten bei uns, was verrückt schnell ging, da das Restaurant wirklich nicht um die Ecke liegt.

NAZAR

Definitiv meine liebste türkische Bäckerei in Darmstadt und für die noch warmen Sesamringe (80 Cent) laufe ich selbst schnell durch den strömenden Regen. Sie haben 23 Stunden am Tag offen, immer frische Sachen und ich mag, dass es sowohl hellere als auch dunklere Ringe gibt, je nachdem, worauf ihr mehr steht. Direkt nebendran ist auch noch ein Restaurant, wo es allerhand türkische Spezialitäten gibt, ich empfehle euch natürlich die Linsensuppe mit Fladenbrot (4,50€), perfekt im Herbst! Man sitzt nicht im schönsten Ambiente, aber das Essen ist großartig und doch, es erinnert mich an so manchen Abend in Istanbul!

CAFE IM HUGENDUBEL

Dass ich das mal tippe, hätte ich auch nicht erwartet, aber den bis jetzt besten Kaffee in Darmstadt habe ich doch ernsthaft im Cafe des Hugendubels gefunden. Wurde mir von einer Bekannten erzählt und ich wollte es nicht glauben, aber sowohl die Hausmischung als auch die etwas stärkere Variante aus Guatemala sind enorm gut. Für 2,50€ kriegt ihr da eine große Tasse, meinen Schluck Hafermilch gibts gratis und wir setzen uns nie ins Neonlicht, sondern laufen damit dann lieber gemütlich durch den Herrngarten. Also kein „hier sitze ich gerne“-Ort, aber den Kaffee trinke ich verdammt gerne! Kuchen gibt es auch, aber irgendwie vergessen wir das immer und schnappen uns dann ein Franzbrötchen bei der Backfactory.

Wenn ihr einen vegetarierfreundlichen Tipp für Darmstadt habt, gerne her damit! Denn wir probieren gerne neue Sachen aus, nur ist man an der Auswahl von Lieferdiensten manchmal echt überfordert..bzw liefern die spannenden Restaurants nicht unbedingt 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Nachdem mir meine Tinnitus-Medikamente so dermaßen auf den Magen geschlagen haben, gab es in den letzten zwei Wochen eher weniger Dinge, auf die ich stark Lust hatte, sondern eben einfach nur was zu essen, obwohl mir übel war. Was dann manchmal in sehr langweiligen, redundanten Mahlzeiten endete, da es mir „egal“ war oder in ungesundem Kram, den ich aber immerhin ohne übermäßige Übelkeit futtern konnte. Jetzt geht es zum Glück aber wieder bergauf, ich habe wieder Appetit und Lust sowie den Drang, gesunde Sachen in meinen Körper zu lassen.

Wenn es schnell gehen muss, gibt es aktuell wieder vermehrt Nudeln mit grünem Pesto und Tomaten, da das immer sehr satt macht und von innen wärmt. Wobei mir Baumkuchen definitiv besser schmeckt, jetzt will ich ihn aber noch mit einer dunklen Schokoladenschicht versuchen, um den ultimativen Vergleich zu haben. Ofengemüse mit Räuchertofu ist auch immer schnell gemacht, natürlich kommt da ganz classy noch viiiiiel Ketchup und Salz drauf. Sojaghurt mit diversen Körnern und TK-Himbeeren mag ich aktuell immer noch sehr, besonders wenn die Beeren in der Mikrowelle heiß und matschig geworden sind – dann macht das Essen einfach doppelt Spaß!

Zwar frühstücke ich eher selten, aber meine erste Mahlzeit des Tages ist gerne zuckerreduziertes Müsli (von Vitalis) mit Banane, Apfel und einer Menge Zimt und natürlich Haferdrink. Macht ewig satt und geht auch gut mit warmer Flüssigkeit, je nachdem, wie ich drauf bin. Asiatisches Gemüse mit Sojasoße und Reis hatte ich in der klassischen Variante schon lange nicht mehr und somit echt Lust drauf. Neu kennengelernt habe ich die Woche vegetarische Pizza von L’Osteria. Ich kannte die Kette bis dato nicht, wir haben uns dieses Ungetüm zu zweit geteilt und es war verdammt lecker. Knuspriger Teig, keine Unmengen an Käse, sondern Zutaten, die natürlich schmecken und ja, würde ich sofort wieder essen! Meinen Butternut-Squash (aus Mamas Garten, sooooo gut!) habe ich einfach im Ofen geröstet und ihn mit Öl und Kräutern präpariert. Hat mega geschmeckt, nur leider ist es für eine Person etwas doof, wenn man einen ganzen Kürbis essen muss, denn so gab es an dem Tag dann nichts anderes für mich 😉

Ihr merkt, es ist etwas unspannend, denn es gab wieder Tofu, nur diesmal als Kichererbsencurry mit Reis und ebenso wieder meine Nudeln, dieses Mal aber Spaghetti. Zum Aufwärmen zwischendurch hatte ich in den letzten Tagen auch immer mal wieder eine Heiße Tasse Spargelcreme, in welche dann noch bisschen Knäckebrot gekrümmelt wird. Und eine neue, alte Konstante in meinem Alltag sind die Sesamringe vom türkischen Bäcker, da ich aktuell keine 500m entfernt wohne und sie auch noch 23 Stunden am Tag offen haben, ich also einfach immer einen snacken kann.

Suppen, Eintöpfe, eriträisches Essen und die neuen veganen Sachen von Penny (habt ihr sie schon entdeckt?) stehen nun auf meiner Essensliste für die nächste Zeit und ich hoffe, dass ich es endlich hinkriege und bei Baobab (bestes Restaurant in Darmstadt!) vorbeikomme und so eine himmlische vegetarische Essensplatte in mich hineinstopfen kann, bevor Corona vielleicht wieder alles dicht macht. Womit ich keine Probleme habe, ich esse aktuell eh nicht in Restaurants, aber abholen würde ich es doch zumindest einmal gerne..denn das letzte äthiopische Essen gab es für mich in Jerusalem, was schon über ein Jahr her ist und es FEHLT. Worauf habt ihr aktuell Heißhunger? Irgendwas mit Kürbis? 🙂